Über das Dahinschmelzen der Klimakampagne

8. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Medien

In letzter Zeit ist es im deutschen Blätterwald beim Thema Klimaaktstrophe spürbar ruhiger geworden. Offenbar eignet sich die Grundstimmung, die sich durch ungewöhnlich langen und kalten Winter eingestellt hat nur wenig, die Furcht vor einer katastrophalen Erwärmung weiter zu schüren. Auch sind die Nachrichten, die zu verkünden wären, passen so gar nicht in das Bild, das so lange von den Medien hierzulande gezeichnet wurde. Nämlich eben jenes von den tausenden Wissenschaftlern weltweit, die sich alle darin einig sind, dass ein durch Menschen verursachter Klimawandel stattfindet, oder zumindest unmittelbar bevorsteht, welcher ausschließlich negative, wenn nicht gar katastrophale Konsequenzen nach sich zieht.

Das neue Bild, welches in den letzten Monaten von der Klimawissenschaft entstanden ist, müsste hingegen völlig anders aussehen. Hat sich doch herausgestellt, dass es tatsächlich nur einige wenige Klimawissenschaftler sind, die mit zum Teil fragwürdigen und zum Teil an den Grenzen der Legalität angesiedelten Methoden die Deutungshoheit in der Wissenschaft an sich gerissen haben und anders lautende Meinungen nach Kräften unterdrücken. Man könnte über Übertreibungen im IPCC-Report berichten, welche so zahlreich daherkommen und stets nur in Richtung einer Katastrophe zeigen, dass eine bewusste Auswahl zumindest wahrscheinlich erscheint. Oder von einem IPCC Vorsitzenden Rajendra Pachauri, einem gelernten Eisenbahningenieur, der nichtsdestotrotz immerfort als Klimaexperte bezeichnet wird, dem seine eigene Kampagne zur Rettung der Welt gleichzeitig persönliche Vorteile in Millionenhöhe einbringt.

Wer allerdings nach solchen Meldungen sucht, der muss entweder die deutschen Medien besonders aufmerksam durchforsten, oder sich im angelsächsischen Raum umsehen. Dort wird das Ausmaß von Climategate und der nachfolgenden Affären nämlich deutlich drastischer beurteilt, als es hierzulande der Fall ist.

Es wird zunehmend deutlicher, dass das Durchsickern von internen E-Mails und Dokumenten der Climate Research Unit (CRU) der University of East Anglia im November letzten Jahres in der Debatte um den Klimawandel das gleiche bewirkt hat, wie die Papiere aus dem Pentagon vor 40 Jahren für die Debatte um den Vietnamkrieg – sie haben die Geschichte entscheidend geändert. Weitere Enthüllungen von unethischem Verhalten, Fehlern und fortlaufenden Übertreibungen in der Klimawissenschaft erreichen uns beinahe täglich, und es gibt gute Gründe noch weitere zu erwarten.

Lesen Sie hier den gesamten Artikel aus dem WeeklyStandard:

In Denial
The meltdown of the climate campaign

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7 Kommentare
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  1. Ja, es stimmt, schweigsam ist es im deutschen Blätterwald in Sachen Klimaschutz geworden, Politiker halten sich vornehm zurück, entsprechend wenig Meldungen sind zu vernehmen. Der kalte Winter ist sicher auch ein Grund. Wer mit dickem Schal und Mantel vor die Tür muss, ist momentan für Horrornachrichten über steigende Temperaturen nicht so empfänglich. Doch das kann nicht der alleinige Grund sein.

    Climagate? Nun, hier gibt es viele vernünftige Gründe für Politik und Medien, sich erst einmal nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen. Es könnte ja was dran sein, und Politiker sollten sich alle Optionen offen halten. Da aber die meisten schon eindeutig auf Seiten der Alarmisten Stellung bezogen haben, ist es besser, erst einmal ruhig zu sein. Oder aber schon mal vorsichtig nach einem Sündenbock suchen. So erkannte bereits Angela Merkel ein „strukturelles Problem“ bei den Klimaverhandlungen. Benannt werden diese mit China und Indien, die keine Verpflichtungen einzugehen gedenken.

    Ein weiterer wunder Punkt sind sicherlich die Finanzen. Bislang wurden Steuern dem Finanzminister überwiesen. Die Ökosteuer ist ein Beispiel. Öko entspricht dem Zeitgeist, also war nicht mit nennenswerten Widerstand zu rechnen. Jetzt geht es aber um globale Aspekte. Gelder sollen ins nicht europäische Ausland transferiert werden. Das passt dem Finanzminister natürlich nicht. Aber man ist kreativ, so wird mal eben Artenschutz zum Klimaschutz, wie Germanwatch moniert. Der Hintergrund dazu, die Bundesrepublik hatte sich verpflichtet 420 Millionen Euro für den Klimaschutz in Entwicklungsländern locker zu machen, hier rechnet man aber für Artenschutz versprochene 350 Millionen gleich mit rein.

    Das lässt erahnen welch fiskalischer Hickhack uns noch bevor steht. Nun steigt auch noch der IWF in den Ring. Strauss-Kahn fordert ein Quotensystem bis eventuelle Kohlendioxid-Steuern greifen. Doch auch dies dürften am Gerangel zwischen den Nationen um die jeweiligen Beiträge scheitern.

    Wir dürfen gespannt sein wann und wo sich hochrangige Politiker in Zukunft positionieren werden, die meisten werden erst einmal abwarten, was da alles noch so rauskommt und welche Auswirkungen dies auf die Öffentlichkeit hat.

  2. Man schweigt hier deswegen, weil Dummland bezahlen soll. Alle anderen dürfen die Wahrheit erfahren, nur die Sklaven der Kolonie nicht.

  3. Renommierte TV-Journalisten erzählen mir gegenüber, dass das „Klimathema“ in den Medien „tot“ ist, weil es keine Quote mehr bringt. Die Zuschauer würden wegschalten, wenn das Thema „Klima“ auf dem Schirm erscheint….

    Das Thema ist „durch“…

    Nun wäre natürlich interessant zu wissen, warum die Zuschauer weg- bzw. Abschalten:

    1. Möglichkeit: Weil sie von dem Thema gesättigt sind,

    oder
    2. Möglichkeit: Weil sie die Klimahysterielügen in den etablierten TV-Medien nicht mehr hören können…

  4. Ja, ich kann mir gut vorstellen, das Thema Klima momentan keine Quote bringt. Wahrscheinlich treffen beide, von Rainer Hoffmann angeführten, Gründe zu. Gebetsmühlenartig wurde uns unser, ach so schändliches, Tun vorgehalten. Jetzt rächt sich, dass die Berichterstattung so einseitig ist. Nach allem was man so mitbekommt, haben die angelsächsischen Medien diesen Fehler nicht gemacht, oder sind spätestens seit Climagate nicht mehr so einseitig.

    Die Berichte über den Klimawandel in den hiesigen Medien erinnert mich auch ein wenig an die Propaganda in der Ex-DDR. Parolen waren auch allgegenwärtig, doch richtig hingehört hat kaum einer. Ich bin mal gespannt wie lange es noch dauert, bis sich dieser Negativtrend bis in die grünen Überthemen fortsetzt. Dieses Öko-Gefasel kann ja auch schon bald keiner mehr hören.

  5. Es sind elementare Fakten aus dem Physik-Unterricht: Gase können nur Strahlung einer bestimmten Frequenz absorbieren, das müsste unser buntes Kanzlerding mit Dr. Dipl. Phys. eigentlich wissen. Solche Tittel wurden in der „DDR“ bekanntlich nicht für lau vergeben. Mehr auf meiner Homepage oder einfach meinen Namen Googeln.

    Michael Köhne

  6. http://www.klimaskeptiker.info/index.php?seite=einzelmeldung.php?nachrichtid=826

    Pachauris TERI unterhält einen Golfplatz – in einer Stadt mit Wassermangel

  7. Es sind elementare Fakten aus dem Physik-Unterricht: Gase können nur Strahlung einer bestimmten Frequenz absorbieren, das müsste unser buntes Kanzlerding mit Dr. Dipl. Phys. eigentlich wissen. Solche Tittel wurden in der “DDR” bekanntlich nicht für lau vergeben.

    Gerade weil solche Titel nicht für Lau vergeben wurden, wird Frau Dr. Merkel wissen, dass es einen Unterschied zwischen den Absorptionseigenschaften von Atomen und Molekülen gibt. Es ist interessant, sich mal anzusehen, wie verschieden Moleküle auf Anregung durch Infrarot reagieren. Und die Absorbtionsspektren sind ja nun nicht nur von Vertretern des AGW ausgemessen worden …

    Mehr auf meiner Homepage oder einfach meinen Namen Googeln.

    Sollte man mal tun:

    Die Erde hingegen ist … ein Blauer Planet, der … so gut wie keine eigene Strahlung aussendet.

    Vielleicht könnten Sie ja mal einen Blick auf Peter Hellers Artikel zu diesem Thema werfen:

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