Und wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – Der Dioxinskandal

10. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon steht ein neuer Skandal ins Haus. Hauptakteur ist ein alter Bekannter, das als Seveso-Gift bekannt gewordene Dioxin. Diese Stoffgruppe ist schließlich seit vielen Jahren ein Garant für Panik-Reflexe bei Politikern, Medien und in der Bevölkerung. Da interessiert es wenig, dass weltweit bislang kein einziger Todesfall durch das vermeintlichen Supergift dokumentiert ist.

Das prominenteste Vergiftungsopfer mit Dioxin ist wohl der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko. Bei diesem wurden nach einem Abendessen mit dem Chef des Ukrainischen Inlandsgeheimdienstes Vergiftungserscheinungen festgestellt. Später fanden Ärzte eine 50.000-fache Überschreitung des Normalwertes an Dioxin in Juschtschenkos Körper. Möglicherweise haben die Geheimdienstler geglaubt, mit einer solchen Überdosierung des „Supergiftes“ auf Nummer sicher zu gehen. Aus ihrer Sicht bedauerlich war, dass der Stoff wohl nicht annähernd so gefährlich ist wie allgemein behauptet wird.

Um ähnliche Gehalte im Körper wie Wiktor Juschtschenko zu erreichen, müsste ein Konsument in Deutschland Hunderttausende „verseuchter“ Eier zu sich nehmen. Allerdings müssten diese über einen recht kurzen Zeitraum gegessen werden. Dioxin hat im Körper eine Halbwertszeit von etwa 15 Monaten.

Um eins klar zu stellen. Der Gehalt an Giftstoffen in unserer Nahrung soll selbstverständlich so niedrig wie möglich gehalten werden und Industrielle Reststoffe haben in der Tiernahrung nichts zu suchen. Die Reaktion von Presse und der Politik auf diese Geschichte ist allerdings wieder einmal völlig überzogen.

Eine weitaus nüchternere Analyse zusammen mit einigen überaschenden Fakten zum Dioxin in der Nahrungskette liefert der Lebensmittelchemiker Udo Pollmer in der aktuellen Ausgabe seiner Radiokolumne „Mahlzeit„, die regelmäßig sonntags auf Deutschlandradio Kultur ausgestrahlt wird:

Dioxin – kaum zu verhindern

Die Schadstoffbelastung kann viele Gründe haben

Schon wieder sind Eier mit Dioxin in den Medien aufgetaucht. Und wie immer waren belastete Futtermittel daran schuld. Hört das mit den Dioxinmeldungen denn überhaupt nicht mehr auf?

Dioxin – man mag dieses Wort langsam nicht mehr hören. Aktuell sind mal wieder die Eier dran. Und die üblichen Verdächtigen haben den Stoff für den Skandal geliefert: Futtermittelhersteller haben wohl eine versiffte Fettkomponente verwendet, sogenannte Mischfettsäuren. Es braucht schon erhebliche Belastungen im Rohstoff, damit sie bis in die Eier durchschlagen: Denn Hühnerfutter enthält nur wenige Prozent Fett. Davon wiederum machen die Mischfettsäuren nur einen Teil aus.

Als Ursache wurde zunächst die Produktion von Biodiesel genannt. Um Öko-Diesel zu gewinnen, braucht es zunächst einmal neue Anbauflächen. Dazu werden in Südostasien Wälder und Torfgebieten abgebrannt. Und dabei entstehen natürlich auch reichlich Dioxine. Auf diesen brandgerodeten Flächen werden dann die Plantagen mit den Ölpalmen hochgezogen. Da das Öl beim Transport nach Deutschland anfängt, sich zu zersetzen, muss es vor der Weiterverarbeitung zu Biodiesel erst mal entsäuert werden. Beim Entsäuern fallen die berühmten „Mischfettsäuren“ als Rückstand an. Es ist schon pervers: Mit viel Steuergeldern wird das gute Speiseöl in Diesel umgearbeitet und der verdorbene Rückstand landet in der Nahrungskette. So retten wir die Welt vor dem Klimakollaps… [Lesen Sie hier weiter]

Sehr zu empfehlen: Artikel als Audiodatei anhören!

Weiter Links zum Thema:

Interview der WELT mit Udo Pollmer – „Wenn ich mich nur nicht so aufregen würde!“

3sat nano Gespräch: Dioxinbelastetes Tierfutter

Eier gut für Diabetiker

Panik ist kein Rezept

ZEIT-online – Hatten Sie Angst um Wiktor Juschtschenko?

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25 Kommentare
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  1. …interessanter Artikel! Man weiß wirklich nicht mehr, was man glauben soll! Wenn man aber die Klimahysterie mit dieser Hysterie vergleicht, scheint mir das hier Gesagte doch um Klassen glaubwürdiger! Ein Glück, dass es Blogs wie diesen gibt!

    Wie beim Klimawahn gilt auch hier wieder: wer muss das alles ausbaden? Na? Etwa die Medien, die das so lauthals in die Welt schreien?

    Chris Frey

  2. hier etwas passendes zum Thema: http://www.novo-magazin.de/77/novo7727.htm
    Man könnte meinen, es wurde erst kürzlich geschrieben, stammt aber aus 2005. Frei nach dem Motto „alle Jahre wieder“. Doch der Wahnsinn geht weiter: http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,738844,00.html
    Aber wenn es hilft, die darniederliegenden Schweinepreise anzukurbeln oder die Umsätze von apple zu steigern (http://www.iphone-magazine.de/barcoo-hilft-bei-suche-nach-dioxin-eiern-7778/) oder die Existenzberechtigung der selbsternannten Experten und „Essensretter“ von foodwatch zu sichern, ist es doch zu etwas gut. Leider bleibt dabei aber der Verstand auf der Strecke. Aber was macht`s, den importieren wir dann halt auch aus China.

  3. Über das Sevesogift Dioxin Teil I

    Über das Sevesogift Dioxin Teil II

  4. Allheilmittel gegen die (vermeintlichen) Gefahren solch „verseuchter“ Lebensmittel soll ja nach Ansicht vieler ein Umstieg auf „Bio“-Produkte sein. Lesen Sie mal, was animal-health-online.de dazu schreibt:

    Vor dem Hintergrund der Medienberichte über Dioxine in der konventionellen Tierproduktion empfehlen Verbraucherschützer den Umstieg auf Eier und Fleisch aus Biohaltung. Hierbei werden die nüchternen Fakten ignoriert, wie ein Blick auf die aho-Berichterstattung der letzten Jahre zeigt:

    08.10.2004: Niederlande: Bioeier überschreiten häufig Dioxingrenzwerte

    27.08.2008: Monitoring: Bio-Fleisch höher mit Dioxinen und PCBs befrachtet

    17.12.2009: Bio-Freilandeier mit überhöhten Dioxin-Werten verkauft

    05.05.2010: Kreis Emsland: Dioxin in Bio-Eiern

    05.05.2010: Dioxin in Bio-Eiern bereits im Februar entdeckt

    07.05.2010: Dioxin im Biofutter: Belasteter Mais kam seit 2009 aus der Ukraine +++ Europaweite Suche nach Dioxineiern

    07.05.2010: Dioxin: Mehrere Bio-Legehennenbetriebe in NRW gesperrt

    07.05.2010: Sachsen-Anhalt: Auch hier Bio-Eier mit Dioxin entdeckt +++ Untersuchungen in Brandenburg

    10.05.2010: Dioxin-Mais auch an Bio-Masthühner verfüttert +++ Fleisch längst verzehrt

    19.05.2010: Zuviel Dioxin: Bio-Hühner getötet, Eier beseitigt

    20.12.2010: PCB und Dioxine bei Freilandrindern: WESTPOL-Beitrag jetzt online (auch Bio-Rinder betroffen)

    Zudem wird die Bio-Branche immer wieder von Betrugsskandalen heimgesucht. Eine Auflistung finden Sie hier…

  5. Sehen Sie Herr Kipp:
    Nur zwei Kommentare seit 14 Tagen. Schlecht für den Blog aber gut für das Stimmungsbild der Bevölkerung:
    Nur wenige lassen sich von der Dioxinhysterie anstecken. Es geht schließlich um die 2-3fache Überschreitung von „technischen“ Grenzwerten im billionenstel (!) Grammbereich, also um das 2-3 fache von NICHTS!
    Gut, dass Sie Herrn Pollmer hier eingestellt haben, dessen Aufklärung ist wenigstens substantiell.
    Warum aber schweigen andere Wissenschaftler wie Toxikologen, Analytiker oder Ärzte (damit meine ich nicht den jungen Allgemeinmediziner,der in einem Morgenmagazin am 4.1. verkündet hat: „Ich esse erstmal keine Eier mehr“) ?
    Warum machen sich diese Leute damit zu nützlichen Idioten für Grüne und für diverse NGO`s, die nun wieder einen Anlass gefunden haben, ihr Halbwissen in Demostrationen gegen „Tierfabriken“, Gentechnik und konventionelle Landwirtschaft kundzutun.
    Der nächste „Dioxinskandal“ kommt bestimmt! Bleiben Sie dran! Das Thema passt sehr gut in diesen Blog.
    Ihr Jürgen Hartung

  6. @Harting

    Nur zwei Kommentare seit 14 Tagen. Schlecht für den Blog aber gut für das Stimmungsbild der Bevölkerung:………….

    Ganz einfach, mit Dioxin locken Sie keinen Sceptiker mehr hintern Ofen hervor……..ähnlich wie mit der Schweinegrippe.
    An der sollen wohl um die 200 Menschen in DE gestorben sein………wieviele sind in der gleichen Zeit in den Krankenhäusern denn an Ärtzepfusch, miesen hygiänischen Verhältnissen oder sonstigen vermeidbaren Kram gestorben?

    Pikogramm…..eine Zahl mit verdammt vielen Nullen hinter dem Komma, eine Menge die wir vor einigen Jahren noch nicht mal analytisch erfassen konnten…….nicht die Schadstoffe sind mehr geworden, wir können jetzt nur vieles viel genauer erfassen.

    Ich bin als Kind in einer ländlichen Gegend aufgewachsen, Angeln am Teich, buddeln im Garten, auf und abkrabbeln von diversen Bäumen, jeden 2 Tag aufgeschlagene Knie/Ellenbogen/Hände……..Plumsklo hintern Haus, Güllegrube vor dem Haus, Ofenheizung……….Erdbeeren direkt aus dem Garten in den Mund, allerlei Tiere zum knuddeln………und keine Ahnung von Feinstaub, Bakterien, Dioxin und lebe heute noch.

    Bis heute keinerlei Allergien (ausser gegen dumme Menschen), die üblichen Erkältungskrankheiten die mit Hausmittelchen bekämpft werden……..bis heute keine „Bakterienvernichtenden Putzmittel“ im Haus, und ich lebe immer noch.

    Ich rauche, ich trinke sogar Alkohol, ich esse was mir schmeckt und wenn ich Hunger habe, ich fahre Auto, ich fliege in den Urlaub………..ich schmeisse Essen weg was meinem Gaumen irgendwie komisch vorkommt, ich verlasse mich auf meine Nase und meine natürlichen Instinkte…….und lebe wohl deswegen immer noch, trotz Dioxion, Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe, Uran im Trinkwasser, Pestizide am Obst, Feinstaub und globaler Erwärmung………und blöderweise gibt mir sogar die Bundesamtliche Statistik recht……….die Deutschen werden immer älter.

    Pervers empfinde ich es nur, das man Lebensmittel lieber in den Tank schüttet oder zu Biogas vermatscht und sich dann wundert das eigenartige Sachen ins Tierfutter gelangen………..aber das interessiert ja niemand da draussen, ist ja Agenda und so gewollt von unserer Führung.

    Und das ist für mich der eigentliche Skandal

    So, ick hol mir jetzt ne lecker Bockwurscht……..mit viel Senf und Ketchup…….und frischgebrühten Kaffee und anschließend die obligatorische Kippe und die Panikindustrie kann mir mal Kreuzweise……den Buckel runterrutschen.

    Onkel Heinz schmeckts

  7. @Onkel Heinz

    Ich rauche, ich trinke sogar Alkohol, ich esse was mir schmeckt und wenn ich Hunger habe, ich fahre Auto, ich fliege in den Urlaub………..ich schmeisse Essen weg was meinem Gaumen irgendwie komisch vorkommt, ich verlasse mich auf meine Nase und meine natürlichen Instinkte…….und lebe wohl deswegen immer noch, trotz Dioxion, Rinderwahn, Schweinepest, Vogelgrippe, Uran im Trinkwasser, Pestizide am Obst, Feinstaub und globaler Erwärmung…

    Alaaarm!!! Wo bleiben die Sittenwächter!!!!! Sperrt den HE weg!

    Pfui Teufel, der raucht, trinkt, fährt Auto, fliegt in Urlaub und so’n Teufelszeuch, so’n Klimaschwein! … Natürliche Instinkte? Nee, dat geht schommal gar nich, das gehört ausgetrieben!!!

    Und was das allerschlimmste ist: DER DENKT SOGAR NOCH SELBER!!!! Das muss endlich aufhören!!! Pfui!

    Lebensmittel im Tank sind schließlich notwendig, um das Weltklima zu retten und uns vor’m bösen CO2 zu beschützen. Das haben unsere weisen Führer so rausgefunden und beschlossen. Da kann man schließlich auf so’n kleinlichen Kram wie „Millionen-Menschen-verhungern-täglich” keine Rücksicht nehmen. Punkt.

    So, Onkel Heinz, hastes endlich kapiert?

    Ick hol mir jetz ’ne Riesen-Currywoosch mit fette Pommes und Mayo obendrauf, solange das noch nich verboten ist! Soll ich dir ’ne Portion mitbestellen, oder biste noch satt von Deine Bockwurscht?

    Der Tim

  8. @ Jürgen Hartung

    Ich denke, dass Heinz Eng nicht ganz unrecht hat, das Theama Dioxin wird von vielen Menschen wohl höchstens noch genervt zur Kenntniss genommen. Ein Umstand, den ich durchaus begrüße.

    Anders stellt sich das Ganze in Medien und Politik dar. Hier ist Dioxin nach wie vor das Thema Nr.1 dass übertriebenen Aktionismus und panische Berichterstattung auslöst. Dementsprechend werden von den Medien auch hauptsächlich solche Wissenschaftler befragt, die am besten die alte Litanei von den bösen Umweltgiften herunterbeten können. Eine sachliche Risikobetrachtung ist hier nicht gefragt.

    Dass es durchaus anders geht bewweist David Harnasch in seinem Videobeitrag für die Welt. Der von ihm befragte Prof. Beda Stadler hat z.B. ausgerechnet, wie viele „Dioxin-Eier“ ein Mensch an einem Tag essen müsste um die LD 50 Dosis einer Maus zu erreichen. Es sind eine Milliarde…

  9. Hallo Tim

    Ick hol mir jetz ’ne Riesen-Currywoosch mit fette Pommes und Mayo obendrauf, solange das noch nich verboten ist! Soll ich dir ’ne Portion mitbestellen, oder biste noch satt von Deine Bockwurscht?

    Nöö lass mal, werde Mittags zu McDonalds fahren und mir 2 legger Burger kaufen (igitt, Inbegriff des amerikanischen Monopolkapitalismus).

    Abends hab ick dann die Wahl:
    1.) Legger Pizza bestellen mit Thunfisch (arme Delfine) Zwiebeln und Käse (gabs da nich vor kurzen nich auch einen Skandal?)
    2.) Zum Chinesen um die Ecke, Ente Cross (ist dat wirklich Ente????) mit legger Geschmacksverstärker

    3.) Nationalistisch…….Stulle mit fett Butter drauf, Schinken (kleben die den nich neuerdings), Wurscht (Fett, Wasser) und Fleischsalat (fettige Majonaise) und dazu ein echtes deutsches Bier direkt aus der (Pfand)Pulle.

    Selberdenken……..ach lass mal, dat gewöhnen die gerade unseren Bälgern in der Schule ab…….die werden demnächst (wie unsere Urahnen) auch bei jeden Gewitter von Weltuntergang faseln und bei Papa/Mama/Elter unter die Decke krauchen.

    PS. Geil fand ick ja das 2 Video das Rudolf oben eingestellt hat……..Torfu hat jede Menge natürlichen Giftmüll intus………so kriegen wir dann auch die Vegetaria dank Hirnschmelze ganz schnell in die Klapsmühle. *grins*

    Onkel Heinz……bekommt schon wieder Hunger

  10. Der Bio-Bauer und sein Dioxin

    Da stellt sich doch die Bärbel Höhn(isch) vor das Parlament und hält im Zusammenhang mit dem sog. Dioxinskandal eine ihrer hinreichend bekannten und berüchtigten Hetzreden gegen die konventionelle Landwirtschaft. Diese Philippika gipfelte zum Schluss darin, dass sich die Dioxinfrage bei Lebensmitteln mehr stellen würde, wenn in diesem unserm schönen Lande nur noch Bio-Bauern unsere Nahrungsmittel erzeugen dürften.

    Das wollte ich nun genau wissen und habe da mal bei mir bekannten Fachleuten etwas nachgefragt. Dabei wurde mir zum Teil recht amüsiert erläutert, dass es Hunderte von Arten Dioxin gibt. Bei dem zur Debatte stehenden Dioxin handelt es sich um PCDD/F, aber keineswegs um das sog. Seveso-Gift TCDD. Zu guter Letzt landete ich bei einem Humanmediziner und Chemiker einer bekannten Universität. Da er in meiner Nähe wohnte, hatten wir uns zu einem Plausch in einem Cafe getroffen.
    Er erklärte mir dann rundheraus, dass eben dieses PCDD/F in jedem Ackerboden und in der Luft in mehr oder geringerer Konzentration vorhanden ist. Im Acker mehr, in der Luft geringer anzutreffen. Es entsteht praktisch bei jeder Verbrennung jeglicher Art organischer Substanzen, aber auch, wie neuere Forschung ergeben hat, bei Fäulnis- bzw. Verrottungs-Vorgängen z.B. auch in Mooren und Klärungen, aber auch durch Fungide (Schimmelpilz). Eine Welt ohne Chlor und Kohlenwasserstoffen ist nun mal nicht denkbar. Seit die Analytik in der Lage ist exakt Mengen von 10^-14 g nachzuweisen, weiß man, dass Dioxine so gut wie überall zu finden sind.
    Die leckerste Art der Dioxin-Gewinnung ist ein Grillfest mit Holzkohlengrill (Achtung: Kohlenstoff) und gut gewürzten (NaCl = Natriumchlorid) Nackensteaks. Guten Appetit.

    Aber jetzt zurück zu unserem Bio-Bauern.
    Was so ein echter Bio-Bauer ist, der betankt seinen Traktor nicht etwa mit Diesel oder „Bio-Diesel“, nein der liebt das Original, nämlich das frisch gepresste Rapsöl aus eigenem Anbau. Und was setzt dieses Rapsöl frei? Dioxin und zwar um einiges mehr als das so verpönte fossile Diesel. Und wo schlägt sich dieses Dioxin nieder? Zum größten Teil auf seinem Acker. Aber das ist ja jetzt „gutes“ Dioxin, weil es Bio ist. So reichert er seinen Acker mal eben zusätzlich mit „Bio-Dioxin“ an.
    Was fressen seine Kühe? Gras von seinen „Bio-Dioxin-Weiden“.
    Was fressen seine Schweine? Hackfrüchte von seinem „Bio-Dioxin-Acker“.
    Was fressen seine Hühner? Körner von seinem „Bio-Dioxin-Acker“.
    Womit backt er sein Brot? Aus Weizen von seinem „Bio-Dioxin-Acker“.
    Was verkauft er auf dem Markt? Gemüse von seinem „Bio-Dioxin-Acker“.
    Vom Bio-Obst will ich erst gar nicht reden, denn das wird ja ganz nach Bio-Art mit Kupfer-Vitriol gespritzt, weil das ja so natürlich und nicht chemisch-pfui-gaga ist.
    Aber nicht nur das Obst, sondern auch das Getreide wir von unserem ach so edlem Bio-Bauer mit diesem Kupferzeug gegen Schimmelbefall gespritzt. Man will ja das Getreide nicht auf dem Feld vergammeln lassen, besonders in regnerischen Sommern, die ja wie wir mittlerweile wissen ein untrügliches Zeichen und Beweis für die globale anthropogene Klimaerwärmung sind.

    Ach ja, wie konnte es überhaupt zu diesen sog. Grenzwertüberschreitungen von Dioxin in einigen Fleisch- und Eier-Chargen kommen?
    Geht man der Sache auf den Grund, so landet man unweigerlich wieder beim Bio-Wahn, der sich offensichtlich wie eine Seuche über das Land und Europa breitet. Es ist die staatlich geforderte und geförderte Produktion von Bio-Treibstoffen zur Bekämpfung des Klimawahns. Ich sage nur SuperE10.

    Da die aufwendige Produktion von Bio-Ethanol (aus Raps, Mais usw.) trotz Subventionen nur relativ geringe Gewinne abwirft, ist die Branche auch auf den zügigen Verkauf der Nebenprodukte wie Glycerine (an Pharma- und Kosmetikindustrie) und die sog. technischen Fette angewiesen. Technische Fette finden i.d.R. bei der Produktion von Schmierstoffen Verwendung, aber auch in gereinigter Form in der Futtermittelproduktion. Der eigentliche Skandal ist, dass aus den Abfällen der Biodieselproduktion in großen Mengen Futtermittel hergestellt werden. Dies geschieht offensichtlich schon seit der Zeit als die Biospritproduktion in der Jahren 1998/1999/2000 von der damaligen Regierung forciert wurde. Aus den ehemaligen „Destillen“ entwickelte sich dank staatlicher Hilfe eine lebhafte Industrie, die, weil ja Bio und somit automatisch gut, kaum einer näheren Aufsicht unterliegt. Dabei blieben die Biosprit-Produzenten dem Motto der alten Ölmüller treu, das da lautet: “Die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen“. D.h. das gute Öl für den menschlichen Verzehr und der Abfall für das Vieh.

    Da unser Bio-Bäuerlein sich aber der „alten Tradition“ verpflichtet fühlt, kauft er sein Viehfutter dort ein, wo er auch seine Körner zur Ölgewinnung anliefert und sein
    Bio-Öl kauft (wie zu Urgroßvaters Zeiten). Da weiß man was man hat, er liefert Bio und bekommt auch Bio zurück (denkt er). So ist es auch zu erklären und gar nicht verwunderlich, dass die meisten Futtermittelskandale der letzten 10 Jahre hauptsächlich die sog. „Bio-Erzeuger“ betrafen, wie z.B. im Mai 2010 wo es ausschließlich die Bio-Fritzen getroffen hatte. Das sollte dem normalen Verbraucher schon zu denken geben.

    Beispielhaft die Fakten, gleichgültig ob Bio oder konventionell erzeugt.

    Bei der Beurteilung der „Dioxin-Belastung“ geht man von 3 Werten aus:
    1. Zielwert. Das ist der Wert der angestrebt werden soll. Dieser Wert ist aber noch nicht festgelegt. Warum wohl?
    2. Auslösewert. Das ist der Wert der eigentlich den „derzeitigen“ Ist-Zustand beschreibt und möglichst unterschritten werden soll (aber de facto nicht wird).
    3. Der Höchstwert. Das ist der Wert, der nicht überschritten werden „soll“. Bei Überschreiten dieses Wertes um das x fache besteht Handlungsbedarf.
    1ng = nanogramm = 0,000 000 001g
    1pg = pikogramm = 0,000 000 000 001g

    Folgende Werte sind umgerechnet auf jeweils 100g Produktgewicht, weil andernfalls ein Vergleich recht mühselig ist.
    Eier 100g(ohne Schale ca. 1,5 Stck): Fettgehalt ~ 12,0g
    Zielwert: Fehlanzeige
    Auslösewert: 2pg je Gramm Fett = 24pg
    Höchstwert: 3pg je Gramm Fett = 36pg
    Schweinefleisch 100g (Schulter): Fettgehalt ~ 24,0g
    Zielwert: Fehlanzeige
    Auslösewert: 0,6pg je Gramm Fett = 14,4pg
    Höchstwert: 1pg je Gramm Fett = 24pg
    Obst, Gemüse, Kartoffeln, Getreide 100g.
    Zielwert: Fehlanzeige
    Auslösewert: 40pg
    Höchstwert: Fehlanzeige
    Pflanzenöl 100g: Fettgehalt ~ 95g
    Zielwert: Fehlanzeige
    Auslösewert: 0,5pg je Gramm Fett = 47,5pg
    Höchstwert: 0,75pg je Gramm Fett = 71,25pg

    Wenn man sich diese Werte anschaut, dann lässt sich unschwer erkennen, dass Obst und Gemüse, sowie die übrigen Feldfrüchte mit weitem Abstand zu den Spitzenreitern an Dioxingehalt zählen. Damit dürfte dann neben der dreisten Lüge der Bio-Fantasten, dass die Bio-Landwirtschaft ohne Dioxin-„Belastung“ ist, auch das Märchen, dass ein Vegetarier oder gar ein Veganer in Bezug auf Dioxin „gesünder“ lebt, endgültig als dummdreiste Lüge und Volksverblödung entlarvt sein.

    So, jetzt noch etwas zur Luftreinhaltung der Öko-Kamarilla und ihren nachwachsenden Energieträgern:

    Eine Heizung mit Leichtem Heizöl befeuert hat eine Emission von 1 – 10 ng/m³
    Eine Holz-/Pellet-Heizung bringt es auf unübertroffenen 140 ng/m³.
    Alles klar?

    Resümiert der Geist aus dem Moos

  11. Hallo Moosi, alter Haudegen.

    Aus diesen einem Grunde meide ich im Supermarkt jedes Produkt wo irgend ein Bio-Siegel drauf ist.
    Besonders lustig, wenn dann dieses Bio-Obst erstmal ne Reise um den halben Erdball gemacht hat……….Hauptsache Bio……..und die pseudointelligente Öko-Menscheria freut sich noch ein Loch in den Arsch, wenn sie philosophierend ihre ethische Überlegenheit über den Umweltverpestenden Normalo hervorwürgen.

    Ohne Globalisierung der bösen Kapitalistenschweine würden die im Winter nämlich ganz blöd aus der Wäsche gucken…….zumal ja wohl Soja in unseren Breiten net so richtig wachsen will und dat lecker Obst und Gemüse aus Gegenden kommt, wo Kinderarbeit und Ausbeutung/Hungerlöhne zum guten Ton gehören.

    Naja, solange sich gutbetuchte Grünenwähler so toll verarschen lassen, solange besteht auch ein Markt für Bio……….ich dagegen bin Regio……..Produkte aus meiner Gegend um auch Arbeitsplätze in meiner Gegend zu sichern, denn gleichzeitig sorgen diese Menschen dafür, das auch mein Arbeitsplatz weiterhin bestehen bleibt.
    Da darf das Produkt auch ruhig ein paar Cent teurer sein…….aber ick weiß wenigstens wo dat Geld bleibt.

    Für mich gibt es nur ein einziges Qualtitätsmerkmal, entweder der Frass schmeckt…….und ick kaufe beim nächsten mal wieder dieses Produkt……..oder dat Zeuch ist ungenießbar und fliegt deshalb in die nächstbester graue Tonne.
    (Gott sei Dank ham se bei uns diese stinkenden, madenüberlaufenden, schimmelpilzsporenspuckenden Bio-Tonnen wieder abgeschafft.)

    Mahlzeit….wünscht Onkel Heinz

  12. #11 Heinz Eng

    Hallo Onkel Heinz, altes Schlachtross

    Da hast Du unumschränkt Recht, was die Bio-Produkte in den Handelsketten betrifft.
    Die Herkunft liegt im Dunkeln, soviel Obst gibt es oftmals gar nicht in den deklarierten angeblichen Erzeugerländern. Das mit dem Bio-Siegel funktioniert offensichtlich ähnlich wie mit der Zertifizierung beim Öko-Strom. Das Produkt bleibt im Erzeugerland und das Siegel geht auf Wanderschaft. Kontrolliert wird das Ganze dann durch die grünen „Schutzgeld“- Organisationen. Wer am meisten zahlt, der kriegt das schönste Siegel. Das vergrünte Wahlvolk ist ers dann ruhig gestellt, wenn es ordentlich nach Strich und Faden betrogen und belogen wird.
    Wir kaufen hier ohnehin das meiste bei den Bauern hier im Ort. Da kennt man den Bauern und weiß was er so mit und auf seinem Acker macht. Die meisten Bauern hier im Dorf betreiben ohnehin den sog. kontrollierten Anbau. Das ist so eine Vereinigung der Landwirte, die Lieferverträge mit großen Verbrauchern hat oder gemeinsam den Verkauf organisiert und einer ständigen selbstverantwortlichen und gegenseitigen Kontrolle unterliegt. Da werden regionale Labor’s unterhalten, die laufend Boden- und Pflanzenproben nehmen und gedüngt und gespritzt wird nur gezielt bei ermitteltem Bedarf. Da können die Bio-Bauern gar nicht hinstinken. Diese Art der konventionellen Bewirtschaftung findet immer mehr Verbreitung und wird mittlerweile von den anderen Bauern nachgeahmt.

    Um wieder zur Dioxin- Sau zurückzukommen:
    Das ganze stinkt gewaltig nach einer PR-Aktion der Grünen Kamarilla um Höhn und Künast unter Promotion von Foodwatch und Greenpeace. Das das ganz gewaltig gerade die heißgeliebten BIo-Bauern trifft, hätten diese Typen eigentlich wissen müssen. Aber so sind diese Propaganda-Apparate halt, dumm, dümmer, grün.
    Jetzt sattelt Foodwatch um und behauptet jetzt, das Dioxin stammt aus Pflanzenschutzmittel. Angeblich lt. Foodwatch soll es sich um das sog. Pentachlorphenol (Fungizid) handeln. Das in DE seit über 20 Jahren verboten ist und nicht mehr in DE und EU produziert werden darf. Aber in Brasilien soll es noch im Soja-Anbau Verwendung finden. Jetzt stellt sich nun wieder die Frage, wie ausgerechnet dieses Zeug in die Ökö-Betriebe gelangt, die ja laut PR Ihr Viehfutter nur selber anbauen. Es wird langsam eng um diese kriminelle Vereinigung. Oder sagt man jetzt „Ehrenwerte Gesellschaft“?

    Merk’ste was? Jetzt sind es plötzlich nicht mehr die Nebenprodukte aus der Biospritproduktion sondern verbotene Pestizide im Futtermittel schlechthin.

    Irgendwie habe ich jetzt das Verlangen nach einem großen Kübel 🙂

    meint der Moosgeist

  13. Geradezu grotesk, dass man ausgerechnet beim Stichwort „Dioxin” überall hört: „Ich kauf jetzt nur noch BIO”.

    Zarte Hinweise auf die Zusammenhänge zwischen Bio und Dioxin stoßen bei Bio-Gläubigen auf taube Ohren, wie ich heute wieder feststellen musste, Das ist genau wie bei den Klimagläubigen mit dem CO2. „Is böse und bleibt böse”, da können auch Fakten nix dran ändern…. Außerdem ist da ja bei Bio immer ein Bio-Siegel drauf, das muss ja gut sein!!!

    Und mal selber recherchieren (z.B. Beiträge von Udo Pollmer oder Beda Stadler ansehen), kommt erst recht nicht in die Tüte…. igitttt, das könnte ja das festzementierte schlichte grüne Weltbild durcheinander bringen.

    Wo soll ich den Kübel hinstellen, Moosgeist?

  14. Lieber Herr Moosgeist,

    ihren Ausführungen zum Dioxin möchte ich noch hinzufügen, dass natürlich auch dezentrale kleine Heizungsanlagen auf Holzbasis zu einer erhöhten Umweltbelastung mit Dioxin führen. Da man bei Kleinanlagen selten im stöchiometrischen Sauerstoffüberschuß verbrennt, was nötig wäre, um die Dioxinbelastung zu minimieren. Erst ab 1 MW Leistung kann man Holzverbrennung laut Umweltlexikon in einem verträglichen Regime betreiben. Auch für dezentrale Energiekonzepte gilt, da werden blindlings Technologien und Konzepte eingeführt, ohne in letzter Konsequenz alle Auswirkungen zu bedenken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  15. Ich kann´s kaum noch halten

  16. http://nast-sonderfahrzeuge.de/MB-Exotenforum/img/uploaded/image237.gif

  17. @Rudolf Kipp, Heinz Eng
    Auch wenn das Thema nervt, wenn man damit keinen Skeptiker mehr hinter dem Ofen hervorlocken kann oder man bei der Thematik -- wie Herr Rannseyer -- seine inneren Werte dauernd von draußen betrachten könnte:
    Von solchen Themen und den Kommentaren dazu lebt diese Internetseite! Stille Mitleser werden dankbar sein für solche Informationen abseits der mainstream. In den Klimaartikeln wiederholen wir doch auch regelmäßig unsere Argumente -- bis zum Erbrechen!
    @alle
    Kompliment für die perfekten und vielseitigen Kommentare.
    Das ist gutes Futter auch für meine Azubis, die als künftige Naturwissenschaftler schließlich auch die Aufgabe haben, dem heute zunehmend von grüner Ideologie geprägtem Halbwissen der Bevölkerung entgegenzusteuern.

  18. Moin, moin Moosi

    Zertifikate………..kann ick mir ooch basteln, mit genügend Kleingeld in die richtige Tasche gelenkt, geht ja so einiges………ups, mein Name is Hase.

    Bio-Frass, Ökostrom……Greenpeace und Foodwatsch…….Grüne……….Beschiss auf höchsten Niveau und der Rest der Republik glaubt diesen Typen auch noch den letzten Schwachsinn……oder besser gesagt…..will es unbedingt glauben.

    Öko-Strom………alte norwegische Klapper-Wasserkraftwerke verscherbeln hypotetisch Kontigente an windige Händler, die lassen sich das dann von hiesigen TÜV/SONSTWER_Organisationen zerfifizieren, physikalisch unwissende Grün-Bessermenschen kaufen dann diesen Strom und denken, jetzt ham wa es den pösen Energiekonzernen aber mal so richtig gegeben.
    Blöd nur, dat rein physikalisch trotzdem nur der Atom/Kohle/EEG Mix aus der heimischen Steckdose tröpfelt………aber dat juckt ja den thumben Öko-Besudelten nicht die Bohne, Hauptsache Wohlfühlstrom zum Sonderpreis, am besten gleich noch von Greenpeace Energy.

    Lachen musste ich wo die pösen Konzerne die selbe Masche gefahren sind, Strom aus Norwegen kaufen, Zertifikate basteln und als Sauberstrom per Sondertarif an den besorgten Kunden verscherbeln…………….ihh, die wollen ja nur ihren Atomstrom reinwaschen, dat geht ja mal garnicht.

    Wenn 2 dat gleiche tun ist dat noch lange nicht dat selbe………man muss auch noch den dazu passenden guten Ruf haben.

    @Jürgen

    Joo, manchmal vergisst man zu leicht die stillen Mitleser die auf Lesematerial der besonderen Art warten, auch wenn wir gewisse Themen schon bis zum Erbrechen durchgekaut haben……müssen die eben immer wieder auf den Küchentisch zum sezieren…….selbst wenn es schwache Gemütern dabei den Mageninhalt rebellieren lässt.

    @Karlchen Kübel

    Lach…….dat Teil wird ab jetzt mein Maskottchen…….grün hebt….wie der Volksmund immer so nett sagt, gelle. 🙂

    Onkel Heinz……..mit guter Laune am Morgen

  19. Ein, wenn auch recht vorsichtiger Versuch, die Hysterie zu relativieren und auf den Boden der Tatsachen zurückzukehren, hier in der FAZ zu lesen.

    @Jürgen Hartung

    wie Herr Rannseyer – seine inneren Werte dauernd von draußen betrachten könnte

    meine Frau sagt auch immer in mir würde mehr stecken als man von außen schließen könnte … 😉

    @Onkel Heinz
    Jepp, ach übrigens noch Dank für die trockene Hütte, morgen kommen die Dachsteine und die Kledning
    ( Holzverkleidung außen/Bretter unter druck in Öl gekocht) .
    MfG
    Karl Rannseyer

  20. #14 Günter Heß

    Hallo Herr Heß,

    Die 140ng/m³ Dioxin sollen nach meiner Information bereits die “minimierten” Emissionen einer Heizanlage im 1MW für Mehrfamilienhäuser sein. Das Problem liegt darin, dass die Abgase nochmals auf mind. 600°C erhitzt, also nachverbrannt werden müssten um die Emissionen im PikoGramm-Bereich zu halten. Das schaffen aber nur die modernen Müllverbrennungsanlagen. Ansonsten liegen diese MV-Anlagen so bei 2 – 6 ng/m³. Dafür soll es dann wiederum Probleme mit NOx geben. Aber ich bin kein Experte auf diesem Gebiet und bin auf das angewiesen, was mir nähergebracht wird.
    Für Kleinfeueranlagen im Bereich 20 – 40 KW wurden mir sogar Werte bis über 400ng/m³ Dioxin genannt. Aber das erschien mir im Rahmen meines Kommentars doch etwas zu „reißerisch“.

    Was sagt uns das alles? Je grüner desto dreckiger. Ich meine natürlich das Holz 😉

    Schöne Grüße aus dem Moos

  21. @Moosi

    Tja…….NOX und die neuen Grenzwerte der TA-Luft…..machen so einigen Leuten mit Grausraumheizkesseln zu schaffen. Aus diesem Grunde wird neuerdings die Flamme per Rezigas heruntergekühlt, denn je heißer dat Feuer umso mehr NOX haste im Abgas.

    Da aber NOX die Atmosphäre schädigt und Dioxin nur den Menschen………….dürfte ja klar sein wo umweltpolitische Prioritäten liegen, gelle.

    Onkel Heinz….ist schon wieder Übel

  22. Alle Jahre wieder.
    Dioxin in Bio-Eiern

    Kurz vor Ostern sind erneut verseuchte Eier aufgetaucht, ausgerechnet bei einem Bio-Erzeuger in Nordrhein-Westfalen. Die Ware enthielt dioxinähnliches PCB, die Konzentration lag bis zu sechsmal so hoch wie erlaubt. Der Hof mit 25.000 Legehennen wurde gesperrt.

    Sie können es einfach nicht lassen.
    Es ist schon irgendwie bezeichnend, dass immer wieder die Bio-Betriebe im Brennpunkt der Lebensmittelskandale stehen.

  23. Sehr lesenswerter Artikel von Udo Pollmer bei Novo Argumente :


    Welternährung: Fleisch essen? Zum Nutzen der Menschheit!

    ….. Es ist jedoch nicht der Braten, der die Versorgung der Menschheit mit Nahrung, mit Eiweiß gefährdet. Der Hunger auf dieser Welt wird heute ganz anders gesteuert, nämlich durch den Energiepreis. Denn Nahrungs- und Futterpflanzen taugen auch zur Erzeugung von Biodiesel und Bioäthanol. Wenn der Energiepreis hoch genug ist, dann landen sie nicht mehr auf dem Teller, sondern in den Fermentern der Energieerzeuger. Auf unsere Versorgung mit Energie hat das fast keinen Einfluss, der Anteil der Bioenergie am Gesamtverbrauch ist verschwin-dend gering und wird es auch immer bleiben.

    Aber die Millionen Tonnen Getreide, die in der EU jährlich verspritet werden, die werden dem Nahrungskreislauf komplett entzogen. Je mehr Ernten vom Acker verspritet werden, desto teurer wird die Nahrung. Und je höher der Preis, desto weniger Menschen können sich auf unserer Erde ausreichend Essen leisten. Und genau da liegt das Problem!

    Natürlich bedeutet nicht jede Art der Fleischerzeugung gleich einen Nettogewinn – denn mancherorts wird tatsächlich der Regenwald abgeholzt, damit Weideflächen daraus werden, oder es wird extra Fisch gefangen, um Fischmehl zu erzeugen. Aber global betrachtet be-deutet die Fleischerzeugung allemal einen Nutzen. Die populäre Vorstellung, es wäre besser, die Menschheit vegetarisch zu ernähren, ist ein Trugschluss. Lassen Sie sich also Ihr Steak vom Grill schmecken. Mahlzeit!

  24. #23. Tim Hardenberg

    Lassen Sie sich also Ihr Steak vom Grill schmecken. Mahlzeit!

    Na aber sicher doch. Ich habe schon angegrillt 🙂

    karl.s

  25. @karlchen #24

    Ich habe schon angegrillt 🙂

    …..sag mir demnächst vorher Bescheid, ich komm vorbei und leg noch a bissi Holzkohle nach, damit der Welt-CO2-Gehalt ordentlich steigt.

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