Veranstaltung: Wirtschaftsforum Albstadt zur Energiewende

26. Februar 2014 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Alb1Am 19. März findet in Albstadt das diesjährige Wirtschaftsforum statt. Es steht ganz im Zeichen der Energiewende. Hier das Programm:

Ort: Festhalle Albstadt, Hohenzollernstraße 10, 72458 Albstadt-Ebingen

17:30 Uhr Einlass

18:00 Uhr Begrüßung, Dr. Jürgen Gneveckow, Oberbürgermeister, Stadt Albstadt

18:10 Uhr Die Energiewende – Chance oder Risiko?, Dr. Peter Heller, Physiker und Mitbetreiber des Wissenschafts-Blogs „Science Skeptical“, Hannover

18:50 Uhr Fragerunde

19:00 Uhr Auswirkungen der Energiewende aus Sicht eines lokalen Energieversorgers, Dr. Thomas Linnemann, Geschäftsführer Albstadtwerke

19:40 Uhr Fragerunde und Diskussion

20:00 Uhr Schlusswort, Dr. Jürgen Gneveckow, Oberbürgermeister, Stadt Albstadt

20:10 Uhr Get Together

Die Veranstaltung richtet sich an Unternehmer aus der Region. Falls der ein oder andere Leser teilnehmen möchte, der nicht dieser Zielgruppe zugeordnet werden kann, ist das aber möglich. Eine Anmeldung ist erforderlich (am einfachsten per Mail unter wirtschaftsforum@albstadt.de, Teilnehmergebühren werden nicht erhoben). Weitere Einzelheiten können dem unten als Bild eingefügten Flyer zur Veranstaltung entnommen werden. Zu welchem Ergebnis ich in meinem Vortrag gelangen werde, ist sicher klar.

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7 Kommentare
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  1. Hallo Peter,
    ich bin leider nicht in Albstadt
    Aber was mich interessiert anlässlich des Publikums.

    Welche Energieversorgungstechnolgie ist wirtschaftlich für mittelständische Unternehmen aus Sicht der Energieversorger?

    Welche Energieversorgungstechnologie wäre wirtschaftlich für mittelständische Unternehmen aus Sicht der Energieversorger,
    wenn die Subventionen wegfallen würden?

    Welche Erfahrungen haben die mittelständischen Unternehmen im Raum Albstadt mit erneuerbaren Energietechnologien und haben die überhaupt welche.

    Das heißt wer hat Photovoltaik als Unternehmen, rechnet sich das und wie sind die Erfahrungen?

    Falls Du Informationen dazu bekommst kannst Du sie vielleicht hier mit berichten.

    Grüße
    Günter

  2. Langsam findet ein Umdenken statt in Sachen sichere, bezahlbare und billige Energieerzeugung/Versorgung…

    Die deutsche Politik dachte vor drei Jahren, als sie sich panikartig aus der Atomenergie verabschiedete, die Welt werde folgen. Nur atompolitische Geisterfahrer würden die Zeichen der Zeit nicht erkennen. Nun zeigt sich, dass eher Deutschland der Geisterfahrer der globalen Energiepolitik ist.

    http://www.wirtschaftskurier.de/artikel/globales-comeback-der-kernenergie.html

  3. So, wieder daheim.

    Die Veranstaltung war richtig gut. Der Saal war voll (mehr als 160 Gäste). Herr Linnemann, der Geschäftsführer der Albstadtwerke hat einen hervorragenden Vortrag gehalten -- und mich, der ich zuerst dran war, in allen Punkten bestätigt. Von uns war leider nur „Ziviler Ungehorsam“ anwesend. Nach den Vorträgen und einer kleinen Diskussionsrunde mit dem Publikum wurde anschließend noch sehr lange sehr angeregt diskutiert. Daher, Günter, kann ich was zu Deiner Frage sagen:

    Welche Erfahrungen haben die mittelständischen Unternehmen im Raum Albstadt mit erneuerbaren Energietechnologien und haben die überhaupt welche.

    Das heißt wer hat Photovoltaik als Unternehmen, rechnet sich das und wie sind die Erfahrungen?

    Ich habe mit einigen Unternehmern anschließend noch darüber sprechen können. Offensichtlich spielen die NIEs bei der Industrie vor Ort keine große Rolle. Windenergie gibt es gar nicht (die Region ist dafür auch vollkommen ungeeignet) und statt auf Photovoltaik setzt man doch eher auf thermische, kleine und eigene Kraftwerke zur Eigenstromversorgung. Daß dies -- also der Wunsch nach eigenen Kraftwerken -- eine unmittelbare Folge der Energiewende ist, wurde mir bestätigt. Auch war ein Herr von der Caritas anwesend, der bestätigte, regelmäßig mit dem Problem der Energiearmut konfrontiert zu werden.

    Hier ein kurzer Bericht mit Bildern aus der lokalen Presse:

    http://www.zak.de/artikel/201189#/1

  4. Hallo Peter,
    Danke für die Antworten. Also das gleiche Bild wie bei uns.
    Wir sind ein mittelständisches Hightech Unternehmen und müssen unsere Strom-,Kälte- und Wärmeversorgung modernisieren.
    Wir haben deshalb ein Ingenieurbüro beauftragt ein Konzept zu erstellen.
    Heraus kam ein konventionelles BHKW. Auf meine Nachfrage, warum heutzutage keine Photovoltaik dabei ist, kam prompt die Antwort es rechnet sich nicht trotz eingerechneter Förderung. Deshalb glaube ich den Sprüchen in den Medien wie günstig PV geworden ist nicht mehr.
    Vor kurzem war ich bei einem unserer Schlüssellieferanten in Japan. Die haben uns ganz stolz ihr neues Kraftwerk gezeigt das sie nach dem Tsunami gebaut haben. Ein fossiles Kraftwerk. Von Photovoltaik keine Spur.
    Wenn Japan also Atomkraftwerke abschaltet werden vermutlich fossile Kraftwerke gebaut.
    Grüße Günter

  5. Die örtliche Zeitung (Zollern-Alb-Kurier) hatte zur Bewerbung der Veranstaltung einen Sonderteil gestaltet. In diesem wurden die Energiekonzepte von 11 lokalen mittelständischen Unternehmen beschrieben. Nur eines davon setzt Photovoltaik ein -- aber auch ergänzt durch ein BHKW. Wie auch die meisten anderen. Ein Unternehmen setzt auf Solarthermie zur Erzeugung von Prozeßwärme, zwei nutzen Geothermie, zwei fokussieren sich auf Energieeinsparung. Die übrigen sechs haben alle BHKWs angeschafft. Insoweit, Günter, wird eure Entscheidung dadurch bestätigt.

  6. Lieber Peter Heller,
    es freut mich, dass Sie wieder heil zuhause angelangt sind. Ich bedanke mich für den Aufwand, den Sie betrieben haben, um zu uns ins schöne Schwabenland zu kommen und dafür, dass Sie nach einem solch fulminanten Vortrag auch noch die Kraft hatten, sich im kleineren Kreise auszutauschen. Enorm die hohe Übereinstimmung zwischen Ihnen und Herrn Dr. Linnemann, da merkt man halt, dass beide vom Fach und eben naturwissenschaftlich beleckt sind.

    Nachfolgend ein Link auf die Albstadtseite, wo neben der Kurzfassung der Vorträge auch die Berichterstattung unserer beiden Tageszeitungen mit einem Klick erreichbar ist (http://a.lbstadt.de/drst).

    Mit besten Grüßen
    Jürgen Gneveckow

    PS.: Wenn Sie sich die beiden Kommentare des ZAK-Artikels anschauen, dann regt sich, wenn auch reichlich verspätet, doch noch Widerspruch; die Anmerkungen im Schwarzwälderboten sind eher lustig (ich hoffe Sie verstehen jetzt genug Schwäbisch).

  7. @J.Gneveckow

    Herzlichen Dank …….für den Mut, eine solche Veranstaltung durchzuführen….und nochmals herzlichen Dank für die klugen Wortes des örtlichen Stadtwerkechefs, Herr Linnemann.
    Der Jute hat das ausgesprochen, was auch uns auf den Fingernägeln brennt……„Staatsinkasso“…….und ich möchte ergänzen, die Idioten für alles was mit den Erneuerbaren zu tun hat.
    Wir müssen unsere Netze umkrempeln, wir müssen die „EE-Einspeiser“ logistisch handhaben und das bei mehr Einspeisetarife als es Anlagenbestand gibt, nebenbei drückt dann noch die Bundesnetzagentur die Liberalisierung durch……und bei uns stehen die Kunden direkt auf der Matte…..auch die, die ihren Strom kaum noch bezahlen können….oder die Jahresrechnung dann in Raten abstottern oder die, die wir wieder mal abklemmen mussten.
    Wir kleinen Versorger vor Ort bekommen die zunehmende Wut der Bürger als erstes zu spüren……während sich die grüne Schikeria noch im Wendewahn suhlt und immer weiter so brüllt, denn mit wirtschaftlichen Zahlen ham se ja eh nix am Hut.

    Doch wenn ich dann wieder in der neusten ZfK blättere, denke ich, ich wäre im falschen Film….denn langsam scheint auch in unserer Branche der technische Sachverstand den Bach lang runter zu gehen.

    Und mal ganz ehrlich gesprochen………keine weiß wirklich, wie der ganze Mist denn weiter gehen soll, wo man noch langfristig sicher investiert oder ob finanziell klamme Kommunen uns nicht eines schlechten Tages an Fremde verscherbeln.
    Es macht keinen Spass mehr……….zumal wir Energiearbeiter eh zum Feindbild der Nation verkommen sind.

    Onkel Heinz…………desillusioniert

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