Treibhausgase und Klimaschutz im Umweltausschuss!

25. Juni 2014 | Von | Kategorie: Blog

FeynmanIm Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages wurden am 16.4.2014 verschiedene Experten zum Thema Klimaschutz gehört. Wie es guter Brauch ist werden dann auch Experten aus unterschiedlichen Lagern gehört. EIKE hat hier dankenswerterweise ausführlich berichtet.

Mein Augenmerk gilt dem  Artikel der als Vorbereitung für den Umweltausschuss von Klaus Ermecke vorbereitet wurde.

Der Artikel leitet sehr gut in die Thematik ein, erläutert die Analyse des Autors und fasst deutlich die Hauptargumente des Autors zusammen. Also ein gut aufgebauter Artikel, um didaktisch den Zusammenhang zwischen Treibhausgasen und Erderwärmung, sowie Treibhauseffekt zu verstehen, wenn man bereit ist den Artikel gründlich zu studieren und auch Hintergrundmaterial heranzuziehen. Was ein skeptischer Wissenschaftler oder Staatsbürger tun sollte. Sicher nur aufgrund des didaktischen Wertes hätte ihn der hervorragende Physiker und Hochschullehrer Richard P. Feynman empfohlen.

Ich möchte deshalb die Zusammenfassung des Artikels hier mal explizit zitieren:

Der Klima-Wirkungsturm zeigt, daß das gesamte Gedankengebäude, auf dem in der obersten Ebene („Geld und Macht für die Retter“) der Wunsch nach „Klimaschutz“ angesiedelt ist, auf einem einzigen Fundamentbaustein beruht: einem Satz von Hypothesen, die einen erderwärmenden „Treibhauseffekt“ beschreiben sollen.

Diese Hypothesen verstoßen gleich gegen eine ganze Reihe physikalischer Gesetze, so daß es eine Reihe fundamentaler Gegenargumente gibt, die diesen Fundamentbaustein des Turms zum Zerplatzen bringen.

Wir haben die für naturwissenschaftlich interessierte Laien am leichtesten zu ver- stehenden Gegenargumente ausgewählt:

„Treibhausgase“ kühlen die Erde. Der Anstieg ihrer Konzentration kann schon daher nicht zum Temperaturanstieg führen.

„Erderwärmung“ setzt als Initialereignis einen dauerhaften Anstieg der Heizleistung voraus. IR-aktive Gase können aber keine zusätzliche Heizleistung herbeischaffen. Jede hypothetische CO2 Erderwärmung scheitert daher zwingend am Energiemangel. Selbst für das oft bemühte „Vorsichtsprinzip“ ist hier kein Platz.

Weil die besagten Hypothesen physikalisch falsch sind, scheitert notwendigerweise jeder Versuch, ihre Gültigkeit im Labor zu zeigen.

Wer reale „Klimawandel“ erklären will, findet die Lösung beim Studium des Blauen Himmels und seiner Entwicklung über die letzten Jahrzehnte.

Hintergrundmaterial dazu finden sie auf EIKE oder hier auf Science Skeptikal in dem Artikel von Peter Heller, aber auch in dem vor kurzem erschienenen schönen Artikel von Michael Krüger in dem auch weitere Hintergrundinformationen verlinkt sind.

Wenn sie den Artikel und das Hintergrundmaterial gründlich im Sinne von Richard Feynman studiert haben, dann können sie sicher die folgenden Fragen beantworten:

  1. Welche der 4 oben zitierten Aussagen von Klaus Ermecke sind physikalisch falsch?
  2. Welche der 4 oben zitierten Aussagen von Klaus Ermecke könnte eine Erklärung für die Erwärmung gegen Ende des 20. Jahrhunderts sein?

Noch ein paar kleine Tipps. Mindestens 2 Aussagen sind physikalisch falsch und mindestens eine Aussage könnte physikalisch richtig sein.

Stellen sie Fragen oder beantworten sie die Fragen, aber untersuchen sie die Aussagen des Artikels skeptisch und kritisch. Vielleicht liest ja der Umweltausschuss des niedersächsischen Landtages mit.

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10 Kommentare
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  1. Geheizt wird von der Sonne, diese schickt keine Rechnung und die Politik ist grün. Problem gelöst?
    Nein! Dazu müssten wir erst die Irrgläubigen los werden. Dies ist in einer fehlgeleiteten Mediendemokratie ein Problem der Mehrheiten. Wenn die Mehrheit Nichtschwimmer sind, saufen wir ab, da nützt es mir nicht, daß ich Kapitän bin.
    Auch wenn die Mehrheit glaubt übers Wasser gehen zu können, z.B. mit einem EEG, werden sie untergehen.

  2. Ich glaube das Hauptproblem liegt in den verwendeten Begrifflichkeiten Erde, Erderwärmung und Klimawandel. Wenn ich unter Erde die feste oder flüssige Erdoberfläche verstehe, dann ist die erste These natürlich richtig, wenn ich die Tatsache übersehe, dass die effektivste Kühlung die direkte Abstrahlung in den Weltraum ohne Behinderung durch irgendwelche Gase wäre. Treibhausgase verschlechtern diesen Effekt auf jeden Fall.
    Erderwärmung setzt eine Anstieg der Heizleistung voraus, wenn ich das ganze System Erde vom Mittelpunkt bis zu Grenze zum All meine. Wir reden aber wohl doch nur über die untere Atmosphäre und die Ozeane. Hier kann schon eine Umverteilung der Energie zur Erwärmung oder Abkühlung führen, ohne dass sich an der Heizleistung für das ganze System etwas ändert.
    So lohnt es sich sicher in den blauen Himmel zu gucken. Der verändert zwar keine Heizleistung für das ganze System, determiniert aber bestimmt, wo die Energie ankommt.

  3. Aus dem PDF von Ermecke:

    Wie einleitend dargelegt, geht es uns um den Kern der Dinge. Für denjenigen, der
    die CO 2 -Klimadoktrin kritisch hinterfragen möchte, ist der behauptete „Treibhaus-
    effekt“ der strategische erste Angriffspunkt.
    Alle anderen Fragen – so interessant sie für den jeweils darauf spezialisierten Fach-
    wissenschaftler auch sein mögen -- lenken nur vom Kern ab und sollten in der wis-
    senschaftlichen wie in der politischen Debatte zunächst nach hinten gestellt wer-
    den.

    Wer darf sich eigentlich wann über was zu Wort melden? Darf ein Literaturwissenschaftler darüber sprechen warum wir die Apokalypse so faszinierend finden? Ein Philosoph darüber ob es Nachhaltigkeit überhaupt gibt? Und was hat das alles mit dem Klimawandel zu tun?

    Wer derartige Fragen versucht auszublenden ist ein Wichtigtuer, der meint seine Sicht der Dinge wäre die einzig relevante. Ich erlaube mir in diesem Zusammenhang noch mal Ludwig Trepl zu zitieren:

    Nicht selten ist es, daß Naturwissenschaftler glauben, die ökonomischen, soziologischen usw. Fragen mit ihren eigenen Mitteln, also naturwissenschaftlichen, beantworten zu können. Hier wirkt der szientifische Naturalismus, der unter Naturwissenschaftlern eine Art Fachideologie ist, deren Funktion vor allem darin liegt, das Selbstwertgefühl zu heben. In jüngerer Zeit ist er jedoch unter Leuten in Mode gekommen, die gar keine Naturwissenschaftler sind, wohl aber von der Naturwissenschaft überaus beeindruckt.

    Ich sage es ja, die Gegner werden sich immer ähnlicher.

  4. Herr „Quenscher“, niemand hindert Sie daran, ein komplexes Problem von einem belanglosen Punkt aus aufzurollen. Aber wir befassen uns mit Standortpolitik, und die dort getroffenen (Fehl-)Entscheidungen betreffen eben inzwischen mehrstellige Milliardenbeträge.

    Da ist die Frage, was eigentlich relevant ist, schon recht wichtig.

    Oder nicht?

  5. @ Ermecke

    Wer bestimmt was ein belangloser Punkt ist? Sie sagen selbst, dass es ein komplexes Problem ist.

  6. @ Ermecke:

    Herr “Quenscher”, niemand hindert Sie daran, ein komplexes Problem von einem belanglosen Punkt aus aufzurollen.

    Aber das ist genau, was Sie treiben. Die Physik der Atmosphäre ist für politische Entscheidungen völlig irrelevant.

    Aber wir befassen uns mit Standortpolitik, und die dort getroffenen (Fehl-)Entscheidungen betreffen eben inzwischen mehrstellige Milliardenbeträge.

    Richtig. Das ist relevant. Klimaschutz enthält mehr Risiken, als ein Klimawandel. Ersterer ist teuer, vernichtet Werte, reduziert Handlungsoptionen und kann prinzipbedingt sein Ziel nicht erreichen. Das sind Kriterien, die Politiker interessieren. Neben der Stimmungslage im Wahlvolk natürlich.

  7. Die Physik der Atmosphäre ist für politische Entscheidungen völlig irrelevant.

    Aber Peter, dass kanst Du doch nicht so sagen, damit fällt doch der ganze schöne Turm vom Ermecke um.

  8. Lieber Herr Ermecke,

    Da ist die Frage, was eigentlich relevant ist, schon recht wichtig

    Genau.

    Sie schreiben als eines ihrer Hauptargumente:

    „Treibhausgase“ kühlen die Erde. Der Anstieg ihrer Konzentration kann schon daher nicht zum Temperaturanstieg führen.

    Damit ist dieses Argument nach ihrer freien Wahl relevant für ihre Argumentation.
    Das Argument ist aber physikalisch falsch und damit ist ihre ganze Argumentation zweifelhaft.

    Es wäre deshalb gut sie würden ihre physikalischen Argumente vom EIKE-Fachbeirat prüfen lassen und die physikalisch falschen Argumente aus der Argumentation entfernen.

    Die politischen Schlussfolgerungen und da stimme ich Peter Heller zu sind aber eh unabhängig von der Physik der Atmosphäre.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  9. @Klaus Ermecke
    Ihr Ziele und Absichten in allen Ehren, da gibt es nichts zu kritisieren, aber Sie wählen leider den falschen Weg.

    @QQ

    Aber Peter, dass kanst Du doch nicht so sagen, damit fällt doch der ganze schöne Turm vom Ermecke um.

    Grundlose Polemik, zumal der Turm auf Sand gebaut ist, das sollte man Herrn Ermecke klar machen, sachlich.

  10. Diejenigen die meinen, mit so einem völlig daneben liegenden Klima-Wirkungsturm irgendwetwas bewirken zu können, dürfen sich mal das jüngste Urteil vom EuGH zum EEG anschauen:

    Das Gericht ist allerdings der Auffassung, „dass diese Beschränkung“ des Warenverkehrs „durch das im Allgemeininteresse liegende Ziel gerechtfertigt ist, die Nutzung erneuerbarer Energiequellen zu fördern, um die Umwelt zu schützen und die Klimaänderung zu bekämpfen“

    Der Punkt an dem man angreifen muss, ist die Beschreibung des Allgemeininteresses, nur weil das Gericht annimmt, ein solches würde existieren in Hinblick auf Umwelt- und Klimaschutz, was ja vielleicht eine berechtigte Annahme ist, wird völlig ausgeblendet, ob die Maßnahmen überhaupt wirksam sind. Davon scheint das EuGH überzeugt zu sein. Und genau hier muss man aufklären, die Nutzlosigkeit der Maßnahmen deutlich machen. Und außerdem eine stimmige Erklärung oder Definition entwickeln was aus unserer Sicht Allgemeininteresse ist.

    Selbst wenn das Thema Klimawandel vom Tisch wäre, hätten wir die NIE trotzdem noch am Hals, dann halt mit anderer Begründung (Ressourcen, Nachhaltigkeit). Eine Art Gegenphysik in Stellung zu bringen ist völlig nutzlos, oder eben nur von akademischen Interesse mit keinerlei Auswirkungen auf die Gesellschaft und deren Selbstverständnis.

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