Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten: wird sich diese erzieherische Sturmflut 2011 wenden?

5. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus

Wir haben erstaunliche 40 Jahre der Angsterzeugung erlebt, ausgelöst durch ein paar unverantwortliche Wissenschaftler, deren Computermodelle für sie so wahnsinnig echt geworden sind, dass sie grundlegende Verantwortlichkeiten eines Erwachsenen über Bord geworfen haben. Nach einer kurzen Liaison mit der Möglichkeit, dass die nächste Eiszeit bevorsteht, wandten sie ihre Aufmerksamkeit der Erwärmung zu, zweifellos ermutigt durch die bemerkenswerte, auf dem Mauna Loa gemessene jährliche Zunahme des CO2-Gehaltes der Luft. Sie entwickelten Modelle, um dem CO2 eine viel wichtigere Rolle zuzuschieben, als es durch Beobachtungen und sorgfältig rekonstruierte historische Aufzeichnungen gerechtfertigt ist.

 Die Modelle tun dann auch, was sie sollen, und zwar mit Hilfe eines hypothetischen positiven Feedbacks, bei dem der Wasserdampf ins Spiel kommt, ein Feedback, dass nach unseren Erkenntnissen der Vergangenheit der Atmosphäre nicht plausibel ist und auch nicht durch jüngste Beobachtungen bestätigt wird, nicht zuletzt deshalb, weil die Lufttemperatur nicht den troposphärischen ‚Hot Spot’ zeigt, den die Modelle vorhersagen. Der Einfluss des CO2 auf das Klima ist alles andere als unstrittig, denn die Schätzungen von Experten reichen von einer alles in allem leichten Abkühlung bis zu einer leichten Erwärmung aufgrund der angenommenen Zunahme des CO2 während der nächsten 100 Jahre oder so.

 Klimamodelle sind Spielzeug der Alarmisten
Das apokalyptische Zeug braucht diese Computermodelle und ihre neuartigen Feedbacks. Modelle, die nichts weiter als Spielzeug sind angesichts der enormen Komplexität des Systems, auf das sie sich beziehen. Modelle passen nur, einige Aspekte der Spekulationen über das Klima durch relevante Profis zu illustrieren, und sind nicht einmal auch nur annähernd gut genug, den weit verbreiteten Alarm zu gewährleisten, den zu unterstützen sie benutzt wurden.

 Mir scheint, dass Erwachsene, und im Besonderen Profis, eine moralische Verantwortung haben, die Erzeugung solcher Ängste zu vermeiden, und besonders Schulkinder davor zu bewahren. Die Versuchung, diese Ängste aus finanziellen und politischen Gründen oder auch nur für die Publicity und öffentliche Aufmerksamkeit weiter zu schüren, ist offensichtlich und erklärt teilweise die enthusiastische Übernahme dieser Klimaängste durch mächtige Individuen und Organisationen, die danach gieren, noch mächtiger und einflussreicher zu werden. Dass sie damit dramatischen Erfolg hatten, ist einer der interessantesten Aspekte der ganzen Sache und einer, der es mit Sicherheit wert ist, umfassend untersucht zu werden, wenn wir je Hoffnung haben sollen, unsere Verwundbarkeit gegen solche Einflüsterungen zu reduzieren.

 Medien folgen dem Zeitgeist
Die Medien/die politische Klasse schwatzen von und über das Klima und werden dies zweifellos bis in eine unbestimmte Zukunft fortsetzen, vielleicht, indem sie die Tradition des 20. Jahrhunderts fortsetzen, nämlich in einem alternierenden Zyklus über etwa 30 Jahre mal über Erwärmung, mal über Abkühlung zu schwadronieren. (Sicherlich hat die gegenwärtige Kältewelle in weiten Teilen der Nordhemisphäre zu mehr Gerede über Eiszeiten geführt, seien es ‚kleine’ oder andere). Oder, das Geschwätz wird nuancierter und damit weniger anfällig für Widerlegungen, beispielsweise durch die Einführung neuer Begriffe wie ‚Klimaänderung’ oder ‚Klimastörung’, welche den Agitatoren Raum geben, die Erwärmung als Begründung für unvermeidliche Wetterextreme bei oder jenseits bisheriger Rekorde zu stempeln. Es gab Versuche, diesen speziellen Dreh durchzuführen, aber die Auswirkung scheint wegen des riesigen Erfolgs der Erwärmungspropaganda zuvor begrenzt zu sein.

 Das Establishment (Medien, Politische Parteien, Akademien, Regierungen, die EU, die UN, große NGOs und andere multinationale Institutionen) haben sich mit ganzem Herzen in den Klimaalarm eingebracht, einige zweifellos aus ehrbaren und ehrlichen Gründen, die basieren auf dem Vertrauen in die Seriosität ehemals angesehener Vereinigungen wie die Royal Societies von Edinburgh und London, oder auch tatsächlich in das einst ‚langweilige und schäbige’ Met Office, das inzwischen mit Hilfe eines WWF-Aktivisten in eine wichtige Komponente des ‚Klimatismus’ verwandelt wurde. Es machte sich durch das Reiten auf der Flutwelle der Alarmistenoptionen über das Klima zu einer einträglichen und mächtigen Kraft. Es scheint nutzlos zu sein, dem zu widerstehen.

 Aber was können wir sonst tun?
Wird die Bewegung sich selbst zerstören? Die Gründe für den Alarm über den menschlichen Einfluss auf das Klima sind so dünn, so durchscheinend, dass es so aussieht, als würde das Ganze schon durch seine eigene Absurdität kollabieren. Im vorigen Jahr oder so, seit Climategate, ereignete sich viel, diese Sichtweise zu erhärten, unterstützt durch den exzentrischen Humor der Wettergötter, die den Al-Gore-Effekt so oft erzeugten und die für einen weiteren Winter sorgten, der in weiten Gebieten der Nordhemisphäre auf der kalten Seite liegt.

 Unglücklicherweise ist das Alarmistenvirus frei und in den erzieherischen Hauptstrom geraten. Es droht, immer mehr Kinder zu demoralisieren und zu ängstigen. Wir, die wir entsetzt auf die Verbreitung dieses Virus’ schauen, können versuchen, Gegenmittel zu finden und zu verstärken, wo immer und wann immer sie auftauchen. Um auf die oben erwähnte Metapher zurückzukommen, die Tide könnte sich in einigen Gebieten früher umkehren als in anderen. Variabilität ist schließlich überall um uns herum.

Dieser Beitrag ist zuerst im englischen Original im Blog Climate Lessons eschienen.

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20 Kommentare
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  1. Ach was waren das noch Zeiten, als Kinder und Erwachsene mit der elektrischen Eisenbahn spielten. Heute müssen Superrechner her, um die Welt mehr schlecht als recht zu „modellieren“.
    Täglich lesen wir irgendwo, das irgend etwas anders, größer, schneller, kleiner ist als bisher „angenommen“ oder „vermutet“. Da ist das angebliche bisherige Wissen, von dem man bis dahin überzeugt war und das man gepredigt hat bis zum Erbrechen, dahingegangen und schleicht sich als Vermutung oder Annahme von dannen.
    Das es diese neuen Erkenntnisse gibt ist ja OK, warum aber schließt man sie vorher als „unmöglich“ aus ?

  2. Sehr geehrter Herr Frey,

    Ihre Aussage „Vergiftung von Kindergehirnen“ kann ich nur bestätigen. Vor einigen Monaten hatte ich durch Zufall Gelegenheit, die Räumlichkeiten einer Schule zu nutzen. Ich „missbrauchte“ diese Möglichkeit und warf ein Blick in die Bibliothek dieser Schule. Unter dem Stichpunkt „Treibhauseffekt“ las ich mir die vorhandenen naturwissenschaftlichen Schulbücher durch. Ich war entsetzt, dass in allen diesen Büchern nahezu ausschließlich naturwissenschaftlicher Unsinn zu diesem Thema stand! Unseren Kindern wird diesbezüglich nicht Wissen vermittelt sondern totaler Blödsinn! Die Gehirne werden systematisch „vergiftet“!

    MfG

  3. Hallo Frau/Herr Langer,

    vielen Dank für die Bestätigung! Ich weise aber darauf hin, dass ich nicht der Autor, sondern lediglich der Übersetzer dieses Textes aus dem Englischen bin. Allerdings habe ich als Schriftsteller und ehrenamtlicher Betreuer in Kindergärten sehr viel mit Kindern zu tun und frage auch immer wieder mal nach. Insofern kam mir dieser englische Text gerade recht, denn die Lage ist ernst, wenngleich, wie ich aus Gesprächen mit Kindern höre, nicht hoffnungslos!

    Chris Frey

  4. „Bildung” für unsere Drei- bis Sechsjährigen!

    Don Cato: Klima-Rallye für Kinder

    Kleine Klimaschützer für große Klima-Rallye gesucht! Der Umweltluchs Don Cato und seine tierischen Freunde zeigen wie einfach Umweltschutz sein kann, und dass auch die Kleinen einen großen Beitrag leisten können.

    Die Klima-Rallye ist ein Kinderwettbewerb des Bundesministeriums und der Jugend im Bund. Die Expedition von Don Cato und seinen Freunden geht durch Kindergärten und Kindertagesstätten, und alle Umweltexperten zwischen drei und sechs Jahren sind aufgefordert mitzumachen. Die Mission dieser Expedition ist dafür zu sorgen, dass die Schutzhülle der Erde nicht noch dreckiger wird als sie schon ist. Und warum das so wichtig ist, erklären wir hier:

    Die Erde wird von einer Hülle umgeben. Diese Hülle besteht aus Kohlendioxid und dient dem Schutz der Erde. Die Schutzhülle hat die gleiche Funktion wie das Glasdach eines Treibhauses. Sie sorgt dafür, dass die warmen Sonnenstrahlen auf die Erde scheinen und dort gehalten werden. Ohne diese Hülle wäre es auf der Erde so kalt, dass das Leben von Menschen, Tieren und Pflanzen auf der Erde nicht mehr möglich wäre.

    Autoabgase, Heizungsabgase und viele weitere menschliche Einflüsse sorgen dafür, dass der Kohlenstoffdioxidgehalt in der Luft ansteigt. Dadurch wird die Schutzhülle der Erde immer dicker, und das ist nicht gut. Je dicker die Hülle wird, umso weniger Wärme lässt sie nach außen dringen. Das hat zur Folge, dass sich das Klima auf der Erde verändert. Zum Beispiel werden die Winter immer milder. Diese Veränderung nennt sich „Klimawandel“.

    Der Klimawandel beeinflusst das Leben auf der Erde. Wenn er voranschreitet, wird es irgendwann vielen Tieren und Pflanzen auf der Erde zu warm werden. Deswegen müssen wir diesen Klimawandel aufhalten und dafür sorgen, dass die Schutzhülle der Erde nicht noch mehr verdreckt.

    Quelle: wasistwas.de

    Dazu ist wohl kein weiterer Kommentar erforderlich.

  5. @Tim Hardenberg
    Das ist ja nun wirklich eine Frechheit und eine Verblödung ersten Ranges. Verblödung hat ja Konjunktur.

  6. Längst lebt in Deutschland eine ganze Industrie davon, Ängste in Kinderhirne einzupflanzen. Treibende Kraft ist der Bundesumweltminister, der einen großen Teil dieser Aktivitäten finanziert.

    Werfen Sie einen Blick in die Klimaschutzinitiative des BMU:

    Überzeugen Sie sich im Klimaschutzschulenatlas, daß 2219 Schulen (darunter 44 Kindergärten!) mitmachen beim Klimaschutz:

    Selbstverständlich gibt es darüber hinaus Umweltschulen, an denen auch Grundschüler zu Klimadetektiven ausgebildet werden:

    Es ist Gehirnwäsche.

  7. Bislang habe ich Glück gehabt. Ich habe Kinder in der 2. und 3. Klasse einer ganz normalen Grundschule. Außer der obligatorischen Fotovoltaikanlage auf dem Dach, ist nichts vom Klimakatastrophenwahn in dieser Schule angekommen. Weder im Unterricht oder Elternabenden, noch irgendwelche Projekte oder Aushänge. Lokation: BW, südlich von Stuttgart.

    Offensichtlich haben Schulleitungen und Lehrer doch die Möglichkeit dem Unsinn einen Riegel vorzuschieben, so sie denn wollen. Wenn es anders wäre, hätte ich schon ein ordentliches Theater aufgeführt, doch es ist gar nicht notwendig.

  8. Ich kenne eine Familie, deren Kinder (9 und 11) schauen nicht KiKa, sondern lieber PHOENIX („weil dort so tolle Dokumentationen gezeigt werden”).

    PHOENIX zeigte in den letzten Tagen (wohl zum wiederholten mal?) den 2008 produzierten Dreiteiler DER KLIMAKRIEG. Wer glaubte, hier Neuigkeiten in Sachen Klimawandel zu erfahren, wurde schnell eines besseren belehrt. Der Beitrag ist eine geradezu klassische Umsetzung des alten Stephen-Schneider-Zitates:

    „Deshalb müssen wir Schrecken einjagende Szenarien ankündigen, vereinfachende, dramatische Statements machen und wenig Erwähnung irgendwelcher Zweifel, die wir haben mögen, entlassen. Um Aufmerksamkeit zu erregen, brauchen wir dramatische Statements und keine Zweifel am Gesagten.“

    Schon das Ozonloch sei der Beweis gewesen, dass der Mensch globale Klimaänderungen bewirken kann – damit sei eine der wichtigsten Grundannahmen der Skeptiker widerlegt. Weiterhin wird behauptet, dass: „Dieser Anstieg [gemeint ist CO2] einer der wenigen unumstrittenen Belege für einen vom Menschen verursachten Klimawandel sei. Dank Keeling zweifele heute NIEMAND mehr ernsthaft daran, dass die Erderwärmung durch den Menschen verursacht wird.”

    Ansonsten wurde nach dem üblichen Gut-Böse-Klischee verfahren. Man berichtet von den klugen Wissenschaftlern, die zum Wohl der Menschheit das Klima erforschen und die Wahrheit herausgefunden haben. Man berichtet von ihrem heldenhaften Kampf gegen „DIE Skeptiker”, einen Haufen bösartiger und ewig nörgelnder Wirrköpfe, die jegliche wissenschaftliche Wahrheit leugnen.

    Es wird sogar die Frage zugelassen: „Haben die vielleicht sogar recht?” Aber dann wird schnell klargemacht: „Natürlich nicht”, denn solcher Quatsch wie der Einfluss der Sonne auf unser Klima oder sogenannte Wärmeinseleffekte seien doch längst widerlegt. Wie in jedem zünftigen Märchen siegt also letztendlich das Gute über das Böse und „DIE Skeptiker” werden als eine Horde weltfremder, verwirrter Spinner und Holzköpfe entlarvt, deren Ziel das Bremsen des Fortschritts ist.

    Der komplette Film basiert auf dem Grundprinzip, dass die „menschgemachte Erderwärmung” als völlig selbstverständliche Tatsache und UNUMSTÖSSLICHE WAHRHEIT präsentiert wird. Bemerkenswert ist dabei, wie raffiniert selbst filmtechnische Mittel wie Schnitt, Kameraführung und Licht für die ideologische Wirkung dieser Klamotte genutzt wurden. „DIE Skeptiker”, u.a. Prof. Fred Singer und Lord Monckton – Persönlichkeiten werden natürlich im Film nicht namentlich sondern konsequent „DIE Skeptiker” genannt – werden meist in fratzenhaften Nahaufnahmen, karikativ verzerrt oder im Halbdunkel gezeigt und ihre Statements auf Halbsätze reduziert. Dafür durfte allerdings Michael Mann nun auch noch im Jahr 2011 ein weiteres Mal seinen Hockeystick-Unsinn zum besten geben. Nur der weiße Bär auf der Scholle hat noch gefehlt.

    Im letzten Teil soll dem Zuschauer dann noch weisgemacht werden, dass in den 70-er Jahren die Computersysteme „lediglich nicht leistungsfähig genug” waren, um die komplexen Klimamodelle exakt zu erfassen. Einem Laienpublikum kann man das sicherlich verklickern. Dass mit Computermodellen – so leistungsfähig sie auch sein mögen – das hochkomplexe, nichtlineare chaotische System, das wir „Klima” nennen (und das u.a. von unendlich vielen Wechselwirkungen und Rückkopplungsvorgängen zwischen Athmosphäre, Hydrosphäre, Lithosphäre und Biosphäre geprägt ist) niemals langfristig vorhergesagt werden kann, wird natürlich verschwiegen.

    Ein Meisterstück schriller alarmistischer Klimapropaganda. Dass es allerdings drei Jahre nach seiner Entstehung – unbeeindruckt von den inzwischen eingetretenen Ereignissen – erneut und unverändert publiziert wird, zeigt einmal mehr die langfristige Strategie der selbsternannten Weltenretter: Unablässiges und unbeirrtes Predigen der „Wahrheit” führt dazu, dass alle Welt letztendlich an diese „Wahrheit” glaubt und den Weg freimacht für die GROSSE TRANSFORMATION. Der schlimmste Feind auf diesem Wege ist der Skeptizismus, der Grundlage dafür ist, dass Wissenschaft auch Wissenschaft bleibt und nicht zum Erfüllungsgehilfen einer politischen Agenda verkommt.

    DER KLIMAKRIEG
    Teil1 Eine neue Bedrohung
    Teil2 Kampf um die Wahrheit
    Teil3 Die Folgen der Erwärmung

  9. Zum Thema „Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten” hier ein lesenswertes Fundstück auf achgut.com:

    Nicht mehr zu retten
    Von Katharina Lotter

    „…Wer ein öffentliches Bekenntnis zurücknimmt, verliert sein Gesicht. Und wenn man sowieso für einen Kollaborateur gehalten wird, bringt man Selbst- und Fremdbild am besten in Einklang, wenn man sich fortan auch so verhält, wie alles es erwarten. Genau das hat man offenbar vor, wenn man Kinder dazu anhält, an derartigen Malwettbewerben teilzunehmen. Sie sind ein Opfer psychologischer Kriegsführung im Kampf um die Deutungshoheit über den Klimawandel. Bis sie, wie ihre Eltern, einfach glauben, was behauptet wird. Und weil sie zum Vorzeigeobjekt werden: Schaut her, selbst die Kleinsten sind besorgt! Wir müssen etwas tun, für die Zukunft unserer Kinder!

    Ganz falsch. Diese Bilder zeigen nur, was man Grundschülern erzählt und was man ihnen verschweigt Sie beweisen, dass den Pädagogen, die Malwettbewerbe üblicherweise begleiten, nichts besseres einfällt, als Weltuntergangsszenarien zu beschreiben. Sie sind ein wunderbares Beispiel für deutschen Katastrophismus, der jammert und nicht fragt, wie man mit einer Herausforderung konstruktiv umgehen könnte. Welche Fülle von tollen Erfindungen hätten sich die Kinder einfallen lassen können! Schwimmende Städte, umweltfreundliche Fortbewegungsmittel! Statt guter Ideen sehen wir ratlos auf Bilder über Aberglauben, Verbote, pure Angst. Falls auf irgendeinem dieser Bilder die Sonne scheint, ist sie garantiert zu heiß. Ob die ausgelobten Sachpreise und das Foto in der Zeitung diesen Schaden wieder gutmachen können?”

    Quelle: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/nicht_mehr_zu_retten

  10. Die Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten geht in die nächste Runde:

    Anna, Felix, das Haus und die Energie
    Eine kurze Geschichte über Energie, CO2 und Architektur

    Wie können wir das Ungeheuer „Klimakatastrophe“ zähmen? Anna und Felix, die kleinen Helden der Geschichte, führen mutig eine Zeitreise über die Erde an. Das Buch soll bei Kindern im Grundschulalter die Wertschätzung der Natur fördern.

    …..und hier isses, das Meisterwerk zeitgenössischer Pädagogik, sogar als Slideshow. (Chris Frey wird ’n Schreikrampf kriegen, fürchte ich.)

    Dazu noch eine Betrachtung von Ulli Kulke auf achgut.com:

    Klima-Angst für Kinder

    ….. Es ist – mal wieder – der klassische Fall. Wir kennen so etwas aus den verschiedenen Epochen der letzten Zeit. Der Kampf gegen das Böse für eine heile Welt, der die ganze Ideologie verpacken muss, mit der die Erwachsenen, die Buchautoren oder gar die Kultusbehörden zwar die Kinder beschenken, sich aber vor allem selbst zufrieden stellen und ihr Gewissen beruhigen wollen. Die Ideologie in dem Fall: die Klimakatastrophe, bei der die Kinder zum rechten Glauben herangezogen werden sollen, und zwar frühzeitig. Was man hat, hat man, ist die Devise…..

    …..Eines macht Hoffnung: Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass solche triefenden Schriften langfristig eher den kritischen Geist bei ihnen fördern.

  11. Nachtrag zu #10

    …..und bitte beachten: Nachhaltige Erziehung zum „Kleinen Klimadetektiv” beginnt natürlich nicht erst in der Grundschule, sondern bereits in der KiTa, damit das mal klar ist !!!

    Energie ist in den Köpfen angekommen

    Spielerisch und eng orientiert am kindlichen Alltag hat sich die Kita „Kinderkreisel“ in Duvenstedt dem Thema Energie angenähert. Im Rahmen des Modellprojektes KITA21 der Umweltstiftung „Save Our Future“ hat das „Kinderkreisel“-Team 15 kleine Energiedetektive „ausgebildet“.

    „Ich habe Energie für euch gespart.“ Stolz kommt der fünfährige Marcel von der Toilette und berichtet, dass er beim Händewaschen, als es ums Einseifen ging, sofort den Wasserhahn zugedreht hat. Der Junge hat verstanden, dass es wichtig ist, mit Ressourcen sparsam umzugehen. In der Kita „Kinderkreisel“ in Duvenstedt kann man täglich erleben, wie ein Projekt zum Thema Energie in den Köpfen der Kinder angekommen ist……

    …..Begeistert hat die Umweltkinder auch das so genannte „Energiefahrrad“, das von der Umweltstiftung S.O.F. bereitgestellt wurde. Dieses wurde an eine Lichtampel, einen Kassettenrekorder und sogar an eine Bohrmaschine angeschlossen – und dann mussten die Mädchen und Jungen ordentlich in die Pedale treten. Damit den Kindern die Energie nicht ausging, bekamen sie zuvor ein Stück Apfel. Dass nicht nur der menschliche Körper Energie braucht, wurde bei den grundsätzlichen Fragen zur Energiegewinnung besprochen. Die Kinder verstanden schnell, dass nicht alle Rohstoffe aufgebraucht werden dürfen. „Wir haben schon darüber gesprochen, dass Kohlekraftwerke Dreck machen, dass Atomkraftwerke viel Müll hinterlassen, den man schlecht wegmachen kann, und dass es Windräder oder Solaranlagen gibt, die für umweltfreundliche Energie sorgen“, berichtet Felix Kronberg. „Das Wort ,Photovoltaik‘ kennen jetzt alle Kinder und es geht ihnen glatt über die Lippen.“

    …..na bitte, es geht doch…… es ist schließlich gaaanz wichtig, dass man als Vierjähriger bereits das Wort „Photovoltaik” fehlerfrei aufsagen kann !!! Als nächstes üben wir dann mal „Große Transformation”.

  12. Nachtrag zum Nachtrag:

    …..toll, wenn dann später in der Schule zum Weltretten noch richtige Naturwissenschaft dazu kommt:

    Kleine Energiedetektive retten die Welt

    Mit meiner Arbeitsgemeinschaft „Energiedetektive“ an der Matthias-Grundschule in Trier-Süd verfolge ich ein wichtiges Ziel: Die Schüler sollen Verantwortung für die Umwelt übernehmen, die Gründe für die Klimaerwärmung erfahren und Wege finden, wie wertvolle Energie eingespart werden kann.

    Fleecelappen helfen Heizenergie einsparen, wenn sie beim Lüften die feststehenden Thermostatventile abdecken. So bleiben die Ventile warm und werden überlistet. In jeder Klasse ist ein Kind zuständig für das richtige Lüften.

    Durch Experimente lernen die Kinder, die Zusammenhänge der derzeitigen Klimaveränderungen zu verstehen. Am liebsten mögen sie das Eisberg-Experiment, bei dem ein Eisklotz in einer Schüssel mit Wasser langsam abschmilzt. Irgendwann steigt dem kleinen Eisbären, der auf der Scholle steht, das Wasser buchstäblich bis zum Hals.

    …..jetzt reicht der XXL-Kübel nicht mehr.

  13. Bleib‘ ruhig, Tim,

    inswischen steht ganz anderen das Wasser schon bis zum Hals 😀

    Und, weisst, Spätfolgen hat das höchstens bei wenigen:
    Wennst Kinder heftig indokrinierst, reagieren die meisten nach der Pubertät auf dieses Impfprogramm mit einer deutlichen Allergie.
    Was hat denn die ‚antifaschistische‘ Pionier-Erziehung der DDR gebracht? Hoyerswerda.
    Und das Lob des Sozialismus? Innere Emigration, Unzufriedenheit, schliesslich die Revolution dagegen.

  14. Kita 21 ??? Frei nach Agenda 21??? Meine Stadt ist schon in Zahlungsschwierigkeiten, Agenda 21 machts möglich an allen Parlamenten vorbei 😉

    Warum haben Millionen Menschen in Afrika nicht genug zu essen?

    Peter Mucke: «Das hat viele Gründe. Zum einen haben viele Menschen nicht die Möglichkeit, Nahrungsmittel wie Getreide und Gemüse anzubauen. Denn sie besitzen keine Felder. Und auch wer ein Feld hat, erntet inzwischen oft weniger. Das hat mit dem Klimawandel zu tun. Er führt zum Beispiel zu mehr Trockenheit.»

    Ich schätze, da alle Artikel direkt von dpa kommen, wird diese Propaganda von linksgrünen Stiftungen aufbereitet und billig über dpa verscherbelt. Für mich liest sich die Kinderzeitung wie die Propaganda zu ddr Zeit für die Jungen Pioniere.

    ReEducation für das deutsche Besatzungsgebiet go on. Man kann es auch Gehirnwäsche nennen. Wenn es aber gegen Kinderhirne geht, ist es ein Verbrechen der linksgrünen Internationalisten .

  15. @Tritium #13

    Wennst Kinder heftig indokrinierst, reagieren die meisten nach der Pubertät auf dieses Impfprogramm mit einer deutlichen Allergie.

    ….jo, davon kann ick ’n Lied singen… is zwar schon ’n paar Tage her…..

  16. Was hat denn die ‘antifaschistische’ Pionier-Erziehung der DDR gebracht?

    letztlich 40 Jahre Zwangsarbeit für das BSP der westlichen Welt.

  17. Zu den jüngsten Kommentaren (nanu, wieso kommt es hier zu dieser Renaissance?):

    Nein, ich bekomme keinen Schreikrampf. Lächerlich ist es zwar auch nicht, aber:

    Ich erhalte immer mehr Anfragen aus Kitas und Grundschulen. Ich versuche dabei, nach bestem Wissen meine Sicht der Dinge zu erläutern, und durch meine zahlreichen Übersetzungen habe ich inzwischen auch einiges gelernt. Außerdem stehe ich im Kontakt mit dem Dipl.-Met. Hans-Dieter Schmidt, der mir viele wertvolle Hilfen gewährt hat.

    Und siehe da, zumindest in meinem Umfeld ist die Lage nicht so ernst, wie man uns glauben machen will, jedenfalls kann ich mir das nicht vorstellen. Inzwischen hat es sich ergeben, dass ich bei einigen Kindern sogar „Leihopa“ geworden bin. Mit den Eltern dieser Kinder gab es Diskussionen -- und schon nach kurzer Zeit habe ich offene Türen eingerannt. Irgendwie war den Erwachsenen das mit dem Klima nicht geheuer, und es bedurfte nur weniger Tafeln und links, um sie zu überzeugen. Im Übrigen macht die Stromrechnung Vielen deutlich mehr Kopfzerbrechen.

    Und was die Grundschule und die Kindergärten angeht -- ich habe mal vorsichtig angefragt, ob jemand so etwas wie oben beschrieben vorhat. Das ist nicht der Fall -- im Gegenteil, man sieht das sehr kritisch. In „meinem“ Kindergarten jedenfalls stehen Programme zur Integration weit im Vordergrund.

    Wie das auf höheren Schulen (Gymnasium) ist, weiß ich allerdings nicht.

    Chris Frey

  18. @Bächlein #14

    ….. o Gott, „Peter Mucke” klingt ja schon scheiße…..

    Aber können wir etwas tun, um die Lage in Afrika zu bessern?

    Peter Mucke: «Wir könnten zum Beispiel weniger Fleisch essen. Vielleicht nur ein oder zwei Mal pro Woche. Und auch nicht jeden Tag Wurst auf das Frühstücksbrot oder Abendbrot legen.

    …..jo, die Salamischeiben spenden wir dann in den Sahel.

  19. @Chris Frey #17

    Und siehe da, zumindest in meinem Umfeld ist die Lage nicht so ernst, wie man uns glauben machen will,

    Lieber Herr Frey, ich hoffe auch, dass der Trend eher in diese Richtung geht. Dass die Klima-Propaganda – eben auch bei den sog. „Bildungsmaterialien” – immer groteskere Formen annimmt, zeigt ja eigentlich nurmehr die Verzweiflung ihrer Verfechter, die immer deutlicher ihre Felle wegschwimmen sehen.

  20. Neues aus der perfiden Welt der Klimagehirnwäsche.

    GEOlino MELTDOWN – Das erste Brettspiel, das schmilzt.

    GEOlino, das Wissenschaftsmagazin für Kinder, wollte seinen jungen Lesern das Thema Klimawandel näher bringen. Nicht mit trockener Theorie, sondern ganz kindgerecht. Deshalb haben wir MELTDOWN entwickelt – das erste Brettspiel, das schmilzt.

    Ziel des Spiels: eine Eisbärenfamilie aus dem ewigen Eis an das sichere Festland zu retten. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn der Weg führt über echte Eisschollen, die langsam schmelzen. Diese können die Kinder mit der beiliegenden Form, etwas Wasser und einem Eisfach selbst herstellen. Die gefrorenen Schollen werden auf einem blauen Eismeer-Schwamm zu einer kleinen Arktis angeordnet. Der Schwamm dient als Spielfeld und saugt gleichzeitig das Tauwasser auf. Jetzt kann die Rettung der Eisbären beginnen.

    MELTDOWN macht Kindern ganz spielerisch die Folgen der Erderwärmung erlebbar. Und das ganz ohne erhobenen Zeigefinger, sondern lediglich mit einer Hand zum Würfeln.

    Weitere Kommentare sind wohl überflüssig.

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