Stefan Rahmstorf: Vom Bauen von Sandburgen an der holländischen Nordsee, über die Astromonie und Relativitätstheorie zur Ozeanographie und Klimaforschung

5. November 2015 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Profiteure, Wissenschaft

SandburgDie Universität Potsdam hat kurz vor dem UN-Klimagipfel in Paris ein Interview mit dem Klimaforscher Stefan Rahmtorf geführt. Dort erzählt er, wie er zur Klimaforschung kam.

Stefan Rahmstorf kommt aus Karlsruhe. Dort wurde er 1960 geboren. Er ist das mittlere von drei Kindern seiner Eltern Hildegard und Rolf Rahmstorf (welche nach New York verzogen sind). Als Kind habe er sich eher für Astronomie interessiert, sagt er. Seine Grundschuljahre in Holland unweit der Nordsee prägten seinen Wunsch, später Meeresforscher zu werden.

In seiner Kindheit sei der Grundstein für ein Leben als Naturwissenschaftler gelegt worden, erzählt Stefan Rahmstorf: Vom sechsten bis zum zwölften Lebensjahr (1966-1972) lebte er an der holländischen Nordsee, wo sein Vater beruflich tätig war. Die Tage am Meer hinterließen Eindruck. „Die ganze Familie hat sehr viel Zeit mit dem Bauen von Sandburgen und dergleichen verbracht“, erzählt der Forscher mit einem Schmunzeln. „Und in mir hat diese Zeit die Begeisterung fürs Meer geweckt.“

Nach der Schule schrieb sich Stefan Rahmstorf für ein Physikstudium ein. Er studierte Physik in Ulm und Konstanz. Dort arbeitet er zunächst zur Gravitationsphysik (allgemeine Relativitätstheorie). Sein Diplom schloss er mit einer Arbeit zur allgemeinen Relativitätstheorie ab. Physikalische Ozeanographie studierte er an der University of Wales (Bangor). Von 1987 bis 1990 arbeitete er in Wellington, Neuseeland, an seiner Promotion in Ozeanographie.

Dort hat er auch seine Frau kennengelernt. Sie war eine der bekanntesten Shakespeare-Schauspielerinnen. Er traf sie beim Yoga-Unterricht. Sie folgte ihm nach Deutschland. Heute lebt Stefan Rahmstorf mit seiner Frau Stefanie Rahmtorf und zwei Kindern in Potsdam. Im eigenem Haus mit Solaranlage auf dem Dach und bezieht Biogas und Ökostrom und fährt E-Fahrrad. Seine Frau vertreibt Kunst und Schmuck (CO2-Pins).

Seine erste Arbeitsstelle hatte Rahmstorf 1991 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Meereskunde in Kiel. Dann wechselte er nach Potsdam. Seit 1996 ist er am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) tätig. 1998 erfolgte seine Habilitation an der Universität Kiel. Im Jahr 2000 übernahm er die Professur für das Fach Physik der Ozeane an der Universität Potsdam. Von 2004 bis 2013 war er Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Er gehört zu den Leitautoren des 2007 veröffentlichten Vierten Sachstandsberichtes des Weltklimarates (IPCC).

Die Fotografie und auch das Salsatanzen, Kajaken und Schwimmen sind ein Ausgleich für den Wissenschaftsalltag, den er hauptsächlich am Schreibtisch verbringt. Daten analysieren, mathematische Modelle programmieren, E-Mails beantworten, Tagungsbeiträge und Fachpublikationen entwerfen. Die Klimaforschung geschieht zum großen Teil am Computer.

In seinem Berufsleben ringt Stefan Rahmstorf nicht nur mit Daten, Analysen und Modellen, sondern auch mit den sogenannten „Klimaskeptikern“. „Es gibt einen kleinen, aber sehr lautstarken Sektor der Gesellschaft, der die Erkenntnisse aus der Klimaforschung aggressiv ablehnt, bis hin zu persönlichen Angriffen und physischen Drohungen“, erklärt Stefan Rahmstorf. „Die Skeptikerbewegung hat es – mit großer finanzieller Unterstützung – geschafft, wichtige Klimaschutzmaßnahmen hinauszuzögern. Das trifft mich als Wissenschaftler weniger, hat aber für die Menschheit erhebliche Konsequenzen“, verdeutlicht Stefan Rahmstorf, der selbst ohne Auto, dafür mit Solaranlage auf dem Hausdach lebt. „Wir drohen, in eine Welt mit massiven Konflikten abzurutschen, wenn es durch Dürren und Ernteausfälle zu Hungerkrisen und großen Flüchtlingsbewegungen kommt, die das, was wir heute erleben, weit in den Schatten stellen werden.“

Lösungen für das Klimaproblem seien bereits heute vorhanden, würden jedoch durch Wirtschafts- und Machtinteressen behindert, betont Rahmstorf.

 

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24 Kommentare
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  1. Herrn Rahrmsdorf beneide ich wegen seiner Jugend an der Nordsee. Ich habe in diesem Alter Heuernte auch dem Bergbauerhof im Allgäu gemacht. Erst später fuhr ich zur See und liebe daher die Natur im Gebirge und auf See. Wegen der vielen gemachten handfesten Erfahrungen, mag ich die ideologischen Verbiegungen, bis hinein in die Politik absolut nicht. Wir brauchen keine „Wissenschaftler“, die sich für eine Ideologie, eine persönliche Karriere und für die Politik verkaufen.
    Solche Wissenschaftler gab es schon genug und das Ende war schrecklich.

  2. „Die Skeptikerbewegung hat es – mit großer finanzieller Unterstützung – geschafft, wichtige Klimaschutzmaßnahmen hinauszuzögern.“

    Irgendwas mache ich wohl falsch, wenn von dem ganzen Geld bei mir nichts ankommt…

  3. Der Sinn des Beitrags erschließt sich mir nichteinmal annähernd.
    Also meine Frage ist jetzt, warum?
    Was soll dieser Boulevard?

  4. [Gelöscht. MK]

  5. Bei mir ist von dem Geld auch nichts angekommen.

    In den 70er Jahren bin ich auch die Sommer über in Ostfriesland an der Nordsee aufgewachsen. Mein Eltern hatten dort eine Wohnung. Damals wollte ich eher Astromaut werden, oder Pilot.

    Zur Meeresforschung kam ich aber erst nach der Schule. In den 90ern habe ich Physik und physikalische Ozeanographie studiert, weil ich an Forschungsfahrten auf Forschungsschiffen interessiert war.

    Ein Bürojob ist nicht für mich.

    Heute interessiert die Feldforschung nicht mehr, sondern nur noch Computermodelle.

    Viele Feldforscher wie Augstein, Miller, Haas, (ehemals AWI) sind eher skeptisch eingestellt. Gerade für die Bereiche gibt es aber kein Geld.

  6. @Karl Rannseyer

    Der Sinn ist, den Werdegang aufzuzeigen und aus welchen Hintergrund und aus welcher Motivation man zum „Klimaforscher“ und „Klimaschützer“ wird.

  7. Herr Rahmstorf lässt sich sein grünes Gewissen ( Solartechnik, Ökogas, Ökostrom) trotz überduchschnittlicher Besoldung von denen bezahlen, deren einzig ökologisches “ Vergnügen“ die Fahrt in einem Wasserstoffbus der öffentlichtlichen Verkehrsbetriebe ist. Selbstverständlich eigenfinanziert u.a. über den Fahrpreis.

    „Sauber“ Herr Rahmstorf, „sauber“

  8. Was ich vor allem interessant finde, meine Kindheit an der Nordsee hat mich gelehrt, dass die Deiche uns zuverlässig schützen. Es gab/ gibt dort einen Sommerdeich und einen Winterdeich.

    Herr Rahmstorf befürchtet aber einen Meeresspiegelanstieg von mehreren Metern und den Untergang Hollands und NY, trotz seiner Kindheit an der holländischen Nordsee-Küste.

    Gerade die Holländer sind Prakmatiker und haben ihr Land, dass zum großen Teil unter dem Meeresspiegel liegt, gut geschützt und per Landgewinnung sogar Land dazugewonnen.

    Vor 900 Jahren kamen die Holländer nach Bremen und ins Alte Land und haben auch dort Land entwässert und urbar gemacht.

    An der Nordseeküste gibt es Landgewinnung, welche die Holländer begonnen haben, bis zum heutigen Tag. Das alles sollte Herr Rahmstorf gerade wissen, wenn er an der Nordsee aufgewachsen ist und deshalb den Meeresspiegelanstieg gelassen entgegen blicken können.

    Die Ostfriesischen und Westfriesichen Inseln sind dafür das Beste Beispiel. Früher sind die Westküsten durch Wind und Strömungen verschwunden und ganze Inseln verschwunden. Der Küstenschutz wirkt dem heute gut entgegen. Man gewinnt im Osten der Insel gar neues Land dazu und nicht nur dort.

  9. @ Rannseyer, #3:

    Der Sinn des Beitrags erschließt sich mir nichteinmal annähernd.

    Gibt es von anderen bekannten Klimaforschern ähnliche Interviews? Ich kenne so etwas nur von Schellnhuber, Rahmstorfs Ziehvater. Ich frage mich, welche Motivation zu dem Glauben führt, der Öffentlichkeit solche Privatheiten erzählen zu müssen. Vor einigen Wochen hat Rahmstorf auch in seinem Blog ausführlich seine private Lebensführung beschrieben. Was soll das? Ich käme nie auf die Idee, derlei Dinge über mich selbst zu verbreiten.

    Gibt es demnächst auch eine Homestory in Bild oder Bunte?

    @ Krüger:

    In dem Text fehlt ein Link zum vollständigen Interview. Wo finde ich es? Oder gibt es das nicht Online?

  10. Nicht bei jeder Messe werde ich als Verbrecher beschimpft, aber auf die üppgige Förderung durch die Groß-und Atomindustrie werde ich schon angesprochen. Leider lebe ich nur von meiner Rente und die Messestände und das Infomaterial bezahle ich selbst aus meiner „Portokasse“. @ Rannseyer #3 Was kapieren Sie eigentlich nicht? Bei mir hat es bei Yoga und Physik geklingelt.

  11. @Heller

    Ich habe jetzt alles verlinkt. Es gibt diverse Interviews von Rahmstorf und auch TV-Auftritte, wo er z.B. mit E-Rad vor dem PIK vorfährt etc. und von seiner Solaranlage, seinen zwei Kindern/ Kinderbüchern erzählt.

    Sogar einen Comic gibt es mit Rahmstorf und Schellnhuber.

    Selbstvermarktung scheint zur Klimafolgenforschung dazu zu gehören.

    Anlass zum Artikel war für mich aber darzustellen aus welchen Hintergrund und aus welcher Motivation man zum „Klimaforscher“ und „Klimaschützer“ wird.

    Ich denke da war der Aufenthalt in Neuseeland 1987-1990 ein Wendepunkt, wo er seine Frau kennen lernte. Wellington ist auch bekannt für seine alternative Szene und Alt-Hippies.

  12. @Micha……..das glaubst Du nicht…..das musst Du echt selber lesen:

    „Der Reichtum zerstört die Umwelt“

    Eine Sozialdemokratie heute sollte die soziale Frage so stellen: Wie teile ich mit denen, die noch nicht geboren sind? Und: Wie teile ich mit denen, die an den Rändern der Weltwirtschaft vegetieren und bestenfalls als Zulieferer in den Sweat Shops in Kambodscha oder Bangladesch zählen. …..

    Das neue System, das überlebensfähige, also die erneuerbaren Energien, zerstören das alte System. Das ist bereits tot, hat es aber noch nicht wahrgenommen………….

    Wir Verbraucher treffen täglich Konsumentscheidungen mit großen Auswirkungen auf das Klimasystem. Wenn wir alle nur noch einmal in der Woche Fleisch essen oder sogar ganz darauf verzichten würden, hätte das einen unmittelbaren Klimanutzen……………

    Jetzt isser endgültig durchgeknallt……..die selbsternannte intellektuelle Massenvernichtungswaffe…….Rahmi sein Cheffe, kein Wunder, das der Kleine so tickt, wie er tickt…….
    Achtung………..Menschen mit schwachen Nerven oder empfindlichen Magen…….das verlinkte Bild auf keinen Fall ansehen, ich lehne jegliche Verantwortung für Folgeschäden, geistiger, seelischer oder moralischer Art, ab.
    http://www.tagesspiegel.de/images/klimaforscher-naechste-eiszeit-faellt-aus/12525130/1-format43.jpeg

    Onkel Heinz……………Wo is mein Kübel…..mir ist kotzübel.

  13. @Heinz

    Danke.

    Jetzt ist Herr Schellnhuber anscheinend völlig „durchgeknallt“.

    Hans Joachim Schellnhuber hat mit dem rund 700 Seiten starken Buch „Selbstverbrennung“ sein „Vermächtnis“ vorgelegt.

    Und die Presse druckt das noch, ohne das in den Kakao zu ziehen. Wirklich bedenklich, dass Leute das für Ernst und wahrhaftig halten.

    Schellnhuber im Jahr 2009: Die letzten zwei Jahre vor dem Abitur waren phasenweise kritisch. Damals habe ich Kant, Einstein und Marx gleichzeitig gelesen, es war eine Phase, in der ich dachte, zu schlafen sei völlige Zeitverschwendung. Ich hatte das Gefühl, mich in eine hundertprozentige intellektuelle Waffe verwandeln zu können. Dabei schoss ich übers Ziel hinaus, und kurze Zeit stand meine seelische Gesundheit auf dem Spiel.

    Jetzt ist es anscheinend soweit.

    Bei primaklima ist man wieder sauer, dass ich über Rahmstorf schreibe. Mal sehen, vielleicht folgt noch ein Artikel über Schellnhuber.

    Die Klimaschützer merken nicht mal welch „durchgeknallte“ Typen da ihr Leitbild vorgeben. Traurig, wirklich traurig.

  14. Und da steht Herr Schellnhuber wie ein Magier hinter der Erdkugel, schwarz gewandet wie David Copperfield und hält heilend seine Hand über den Globus.

    http://www.tagesspiegel.de/images/klimaforscher-naechste-eiszeit-faellt-aus/12525130/1-format43.jpeg

    Und das nehmen Presse und die Klimaschützer für Ernst. Und folgen diesen Mann noch.

  15. leider zeigen sich bei Herrn Rahmstrorf auch etliche Schwächen.

    Ich frage mich schon länger, wie es denn sein kann, dass sich ein gut gebildeter Naturforscher in vielen Fragen der Klimatologie und insbesondere der Meteorologie so dämlich anstellen kann. Dazu später noch.

    Jetzt muss man freilich bedenken, dass das PIK auch von Lobbys gefördert wird, wie großen Versicherungen und Rückversicherern. Deren Interesse liegt freilich an einer Gewinnoptimierung und wenn man Beiträge aus wissenschaftlich belegten gründen erhöhen kann, ist das freilich super. Diese „Belege“ sind jedoch meist an den Haaren herbei gezogen und teils glatter Betrug. Da macht Rahmstorf ohne Zögern mit und auf der anderen Seite beklagt er sich über andere Lobbys, welche angeblich die Klimaskeptiker so sehr fördern. Es gibt z.B in den allermeisten Regionen überhaupt keine Zunahme an Extremwetterereignissen (exkl. Hitzewellen meinetwegen), wenn man ausreichend lange und qualitativ hochwertige Zeitreihen betrachtet.

    Rahmstorf ist mit Sicherheit extrem ehrgeizig, in der Schule hat man ihn sicher Streber gerufen. Dieser übertriebene Ehrgeiz äußert sich z. B darin, dass er es für unheimlich wichtig empfindet, möglichst oft in science oder nature zu erscheinen und er schreibt in seinen Kontroversen mit H. Von Storch ua, er habe schon viel mehr Paper in diesen Fachzeitschriften publiziert und deshalb sei seine Meinung besser, wichtiger. So was kindisches erlebt man in der Welt der Erwachsenen eher selten, Rahmstorf hat hier aber gar keinen Scham.

    Rahmstorf neigt zudem extrem zu Übertreibungen und Sensationsmeldungen. Der Klimawandel kann ihm gar nicht schnell genug gehen. Dabei übersieht er völlig die Schwäche des eigentlichen IR Forcings bisher und kann um die Burg nichts mit natürlichen Klimaänderungen anfangen. Im Club mit M. Mann & Co versuchen sie wo es nur geht, die Kleine Eiszeit oder das ganze Holozän bis zum Abwinken zu glätten, mit teils übelsten Methoden um so den anthropogenen Anteil möglichst dramatisch erscheinen zu lassen. Damit macht er sich aber bei vielen Klimatologen nur lächerlich, an meinem Institut nimmt diesen Menschen niemand mehr für voll. Das hat nichts mehr mit Klimatologie zu tun, dass ist nur noch eine krankhafte Wichtigtuerei, zum Verständnis des weitestgehend nicht verstandenen Klimasystem tragen den seine Forschungen schon lange nicht mehr bei.

    Meteorologisch ist er extrem dünn drauf und so versteht er auch nicht, dass eine Nordverlagerung des subtropischen Hochdruckgürtels einen Großteil der sommerlichen Erwärmung in Mitteleuropa verursacht hat. Oder er darf nicht, denn wenn man sich seinen Prinz Valium anschaut, dann wird klar, dass jede natürliche Klimaschwankung am PIK verboten sein muss. Für mich ist Rahmstorf ein Schaden in der Klimatologie und es ist ein großer Fehler, wenn solche Menschen als Berater von Regierungen fungieren. An der Verblödung Merkels in Sachen Klima & EE ist die fatale Wirkung der Prediger bereits deutlich zu erkennen.

  16. @ Heinz #12

    warum muss ich bei dem Bild spontan an dieses hier denken?

    http://der-wildecker.de/wp-content/uploads/2014/04/Charlie-Chaplin_Der-grosse-Diktator_01.jpg

  17. Vielleicht liegt es ja am Wasser

  18. @ Sylke Mayr #15
    Die „richtige“ Klimaforschung darf man offensichtlich unterstützen, die „falsche“ nicht. Siehe:
    http://www.nytimes.com/2015/11/06/science/exxon-mobil-under-investigation-in-new-york-over-climate-statements.html?_r=1
    Ich hoffe nur, dass die US-Justiz sich jetzt nicht als Entsscheidungsinstanz sieht, was in der Klimaforschung richtig ist.

  19. @ Michael Krüger

    Der Sinn ist, den Werdegang aufzuzeigen und aus welchen Hintergrund und aus welcher Motivation man zum „Klimaforscher“ und „Klimaschützer“ wird.

    Okay, aber mal ganz im Ernst, wen interessiert warum Ramstorf Klimaforscher geworden ist? Ich bin faktisch am Meer aufgewachsen und bin kein Klimaforscher geworden.
    Ich sehe den Sinn nicht, zu erfahren warum der so ist wie er ist, weil er mir als Person so vollständig egal ist wie es nur eben geht.
    Leute wie Ramstorf und Schellenhuber, die sich so exponieren und mit ihrem Privatleben hausieren, haben offensichtlich einen erheblichen Bestätigungsbedarf auf Grund eines defizitären Selbstbewusstseins. (@ P. Heller)
    Deswegen meine Frage was diese Art Boulevard hier bezwecken soll, Wenn ich solchen Humbug lesen will, kauf ich mir ’ne TV-Zeitschrift oder geh zum Friseur.
    Zu wissen warum diese Sendungsbewußten Propheten des nahenden Untergangs sich so entwickelt haben, hilft ja nicht gegen die Veröffentlichungen ihrer Pamphlete. Insofern ist das nur Ablenkung und kommt mir vor wie das Gaffen bei einem Unfall auf der Autobahn.

  20. @ Karl Reichart #10

    @ Rannseyer #3 Was kapieren Sie eigentlich nicht? Bei mir hat es bei Yoga und Physik geklingelt.

    Das steht doch eindeutig in meiner Frage, ist eigentlich ganz einfach zu verstehen Herr Reichart.

  21. Zu wissen warum diese Sendungsbewußten Propheten des nahenden Untergangs sich so entwickelt haben, hilft ja nicht gegen die Veröffentlichungen ihrer Pamphlete.

    Da unterschätzen Sie aber sehr den Faktor Mensch bei der erfolgreichen oder nicht erfolgreichen Penetration von Ideologien. Und um zu verstehen, WER derjenige ist, der eine Ideologie portiert, bedarf es der Kenntnis seines WERdeganges.

    Beispiel Lenin: Es war im Endeffekt seine persönliche Lebenserfahrung, die Hinrichtung seines Bruders, das Exil, etc. welches ihn zum „Leninisten“ machte und eine Marxistisch-Kommunistische Revolution ohne die Idee der Inklusion der Bauern in die Arbeiterklasse, hätte es in Russland (mangels Arbeitermassen) nie gegeben. Auch nicht ohne die Skrupellosigkeit seiner Selbst und seiner Clique.

  22. Ach Karlchen…..sei doch nicht so streng mit unseren Micha…….wenn Ihm das Thema so am Herzen liegt, soll er ruhig hier Dampf ablassen……..und nicht jeder Artikel, muss jedem Leser gefallen, das ist halt immer das Risiko eines Autors, auch mal für nicht so gut befunden zu werden.

    Bezeichnend für das Dilemma des ideologisierten Forschers ist zum Beispiel……olle Sauerrahm hat ein Wiki-Eintrag…….wohingegen, ein E.G.Beck……immer noch von den üblich verdächtigen Manipulatoren bei Wikepedia….ein eigener Artikel verwehrt wird.

    Es sind nicht die Schreihälse in der Presse, die die Welt verändern, es sind die stillen Einflüsterer, die unsere Politiker stark beeinflussen….und die gehören gefälligst dem Volke auch vorgestellt.

    Toleranz Karlchen…….wenns auch manchmal schwer fällt.

    Onkel Heinz……….ein Pittbull auf Schmusekurs

  23. @Heinz #22

    Ich bin nicht doch überhaupt gar nicht streng.
    Der „Micha“ kann gerne schreiben was er möchte, nur möchte ich gerne in diesem Fall erfahren warum? Es gibt so Sachen, die gehen mir sowas von am Heck vorbei, das ich den Wind darum nicht verstehen kann.
    Dieser Voyeurismus der Leute antreibt über die Psyche von Massenmördern, Vergewaltigern oder eben Klimaforscher nachzudenken, ist mir fremd, da ich weder Polizist noch Profiler beim FBI bin ist das auch nicht wirklich tragisch. Zumal der Drops eh gelutscht ist, Hitler ist wie Mao oder Stalin tot. Honecker und Mielke haben sich auch zu den Würmern gesellt. Sämtliches auseinanderklabüstern von Lebensentwicklungen und angeblichen oder tatsächlichen Gründen für die jeweilige Entwicklung wird diese weder reversieren noch wirklich verständlich machen. Womit wir zu tun haben ist die Konsequenz dieser Entwicklung. Wir werden keine Ramstorfs oder Schellenhubers verhindern können nur weil wir jetzt wissen daß der eine am Meer gewesen und der andere an der Grenze zum Wahnsinn ( ich denke ja er war drüber weg, und tut jetzt nur so als wäre er noch hier).
    Wenn ich deshalb nachfrage ob dies nicht besser in der „Apotheken-Rundschau“ oder „Auf einen Blick“ aufgehoben wäre, so ist dies lediglich meine Meinung und vielleicht ein dezenter Hinweis an den „Micha“, daß er sein Geld eventuell leichter verdienen könnte …

  24. Du lieber Himmel, Rahmstorf ist ja schon schlimm, aber Schellnhuber hat kürzlich den Vogel abgeschossen:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-139574568.html

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