Vom Wesen der Klimaskeptiker

12. Februar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kommentare, Medien, Politik, Wissenschaft

Ich habe schon einmal versucht, mich diesem Thema zu nähern. Unvollkommen, wie die Leserkommentare zeigen. Der Verlauf der Diskussionen bei Readers Edition und die aktuellen Debatten über die Zukunft des IPCC haben mich inspiriert, die Frage erneut zu beleuchten.

Denn spätestens, wenn den Alarmisten die Sachargumente ausgehen, greifen sie zu Diffamierungen, die dann immer schnell in den Begriff „Leugner“ münden. Das ist perfide, auch ohne gleich die gewollte Nähe zum „Holocaust-Leugner“ zu bemühen.

Und trotz der Tatsache, daß es die Skeptiker waren, die durch fortwährende Aufklärungsarbeit die Fehler im IPCC-Bericht und die wirtschaftlichen Verflechtungen von UN-Spitzenfunktionären in das Bewußtsein der Öffentlichkeit gerückt haben, werden diese in den Medien immer noch als wissenschaftsferne Spinner herabgewürdigt.

Aber je tiefer man in das Internet, in die Blogosphäre eintaucht, je intensiver man dort nachsieht, wo die Menschen authentisch und aus erster Hand über sich selbst berichten (statt über sich berichten zu lassen), desto klarer wird die Differenz zwischen der medialen Realität und der Wirklichkeit.

Natürlich, die „Klimaskeptiker“ sind ein bunt zusammengewürfeltes Völkchen. Sie haben unterschiedliche Motivationen und differierende Ziele. Die Klimaskeptiker bilden keinen monolithischen Block gleichgeschalteter Interessen. Sie sind vielmehr die bunte Vielfalt, die in einer freien und offenen Gesellschaft immer dann entsteht, wenn sich ein Konsens der Autoritäten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Medien zur Durchsetzung eines definierten Zieles gebildet hat. Die Klimaskeptiker sind uneins, nicht nur mit den Autoritäten, sondern auch untereinander. Sie sind nicht organisiert, verfügen über keine selbstgewählte Führung, die inhaltliche Leitlinien vorgibt, sie treiben ungezielt, unstrukturiert und planlos die Debatte voran. Und genau das ist eben keine Schwäche, sondern der Grund, warum sie gewinnen.

Blind oder ignorant?

Sich diesem Phänomen über das Argument der Wissenschaftsferne zu nähern, zeugt von einer Wahrnehmungsstörung. Das Gegenteil ist richtig. Klar, es toben sich auch viele Laien in der Debatte aus, Menschen, die anders ausgebildet wurden und denen es daher schwerfällt, die Besonderheiten naturwissenschaftlichen Denkens zu verstehen. Aber gerade der Blick aus einer anderen Perspektive kann ein wichtiger Impuls für den wissenschaftlichen Fortschritt sein. Wenn ein Kaufmann, ein Ökonom, wenn ein Handwerker, wenn ein Jurist oder ein Arzt schon am Verständnis der „Temperaturanomalie“ scheitern, vom „Treibhauseffekt“ oder noch komplexeren Konzepten will ich gar nicht erst reden, dann darf die Seite der wissenschaftlichen Autorität nicht mit Häme und Ablehnung reagieren. Vielmehr hat sie zu erläutern, um Verständnis zu werben.

Der Wunsch, wirklich verstanden zu werden, ist aber in der Debatte auf Seiten der Alarmisten wenig ausgeprägt. Der engagierte Laie auf Seiten der Alarmisten nimmt hin, was die Autoritäten sagen, weil es die Autoritäten sind. Der engagierte Laie auf Seiten der Skeptiker hingegen hinterfragt die Autoritäten, weil diese sich selbst als Autoritäten klassifizieren. Wenn es um Klimasensitivitäten, um Muster in den Meeresströmungen, um die Validität von Messungen geht, dann ist nirgends das Ringen um Begreifen so ausgeprägt, wie in den zahlreichen Skeptikerblogs. Hier zeigt sich nicht Wissenschaftsferne, sondern ein übergroßes Interesse und eine enorme Wissenschaftsbegeisterung.

Und es sind ja nicht nur Laien auf Seiten der Skeptiker aktiv. Bestimmte Berufsgruppen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Lager kann man dort häufig antreffen. Ingenieure beispielsweise, in ihrer üblichen Tätigkeit Maßstäben der Qualitätssicherung unterworfen, wie sie in der Grundlagenforschung völlig unbekannt sind. Über „Peer Review“ können Ingenieure nur müde lächeln, denn sie müssen die Validität ihrer Annahmen regelmäßig Zertifizierungsbehörden nachweisen, die so genau hinschauen, wie es nur möglich ist. Astronomen und Astrophysiker beispielsweise, die ein Gefühl für die Dimensionen und die Komplexität der Fragestellungen mitbringen, die dem erdgebundenen Klimaforscher oft fehlt. Es ist auch die Sicht der anderen Naturwissenschaftler und insbesondere die der Techniker, die die Klimaforschung aus dem Elfenbeinturm der selbstgefälligen Nabelschau befreit.

Viel Feind, viel Ehr‘

Wenn der hochrangige IPCC-Funktionär Ottmar Edenhofer, seines Zeichens Ökonom und stellvertretender Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, mithin einer der profiliertesten Alarmisten, in einem bemerkenswerten Artikel für die FAZ also schreibt:

„Dass diese Debatte so vehement, so leidenschaftlich und manchmal auch so unsachlich geführt wird, zeugt zunächst einmal vom Erfolg des IPCC.“

…dann ist das nur die halbe Wahrheit.

Nein, daß die Klimadebatte so intensiv in der Öffentlichkeit stattfindet, daß Klimaforschung so stark von den Medien und der Gesellschaft wahrgenommen wird, ist zumindest zu gleichen Teilen auch den Skeptikern zu verdanken. Ottmar Edenhofer ist prominent und berühmt genug, in der FAZ entsprechend Raum für seine Gedanken zu bekommen, er sitzt in Talkshows, berät hochrangige Politiker, wird als Redner zu Kongressen eingeladen und von Journalisten befragt. Und das wäre nicht der Fall, gäbe es nicht diese Opposition. Und das gilt auch für viele andere Protagonisten, für die Schellnhubers, Rahmstorfs, Marotzkes und Latifs dieser Welt. Viel Feind, viel Ehr‘, der wahre Kern dieses alten Sprichworts zeigt sich auch hier wieder deutlich.

Die Skeptiker treiben die etablierte Klimaforschung vor sich her, sie zwingen diese zu Klarstellungen, Erläuterungen und Hinterfragungen. Die Skeptiker tragen damit nicht zu Wissenschaftsferne bei. Nein, sie machen Grundlagenforschung spannender und interessanter für das öffentliche Bewußtsein.

Das Wesen der Skeptiker

Wenn es also nicht Wissenschaftferne, sondern Interesse und Begeisterung sind, die die Skeptiker auszeichnen, wenn diese ein so uneinheitliches und buntes Völkchen ohne übergeordneten Plan darstellen, was bleibt dann, um sie in ihrer Gesamtheit zu erfassen?

Der monolithische, einheitliche Block steht auf der anderen Seite. Es sind die Alarmisten, die nicht nur den weiteren Erkenntnisprozeß außerhalb der Details für überflüssig halten („Science is settled.“), sondern aus dieser Ansicht auch eine simple, klar definierte politische Handlungsmaxime ableiten. Es gilt nach ihrer Auffassung, Kohlendioxid-Emissionen zu reduzieren, koste es, was es wolle. Nur so könne man die Risiken des menschgemachten Klimawandels verringern.

Aus meiner Sicht ist jeder ein Skeptiker, der an dieser Schlußfolgerung zweifelt. Sei es, weil die Prämisse („menschgemachter Klimawandel“) abgelehnt wird, sei es weil man den Vorhersagen („wenn die Kohlendioxid-Emissionen sinken, werden die Risiken des Klimawandels geringer“) nicht traut. Sei es auch deswegen, weil man in einem insgesamt wärmeren Klima weniger Risiken, sondern mehr Vorteile erkennt.

Oder sei es, wie in meinem Fall, weil man der Überzeugung ist, daß eine Vermeidungsstrategie riskanter ist, als den mutmaßlichen Kimawandel einfach geschehen zu lassen. Weil man, wie ich, die Auffassung teilt, eine Vermeidungsstrategie könne nur dann effektiv umgesetzt werden, wenn der Staat auf eine Art und Weise in unsere individuelle Lebensgestaltung eingreift, wie man es ihm niemals erlauben darf.

Man kann es auch ausdrücken wie Edenhofer:

„Wer sich mit diesen Fragen beschäftigt [den möglichen politischen Schlußfolgerungen aus der Klimadebatte], wird schnell feststellen, dass eine umfassende Darstellung der alternativen Entwicklungspfade, ihrer Kosten und Risiken mit großen Schwierigkeiten behaftet ist. Es gibt noch große Wissenslücken, die in den nächsten Jahren geschlossen werden müssen.“

Vielfalt siegt über Einfalt

Die Skeptiker kann man nur als Gegensatz zu den Alarmisten verstehen, nicht als politische Bewegung mit eigenen Zielen, so meine Auffassung. Und da die alarmistische Grundhaltung in so vielen Punkten angreifbar ist, zeichnen sich die Skeptiker durch ihre argumentative Vielfalt aus. Nach meiner Überzeugung siegt Vielfalt am Ende immer über Einfalt. Und man kann diesen spannenden Prozeß derzeit live und in Farbe verfolgen.

Kaum zwei Jahre nach der Verleihung des Friedensnobelpreises steht das IPCC vor einer grundlegenden Neuorganisation. Eine der zentralen Forderungen der Skeptiker. Denn der direkte Weg von der Klimaforschung hin zu einer bestimmten politischen Agenda ist zerbrochen. Dieser Weg ist nur deswegen möglich gewesen, weil das IPCC in einer bestimmten Weise gearbeitet hat und organisiert war. Die alarmistischen Kreise haben den ständigen Ruf der Skeptiker nach einer Reformierung des IPCC und der ihm zugrundeliegenden Prozesse bereitwillig aufgegriffen. Aus Skepsis geborene Vorschläge, die eine bessere Qualitätssicherung und eine Differenzierung zwischen dem wissenschaftlichen und dem politischen Teil der Arbeit dieses UNO-Gremiums betreffen, werden unverändert durch die Alarmisten übernommen.

Man kann hoffen, daß Wissenschaft in Zukunft wieder unabhängig von politischen Interessen frei und selbstbestimmt agieren kann. Es sind die Skeptiker, deren unermüdliches Bohren, Fragen und Kritisieren die Klimaforschung am Ende aus der teuflischen Umklammerung durch den Ökologismus befreien kann. Wissenschaft ist eben keine Ideologie, sie darf nicht als solche betrieben und auch nicht zur Unterstützung einer solchen instrumentalisiert werden. Weder die Politiker, noch die Medien, insbesondere nicht die Gilde der Wissenschaftsjournalisten, und auch nicht die Wissenschaftler selbst, hätten dies aus eigener Kraft erreichen können. Die Skeptiker haben diese Gruppen nicht beschämt, wie einige Kommentatoren vorschnell urteilen, sie haben ihnen vielmehr geholfen. Sie dazu ermächtigt, sich nun aus eigener Kraft aus dem Sumpf, in dem sie zu versinken drohten, wieder zu befreien.

Das also sind Skeptiker: Menschen, die nicht bereit sind, ihre Freiheit auf Basis der unkritischen Anbetung von Computersimulationen zu opfern, Menschen, die verstehen und begreifen wollen, was Wissenschaft kann (und was nicht), Menschen, die den wissenschaftlichen und technischen Fortschritt engagiert aufgreifen. Nicht „Leugner“ oder „Zyniker“, „Negierer“ oder „Ignorierer“, sondern verantwortungsvolle Optimisten.

Und also sprach Edenhofer:

Denn gefährlich wird wissenschaftliche Politikberatung immer dann, wenn nur ein Weg exploriert und damit präjudiziert wird. Gerade dann besteht die Gefahr, dass im Namen der Wissenschaft eine Politik legitimiert wird, für die es keine oder eine zu schmale Wissensbasis gibt.

Wissenschaftler sind keine Ersatzpolitiker. Oft genug wird aber die Wissenschaft durch die Politik in diese Rolle gedrängt.

Genau, Herr Edenhofer, ganz genau diese Haltung zeichnet uns Skeptiker aus. Willkommen im Club.

Bildquelle: Autor

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19 Kommentare
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  1. 3SAT-Moderator Ingolf Baur diffamiert am 11.02.2010 kritsche Klimaforscher als „Klimawandelleugner“

  2. Bewegt sich wohl die Kategorisierung Skeptiker -- Alarmisten etwa auf der gleichen Ebene wie Brechts Rundköpfe und Spitzköpfe: Archetypisches Hordenverhalten inklusive instinktiver Rechthaberei?

    Wenn wir äthiologisch etwas differenzierter graben, finden wir zwei unterschiedliche intellektuelle Denkmuster, die sich auf den (scheinbaren?) Widerspruch RER.NAT. vs. PHIL. reduzieren lassen. Man könnte auch den Antagonismus Goethe -- Newton („Welt der Formen -- Welt der Formeln“) zur Typisierung heranziehen.

    Während das Instrumentarium des RER.NAT,-Typs aus exakter Beobachtung, Maß, Zahl, belegbarer Tatsache usw. sowie deren Reproduzierbarkeiten besteht, um eine Hypothese überhaupt zu finden, und sich auf Erkenntnis der Welt außerhalb des Menschen fokussiert, genügen dem PHIL.-Typ oftmals prominente Beispiele, um die ein Gedankengebäude gebaut wird, wenn dessen formale Logik zunächst stimmig sein muß, die darauf folgende Diskussion jedoch Meinungen hervorbringt. Ohne die Existenz des homo politicus existierte keinerlei Forschungsgegenstand für den PHIL.

    Das Problem der PHIL.-Disziplinen liegt in ihrer (zuweilen auch künstlich hochgezüchteten) Vielzahl, ohne daß diese auf den ersten Blick erkennbar auf gemeinsame Ursprünge zurückgeführt werden. Dabei ist ihr gemeinsames Bindeglied die Politik im erweiterten Sinn. Diese ist das Arbeitsfeld von Philosophie, Philologie, Ökonomie, Soziologie, Literaturwissenschaft, Theologie, Pädagogik, Jura -- nur um einige zu nennen (ich erspare mir die Feingliederung anhand der akademischen Grade wie ök., theol., jur. usw. die nur die gemeinsame Wurzel verbirgt).

    Edenhofers Non-Definition

    Wissenschaftler sind keine Ersatzpolitiker.

    ist insofern problematisch, als er dem PHIL. die Wissenschaftlereigenschaft abspricht, aber vielleicht hat er damit doch recht, und der PHIL. wäre nur Meinungsbildner und Dafürhalter.

    Sonderbaren Schimärenbildungen zwischen RER.NAT. und PHIL (z. B. „Ökologische Ökonomie“) fehlt die geistige Heimat, worüber auch die modische Affinität zum Interdisziplinären nicht hinwegtäuschen kann. Jene Heimatlosigkeit wird paradoxerweise kompensiert durch ein Übermaß an Sendungsbewußtsein, oftmals auch bis zur Militanz.

    Über Klimawissenschaft habe ich bisher kein Wort verloren und erspare mir es mir in der Hoffnung, daß jeder diese Disziplin und ihr Umfeld nun richtig einzuordnen weiß.

    Nun hat Euch ein RER.NAT. mit einem PHIL.-Thema zugetextet. So etwas hätte ich nicht tun sollen…, nein, sowas macht man nicht! 🙂

    Übrigens: Wer als Wissenschaftler „Science is settled“ auch nur im Ansatz denkt, hat sich damit aus der gesamten Gilde herauskatapultiert, gleichgültig ob RER.NAT oder PHIL.

  3. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht auch die Definition der Skeptiker, wie sie sich die Herren Professoren Rahmstorf und Schellnhuber in Ihrem Buch „Klimawandel“ vorstellen. Dort (Im Kapitel „Die Lobby Der Leugner“) erfährt der Leser, dass es so etwas wie eine Unterteilung der Skeptiker gibt, ähnlich der Einteilung von Spezies in unterschiedliche Arten:

    Verschiedene „Klimaskeptiker“ vertreten dabei unterschiedliche und oft widersprüchliche Positionen. Gemein ist ihnen allein die politische Überzeugung, dass Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen abzulehnen sind. Begründet wird diese Meinung, indem entweder der Erwärmungstrend des Klimas geleugnet wird (Trendskeptiker), der Mensch nicht als Ursache des Erwärmungstrends angesehen (Ursachenskeptiker) oder die Folgen der globalen Erwärmung als harmlos oder günstig eingeschätzt werden (Folgenskeptiker). Letzte Rückzugsposition für jene, die ihre Glaubwürdigkeit nicht durch das Leugnen der Tatsachen verlieren wollen, ist die These, eine Anpassung an den Klimawandel sei besser als seine Vermeidung.

  4. Danke, Rudolf, das kannte ich nicht.

    So ganz falsch ist die Unterteilung „nach Rahmstorf/Schellnhuber“ ja nicht. Aber auch nicht ganz richtig.

    Letzte Rückzugsposition für jene, die ihre Glaubwürdigkeit nicht durch das Leugnen der Tatsachen verlieren wollen, ist die These, eine Anpassung an den Klimawandel sei besser als seine Vermeidung.

    Hmm, das ist eigentlich nicht meine „letzte Rückzugsposition“. Das ist meine Ausgangsposition…

  5. Natürlich, die „Klimaskeptiker“ sind ein bunt zusammengewürfeltes Völkchen. Sie haben unterschiedliche Motivationen und differierende Ziele. Die Klimaskeptiker bilden keinen monolithischen Block gleichgeschalteter Interessen. (…) Die Klimaskeptiker sind uneins, nicht nur mit den Autoritäten, sondern auch untereinander. Sie sind nicht organisiert, verfügen über keine selbstgewählte Führung, die inhaltliche Leitlinien vorgibt, sie treiben ungezielt, unstrukturiert und planlos die Debatte voran. Und genau das ist eben keine Schwäche, sondern der Grund, warum sie gewinnen.(…) Nach meiner Überzeugung siegt Vielfalt am Ende immer über Einfalt.

    Wir denken oft, der effektivste Weg ist der beste. Doch aus diesem Grund schlagen Versuche fehl, stürzen Computer (oder auch Flugzeuge) ab, sterben Menschen.
    Dabei wissen wir, wie es besser geht.
    Eine einzelne Leitung ist genial einfach. Sie verbindet zwei Endgeräte preiswert und effektiv. Aber nicht zuverlässig.
    Das Internet kennt keine Ausfälle, von globalen Katastrophen mal abgesehen. Der Ausfall eines Knotens oder einer Verbindung wird nicht mal auffallen. Es ist aufwändig und teuer, aber es ist robust.
    Es gibt hunderte solcher Beispiele.
    Das Handeln der Klimarealisten entspricht einem Ameisenhaufen. Eine Ameise allein ist wenig effektiv. Aber es gibt viele davon. Und gemeinsam vollbringen sie erstaunliches. Jede nach ihren Fähigkeiten, Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Und, liebe Leser, versuchen sie mal ein Volk Ameisen aufzuhalten…

    Danke, Herr Heller. Sie geben mir Mut.

    Was meinen sie, kann die Wahrheitsfindung durch Polarisierung pro/kontra AGW-Hype und diverser Verschwörungstheorien am Rande gefährdet werden? Wie kann man erreichen, dass wirklich ergebnisoffen geforscht wird, dass nicht die gleichen Fehler gemacht werden, welche man der Gegenseite unterstellt?

    Menschen sind Herdentiere, von Geburt an und jeher folgen sie ihren Eltern; später Lehrern, Dozenten und Führern (hierbei bin ich selbst Skeptikern gegenüber skeptisch), und zu viele stellen zu wenig Fragen.
    MfG

  6. What we are witnessing, in defiance of officialdom, government propaganda and the bulk of funded researchers in the field, is the collapse of a scientific paradigm. This is something that has never happened before. Politically speaking, it’s a game-changer with the potential to overturn the normative assumptions commentators rely on.

    In the latest edition of The Spectator, Matt Ridley, a veteran science journalist, offers an explanation for how the consensus came unstuck. “Despite 20 years of being told they were not just factually but morally wrong, of being compared to Holocaust deniers, of being told they deserved to be tried for crimes against humanity, of being avoided at parties, climate sceptics seem to be growing in number and confidence by the day. What is the difference?

    “In a word, the internet….”

    Im Detail nachzulesen bei JoNova
    The great collapse of the global warming myth

  7. @ Wetterfrosch

    Das Handeln der Klimarealisten entspricht einem Ameisenhaufen. Eine Ameise allein ist wenig effektiv. Aber es gibt viele davon. Und gemeinsam vollbringen sie erstaunliches. Jede nach ihren Fähigkeiten, Möglichkeiten und Notwendigkeiten. Und, liebe Leser, versuchen sie mal ein Volk Ameisen aufzuhalten…

    Ein sehr schönes Bild, das ich gerne so stehen lassen würde. Nur entsprechen gerade solche Ameisenvölker dem perfekten Bild von gleich geschalteten Massen. Und wozu das führen kann, erklärt niemand besser als Paul Watzlawick, wie in seinem Vortrag, der hier festgehalten ist (ab 07:17):

  8. #7 Rudolf Kipp
    Ich teile diese Bedenken nicht. Die Ameisen haben zwar eine (biologische) Königin, aber keine Autoritäten, keine Politik und keine Medien. Die sind sehr wohl Individuen eines Volkes, das sie auch zu verteidigen wissen, aber jedes für sich. Und keinem Exemplar dieser Spezies würde es einfallen aufhören zu fressen, nur weil da vielleicht andere weniger ab bekommen würden…
    Auf die menschliche Gesellschaft bezogen, sei es mir gestattet, die Kriege (welche nicht zuletzt um des Glaubens wegen geführt wurden) der Seite der Autoritäten zu zu ordnen. Mit Anführer, Medienmisbrauch und Gleichschaltung erfüllen sie alle genannten Kriterien, die man den aufständischen Bauern der Reformationszeit oder den verzweifelten Kämpfern der bürgerlichen Revolution nur schwer unterstellen kann. Dagegen erfüllte der „Siegeszug des Sozialismus“ mit seiner Macht- und Propagandamaschine all diese Kriterien wiederum auf beeindruckende Weise.

  9. Der von Rudolf Kipp #3 zitierte Rahmstorf/Schellnhuber-Satz

    Gemein ist ihnen allein die politische Überzeugung, dass Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen abzulehnen sind.

    zeigt deutlich auf deren eigene erkenntnistheoretische Herangehensweise, die sie zugleich -- gefangen in ihrer Methodologie -- allen anderen und besonders den Realisten/“Skeptikern“ unterstellen: a) politische Überzeugung formulieren, b) Argumente finden (möglichst solche mit naturwissenschaftlicher Carmouflage).
    Damit ordnen sich die Verfasser der PHIL.-Kategorie zu.
    Ist es nicht sonderbar, daß gerade die RER.NAT.-Realisten/“Skeptiker“, die nicht von politischen Überzeugungen, sondern primär von unterschiedlichen wissenschaftlichen Ansätzen der Kritik ausgehen, meist zu ebendieser gleichen Konsequenz gelangen, dass Maßnahmen zur Reduktion von Treibhausgasen abzulehnen sind?
    Wie kann eine Schlußfolgerung so leugnerhaft falsch sein, zu der unterschiedliche wissenschaftliche Wege und Überlegungen führen?

  10. @Rudolf Kipp, Nachtrag

    Ich möchte hie nochmal den Unterschied zwischen einfacher,(gleichgeschalteter) und robuster Handlungsweise an Hand eines Ameisenvolkes darlegen. Wird dieses Volk von einem Feind angegriffen, wird es zur Verteidigung übergehen, seine Brut in Sicherheit bringen. Gleichschaltung würde hier bedeuten, dem übermächtigem Feind ausnahmslos alle Kräfte entgegen zu stellen. Sehr wahrscheinlich kann so die Katastrophe, die Zerstörung des Baues und der Tod der Königin, abgewehrt werden.
    Klingt logisch, und die menschliche Vergangenheit ist geprägt von genau dieser Handlungsweise. Kämpfen bis zum letzten Blutstropfen. Für das höhere Ziel nimmt man also den Untergang des eigenen Volkes in Kauf.
    Die Ameisen verfolgen eine andere Strategie. Die meisten kümmern sich nicht um den Eindringling. Sie intensivieren jedoch ihre Aufgaben, und sichern damit das Überleben der verbleibenden Angehörigen des Volkes. Sie betreiben eine Anpassungsstrategie, die nicht unbedingt optimal ist, aber mit großer Wahrscheinlichkeit das Überleben des Volkes sichert. Ähnlichkeiten mit chinesischen Verhältnissen wären rein zufällig…

  11. Sehr zum Nachdenken über dieses Thema angeregt haben mich zwei Artikel auf „eigentümlich frei“ von Henry Bauer:

    Forschungsethik I: Die interne Unterdrückung der Wissenschaft
    Klimaskeptiker sind nicht die einzigen Wissenschaftler, die wie Aussätzige behandelt werden

    …Natürlich hat es in der Wissenschaft immer Widerstand gegen den Wandel gegeben, so wie in anderen Bereichten menschlicher Aktivität auch. Aber dieser Grad an Unterdrückung von Minderheitenmeinungen und die Verwendung von Gossensprache und Rufmord lässt ihn wie ein neues Phänomen erscheinen. Jedenfalls erschien es jenen Leuten so, die sich plötzlich vom Diskurs und den Ressourcen des Mainstreams ausgeschlossen fanden.

    Arp, Duesberg, Lomborg, Mclean und andere „Leugner“ verschiedener Mainstream-Theorien sind überrascht, weil die Wissenschaft eigentlich nicht so sein sollte. Lomborg weiß nicht, dass „AIDS-Leugner“ ähnlich wie „Klimaerwärmungs-Leugner“ behandelt werden. Arp weiß nicht, dass AIDS und Klimaerwärmungs-„Leugner“ schlimmer behandelt werden als jene, die den Urknall in Frage stellen. McLean weiß nicht, dass Karrieren der „Leugner“ von AIDS, dem Urknall und der Klimaerwärmung ebenfalls bedroht wurden. Jeder, der solche Erfahrungen persönlich gemacht hat, meint, dass es eine einmalige Erfahrung ist, weil Wissenschaft so nicht sein sollte.

    Aber die Wissenschaft ist heutzutage so: Widersprechen Sie der gängigen gegenwärtigen Meinung der Wissenschaft und Sie werden keine Zuschüsse erhalten, nicht veröffentlicht werden, und mit Holocaust-Leugnern gleichgesetzt werden…

    http://ef-magazin.de/2009/12/21/1756-forschungsethik-i-die-unterdrueckung-der-wissenschaft-innerhalb-der-wissenschaft

    Forschungsethik II: Die neue Weltordnung in der Wissenschaft
    Der Weg von einer Ansammlung freier Unternehmer zu Angestellten eines Forschungskartells

    …Die bittere Lehre hieraus ist, dass wir uns, im Hinblick auf die Lieferung empirisch überprüftem, relativ objektivem Verständnis der Funktionsweise der Welt nicht mehr auf den traditionell normalen wissenschaftlichen Prozess, auf offenen Streit und ungehinderten Wettbewerb verlassen können. Politischer und sozialer Aktivismus und PR-Anstrengungen sind nötig, weil die Politik zunehmend von den Handlungen von Lobbyisten bestimmt wird, die sich auf gewaltige Ressourcen stützen und einen einzigen, dogmatischen Ansatz forcieren. Keine Sammlung wissenschaftlich einwandfreier Schriften kann gegen das „International Panel on Climate Change“ und einem Nobelpreis für Albert Gores Aktivismus und „Dokumentar“-Film konkurrieren – das ist keine Voraussage, denn der Beweis ist schon vorhanden, in Form von Tausenden hochqualifizierten Umweltwissenschaftlern, die seit Jahren eine vorurteilslose Analyse der Daten beantragen. Keine Sammlung wissenschaftlich einwandfreier Schriften kann gegen die National Institutes of Health, die Weltgesundheitsorganisation, UNAIDS, oder zahllose angesehene Wohltätigkeitsorganisationen wie die Bill and Melinda Gates Foundation konkurrieren, wenn es um Fragen bezüglich HIV und AIDS geht – und wieder ist das keine Vorhersage, denn seit zwei Jahrzehnten sagen die Daten eindeutig, dass HIV die Ursache von AIDS weder ist noch sein kann…

    http://ef-magazin.de/2009/12/28/1764-forschungsethik-ii-die-neue-weltordnung-in-der-wissenschaft

    Es scheint also schon im ganzen System generell etwas schief zu laufen.

  12. Ich bin nicht ganz sicher, Wetterfrosch, ob mir das Bild vom Ameisenhaufen wirklich gefällt. In der Wirkungsweise schon, aber Ameisen sind doch eher biologische Roboter, die einem vorporgrammierten Schema folgen. Unter Vielfalt stelle ich mir etwas anderes vor. Das Bild vom Ameisenhaufen kann leicht abwertend instrumentalisiert werden.

    Danke, Herr Heller. Sie geben mir Mut.

    Na, das ist mal ein tolles Kompliment. Aber noch ist nichts gewonnen. Wir Skeptiker sind nach wie vor im Nachteil, wir haben die öffentliche Meinung (zumindest in Deutschland) noch nicht auf unserer Seite, ebensowenig die veröffentlichte und ebensowenig die in den politischen Strukturen verankerte. Allein im Internet haben wir die Oberhand, das ist erkennbar richtig. Jetzt kommt es darauf an, auch einmal konstruktiv zu wirken, um weiter an Einfluß zu gewinnen. Es ist nicht nur eine politische Strategie des Umgangs mit dem Klimawandel zu formulieren (Ansätze dazu liefert ja Holger Krahmer), sondern auch eine institutionelle. Wir müssen der anderen Seite ein Angebot machen, das sie nicht ablehnen kann. Einfach immer nur sagen „Klima ist kein Thema“ hilft uns jetzt nicht mehr weiter.

    Eduardo Zorita hat eine aus meiner Sicht sehr interessante Idee zur Zukunft des IPCC entworfen. Vielleicht kann man in Deutschland, ähnlich wie in Indien, auch eine eigene Struktur für die politische Klimaberatung schaffen, die unabhängig ist von Ideologien und frei vom Einfluß Dritter, insbesondere der NGO’s. Eine Art „Bundesanstalt für Klimafragen“ ähnlich wie die „Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe“. Und diese sollte dann auch dem Wirtschaftsministerium zugeordnet werden. Damit könnte man Leute wie Rahmstorf und Schellnhuber ebenso kaltstellen, wie BUND, Greenpeace und NaBu. Die dürfen sich dann gerne an die Bundesanstalt wenden, aber die Politik erhält ihre Empfehlungen und Berichte eben von der Bundesanstalt, und von niemandem sonst. Es geht darum, das Thema zu entpolitisieren und in eine Richtung zu lenken, in der Klimapolitik etwas ermöglicht, und nicht etwas verhindert.

    Eine entsprechende Online-Petition an den Bundestag könnte man so neutral formulieren, daß eben kein etablierter Klimaforscher „Nein“ sagen kann. Man könnte sämtliche klimawissenschaftlichen Forschungseinrichtungen und deren Studenten auch aktiv einladen, eine solche Petition zu unterstützen. Wenn man einige 10.000 Unterstützer gewinnt, wird man entsprechend beachtet, die Piratenpartei ist nicht zuletzt durch dieses Instrument in aller Munde gekommen.

    Sind wir in Deutschland schon gut genug vernetzt, um einige 10.000 Menschen zu mobilisieren? Ich weiß nicht, die Vielfalt spricht dagegen. Sollten wir alle Mitglied bei EIKE werden? Ich weiß nicht, ob das bspw. für mich der richtige Verein wäre. Sollen wir alle in die FDP eintreten? Das wird vielleicht auch wenig bringen.

    Eigentlich müßte jetzt jeder von uns mit dem Text von Holger Krahmer die Landes- und Bundesabgeordneten seines Wahlkreises aufsuchen (in deren Sprechstunden) und denen auf den Zahn fühlen. Wenn das einige hundert oder tausend Mitbürger machen, dann hat das einen Effekt, da bin ich sicher. Man könnte auch eine konzertierte Aktion auf „abgeordnetenwatch.de“ starten.

    Das nur mal so ins Unreine gesprochen. Ich habe natürlichen keinen Generalplan, aber wir dürfen den Alarmisten auf keinen Fall erlauben, die aktuelle Situation einfach auszusitzen. Der Druck muß aufrecht erhalten und erhöht werden.

    Es ist schon richtig, Theobald Tiger, auch ich bin der Meinung, daß der menschliche Einfluß auf das Klima zu gering ist, um irgendetwas substantiell zu beeinflussen. Ich glaube aber, daß wir auf diesem Gebiet den Kampf nicht gewinnen können. Und daher denke ich, daß die Strategie von EIKE bspw. nicht klug ist. Über ein paar Talkshow-Auftritte in den dritten Programmen wird man dort nicht hinauskommen. Wir müssen den Kampf politisch führen, wir müssen die Deutungshoheit über das, was man aus einem möglichen menschlichen Einfluß auf das Klima politisch ableitet, gewinnen.

    Rahmstorf und Schellnhuber belegen mit obigem Zitat, das Rudolf gepostet hat, aus meiner Sicht einmal mehr, daß sie eine politische Agenda verfolgen, und keine wissenschaftliche. Da müssen wir ansetzen.

  13. Hallo Herr Heller,

    Ihre Ausführungen spiegeln im Wesentlichen das wider, wie sich die Skeptiker in der Klimadebatte selbst sehen. Es mag sicherlich noch die eine oder andere Variante geben, aber wer vermag schon die Motivation jedes Einzelnen abzubilden. Danke für die Mühe, die Sie sich mit diesem Artikel gemacht haben.

    Da ich also im Wesentlichen Ihren eigenen Ausführungen zustimme, bleibt wohl der Teil, in dem Sie Edenhofer zitieren und kommentieren. Höre ich da einen ironischen Unterton?

    Dass gerade dieser PIKatero versucht das IPCC reinzuwaschen und zu exkulpieren entbehrt nicht einer gewissen Komik. Ist er doch selbst nicht frei von Bakshish. War es doch der Präsident des WWF-Deutschland Michael Otto (Otto-Group –Versand-) der seine Professur an der TU-Berlin
    für die „Ökonomie des Klimawandels“ initiierte und im Wesentlichen finanzierte. Er mag ja als ehemaliger Jesuit dem schnöden Mammon abhold sein, aber eine zusätzliche Perle an der eigenen Reputation streichelt wohl auch seiner Seele.

    Er mag ja versuchen mit Engelszungen die Weste des IPCC weiß zu waschen, wenn ich aber das Zitat von ihm lese,

    Denn gefährlich wird wissenschaftliche Politikberatung immer dann, wenn nur ein Weg exploriert und damit präjudiziert wird. Gerade dann besteht die Gefahr, dass im Namen der Wissenschaft eine Politik legitimiert wird, für die es keine oder eine zu schmale Wissensbasis gibt.

    dann frage ich mich, welche Position er da als “Berater” des Außenministeriums so einnimmt. Die des „Getriebenen“ oder die des „Treibers“, nachdem ja sein „wissenschaftliches“ Urteil „der Mensch ist der Alleinschuldige“ unverrückbar feststeht? Will er sich vielleicht schon als Nachfolger von Pachauri in Position bringen? Es würde recht gut als Krönung seiner Vitae passen.
    Auch dieses Statement

    Wissenschaftler sind keine Ersatzpolitiker. Oft genug wird aber die Wissenschaft durch die Politik in diese Rolle gedrängt.

    klingt irgendwie hohl und abgedroschen. Denn wer die Klimadebatte aufmerksam verfolgt, kann sich des Eindrucks nicht verwehren, dass es gerade eine ganz bestimmte Clique von Wissenschaftlern ist, die die Politiker –vor allem im EU-Bereich- vor sich hertreibt. Die werden nicht gedrängt, die machen schon selber aus freien Stücken ihre eigene Politik. Nein, „Ersatzpolitiker“ sind sie schon lange nicht mehr. Sie streben nach der Führungsrolle, weil sie sich im Besitz der alleinigen Wahrheit wähnen. Sie meinen ja -nicht nur hinter vorgehaltener Hand- dass eine Demokratie wohl nicht die richtige Regierungsform zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen von „Klimaschutz“ ist. Diese Clique ist drauf und dran den Guten Ruf, den sich die Wissenschaft über viele Jahre wieder mühsam erkämpft hat, in Grund und Boden zu treten.

    meint der Moosgeist

  14. #12 Peter Heller

    Unter Vielfalt stelle ich mir etwas anderes vor.

    Mmm, damit haben sie zweifelsfrei recht. Ich habe nur an die Wirkungsweise gedacht, aber wollte selbstverständlich die Skeptiker nicht als ferngesteuerte Einfaltspinsel darstellen. Mist, wie komme ich da wieder heraus? 😉

    wir dürfen den Alarmisten auf keinen Fall erlauben, die aktuelle Situation einfach auszusitzen

    Für Deutschland ist dies sicher der Plan. Denn das „aussitzen“ die Methode der Wahl darstellt, ist nur zu offensichtlich.
    Aber DL kann sich der Welt nicht verschließen, das wird auch den Politikern mit der Zeit klar werden.

  15. @Moosgeist

    Sie meinen ja -nicht nur hinter vorgehaltener Hand- dass eine Demokratie wohl nicht die richtige Regierungsform zur Durchsetzung ihrer Vorstellungen von „Klimaschutz“

    Nicht zu vergessen das Interview mit Schellnhuber, wo er offen ausspricht, Politiker zu verachten, und sogar erklärte, er würde diese Aussage ggfs. wiederholen, wenn auch mit anderen Worten.
    Er meinte allerdings „nur“ Politiker, die nichts täten…..
    in seinem Sinne das Klima zu schützen, versteht sich.

  16. Krishna Gans #15

    Hast Du den Link noch zu diesem Interview? Da hatte er, glaube ich, auch etwas über seine Schulzeit gesagt. Da wwürde ich gerne mal versuchen etwas zu recherchieren. Es soll da eine „Fehlzeit“ von fast 2 Jahren geben.

  17. @Mooosgeist
    Selbstmurmelnd habe ich dazu den Link, habe ich doch als Einstieg zu meinem Artikel verwendet…
    😀

  18. #17
    @ Krishna Gans

    Danke. Wer sagt’s denn? Nicht verzagen Krishna fragen 🙂

  19. #7, Rudolf Kipp

    Sehr anschaulicher Vortrag von Paul Watzlawick. Auch Vince Ebert beschreibt so ein ähnliches Phänomen in dem folgenden Versuch in seinem Programm:

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