Veranstaltung: EIKE-Konferenz zu Klima und Energie

24. Februar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

IKEK7Wenn unter sprachästhetischen Gesichtspunkten EIKE ein eher gewöhnungsbedürftiges Akronym ist, gilt das für IKEK erst recht. Insbesondere dem herausragenden Programm, das unsere Freunde vom Europäischen Institut für Klima und Energie mal wieder für ihre Konferenz zusammenstellen konnten, widerfährt lautmalerisch keine Anerkennung. Am 10. April 2014 geht die Internationale Klima- und Energiekonferenz in ihre immerhin schon siebte Runde. Mit Richard Lindzen, Henrik Svensmark und Nir Shaviv sind drei internationale Topwissenschaftler dabei, die ihre Sicht auf das irdische Klima schildern werden. Hier das Programm:

Veranstaltungsort: Steigenberger Hotel Mannheimer Hof, Mannheim, 10. April 2014

09.00 Uhr   Registrierung

10.00 Uhr   Begrüßung – Die Unendliche Geschichte der Klimarettung, Dr. Holger Thuss, Präsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

10.15 Uhr   IPPC – Warum fast nichts was wir über den Weltklimarat hören wahr ist, Donna Laframboise, Blog nofrakkingconsensus.com, Author of the Book “The Delinquent Teenager Who Was Mistaken for the World’s Top Climate Expert“, Toronto, Canada

11.00 Uhr   Fakten statt Emotionen – Klimapolitik ohne Katastrophe, Dr. Wolfgang Thüne, Ehem. Wettermoderator des ZDF, Meteorologe und Autor

11.45 Uhr   Auswirkung des deutschen Energiekonzepts auf die deutsche Wirtschaft, Prof. Dr.-Ing. Dieter Ameling, Ehem. Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl und ehem. Vorsitzender des Stahlinstituts VDEh

12.30 Uhr   Mittagspause

13.30 Uhr   Der Einfluss kosmischer Strahlung auf das Klima – Neuste Erkenntnisse und deren Bedeutung für das Verständnis des Klimawandel, Prof. Dr. Nir Shaviv, Racah Institute of Physics – The Hebrew University of Jerusalem

14.15 Uhr   Die klimatische Rolle der Sonne und der kosmischen Strahlung, Prof. Dr. Henrik Svensmark, Centre for Sun-Climate Research des Danish National Space Centre

15.00 Uhr – 15.30 Uhr Pause

15.30 Uhr   Aufrichtige Wissenschaft? Klimamodelle vs. gemessene Werte, Prof. Dr. Richard Lindzen, Atmospheric Sciences in the Department of Earth, Atmospheric and Planetary Sciences at MIT

16.15 Uhr   Kosten und Nutzen der Energiewende, Dipl.-Ing. Michael Limburg, Vizepräsident, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

16.45 Uhr   Die „versteckten“ Treiber des Klimawandels finden und verstehen, Dr. Sebastian Lüning, Geologe und Co-Autor von „Die Kalte Sonne“

17.30 Uhr – 17.45 Uhr Pause

17.45 Uhr   Energiewende zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Prof. Dr. Helmut Alt
, Fach Hochschule Aachen

18.15 Uhr   Die Bedeutung konventioneller Kraftwerke im Zeichen der Energiewende, Bernd Preißendörfer, Unternehmensentwicklung/Energiewirtschaft, Großkraftwerk Mannheim AG

19.00 Uhr   Schlussworte, Wolfgang Müller, Generalsekretär, Europäisches Institut für Klima und Energie (EIKE)

19.45 Uhr   Abendveranstaltung, Gemeinsames Abendessen mit Tischrede Ökologische Maßlosigkeit – Wie Deutschland seine Wettbewerbsfähigkeit verspielt“ (NN)

Am nächsten Tag folgt dann noch eine Exkursion zum Steinkohlekraftwerk „Großkraftwerk Mannheim“, die sicher interessante Einblicke ermöglicht.

Die Teilnehmergebühr beträgt 90 Euro für Privatpersonen und 180 Euro für Firmenvertreter, man kann aber auch einzelne Tage bzw. Programmteile buchen. Details dazu und auch zur Anmeldung finden sich in diesem Flyer.

Tja, so eine tolle Veranstaltung bekommt in Deutschland eben nur EIKE gestemmt. Ich werde leider nicht teilnehmen können. Den Termin ausgerechnet auf die Hannover Messe zu legen, gelingt dann eben auch nur EIKE. Aber ich würde mich freuen, wenn der ein oder andere Leser es nach Mannheim schafft. Wie immer wird die Konferenz durch EIKE detailliert dokumentiert (Vortragsfolien und Videos).

P.S.: Das Akronym von Science Skeptical ist natürlich auch nicht der Hit. Daran hat Rudolf wohl nicht gedacht, als er sich den Namen für die Seite überlegt hat…

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13 Kommentare
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  1. Danke für die Ankündigung! Wenn man vergleicht: IPCC, UNFCC, PIK etc. so sind wir mit unseren immerhin auch als Lautmalereien zu verstehenden Akronymen wie EIKE (manchen auch als etwas altmodischer männlicher Vorname bekannt) oder IKEK ganz gut dabei. Kurz, einprägsam praktisch, gut findet und verbleibt
    mfG
    Michael Limburg

  2. ich glaub ich seh nicht richtig…
    mit GKM ist ja endlich mal jemand aus der energiewirtschaft bei. dafür, das die sonst immer die welt vor dem bösen co2 retten wollen 😉

    cool

    ps: viel erfolg an die veranstallter

  3. Das Akronym von Science Skeptical ist natürlich auch nicht der Hit. Daran hat Rudolf wohl nicht gedacht, als er sich den Namen für die Seite überlegt hat…

    Ja, das ist wohl richtig.
    Außerdem hatte ich damals auch nicht geplant, dass diese Seite zu dem wird was Sie heute ist. Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich mir auch mehr Mühe bei der Namensgebung gegeben 🙂

  4. Ach, lass mal so, Rudolf.

    ‚Raider heisst Twix, sonst ändert sich nix!‘
    war auch nicht so der Renner, bald hiess es: ‚“Twix“ heißt jetzt wieder „Raider“‚.

    Und “Volkswagen‘ war ja als Name auch so ziemlich das allerletzte, doch schau mal, was draus geworden ist 😉

  5. Iss schon richtig. Das Ganze war mal in den Anfangszeiten, als die Besucherzahlen anfingen signifikant zu werden, kurz ein Thema. Damals waren Peter und ich allerdings schon der Meinung, dass wir mit diesem Namen bereits eine gewisse Bekanntheit erreicht hätten und ein Wechsel nur zu Verwirrung führen würde. Das ist heute wohl noch mehr so. Die einzige Änderung seitdem war ein kleines Facelift unseres Logos, dass Tim Hardenberg gemacht hat. Als Designprofi kann er das schon deutlich besser, als ich mit meinen laienhaften Möglichkeiten.

  6. SciSkep

    Ups…ich muss wech
    H.E.

  7. Und ”Volkswagen’ war ja als Name auch so ziemlich das allerletzte, doch schau mal, was draus geworden ist..

    KdF-Wagen war halt irgendwann leicht diskreditiert. Und Misfits, wie Pajero oder NoVa gibt es auch heute noch.

  8. Es ist völlig ausgeschlossen, den Namen zu ändern. Das wollte ich keinesfalls anregen.

    Als Akronym gefiele mir „SSB“ für „Science Skeptical Blog“ wesentlich besser als „ScSk“.

    Irgendwem fällt natürlich jetzt bestimmt ein, wofür SSB noch steht (ich weiß es nicht), und das ist dann möglicherweise auch nicht positiv besetzt. Bei „EIKE“ denke ich immer an „Eike Immel“. Und dann leider weniger an seine Leistungen als Torwart, sondern eher an das Dschungelcamp…

    IKEK klingt für mich irgendwie nach Babysprache, „IKE“ hätte mehr Dynamik.
    .

  9. SSB gefällt mir gut.

    Irgendwem fällt natürlich jetzt bestimmt ein, wofür SSB noch steht

    Natürlich kann das so sein. Befragen wir also mal den Acronym Finder, der wenig bis gar nichts „anzügliches“ herausgibt. Außer vielleicht:
    Same Sex Blessings
    Stupid Son of a Bitch
    oder Small Smart Bomb
    Ich denke damit kann man leben 🙂

  10. “IKE” hätte mehr Dynamik.

    Aber nur mit englischer Aussprache, sonst wird’s Tag-und-Nacht-Berlinerisch.
    Ike hat was dynamisches von Eisenhower und Hurricane, allerdings hat das auch schon das „Institut für Kernenergetik und Energiesysteme“ an der Universität Stuttgart erkannt.

    Nichts ist schwieriger, als gutes Brandig und nicht mal ein Patent bietet soviel Markt-Exklusivität, wie ein Mega Brand.

  11. Ich glaube nicht, das SSB (Stuttgarter Straßenbahn) eine so gute Idee ist.

  12. KdF-Wagen war halt irgendwann leicht diskreditiert

    Da fällt mir ein guter Werbespruch ein:
    „Mit unserem Fahrzeug werden Sie zum Führer!“

    Ups…

  13. Oder:
    „Das Auto, für das die Autobahnen gebaut wurden!“

    Ich glaub‘, ich sag‘ jetzt besser nichts mehr …

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