Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz!

22. März 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Wasserkraft, Windkraft

Durch Zufall bin ich über den Potentialatlas Deutschland, Erneuerbare Energien 2020, der Agentur für Erneuerbare Energien (dem Lobbyverein zur Förderung von Erneuerbaren Energien) von 2009 gestoßen. Darin werden die Flächenbedarfe und Flächenerträge/ Stromerträge/ Wärmeerträge der Erneuerbaren Energien, Photovoltaik/ Solarthermie, Windkraft, Biomasse und Geothermie ausgewiesen. Das Ergebnis ist erschreckend.

Um 30% des Energiebedarfes (Endenergiebedarfes) von Deutschland über Erneuerbare Energien zu decken sind 15% der Landfläche Deutschlands erforderlich

EE-Flaeche

Hier die Übersicht für die Flächenerträge/ Stromerträge/ Wärmeerträge von Photovoltaik/ Solarthermie, Windkraft, Biomasse und Geothermie. Die Photovoltaik/ Solarthermie kommt gemäß Agentur für Erneuerbare Energien auf einen Flächenertrag/ Stromertrag/ Wärmeertrag von (39,5 + 30,1 Mrd. kWh) / (37.000 + 10.500 ha) = 1.465.263 kWh/ha. Die Windenergie von (112,1 Mrd. kWh) / (270.000 ha) = 415.185 kWh/ha, die Biomasse von (54,3 + 150,3 + 111,3 Mrd. kWh) / (3,7 Mio. ha) = 85.378 kWh/ha und die Geothermie von (3,8 + 42,1 Mrd. kWh) / (960.000 ha) = 47.813 kWh/ha.

Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht vor, dass bis zum Jahr 2050 60% des Energieverbrauches Deutschlands (Endenergieverbrauches) durch Erneuerbare Energien gedeckt werden. Die Grünen wollen bis 2050 gar 100% des Energieverbrauches Deutschlands (Endenergieverbrauches) durch Erneuerbare Energien decken.

Der Energieverbrauch Deutschlands (Endenergieverbrauch)

Endenergie2

Der Endenergieverbrauch Deutschlands liegt seit 1990 bei 2.500 Terawattstunden (2.500 Milliarden KWh) und ist trotz der Klimaschutzpolitik der letzten 15 Jahre kaum zurück gegangen. Ca. 1/4 des Endenergieverbrauches (600 Milliarden kWh) geht auf das Konto des Stromverbrauches. Ca. 50% (2/4) auf das Konto der Wärmeerzeugung und ca. 1/4 auf den Kraftstoffverbrauch/ Verkehr. Die Wärmeerzeugung und der Verkehr, also 3/4 des Endenergieverbrauches, werden vor allem durch fossile Brennstoffe, Öl, Gas, Kohle/ Fernwärme abgedeckt.  Zudem werden über 50% des Stromverbrauches über Kohle, Gas und Öl abgedeckt. Der Anteil der Erneuerbaren Energien am Stromverbrauch liegt bei 30%.

stromerzeugung_deutschland

Über 80% des Endenergieverbrauches Deutschlands werden über die fossilen Brennstoffe, Öl, Gas und Kohle abgedeckt. Die Erneuerbaren Energien decken gerade mal etwas über 10% am Endenergieverbrauch von Deutschland ab.

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Will man den Endenergieverbrauch Deutschlands von 2.500 Milliarden kWh komplett auf Erneuerbare Energien umstellen, wären dazu folgende Flächen notwendig.

Die Photovoltaik/ Solarthermie kommt gemäß Agentur für Erneuerbare Energien auf einen Flächenertrag/ Stromertrag/ Wärmeertrag von 1.465.263 kWh/ha. Die Windenergie von 415.185 kWh/ha, die Biomasse von 85.378 kWh/ha und die Geothermie von 47.813 kWh/ha. Will man den Endenergieverbrauch Deutschlands von 2.500 Milliarden kWh über Photovoltaik/ Solarthermie decken, kommt man auf 1,7 Millionen ha Landfläche. Das sind 5% der Landfläche Deutschlands. Will man das mit der Windenergie machen, so kommt man auf 6 Millionen ha Landfläche. Das sind 17% der Landfläche Deutschlands. Will man das mit der Biomasse machen, so kommt man auf 29 Millionen ha. Das sind 82% der Landfläche Deutschlands. Will man das mit der Geothermie machen, so kommt man auf 52 Millionen ha. Das sind 146% der Landfläche Deutschlands.

Ein Energiemix aus Photovoltaik/ Solarthermie, Windkraft und Biomasse ist am realistischen und kommt auf 5%-82% der Landfläche Deutschlands. Die flächenintensive Biomasse müsste dabei die fossilen Brennstoffe ersetzten und zur Stromproduktion genutzt werden, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht. Die nutzbare Landfläche Deutschlands würde dazu nicht ausreichen. Oder aber man müsste für gigantische Speicherkapazitäten sorgen, um den Sonnenstrom und Windstrom zu speichern. Dann würde man immer noch über 10% der Landfläche Deutschlands mit Photovoltaik/ Solarthermie und Windkraft zubauen müssen. Das entspricht in etwa der gesamten, heutigen Siedlungs- und Verkehrsfläche von Deutschland.

Jetzt wird einigen Leuten vielleicht auch klar, warum der Klimaberater der Kanzlerin H.J. Schellnhuber von einer großen Transformation der Gesellschaft spricht.

Das Ziel, den Endenergieverbrauch Deutschlands von 2.500 Milliarden kWh zum Großteil über Erneuerbare Energien zu decken ist so also nicht erreichbar. Das Energiekonzept der Bundesregierung sieht daher vor bis zum Jahr 2050 ca. 50% des Endenergieverbrauches von Deutschland einzusparen. D.h. in Deutschland soll bis zum Jahr 2050 nur noch halb soviel Energie für Wärme, Verkehr und Strom verbraucht werden, wie heute. Und das, obwohl seit 1990 der Endenergieverbrauch in Deutschland nicht gesunken ist. Ein Ziel, das nicht erreichbar ist und zur Deindustrialisierung Deutschlands führen würde.

UPDATE 23.03.2016

Um 100% des Energiebedarfes (Endenergiebedarfes) von Deutschland über Erneuerbare Energien zu decken sind 50% der Landfläche Deutschlands erforderlich

EE-Flaeche2

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116 Kommentare
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  1. Man muss ja nicht alles auf die Nachkommastelle prognostizieren, das machen andere schon oft falsch genug, und wer weiß was kommt. Insofern stelle ich ihre Überschlagsrechnung auch nicht so sehr in Frage.
    Eine dabei geplante und notwendige Elektrifizierung des Verkehrs und Wärmesektors ist allerdings auch mit einem erheblichen Effizienzgewinn verbunden. Das fehlt in ihrer Rechnung. Ebenso hat kein Mensch behauptet, dass die Energiewende ihre Quellen nur in Deutschland haben muss. Man kann und muss also auch einen erheblichen EE-Import mal zu lassen, sonst kommt man sowieso auf keinen grünen Zweig (weiß auch nicht warum das immer fehlt -- „Autarkie“-Phobie?)
    Das sind natürliches alles Planspielchen und kein Mensch weiß, was das vor allen Dingen alles kosten soll. Das sehe ich als Achillesferse dieser ganze 100%-EE-Fantasien.

  2. Es gibt Millionen Deutsche in der Gehirnwäsche, deren Stimmen zählen. Physik und Mathematik zählen nicht mehr. Trotzdem Danke für den Beitrag, der post hum einmal historisch gewürdigt werden wird. Denn es wird in die Gräben der Geschichte eingehen, wie ein Volk manipuliert wurde und wie es deindustrialisiert wurde, Wie waren dire letzten Wahlergebnise ….?

  3. @Otto N.

    Insofern stelle ich ihre Überschlagsrechnung auch nicht so sehr in Frage.

    Die Ertragszahlen stammen von der Agentur für Erneuerbare Energien. Das auf Deutschland hochzurechnen ist nun wirklich keine Kunst. Wenn ich das mit meinen Zahlen berechne, kommen in etwa die selben Ergebnisse.

    Für eine Elektrifizierung des Verkehrs brauchen Sie Akkus. Für die Speicherung von Sonnenstrom und Windstrom für die Nacht und den Winter auch. Nur den geringsten Teil des Sonnen- und Windstroms können Sie direkt nutzen. Hinzu kommen die Speicherungsverluste.

    Ebenso hat kein Mensch behauptet, dass die Energiewende ihre Quellen nur in Deutschland haben muss.

    Richtig! Ein Großdeutschland, dass sich an seinen Nachbarländern bedient ist dann wieder in der Debatte.

  4. PS

    Der nächste Artikel behandelt dann, was das kosten wird.

  5. Da Energie pro Fläche in dem Zusammenhang keine sinnvolle Einheit ist, gehe ich mal davon aus, dass hier die Zeit implizit ein Jahr ist, also 1,5 mio KWh/ha pro Jahr gemeint ist, auch wenn das nirgends explizit gesagt wird.

    Nun sollen also Biomasse und Geothermie je 3oder 4% von den 1,5mio KWh/ha liefern. Wind soll 1/3 liefern, also Frage ich mich wo die anderen 2/3 herkommen sollen. Solar?

    1 mio KWh/ha pro Jahr = 1mio KWh / 10.000m^2 /10.000Stunden = 10W/m^2?

    Ist das was gemeint ist? Und wo bleiben die Speicher für den Solarstrom in der Nacht?

  6. @Biersack

    Die EE-Branche prognostizierte 2009 für das Jahr 2020 einen Anteil der Erneuerbaren Energien von 47 Prozent am Stromverbrauch, 25 Prozent am Wärmeverbrauch und von 22 Prozent am Kraftstoffverbrauch im Straßenverkehr. Die Fläche, die hierfür benötigt wird, ist in der Karte dargestellt. Ohne Speicher, mit konventionellen Energien, die den Rest decken. Ich hab das einfach auf 100% EE-Anteil für Strom, Wärme und Verkehr hochgerechnet.

  7. Die Agentur für Erneuerbare Energien setzt dabei für 2020 600 Mrd. kWh Stromverbrauch an und nur 2.250 Mrd. KWh Endenergieverbrauch an. Dabei werden 680 Mrd. kWh aus EE gedeckt. Also 30% auf 14% der Fläche Deutschlands. Mit 3,3 multipliziert erhält man 100% EE auf 46,2% der Fläche Deutschlands. Ohne Speicher.

  8. D.h. die Energiewendefachleute beabsichtigen mit einem solchen Energiemix, gemäß Agentur für Erneuerbare Energien, die halbe Landfläche Deutschlands mit EE zu überbauen, für 100% EE.

    Die schreiben aber was von geringen Flächenverbrauch. 😉

  9. @Micha #8
    Gering deshalb, weil sie nicht ganz Deutschland zubauen wollen. 100% EE in 100% Fläche DE 😉

  10. Kommentarlos:
    Autohersteller als Stromversorger

    Die Vernetzung von Automobilen und Akkus mit Wohngebäuden eröffnet neue Perspektiven. Überschüssiger (Öko-)Strom soll gespeichert und bei Bedarf ans Elektroauto oder an den Haushalt abgegeben werden.

  11. @Krishna

    Na dann bleiben ja noch ein paar Lücken zwischen den Solarmodulen, Windkraftanlagen, Energiepflanzen und Geothermieanlagen, wenn man die Anlagen nicht auf halb Deutschland, sondern auf ganz Deutschland verteilt. 😉

    Da findet sicher der Schwarzstorch von Herrn Fell noch einen Platz?

  12. #11 ich trete meinen mir zustehenden (warum eigentlich) Flächenanteil per Feuer und Seebesattung Ostsee, @ Krüger das ist ruhiger ohne Gezeiten, an einen Schwarzstorch ab. Meinen Garten und Hof werde ich mit Zähnen und Klauen gegen grüne Raubritter mit schwarzem Umhang verteidigen. Im Moment sinkt mir in BW der Mut.

  13. Auf jeden Fall ist das alles nur Mathematik! Wenn wir nicht auf EE umstellen und weiter das Klima belasten, dann wird dieser „historische“ Artikel, der die notwendigen Flächen in Frage stellt umgeschrieben. Der nächste Artikel kümmert sich dann um die notwenigen Flächen für Klimaflüchtlinge.
    Es wundert mich immer wieder, dass so einfach eine Notwendigkeit verrechnet wird. Bis 2050 ist noch ein sehr langer Weg und eine lange Zeit. Es ist wohl sicher, dass 2050 der Energiemix der EE nicht nur aus den heutigen Möglichkeiten besteht. Vor 10 Jahren wurden die Solarleute als „Freaks“ belächelt und noch vor 5 Jahren tönte ein Chef eines dt. Stromriesen- dass Solar in Deutschland ist wie Ananas in Grönland ist. Heute musste er wegen Solar seinen Konzern in „alte“ und „neue“ Geschäftsmodelle aufspalten.
    Also, bevor Ihr errechnet, was alles nicht geht- ermittelt doch mal was geht!! Eines ist entschieden- mit Atom und Kohle geht es nicht mehr. Daher bleibt genug Raum für neue Berechnungen! Bin gespannt, was raus kommt, wenn so helle Köpfchen und Rechner nach vorn schauen!

  14. #13 Nur Mathematik? Ich glaube Sie und Ihre Genossen können nicht rechnen. Rechnen Sie doch einmal mit Nacht, Sommer und Winter und meist Flauten ohne Speicherung. Dann rechnen Sie noch einmal mit den Wirkungsgraden. Wie rechnet sich bei Ihnen die Energiedichte der EE im Vergleich zu Kernenergie? Also bitte rechnen Sie mir das expliziert vor:
    Jetzt Ihr Text mit Zahlen , ohne Ideologie!

  15. @ #13:

    Interessantes Statement: Sie wissen also nicht, welche Möglichkeiten zur Energieerzeugung es in 35 Jahren geben wird, aber Sie wissen, dass uns in 100 Jahren eine weltweite Klimaflucht bevorsteht?

    Abgesehen davon ist die Unkenntnis der technischen Möglichkeiten der Energieerzeugung im Jahr 2050 doch kein Argument dafür, heute schon das halbe Land mit Windmühlen und PV-Anlagen vollzubauen, die die fossilen Brennstoffe nicht ersetzen können. An einem Plan B festzuhalten der nachweislich keines der gesetzten Ziele erreicht ist kein Plan sondern Irrsinn.

    Und ja: Es kann sich -- bei enstsprechendem Markteingriff durch die Politik -- durchaus lohnen, in Grönland Ananas anzubauen oder in der Sahara Reis anzupflanzen. Also, für den Produzenten lohnt es sich. Für den Rest der Menschheit ist es lediglich Ressourcenverschendung.

  16. Sehr interessant, die Geothermie hat einen Flächendedarf von 960.000 ha (unterirdisch). Jetzt werfe ich alles in eine Topf, Äpfel und Birnen, fertig ist das Ergebnis. Das passiert, wenn ich die Zahlen ohne nachdenken ideologisch verwende.Der liebe Bürger wird es schon nicht merken. Nur zur Information, nach der Fertigstellung einer Bohrung wird eine Fläche von ca. 7.000-12.000 m² benötigt. Dieses abhängig von der späteren Nutzung des Theralmalwassers (nur Wärmeauskopplung oder auch auch Stromerzeugung).

    Hat schon einmaljemand bei den fossilen Brennstoffen den unterirdischen Flächenverbrauch ermittelt? Oder die Lagerfläche für Brennelemente?

    Aber kräftig Stimmung machen mit falschen Zahlen.

    Klassenziel verfehlt und noch einmal in die erste Klasse.

  17. In England hat die Baywa gerade einen Solarpark mit einer Nennleistung von 17,7 MWp an einen Investor verkauft:
    http://renews.biz/102025/baywa-sells-18mw-in-uk
    Das Bild zeigt eindrucksvoll den Flächenverbrauch. Solche Anlagen gibt es auch in Deutschland und es sollen wohl noch mehr werden. In Deutschland kann für eine PVA ein mittlerer Energieertrag von etwa 650 bis 1150 kWh pro kWp installierter Leistung im Jahr erwartet werden. Rechnen wir für die Anlage mit 1000 kWh pro kWp installierter Leistung, so wird die Anlage im Jahr 17,7 GWh Strom produzieren. Zum Vergleich: ein Reaktorblock mit einer Nennleistung von 1 GW mit einem üblichen Nutzungsgrad von 0,8 produziert im Jahr gut 7000 GWh Strom. Für diese Menge an Strom würden also fast 400 solcher Anlagen benötigt, die überdies nur tagsüber produzieren. Veranschlage ich 10 qm Fläche für 1 kWp installierte Leistung, so erhalte ich für die Anlage eine Fläche von 17,7 ha. Die Module sind geneigt, das dürfte den Flächenverbrauch mindern, andrerseits kommen die Zwischenräume hinzu. Bei wohlwollender Schätzung komme ich dann auf einen Flächenbedarf von rund 50 km2 für 400 solcher Anlagen, das entspricht etwa der Hälfte der Fläche der Stadt Bremerhaven. Oder habe ich mich da verrechnet?

  18. DO sagt # 13
    Auf jeden Fall ist das alles nur Mathematik! 

    Und viel ideologisches Wunschdenken.

    MfG

  19. Karl Heinz Dehner sagt # 17
     Zum Vergleich: ein Reaktorblock mit einer Nennleistung von 1 GW mit einem üblichen Nutzungsgrad von 0,8 produziert im Jahr gut 7000 GWh Strom.

    @Herr Dehner
    Vorausgesetzt, die Anlage muss nicht wegen Terrorgefahr evakuiert werden, wie heute in Belgien.

    MfG

  20. @ Diehl, #19:

    …und trotzdem hat das Kernkraftwerk heute den ganzen Tag Strom produziert. Im Gegensatz zu jeder beliebigen PV-Anlage.

  21. @Herr Diehl #19
    Die belgischen Reaktoren sind anscheinend nach wie vor am Netz :
    „Nach den Anschlägen von Brüssel sind die beiden belgischen Atomkraftwerke zumindest teilweise evakuiert worden. Das für den Betrieb der Anlagen nicht unbedingt notwendige Personal verlasse die Kraftwerke in Doel und Tihange, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, der selbst aber nicht von einer „Evakuierung“ sprechen wollte.“
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-terroranschlaegen-in-bruessel-belgische-atomkraftwerke-schicken-personal-nach-hause-14140081.html

  22. „Eine dabei geplante und notwendige Elektrifizierung des Verkehrs und Wärmesektors ist allerdings auch mit einem erheblichen Effizienzgewinn verbunden.“

    Ist das wirklich so?

    Also für Wärme dürfte das ausgeschlossen sein, die Technologie zur Umwandlung von Strom in Wärme ist wohl (schon länger) ziemlich ausgereift.

    Beim Verkehr wär es zumindest denkbar, dass die Kombination Kohlekraftwerk+Transport+Speicherung+E-Motor einen höheren Wirkungsgrad als KFZ-Motoren erreichen. Es würd mich aber eher überraschen, weil so schlecht ist der Wirkungsgrad ja garnicht. Ich würd eher erwarten, dass es ineffizienter wird wenn man Strom als höherwertigen Energieträger zw. Kohl/Öl und kinetische Energie schaltet.

  23. @Diehl

    Die Energiewende ins einem Lauf hält weder Ochs noch Esel auf:

  24. Karl-Heinz Dehner sagt # 21
    @Herr Diehl #19
    Die belgischen Reaktoren sind anscheinend nach wie vor am Netz :
    „Nach den Anschlägen von Brüssel sind die beiden belgischen Atomkraftwerke zumindest teilweise evakuiert worden. Das für den Betrieb der Anlagen nicht unbedingt notwendige Personal verlasse die Kraftwerke in Doel und Tihange, sagte ein Sprecher der Betreiberfirma Electrabel am Dienstag der Nachrichtenagentur AFP, der selbst aber nicht von einer „Evakuierung“ sprechen wollte.“
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/nach-terroranschlaegen-in-bruessel-belgische-atomkraftwerke-schicken-personal-nach-hause-14140081.html

    @Herr Dehner

    Ich habe ja auch geschrieben „Vorausgesetzt“

    Es könnte ja auch mal anders kommen, in der gegenwärtigen Lage.

    MfG

  25. Moin!
    Zu ein paar Kommentaren muss ich auch noch was sagen:

    #13 Selbst wenn der Klimawandel irgendwelche schlimmen Folgen haben sollte, durch die Energiewende wurde noch kein Gramm CO2 eingespart und wenn man bedenkt, dass ohnehin effizientere Kraftwerke von den Energieversorgern gebaut worden wären, hat sie insgesamt zu einer schlechteren Klimabilanz geführt. Lesen sie mal ein bisschen hier auf dem Blog. Denn die Wahrheit ist, dass der gesamte Wind- und Solarstrom fossile Kraftwerke zur Absicherung benötigt, will man weiterhin die Netzstabilität eines Industrielandes in Deutschland behalten.

    #16: Die Geothermie soll lediglich 0,6% der Stromerzeugung ausmachen, ist also ohnehin irrelevant, somit lenkt ihr Argument nur von der Hauptaussage ab: Die Erneuerbaren haben einen viel zu großen Flächenbedarf.

    Und das Video
    #23: Ich hab es bis 1:23 ausgehalten. Irgendjemand länger?

  26. @ÖkilandFöJler

    Ich hab es bis 1:23 ausgehalten. Irgendjemand länger?

    Solarsoldaten in NVA-Uniform und lass Dich verführen heißt es dort. Abdrehen, die Uhr auf Null drehen. Zurück zum Warentausch und Eigenproduktion und autonomen Dörfern. Ab sofort gibt es PV-Strom zum Nulltarif! Und das glauben die wirklich!

  27. @Micha…#23

    Bäh…..ist ja gruselig, bisher dachte ich ja, das die DDR-Propaganda an Erbärmlichkeit kaum noch zu unterbieten war……..die plärrenden Damen im Video hams tatsächlich geschafft, noch ne Stufe abwärts zu schalten.

    Strom zum Nulltarif…..ich nehme mal an, die Solaranlage ist vom Himmel gefallen….oder war eine Schenkung der chinesischen Genossen.
    Nachts sind alle Katzen grau und spätestens im nächsten Winter, würden der Volkskommune….mächtig der Arsch auf Grundeis gehen. Nebenbei bemerkt, hätte ich die Damen in Sackleinen erwartet….schmucklos und ungeschminkt….Einheitsgrau, dat zur Einheitsmacke passt.
    Übrigens……is gab schon passende Vorbilder……und dat janz ohne Strom:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Kambodscha#Rote_Khmer_und_vietnamesische_Besatzung

    Sach mal Micha…..musste einem immer so den Tag versauen?…*grins

    H.E.

  28. @Heinz

    Die Solarsoldaten in NVA-Uniform produzieren und errichten die PV-Module doch zum Nulltarif. War in der DDR doch auch so. Und dort hieß es deshalb auch, alles aus den Betrieben rausholen. Auch zum Nulltarif. 😉

  29. Ist es zwar Wahnsinn, so hat es doch Methode … es ist was faul im Staate Deutschland.

  30. @Micha
    Nöö……nix DDR-Nulltarif.
    Die volkseigenen Betriebe mussten sämtlichen Gewinne an den Staat abliefern….und mussten dann Investitionen von ebendem Scheißstaat…..planwirtschaftlich beantragen.

    Und siehe da…..nach der Wiedervereinigung hatte die abgewirtschaftete DDR…..knapp 300 Mrd. DM Schulden.

    Übrigens….die NVA war nur dazu da…..die Bundeswehr so lange aufzuhalten, bis die Russen ihre Panzer aus der Halle gefahren haben….kalter Krieg eben….samt seinem kriegerischen Wahnsinn.

    Aber….wie heute, in der aufgeklärten Demokratie Deutschlands….jemand so ein grottiges Lied dichten kann….stellt mich dann doch vor ein Rätsel. Ist dat Generationen-Alzheimer oder hat man den Tussis doch nur ins Gehirn geschissen und vergessen umzurühren?

    Das erste, wat selbsternannte Eliten versuchen…..den gesunden (Volks)Menschenverstand abzuschaffen.
    Nur die Doofen kommen in den Himmel….ersatzweise…..kriegen 70+ wiederaufbereitete Jungfrauen.

    Onkel Heinz……wieder mal ne Bombenstimmung hier uff ScSk

  31. Heinz,
    die 300Mrd. halte ich aber für ein Gerücht, es wurden sogar 400Mrd. behauptet durch die Bundesbank in 1997. Das ist die Institution, die vor zwei Wochen ihr Einverständnis gegeben hat, dass der deutsche Sparer mit seinen Einlagen für andere Finanzinstitute in EU haftet.
    Die DDR hatte etwa 11 Mrd. Auslandsschulden, Ungarn hatt doppelt soviele.
    Damals wurde der Kuchen immer etwa so aufgeteilt.
    Eine Bank bezahlte 200 Mio. und erhielt dafür die Rechte an 10-15 Mrd. Privatschulden. Gutes Geschäft. Das ging noch besser als die Energiewende auf 😉

    Was die Solarsoldaten betrifft, die Kampfgenossen von Körner und Diehl 😉 , kommt mir der Verdacht, dass sie die gleichen Quellen hat wie die FDJ Singebewegung 😉

    Wir leben schon im Sozialismus und keiner hat es bemerkt 😉

  32. @Rassbach
    Ich meinte nicht die Auslandsschulden sondern die künstlich hochgerechneten Staatsschulden der DDR….unsere Wohnungsbaugesellschaften konnten noch Jahre danach ein Lied davon singen.

    FDJ-Singebewegung…..jup, grausige Erinnerungen kommen da in mir hoch….würg, aber was die Sonnenstichsoldaten da an geistigen Dünnschiss in die Kamera gekotzt haben, unterbietet alles…..wirklich alles, was ich bisher an geschmacklosen, geistlosen……….Bullshit je gehört habe. Tja…..aber wundern müssen wir uns ja schon lange nicht mehr, wenn unser Schulsystem sytematisch unseren Nachwuchs verblödet.

    Bildungskatastrophe Deutschland-So lächerlich sind Mathe-Prüfungen in NRW

    Ministerin Sylvia Löhrmann und ihre Mitarbeiter wollen anhand dieser Erhebungen also belegen, dass die jungen NRWler auf dem Weg sind, das selbstgesteckte Ziel der Realschulen zu erfüllen -- „sachbezogene Qualifikationen und Kompetenzen“ zu erwerben, um „sich auf den raschen Wandel der Lebensumstände einzustellen“.

    Das können Aufgaben von derart niedrigem Niveau allerdings kaum ernsthaft belegen. Die bildungspolitische Devise der Düsseldorfer Landesregierung – „kein Kind zurücklassen!“ – wird ganz offensichtlich so interpretiert: Um niemanden zurücklassen zu müssen, schreitet man erst gar nicht wirklich voran.

    Wer keine Grundlagen mehr gelehrt bekommt…..wird auch keine Zusammenhänge begreifen, was nützten einem die unendlich zugänglichen Informationen im Internet……wenn man sie nicht mehr geistig verknüpfen kann?
    Wir produzieren unseren Fachkräftemangel gerade selber……..armes Deutschland…….zum Werfen von Teddybären auf irgendwelchen Bahnhöfen….brauch man keinerlei Wissen, dat schaffen sogar Vollidioten im Tiefschlaf.

    Au Backe…..gleich wird die Moralpolizei ein Knöllchen ausstellen, ich muss wech.
    H.E.

  33. @ Heinz Eng

    Das erste, wat selbsternannte Eliten versuchen….

    Es ist nicht die Frage der Ernennung. Selbstzerstörerische Eliten gibt es auch bei Ernennung in einer parlamentarischen Demokratie. Den Beweis erleben wir gerade live.

  34. @ Heinz, #32:

    Nicht verwunderlich… Gebildete Menschen -- also die mit der falschen Meinung -- waren der Transformations-Elite doch schon immer ein Dorn im Auge. Da ist es nur logisch die Kinder gleich in der Schule zu verblöden, damit man sie später nicht ins Gulag stecken muss.

    In 10-20 Jahren rechnen dann alle so wie Herr Diehl, dann klappt’s auch mit der Energiewende und der Deindustrialisierung.

  35. Zu Erneuerbare Energien in Deutschland / Rheinland-Pfalz – Sektor Stromerzeugung.
    Ohne alle in Verbund geschalteten europäischen konventionellen Kohle- und Atomkraftwerke wäre das deutsche Stromnetz schon längst zusammengebrochen. Beweisen lässt sich das so: Unterbrechen wir doch einfach mal die Stromverbindungen zum Ausland und versuchen unseren Stromverbrauch in Deutschland selbst zu erzeugen und zu steuern. Was glauben Sie wie schnell der Blackout da ist? Netzpannen bis zum Super-Blackout treten ein bei den Wechseln zwischen zu viel an Wind- und Solarstrom und Windstille ohne Sonnenschein im Regelverbund mit den deutschen konventionellen Kraftwerken.
    Doch ununterbrochen wird weiter heiße Luft verbreitet und auf geduldigem Papier den Laien was vorgerechnet. Hierzu als Beispiel das Bundesland Rheinland-Pfalz gibt an, heutzutage bereits 27% des landesweiten Strombedarfs mit Erneuerbaren Energien zu erzeugen. Ja wie denn? Die „erneuerbare“ Stromerzeugung mit Windkraft und Photovoltaik, stellen sich im Diagramm für die, über der Zeitachse aufgetragene Strommenge, Großteils als chaotisch auftretende nagelförmige Amplitudenausschläge dar, -deren Flächeninhalte die Stromleistungen darstellen (ein Grundlastsockel der Wind- und Solarenergie ist oft nur Stundenweise von gegen Null gehend bis ca. 5 – 10 MW vorhanden). Die dazu notwendige, dem jeweiligen momentanen Verbrauch angepasste Ausregelung der Strommenge erfolgt zwingend mit den gleichzeitig in Betrieb befindlichen deutschen konventionellen Kraftwerken und in Verbindung mit dem europäischen Kraftwerksverbund; entweder durch Ableitung des deutschen Wind- und Solar-Überschussstromes ins Ausland oder durch den Stromzufluss (mit großen Mengenanteilen von Atomstrom) aus dem Ausland bei Windflaute und fehlendem Sonnenlicht. Ultima Ratio, und mitunter auch unabwendbar, ist auch das Abschalten der Erneuerbaren-Energieerzeuger-Anlagen. Auch mit Stromspeicher gibt es nach dem Energieerhaltungssatz das Perpetuum Mobile nicht. Die menschliche Vorstellung, dass die Erneuerbaren Energien den Traum einer unerschöpflichen Energieversorgung für die Weltbevölkerung wahr machen würden ist wie der Glaube an das Paradies. Gedanklich ist beides nachvollziehbar, beweisen lässt sich das eine wie das andere jedoch nicht. Die Ansprüche der heutigen Bevölkerung unseres Planeten können keinesfalls mit den vom chaotischen Wettergeschehen abhängigen Erneuerbaren Energien befriedigt werden.

  36. Ich hatte schon seit langem die Idee, Natureingriffe nicht nach dem „CO2-Fußabdruck“ sondern nach dem Flächenverbrauch zu quantifizieren. Ebenso ist der Flächenverbrauch auch ein Maß für den Kapitaleinsatz, d.h., eine Grundsteuer, die sich nicht nach irgendeinem „1914-Wert“, sondern schlicht nach der zuplanierten Fläche bemisst, wäre gleichzeitig eine „Umweltverbrauchs-Steuer“, die ohne Abgasmessungen auskommt, und eine „Vermögenssteuer“, die ohne regelmäßige Neubewertung von Wertgegenständen auskäme -- zusammen mit einer KFZ-Steuer, die sich nach dem Parkflächen-Bedarf des KFZ richtet, könnte der Staat die wichtigsten immobilen und mobilen Werte seiner Einwohner besteuern, ohne daß irgendjemand jemals wieder eine Einkommens- oder gar Mehrwert-Steuererklärung machen müßte.

    Natürlich müßte dieses „Minimalstaats-Utopia“ insgesamt mit weniger Steuereinnahmen auskommen, aber dafür hätte es auch weniger Ausgaben: keine Steuerfahnder, keine Finanzbeamten (wer will schon eine Fabrik oder einen Supermarkt bauen ohne Grundbucheintrag und Baugenehmigung?) keinerlei Subventionen (wenn alle „Umweltkosten“ in der Flächensteuer internalisiert sind, braucht es keine zusätzlichen „Anreize“, effizient zu wirtschaften), keine „Steuervorteile“ (das einzige Privileg, daß es für eine „Flächensteuer“ geben könnte, wäre eine Steuerbefreiung für unbebaute, nur landwirtschaftliche genutzte Flächen -- bei denen wäre es aber nicht sinnvoll, zwischen Nahrungsmittelanbau und Energiepflanzen-Anbau zu unterscheiden) und wenn man dennoch meint, Wohnungsbauprämien, Vermögenswirksame Leistungen, Riesterförderung, Elterngeld und Wohngeld verteilen zu müssen, könnte man diese unbürokratisch in einem BGE von bis zu 600€ pro Nase zusammenfassen -- ja, gibt genug Leute, die bei „bedingungslos“ Schnappatmung bekommen, aber wenn man bedenkt, daß Riester- und Rürup-Rente eher was für wohlhabende Leute ist und Wohngeld eher was für ärmere, dann gleicht sich das schon einigermaßen aus. (Was garnicht geht wäre, wenn ein Hausbesitzer EEG-Subventionen für’s Dach, Wohngeld für seine Mieter, Wohnungsbauprämie für’s Haus und zusätzlich noch BGE bekäme -- aber so ist es auch nicht gedacht.)

    Ach ja, wenn man vom BGE seine Studiengebühren zahlen kann, braucht man auch keine staatlichen Unis mit Genderleerstühlen mehr…. 😉 … und Privatunis mit online-Seminaren brauchen weniger Fläche für Hörsääle, was wiederum Flächensteuer spart.

  37. @ON #1

    Eine dabei geplante und notwendige Elektrifizierung des Verkehrs und Wärmesektors ist allerdings auch mit einem erheblichen Effizienzgewinn verbunden.

    *Augenreib* Wie bitte? Akkubetriebene Fahrzeuge wären extrem ineffizient, und elektrisch heizen, gar aus Windstrom oder sowas, wäre noch viel ineffizienter. Von „notwendig“ kann natürlich keine Rede sein, das nur der Vollständigkeit halber.

    Ebenso hat kein Mensch behauptet, dass die Energiewende ihre Quellen nur in Deutschland haben muss. Man kann und muss also auch einen erheblichen EE-Import mal zu lassen, sonst kommt man sowieso auf keinen grünen Zweig

    D.h. also wir gehen stillschweigend davon aus, dass unsere Nachbarländer nicht so doof sind, eine „Energiewende“ zu machen, so dass da noch Flächen „übrig“ sind? Damit fällt die ganze Weltretterei mit der „Vorbildrolle“ Deutschlands aber hinten runter, denn das kann kein Vorbild sein.

    Außerdem werden unsere Nachbarn dafür ein wenig Geld haben wollen, und das können wir uns dann nicht leisten.

    (weiß auch nicht warum das immer fehlt — „Autarkie“-Phobie?)

    Eigentlich argumentieren Ökos immer mit Autarkie -- außer wenn’s gerade nicht in den Kram passt. Die Kritiker argumentieren nur mit wirtschaftlicher Machbarkeit und technischer Sinnhaftigkeit, nationale Autarkie wird nie als Argument eingesetzt.

  38. @DO #13

    Wenn wir nicht auf EE umstellen und weiter das Klima belasten, dann wird dieser „historische“ Artikel, der die notwendigen Flächen in Frage stellt umgeschrieben. Der nächste Artikel kümmert sich dann um die notwenigen Flächen für Klimaflüchtlinge.

    Die einzigen „Klimaflüchtlinge“ sind deutsche Rentner auf Mallorca.

    Und es ist dem Weltklima einerlei, ob Deutschland seine Energiewirtschaft kaputtmacht. Das hat überhaupt keine messbaren Auswirkungen auf das Klima der Erde. Das geb ich Ihnen gerne schriftllich.

    Selbst unterstellt das ganze CO2-Klimaerwärmungs-Narrativ träfe von A -- Z zu -- wir brauchen das also gar nicht erst zu diskutieren -, wäre der Einfluss der deutschen Energiepolitik auf das Weltklima vernachlässigbar gering.

  39. #26

    Solarsoldaten in NVA-Uniform

    Wahrscheinlich hatte der nächstgelegene Kostümverleih die gerade auf Lager, bei einem in McPomm gedrehten Video nicht ungewöhnlich. Die Mädels werden das eh kaum einordnen können. Tiefere Botschaften sollte man da nicht reininterpretieren.

  40. @Diehl #19

    Vorausgesetzt, die Anlage muss nicht wegen Terrorgefahr evakuiert werden, wie heute in Belgien.

    Auch die von Ökos bejubelten Wasserkraftwerke sind potenzielle Terror- oder Kriegsziele. Warum schiebt ihr darüber keine Panik?

  41. #36

    Einige lose aneinandergereihte Kritikpunkte

    Ebenso ist der Flächenverbrauch auch ein Maß für den Kapitaleinsatz

    Nein ist es nicht.

    ohne daß irgendjemand jemals wieder eine Einkommens- oder gar Mehrwert-Steuererklärung machen müßte.

    Mehrwersteuer ist wie alle Konsumsteuern aus sozialen Gründen abzulehnen, aber Einkommensteuer ist eine gute Sache. Die Steuerlast soll nach Zahlungsfähigkeit bemessen werden!

    Natürlich müßte dieses „Minimalstaats-Utopia“ insgesamt mit weniger Steuereinnahmen auskommen

    Ein „Minimalstaat“ ist nur für Neoliberale ein Utopia. Ich sehe darin keine Vorteile sondern nur massive Nachteile.

    könnte man diese unbürokratisch in einem BGE von bis zu 600€ pro Nase zusammenfassen

    Ein BGE, das nicht aus sich heraus den Lebensunterhalt deckt, würde das Hauptziel verfehlen, das seine Befürworter damit verbinden. (Ich bin kein BGE-Befürworter, verstehe aber soweit die Argumentation dass ich das sagen kann).

    daß Riester- und Rürup-Rente eher was für wohlhabende Leute ist und Wohngeld

    Man müsste halt die staatliche Rente stärken, statt neoliberale Ersatzprojekte zu propagieren. Noch weiter in die neoliberale Richtung zu marschieren ist definitiv falsch.

    Ach ja, wenn man vom BGE seine Studiengebühren zahlen kann, braucht man auch keine staatlichen Unis

    Man braucht staatliche Unis, weil Bildung staatliche Aufgabe ist. Alles zu privatisieren was nicht niet- und nagelfest ist, ist auch wieder der neoliberale Irrweg.

  42. @anorak2

    Einkommensteuer ist eigentlich keine gute Idee:

    „Wenn wir eine Steuer auf das Einkommen erheben, dann wird der ehrliche Mann viel zahlen und der unehrliche wenig.“
    Platon

    Damit hat er absolut Recht. Eine Steuer vom Vermögen (inkl. Grundbesitz) wäre wesentlich gerechter.

  43. Eine Steuer vom Vermögen (inkl. Grundbesitz) wäre wesentlich gerechter.

    Als Wohnungseigentümer zahle ich doch schon Grundbesitzabgaben ans Finanzamt. Obwohl ich nicht reich und vermögend bin.

  44. @anorak2:

    Auch die von Ökos bejubelten Wasserkraftwerke sind potenzielle Terror- oder Kriegsziele. Warum schiebt ihr darüber keine Panik?

    Ja. Komisch. Ein KKW lässt sich ja recht schnell runterfahren, Staudämme sind da tendenziell träger.

    Die Evakuierung geschah übrigens im Rahmen der Notfallpläne. So, wie Europaabgeordnete bei Eintreten des Falles noch nicht mal jemanden Bekannten im Auto mitnehmen dürfen, sind halt alle nicht zur Aufrechterhaltung des Betriebes benötigten Leute erstmal rausgeschmissen worden. Müssen die neuen Fliesen im Klo vielleicht noch etwas warten.

    Mit solchen Dingen der Kernkraft an den Karren fahren zu wollen, zeigt wieder gut, wie sehr Ideologie das Hirn durchweichen kann.

  45. @Michael Krüger

    Sie könnten noch wesentlich höhere Abgaben für Ihren Grundbesitz bezahlen, wenn Sie keine Einkommensteuer zahlen müssten.

    Die paar Abgaben auf Grundbesitz sind im Vergleich zur Einkommensteuer doch zu vernachlässigen.

    Und über die Bemessungsgrundlage der Grundsteuer (Einheitswert) im Verhältnis zum tatsächlichen Grundstückswert (Verkehrswert) müssen wir ja sicherlich gar keine Worte verlieren…

  46. Sie könnten noch wesentlich höhere Abgaben für Ihren Grundbesitz bezahlen, wenn Sie keine Einkommensteuer zahlen müssten.

    Als Frührentner mit kleiner Rente muss ich doch keine Einkommensteuer zahlen. Aber Grundbesitzabgaben ans Finanzamt. Werden die Erhöht, müssen die Sozialkassen einspringen, also Sie als Steuerzahler.

  47. Eine Grundsteuer wäre theoretisch ganz praktisch, weil das Angebot an Land unelastisch ist und die Steuer deshalb stark auf den Preis wirkt und keinen massiven Wohlfahrtsverlust verursacht, wie das bei Konsum- und Einkommensteuer der Fall ist.

    Aber praktikabel ist das m.E. aus diversen Gründen nicht.

    Zum einen, weil die Steuerbehörde recht regelmäßig den Marktwert als Bemessungsgrundlage ermitteln müsste; ich wüsste nicht, wie man sowas mit vertretbarem Aufwand juristisch unanfechtbar hinbekommt; und wenn ich mich recht erinnere, war dieses Problem auch einer der Gründe, warum die Vermögenssteuer nicht mehr erhoben wird.

    Zum anderen hätte eine derart radikale Umstellung des Steuersystems auch erhebliche Verteilungseffekte, wie man an Herrn Krügers Beispiel sieht. Ein Teil der Steuerlast könnte vielleicht durch die dann mögliche Abschaffung der Mehrwertsteuer aufgefangen werden, aber sicher nicht alles. Im Prinzip wären die aktuellen Immobilienbesitzer bei Einführung die Gelackmeierten. Da die Eigenheimler in Deutschland eine ziemlich mächtige Gruppe sind, stellt sich schon die Frage, ob es für sowas eine politische Mehrheit gäbe.

  48. Bei mir im Haus sind fast alles Rentner, die sich vor 40 Jahren eine Eigentumswohnung zugelegt haben und die mühsam erspart haben. Viele davon beziehen nur eine kleine Rente und können sich Sonderumlagen der Hausgemeinschaft kaum leisten. Führt man jetzt noch eine Steuer für Grundbesitz ein, dann könnten die die Wohnungen nicht mehr halten, oder die Sozialkassen müssten einspringen mit Grundsicherung in Alter für die Kosten der Unterkunft. Schlechte Idee.

    Man kann höchstens Steuern für Grundbesitz, der mit EE bebaut ist einführen. Als Flächenausgleich. Gibt es ja jetzt schon. Aber in viel zu geringen Umfang.

  49. Links grüne Abzocke und Umverteilung durch Funktionäre, so sieht das Modell aus. Die Kuh schlachten, nicht pflegen und behutsam melken. Vererbarer Besitz stabilisiert eine Gesellschaft. Enteignungsgleiche Verfügung über den erarbeiteten Besitz anderer entwertet diesen. Die Bodenreform der DDR müssen wir nicht nachträglich als große gesellschaftliche Leistung darstellen.
    Ich wohne auf dem Land, hier gibt es fast nur Hausbesitzer, funktionierende Familien, viele Kinder, keine Kriminalität, freundlich aufgenommene Flüchtlinge ujnd sich mehrenden Wohlstand von Generation zu Generation.
    Die Grünen in BW haben die Grunderwerbsteuer bereits erhöht. Die Linken wollen ALLES von den „Besitzenden“ holen.
    Keiner denkt an das Ende der geschlachteten Kuh. Dabei füttert die Leistungskuh bereits heute alle Sozialleistungen.
    Wenn aber 60 % aus Sozialtransfer leben und so wählen, dann kippt das System, die Kuh ist geschlachtet. Die Funktionäre leben noch ein wenig länger gut.

  50. @Dirk Peeters: Eine Vermögenssteuer scheitert immer daran, dass es sogar noch schwieriger ist zu definieren was Vermögen ist als Einkommen. Eigentlich sollte weder Einkommen noch Vermögen besteuert werden, sondern ausschließlich der Konsum.

  51. @Robert Michael

    Die Besteuerung des Konsums (z.B. Umsatzsteuer) ist allerdings die sozial ungerechteste Art der Besteuerung.
    Selbst die Ärmsten im Land müssen konsumieren und bei diesem Modell erhebliche Steuern zahlen.

    Vermögen war schon mal ziemlich gut definiert, man hat die Vermögensteuer nur politisch gewollt auf Grund einer leicht zu regulierenden Bewertungsfrage in die Verfassungswidrigkeit laufen lassen, als Extrabonus für die Vermögenden im Lande.

  52. @Alonzo #47,

    Zum einen, weil die Steuerbehörde recht regelmäßig den Marktwert als Bemessungsgrundlage ermitteln müsste; ich wüsste nicht, wie man sowas mit vertretbarem Aufwand juristisch unanfechtbar hinbekommt; und wenn ich mich recht erinnere, war dieses Problem auch einer der Gründe, warum die Vermögenssteuer nicht mehr erhoben wird.

    Nein, muß sie nicht. Wann immer der Stadtrat einen Bebauungsplan ändert, um eine Investition zu ermöglichen (z.B. ein Neubaugebiet), legt er im Vorraus und für den Investor planbar fest, welcher qm-Satz an Flächensteuer für diese Bebauung gelten soll. Für Leute, die 40 Jahre in der selben Wohnung leben ohne je einen Bauantrag zu stellen, muß sich also nichts ändern.

    Kann natürlich sein, daß der Stadtrat der Inflation nicht traut, und den qm-satz statt in €uro in Silbertalern festlegt… 😉

  53. Ist Euch das Fasten auf den Denkapperat geschlagen…oder suchen manchen im Urlaub immer noch die Eier, die sie vor Jahren schon verloren haben?
    Egal…..dat Onkelchen hat wieder was Feines ausgegraben für euch.

    Die Zukunft der Energie

    Die aktuelle Strompreisanalyse des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) vom 22. Januar 2016 straft all jene Lügen, die vollmundig verkünden, die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2015 würde zu einer Beruhigung des Strompreises führen. …..
    --
    Und Vertriebe können nur noch 21 Prozent des Strompreises beeinflussen. Das heißt, wenn auch noch so marketingbezogene Vergleichsportale suggerieren können, dass ein Wechsel der Stromanbieter immense Einsparungen für den Verbraucher bringen kann. Unter dem Strich ist der Gewinn durch einen Wechsel eher marginal.

    Jup, da können alte Diehlen noch so knarren….die Verbrecher (Versorger) dürfen sich gerade mal um den mickrigen Anteil von 21% rumprügeln…..den Rest fressen Abgaben und Netze, die zudem immer teuerer werden, weil wir ja den Unsinnsstrom zu Unzeiten, massenhaft durch die Gegend schieben müssen.
    Interessant in diesen Zusammenhang ist wieder mal das aufmüpfige Bergvölkchen im Süden Deutschlands….mit den merkwürdigen Sitten und Gebräuchen, die ständig querschießen, wenn Mutti neue Befehle ausgibt….die Lederhosen- und Dirndelträger und Trägerinnen.

    Bayern benötigt eigentlich keine neuen Trassen zum Transit von Überschussstrom
    --
    Ein Schwerpunkt müsse deshalb in Zukunft auf den Möglichkeiten zur Systemintegration liegen: „Es funktioniert nicht“, so Ministerin Aigner, „wenn wir die Spitzen immer weiter erhöhen, ohne die Täler zu füllen

    Die linksregierten Nordländer pappen das Land mit Miefquirle voll…..und die doofen Bayern und Bäuerinnen…..wollen einfach nicht die temporalen Überschüsse ins Land lassen….wo bleibt da die Solidarität auf Länderebene?
    Zur Strafe…sollte Bayern noch mehr ins Töpfchen des Länderfinanzausgleichs einzahlen…..kann ja wohl nicht angehen, dat die unbedingt 5 GW gesicherte Leistung im Ländle stehen haben wollen und der Wind im Norden nur noch durch aufgeweichte Polit-Hirne weht.
    Dagegen müssen wir jetzt janz schnell die ultimative Waffe, in Form der Soziologie-Keule, aus dem Halfter ziehen, damit die Bayern endlich mal merken, wo der Frosch die Locken hat.

    „Die Energiewende wird häufig als ein technisches Projekt verstanden, bei dem die bestehende nukleare und fossile Energieerzeugung durch erneuerbare Energiequellen ausgetauscht werden soll. Aber sie ist vielmehr als das: Sie ist eine gesellschaftliche Transformation, die Konsum, Produktion und die Art, wie unsere Gesellschaft politische Entscheidungen trifft, nachhaltig prägen wird“, betont der Soziologe Ortwin Renn, Professor an der Universität Stuttgart und zweiter Sprecher der Allianz. „Ohne neue und effektive Formen der aktiven Beteiligung der Bürgerschaft an der Umsetzung der Energiewende wird es nicht gehen“.

    Ach übrigens….kleine süffisante Anmerkung zu den ständig rausposaunten EE-Erfolgsmeldungen….ick hab da auch noch etwas Senf zu….

    Zahl der Wohnungseinbrüche steigt um zehn Prozent

    Deutschlands Kampf gegen Einbrecherbanden ist erfolglos: Die Zahl der Fälle ist 2015 dramatisch gestiegen – auf mehr als 167.000. Auch die Verstöße gegen das Ausländerrecht nahmen rasant zu.

    Eine Nation, die nicht mal anseitsweise ihre Verbrecher in den Griff kriegt……..will mal eben ne ganze Gesellschaft transformieren?……..wollen uns die sogenannten non-intellektuellen Eliten für doof verkaufen……oder halten die Otto-Normal inzwischen für genauso bekloppt, wie sie es selber andauern vorführen?

    Onkel Heinz…….zur Fastenzeit beißt der Pittbull ganz besonders gerne mal in die eine oder andere Wade, selbst wenn sie Fade schmeckt.

  54. @ Heinz, #53:

    Zu blöd, dass die Einbrecherbanden keine alten PV-Anlagen klauen wollen, das wäre sogar ganz nützlich. Kleiner Hinweis an alle Langfinger, die hier mitlesen.
    🙂

  55. Age, age….einen hab ick noch……diesmal die Klimawarmen Briten…..und ihre Energiewende….

    „Energiewende“ in Großbritannien – oder Energiechaos?

    Keine ökologische Energiewende
    Allerdings besteht kein Grund zum Feiern, denn es handelt sich nicht um eine ökologische Energiewende. Subventionen für Biomassekraftwerke fielen schon im Juli 2015 dem Rotstift zum Opfer. Im Januar 2016 kündigte die Regierung die starke Senkung der Einspeisevergütung für Photovoltaikkraftwerke an. Ende März 2016 werden die Subventionen für kleine Photovoltaikanlagen auf Hausdächern gestrichen. Die Streichungen bzw. Kürzungen von Subventionen belasten die erneuerbaren Energien bereits schwer, doch die wachsende politische Unsicherheit darüber, wie es mit der Energiepolitik weitergeht, schreckt potentielle Investoren ab…..
    --
    Zusätzlich wurden Bauvorschriften für Windkraftanlagen so stark verschärft, dass der Bau großer und effizienter Windkraftanlagen unmöglich wird. De facto kommt dies einem Baustopp für Windkraftanlagen auf dem britischen Festland gleich.

    Statt dessen wollen die Briten im Jahre 2025 insgesamt 55% ihres Stromes mit……einen dreifachen Applaus bitte……Gaskraftwerken erzeugen. Blöd is nur….was passiert, wenn bis dahin die Gaspreise wieder explodieren?

    Hmm, was würde passieren….wenn 2017 in Deutschland der alte Polit-Filz kräftig durchgeschüttelt werden würde?
    Eins ist sicher in der Politik, besonders in der Energiepolitik……das nix sicher ist.

    Onkel Heinz…..was machen eigentlich Erzengel und kinderlose Muttchens, wenn sie arbeitslos werden?

  56. @Alfons Zitterbacke

    Hihi…..in meiner Gegend konzentrieren sich die Diebe lieber auf Solar-Großanlagen……is einfach effizienter, in einer Nacht schnell mal 300-400 Module abzuschrauben, als auf alten Dächern, unfallträchtig, verdreckte Platten zu klauen.

    http://www.pv-diebstahl.de/news

    Onkel Heinz……….bestimmt Menschen, die eine ganz schlechte Kindheit hatten

  57. Würde mich nicht wundern wenn die Banden aus Osteuropa bald in Deutschland durch die Gegend ziehen und die Stromleitungen/ Kupferleitungen zu den PV-Großanlagen abscheiden und die Alurahmen abbauen. 😉

    Einfacher geht Altmetallklau nun wirklich nicht.

  58. PS

    Und in der Nacht merkt es eh keiner, da die PV Anlagen erst am nächsten Morgen wieder Strom liefern würden. 😉

  59. @Micha
    Scheiß doch uff Solar….guck lieber Video…

    https://www.otv.de/ammersricht-energiewende-rueckenwind-geben-216685/

    Ätsch, jetzt hab ick Dir den Tag versaut…*grins und wech.

    Onkel Heinz……janz natürlich und nachhaltig, in die Holztischkante beißend

  60. Michael Krüger sagt # 57
    Würde mich nicht wundern wenn die Banden aus Osteuropa bald in Deutschland durch die Gegend ziehen und die Stromleitungen/ Kupferleitungen zu den PV-Großanlagen abscheiden und die Alurahmen abbauen.  geht Altmetallklau nun wirklich nicht.

    @Herr Krüger

    Das wäre das weit aus kleinere Übel, als wenn da Banden kämen und nur ein AKW i n die Luft jagen würden.

    MfG

  61. @Diehl

    Das wäre das weit aus kleinere Übel, als wenn da Banden kämen und nur ein AKW i n die Luft jagen würden.

    Wie denn? Mit Flugzeugen? Raketenwerfern?

  62. Wenn irgendwann irgendwelche Gangsterbanden mit Kriegswaffen in Deutschland rumlaufen sollten, ist des Öko´s einzige Sorge, dass eventuell ein KKW beschädigt werden könnte. lol.

  63. Zum Thema „religiöse Fanatiker und KKW“……mal nachfolgendes lesen…

    http://nuklearia.de/2016/03/27/terroralarm-im-kernkraftwerk/

    Wer also Angst hat, die würden in unseren KKW nennenswerten Schaden anrichten…..sollte sich lieber davor fürchten, was derzeit in Pakistan (Atombomben-Macht) so alles abgeht……wo doch schon das ferne Japan….bei vielen Deutschen Atombesorgten einen geistigen GAU ausgelöst hat.

    Übrigens…..diese Vollidioten wollen medienwirksam höchstmöglichen Schaden anrichten und sich nicht alle selber ausrotten, weswegen die lieber an Bahnhöfen, Kneipen und Flughäfen rumlungern…..mit ihrem komischen Gepäck.
    Das jetzt die Anti-Atomfreaks dat wieder als Bestätigung ihrer Angst hervorkramen…..ist zu offensichtlich fadenscheinig, das selbst mir das Zwerchfell droht, den Dienst zu versagen..

    Onkel Heinz…….ab in eure Erdhöhlen, ihr Öko-Spießer

  64. Nachlese zur „Atomkatastrophe“:
    http://www.novo-argumente.com/artikel/fukushima_evakuierung_ohne_nutzen

    .

    … und nochmal off-Topic zu Anorak:
    Beim BGE gibt es halt zwei gegensätzliche Grundpositionen. Die „linke“ geht vom Langzeitstudenten im 40sten Semester aus, dessen BAFöG doch bitte nie enden soll, und hoch genug sein soll, daß er menschenwürdig davon Leben kann, ohne je einen bezahlten Job anzunehmen (weil z.B. kellnern ja menschenunwürdig sei). Die „liberale“ Grundposition hingegen geht von einem Geringverdiener aus, der nur deswegen armutsgefährdet ist, weil Väterchen Staat an all den Dingen, die zum menschenwürdigen Leben dazugehören, mit Steuern und Abgaben mitverdienen will.

    Wenn wir also annehmen, der Warenkorb für einen Single mit 2-Zimmer-Mietwohnung läge (der Einfachheit halber) bei 1000€ und enthielte (inklusive Grundsteueranteil der Vermieters) 500€ an versteckten Steuern und Abgaben, (bei der derzeigen Staatsquote leider realistich) dann verlangt das „linke“ Modell, daß die kompletten 1000€ bedingungslos aus den 500€ von jemandem anders zu bezahlen seien, während das „liberale“ Modell nur verlangt, daß jemand, der eh am Existenzminimum lebt, doch die 500€ wieder zurückbekommt, die er dem Staat bereits dadurch, daß er lebt und wohnt und konsumiert, vorgestreckt hat. Das erstere Modell kann schon deswegen nicht „bedingungslos“ funktionieren, weil es schon extremster Unterschiede zwischen arm und reich bedürfte, damit überhaupt noch jemand da wäre, der das ganze bezahlt. Das zweite ist schlicht eine „Steuerrückerstattung ohne Steuererklärung“, welche die sozialen Folgen indirekter Steuern kompensiert. Wenn man einerseits die Armutsgrenze zu 50% des Durchschnittseinkommen annimmt und andererseits annimmt, daß Leute, die unterdurchschnittlich verdienen, keine nennenswerten Gelder in’s Ausland schaffen, dann reicht es, wenn die städtischen Finanzämter einfach 50% aller Konsum- und Immobiliensteuern gleich wieder an die Bürger der jeweiligen Stadt ausschütten, aus der die Steuern kamen…

    … dann steht halt weniger Geld für Biogas-Subventionen zur Verfügung. Müßte man vielleicht doch Fracking erlauben.

  65. @Dirk Peeters: Für den sozialen Ausgleich könnte man auch über andere Mechanismen sorgen, z.B. über ein BGE wie es Archophop vorschlägt. Die Vermögenssteuer wurde vor allem deswegen fallengelassen, weil ein wesentlicher Teil der Einnahmen wieder für Kosten verwendet werden mussten, um die Vermögenssteuer überhaupt zu erheben. Also vor allem wegen den Kosten die angefallen sind, um die Vermögen überhaupt zu erfassen. Wie hoch ein Vermögen ist lässt sich spätestens dann nicht mehr objektiv feststellen, wenn es für bedeutende Vermögensgegenstände keinen liquiden Markt gibt, wie es bei Immobilen und vor allem Unternehmen der Fall ist.

  66. @Arch #64 re: BGE

    Die „linke“ geht vom Langzeitstudenten im 40sten Semester aus, dessen BAFöG doch bitte nie enden soll, und hoch genug sein soll, daß er menschenwürdig davon Leben kann, ohne je einen bezahlten Job anzunehmen (weil z.B. kellnern ja menschenunwürdig sei). Die „liberale“ Grundposition hingegen geht von einem Geringverdiener aus, der nur deswegen armutsgefährdet ist, weil Väterchen Staat an all den Dingen, die zum menschenwürdigen Leben dazugehören, mit Steuern und Abgaben mitverdienen will.

    Ich darf mich vermutlich als „links“ bezeichnen und gehe nicht von irgendeiner „Modellperson“ aus, sondern von gesellschaftlichen Zielvorstellungen. Die für mich einleuchtende Zielbeschreibung des BGE hat der Chef der Drogeriekette „dm“ (also ein Unternehmer bar jeden Verdacht des Linksradikalismus) mal in einem TV-Interview gebracht:

    Das BGE dreht den Arbeitsmarkt um. Arbeitnehmer wären nicht mehr auf eine Arbeitsstelle angewiesen um zu überleben, da ihr Überleben und ein evtl. Vermögen bereits gesichert wären. Arbeit wäre für sie nur die Finanzierung für Zusatzkonsum, Aufbau von Ersparnissen für größere Projekte, und/oder Selbstverwirklichung. Sie würden sich ihren Job danach aussuchen können, ob er diese Bedürfnisse erfüllt, ohne jeden Zeitdruck. Das würde dazu führen, dass nicht Arbeitnehmer sich bei Unternehmen bewerben, sondern umgekehrt Unternehmen bei Arbeitnehmern. Sie müssen damit werben dass die Arbeitsbedingungen attraktiv sind, dass die sozialen Verhältnisse fair sind, und die Arbeit Spaß macht. Die Gehälter würden im Gegenzu wahrscheinlich niedriger ausfallen als derzeit.

    Das ist eine Super-Zielvorstellung. Deshalb, aber nur deshalb, finde ich das BGE a priori ein interessantes Konzept. Leider wäre das Modell sehr teuer, derzeit vermutlich nicht finanzierbar, und einige der -- wenn auch begrüßenswerten -- Paradigmenwechsel würden unerwartete Probleme in einigen Bereichen nach sich ziehen. Deswegen bin ich da sehr skeptisch.

    Aber gehen wir mal davon aus wir wollten das, wäre ein BGE in einer Höhe notwendig, das für sich allein das Überleben sichert. D.h. eine typische Wohnungsmiete (bzw. deren Anteil einer Mehrzimmerwohnung), Nahrung, Kleidung, Verkehrsmittel und Kultur auf bescheidenem Niveau, und Krankenversicherung (AL-Versicherung und Altersabsicherung nicht, die entfallen ja unter BGE-Bedingungen). Dafür braucht man 800 -- 1000 EUR bei derzeitigen Preisen, Minimum. Mit 600 EUR ist das nicht abbildbar, man wäre trotzdem zum Hinzuverdienen gezwungen, und damit auch zur Unterwerfung unter den jetzigen arbeitgeberdominierten Arbeitsmarkt. Aber nur wenn dieser Zwang ganz wegfällt, ist die ganze Sache interessant.

  67. #58 Michael Krüger sagt,
    „Und in der Nacht merkt es eh keiner, da die PV Anlagen erst am nächsten Morgen wieder Strom“

    Die PC-Module und Kabel „hängen“ ja normalerweise an einer Fernüberwachung und werden da welche in der Nacht abgebaut kommt ja ein Alarmanruf.
    Das ist ja bei den Anlagen die ich so kenne Standard.
    Die wo das nicht machen sind selbst schuld wenn man denen Kabel und Module abbaut, da habe ich kein Mitleid.

    #############

    „Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz!“

    Zumindest beim Strom ist das Thema Flächenbilanz keines, da sehen ja genügend Dach und Fassadenflächen zur Verfügung um ca. gesamten Strombedarf der BRD zu decken (in kWh).

    Der Nettostromverbrauch in D ist so um 600 TWh im Jahr (600.000.000.000 kWh/a)
    1 kWp PV bring bei der Verwendung von Dächern in Ost, Süd, Westausrichtung und die Südfassaden ca. 800 kWh/Jahr.
    600.000.000.000 kWh/a / 800 kWh/a = 750.000.000 kWp müssten im Deutschland installiert werden.
    Für 1 kWp werden ca. 7 m² Fläche benötigt.
    750.000.000 kWp * 7m² = 5.250.000.000 m² (5.250 km²) reichen aus um Deutschland, zumindest rechnerisch mit Strom zu versorgen.

    Wie hoch ist nun eigentlich der Flächenbedarf der besehenden Gebäude in Deutschland?
    Statistisches Bundesamt 2014, Gesamte Siedlungs- und Verkehrsfähigen ca. 48.600 qkm.
    Statistisches Bundesamt 2014 ca. 25.000 qkm (Gebäude und Freiflächen)
    Wie groß sind jetzt eigentlich nur die reinen Gebäudeflächen?
    Da habe ich nichts vernünftiges gefunden.
    Ich vermute das so 20 bis 30 % der 25.000 qkm auch tatsächlich mit Gebäuden bebaut sind und die benötigten ca. 5.250 qkm auch bereits vorhanden sind.

    Man kann aber nicht jedes Dach oder jede Fassade nutzen, Denkmalschutz, Beschattung usw. aber die Vorhandenen Gebäude reichen so in etwas aus die Jahresstrommenge aus PV zu erzeugen.

    Strom nur aus PV zu machen macht auch keinen Sinn, da müssen auch noch einige Windräder und die anderen EE- Geschchten mit an den Start.

    Für die Dunkelflaute muss man eben noch Gas oder Öl im BHKW umwandeln in Wärme und Strom.
    Nicht nur einfach verbrennen im Gas oder Öl-Brenner, da hat man ja nur die Wärme.

    mfg

  68. @Blindes Huhn findet wieder kein Korn

    600.000.000.000 kWh/a / 800 kWh/a = 750.000.000 kWp müssten im Deutschland installiert werden

    Ober-Mega-Nonsens-Bullshit…..jedes arme Milchmädchen würde sich greinend im Grabe umdrehen, wenn sie diese Rechnung lesen müsste.

    700 GWpeak Solarleistung……wenn da im Sommer auch nur 80% Strom hinten raus kommen würden….müsste das deutsche Stromnetz zum Mittag….560 GW Leistung aufnehmen, bei einer momentanen Last von gerade mal 50 GW.
    Merkste was…..oder willste weiterhin merkbefreit den Super-Öko spielen?
    So…..da auch eine Solarzelle nur ein „halbes Kraftwerk“ darstellt…..musste noch immens gewaltigen Speicher dazurechnen….auch flächenmäßig……einschließlich des gewaltigen Netzausbaus, um mal eben 560 GW Strom durch die Gegend zu schubsen….und schon is Deine Rechnung nicht nur an den Haaren herbeigezogen, sondern absolut abseits jeder Realität.
    Michas Rechnung geht aber von realistischen Annahmen aus…..wesegen er Recht hat und nicht Du…..übrigens, ich glaube unser Peter Heller hatte vor einiger Zeit einen ähnlich gelagerten Artikel dazu….müsste ick mal im Archiv rumstochern, oder Micha guckt mal schnell nach.

    Für die Dunkelflaute muss man eben noch Gas oder Öl im BHKW umwandeln in Wärme und Strom.
    Nicht nur einfach verbrennen im Gas oder Öl-Brenner, da hat man ja nur die Wärme.

    Übrigens, blindes Urkorn…..wat will ick mit soviel Wärme, wenn ick die nich los kriege?
    Willste etwa das Land, zusätzlich zum Stromnetzausbau auch noch flächendeckend mit Fern/Nahwärmenetze überziehen? Oder meinst Du ineffiziente Eigenheim-BHKW´s……die ohne großem thermischen Speicher auch nur das Geld aus dem Fenster werfen?

    Boah ey…wann befreit man uns endlich von diesen unwissenden, technisch unbeleckten….Laien-Öko-Energiewendlingen?

    Onkel Heinz…….Bullshit am Montag, vertreibt Sonne und Schontag.

    PS. In dieser Woche kommt die Sahara in Form von Staub vorbei…..ich prognostiziere jede Menge verdreckter Solaranlagen, ätsch.

  69. @Körner

    Viel Spaß dabei die 50% der Siedlungs- und Verkehrsfläche in der BRD mit PV zu überbauen, mit Speichern, und 100% davon ohne Speicher.

    Ich sehe schon die Bürgerinitiativen, Mieter, deren Mieten steigen und Wohnungseigentümer und Eigentümergemeinschaften auf den Straßen.

    Zudem sind PV-Dächer eine abstimmungspflichtige Baumaßnahme auf Dächern von Eigentümergemeinschaften. Die Landgerichte werden mit Klagen überrollt werden.

  70. @ Körner, 67:

    Rechnen Sie doch mal mit der tatsächlichen Leistung, nicht mit der theoretischen bei 25 Stunden Sonnenschein pro Tag. Können Sie mit PV-Anlagen auf Ihrem Dach bzw. Ihrer Fassade Ihr eigenes Haus mit Strom versorgen? Vermutlich nicht. Und was im Kleinen schon nicht funktioniert, funktioniert im Großen erst recht nicht; auch wenn die Transformations-Freaks das wohl nie kapieren werden.

  71. @anorak,

    interessant, daß Sie Götz Werner erwähnen. So, wie ich ihn vor 10 Jahren verstanden hatte, war sein Weg zur „Idee Grundeinkommen“ folgender:
    1. aus seiner Erfahrung im Einzelhandel: sämtliche Steuern und abgaben stecken irgendwo in den Preisen, aber nur die MwSt wird offen und ehrlich auf dem Kassenbon ausgedruckt
    2. wenn man der Einfachheit halber sämtliche Steuern in der MwSt zusammenfassen würde, wäre das die Hälfte des Brutto-Preises. Wie asozial!
    3. um die ärmeren unter den Verbrauchern, die all ihr Geld für den Konsum brauchen, nicht überproportional auszunehmen, muß der Staat den Leuten etwas zurückgeben -- einfach, unbürokratisch, bedingungslos.
    … von dem Punkt aus hat Herr Werner sich immer mehr in die Idee hineingesteigert. Ich hab mich seinerzeit auch dafür begeistern können, aber die Idee, daß die „eine unbürokratische Steuer“ ausgerechnet die MwSt sein soll, hat mich nur so lange überzeugt, bis ich selbst eine Umsatzsteuervoranmeldung ausfüllen mußte, weil meine Ich-AG tatsächlich mehr als 17.500€ Jahresumsatz hatte (irgendwovon muß ich meine Familie ernähren, und allein die PKW-Kosten fressen ca. 1/3 des Umsatzes wieder auf)

    Die ganze staatliche Datensammelwut (wann hat wer von wem wieviel Geld für welche Arbeit bekommen) ist dermaßen unverschämt, daß ich inzwischen Steuern vorziehe, die keine regelmäßige Erklärung erfordern, sondern nur eine einmalige Anmeldung -- wie die KFZ-Steuer. Und aus dem Spiel „Monopoly“ habe ich gelernt, daß nur solches Vermögen auch Rendite erwirtschaftet, das an irgendeinem Standort auch Gebäude beinhaltet… das Spiel hieß nicht umsonst zuerst „the landlord’s game“

    Ach ja, wenn Sie meinen, als Unternehmer, oder gar Arbeitgeber hätte man es gut, dann werden Sie doch einer! Gründen Sie eine Firma -- noch ist es nicht verboten…

  72. @Archophob #71

    Ich hab seine Vorschläge zur Finanzierung absichtlich weggelassen, weil ich den Teil auch nicht gut fand. Wenn ich es richtig verstehe will er alles über die Mehrwersteuer finanzieren, was ich natürlich nicht gutheiße. Sozial gerecht ist, auch unter BGE-Bedingungen, die Besteuerung von Einkommen und Unternehmensgewinnen, nicht von Konsum. Ich kann daran nichts Schlimmes daran finden wenn dafür das Einkommen ermittelt wird.

    Spielt aber keine Rolle für die benötigte Summe. Wenn wir jedem Erwachsenen ein BGE von sagen wir 1000 EUR/mtl. zahlen wollten, macht das 60 Mrd EUR im Monat oder 720 Mrd EUR im Jahr. Das ist das 6-fache des jetzigen Sozialhaushalts, mehr als das Doppelte des gesamten Bundeshaushalts und fast ein Viertel des gesamten BIP. Das geht einfach volumenmäßig nicht.

    Ach ja, wenn Sie meinen, als Unternehmer, oder gar Arbeitgeber hätte man es gut, dann werden Sie doch einer! Gründen Sie eine Firma — noch ist es nicht verboten…

    Geben Sie mir mal 5 Mio Kredit.

    Aber ehrlich gesagt ist das nicht das Thema. Leicht haben wir es vielleicht alle nicht, aber Arbeitnehmer und noch mehr Arbeitslose sind regelmäßig die Schwächen und haben daher die meisten Nachteile. Außerdem bilden sie die Mehrheit. Gesetzgebung und Regierung in einem demokratischen & sozialen Gemeinwesen sollten daher parteiisch auf ihrer Seite stehen. Leider ist das nicht was wir haben.

  73. anorak,

    nur weil Sie etwas „sozial“ finden, ist es noch nicht „gerecht“. Unternehmen zahlen keine Steuern, Unternehmen führen Steuern ab aus dem Geld, das Sie von ihren Kunden bekommen -- die von Ihnen propagierten „Unternehmenssteuern“ stecken also ebenso in den Endverbraucherpreisen mit drin wie die MwSt, nur weniger transparent.

    Trotzdem finde ich es einfach sch…e, wenn die Sachbearbeiterin im Finanzamt genauer über meine Situation Bescheid weiß als meine eigene Mutter. Das geht die einfach nichts an.

    Die 720 Mrd würden natürlich auch das Geld inkludieren, was heutzutage in den „Sozialabgaben“ steckt -- wer so ein großzügiges BGE bekommt, kann sich eine PKV leisten und braucht keine zusätzliche gesetzliche Rente. Insofern hat G. Werner schon recht, wenn er die Gesamtsumme nicht mit dem Bundeshaushalt vergleicht, sondern mit der Staatsquote.

    Wenn Ihre Geschäftsidee nur mit 5 Mio Risikokapital funktioniert, müssen Sie ihren Betrieb halt in den USA gründen wie Larry Page und Sergey Brin. Mein Betriebskapital besteht aus einem Auto, ein bißchen Werkzeug aus dem Baumarkt und meinem Talent, Maschinen zum Funktionieren zu bringen. Letzteres ist unbezahlbar und nicht durch Angestellte zu ersetzen. Welches Talent haben Sie?

  74. Hallo Herr Heinz Eng #68

    Es ging ja in der Überschlagrechnung (#67) grundsätzlich darum ob es möglich ist die Strommenge auf den bereits genutzten Flächen zu schaffen ist.

    Es gibt ja nicht nur die 25.000 qkm (Gebäude und Freiflächen) von der Gesamten Siedlungs- und Verkehrsfähigen von ca. 48.600 qkm kann man ja auch noch den einen oder andern qkm nutzen für die EE-Stromherstellung.
    Bei PV werden ja nur ca. 5.250 qkm gebraucht.

    Die Energiewende (bei Strom) scheitern nicht an den Flächen in Deutschland, da ist genügend vorhanden.

    Also die Menge an kWh’s die „geerntet“ werden können ist ausreichend, das ist kein Problem, da gibt es aber noch andere Baustellen die noch nicht gelöst sind.

    Verteilung, Speicherung, Rechtssicherheit, Bürokratieabbau, um nur einige zu nennen.

    Gruß

  75. @Klaus Körner #74

    da gibt es aber noch andere Baustellen die noch nicht gelöst sind.
    Verteilung, Speicherung, Rechtssicherheit, Bürokratieabbau, um nur einige zu nennen.

    Sie blicken der traurigen Wahrheit in’s Gesicht und erkennen Fakten.
    Diese von Ihnen genannten „Baustellen“ sind eigentlich die wichtigsten und größten Baustellen, gegen die BER ein Kindergarten ist.

  76. @ Archophob, 73:

    nur weil Sie etwas „sozial“ finden, ist es noch nicht „gerecht“. Unternehmen zahlen keine Steuern, Unternehmen führen Steuern ab aus dem Geld, das Sie von ihren Kunden bekommen — die von Ihnen propagierten „Unternehmenssteuern“ stecken also ebenso in den Endverbraucherpreisen mit drin wie die MwSt, nur weniger transparent.

    Nur ganz kurz, weil das schon sehr vom Thema weggeht*: Wer die Steuerlast „trägt“, also tatsächlich bezahlt, hängt eigentlich mehr von der Marktsituation als von der Art der Besteuerung ab. Ein Unternehmen das ein gewisses Alleinstellungsmerkmal bzw. eine gewisse Marktmacht hat, kann eine Steuer (egal ob Umsatz-, Gewerbe- oder Einkommensteuer des Eigentümers) recht gut einpreisen -- also die Kunden bezahlen lassen. Ansonsten geht die Steuer zu Lasten der Unternehmer.

    Was ich hier weitaus wichtiger finde ist die Tatsache, dass Unternehmen ja keine autonome Lebensform sind sondern letztenendes immer Privatleuten gehören. Und die Bezahlen ja Einkommensteuer auf Gewinne, die sie mit dem Unternehmen machen. Im Prinzip haben wir dann ein relativ kompliziertes System, in dem die Gewinne aus Investments teils gar nicht, teils dreifach besteuert werden, was zu vielen unsinnigen Konstrukten (die Briefkastenfirmen sind ja gerade in den Medien) führt.

    M.E. ist die Sache einfach: Es wird am Ende sowieso immer ein Privatmensch besteuert, und so sollte man das auch halten, um Unternehmen auch international wettbewerbsfähig halten zu können. Und wie die Privatmenschen-Besteuerung dann konkret aussieht, ist im Prinzip ein Trade-Off zwischen Effizienz und Sozialstaat.

    *sorry, kürzer ging`s nicht 😉

  77. @Blindes Urkorn

    Die Energiewende (bei Strom) scheitern nicht an den Flächen in Deutschland, da ist genügend vorhanden.

    Diese Aussage ist nun mal falsch…..auch wenn Du diesen Bullshit noch 10 mal wiederholst.
    Ich sprach von „halben“ Kraftwerken…..und Du unterschlägst weiterhin die nötigen Speicher…..und dessen Flächenbedarf….so wird dat aber nix mit Deiner Behauptung, die Du hier ständig wiederkäust.

    Übrigens „Rechtssicherheit“…….im Auto hätte ick heute fast einen Lachanfall bekommen bei folgender Meldung:

    Kein Schadensersatz für ENBW wegen Atomausstieg

    Der Energiekonzern ENBW hat mit seiner Atomklage gegen den Bund und das Land Baden-Württemberg wegen des Atom-Moratoriums 2011 eine juristische Schlappe erlitten. Das Landgericht Bonn wies die Klage am Mittwoch ab. ENBW hatte vor dem Gericht 261 Millionen Euro Schadensersatz vom Bund und vom Land Baden-Württemberg für die Abschaltung von zwei Atomkraftwerken nach der Atomkatastrophe im japanischen Fukushima im Jahr 2011 durchsetzen wollen. Das scheiterte aber: Der Versorger habe damals nicht sofort gegen die Abschaltung geklagt, erklärte das Gericht zur Begründung seines Urteils. Die Karlsruher können innerhalb eines Monats Berufung gegen die Entscheidung einlegen.

    Tja, da ham die Duckmäuser der EnBW nun den Salat…..weil sie 2011 zu feige waren sofort Widerspruch anzumelden….bleiben sie heute auf den Kosten sitzen….und mit Ihnen auch olle Kretschmann und das Bundesland B-W als Hauptanteilseigner dieses Konzerns.
    Schadet den Typen ganz recht…..wie auch bei der sogenannten Energiewende…..die sie an den Rand des Ruins treibt….anstatt rechtzeitig aufzubegehren, wenn eine überlebenswichtige Infrastruktur zu einen Experimentierbaukasten von grünen und technikfeindlichen Weltverbesserern mutiert, ham se nur feige den Schwanz eingezogen wegens der manipulierten öffentlichen Meinung.

    Aber solange sich jede Menge nützlicher Idioten bei den Medien und dem Internet rumtreiben….und jedem mit einen Scheißesturm überziehen, der es sich wagt, den Bullshit zu kritisieren…….werden wir unsere Stromversorgung täglich tiefer in den Abgrund schieben…..bis es knallt.
    Und dann…..bitte….kommt nicht auf die Idee uns die Schuld in die Schuhe zu schieben…..dann wedle ich lächelnd mit den Krankenschein vor euer Gesicht rum und lass euch die Scheiße wieder grade biegen, die ihr uns eingebrockt habt.

    Wer zuletzt lacht…….hat Recht gehabt, denk an meine Worte, wenn Du eines Tages im Winter im dunklen und kalten Haus sitzen wirst.
    Onkel Heinz………….bisweilen ziemlich abgebrüht.

  78. @Heinz #77
    Diehlenbretter und Körnerfresser haben da im Verständnis Defizite… 😀

  79. Leschs Kosmos hat die Lösung für die Energiewende

    Körner kann aufatmen 😉 Kein Ringwallspeicher, sondern die KKW selbst werden Zwischenspeicher 😉

    Ich glaube, jetzt knallen alle Idioten durch, für ihr Geld müssen sie immer größeren Unsinn verbreiten, damit Körners und Diehls Gehirnwäsche hält. Hirninsuffizienzen greifen um sich 😉

  80. @W.Rassbach #79

    Hirninsuffizienzen greifen um sich

    Das setzt aber voraus, dass Hirn existiert, und genau da regen sich meine Zweifel.
    Blutregen gibt es wirklich, gerade aktuel im SO von DE, nötig wäre aber mal einer, der Hirn verteilt !
    😀

  81. Wer das Lesch Video nicht aushält, der KKW Umbau der grünen Spinner kommt etwa ab min. 25

  82. Herr Krishna Gans sagt in #75
    „Sie blicken der traurigen Wahrheit in’s Gesicht und erkennen Fakten.
    Diese von Ihnen genannten „Baustellen“ sind eigentlich die wichtigsten und größten Baustellen, gegen die BER ein Kindergarten ist.“
    ————————————————————————————

    Sind das überhaupt Baustellen heute und in der Zukunft?

    Bei einen Ausbauziel der Bundesregierung von ca. 45% für EE-Strom und den Überangebot von Strom in Deutschland braucht man sich über eine Speicherung von EE-Strom keine Gedankten zu machen.

    Quartalspreis an der Strombörse von ca. 2,5 Cent/kWh und das in der Dunkelflaute.
    https://www.energy-charts.de/price_de.htm

    Strom ist an der Börse so günstig wie noch nie zu bekommen, da sich nur im Ansatz über die großflächige Speicherung von Strom Gedanken zu machen ist vollkommen an der heutigen Realität vorbei.

    Übrigens ist die Stromnachfrage in Deutschland noch nie geringer gewesen als die Stromproduktion der EEG-Anlagen und dieser soll ja vorrangig in Deutschland eingesetzt, verbraucht werden.

    Wird der komplette EEG-Strom verbraucht, so wie gesetzlich ja vorgeschrieben gibt es auch keine kWh’s die man speichern kann, zumindest heute nicht und auch nicht in den nächsten Jahren.

    Ein umstellen auf 100% EE-Strom ist ja nirgends bei den herrschenden in der BRD vorgesehen, in den nächsten, 20, 30 Jahren.

    Gruß

  83. Körner #82,

    Bei einen Ausbauziel der Bundesregierung von ca. 45% für EE-Strom und den Überangebot von Strom in Deutschland braucht man sich über eine Speicherung von EE-Strom keine Gedankten zu machen.

    Strom ist an der Börse so günstig wie noch nie zu bekommen, da sich nur im Ansatz über die großflächige Speicherung von Strom Gedanken zu machen ist vollkommen an der heutigen Realität vorbei.

    Wird der komplette EEG-Strom verbraucht, so wie gesetzlich ja vorgeschrieben gibt es auch keine kWh’s die man speichern kann, zumindest heute nicht und auch nicht in den nächsten Jahren.

    Ihre Gehirnwäsche möchte ich nicht haben…. Sie sind komplett physikalisch ahnungslos und heben wahrscheinlich keine Chance, dies zu erkennen.

  84. thank you cery much…a

  85. @82, Klaus Körner:

    Strom ist an der Börse so günstig wie noch nie zu bekommen, da sich nur im Ansatz über die großflächige Speicherung von Strom Gedanken zu machen ist vollkommen an der heutigen Realität vorbei.

    Her Körner, ich möchte Sie nicht beleidigen, aber was Sie da von sich geben, ist haarsträubend. Ihnen scheint in keinster Weise der Unterschied zwischen einer betriebs- und volkswirtschaftlichen Betrachtung geläufig zu sein, auch nicht das Funktionsprinzip einer Börse.

    Wenn an der Börse etwas günstig wird, heißt das, dass es mehr Angebot als Nachfrage gibt, aber es heißt deswegen nicht, dass der dargestellte Preis auch nur irgendwas mit den Gestehungskosten zu tun hätte.

    Wie man so einen einfachen Zusammenhang nicht begreifen kann, ist mir ein Rätsel.

    Vielleicht sollte die Regierung ein BVA (Brötchen für alle) Programm auflegen. Brotbackautomaten über die KFW fördern, die erzeugten Brötchen zum Festpreis vergüten, und an der Brötchenbörse werden die dann fast verschenkt, weil es viel zu viele davon gibt. Normale Bäcker müssen erstmal die Brötchen der Hobbybäcker zwangsweise annehmen und verkaufen. Und dadurch sind dann die Kosten für ein Brötchen in der Herstellung gesunken.

    Wie kann man nur, mit Verlaub, so dermaßen daneben denken?

  86. Herr PeterD,,
    ich möchte Sie nicht beleidigen, aber was Sie da von sich geben, ist haarsträubend, in #85.

    Ihnen scheint in keinster Weise der Unterschied zwischen einer betriebs- und volkswirtschaftlichen Betrachtung geläufig zu sein, auch nicht das Funktionsprinzip einer Börse.

    An der Börse kann man Sachen kaufen zu bestimmten Zeiten und den bestimmten Preisen und die sind eben an der Strombörse seit längeren zische 0 und 4 Cent/kWh.

    Einen eklatanten Unterschied zwischen einer betriebs- und volkswirtschaftlichen Betrachtung gibt es eigentlich nicht.
    Verhalten sich die Unternehmen nicht Betriebswirtschaftlich ist auch schnell mit den dazugehörigen Volkswirtschaft Schluss, da die Betriebe Pleite sind.
    Beachtet eine Volkswirtschaft die wirtschaftlichen Gegebenheiten nicht ist auch über kurz oder lang mit den Betrieben Schluss.

    „Peter D sagt in #85
    Wenn an der Börse etwas günstig wird, heißt das, dass es mehr Angebot als Nachfrage gibt, aber es heißt deswegen nicht, dass der dargestellte Preis auch nur irgendwas mit den Gestehungskosten zu tun hätte.“

    Das ist doch klar das der Börsenbreis nichts mit den Gestehungskosten zu tun hat.
    Zum Beispiel, Rohöl kosten an der Börse mal 100 € und ein Jahr später koste das „Fass“ nur noch 30 €, obwohl die durchschnittlichen Förderkosten so um die 50 € liegen.

    Herr Peter D, wie man so einen einfachen Zusammenhang nicht begreifen kann, ist mir ein Rätsel, Zeitung lesen oder TV-Nachrichten helfen da weiter.

    „#85 Und dadurch sind dann die Kosten für ein Brötchen in der Herstellung gesunken.“

    Da muss nur der Bäcker die richtigen Schlüsse draus ziehen.
    1. Weniger oder keine Brötchen herstellen, die kosten der angenommen Brötchen bekommt der Bäcker ja von Verbrauchernaher wieder. Die Kosten für den Brötchenankauf werden an den Endkunden ja weitergegeben, genauso wie beim EEG.
    Für den Bäcker stellt der Zwangsankauf von Brötchen ja kein Betrieblichen -ausgaben da am ende des Tages.

    2. Der Bäcker muss sich umstellen von der Herstellung der Brötchen zum Händler für Brötchen sonst geht er unter, wenn er nur auf die Brötchen Herstellung setzt.
    Der Bäcker muss noch andere Sachen „backen“ und nicht nur Brötchen, Kuchen, Torten usw.

    Die Übertragung vom Becker aus die jetzigen Kraftwerke können Sie ja selber vornehmen, was da zu machen ist.

    Gruß

  87. @86, Körner,

    Herr PeterD,,
    ich möchte Sie nicht beleidigen, aber was Sie da von sich geben, ist haarsträubend, in #85.

    Das ist doch nur eine winzige Meinungsverschiedenheit.

    Aber um es kurz zu machen: Sie scheinen der Ansicht zu sein, Strom könne man wie Rohöl in Fässer und Tanker abfüllen, und ihn dann weltweit zu vertreiben. Wenn Sie diesen kleinen Gedankenknick nicht gerade biegen können, wird unsere kleine Diskrepanz in der Sichtweise bleiben. Und ohne vorlaut zu sein: Ein Handbuch der Physik, ev. noch eines bez. Elektrotechnik der Kraftwerke wäre spannende Lektüre.

  88. P.S.: Vergaß ich ganz, alle Vergleiche hinken ja meist. Auch der mit meinen Brötchen. Um ihn etwas realistischer zu machen noch zwei Bedingungen dazu: Wann gebacken werden darf, bestimmt eine staatliche Lotteriestelle. Dass jeder immer zeitnah genügend Brötchen hat, sei etwas, was unseren Wohlstand sichert. Deswegen werden die bisherigen Großbäcker verpflichtet, stets in Bereitschaft zu sein. Falls das Los mal ungünstig ist.

  89. PeterD #87,

    Strom könne man wie Rohöl in Fässer und Tanker abfüllen, und ihn dann weltweit zu vertreiben.

    diesen Eindruck habe ich bei Körner auch, er scheint physikalisch völlig desorientiert zu sein.

    In Schilda hätte er aber nicht mitgemacht, als sie Licht in Eimern ins Rathaus trugen. Umsonst würde er nicht arbeiten.;-)

    Jetzt warte ich bis wir in Deutschland Atomstromweichen, Spannungsabfalleimer und Frequenzbiegezangen verkaufen.

  90. Ich hätte auch ne Bäcker-Lösung…
    Er macht seine Bude zu, entlässt sämtliche Mitarbeiter und lebt fortan……mit Hartz 4 weiter.

    Brötchen?…..sollen doch die Leute selber sehen, wie sie an Brötchen kommen, wat geht ihn dat noch an.
    Wenn dann alle konventionellen Bäcker die selbe Lösung favorisieren……guckt das Volk halt blöd aus der Wäsche, na und…..die wollten es ja so haben, gelle.

    Onkel Heinz………mampft fortan nur noch Kuchen

  91. Sehr geehrter Herr Krueger,
    im Beitrag „Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz“ zitieren Sie Zahlen unserer Publikation „Erneuerbare Energien 2020. Potenzialatlas Deutschland“ und folgern daraus, dass die Energiewende nicht möglich sei. Diese Folgerung ist so nicht nachvollziehbar bzw. Sie haben einiges nicht berücksichtigt bzw. auch handwerkliche Fehler gemacht. Da ich auf Ihrer Seite Ihre Emailadresse nicht finden konnte, die Antwort auf ihre „Annahmen“ hier im Kommentar.

    • Ihre erste Annahme, dass der Endenergieverbrauch seit 1990 und in den vergangenen 15 Jahren nicht gesunken sei, ist nicht korrekt. Tatsächlich lag er 1990 bei 2.631 Mrd. kWh, 2000 bei 2.565 Mrd. kWh und 2014 nur noch bei 2.402 Mrd. kWh, was einem Rückgang um fast 10 % entspricht. Siehe: http://www.bmwi.de/DE/Themen/Energie/Energiedaten-und-analysen/Energiedaten/energiegewinnung-energieverbrauch.html. Energieeffizienz und Energieeinsparung müssen durchaus schneller vorangehen. Ein großer Teil davon soll durch Gebäudeeffizienz, Verkehrsvermeidung und Verlagerung erreicht werden. Eine Deindustrialisierung ist deshalb nicht zu erwarten.
    • Im dritten Abschnitt haben Sie Stromerzeugung und Stromverbrauch verwechselt. Der Anteil am Stromverbrauch lag 2015 bei 32,6 %, nicht 30 % (das gilt für die Stromerzeugung).
    • Im zitierten Potenzialatlas sind die Strombeiträge der Offshore-Windenergie nicht berücksichtigt. Diese hätten Sie in Ihrem Gedankenspiel einbeziehen müssen, ebenso wie die Wasserkraft.
    • Die Photovoltaik und die Solarthermie lassen sich sehr gut in bestehende Bauwerke und andere bereits versiegelte Flächen integrieren und werden deshalb kaum zusätzlichen Flächenbedarf beanspruchen.
    • Bei der Berechnung für den Flächenbedarf der Windenergie sind auch die Abstandsflächen mit einberechnet. Diese sind für eine anderweitige Nutzung nicht verloren, für z.B. Land- und Forstwirtschaft, im Gegensatz zum Flächenbedarf der Braunkohle. In einem Szenario für eine 100%-ige Stromversorgung aus Erneuerbaren Energien gehen wir von einem Flächenbedarf von 540.120 ha aus, was 1,5 % der Landesfläche entspricht. Die Stromerzeugung läge dann bei 234 Mrd. kWh. Siehe: https://www.unendlich-viel-energie.de/media/file/390.AEE_Neue_Stromwelt_mrz15_Final.pdf. Das Umweltbundesamt geht von einem verfügbaren Potenzial in Höhe von 4,9 Mio. ha (13,8 % der Landesfläche) aus und einem möglichen Stromertrag von 2.900 Mrd. kWh aus. Für eine stärkere Nutzung von erneuerbar erzeugtem Strom im Wärme- und Verkehrssektor wäre also noch viel Luft nach oben. Siehe: https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/378/publikationen/potenzial_der_windenergie.pdf
    • Den größten Flächenbedarf hat die Bioenergie. Das für den Energiepflanzenanbau nutzbare Flächenpotenzial beläuft sich nach einer zurückhaltenden Abschätzung des DBFZ auf rund 2,7 Mio. Andere Studien gehen von bis zu 4 Mio. ha aus. Sie gehen für den Fall, wenn die Sonne nicht scheint und der Wind nicht weht, davon aus, dass nur Biomasse und Speicher in Frage kommen. Diese beiden Optionen sind aber nur ein Teil im Konzert der Flexibilitätsoptionen. Es gibt auch weitere Optionen, wie Lastmanagement.

    Natürlich beanspruchen Erneuerbare Energien Fläche und werden vielerorts das Landschaftsbild prägen. Die Energiewende wird daran aber nicht scheitern. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung. Ich würde mich freuen, wenn Sie auch bei Ihren eigenen Publikationen „skeptisch“ sind und ihre Annahme überprüfen bevor sie diese veröffentlichen.

    Mit freundlichen Grüßen
    Nils Boenigk
    stellvertretender Geschäftsführer
    Agentur für Erneuerbare Energien

  92. Sehr geehrter Herr Krueger,

    wir wurden auf Ihren Beitrag „Warum die Energiewende scheitern wird. Die Flächenbilanz“ aufmerksam gemacht. Darin zitieren Sie Zahlen unserer Publikation „Erneuerbare Energien 2020. Potenzialatlas Deutschland“ und folgern daraus, dass die Energiewende nicht möglich sei.

    Leider sind viele Ihrer Annnahmen falsch. Ich würde mich über eine Kontaktaufnahme Ihrerseits freuen. Meine Emailadresse haben Sie ja.

    Viele Grüße.

    Nils Boenigk
    stellvertretender Geschäftsführer
    Agentur für Erneuerbare Energien
    Invalidenstraße 91, 10115 Berli

  93. @Nils Boenigk

    Leider sind viele Ihrer Annnahmen falsch.

    Sehr geehrter Herr Boenigk, dann können Sie das hier gerne als Kommentar einstellen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass ein Mailwechsel mit Leuten, welche die Energiewende und den Klimaschutz unterstützen wenig zielführend ist. Die Überzeugungen sind einfach festgefahren.

    MfG

  94. Sehr geehrter Herr Boenigk, noch ein Nachtrag.

    Ich denke wir kommen da auch nicht zusammen, denn Sie sind Diplom-Politologe und ich Diplom-Physiker. Für mich zählen die harten Zahlen für Sie vermutlich die „Visionen“. Das ist meine Erfahrung der letzten Jahre. Ich habe mit einigen Politikwissenschaftlern diskutiert, die mir erklären wollten, warum eine Energiewende dennoch möglich ist, auf die Zahlen wurde aber nicht eingehen und auch nicht nachrechnet. Für mich macht eine weitere solche Diskussion also keinen Sinn.

    MfG

  95. Off Topic:

    Heute ist wieder Reichsverdunklungsnacht, also Tag der Hl. Gaja, oder wie man „Earth Day“ sonst noch übersetzen mag…

  96. @ Nils Boenigk

    wieso nicht hier ganz öffentlich?

    Angst sich zu blamieren?

  97. Und die Vollidioten treffen sich in NY…….

  98. @93, Michalel Krüger:

    Ich denke wir kommen da auch nicht zusammen, denn Sie sind Diplom-Politologe und ich Diplom-Physiker. Für mich zählen die harten Zahlen für Sie vermutlich die „Visionen“.

    Das stimmt, und zwar gnadenlos. Ich wundere mich schon lange über dieses Phänomen. Es scheint bei Menschen grundsätzlich verschiedene Veranlagungen zu geben, die man vielleicht sehr grob mit der Dichotomie „Betrachte ich die Welt und agiere ich nach den Möglichkeiten, oder soll sie so sein, wie ich denke“ annähernd beschreiben kann.

    Jeder, der zur ersten Gruppe gehört, hat eine Art „physikalisches Gefühl“, kann sich intuitiv vorstellen, was Potenzierung, Skalierung, ja gar, was logarithmische Darstellungen bedeuten. Wer dazu noch etwas Ahnung von Ökonomie hat, wird von Anfang an dieses Unternehmen der „Energiewende“, so, wie sie geplant ist, als absurd empfinden. Dann etwas nachrechnen, und seine Meinung bestätigt finden. Eigentlich simpel, wenn man sich nicht verzettelt, und die richtige Skalierung findet, aber auch das bedarf eben dieses Vermögens in die Einsicht, dass die Welt nur in einem recht gut bekannten physikalischen Rahmen stattfinden kann.

    Was Herrn Boenigk treibt, weiß ich nicht, aber er gehört offenbar zu Fraktion, die Zahlen immer nur dann benutzen, um selbst gesetzte Axiome, die keinerlei Realität entsprechen müssen, willkürlich zu benutzen. Ist auch ok, solche Menschen können Ideentreiber sein, nur bitte: Ein paar physikalische, ökonomische und soziale Grundregeln, die ziemlich ausdiffernziert und sicher sind, haben wir. Es wäre schön, wenn der Diskurs innerhalb dieses Rahmen stattfinden könnte.

  99. Kommentare #91 (Boenigk) und #98 (PeterD) freigeschaltet. Waren mal wieder im Papierkorb (warum auch immer) und nicht im Spam.

  100. @PeterD

    Es macht von daher keinen Sinn, da es vor allem Politologen und Soziologen und Ökonomen sind, welche die Energiewende betreiben und fördern. Völlig sinnlos mit diesen Leuten zu diskutieren, da diese Leute idR keine eigenen Rechnungen betreiben. Ist ja auch nicht ihr Aufgabenfeld. Ihr Aufgabenfeld ist es die Energiewende politisch durchzusetzen.

  101. @Michael Krüger, #100:

    Wenigstens von Ökonomen könnte man erwarten, den Wahnsinn dieses Konzeptes wenigstens im ökonomischen Bereich zu begreifen. Aber Sie haben natürlich recht, gibt solche und solche, und wer in einer Einrichtung arbeitet, die nicht ergebnisoffen, sondern zielfixiert arbeitet, wird den Teufel tun, sich dieser kognitiven Dissonanz (Die Intelligenteren unter ihnen werden die zweifellos haben) zu stellen, sie würden ihren Job gefährden.

    Was mich an dieser ganzen Branche etwas sprachlos macht ist das völlige Ignorieren physikalischer und auch ökonomischer Tatsachen. Man kann, darf, ja soll durchaus „Visionen“ haben, aber, soweit ich weiß, hat Begeisterung noch nie ein physikalisches Gesetz aufgehoben.

  102. Verstehe ich das jetzt richtig: Herr Krüger bezieht sich auf eine Studie, um zu belegen, dass eine Energiewende einen viel zu hohen Flächenverbrauch bedeutete. Dann meldet sich ein Vertreter dieser Studie mit Hinweisen auf Fehler in dieser Behauptung. Und die Reaktion ist dann: mit dem reden wir nicht? Also die Studie ist valide genug als Beweis gegen die Energiewende, aber die gleichen Zahlen sind von Laien, wenn sie belegen sollten, dass die Energiewende doch möglich wäre?

  103. @ Treverer

    also entweder lesen Sie nicht, oder wollen es nicht verstehen.

    Denn verkürzt schreubt Hr. KRÜGER „…… gerne als Kommentar einstellen………ein Mailwechsel…. wenig zielführend

    Traut sich der Herr Boenigk wohl aus gewissen Gründen scheinbar nicht.

  104. Was soll man von einen Vertreter der „Agentur für Erneuerbare Energien“ auch anderes erwarten, als seine Studie zu verteidigen?
    Ein Lobbyist versucht uns Glasperlen zu verkaufen…..um an unser Gold zu kommen, janz natürliche Sache dat……
    Ok….wenn er weiter stänkert…wird sich mal Onkel Heinz näher mit dessen Studie beschäftigen……wahrscheinlich brauch ick nur 5 min um die grundsätzlichen Fehler darin zu finden, wie in jeder vorhergehenden Stdio, die uns eine 100% EE Machbarkeit herbeischwindeln wollte.

    So….jetzt fehlt mir als Ausgleich noch ein Herr/Frau der Atomwirtschaft….der/die das Gegenteil per Studie beweist.

    Onkel Heinz….is ja wohl klar, das die ihre Pfründe verteidigen bis der Arzt kommt

  105. @Treverer

    Was führt Sie her, Herr Rainer Landele?

    Lassen Sie mich raten, dieser Kommentar von Herrn Andreas Fuchs ruft „Krüger-Watch“ hier erneut auf die Bildfläche.

    http://scienceblogs.de/primaklima/2016/03/30/der-neue-dies-und-das-gefahr-und-gefuehl/#comment-110332

    Es ist ja auch aus-verschämt und grenzt am Majestätsbeleidigung, dass ich Herrn Boenigks „Visionen“ nicht ernst nehme.

    1. Peter Heller hatte bereits in #99 geschrieben, dass Herrn Boenigks Kommentar #91 gerade freigeschaltet wurde. Der lag bis dahin im Papierkorb. Meine Kommentare #93 und #94 hatte ich vor der Freischaltung verfasst.

    2. Auf Herrn Boenigks Kommentar #91 lohnt es aber nicht weiter einzugehen. Auch nicht im Nachhinein, da er meinen Artikel nicht richtig gelesen hat und mich nicht richtig zitiert und Kleinigkeiten bemängelt.

    3. Die von mir genannten Zahlen sind soweit richtig, vor allem der genannte Stromertrag/ Flächenbedarf der einzelnen EE in kWh/ha.

    4. Eigene Gegenrechnungen stellt Herr Boenigks nicht auf. Hätte mich auch gewundert.

    5. Herr Andreas Fuchs und Herr Rainer Landele haben meinen Artikel ebenfalls nicht richtig gelesen, geschweige denn Gegenrechnungen aufgestellt. Hätte mich auch noch mehr gewundert.

    6. Statt dessen lästert man andernorts wieder über mich ab.

    Und was lernen wir wieder daraus? Man huldigt seinen „Klimagurus“, fühlt sich gekränkt, wenn diese nicht erst genommen werden, lästert andernorts ab und schickt wutentbrannt „Krüger-Watch“ hier vorbei.

    Ich habe für derartige Albereien wirklich keine Zeit mehr.

  106. @Micha
    cool down, betrachte es als Wertschätzung !
    Die Deppen da drüben haben kein Futter, die haben NICHTS, nicht mal ’ne globale Erwärmung oder was vergleichbares, über was sie „diskutieren“ könnten 😀 Und über die kommende „La Niña“ zu reden ist alles andere als zielführend 😀

  107. @Krishna

    Kein Problem. Ich habe gerade einen neuen Artikel geschrieben, der die aktuelle Bilanz der EE und deren Flächenverbrauch darlegt. Da werden den Leuten morgen die Augen tränen. 😉

  108. Das Intelligenzprekariat von Primaklima verdient nicht einmal ignoriert zu werden, so dermassen absurd präsentieren sich die Hauptexkrementen dort, die hier allesamt völlig zu Recht gesperrt sind. Die merken nicht einmal, dass sie nur die deplorable Rolle der nützlichen Idioten des x-fach kläglich gescheiterten Staatssozialismus spielen dürfen und wie Sysiphus naturgesetzlich immer wieder zum Scheitern verurteilt sind, und flüchten sich verzweifelt in vollkommen wahnsinnige Verschwörungstheorien („Ölindustrustrie bezahlt alles“ bla bla, pp.). Man sieht an den jüngsten Abstimmungsergebnissen der AfD sehr gut, dass der bisher im Tiefschlaf befindliche deutsche Michel nun rasch aufwacht und den morbid-dekadenten Alt-68iger Zeitgeist abwählt.

  109. @krüger, #105

    die frage, was mich herführt, ist wirklich berechtigt, denn in der vergangenheit habe ich oft genug erleben können, dass eine diskussion hier nix bringt. aber ich scheue auch keinen konflikt und bin gerne lernbereit. also steige ich gerne ein…

    also, als erstes nochmals mein frage, ob sie (und die anderen mitleser) gerne die zahlen für valide halten, solange sie ihre these(n) stützen -- aber sofort die zahlen als laienergebnisse abqualifizieren, wenn sie ihren thesen widersprechen? was herr Boenigk behauptet.

    als zweites die konkrete nachfrage nach dem einwand, dass sowohl wind offshore als auch wasserkraft bei der flächenberechnung gar nicht beinhaltet sind? gerade wind offshore soll ja nun nicht gerade einen unerheblichen teil beitragen und ist vom flächenverbrauch, nun ja, ziemlich vernachlässigbar.

    und, ja, @andreas baumann, ich habe nicht richtig gelesen.

  110. All die geilen Machbarkeitsberechnungen ham leider ein Aspekt völlig ausgeblendet…..den massiven Zuwachs an Menschen in unseren Land. Wenn man pro Person einen Gesamtstromverbrauch von konservativen 4.700 kWh im Jahr ausgeht, dürfte es ein leichtes sein, zu erkennen, das unser Stromverbrauch steigen wird.
    (Gesamtstromverbrauch…..direkt im eigenen Haushalt….indirekt die Aufrechterhaltung unserer Infrastruktur.)

    Energieeffizienz und Energieeinsparung müssen durchaus schneller vorangehen

    Jup, an dieser Hoffnung der Wendefanatiker, werden sie scheitern……nur wollen sie es sich nicht eingestehen, da sie, wie viele Politiker hier im Land……realitätsfremd im Wolkenkuckuksheim….vor sich hin studieren.

    Die große Transformation wird nämlich am real existierenden Pöbel scheitern……denn wenn ihr die Daumenschrauben noch weiter anzieht, wird der euch eines schönen Tages den Stinkefinger zeigen und euch aus dem Land jagen.

    H.E.

  111. @Landele

    Nennen Sie mir einen Grund, warum ich mit Ihnen diskutieren sollte, als grüner Lokalpolitiker, der im Internet verkündet, heute wieder 50 GW-„Peak“ aus PV und Sonne, wir brauchen keine Kohlekraftwerke mehr und Aufsätze in grünen Zeitschriften über den Klimawandel verfasst?

    Die von mir genannten Zahlen sind soweit richtig, vor allem der genannte Stromertrag/ Flächenbedarf der einzelnen EE in kWh/ha. Und Windkraft Offshore spielt sogut wie keine Rolle bei nur einigen Hundert Anlagen von 40.000 WKA und begrenzten Ausbauflächen. Viele Firmen wie BARD sind schon pleite. Ebenso Wasserkraft, die seit Jahren keine steigende Zahl im Anteil an den EE verzeichnet und ein Randdasein führt. Die Flüsse sind bereits weitgehend mit Wasserkraft ausgebaut.

    Wer mit solchen „Argumenten“ ankommt, der kann eben nicht rechnen.

  112. @Heinz

    All die geilen Machbarkeitsberechnungen ham leider ein Aspekt völlig ausgeblendet…..den massiven Zuwachs an Menschen in unseren Land. Wenn man pro Person einen Gesamtstromverbrauch von konservativen 4.700 kWh im Jahr ausgeht, dürfte es ein leichtes sein, zu erkennen, das unser Stromverbrauch steigen wird.

    Es sind sogar 7.500 kWh im Jahr pro Kopf, bei 600 Mrd. kWh Stromverbrauch und 80 Mio. Menschen.

    Rechnen wir 1 Mio. Menschen für das letzte Jahr hinzu, sind wir bei 7.5 Mrd. kWh Stromverbrauch zusätzlich. Denn die ziehen ja auch irgendwann in Wohnungen, deren Bau auch Energie verschlingt und konsumieren und nutzen die Infrastruktur.

  113. @Micha
    An der so-genannten Studie regt mich noch viel mehr auf…

    Den größten Flächenbedarf hat die Bioenergie. Das für den Energiepflanzenanbau nutzbare Flächenpotenzial beläuft sich nach einer zurückhaltenden Abschätzung des DBFZ auf rund 2,7 Mio. Andere Studien gehen von bis zu 4 Mio. ha aus.

    Die gesamte Landwirtschaftliche Nutzfläche Deutschlands beträgt zirka 16 Millionen Hektar…..und diese Wendefreaks wollen davon bis zu 25% abknapsen um ineffizient Bioenergie zu generieren. Weil dann wahrscheinlich jede Menge Viehfutter nicht mehr produziert werden kann, will man uns dat Fleischessen abgewöhnen oder das Futter importieren, also Teile des Grundproblemes ins Ausland auslagern. Ähnlich bullshittig ist dat so-genannte Lastmanagment, das in Wirklichkeit eine Anpassung des menschlichen Energieverbrauchs an Sonne und Wind darstellt.
    Übrigens…..das smarte Stromnetz wird noch ein weiterer Stromfresser werden, denn auch diese aufzubauende Infrastruktur wird Strom verbrauchen und das nicht zu knapp.

    Am dümmsten wird es aber, wenn die Wendefanatiker behaupten, das inzwischen XY,Z % des deutschen Stromverbrauches von den NIE erzeugt werden…..da fragt man sich, warum Deutschlands Stromexporte in den letzten Jahren fast explodiert sind…..aber da Ökos arme Milchmädchen sind, wird ja nur der gute NIE-Strom in Deutschland verbraucht und der Überschuss kommt nur von den fiesen Kohlekraftwerken.
    Achso……irgendwie sollen ja am Ende bis zu 25% Strom aus dem Ausland importiert werden um die deutsche Energiewende als Vorbild für die ganzen Welt in den Himmel zu heben……was passiert dann aber, wenn jedes Land so denken würde?

    Was nützt es janz toll mit bunten Zahlen rumzurechnen……wenn man das Grundproblem (Selbstbetrug) ausser acht lässt?
    Ach ja….ich vergaß ja……auch Energiewendlinge haben ein Mantra……“wir schaffen das“…….und das räumt sämtliche Zweifel sofort und nachhaltig aus.
    H.E.

  114. Zur Biomasse in Deutschland, habe ich gerade einen neuen Blogbeitrag eingestellt.

  115. @111, Michael Krüger:

    Nennen Sie mir einen Grund, warum ich mit Ihnen diskutieren sollte, als grüner Lokalpolitiker, der im Internet verkündet, heute wieder 50 GW-„Peak“ aus PV und Sonne, wir brauchen keine Kohlekraftwerke mehr und Aufsätze in grünen Zeitschriften über den Klimawandel verfasst?

    Meine Güte, das scheint dann eher aussichtslos. Manchmal, eher selten, hat man Erfolg, wenn man diese Argumentation umkehrt: „Unser Fluss hat einen neuen Niedrigpegel erreicht, lasst uns die Dämme einreißen, wir brauchen sie nicht mehr!

    Diese absurde Argumentation kapieren sogar manchmal welche, die grundsätzlich nicht rechnen, und die Mathe und Physik nur als Störfaktoren in ihrer Welt aus Wille und Vorstellung sehen.

  116. Hallo Herr Michael Krüger,

    haben Sie überhaupt meine Überschlagsrechnung in #67 verstanden, glaube nicht.

    #69 Michael Krüger sagt:
    Viel Spaß dabei die 50% der Siedlungs- und Verkehrsfläche in der BRD mit PV zu überbauen, mit Speichern, und 100% davon ohne Speicher.

    Die Gesamte Siedlungs- und Verkehrsfähigen ca. 48.600 qkm und 50% sind so um die 24.300 qkm man braucht aber nur um die 5.250 km² um die ca. 600 TWh zu erzeugen, dass sind so um die 11% der der Siedlungs- und Verkehrsfläche.

    mfg

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