Suffizienz, Green Economy und die fröhliche Sesshaftigkeit

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Nachhaltigkeit, Ökologismus

peach-fuechs

Die soziale Fallhöhe, die wir ins Unermessliche steigern, durch einen konsumistischen und damit auf Wachstum beruhenden Lebensstil, das ist ein weiteres Problem was wir lösen müssen. Das geht nur über einen Rückbau.

Dies sagte im WiWotalk der Wachstumskritiker Nico Paech im Videochat mit Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Wie dieser Rückbau auszusehen hat, davon hat Peach auch konkrete Vorstellungen, beispielsweise das hier:

75% der Flughäfen müssten unbedingt still gelegt werden und die Hälfte der Autobahnen. […] Da ist es viel viel sinnhafter eine fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit anzupeilen.

Hier könnte man nun kalauern, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Fallhöhe vom Pferd oder vom Fahrrad auch nicht so hoch ist, wie aus einem, oder mit einem, Flugzeug. Doch Spaß beiseite, Peach spricht nur deutlich aus wovon auch andere Postwachstumsökonomen überzeugt sind. Nur durch Suffizienz, sprich Wohlstandverluste, werde sich eine drohende ökologische Apokalypse verhindern lassen. Helfen kann hier nur eine neue Genügsamkeit, wer sozial nicht aufsteigen kann, nicht darf, der kann auch nicht so tief fallen. Ein Rückbau der (sozialen) Fallhöhe bedeutet nichts anderes. Doch dass diese fröhliche Sesshaftigkeit, die ja nur stellvertretend für eine allumfassende Genügsamkeit, oder Verzicht wie andere sagen, sich sozusagen durch Überzeugungsarbeit erreichen ließe, daran glaubt Herr Peach offensichtlich selbst nicht und möchte Tatsachen schaffen um die Menschen zu ihrem Glück zu zwingen. Dreiviertel der Flughäfen und die Hälfte der Autobahnen müssen unbedingt still gelegt werden … .

Selbst vielen Grünen geht das zu weit und Ralf Füchs bezeichnete diese Vorstellungen als grünen Morgenthauplan, für den man zu Recht niemals eine Akzeptanz in der Bevölkerung finden werde. Von Füchs Vorstellungen einer „Green Economy“, und wie weltfremd diese ebenso ist, müssten wir auch sprechen, doch dies ein anders mal. Soviel nur, Peach weist auf die naturzerstörerischen Auswirkungen der Energiewende hin.

Wir sind jetzt schon dabei die Natur abzuschaffen, wegen der sogenannten Energiewende.

Nun ist dieser Disput nicht nur ein innergrüner, hier zeigt er sich aber in seiner ganzen Widersprüchlichkeit. Die Vorstellungen einer Postwachstumsgesellschaft sind eben bei den Grünen besonders stark vertreten, gleichzeitig aber auch die Propagierung eines „grünen Wachstums“. Dass dies nicht zusammengeht, wurde in diesem Gespräch deutlich. Aber beides wird von den Grünen vertreten, obwohl die daraus resultierenden Handlungsnotwendigkeiten völlig konträr sind. Doch dieser Disput wird nicht geführt. Man bleibt lieber ungenau und kann sich das jeweils Passende heraus picken. Heute Postwachstum, morgen grünes Wachstum.

Postwachstumsvorstellungen, so wie von Peach vertreten, sind in verschiedenen Umschreibungen aber bereits auf dem Weg in konservative Kreise. Da wird von Maßhalten gesprochen, oder besonders originell, wie von Uwe Schneidewind beim evangelischem Kirchentag von „Soviel Du brauchst“. Viele weitere Beispiele könnten folgen, die alle mit der Umschreibung „grüner Morgenthauplan“ klassifiziert werden können.

Die Erwähnung Schneidewinds in diesem Kontext ist kein Zufall, sondern seine Berufung in den WBGU macht auch deutlich, in welchen Netzwerken diese Jünger Morgenthaus aktiv sind. Alle im Bundestag vertretenen Parteien, mit Ausnahme der FDP, sind davon infiziert. Ein in der Enquete „Wachstum“ des Bundestages vorgestelltes Papier mit dem Titel Ideengeschichte des Fortschritts, deren Autoren mit Michael Müller (SPD) und Matthias Zimmer (CDU) angegeben werden, bläst ins gleiche Horn:

Doch erst mit der Botschaft des Club of Rome wurde die Prognose vom unausweichlichen Ende der menschlichen Zivilisation verbunden. Sie erschütterte die Idee des auf Wachstum reduzierten Fortschritts . Zahlreiche Folgearbeiten mit der Option, das Wechselverhältnis zwischen Mensch und Natur neu zu bestimmen belegen, dass es sehr wohl Möglichkeiten für ein entschlossenes Umsteuern gibt.

Die Vorstellungen einer „großen Transformation“ die in wesentlichen Teilen auch eine Postwachstumsgesellschaft anstrebt, sind in vielen Organisationen, NGOs sowieso, Parteien und in die Wissenschaft diffundiert. Nicht so klar und deutlich wie es Nico Peach beschreibt, sondern eher etwas verschämt als Suffizienz bezeichnet. So antwortete Herr Schneidewind auf eine Behauptung von mir im Enquete-Chat, wonach Suffizienz politisch nicht durchsetzbar ist (und hier bin ich mich mit Herrn Füchs einig) mit den Worten:

Wir haben am Wuppertal Institut ein Papier „Suffizienz als Business-Case“ veröffentlicht, in dem deutlich wird, dass ein „Langsamer“, ‚Weniger“ heute sogar schon in vielen Produkt- und Dienstleistungssegementen interessante Geschäftschancen birgt, weil sich die Menschen danach zunehmend sehnen. Ich bin daher bzgl. einer „Suffizienzpolitik“ optimistischer als Sie.

Hier ist natürlich der Wunsch Vater des Gedankens, und es beruft sich Schneidewind, wie übrigens auch Peach, immer wieder auf die Glücksforschung. Eine überaus schwaches Argument.

Nico Peach ist kein Politiker, welche ja jede noch so zweifelhafte Maßnahmen in ein positives Licht stellen müssen, deshalb kann er aussprechen was es bedeutet wenn heute von Suffizienz gesprochen wird: „Dreiviertel der Flughäfen und die Hälfte der Autobahnen müssen unbedingt still gelegt werden … .“

Und was alles noch? Wie sieht es aus mit BASF, Daimler, Siemens, VW?

Diese Leute wollen unseren Wohlstand kappen, oder die soziale Fallhöhe durch Rückbau senken, und machen daraus keinen Hehl. Und für diejenigen die das nicht wollen, denen wird das Märchen von der „Green Economy“ erzählt. Dieses darf man sich ungefähr so vorstellen wie unsere Energiewende: Teuer und Nutzlos.

Ich hätte eine Antwort auf solche Leute die unseren Wohlstand und Infrastruktur vernichten wollen: „Fröhliche Sesshaftigkeit“. Am besten dort wo die hin gehören, die vorsätzlichen andern ihr Erarbeitetes zerstören.

Beitrag auch erschienen in Glitzerwasser

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47 Kommentare
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  1. Eine Suffizienzpolitik hat sicher in einer alternden Gesellschaft Chancen. Sie vermindert zwar die Chancen künftiger Generationen, aber das stört die satten Teile der Gesellschaft, die mit dem zufrieden sind, was sie haben überhaupt nicht. Die stehen halt in ihrem Porsche Cayenne im Stau und haben den Musikgenuss wie zu Hause. Eine Reduzierung des Wohlstandes ist schon problematischer. Das geht aber auch, wenn es nur die Anderen betrifft, die einem auf der Autobahn ehe nur im Wege stehen. Im Grunde ist das Ganze aber ein Schuss in den Ofen. Entweder liegt die Zukunft im Fortschritt oder die Historie des Homo Sapiens war von vornherein auf dem pfalschen Pfad. Bei der bisherigen Erfolgsgeschichte ist das kaum anzunehmen und was Fortschritt ist, werden wohl kaum irgendwelche Theoretiker definieren können sonder eher die Menschen, die daran profitieren.

  2. @ Gerhard Straten

    Ich glaube nicht dass Suffizienz in einer alternden Gesellschaft Chancen hat. Die Alten die rüstig sind, körperlich und geistig fit, die nutzen ihre Zeit. Bereisen die Welt, oder unterstützen Kinder und Enkel, engagieren sich in Vereinen und vieles mehr. Dies allerdings auch nur, wenn sie genügend finanzielle Mittel zur Verfügung haben, was bei weitem nicht bei allen der Fall ist.

    Und diejenigen Alten die nicht mehr so fit sind, verbrauchen ja noch mehr Ressourcen, durch medizinische Betreuung. Suffizienzpolitik schränkt Möglichkeiten ein, auch für Alte, egal ob die nun fit sind, oder pflegebedürftig. Der eine kann sich durch die Einschränkung der Möglichkeiten weniger selbst verwirklichen, der andere beißt ins Gras, weil die Ressourcen für eine kostenintensive Behandlung nicht mehr vorhanden sind.

    Die Postwachstumsanhänger spielen, bewusst oder unbewusst, mit Bildern die wir aus der Religion kennen: Entschleunigung, sich Zeit für die Mitmenschen nehmen, nicht nur ständig dem schnöden Mammon nach rennen. Das ist alles sehr ehrenwert, und für das seelische Gleichgewicht eines jeden durchaus manchmal hilfreich (Fastenzeit), nur als prinzipielle Vorgabe an die Bevölkerung gänzlich ungeeignet. Askese ist als persönliche Entscheidung akzeptabel, als Vorgabe an die Gesellschaft moralisch nicht zu rechtfertigen. Dies hat auch Füchs erkannt und propagiert die „Green Enconomy“. Damit bleibt er trotzdem in seiner Ökologismusfalle hängen, weil Green Economy eben ineffizient ist, meistens jedenfalls, und somit auch Möglichkeiten einschränkt. Und mehr noch, wie Peach darstellt, in Wirklichkeit mehr Ressourcen verbraucht und alles andere als nachhaltig.

    Die Ökologisten befinden sich in einem echten Dilemma, sie können diese Widersprüche nicht auflösen.

  3. Ausgezeichneter Artikel Quentin 🙂

    Diese Leute wollen unseren Wohlstand kappen, oder die soziale Fallhöhe durch Rückbau senken, und machen daraus keinen Hehl.

    Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als der Osten Deutschlands die „Schnauze“ voll hatte von der oktroyierten Genügsamkeit, die fast alle Lebensbereiche durchzog. Der Staat war pleite, die Wirtschaft ruiniert. Und heute wird genau dieser Schwachsinn wieder propagiert. Mir kommt es beinahe so vor, als wenn der „Traum“ vom Kommunismus, jetzt aber im grünen Gewande, neu geträumt wird. Aber vielleicht irre ich mich ja auch.

    karl.s

  4. Dieses Geschwafel von Paech ist natürlich zu dämlich, um zu kommentieren.

    Jedoch trotzdem noch was zu diesen Anti-Wachstums Idioten:

    Der Staat ist in den letzten Jahren rasant gewachsen, das ist denen immer noch zu langsam, sie wollen, dass der Staat noch schneller wächst. Sagt man Stop! schreien und zetern sie von „Kaputtsparen“ etc.
    Gleichzeitig sind sie für ungebremste Masseneinwanderung, am liebsten direkt in die Sozialsysteme.
    Dass die Wirtschaft rasant wachsen muss, nur um den Status Quo zu erhalten, begreifen die nicht, ihr Hirn ist schlichtweg zu klein dafür. Kognitiv sind diese schlichtweg behindert.

  5. Die Politik hat doch schon angefangen unseren deutschen Wohlstand per Gesetze und Verordnungen einzuschränken. Das wäre z.b. das wohlstandsvernichtende EEG (Erneuerbare Energie Gesetz) oder die Energieeinsparverordnung oder die CO2-Abgasverordnungen oder die Gen- und Kernkrafttechnik Verteufelung, die sich in Verboten und Vermeidungsgestzen ausdruck verleiht. Auch das Fräcking (Schiefer-gas und oel Förderung) wird per Gesetze und Verordnungen eingeschränkt bzw. verboten und medial verteufelt. Wir sind doch schon seit Jahren in dieser grünsozialistsichen Transformation gefangen. Stück für Stück wird diese Transformation der Gesellschaft dem deutschen Volk übergestülpt. Zum Schluss sitzt der deutsche Michl wieder einmal mitten drinnen und fragt sich…WIE KONNTE ES NUR SOWEIT KOMMEN!?

  6. Die Botschaft richtet sich auch an die, die erst nach Wohlstand streben. Seht, wir kommen runter zu Euch, da braucht ihr nicht zu uns hinauf. Man teilt ja schließlich auch nicht gerne und schon gar nicht mit 10 Milliarden. Am Ende zählt dann doch nur die Symbolik, da man das Alles nicht umsetzen muß und schon gar nicht kann. Das ist dann ausreichend und gut für das grüne Gewissen.

    Beste Grüße B.

  7. Wieder mal ein ganz toller Artikel, Danke Quentin.

    Solchen Leuten kann man ganz schnell den Wind aus den Segeln nehmen, wenn se verheiratet sind, grins.

    Ähm Schatzi, die Schuhe sind doch noch in Ordnung, da brauchste doch keine Neuen kaufen…….oooch guck mal Schatz, die Hose sieht doch noch ganz nett aus, die kannste doch nächstes Jahr auch noch abtragen……aber Schatz, Du brauchst Dich doch nicht stundenlang am Telefon mit Deiner Freundin unterhalten….geht doch zusammen in den Park und quatsch euch dort aus………Schatz, wozu denn schon wieder zum Friseur…Du warst doch erst vor einen halben Jahr dort und wenn wir schon dabei sind, natürlich siehst Du doch viel schöner aus, wozu dann immer diese teure Schminke?

    Ehemänner/in fester Beziehung Lebende wissen was das zur Folge hätte…..und da ist die Gusseiserne noch dat kleinste Übel.
    Kein Mensch verzichtet freiwillig auf das bisserl Wohlstand, den man sich nach Jahren harter Arbeit geschaffen hat…..nicht umsonst besteht ja die große Angst vor der Altersarmut oder man gucke sich Familien an, die durch Arbeitslosigkeit oder Invalidität des Ernährers in den Abstieg getrieben werden.

    Gewöhnlich würde jetzt ein Fäkaliendurchsetzter Wutausbruch meinerseits erfolgen…….aber aus Rücksicht auf Quentin unterlass ick dat jetzt mal…..denkt Euch einfach mal, ick würde jetzt den Pittbull los lassen (am besten in ne grüne Demo).
    MfG
    Heinz Eng

  8. Dabei ist es gerade mal 25 Jahre her, als der Osten Deutschlands die “Schnauze” voll hatte von der oktroyierten Genügsamkeit, die fast alle Lebensbereiche durchzog. Der Staat war pleite, die Wirtschaft ruiniert.

    Nicht zu vergessen die unglaublichen Umweltschäden, die in der DDR aus ‚Sachzwängen‘ heraus angerichtet wurden.

    Man kann ganz sicher sein, dass die DDR-Führung NICHT gleichgültig gegen diese Sauereien war. Wer den ideologischen Anspruch hat, eine Wirtschaft ‚für den Menschen‘ zu etablieren, kann den Faktor ‚Umwelt‘ nicht ignorieren. Aber die fehlenden Mittel, die Sachzwänge der Wirtschaft, verboten den Umweltschutz einfach.
    Im selben Dilemma stehen die Ökos und sie verdrängen es ebenso erfolgreich: Windrad-Verspargelung, Gasmais, Güllekatastrophen, Hochspannungstrassen sind ebenso Sachzwänge wie die ‚dreckigen‘ Kohlekraftwerke, die man in Kauf nehmen muss, weil die Speicherfrage unlösbar ist und deshalb ausgeklammert bzw. totgeschwiegen wird.

    Tatsächlich ist der beste Umweltschutz aber natürlich ein möglichst grosser Wohlstand, also eine brummende Wirtschaft. Man braucht keine explizite Grafik um zu wissen, dass Wohlstand und Umweltqualität in Deutschland eine weitaus bessere Korrelation zeigen als die Globaltemperatur und das CO2.

  9. Es gibt ja religiöse Kulturen, Länder in denen die Bettelmönche ihren Platz haben, wo sich eine Kloster-Religion des Verzichten und des Fasten auf materielle Armut konzentriert.
    Diese Parallele die im Buddhismus existiert und von „grünen Möchtegern-Lamas und -Dominas“ geschickt adaptiert und umetikettiert wird, scheint mir frappierend in der realen Erscheinung erkennbar „Gestalt“ an zu nehmen.
    Dabei sind weitere, quasi religiöse Bezüge vorhanden, wenn z.B. das „Glück im Verzicht“ als grünes Geschäftsmodell von Schwärmern vorgetragen wird, denen der Haarwuchs wohl auch in ihr Gehirn Juckreiz verursacht, der ihnen das logische Denken verrückt und dem auch mit Kopfrasur nicht abzuhelfen ist, denn das Problem ist im Kopf.

    Die irrationale „Um-Wertung“ ist dabei doch das Wesentliche, das „Grüne“ was erstaunt, das nun „materielle Armut zu immateriellem Reichtum“ und Schlüssel zum Glück mutieren.
    Es ist eine agitierende Dialektik, entweder von oder für Dumme, die sich über ihre Mitmenschen anmaßend erheben, die sie zur Teilnahme an einer gesellschaftlichen Deformation missionieren.
    Das Missionieren als Transformation zu bezeichnen, was in dem Irrglauben „die menschliche Existenz als Störfall des Planeten“ zu diskriminieren steckt, ist nicht weniger pervers, nur internationaler, wie zuvor die Rassenhygiene der nationalen Sozialisten.
    Also den Vorläufern der öko Sozialisten, die hoffentlich nicht auch noch selbige Familientraditionen fortsetzen, bei denen Dummheit und Stolz in narzisstischer Anmaßung gipfeln.
    Mir scheint, die öko Sozialisten unter den Grünen vereint, an einer persönlichen Macke zu leiden und darum Gefallen an vorhersehbar destruktiven Projekten zu finden und politisch zu protegieren, die in jedem marktwirtschaftlichen Wettbewerb sofort als völliger Blödsinn unterlassen werden, aber trotzdem der Gesellschaft solchen Unsinn aufzuzwingen.
    Es ist dieser innere destruktive psychische Zustand, der bei Grünen zum Tragen kommt, so wie eben „Fahrrad-Autobahnen“* mit jeweils gleichmäßigem Gefälle zwischen Bullerbü und Berlin zu fordern, um die Mobilität „grün“ zu bewirtschaften.
    * Grüne in NRW

  10. Da hätte die Oma dem kleinen Nico mal lieber ein paar andere Märchen vorlesen sollen, als immer nur den „Hans im Glück”, irgendwie ist der Bub wohl davon traumatisiert worden, dass er heute noch davon herumphantasiert….. als selbsternannter Menschheits-Suffizierer.

    75% der Flughäfen müssten unbedingt still gelegt werden und die Hälfte der Autobahnen. […] Da ist es viel viel sinnhafter eine fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit anzupeilen.

    Tja, „die fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit”….. da hat der Nico wohl auch noch zu viel „Herr-der-Ringe”-Filme geschaut….. so dass ihm das Bild vom hübschen romantischen Hobbit-Auenland net mehr aus dem Kopf geht…… jaaaa, so sollte die Welt aussehen, wenn es nach dem Nico ginge.

    Lebende Vorbilder gibbed natürlich auch – Transport geht z.B. auch ohne böse Autobahnen (so wie im fröhlichen sozialistischen Arbeiter-und-Bauernparadies Cuba)…..

    …..und wenn man partout in großen Steinhäusern wohnen will, dann aber bitte so wie in Nordkorea, da haben die Leute auch viel weniger Krimskrams in ihren schicken Neubauwohnungen als die vollgefressenen, verwöhnten Deutschen….. und sind überhaupt viiiiel glücklicher, weil sie ja auch noch Besuch von ihrem geliebten Führer bekommen, der sich stets darum sorgt (…..und auch ins Badezimmer und unter’s Bett kuckt), dass seine Untertanen schön suffizient leben.

    ……obwohl in dem Begriff „Suffizienz” ja der „Suff” bereits drin steckt.

  11. @ Hans Meier

    entweder von oder für Dumme

    Ich wäre vorsichtig mit solchen Beschreibungen. In dem Moment in dem ich meinen Gegner als dumm bezeichne nehme ich ihn auch nicht mehr ernst. Denn dumm sind auch beim Gegner die wenigsten. Prozentual wahrscheinlich genausoviel wie auf unserer Seite. Im Gegenteil, ich finde sogar, die sind ziemlich schlau. Und das macht es für mich eigentlich nur noch bedrohlicher. Wenn die dumm wären, bräuchte ich mich mit denen nicht beschäftigen.

    Ansonst teile ich Ihre Einschätzung, allerdings distanziere ich mich ausdrücklich von solchen Redewendungen wie

    dieser innere destruktive psychische Zustand, der bei Grünen zum Tragen kommt

    sie ist auch in der Analyse völlig falsch. Destruktiv ist dies nur in Ihren Augen, in meinen auch, doch die Ökologisten sehen im Wachstum etwas destruktives, also in deren Augen, sind wir destruktiv.

    Mit solchen gegenseitigen Zuweisungen kommen wir nicht weiter. Ich jedenfalls nicht.

  12. Man könnte glatt meinen Christian Schütte liest hier mit.

    Wer ein globales Nullwachstum erzwingen will, der hat letztlich nur zwei gleichermaßen utopische Möglichkeiten: Er muss entweder die großen Schwellenländer – und nebenbei auch noch die USA – zu einer wirtschaftlichen Vollbremsung überreden. Oder er muss deren Wachstum kompensieren, indem er hierzulande den Lebensstandard radikal senkt. Ersteres ist nahezu unmöglich. Letzteres ist nur per Diktatur zu machen.

    Die Welt braucht von Deutschland weder Askese noch Aussteigerphilosophie. Was sie wirklich braucht, sind kreative Lösungen, um die drohenden Ressourcenknappheiten besser bewältigen zu können. Wer dafür die richtigen Techniken und Ideen hat, der kann auch als Zwerg noch ganz groß rauskommen.

  13. um die drohenden Ressourcenknappheiten besser bewältigen zu können.

    Christian ist auch nur ein verkappter Nachhaltiger ala Meadows, der nicht weiß was hinten und vorne ist.

    ER muß doch mitbekommen, dass es südlich von uns jede Menge davon gibt und „man“ jetzt dabei ist zum Förderbeginn mittels Krisen und Kriegen, die profitabelsten Ausgangsbedingungen zu schaffen.

  14. In Syrien ist die demokratische ÖlBeschaffung fehlgeschlagen. Hat Assad heute verkündet, die IWF hat ihm einen 21 Mrd.§ Kredit zum Wiederaufbau und zum Anzapfen der Ölreserven vorgeschlagen 😉

  15. Wer sich ein wenig mehr für Paech interessiert, dem sei sein Vortrag empfohlen….

    Was er unter Postwachstumsökonomik versteht wird dort sehr gut anschaulich dargestellt.

    Ich selbst habe Zweifel, dass sich Suffizienz auf Basis von Einsicht und Vorraussicht umsetzten ließe. Zu unterschiedlich sind die Weltbilder. Und Vorstellungen. Charismatisch ist Paech allemal. Aber eine Mehrheit für seine Ideen wird er erst finden, wenn tatsächlich eine ernstzunehmende Ressourcen- und Wirtschaftskrise eintreten sollte.

    Menschen handeln meiner Ansicht nach in der Regel im Nachhinein.

    oder um mit Meadows zu sprechen: “ there´s nothing we can do“ . In so fern muß sich hier wohl niemand sorgen machen. Tatsächlich umsetzen lässt sich Paechs Vision ohnehin erst wenn er Recht behalten sollte, dass ein massiver Rückgang des Wohlstandes auf Grund von Ressourcenproblemen, Realität würde und sich zeigt, das Hoffnungen in technischen Fortschritt diese zu umschiffen sich nicht bewahrheiten. Bis dahin wird die Gesellschaft mit Sicherheit mit Zähnen und Krallen am Wachstumsmodell festhalten.

    Und sollte er doch recht behalten (wovon ich ausgehe), dann werden zumindest Ideen da sein das Problem anzugehen, da alte Strategien dann versagen werden. (Es ist immer gut eine andere Option auf dem Tisch zu haben)

    Gruß

  16. Ich glaube, es geht um etwas ganz anderes…..man hat einfach Angst, dat die vielen Menschen auf diesen Planeten einigen Wenigen alles wegfressen.

    Even though I agreed with him, I warned that whenever someone tried to raise the issue, he or she was accused of fomenting class warfare.

    “There’s class warfare, all right,” Mr. Buffett said, “but it’s my class, the rich class, that’s making war, and we’re winning.”

    http://www.nytimes.com/2006/11/26/business/yourmoney/26every.html

    Auch wenn ich mit ihm vereinbart, warnte ich, dass, wenn jemand um das Problem zu erhöhen versucht, er oder sie zu schüren Klassenkampf vorgeworfen wurde.

    „Es ist Klassenkampf, alles in Ordnung,“ Mr. Buffett sagte, „aber es ist meine Klasse, die reiche Klasse, die Krieg führen ist, und wir gewinnen.“

    Ergo……bringt man uns thumber Masse schon mal in aller Ruhe bei, dat wir uns demnächst bescheiden sollten.
    Ups…….ick nix Verschwörer….ick nur ne dumme Idee gehabt.
    H.E.

  17. Ach naja…..die Suffizienz kommt in Deutschland von ganz alleine……

    Siemens baut zusätzlich 1000 Stellen im Energiesektor ab

    Siemens reagiert mit dem Stellenabbau auf die verschlechterte Auftragslage in Europa. Mittelfristig will der Konzern in der selben Geschäftseinheit sogar rund 650 Arbeitsplätze an den beiden Standorten abbauen und stattdessen neue in Korea schaffen.

    Mit der Verlagerung, die zu Lasten deutscher Standorte geht und bis Ende 2016 abgeschlossen sein soll, will Siemens seine Präsenz in Asien stärken. Betroffen sind in erster Linie hochqualifizierte Mitarbeiter wie Ingenieure.

    Stimmt, wir Deutschen hatten lange genug Fettlebe……nun sind mal die anderen dran.
    Suffizienz……..manche Nachrichten sind wirklich nur noch im Suff zu ertragen.
    H.E.

  18. Tom Schülke,

    Wer sich ein wenig mehr für Paech interessiert, dem sei sein Vortrag empfohlen

    wenn das keine VT sind, will ich was dazu sagen. Tief im realen Sozialismus mussten wir uns auch den kommenden Kommunismus ausmalen, wo der Grundsatz gelten sollte, jedem nach seinen Bedürfnissen, nicht mehr Leistungen, wie noch im Sozialismus.

    Bei min 20 begründet er warum wir wachstumabhängig sind. Industrielle Arbeitsteilung und Konsum sind zwei Seiten einer Medaille.. Dieser Wertschöpfungsprozess führt zur Wachstumsabhängigkeit. Er wollte dies nicht erklären, dafür gibt es Fachliteratur. Auf die verzichte ich aber.

    Das halte ich für ein schweres Gerücht. Es gibt einen zentralen Grund, warum wir ständig Wachstum haben müssen und der liegt im Währungssystem. Warum redet er nicht darüber?

    Zufälligerweise haben wir etwa seit Anfang der 70er das sg. Schuldgeldsystem,Giralgeld, Fiatmoney… Dieses Währungssystem erfordert Wachstum oder Inflation, Enteignung, Krieg , Krisen… Also auch hier kein exponentielles Wachstum.

    Zufälligerweise ist auch die Ideologie von Meadows Anfang der 70er eingeführt worden, um 40 Jahre später herauszufinden, das der Wachstumszwang unabhängig von der Währung alleine aus der industriellen Arbeitsteilung und Konsum erwächst.

    Nico sollte sich als Wirtschaftswissenschaftler mit der FED/EZB beschäftigen.

  19. @ Heinz Eng #17

    Hallo Heinz,

    Du hast nicht alles aus Deinem Link zitiert. Hattest Du keine Traute mehr?

    Alles in allem dürfte Siemens nach Schätzungen von Unternehmensbeobachtern deutlich mehr als 10.000 Arbeitsplätze im Zuge dieses Programms abbauen. Einzelheiten hat das Unternehmen bislang nicht genannt. Auf den Sektor Energie dürfte jedoch ein Großteil entfallen, da er allein 3,3 Milliarden Euro einzusparen hat.

    Der Grund dürfte sein, dass Siemens seine Sparte „Schlüsselfertige Kraftwerke“ in nach Asien verlegen will, weil dort der Markt im Gegensatz zu DE offen ist und nicht durch irgendwelche politische Weltretter behindert wird.
    Wenn DE dann Kraftwerke braucht, kann es die ja aus Ostasien importieren.

    meint der Moosgeist

  20. Hier noch eine Hinweis auf einen Redebeitrag im Bundestag (243. Plenarsitzung vom 06.06.2013). Es geht um den Abschlussbericht der Enquete. Das jüngste Mitglied des Bundestages, Florian Bernschneider (FDP) macht deutlich, was Suffizienz bedeutet.

  21. @Moosi #19

    Nun ja, Du weißt ja, wie empfindlich manche beim Copyright sind……da sollte man eben nicht zuviel zitieren, wenn der Text eh nicht so lang ist.

    Aber….ich vertraue darauf, dat der eine oder andere sogar mal meinen Link folgen…so wie Du und dann dat Zweitwichtigste auch noch zitieren, grins.
    Dat is eben Teamwork…….lach.
    MfG
    H.E.

  22. Harald Welzer, Soziologe und Wachstumskritiker, erklärt in einem WiWo-Interview:

    Ich kritisiere die Ökobewegung aus einer Liebhaberposition. Außerdem lösen sich ja die Fronten allmählich auf. Die Propagandisten von „grünem Wachstum“ finde ich nicht besser als typische FDP-Vertreter.

    WIWO: Sie spielen auf Ralf Fücks und sein Buch „Intelligent wachsen“ an.

    Das ist eine Entwicklungsrichtung, die die Grüne Partei genommen hat. Das ist parteiensoziologisch zu erklären und erwartbar. Aber gerade deswegen muss man es kritisieren.

    Zur Erinnerung, auch hier in Science-Skeptical hatte ich schon mal Welzer erwähnt, ohne allerdings näher auf ihn einzugehen: Meadows, Ott und die Katastrophen. Bei dem L.I.S.A.-Gespräch in der Laube, von dem ich berichtete, widersprach Welzer dem Hermann Ott, wonach man eine Heuristik der Furcht bräuchte um die Menschen zu ändern, Welzer meinte, das ginge nur über positive Bilder.

    Ich kann noch nicht beurteilen, ob sich die verschiedenen Sichtweisen in der grünen Partei zu einem wirklichen Streit entwickeln. Es fällt mir auch schwer eine genaue Trennlinie zu finden, zu viele Gemeinsamkeiten bestehen immer noch, doch eines scheint sicher, das nicht klar ist welche Positionen die Grünen einnehmen werden. „Intelligent wachsen“ ist natürlich ein ähnlicher Humbug wie Postwachstum, beides setzt nicht vorhandenes Zukunftswissen voraus, aber beides zusammen geht eben auch nicht.

    Deshalb ist mein Vorschlag an die politischen Gegner der Grünen, sich diesen Widerspruch etwas genauer anzuschauen, um in der politschen Auseinandersetzung die beiden Gruppen gegeneinander auszuspielen.

  23. @Heinz Eng #7

    Ähm Schatzi, die Schuhe sind doch noch in Ordnung, da brauchste doch keine Neuen kaufen…….oooch guck mal Schatz, die Hose sieht doch noch ganz nett aus, die kannste doch nächstes Jahr auch noch abtragen……aber Schatz, Du brauchst Dich doch nicht stundenlang am Telefon mit Deiner Freundin unterhalten….geht doch zusammen in den Park und quatsch euch dort aus………Schatz, wozu denn schon wieder zum Friseur…Du warst doch erst vor einen halben Jahr dort und wenn wir schon dabei sind, natürlich siehst Du doch viel schöner aus, wozu dann immer diese teure Schminke?

    Ehemänner/in fester Beziehung Lebende wissen was das zur Folge hätte…

    Das paßt durchaus ins Gesamtkonzept … es trägt zur Nachwuchsverhinderung bei und damit zur Reduktion des Menschenbestands auf die nachhaltigen paar Dutzend Millionen.

    Wir kennen’s aus der Geschichte, daß um das Wohlergehen ferner künftiger Generationen bekümmerte Vorausdenker die nächste gern erst einmal auf dem Altar ihrer Ideen opfern.

  24. Hier noch der Link zum Interview, habe es oben vergessen: Das Menschenbild der Ökonomen ist Quatsch

  25. Ch. Morgenstern

    Was kümmert den Bürger auf seinem Wege zum Reichtum der Mitbürger auf seinem Wege der Armut? Nichts. Aber sofort erinnert er sich dieses Mitbürgers, wenn seine Ruhe und sein Besitz bedroht werden. Dann ruft er ihn auf „zum gemeinsamen Vorgehen gegen den gemeinsamen Feind“. Dann zieht er plötzlich den Bruder, den Blutsverwandten, den armen Verwandten aus seinem Dunkel hervor. Und seine plötzliche Begeisterung wirkt ansteckend – mein Gott, gewiß, zwar, freilich, allerdings, indessen, gleichwohl – kurz, man ist kein Unmensch. Vergessen wir das Vergangene! Auf in den fröhlichen Krieg! Schulter an Schulter! Ein Volk, Ein Herz, Ein Schwert…

    Werden Sie sich erinnern?
    Am Ende dieses fatalen Irrweges werden Schuldige gesucht und gefunden werden.
    Die Fähnchen werden dann in den Wind gehalten. So war es damals und wird es heute sein.

    Machen Sie weiter! 100%

    MfG

    Steinzeit

  26. Es stimmt, die Autorenschaft von Michael Müller und mir ist dort nicht nur „angegeben“, sondern wir sind es tatsächlich. Ich erwarte aber eines von einem Blog, der sich kritisch mit Wissenschaft beschäftigt: Dass er den Unterschied zwischen deskriptiven und normativen Aussagen kennt. In dem oben angebenen Zitat referieren wir einen Diskussionverlauf. Ich kann nicht erkennen, dass wir an DIESER Stelle uns die dargelegten Positionen zu eigen gemacht hätten. Merke: Kritisch sein zu wollen entbindet nicht von der Beherrschung der handwerklichen Grundfertigkeiten, oder, wie Theo Ligen es formuliert hätte: „Traurig, traurig, traurig.“

  27. Herr Dr. Zimmer,

    ich habe die Enquete verfolgt, und schon mehrfach über dieses Papier der Ideengeschichte des Fortschritts berichtet, allerdings meist als Autor nur Herrn Müller genannt, weil es meines Erachtens sehr deutlich seine Handschrift trägt. Aber vielleicht gefällt Ihnen dieses Zitat besser(S.36/37):

    Deshalb kommt es darauf an, die tiefe Kluft zwischen unserem Wissen über die desaströsen Folgen einer Überschreitung der Wachstumsgrenzen und der unzureichenden Beschäftigung mit der Verwirklichung einer nachhaltigen Entwicklung zu überwinden. Aufklärung und ethische Appelle allein werden nicht ausreichen, die Transformation zu gestalten , zumal insbesondere die Kluft zwischen Arm und Reich eine tiefgreifende Gerechtigkeitspolitik erfordert.

    Der Tenor dieses ganzen Papieres ist, wenn es um den Ausblick in die Zukunft geht, mindestens Wachstumskritisch, wenn nicht -feindlich. Von welchen desaströsen Folgen reden Sie. Außerdem wissen Sie so gut wie ich, dass wenn es darum geht die Aussage eines Papiers zu bewerten, völlig nebensächlich ist, ob dieses nun deskiptiv oder normativ ist abgefasst ist. Die Deskription offenbart bereits die Überzeugungen, jedenfalls in diesem Papier.

    Aber es freut mich, dass Sie hier mitlesen. Mich würde der Ihr Standpunkt zu dem Peach-Füchs-Disput interessieren.

  28. @18 W.Rasenbach

    Nico sollte sich als Wirtschaftswissenschaftler mit der FED/EZB beschäftigen.

    Das Thema Geldschöpfung ist ihm meines Wissens bekannt. Er hält es aber eben nur für eines der Wachstumsfördernden Elemente.

    Wenn ich mich richtig entsinne, plädiert er dementsprechend auch für einen Umbau des Geldsysems in Form eines regioanlen Vollgeldes als Ergänzung zum Bestehenden System.

    gruß

  29. Tom Schülke,

    Das Thema Geldschöpfung ist ihm meines Wissens bekannt. Er hält es aber eben nur für eines der Wachstumsfördernden Elemente.

    Link? Da irrt er sich gewaltig.

    1.Er hätte es in seinem Vortrag nennen müssen. Er postuliert einfach den Zusammenhang zw. industrieller Arbeitsteilung und Konsum als Grund für den Wachstunzwang und verschweigt die Hauptursache, das Schuldgeldsystem, das Anfang der 70er von Nixon unter Bruch der Vereinbarungen von Bretton Woods eingeführt wurde. Seitdem entsteht Geld nur durch Kreditvergabe. Heißt also ohne zunehemnde Verschuldung kein Geld.

    Wenn postuliert wird, ist die Pseudowissenschaft nicht weit weg. Am Ende lasse ich mich umerziehen und es wäre gar nicht notwendig. Jeder normale Mensch würde lieber langlebige Produkte kaufen als kurzlebigen Schrott. Ich kann mir nur das Schuldgeldsystem als Ursache für die Idiotien der Wegwerfgesellschaft vorstellen.

    Meadows Begründungen taugen nichts, sie sind idelogischer Schrott. Wir leiden weder an Überbevölkerung noch an Ressourcenknappheit.

    Nico sagt aber auch die Wahrheit, ökologische Projekte sind bestenfalls gescheitert, meist verschlimmbessern sie aber nur die Situation. Ehrlich ist er , nur die meadowsche Logik , die er verbreitet ist blanke Pseudowissenschaft.

    2. Wenn er zum bestehenden System ein anderes haben will, frage ich mich,warum? Schuldgeld ist blanke Abzocke, das müsste er wissen. Es würde reichen, wenn Geld von einer Nationalbank ausgegeben wird, ohne Bereicherung.
    Die Wirtschaft blüht auf.

  30. Hallo Quentin,

    In einem haben Paech und Fücks sehr Recht. Wachstum ist etwas das entsteht, wenn Bedürfnisse von Menschen befriedigt werden. Wachstum ist also keine Ursache, sondern lediglich ein nachhinkender Indikator, also eine Beobachtung.
    Dieser Indikator sollte am besten mit der individuellen Beobachtung der Menschen übereinstimmen, sonst erzählen die Politiker uns Bürgern uns geht besser, aber die Realität sieht anders aus.
    Im übrigen interessieren mich die amtlichen Prognosen wenig, dafür kann ich meine Bedürfnisse nicht befriedigen. Der Wachstumsindikator für uns Bürger sind doch Gehaltssteigerung und Rentenerhöhung, oder nicht?
    Ist doch im Bundestag auch so. Die erhöhen sich doch ihre Diäten oft sogar unabhängig vom Wachstum in der Bundesrepublik. Da könnte man ja mal mit Suffizienz starten. Mal sehen wie die Mehrheiten aussehen.

    Bei einer steigenden Weltbevölkerung sollten wir deshalb daran arbeiten, dass wir im Wachstumsindikator eine Steigerung beobachten. Dann wissen wir, dass in der Berechnungsperiode in Summe mehr Bedürfnisse der Menschen befriedigt wurden als vorher.

    Grüße
    Günter

  31. @29 W. Rassenbach.

    Den Link zu dieser Aussage von Peach habe ich nicht . Ich habe Ihn irgendwann in einer Diskussion gesehen, und da ist er auf diesen Punkt eingegangen. Seiner Auffassung nach gibt es neben dem Schuldgeldsystem halt noch mehr Faktoren, die Wachstum fördern..

    Unter anderem auch psychologische Faktoren. Hat jeder um mich herum ein I-Phone, so komme ich mir mit meinem alten abgeschrabten Telefon halt irgendwann recht schäbig vor.. schwups hab ich auch eines. Als ein weiteren wesentlichen Wachstumsgrund nennt er die Länge der Wertschöpfungsketten die aus Effizienzgewinngründen zu einer Zersplitterung der Produktionsketten führen. Schraube in Mexiko, Plastikabdeckung in den USA, Baterie aus…. usw. Würde man diese Produktionsketten verkürzen, ginge das sicher auf kosten der Effizienz aber der Ressourcenverbrauch würde sinken. (Und die Produkte natürlich teurer werden)..

    Und was Meadows betrifft, Bin ich wie hier sicher bekannt ist fundamental anderer Auffassung. Die Scenarioanalyse der Grenzen des Wachstums und insbesondere des „Weiter wie bisher“ Scenarios ist bis heute in keiner Weise wiederlegt (gleichwohl auch nicht bewiesen).. Zumindes aber wurde vor wenigen Jahren von der CSIRO der interessante Versuch gestartet, endlich , nach 30 Jahren mal die inzwischen empirisch verfügbaren Daten der echten Entwicklung mit dem Standartscenario „weiter wie bisher“ zu vergleichen. Danach, scheint zumindest bisher die tatsächliche Entwicklung eine sehr hohe Übereinstimmung mit dem Standartscenario zu haben.

    CSIRO übrigens ist, die „Australian Commonwelth Scientific and Industrial Research Organization“

    Das Fazit lautet dort in etwa: „we are right on Track“. Aber wie gesagt. Ob das weiter der Fall ist wird sich in den nächsten 20 Jahren herausstellen.

  32. @Tom Schülke #31

    Würde man diese Produktionsketten verkürzen, ginge das sicher auf kosten der Effizienz aber der Ressourcenverbrauch würde sinken. (Und die Produkte natürlich teurer werden)

    Diese Logik kann ich nicht nachvollziehen. Letztlich bezahlt der Produktpreis immer Ressourcen; auch wenn es sich z.B. um höhere Lohnkosten handelt, denn der reichlicher entlohnte Arbeitnehmer hat damit die Mittel zu höherem Konsum (Ressourcenverbrauch).
    Inwiefern der umgekehrte Zusammenhang richtig (gar „natürlich“) sein soll, müßten Sie erst einmal erklären.

    Hat jeder um mich herum ein I-Phone, so komme ich mir mit meinem alten abgeschrabten Telefon halt irgendwann recht schäbig vor.. schwups hab ich auch eines.

    Wenn Sie so ein Herdentier und Gesellschaf sind, dann tun Sie mir leid.

  33. Tom Schülke,
    .

    Seiner Auffassung nach gibt es neben dem Schuldgeldsystem halt noch mehr Faktoren, die Wachstum fördern..

    Ja sicher doch, der erste Grund ist das Recht auf ein menschenwürdiges Dasein. An dieser Stelle meint Meadows, das geht nicht ohne unsere Suffizienz.

    Als ein weiteren wesentlichen Wachstumsgrund nennt er die Länge der Wertschöpfungsketten die aus Effizienzgewinngründen zu einer Zersplitterung der Produktionsketten führen.

    Schwachsinn. Die Produktionsketten werden sich erst wieder verkürzen, wenn die Löhne gleich sind. Die Technologie ist überall verfügbar.

    Hat jeder um mich herum ein I-Phone, so komme ich mir mit meinem alten abgeschrabten Telefon halt irgendwann recht schäbig vor.. schwups hab ich auch eines

    Da springen Sie auf PR auf, Edward Bernays kann ihnen auch Müll verkaufen, den Sie nicht brauchen. Meits geht es aber heute nur mit I-Phone, wenn man im Beruf schnell und gut sein will, wo ist das Problem?

    Und was Meadows betrifft, Bin ich wie hier sicher bekannt ist fundamental anderer Auffassung

    das weiß ich. Dabei hat sich Meadows mit seinen GCM Berechnungen selbst widerlegt und mußte schon den Untergang hinausschieben.
    Ansonsten können Sie sich darauf verlassen, es gibt keine Ressourcenknappheit und keine Überbevölkerung. Meadows war schon widerlegt, als er damals damit rauskam.

    Es wird suggeriert, es gäbe exponentilles Wachstum. Das gibt es aber nicht. In der Natur und in der Gesellschaft verläuft das Wachstum immer nach logistischer Funktion. Übrigens auch beim Schuldgeldsystem, es kommt zu einem Zwischenfall, es platzt mein Kind mit lautem Knall 😉

    Der Scharlatan Meadows greift sich zeitlich kurze exponentiell verlaufende Zeitabschnitte heraus und suggeriert Ihnen eine unnötige Angst. Er rechnet quasi mit den gleichen GCMs in die Zukunft hoch, wie die Scharlatane der Zukunftswelttemperaturpseudomathematik.

    Meadows ignoriert die menschliche Innovation, er weiß noch nicht mal, welche Ressourcen in 10 Jahren auch Ressourcen sind und macht für die Zeit in 20 Jahren Panik,

    Da Zauberwort heißt Technologie, er unterstellt, dass es hier keine Entwicklung gäbe.

    Da muß ich ihm unterstellen, wenn er intelligent ist, er hat eine Idee oder macht es schon, Technologie zu behindern, verhindern und sogar Schritte zurück zu gehen.

    Das haben wir allerdings schon. Windmühlen und Solar ist ein Rückschritt in Richtung Mittelalter mit modernen Möglichkeiten. Schon im Mittelalter hatten wir diese Energiedichte. Das machen wir gerade in Deutschland, wir verschwenden Ressourcen für dieses Zeug. Die Verbräuche für Windmühlen liegen pro KWh um den Faktor 10-30 höher als bei konventionellen KW ( Stahl, Beton bis Kupfer, Neodyn und Halden voller Thorium in der Mongolei)

    Nico sagt aber auch die Wahrheit, ökologische Projekte sind bestenfalls gescheitert, meist verschlimmbessern sie aber nur die Situation. Ehrlich ist er , nur die meadowsche Logik , die er verbreitet ist blanke Pseudowissenschaft.

    Heute erst gesehen, die wärmegedämmten Fassaden sehen in D schlimm aus, von Algen überzogen, voller Wasser , Wärmeverbrauch erhöhend 😉

    Die Grünen können es halt nicht, aber dem IWF hats gefallen, jede Menge neue Kredite , also Geld für nutzlose Projekte.

  34. ….. und die Grenzen-des-Wachstums-Phrasomaten plappern munter weiter – zum Beispiel auf der „Klimaschutznetz“-Seite von Udo Schuldt:

    Nullwachstum reicht nicht mehr

    Erstellt am Sonntag, 09. Juni 2013 12:12
    Zuletzt aktualisiert am Montag, 10. Juni 2013 11:52
    Geschrieben von Klaus-Peter Stiefel

    Vorstellung des neuen Berichtes an den Club of Rome – „Der geplünderte Planet – die Zukunft des Menschen im Zeitalter schwindender Ressourcen“ von Ugo Bardi

    Zusammenfassung der Präsentationsveranstaltung der deutschen Version des Berichtes vom 06.06.2013 in Berlin

    Folgende Redner waren mit einem Statement zum neu vorgelegten Bericht zu hören:

    * Ernst-Ulrich von Weizsäcker -- Co-President des Club of Rome
    * Ugo Bardi – Autor des aktuell vorgestellten Buches „Der geplünderte Planet“
    * Eberhard Brandes – Vorstand des WWF Deutschland
    * Maja Göpel – Leiterin des Wuppertal Instituts Berlin
    * Ian Jonson – Generalsekretär des Club of Rome

    Um es vorweg zu nehmen: sämtliche Beiträge waren von höchster Qualität und stellten die seit über 40 Jahren bekannte Problematik der „Grenzen des Wachstums“ aus heutiger Sicht dar. Die erste Quintessenz aller Referenten bestand in der Erkenntnis, dass sich die Problematik der Wachstumsgrenzen keineswegs aufgelöst, sondern sich vielmehr erstens überwiegend bewahrheitet und zweitens bis heute deutlich verschärft und zugespitzt hat. (…..)

    „Je ärmlicher die Lagerstäten werden, desto größer ist der Schmutz“ -- Ernst-Ulrich von Weizsäcker …..

  35. #34. Tim Hardenberg

    Nullwachstum reicht nicht mehr

    übelste Demagogie das Geschwafel, da wird gelogen, dass sich die Balken biegen. Von wegen „höchste Qualität“ der Beiträge, einfach nur lächerlich und dümmlich obendrein, vor allem solcherart:

    Zur Frage des Wachstums äußert sich Göpel sehr klar: mit Nullwachstum sind wir nicht zukunftsfähig, da wir momentan schon 1,5 Planeten verbrauchen. Nullwachstum reicht nicht.

    karl.s

  36. Lieber Herr Zimmer #26,

    dann klären Sie uns doch mal auf.

    sie schreiben in ihrem Bericht:

    „Die reichen Industriestaaten müssen lernen, sich zu begrenzen und den Entwicklungs- und Schwellenländern mehr Raum geben, ein menschenwürdiges Leben zu verwirklichen, ohne dass es zur Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen kommt.“

    Ist das eine Beschreibung oder eine Behauptung?

    Wie wäre es, wenn sie hier einen Artikel schreiben würden und uns erklären würden, was dieser vage Satz konkret bedeutet.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  37. Quentin,

    dazu ein interessanter Artikel in der FAZ

    http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/wachstums-debatte-lest-doch-bitte-euren-popper-richtig-12219415.html

    „Loske liegt also im Kernpunkt falsch: Starre Ideologie findet sich heute nicht bei denen, die für Marktwirtschaft plädieren, sondern bei jenen, die eine „große Transformation“ um jeden Preis durchsetzen wollen.“

    Grüße
    Günter

  38. Herr Heß,

    Ist das eine Beschreibung oder eine Behauptung?

    Das weiß Dr. Zimmer sicher nicht, 40 Jahre „Grenzen des Wachstums“ Indoktrination haben das Denken ausgeschaltet.
    ER kann aber nichts dazu. Wie oft höre ich den Satz “ Aber wir müssen was machen!“ Bei Nachfrage warum ? kommt nichts, aber auch gar nichts. Im Hinterkopf scheint fest verankert zu sein, Endlichkeit der Ressourcen und Überbevölkerung. Begründen könne sie aber nichts. Und das ist wirklich traurig,traurig,traurig.

  39. In der Diskussion um Wachstum oder Schrumpfung auf „grüne“ Anordnung, also planwirtschaftliche Beseitigung von freien Märkten, finde ich die Artikel und Ansichten in der WiWo häufig ungemein komisch, einfach unrealistisch.
    Da werden Nachrichten von visionären grünen Stand-Up-Initiativen als tragende Geschäftsideen verklärt, die bestenfalls „grüne Push-Ups“ sind, um in Subventionstöpfe zu greifen und das hat sich nicht nur in der Award-Sache gezeigt, wie voreingenommen Lobby-Stimmung erzeugt wird. Naja, wenn statt Steuern in einer Branche die zwingend auf politische Unterstützung zählen muss, lieber erhebliche Summen an Lobby-Netzwerke fließen, um in subventionierten Geschäftsfeldern agieren zu können, dann hat das Auswirkungen.
    Z.B. auch hier wo Politik, bzw. Stimmung erzeugt wird
    http://green.wiwo.de/debatte-green-economy-vs-verzicht-auf-wachstum/

    Oder wenn die Energiewende-Kosten verniedlicht werden.
    Dabei scheint mir unter dem Vorwand von „Green-Ökonomie“ steckt eine spezielle „grüne“ Denkweise.
    „Weniger ist Mehr“ und „teurer ist billiger“ und am geschicktesten wäre es in dieser Grün-Geschäfts-Strategie, sämtlichen zahlungsfähigen Bewohnern „grüne Konsum-Verzichts-Zertifikate“ für richtiges Geld zu verkaufen, ohne das diese die grüne „Pushup-Masche“ ablehnen dürfen.
    Aus Sicht grüner Manager und grüner Strategen ist das anscheinend der angesagte Renner, sozusagen die notwendige ökologische Transformation, bei der durch Verzicht auf einen realen materiellen Vorteil trotzdem Kaufkraft der Menschen als „grüne Rendite“ abgeschöpft wird.
    Also nicht wie früher versuchen als Verkaufskanone den Eskimos Kühlschränke zu verkaufen, sondern alle dazu zwingen wollen sich Kältezertifikate zum Eisbären-Schutz anschaffen zu müssen.
    Eben deutsche Eisbärschutz-Zertifikate mit Angela, Claudia, Sigmar und Jürgen im „grünen Pushup mit Eisbärchen“ der Bevölkerung als positiven Nullwachstumsbeitrag zur Ressourcenschonung und oder Klima-Rettung zu verkaufen… oder den Öko-Muffeln andernfalls die Steuern drastisch zu erhöhen, oder die Strompreise zu verdoppeln, um den „Konsum-Terror“ einzudämmen.
    Also hinter dem grünen Image, mit dem sich ein Gutmensch tarnt, taucht doch das Gegenteil auf, oder übersehe ich etwas, irgendein grünes Unterfangen was für die Allgemeinheit vorteilhaft funktioniert?

  40. Also hinter dem grünen Image, mit dem sich ein Gutmensch tarnt, taucht doch das Gegenteil auf, oder übersehe ich etwas, irgendein grünes Unterfangen was für die Allgemeinheit vorteilhaft funktioniert?

    das ist nicht zu übersehen , ist auch auf anderen Gebieten so, die Iraker haben wir befreit (1,4 Mio auch vom Leben) und die Demokratie gebracht, wie auch die Afghanen, Lybier, jetzt die Syrer…

    Orwell hats erfunden kalt ist warm, Krieg ist Frieden und Demokratie ist Sklaverei 😉

    scheint zu klappen, ordentliche Gehirnwäsche vorausgesetzt 😉

  41. Nico Paech sagte es so, bisher ist jedes grüne Unterfangen bestenfalls gescheitert, ansonsten haben sie die Situation nur verschlimmert….

    Zum Glück wollten uns die Grünen nicht aus der ddr befreien, dann wären wir jetzt tot.

  42. Hurra, hier isses, das ultimative Konzept „fröhlicher Sesshaftigkeit”, von dem die selbsternannten Menschheits-Suffizierer träumen.

    Stararchitekt Piano präsentiert Mini-Haus: Wohnklo für Utopia

    Langsam laufen. Ganz langsam. Am besten mit den Händen in den Hosentaschen. Und zuhören. Auf Geräusche hören, auf Menschen hören. Nur so könne man einen Ort verstehen, eins mit ihm werden. Das sei wichtig, wenn man Gebäude entwerfe, sagt Renzo Piano. Der italienische Stararchitekt, grünes Sakko, graue Stoffhose, blau-weiß gestreiftes Hemd mit Kugelschreibern in der Brusttasche, sitzt vor einem sehr, sehr kleinen Haus auf dem Firmengelände des Designunternehmens Vitra in Weil am Rhein. Hier stellt er sein neues Projekt vor. Es heißt „Diogene“ und ist ein Mini-Haus, das Wasser sammelt und über Solarmodule selber Strom erzeugt. „Das ist Utopia“, sagt Piano. …..

    Piano will Bewusstsein für Nachhaltigkeit schaffen, den ökologischen Fußabdruck minimieren. Und zugleich die Freiheit des Wohnens fördern. „Diogene“ lässt sich überall aufstellen. Binnen Stunden ist das Haus mit dem Boden verknüpft. Nur Regenrinne und Rollläden müssen vor Ort angeschraubt werden.

  43. Genau! Dass wir zum Überleben einen Planeten brauchen ist doch noch lange nicht erwiesen!

  44. Genau! Dass wir zum Überleben einen Planeten brauchen ist doch noch lange nicht erwiesen!

    Gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass der sich aufmacht in eine Paralldimension zu entfleuchen? Oder haben die Vorgänge und Veränderungen an seiner Oberfläche, ob natürlich oder kulturell bedingt, modernes Leben erst möglich gemacht? Gibt es gegebenenfalls Gründe dafür, dass 7 Milliarden Menschen heute im Durchschnitt besser leben, als die 700 Millionen Menschen des Jahres 1798, in dem Malthus sein Hauptwerk verfasste?

  45. Die Zukunft der Menschheit liegt im All………………da ham wa dann genug Planeten, die wir nach unseren Willen umformen können.
    Aber wer wie ne Kakerlake in der eigenen Scheiße bis zur Unendlichkeit weiter auf der Erde hausen will…….bitteschön, passt so gut zur Unendlichkeit der menschlichen Dummheit.
    Endliche Ressourcen………………gibbet wirklich………der Mangel an Phantasie oder kurz………..Ökologist.

    Hach, immer lustig wenn solche Typen steinalte Threads ausgraben um ihre Message zu verbreiten.

    Onkel Heinz………zu viel Perry Rhodan gelesen

  46. Stararchitekt Piano präsentiert Mini-Haus: Wohnklo für Utopia

    Es heißt “Diogene” und ist ein Mini-Haus, das Wasser sammelt und über Solarmodule selber Strom erzeugt. “Das ist Utopia”, sagt Piano. …..

    Utopisch ist vorallem der Preis. Spätestens bei Vermietung des Luxus-Gerätehauses stellt sich die Frage ob es auch mit Warmmiete erhältlich ist.

  47. Wenn Postwachstums-Prediger von der Zukunft träumen…….

    „Wir werden nicht mehr so viel brauchen“

    Wie würde diese Fußgängerzone aussehen, wenn wir bereits in einer Postwachstumsökonomie leben würden?

    Sehr viel grüner. Die Gärten wären in die Stadt zurückgekehrt. Diese Straße hier wäre entsiegelt und auf der neu gewonnenen Fläche könnten Gärten angelegt werden, die viele Familien ernähren. Das geht sehr gut. Die Straße braucht nicht so breit sein. Ein kleiner Weg für Radfahrer genügt.

    Die Lange Straße wäre dann also keine Straße mehr?

    Nicht so laut! Das darf niemand hören. Sonst steht meiner Steinigung nichts mehr im Weg! Wir hätten autofreie Innenstädte, würden uns zu Fuß, mit dem Fahrrad oder per Bus fortbewegen. Auch Pferdewagen, Handwagen, Lastenfahrräder kämen wieder zurück. Das wird total schön aussehen! Wir hätten mehr Zeit. Zeit ersetzt Verkehr. Die Menschen bewegen sich wieder viel mehr und sind körperlich erheblich fitter.