Sonne und Wind schicken doch eine Rechnung

22. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Photovoltaik, Windkraft

Der Zusammenhang zwischen installierter Wind- und Solar-Leistung und dem Preis für Haushaltsstrom im europäischen Vergleich: 
Y-Achse: Private Strompreise in der zweiten Hälfte des Jahres 2014 (Eurostat)
X-Achse: Installierte Wind-/Solarleistung pro Kopf (2015 BP Statistical Review)

Bildquelle:

http://irishenergyblog.blogspot.de/2015/08/europe-electricity-price-vs-installed.html?spref=tw

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4 Kommentare
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  1. Der BDEW hat eine Broschüre „Erneuerbare Energien und das EEG: Zahlen, Fakten, Grafiken (2015)“ herausgegeben.
    Der BDEW setzt sich für die Energiewende ein, doch die Grafiken sprechen für sich. Wie sich die Haushaltstrompreise zusammensetzen, zeigt Abbildung 27. Vom durchschnittlichen Strompreis von 29,14 ct/kWh entfallen 6,24 Cent auf die EEG-Umlage, während die reinen Beschaffungskosten bei 7,38 Cent lagen. Hinzu kommen die Netzentgelte, deren Anteil sich 2014 auf 6,63 ct/kWh belief. Deren Höhe nimmt mit steigenden Anteil der EE-Stromerzeugung zu. Der Abbildung 43 ist dann zu entnehmen, dass für jede MWh erzeugten Solarstroms für die Verbraucher 259 Euro, für jede MWh onshore erzeugten Windstroms immerhin noch 61 Euro zusätzliche Kosten (reine EEG-Kosten, ohne Kosten für den Netzausbau) anfallen. Der durchschnittliche Marktpreis für Strom lag 2014 bei rund 41 Euro (Abbildung 26).

  2. Also hausgemachte Preise und Probleme weil wir überwiegend Energiewende -- Gläubige sind. Oben drauf dann noch die Mehrwertsteuer. Ein planwirtschaftliches Abkassiersystem. Damit wir nicht übermütig, oder gar unwillig werden wird auf allen Kanälen der Medien und von der Politik mit der Klimakathastrophe gedroht. Es könnte ja noch schlimmer kommen, wenn wir diesen Ablaßhandel nicht mitmachen. Dann wird über 8 Mrd. für Flüchtlinge geklagt. 1.000 Mrd für die Energiewende, 86 Mrd für das Dritte Füllen des Griechenfasses ohne Boden und ein paar Milliarden für die Eurorettung. Es ist schon dreist wie die Flüchtlinge aus Bürgerkriegsgebieten (Versagen früherer Außenpolitik) über uns her fallen.

  3. Obwohl uns die Sonne keine Rechnung schickt……wirds im zunehmenden Maße für uns Endkunden teurer…..sehr viel teurer…..wenn sich die Laiendarsteller (Politiker) durchsetzen können.

    Gabriels Berater nennen seine Ideen blauäugig

    Der künftige „Energiemarkt 2.0“ soll nach dem Willen des Bundeswirtschaftsministeriums nun dem „Grundsatz der freien Preisbildung“ folgen. Das heißt, dass es staatliche Prämien zur Finanzierung von wetterunabhängigen Grundlastkraftwerken nicht geben soll: Stattdessen geht das Konzept davon aus, dass es in Zeiten von wenig Solar- und Windstrom im Netz mehrmals im Jahr zu extremen „Preisspitzen“ an der Börse kommen wird. Stromversorger hätten so einen Anreiz, selbst in grundlastfähige Kraftwerke zu investieren, weil sie sich so gegen Preisspitzen absichern könnten.

    Zugleich sieht das Weißbuch des Ministeriums allerdings auch den Aufbau einer „Kapazitätsreserve“ vor. Das sind gesondert finanzierte Kraftwerke, mit denen die Stromversorgung „gegen nicht vorhersehbare Ereignisse abgesichert werden soll“. Diese Kraftwerksreserve soll nur als letztes Mittel zum Einsatz kommen, um Blackouts zu verhindern.

    Während der Erzengel noch spekuliert……zeigen die Kraftwerksbesitzer inzwischen schon den Stinkefinger…

    Energieversorger wollen 57 Kraftwerke abschalten

    Die Energieversorger wollen nach einem Bericht der „Bild“-Zeitung bundesweit 57 konventionelle Kraftwerke abgeschalten. Das berichtet das Blatt unter Berufung auf neue Zahlen der Bundesnetzagentur. Das seien neun mehr als noch zu Jahresbeginn. Als Grund nennen die Betreiber die fehlende Rentabilität wegen der Energiewende.

    Während unsere Politzwerge noch grübeln, wie man den Energie-Sozialismus den Schein von Marktwirtschaft überbügeln kann…….machen die Marktbeteiligten inzwischen Nägel mit Köppen.
    Keiner weiß was aber alle machen mit…..wenn ick den weiteren Ausbau der Windkraft in meiner Gegend sehe, krieg ich das kotzen…..erstmal hinstellen und anschließend die Politik erpressen, das scheint die neue Methode der EE-Mafia zu sein. Ob wir mit dem Sinnlosstrom noch was anfangen können oder ihn teuer entsorgen müssen….scheißegal, der Bürger wird schon dafür bezahlen….und wer meckert……is voll Nazi.

    Übrigens…..nette Geschichte……unbedingt lesenswert…

    Stroh im Kopf?

    Wie alles begann – Eine Chronik der deutschen „Energiewende“ – Werner Ressing: Mit sieben Schritten in den Wahnsinn – Die gigantischste Subventionsmaschine der Nachkriegszeit – Ein katastrophales Zerstörungswerk durch eine Massen-Psychose – Mit der Ökodiktatur am Rande des Abgrunds….

    Aufgeschrieben hat das Ministerialdirektor a. D. Werner Ressing. Er ist viele Jahre im Bundeswirtschaftsministerium tätig gewesen und hat die Entwicklung aus direkter Nähe miterlebt.

    Schöne Woche noch……..möge der Saft immer mit uns sein.
    Onkel Heinz……und wenn der Krug nun ein Loch hat?

  4. Dort gezeigt sind die durchschnittlichen Strompreise für Haushalte, also Kleinverbraucher. Ich kann darin kein gravierendes Problem sehen. Die meisten Haushalte und nicht-strom-intensive Unternehmen könnten -- aufgrund des relativ geringen Verbrauchs -- auch hypothetische 500 €/MWh tragen, ohne dass Ausgaben an anderer Stelle spürbar eingeschränkt werden müssten.

    Oder geht es nur darum, am Ende des Jahres unbedingt noch 250 Euro mehr in der Tasche haben zu wollen? Wie lame ist das denn?

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