Stefan Rahmstorf: Keine Pause, nirgends!

18. Mai 2015 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

„Keine Pause, nirgends!“, verkündet Stefan Rahmstorf in seinem neusten Artikel in der KlimaLounge. Und weiter: „Wie unsere Stammleser wissen, hat es seit den 1970er Jahren einen stetigen globalen Erwärmungstrend gegeben, der zwar durch die üblichen kurzfristigen Schwankungen überlagert wird, der sich aber seither nicht in irgendeiner signifikanten Weise beschleunigt oder verlangsamt hat. […] Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben.“

Das lässt sich doch einfach überprüfen. Dazu habe ich mir die Daten der Globaltemperatur von der NOAA (Wetter- und Ozeanografiebehörde der Vereinigten Staaten) besorgt diese aufgetragen und die linearen Trends 1970-2015, 1980-2015, 1990-2015, 2000-2015 und 2005-2015 eingefügt. (Die NOAA Daten verwendet übrigens auch die NASA in ihren GISS-Datensatz der Globaltemperatur).

NOAA

Zu sehen ist, dass der Trend seit 1970 rückläufig ist. Der Anstieg der Trendlinien wird immer flacher. Und dabei erzählen uns die Klimaforscher doch seit Jahren/ Jahrzehnten, dass sich die globale Erderwärmung mit zunehmenden Ausstoß von Treibhausgasen immer mehr beschleunigen wird. Das Gegenteil ist der Fall.

Hier nochmal die NOAA-Daten im Original von der Seite der NOAA für den Zeitraum 1998-2015.

NOAA1998-2015

Es gibt Leute, die darin wirklich eine fortschreitende, ungebremste Erderwärmung erkennen (im 1/100-Grad-Bereich). Kaum zu glauben. Man muss nur ganz fest daran glauben und schon sieht man es. Das ist wie mit den Klecks-Bildern beim Psychologen.

UPDATE 20.05.2015

Die NOAA-Daten nochmals mit unterschiedlichen Trendlinien und 95%-Vertrauensbereich. Trendlinien 1970-2015, 1980-2015, 1990-2015, 2000-2015, 2005-2015 im oberen Teil der Abbildung und Trendlinien 1970-1999, 1975-2004, 1980-2009, 1985-2014 (30-Jahresintervalle) im unteren Teil der Abbildung. Es ist eine Abflachung des Anstiegs (innerhalb des Vertrauensbereiches) zu erkennen.

NOAA1970-2015

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90 Kommentare
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  1. Klimawandel ist so alt die die Erde. Jetzt wird aber Meinung und Angst damit gemacht. Das ist erstmalig. Statt natürlichen, oder menschen gemachten Veränderungungen mit Vernunft und Technik zu begegnen wir Stimmung, Politik (schlechte) und ein Geschäftsmodell gemacht. Das PIK ist ein Geschäftsmodell davon. Kein Wunder dass die NSA die Deutschen abhört, wir werden zum Risikofaktor, nder aus eigenenr Logik beobachtet und beachtet werden muß. Wir Deutsche beobachten und beachten leider fast nichts mehr. Wir haben nur noch Angst und vergeigen die Zukunft dabei fürchten wir uns vor den falschen Gefahren.

  2. Nur eine Frage, die Verbrennung fing doch so gegen Ende des 19. Jahrhunderts an. Wie kann es dann einen Trend abwärts von 1880 -- 1910 geben? Genau damals wurde doch angefangen mehr zu emittieren…..

    Außerdem habe ich lernen müssen. Das Klima definiert ist für Zeiträume > 30 Jahre. Somit kann ich also maximal derzeit so bis ungefähr 1985 zurückgehen. Man könnte jetzt doch mal die Daten jeweils immer um 10 Jahre in die Vergangenheit verschieben

  3. @2 Kann es sein daß wir alle nur noch auf CO2 aus Verbrennung schauen? Es gibt auch Co2 in Prozessen der Natur, speichern die Meere CO2 oder geben Sie ab, kommt aus einem Vulkan nur warme Luft und spielt die Sonne auch noch eine Rolle?
    Alle den Ökologisten, dem PIK und den Ökofaschisten schon auf den Leim gegangen?

  4. @Karl Reichart
    Nein, aber es kann ja auch nicht nur um die Verbrennung gehen. Sondern die Frage die man stellen muß ist. Was macht unsere Zentralheizung? Aber es wird ja immer so getan als sei nur die Verbrennung mit CO2 Emission das Problem und es wird ja auch nur behauptet. Je mehr verbrannt wird, desto höher der CO2 Wert und umso wärmer wird es. Es gibt da doch einen völlig geschlossenen Logikfolge. Ich fragte ja eben nur wenn das wirklich so ist, wie kann dann die Temperatur überhaupt zürückgehen? Klar kann mir jemand sagen weil, es dieses oder jenes gab. Das schreibt aber keiner ! Bei der ganzen angeblichen Erwärmung geht es auschließlich um CO2 Emissionen von Menschen und deren Nutzung von Rohstoffen.

  5. Schön, dass endlich mal jemand *nicht* bei 1998 anfängt … oh, halt.

  6. @Random

    Nehmen Sie 2002, 2003, etc..

    Was sehen Sie?

  7. Ach -- hat Ihnen das noch niemand erzählt, woran das liegt? Gucken Sie doch einfach mal in Abbildung 6 auf Seite 4 unten in folgendem Paper von James Hansen:

    http://www.columbia.edu/~jeh1/mailings/2014/20140121_Temperature2013.pdf

    Und? Was sehen Sie?

  8. @Random

    James Hansen? Hmm, der ist jetzt Klimaschutzaktivist, war bei der NASA nicht mehr tragbar und lässt sich in Handschellen auf Demos gegen Kohlekraftwerke abführen. Wurde schon mehrfach inhaftiert.

    Hmmm, was sehen Sie denn nun für eine Temperaturerwärmung seit 2002, 2003, etc..?

    Was ich sehe, steht übrigens im Artikel. Gelesen?

  9. @Krüger
    Ein wenig haben sie schon getrickst. Ohne 1998 schauts nicht mehr ganz so nach Stagnation eher nach Abflachung aus. Aber egal. Ich finde es interessant, dass trotz massiven CO2-Anstiegs sich die Erwärmung (leicht) abgeschwächt hat. Modelle hätten/haben sicherlich eine zumindestens gleichbleibende eher leicht steigende Erwärmung prognostiziert. Ja ich weiß, natürliche Variabilität, Aerosole in China, Indien usw. Trotzdem -- für mich erstaunlich. Die nächsten 5 bis 10 Jahre werden bestimmt interessant. Am schönsten wäre natürlich wenn eine negative Rückkoppelung nachgewiesen werden könnte -- Wolken. Spannend natürlich auch wie Vegetation und Mikrofauna und -flora (terrestrisch und maritim) reagiert. Dazu ein (für mich) interessanter Artikel: http://science.orf.at/stories/1758754/
    mfg sowhat

  10. Ich verstehe nicht, warum die Wahl von 1998 als Anfangsjahr der Betrachtung ein Trick sein soll.

    Fakten und Interpretationen sind strikt zu trennen -- daran scheitert jemand wie Rahmstorf eben ständig.

    Die Aussage ist „Seit 1998 hat es keine statistisch signifikante Erhöhung der mittleren globalen Temperaturanomalie gegeben.“

    Wie man diese Aussage bezweifeln kann, ist mir ein Rätsel.

    Welche Bedeutung diese Aussage hat und woran das liegt, sind ganz andere Fragen. Deren Beantwortung aber nur möglich ist, wenn man zunächst das Faktum anerkennt.

    Rahmstorf mag ja gerne argumentieren, das hätte keine Bedeutung (Zeitraum zu kurz, Anfangspunkt falsch gewählt o.ä.). Aber zu sagen, die Aussage würde sich in den Daten nicht zeigen, ist schlicht falsch.

  11. @ Random, #7:

    Jahrelang hat man uns erzählt, die globale Erwärmung fände vor allem statt:

    -- in der Nacht
    -- auf der Nordhalbkugel
    -- im Winter

    Und genau das sollte sie auch tun, wenn denn die Physik korrekt ist. Ich zweifele die Physik nicht an.

    Wenn nun aber die Daten zeigen, daß die Erwärmung genau nicht in der Nacht, genau nicht auf der Nordhalbkugel und genau nicht im Winter stattfindet, sollte das ein Warnsignal für die Modellrechner sein. Der in Rede stehende Zeitraum ist noch zu kurz, um als Alarmist in Panik zu geraten, das ist keine Frage. Aber wer weiß schon, wie es weiter geht?

    Hansen schreibt dazu:

    Climate models yield larger longterm warming in winter than in summer, even when considering only land areas. Thus the recent downturn of winter temperature over Northern Hemisphere land is unlikely to continue.

    Das ist erstens nicht nur keine Begründung sondern zweitens auch eine Beleidigung der Intelligenz des Lesers. Weil die Klimamodelle nicht dasselbe zeigen wie die Realität, wird sich die Realität den Modellen schon anpassen? Das ist Religion. Nicht Physik.

  12. @Michael Krüger
    Ich vermute, was Sie sehen, konnten Sie schon fünf mal seit 1970 sehen…
    http://www.skepticalscience.com/graphics.php?g=47
    …so gesehen ist nämlich die ganze globale Erwärmung seit 1970 auch nur eine „Serie von Stagnationen“ 😉

    @Peter Heller
    Sie können Ihre Aussage auf dieser Basis natürlich erweitern zu: „Seit 1970…“, „Seit 1977…“, „Seit 1987…“, „Seit 1998…“, „Seit 2003…“ -- und das hätte man zu jedem Zeitpunkt als Faktum anerkennen können. Allein -- was hätten wir davon gehabt?!

    @All
    2014 ist es -- mit einem an der Seitenlinie herumknobelnden El Nino -- schon so warm gewesen wie nie (auch wenn da jetzt plötzlich die Fehlerintervalle eine Rolle gespielt haben 😉 und 2015 ist -- mit einem sich langsam aus den Startlöchern bequemenden El Nino -- gut auf dem Weg das wieder zu toppen. Also ergötzen Sie sich an der ‚Stagnation‘, so lange es noch geht…

  13. @Peter Heller #11.

    Kosaka & Xie sagt Ihnen was?! Die Leute, die gezeigt haben, warum die ausgedehnten La Ninas Anfang der 2000er sehr plausibel für die Abkühlung auf der Nordhalbkugel gesorgt haben können? Das ist halt die Krux an der „Natürlichen Variabilität“ -- kurzfristig kann die nämlich zu ziemlich verwirrenden Phänomenen sorgen. Weswegen man ja eigentlich die langfristigen Trends anschaut -- bzw. angeschaut hat, bevor dann die Sau mit der ‚Stagnation‘ durch’s Dorf getrieben wurde…

    PS: Also wenn Sie aus dem Zitat die Begründungen, die in dem Paper standen, einfach weglassen, dann brauchen Sie sich eigentlich nicht drüber beschweren, dass das keine Begründung ist…

  14. @Heller

    Egal ob man 1998, oder 2002 als Anfangsjahr wählt, es macht keinen großen Unterschied.

    Fakt ist aber, dass Rahmstorf als Bezugswert die ausgehende kleine Eiszeit mit verminderter Sonnenaktivität nimmt. Oder aber 1970, wo Aerosole eine globale Verdunklung und Abkühlung verursachten. Das darf man dann wiederum natürlich. Rahmstorfsche Logik.

  15. @Heller

    Ich verstehe nicht, warum die Wahl von 1998 als Anfangsjahr der Betrachtung ein Trick sein soll.

    Deswegen: http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2010/10/04/wie-man-mit-zahlen-lugt-eine-kleine-anleitung/

    Rahmstorf propagiert (und verteidigt) sein Wissenschafts-Weltbild (und möglicherweise auch seinen Geldbeutel). Ist auch legitim. Den Nachweis bzw. die Widerlegung für seine Weltuntergansprognosen wird er eh nicht erleben und ist damit nicht beweispflichtig. Also kann er munter drauflos fabulieren und spekulieren. Man muß ihn ja nicht unbedingt ernst nehmen 😉

  16. @ Random, #13:

    Ändert nichts an meiner Argumentation:

    Kosaka and Xie simulations suggest that the recent winter cooling is more a consequence of tropical ocean temperatures. Climate models yield larger longterm warming in winter than in summer, even when considering only land areas. Thus the recent downturn of winter temperature over Northern Hemisphere land is unlikely to continue.

    Kosaka und Xie haben eine mögliche Begründung vorgeschlagen. Andere Autoren haben andere Mechanismen vorgeschlagen. Hansen hätte ja schreiben können:

    Kosaka and Xie simulations suggest that the recent winter cooling is more a consequence of tropical ocean temperatures. Thus the recent downturn of winter temperature over Northern Hemisphere may only be a short-term phenomenon.

    Hat er aber nicht. Er begründet das „unlikely“ mit den Modellrechnungen, nicht mit Messungen. Das ist Glaube. Und nicht Wissen.

  17. @Random

    Ich vermute, was Sie sehen, konnten Sie schon fünf mal seit 1970 sehen…

    LOL. Was die Klimaarlamisten können, kann ich auch anders herum:

    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/globaltemperatu69agjsy0ew.gif

    2014 ist es — mit einem an der Seitenlinie herumknobelnden El Nino — schon so warm gewesen wie nie

    2014 war das wärmste Jahr seit 1880, die wärmsten 12 Monate lagen im Jahr 2010.

    http://www.fotos-hochladen.net/uploads/nasagiss2014m2idun7jr9.jpg

    Und die Erwärmung hat sich seit 1970 entschleunigt und nicht beschleunigt.

    Oder sehen Sie das anders?

  18. @Michael Krüger #17

    Also ein ziemlich bekannter Statistiker sagt „weder noch“:

    https://tamino.wordpress.com/2015/04/30/slowdown-skeptic/#more-7338

  19. @Random

    Erst Hansen der für die NASA nicht mehr tragbar war und heute Vollzeit-Klimaschutzaktivist ist und jetzt Tamino/ Foster, der kein Klimaforscher ist, aber sich den Kampf gegen die „Skeptiker“ verschrieben hat und Kumpel von Rahmtorf ist. Warum erwarte ich von den Klimaschützern genau solche Quellen?

    Beantworten Sie doch einfach meine Frage. Was sehen Sie?

  20. Oje, dass ist mit Sicherheit der falsche Weg Rahmstorf anzugreifen. Rahmstorf fühlt sich dadurch in seinem Tun bestätigt und heizt damit noch seine Gefolgschaft an:

    Fanatiker al al Rami
    19. Mai 2015 0:08
    Antworten | Permalink

    Rahmstorf, die Klima Hure,

    wenn sie wirklich glauben, sie werden mit ihrer durchgeknallten Propaganda ungeschoren davon kommen, dann haben sie sich wieder einmal ganz grob getäuscht.

    Lesen sie ruhig weiter, selbst wenn es klar ist, dass sie als genau so feiger wie eifriger Diener nicht in der Lage sein werden, diesen Kommentar zu veröffentlichen. So ist es eine persönliche Mitteilung an sie, nicht mehr, aber auch nicht weniger.

    Wir haben es so was von satt, wenn ihr Valium betäubter Chef daher labert, das die Gletscher im Himalyja um 2035 fast völlig verschwunden wären usw. usw…

    Wir alle haben es so satt, wenn sie mit populären Studien die Welt verarschen wollen, sei es mit „Stöpseln“ in der Antarktis, mit den ach so armen Eisbären oder mit all dem apokalyptischen Dreck den sie hier unter politischer Agenda und wohl auch eigenem Fanatismus verbreiten.

    Da sie aber durchaus eine verantwortungsvolle Position, mit dem PIK zumindest bekleiden, wird alles was von ihnen und vom PIK daher kommt, nun auch immer klarer zur Rechenschaft gezogen!

    Das können sie mir glauben, egal, wie das dann läuft. Ich lasse es mir sicher nicht länger gefallen, dass Arschlöcher wie sie daher laufen und uns Bürger zu massiv erhöhten Lebenserhaltungskosten treiben, mit absurden Theorien, mit Medien Beeinflussung, mit glatten Lügen, wie gegenständlich.

    Fühlen sie sich ja nicht zu sicher, in ihrer vermeintlich (noch) geschützten Werkstatt!, sie Ignorant!

    Wie blöde kann man nur sein, nicht zu merken, dass der AGW Anteil viel zu hoch eingeschätzt wurde? Hmm, wie blöde sind sie oder welch ein Arschloch sind sie nur? Oder glauben sie den ganzen Scheiß wirklich, den man hier in all ihren Artikeln findet? Wenn ja, suchen sie bitte sofort einen guten Psychologen danach einen ebenso guten Meteorologen auf.

    Warum werden sie nicht endlich ein Mensch, sie dämlicher Ehrgeizler?

    ich gabe ihnen einen sehr erst gemeinten und guten Tipp: legen sie mal ihre Scheuklappen ab, versuchen sie die Grundlagen der Meteorologie zu erfassen und wenn sie dann glauben, sie hätten wirklich nennenswertes zu erzählen, dann melden sie sich so wie es sich gehört: bescheiden!
    Bis dahin bleiben sie ein arroganter Möchtegern und weil sie sogar politische Verantwortung übernommen haben, werden wir sie weiter ganz genau verfolgen. Treiben sie es nicht zu weit, sie haben schon mehr als genug Schaden angerichtet.

    Stefan Rahmstorf
    19. Mai 2015 12:27
    Antworten | Permalink

    Nur mal zur Illustration, was Klimaforscher auch immer wieder bekommen, auch gerne per email…

  21. PS

    Ich persönlich glaube Herr Rahmtorf glaubt das alles selbst, was er erzählt (genau wie James Hansen). Genau wie Erich Honecker geglaubt hat, weder Ochs noch Esel halten den Sozialismus auf. Und auch die Gefolgschaft von Herrn Rahmstorf kauft ihn bereitwillig alles ab. Es ist also kontraproduktiv ihn derart anzugreifen. Das fällt negativ auf alle „Skeptiker“ zurück und die Klimaschützer fühlen sich in ihren Tun noch bestätigt. Alle „Skeptiker“ durchgeknallt, Holocaustleugner, Rechtsradikale, etc.. So verwendet auch Herr Rahmstorf das.

  22. @Micha
    In der Tat……gefährliche Sache dat…

    Die Beleidigung im engeren Sinne wird durch § 185 StGB unter Strafe gestellt:

    Die Beleidigung wird mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe und, wenn die Beleidigung mittels einer Tätlichkeit begangen wird, mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

    Anstatt diese E-Mail als Beispiel der Bösartigkeit der fiesen Klimaleugner aufzuheben…..hätte er auch Anzeige erstatten können…….obwohl….lachen musste ick doch schon etwas bei „Valium betäubter Chef“…..oder die “ vermeintlich (noch) geschützten Werkstatt!““……da steigen wieder Erinnerung vor meinen geistigen Auges auf, wenn ich an die Interviews denke, die R. so theatralisch hinter sich gebracht hat, wie ein Pfarrer ne Beerdigung.

    Übrigens, sein Cheffe scheint nich der Einzige zu sein der Valium nimmt…….bei Mutti scheint es mir ebenso, ansonsten wäre ihre großflächige Lethargie auch net sinnvoll zu erklären.
    Oder aber, es ist wie im Marionettentheater….die meiste Zeit liegt se bloss in der Kiste, bis auf die Zeit, wo sie jemand vorkramt und dem Publikum ein herrliches Schauspiel beschert.
    Regierungsamtliches Kasperletheater…..und wir sind beim dem Spiel wie immer der böse Räuber, der regelmäßig mit der Keule vor de Omme kriegt.

    Den armen Herrn R. aus P. geht es doch wie Onkel Heinz……wer austeilt, muss auch mal einstecken können…..nur an seinen Humor musser noch ne ganze Weile arbeiten.
    H.E.

  23. der Anstieg der globalen Tm war vom Ende der LIA bis etwa zur hälfte des 20. Jahrhunderts ca. gleich stark, wie die letzten Dekaden.

    Welchen Anteil kann CO2 an der ersten Erwärmung haben?

    Von ca. 290ppm stieg die Konzentration binnen einiger Dekaden auf ca. 310ppm an. Wenn wir uns eine kleine Milchmädl Rechnung erlauben, so gehen wir von +1°C bei 2 mal CO2 aus, also von 290 auf 580 macht ohne Feedbacks 1 Grad.
    +20ppm machen also weniger als 0,1°C maximal, eher so um 0,07K. Diese meinetwegen eingetretene Erwärmung ist so minimal, dass auch mögliche Feedbacks erst gar nicht in Gang kommen können (Eis, Schnee Albedo…etc), dennoch war die Erwärmung um +0,5°C stark, NHK auch mehr.

    Die letzten Dekaden, wo also die ppm´s wirklich in die Höhe geschossen sind und in Folge der fortgeschrittenen Erwärmung (warum auch immer) auch die positiven Feebacks in Fahrt gekommen sein müssten, erlebten wir in Summe ca. den gleichen Betrag an T Anstieg und die letzten 1-2 Dekaden, wo also der AGW Anteil krass überwiegen sollte, erleben wir eine Stagnation.
    Warum Prof. Rahmstorf das nicht erkennen will, kann ich nicht genau beurteilen.

    (Wow, sehe gerade ein Kommentar bei Klimalounge, welches sogar mir zu hart erscheint, echt zach, man lese selbst….da ist ja sogar EIKE vergleichsweise kultiviert…:-(
    )

  24. @Michael Krüger #19

    Warum so mürrisch?! Warum die Person angreifen und nicht auf die Inhalte eingehen.

    Im Hansen Paper können Sie in besagter Abbildung wunderbar sehen, wo der Hund bei der vermeintlichen ‚Stagnation‘ (auf genau dem Globalmittelwert von genau der Lufttemperatur exakt ab 1998 gemessen) begraben ist, und bei Tamino können Sie nachlesen, warum noch nichtmal rechnerisch eine ‚Stagnation‘ rauskommt.

    Dass Ihnen das nicht in den Kram passt, ist mir schon klar…

    Und was ich sehe ist u.a. ein El Nino im Pazifik, der schon die ersten Monate von 2015 durch die Decke gehen ließ, so dass schon ’ne Menge passieren müsste, dass 2015 *kein* neues Rekordjahr werden würde. Was ich sehe ist, dass die derzeit so hoch gehandelten RSS/UAH-Daten in wenigen Jahren schwer in der Gunst der „Skeptiker“ fallen werden, wenn die nämlich die Temperaturreihen mit dem höchsten Anstieg geworden sind. Was ich sehe ist, dass die schöne Story mit der ‚Stagnation‘ spätestens nächstes Jahr komplett den Bach runtergegangen sein wird, und man wieder eine neue Story wird finden müssen. Vermutlich eine Mischung aus „Es ist doch toll, dass es wärmer wird“ und „Es ist nichts bewiesen“.

    Viel Spaß beim Kreativwettbewerb…

  25. Apropos kreativ………..sorry, Onkel Heinz kriegt grad ein Lachanfall….

    Unser Wissenschaftssystem belohnt dreiste Lügner

    In einer Artikelserie des Fachmagazins „Lancet“ stellten die Autoren im vergangenen Jahr fest, dass 80 Prozent der biomedizinischen Forschung „Müll“ seien…..

    Da kommt eine Hilfsdisziplin ins Spiel: die Statistik. „Es gibt in Deutschland nur sehr wenige Fakultäten und Lehrstühle für Statistik, an den Unis ist sie oft nur Wahlfach, etwa im Mathematik-Studium“, sagt Dorothee Dzwonnek. Das müsse sich dringend ändern, denn statistische Methoden würden mittlerweile in jedem Sektor benötigt. Das statistische Dilettantentum führt dazu, dass Ergebnisse von Befragungen und Experimenten zu schnell verallgemeinert, dass zu kleine, nicht repräsentative Fallzahlen herangezogen oder nicht passende Daten einfach übergangen werden. Bisweilen wird so lange experimentiert, bis das gewünschte Ergebnis rauskommt. Besonders hoch ist diese Versuchung, wenn der Auftraggeber aus der Wirtschaft kommt und viel Geld investiert hat.

    Tja……bloß gut zu wissen, das die Klimaforscher allesamt eine Persilreine Weste mit Goldrand haben…..während sie in ihren Wolkenkuckucksheimen die globale Katastrophe herbeisimulieren.

    Ach…noch ein Schlag in die Fresse der Alarmisten….

    Diese luxuriösen Journale gelten als der Inbegriff von Qualität, die nur die beste Forschung veröffentlichen.“ Dabei würden die Magazine vor allem an der eigenen Reputation arbeiten. Wie die Wall Street mit der Bonus-Kultur brechen müsse, resümiert Schekman, „so muss die Wissenschaft die Tyrannei der Luxus-Journale brechen. Das Ergebnis wird bessere Forschung sein.“

    Eine Chance auf Veröffentlichung hat meist nur, wer Erfolg meldet. Klingt plausibel, ist aber fatal, weil es Fehlverhalten fördert. „Studien, die Hypothesen nicht bestätigen, werden nicht publiziert.

    Nur mal ein kleiner Hinweis darauf, das nich alles Gold ist, wat vor den Kameras glänzt.
    Onkel Heinz…….auch nich unfehlbar

  26. @Random

    Hansen und Tamino und Inhalte? Sowas wie Hansen, die Erde wird zur Venus, Todeskohleszüge rollen, etc., bei Tamino hat es nicht mal zum Klimawissenschaftler gereicht, nur zum Handlanger von Rahmstorf.

    Was ich sehe ist, dass die schöne Story mit der ‘Stagnation’ spätestens nächstes Jahr komplett den Bach runtergegangen sein wird

    OK dann Stagnation bis 2015? Ist das Ihre Ansicht?

  27. Hier dann noch die ergänzende Erklärung, warum die Stagnation in der Erwärmung wichtig war und ist. Sie erst brachte die Klimaforscher auf den Gedanken, andere Faktoren zu berücksichtigen. In der Summe führt dies zu einer reduzierten Abschätzung für die Klimasensitivität:

    http://kalte-sonne.de/spate-aber-wichtige-erkenntnis-co2-klimasensitivitat-sinkt-weiter-extreme-hitzemodelle-werden-nun-verworfen-ozeanzyklen-als-wichtiger-klimafaktor-anerkannt/

    Ich denke, Rahmstorf, Foster und Co. wollen diesem Gedanken keinen Raum geben.

  28. @Peter

    Unter der Annahme, dass der Trend seit 1970 die „globale Erwärmung“ repräsentiert, ergäbe sich ein Temperaturanstieg im 21. Jahrhundert von 1.5°C.

  29. @Michael Krüger 26.

    Oh -- jetzt schon richtig angepisst, aber immer noch nicht in die Artikel geschaut?! Es gibt keine ‚Stagnation‘. Auch rechnerisch nicht. Sei’n ’se ein Mann und gucken Sie in den Tamino-Link…

  30. @Peter @Krüger

    Rahmstorf weist ja selbst darauf hin, dass er mit einem 16 Jahrestrend eine relativ schnelle Erwärmung von 0.33°C in 16 Jahren beobachtet und veröffentlicht hat.

    The global mean surface temperature in- crease (land and ocean combined) in both the NASA GISS data set and the Hadley Centre/ Climatic Research Unit data set is 0.33°C for the 16 years since 1990, which is in the upper part of the range projected by the IPCC. Given the relatively short 16-year time period con- sidered, it will be difficult to establish the rea- sons for this relatively rapid warming, although there are only a few likely possibilities.

    Damals für den Zeitraum von 1990 bis 2006.

    Macht man nun eine ähnliche Betrachtung für einen 16 Jahreszeitraum seit 1998 ergibt sich nur eine Temperaturerhöhung von 0.02°C. Nimmt man 1998 und 1999 heraus ergibt sich eine Erwärmung von etwa 0.03°C. Das 2-Sigma Konfidenzintervall überdeckt einen Trend von Null.
    Das bedeutet, dass das eine relativ langsame Erwärmung in diesem 16-Jahres Zeitraum ist, verglichen zum Rahmstorf’schen 16-Jahres Zeitraum im Science-Artikel

  31. @Michael Krüger #26 — Ergänzung

    Tamino hat einen schönen neuen Artikel drin, der auf einen Kommentator antwortet, der so was Ähnliches macht, wie Sie.

    https://tamino.wordpress.com/2015/05/19/response/#more-7381

    Und dort in den Kommentaren gibt er wiederum eine Antwort auf besagten Kommentator, die Sie sich mal reinziehen sollten:

    [Response: Take any time series, of anything at all, one which follows any trend whatever — maybe just a straight line, maybe something else — but does have some noise in it.

    Separate it into two intervals at some moment. Compute the linear trend (by least squares) for each interval separately. Will they be identical?

    No. Never. That different time spans give different numbers isn’t evidence of a trend change. Not at all. None.

    That different data sets (NASA, NOAA, HadCRU) give similar results isn’t evidence either. It just shows that they’re estimating about the same thing, so they see about the same trend *and noise*.

    The real question: when you look at the variations in detail, is the difference in the rates you get big enough that it actually amounts to something meaningful (trend-wise)? That’s the question addressed directly by Rahmstorf, and by me. The answer we both got: no.

    All you did was show that the trend estimates come out different. That’s not evidence, it’s the inevitable consequence of the existence of noise.

    Very fundamental.]

    Nochmal zum auf der Zunge zergehen lassen: „…That different time spans give different numbers isn’t evidence of a trend change. Not at all. None. […] All you did was show that the trend estimates come out different. That’s not evidence, it’s the inevitable consequence of the existence of noise. Very fundamental.“

  32. @Random

    Tamino ist Ihr Idol?

  33. @ Random:

    Die Pause zeigt sich natürlich nicht im Langzeittrend. Dazu ist sie zu kurz, das ist doch keine Frage.

    Die Pause zeigt sich in den absoluten Werten. Vergleichen Sie mal Fosters und Rahmstorfs Argumentation mit Günters Kommentar #30. Wer betreibt hier Cherry-Picking?

  34. @Michael Krüger #32.

    Sollte er? Anyway -- lustig, dass Sie so überhaupt nicht auf den Inhalt eingehen…

  35. @Micha
    Vorsicht…..Statistiker sollten schon was vom Klima verstehen, wie auch Klimaforscher etwas vonner Statistik verstehen sollten….eventuell labern beide aneinander vorbei.
    Und ja….früher hieß Gott Jehova…heute Tamino.

    Und wenn se nich gestorben sind, fälschen se auch heut noch die Daten.
    Onkel Heinz……traut dem Lügenpack kein Meter übern Weg.

  36. @Random

    Formulieren Sie mal in eigenen Worten, was der Temperaturtrend seit 1970 und seit 1998, bzw. 2001,2003, etc. zeigt. Ist ja schön, dass Sie alles glauben, was Tamino, Hansen, etc. schreiben, nur sollten Sie mal selbst nachdenken und Ihre Aussagen selbst formulieren können. Klappt das noch?

    So kann man Sie gar nicht ernst nehmen. Einfach nur nachplappern, was andere Ihnen einreden.

  37. Auf jeden Fall werden die kommenden Tage kühl bleiben und der kommende Winter wird wieder Eis und Schnee mit sich bringen.

  38. @Michael Krüger#36.

    Kann es sein, dass Sie sich mit englischen Quellen etwas schwertun? Gut -- dann fasse ich es mal für Sie zusammen: Wenn Sie über diese unterschiedlichen Zeiträume lineare Trends berechnen, werden die sich zahlenmäßig notwendig unterscheiden. Der Unterschied als solcher sagt erst mal gar nichts -- insbesondere dann, wenn Sie einen ‚Trend‘ berechnen, der z.B. 1998 als Ausreißer nach oben drin hat oder ab 2003, in der (a) die Sonnenaktivität abnahm und (b) auch noch ENSO eher auf La Nina gepolt war -- sprich: wenn Sie die Zeiträume so kurz wählen, dass sich die Natürliche Variabilität nicht ‚rausmitteln‘ kann, dann müssen Sie sich über Unterschiede nicht wundern. Die sagen halt nicht viel aus.

    Man hätte bei den 30 Jahren bleiben sollen. Wird man vermutlich wieder tun, wenn diese Episode vorbei ist. Außer vielleicht so um 2030 rum, wenn man dann mittels cherry-picking mit Start 2015 wieder die nächste ‚Stagnation‘ herbeirechnen wird… :)

  39. @Random

    Das gefällt mir doch schon besser, eine eigene Antwort selbst formuliert und begründet. Damit kann man arbeiten.

    Vom Nachplappern halte ich nichts und gehe darauf auch nicht ein.

    Nehmen Sie einfach die Trends 1970-2015, 1980-2015 und 1990-2015 und es zeigt sich „klimatisch relevant“ eine immer flacher werdende Trendlinie trotz 2014/15 als, warmes, kleines El-Nino-Jahr (und PDO+, AMO+ Jahr) am Ende der Zeitreihe.

    Und man startet dabei übrigens in den durch Aerosole geprägten 1970-80 Jahre mit globaler Verdunklung und Abkühlung.

    Warum ein Herr Rahmtorf das nicht sieht, sagt und 1998 als E-Nino-Jahr verteufelt ist mir daher ein Rätsel. Und die Anhängerschaft, die ihm dafür Beifall klatscht noch viel mehr.

  40. @Michael Krüger #39.

    Schön, dass Sie damit jetzt arbeiten können -- aber warum müssen Sie das dann gleich wieder falsch machen? Dass Ihre linearen Trends ‚klimatisch relevant‘ seien, können Sie doch angesichts des Zitats in Kommentar #31 wohl nicht im Ernst so meinen?!

    Und nein -- sorry -- das hat jetzt nichts mit nachplappern zu tun. Das machen Sie sich zu einfach. Was Sie tun müssten aber noch nicht getan haben, ist, zu zeigen, warum Ihre ‚Trends‘ in den unterschiedlichen Zeitspannen jetzt trotzdem ‚klimatisch relevant‘ wären.

    Viel Spaß dabei…

  41. @.Random #40

    Ihr Schlagwort „klimatisch relevant“ setzt erst einmal voraus, was man unter „Klima Optimal“ versteht…das Klima ist nämlich kein linearer -- konstanter Zustand. Ist ein „kaltes“ Klima besser als ein „warmes“ Klima. Kann es überhaupt ein Weltdurchschnittsklima geben, wenn die Erde/Evolution auf der Tatsache, dass es verschiedene Klimzonen gibt und die Evoltuiton bzw. die Vielfalt der Erde/Natur erst durch die Vielfalt von „Klima“ zustande kommen kann. Ein Monoklima = Durchscnnittsklima würde diese Artenvielfalt auf unseren Planeten erst überhaupt nich zustande kommen lassen.
    Diese Schlagwörter „Klimatisch Relevant“, „Welt-Klima-Durschnittswert“, „Begrenzung auf 2 Grad“ usw. erinnern mich immer sehr stark an die Sozialistische „Gleichmacher“ Propaganda. Man gibt zwar im Sozialismus immer vor, die Vielfalt zu achten und zu verteidigen aber in Wahrheit ist gerade die „Vielfalt“ der größte Feind des Sozialismus. Weil der Sozialismus von der Gleichmacherei = bessere Kontrolle des Individum, seine Stärke bezieht. Und wer „Gleichmachen“ will, der braucht dazu ein Diktat = marktfeindliche Zwangsgesetze. Und nicht nur das Marktwissen wird hier mit Gesetzen ausgehebelt, sondern vor allen auch die Naturgesetze (Physik).

  42. @Random

    Dass Ihre linearen Trends ‘klimatisch relevant’ seien, …

    Ist ganz einfach. Am Ende der Zeitreihe knickt die Temperaturkurve, bei 1998, bzw. 2002,2003, etc.. ab und wird flacher. Die Trendlinien 1970-2015, 1980-2015 und 1990-2015 werden daher flacher. Sieht jeder. Sie können auch die Trendlinien 1970-2000, 1980-2010 und 1990-2015 nehmen, dass ändert nichts an den flacher werdenden Trendlinien.

    Also man sieht das alles eigentlich auch ohne Trendlinien und muss dazu kein Statistiker sein.

    Rechnet man die kühlenden Aerosole bei 1970-80 noch raus und den kleinen El-Nino und die positiven PDO und AMO-Phasen der Ozeane bei 2014/15, so wird der Trend/ die Trendlinie noch flacher. Der Anstieg seit 1970 wird dadurch noch weniger dramatisch.

    Die Frage ist nur, warum Sie Random das nicht sehen und den Rahmstorfschen Manipulationen die Stange halten?

  43. PS

    Das merkwürdige an den Klimaschützern ist, einen nach oben gebogenen Hockeystick erkennen die sofort, eine Abflachung hingegen nicht. Das unterscheidet Religion und Wissenschaft.

  44. Ist es nicht müssige Erbsenzählerei alle paar Monate neue Trendrechnungen über alle möglichen Zeitskalen zu erstellen ?
    Es muss beispielsweise doch nur geringfügig mehr Wärmeeintrag in den Weltmeeren geben oder China durch mehr Kohleverbrennung (aufgrund einer politischen Entscheidung) die Abkühlung fördern
    und schon sind diese beschriebenen Schwankungen messbar .
    Was ich damit sagen will, ist: verbrät man nicht zuviel Mühe für Unwägbarkeiten ? Gibts da nicht Wichtigeres ?
    Man kann sich aber auch vorstellen, dass für Einige eine Beschäftigung und Torpedierung der Klimawissenschaft zielführend und wünschenswert ist.

    Herr heller Sie vergessen (Bezug 20. Mai 2015 12:28 ff) die aktuelle Zunahme der Kohleverbrennung durch Wirtschaftswachstum (speziell China+Indien) und die schwer messbare Abkühlung duch Flugverkehrzunahme.
    SIe erinnern sich sicher an die Messungen nach dem 11.9.2001 . dadurch könnte man die Dramatisierung wieder ansteigen lassen wenn man will.

    Im Übrigen sollte man nicht den langtrendigen Hockeystick mit Ihrer Abflachung in Relation setzen …
    Danke schön

  45. „Religion und Wissenschaft“ ist echt ermüdend , muss das noch sein ? Ist doch in jeder Richtung anwendbar wenn man denn will und führt zu nix

  46. @Michael Krüger #42.

    Also ich war ja bisher felsenfest der Meinung, es hätte sich eingebürgert, von Klima erst über Zeiträume von 30 Jahren zu sprechen, weil man da höhere Chancen hat, dass das Trendsignal vom ’noise‘ der Natürlichen Variabilität nicht verfälscht wird.

    Aber wieder was gelernt hier -- man rechnet lineare Trends über kürzere Zeiträume, möglichst auch noch mit La Nina und abnehmender Sonnenaktivität zusammen da drin, erhält als Ergebnis, dass der ‚Trend‘ geringer wird … und nennt das dann ‚klimatisch relevant‘.

    Autsch. Und wie nennen Sie das dann?! ‚Mikroklima‘? :)

  47. oh entschuldigung . herr KRÜGER
    WAR KEINE ABSICHT

  48. @Random

    Haben Sie überhaupt den Rahmstorfs Artikel und seine Links gelesen?

    http://www.scilogs.de/klimalounge/macht-die-erderwaermung-pause/

    Ups, Trend über 25 Jahre und 10 Jahre. Aber Herr Rahmstorf darf es?

  49. @ random,

    nehmen sie einfach alle globalen T Reihen und sehen sie sich das Mittel an.

    Selbst dem noch so mit Scheuklappen eingeschränkten Blick sollte auffallen, dass es eben ein Plateau gibt, die letzten knapp 2 Dekaden zeigen keine signifikante Erwärmung mehr.

    Der Trend war beginnende mit ca. 1970 eben vor 1-2 Dekaden noch deutlich steiler, auch dieser ist bisweilen abgeflacht. Das können sie nicht wegtrixen, auch wenn es ein paar ihrer Idole mit ihren Spitzfindigkeiten versuchen.

    Ich kann ihnen ja auch eine 6000a Reihe zeigen, wo der Trend im 50a Mittel immer noch leicht fallend wäre.

    Es ist bei den Alarmmisten auch ganz klar zu erkennen, dass sie Reihen immer genau dort beginnen lassen oder abschneiden, damit ihr Behauptung erkenntlich werden soll. Gegen Ende der LIA beginnend um die gegenständlich Frage zu klären, ist freilich auch eine dumme Verzerrung. Um diese dekadischen Trends gut zu erfassen, betrachtet man eben max. 50a und nicht 150a und schon gar nicht 5000a. Klar bleibt aber auch, dass der kürzest mögliche Zeitraum um überhaupt eine Trendaussage tätigen zu dürfen, im Falle globaler T die Klimareferenzperiode von 30a ist.

  50. @Sylke Mayr #49

    Die ‚Plateus‘ gab es schon mehrfach. Es wurde nur noch nie so ein Hype drum gemacht, der exakt das Gegenteil von dem suggerieren sollte (die *Erwärmung* habe gestoppt), was passiert (die *Erwärmung* geht weiter).

    Warum wird so selten erwähnt, dass die vermeintliche Stagnation der *Luft*temperaturen im Wesentlichen durch eine *Abkühlung* im Winter auf der Nordhalbkugel verursacht ist (was wiederum heißt, dass sogar die Lufttemperaturen auf der Südhalbkugel generell und im Sommer auf der Nordhalbkugel weiter gestiegen sind!) was i.W. durch die La Ninas im Pazifik und die etwas schwächere Sonneneinstrahlung (aka. Natürliche Variabilität) verursacht wurde?

    Wobei gleichzeitig die Ozeane wärmer wurden, das arktische Meereis zurückgegangen ist, auf Grönland ganze Schmelzwasserflüsse im Eis versickern, und der Permafrostboden taut -- alles Energie, die zur Erhöhung der *Luft*temperatur gar nicht mehr zur Verfügung gestanden hat. Und on top of that hatte man trotzdem Rekordjahre wie 2010 verbucht und 2014 oben drauf und 2015 wird das mit El Nino noch toppen.

    Statt dessen starrt man auf die Globale mittlere Lufttemperatur und treibt Spielchen mit linearen Trends in einer Periode mit Cherry-Picking-Start um 1998 herum um zu suggerieren, dass das schon alles nicht so schlimm sei, wenn manifest etwas anderes passiert.

    Das ist doch -- finde ich -- die eigentliche Spitzfindigkeit. Nur *ein* Zahlenwert, alles andere ausblenden, dann noch kurzer Zeitraum mit Ausreißer am Beginn und Natürliche Variabilität wie ENSO und Sonne am unteren Ende mit reingepackt -- und noch nicht mal dann ist es statistisch signifikant…

  51. @random:

    Die ‘Plateus’ gab es schon mehrfach.

    ja, aber nicht über so viele Jahre seit dem angeblichen AGW Zeitalter!

    Warum wird so selten erwähnt, dass die vermeintliche Stagnation der *Luft*temperaturen im Wesentlichen durch eine *Abkühlung* im Winter auf der Nordhalbkugel verursacht ist (was wiederum heißt, dass sogar die Lufttemperaturen auf der Südhalbkugel generell und im Sommer auf der Nordhalbkugel weiter gestiegen sind!) was i.W. durch die La Ninas im Pazifik und die etwas schwächere Sonneneinstrahlung (aka. Natürliche Variabilität) verursacht wurde?

    Warum wird von den Alarmmisten nicht erwähnt, dass ein Teil, vielleicht der Großteil der raschen Erwärmung von ca. 1980 bis 2000 ebenfalls durch natürliche Variabilität verursacht wurde?

    Wobei gleichzeitig die Ozeane wärmer wurden, das arktische Meereis zurückgegangen ist, auf Grönland ganze Schmelzwasserflüsse im Eis versickern, und der Permafrostboden taut — alles Energie, die zur Erhöhung der *Luft*temperatur gar nicht mehr zur Verfügung gestanden hat.

    Grönland ist weitestgehend stabil, klar schmilzt über Juli und August speziell an den Rändern viel Eis dahin, lassen sie sich von diesem Propagandamaterial nicht zu sehr beeinflussen.

    Und on top of that hatte man trotzdem Rekordjahre wie 2010 verbucht und 2014 oben drauf und 2015 wird das mit El Nino noch toppen.

    All diese Jahre waren ca. gleich warm, man kann nicht mal genau sagen, welches wirklich das wärmste war. Die kommenden 10a müssten aber im Mittel schon um einige 1/10K wärmer werden, als die letzte Dekade, um überhaupt im unteren Bereich der Modelle einzutreten.

    Statt dessen starrt man auf die Globale mittlere Lufttemperatur und treibt Spielchen mit linearen Trends in einer Periode mit Cherry-Picking-Start um 1998 herum um zu suggerieren, dass das schon alles nicht so schlimm sei, wenn manifest etwas anderes passiert.

    Ja, genau bei 1998 zu beginnen, ist wirklich das, was sie schreiben. Ändert aber nichts daran, dass die T stagniert, wie noch nie seit dem angeblich ausschließlich anthropogen bestimmen Klimawandel.

    Das ist doch — finde ich — die eigentliche Spitzfindigkeit. Nur *ein* Zahlenwert, alles andere ausblenden, dann noch kurzer Zeitraum mit Ausreißer am Beginn und Natürliche Variabilität wie ENSO und Sonne am unteren Ende mit reingepackt — und noch nicht mal dann ist es statistisch signifikant…

    Jaja, wenns steil bergauf geht, ist es der Mensch und kein Enso etc. und wenn es nicht mehr bergauf geht, dann kommen plötzlich natürliche Klimafaktoren dazu. Sie sind mir aber ein ganz lustiger Kauz.

  52. @Silke Mayr #51

    Klar gab es El Ninos vor 2000. Nur -- wie ist die Wärme da wohl reingekommen, die da wieder rausgekommen war?

    Und ja -- all‘ diese Jahre waren ungefähr gleich warm. Zu einer Zeit, als sich die La Ninas auswirkten und gleichzeitig die Sonnenaktivität zurückging. Und trotzdem waren sie in den Top 10. Komisch, gell?!

    Das ist es ja, was ich mich die ganze Zeit frage: Was wollen die Protagonisten der ‚Stagnation‘ denn eigentlich damit aussagen, wenn sie ständig drauf hinweisen, wo doch klar ist, dass es sich um keinen Bruch im langjährigen Trend handelt…

  53. @random 52,

    viel Ahnung in Klimatologie dürften sie nicht haben, wenn ich ihre Beiträge lese.

    Was wissen sie über die Walker Zirkulation, ENSO bzw. El Nino? Wohl nur Oberflächliches.

    Wärme, mein lieber, geht auch „in“ den Pazifischen Ozean über die Sonneneinstrahlung, IR Strahlung wird direkt an der Oberfläche vollständig absorbiert.
    Übrigens wird bei einem El Nino warmes Oberflächenwasser einfach auf einer größeren Fläche verteilt, was dann eben speziell über dieser Region zu hohen T Anomalien führt. El Nino ist aber viel komplexer, als sie glauben möchten. Über der NHK werden quasi gleichzeitig sehr positive T Abweichungen gemessen, was am ehesten über veränderte Bewölkungsmuster zu erklären wäre.

    Von ca. 1970 bis 2000 gab es zudem etliche länger anhaltende positive ENSO Phasen und einen mind. 1000a Höhepunkt an solarer Aktivität. Nun gibt es seit ca. 1-2 Dekaden einen minimal weniger starkes solares Forcing und seit 1998 nicht mehr so starke El Nino Phasen. Vielleicht ist das ein Grund für die Stagnation der T, man weiß es aber nicht.

    Übrigens: stellen sie sich das mit der Sonne bitte ähnlich vor, wie mit dem CO2. Wenn wir die ppm´s über die nächsten 20a von 400 auf 390 drücken, heisst das noch lange nicht, es würde abkühlen. Die Erwärmung würde weiter gehen, sofern bzw. wie stark sie eben ist. Genau so beim solaren Forcing. Wir sind immer noch weit über dem Mittel des 20. Jahrhunderts oder gar der LIA und in Folge der Trägheit würde die solar bedingte Erwärmung auch noch Dekaden anhalten.

    Wie ich schon sagte, oder sie, natürlich handelt es sich um einen „Bruch“, wenn sie den geeigneten Zeitraum betrachten. Vom Holozän Max bis heute haben sie bei passender Mittelbildung immer noch eine leicht sinkende Gerade im linearen Trend. Das interessiert jetzt aber nicht.
    Verzweifeln sie nicht, sind sie doch froh, dass die Erwärmung hinter den Modellen nachhinkt und bitte labern sie mich nicht mit dem abgekupferten Zeugs diverser AGW Fanatiker Seiten voll.

  54. @Sikle Mayr

    Ich gebe Ihnen Recht -- wenn nur Klimatologen bei der Diskussion mitmachen dürften… 😉

    Aber was Sie schreiben, bestärkt mich eigentlich nur in meiner Frage: Warum zum Teufel wurde dann überhaupt diese ‚Stagnation‘ zum Thema gemacht?!!

  55. @Random
    Ist immer wieder amüsant zu beobachten, wie das Schwächeln der Sonne plötzlich als Argument herhalten muß, und sei’s mit einem „trotz“, während eine extrem hohe Aktivität nirgends Niederschlag in einer Argumentation findet.

    Warum zum Teufel wurde dann überhaupt diese ‘Stagnation’ zum Thema gemacht?!!

    Weil es sie nach Alarmistensprech und -rechnung nicht geben dürfte.

  56. Mir schien es bisher eher so alswenn die Wissenschaft in diese Kurzzeittrendargumentation immer reingedrängt wurde , jetzt habe die den Salat

  57. bitte labern sie mich nicht mit dem abgekupferten Zeugs diverser AGW Fanatiker Seiten voll.

    Ist doch schon geschehen. Machen aber alle Klimaschützer, Thorsten, Vennecke, etc.. Hansen sagt dies und das, Tamino sagt dies und das, Rahmstorf sagt dies und das, Mann sagt dies und das, etc.. Anstatt selbst nachzudenken wird das ergooglet was der eigenen Religion entspricht und das was die Idole und Leitfiguren der eigenen Religion sagen. So ist das leider. Übrigens ist das genauso bei Eike. 2 HS der Thermodynamik, Mondvergleiche, THE kann man nicht messen, etc.. Diese Leute wollen sich belügen lassen und den Leitfiguren der eigenen Religion folgen. Diskussionen sind da leider zwecklos.

  58. @ramdom,

    naja, diese Stagnation und ich spekuliere dann ein wenig in die Zukunft, erzwingt eine schwerwiegende Beurteilung aller Klimamodelle und auch eine sehr kritische Beurteilung der sg. Klimasensitivität. Auch ich denke, dass 2015 wieder mal das „wärmste Jahr ever“ wird, sollte sich der angekündigte El Nino wirklich weiter verstärken. Aber nicht mal diese Vorhersagen waren in der Vergangenheit auch nur halbwegs zuverlässig. Danach folgen meist ein paar Jahre, die deutlich kühler ausfallen. Nun denn, in Summe könnten es durchaus bald über 20a werden, welche keine weitere Erwärmung zeigen und dann ist definitiv Schluss mit der primitiven Ausredenquasselei der Alarmmisten.

    Sie sehen in den IPCC Reporten auch die Modellierung der letzten 150a. Nur durch diesen backcast kann man die Güte von GCM`s erst beurteilen. Dieses Diagramm, ich werde es bei Zeiten nochmals raus suchen, ist so klein und irgendwo am A der Welt dargestellt, dass es Laien oder Skeptiker schwer finden oder ausreichend interpretieren können. Jedenfalls sehen wir, exkl. der gröberen Vulkanausbrüche bis 1970 gar keine Erwärmung, die T Flatline pendelt im Mittel um +/- 0,1°C hin und her. So wurde die Erwärmung von ca. 1910 bis 1940 von gut 0,4°C einfach um den Faktor 4 „übersehen“, eigentlich völlig übersehen, den der Betrag von gut 0,1°C ist ja lt. Modell bis dahin schon AGW bedingt.

    Egal, ich bin der Meinung, dass viele Leute, teils auch bekannte Wissenschaftler, AGW bewusst stark übertreiben. Schaut man sich diese Modelle und alles mögliche dazu wirklich genau an, wird bis 2100 eine weitere Erwärmung von 1-2K viel wahrscheinlicher, als eine 3-4K Erwärmung bei der Annahme gleichbleibend hoher Emissionen. Das wäre dann auf Dauer und für unsere Kindeskinder hoch x auch problematisch, aber um deren Sorgen mache ich mir wirklich keine Sorgen. Es sollte auch niemand so überheblich sein und glauben, wir könnten heute die Probleme der Menschen in 100 oder 300 Jahren beurteilen.

  59. Hallo Herr Krüger,
    Herr Rahmstorf hat in seinem Artikel darauf hingewiesen, dass mit keinem der eingesetzten verschiedenen statistischen Tests (er selber auf Real Climate, ausfühlicher Tamino) gezeigt werden kann, dass eine signifikante Trendänderung bisher nachzuweisen ist. Die Gründe dafür sind einleuchtend, der Zeitintervall ist zu kurz, die natürliche Variabilität im Vergleich zum Trend zu groß. Die sichtbare Abflachung der Kurve liegt komplett im Bereich des Rauschens, von einer Pause zu reden ist daher wissenschaftlich (noch) unsauber. Es kann aber sein, dass es sich zu einer Pause entwickelt, vielleicht sogar zu einer Trendumkehr. Man weiß es nicht, die bisherigen Monatswerte 2015 und die zugrunde liegende Physik lassen daran eher zweifeln.
    Ihre immer flacheren linearen Trends bestätigen das Offensichtliche, die Kurve ist weniger steil als in den Jahren zuvor. Ansonsten haben sie keinen belastbaren Aussagewert, dazu bedarf es eben der Statistik, die Rahmstorf liefert. Diese schützt vor zu schnellen Schlüssen, denn das menschliche Gehirn ist trainiert, Muster und Abweichungen zu finden, auch dort, wo es keine gibt.
    Ihre Aussage: „Zu sehen ist, dass der Trend seit 1970 rückläufig ist.“ stimmt damit fast. Wir sehen etwas, dass sehr wahrscheinlich eine zufällige Momentaufnahme ist. Wir werden es bald wissen…
    Grüße Lotte

  60. @ Bruch:

    „Pause“ ist nicht dasselbe wie „signifikante Trendänderung“.

    Noch einmal: Die Pause zeigt, daß die natürliche Variabilität auch auf kleinen Zeitskalen offensichtlich mehr Einfluß nehmen kann, als bisher gedacht. Damit sinkt das Vertrauen in die Modelle und damit sinken auch die Abschätzungen für die Klimasensitivität. Es ist nicht entscheidend, ob die Pause nun beendet ist oder nicht. Es ist entscheidend, daß diese jederzeit auch für längere Zeiträume wieder eintreten kann.

    Damit entfällt eine der beiden wesentlichen Säulen der gegenwärtigen Klimapolitik. Die da wären „Ausmaß“ und „Dringlichkeit“. Offensichtlich ist die Dringlichkeit doch nicht so hoch, wie gedacht. Man kann sich also Zeit lassen.

    Ist das jetzt endlich mal verstanden?

  61. @Lotte Bruch

    Herr Rahmstorf schreibt:

    Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben.

    Richtig ist, eine Verlangsamung ist in den Daten zu sehen, diese ist nur nicht statistisch signifikant.

    RealClimate und Tamino sind Handlanger von Rahmstorf. Rahmstorf Schreibt bei RealClimate und Tamino ist sein Kumpel. Sich selbst zu bestätigen ist also nicht sehr überzeugend.

  62. @Michael Krüger #61.

    Richtig ist, eine Verlangsamung ist in den Daten zu sehen, diese ist nur nicht statistisch signifikant.

    Yeah! Yippiee!

    Glückwunsch. Jetzt sind wir doch beisammen. Jedoch -- was genau stand jetzt anderes in dem von Ihnen so gar nicht gemochten Beitrag von Tamino?!

    BTW: In den Update-Grafiken (sehr schön, danke) wäre es ggf. übersichtlicher, wenn die Temperaturen samt der Punkte obenauf lägen, damit man auf einen Blick sieht, wo die Punkte in den Intervallen zu liegen kommen…

  63. Herr Heller
    „“Pause” ist nicht dasselbe wie “signifikante Trendänderung”.“
    Doch, würde ich schon so sehen. Um von einer echten Pause reden zu können, muss der Trend sich statistisch nachweisbar ändern. Noch ist das aber nicht der Fall. Die dem geringen Trend überlagerte natürliche Variation (hauptsächlich ENSO) kann den flacheren Kurvenverlauf vollständig erklären. Ganz ohne Aerosole, tiefer Ozean und veränderte Winde. Bis jetzt ist es eine mögliche Pause. Deshalb ist Ihre Schlussfolgerung gewagt und steht auf unsicheren Füßen.
    Das steht übrigens nicht im Widerspruch dazu: „Die Aussage ist “Seit 1998 hat es keine statistisch signifikante Erhöhung der mittleren globalen Temperaturanomalie gegeben.” Wie man diese Aussage bezweifeln kann, ist mir ein Rätsel.“ Mir auch. Macht aber eigentlich auch keiner, der sich ein wenig auskennt. Denn wegen des kurzen Zeitraumes und des schlechten Signal-Rausch-Verhältnisses ist diese Aussage praktisch ohne Relevanz. So als würden Sie im Juni den Sommer beurteilen.

    Herr Krüger,
    was gefällt Ihnen denn inhaltlich nicht an den genannten Beiträgen, außer dass Sie die Autoren nicht mögen. Sie wollten doch eine Sachdiskussion…
    Gruß Lotte

  64. auch interessant, zwar leicht OT aber was solls:

    Todesfälle: Kälte ist gefährlicher als Wärme

    Kaltes Wetter ist einer Studie zufolge für die Gesundheit viel schädlicher als warmes. Das zeigt eine Untersuchung von 74 Millionen Todesfällen zwischen 1985 und 2012 in 13 Staaten….

    http://science.orf.at/stories/1759120/

    klar, ein paar AGW Anhänger haben die Studie sofort kritisiert, ua. weil das Alter der Menschen kaum berücksichtigt wurde.

    Hahaha, aber wenn sie vom Sommer 2003 schwadronieren, dann sagen sie nicht dazu, dass über 95% der Hitzetoten uralte und bereits kranke Menschen waren….:-(

  65. @Sylke Mayr #64
    Klar ist die Kälte tödlicher als die Wärme in einer CO2 freien grün-sozialistischen Ideologiewelt.
    Um nicht am Kältetod zu sterben benötigt es einer Energie-Wärmequelle. Und so eine Kältewelle kann sehr dunkel und windstill daherkommen und über einige Tage/Wochen auch anhalten.

  66. Sylke Mayr schrieb am 20. Mai 2015 15:16

    Warum wird von den Alarmmisten nicht erwähnt, dass ein Teil, vielleicht der Großteil der raschen Erwärmung von ca. 1980 bis 2000 ebenfalls durch natürliche Variabilität verursacht wurde?

    Herr Heß hatte in der #30 ein Papier von Rahmstorf zitiert. Das Zitat endete leider vor der Auflistung der möglichen Gründe für die sich am oberen Rand der IPCC-Projektionen bewegende Erwärmung. Der erste aufgeführte Grund war die natürliche Variabilität:

    … it will be difficult to establish the rea- sons for this relatively rapid warming, although there are only a few likely possibilities. The first candidate reason is intrinsic variability within the climate system.

    Das kommt quasi vom „Chef-Alarmisten“¹ persönlich, es ist also nicht ganz so, dass das nicht erwähnt wird. Und bei seinen Versuchen, die natürliche Variabilität zu eliminieren landete er dann ja auch bei irgendwas um 0,18°C pro Dekade statt der in dem 16 Jahreszeitraum beobachteten 0,33°C. Das klingt für mich sehr nach einem deutlichen Erwähnen, dass die natürliche Variabilität die Temperaturen auch nach oben drücken kann …

    [1] Zumindest habe ich den Eindruck, dass Rahmstorf hier als der Chef-Alarmist gesehen wird …

  67. @Random

    Glückwunsch. Jetzt sind wir doch beisammen.

    Super, dass ich Sie beglücken konnte. Gern geschehen, jetzt muss es nur noch Rahmstorf und seine Anhängerschaft begreifen. Übernehmen Sie das?

    Rahmstorf schwadroniert mit „Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben.” Zeigt in älteren Artikel dazu 10-Jahes und 25-Jahres Trends und Trendanalysen (nach More), anstatt gleitende Mittelwerte, die am Ende trotz Verlangsamung einen steilen Anstieg zeigen, etc.. Sagt die Temperaturentwicklung liegt im mittleren bis oberen Bereich der IPCC-Szenarien, etc.., sie liegt aber im untersten Bereich.

    Dann droht noch ein Versiegen des Golfstroms, der Westantarktische Eisschild hat seinen unaufhaltsamen Zerfall begonnen, Grönland schmilzt dahin, die Wirbelstürme nehmen zu, der Meeresspiegelanstieg schnellt nach oben, etc.. Und seine Anhängerschaft feiert ihn dafür. Danke Herr Rahmstorf, dass Sie uns aufklären und den die Falschdarstellungen der „Skeptiker“ richtig stellen.

    Und klar, Tamino und Rahmstorf haben das überhaupt nicht so gesagt, wie ich es zitiere und haben das schon immer so gesehen wie ich es im Update zum Artikel präsentiere.

    @Lotte Bruch

    Was mir inhaltlich nicht gefällt? Hmmm, vielleicht das was ich gerade beschrieben habe. Rahmstorf manipuliert und erzählt Märchen und die Anhängerschaft feiert ihn dafür noch ab. Zeigt Rahmstorf 10-Jahres Trends sagt kein Klimaschützer was.

    http://www.scilogs.de/klimalounge/macht-die-erderwaermung-pause/

    Im Gegenteil. Macht das ein „Skeptiker“ schreien die Klimaschützer auf. Die Klimaschützer wissen also genau was los ist, verteidigen Rahmstorfs Manipulationen aber weiter. Ist ja für die gute Sache und damit erlaubt.

  68. Herr Müller 66

    The first candidate reason is intrinsic variability within the climate system.

    Hmm, ich denke, Rahmstorf meint damit mehr das innere Rauschen des Klimasystems.

    Natürliche Variabilität ist so ne Sache, denn welche Zeiträume sind damit gemeint? Ich sage es mal so, die 3 Dekaden Erwärmung bis um etwa 1940 waren eine natürliche Klimaänderung, eine natürliche Klima „Variabilität“?. Jedenfalls hat dieser Zeitraum nichts mit intrinsic variabilitty oder Rauschen zu tun.

    Das geilste am Ganzen ist ja, dass natürliche Klimaänderungen nicht mal annähernd ausreichend verstanden werden und somit können sie freilich auch in keinem Modell vorkommen. Nicht mal die langfristigen Trends über das Holozän sind genügend verstanden und auch nicht das Einsetzen und des Enden von Eiszeiten

    Deshalb bemühen sich das AGW Kartell auch so eifrig, das ganze Holozän weg zu glätten um alle natürlichen Klimavariationen quasi zu eliminieren bzw. zu marginalisieren. So wird es in Zukunft ganz sicher immer wieder zu krassen Abweichungen gegenüber den Modellen kommen und mit höchster Wahrscheinlichkeit wird die Realität auf Dauer immer weiter vom Modell Mean divergieren und zwar mit negativen T Abweichungen.

  69. @Michael Krüger #67.

    Yepp -- Tamino *hat* das immer schon so gesehen. Siehe Link aus #18 ganz am Ende.

    I think I gave it a fair shot. More than a reasonable chance. I still I found no reliable evidence of a slowdown.

    Maybe there has been one. Really. Maybe not. Really. If you think the slowdown is real and you want to study why it happened, that’s a great idea because we’re likely to learn more. I suspect we may learn more about the fluctuations than we do about the trend — but either way we learn.

    Still, don’t say there is a slowdown as though it were a known fact; when you publish your hypothesis in Geophysical Research Letters, refer to the slowdown as purported or possible. ‘Cause I’ve tried to show it a dozen ways from Sunday, but it’s just not there, and I have yet to see anybody else show it either.

  70. @Random

    I still I found no reliable evidence of a slowdown.

    Aber auch keinen Grund dagegen. Die Entschleunigung ist in den Daten zu sehen, diese ist nur nicht statistisch signifikant. Eine Beschleunigung ist hingegen nicht zu sehen. Sagt Tamino aber nicht. Er ist doch Statistiker. Das ist was die Daten sagen. Rahmstorf sieht gar keine Entschleunigung und in früheren Artikeln sogar eine „Beschleunigung“.

  71. PS

    So sah Rahmstorfs Trend noch 2010 aus:

    http://www.scilogs.de/wblogs/gallery/16/giss_smoothing.jpg

  72. @Michael Krüger #70

    Warum machen Sie es sich so wahnsinnig schwer? Stand doch oben drin, dass er (statistisch) weder einen Grund dafür noch dagegen sieht.

    Warum sollte er jetzt extra drauf hinweisen, dass es auch keine *Beschleunigung* gegeben hat? In einem Artikel, dessen Kontext darin besteht, dass er auf Leute antwortet, die eine *Verlangsamung* postulieren?! Dass Ihre Wunde nicht so schmerzt?

    Sorry -- die haben Sie sich selber beigebracht. Vielleicht schauen Sie beim nächsten Mal gleich in die relevanten Artikel rein -- selbst von Leuten, die Sie partout nicht ausstehen können…

  73. @Random

    Ui, da haben Sie es mir aber gegeben. Tamino und Hansen kommen über mich.

    Das geht ja gar nicht, dass ich Tamino anders interpretiere als Sie. Ist eine glatte Majestätsbeleidigung. Genau wie mein Artikel über Herrn Rahmstorfs Artikel. Das ist doch der Grund, warum Sie hier sind? Oder nicht?

    Ich hatte es doch auf den Punkt gebracht:

    Richtig ist, eine Verlangsamung ist in den Daten zu sehen, diese ist nur nicht statistisch signifikant.

    Frenetischer Beifall folgte von Ihnen hier im Blog und auch bei primaklima von shader und axel, wie ich gerade gesehen habe.

    Tamino sagt aber etwas Anderes, nämlich, dass er keine Entschleunigung sieht. Genau wie Rahmstorf. Geht ja gar nicht, dass ich Tamino und Rahmstorf so zitiere. 😉

    Und jetzt können Sie wutschnaubend weiter Tamino und Rahmstorf verteidigen, oder schmollen. Wenn es Ihnen denn so wichtig ist.

  74. @Michael Krüger. #73.

    When in a hole, stop digging…

    Nein -- Tamino sagt *nicht*, dass er *keine* Entschleunigung sieht („Maybe there has been one. Really.“).

    Er sagt, dass er keine *verlässlichen Anhaltspunkte* dafür sieht (…aus dem Kontext geht doch hoffentlich hervor, dass damit statistische Signifikanz gemeint ist).

    PS: Haben Sie schon eine Möglichkeit gefunden, die Temperaturwerte *über* Ihre Vertrauensbereiche aus Ihren Update-Grafiken zu legen. Wäre vielleicht ganz instruktiv… 😉

  75. @Random

    Für mich ist das Thema hier erschöpft. Sich um Kleinigkeiten zu streiten macht wenig Sinn. Aus didaktischen Gründen empfehle ich Ihnen mal selbst die von Ihnen vorgeschlagenen Grafiken zu erstellen. Anstatt Tamino sagt, Hansen sagt, etc..

  76. Ich habe mir vorhin beim Joggen eingebildet eine kurze Trinkpause gemacht zu haben.
    Zu Hause mit einer App habe ich dann festgestellt, dass diese Trinkpause meine mittlere Geschwindigkeit nicht signifikant geändert hatte. Ein Plot der Koordinaten als Funktion der Zeit lies in den Rohdatendu eine Pause erkennen. Erst durch Auswertung der GPS-Daten mit linearer Regression habe ich statistisch signifikant festgestellt, dass ich wohl gar keine Trinkpause gemacht habe. So kann einen die beobachtete Realität täuschen.

  77. Ach Herr Krüger ,
    Ich nehme mal Random in Schutz auch wenn es den Meisten hier egal ist..
    Meinen Sie , dass man bei Ihnen immer Neues an Gedanken antrifft , es dreht sich doch immer um das Gleiche , sodass es sinnlos erscheinen kann dieser Diskussion weiter zu folgen.
    Man kann auch unabhängiges Denken durch eine Überhöhung der eigenen Meinung scheinbar fördern , aber als Indiz für Erkenntnis taugt es nicht. Man sollte auch andere zu rate ziehen können , vor allem dann , wenn man nicht wirklich vom Fach ist…… Sie können sich einen Reim drauf machen .
    Sie streiten sich übrigens öfters um Kleinigkeiten …

  78. #77 Frau Schmitz, hat der Chef Sie jetzt nach vorne geschickt, weil die Lage für ihn unübersichtlich wird?

  79. Frau Schmitz macht sich lieber eigene Gedanken und lernt , neurotisch motivierte Positionen sind Ihr offenbar nicht so wichtig wie Ihnen ..

  80. Herr Hess #76

    das hängt freilich sehr davon ab, wie lange sie joggen waren.

    5 Minuten Pause auf 4km sind markant, 5 Minuten auf 15km („150a“) schon nebensächlich….sie verstehen…

  81. Hallo Herr Krüger,

    eine schöne Bestätigung für Sie ist dieser Nature Climate Change Artikel

    Den gesamten Artikel finden sie auf Realclimate.

    indem gezeigt wird, dass die Autoren von 200 bis 2013 keine erkennbare Erwärmung finden können:

    Despite a steady increase in atmospheric greenhouse gases (GHGs), global-mean surface temperature (T) has shown no discernible warming since about 2000, in sharp contrast to model simulations, which on average project strong warming

  82. Günter Heß 27. Mai 2015 08:01

    Hallo Herr Krüger,

    eine schöne Bestätigung für Sie ist dieser Nature Climate Change Artikel … in dem gezeigt wird, dass die Autoren von 2000 bis 2013 keine erkennbare Erwärmung finden können

    (Ich habe in dem Zitat ein Leerzeichen und eine 0 eingefügt -- falls das die Aussage verfälscht, bitte ich um einen Hinweis)

    Ich habe mal mehr als den hier zitierten ersten Satz des Abstracts des Papiers gelesen und kann die Einschätzung nicht teilen. Der erste Satz ist nichts weiter als als eine Beschreibung des Ist-Zustandes der beobachteten Temperatur. Der Schwerpunkt des Papiers liegt aber auf dem Versuch, die Abweichung zwischen beobachteter Temperatur und Modell-Temperatur zu erklären. Und da kommen sie zu einer ähnlichen Aussage wie Rahmstorf -- der Erwärmungstrend ist da, wird aber von Variabilität überlagert. Diese kann verstärkend und dämpfend wirken.

    We show that the Interdecadal Pacific Oscillation (IPO) has been associated with large T anomalies over both ocean and land. Combined with another leading mode of ICV (internal climate variability), the IPO explains most of the difference between observed and model-simulated rates of decadal change in global-mean T since 1920, and particularly over the so-called ‘hiatus’ period since about 2000.We conclude that ICV, mainly through the IPO, was largely responsible for the recent slowdown, as well as for earlier slowdowns and accelerations in global-mean T since 1920,

    Das ist was anderes, als Herr Krüger hier in seinem Artikel postulierte und irgendwie dachte ich, dass das auch das Resume der Diskussion zum Artikel war …

  83. Lieber Herr Müller,

    Rahmstorf schreibt:

    Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben

    Während das Paper in Nature Climate Change von

    recent slowdown

    spricht.

    Also gibt es laut Paper eine Verlangsamung bzw. Pause laut Rahmstorf nicht.

  84. Günter Heß schrieb am 28. Mai 2015 09:16

    Lieber Herr Müller,

    Rahmstorf schreibt:

    Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben

    Lieber Herr Heß,
    auch hier würde ich sagen, dass ein zu kurzes Zitat einen falschen Eindruck erweckt. Ich vervollständige das Zitat mal:

    Wie unsere Stammleser wissen, hat es seit den 1970er Jahren einen stetigen globalen Erwärmungstrend gegeben (siehe erste Grafik), der zwar durch die üblichen kurzfristigen Schwankungen überlagert wird, der sich aber seither nicht in irgendeiner signifikanten Weise beschleunigt oder verlangsamt hat. … Da es keine Verlangsamung gegeben hat, hat es schon gar nicht eine Pause oder eine Unterbrechung (engl. „hiatus“) der Erwärmung gegeben

    Das passt zu dem, was ich oben schrieb. Sowohl Rahmstorf als auch das von Ihnen zitierte Papier sprechen von einem zugrunde liegenden Erwärmungstrend, der von Variabilität überlagert wird. Das Papier versucht dann, die Quellen für diese Variabilität zu finden.
    Es untersucht nicht den beobachteten Trend auf die Existenz einer Pause -- so könnte man Ihre Äußerung zum Papier verstehen.

    Gefühlt werden hier einfach zwei Dinge durcheinandergebracht -- der beobachtete Temperaturverlauf und der Erwärmungstrend. Rahmstorf redet von letzterem …

  85. @Müller

    Das Paper schreibt von Verlangsamung, Rahmstorf nicht.
    Das Paper identifiziert Quellen der Verlangsamung?
    Quellen einer Verlangsamung kann man nur identifizieren wenn es eine Verlangsamung gibt. Das Paper sieht also die Verlangsamung als signifikant an, Rahmstorf nicht.

    Ich bin ja auch der Meinung, dass es Quatach ist von recent slowdown zu sprechen und wundere mich, dass Skeptiker dafür auf den Grill gelegt werden, obwohl sie Laien sind, während Klimaforscher damit in Nature Climate Change veröffentlichen können, obwohl sie Fachleute in Statistik sein sollten.
    Das zeigt eigentlich wie niedrig die Standards in Nature Climate Change sind.
    Denn was man eigentlich sagen müßte ist lediglich, dass man in den Daten keine signifikante Temperaturerhöhung beobachtet hat.

    Recent slowdown ist Käse, das geben die Daten nicht her.

  86. @Marvin
    Was wäre wenn…..die globale Erwärmung auch nur eine “ Variabilität “ ist?

    Ups…bin schon wieder wech.
    H.E.

  87. @Heinz
    Warum nicht.
    Zumindestens die seit 1970.
    Ausschließen kann man das nicht.
    Denn über 150 Jahre betrachtet ist der mittlere Temperaturanstieg geringer

  88. @Günter
    Erstmal warten, was Marvin sagt……und warum sich ausgerechnet die letzten Jahre die Wärme plötzlich in jeder Ritze dieser Welt versteckt hat.
    H.E.

  89. Heinz Eng schrieb am 28. Mai 2015 12:41

    @Günter
    Erstmal warten, was Marvin sagt…

    Ich fühle mich zwar geehrt, aber das ist zuviel des guten. Das klingt fast so, als hätte ich sowas wie einen Expertenstatus in diesen Fragen…

    Heinz Eng schrieb am 28. Mai 2015 11:23

    Was wäre wenn…..die globale Erwärmung auch nur eine ” Variabilität ” ist?

    Halte ich für unwahrscheinlich. Darüber, dass zusätzliche Treibhausgase einen zusätzlichen Energiebeitrag (radiative forcing) liefern, gibts eigentlich keinen Disput. Wo soll der geblieben sein, wenn die Erwärmung, die wir gesehen haben, rein natürliche Variabilität sein soll?

    …und warum sich ausgerechnet die letzten Jahre die Wärme plötzlich in jeder Ritze dieser Welt versteckt hat.

    Naja, wenn die variabilität den Trend nach oben drücken kann -- warum soll sie ihn nicht auch dämpfen können. Ob das der Fall ist und wie stark die nun wirklich ist wird sich wohl erst langfristig zeigen.

    (So als randbemerkung: Science of Doom hat eine Artikelserie zu dem Thema „Natural Variability and Chaos“. Fand ich relativ interessant. Er diskutiert auch die Unsicherheiten auf dem Gebiet … Und macht in Kapitel 3 auch eine Aussage (mit Begründung) zu der Frage, ob natural variability eine alleinige Erklärung sein kann. Sein Resumee ist: „Therefore, it’s “very likely” that the increases in GHGs over the last 100 years have contributed significantly to the temperature changes that we have seen.„)

  90. @Marvin
    Tja….Forcing….vllt antwortet der Planet auf diese Störgröße halt annerscher, als uns die lieben Klimafroscher suggerieren wollen.
    Immerhin is die Erde keine Murmel, die allumfänglich mit 15 Grad Celsius abstrahlt…….nich wahr?
    Naja……wenn es sehr wahrscheinlich is…..will ick nix gesagt haben……dann muss ick halt den Osterhasen fragen, wo er die Thermoeier versteckt hat.

    Onkel Heinz…….zum scherzen aufgelegt, muss auch mal sein.

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