Waldschlag durch RWE auf Privatgrund im Hambacher Forst -> Geschrei! Waldschlag durch das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Landesgrund -> Stillschweigen!

13. September 2018 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Wissenschaftspark Albert Einstein auf dem Telegrafenberg in Potsdam im Bundesland Brandenburg

Kürzlich hatte ich darüber berichtet, dass das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf dem Telegrafenberg in Potsdam in histosich und denkmalgeschützten Gebiet auf Grund des Landes/ Bundes rund 5.000 m² Waldbiotop mit alten Buchen und Eichen fällte, um ein neues Gebäude samt Parkplätzen für rund 200 Mitarbeiter errichten zu können. Eine Ausnahme wurde dafür auf Antrag hin vom zuständigen Forstamt erteilt.

Gebäudekomplex des Institut Potsdam Institute for Climate Impact Research (PIK) e. V. im Ortsteil Teltower Vorstadt in Potsdam im Bundesland Brandenburg

Telegrafenberg_PIK

PIK-Neubau3

Normalerweise ist es strengstens verboten in Waldbiotopen zu bauen, oder diese baulich zu verändern. Eine solche Ausnahme kann nur erteilt werden, wenn dies dem Gemeinwohl dient und ein entsprechender Ausgleich geschaffen wird. Auf Anfrage beim Forstamt wurde mir nach zwei Wochen mitgeteilt, dass für 4.000 m² der gefällten alten Buchen und Eichen im Waldbiotop auf den Telegrafenberg als „Ausgleich“ 6.700 m² in der Gemarkung Grube in Westpotsdam neu aufgeforstet wurden. Die PIK-Pressestelle, darunter aktive Menschenrechtler und Klimaschützer, konnten mir bis heute keine Informationen darüber geben, welcher Ausgleich geschaffen wurde. Gemäß den Planungen des PIKs war vorgesehen den Neubau in unmittelbarer Nachbarschaft zu den vorhandenen lnstitutsgebäuden auf den Telegrafenberg mitten ins Waldbiotop zu setzen und die externen Standorte aufzugeben und mit externen Standorten auch nicht neu zu planen. Im Gemeinwohl liegt eine solche Planung eigentlich nicht und rechtfertigt somit auch nicht die Beseitigung von 5.000 m² Waldbiotop. Der Neubau wurde trotzdem genehmigt, warum auch immer? Die Reaktionen der Klima- und Umweltaktivisten, auch der am PIK, waren bisher Null.

HambacherForst

Im Hambacher Forst in NRW regt sich hingegen seit Jahren der militante Widerstand. Der Hambacher Forst war einst (um 1978) 5.500 ha groß. Der Großteil wurde bereits während des Mittelalters abgeholzt. (Bis zur Mitte des 13. Jahrhunderts erstreckte sich der auch als Bürgewald bekannte Hambacher Forst über etwa 12.000 Hektar). Verblieben sind heute 200 ha Wald. Davon möchte RWE 100 ha Wald fällen, um Braunkohle aubbauen zu können, um damit Strom und Wärme für die Allgemeinheit produzieren zu können. Es handelt sich dabei um Wald, der seit 1978 im Besitz der Rheinbraun, bzw. RWE AG ist. Der Hambacher Forst wird seit 1978 durch die Rheinbraun AG bzw. die RWE AG mit Fortschreiten des Tagebaus Stück für Stück gerodet. Nachdem die für den Bergbau in NRW zuständige Bezirksregierung Arnsberg den Hauptbetriebsplan 2018 bis 2020 genehmigt hat und eine Klage abgewiesen wurde, will die RWE AG im Hambacher Forst nun anfangen dort Kohle abbauen. Aus Gründen des Naturschutzes ist dies erst ab 1. Oktober 2018 wieder möglich. Der Hambacher Forst gilt allerdings inzwischen als Symbol des Widerstands der Anti-Kohlekraft-Bewegung gegen die Umweltzerstörung durch die Kohleindustrie. Somit wird er seit Jahren illegal besetzt. In Baumhäusern wird der Forst besetzt und militant gegen Räumungen verteidigt.

Hambacher Forst: Umweltschützer wappnen sich

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Gegen den fortschreitenden Abbau wenden sich inzwischen verschiedene lokale Interessengruppen, Umweltverbände, kirchliche Gruppen und Aktivisten. 2004 protestierten Aktivisten von Greenpeace erstmalig mit aufsehenerregenden Aktionen gegen das weitere Abbaggern des Waldes. 2009 erhob der BUND erstmals Klage gegen RWE. Von Mitte April bis Mitte November 2012 hielten rund 50 Umweltaktivisten der Anti-Kohlekraft-Bewegung einen kleineren Teil des Walds besetzt, um so gegen die Abholzung und für einen Kohleausstieg zu protestieren. Ab 1. September 2013 wurde der Wald erneut besetzt. Die Besetzung wurde am 27. März 2014 mit großem Polizeiaufgebot geräumt. Nur vier Wochen später wurde der Wald an gleich drei Stellen wiederbesetzt. Im Oktober 2014 wurde das Lager erneut geräumt. 14 Aktivisten wurden festgenommen, die sechs RWE-Mitarbeiter mit Pfefferspray, Blendgranaten, Feuerwerkskörpern und Knüppeln angegriffen haben sollen. Dabei fanden Polizisten in der Nähe der Barrikaden zwei intakte Handgranaten aus dem Zweiten Weltkrieg und eine weitere im sogenannten „Klimacamp“. Ein Kriminalbeamter vermutete, die Waffen hätten womöglich als Sprengfallen dienen sollen. Seit 2016 finden neben der andauernden Besetzung auf Baumhäusern und Zelten immer wieder teils gewalttätige Aktionen von einem Teil der Waldbesetzer statt, bei denen mit brennenden Barrikaden, Steinwürfen auf RWE-Mitarbeiter und Polizisten und weiteren Sachbeschädigungen massiv gegen die Rodung des Waldes vorgegangen wird. Mit brennenden Barrikaden und Krähenfüßen versuchte man teilweise, die Arbeiten zu behindern. Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (OVG Münster) vom Dezember 2016 ist das „Wiesencamp“ am Hambacher Forst illegal. Im November 2017 entschied das Verwaltungsgericht Köln gegen einen Antrag des Landesverbands NRW e. V. des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND NRW) auf die Fortführung des Tagebaus und die anstehenden Rodungen in dem Waldgebiet. Der BUND erhob direkt anschließend Berufung vor dem zuständigen OVG Münster. Am 28. August 2018 durchsuchte die Polizei zum wiederholten Mal das Widerstandscamp, sie stellte dabei verschiedene Gerätschaften (Spraydosen, Farbtuben, Kartoffelmesser, Gabeln usw.). Am 3. September 2018 präsentierte die Polizei den Medien ein buntes Arsenal an beschlagnahmten Waffen der Aktivisten. Neben einigen Zwillen handelte es sich vor allem um forstliches Gerät (Beile, Äxte, Macheten). Am 5. September 2018 begann RWE damit, Hindernisse und Blockaden der Aktivisten aus dem Wald zu entfernen. Zum Schutz der Arbeiter waren mehrere Hundertschaften der Polizei im Einsatz. Am 9. September nahmen 1.100 Bürger an einer Führung durch den Wald teil. Am 12. September wurde die Räumung für den nächsten Tag angekündigt. Heute wird mit massiven Widerstand und Ausschreitungen seitens der Aktivisten bei der geplanten Räumung gerechnet.

Klimaaktivisten in freier Wildbahn.

Hintergrundinformationen zur Renaturierung und Rekultivierung im Tagebau Hambach

Bergbaubetriebe sind dazu verpflichtet, die Landschaft wiederherzustellen. Das Bundesberggesetz schreibt vor, dass die durch den Abbau genutzten Flächen wiederhergestellt werden müssen. Und zwar so, dass sie, sofern gewünscht und zumutbar, auf die gleiche Art genutzt werden können wie vor Beginn des Abbaus. Die Flächen müssen entsprechend renaturiert und rekultiviert werden.

Der Tagebau Hambach liegt im rheinischen Braunkohlerevier, zwischen Jülich und Elsdorf. Das Loch ist zurzeit ungefähr 350m tief. Ein Teil des Abraums wurde und wird zu einem künstlichen Berg von ca 200m Höhe aufgehäuft, der fortlaufend rekultiviert wird – der Sophienhöhe. So genannter Forstkies, eine Mischung aus Kies und Lösslehm wurde möglichst locker in Wellenform aufgeschichtet. Die Oberfläche ist durch Hügel und Mulden gegliedert. Zerkleinerte Baumwurzeln und auf kleinen Flächen auch Waldboden aus dem Hambacher Forst wurden untergemischt, um die biologische Artenvielfalt zu erhöhen.

Sophienhoehe

Im Zuge der Rekultivierung wurden von RWE im gesamten Rheinischen Revier bislang mehr als 8.000 Hektar aufgeforstet. Mehr als 22.000 Hektar ehemaliges Tagebaugelände wurde bis heute rekultiviert. Insgesamt wurden im Umfeld des Tagebau Hambach bereits mehr als 1.500 Hektar Wald neu angepflanzt. Allein auf der Sophienhöhe – einem künstlich angelegten, dicht bewaldeten Hügel an der Nordwestflanke des Tagebaus Hambach – haben RWE-Mitarbeiter bislang mehr als zehn Millionen Bäume gepflanzt. Die ältesten Bäume dort sind mehr als 40 Jahre alt. Dadurch wurde die Sophienhöhe nicht nur zu einem beliebten Naherholungsziel für Menschen aus der Region, sondern auch zur Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Artenvielfalt ist nachweislich hoch. Unter den fast 3.000 heimischen Tier- und Pflanzenarten finden sich auf der Sophienhöhe und damit unmittelbar am Tagebau Hambach derzeit 429 Arten, die auf der sogenannten Roten-Liste verzeichnet sind.

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52 Kommentare
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  1. Diese Gewalt der Aktivisten (wer bezahlt die?) ist natürlich gut. Wo bleiben diese Aktivisten eigentlich, wenn Windräder in Wälder errichtet werden, oder eben in Potsdam? Ist es nicht so, dass das Gelände nach Abbau wieder renaturiert wird.

  2. @Bleckmann

    Bergbaubetriebe sind dazu verpflichtet, die Landschaft wiederherzustellen. Das Bundesberggesetz schreibt vor, dass die durch den Abbau genutzten Flächen wiederhergestellt werden müssen. Und zwar so, dass sie, sofern gewünscht und zumutbar, auf die gleiche Art genutzt werden können wie vor Beginn des Abbaus. Die Flächen müssen entsprechend renaturiert und rekultiviert werden.

    Der Tagebau Hambach liegt im rheinischen Braunkohlerevier, zwischen Jülich und Elsdorf. Das Loch ist zurzeit ungefähr 350m tief. Ein Teil des Abraums wurde und wird zu einem künstlichen Berg von ca 200m Höhe aufgehäuft, der fortlaufend rekultiviert wird – der Sophienhöhe. So genannter Forstkies, eine Mischung aus Kies und Lösslehm wurde möglichst locker in Wellenform aufgeschichtet. Die Oberfläche ist durch Hügel und Mulden gegliedert. Zerkleinerte Baumwurzeln und auf kleinen Flächen auch Waldboden aus dem Hambacher Forst wurden untergemischt, um die biologische Artenvielfalt zu erhöhen.

    Im Zuge der Rekultivierung wurden von RWE im gesamten Rheinischen Revier bislang mehr als 8.000 Hektar aufgeforstet. Mehr als 22.000 Hektar ehemaliges Tagebaugelände wurde bis heute rekultiviert. Insgesamt wurden im Umfeld des Tagebau Hambach bereits mehr als 1.500 Hektar Wald neu angepflanzt. Allein auf der Sophienhöhe – einem künstlich angelegten, dicht bewaldeten Hügel an der Nordwestflanke des Tagebaus Hambach – haben RWE-Mitarbeiter bislang mehr als zehn Millionen Bäume gepflanzt. Die ältesten Bäume dort sind mehr als 40 Jahre alt. Dadurch wurde die Sophienhöhe nicht nur zu einem beliebten Naherholungsziel für Menschen aus der Region, sondern auch zur Heimat für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten. Die Artenvielfalt ist nachweislich hoch. Unter den fast 3.000 heimischen Tier- und Pflanzenarten finden sich auf der Sophienhöhe und damit unmittelbar am Tagebau Hambach derzeit 429 Arten, die auf der sogenannten Roten-Liste verzeichnet sind.

  3. Aha, habe mich schon gewundert: Deswegen hört man nichts von den Udos. Die sitzen alle auf den Bäumen im Rheinische Revier…

  4. Die Grünlinge und Olkologisten messen seit jeher mit zweierlei Maß. Es gibt guten Bürgeraufstand, der in jedem Fall gerechtfertigt ist und eben den dumpfen, blöden, rechtsradikalen, wenn nicht Neonazi Aufstand. Das Aufstehen der Sarah Wagenknecht ist ohnehin völlig rechtens, nur bestimmte Aufstände sind es halt nicht. Da hausen einige extremisttische Ökos 6 Jahre in einem Wald, der Ihnen nicht gehört.Jetzt sollen Sie vollziehbar abziehen. Alles völlig rechtmäßig und von Gerichten so beschieden. Bei diesen Öko-Aktivitäten sind die entsprechenden Abgeordneten natürlich gerne dabei, auch bei der Blockade eines „Atomzuges“, der ebenfalls rechtens war. Strafrechtlich ist das ein Angriff auf den Bahnverkehr. Wenn AfD Abgeordnte von ihrem Demonstrationsrecht auf öffentlichem Grund Gebrauch machen und dabei auch einige Radikale, ebenfalls rechtmäßig von ihrem Demonstrationsrecht Gebrauch machen, dann wird das skandalisiert. Mich kozten die „Grünlinge“ .und scheinheiligen „Gutmenschen“ an.Und wie waren die Liedertexte beim Konzert der 65.000? Die hat der Bundespräsident durch seine rote Brille wohl vor seiner Veranstaltungswerbung versehentlich nicht gelesen.Ein nichtssagendes Video der Antifa wurde dem deutschen Volk vielfach reingedrückt. Menschenjagden war die Überschrift. Jetzt gibt es wieder Menschenjagden der Polizei im Hambacher Forst.

  5. Also ich persönlich würde zur Räumung nicht Kletterer der Polizei einsetzen. 24Stunden Beschallung mit Heinoliedern sollten genügen. Wenn das nicht wirkt ein paar Stinkbomben aus den Antifa-Onlineshop. Wenn das immer noch nicht wirken sollte, dann noch die Feuerwehr mit kalten Wasser kommen lassen und denen eine Dauerdusche zur Verfügung stellen. Dann kommen die ganz freiwillig runter.

  6. Also ich persönlich würde zur Räumung nicht Kletterer der Polizei einsetzen. 24Stunden Beschallung mit Heinoliedern sollten genügen. Wenn das nicht wirkt ein paar Stinkbomben aus den Antifa-Onlineshop. Wenn das immer noch nicht wirken sollte, dann noch die Feuerwehr mit kalten Wasser kommen lassen und denen eine Dauerdusche zur Verfügung stellen. Dann kommen die ganz freiwillig runter.

    Wär’s da nicht zweckmäßig, den Baum einfach umzusägen? Weg muss er ja sowieso, damit wären zwei Probleme auf einmal gelöst… 🙂

  7. @Alfonzo

    Dann schreien die Medien aber auf, wenn vor dem 1.10. gefällt wird. Bäume mit Aktivisten drauf. Zumal die sich dann bestimmt dabei verletzen.

    Das Neuste zum Hambacher Forst:

    Die Bauaufsicht der Stadt Kerpen und die des Landkreises Düren die ersten der 51 illegal errichteten Baumhäuser räumen. Die Polizisten leisten Vollzugshilfe dabei, wie ein Sprecher der zuständigen Aachener Polizei unserer Redaktion bestätigte. Man werde das Gebiet erst verlassen, wenn der Einsatz abgeschlossen ist und die Baumhäuser geräumt sind.

    Die Polizei hat derweil den Demonstranten vorgeworfen, mindestens einen Polizisten leicht verletzt zu haben. Einsatzkräfte und Autos seien bei der begonnenen Räumung mit Steinen und Molotow-Coktails beworfen worden, teilte die Behörde mit. Beamte seien zudem mit Zwillen beschossen worden, hieß es.

    Zunächst räumte die Polizei eine erste Sitzblockade von Demonstranten. Die Aktivisten, die einen Weg zu den Baumhäusern blockierten, wurden von Einsatzkräften weggetragen. Zuvor hatte die Polizei aus Holzstämmen aufgebaute Barrikaden beiseite geräumt. Die Aktivisten wurden aufgefordert, die Häuser innerhalb von 30 Minuten zu verlassen. Sonst drohe die Zwangsräumung. Dieses Ultimatum der Behörden zur Räumung der Baumhäuser ließen zahlreiche Baumbesetzer verstreichen. Gegen Mittag holte die Polizei einen ersten Aktivisten von einer in der Höhe befestigten Plattform.

    Derweil sind beim Verwaltungsgericht Köln mehrere Eilverfahren gegen die Räumung eingegangen. „Es liegen mittlerweile sieben Anträge vor, die Kammer berät nun darüber“, sagte eine Sprecherin des Verwaltungsgerichts in Köln am Mittag auf Anfrage. Eine Entscheidung solle so schnell wie möglich getroffen werden. Unklar sei, ob dies noch im Laufe des Donnerstags möglich sei. Die Sprecherin wollte sich nicht dazu äußern, wer die Anträge gestellt hat.

    Mehrere Aktivisten haben sich auf Barrikaden in der Nähe der Werksstraße in den Hambacher Forst platziert. Die Stimmung ist angespannt. Umwelt- und Klimaschützer haben als Reaktion auf die Räumung große Proteste angekündigt.

    Tausende Menschen werden sich in den nächsten Tagen mit Demonstrationen, Sitzblockaden und Waldspaziergängen für den Erhalt des Waldes einsetzen“, teilten die Initiative Buirer für Buir, „Aktivist*innen der Besetzung im Hambacher Forst“, Ende Gelände sowie die Aktion Unterholz am Donnerstag gemeinsam mit. „Wir werden deshalb ab diesem Wochenende mit Aktionen massenhaften zivilen Ungehorsams die Räumungen und Rodungen von Polizei und RWE verhindern. Durch diese Aktionsform nehmen wir unsere Zukunft selbst in die Hand“, sagte Jan Pütz von der Aktion Unterholz.

    Mona Neubauer, Landesvorsitzende der NRW-Grünen, kritisierte die Aktion am Donnerstag scharf. „Die Landesregierung treibt mit dem Einsatz die Eskalation voran und macht damit auch ein Gelingen der Kohlekommission auf Bundesebene unmöglich“, sagte sie unserer Redaktion.

    Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) zeigt sich besorgt: „Schon der Auftakt dieses Einsatzes zeigt, dass das eine ganz große Herausforderung wird für den Rechtsstaat – und insbesondere an Polizei“, sagte GdP-Landeschef Michael Mertens unserer Redaktion. Nach seiner Einschätzung wird eine Räumung keinesfalls binnen weniger Tage möglich sein.

    Neben den bestehenden Baumhäusern hatten die Besetzer noch in der vergangenen Nacht weitere dreibeinige Konstruktionen errichtet, sogenannte „Tripods“.

    Die Umweltschützer vom BUND haben beim Oberverwaltungsgericht Münster einen Anwalt Antrag auf Erlass einer Zwischenverfügung gestellt. Sie befürchten, dass das Land die Räumung nur als Vorwand benutzt um schon größere Rodungen durchzuführen und den Wald zu beschädigen.

    Rund um den Hambacher Forst richtet sich die Aachener Polizei auf einen Einsatz ein, der nicht nur Tage und Wochen dauern könnte. Für die 18 Einsatzhundertschaften der Polizei in Nordrhein-Westfalen wurde nach unseren Informationen bis zum 23. Dezember „größtmögliche Verfügbarkeit“ angeordnet, was einer faktischen Urlaubssperre ziemlich nahe kommt. Beim Einsatz heute gibt es auch Unterstützung aus anderen Bundesländern.

    Ich frage mich nur, wer bezahlt all die Aktivisten und die Klagen vor Gericht? Da scheint eine mächtig große Lobby hinter zu stecken mit Grünen Politikern und BUND, etc..

  8. Dann schreien die Medien aber auf, wenn vor dem 1.10. gefällt wird. Bäume mit Aktivisten drauf. Zumal die sich dann bestimmt dabei verletzen.

    Naja, analog zu Ihrem Vorschlag mit der Feuerwehr: Wenn ein Polizist unten die Kettensäge ansetzt, kommen die auch von selber runter. Würde mich jedenfalls stark wundern, wenn einer dieser Aktivisten für diese popelige Sache den Märtyrertod in Kauf nehmen würde. 😉

    Was die Medien dann daraus machen, ist wieder eine andere Geschichte. Aber mir hat man als Kind mal erklärt, dass der Rechtsstaat auf Gesetzen und deren Einhaltung beruht, und nicht darauf, was die Medien so rauströten.

  9. In welcher Relation stehen noch einmal 5000 m² zu 100 ha? Kann mir das mal jemand schnell in Prozenten ausrechnen.

  10. @Schwalbe

    Auf dem Telegrafenberg in Potsdam wird seit 1993 ein Gebäude nach dem anderen im Waldbiotop des Landes hochgezogen. Da ist der Neubau des PIK im Waldbiotop und das als Klima- und Waldschutzorganisation nur der Gipfel. Haben Sie als Umweltaktivist das nicht gewusst?

  11. @Alfonzo

    Vor dem 1.10. darf nicht gefällt werden. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die beim Fällen nicht vom Baum kommen. Wenn die schon 6 Jahre dort auf Bäumen wohnen. Fanatiker verbrennen sich auch selbst. Aber mit psychologischen Methoden, wie von mir angesprochen geben viele irgendwann auf.

  12. Thomas Schwalbe schrieb am 13. September 2018 21:59:

    In welcher Relation stehen noch einmal 5000 m² zu 100 ha? Kann mir das mal jemand schnell in Prozenten ausrechnen.

    Die Größenordnung (das 200fache) ist doch hier irrelevant. Es könnte auch um einen einzigen Baum gehen, solange das PIK (GFZ und AWI werden nicht mehr erwähnt) irgendwas damit zun tun hat. Und da man in dem vorherigen Artikel anscheinend nichts gefunden hat, was gegen irgendwelche Vorschriften verstiess, muß jetzt halt ein neuer Artikel her, der etwas negatives im Zusammenhang mit dem PIK aufwirft …

  13. @Marvin

    Warum wundert es mich nicht, dass Sie, Herr Stemmer und Herr Schwalbe die Fällungen auf den Telegrafenberg seit 1993 auf Landesforst als Lappalie abtun und bagatellisieren, aber das beim Hambacher Forst auf Privatgrund der RWE anscheinend als Frevel und Vergehen an der Natur und am Klima ansehen

    Die Dame von der PIK-Pressestelle für Öffentichkeitsarbeit hat mir übrigens immer noch nicht meine Frage nach den Ausgleichsmaßnahmen beantwortet.

    https://www.pik-potsdam.de/members/schodder

    http://hobbymap.de/hobbys/persoenliches-engagement/fuer-menschenrechte/mareike-schodder-fuer-menschenrechte-wer-die-menschenrechte-vergisst-vergisst-sich-selbst

    Die sollte das eigentlich wissen?

  14. Michael Krüger schrieb am 14. September 2018 11:35:

    @Marvin

    Warum wundert es mich nicht, dass Sie die Fällungen auf den Telegrafenberg seit 1993 auf Landesforst als Lappalie abtun und bagatellisieren, aber das beim Hambacher Forst auf Privatgrund der RWE anscheinend als Frevel und Vergehen an der Natur und am Klima ansehen

    Das ist Ihre Ansicht, die aber nichts mit der Realität zu tun hat. Darauf habe ich schonmal hingewiesen -- dass Sie das permanent ignorieren und immer wieder behaupten passt aber gut zu der ganzen Diskussion, die Sie hier führen.

  15. Als Nichtwähler stelle ich mal eine Bewertung ein, die ich teilen kann:

  16. (Fall sich jemand fragt, wo ich etwas zu meiner Position gesagt habe: http://www.science-skeptical.de/blog/das-potsdam-institut-fuer-klimafolgenforschung-weg-mit-dem-wald-um-platz-fuer-noch-mehr-klimaschutz-zu-schaffen/0016839/#comment-2138127)

  17. PS

    Die Grünen in Nordrhein-Westfalen haben ihren Landesparteitag am 7. Oktober an den Hambacher Forst verlegt. «Wir werden mit diesem Parteitag direkt am Hambacher Wald ein deutliches Signal an RWE, Landes- und Bundesregierung für einen Rodungsstopp senden», sagte die Landesvorsitzende Mona Neubaur …

  18. @Marvin

    Ich spreche bzgl. Ihnen im Konjunktiv. Da Sie einseitig gegen Klimaskeptiker, etc.. argumentieren schließe ich allerdings auf Ihre Haltung. Das ist nicht all zu schwer. Besonders, da Sie sich immer so schön darüber empören. 😉

  19. PS

    Meine Anfrage beim Forstamt war übrigens eine Anfrage im Sinne des Umweltinformationsgesetzes des Landes Brandenburges. Die Anfrage ist daher gebührenfrei!

    Also nicht AIG und keine Gebühren, was Sie in den Raum geworfen hatten. Warum auch immer?

  20. PPS

    Gemäß BbgUIG §2 Abs. 2 ist das PIK informationspflichtig. Gem. §6 Abs. 1 sind einfache Anfragen gebührenfrei.

  21. Michael Krüger schrieb am 14. September 2018 12:11:

    @Marvin

    Ich spreche bzgl. Ihnen im Konjunktiv.

    Vielleicht findet sich ja jemand, der Ihnen den Konjunktiv erklärt? „Warum wundert es mich nicht, dass Sie die Fällungen auf den Telegrafenberg seit 1993 auf Landesforst als Lappalie abtun und bagatellisieren …“ ist kein Konjunktiv …

    Da Sie einseitig gegen Klimaskeptiker, etc.. argumentieren …

    Ich argumentiere mit Leuten, wenn ich das interessant finde oder für relevant halte, auch z.B. gegen Herrn Ebel oder Herrn Stemmer, wenn ich anderer Ansicht bin.

  22. Michael Krüger schrieb am 14. September 2018 12:17:

    Meine Anfrage beim Forstamt war übrigens eine Anfrage im Sinne des Umweltinformationsgesetzes des Landes Brandenburges. Die Anfrage ist daher gebührenfrei!

    Also nicht AIG und keine Gebühren, was Sie in den Raum geworfen hatten. Warum auch immer?

    Welche Relevanz hat das hier? Wollen Sie mir mit Gewalt etwas anhängen, nur um den Anschein erwecken zu können, ich hätte mit irgend etwas unrecht? Wen das interessiert, kann das ja im anderen Thread ausführlich nachlesen, daher hier nur die Kurzfassung: Sie bestanden darauf, dass das IFG die Grundlage Ihrer Anfrage wäre, ich wiess darauf hin, dass die Anfrage an eine Brandenburger Behörde nach dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG), BbgUIG oder VIG erfolgt. Man sieht, wer richtig lag.

    Und was die Gebühren angeht, wollte ich nur wissen, was am Ende an Gebühren fällig wurde. Dass jetzt keine Gebühren fällig wurden, weil es als einfache Anfrage gewertet wurde, die laut Gebührenordnung des angewendeten Gesezes nichts kostet, ist doch prima. So wünscht man sich das.

  23. @Marvin

    Sie regen sich folglich auch nicht darüber auf, dass ich negativ über das PIK berichte? Und Sie meinen dem PIK ist in Sachen Auskuftgebung und Bau von Gebäuden und Parkplätzen im Waldbiotop des Landes, Grund neue Arbeitsgebäude direkt in unmittelbarer Umgebung, nichts vorzuwerfen? Oder habe ich Sie da auch völlig falsch verstanden, da Sie auch dazu eigentlich gar keine Stellung bezogen haben und hier nur so vorbeischauen um gans ausgewogen und uneigennützig Dinge sowohl von Klimaskeptikern, als auch von Klimaschützern richtig zu stellen?

  24. Und noch zum Hambacher Forst. Der war einst 5500-6000 ha groß und es sollen nur noch 100 ha abgeholzt werden. Wie sind da noch mal die Relationen? Aber erst jetzt werden Gewaltexzesse praktiziert. Gegen jedes Gesetz.

  25. @Micha
    Marvin sucht immer in den Krümeln um wem auch immer irgend eine Ungenauigkeit vorzuhalten, bevprzugt allerdings bei den eher skeptischen Kommentatoren.
    Dass er auch beim Udo fündig wird ist die Ausnahme, die die Regel bestätigt.
    Aber ganz grundlos sind Marvins Interventionen auch nicht immer.

  26. @Krishna

    Marvin hatte sich auf AIG Paragraph 6 berufen und den zitiert. Das sollte er zumindest eingestehen. Das UIG ist aber zutreffend. Er hat hier auch noch nie zugegeben, dass er im Unrecht ist kritisiert aber ständig andere, vor allem Klimaschützer. Auch bei Eike. Eike hat übrigens gerade meinen Bligbeitrag übernommen.

  27. Und natürlich habe ich auch einiges gefunden, was gegen die Vorschriften verstößt. Das Bauvorhaben im Waldbiotop muss die Gemeinnützigkeit erfüllen und darf nicht dazu dienen ortsnah neue Arbeitsplätze zu schaffen. Genau das wird im Bebauungsplan genannt. Zudem sind Rathaus Potsdam und das PIK gemäß UIG bei einfachen Anfragen gegenüber mir gebührenfrei auskunftspflichtig. Melden sich bei mir aber nicht mehr diesbezüglich zurück. Da hatte Marvin auch heftig Kritik geübt, womit er auch falsch liegt.

  28. Michael Krüger schrieb am 14. September 2018 17:09:

    Marvin hatte sich auf AIG Paragraph 6 berufen und den zitiert. Das sollte er zumindest eingestehen.

    Habe ich das irgendwo abgestritten? Ich habe es doch gerade eben nochmal geschrieben: „ich wiess darauf hin, dass die Anfrage an eine Brandenburger Behörde nach dem Akteneinsichts- und Informationszugangsgesetz (AIG), BbgUIG oder VIG erfolgt.“ Und falls es jemanden interessiert, wie ich auf AIG kam: Marvin Müller 5. September 2018 00:00

    Das wirklich lustige an Ihrem Vorwurf ist, dass Sie einen Link setzen, der zum AIG führt, mir dann aber einen Vorwurf machen, wenn ich daraus zitiere …

  29. Michael Krüger schrieb am 14. September 2018 17:23:

    Zudem sind Rathaus Potsdam und das PIK gemäß UIG bei einfachen Anfragen gegenüber mir gebührenfrei auskunftspflichtig. Melden sich bei mir aber nicht mehr diesbezüglich zurück. Da hatte Marvin auch heftig Kritik geübt, womit er auch falsch liegt.

    Die nächste Erfindung -- Sie wirken echt verzweifelt. Wie wäre es mit einem Zitat auf meine „heftige Kritik“, möglichst mit Link auf den original-Kommentar?

  30. Krishna Gans schrieb am 14. September 2018 16:57:

    Marvin sucht immer in den Krümeln um wem auch immer irgend eine Ungenauigkeit vorzuhalten,

    Nehmen wir doch einfach mal die Krümel, auf die ich reagiert habe:
    * Zitat: „Nur für Teilfläche 2 des GFZ wurde laut Bebauungsplan aufgeforstet und Ausgleichsleistungen geleistet.“
    * Zitat: „Die Öffentlichkeit wurde eben nicht beteiligt, da dass Bauvorhaben nicht durch Presse, etc. öffentlich bekannt gemacht wurde. “
    * (IFG versus AIG bei Anfragen an Brandenburger Behörden)

    Für die einen sind das Ungenauigkeiten, für den anderen schlicht Unwarheiten (die in diesem Falle aus dem Unvermögen resultierten, ein Dokument zu lesen).

    Viele der anderen Kommentare waren dann Resultate der klassischen Verschiebe die Torpfosten-, Erfinde Statements, Greife die Person an-Taktik von Herrn Krüger.

  31. @Marvin

    Warum schreiben Sie nicht einfach, mit dem AIG Paragraph 6 lag ich falsch, meine Kritik und Zweifel an Herrn Krügers Anfrage waren unbegründet? Es gab tatsächlich Dinge, die bei der Bauunsetzung und den Anfragen seitens PIK und der Behörden nicht korrekt abgelaufen sind?

  32. Gehen wir doch einmaL zu den Grundsätzes unseres (Wer ist unser?) Rechtsstaates. Ein Eigentumer; Grundgesetz Art. 14, versucht nach 6 Jahren Unrecht durch links grüne „Kämpfer“, sein Recht durchzusetzen. Links grüne Antifa-Kämpfer leisten rechtswidrig Widerstand und jeder Widerstand muß rechtstatlich kompliziert und teuer gebrochen werden. Die Kosten für die Aktionen lassen sich wohl nicht bei den Verursachern eintreiben. Eine Gehaltspfändung bringt bei Anarchisten leider nicht, denn die gehen keiner geregelten Arbeit nach. Wer alimentiert sie, Parteien, Kirchen, Gewerkschaften, also alle Kämpfer für die höhere Gerechtigkeit über dem Recht?. Ich vermute ALG II, Also bezahlen die braven Bürger die Kosten so wie in Hamburg beim G20 Gipfel. Was haben eigentlich Pfarrer dort zu suchen? Wenn Islamisten dort wären, die könnten sich von der erfahrenen Antifa noch etwas für den Straßenkamppf zeigen lassen. Warum mischen sich Bundestagsabgeordnete als Befürworter ein? Haben wir schon eine Vorstufe von Bürgerkrieg? Das spielt sich auf Privatgrund ab. Wenn es mein Wald wäre, drei Aufrufe und dann umsägen, gut damit könnte ich noch bis zum 1.10. warten, aber dann würden die ersten auf den Boden fallen.In Borneo fallen die Affen auch von den Bäumen für das Pflanzenöl der Okoplantagen“. Scheinheilige verbrecherische grüne Bande. Aber die Intelligenz der „Gutmenschen“ ist auf ihrer Seite.
    Nur wer die dreiste Arroganz der „Eliten“ nicht mehr mitmachen will und AUFSTEHT, der ist Neonazi. Muß ja so sein, denn alle Medien verkünden es mit Trommelfeuer. .

  33. Ich habe auch nie Akteneinsicht gefordert, wie mir unterstellt wurde und auch keine Anfrage gem. IFG gestellt, sondern mich gegenüber dem Rathaus nur auf die Infirmationsfreiheit berufen. Dem Forstamt war klar, dass es sich um eine Anfrage im Sinne des UIG handelt. Das hat es mir auch mitgeteilt.

  34. @Reichart

    Der BUND hat gerade Klage eingereicht, da die vor dem 1.10. bei der Räumungsaktion Bäume gefällt hatten, um die Camoer zu umfahren.

  35. @Krishna

    Was hast Du mit der KlimaLounge vom PIK/ Rahmstorf gemacht. Nach Deiner Frage alles tot. 😉

  36. Vielleicht hilft um die 100 ha ein Gitterzaun mit Stacheldraht oben, ordentlich bewacht, Keiner und Nichts käme rein.

  37. @Micha #37

    Was hast Du mit der KlimaLounge vom PIK/ Rahmstorf gemacht. Nach Deiner Frage alles tot.

    Rahmstorf sucht jetzt verzweifelt nach klimarelevanten Veröffentlichungen von Lesch -- das dauert seine Zeit 😀 -- bis er nichts findet 😀

  38. @MK #26

    Aber erst jetzt werden Gewaltexzesse praktiziert

    Was mir auffällt ist die doppelte Moral. Da werden Menschen verletzt und Werte beschädigt, um einen vermeintlichen Klimaeinfluss aufzuhalten, die selbst falls er wirklich stattfände, so mikroskopisch klein wäre dass er niemandem auch nur ein Haar krümmen würde.

  39. @KR #34

    Was haben eigentlich Pfarrer dort zu suchen?

    Klimawandelismus ist Ersatzreligion und damit Konkurrenz für die christlichen Kirchen. Sie versuchen sich auf den Trend draufzusetzen, um bei Klimagläubigen Prestigepunkte zu machen.

    Warum mischen sich Bundestagsabgeordnete als Befürworter ein?

    Na das ist doch wohl klar, Klimawandelismus ist auch Politikum.

  40. Oaktown wird geräumt. Die Umweltaktivisten weinen bitterlich. Zum Räumen wurden ein paar Bäume vorab gefällt. Dagegen hatte der BUND bereits mehrfach geklagt. Wird jetzt wohl nochmal dagegen klagen?

  41. Warum lassen sich ordentliche Bürger und Steuerzahler diesen rechtswidrigen Zirkus gefallen? Die Dumpfbacken mit Hitlergruß bekommen ihre Strafe. Geldstrafe in die Saatskasse, sie arbeiten ja wohl, auch wenn es beim LKA asl Angestellter ist..Lohnpfändung wirkt. Bei den grünen Anarchisten auf den Bäumen werden nur Kosten für den Staat produziert. Also Bäume absägen, herunterfallen lassen und AOK-Karte auf unsere Kosten einkassieren. das sind von Abgeordneten hoffierte Staatsfeinde. Die in manchen Bereichen cleveren Österreicher sagen, „Geh hearst sam ma den deppert?“

  42. Unglaublich. Die AfD sucht im Hambacher Forst gerade den Dialog mit den „Umweltaktivisten“ und wird von Leuten in Tarnanzügen und Vermummten angegriffen und muss mit der Polizei die Flucht ergreifen:

    In der Tagesschau erscheint auch gerade, dass die Aktivisten sich jetzt doch in Tunneln verschanzen, die es laut Aktivisten gar nicht geben soll.

  43. PS

    Wenn ich jetzt böswillig wäre, könnte ich das mit Hetzjagd im Hambacher Forst benennen und einen Blogbeitrag daraus machen. Ich würde aber eher zu Flucht aus den Hambacher Forst tendieren.

  44. # 45 M.K.

    Hetzjagd im Hambacher Forst

    Hetzjagden beginnen wohl erst ab 400m Rennstrecke, oder wie lautet die juristische Auslegung :- ?
    laut wikipedia: Eine gegensätzliche Jagdtechnik ist die Lauerjagd.
    Gehirnwäsche verfeinert oder eine große Herausforderung: neue Sprachregelung in der Berichterstattung über „Rechte“

  45. @Krishna

    In der KlimaLounge greifen Dich die Rahmstorf-Unterstützer gerade heftig für Deine Frage an. Auch Herr Hader. Herr Ramstorf meint Herr Lesch und Co. wären Vermittler von Wissenschaft. Also keine Klimaexperten.

  46. @Micha
    Och, das hält sich doch in Grenzen, keiner ist ausfällig geworden 😀

  47. Herr Reichart

    >“Nur wer die dreiste Arroganz der „Eliten“ nicht mehr mitmachen will und AUFSTEHT, der ist Neonazi“<
    Nein Reichart, die nicht, aber alle die mit Nazis gemeinsame Sache machen, sind selbstverständlich auch Nazis.

    Ach noch etwas….
    Sie dürfen hier sogar zu Gewalt aufrufen (vgl. #34). Herr Krüger oder Herr Eng bitte eingreifen.

  48. @Schwalbe

    Hier wird nichts dergleichen gelöscht, was zum Meinungsfreiheit gehört.

    Wenn Sie mich fragen, für mich sind sowohl der Schwarze Block der Linken, als auch der Rechten nichts andres als Nazis. Die Gesinnung ist dieselbe und die Positionen austauschbar.

  49. PS.

    Und weil dem so ist und jeder denkt alle doof außer ich, wir müssen dagegenhalten, anstatt gegenseitiges Verständnis aufzubringen, werden wir blad wieder Zustände wie in den 30ern in Deutschland haben. Nur noch viel schlimmer. Ich sehe derzeit keinen Weg, der daran vorbeiführt.

  50. Ich möchte mich mal zu der Thematik „Nazis“ äußern. Weder die rechten noch die linken Deppen oder auch Extreme mit Nazis zu vergleichen ist eine Verhöhnung der Naziopfer. Hier wird mit Begriffen um sich geworfen, die leider von unseren Regierungsmitgliedern gerne verwendet werden. Ich finde es dermaßen erbärmlich, dass sich Normalbürger als Mob und Nazis titulieren lassen müssen, nur weil ein paar Volldeppen mitlaufen. Das hat leider inzwischen System angenommen, um so eine aufkeimende politische Konkurrenz mundtot zu machen. Wer heute die Wahrheit sagt ist rechtsradikal, toll.
    Noch eines sollte man auch wissen, Der Bundestagsabgeordnete Bütikofer ist seit neustem Aufsichtsratmitglied bei einem Atomkonzern, einen schönen Gruß an unsere Grünenvertreter, die auch gerne Waffenexporte absegnen. Leider nur noch Charaktermüll im Parlament.

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