Steht das Windrad still…

27. März 2014 | Von | Kategorie: Blog

OLYMPUS DIGITAL CAMERA…rollt trotzdem der Rubel.

Auf Facebook gefunden:

Ich beobachte nun seit einigen Wochen den Betrieb einer Enercon 101 aus meinem Fenster. An vielen Sonntagen bei mittleren Windgeschwindigkeiten steht der Rotor still. Daneben stehende kleine 1 MW Anlagen drehen sich jedoch. Erst habe ich mir nichts dabei gedacht, nur so: ist halt Sonntag und es wird nicht soviel Strom verbraucht. Aber das stimmt nur indirekt. Die Windfabriken haben Einspeisevorrang. Das heißt wenn sie abgeschaltet werden weil ihr Strom nicht benötigt wird oder das Netz den Strom nicht aufnehmen kann, dann gibt es eine Entschädigung für den Betreiber. Diese richtet sich jedoch nicht nach der nach vorhandener Windstärke möglichen Einspeiseverluste, sondern nach der installierten Leistung. Eine Enercon 101 leistet unter Volllast 3 MW und davon gibt es 90% laut EEG.
Das bedeutet die Anlage stand am Sonntag 10 Stunden still und bekommt 27.000 kWh vergütet
Wäre sie in Betrieb gewesen dann läge zur für den selben Zeitraum, die anderen WIAs liefen in etwa bei 1/3 ihrer Leistung, der Stromertrag bei 9900 kWh.
Ein tolles Geschäft das mit dem EEG, nichts tun lohnt sich wieder.
Für nichts tun fast den 3 fachen Gewinn abschöpfen.

Bildquelle: luise  / pixelio.de

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35 Kommentare
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  1. Eine Frage an die Leser, weil ich zu dem Thema auf die Schnelle nichts gefunden habe. Wie genau ist die Vergütung bei Nichteinspeisung geregelt? Schaltet der Netzbetreiber die WKAs selbständig ab? Kann ein WKA-Betreiber darauf Einfluß nehmen? Wie berechnet sich die Vergütung bei Nicht-Einspeisung im Detail? Alles Fragen auf die ich auf die Schnelle keine Antwort gefunden habe.

  2. Hat nicht funktionier, noch mal:

    http://www.biogas.org/edcom/webfvb.nsf/id/DE_Ermittlung-von-Entschaedigungszahlungen-nach-12-Abs-1-EEG-2009/$file/12-01-13_Verbaendeempfehlung-Entschaedigungszahlungen-Par12EEG2009.pdf

  3. Bezieht sich die Vergütung tatsächlich auf die installierte Leistung? Das ergibt sich m.E. nicht aus § 12, Härtefallregelung: …für 95 Prozent der entgangenen Einnahmen zuzüglich der zusätzlichen Aufwendungen und abzüglich der ersparten Aufwendungen zu entschädigen. Übersteigen die entgangenen Einnahmen () in einem Jahr 1 Prozent der Einnahmen dieses Jahres, sind die von der Regelung betroffenen Betreiberinnen und Betreiber ab diesem Zeitpunkt zu 100 Prozent zu entschädigen.

  4. Kurzer Artikel, der zwar nicht viel beantwortet, aber wichtige Fragen aufwirft, auf die ich auch nie schnelle Antworten gefunden habe.

    -- Woher weiß man, ob die Windmühle hätte liefern können/müssen, wird der Wind an jeder Mühle gemessen? (undenkbar)
    -- Wenn nicht, wie kann der Netzbetreiber unterscheiden zwischen Defekten und tatsächlicher Flaute? Sitzen da ständig Meteorologen, die Daten auswerten?
    -- Welche Schäden zählen? Was ist bei „Halbschäden“ mit reduzierter Leistungsfähigkeit?
    -- Extremfall: Totalschaden oder Windmühle ist einfach gestohlen worden. Was dann? Muss man das bei der Bundesnetzagentur umgehend melden?
    -- Wer überprüft das alles?
    -- Wie funktioniert technisch der Abschaltprozess im Falle einer drohenden Überlastung? Wir da zentral von der Bundesnetzagentur ein Befehl zum Seitwärtsdrehen gegeben?

    Fragen über Fragen….

  5. Ein oder zwei Antworten kann ich als Servicemonteur vielleicht geben…
    -Jede Windenergieanlage hat ein Windmessgerät.
    -Der Energieversorger kann jederzeit die tatsächlich eingespeiste Leistung abfragen
    -Für die Abschaltung einer Anlage oder eines Windparks, wählt sich der Energieversorger in die Mess-und Regelungsgeräte am Netzeinspeisepunkt ein und gibt den Wert ein, der eingespeist werden darf.
    -sämtliche Einspeisedaten werden aufgezeichnet, auch Windstärke und Windrichtung 😉

    Hoffe. Das hilft weiter…

  6. Man stelle sich vor der Autohersteller hat eine Fertigung, die 2000 Autos/Tag produzieren kann. Der Kunde nimmt diese Autos aber nicht ab (Bänder stehen still), dann muß der Bürger 90 % der nicht produzierten Autos trotzdem bezahlen. Böswillig könnte man sagen, dann muß in der Fabrik, oder beim Windrad gar kein Generator drin sein, es muß nur die die Öko-Anlage beim Öko- Planungsrat richtig angemeldet sein. Geht’s eigentlich noch!
    Zum ganz normalen Wahnsinn passt die Meldung gerade im Morgen Magazin: Der Strompreis an der Börse ist auf einen historischen Tiefstand gefallen. Grund sind die Überkapazitäten im Strommarkt, aufgrund des milden Winters. Haben da ein paar Ökos den Strom gebunkert um den Preis zu manipulieren? Mein Wiener Freund würde sagen:“ I glab‘, I wer narrisch!!!“

  7. Am anderen Ende des Wahnsinns befindet das das Produkthaftungsgesetz, das die Netzbetreiber belastet, wenn Überspannungen durch technische Defekte die elektrischen Geräte von privaten Stromkunden zerstört. Der Bundesgerichtshof belastet in seinem Revisionsurteil einen Netzbetreiber mit der Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz, verlangt jedoch dem geschädigten privaten Stromkunden eine Selbstbeteiligung von 500 Euro ab.

    anwalt.de/rechtstipps/netzbetreiber-haften-fuer-schaeden-durch-ueberspannung_056307.html

    Hans Kolpak
    Goldige Zeiten

  8. Das Einspeisemanagement wird sehr verständlich beschrieben von der Schleswig-Holstein Netz AG. Dort findet man auch eine wöchentlich aufdatierte Liste der tatsächlichen Eingriffe. Sobald der Wind weht, wird hier energisch abgeregelt, um die Stabilität des Netzes zu erhalten.

    Die Entschädigung für entgangene Einnahmen richtet sich nach der abgeregelten Strommenge und erreicht beachtliche Summen. Für Schleswig-Holstein allein in 2012 rund 37 Millionen EURO, was die Landesregierung mit allen Propagandatricks verniedlicht. Der Betrag wird in SH erheblich anwachsen, denn die installierte Windleistung soll bis 2015 auf 9000 Megawatt fast verdreifacht werden, während die neue, für den Abtransport entscheidende 380kV-Leitung an der Westküste nicht vor 2018 fertig wird.

    Der Windwahn ist grenzenlos, aber nirgends größer als in SH.

  9. Hier mal eine interessante Lektüre dazu. Klar dabei ist nur, dass anscheinend gar nichts klar ist, alles sehr schwammig. Was und wie nun genau entschädigt wird, wörtlich heißt es ja „95% der entgangenen Einnahmen“, bleibt offen. Ich könnte mir sogar vorstellen, dass grundsätzlich zuviel entschädigt wird, um eventuellen Rechtsstreitigkeiten aus dem Wege zu gehen, aber das ist eben nur eine Vermutung von mir.

    karl.s

  10. Guten Morgen

    Der Gemeinschaft hier ist also klar, dass die Anlage abgeregelt wird. Wurde das beim Netzberteiber erfragt?
    Es gibt eine Vielzahl technischer Gründe, warum eine WEA nicht einspeisen kann, bzw gedrosselt laufen muss und das zum Ärger der Betreiber auch mal über Wochen.
    Die Sachlage hier erscheint aber klar, die stichhaltigen Beweise sind Beobachtungen vom Fenster gegenüber, der Schuldige sofort ausgemacht.
    Im Mittelalter wurde es ganz genauso gemacht.
    Ich gehe davon aus, dass Sie der Supermarktverkäuferin oder dem Tankestellenbeseitzer gegenüber auch nicht handgreiflich werden, wenn Lebensmittel- oder Benzinpreise steigen.
    Es ist ja nun einmal nicht so, dass der Windkraftbetreiber es sich aussuchen kann, ob er abgeregelt wird oder nicht. Er kann also nichts dafür.
    Der politische, handwerkliche Fehler liegt in der Vergangenheit. Durch die Privatisierung des Stromnetzes hat man den etablierten Kraftwerksbesitzern die Macht gegeben, Konkurrenz in der Stromroduktion erfolgreich und Dauerhaft zu verhindern. Einspeisevorrang und Ausgleichzahlung bei nicht erfolgenden Netzausbau sind die notwenigen Korrekturen. Besser wäre für die Unabhängigkeit des Stromnetzes zu sorgen.
    Im Übrigen wurden 2013 gerade einmal 0,33% des EEG Stroms abgeregelt.
    Es gibt eine Menge anderer lohnenswerter Aufreger….

  11. @ van den Bruck #11

    Nein, der Gemeinschaft ist hier gar nichts klar. Deshalb habe ich ja in #1 die Fragen gestellt. Und wie ich bislang aus den Antworten entnehmen kann, scheint die Lage auch so einfach nicht zu sein.

    Um es mal ganz deutlich zu sagen. Ich habe diese Beobachtung als Blogartikel hier eingestellt, um einen Aufhänger zu haben die Frage nach der Vergütung bei Abschaltung von WKA zu diskutieren. Sie können gerne daran teilnehmen. Allerdings sind ein paar rüde Unterstellungen nicht gerade ein optimaler Einstieg.

  12. Morgen zusammen

    Herr van den Bruck trifft den Nagel auf den Kopf. Schaut mann sich die übrigen Kommentare so an, ist es kein Wunder das derartige Diskussionen auf diesem Niveau geführt werden. Das ist das Potenzial zur Stimmungsmache der Großkonzerne gegen die Erneuerbaren….

  13. Oh da sind wieder diese ‚fake account“ poster üblicher Herkunft unterwegs.

  14. @ van den Bruck # 11:

    Die Sachlage hier erscheint aber klar, die stichhaltigen Beweise sind Beobachtungen vom Fenster gegenüber, der Schuldige sofort ausgemacht.

    Nein.
    Es wurden die Kosten erfragt, die dadurch entstanden: Siehe z.B. #9

    Ich gehe davon aus, dass Sie der Supermarktverkäuferin oder dem Tankestellenbeseitzer gegenüber auch nicht handgreiflich werden, wenn Lebensmittel- oder Benzinpreise steigen.

    Nein. Denn dann gehe ich zu einem billigeren Anbieter. Aber den überteuerten Windstrom MUSS ich kaufen, dank EEG-Monopol.

    Durch die Privatisierung des Stromnetzes hat man den etablierten Kraftwerksbesitzern die Macht gegeben, Konkurrenz in der Stromroduktion erfolgreich und Dauerhaft zu verhindern

    Absolut falsch, denn Kraftwerke und Netz sind getrennt und das Netz wird streng beaufsichtigt.
    NIEMAND kann mich daran hindert, ein Kraftwerk zu bauen und diesen Strom dann auch auf dem Markt anzubieten. Selbstverständlich muss ich den Netzbetreiber aber dafür bezahlen, dass er mir den Anschluß legt, genau so, wie ich einen Spediteur dafür bezahlen muss, dass er meine Waren aus einer Fabrik abholt und sie zum Kunden bringt.
    Nur die Windrad-Besitzer verlangen, dass der Spediteur (Netzbetreiber) ihre Ware kostenlos abholt.

    Besser wäre für die Unabhängigkeit des Stromnetzes zu sorgen.

    Das Stromnetz IST unabhängig, schon lange! Und über diese Unabhängigkeit und Neutralität wacht die Netzbehörde.

    Im Übrigen wurden 2013 gerade einmal 0,33% des EEG Stroms abgeregelt.

    Ja. Und in Zukunft? Dass sich das bei weiterem Ausbau rasant steigern wird, kann man sich doch an den Fingern abzählen. Also wehrt den Anfängen.
    Im ünrigen geht es um’s Prinzip und selbst wenn nur eine einzige Kilowattstunde angefallen wäre, ist es ein skandalöser Verstoß gegen die freie Wirtschaftsordnung.

  15. Oh ha, das scheint ja so zu sein, lieber Rudolf, dass Du mit deiner Frage hier schlafende Hunde aufgeweckt hast. Die NIE stehen mit den Rücken zur Wand, deutlich zu erkennen, wenn nun schon die Deutsche Welle, ansonst eine sichere Bank in Bezug auf Verbreitung von Jubeljournalismus zu den NIE, nun solche Beiträge bringt.

    Kaum ein Land folgt dem deutschen Beispiel, es ist schlicht zu teuer. Die Energiewende in der Bundesrepublik ist eine Fehlkonstruktion, meinen viele. Eine unbequeme Wahrheit, die die deutsche Politik nicht hören will. Made in Germany geht dem nach.

    http://www.dw.de/energiewende-was-l%C3%A4uft-schief/av-17519631

  16. Im Übrigen wurden 2013 gerade einmal 0,33% des EEG Stroms abgeregelt.

    Ist ja wohl selbstverständlich bei Einspeisevorrang. Weggeschmissen wird dafür der Strom aus den anderen Kraftwerken. Die bösen Energiekonzerne -- die zum überwiegenden Teil der öffentlichen Hand gehören -- müssen unterhalb der Gestehungskosten produzieren wenn die Netzagentur befiehlt. Wären die bösen Konzerne, deren Aufsichtsräte ja Bürgermeister und Landesregierungen sind, private böse Konzerne hätten sie das Feuer unter den Kesseln längst ausgeblasen und die Bundesrepublik verklagt. Wir alle zwangsinvestieren unser Geld nicht nur in unzulängliche Techniken der Stromproduktion, sonder ruinieren gleichzeitig die Investitionen in die bestehenden Anlagen. So blöd waren sie nichtmal in der DDR oder in der Sowjetunion, die Kommandowirtschaft hätte das nicht zugelassen. Noch blöder können offensichtlich hysterisierte Demokraten sein.
    Man kann an diesem Irrsinn sehen was Staatswirtschaft nur ist: dumm, ineffizient und verschwenderisch, eigentlich schon verbrecherisch und systemimmanent auf Enteignung der Bürger ausgerichtet.

    Gegenüber der Energiewende verdienen Projekte wie der Berliner Flughafen noch Auszeichnungen für perfektes Management.

  17. @ Helmut Erb #9

    Die Entschädigung für entgangene Einnahmen richtet sich nach der abgeregelten Strommenge und erreicht beachtliche Summen. Für Schleswig-Holstein allein in 2012 rund 37 Millionen EURO

    Nach neuartiger Nennung entsprechen die 37 Millionen 1,36 Ulis. Oder etwas mehr als 1 Tebartz-vE. Ich bin ja mal gespannt wann der mediale #Aufschrei wegen der Versenkung von Geld für Strom der nie produziert wurde kommt. Aber irgendwie bekommt man den Eindruck dass Verschwendung nur dann medial interessant ist, wenn der Staat nicht dafür verantwortlich ist.

  18. #11. van den Bruck

    Der politische, handwerkliche Fehler liegt in der Vergangenheit. Durch die Privatisierung des Stromnetzes hat man den etablierten Kraftwerksbesitzern die Macht gegeben, Konkurrenz in der Stromroduktion erfolgreich und Dauerhaft zu verhindern. Einspeisevorrang und Ausgleichzahlung bei nicht erfolgenden Netzausbau sind die notwenigen Korrekturen. Besser wäre für die Unabhängigkeit des Stromnetzes zu sorgen.

    Das ist Bullshit, was Sie da schreiben und hat mit der Realität nichts, aber auch gar nichts zu tun! Wenn jemand Grund zur Beschwerde hat, dann sind es gerade die etablierten Kraftwerksbetreiber, die aufgrund der per Gesetz geregelten Vorrangseinspeisung des Zappelstromes, ihre Anlagen teilweise nicht mehr rentabel betreiben können und Verluste einfahren. Aber eine realistische Sichtweise der Dinge läßt der Blick durch Ihre rot-grüne Ideologenbrille ja nicht zu. Ich würde mir an Ihrer Stelle mal ne neue Brille verschreiben lassen.

    karl.s

  19. Bevor ein Windrad abgeregelt wird……..dürfen erstmal jede Menge anderer Versorger bluten…..insbesonders auch die, die ökologisch wertvolle KWK-Anlagen betreiben, natürlich ohne den Ausfall finanziell ersetzt zu bekommen.

    In Amtsdeutsch heißt dat dann so….

    . 50Hertz Transmission hat alle Maßnahmen eingeleitet, die zur Wahrnehmung ihrer Systemverantwortung und zur Beherrschung möglicher Störungen unter diesen Bedingungen notwendig sind. Das betrifft insbesondere alle netzbezogenen und marktbezogenen Maßnahmen nach EnWG §13 und die Gewährleistung der höchsten Verfügbarkeit aller Betriebsmittel im Übertragungsnetz.

    Und ja, wenn jetzt auch die lieben Windradbetreiber mit den Stinkefinger auf die konventionellen Erzeuger zeigen…….ihr werdet euch in nicht allzulanger Zeit selber das Wasser abgraben…….kleiner Tip, guckt euch mal das Ausbauszenario für 2025….oder 2035 an…..bis zu !!! 270 GW!!!! Miefquirle und Sonnenpaddel sollen dann in Deutschland rumgammeln…..und was passiert, wenn bis dahin immer noch nicht genügend Speicher vorhanden sind……richtitsch…..bei jeden lauen Lüftchen wird dann schon abgeregelt.

    Ich sach da nur mal ganz schnöde…….GIER frisst Hirn……und das, meine sehr geehrten EE-Freunde und Nutznießer, wird euch demnächst bitterböse aufstoßen…….nur mit eins dürft ihr absolut nicht rechnen…….mit Mitleid.
    Ätschebätsche………meine Vorhersagen sind bisher alle eingetroffen…..jede einzelne.

    Wenn die Dummheit die Oberhand bekommt, wird es fürs Volk verdammt teuer.

    Onkel Heinz………..rekommunalisiert

  20. 5.2 Sicherstellung von konventionellen Kapazitäten

    67. Bis eine Umstellung des Stromsystems auf erneuerbare Energien erfolgt ist, werden flexible konventionelle Kapazitäten benötigt. Diese Kapazitäten müssen sich in dieser Übergangszeit finanzieren können.

    Streit ist nicht nötig, wir haben Experten, die unsere Transformation begleiten 😉

    Dann im grünen Sozialismus wird eh alles subventioniert und rationiert 😉

  21. #61 Rassbach

    ich habe mal eben in diese Studie reingeschaut, nur auf Seite 72 / Kosten. Das wird auf einer Seite abgehandelt, eine Kostenschätzung für den ganze Konversionstraum gibt es nicht, allenfalls Warnungen vor Fehlsubventionierungen also besser Wind satt PV unterstützen.. Solche Studien die nicht einmal Kosten und Termine auf die Reihe kriegen, wertlos! Lediglich auf den Preis der kWh wird abgehoben,
    die Investition,
    die Kapitalverzinsung,
    und die Wertevernichtung durch Zerstörung des konventionellen KW Parkes
    und die systemimmanenten Störungen
    sin natürlich gar nicht beziffert.
    Typisch Wissenschaftler und Ingenieure, die sind happy wenn irgendwas „funktioniert“ Kosten? ach ihr immer mit euren blöden zahlen!

  22. Dieser Beitrag eintält so viele fehlannahmen, Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll zu wiedersprechen…

  23. LOL!
    Liebes van der Bruck/Wolter/Erik,

    DIESER Beitrag:

    Dieser Beitrag eintält so viele fehlannahmen, Ich weiss garnicht wo ich anfangen soll zu wiedersprechen…

    …Enthält gar nichts.
    er ist wert- und sinnlos, völlig argumentfrei und daher ein Nicht-Beitrag.
    Es gibt einen schönen Spruch, den Sie sich zu Herzen nehmen sollten:

    Si tacuisses, philosophus mansisses

  24. BvK,

    das ist ja auch das aktuelle kommunistische Manifest für dumme Deutsche, die erst aufwachen, wenn der grüne Sozialismus zum Hofgang ruft.

    Sie sind aber wie WBGU und 2° Verein die Ratgeber der Bundesregierung für Deindustrialisierung.

  25. @Dummschwätzer

    Tja, der Beitrag gibt tatsächlich nur die halbe Wahrheit wieder….denn eigentlich ist es noch viel schlimmer.

    Bevor man Windräder abschaltet….versucht man ja den überflüssigen Windstrom noch irgendwie ins Ausland zu verklappen……was dann zu Spitzenzeiten zu negativen Preisen auf der Strombörse führt……also verschenken wir den Strom nicht nur, ne……wir packen noch ein Haufen Geld drauf, damit sich noch jemand bereit erklärt, uns den auch noch abzunehmen.
    Im Jahre 2012 hat uns dieser Schwachsinn 107 Millionen Euro gekostet…….nach Kappung der negativen Preise mussten wir dann im Jahre 2013 „nur“ noch 31 Millionen Euro drauflegen…………….tja, und bis Mitte März 2014 waren es schon wieder 12 Mille…….die wir doch glatt mal aus den Fenster geworfen haben, damit den armen Windmüllern die Rendite nicht flöten geht.
    Und wir bauen weiter….ein Windrad nach dem anderen….jedes Bundesland für sich, jede Gemeinde auch noch extra, denn inzwischen hat die Finanznot der Kommunen die EE als Einnahmequelle entdeckt.

    Für die Blöden……sind an dem ganzen Dilemma ja nur die pösen Konzerne schuld……..aber für Leute wie wir, die das Denken eben noch nicht verlernt haben……liegen die Verursacher klar auf der Hand.
    Und ja, er wird fallen………der Einspeisevorrang……und damit die Bezahlung von Nichterzeugung……er muss fallen, wenn wir das letzte bisschen Versorgungssicherheit nicht auch noch zerstören wollen.
    Ihr werdet weinen……..und wehklagen……..und eure grünen Nutzidioten auf die Gesellschaft loslassen….aber eins werdet ihr nie schaffen……nämlich die Physik zu bescheißen.

    Bis dahin…..Hängematte, Poppkorn und Cola
    Onkel Heinz…….kann warten

  26. Wer ein bisschen Zeit, Lust und Interesse hat, sollte sich unbeding mal nachfolgenden Link ansehen.

    Erfolgskontrolle der Energiewende

    Zusammenfassung:
    In Deutschland werden fast ausschließlich die beeindruckenden Gesamtzahlen der Energieerzeugung in „Haushalten“ bzw. die jährlich neuen Rekordmarken für die installierte Nennleistung der bundesdeutschen Windenergie- und Fotovoltaik-Anlagen in Diskussionen eingeführt. Die energiewirtschaftlich maßgeblichen Lastganglinien dieser Anlagen, die die eingespeiste Leistung der Anlagen als Funktion der Zeit dokumentieren, also das Resultat des Betriebs des Kraftwerksparks aus „Sonne und Wind“ darstellen, werden fast völlig ignoriert. Deshalb herrschen in weiten Teilen der Bevölkerung schwerwiegende Fehleinschätzungen zum Potenzial dieser Erzeugungsanlagen vor.
    Ebenso wie durch den Mangel an Einspeiseleistung bei sehr hohem Verbrauch -- mehrfach Blackout-Gefahr im Winter letzten Jahres wegen des extremen Stromverbrauchs von bis zu 82. 000 MW Einspeiseleistung -- kann die Stabilität der Stromversorgung durch unkoordinierte hohe Netzeinspeisungen gefährdet werden. Daher werden Abschaltmechanismen für die Anlagen eingeführt werden müssen, die zukünftig verstärkt zur Vergütung auch von nicht erzeugtem Strom führen.

    Die Regenerativen Energien aus „Sonne und Wind“ sind Additive. Der Kraftwerkspark aus Windenergie- und Fotovoltaik-Anlagen kann prinzipiell den konventionellen Kraftwerkspark nicht ersetzen, auch wenn dies oft unter dem Stichwort „Entcarbonisierung“ kolportiert wird. Diese eminent wichtige Feststellung zur „Energiewende“ wird permanent in allen öffentlich geführten Diskussionen u.a. mit Hinweisen auf die „Unzulänglichkeit der Bundesregierung“ oder auf noch „ausstehende Ergebnisse zur Speicherung“ und „fehlende Stromtrassen“ nebulös unterschlagen. Die ausstehenden Stromtrassen z.B. nützen zum Abtrag der Stromspitzen – also der Verteilung von lokalen Überschüssen (z.B. von Nord- nach Süddeutschland). Bei Windflaute und zugeschneiten Fotovoltaik-Anlagen –also bei Mangelsituationen – bieten sie keine Hilfe.

    Ups….hat ja nur ein Dipl.Physiker festgestellt…….kann man als grüner Götterbote ruhig vergessen, denn bekanntlich fliegen uns ja auch die gebratenen Tauben ins tumbe Maul.
    H.E.

  27. Sorry ist off topic aber hier sind ja wenigstens ein paar Leute die sich mit Stromversorgung auskennen.

    Grafenrheinfeld wird früher abgeschaltet lese ich gerade in Spon.
    Da hätte ich mal einige Fragen.
    1. eigentlich sollte der Ausfall dieses Schlüssselkraftwerks durch die Einleitung von Windstrom aus dem Norden HGÜ? ausgeglichen werden. Die Leitung ist aber noch nicht fertig und wird vielleicht auch nie fertig. Seehofer ist dagegen
    2. Es wird gesagt dass genügend Reservekapazitäten da sind, weil genügend Kraftwerke ungenutzt rumstehen, sodass man die Nord Süd Trasse eigentlich gar nicht braucht. Na sowat? Warum muss sie denn dann gebaut werden. Wozu gab es dann Grafenrheinfeld überhaupt wenn man es nicht brauchte?
    3. selbst wenn sie fertig wäre, woher kommt der Strom wenn im Norden Flaute ist?
    4. Welche Kraftwerke sind denn das die rumstehen und nichts zu tun haben, Irsching vielleicht? Mit Putins Gas betrieben, oder irgendwelche Dreckschleudern aus der Vorkriegszeit ?

  28. zu 3.

    ich tippe mal auf Kernkraft aus Tschechischen Republik bzw. Frankreich.

    zu 4.

    da auch schon alte Ölkraftwerke aus Austria herangezogen werden ( http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1338965/Energiewende-erweckt-alte-Olkraftwerke-zum-Leben ) tippe ich mal auf letzteres.

  29. @BvK …#28

    Falsche Frage….

    Tennet geht davon aus, dass ein vorzeitiges Aus für Grafenrheinfeld die Versorgungssicherheit nicht gefährdet. „Die Situation wäre unter sehr deutlich erhöhten Eingriffen in den Markt, die das Netz stabilisieren, für uns als Übertragungsnetzbetreiber beherrschbar“, sagte Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung von Tennet.
    Das könnte aber Folgen für die Verbraucher haben: Schon jetzt müsse Tennet immer wieder eingreifen, um das Höchstspannungsnetz stabil zu halten. Die Kosten für Eingriffe in den Kraftwerkspark lägen bei etwa 150 Millionen Euro im Jahr. Getragen werden diese von den Verbrauchern über die Netzentgelte. Steige die Zahl der Eingriffe durch den vorzeitigen Abschied des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld, könnten diese Kosten „stark steigen“.

    http://www.dw.de/eon-plant-vorzeitiges-aus-für-das-akw-grafenrheinfeld/a-17528015

    Was macht man, wenn der Strom nicht reicht…….richtitsch, man schaltet Großkunden ab.
    Die sogenannten „Abschaltkunden“ bekommen wohl 5.000 Euro/MW installierter Leistung jährlich als Einmalzahlung und dann nochmals Knete, wenn se wirklich abgeschaltet werden müssen.
    Diese Kosten landen dann beim Übertragungsnetzbetreiber….und der legt das dann auf die Netzgebühren um, die wir alle zahlen müssen.
    Wir lassen uns den Mangel richtig was kosten……im Land der Bekloppten und Bescheuerten.

    H.E.

  30. Die aktuelle Information zur Berechnung der Entschädigung des Windmüllers bei Zwangsabschaltung durch den Netzbetreiber steht hier. Danach wird nicht etwa auf Basis der Nennleistung entschädigt sondern es gibt zwei verschiedene Vefahren zwischen denen der Windmüller einmalig für das laufende Kalenderjahr wählen muß.

    Da praktisch alle Windräder mit den für das Verfahren 2 („Spitzabrechnungsverfahren“) geforderten Anemometern ausgerüstet sind, wird wahrscheinlich überwiegend dieses angewendet. Damit wird der Entschädigungszahlung die tatsächlich entgangene Produktion zugrunde gelegt.

  31. #31 Karsten Simon
    über den Link finde ich eine gruselige Blüte der Planwirtschaft, da werden doch zu allem anderen Unsinn noch hunderte Posten im öffentlichen Dienst gebraucht. Durch solche Strukturen verfestigt sich der Blödsinn zum Normalzustand, ein weiterer Meilenstein staatlicher Fehlplanungen!

  32. http://www.transparency.eex.com/de/

    Bitte mal die Experten auf die aktuelle Anzeige zu achten. Kann sich jemand die akuell geringe Produktion an konventionellem Strom erklären?

    Dass Wind mal wieder nahe der Nullinie produziert sei nur am Rande erwähnt…

    Dass Netz scheint aktuell stabil:
    http://www.netzfrequenzmessung.de/

  33. http://www.transparency.eex.com/de/

    Bitte mal die Experten auf die aktuelle Anzeige zu achten. Kann sich jemand die akuell geringe Produktion an konventionellem Strom erklären?

    War wohl ein Fehler im System, dass die konventionelle Leistung angeblich auf 20GW absacken ließ.

    Die Windnullinie bleibt aktuell, soviel für die EE-Träumer.

  34. #34. FK 9 Pilot

    Die Windnullinie bleibt aktuell, soviel für die EE-Träumer.

    sieht auch heute nicht viel anders aus, einfach lächerlich das Ganze.

    karl.s

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