Vielleicht haben Sie sich schon immer mal gefragt, warum der Meteorologe Karsten Schwanke im TV Klimaalarm verbreitet. Hier die Antwort.

13. Januar 2018 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen

26 Kommentare
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  1. Ich will gar nicht anfangen, die Aussagen von Prof. Grassl kritisch zu analysieren.

  2. Es ist hier ein Klüngel und Verein, dass sich ganz gut mit Aufträgen und Mittel versorgen kann. Was braucht es da noch für Fakten?

  3. Bis vor ein paar Tagen wusste ich auch noch nicht, dass Herr Schwanke bei Herrn Graßl am MPI Hamburg seine Diplomarbeit geschrieben hat. Zudem war mir nicht bekannt, dass Herr Graßl seinerzeit mit der DPG den Klimaarlarm ausgerufen hat (Kölner Dom unter Wasser), dazu angeregt hat das PIK in Potsdam zu gründen und mit beteiligt war, dass der IPCC in der Schweiz gegründet wurde.

    Mir war aber bekannt , dass Graßl WBGU-Vorsitzender war und die Politik beraten hat. Herr Graßl weist im Interview immer wieder darauf hin, dass die „Experten“ warnen sollen, aber auch auf der Fragezeichen hinweisen sollen Das hat er gerade nicht gemacht und macht das PIK heute auch nicht. Zudem sieht Herr Graßl sich in der Rolle eines Whistleblower wie Snowden und erzählt gerne Geschichten. Das tat er offensichtlich schon als Prof. in seinen Vorlesungen, zum Unnmut einiger Studenten!

  4. PS

    Die DPG (Deutsche Physikalische Gesellschaft) hatte im Januar 1986 eine „Warnung vor einer drohenden Klimakatastrophe“ herausgegeben. Die Presseinformation der DPG hatte folgenden Wortlaut: „Der Arbeitskreis Energie der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. warnt in beiliegender Schrift eindringlich vor einer nahen, drohenden Klimakatastrophe. Bedingt wird diese durch den weltweit rapide steigenden Gehalt der Luft an Kohlendioxid und einigen weiteren Spurengasen. Der Arbeitskreis Energie der DPG lädt Sie ein zu einer Pressekonferenz am Mittwoch, 22. Januar 1986, 15 Uhr in Bonn, Hotel am Tulpenfeld, Heussallee 2.“

    Diese „Warnung” wurde von den Medien aufgegriffen und am 11. August 1986 von dem Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL zu einem politischen Problem erhoben, denn als Folge anhaltender Treibhausgasemissionen sollte der Meeresspiegel ansteigen, um den Kölner Dom in den Nordseefluten versinken zu lassen.

    Wenn das stimmt, was Herr Graßl sagt, dann hat er das damals für die DPG verkündet.

  5. Ja mei, der Prof Graßl hod gwiß a guade wissenschaftliche Grundausbildung in Bayern kriegt. Aber was hat er daraus gemacht? Warum wurde er zum Geschichtenerzähler und Meinungsmacher? Prof Dr. Edgar Lüscher, Schweizer, war in den 70ern an der TU München und lehrte Physik. Er konnte gut zeichnen und gute Kurzgeschichten zu der Zeichnung erzählen.
    So blieb der Stoff nachhaltig hängen.
    Viele heutige „Wissenschaftler“ kömmern aber nur nachhaltig um ihr Einkommen, gerade wenn sie von öffentlichen Geldern abhängen. Dann mutieren Sie zum „Experten“ und Meinungsmacher im Mainstream. Dr. Wolfgang Thüne kommt in „Propheten im Kampf um den Klimathron“ ISBN 978-3-00-035070-2 zu anderen Ergebnissen.

  6. Graßl war im Frühjahr 1987 zusammen mit Klaus Heinloth Autor des denkwürdigen Aufrufs der Deutschen Physikalischen Gesellschaft und der Deutschen Meteorologischen Gesellschaft zur „Warnung vor drohenden weltweiten Klimaänderungen durch den Menschen“. Stimmt also.

  7. Ich sag nur „Graßl Schirm“ 😀

  8. “Die Strahlen der Sonne, die ungehindert von diesen Gasen (allen voran Kohlendioxid) durch die Atmosphäre der Erde dringen und die Oberfläche des Planeten so wohltuend erwärmen, bleiben, wenn sie als Wärmestrahlen entweichen wollen, unter einem Schirm von Spurengasmolekülen wie in einem Glashaus gefangen. Je mehr davon in den Atmosphäre schweben, desto wärmer wird es auf der Erde. Das ist ein Naturgesetz.”

    Herr Graßl war Ex-Chef der Klima-Koryphäen Georg Hoffmann und Jan P. Perlwit (der zu James Hansen wechselte) und von Herrn Karsten Schwanke.

  9. Ich habe gerade noch das gefunden. Gemäß Graßl 1989 sollten wir heute, gegenüber 1980 schon über 2°C globale Erderwärmung haben und 24 cm Meeresspiegelanstieg pro Jahrzehnt.

    http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=5807c8-1516036391.jpg

    GISTEMP zeigt aber nur ca. 0,6°C gegenüber 1980 und der Meeresspiegelanstieg liegt bei 3 cm pro Jahrzehnt.

  10. Wie das Wetter 2050 wird …

  11. Die mittelalterlichen Prophets of Doom hatten gewiss ein anderes Auftraten. Sie mussten nicht so ultra-seriös und locker in Massenmedien rüber kommen, aber die Botschaft war genau die selbe. Sie konnten auch nichts von kommenden Katastrophen wissen aber sie vermittelten große Gewissheit über dräuendes Unheil. Und das kam zuweilen auch: Kriege, Hungersnöte und Hagelschlag, die Pest und Hochwasser. Spätestens in der kleinen Eiszeit in der beginnenden Neuzeit war es dann so weit, und dann gab es auch die Hexenverfolgungen, denn die waren ja schuld.

    Heute sind wir schlauer. Wir wissen, dass die CO2-Emissionen schuld sind. Hätte man bloß unsere Klimawissenschaftler auf die Zeitreise geschickt, die hätten es den Leuten erzählen können. Doch halt: Da gab es ja noch keine Auffälligkeiten bezüglich des CO2. Trotzdem gab es übles Extremwetter. Warum sollte denn der Klimawandel diesmal überwiegend von den anthropogenen CO2 Emissionen getrieben sein? Verhindern diese nicht gerade eine neue kleine Eiszeit? Sollten nicht die Entwicklungsländer, die davon sicher am schlimmsten betroffen wären, uns dankbar sein?

    Ban Ki-moon behauptet, dieser bewirke mehr Katastrophen und mehr Unsicherheit. Mit welcher Begründung behauptet er das? Weil es klimaalarmistische Wissenschaftler behaupten. Allerdings gibt es eine große Unsicherheit, ob diese Hypothesen zutreffen. Denn bislang konnte man noch keinen signifikanten Trend zu mehr Exremwetter feststellen, eher das Gegenteil.. Und wenn es diese gäbe, so wären die Ursachen unklar, denn es gab in der Geschichte schon mehrfach Häufungen von Extremwettern. Es ist darum noch nicht einmal sicher, ob es mehr Unsicherheiten gibt, denn wenn wir die Zukunft in keiner weise verlässlich prognostizieren können, haben wir auch so oder so ein hohes Maß an Unsicherheit. Eben wie die geschichtlichen Untergangsprediger. Man weiß nichts genaues, kann aber munter Katastrophen prophezeien.

  12. Die mittelalterlichen Prophets of Doom hatten gewiss ein anderes Auftraten. Sie mussten nicht so ultra-seriös und locker in Massenmedien rüber kommen, aber die Botschaft war genau die selbe. Sie konnten auch nichts von kommenden Katastrophen wissen aber sie vermittelten große Gewissheit über dräuendes Unheil. Und das kam zuweilen auch: Kriege, Hungersnöte und Hagelschlag, die Pest und Hochwasser. Spätestens in der kleinen Eiszeit in der beginnenden Neuzeit war es dann so weit, und dann gab es auch die Hexenverfolgungen, denn die waren ja schuld.

    Heute sind wir schlauer. Wir wissen, dass die CO2-Emissionen schuld sind. Hätte man bloß unsere Klimawissenschaftler auf die Zeitreise geschickt, die hätten es den Leuten erzählen können. Doch halt: Da gab es ja noch keine Auffälligkeiten bezüglich des CO2. Trotzdem gab es übles Extremwetter. Warum sollte denn der Klimawandel diesmal überwiegend von den anthropogenen CO2 Emissionen getrieben sein? Verhindern diese nicht gerade eine neue kleine Eiszeit? Sollten nicht die Entwicklungsländer, die davon sicher am schlimmsten betroffen wären, uns dankbar sein?

    Ban Ki-moon behauptet, dieser bewirke mehr Katastrophen und mehr Unsicherheit. Mit welcher Begründung behauptet er das? Weil es klimaalarmistische Wissenschaftler behaupten. Allerdings gibt es eine große Unsicherheit, ob diese Hypothesen zutreffen. Denn bislang konnte man noch keinen signifikanten Trend zu mehr Exremwetter feststellen, eher das Gegenteil.. Und wenn es diese gäbe, so wären die Ursachen unklar, denn es gab in der Geschichte schon mehrfach Häufungen von Extremwettern. Es ist darum noch nicht einmal sicher, ob es mehr Unsicherheiten gibt, denn wenn wir die Zukunft in keiner weise verlässlich prognostizieren können, haben wir auch so oder so ein hohes Maß an Unsicherheit. Eben wie die geschichtlichen Untergangsprediger. Man weiß nichts genaues, kann aber munter Katastrophen prophezeien.

  13. bitte einmal aus Spam befreien …

  14. Ich wusste bisher gar nicht, dass es einen Herrn Graßl gibt. Und der steckt also hinter dem berühmten SPiegel-Titel „Kölner Dom unter Wasser“ und hat das PIK mit angeleiert? Muss ich mein Urteil revidieren, dass politische Interessen hinter dem Klima-Alarmismus stecken? Ich denke darüber nach.

    @MK

    Zudem sieht Herr Graßl sich in der Rolle eines Whistleblower wie Snowden und erzählt gerne Geschichten. Das tat er offensichtlich schon als Prof. in seinen Vorlesungen, zum Unnmut einiger Studenten!

    Worüber haben die Studenten sich denn genau beschwert?

  15. @KR #5

    Ja mei, der Prof Graßl hod gwiß a guade wissenschaftliche Grundausbildung in Bayern kriegt.

    Sein Bayern-Getue geht mir ehrlich gesagt auf die Nerven. Was ist denn so dolle an Bayern, dass er das ständig auf dem Präsentierteller vor sich herträgt? Schellnhubers snobistisches Gesäusel nevt übrigens auch durch seinen süddeutschen Akzent zusätzlich.

  16. Worüber haben die Studenten sich denn genau beschwert?

    Das er sich nie an das Vorlesungsskript gehalten hat und immer wieder Geschichten erzählt hat von seinen vielen Reisen. U.a. wie er im Flugzeug das Fernsehprogramm abschalten ließ, weil Eisberge unterm Flugzeug zu sehen waren. Den Studenten, die den Lehrplan einhalten wollten, gefiel das gar nicht. Wir hatten für sowas im Physikstudium eine Extrastunde, wo die Profs. Experimente machten und Geschichten erzählten. Einer hat auch schon mal mit flüssigen Stickstoff gegurgelt. Gehörte aber nicht zum Lehrplan, war eine Freizeitveranstaltung.

  17. Graßls Geschichten:

  18. @ Anorak Nur keinen Unmut gegen Bayern. Ein Abitur gilt heute noch etwas mehr, wenn es aus Bayern stammt und die TU München war bestimmt keine sogenannte Freie Universität wie die in Berlin. Daß jemand seine landsmannschaftliche Identität und Herkunft hören läßt, sagt im Fall des Bayern erst einmal Positives aus, oder läßt es zumindest vermuten. Wenn er dann nach harter Kindheit in Niederbayern von großen Transformationen zu träumen beginnt, hat das mit Bayern nichts mehr zu tun. Es gibt in Bayern wegen guter Grundausbildung, eventuell weniger Träumer und mehr Realisten. Wissende sind meist auch erfolgreicher. Deshalb überweist ja auch Bremen nicht nach München.
    Kaiser Franz Joseph (KUK) soll natürlich in Mundar/Wienerisch gesagt haben: „Geh hearst dös san ja ois Trotteln und i bin der Kaiser.“ Eventuell sagt Schellnhuber einmal in bestem Hochdeutsch:“…….und ich bin der Klimapapst“.

  19. @KR

    die TU München war bestimmt keine sogenannte Freie Universität wie die in Berlin

    Was haben Sie gegen die Freie Universität. Sie wissen woher der Name stammt?

    Daß jemand seine landsmannschaftliche Identität und Herkunft hören läßt, sagt im Fall des Bayern erst einmal Positives aus

    Das ist für mich nebensächlich. Was mich störte war der Spruch „Der ist ein Bayer, der ist in Ordnung“ (oder sinngemäß, kommt irgendwo im Video vor). Das war nicht nur ein Witz am Rande, der meinte das so. Das ist entweder platt oder arrogant.

    Deshalb überweist ja auch Bremen nicht nach München.

    Aber in Bremen spricht man deutsch.

  20. Am Bahnhof in Bremen nicht mehr.

    Und in München spricht man eigentlich auch hochdeutsch.

  21. @ Landsmannschaften Das ist eigentlich nicht das Thema. Aber in der Globalisierung gibt es bereits in Deutschland Unterschiede, die auch vom Süden nach Norden bezahlt werden. Wenn also an freien Universitäten Gedanken kreiert werden sollte die die dahinter stehende Gesellschaft die Ideen auch selbst finanziert bekommen. Global gesehen ist es nicht anders. Soziale Solidarität ist ja gut, aber gesellschaftliche Feinde auch noch alimentieren, ist dumm.
    Die islamische Welt ist mit Sicherheit ein Weltproblem, ich habe eine afghanische und eine christlich aramäische Familie im Haus.Wer seine Ideen auch finanziert, sollte auch anschaffen.

  22. @KR #21

    Ähhh die Freie Universität wurde 1948 während der Blockade gegründet, sie ist eine „Abspaltung“ der angestammten Berliner Universität (Humboldt), die im Ostsektor lag und wo zu der Zeit kommunismus-kritische Leute drangsaliert und verhaftet wurden. Daraufhin hat man im US-Sektor eine neue Uni gegründet, an der Gedanken- und Redefreiheit herrschen sollte. Das Geld floss damals nicht von Süd nach Nord, sondern aus den Westzonen nach Berlin. Vielen Dank dafür noch nachträglich :).

  23. #17: Jetzt wissen wir es genau. Zitat aus dem 1. Video:

    Jedes Kohlekraftwerk treibt unschuldige Menschen aus ihrer Heimat weg.

    Im Interview mit Stefan Raab verrät er uns, warum Trump aus dem Klimaabkommen aussteigen will. Die NSA hat die Klimaforscher in Deutschland abgeschöpft.

  24. @MK# 20 Noch kann ich mich an jeden Bahnhof in Deutschalnd verständlich machen. Mit vielen Bahnhofbesuchern, nicht Reisenden, möchte ich aber keinen Kontakt. Sie halten sich da eben auf. Möglicherweise kennt Frau Merkel den Grund. Sie hat ja eingeladen. In Bayern @ Anorak: Wer eiload, der schaftt oh und der zoit ah.Es läuft aber nicht nach dem tradidiionellen bayrischen Muster. Frau Merkel lädt ein, rechtswidrig, und wir alle bezahlen!!!

  25. @KR #24

    Bitte deutsch. Soweit ich Ihre Antwort entziffern konnte, gibt es keinen inhaltlichen Bezug zu meinem Posting.

  26. @anorak2 #25
    KRs Posting #24 ging an Michael Krüger #20 -- der Bezug ist vorhanden.

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