Trump-Dekret zur Klimapolitik: Ein schöner Tag für Klima-Skeptiker

30. März 2017 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kommentare, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Trump„Zurück zur Kohle: Mit der Unterzeichnung seines Dekrets zur Klimapolitik entzückt Präsident Trump die Gegner der bisherigen Klimapolitik der USA.“ So titelte gestern die Tagesschau.

Weiter berichete die Tagesschau:

Die Klima-Skeptiker jubeln

Klimawandel-Skeptiker bei Trumps Republikanern feierten einen Erfolg, so wie Senator John Barrasso aus dem Kohle-Staat Wyoming …

Und die Korrespondentin Sabrina Fritz vom SWR kommentiert auf der Seite der Tagesschau:

Ziemlich fossil

Donald Trump betont gerne seinen Geschäftssinn. Um so verblüffender ist, wie er in der Klimapolitik so falsch liegen kann, meint Sabrina Fritz. Trump setzt auf unprofitable und dreckige Energien aus der Vergangenheit. Selbst China ist da inzwischen weiter.

Ein Kommentar von Sabrina Fritz, ARD-Studio Washington

Es war ein schwarzer Tag für die amerikanische Umweltpolitik, ein rabenschwarzer. Amerikanische Kohlekraftwerke dürfen nun weiterhin ihre Abgase ungefiltert in die Luft blasen. Öffentliches Land wird für den Kohleabbau freigegeben.

Donald Trump geht es um die Kohle und das darf man in diesem Fall durchaus doppeldeutig verstehen. Der Kohleindustrie verspricht er ein goldenes Zeitalter und man fragt sich, wie ein Geschäftsmann so falsch liegen kann.

Alte Energieträger sind kein Zukunftsstoff

Die Vergangenheit hat bewiesen, dass Industrien davon profitieren, wenn sie sauberer werden – nicht, wenn sie schmutzig blieben. Autos, die weniger verbrauchen, Fabriken, die energiesparsam arbeiten und moderne Kohlekraftwerke sind wettbewerbsfähiger als alte. Kohle ist keine Zukunftsindustrie und wird es auch nicht mehr werden.

In den amerikanischen Minen und Kraftwerken arbeiten 65.000 Menschen. Allein die deutschen Autohersteller beschäftigen zehnmal mehr in den USA. Die Vereinigten Staaten haben ihre Kohleindustrie selbst in den Schatten gestellt, indem sie Fracking zugelassen haben und damit Öl und Gas den Vorzug gegeben haben.

Arbeitsplätze schafft man, indem man in die Zukunft investiert, nicht in die Vergangenheit. Als nächstes wird Präsident Trump wahrscheinlich den Beschäftigten in der Schreibmaschinenindustrie ein Jobwunder versprechen.

[…] Trumps Umweltpolitik verdient den Namen jedenfalls nicht und die Vorstellung, dass Ökologie und Ökonomie gegeneinander und nicht miteinander arbeiten, ist so alt wie die Vorstellung, dass Frauen immer einen Rock anhaben müssen.

Ich bin mir sicher, Frau Fritz als ausgebildete Betriebswirtin und Korrespondentin in Washington kann das sicherlich unvoreingenommen und qualifiziert beurteilen. Denn Deutschlands Stromversorgung wird zu 42% über Kohlestrom gesichert, die USA liegt nur bei 39% Kohlestromanteil. Zudem ist Kohlestrom der billigste Energieversorger nach dem Ausstieg aus der Kernkraft. Die Stromerzeugungskosten von Kohlestrom liegen bei unter 5 Cent pro kWh. Die durchschnittliche EEG-Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) liegt hingegen bei 17-18 Cent pro kWh. Strom aus EE ist somit mehr als dreimal so teuer wie Kohlestrom. Zudem scheint in der Nacht die Sonne nicht und bei Flaute weht der Wind nicht, so dass immer eine volle Reserve an Kohlekraftwerken im Hintergrund mitläuft. Das ist auch der entscheidende Grund warum seit 2009, also acht Jahren die CO2-Emissionen in Deutschland nicht weiter sinken, trotz Verdopplung der EE in den letzten acht Jahren in Deutschland. Aber wie sagt Frau Fritz so schön, Kohlestrom ist „unprofitable und dreckige Energien aus der Vergangenheit“. Na, sie und die Tagesschau müssen es ja wissen, denn ohne Kohlestrom funktioniert rein gar nichts in den USA und Deutschland, auch nicht die Energiewende.

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136 Kommentare
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  1. Fakt ist, Kohle ist in den USA auf einem absteigenden Ast. Wenn es wirklich um Jobs ginge, dann würde Innovation gefördert werden. Es sind übrigens nur 33% Kohlestrom in den USA im Jahr 2015 gewesen. Stammen die 39% aus 2016? Ich kann da leider keine aktuellen Zahlen finden.

    Zudem scheint in der Nacht die Sonne nicht und bei Flaute weht der Wind nicht, so dass immer eine volle Reserve an Kohlekraftwerken im Hintergrund mitläuft. Das ist auch der entscheidende Grund warum seit 2009, also acht Jahren die CO2-Emissionen in Deutschland nicht weiter sinken, trotz Verdopplung der EE in den letzten acht Jahren in Deutschland.

    Das ist eine gewagte These. Ein Kohlekraftwerk, dass nicht durchläuft stößt natürlich weniger CO2 aus. Auf https://energy-charts.de/power_de.htm können sie gut nachvollziehen, dass Steinkohle-Kraftwerke da durchaus sehr flexibel sind. Braunkohle eher nicht. Die Emissionen sinken aus verschiedenen Gründen nicht. Einer dürfte wohl die erhöhte Produktion sein (Stichwort Export) und natürlich der Ausstieg aus der Kernenergie.

    Nicht falsch verstehen, fossile Brennstoffe werden noch lange das Rückrat der Stromversorgung bleiben, aber ihre Tage sind gezählt. Da jetzt noch auf irgendeinen Boom zu setzen ist eine merkwürdige Strategie (des US Präsidenten).

  2. Fakt ist, daß wir mit Öko auf dem absteigenden Ast sind. Fakt ist, daß amerikanische Technologien in viele Bereichen veraltet sind.Fakt ist, daß ohne Speicherungen in entsprechender Größenordnung, jede KWh Voltaik und Wind Unfug sind. Ob es dann einmal bezahlbar ist, ja das ist die andere Frage? Also das nützen was da ist macht faktisch doch Sinn! Heute hauen aber erst einmal alle geneigten Medien auf den Trump ein.

  3. Stammen die 39% aus 2016?

    2014.

    Ein Kohlekraftwerk, dass nicht durchläuft stößt natürlich weniger CO2 aus.

    Sie laufen aber durch, da das Abschalten noch teurer ist.

    Nicht falsch verstehen, fossile Brennstoffe werden noch lange das Rückrat der Stromversorgung bleiben, aber ihre Tage sind gezählt.

    Klar. Bei etwas mehr als 10% EE-Anteil in der BRD an der Energieerzeugung/ Primärenergieerzeugung/ Endenergierzeugung. 😉

    Ca. 80% der Gesamt-Energie werden noch aus fossilen Brennstoffen gestellt. Heizung, Verkehr, Strom.

  4. PS

    Selbst einen James Hansen ist deshalb seit Jahren klar, dass man die Fossilen nur durch Kernkraft und Kernfusion ersetzen kann und nicht alleine durch EE. Aber der Atomausstieg ist ja beschlossen.

  5. Nur „erneuerbare“ Energien sind moralisch erlaubt, Die, die wirklich liefern an 8760 Stunden eines Jahres, sind schmutzige, dreckige, giftige, strahlende und sonst was Energien. Mit Kernenregie und schnellen Reaktoren könnten wir die Energiefrage lösen und das Endlager gleich mit. Aber da haben wir in D ein Denkverbot und technisch sind wir schon weg vom Fenster. Wer sich den eigenen Ast so absägt, muß eventuell einmal einen Chnesen höflich bitten, oder in der Walddorfschule den Energietanz hüpfen. Ötzi machte das bis zu seinem Tod so.

  6. Ich wiederhole gerne nochmal den Link zur „100% Erneuerbare Energien für Strom und Wärme in Deutschland“ Studie des Fraunhofer Instituts: https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf

    Der EE-Anteil am Endenergieverbrauch beträgt derzeit 14,8% (2015). Das Ziel der Bundesregierung ist es 2020 einen Wert von 18% zu erreichen. https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/372/bilder/anteil_ee_am_beev.png

    Wenn die bisherige Steigerung des Anteils sich linear so fortsetzt, dann ist das auch überhaupt kein Problem. Allerdings wären wir dann 2100 erst bei knapp 80% EE-Anteil. http://imgur.com/a/Wvw6T

  7. Von einer linearen Steigerung ist aber nicht auszugehen. Sobald der Umstieg Elektroautos an Fahrt aufnimmt wird sich der Anteil (und die Menge) vermutlich schon alleine dadurch stark verändern, dass „Treibstoff“ in Kraftwerken effizienter verbrannt werden kann als im PKW-Motor.

  8. Man kann es schön rechnen. Gasmotor in der Biogasanlage mit 38% abzüglich „Biodiesel“ mit Palmöl aus Indonesien für die 200 Ps Traktoren, die bei uns täglich vorbei fahren. Großkraftwerk 50 %. Die Umwandlungsverluste Laden und Entladen werden gerne grün unterschlagen. Der Elektromotor ist seit seiner Efrindung Spitze, aber ohne Draht zum Kraftwerk Spielkram vom Legoauto.

  9. Coal mining in the United States is a major industry, coal being mined in 25 states, 40% on public lands. Mined tonnage reached an all-time high of 1.06 Gt (1.17 billion short tons) in 2008, but by 2015 had declined to 986 million short tons.
    Also: Trumps Politik wird ausgerichtet und auch subventioniert um die Kohle wieder auf Vordermann zu bringen, heisst: die Förderung zu steigern.
    The U.S. is a net exporter of coal. Also man will auch mehr exportieren. Der Export ist von 2012 117 Millionen T. auf 63 m. T. gesunken. 60 % nach Europa. Deswegen soll die Infrastruktur der Eisenbahn modernisiert werden. Und da der Transport des Sandöls aus Kanada der bisher über die Schiene geschah, jetzt durch eine (Nord-Süd) Pipeline gepumpt wird (-sowie die West-ost Pipeline fast fertig ist) setzt dass Kapazitäten frei, vor allen Dingen in den Kohlebezirken östlich der Appalachen. Und senkt den Preis für den Transport in die Häfen an der Ostküste.
    41 % der Kohlenminen befinden sich auf US-staatlichen Besitz. Es geht vor allen Dingen um diese Minen die durch Obamas Dekret dicht machen mussten weil sie keine Förder-Erlaubnis bekamen.
    Etwa 80000 Jobs gibt in der Branche im Augenblick, man rechnet mit ungefähr 50 % zusätzlich, wenn alles unter Dach und Fach ist. Es ist hier wo Trump seine Elektoren bekommen hat. Und will er auch die nächste Wahl gewinnen will muss er liefern.
    Und bisher lief alles nach Plan. Die Klimaalarmisten aus dem Umweltministerium vertrieben, den Etat gekürzt. Die NASA von der Klimaalarmistischen GISS befreit, und auch hier den Etat gekürzt.
    Gerade kam die Meldung einer neuen Kürzung: http://www.thegwpf.com/trump-to-announce-more-big-climate-science-cuts/ Bedeutet: Keine manipulierten Temperaturen mehr, auch nicht von NOAA!
    Obamas Verbot für Ölbohrungen in der Arktis gekippt. Angefangen die Mauer zu bauen. Versuche die Einwanderung aus gewissen arabischen Staaten zu verhindern sind bisher gescheitert. Alles wartet jetzt auf den neuen Bundesrichter, mit dem die konservative Mehrheit am höchsten Gericht gegeben ist, und die wahrscheinlich das Einreiseverbot sanktionieren wird.
    Und aus Obamacare wird eine Trump-Obamacare light, zusammen mit den Demokraten, denn auch diese wissen das die Kostensteigerungen gedeckelt werden müssen.
    Alles in allem, eine gute Leistung in den ersten 60 Tagen seiner Regierung. Aber die Medien östlich der Apalachen und nördlich der Alpen und deren Leser und Zuschauer sind ja auf Trump-Antipathie gebürstet. -- Und jetzt kriege ich wohl ordentlich auf die Fresse von den Klimarettern hier…

  10. Noch einige Ziffern aus der USA:
    Kohlenstrom: 80 000 Arbeitsplätze; Etwa 30% der Energieproduktion.

    Sonnenindustrie : Sonnenstrom: 150000 Job; etwa 1% der Energieproduktion…

    Die Sonne ist somit 56 mal weniger effizient pro Produktionseinheit in Bezug auf die Arbeitskräfte.
    Genau wie in Deutschland…

  11. @Herp

    Wenn die bisherige Steigerung des Anteils sich linear so fortsetzt, dann ist das auch überhaupt kein Problem. Allerdings wären wir dann 2100 erst bei knapp 80% EE-Anteil.

    LOL. Da ist das 2°C-Ziel schon lange verfehlt. Zudem sehen die Energiepläne der Bundesregierung immer noch -25% Stromeinsparung und -50% Energieeinsparung/ Primärenergieeinsparung bis 2050 vor. Also nichts mit E-Autos und Wind und Sonne, was alles noch mehr Strom kostet.

    Zudem stellt den Großteil der EE die Biomasse. Energie-Holz und Mais und Raps. Und die ist nicht mehr ausbaufähig. Alle Wald und Agrarflächen in Deutschland genutzt!

    Viel Spaß bei 100% EE bis 21XX. Und das ohne Speicher.

  12. Zudem stellt den Großteil der EE die Biomasse. Energie-Holz und Mais und Raps. Und die ist nicht mehr ausbaufähig. Alle Wald und Agrarflächen in Deutschland genutzt!

    Nicht mehr ausbaufähig sind auch die Flächen die für ineffektive Windmühlen gerodet werden. Die ab und an mal Strom erzeugen… Für Herp und Co…

  13. @10

    Trump hatte doch mal gesagt, dass er der Präsident sein wird, der die meisten Jobs schafft…

  14. @ Sebastian Herp

    Ich habe Sie doch kennengelernt als jemanden, der durchaus vernünftig argumentieren kann. Warum aber geben sie die Vernunft zunehmend auf und propagieren immer mehr den ideologischen Unsinn, der ganz offensichtlich ohne vernünftige Grundlage ist? Denn die nicht-planbare Wetter-Energie ohne Speicher, die extrem hohen Kosten der sogenannten EE, der steigende Strombedarf durch propagierte E-Mobilität … alles das macht bereits nach oberflächlicher Beschäftigung mit der Energiewende allzu deutlich, dass noch so intensives Gesundbeten nicht funktioniert.

    Es muss wohl andere Gründe geben, warum man dennoch als denkender Mensch derartige Positionen vertritt. Ich glaube nicht, dass ein finanzielles Eigeninteresse dafür eine Erklärung liefert. Vielmehr glaube ich, dass Sie ernsthaft von der Richtigkeit ihrer Behauptungen überzeugt sind und auch nur das Gute wollen. Wie kann es dann zu derartigen Dissonanzen zwischen den Fakten der Energiewende und der propagierten Meinung kommen?

  15. Trump und Kohle: Ich denke nicht, dass Trump ein Schrumpfen der Kohleindustrie aufhalten kann oder auch nur will. Nicht, so lange mit Fracking eine billigere Methode der Energieversorgung in den USA bereit steht. Trump will lediglich die Faktoren der Gesetzgebung zu Gunsten einer Liberalisierung ausschalten. Kurzfristig kann es zu einer Steigerung der Kohleproduktion kommen, aber langfristig wird sich diese auf einem niedrigeren Niveau einpendeln.

    Ich denke, dass der Markt dies hinreichend regeln kann. Staatliche Vorgaben werden hier nicht gebraucht. Tatsächlich hatten die USA weit mehr Emissionen gesenkt als Deutschland -- allein wegen der höheren Effizienz von Fracking. Gut möglich, dass mit dem Wiederanlaufen der Kernenergie und dem Ausbau von Erdgas Trump weit mehr Ergebnisse im Sinne der Klimaschützer erzielen kann als irgend welche dirigistischen Maßnahmen zusammen.

  16. Auch das noch……Klimaschützer, jetzt müsst ihr ganz tapfer sein, der nächste Rüpel bestreitet das A am GW.

    Putin hält Klimawandel nicht für menschengemacht

    Einst hatte Putin den Klimawandel begrüßt, nun legt der russische Präsident nach: Dieser sei nicht menschengemacht -- und daher auch nicht zu stoppen. Zur „Großmacht“ USA strebt er „sehr gute Beziehungen“ an.

    Tja…..was wir immer schon sagen……Anpassung statt Vermeidung, denn wenn ein Großteil der Erwärmung nicht menschengemacht ist, müssen wir eh ran an den Damm…..und selbst wenn menschengemacht, macht doch bei den Vermeidungsbullshit eh keiner mit, China will wohl ab 2030 den Anstieg der CO2 Emission deckeln, Indien baut weiter fleißig Kohlekraftwerke, Australien erlebt grad eine Pleite nach der anderen mit den EE…..und wenn Afrika erstmal so richtig loslegt, bleibt kein Klimaschützer-Auge mehr trocken.

    Tja…..muss halt Deutschland das Weltklima janz alleene retten…..“wir schaffen das“….wer, wenn nicht wir Deutschen…………Pionierehrenwort
    Onkel Heinz………..ein Stück weit schadenfroh

  17. Lieber Onkel Heinz, mit steigender Zuwanderung aus patriarchalisch geprägten Kulturen, hört man eventuell wieder mehr auf den Onkel mit Autorität. Bestimmte Kreise haben mit Antiautoritärer Erziehung angefangen, Keiner gehorchte mehr, höhrte mehr, jedenfalls nicht mehr auf längere Sätze. Die Erfinder von sinnentleerten Worthülsen bekamen Zuhörer. Die Zeit wird wieder für die Onkels kommen, wenn die Worthülsen der grünen Werbetexter als leer erkannt wurden.

  18. @Heinz

    Tja, Deutschland von Leugnern umgeben, im Westen und Osten. Frau Merkel isoliert sich immer mehr und das als Exportweltmeister. Keine gute Idee. Aber am deutschen Wesen soll die Menschheit genesen. Vorwärts immer, rückwärts nimmer. Den Lauf der Geschichte hält weder Ochs noch Esel auf. Das Land der Dichter und Denker. Und Frau Merkel die kühl analysierende Physikerin.

  19. Klima ist die Folge vieler Ursachen. Im astronomischen Maßstab sind die Änderungen des Klimas im allgemeinen relativ langsam, aber schon eine leichte Abkühlung hat zur Völkerwanderung geführt. Die Kultur der Mayas starb infolgeder Maya-gemachten Klimaänderung aus.

    Zu dem natürlichen Klimaänderungen kommen zusätzlich die CO2-getriebenen Klimaänderungen -- und die relativ schnell steigende CO2-Konzentration ist menschengemacht.

    Die Forschung hatte schon genügend Kenntnisse für den Klimawandel (z.B. Schwarzschild 1906 und Ernest Gold 1908) noch ehe die steigende CO2-Konzentration politische und wirtschaftliche Bedeutung erreichte.

  20. @Ebel
    Maya-gemachte Klimaaänderung……..jaja, ham bestimmt zu viel offene Feuer betrieben……und wahrscheinlich wegen ungesunder Ernährung jede Menge Methan gepupst,…….. Bullshit.

    http://www.ethlife.ethz.ch/archive_articles/121108_maya_niedergang/

    Der Vergleich der Klimadaten mit den archäologischen Daten zeigt, dass die Expansion der Maya im Tiefland mit besonders regenreichen Perioden in der Zeit von 450 bis ca. 660 Jahren n. Chr. zusammenfällt. In dieser Zeit blühte die Landwirtschaft. Zudem entwickelten sich wichtige Zentren, wie Tikal im Norden Guatemalas und Uxbenka in Südbelize.
    --
    --
    Ein Trend zur Trockenheit zeichnet sich zwischen 660 und 1000 n.Chr. ab. Dieser leitete laut den Analysen der Forscher einen zweistufigen Zerfall des Maya-Reichs ein. Zwischen 760 und 800 n.Chr. mehren sich Hinweise auf kriegerische Auseinandersetzungen, Zersplitterung der Stadtstaaten und eine destabilisierte Gesellschaft in der Petexbatun-Region. Krisenherde breiteten sich bis ca. 900 n. Chr. weiter aus und liessen die Bevölkerungszahlen allmählich sinken. Darauf folgte laut den neuen Ergebnissen eine starke Dürreperiode zwischen 1020 und 1100 n. Chr., die laut den Forschern zum endgültigen Ende der klassischen Mayakultur geführt hat.

    Ob und welche Einflüsse des Menschen aufs Klima haben ist irrelevant, die Menschheit wird sich anpassen (müssen)….der Vermeidungszug ist schon lange abgefahren……auch wenn Klimaschützer Kopp stehen und mit den Füssen Fliegen fangen….wird sich daran auch nix ändern.
    Und wenn diese Typen meinen, sie könnten mal eben die Weltwirtschaft kommunistisch-ökologisch umwandeln, dann ham se ein Rad ab oder wurden in der Kindheit zu heiß gebadet.
    H.E.

  21. @Karlchen
    Jup……die Zeit ist wieder reif für große Onkels……ein zunehmender Anteil der Bevölkerung hat die Schnauze voll von verweichlichten Heulsusen, die sich in die Parlamente wählen lassen um dort relaxt an den Diäten fettfressen können und bei geilen Pensionen…..herablassend auf das arbeitende Pöbelvolk glotzen.

    Tja, das neue Personal im Lande…..wird denen bald zeigen, wo der Frosch die Locken hat….doch dann isses zu spät, dann hilft nur noch Flucht.
    Jup….dann werd auch ick „Klimaflüchtling“…….weil sich das gesellschaftliche Klima massiv verschlechtern wird…..die EU wirds zerbröseln und am Ende ist das Hemd näher als die Hose, my Home is my Castle…..oder so ähnlich.
    Derweilen beschließen die EU-Zwerge lieber ein wichtiges Gesetzt, das den Bierauschank in Tonkrügen verbietet……janz wichtig dat, der Wirt könnte nämlich den Säufer übers Ohr hauen.
    Wo is mein Kübel….mir wird schon wieder übel.
    Onkel Heinz…….wir san am Arsch

  22. @Ebel

    Die Kultur der Mayas starb infolgeder Maya-gemachten Klimaänderung aus.

    Heinz hatte ja schon Faktoren genannt. Hinzu kam der Ilopango.

    Alle Indizien zusammengenommen deutet vieles auf eine globale Klimakatastrophe hin, die ihren Ursprung in den 30iger Jahren des 6. Jahrhunderts fand. Als Auslöser dieser Klimakatastrophe wurde lange Zeit die Theorie um den Einschlag eines Meteoriten favorisiert. Weiterhin standen eine unterseeische Methangas-Eruption und ein gigantischer Vulkanausbruch in Verdacht, die Katastrophe ausgelöst zu haben. Jahrzehnte der wissenschaftlichen Forschung lieferten keine Beweise für die Theorie um einen Meteoriteneinschlag, oder einer Methangas-Eruption. In den letzten Jahren verdichteten sich aber die Anzeichen, dass ein Vulkanausbruch Auslöser der globalen Klimakatastrophe gewesen sein könnte.

    Bei seinem gewaltigen Ausbruch wurden 20 bis 30 Kubikkilometer pyroklastisches Sediment (Vulkangestein und Asche) – etwa das zehnfache des beim Ausbruch des Mount St. Helens freigesetzten Materials – ausgeworfen, die das Land in einem Radius von 100 km zerstörten. Tausende der im Hochland lebenden Angehörigen der Maya starben beim Ausbruch; das Maya-Dorf Joya de Cerén wurde von Gestein und Asche verschüttet – die Überlebenden flüchteten wohl ins Tiefland nach Guatemala und Belize.

    In Mittel- und Südamerika herrschte hingegen eine mehrere Jahre anhaltende Dürre und viele Mayastädte wurden verlassen. Die Reiche der Antike verschwanden und das finstere Mittelalter begann.

  23. 20 Heinz Eng 31. März 2017 11:38

    Darauf folgte laut den neuen Ergebnissen eine starke Dürreperiode zwischen 1020 und 1100 n. Chr.,

    Die Dürreperiode war die Folge der extensiven Rodung des Regenwaldes zur Gewinnung großer Flächen zum Maisanbau.

  24. @Karl Reichart:

    Man kann es schön rechnen. Gasmotor in der Biogasanlage mit 38% abzüglich „Biodiesel“ mit Palmöl aus Indonesien für die 200 Ps Traktoren, die bei uns täglich vorbei fahren. Großkraftwerk 50 %. Die Umwandlungsverluste Laden und Entladen werden gerne grün unterschlagen. Der Elektromotor ist seit seiner Efrindung Spitze, aber ohne Draht zum Kraftwerk Spielkram vom Legoauto.

    Von was reden sie da bitte? Ein PKW nutzt im Schnitt ca. 20% der Energie, die im Treibstoff steckt. Ein Gas und Dampf Kraftwerke holt 60% und mehr aus raus. Kein Übertraguns- und Ladeverlust der Welt kann das auf 20% senken, da müsste sich einiges verschlechtern.

    @Michael Krüger:

    Zudem sehen die Energiepläne der Bundesregierung immer noch -25% Stromeinsparung und -50% Energieeinsparung/ Primärenergieeinsparung bis 2050 vor. Also nichts mit E-Autos und Wind und Sonne, was alles noch mehr Strom kostet.

    Wie oft wollen sie das noch wiederholen? Es wird dadurch nicht richtiger. Es gibt keinen Plan der Regierung den Stromverbrauch zu senken. Hören sie auf das als Argument zu benutzen. Wie schreibt jemand weiter unten? Leere Worthülsen und dazu noch frei erfundene …

    Viel Spaß bei 100% EE bis 21XX. Und das ohne Speicher.

    Lesen sie die Fraunhofer Studie, die ich oben verlinkt habe. Wenn das nicht reicht vielleicht noch https://web.stanford.edu/group/efmh/jacobson/Articles/I/USStatesWWS.pdf (Stanford Studie zu 100% EE in den USA)

    @Martin Landvoigt:

    Warum aber geben sie die Vernunft zunehmend auf und propagieren immer mehr den ideologischen Unsinn, der ganz offensichtlich ohne vernünftige Grundlage ist? […] Wie kann es dann zu derartigen Dissonanzen zwischen den Fakten der Energiewende und der propagierten Meinung kommen?

    Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber außerhalb der Skeptiker-Blase ist das genau das Bild, das sie Skeptiker-Blase ausstrahlt. Hier wird Unsinn verbreitet, Ideologien und veraltete Vorstellungen scheinen die Meinungen zu beeinflussen und man sieht nur das hier und jetzt. Was ein Weiterführen der Entwicklungen und Trends verändern wird, wird oft vollkommen ausgeblendet.

    Zu der Ansicht, dass die vernünftige Grundlage fehlt kann man eigentlich auch nur kommen, wenn man annimmt, dass unsere CO2 Emissionen nichts mit dem Klima zu tun haben. Das scheint das zentrale Argument zu sein um das sich alles dreht und es ist mir weiterhin schleierhaft wie man eine messbare und zuordenbare Infrarotstrahlung sich als denkender Mensch so hinbiegen kann, dass sie keinerlei Wirkung auf die Temperatur der Erdoberfläche hat.

    Was die Fakten der Energiewende angeht: heute ist Wind und Solar sehr günstig und es wird noch günstiger werden. In wie fern die Investitionen des deutschen Stromverbrauchers dazu beigetragen haben, kann man schlecht exakt bestimmen. Wir können gerne darüber streiten, ob derartige Ausgaben nötig waren. Vielleicht wären heutige Preise ohne Subventionen verschiedener Staaten dann eben in 10 Jahren oder 20 Jahren eingetreten. Macht ja eigentlich auch nichts, etwas später umzusteigen. Es wird immer die geben, die lieber abwarten und schauen was sich durchsetzt. Sie werden auch immer günstiger fahren als die Early Adopter. Aber sie bestimmen nichts, sie laufen nur hinterher. Das ist langweilig und für reiche Nationen, die sich innovativ schimpfen geradezu beschämend.

  25. @jörg siebert.fi:
    Das geht zwar jetzt ein wenig off topic, aber ich versuche mich kurz zu halten. Bezüglich Trump:

    Und bisher lief alles nach Plan.

    Nichts lief nach Plan bisher. Wenn sie glauben durch ein paar Kürzungen bei Umweltbehörden ändern sich Fakten und Entwicklungen/Trends … ok. Trump ist eine narzistische Witzfigur mit sehr dünner Haut und er beweist es täglich selbst auf Twitter. Aber ich wollte mich kurz fassen:
    http://imgur.com/gallery/63Ui1

  26. 20 Heinz Eng 31. März 2017 11:38

    Darauf folgte laut den neuen Ergebnissen eine starke Dürreperiode zwischen 1020 und 1100 n. Chr.,

    Zur Dürre siehe:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/toedliche-duerre-selbstgemachter-klimawandel-stuerzte-maya-ins-verderben-a-801443.html

  27. „Herr“ Herp:

    Nach Plan: aber ja, Natürlich. Und es wird die Politik der Welt verändern!
    --3 Stunden vor der Ausrechnung der Stimmen konnte die NYT schon den Wahlsieg von Hillery verkünden: mit 83 % Sicherheit wird sie die Wahl gewinnen.
    Sie gewann die Wahl, aber Trump ist Präsident. Verkehrte Welt? Oder verkehrte Medien?
    Du gehörst zu denen die die Medien nördlich der Alpen oder östlich von Philadelphia lesen oder sehen. Nur: das sind die Medien die zur Demokratischen Partei gehören. In der USA. In Deutschland: der Spiegel( FÜR den ich mal Anfang der 60-ger Jahre demonstriert hatte. Blöd, oder?)
    Damals gab´s in Deutschland konservative Zeitungen ´wie FAZ, Welt, Zeit, SZ und so weiter. Heute sind alle Zeitungen linksgrün. In USA und in Deutschland (und auch im Norden wo ich wohne). Die berichten über ihre Wahrheiten .. wenn es denn Wahrheit ist!
    Spielt keine Rolle, denn Trump geht seinen Weg. Ohne die Demokratie zu beschädigen. Lasst das höchste Gericht der USA über Trumps Einreiseverbot urteilen: da wird er wahrscheinlich gewinnen. Sobald sein Kandidat gewählt worden ist. Und der hat wohl nicht mit dem Botschafter Russlands konferiert… – Kompromiss mit den Demokraten über Obamacare: ziemlich sicher.
    Trumps Ratgeber wollen alle 8 Jahre im Amt bleiben: die tun alles um ihren Präsidenten im Amt zu halten. Und das tut man indem man versucht seine Wahlversprechen durchzuführen. Das hat bisher geklappt. Er kann wenn er es wie Obama macht, mit Dekreten einen Grossteil seiner Versprechen durchpeitschen.
    Und ausserdem: USA steht ja für die Verteidigung Deutschlands: Tillerson will schnell die Nato- Kosten für u.a. Deutschland erhöhen: was macht Merkel? Kauft mal schnell USA Militärgerät für 22 Milliarden im Frühjahr… und dann vergiss wohl Donald nicht ihr zum Dank die Hand zu reichen (bald) in Hamburg…
    Maffiamethoden? Dank Maffia kam Kennedy an die Macht! (Und Reagan -- sagt Arte…)
    = Das ist USA!
    Mehr Geld für die Rüstung? Mehr Geld für die Beschäftigung. Der Anfang ist gemacht.
    Wie wir konstatieren können hat Obama trotz Minorität im Parlament sein Land in 8 Jahren Bushs Schulden um fast 10 Billionen $ über“trump“ft. Nicht schlecht, ohne Krieg… Das wird leichter sein für Donald. Vor allen Dingen da die Reps ja auch Klimaleugner sind und er mit den richtigen Sachen anfängt. Er hat alle „Trümpfe“ auf der Hand…
    Nicht das ich Trump mag, er ist wohl genauso ein S….stiefel wie seine Vorgänger. Aber objektiv gesehen ist er im Plan.
    Das Geld, das die jetzige deutsche Regierung seinen Bürgern durch de EE abnimmt, könnte weitaus besser genutzt werden als durch nicht effektive Energien zu verplempern. Aber da wäre sie wohl nicht links-grün… Und den Medien nicht genehm!
    Der Klimawandel stagniert. Das werden Trumps neue Meteorologen von NOAA bestätigen. Und die Diskussion um CO2 Einfluss auf eine normale globale Erwärmung geht jetzt erst los. Denn eine Wissenschaft über die man nicht diskutieren darf, ist keine Wissenschaft. Sondern Politik.
    Muss enorm frustrierend sein für linksgrüne wie Herp! Klimapolitik ade? Visst!

  28. 27 jörg siebert.fi 31. März 2017 17:35

    MIt Politik usw. kann man keine Naturgesetze außer Kraft setzen. Man kann höchstens auf Unwissenheit von Leuten setzen.

  29. Sebastian Herp 31. März 2017 13:53

    Sie werden es vielleicht nicht glauben, aber außerhalb der Skeptiker-Blase ist das genau das Bild, das sie Skeptiker-Blase ausstrahlt.

    Es gehört zu den Selbstimmunisierungsstrategien gerade der AGW-Hysteriker, unliebsame Fakten als Phänomene einer ‚Blase‘ zu titulieren.

    Hier wird Unsinn verbreitet, Ideologien und veraltete Vorstellungen scheinen die Meinungen zu beeinflussen und man sieht nur das hier und jetzt. Was ein Weiterführen der Entwicklungen und Trends verändern wird, wird oft vollkommen ausgeblendet.

    Das Gegenteil ist der Fall. Irrationale Behauptungen der AGW-Hysterie werden mit ‚modern‘ tituliert, Fakten sind veraltet: Das Wort vom postfaktischen ist leider zutreffend.

    Trends wie stagnierende Einsparungen, steigende Kosten, ausbleibende Erwärmung sind nachweisbar. Klimatrends werden behauptet, dabei ist ein kausaler Zusammenhang fragwürdig und mehr Ausdruck von lebhafter Phantasie. Denn lineare Trends gab es über länger Zeiträume im Klima nie. Nur wenn man beliebige Zeiträume wählt, kann man einen Trend behupten, der allerdings nicht seriös extrapolieren kann.

    Zu der Ansicht, dass die vernünftige Grundlage fehlt kann man eigentlich auch nur kommen, wenn man annimmt, dass unsere CO2 Emissionen nichts mit dem Klima zu tun haben.

    Das ist schlicht falsch, und das müssten sie auch wissen: Ich meine mit vielen auf ScSk, dass eine Treibhauseffekt nachweisbar ist, und eine isolierte CO2 Sensitivität bei knapp unter 1 K liegt. Wegen der vielfältigen Rückkopplungen existiert jedoch im realen Klima kein leicht zu quantifizierender Zusammenhang. Dieser kann netto auch unter 0,5 K ausmachen.

    Das aber ist irrelevant: Wenn wir durch menschliche Zivilisationen die CO2 Emissionen nicht ohne massive Verluste begrenzen können, ist diese Option keine realistische.

    Das scheint das zentrale Argument zu sein um das sich alles dreht

    Man müsste meinen, dass sie der Diskussion gar nicht gefolgt seien, oder alles komplett wieder vergessen hätten.

    … und es ist mir weiterhin schleierhaft wie man eine messbare und zuordenbare Infrarotstrahlung sich als denkender Mensch so hinbiegen kann, dass sie keinerlei Wirkung auf die Temperatur der Erdoberfläche hat.

    Da wir beide sehr wohl von einer Wirksamkeit ausgehen: Wie quantifizieren sie diese? Wie bestimmen sie eine zuverlässige TSR oder ECS?

    Was die Fakten der Energiewende angeht: heute ist Wind und Solar sehr günstig und es wird noch günstiger werden.

    Sie müssen wissen, dass das falsch ist. Om Mittel liegen die HK bei über dem 3-fachen von Kohlestrom. Durch die unzuverlässigkeit der Versorgung wird der Wetterstrom weitgehend wertlos.

    Vielleicht wären heutige Preise ohne Subventionen verschiedener Staaten dann eben in 10 Jahren oder 20 Jahren eingetreten.

    Ich setze dagegen: Bei den aktuellen Preisen kann fast kein Hersteller betriebswirtschaftliche Gewinne machen. Selbst subventionierte chinesische Hersteller gehen Pleite. Hohe Lagerbestände und Überproduktion drücken die Preise. Das ist keine gesunde Wirtschaftsentwicklung.

    Macht ja eigentlich auch nichts, etwas später umzusteigen.

    Wir haben durch Preisgarantien Milliardenverpflichtungen über 20 Jahre -- aber sie meinen, das mache nichts?

    Es wird immer die geben, die lieber abwarten und schauen was sich durchsetzt. Sie werden auch immer günstiger fahren als die Early Adopter. Aber sie bestimmen nichts, sie laufen nur hinterher.

    Es gab in der Technologiegeschichte immer wieder Erfolgsgeschichten und Fehlschläge. Wenn jemand das Risiko tragen will und ggf. dafür einen höheren Nutzen hat, wenn er richtig liegt, dann soll er sich dafür entscheiden können.

    Die Energiewende aber spielt mit dem Geld anderer Leute. Den Stomverbrauchen werden jahrzehntelange Lasten ohne Nutzen aufgebrummt, und das mit betrügerischen Behauptungen (1 Kugel Eis).

    Das ist langweilig und für reiche Nationen, die sich innovativ schimpfen geradezu beschämend.

    Echte Innovationen wären schnelle Brüter. Windmühlen gab es schon seit Jahrhunderten. Zudem zahlen ja nicht Nationen, sondern Menschen. Und da geht es um massive Umverteilung von Arm nach Reich.

  30. jörg siebert.fi,

    die ganze Welt ist gegen sie und natürlich die Medien ganz vorne dabei. Herje … ich würde zu gerne wissen wie man so wird. Hören sie sich selbst eigentlich dabei zu? Trumps Mann im Gericht, Trumps Meteorologen … wth!?!

    Sie dürfen so viel über Wissenschaft diskutieren wie sie wollen. Noch. Wenn erstmal Trumps Wissenschaftler sagen wie die Welt funktioniert, dann steht es fest 😉

    Es ist durchaus frustrierend Geistern wie ihnen zuzuhören. In was für einer (sorry für das Wort) beschissenen Welt leben sie? Augen auf! Nichts geht den Bach runter und braucht eine Reparatur durch Idioten die das Blaue vom Himmel versprechen, aber nichts unternehmen, wenn sie an der Reihe sind. Da ist kein Plan, da ist nur rumgewurschtel … der Typ, der für Trump das Budget aufgesetzt hat, hat tatsächlich im TV erwähnt, dass er das an Hand seiner Aussagen im Wahlkampf gemacht hat. Einfach so aus dem Ärmel geschüttelter Blödsinn …

    Und dass die -- nochmal Verzeihung -- Dummheit, die dieser Präsident auf Twitter an den Tag legt Show sein soll? Glaubt doch kein Mensch. Er verhält sich auf Pressekonferenzen genau so dämlich. Und die letzten Tage? Wahlkampfsversprechen war keine Vetternwirtschaft … nun sind die Kinder alle in Jobs in der Regierung untergekommen, juhu 😉 Rant Ende.

    P.S.: Ich bin ein bisschen froh, dass das mit Trump so läuft wie es läuft. Zeigt es doch dem Rest der Welt, dass die Populisten nur heiße Luft verbreiten und weiter nicht weg sein könnten von den armen Schluckern, die sie wählen …

  31. @Herp

    Wie oft wollen sie das noch wiederholen? Es wird dadurch nicht richtiger. Es gibt keinen Plan der Regierung den Stromverbrauch zu senken. Hören sie auf das als Argument zu benutzen

    .

    Energiekonzept
    für eine umweltschonende, zuverlässige
    und bezahlbare Energieversorgung
    28. September 2010

    Bis 2020 soll der Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 20% und bis 2050 um 50% sinken.

    Wir streben an, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern.

    https://i1.wp.com/www.thur.de/philo/bilder/blogs/energiekonzept.gif

    https://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:BmwtY2MfDA8J:https://www.bundesregierung.de/ContentArchiv/DE/Archiv17/_Anlagen/2012/02/energiekonzept-final.pdf%3F__blob%3DpublicationFile%26v%3D5+&cd=1&hl=de&ct=clnk&gl=de

    Haben wir es jetzt???

  32. @Herp

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/energiekonzept-2010.html

    https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Downloads/E/energiekonzept-2010.pdf?__blob=publicationFile&v=3

    Energiekonzept
    für eine umweltschonende, zuverlässige
    und bezahlbare Energieversorgung
    28. September 2010

    Bis 2020 soll der Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 20% und bis 2050 um 50% sinken.

    Wir streben an, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern.

  33. PS

    @Herp

    Lesen sie die Fraunhofer Studie, die ich oben verlinkt habe. Wenn das nicht reicht vielleicht noch (Stanford Studie zu 100% EE in den USA)

    Völlig belanglos, da die Bundesregierung was ganz anderes plant.

    Bis 2020 soll der Primärenergieverbrauch gegenüber 2008 um 20% und bis 2050 um 50% sinken.

    Wir streben an, bis 2020 den Stromverbrauch gegenüber 2008 in einer Größenordnung von 10% und bis 2050 von 25% zu vermindern.

  34. Folow the money, das ist ein Grundgesetz was die Menschen bewegt. In Deutschland folgt man dem Geld, indem man Subventionen für ineffektive Energien verbrät. Das wollte Clinton auch tun, doch sie gewann die Wahl und ist doch nicht Präsident.
    Alle US-Präsidenten hatten Probleme. Von Kennedy bis Obama. Nixon hat illegales getan. Reagan nicht ( und wie hat der Spiegel ihn gehasst!), Clinton hat den Kongress belogen -- NUR Nixon musste gehen. Trump wurde bespitzelt, genauso wie auch Merkel. Das ist der Gang der Welt, was wie abläuft, ist unwesentlich -- Trump wird mindestens 4 Jahre regieren. Russische Aktivitäten? Die USA hat Jelzins Wahl mindestens genauso manipuliert wie Russland Trumps Wahl. Nämlich im Endeffekt gar nicht.
    Alles Geplänkel, von New York Times übermittelt und von Spiegel übersetzt und von allen Herps nördlich der Alpen geglaubt.
    Nur: westlich und südlich von Pennsylvannia wählen die Leute Trump -- Ach Gott wie schlimm…

  35. Herr Krüger,

    faszinierend, das steht dort tatsächlich in dem einen Satz. Ich entschuldige mich, denke aber dennoch, dass der Autor damit den Stromverbrauch der Haushalte gemeint hat und nicht komplett alles. Sinnvoll ist es den Primärenergieverbrauch zu senken und die Effizienz beim Verbrauch von Strom zu erhöhen. Zumindest wird in der FAQ dazu (https://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/Energiekonzept/Fragen-Antworten/4_Energiesparen-Energieeffizienz/4-Energiesparen-Energieeffizienz.html) bei der ersten Frage/Antwort der Verkehr und Heizwärme extra erwähnt.

  36. @Ebel #19

    Klima ist die Folge vieler Ursachen. Im astronomischen Maßstab sind die Änderungen des Klimas im allgemeinen relativ langsam, aber schon eine leichte Abkühlung hat zur Völkerwanderung geführt. Die Kultur der Mayas starb infolgeder Maya-gemachten Klimaänderung aus.

    Zu dem natürlichen Klimaänderungen kommen zusätzlich die CO2-getriebenen Klimaänderungen — und die relativ schnell steigende CO2-Konzentration ist menschengemacht.

    Die Forschung hatte schon genügend Kenntnisse für den Klimawandel (z.B. Schwarzschild 1906 und Ernest Gold 1908) noch ehe die steigende CO2-Konzentration politische und wirtschaftliche Bedeutung erreichte.

    Das ganze Posting ist Murks.
    Zu den Maya:

    „Wir können nicht vom Aussterben der Maya sprechen, wenn es noch immer mehr als fünf Millionen Menschen gibt, welche die Sprache der Maya sprechen und ihre Weltanschauung bewahren“, erklärt Velásquez. „Die Maya haben ihre Kultur an andere Orte gebracht und leben heute ausserhalb ihres ehemaligen Territoriums, oft in Grossstädten. Sie sind moderne Menschen in unserer Welt, haben aber ihre alten Traditionen bewahrt.“

    Also nicht mal die Kultur ist ausgestorben. Auch Dürre besiegelte Ende der Mayas

    Das Märchen mit der Klimaänderung wg CO2 können Sie in der Form einem erzählen, der seine Hosen mit der Kohlenzange anzieht.

  37. @Sebastian Herp #35

    Ich entschuldige mich, denke aber dennoch, dass der Autor damit den Stromverbrauch der Haushalte gemeint hat und nicht komplett alles.

    Das bedeutet, dass sie den Autor des Energiekonzeptes Inkompetenz bescheinigen.
    Nachdem die Bundesregierung bei ihren Energiedaten nur den Gesamtstromverbaruch berichtet, denke ich stattdessen, dass dieser auch beim Energiekonzept gemeint ist.

  38. @Krishna Gans #36

    In Terra X lief letztens eine Serie in der gezeigt wurde, dass eine Klimaänderung wohl nichts damit zu tun hat, da die Städte die an Flüssen liegen zuerst verschwunden sind. Es gibt also noch viele Vermutungen dazu.
    Und selbstverständlich waren Kulturen früher nicht notwendigerweise in der Lage einen natürlichen Klimawandel lokal zu überstehen. Ihre Anpassungsmassnahme war dann eben Auswanderung
    Die Maya aber sind genauso wenig ausgestorben wie die Römer. Sie sind woanders hin gezogen.
    Heutzutage leben eben 7 Mrd. Menschen und viele arme Länder können mit dem Bevölkerungswachstum nicht mithalten.
    Länder ohne gute Energieversorgung mit fossilen Energien und moderner Landwirtschaft sind also nach wievor bedroht. Das ist aber schon der Fall bei natürlichen Klimaschwankungen und ihrer eigenen Bevölkerungsentwicklung. Die marginale Erwärmung von 0.9 K spielt da wohl eher eine untergeordnete Rolle.

  39. Die Mayakulturen durchlebten so einige Katastrophen. Erst mit den Einzug der Spanier ist die Kultur der Maya endgültig untergegangen. Und Dürren infolge von Maisanbau halte ich für Blödsinn. Dann müssten heute um Mexico-City nur Dürren vorherrschen.

  40. @ Günter Heß

    Länder ohne gute Energieversorgung mit fossilen Energien und moderner Landwirtschaft sind also nach wievor bedroht. Das ist aber schon der Fall bei natürlichen Klimaschwankungen und ihrer eigenen Bevölkerungsentwicklung. Die marginale Erwärmung von 0.9 K spielt da wohl eher eine untergeordnete Rolle.

    Das ist völlig korrekt. Die Folgen von mangelnder Energieversorgung sind ein Ausbleiben von Wirtschaftswachstum und Verelendung. Und genau das wollen die Klimaschützer letztlich erreichen. Für mich ist es verwerflich, den Menschen die Hilfe zu verwehren. Gerade aus moralischen Gründen ist der Klimaschutz zu bekämpfen.

  41. In meiner Jugend, also vor mehr als 50 Jahren, las ich einen Roman, bei dem mir das Grausen/Grauen kam. Ein mächtiger Geheimbund mit vielen finanziellen Möglichkeiten setzte sich das Ziel die Erde und wertvolle Elemente der Weltbevölkerung zu retten. Neue Nervengase waren gerade entwickelt worden. Der Geheimbund wollte ganze Großgebiete entvölkern um neuen elitären Gesellschaften das Überleben zu ermöglichen. Heute denke ich einige der Spinner leben unter uns und wollen in der großen Transformation das Überleben der Richtigen zu ermöglichen. Leider spielen solche Menschen Ratgeber für die deutsche Regierung.

  42. @ Karl Reichart

    Das war auch die Background-Story von ‚Kingsmen‘

  43. 36 Krishna Gans 31. März 2017 23:59

    Das ganze Posting ist Murks

    Das Posting ist nur für Dich Murks, weil Du auf Teufel komm raus den Treibhauseffekt bestreiten willst -- aber an den Fakten nichts ändern kannst.

    welche die Sprache der Maya sprechen

    Die Kultur besteht aus mehr als Sprache:u.a. Schrift, Wissen, Baukultur usw.
    Die Reste haben weitgehend die Spanier vernichtet.

  44. @Martin

    Mittlerweile ist es ja so, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer mehr in die EE investieren als die Industrieländer. Nun könnte man annehmen, dass es deshalb der Fall ist, weil man so blöd war, den Klimavertrag zu unterschreiben. Man darf aber nicht den Fehler machen, Deutschland mit irgend einem dieser Länder gleichzusetzen. Das ist zum einen der klimatische Unterschied, also höhere Sonnenscheindauer und bessere Winverhältnisse z.B. durch eine lange Küstenlinie.

    Es gibt da aber noch einen anderen Punkt. Der Wert der Währung eines Landes richtet sich dessen Wirtschaftskraft. Dummerweise werden Rohstoffe im allgemeinen in Dollar gehandelt. Außerdem ist es für den Preis egal wer den Barrel Rohöl kauft. Die reiche Schweiz muss genauso die 60$ zaheln wie das arme Bulgarien. Die Währung von Bulgarien ist aber weniger wert. Kennt jeder, der dort oder auch in Ungarn Urlaub gemacht hat. Man bekommt für sein Geld wesentlich mehr als in Deutschland. In der Schweiz ist es dagegen umgekehrt.
    Zusätzlich kann dann noch das Problem vorhanden sein, was man auch aus der DDR kennt. Mit unseren Aluchips konnte man nur Waren aus dem Ostblock kaufen. Im Rest der Welt wollte man ne harte Währung, also Devisen. Darum hat die DDR auch alles getan um an diese Devisen zu kommen. Man hat alles exportiert was der Westen gekauft hat, was dann dazu führte, dass diese Produkte in der DDR teuer und knapp waren.

    Am Ende stellt sich dann jedes Land die Frage, was kostet die Solarzelle und wieviel Kohle, Öl oder Gas bekomme ich für den gleichen Preis und wieviel Strom kann ich dann mit der Solarzelle herstellen und wieviel mit Kohle, Öl oder Gas.

  45. Is halt so, mit Klimasimulation kann man auch den allerdümmsten Bullshit beweisen, zumindest das Ebel glaubt das.
    12 Millionen Menschen sollen das Südamerikanische Klime beeiflusst haben…über 100 Jahre, nur weil se etwas Mais angebaut haben…..pöhhh, inzwischen sind wir 7 Mrd Menschen….und stoppeln etwas um die 0.7 Grad menschliche Klima-Bäh-Beinflussung rum…….als Ebel-Niebel…..würde ick vor Scham….dat große Klima-Maul halten.
    Nich alles, was ein Kool al Simulation in den Äther blubbert….muss auch der mit der Historie übereinstimmen.
    Am Ende wars nur ein Modell…..das sich die Pfunde weggehungert hat.
    H.E.

  46. @Oxy
    Voll-Depp
    Was kostet die Solarzelle samt SPEICHER……so sollte deine dämliche Frage lauten.

    Man…..habt ihr Ökos denn alle in Physik gepennt?

    Dumm, dümmer…..Öko.
    H.E.

  47. @Ebel #43

    Das Posting ist nur für Dich Murks, weil Du auf Teufel komm raus den Treibhauseffekt bestreiten willst --

    Nee, Herr Ebel, ich gehöre definitiv nicht zu der EIKE Fraktion. Da sind sie aber sowas von auf einem falschen Dampfer.

  48. @Ebel #43

    welche die Sprache der Maya sprechen

    Die Kultur besteht aus mehr als Sprache:u.a. Schrift, Wissen, Baukultur usw.
    Die Reste haben weitgehend die Spanier vernichtet.

    Anscheinend haben Sie nicht den ganzen Artikel gelesen, da der Ihnen Widerspricht, oder ?
    Zumindest läßt Ihr verkürztes Zitat darauf schließen.

  49. @Heinz

    Ich hab nicht in Physik gepennt, du aber im Fach Wirtschaft bzw. Ökonomie.
    Wobei ich sagen würde, dass dein Fehler auf Schwarz-Weiß-Denken beruht. Entweder ganz oder gar nicht, was dann eher der sozialistischen Ideologie entspricht und nicht dem freien Mark, auf dem jeder selbst entscheiden kann, was richtig für ihn ist. Im Kapitalismus denkt nun mal keiner so. Nimm z.B. die Automatisierung. Diese sorgt dafür, dass Produkte billiger werden, also müsste jeder diese einsetzen. Ist aber nicht so, da die Maschinen für die Automatisierung Geld kosten und diese Kosten nur über die Stückzahlen reingeholt werden können. Wenn das Produkt nur von wenigen gekauft wird, ist daher weiterhin Handarbeit angesagt.

    Im Kapitalismus gehts nun mal darum für dein Geld möglichst viel zu bekommen. Für die Schwellenländer bedeutet das dann 10, 20 oder 30% EE und dafür entsprechend weniger Kohle-, Öl- oder Gasimport.

  50. oxybenzol 1. April 2017 22:52

    Mittlerweile ist es ja so, dass die Schwellen- und Entwicklungsländer mehr in die EE investieren als die Industrieländer.

    Das bezweifele ich. Wenn Sie vor allem die Subventionen der Chinesen in die Solarindustrie meinen, dann denke ich:

    China subventionierte in die Produktion der Solar-Panels, weil in D in Konsum-Subventionierung war und dadurch Absatzmärkte geschaffen wurden. Dann setzte ein radikaler Verdrängungswettbewerb um EEG-Milliarden ein. Schließlich gab es Überproduktion und gigantische Lagerbestände. China half wieder seiner eigenen Industrie, in dem sie die überzähligen Lagerbestände im Lande installieren ließ und zugleich ein internationale Reputation zu erhalten.

    Der Rest der Schwellenländer wird vermutlich durch internationales Geld dazu bewegt EE-Projekte durchzuführen. Und das geht z.B. so: Stellen sie sich vor, es gibt irgend ein Großprojekt. Egal ob Staudammbau, Windparks, Atomkraftwerk oder was auch immer: Wenn es von den Gebern gefördert wird, fließen Gelder. Wenn die Geber das nicht finanzieren, dann findet das Projekt nicht statt. Wenn es stattfindet, gibt es immer Möglichkeiten, Gelder in die Taschen der Funktionäre umzuleiten: Je größer die Projektsumme, um so mehr lässt sich umleiten. Die Sinnhaftigkeit ist darin nur in so weit ein Kriterium, wie es zur Rechtfertigung der großen Zahlungsströme benötigt wird. Man sagt auch Smoke Screen dazu.

    Nun könnte man annehmen, dass es deshalb der Fall ist, weil man so blöd war, den Klimavertrag zu unterschreiben.

    Warum ist das denn blöd? Die meisten sind doch Zahlungsempfänger. Wieso sollten sie dann nicht unterschreiben?

    Man darf aber nicht den Fehler machen, Deutschland mit irgend einem dieser Länder gleichzusetzen.

    Das wäre in der Tat ein Fehler: Deutschland zahlt, die anderen bekommens.

    Das ist zum einen der klimatische Unterschied, also höhere Sonnenscheindauer und bessere Winverhältnisse z.B. durch eine lange Küstenlinie.

    Danke für die Illustration zum Thema Smoke Screen.

    Am Ende stellt sich dann jedes Land die Frage, was kostet die Solarzelle und wieviel Kohle, Öl oder Gas bekomme ich für den gleichen Preis und wieviel Strom kann ich dann mit der Solarzelle herstellen und wieviel mit Kohle, Öl oder Gas.

    … und zwar nach den Verzerrungen über Subventionierung, Entwicklungshilfe und Korruption. Markt und Vernunft spielen dann eigentlich nur eine Statistenrolle.

  51. oxybenzol 2. April 2017 10:13

    Im Kapitalismus gehts nun mal darum für dein Geld möglichst viel zu bekommen. Für die Schwellenländer bedeutet das dann 10, 20 oder 30% EE und dafür entsprechend weniger Kohle-, Öl- oder Gasimport.

    Es geht überall darum, dass die Entscheider ihren Nutzen maximieren. Ob dies nur Macht oder Reichtum ist, spielt keine Rolle. Das ist im ‚Kapitalismus‘ nicht anders wie in beliebigen Systemen. Reinen Kapitalismus gibt es ohnehin nicht mehr. Welches Land ist denn heute ‚kapitalistischer‘? Die USA mit ihren tausenden Verordnungen? Oder China, wo das Einkommensverteilung sich weit mehr spreizt? Oder doch Russland, wo ein Staatskapitalismus die Oligarchen ablöst?

  52. @Martin

    Was du geschrieben hast ist zwar größtenteils richtig, nur lässt sich daraus nicht ableiten, dass EE immer Mist und Fossil immer gut ist. Der größte Konzern in diesem Bereich ist nun mal Exxon und dessen Chef ist nun Minister in der US-Regierung. Die schauen doch nicht einfach zu, wie ihnen die Felle wegschwimmen. Bestechung gibt es daher bei allen und nicht nur bei der deiner Meinung nach sinnlosen EE.

    Schau dir einfach mal die Energieversorgung von Hawaii an. Dieser Bundestaat setzte seit vielen Jahrzehnten auf Öl, die teuerste aller Möglichkeiten. Nun könnte man fragen, warum setzen die nicht auf Strom durch Erdwärme, haben ja genug vulkanische Aktivität. Wurde in den 90er Jahren überprüft und als zu teuer befunden. An der Stelle kann man schon skeptisch werden, ob da nicht Geld geflossen ist, aber egal. Dann ging der Ölpreis durch die Decke und die kWh kostete 30 ct. Nun waren da auf einmal diese Solarzellen und die Bevölkerung hat sich dann ganz basisdemokratisch dafür entschieden, einen Teil des Strombedarf durch billigeren Solarstrom zu decken. Dass diese dann vielleicht nur so billig waren, weil China die Produktion subventioniert, ist den Menschen egal. Dem Pickup-Fahrer ist es ja auch egal, dass auch die Ölindustrie subventioniert wird. Dir ist es ja auch egal, dass der ÖPNV subventinoert wird. Du bezahlt nur so viel wie du musst.

    Zu Hawaii gibts noch was zu sagen. Tesla installiert dort einen Solarpark mit 20 MWh Speicher. Tesla verkauft dort die kWh für 13,9 ct während 15 ct normal ist. Nun kommt bei den Meisten natürlich der Gedanke auf, Tesla macht Minus und Musk finanziert das mit seinen Mrd. Dieser Gedanke entsteht aber auch nur aufgrund von Vorurteilen und nicht aufgrund von Informationen, denn sowohl auf Hawaii als auch auf dem Festland sind auch andere Unternhmen in der gleichen Richtung tätig.
    So und nun noch ein Link zu einem anderen Autokonzern, der mittlerweile in die gleiche Richtung geht.
    https://www.mercedes-benz.com/de/mercedes-benz-energy/
    Die Welt verändert sich ständig. Man muss aber auch mutig genug sein um sich diese Veränderungen ansehen zu können. Dieser Mut schwindet bei Menschen im fortgeschrittenen Alter.

  53. @Oxy
    Janz einfache Frage……..selbst für Grundschüler wie Du…..Solarzelle plus Akku…..was kostet es und wie hilft uns die Sonne im Winter?
    So….und nun, geh nochmals in die Schule….und in 3 Jahren, kannste mir dann….meine subversive Frage beantworten.

    H.E.

  54. @Oxy….Mut hat selten was mit Intelligenz zu tun.
    Nur weil ein Nation..nahe Äquator, a bisserl in Solar investiert…..muss der Bullshit in Nordeuropa noch lange nich funktionieren.
    Du bist anscheinend…ein Öko mit Mindestmaß an Grundbildung……aber inner Oberstufe, haste voll verpennt, fallst Du die überhaupt erreicht hast.
    Sorry….lass Dich nie elektrotechnisch mit dem Pittbull ein…Du wirst immer verlieren, denn ick hab die Physik der E-Technik hinter mir.
    So…..und nun…..komm mal mit echten Argumenten, ansonsten zerleg ick Dich in Deine ökologischen Bestandteile.

    E-O

  55. @ Heinz, #54:

    Das funktioniert auch am Äquator nicht zu vernünftigen Kosten. Selbst wenn die Bevölkerung sich ganz basisdemokratisch dafür entscheidet, dass es zu funktionieren hat.

    Ich hatte das Beispiel Singapur hier glaube ich schon mal gebracht: Die Regierung dort (Technokraten; die rechnen dort noch anstatt basisdemokratisch die Physik abzuschaffen) hatte vor nicht allzu langer Zeit mal eine Studie erstellt, die zeigen sollte wie teuer eine PV-Versorgung mit ausreichend Puffer-/Speicherkapazität wäre, um ihre Abhängigkeit von Gaspreisen zu reduzieren. Also im Prinzip: Tagsüber PV, nachts Gaskraftwerk. War aber praktisch unbezahlbar.

    …und das in einem winzigen Stadt-Staat mit 12 Stunden senkrechter Sonneneinstrahlung am Tag und einem Wetter, nach dem man die Uhr stellen kann. Also die idealen Voraussetzungen, um ein Zappelstromnetz halbwegs vernünftig betreiben zu können.

    Aber in Deutschland funktioniert das natürlich bestens… ;))

  56. @Heinz

    Du hast also nicht nur in Wirtschaft gepennt sondern auch in Deutsch bzw. Leseverständnis. Ich zitiere mich mal sebst

    …nur lässt sich daraus nicht ableiten, dass EE immer Mist und Fossil immer gut ist.

    Das Teil stand sogar in der ersten Zeile des Kommentars, den du dann kritisiert hast. Was isn los mit dir, brauchst du ne Brille oder ignorierst du einfach das was dir nicht in den Kram passt. Außerdem, wo habe ich mir hier bei dem Thema auf Nordeuropa oder Deutschland bezogen?

    @Alfonzo
    Nicht „zu funktionieren hat“ sondern funktioniert. Es geht an der Stelle doch nicht darum, dass die ganze Insel mit Solar versorgt wird sondern nur darum die Stromrechung zu verringern, weil sich die Regierung für Öl entschieden hat. Du würdest das genauso tun, denn auch du willst kein Geld verschenken.
    Singapur ist außerdem weder ein gutes Gegenbeispiel zu Hawaii, da letzteres nun mal mit dem teuren Öl bzw. Diesel Strom erzeugt und Singapur ist auch kein Schwellen- oder Entwicklungsland. Das pro-Kopf-BIP liegt über dem von Deutschland.

  57. Leute, nur mal so nebenbei. Ich habe letztens mal geguckt wer in die erneuerbare Energien investiert.

    Sieht so aus als wenn die alten Energie-Firmen (auch Big Oil) schon lange mitmischen und sich massgeblich mit Ihren Investitionen im neuen Markt positionieren.

    Das heisst, dass der ganze politische Hokus Pokus am System nicht viel aendern wird.

    Es ist absehbar das irgendwann die Energiekonzerne mit den erneuerbaren Energien auch auf der Abschussliste der „Gruenen“ stehen werden.

    Heute schon auf ner Demo gegen Windkraft gewesen? Solar macht kaputt

  58. Lol, auch nicht unter Trump.

    Kohlekraftwerke dürfen nun weiterhin ihre Abgase ungefiltert in die Luft blasen.

  59. @oxybenzol #49

    Im Kapitalismus gehts nun mal darum für dein Geld möglichst viel zu bekommen. Für die Schwellenländer bedeutet das dann 10, 20 oder 30% EE und dafür entsprechend weniger Kohle-, Öl- oder Gasimport.

    Blöderweise ist „EE“ ein mehrdeutiger Begriff. Wenn du damit Wasserkraft meinst, dann ist das ein alter Hut. Die ist per se wirtschaftlich und wurde schon Jahrzehnte vor dem Ökohype in industriellem Maßstab genutzt.

    Wenn du unter „EE“ Windräder, Solarzellen & dgl. verstehst, dann unterstellst du hier gerade dass die kostengünstiger seien als fossile Brennstoffe. Das ist nicht der Fall. Es gibt keinen Ort auf der Erde, an dem Wind- oder Solarstrom ohne Subventionen produziert wird.

  60. @oxybenzol #52

    Schau dir einfach mal die Energieversorgung von Hawaii an. Dieser Bundestaat setzte seit vielen Jahrzehnten auf Öl, die teuerste aller Möglichkeiten. Nun könnte man fragen, warum setzen die nicht auf Strom durch Erdwärme, haben ja genug vulkanische Aktivität. Wurde in den 90er Jahren überprüft und als zu teuer befunden. An der Stelle kann man schon skeptisch werden, ob da nicht Geld geflossen ist, aber egal. Dann ging der Ölpreis durch die Decke und die kWh kostete 30 ct. Nun waren da auf einmal diese Solarzellen und die Bevölkerung hat sich dann ganz basisdemokratisch dafür entschieden, einen Teil des Strombedarf durch billigeren Solarstrom zu decken.

    Du spinnst die Legende weiter. Konventioneller Strom ist auf Hawaii -- so wie auf den meisten Inselstaaten -- so teuer, weil die Rohstoffe zu hohen Kosten per Schiff antransportiert werden müssen. Aber selbst im sonnigen Hawaii bei den teuren Brennstoffpreisen wird Solarstrom subventioniert. D.h. er ist nicht billig, und die Lasten trägt der Steuerzahler. Hier zwei von vielen Links, die hawaiianischen Häuslebauern die verschiedenen Subventionsmöglichkeiten erlären. Es sind ne ganze Menge.

    http://www.alternateenergyhawaii.com/residential/photovoltaic/tax-credits-incentives
    https://solarpowerrocks.com/hawaii/

  61. @Sebastian Herp

    #7 und #24

    Ein PKW nutzt im Schnitt ca. 20% der Energie, die im Treibstoff steckt. Ein Gas und Dampf Kraftwerke holt 60% und mehr aus raus. Kein Übertraguns- und Ladeverlust der Welt kann das auf 20% senken, da müsste sich einiges verschlechtern.

    Nun ja, da sollte man schon mit einigermaßen richtigen Zahlen arbeiten. Wind und Solar liegen im Schnitt bei 25% Wirkungsgrad. Der fossile Kraftwerkspark in D hat aktuell einen Gesamtwirkungsgrad von 43% laut UBA. Ihr GuD Kraftwerk mit 60% WG ist die klare Minderheit und das wird auch noch einige Zeit so bleiben. Alles zusammen genommen kommen wir auf einen Gesamtwirkungsgrad aller Kraftwerke von 35%. Von diesem WG gehen noch weg: Eigenverbrauch der Kraftwerke (ca.7%), Netzverluste (ca. 6%), Batterieverluste im Fahrzeug durch Be- und Entladung (ca. 23%), Verluste E-Motor (6%).

    Am Ende kommt das E-Fahrzeug mit einem Gesamtwirkunsggrad von 22% auf die Straße. Das liegt in etwa auf dem Niveau eines Autos mit Verbrennungsmotor, wenn man nur die mechanische Leistung rechnet. Im Realbetrieb des Autos muss allerdings nicht nur angetrieben sondern auch klimatisiert werden und zwar permanent. Die benötigte Wärmeenergie ist in unseren Breiten die größte Komponente. Die gibts im fossilen Fahrzeug quasi gratis, im E-Fahrzeug muss sie exergetisch sinnlos erst im Kraftwerk als Strom erzeugt und danach im Auto wieder in Wärme umgewandelt werden. So kann sich der Stromverbrauch der E-Mobile im Winter auch schnell mal verdoppeln.

    In Summe dürfte das E-Mobil in Deutschland bis auf weiteres wenig Chancen haben, den Energieverbrauch und die Emissionen eines Verbrenners zu unterbieten, auch wenn gefühlte Millionen von politisch gefärbten Rechnungen das Gegenteil suggerieren wollen. Das ändert sich erst, wenn man den Kraftwerkspark auf überwiegend Kernenergie umstellt und deren Potenzial auch ausnutzt. Dann hat das fossile Auto tatsächlich keine Chance mehr. Aber sinnvolle Sachen sind anscheinend in der Energiewende ausgeschlossen.

  62. Naja…und ihre Öko-Blase im Hirn.
    Inseln….warum so weit glotzen, wenn Malta so nah ist?
    https://de.wikipedia.org/wiki/Enemalta

    Da Malta keine eigenen Ressourcen besitzt, setzt die Enemalta komplett auf importierte Brennstoffe, vor allem schweres Heizöl. Im Jahr 2006 produzierten die beiden Kraftwerke der Enemalta 2261189 MWh und setzten dabei für jede erzeugte Kilowattstunde 0,8782 kg CO2 frei.

    http://www.siemens.com/press/de/pressemitteilungen/?press=/de/pressemitteilungen/2015/power-gas/pr2015020120pgde.htm&content%5B%5D=PG

    Siemens hat von Electrogas Malta einen Auftrag für den schlüsselfertigen Bau eines Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerks erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt rund 175 Mio. Euro. Die mit Erdgas betriebene Anlage verfügt über eine elektrische Leistung von 200 Megawatt. Das Projekt ist Teil des Programms der maltesischen Regierung, das darauf abzielt, bei der Stromproduktion von Öl auf den umweltfreundlicheren Energieträger Gas umzustellen. Um die Gasversorgung sicherzustellen, baut Electrogas Malta einen Speicher für flüssiges Erdgas (LNG) und eine Regasifizierungsanlage, die das flüssige Erdgas wieder in Gas umwandelt. Nach Inbetriebnahme im Sommer 2016 wird die effiziente GuD-Anlage die Hälfte des Strombedarfs von Malta decken können.

    Zugegeben….in Malta sieht man zunehmend Solaranlagen…..GWW wird auch oft über Solarthermie uff´n Dach produziert….aber am Ende, sinds doch wieder die fiesen Fossilen, die den Strom dieses Kalkfelsens produziert.
    Tja…ergründet man die Gründe…..ist am Ende, der Steuerstaat der fiese Sack.

    http://ec.europa.eu/eurostat/statistics-explained/index.php/Energy_price_statistics/de#Strompreise_f.C3.BCr_Haushaltskunden

    Der Anteil von Steuern und Abgaben (einschließlich Mehrwertsteuer) am Gesamtstrompreis war in Malta und im Vereinigten Königreich am niedrigsten (4,7 % bzw. 4,8 %); dort ist der Mehrwertsteuersatz relativ niedrig, und es werden keine weiteren Steuern auf den Grundpreis erhoben. Nur in diesen beiden EU-Mitgliedstaaten enthielt der Endpreis einen Steueranteil in einstelliger Höhe.

    In Anbetracht der Sachlage…das die Malteser wohl grad 16 Cent/kWh zu zahlen haben…..ist hier jedwede-Öko-Bullshit-Aussage…..in die berechtigte Tonne zu treten.

    Der Gierschlund ist der sozialistische Staat…ersatzweise der Rollstuhlfahrer……..und Öko is die blöde Ausrede, den geduldigen Stromkunden bei der Stange zu halten.

    Was zu beweisen war.
    Onkel Heinz….Windrad-Anreiner-Geschädigter

  63. @anorak

    Du spinnst die Legende weiter. Konventioneller Strom ist auf Hawaii — so wie auf den meisten Inselstaaten — so teuer, weil die Rohstoffe zu hohen Kosten per Schiff antransportiert werden müssen. Aber selbst im sonnigen Hawaii bei den teuren Brennstoffpreisen wird Solarstrom subventioniert. D.h. er ist nicht billig, und die Lasten trägt der Steuerzahler. Hier zwei von vielen Links, die hawaiianischen Häuslebauern die verschiedenen Subventionsmöglichkeiten erlären. Es sind ne ganze Menge.

    Unter deinem ersten Link ist doch die Strompreisentwicklung von Hawaii dargestellt. Da ist zu sehen, dass der Preis bis 1996 noch in Ordnung war. Das ist dann auch die Erklärung, warum Hawaii kaum auf die billigere Kohle gesetzt hat.
    Die basisdemokratische Entscheidung der Bürger bezieht sich auf die Zeit ab 2007, da zu dem Zeitpunkt der Preis schon bei 25 ct / kWh lag und bis zum Ausbruch der Finanzkriese auf 33 ct anwuchs. Dass sich die hawaiianische Regierung später entschieden hat, die Strom produktion auf EE umzustellen, war mir schon klar. Allerdings hatte ich eine Sache übersehen. Obama ist ja erst 2009 Präsident geworden, also nahm ich an, dass auch der Bund erst seit 2009 Solar fördert. Witzigerweise macht der das aber schon seit 2005. Ich hätte erlichgesagt nie gedacht, dass die Republikaner Geld für EE-Förderung ausgeben und dann auch noch in Höhe von 30% des Anlagenpreises. Das wäre ja selbst Schwarz/Gelb nie eingefallen.

    Wenn du unter „EE“ Windräder, Solarzellen & dgl. verstehst, dann unterstellst du hier gerade dass die kostengünstiger seien als fossile Brennstoffe. Das ist nicht der Fall. Es gibt keinen Ort auf der Erde, an dem Wind- oder Solarstrom ohne Subventionen produziert wird.

    http://www.revistaei.cl/2016/08/17/licitaciones-piso-de-ofertas-es-de-us-29-y-colbun-estaria-entre-las-mas-afectadas/

    Ist leider auf spanisch. Inhalt ist eine 246 MWp Solaranlage in der Atacamawüste, die Strom für 2,9 ct / kWh herstellt. In Chile wird EE nicht subventioniert, soweit ich das mitbekommen hab, es gibt aber ne CO2-Steuer.

  64. @Heinz

    In Anbetracht der Sachlage…das die Malteser wohl grad 16 Cent/kWh zu zahlen haben…..ist hier jedwede-Öko-Bullshit-Aussage…..in die berechtigte Tonne zu treten.

    Bei dem Preis trotz sehr niedrigem Steueranteil wundert es mich nicht, dass die Bayern ihre neuen Gaskraftwerke wieder eingemottet haben.

  65. Ich verstehe nicht, warum sich einer wie Herp immer wieder wie der dümmste giftgrüne Vollpfosten hier aufführen will, und auch meint, er wäre klüger und moralisch besser als Trump. Merkt denn dieser Kerl überhaupt nicht, dass ihm Trump in jeder Hinsicht haushoch überlegen ist?

  66. 65 Beobachter 6. April 2017 15:59

    wäre klüger und moralisch besser als Trump

    Ohne Pflichtimpfung wären die Pocken heute noch nicht ausgestorben, wie z.B. die Zunahme der Masernerkrankungen beweist.

    Vorsorge kann für den Einzelnen Probleme bringen (z.B. Impfzwischenfälle), aber insgesamt bringt die Vorsorge erstebenswerte Ergebnisse.

    Trump ist Lobbyist uns sagt: lieber jetzt Gewinn als Vorsorge.

  67. Eine Impfung, deren Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist, mit Klimaschutzmaßnahmen zu vergleichen, hat ein gewisses Geschmäckle……nach Hundekacke.

    Den Klimaaposteln ist selbst der dümmste Vergleich immer noch gut genug….um Multi-Milliarden-Ausgaben schön zu reden.
    Was hätte man mit dieser Knete wirklich sinnvolles für die Menschheit machen können……so aber, wird nur umverteilt….und die Armen in den Industrieländern sind die Gelackmeierten.

    Was wäre wenn…..die derzeitige Erwärmung zu 99,9% natürliche Ursachen hätte…..würde man da nich lieber anfangen die Dämme zu erhöhen und gefährdete Städte landwärts neu aufbauen?

    Egal…..Religion kennt keine Grenzen darin sich neue Einnahmequellen einfallen zu lassen, erst schlechtes Gewissen einreden und dann mittels Ablasshandel den eigenen Geldbeutel bis zum bersten füllen……die katholische Kirche hats vorgemacht……die Klimakirche macht fleissig weiter.
    Derweilen weiß die Energiewirtschaft nicht mehr, wie sie all die Löcher stopfen soll, die die bekloppte Stromwende in unsere Infrastruktur reißt.

    Statt Gegenstrahlung….sollte Gott mal etwas Intelligenz auf die Menschheit strahlen……..könnte vllt helfen gegen das geistige Mittelalter.
    H.E.

  68. @Oxy
    Gaskraftwerke sind Spitzenleistung-Erzeuger…..die dann in Aktion treten, wenn im Netz Stromspitzen (Mittagsspitze) auftreten. Pumpspeicherkraftwerke sind Speicher…..die in Schwachlastzeiten überschüssigen Strom speichern um dann die Lastspitze zu Mittag abzufangen….und somit ihr Geld verdienen.

    Knall ick stattdessen Mittagsstromerzeuger, die extrem vom Wetter und der Jahreszeit abhängig sind, ohne Sinn und Verstand ins Netz…..sind die bisherigen Garanten für eine stabile Stromversorgung die Gearschten, die Investitionen ein Schuss in den Ofen….die Anteilseigner und Gesellschafter, die mit Investzeiträumen von 20-40 Jahre gerechnet haben, sind neuerdings die Blöden der Republik.
    Der gehässsige Stinkefinker aus der Öko-Ecke krümmt sich spätestenst dann in die eigene Richtung, wenn die alte Infrastruktur am Boden liegt und die Neue….diese nicht ersetzen kann.
    Übrigens…..die EU plant in der Zukunft…..auch noch die KWK platt zu machen…..ich hoffe, Du hast genug Kerzen und warme Decken im Haus, wenn die Scheiße erstmal anfängt bis Berlin zu stinken.
    Während Trump die nationale Energieversorgung wieder auf gesunde Füsse stellt……zerbombt die EU unsere in Rekordzeit…..und dat Klima, lacht sich derweilen scheckig.
    Und dat allet nur deshalb, weil ein paar ökobesudelte Vollpratzen den Öko-Lobbyisten vollständig auf den tödlichen Leim gehen.
    Gute Nacht Deutschland, gute Nacht Europa…….wird mal wieder Zeit, bestehende Strukturen in die Steinzeit zu bomben.

    E-O

  69. Heinz Eng schrieb am 6. April 2017 20:50:

    Eine Impfung, deren Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist, mit Klimaschutzmaßnahmen zu vergleichen, hat ein gewisses Geschmäckle…

    Der Impfeinwurf kam ein wenig überraschend -- der Zusammenhang erschließt sich mir auch nicht so recht. Am ehesten wird es sich auf die Trumpschen Äußerungen ala „Impfen verursacht Authismus“ beziehen. Das waren schon gewagte Thesen …

  70. Heinz Eng 6. April 2017 20:50

    Eine Impfung, deren Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist, mit Klimaschutzmaßnahmen zu vergleichen, hat ein gewisses Geschmäckle……nach Hundekacke.

    Es erinnert an die berüchtigten Schlangenöl-Verkäufer … und liegt auf einer Linie zu dem Auftreten von Michael Mann im US-Kongress-Hearing. Er hat mit dubiosen Methoden den Alleinvertretungsanspruch der Wissenschaften vorgetragen und ließ sich von Claqueren feiern.
    Mit dieser Methode werden all Verdienste der Wissenschaften -- einschließlich der Schwerkraft-Gesetze -- beansprucht, um nunmehr auch den Klima-Hokus-Pokus, der keinerlei belastbare Vorhersagen machte, aufzuplustern.

    Den Klimaaposteln ist selbst der dümmste Vergleich immer noch gut genug….um Multi-Milliarden-Ausgaben schön zu reden.

    Aber Mann meinte doch, dss die Koch-Brothers all die Wissenschaftler schmieren würden, die ihm widerporstige Zweifel entgegen stellen.

    Was hätte man mit dieser Knete wirklich sinnvolles für die Menschheit machen können……so aber, wird nur umverteilt….und die Armen in den Industrieländern sind die Gelackmeierten.

    Die bedanken sich doch artig bei diesen Moralaposteln, die mit den Geldern die Welt retten.

    Was wäre wenn…..die derzeitige Erwärmung zu 99,9% natürliche Ursachen hätte…..würde man da nich lieber anfangen die Dämme zu erhöhen und gefährdete Städte landwärts neu aufbauen?

    Und wenn die Erwärmung nur 50 % natürliche Ursachen hätte, würde man da nicht lieber anfangen die Dämme zu erhöhen und gefährdete Städte landwärts neu aufbauen?

  71. Heinz Eng 6. April 2017 20:50

    Eine Impfung, deren Wirkung wissenschaftlich bewiesen ist, mit Klimaschutzmaßnahmen zu vergleichen, hat ein gewisses Geschmäckle……nach Hundekacke.

    Es erinnert an die berüchtigten Schlangenöl-Verkäufer … und liegt auf einer Linie zu dem Auftreten von Michael Mann im US-Kongress-Hearing. Er hat mit dubiosen Methoden den Alleinvertretungsanspruch der Wissenschaften vorgetragen und ließ sich von Claqueren feiern.
    Mit dieser Methode werden all Verdienste der Wissenschaften -- einschließlich der Schwerkraft-Gesetze -- beansprucht, um nunmehr auch den Klima-Hokus-Pokus, der keinerlei belastbare Vorhersagen machte, aufzuplustern.

  72. #69

    Der Impfeinwurf kam ein wenig überraschend — der Zusammenhang erschließt sich mir auch nicht so recht.

    Der Poster wollte wahrscheinlich das Vorsorgeprinzip sinnbildlich darstellen.

    3 Fehler im Bild:

    1. Bei Krankheiten wissen wir, dass die Bedrohung real ist. Bei der „Klimakatastrophe“ nicht.
    2. Wir wissen dass Impfung wirksam schützt, beim „Klimaschutz“ wissen wir das nicht.
    3. Die Kosten einer Impfung sind Portokasse, die Kosten des „Klimaschutzes“ sind gigantisch.

  73. @Marvin
    Vorab….ich bin kein Impfgegner…..hab brav jede Impfung mitgemacht, die so als Kind angeboten wurde, einzig Grippeschutz mach ich NOCH nicht mit, fühl mich noch zu jung dafür.
    Eigentlich hat mich dieses Thema bisher auch nicht weiter interessiert…..aber auf Dein „Trump“ Argument hin….hab ick doch mal die olle Ente angeschmissen.
    https://duckduckgo.com/?q=verunreinigte+Impfserum&t=h_&ia=web
    und dabei das gefunden…..
    https://www.zentrum-der-gesundheit.de/impfstoff-herstellung-ia.html
    Immerhin scheint die Geschichte mit dem Autismus und einer Impfung (MMR) einen italienischen Gericht ausgereicht zu haben….einen Zusammenhang herzustellen.
    http://www.pravda-tv.com/2012/10/italienisches-gericht-mmr-impfung-verursachte-autismus-zahl-erkrankter-kinder-steigt/

    Ich möchte mich für die Quellen entschuldigen, in der Kürze der Zeit war es mir nicht möglich, tiefergehende Studien zu erarbeiten. Doch schon jetzt kann ich behaupten, das Dein Trump-Bashing wohl eher persönlichen Gründen folgt und nicht vollständig wissenschaftlich begründet ist.
    MfG
    H.E.

  74. @Marvin
    Nachtrag:

    „Wir sehen die Autismus-raten explodieren, niemand weiß genau, warum“, sagte US-Präsident Barack Obama schon 2008. Die Zahlen sind erschreckend: Im Jahr 1975 lag das Risiko für Autismus in den USA bei 1 von 50.000 Kindern, heute steht es bei 1 von 25. Tendenz: Weiter ansteigend. Eine rein genetische Ursache kann diesen rasanten An-stieg nicht erklären. „Dieser Film beschäftigt sich mit der Frage, ob es einen Zusammenhang geben kann zwischen Autismus und Impfungen, er ist keinesfalls ein Aufruf gegen das Impfen“, sagt Natalie Beer. „Für mich persönlich ist der Fall klar, dass es diesen Zusammenhang gibt. Sonst würde es keine Auszahlung von 3 Milliarden US-Dollar geben an Eltern, die bei ihren Kindern schwere Autismuserkrankungen nach Impfungen erlebt haben.

    http://man-made-epidemic.com/de/epidemie-menschenhand/
    es scheint tatsächlich einen Anstieg der Autismus-Erkrankungen in den USA zu geben, da aber die Auslöser dieser Krankheit bis jetzt nicht vollständig bekannt sind, bleibt für Spekulationen sehr viel Raum.
    http://www.spektrum.de/news/tendenz-steigend/1130221

    So…..reicht erstmal zum Thema.
    H.E.

  75. anorak2 7. April 2017 06:35

    3 Fehler im Bild:
    1. Bei Krankheiten wissen wir, dass die Bedrohung real ist. Bei der „Klimakatastrophe“ nicht.

    Treffend bemerkt!

    2. Wir wissen dass Impfung wirksam schützt, beim „Klimaschutz“ wissen wir das nicht.

    Hier können wir weiter gehen: Wir wissen mit sehr starken Argumenten, dass Klimaschutz nicht wirksam sein kann!

    3. Die Kosten einer Impfung sind Portokasse, die Kosten des „Klimaschutzes“ sind gigantisch.

    Sowohl die rein monetären volkswirtschaftlichen Kosten als auch die sozialen Kosten, die zu Veränderungen in der Gesellschaft führen.

  76. https://www.youtube.com/watch?v=kd1RDzprcDE

    Dann sind Robert de Niro und Robert F. Kennedy auch durchgeknallt, sie setzten auf cbs 100.000$ aus für einen Beweis, daß der Quecksilberzusatz Thiomersal keine Impfschäden verursacht.

    Heinz laß das mal sein mit deiner Grippeschutzimpfung im Alter 😉

  77. Heinz Eng schrieb am 7. April 2017 11:15

    @Marvin
    … Doch schon jetzt kann ich behaupten, das Dein Trump-Bashing wohl eher persönlichen Gründen folgt und nicht vollständig wissenschaftlich begründet ist.

    Ich weiss nicht, warum Du da jetzt ein Bashing draus machst -- ich habe lediglich darauf hingwiesen, dass Trump Äußerungen zum Impfen von sich gegeben hat und dass diese Thesen gewagt sind. Wenn ich Trump bashen wollen würde, gäbe es da viele andere Themen. Aber eigentlich solltest Du doch über die Jahre gemerkt habe, dass ich nicht auf der persönlichen Schiene agiere. Trump ist für mich momentan ein nicht enden wollender Quell des Amüsements, aber das ist mein pesönliches Ding, das würde ich nicht in irgend eine Diskussion tragen.

    Weil ich gerade drüber gestolpert bin und Du prompt auch gegoogelt hast, um Argumente zu finden: Du bist da in guter Gesellschaft mit William Shattner: William Shatner’s Tweets Are a Classic Case of Misinformation Spread -- It was frustrating to watch but also instructive.

  78. 72 anorak2 7. April 2017 06:35

    Bei Krankheiten wissen wir, dass die Bedrohung real ist. Bei der „Klimakatastrophe“ nicht.

    Wenn Du etwas nicht weißt, kannst Du Dein NIchtwissen nicht verallgemeinern.

    Genau genommen ist es eher umgekehrt. Bei Krankheiten sind weitgehend nur statistische Aussagen möglich, obwohl auch zunehmend die Forschung Ursache-Wirkungsbeziehungen erkennen kann. Aber bei den vielfältigen biologischen Zusammenhängen, können auch mal unerwartete Folgen auftreten -- z.B. Contergan. Das Verbrechen war nicht, die vorher nicht erkannte Nebenwirkung -- sondern das Nichtabsetzen des Verkaufs als sich die Hinweise auf die Nebenwirkung verdichtetn.

    Dagegen hat es die Klimawissenschaft leichter. Die grundlegenden Gesetze der Physik, die mit dem Klima in Zusammenhang stehen, sind schon seit Jahrzehnten bekannt. Damit ist der Trend gesichert -- auch wenn der Trend stark von zufälligen Schwankungen überlagert ist.

  79. @Ebel #78

    Bei Krankheiten wissen wir, dass die Bedrohung real ist. Bei der „Klimakatastrophe“ nicht.

    Wenn Du etwas nicht weißt, kannst Du Dein NIchtwissen nicht verallgemeinern.

    Ich tippe es nochmal langsam: Kein Mensch auf der gesamten Erde kann zukünftiges Klima vorhersagen.

    Genau genommen ist es eher umgekehrt. Bei Krankheiten sind weitgehend nur statistische Aussagen möglich

    Hä??? Die Kausalitäten bei den meisten Infektionskrankheiten sind exakt bekannt.

    z.B. Contergan

    Immer sachte. Das ist keine Infektionskrankheit. Das passt überhaupt nicht zur Impf-Analogie des Vorposters.

    Die grundlegenden Gesetze der Physik, die mit dem Klima in Zusammenhang stehen, sind schon seit Jahrzehnten bekannt.

    Aber die Kausalitäten des Klimageschehens nicht. Wenn Sie meinen, aus dem einen folge direkt das andere, haben Sie was nicht verstanden.

    Einfaches Beispiel: Wodurch werden Eiszeiten verursacht? Die Klimawissenschaft kennt die Antwort nicht.

  80. 79 anorak2 8. April 2017 22:42

    Kein Mensch auf der gesamten Erde kann zukünftiges Klima vorhersagen.

    Noch mal: Du sollst nicht von Dir auf andere schließen.

    Die Kausalitäten bei den meisten Infektionskrankheiten sind exakt bekannt.

    Es ging über den Erfolg von Impfungen.

    Das passt überhaupt nicht zur Impf-Analogie des Vorposters.

    Impfseren sind genau so Forschungsergebnisse wie Contergan.

    Einfaches Beispiel:

    Daten der Vergangenheit zu analysieren ist immer ein großes Problem. Denken wir nur an Keilschrifttexte. Aber die Wissenschaft löst immer mehr Rätsel der Vergangenheit. Ohne diese Lösungen wäre noch nicht mal bekannt, daß es überhaupt Eiszeiten gegeben hat.

    Für Eiszeiten gibt es viele mögliche Ursachen -- u.a. auch Zufälle. Die Gegenwart ist aber bekannt und Zufälle gibt es da auch -- deswegen ist eine Wettervorhersage auf Tage begrenzt. Aber Zufälle überlagern nur den Trend -- und um den geht es.

  81. @Ebel #80

    Kein Mensch auf der gesamten Erde kann zukünftiges Klima vorhersagen.

    Noch mal: Du sollst nicht von Dir auf andere schließen.

    Gibt es außer der Wiederholung dieses Spruchs vielleicht auch mal ein Argument. Nochmal gaaaanz langsam für Langsamdenker getippt:

    1. Die Klimawissenschaft durchschaut das Klimageschehen derzeit nur bruchstückhaft
    2. Klima ist ein chaotischer Prozess, der nicht deterministisch abläuft

    Zwei Gründe, die Vorhersagen unmöglich machen. Grund 1 kann eines Tages beseitigt werden, aber derzeit ist das nicht der Fall. Grund 2 wird voraussichtlich bestehen bleiben.

    Die Kausalitäten bei den meisten Infektionskrankheiten sind exakt bekannt.

    Es ging über den Erfolg von Impfungen.

    Ja, und Impfungen beugen ausschließlich Infektionskrankheiten vor. Deswegen gilt die Metapher nur für diese.

    Impfseren sind genau so Forschungsergebnisse wie Contergan.

    Einer von uns beiden hat ein defektes Logikmodul. Ich hoffe, ich bin es nicht.

    Für Eiszeiten gibt es viele mögliche Ursachen — u.a. auch Zufälle.

    Ihre Ausführungen verfehlen das Thema. Nochmal langsam getippt:

    -- Die Klimawissenschaft kennt nicht die Ursache der Eiszeiten.
    -- D.h. für das mit großem Abstand wichtigste Klimaereignis derGegenwart kann man nicht sagen, warum es geschieht.
    -- Für im Vergleich dazu mikroskopisch kleine Änderungen behaupten Alarmisten, man könne die Ursache nennen und sogar den zukünftigen Verlauf prognostizieren.

    Das ist so irrational, da fehlen einem die Worte.

  82. Ebel 9. April 2017 10:23

    79 anorak2 8. April 2017 22:42

    Kein Mensch auf der gesamten Erde kann zukünftiges Klima vorhersagen.

    Noch mal: Du sollst nicht von Dir auf andere schließen.

    Zur Logik:
    Entweder,. dieser Satz ist Ergebnis eines Zufallsgenerators und bedeutungslos, oder er will sagen, dass er falsch wäre.

    Formal gesehen kann jeder Mensch das Klima vorhersagen, nur dürften diese Aussagen nahezu vollständig falsch sein. In jedem Fall ist davon auszugehen, dass sie unzureichend begründet sind.

    Sollte damit gemeint sein, dass es mindestens 1 Menschen gibt, der das Klima zuverlässig vorhersagen kann, dann ist dazu zwingend (!) erforderlich,

    1. diesen Menschen zu benennen
    2. Die Vorhersage zu benennen
    3. Die Begründung zu liefern, warum diese zutreffend sein soll.

  83. 81 anorak2 9. April 2017 11:43

    Klima ist ein chaotischer Prozess, der nicht deterministisch abläuft

    Schon mal was vom Chaos mit Fixpunkten und ähnlichem gehört (z.B. https://e3.physik.uni-dortmund.de/~suter/Vorlesung/Physik_III_WS10/2.8_Chaos.pdf ). Die Fixpunkte sind das Klima, das Chaos das Wetter.

    Zum Klima: Siehe Ergänzung zu Schwarzschild 1906 ( http://www.ing-buero-ebel.de/Treib/Schwarzschild.pdf ), S. 11 Diagramm 1: Chaos und Trend.

    Heute kennt man immer mehr Zusammenhänge durch die Physik. Schwarzschild schreibt 1906 mächtiger Energiestrom aus dem Sonneninneren unbekannter Herkunft (heute weiß man aus dem Fusionsprozeß), als Alfred Wegener die Kontinentalverschiegung aufbrachte wurde er ausgelacht von Leuten ohne Ahnung -- wie eben manche heute die Klimawissenschaft betrachten.

    82 Martin Landvoigt 9. April 2017 12:59

    Die Begründung zu liefern, warum diese zutreffend sein soll.

    Gute Kenntnisse der Physik

  84. Wenn der Klimawandel nicht deterministisch ist, dann muss sich der Skiliftbetreiber keine Sorgen machen. Der Gletscher ist zwar schon die letzten 100 Jahre geschrumpft, aber schon im nächsten Jahr kann es anders aussehen.

    Gibt es einen wissenschaftlich anerkannten Beweis, dass der Klimawandel nicht deterministisch ist?

  85. #84 @oxybenzol

    Wenn der Klimawandel nicht deterministisch ist, dann muss sich der Skiliftbetreiber keine Sorgen machen.

    Denken wir mal kurz nach was die Folgen wären. Die Schweiz verliert ihre Skigebiete, Miami Beach wird weggespült, Georgia wird von einen Hurricane gestreift. Schon was dabei, was Sie stört? (Jeremy Clarkson)

    Aber ohne Flachs: Wenn das Klima sich nicht deterministisch verhält, heißt das wir wissen nicht wie es dem Skiliftbetreiber ergehen wird.

    Der Gletscher ist zwar schon die letzten 100 Jahre geschrumpft, aber schon im nächsten Jahr kann es anders aussehen.

    Das ist so richtig.

    Gibt es einen wissenschaftlich anerkannten Beweis, dass der Klimawandel nicht deterministisch ist?

    Ich glaube wir haben hier ein Missverständnis. Deterministisch bedeutet nicht „Trends können in die Zukunft extrapoliert werden“, sondern es bedeutet, dass man keine klaren Ursache-Wirkung-Ketten beschreiben kann. Der Beweis dafür ist, dass es solche Beschreibungen nicht gibt.

  86. oxybenzol 9. April 2017 18:58

    Gibt es einen wissenschaftlich anerkannten Beweis, dass der Klimawandel nicht deterministisch ist?

    In Ergänzung zu anorak2:

    Wir wissen aus der Klimageschichte, dass das Klima seltsame Veränderungen aufweist, die wir nicht hinreichend verstanden haben, um sie zuverlässig erklären zu können. Wir wissen auch, dass das Rauschen der Wetterdaten im Verhältnis zum ‚Klimasignal‘ sehr stark ausgeprägt sind. Ferner wissen wir, dass all die aufwendigen Klimamodelle grandios falsch lagen.

    Das lässt folgende Möglichkeiten zu:

    1. Das Klima ist deterministisch, aber wir kennen die Determinanten nicht hinreichend.
    2. Das Klima ist nicht deterministisch

    Die Frage ist nun: Kann man das Eine vom Anderen unterscheiden?

  87. Nun das fehlende Skigebiet ist weniger problematisch, der fehlende Wasserspeicher dagegen schon. Kann man aber mit großen Stauseen beheben, genauso wie ein Damm Miami vor einem steigenden Wasserspiegel schützt. Da aber der Klimawandel nicht deterministisch ist, weiß man nicht, ob diese Maßnahmen notwendig sind, denn schließlich kann ein Phänomen auftreten, das wiederum zur Abkühlung der Erde führt. Da aber solche Maßnahmen nicht erst begonnen werden, wenn das Wasser schon bis zum Hals steht, bleibt es ein Schuss ins Blaue.

  88. … vor einem steigenden Wasserspiegel schützt.

    Und erst die anderen Szenen unseres Katastrophenfilms: Sturm, Feuersbrünste, Dürren … der Phantasie sind da kaum Grenzen gesetzt.

    Wenn es aber um reale Gefahren geht, sollte man geeignete Maßnahmen ergreifen: Wir haben einen recht stabilen Trend des Meeresspiegel-Anstiegs von rund 20 cm in 100 Jahren. Der könnte sich fortsetzen, sich steigern oder absenken. Unter der Annahme, dass sich der Trend fortsetzt, sind diverse Küstenschutz-Maßnahmen erforderlich.

    Das hat aber nichts mit der Frage nach dem deterministischen Klima zu tun, sondern mit Reaktionen auf konkrete und begründete Annahmen.

  89. @oxybenzol #87

    Da aber solche Maßnahmen nicht erst begonnen werden, wenn das Wasser schon bis zum Hals steht, bleibt es ein Schuss ins Blaue.

    Oder anders formuliert: Man kann nicht in die Zukunft sehen. Das ist aber der Default-Zustand der der Menschheit seit Jahrtausenden, ohne dass wir deswegen alle von Endzeit-Katastrophen heimgesucht wurden. Vielleicht sollte man mal langsam den Hype durchschauen und stattdessen seine Zeit mit Sinnvollerem verbringen, z.B. die CD-Sammlung sortieren oder den Müll runterbringen oder so.

  90. @Martin

    Kann es in einem nicht deterministischen System begründete Annahmen geben? Wenn man die Kipppunkte im System nicht kennt, kann sich das Klima in ein paar Jahren auch wieder merklich abkühlen.

  91. @anorak2

    Endzeitktatastrophen hat es auch auf der Erde schon viele gegeben und wird es auch in Zukunft geben. Diese sind zwar meist auf ein bestimmtes Gebiet beschränkt, aber ich bezweifle, dass diese Begrenztheit für dich ein Trost ist, wenn du zur betroffenen Gruppe gehörst.

    Sinnvoll ist alles und nichts, da jeder für sich selbst entscheidet, was sinnvoll ist.

  92. oxybenzol 10. April 2017 09:10

    Kann es in einem nicht deterministischen System begründete Annahmen geben? Wenn man die Kipppunkte im System nicht kennt, kann sich das Klima in ein paar Jahren auch wieder merklich abkühlen.

    Ein guter Punkt!

    Deterministische Systeme sind ja auch Systeme, die sowohl sich überlagernde Zyklen mit einem statistischen Rauschen und ggf weiteren Determinanten sein können. Auch wenn das zukünftige Verhalten ungewiss ist, wie auch bei ‚echt‘ indeterministischen Systemen, so lassen sich doch gewisse Annahmen treffen, die zur Entscheidungsgrundlage dienen.

    Hier verabschiedet sich die Pragmatik von der Theorie: Denn wenn die Theorie zu gewissen Ergebnissen kommt, müssen diese mit der Wirklichkeit keineswegs zutreffend korrespondieren. Die Pragmatik will der Sache nicht final auf den Grund gehen, sondern sucht nach angemessenen Strategien unter Ungewissheit.

  93. Ein wichtiger Punkt wir aber immer wieder vergessen -- man hat sich dran gewöhnt und merkt nicht mehr, wie absurd das wird:

    Alarmisten glauben ihre eigenen Untegangsprohezeiungen nicht. Unzählige Warnungen von den Prophets of Doom, es sei bereit 5 vor Zwölf, und wenn bis zu irgend einem Stichtag (teils über 10 Jahre in der Vergangenheit) nichts radikales geschehen würde, es zu unumkehrbaren Verhängnis führen würde. Die Stichtage sind ereignnislos verstrichen und neue Untergangs-Ultimaten wurden veröffentlicht … Würden Schellnhuber und seine PIK-Mannen auch nur einen Pfifferling auf ihre düsteren Prophezeiungen geben, würden sie nicht Milliarden für Energiewende und Große Transfomation fordern. Denn diese können auch in ihren eigenen Szenarien keine wesentliche Änderung an den kommenden Katastrophen bewirken. Sie würden statt dessen diese Gelder für den Küstenschutz propagieren, um sich der kommenden Flut zu erwehren.

    Warum tun sie es dann nicht? Für mich die einzige schlüssige Erklärung: Sie glauben selbst nicht, dass es so kommt, wie sie behaupten.

  94. Hallo Marvin, alte Socke^^

    Ich weiss nicht, warum Du da jetzt ein Bashing draus machst

    Im Laufe der letzten Jahre hab ick Dich kennen/lieben/hassen gelernt, Du…der Weltmeister in Zweideutigkeit, der Wackelpudding, der sich immer so ausdrückt, dass ihn niemand an die Wand nageln kann…..einfach ein Typ, der Onkel Heinz seine lahmen Hirnzellen immer wieder zu Höchstleistung anspornt.
    An Menschen wie Dir……schleif ick meine Messer am liebsten……auch auf die Gefahr hin, dass mich Freunde wie Feinde….als Verräter einstufen.

    Ich denke in größeren Massstäben…..wer versucht Deine verbalen Meisterleistungen zu identifizieren…..hat von Anfang an verloren…..oder ist in Deine Falle getappt oder auf Deine Schleimspur ins Schliddern gekommen.
    Das Olle Trumpeltier….das grad mal geschafft hat mit 59 Raketen den Rasen zu versauen….mag irgendwie nich das A im GW…..ergo, versucht auch das Müllerchen…..mittels Impfaussagen aufzuzeigen, dass dieser Mann auch sonst ein Sprung inner Schüssel hat.
    Harmlos als Nebensatz in die Runde geworfen…..abgrundböse die Absicht dahinter….so wie immer, wenn olle Marvin sich die obergroße Blöße gibt, bei ScSk mal wieder zu zeigen, wo der echte Hammer hängt.
    Jup…..ich anerkenne, dass Du als Warmaholic gelernt hast, jeder Schublade aus dem Weg zu gehen….deshalb mag ich Dich als verbalen Gegner auch so, bei Dir muss ick wenigsten noch meine Spinnensinne einsetzten, was bei den anderen Klimafanatikern sonst nich mehr nötig ist, weil einfach zu dusselig und zu minderbemittelt.

    Mach weiter so Marvin…..mir fehlt sonst die intellektuelle Herausforderung.

    Janz liebe Grüße von Onkel Heinz………janz ernst gemeint, Pionierehrenwort

  95. Übrigens…..dat Geheule wegen absaufende Städte…..heult doch, denn in den letzten 5-10.000 Jahren hattet wohls schon über 500 Städte erwischt…und die Menschheit hat es trotzdem überlebt.

    Es gibt Menschen, die leben in Nachbarschaft eines aktiven Vulkans…..oder Millionen in Kalifornien, wo jederzeit das nächste Beben….wo janze Arkaden an Luxusvillen im Nirvana versinken könnten…….beim letzten Tsunamie in Asien…..war es halt einfach nur Schicksal, das tausende Menschen ersoffen sind…und in Fukushima, war die Welle wohl tausend mal fetter, als das Wüsten-Atomkraftwerk Schaden anrichten konnte.

    Ergo…..die Menschheit sitzt seit 10.000 Jahren auf einem Pulverfass….und hat sich trotzdem prächtig entwickelt.
    Wer heute wegen dem Wetter Panik schürt……wird bezahlt oder hat sonst einen anner Waffel.
    H.E.

  96. @Heinz

    Es gibt Menschen, die leben in Nachbarschaft eines aktiven Vulkans…..oder Millionen in Kalifornien, wo jederzeit das nächste Beben….wo janze Arkaden an Luxusvillen im Nirvana versinken könnten…….beim letzten Tsunamie in Asien…..war es halt einfach nur Schicksal, das tausende Menschen ersoffen sind…

    Interessiert die Klimaschützer alles nicht. Die machen dort sogar Urlaub. Und fahren wieder wieder hin.

    Aber vor Atomkraft haben die Angst und vor Feinstaub, NOx, rechten Terror, AfD, Nazis, etc..

    Das liegt in der Natur der Sache und Weltanschauung und Religion.

    Per Verstand sind die Leute nicht mehr zu erreichen.

    Wer heute wegen dem Wetter Panik schürt……wird bezahlt oder hat sonst einen anner Waffel.

    Oder beides. Bei Marvin tippe ich eher, er arbeitet PRO Klimaschutzlobby. Bezahlter Störer. Gibt es auch auf Demos. 😉

  97. @Micha
    Ick nehm dat dem Marvin nich mal übel….die arme Sau muss halt schreiben, wat der Auftraggeber bestimmt.

    Ansonsten…hat sich der Mensch mit der Gefahr arangiert.
    http://www.tenoftheday.de/die-10-aktivsten-vulkane-der-welt/

    Wer gewohnt ist mit Wattebäuschen zu werfen….kriegt Muffensausen, wenn Mama Natur doch mal ein Bäuerechen bekommt.
    UPS….WAR WOHL GRAD NICH DIE PASSENDE APP ANWESEND.
    H-E

  98. Interessiert die Klimaschützer alles nicht. Die machen dort sogar Urlaub. Und fahren wieder wieder hin.
    Aber vor Atomkraft haben die Angst und vor Feinstaub, NOx, rechten Terror, AfD, Nazis, etc..

    Weil das ja auch richtig weh tut -- das eigene Weltbild muss noch viiiiel mehr geschützt werden als das Klima.

    Das liegt in der Natur der Sache und Weltanschauung und Religion.

    Und vor der Religion des Friedens haben sie auch keine Angst, die tapferen Menschenrechtler.

    Per Verstand sind die Leute nicht mehr zu erreichen.

    Ist mir zwar zu pauschal, trifft aber gewiss oft zu.

  99. @Heinz

    Übrigens…..dat Geheule wegen absaufende Städte…..heult doch, denn in den letzten 5-10.000 Jahren hattet wohls schon über 500 Städte erwischt…und die Menschheit hat es trotzdem überlebt.

    Wenn es nur ums Überleben der Menscheit geht, sind alle hier auf der Seite diskutierte Themen völlig belanglos. Ganz egal ob teure Energiewende, teuere AKWs, NOX usw. Nicht davon hat einen Einfluss auf das Überleben der Menschheit. Wenn dann müssten wir über autarke Raumstationen oder Marskolonien reden, oder auch Asteroidenabwehrsysteme.

  100. @Oxy
    Janz richtig…..Belanglos.
    Würdet es jemand wirklich heute jemand jucken, wie es der heutigen Menschheit geht…..wären wir bei Lomborg und seinen Vorschlägen.
    Aber neee…..die EU plant ab 2023 die Tonne CO2 mit 30 Euro zu besteuern….und jut isses.
    Es geht und ging niemals um den Klimawandel….es geht grundsätzlich nur um die Mehreinnahmen eines Rollstuhlfahrers,,,,dessen Koffer, auch heut nich gefunden wurde.

    Am Ende….muss die arme Sau eh sehen, wie sie mit dem Arsch an die Wand kommt….denn Ihr Klimagedöns-Propagandisten…..seht eh nur die eigene Brieftasche.
    Übrigens…Insider…..die Schutztechnik wir uns demnächst ein Vermögen kosten…..die intelligenten Messsysteme samt Kostenobergrenze…wird den doofen Strompöbel noch a bisserl mehr Geld klauen…..und noch ham wir keinen Speicher und die Netze sind nich mal ansatzweise ausgebaut um die Strom-Zufall-Versorgung auch nur ansatzweise sicher stellen zu können….was denkt ihr Öko-Vollidioten euch eigentlich, wer von uns die Physik besiegen könnte?
    Deutsche Öko-Schlafschafe…..möge Gott mit euch sein, ick habe LED-Lampe, warme Decken und Spiritus-Kocher….falls eure Fantasie…den Bach lang runter geht.
    Energie-Ossi…..der Typ, der anner Basis hängt

  101. Aber vor Atomkraft haben die Angst und vor Feinstaub, NOx, rechten Terror, AfD, Nazis, etc..

    Bei einer Teilmenge davon besteht die Aversion aber ganz zu Recht.

  102. @oxybenzol #91

    Endzeitktatastrophen hat es auch auf der Erde schon viele gegeben und wird es auch in Zukunft geben.

    Sicher. Aber nicht diejenigen, die die Öko-Ideologie befürchtet, sondern ganz andere. Naturereignisse, für die der Mensch nichts kann und die er nicht abwenden kann.

  103. „Die Stromerzeugungskosten von Kohlestrom liegen bei unter 5 Cent pro kWh. Die durchschnittliche EEG-Vergütung für Strom aus Erneuerbaren Energien (EE) liegt hingegen bei 17-18 Cent pro kWh. Strom aus EE ist somit mehr als dreimal so teuer wie Kohlestrom.“

    Wie sieht den die Sache heute aus ?

    Bei größeren PV-Anlagen sind wir beim EEG bereits bei 5,38 Cent/kWh.
    https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2016/161128_PVDK.html

    Bei der Windkraft sind bereits 4,99 Cent/kWh an Einspeisevergütung aufgerufen in Dänemark.
    Bei den nächsten Ausschreibungen in D werden auch ähnliche kWh Preise aufgerufen bei der Windkraft in D.
    https://corporate.vattenfall.de/newsroom/pressemeldungen/2016/vattenfall-gewinnt-ausschreibung-fur-600-mw-offshore-windpark-kriegers-flak-in-der-ostsee/

    Der Beitrag geht ja über Trump und die USA.

    Was werden den für kWh-Preise bei PV in Amerika aufgerufen ?
    Da sind Aktuell Preise bei PV-Neuanlagen von unter 3 US $ Cent am Start.
    http://www.wiwo.de/technologie/green/biz/solar-rekord-chile-startet-die-energie-revolution/14468870.html

    Ob die alten Kohlekraftwerke in den USA für ca. 3 US $ Cent das kWh herstellen können ist auch fraglich, aber bestimmt kein Kraftwerksneubau.

    OK, PV liefert keinen Strom in der Nacht, nur am Tag können die US-Kohlekraftwerke, Kernkraftwerke und auch Gaskraftwerke ihren Strom nicht absetzen, da zu teuer.

    Bei Windkraft sieht es ja ähnlich aus in den USA.
    Da wird doch gerade an einem 7000 MW Windpark geschraubt der 2018 fertig sein soll.

    Bei der Kernkraft in den USA läuft es ja auch nicht rund.
    Die Baufirma der Kernkraftwerke, Westinghouse hat ja Insolvenz angemeldet.
    Die Behörden haben erst kürzlich zwei Milliarden US-Dollar für den AKW-Bau-Vogtle rein-geschossen, die sind auch versenkt.
    Nur dumm das Trump jetzt Kreditgarantien für den Bau der Atomkraftwerke in Vogtle mit ca. 8,3 Milliarden Dollar fällig werden.
    Da müsste doch Trump und die Republikaner ausrasten, so sehr wie man auf den 0,5 Milliarden herumgeritten sind im Wahlkampf, die die Obama Regierung in einem Solar-Startup versenkt hat.

    Insgesamt steht der US-Steuerzahler für alle Kernkraftwerksprojekte mit Bürgschaften in Höhe von 18,5 Mrd. Dollar in der Pflicht.
    Aussage vom stellvertretende US-Energieminister Dennis Spurgeon im September 2009 auf einer Nukleartagung, dass sein Ministerium vom Parlament autorisiert worden sei, Bürgschaften zu erteilen mit ca. 18,5 Mrd. Dollar für die AKW-Neubauprojekte.

    Dumm nur, die landen jetzt beim US-Steurzahler und nicht wie das EEG auf der Stromrechnung.

    Der AKW-Bauherr Southern Company hat das finanzielle Risiko erfolgreich sozialisiert.

    Dumm nur, das Southern Company einen Teil der AKW-Baukosten bereits auf die Stromkunden in Georgia umlegte.
    Die zahlen seit 2011 eine Art Vorschluss, Umlage auf die künftigen Reaktoren, durchschnittlich 3,73 Dollar pro Monat mit jeder Stromrechnung, also um die 45 $ im Jahr.

    Nur der reine kWh Preis ist in den USA nur die halbe Wahrheit und auch nicht immer so günstig.

    2019 soll ja das AKW-Vogtle 3+4 fertig sein, vermutlich wird das aber 2021 bei diesen Vorzeichen, macht dann ca. 450 $ an Vorschluss oder Umlage, wie man das auch immer bezeichnen soll.

    MfG

  104. Bei größeren PV-Anlagen sind wir beim EEG bereits bei 5,38 Cent/kWh.

    Bei der Windkraft sind bereits 4,99 Cent/kWh

    Dennoch bleibt die Frage nach der Sinnhaftigkeit, zumal die gesteigerten Netzkosten nur die Spitze des Eisbergs sind: Weil eben keine zuverlässige Planung mit PV und Windkraft geleistet werden kann, brauch man immer noch konventionelle Reserven: Diese Kosten müssen immer on Top gerechnet werden. Das heißt: 5 ct Mehrkosten durch neue PV und WKA.

  105. Bei größeren PV-Anlagen sind wir beim EEG bereits bei 5,38 Cent/kWh.

    Bei der Windkraft sind bereits 4,99 Cent/kWh

    Genau deshalb gehen die Solarunternehmer und WK-Unternehmer in Deutschland auch reihenweise pleite. Die abgesenkte EEG-Umlage erwirtschaftet nicht mehr genug Gewinne.

    Hinzu kommen bei Sonne und Wind der Netzausbau und die Schattenkraftwerke/ Kohle im Hintergrund, deren Kosten man eben nochmal draufrechnen muss. Was die EEG-Lobbyisten natürlich nie tun.

  106. PS

    Bei PV findet aufgrund der abgesenkten EEG-Umlage schon seit Jahren kein weiterer Zubau statt. Bei der WK tritt gerade auch dieser Effekt ein. Mit 5 Cent/kWh kommen die halt im Gegensatz zur Kohle nicht klar. Und die Kohle muss noch CO2-Zertifikate oben drauf bezahlen.

  107. Michael Krüger schreibt am 11. April 2017 13:28
    „Bei PV findet aufgrund der abgesenkten EEG-Umlage schon seit Jahren kein weiterer Zubau statt.“

    In welcher Welt leben Sie, vermutlich 2.0 oder so.
    In Deutschland werden doch EE-Leistungen zugebaut und auch PV-Leistung, in den letzten 10 Jahren immer ca. 1 GWp bis 6 GWp.
    Bei den Konventionellen und AKWs gehen doch die Installierende Leistungen zurück.
    Das letzte Kohlekraftwerk ist doch Moorburg gewesen das seinen betrieb aufnahm so in 2015.
    Das kW an Kraftwerksleistung kostet in Moorburg so ca. 1750 €/kW, bei PV ist man unter 1000 €/kWp.
    Auch das Kraftwerk Datteln wird noch fertig gebaut und aus.
    Oder habe ich da eine Baustelle von einem Kraftwerk nicht bemerkt.
    Die Kraftwerksstilllegungen können die zwei Neubauten nicht ausgleiche, somit ist ein negativer Zubau bei den Konventionellen + AKWs zu verzeichnen.

    Weltweit sind doch die Erneuerbaren auf dem Vormarsch.
    Weltweit wird mehr Geld in Erneuerbare Stromherstellung investiert als in den Konventionellen und AKWs zusammen.
    2016 wurden mit 161 Gigawatt mehr neue Kapazitäten als je zuvor zugebaut. Die Gesamtkapazität der Erneuerbaren zum Ende 2016 schätzt die IRENA auf 2.006 GW. Ein besonders dynamisches Wachstum verzeichnet die Solarenergie mit Neuinstallationen von 71 GWp, gefolgt von der Windenergie mit 51 GW, Wasserkraft mit 30GW und Biomasse mit 9 GW.
    Gut die sind alle irgendwie auf dem Holzweg oder so.

    Wie sieht den der Zubau speziell bei PV in Deutschland aus ?
    Da sind 2015 ca. 1,3 GWp und 2016 ca. 1 GWp dazugekommen.
    Deutschland spielt nur noch eine Nebenrolle bei den erneuerbaren, Länder wie China, Indien , USA usw. das wir die Marschrichtung vorgegeben.
    #
    Herr Michael Krüger,
    in der Zeit wo die EE nicht liefern können müssen die wo liefern können eben einen höheren Preis verlangen und die Durststrecken zu überbrücken.
    PV hat ja auch nur 900 bis 1000 Vollaststunden und muss mit den 5,38 Cent/kWh klarkommen.
    Wenn das PV schaftt dann schaffen das die Konventionellen doch locker.

    Michael Krüger schreibt am 11. April 2017 13:28
    „Und die Kohle muss noch CO2-Zertifikate oben drauf bezahlen.“

    Und bei PV muss in der EU auch ein PV-Minestpreis eingehalten werden, sonst gibt es Strafzölle von durchschnittlich 48 Prozent.
    https://www.agrarheute.com/joule/news/strafzoelle-solarmodule-china-um-18-monate-verlaengert
    Die Strafzölle werden aber nicht auf Ewig bestand haben.
    Fallen die Strafzölle, da werden die PV-Anlagen schlagartig nochmal um ca. -20% günstiger und die Kohlekraftwerke, einschließlich der AKWs sich nur noch die Lückenfüller bei der Stromversorgung.

    Chinas Solarzellen fluten den Weltmarkt zu preisen von um die 0,4 $ Cent/Wp (400 $/kWp) schwappen die Preise in die EU dann ………………….
    Da haben Kohle und Kernkraft keine Chance wenn die Sonne lacht, Strom zu verkaufen.

    MfG

  108. @Udo Stemmer #103

    Bei größeren PV-Anlagen sind wir beim EEG bereits bei 5,38 Cent/kWh.
    Bei der Windkraft sind bereits 4,99 Cent/kWh an Einspeisevergütung aufgerufen in Dänemark.

    Wenn das so wäre, könnte das EEG selbst nach Ansicht seiner bisherigen Befürworter sofort ausgesetzt werden. Warum hört man davon nichts?

  109. PS @Udo Stemmer #103

    Ich habe leider zu spät gerafft, dass Sie nicht Stromgestehungskosten angeführt haben, sondern gesetzliche Vergütungen. Das ist dann Äpfel und Birnen. Die EEG-Vergütung könnte ja inzwischen niedriger liegen als die Stromgestehungskosten, was dann erklären würde warum Ökostromanbieter pleite gehen. Die Feststellung, dass die Stromgestehungskosten von Wind + Solar höher als bei normalen Kraftwerken liegen, würde dadurch nicht aus der Welt geschafft.

  110. @Udo Stemmer #107

    In Deutschland werden doch EE-Leistungen zugebaut und auch PV-Leistung, in den letzten 10 Jahren immer ca. 1 GWp bis 6 GWp.

    Ja weil es subventioniert wurde bis die Heidi jodelt. Natürlich wirken Subventionen, das bestreitet niemand. Falls die upthread geäußerte Vermutung zutrifft dass die EEG-Vergütung nach den jüngsten Senkungen unter den Stromgestehungskosten liegt (ich kann es nicht überprüfen), könnte es aber ausplätschern.

    Bei den Konventionellen und AKWs gehen doch die Installierende Leistungen zurück.

    Ja natürlich, weil die Politik das will. Regierung und Gesetzgeber können ihren politischen Willen durchsetzen, indem sie bestimmte Knöpfe, die die Verfassung genau zu dem Zweck vorgesehen hat. Dass das Drücken dieser Knöpfe Wirkung zeigt, beweist, dass sie tatsächlich funktionieren, was hier aber niemand bestreitet. Es beweist indessen aber nicht, dass der politische Wille der Regierung von göttlicher Weisheit beseelt sei. Dies ist jedoch das eigentliche Dissens-Thema.

    Weltweit sind doch die Erneuerbaren auf dem Vormarsch.

    Auch in anderen Ländern gibt es solche Knöpfe.

    Das letzte Kohlekraftwerk ist doch Moorburg gewesen das seinen betrieb aufnahm so in 2015.
    Das kW an Kraftwerksleistung kostet in Moorburg so ca. 1750 €/kW, bei PV ist man unter 1000 €/kWp.
    Auch das Kraftwerk Datteln wird noch fertig gebaut und aus.
    Oder habe ich da eine Baustelle von einem Kraftwerk nicht bemerkt.
    Die Kraftwerksstilllegungen können die zwei Neubauten nicht ausgleiche, somit ist ein negativer Zubau bei den Konventionellen + AKWs zu verzeichnen.
    Weltweit sind doch die Erneuerbaren auf dem Vormarsch.

  111. in der Zeit wo die EE nicht liefern können müssen die wo liefern können eben einen höheren Preis verlangen und die Durststrecken zu überbrücken.
    PV hat ja auch nur 900 bis 1000 Vollaststunden und muss mit den 5,38 Cent/kWh klarkommen.
    Wenn das PV schaftt dann schaffen das die Konventionellen doch locker.

    Was soll denn das?

    Entweder, es gibt eben gar keinen strom, und das auch nicht zum 100fachen das Preises, denn abgebaute Infrastruktur kann eben keinen Strom herbeizaubern, oder aber es muss Stand-By Kraftwerke geben, die in den vielleicht 10 -- 20 % der Zeit einspringen können. Das könnten Gasturbinen sein, die es zur Zeit aber nicht gibt, bzw. wegen Unwirtschaftlichkeit still gelegt werden. Diese müssten eine Kapazität von rund 60 GW haben. Bei 10 % Auslastung sind hier Herstellkosten fon 8 ct anzusetzen, bei einem Anteil der Fixkosten von geschätzten 3 ct. Sinkt die Auslastung auf 20 % ist der Fixkostenanteil um das 5 fache Größer. Bei 10% eben das 10 fache -- Also 20 ct -- 35 ct. Und entsprechend teurer wäre es bei weiter sinkenden Auslastung.

    Wer aber sollte unter diesen Umständen in den Bau und Betrieb dieser Anlagen investieren -- mit Anlagehorizont von 20 Jahren? Im Besonderen, wenn die Politik sich als wenig verlässlich gezeigt hat. Darum dürften auch Preis-Garantien eher skeptisch beurteilt werden.

  112. Übrigens, für Strahlungsfetischisten ne schlechte Nachricht……Mama Gaia regelt die Energiebilanz anscheinend doch von selbst.

    https://www.welt.de/wissenschaft/article157937477/Warum-die-Verstaubung-der-Welt-zunimmt.html

    Die Verstaubung der Welt nimmt zu, und das wird zum Problem. Denn Staub, der vom Erdboden in zehntausend Meter Höhe gewirbelt wird, ist ein ganz besonderer Stoff von hoher Wirkungskraft. Staub lässt Wolken quellen und Regen fallen, er verändert die Natur, das Wetter, das Klima – und bedroht die Gesundheit der Menschen.
    --
    Wie Staub, Wetter, Klima und Gesundheit zusammenhängen, beginnen Wissenschaftler erst langsam zu verstehen. Angefangen hatte es vor etwa zehn Jahren, als amerikanische Wissenschaftler um die Atmosphärenchemikerin Kimberley Prather vom Scripps-Institut für Ozeanografie an der Universität von Kalifornien San Diego in La Jolla mit einem Flugzeug durch Wolken über Kalifornien flogen.

    https://www.welt.de/wissenschaft/article163606463/Saharastaub-wirbelt-Bakterien-und-Pilze-nach-Europa.html

    Auch diese Partikel finden in Höhen von zwei bis sieben Kilometern eine Zugbahn gen Norden. Eine mögliche Rolle der Erderwärmung bei dem Phänomen sei noch unklar. „Es ist zu früh zu sagen, ob sich durch den Klimawandel ein atmosphärisches Zirkulationsmuster verändert hat.“

    Kleiner Denkanstoß……zumal ja dat fiese CO2 wohl die Photosynthese der letzten 200 Jahre einen 30% Schub gegeben haben soll, wenn man dann den Studien trauen darf.
    Übrigens….absaufende Küstenstädte…..sind oftmals menschengemacht aber annersch, als Klimaapostel uns bange machen wollen.

    http://www.wienerzeitung.at/themen_channel/wissen/klima/626432_Kuestenstaedte-sinken-schneller-als-Meeresspiegel-steigt.html

    Ach wenn die Welt doch bloß nicht so komplex und kompliziert wäre….und die blöde Erde sich nicht in 24 Stunden einmal um die eigene Achse drehen würde, könnte so ne Solarzelle doch janz locker die Menschheit retten, zu chinesischen Sonderpreisen samt Einfuhr-Strafzöllen der EU.
    H.E.

  113. spam?

  114. @Udo

    PV-Zubau geht seit 2012 massiv zurück. Nahezu NULL!

    http://volker-quaschning.de/datserv/pv-deu/pv-deu.png

    Bei WK geht der Zubau seit 2014 zurück.

    http://www.sonnenseite.com/upload/Medien/Pressebilder_2016/Windenergie_1Halbj2016.jpg

    Und gerade stecken etliche WK-Firmen in der Krise und entlassen Leute und stellen Projekte ein.

  115. @Udo

    Bei den Konventionellen und AKWs gehen doch die Installierende Leistungen zurück.

    Stimmt auch nicht. Da liegen wir nach wie vor leicht über 90 GW.

    https://www.energy-charts.de/power_inst_de.htm

  116. Michael Krüger 12. April 2017 11:58

    PV-Zubau geht seit 2012 massiv zurück. Nahezu NULL!

    Bei WK geht der Zubau seit 2014 zurück.

    Und gerade stecken etliche WK-Firmen in der Krise und entlassen Leute und stellen Projekte ein.

    Aber die Bundesregierung und alle anderen Blockparteien einschl. FDP stehen noch immer zur Energiewende und wollen in wenigen Jahren PV und WKA verdreifachen. Wie das aber mit den empirischen Daten zusammen passt, weiß ich auch nicht.

    Auf jeden falls wieder tolle Versprechungen zum Vorabend der Bundestagswahl. Vielleicht werden die EEG-Garantiepreise wieder heftig angehoben.

  117. lufthygienische Berichte aus Bayern
    der Feinstaub in Bayern besteht auch aus Aluminium,Barium und Arsen.
    Das UBA sagt wieviel Feinstaub, nur die Bayern messen, woraus der besteht.

  118. @Michael Krüger:

    Ihnen ist schon klar, dass die derzeitigen Ausschreibungsverfahren u.a. dazu da sind den Zubau zu begrenzen, oder? Denken sie mal scharf darüber nach warum der Staat des so macht?

    Und 1-2 GW pro Jahr ist nicht „nahezu null“. Sollte es für immer dabei bleiben (danach sieht es nicht aus: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/solarenergie-gigantischer-photovoltaik-boom-prognostiziert-a-1143145.html) dann ist 2050 trotzdem doppelt so viel Solarstrom im Netz wie heute.

    Und zum Thema Wind und EEG: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/energiepolitik/windparks-ohne-foerderung-erneuerbare-energie-lohnt-sich-endlich-14971139.html

    Die Förderung für Offshore ist erstaunlich niedrig. Zwar erst für Anlagen, die Mitte der Zwanziger gebaut werden, aber hey. Batterien werden auch immer günstiger.

    Also wer jetzt noch darauf setzt, dass das mit Erneuerbarer Energie nichts wird und nichts ist … verstehe ich nicht.

  119. @SH #118

    Also wer jetzt noch darauf setzt, dass das mit Erneuerbarer Energie nichts wird und nichts ist … verstehe ich nicht.

    Wer die Zukunft aus aktuellen Trends ableitet, versteht natürlich nichts was davon abweicht. Aber aktuelle Entwicklungen bedeuten nichts, sie bilden nur die derzeitige politische Wetterlage ab. Entscheidend ist:

    Ein politisches Projekt egal welcher Art muss wirtschaftlich Sinn machen, sonst wird es am Ende scheitern.

    Wir alle (außer Ihnen) wissen aber, dass EE keinen wirtschaftlichen Sinn machen, deswegen wissen wir alle (außer Ihnen), dass sie am Ende scheitern werden. Die Frage ist nur, wann und in welcher Form das Scheitern geschehen wird.

  120. @anorak2

    Wer die Zukunft aus aktuellen Trends ableitet, versteht natürlich nichts was davon abweicht. Aber aktuelle Entwicklungen bedeuten nichts, sie bilden nur die derzeitige politische Wetterlage ab. Entscheidend ist:

    Ein politisches Projekt egal welcher Art muss wirtschaftlich Sinn machen, sonst wird es am Ende scheitern.

    Wir alle (außer Ihnen) wissen aber, dass EE keinen wirtschaftlichen Sinn machen, deswegen wissen wir alle (außer Ihnen), dass sie am Ende scheitern werden. Die Frage ist nur, wann und in welcher Form das Scheitern geschehen wird.

    Das klingt nicht rational sondern wie Ignoranz mit Tendenz zur Hybris.

    Beim Lesen der 0,44 ct hab ich gedacht, dass das ein Schreibfehler ist, denn für 2016 installierte Offshore wird 8 Jahre 19,4 ct oder 12 Jahre 15,4 ct bezahlt. Danach gibts noch garantierte 3,9 ct. Dann hab ich mich gefragt, warum Schwarz/Gelb das Modell nicht schon 2011 oder 12 eingeführt hat.

    Du dagegen siehst das als unbedeutende Abweichung von einem vorhersehbaren Trend. Was sagt, denn deine Glaskugel zur Energieversorgung im Jahr 2040 und wie begründet die das?

  121. Wir alle (außer Ihnen) wissen aber, dass EE keinen wirtschaftlichen Sinn machen, deswegen wissen wir alle (außer Ihnen), dass sie am Ende scheitern werden. Die Frage ist nur, wann und in welcher Form das Scheitern geschehen wird.

    Das wissen scheinbar nur sie. Wenn sie aus den ersten 10% verkauften Flachbildschirmen auch abgeleitet haben, dass die restlichen 90% genau so teuer werden, weil sie den Trend ignoriert haben, dann müssen sie auch zu dem Schluss kommen, dass EE nie wirtschaftlich sein kann.

  122. @SH #121

    Das wissen scheinbar nur sie.

    Nee da gipps n paar mehr.

    Wenn sie aus den ersten 10% verkauften Flachbildschirmen auch abgeleitet haben, dass die restlichen 90% genau so teuer werden, weil sie den Trend ignoriert haben, dann müssen sie auch zu dem Schluss kommen, dass EE nie wirtschaftlich sein kann.

    Trends interessieren mich nicht. Man sieht ihnen nämlich nicht an, wodurch sie verursacht werden. Ohne Zusatzwissen kann man aus ihnen nicht ableiten, ob sie sich halten werden.

    Kennen Sie den Film „2001 Odysse im Weltraum“? Wenn man dem glaubt, müssten wir heute Linienflüge zu Raumstationen und zum Mond haben, und Telefonanrufe in den Weltraum wären eine Selbstverständlichkeit. Aus der Sicht des Jahres 1969 müssen einem naiven Betrachter wie Ihnen diese Vorhersagen folgerichtig erschienen sein: Die Raumfahrt eilte von einem Erfolg zum nächsten, der Mond wurde erreichbar. Der nächste Schritt musste Raumfahrt für alle zum zum Pauschaltarif sein.

    Warum ist denn das nicht eingetreten? Hätte man damals vorhersehen können, dass es dazu nicht kommen würde? Denken Sie genau nach, ehe Sie antworten.

  123. @oxybenzol #120

    Was sagt, denn deine Glaskugel zur Energieversorgung im Jahr 2040 und wie begründet die das?

    Überwiegend Kohle und Erdgas, mit der Begründung dass diese verfügbar und ökonomisch sind und ein Ersatz nicht in Sicht ist. Atomkraft kommt nicht wieder, weil die Aversion dagegen in der deutschen Bevölkerung zu tief sitzt. Das gilt natürlich nicht für andere Länder.

    Wind und Solar: Sollte das EEG bis 2040 ersatzlos abgeschafft sein -- was ich hoffe und für relativ wahrscheinlich halte, aber nicht sicher wissen kann -, dann wird ihr Anteil Null sein. Begründung: Unwirtschaftlich, existieren nur wegen entsprechender Regierungspolitik. Bei Änderung der Politik verschwinden sie daher sofort. Aber Politik kann man leider nicht vorhersehen.

  124. @anorak2

    #123
    Überwiegend Kohle und Erdgas ja, 0 EE nein. Mit dem Erlassen eines Gesetzes kann man die Zeit nicht einfach zurückdrehen. Das Volk muss da ja auch mitspielen. Nun ist es aber nicht mehr so wie vor der Energiewende, dass nur die EVUs Strom produzieren, sondern auch ein gewisser Teil der Bevölkerung. Dazu kommt noch der Klimawandel. Wenn man nicht beweisen kann, dass dieser nicht vom Menchen verursacht wird, existiert auch an der Stelle ein Bedarf an EE-Strom.

    #122
    Science Fiction ist eine Mischung aus Traum und vermutete Entwicklung vorhandener Technologie. Ob die beschriebenen Technologien zum vorhergesagten Zeitpunkt dann wirklich existieren, ist dem Autor egal, denn er will nur eine Geschichte erzählen.

    Die Mondlandung war ein Kind des kalten Krieges. Genauso wie die vielen 1000 Atomwaffen, denn rational betrachtet geht toter als tot nicht.

    Dass nach der Mondlandung Raumfahrt zum Pauschaltarif kommen musste, konnte nur der denken, der nicht wusste wieviel Raumfahrt wirklich kostet. Bei etwa 100.000$ pro kg zur 400 km entferten ISS wird das ein Pauschaltarif, den sich nur die oberen 10.000 leisten können. Raumfahrt ist nun mal in erster Linie durch den Bedarf des Militär entstanden. Die letzten 2 Apollo-Missionen wurden ja auch gestrichen, weil das Geld für den Vietnamkrieg gebraucht wurde. Wenn man sich das Budget der USA anschaut, sieht man auch, dass da Geld kaum ne Rolle spielt.

    Die Euphorie nach Apollo 11 ist also nur entstanden, weil man Militärbudget für scheinbar zivile Zwecke verwendete.

  125. @oxybenzol #124

    Mit dem Erlassen eines Gesetzes kann man die Zeit nicht einfach zurückdrehen.

    Ist das nicht mein Text?

    Nun ist es aber nicht mehr so wie vor der Energiewende, dass nur die EVUs Strom produzieren, sondern auch ein gewisser Teil der Bevölkerung.

    Wenn sie nicht mehr in die Taschen anderer Leute greifen können -- wie es ihnen das EEG ermöglicht -, sondern die Kosten selbst tragen müssen, werden die damit schneller aufhören als du gucken kannst.

    Dazu kommt noch der Klimawandel. Wenn man nicht beweisen kann, dass dieser nicht vom Menchen verursacht wird, existiert auch an der Stelle ein Bedarf an EE-Strom.

    Technik wird nicht durch Ideologie am Leben erhalten.

    Science Fiction ist eine Mischung aus Traum und vermutete Entwicklung vorhandener Technologie. Ob die beschriebenen Technologien zum vorhergesagten Zeitpunkt dann wirklich existieren, ist dem Autor egal, denn er will nur eine Geschichte erzählen.

    Die Technologie für Linienflüge auf den Mond oder Videophon-Gespräche in die Erdumlaufbahn existiert heute. Sie hat sogar schon 1969 existiert, als der Film gedreht wurde. Die Vorhersage besteht nicht in technischer Machbarkeit, sondern darin dass beides Alltagserfahrungen werden, die jedem der will für kleines Geld zur Verfügung stehen. Dass z.B. du und ich morgen einen Ausflug auf den Mond machen können, und übermorgen zurückkehren. Technisch machbar ist das seit 40 Jahren. Trotzdem können wir diese Reise nicht unternehmen. Warum nicht?

    Die Mondlandung war ein Kind des kalten Krieges.

    Aha. Also ein politisches Projekt, halten wir das fest. Und dafür hat die US-Regierung 25 Mrd USD locker gemacht, nach Inflation wären das heute 100 Mrd EUR.

    Wenn eine Regierung Zugriff auf die Ressourcen des reichsten Lands der Erde besitzt und den politischen Willen dazu hat sie einzusetzen, kann sie sie für solche sonst unbezahlbaren Einzelprojekte einsetzen. Genau diese Situation bestand für ein kurzes Zeitfenster in den 1960er Jahren.

    Aber in dem Moment, wo dieser Geldhahn zugedreht wurde, hörten Mondlandungen sofort auf. Es gab keinen selbsttragenden „Trend“ zum Mondflug. Wer das damals glaubte unterlag einer Täuschung. Der Grund ist dass Linienflüge zum Mond oder auch nur in den erdnahen Weltraum nicht profitabel organisiert werden können. Der hohe Energiebedarf für das Erreichen kosmischer Geschwindigkeiten bei heutigen Energiepreisen verhindert das absolut. Ersteres ist harte Physik, das lässt sich nicht aus der Welt schaffen. Letzteres könnte sich eines Tages ändern, wenn irgendwann eine Energiequelle erschlossen wird, die ca. 1000 fach billiger ist als unsere heutigen, werden die Karten neu gemischt. Aber sowas war 1969 nicht in Sicht und auch heute für die nächsten Jahrzehnte nicht zu erwarten, daher können wir die sichere Aussage wagen dass Linienflüge zum Mond für Oma Puvogel unerschwinglich bleiben werden.

    Dass nach der Mondlandung Raumfahrt zum Pauschaltarif kommen musste, konnte nur der denken, der nicht wusste wieviel Raumfahrt wirklich kostet.

    Genau. Und nun ziehen wir den Analogieschluss zur „Energiewende“.

  126. Sie haben eine wirklich merkwürdige Art zu denken.

    Ich verstehe nicht wie sie davon ausgehen können, dass EE-Strom und Speicherung langfristig teurer sein wird als fossile Brennstoffe zu verbrennen? Das ergibt keinen Sinn und klingt für mich wie jemand bei Kodak oder Nokia, die merkwürdigerweise auch davon ausgegangen sind, dass Digitalfotografie und Smartphones nie etwas werden könnten. Aktuell spielen etablierte Autokonzerne nochmals dieses Spiel, obwohl es absehbar ist, dass Elektroautos langfristig eine niedrigere TCO haben werden. Man sagt sich, wenn das so ist, dann steigen wir halt schnell ein, aber wir alle haben gesehen was passiert, wenn der Umsatz nur minimal einbricht (2008). Dann stehen die etablierten mit riesigen Produktionskapazitäten da und machen bei jedem produzierten Auto Verlust. Hoffen wir also, dass das Elektroauto in den Zwanziger Jahren nicht zu schlagartig den Markt überrollt und die großen Konzerne ihren Milliardengewinne schlauer einsetzen als Kodak und Nokia.

    Sorry für das Abschweifen.

  127. @SH #126

    Ich verstehe nicht wie sie davon ausgehen können, dass EE-Strom und Speicherung langfristig teurer sein wird als fossile Brennstoffe zu verbrennen?

    Ich gebe gerne zu, dass das Ökostrom auf Lieschen-Müller-Niveau, auf den ersten Blick, oberflächlich betrachtet, Sinn zu machen scheint. Aber eben nur auf diesem total naiven Denkniveau, und nur für die ersten 10 Sekunden. Wer etwas länger drüber nachdenkt, kann nicht umhin die groteske Fehleinschätzung zu bemerken.

    Es ist ein ideologiegetriebenes Projekt, das technisch keinen Sinn macht und wirtschaftlich nicht funktioniert. Das gilt schon für die isolierte Stromerzeugung mit Wind und Solar, die Speicheridee macht es noch um mehrere Umdrehungen absurder. Das Ganze existiert überhaupt nur, weil der Gesetzgeber es aus ideologischen Gründen erzwingt. Und es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass sich an dieser Grundkonstellation in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten irgendwas ändern könnte.

    Das ergibt keinen Sinn und klingt für mich wie jemand bei Kodak oder Nokia, die merkwürdigerweise auch davon ausgegangen sind, dass Digitalfotografie und Smartphones nie etwas werden könnten.

    Solche weltfremden Vergleiche machen keinen Sinn, das könnte Ihnen wirklich selbst auffallen. Solarzellen und Windräder sind nicht die Speerspitze technischen Fortschritts, die sich wegen ihrer unmittelbaren praktischen Vorteile von selbst durchsetzen (wie es bei echtem Fortschritt zu sein pflegt), sondern technisch alte Hüte, die auf politischem Weg als Scheinlösungen für die Scheinprobleme erzwungen werden, die die Öko-Ideologie ständig beschwört. Aber diese Probleme existieren nicht, aber selbst wenn es sie gäbe wären Windräder und Solarzellen keine Lösung. Sie funktionieren zwar technisch, machen aber als Elemente einer nationalen Stromversorgung technisch Sinn. Wirtschaftlich sind sie ein Zuschussgeschäft, und diesen Nachteil tragen wir derzeit alle. Ihre oben erwähnte Speicheridee noch dazugenommen wird es vollends irrational.

    Hoffen wir also, dass das Elektroauto in den Zwanziger Jahren nicht zu schlagartig den Markt überrollt

    Was ist jetzt los, geht es um Windräder oder Elektroautos? Das sind zwei ganz verschiedene Themen. Beide Ökoquatsch, aber verschiedener Ökoquatsch, den man deshalb getrennt diskutieren sollte.

  128. Ihr Weltbild basiert allein auf der Annahme, dass Solarzellen und Windparks nie günstiger sein werden als konventionelle Stromerzeugung. Schon gar nicht wenn eine Speicherung dazu kommt.

    Sie können sich nicht vorstellen, dass die Preise so weit sinken werden, ich schon. Und damit halten sie das ganze für Unsinn und ich eben nicht.

    Kodak dachte auch lange, dass Digitalfotografie zu schlechte Bildqualität für einen zu hohen Preis liefert. Sie denken, dass EE zu zufällig Energie zu einen zu hohen Preis liefern. Natürlich hätte Koda auch recht behalten können, aber schon damals waren die Trends ziemlich absehbar und heute sind eben die Trends bei den Preisen für Erneuerbare Energieträger und Speicher ziemlich gut sichtbar. Da schon nach 10 Jahren zu sagen es ginge nicht mehr weiter ist albern: https://www.bundesnetzagentur.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2017/13042017_WindSeeG.html

    P.S.: Solche Preisfragen bzw. die Wirtschaftlichkeit steht und fällt dann natürlich auch mit den externen Kosten. Würden wir für Kohle- und Atomstrom den tatsächlichen Vollpreis zahlen, dann wären PV und Wind vermutlich heute schon wirtschaftlicher. Das sieht man ja teilweise auch an Neubauten in dieser Kategorie und den veranschlagten Kosten.

  129. Hab da grad was auf spon gelesen, was mich sehr verwundert. Jared Kushner und der ehemalige Chef von Exxon und jetztiger Leiter der Umweltbehörde Rex Tillerson sind für den Verbleib im Klimavertrag.

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/donald-trump-und-pariser-klimaschutzabkommen-oel-multis-in-den-usa-wollen-im-klimaschutzvertrag-bleiben-a-1143747.html

    Der Grund ist zwar ökonomischer Natur und dennoch fühlt es sich für mich wie der Verrat an einem langjährigem Verbündeten an. So als würde die Ölindustrie spüren, dass die Luft dünner wird und man nun bereitwillig den Schwächsten im Bunde opfert um das eigene Überleben zu sichern.

  130. Oxy, seit wieviel Jahren wird der Schwachsinn vom Klimawandel gepredigt?
    Eben, die alten Energiefirmen sind die neuen Energiefirmen. Mittlerweile hat auch die Oelindustrie fest in die „Renewables“ investiert. Die haben nicht geschlafen oder zugeguckt ob es ein Trump schafft oder was sich sonst aendert.
    Daher wird es jetzt sicher Interessenkonflikte auch auf der anderen Seite geben.

  131. @SH #128

    Ihr Weltbild basiert allein auf der Annahme, dass Solarzellen und Windparks nie günstiger sein werden als konventionelle Stromerzeugung.

    Ich kann nicht in die Zukunft sehen. Wenn bahnbrechende neue Erfindungen gemacht werden, von denen wir heute keine Ahnung haben, ändern sich sämtliche Rahmenbedingungen. Aber unter heutigen Bedingungen, ohne irgendeine Science Fiction Erfindung, ist es unwirtschaftlich und wird das auch mindestens für die überschaubare Zeit (1 -- 2 Jahrzehnte) bleiben.

    Schon gar nicht wenn eine Speicherung dazu kommt.

    Speicherung macht es um Größenordnungen teurer. Sie tun ihrer Sache keinen Gefallen, das Stichwort überhaupt zu erwähnen.

    Sie können sich nicht vorstellen, dass die Preise so weit sinken werden

    Ich kann mir alles vorstellen, aber Wirtschaftlichkeit ist keine Frage von Wunschträumen, sondern von harten Realitäten.

    Und damit halten sie das ganze für Unsinn und ich eben nicht.

    Ich möchte aber in der Zeit, bis Leute wie Sie auch die Lernkurve erklommen haben, nicht unfreiwillig für Ihre Irrtümer zur Kasse gebeten werden.

    Kodak dachte auch lange, dass Digitalfotografie zu schlechte Bildqualität für einen zu hohen Preis liefert.

    Digitalfotografie ist kein Projekt einer durchgeknallten eschatologischen Sekte zur Abwendung der durch chemische Fotographie heraufbeschworenen Endzeit, zu deren Förderung die Regierung Strafsteuern auf den Verkauf chemischen Films erhebt.

    Sondern Digitalfotografie ist um Größenordnungen billiger als chemische Fotografie, das Ergebnis ist im Gegensatz zu chemischer Fotografie sofort das (Sofortbildfotografie ausgenommen), und kann in Echtzeit in alle Welt übertragen werden, was mit chemischer Fotografie völlig unmöglich ist. Die Auflösung digitaler Bilder ist dagegen in der Regel niedriger, aber für die meisten Alltagsanwendungen gut genug. Das sind die Gründe, warum sie sich durchgesetzt hat.

    Windstrom und Solarstrom haben keine solchen Systemvorteile. Sie sind erheblich teurer, der Nutzwert ist dagegen exakt gleich wie der von billigerem Kohlestrom. Es gibt keinen Grund, warum sie sich von selbst durchsetzen sollten. Der einzige Grund ist, dass eine durchgeknallte Sekte die Regierung überzeugen konne, Strafsteuern auf Kohlestrom zu erheben, und den Erlös auf ihre Kultobjekte umzulenken.

  132. @oxybenzol #129

    Dass die Ölmultis Gegner des „Klimaschutzes“ seien ist eine uralte Verschwörungstheorie der Ökos, die aber nichts mit der Realität zu tun hat. Die Nachfrage nach Öl ist unelastisch, die CO2-Aufschläge tun den Ölkonzernen daher gar nichts. Sie halten aber Konkurrenten vom Markt ab. Außerdem denk mal nach, ob Firmen die vom Verkauf von Erdöl leben, eher an niedrigen oder an hohen Ölpreisen interessiert sind. Na fällt der Groschen?

  133. @anorak2

    Es gibt zwei einfache Weisheiten, die jeder Unternehmer kennt.
    1. Alle Dinge die Kosten verursachen, verringern den Profit.
    2. 1 Euro kann man nur einmal ausgeben.

    Die CO2-Aufschläge sind zwar keine direkten Kosten wie z.B. ein Filter für ne Abgasanlage, aber sie erhöhen genauso den Preis des Produktes. Da man aber nen Euro nur einmal ausgeben kann, verringert sich die Nachfrage und damit auch der Profit. Der höhere Ölpreis ist für den Ölkonzern nur dann ne gute Sache, wenn die Preissteigerung in die eigene Tasche fließt. Nur fließt die CO2-Abgabe in die Tasche des Staates bzw. in die Tasche von Unternehmen, welche sehr wenig CO2 produzieren, wie z.B. Tesla.

  134. #133

    Da man aber nen Euro nur einmal ausgeben kann, verringert sich die Nachfrage und damit auch der Profit.

    Welcher Teil von „Die Nachfrage nach Öl ist unelastisch“ war unklar? Niemand heizt einfach so aus dem Fenster raus weil das Öl gerade billig ist, und kaum jemand macht eine Spritztour mit dem Auto nur weil der Benzinpreis gefallen ist. Die Menschen drehen nicht die Heizung aus, weil der Ölpreis steigt. Und Pendler müssen so oder so die gleiche Strecke fahren, egal wieviel das Benzin kostet. Deswegen sind CO2-Abgaben den Ölkonzernen genauso egal wie die Mehrwertsteuer, das ist nur ein Durchlaufposten der sie nicht belastet.

    Der höhere Ölpreis ist für den Ölkonzern nur dann ne gute Sache, wenn die Preissteigerung in die eigene Tasche fließt.

    Natürlich, ich wollte auch nicht andeuten dass die Ölkonzerne die CO2-Abgaben bekommen. Aber zwischen all den staatlichen Abgaben auf den Endpreis (davon gibt es ja mehr als eine) und all der Beschwörung angeblich ausgehender Rohstoffe lassen sich tatsächliche Preiserhöhungen gut verstecken. Das ist schon bei der ersten Ölkrise 1974 passiert. Die damaligen Preiserhöhungen sind nie wieder zurückgenommen worden, obwohl nach dem Ende des Embargos der sachliche Grund dafür entfallen war.

  135. anorak2 19. April 2017 06:46

    Dass die Ölmultis Gegner des „Klimaschutzes“ seien ist eine uralte Verschwörungstheorie der Ökos, die aber nichts mit der Realität zu tun hat.

    Ich habe keine Ahnung, was die Manager von Ölmultis oder anderen Branchen treibt. Denn mittlerweile ist die Ökonomie einem guten Teil der Politik gewichen. Das Image einer Firma ist manchem Manager wichtiger als ein Bisschen bessere Quartalszahlen. Die oberste Priorität dürfte für einen Manager weder die Profitabilität oder Stabilität eines Unternehmens sein, sondern sein eigener Machterhalt. Selbst wenn der Manager das Unternehmen herunter gewirtschaftet hat, es aber überzeugend verkaufen kann, dass es nicht seine Schuld ist, ist er besser dran als einer, der das Unternehmen nach vorne gebracht hat, dabei aber sein Gesicht und Unterstützer verloren hat.

  136. #134

    Welcher Teil von „Die Nachfrage nach Öl ist unelastisch“ war unklar? Niemand heizt einfach so aus dem Fenster raus weil das Öl gerade billig ist, und kaum jemand macht eine Spritztour mit dem Auto nur weil der Benzinpreis gefallen ist. Die Menschen drehen nicht die Heizung aus, weil der Ölpreis steigt. Und Pendler müssen so oder so die gleiche Strecke fahren, egal wieviel das Benzin kostet. Deswegen sind CO2-Abgaben den Ölkonzernen genauso egal wie die Mehrwertsteuer, das ist nur ein Durchlaufposten der sie nicht belastet.

    Der Mensch kann zwar nicht weniger fahren, aber er kann ein Auto kaufen, das weniger Benzin verbraucht. Im Jahr 2014 lag in den USA der Durchschnittsverbrauch bei Neuwagen bei 9,3 l / 100 km, in Deutschland bei etwa 7l.
    Warum war die Autoindustrie gegen die Katverpflichtung, wenn man den höheren Preis sowieso an den Kunden weitergibt?
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13508998.html
    In dem Artikel hat sich ein Typ von der Autolobby darüber beklagt, dass die Katnutzung beim Autofahrer höhere Kosten verursacht. Bei so viel Krokodilstränen kann man einfach nur ….
    Seit wann stellen Autohersteller möglichst verschleißfreie und ansonsten einfach und billig zu reparierende Autos her?

    Tja, wenns der Lobby in den Kram passt, tut mal so als wäre der Kunde wirklich König.

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