Stefan Rahmstorf: Die Klimaleugner verwenden Exxon-Propaganda!

28. Januar 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

vlcsnap-2018-01-28-11h53m19s599Stefan Rahmstorf in der ARD-Sendung Kontraste vom 18.01.2018. Gemäß Herrn Rahmstorf ist die Verleugnung des Klimawandels eine große Verschwörung der Erdölindustrie und Erdöllobby, die mit Millionen und Milliarden falsche Propaganda streut und gestreut hat und auf welche jetzt auch die AfD und EIKE zurückgreifen.

Prof. Stefan Rahmstorf, Klimaforscher, Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung

„Diese Verleugnung der von Menschen verursachten Erwärmung, die ist ja nicht von selbst aus dem Nichts entstanden, sondern da sind einfach massive Wirtschaftsinteressen dahinter. Und darauf lassen sich viele der Argumente zurückführen, auf damalige Exxon-Propaganda, die heute noch zirkulieren und die jetzt auch wieder im Bundestagswahlkampf von der AfD zum Beispiel verwendet wurden.”

PS.: Klimaforschungsinstitute wie die CRU in England und das PIK in Deutschland, an welchen auch Herr Rahmstorf arbeitet, erhalten u.a. Gelder von BP und VW und BMW.

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20 Kommentare
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  1. Ich verstehe nicht ganz, soll das jetzt irgendwie rechtffertigen, dass in vergangenen Jahrzehnten gezielt Falschinformationen gestreut wurden und heute noch von einigen verlorenen Seelen geglaubt wird?

    Auch die Öl- und Auto-Konzerne haben erkannt wo das Problem liegt … trotzdem erkenne ich nicht wie „erhalten u.a. Gelder von BP und VW und BMW“ nun eine Art Gegenargument bilden soll. Soll das heißen, das PIK folgt der BP/VW/BMW „Propangda“ nun auch? Und wie passt das zusammen mit der Beschreibung wie sich das Institut finanziert?

    Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, seine Grundfinanzierung von ca. 11 Millionen Euro im Jahr stammt je zur Hälfte vom Bund und vom Land Brandenburg. Hinzu kommt noch einmal eine ähnliche Summe an Drittmitteln, welche das Institut im Wettbewerb mit anderen Einrichtungen einwirbt. Ein Großteil davon stammt aus Förderprogrammen der Europäischen Union.

    Oder ist das wieder nur so ein lahmer „Ramstorf ist doof“, „alles eh fake“ Beitrag? 😉

  2. Jetzt geben wir doch einmal dem verirrten Rahmsdorf recht.Welche Stellschrauben können wir mit ein bischen Aussicht auf Erfolg denn stellen? Welchen Anteil können wir Deutsche denn stellen? Die Welt dreht sich weiter, die Sonne strahlt die Energie und nur die Deutschen machen wieder einmal eine „Bewegung“ daraus. Die die Welt retten, diesmal nicht erorbern!
    Es ist ein Geschäftsmodell der Ökologisten und nicht von EXXON.

  3. @Herp

    Das mit der Exxon-Propaganda ist nun mal Quatsch. AfD und EIKE greifen vor allem auf die Thesen von Herrn Limburg zurück. Der hat auch an deren Energieprogramm mitgewirkt.

    Zum PIK:

    Auch die Industrie gibt beim PIK Studien in Auftrag. Darunter auch große Automobilhersteller wie BMW und VW.

    Die extern geförderten 208 Projekte brachten so rund 40 Mio. Euro in die Tasche des PIK.

    Zu den Kunden des PIKs gehört auch die Münchener Rückversicherungsgesellschaft. Die Münchener Rück ist ein Rückversicherer für Erstversicherer, zweitgrößter der Welt, mit Milliardengewinnen, u.a. durch Absicherung gegen „Klimafolgeschäden“. Das PIK und Stefan Rahmstorf helfen gerne dabei mit die Klimafolgen besonders dramatisch darzustellen, damit die Münchener Rück diese veröffentlichen kann und damit weitere Gewinne erwirtschaften kann.

    Hinzu kommen Auftritte von Stefan Rahmstorf in der Wirtschaft, wie z.B. beim Deutschen Ring, den Stadtwerken Detmold, der Oldenburgischen Landesbank und sunways Photovoltaic Technology, sowie den Deutschen Klima Konsortium, etc.. Herrn Rahmstorf kann man auch online als Gastredner per Gage bestellen.

    Sowie der Vertrieb von CO2-zertifizierten Schmuck (CO2pins) auf der Familienhomepage der Familie Rahmstorf, etc..

    Auch Spenden und solvente Förderer kann man gut gebrauchen. Im Jahr 2002 hat das PIK einen eigenen Verein gegründet, den Verein der Freunde und Förderer des PIK e.V. Ziel des Vereins ist die Förderung von Wissenschaft und Forschung am PIK und die Beschaffung von Mitteln zur Verwirklichung seiner steuerbegünstigten „gemeinnützigen Zwecke“.

  4. PS

    Die sog. „Klimaleugner“ sind vor allem durch den Film The Great Global Warming Swindle von 2007 aktiv geworden. Mitgewirkt haben da u.a. Svensmark und Lindzen, als skeptische Klimaforscher. Ich glaube auch Shaviv und Veizer.

    Der Film wurde im 2007 bei RTL ausgestrahlt mit Sondersendung mit Birgit Schrowange.

  5. Also ein paar weitere Verschwörungsgläubige … fein.

    Das mit der Exxon-Propaganda ist nun mal Quatsch. AfD und EIKE greifen vor allem auf die Thesen von Herrn Limburg zurück.

    Ah du meinst die sind ganz von selbst unabhängig nochmal auf den selben Blödsinn gekommen? In dem Kontraste Beitrag sieht man ja auch den Klimaexperten der AfD und Herrn Limburg sprechen … es ist einfach irre was die behaupten 😉

  6. @SH #1

    Ich verstehe nicht ganz

    Ist eigentlich ganz einfach zu verstehen. Rahmstorf sagt, jeder Andersdenkende sei von der Industrie gekauft, aber Leute die seiner Meinung sind nicht.

  7. @SH #5

    Ah du meinst die sind ganz von selbst unabhängig nochmal auf den selben Blödsinn gekommen?

    Ich bin weder SC noch EIKE, sondern normaler Bürger. Ich bin meinen eigenen Bordmitteln (Schulwissen, Skepsis und eigenes Hirn) zu dem Urteil gelangt, dass die gesamte Klimapropaganda gequirlter Schwachsinn ist und „Klimaschutz“-Politik mir unmittelbar schadet. Niemand gibt mir dafür Geld, dass ich diesen Schluss gezogen habe und z.B. in Foren vertrete. Nehme aber gern Spenden an, Kontoverbindung auf Anfrage.

    Der einzige äußere Einfluss, der auf meine Schlussfolgerung eingewirkt hat, ist die Klimapropaganda selbst. Die ist nämlich so hirnkrank und dreist, dass kein denkender Mensch sie für bare Münze nehmen kann. Vielleicht sind ARD, ZDF, die Grünen, und das PIK selbst ja in Wirklichkeit von Exxon gekauft, um den Glauben an die menschengemachte Klimakatastrophe so bescheuert wie irgend möglich aussehen zu lassen. Wenn ja, wäre ich in der Tat einem perfiden Propagandatrick auf den Leim gegangen. 🙂

  8. @S.H.
    Uat ja mun mal Fakt, dass es reichlich Wissenschaftler gibt, die Forschung in Sachen Klima betreiben und zu ganz anderen Ergebnissen kommen als die Potsdamer Lobbytruppe und das IPCC. Da braucht es weder Exxon noch sonst einen Konzern. Da braucht es nur einen sauberen Umgang mit Daten.
    Dieser Exxon Vorwurf ist nur der verzweifelte Versuch, Kritiker durch Diskreditierung und Kriminalisierung mundtot zu machen, statt mit Argumenten zu kommen, die sie aber nicht finden.

  9. @SH

    Herr Limburg ist darauf von ganz alleine gekommen, steht auch alles in seiner Promotionsschrift.

    Was mich verwundert, im Kontrastebericht vom18.01. Ist Herr Rahmstorf ergraut und im Bericht im RTL-Nachtjournal vom 24.01. wieder weitgehend brünett.

  10. #9

    https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/I/91mJjaT18aL._SL1500_.jpg

  11. Man merkt dass die Regierungsbildung ansteht, das PIK erhöht die Schlagfrequenz. Nur doof dass sie nicht treffen, denn um die Argumente von Rahmstorf als Unsinn zu entlarven muss man sich nicht mal mit dem Klima-Quatsch beschäftigen. Es reicht der gesunde Menschenverstand um zu erkennen, dass der komplett hohl dreht und nur noch Propaganda rausbrüllt.

    Viel Erfolg damit, hat ja bei den letzten Wahlen schon fantastisch funktioniert, die Strategie. Rahmstorf wird der letzte Sargnagel der Energiewende sein und merkt es nicht mal. 🙂

  12. Nach 10-jähriger intensiver Bearbeitung des Themas Klimawandel bin ich zu dem Schluss gekommen, dass nahezu alles, was uns Institute wie PIK, UNFCCC und IPCC erzählen, enorme Schlagseite hat. Zu dieser Schlussfolgerung bin ich gekommen, ohne dass ich jemals einen Euro Unterstützung von der Industrie erhalten hätte!!! Es gibt zahlreiche unwiderlegbare Beweise, dass der grösste Teil des Holozäns wärmer war als heute trotz vorindustrieller CO2-Werte. Diese Tatsache steht in krassem Widerspruch zu den radiative forcing componentes des letzten IPCC-Berichts AR5 (Schwerpunkt liegt auf Treibhausgasemissionen, Solareffekt wurde miniaturisiert), mit denen die genannten Institutionen zwar die Erwärmung der letzten 150 Jahre (seit Ende der kleinen Eiszeit) -- falsch -- erklären können, die aber keinerlei Erklärungsspielraum für die zahlreichen vorindustrielle Warmphasen bieten (die deshalb gerne kleingeredet oder wegnivelliert werden).
    Die Institutionen PIK, UNFCCC und IPCC und viele andere mit ähnlicher Ausrichtung sind aus existenziellen Gründen auf die Pflege des Klimaalarms angewiesen, denn bei Entwarnung würden sie sofort ihre Existenzberechtigung verlieren. Wie kann man nur solchen vollumfänglich befangenen Quellen Glauben schenken?

  13. @Anorak

    Oder die haben bei RTL eine Konserve von Rahmstorf verwendet?

    Auf den Klimaquatsch bin ich auch von alleine gekommen. Durchs Studium in den 90ern. Damals waren die Modellierer Nerds, die man als Experimentalphysiker nicht ernst genommen hat. Ebenso deren Modelle. Zudem bewegten sich die Modellierer oft in der linken Szene.

    Die Leute bei EIKE gehen gar von einer Verschwörung der Linksintellektuellen aus.

  14. @Krüger #13

    Den Modellieren fehlt das konstruktive Feedback fehlgeschlagener Experimente wie es ein experimentell arbeitender Naturwissenschaftler bekommt. Anscheinend glauben Modellierer ihre Modellergebnisse wären Realität.

    Das 2-Sigma Kriterium wie es das IPCC benutzt ist trügerisch und nicht geeignet für die Naturwissenschaft.

  15. Ich hab zwar so ein Computermodell noch nie aus der Nähe gesehen, aber meine Denke dazu ist so:

    Man kann nur modellieren, was als theoretisches Modell vorliegt. Die Theorie für das Modell muss aber durch generische Forschung entstehen, d.h. Naturbeobachtung, Bildung von Theorien, Falsifizierung, Verfeinerung der Theorien usw. Wenn das theoretische Modell dann irgendwann verfeinert genug ist, kann man es eines Tages auch in ein Computerprogramm umsetzen. Aber das Programm wird auch keine neuen Erkenntnisse liefern, sondern lediglich die Konsequenzen aus dem bestehenden Wissen ziehen. Es kann nichts zur Frage beitragen, wie richtig oder falsch die Theorie ist.

    Wer an die Prognosekraft der Computermodelle glaubt, geht deshalb implizit davon aus dass es schon sowas wie eine allgemeine Klimatheorie gebe. Andernfalls muss die theoretische Basis der Computermodelle mindestens unvollständig, oder ganz falsch sein, und sie haben dann keine Aussagekraft. Das ist nach allem was ich weiß der aktuelle Forschungsstand, weshalb diese Modelle eigentlich sinnlos sind und keine Aussagen machen können.

  16. @Heß

    Die Modelllierer kamen eigentlich erst 1998 groß raus mit Mojib Latifs Prognose zum El Nino.

    Zu der Zeit habe ich auch mein Diplom in Ozeanographie gefertigt. In der Arbeitsgruppe hatten wir einen Modellierer, der sich darin versuchte die großräumigen Strömungen und Umwälzung im Mittelmeer nach zu modellieren. Mit einem der ersten Cray-Großrechner an der Uni. Der Erfolg war mehr als bescheiden. Zudem hatten wir einen Klimaaktivisten (von Robin Wood) in der Gruppe, der auch ein Buch zur Klimarettung geschrieben hat. Der war aber kein Modellierer und eher caotisch organisiert. Und einige andere Linksintellektuelle. Am AWI gab es Mitte der 90er klare Fronten. Die angewandte Ozeanographie hielt nichts von den Modellierern und vermutlich umgekehrt ebenso. Am Institut für Umweltphysik, in der Atmosphärenforschung/ Ozonforschung (GOME), war man eher stolz auf die Messsysteme und Messungen und modellierte eher weniger.

    Die Modellierer sind erst seit Märchenonkel Mojib Latif und El Nino 1998 beachtet und medial präsent.

  17. Limburg hat vernünftige Argumentationen vorzuweisen. In Details mögen wir unterschiedlicher Ansicht sein, aber die Linie stimmt. Ihre Argumentation ist in der Regel nicht nur lückenhaft und in weiten Teilen fadenscheinig. Was soll da das rumgenöhle und der Versuch, Dritte zu diskreditieren?

  18. Modelle sind im Prinzip eine gute Sache. Eigentlich steckt auch hinter jeder Messung und jeder Formel ein kleines Modell. Bei den Modellen gibt es jedoch zunächst quantitative Unterschiede, wie sehr sie klare Effekte auf Ursachen zurückführen können. Diese schlagen dann in qualitative Unterschiede um, wenn die Komplexität eines chaotischen Systems eben keine robusten Aussagen mehr zulässt. Und genau das ist das Problem der Klimamodelle.

    Ein weiteres Problem bei der Abbildung von komplexen Wechselwirkungen von physikalischen Gesetzen ist die Auflösung der Wirkungen. Viele Effekte sind nur auf molekularer Detailebene hinreichend klar beschrieben. In statistischen Ableitungen, z.B. Strömungsgesetze, werden statistisch relevante Ensebles untersucht. Diese lassen sich aber ohne weiteres nicht mehr auf komplette Wettersysteme -- und noch viel weniger auf Klimasysteme übertragen. Man muss sich mal vorstellen, dass die die GCMs meit mit Zellengrößen mit teils über 100 km Kantenlänge arbeiten. Man hat nur noch Statistik- physikalische Wirkungen bestimmter Bodenbedeckungen u.a. UHI lassen sich so grundsäzlich nicht abbilden.

    Aber das ignorieren die Klimamodellierer einfach, machen die Modelle so komplex, dass die grundsätzlichen kaum noch durchschaut werden können und dabei offensichtlich grundsätzliches Mängel versteckt werden.

  19. Klimamodelle sind ein Glücksspiel, mit denen man nicht die Zukunft für Jahre vorhersagen kann. Modelle eignen sich bestenfalls, um Messungen simulieren zu können. Das war auch mein Job. Klimaforscher wie Herr Rahmstorf sind nichts anderes als moderne Schamanen, Knochenleser und Glaskugelleser.

  20. @18:

    Klimamodelle sind ein Glücksspiel, mit denen man nicht die Zukunft für Jahre vorhersagen kann.

    Ich möchte einmal Ihre Aussagen konkretisieren. Vor einigen Tagen veröffentlichten Hansen et al. einen Rückblick auf das Jahr 2017: „NASA James Hansen, Gavin Schmidt Paper: 10 More Years of Global Warming Pause (Maybe)“.
    Darin liest man: „The high 2017 temperature, unlike the record 2016 temperature, was obtained without any boost from tropical El Niño warming.“ Dagegen spricht eine Meldung am 29.3.2017 bei Wetter.com: „El Niño 2017 -- Gerät unser Klima aus den Fugen?“

    Entweder ist das El Niño-Phänomen nicht genau definiert oder nicht genau verstanden. Roedel schreibt im Buch Physik der Atmosphäre: „Anhand der Beobachtung des zeitlichen Verlaufs der Temperaturanomalien zusammen mit Modellrechnungen der beschriebenen Art (und mit einer großen Portion Empirie!) ist heute eine recht gute Vorhersagbarkeit von El Niño-Ereignissen möglich.“

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