Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

11. März 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik, Profiteure

Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima?

Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).

Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken?

Der Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch mit Strom, Wärme und Verkehr in Deutschland. Der primäre Energiebedarf Deutschlands wird derzeit zu über 90% aus den konventionellen Energieträgern Öl, Kohle, Gas und Kernenergie gedeckt. Die EE machen weniger als 10% aus.

Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt. Davon ca. 0,003% aus Erdwärme, 0,6% aus Photovoltaik, 3,4% aus Wasserkraft, 4,2% aus Biomasse und 6,6% aus Windenergie.

Vor allem die Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden derzeit in Deutschland stakt beworben und ausgebaut. Hier besteht das größte Potential, zumindest, wenn man den Versprechungen der Werbung und den laufenden Kampagnen glauben schenkt.

Biomasse und Wasserkraft sind weitgehend ausgebaut. Der Ausbau der Biomasse ist alleine durch die landwirtschaftlichen Flächen sehr beschränkt und die Flüsse sind weitgehend ausgebaut, so dass hier keine großen Steigerungsraten zu erwarten sind. Wie sieht es mit der Erdwärme aus? Nur wenige Standorte in Deutschland sind für Erdwärmeprojekte geeignet, u.a. der obere Rheingraben und Standorte in Süddeutschland. Zudem muss man in Deutschland sehr tief bohren – einige Kilometer – um eine Temperatur von über 100°C zu erreichen, was die Sache sehr ineffektiv und zugleich unwirtschaftlich macht.

Es bleiben also die Photovoltaik und die Windkraft. Für Photovoltaikanlagen stehen noch genügend Flächen zur Verfügung, bei der Windkraft sieht das anders aus. Hier setzt man vor allem auf das so genannte Repowering, dabei werden alte Anlagen durch neuere, leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Zudem gibt es noch Ausbaupotential im Meer. Aber auch das ist begrenzt. Zudem sind die negativen Auswirkungen auf den Menschen und die Umwelt zu berücksichtigen, wie z.B. Schallbeeinträchtigung (durch Infraschall), Schattenschlag, Vogelschlag, etc..

Wie bedarfsgerecht produzieren Photovoltaik- und Windkraftanlagen den Strom?

Derzeit ist eine Speicherung von Strom, jedenfalls im großen Umfang, nicht möglich. Zudem ist die Speicherung von Strom sehr teuer. Daher wird der Strom immer bedarfsgerecht produziert. Überkapazitäten und Unterkapazitäten müssen also ausgeglichen werden.

Zur Photovoltaik:
Schaut man sich die Globalstrahlung, darunter versteht man die gesamte an der Erdoberfläche auf eine horizontale Empfangsfläche auftreffende Solarstrahlung an, so zeigen sich starke jahreszeitliche und tägliche Schwankungen. Als Beispiel habe ich Wasserkuppe gewählt, eine zentrale Erhebung in Deutschland.

Moderne Photovoltaikzellen erreichen in etwa einen Wirkungsgrad von 10 – 20 %. Also nur 10 – 20 % der eingestrahlten Leistung werden in Strom umgesetzt.

In der Nacht ist es dunkel. Es wird kein Strom produziert. Im Winter sinkt die solare Verfügbarkeit beträchtlich ab. Hier ist der Bedarf aber ausgerechnet am größtem. Im Sommer steigt die solare Verfügbarkeit beträchtlich an. Hier ist der Bedarf aber am geringsten. Das gilt übrigens auch für Solarthermieanlagen. Bedarf und Verfügbarkeit stehen also genau im entgegengesetzten Verhältnis zueinander.

Zur Windenergie: Bei der ins Stromnetz eingespeisten Windenergie sieht es nicht wesentlich anders auf. Als Beispiel zeige ich die bei transpower (Tochtergesellschaft von E.ON) eingespeiste Windenergie im Jahre 2009.

Die 15. minütigen Mittelwerte der eingespeister Windenergie zeigen Schwankungen zwischen ca. 0 – 8.000 MW. D.h. die eingespeiste Leistung kann innerhalb von kürzester Zeit um mehrere tausend MW schwanken. Diese Schwankungen richten sich natürlich nicht nach dem Bedarf der Stromkunden. Entweder wird zu wenig Strom produziert, oder aber zu viel. Je nachdem, wie der Wind weht. Der Bedarf der Stromkunden muss also durch Regelkraftwerke ausgeglichen werden. Je weiter die Windenergie ausbaut wird, desto schwerer fällt es diese Schwankungen zu kompensieren. Immer leistungsfähigere Regelkraftwerke müssen her. Bisher können das nur konventionelle Kohle-, Gas-, oder Kernkraftwerke kompensieren, so genannte Schattenkraftwerke, die hinter jedem Windpark stehen müssen. Der Verschleiß ist durch das ständige hoch und runter fahren hoch.

Die Folgen

Der Strom aus den konventionellen Kraftwerken wird immer teurer, u.a. da nicht mehr mit Volllast produziert werden kann, sondern gedrosselt produziert werden muss, je nachdem wie viel Windstrom gerade eingespeist wird. Je weniger Strom die konventionellen Kraftwerke einspeisen können, desto länger dauert es, ehe sie sich bezahlt machen, oder desto höhere Preise muss man für den eingespeisten Strom verlangen, damit sich die Kraftwerke in gleicher Zeit bezahlt machen. Hinzu kommen die Kosten für Emissions-/ CO2-Zertifikate. Das führt dazu, dass Kohlekraftwerke unwirtschaftlich werden. Neubauten von effizienteren Kohlekraftwerken, die alte, emmisionsstarke Kohlekraftwerke ersetzen, werden dadurch verhindert. Diese Entwicklung erleben wir gerade. Das führt langfristig gesehen zu Versorgungslücken, die letztendlich über das Ausland abgedeckt werden müssen. Damit wird der Strom allerdings noch teurer.

Fazit: Schon jetzt wird der Strom aus EE hoch subventioniert. Über das Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) werden die Abnahme und ein Festpreis für Strom aus EE gesetzlich garantiert. Die überhöhten Preise werden als so genannte Umlage an die Stromkunden, also an Sie, weiter gegeben.

Die Energiekosten werden mit den Ausbau der EE weiter steigen. Zum Einen sinken die Produktionskosten für EE nicht so schnell wie erwartet. Zum Anderen verdrängen die EE durch die staatlichen Subventionen, die garantierte Abnahme und durch CO2-Zertifikate die konventionellen Kraftwerke, bzw. machen den Strom aus konventionellen Kraftwerken unwirtschaftlich, teurer und/ oder zusätzliche Strom-Importe erforderlich.

Auf kurz, oder lang müssen wir weg von den konventionellen Energien, die Rohstoffe sind begrenzt. Dazu eignen sich aber weder die Windkraft noch die Photovoltaik, noch die anderen EE in Deutschland. Es gibt weder die notwendigen Energiespeicher, um eine Versorgungssicherheit zu garantieren, noch genügend Ressourcen um eine Vollversorgung durch EE zu garantieren. Vielfach fallen in diesem Zusammenhang die Worte Kombilösung und Energieeffizienz. Eine Kombination aus verschiedenen EE kann Energielücken schließen, diese aber auch erzeugen. Man denke nur an Flauten, lange Winternächte, Ernteausfälle bei Biomasse, etc. die zusammenfallen. Zudem sind wir in Deutschland derzeit weit weg von Energieeffizienz. Der Stromverbrauch steigt von Jahr zu Jahr, trotz der Einführung energiesparender Geräte. Lediglich die Wirtschaftskrise hat im letzten Jahr zu einer geringfügigen Abnahme des Stromverbrauches geführt. Man bedenke, die steigenden Energiepreise gehen vor allem auf Kosten der Kleinverdiener.

Was bringen EE für das Klima?

Trotz Solar- und Windenergie-Booms wird in Europa kein Gramm CO2 eingespart. Denn für jedes neue Windrad in Deutschland darf in Osteuropa mehr Kohle verfeuert werden. Schuld daran ist ausgerechnet die Klimapolitik der Europäischen Union: Denn der EU-weite Emissionshandel legt die Gesamtmenge an CO2 fest, die Stromkonzerne und Industrie ausstoßen dürfen. Und diese Menge ist unveränderlich – egal wie viele Windräder errichtet werden.

Was würden die EE für das Klima bringen, wenn der Emissionshandel nicht wäre?

Maximal 0,002 °C (ZWEI TAUSENDSTEL GRAD) sind der deutsche Beitrag am Klimaschutz, welcher durch die geplanten Reduktionen bis 2020 den Berechnungen nach erreicht werden könnte. Eine Fortführung bzw. Verschärfung der deutschen Reduktionen nach 2020 würde einen weiteren Beitrag im TAUSENDSTEL BIS HUNDERTSTEL GRAD BEREICH leisten. Dieser wird uns weitere Milliarden kosten.

Datenquellen

Wetterdaten Wasserkuppe

transpower Windenergieeinspeisung

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137 Kommentare
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  1. @Krüger

    Fein gemacht!

    Als kleinen Zusatz möchte ich noch ergänzen, das durch den massiven Ausbau der Windkraft auch die entsprechenden Übertragungsnetze verstärkt werden müssen, diese Kosten werden dann per Durchleitungsgebühren dem Stromkunden übergeholfen.
    Kann ein Windparkbetreiber keinen Strom einspeisen weil der Netzbetreiber technisch nicht in der Lage ist diesen zu transportieren, dann erhält dieser Windparkbetreiber trotzdem seine garantierte Einspeisevergütungen, das ist energiewirtschaftlicher SOZIALISMUS.

    Wer heute noch ernstlich behauptet er könne Deutschland alleine mit regenerative Energie zu 100% versorgen, dem unterstelle ich entweder absolute technische Unkenntnis oder schlimmer noch, der absichtlichen Lüge.

    PS. Naja, wenigstens einem wird der Ausbau der Windkraft freuen, Herrn Putin und seine Gaskonzerne.

    PPS. Sollten hier grüne EE-Träumer das Gegenteil behaupten wollen, dann sollten diese nicht vergessen ihre Taschenrechner mitzubringen.
    Mir ist es ein unendliches Vergnügen diese Leute und ihre erträumten Vorstellungen vollständig zu zerlegen.

  2. @Eng

    Danke für die Blumen.

    Die „EE-Träumer“ berufen sich idR auf irgendwelche Studien von Ökoinstituten. Selber zum Taschenrechner greifen werden die nicht. Es könnte sich ja das Gegenteil von der Studie herausstellen. Wenn das Projekt dann schief geht liegt die Schuld natürlich beim Ökoinstitut XY, auf dessen Angaben man sich verlassen hat.

    In den Studien der Ökoinstitute werden z.B. die anfallenden Kosten nicht berechnet, aus gutem Grund, denn die Projekte sind nicht bezahlbar und es werden keine Worst-Case-Szenarien berücksichtigt. Es sind immer genügend alternative EE da, die Energielücken im System der EE schließen. Das entspricht aber nicht den Realitäten. Man denke nur an Flauten, lange Winternächte, Ernteausfälle bei Biomasse, etc. die zusammenfallen können. Dann bricht das System gnadenlos zusammen.

    Und wer tritt für die Folgen ein? Bestimmt nicht die Verursacher.

    Man blickt auf die Erfolge der Vergangenheit zurück. Zuwächse der EE im einstelligen Prozentbereich, welche die „kühnsten Erwartungen“ angeblich übertreffen, werden gefeiert. Das das nur in einem stabilen Stromnetz aus konventionellen Energien funktioniert, wird dabei gerne übersehen. Mit den Ausbau der EE werden die Netze aber immer instabiler.

    Man setzt auf Speichertechniken, die sich noch in der Entwicklung befinden, oder nie realisiert werden können. Schon alleine aufgrund fehlender Ressourcen und Geldmittel. Wasserkraftspeicher erfordern z.B. eine geeignete Topographie und enorme Flächen. Mal ganz zu schweigen von den Eingriffen in die Natur.

  3. Etwas unterhaltsames zum Thema, Wolfgang Röhl schrieb auf der Achse:

    AKW, nee! Lieber Strom vom Dach
    Solar power to the people? Kleine Korrektur

  4. Herr Krüger, danke für das sehr schöne Thema.

    Der deutsche Solarmarkt, einst als Heilmittel für verlorene Spitzenpositionen im Weltwirschaftsmarkt gedacht, hat sich dank EEG total überhitzt und ist bereits dabei, sich selbst zu ersticken. Nur sehr, sehr wenige deutsche Firmen werden es schaffen als globale Player zu überleben. Mit den übrigen, denen Dank der hohen Subventionen, der Druck zur Innovation genommen wurde, werden viele, viele Arbeitsplätze gleich wieder mit verschwinden.
    Die Mär von der dezentralen Kleinstenergieversorgung ist schon längst von einem EE-Gigantismus gewaltigen Ausmaßes ad absurdum geführt worden.
    Mit einer „nachhaltigen“ Energieversorgung kann das nicht, aber auch gar nichts gemein haben.

  5. Danke Michael Krüger!
    Wieder eine super Argumentationshilfe in Diskussionen mit Arbeitskollegen und Bekannten. Obwohl ich sagen muß,
    das ich gegenteilige Meinungsäußerer schon suchen muß! 😀

  6. Das ist sogar sehr realistisch. Man muß das Land nur deindustrialisieren. Das macht man ja schon ne Weile.

  7. @Krüger

    Danke für die Blumen.

    Waren in Anbetracht der Aussentemperaturen leider nur „Eisblumen“….-:)

    @Peter

    Das ist sogar sehr realistisch. Man muß das Land nur deindustrialisieren. Das macht man ja schon ne Weile.

    Wird leider immer noch nicht reichen!
    Deswegen bauen wir ja die intelligenten Netze mit noch intelligenteren Stromzählern.
    Du bekommst am Ende 2 getrennte Stromkreise……Licht und Fernseher……..und den Rest. Wenn Flaute ist wird der Rest per Fernsteuerung abgeschaltet und dem Kunden stehen max. noch 350 W pro Haushalt zur Verfügung, wird diese Leistung überschritten kommt die Öko-Polizei bei Dir vorbei.

    Natürlich dient dann auch Dein nettes Elektroauto, das Du zwangsweise an der Steckdose angeschlossen hast auch gleich als Speicher, irgendwo muss ja der Strom für die Überwachungsinfrastruktur herkommen.

    Wie ich nun schon seit Jahren sage………Leute kauft euch Kerzen, warme Decken und reichlich Nahrungsmittelreserven………..Ihr werdet die bald brauchen wenn sich Atom und Kohle gleichzeitig verabschieden tuen tun.

    Ups, an der Tür klingelt es, ich habe die Onlinezeit um 3,51 min überschritten.

    Heinz Eng

  8. @south

    Nach Enrichtung einer zusätzlichen CO2 Abgabe darf ich doch noch 5 min Online bleiben……..

    das ich gegenteilige Meinungsäußerer schon suchen muß!

    Oh ja, im technischen Bereich kannste da wirklich mit der Lupe suchen, selbst Geschäftsführer von Ver-und Endsorgungsbetrieben wissen was eigentlich da draussen abläuft und schütteln nur noch entnervt den Kopf.

    Nur unsere Soziopädagogen und Hirnklempner mit Abitur samt ihrer Professoren der Politwissenschaften sind noch vom AGW überzeugt, der Rest winkt nur noch müde ab.
    Einzig Bauern mit verpachtbaren Flächen für Windmühlen und Häuslebauer ohne Taschenrechner sind noch vom Schutz eines statistischen Mittelwertes überzeugt, lässt sich ja ne Menge Geld mit verdienen, gelle.

    So, ich fahre dann mal zu meinem Windrad und gucke mal ob ich wieder was zum Mittag unter demselben finden werde……..falls der Fuchs nicht wieder schneller war.

    Deutschland 2010……..Land der Bekloppten und Bescheuerten……Anwesende natürlich ausgeschlossen.

    Heinz Eng

  9. @Heinz Eng

    Selbstverständlich ist eine vollständige Versorgung mit „Erneuerbaren“ möglich!

    Man braucht lediglich seinen Bedarf anzupassen und schon freuen sich alle.

    Wie das funktionieren kann, zeigt uns heute schon die „BILD“!

    Dazu ist nur zu sagen: Weiterso bei der künstlichen Erhöhung der Produktionsnebenkosten (und hierbei meine ich nicht nur die Energiekosten) und die ökologistisch getriebene De-Industrialisierung in DE und EU rettet das Klima (oder was auch immer).

    Wer noch was anderes will, soll halt nach China auswandern.

  10. UPDATE

    Hier mal die Windenergieeinspeisung im Netz von EnBW (fern ab jeder Küste)

  11. UPDATE2

    Hier noch die Windenergieeinspeisung im Netz von 50Hertz (Vattenfall)

  12. Hier nochmal der Link zum Bild

    [Das Bild direkt einfügen kann man mit dem Knopf „Bild einfügen“. Wenn man den so erstellten Link komplett markiert und dann noch auf „Hyperlink“ klickt und dort noch einmal die Bild-Adresse einfügt, erhält man eine Abbildung, auf die man klicken kann. RK]

  13. Ein sehr anschaulicher Bericht für das, was im von Banditen Ruinierten Deutschland alles möglich ist, wenn es denn „politisch“ auch gewollt wird. Ja, wir können wirklich ALLES – flächendeckende Konzentrations.- & Arbeitslager inbegriffen!!!

    Doch unbeschadet ob der oben präsentierten Unproduktivität, setzt die „Öko-Khmer-Industries Ltd.“ nun auf die Neuauflage des Stirling-Motors. Dieser, von einem Spiegel mit 12 Meter Durchmesser besonnt, setzt spitzenverdächtige und allgewaltige 25 KW frei, und so jemand über 33 Quadratkilometern Freifläche verfügt, kann er sich 500 bzw. 850 Megawatt installieren!

    In dem umfangreichen Artikel findet sich auch ein Vergleich:
    (…)Eine 500 Megawatt-Anlage mit Parabolrinnen und Wasserkühlung verbraucht im Jahr 3,9 Millionen Kubikmeter Wasser, eine gleich große Stirling-Anlage jedoch nur rund 27.000 Kubikmeter – das sind 0,7 Promille.(…)

    Diese geballte Hirnlosigkeit erinnert mich immer wieder an Weisen zu Schilda, die einst ihre freien Flächen mit Windmühlen zugepflastert hatten, als sie herausfanden, daß die Luft in ihrem Lande doch ziemlich dünn war. Also ermittelten sie die kinetische Energie der pro Zeiteinheit bewegter Luft und erhielten in Watt pro Quadratmeter folgende Leistungsdichten (Arbeit pro Zeit und Flächeneinheit):

    Energieträger — Leistungsdichte in W/m2

    Kohle………………….. 500.000 (im Kraftwerk)
    Wasser……………….. 108.000 (bei v = 6 m/s)
    Luft…………………………….. 130 (bei v = 6 m/s)
    Sonne………………………… 110 (Mittel in BRD)

    Und da staunten die Schildbürger aber nicht schlecht; sogar die Leistungsdichte der Wasserkraft übertrifft die der Windkraft um mehr als das 800fache!

    Daß es auch anders geht, wurde vor kurzem jenseits der deutschen Westgrenze bekannt. In den hiesigen „Qualitätsmedien“ habe ich vergeblich gesucht…

    Lest doch mal was der „laufende Meter“ aus Frankreich in seiner Eröffnungsrede der OECD & IAEA zum Besten gegeben hat:

    (…)„Wir sind in eine neues Zeitalter der Kernkraft eingetreten, das Zeitalter ihrer Renaissance“(…)

    Und aus dem „Entwicklungsland“ Indien schickten sie ihren Vorsitzenden der Atomenergie-Kommission, welcher zu dem viel sagenden Schluss kam:

    (…)„Daß die Ressourcen knapp sind, wissen wir seit 40 Jahren, aber wir haben nichts getan, um dieses Problem zu lösen. Wir haben auf ein Wunder gewartet, und dieses Wunder ist nicht eingetreten.“(…)

    mfg

  14. Den Ausführungen stimme ich grundsätzlich zu -- die alternativen Energien sind eine Sackgasse. Es gibt für eine vernünftige Energiepolitik nur eine Lösung: Bau neuer, inhärent sicherer Hochtemperaturreaktoren auf Kugelhaufenbasis. Diese (in Deutschland entwickelte) Technologie macht einen GAU naturgesetzlich bedingt unmöglich, denn bei Erreichung kritischer Temperaturen schaltet sich die Anlage automatisch ab. Es gibt auch keine gefährlichen Abfälle im herkömmlichen Sinn, denn der Brennstoff ist und bleibt in strahlungssicheren Kugeln eingeschlossen. Ist der Brennstoff abgebrannt, gibt es nur eine Restwärmestrahlung. Theoretisch kann man die Kugeln sogar in der Hosentasche transportieren. Bis zum Abklingen der Restwärme müssen die Kugeln maximal 100 Jahre endgelagert werden. Was also spricht gegen die Atomkraft? Einzig und allein die durch jahrzehntelange Gehirnwäsche tief in die Köpfe der Menschen eingegrabene grünextremistische Verblendung.
    Soweit im Artikel behauptet wird, Strom könne man nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand speichern, so vermag ich dem nicht zuzustimmen. Das teuere Vorhalten von Kraftwerken für Spitzen oder geringe Einspeisung von anderer Seite ließe sich vermeiden, wenn man eine Idee des russischen Wissenschaftlers Gulja realisieren würde. Dieser hat in seinem Buch „Der Energiekonserve auf der Spur“ die Idee entwickelt, tief in die Erde eingelassene, riesige Schwungradspeicher zu bauen. Solche Speicher laufen magnetgelagert in einem luftleeren Raum, also ohne Reibung. Alle von dritter Seite eingespeiste Stromkapazitäten oder auch Überkapazitäten der Kraftwerke könnten in dieses Schwungrad eingebracht und in Bewegungsenergie umgewandelt werden . Im theoretischen Fall der Nichtentnahme des Stroms würde das Schwungrad jahrelang laufen und Stromkapazität vorhalten. Wo aber sind die Politiker und Ingenieure, die solche Anlagen zielgerichtet vorantreiben? Gewiß nicht im vergrünten Deutschland!

  15. Kernkraft ist doch nicht die Loesung, die Kugeln koennen platzen oder beschaedigt werden, die Endlagerung bleibt ein Risiko, EE sind aus oben beschriebenen Gruenden keine Loesung, Erdoel,Gas und Kohle sind auch extrem umweltschaedlich, was bleibt sind 2 Dinge : Raumenergie (Tesla) und bis dahin Holz. jedem sein eigener Wald und Baeume faellen wie im Mittelalter mit Axt und Saege. Strom brauchen wir nicht, Fernsehen ist eh ein Krampf und Internet kann man sich auch sparen. Die Deindustrialisierung ist kein Rueckschritt, sondern ein Fortschritt und sie wird kommen zum Wohl der Menschheit.
    Gruss
    WoL

  16. roxsi schrieb:
    > Hallo WoL,
    >
    > ich denke, daß das fehlende Wissen um die fantastischen Möglichkeiten
    > der Kernkraft der Grund sind, weshalb Sie skeptisch sind. Ich hatte auch
    > einmal eine Zeit, wo ich dachte, man müsse davon wegkommen und ich habe
    > mir viele Jahre lang permanent Gedanken darüber gemacht, wie man sich
    > ein Stück Unabhängigkeit schaffen könnte. Dabei habe ich nie mit der
    > grünen Ideologie sympathisiert, es ging mir immer nur darum, so
    > wirtschaftlich wie möglich zu wirtschaften. Ich habe mir sogar die Mühe
    > gemacht zwei Flachdächer in mühsamer Lötarbeit zu Sonnenkollektoren
    > umzubauen. Auch war ich vor 30 Jahren einer der ersten, die sich eine
    > Wärmepumpe anschafften. Meine damit gesammelten Erfahrungen haben mich
    > gelehrt, daß das alles keine Alternativen sind. Meine Wärmepumpe habe
    > ich zwischenzeitlich stillgelegt, weil sie sich infolge der von der
    > Politik vorsätzlich betriebenen, unsinnigen Verteuerung der Energie ganz
    > einfach nicht mehr rechnet, sondern zum Minusgeschäft geworden ist. Auch
    > würde ich niemals Fotovoltaik einsetzen, denn die rechnet sich nur für
    > den, der überflüssiges Geld anlegen will. Bezahlen tut das die
    > Allgemeinheit über Stromsteuern! Auf der Suche nach anderen,
    > volkswirtschaftlich sinnvollen Alternativen, habe ich mich mit der
    > Kernkraft beschäftigt und bin zum Ergebnis gekommen, daß dies die
    > einzige sinnvolle Lösung ist, billig Energie zu erzeugen. Was uns seit
    > Jahrzehnten von der veröffentlichten Meinung, insbesondere aus der
    > grünen Ecke, eingehämmert wird, ist ganz einfach falsch. Hinter der
    > Hetze gegen die Kernkraft stecken ganz andere Absichten -- man will die
    > Volkswirtschaften deindustrialisieren. Wir sollen nur noch
    > Kommunikations- und Dienstleistungsgesellschaften sein, doch wenn wir
    > von morgens bis abends miteinander telefonieren und uns gegenseitig die
    > Haare schneiden, haben wir noch kein Stückchen Brot verdient. Der
    > Lebensunterhalt kann nur durch produktive Wertschöpfung gesichert
    > werden, denn nur dadurch läßt sich das Geld verdienen, das wir
    > brauchen, um überhaupt existieren zu können. Alles andere ist grüne
    > Träumerei, die zur Verarmung und zur Verelendung der Weltbevölkerung und
    > letztendlich zu einem früheren Ableben führt. Das aber ist es, was
    > unsere „Eliten“ anstreben! Von Prinz Philip stammt der Satz: „Falls ich
    > reinkarniert werde, möchte ich als tödliches Virus zurückkehren, um der
    > Überbevölkerung entgegenzuwirken!“ Derselbe Herr ist der führende Kopf hinter
    > so dubiosen Organisationen wie Greenpeace und WWF. Für ihn sind die
    > Menschen eine Art Ungeziefer, das es auszurotten gilt, wobei er selbst
    > sicher nicht zu den Auszurottenden gehört. Eduard Pestel, einer der
    > Mitbegründer des „Club of Rome“- eine jener Hintergrundmächte, die das
    > Weltgeschehen steuern, brachte die häßliche Weltanschauung dieses
    > „Elite-Clubs“ auf den Punkt: „Die Welt hat Krebs und der Krebs ist der
    > Mensch“. Vor allem dieser „noblen“ Gesellschaft haben wir den
    > vorherrschenden Umweltwahn zu verdanken -- Umwelt, Umwelt über alles,
    > über alles in der Welt -- kein Platz für Menschen! Eine weitere
    > chamäleonartige Politfigur ist Henry Kissinger. Er verfaßte 1974 ein
    > Geheimmemorandung mit dem Titel „NSSM 200“ (National Security Study
    > Memorandum 200), welches Anfang der neunziger Jahre an die
    > Öffentlichkeit kam und im Internet nachlesbar ist. In diesem Memorandum
    > macht der „feine“ Herr deutlich, daß es nicht im strategischen Interesse
    > Amerikas liege, die Dritte Welt zu entwickeln. Man müse sich vielmehr
    > den ungehinderten Zugang zu billigen Rohstoffen sichern, und um zu
    > verhindern, daß die Menschen in den Ländern, in denen es die Rohstoffe
    > gibt, diese für sich selbst verbrauchen, müsse man die Weltbevölkerung
    > auf zwei Milliarden reduzieren = geplanter Völkermord. In das gleiche
    > Horn bläst der zwischenzeitlich zum grünen Guru degenerierte
    > Gorbatschow; ihm träumt sogar von der Reduzierung auf eine Milliarde.
    > Das Bösartigste aber ist die UNO mit der UNPFA, welche das erklärte Ziel
    > verfolgt und vorantreibt, die Weltbevölkerung auf zwei Milliarden zu
    > reduzieren -- nicht zuletzt durch die verlogene These von der angeblich
    > menschengemachten Klimaerwärmung durch Freisetzung von
    > CO 2. Nur, an der CO 2-These ist nichts, absolut nichts dran. Es ist
    > eine der gigantischsten Lügen, die der Menschheit jemals aufgetischt
    > wurden. Es geht nur um Klimasteuern, in der Größenordnung von 42
    > Billionen Dollar, welche den Menschen aus der Tasche gezogen werden
    > sollen. Bekanntlich ist CO 2 schwerer als Luft und kann deshalb gar
    > nicht „in die Atmoshäre geblasen“ werden, allenfalls ein paar hundert
    > Meter hoch, um dann auf die Erde zurückzufallen und den Pflanzen als
    > elementare Nahrung zu dienen. Der Anteil des CO 2 in der Atmosphäre --
    > wohl durch Windeintrag und Flugzeuge bedingt -- beträgt gerademal
    > 0,038%. Nur 3% des auf der Erde freigesetzten Co 2 entfallen auf
    > Aktivitäten der Menschen, wie im wesentlichen Produktion, Heizung und
    > Verkehr. Auf den Verkehr entfallen -- weltweit -- 10% dieser drei % =
    > 0,3%. Alles andere CO 2 wird von der Natur selbst produziert und ist ein
    > Segen für die Erde, denn ohne CO 2 wäre die Erde wüst und leer,
    > vergleichbar dem Mond. Nach der Ökounlogik der Umweltideologen müßte
    > zuallererst die Natur verboten oder gar besteuert werden. Es gibt aus
    > naturgesetzlichen Gründen auch keinen Treibhauseffekt, denn ein solcher
    > kann nur in einem geschlossenen Raum, wie zum Beispiel einem Gewächshaus
    > stattfinden, der Weltraum aber ist unendlich offen. Abgesehen davon
    > ist es in einem Gewächshaus nachts genauso kalt wie draußen. Und noch
    > etwas: vom Physikunterricht wissen wir, daß ein kälteres Medium
    > naturgesetzlich bedingt dem wärmeren die Wärme entzieht, d.h. eine
    > Temperaturangleichung auf dem niedrigeren Niveau stattfindet. Wenn Sie
    > sich eine Tasse Kaffee brühen und den Kaffee frisch trinken, verbrühen
    > Sie sich den Mund. Nach einer halben Stunde ist der Kaffee kalt, weil er
    > sich der kälteren Umgebungstemperatur angepaßt hat. Vergleichbares
    > findet in der Atmosphäre statt: alle Wärme, die tagsüber von der Sonne
    > eingestrahlt wird und durch menschliche Aktivitäten freigesetzt wird,
    > geht nachts ungehindert in den ewig eiskalten Weltraum hinaus. In 10 km
    > Höhe, dort wo die Flugzeuge fliegen, herrschen Temperaturen von 60-70
    > Grad minus. Selbst am Äquator, wo tagsüber extreme Hitze herrscht, wird
    > es nachts empfindlich kalt, teilweise sogar bis in den Frostbereich
    > hinein. Und wo ist die bei uns angebliche von Menschen verursachte Wärme
    > im Winter? Seit Anfang Dezember frieren wir uns den Hintern ab und
    > müssen riesige Summen für die Beheizung ausgeben. Ich möchte auf alle
    > Fälle nicht zurück in die Steinzeit, sondern angemessen und
    > menschenwürdig leben können. Das aber ist ohne Fortschritt und
    > Produktivität nicht möglich. Dabei geht es mir nicht um überzogenen
    > Wohlstand, wie er in den Idustrieländern zulasten der Armen betrieben
    > wird. Auch auf manchen Müll, der produziert wird, um damit Geld zu
    > machen, kann man sicher verzichten. Vor kurzem war ich in Ägypten und
    > mußte sehen, wie dort die Menschen weit überwiegend im Dreck und im
    > Elend dahinvegetieren -- wie zu Jesus Zeiten. Kann man als
    > verantwortlicher Mensch so etwas wollen? Die Gangster, die Weltpolitik
    > betreiben, aber wollen es erklärtermaßen. Dabei ist das s o o o o dumm!
    > Wenn man sich vor Augen hält, daß die Menschen in den Industrieländern
    > infolge wachsender Arbeitslosigkeit immer ärmer und perspektivloser
    > werden, es aber in der Dritten Welt für mindestens tausend Jahre
    > Nachholbedarf, also Arbeit für Milliarden, gibt, dann erkennt man, wes
    > bösen Geistes Kinder Weltpolitik betreiben.
    >
    > Es wäre schön, wenn es machbar wäre Energie so einfach und kostenlos aus
    > dem Raum zu beziehen, nur sehe ich weit und breit keinen Ansatz, dies zu
    > realisieren. Auch heizen mit Holz ist keine Lösung, denn soviel Holz
    > gibt es gar nicht, um für alle Menschen zu reichen, von der sicher nicht
    > anzustrebenen Kahlholzung ganz zu schweigen. Also muß der Mensch mit der
    > nur ihm eigenen Kreativität echte Alternativen entwickeln. Eine davon
    > ist ganz sicher die Kernkkraft, deren Möglichkeiten bisher nur
    > angekratzt sind. Irgendwann wird es die Kernfusion geben und dann ist
    > die umweltfreundliche billige Energiegewinnung schier grenzenlos. Ich
    > möchte Ihnen empfehlen, sich einmal mit dem aus dem Anhang zu
    > entnehmenden Wissen unvoreingenommen auseinanderzusetzen. Sie werden
    > feststellen, daß Sie großteils noch nie von den Zusammenhängen in bezug
    > auf die Kernkraft etwas gehört oder gelesen haben, was ein bezeichnendes
    > Bild auf die von der veröffentlichten Meinung ausgehende Gehirnwäsche
    > wirft.
    >
    >roxsi

    [Roxsi hat hier einen längeren Text eingestellt, der hier im Internet nachgelesen werden kann. Text gelöscht durch Admin (Heller)]

  17. Fortsetzung

    [gelöscht -- siehe oben, Admin (Heller)]

  18. Fortsetzung II

    [gelöscht -- siehe oben, Admin (Heller)]

  19. Liebe(r) Roxsi,

    das Einstellen ganzer Abhandlungen im Kommentarraum ist nicht sehr dienlich und dient nur der Unübersichtlichkeit und kann sogar als bewußte Störung ausgelegt werden.

    MfG

  20. Hallo Roxsi,
    Du schreibst : Es wäre schön, wenn es machbar wäre Energie so einfach und kostenlos aus
    > dem Raum zu beziehen, nur sehe ich weit und breit keinen Ansatz, dies zu
    > realisieren.
    Es ist machbar, es gibt im Internet genug Beispiele über Freie Energie, die Freie Energie wird nur tot geschwiegen weil man damit kein Geld verdienen kann. Die Freie Energie ist kostenlos, sie kostest nur die Installation, sie könnte in jedes Haus installiert werden. Ich verweise da nur auf Teslar und Schauberger.

    Diese Form der Energie ist nie gewollt worden, mit den anderen Arten der Energiegewinnung läßt sich der Mensch viel besser unter Druck setzen. Ich denke da nur an das Oil, es hieß immer es ist begrenzt, inzwischen ist es nachgewiesen das die Oillager immer wieder auffüllen. Auch darüber werden die Menschen natürlich nicht informiert, sonst könnte man das Oil ja nicht so teuer verkaufen, und auch alles andere was aus Oil hergestellt wird.

  21. Lieber Bibliothekar,

    es liegt mir absolut fern, bewußt „stören“ zu wollen, denn mir geht es ganz einfach ernsthaft um die Sache und um Bewußtseinsbildung im Meer der grünen Volksverdummung. Sicher wäre es besser der Artikel wäre kürzer, aber ich denke man sollte ihn ohnehin ausdrucken, um ihn in Ruhe studieren zu können.

    Nichts für ungut

    Roxsi

  22. Lieber Holger,

    und mit „Lichtnahrung“ ließe sich das Hungerproblem der Menschheit lösen, nicht? 😉

    Ich fände es nicht gut, wenn dieser Blog hier, in die Spähre der Pseudowissenschaften und Esoterik abdriftet.

    MfG

  23. Hallo Holger,

    wenn das alles so einfach wäre, dann hätte sicher der eine oder andere Bastler für sich schon eine Anlage gebaut. Davon ist aber nichts bekannt. Mit den heutigen Möglichkeiten des Internets wäre durch Veröffentlichung von allen Teilnehmern zugänglichen Bauplänen die Möglichkeit gegeben, die Energiegiganten kalt zu entmachten. Schreiben oder theoritisieren kann man viel, aber wo ist der Prototyp, wo ein marktfähiges Produkt? Aber ganz abgesehen davon stellt sich die Frage, welche Energiedichte mit einer solchen Anlage erreichbar wäre oder ob sich der Energiegewinn auch nur auf der Ebene von Windrädern, Sonnenkollektoren und Fotovoltaikanlagen bewegen würde. Die Kernenergie ist auf alle Fälle ca. 50 000mal dichter als alle grünen Spielereien. Hierzu ein Beispiel zum Nachdenken: Was ist effizienter, eine Kutsche mit 100 Pferden davor oder ein Pkw mit 100 PS?

    Gruß
    roxsi

  24. @Roxsi

    Was ist effizienter, eine Kutsche mit 100 Pferden davor oder ein Pkw mit 100 PS?

    Äpfel / Birnen Problematik, oder. was ist 1 PS

  25. @Roxsi:

    Das Einstellen vollständiger Texte ohne Zustimmung des jeweiligen Autoren kann einen Verstoß gegen Kopier- oder Urheberrechte darstellen. Daher habe ich die hier von Ihnen gepostete Abhandlung von Herrn Böttiger gelöscht und verlinkt. Damit kann jeder im Web nachlesen, was Sie uns sagen wollten.

    Wir sind hier weit davon entfernt, in irgendeiner Form technikfeindlich zu sein. Von daher haben wir keine Vorbehalte gegen eine offene Debatte über Kernenergie. Aber extrem lange Texte in den Kommentarbereich zu setzen, die dann entsprechend nicht lesefreundlich formatiert sind, ist einer Diskussion eher abträglich. Denn sie werden nicht gelesen.

    Sie dürfen aber gerne einen Gastbeitrag über Kernenergie einreichen. In dem Sie dann auch ausführlich Herrn Böttiger zu Wort kommen lassen dürfen, sofern Sie seine Erlaubnis dafür haben. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

    @Bibliothekar:

    Meinungsfreiheit schließt ein, daß wir auch Unsinn ertragen müssen, solange dieser nicht mit möglichen Rechtsverstößen einhergeht. Ich werde das aber weiter beobachten und ggf. eingreifen. Keine Sorge, wir werden nicht zu einer Plattform für Esoteriker, Verschwörungstheoretiker und sonstige Randgruppen.

  26. Nun ich gebe zu ich habe nicht alle Kommentare zum ende gelesen, aber dennoch habe ich mich drüber gefreut das sich endlich mal jemand zum Thema Windenergie angemessen äussert, die politischen Diskusionsrunden geraten immer so schnell ins stocken, wenn man Sie denn fragt warum nicht mal 1/3 der heutigen Windkrafträder am Stromnetz hängen.

    Desweiteren finde ich es auch sehr erstaunlich das es selbst hier Menschen gibt die gut gemeinte Antworten mit lächerlichen, ablenkenden, einzig den Regeln der Propaganda entsprungenen Kommentaren(Was ist effizienter, eine Kutsche mit 100 Pferden davor oder ein Pkw mit 100 PS?) zu beukottieren, freie Meinungsäusserung hin oder her, es hat alles einen Sinn.
    Nur bin ich der Meinung, das die Menschen die sich hier äussern(im negativen Sinne) nicht weiter dran erinnert werden müssen das in der heutigen Welt etwas kräftig falsch läuft(indirekt).Ich hoffe Ihr wisst worauf ich dabei hinaus will.
    Überlegte Konservative ist das dabei hilfreich.

    Viele Grüße
    LeoMinor

  27. Also das mit der Erdwärme is so erstmal nicht richtig. Zwar ist die Nutzung von tiefengeothermie in Deutschland nur an wenigen Standorten möglich, was aber nicht heisst das diese Energiequelle gänzlich unter den Tisch fällt.
    In einem nach dem derzeitigen Stand der Technik gebauten Einfamilienhaus lässt sich durch Oberflächennahe geothermie+ thermischer Solaranlagen ohne Problem 75% des Wärmebedarfs decken, wobei zu Spitzenlastzeiten ein herkömmlicher Gas-oder Ölkessel zum Einsatz kommen kann.
    Ohnehin müssen Neubauten nach Energieeinsparverordnung IMMER mit mindestens einer regenerativen Energiequelle geplant und ausgeführt werden.

    PS: Die meisten Kommentare inklusive dem eigentlichen Artikel zeigen das die Verfasser nur sehr wenig bis garkeine Ahnung vom derzeitigen Stand der Technik haben und lieber unpassende bzw. aus der Luft gegriffene Argumente ohne jeglichen Beweis bringen. Ich will die hier nichts schönreden, nur sollte man stehts bedenken in welche Denkrichtung solche Artikel lenken sollen.

    Stefan Tröger, Ing. für Versorgungs- und Umwelttechnik

  28. Lieber Herr Tröger,

    sicher ist Erdwärme eine interessante und mögliche Form der Energiegewinnung und darf in den dafür geeigneten Fällen durchaus zu Anwendung kommen. Zu bedenken ist allerdings, daß Energie zu weit mehr nötig ist, als einzelne Einfamilienhäuser zu versorgen. Diese mögen in der Summe auch eine Größenordnung darstellen, aber wie soll ein großes Industriezentrum versorgt werden? Dies dürfte schwer mit den erneuerbaren Energien, die zur Zeit als Angebot stehen erreicht werden.
    Über den zwanghaften Charakter von Energiesparverordnungen würde sich eine Diskussion lohnen. Ich betrachte das als einen unnötigen Eingriff in das persönliche Eigentum. Es werden damit Ziele formuliert und verbunden, die weder Aufwand und Nutzen in einen plausiblen Einklang bringen, noch so einen tiefen gesetzgeberischen Eingriff begründen können. Ökonomische Zielstellungen mit ökologistischen Heilsversprechungen, wie Rettung der Welt und des Klimas zu verknüpfen, mag für die Bereitsteller der Technik interessant sein, der Kunde wird sich aber ein eigenes Urteil vorbehalten wollen.

  29. sorry jungs ich weiss nicht in welcher welt ihr lebt aber glaubt ihr enrsthaft wir könnten so weiter machen die nächtens 2000 jahre ???
    Windkraft hat noch einiges an potential, es ist klar, dass wir nicht alles mit Alternativen Energien betreiben können aber doch bitte so viel wie möglich und es ist doch auch klar, dass die infrastruktur dazu nicht einfach so aus dem boden wächst…
    Deutschlind ist am besten drann, wenn es so autark wir möglich ist und das ist es mit EE sicherlich mehr als mit Kohle 😉 von Atomkraft will ich gar nicht erst reden, es gibt jetzt schon ein problem mit dem ganzen müll, weil er niergendwo gelagert werden kann und es wird auch nie ein wirklich gutes endlager geben, wer daran glaubt glaubt märchen der CDU von wegen Gorleben usw….

    Ps: sorry für die groß und kleinschreibung ich war grad etwas müde und faul.

  30. @Hans Maulwurf
    Mit EE autark in DE, das dürfte wohl einer der Witze des Jahres werden.
    Bitte einfach mal den Taschgenrechner zücken und ein wenig hin und her rechnen und feststellen, daß man besser aufwacht und das Träumen sein läßt.

  31. @Hans Maulwurf
    Es is nebenbei auch nicht die Frage, ob wir so oder anders weitermachen, sondern warum irgendetwas aus an den Haaren herbeigezogenen Gründen abgeschafft werden soll, verboten werden soll. Das ist der Casus cnactus.
    Wenn mirt einer erzählt, mit dem Einschrauben einer Sparlampe rette ich das Klima oder die Welt, hat er meine volle Unterstützung auf dem Weg in die Klappse.
    Und wenn ein Dollbohrer daherkommt und sagt, wenn wir so weitermachen wie bisher explodiere die Welt, darf er gleich mitgehen, egal ob der das „metaphorisch“ oder wörtlich meint.
    Ich halte denen erst die Türe auf, und wenn sie drinn sind, Tür zu, abschließen und Schlüssel wegschmeißen.
    Willst’e mit ?

  32. @Bibliothekar

    sicher ist Erdwärme eine interessante und mögliche Form der Energiegewinnung

    Wiesbaden weiß da ein Lied zu singen, sind sie doch auf der Such nach Erdwärme im Stadtgebiet im wahrsten Sinne des Wortes baden gegangen… 😀

    Geysire am Finanzministerium

    Da war schon einiges los

    Dumm gelaufen

  33. @ Stefan Tröger:

    Ohnehin müssen Neubauten nach Energieeinsparverordnung IMMER mit mindestens einer regenerativen Energiequelle geplant und ausgeführt werden.

    Das gilt nach meinem Wissensstand nur für Baden-Württemberg (korrigieren Sie mich bitte, wenn ich falsch liege) und ist eine politische Konzession an die Verbände des Handwerks. Letztere haben sich auf diese Weise über Umwege staatliche „Subventionen“ sichern können, mit Klima- oder Ressourcenschutz hat das nichts zu tun.

    Nach meiner Auffassung geht es hier nicht darum, alternative Energiequellen zu verteufeln. Sie können ihren Beitrag leisten, um einen höheren Primärenergiebedarf abzudecken. Sie werden also im Falle eines Bedarfswachstums die konventionellen Quellen ergänzen (müssen). Sie werden niemals -- oder zumindest auf lange Sicht nicht -- die konventionellen Energieträger ersetzen. Erdöl bspw. wird eher durch synthetische Kraftstoffe auf Gas- oder Kohlebasis substituiert werden, denn durch Wind oder Sonne.

    Hier geht es um die Fabel der Substitution. Und da unsere Welt primär nicht aus lauter Einfamilienhäusern auf dem Land besteht, ist dies eben eine Fabel. Eine der Realität nicht standhaltende Phantasie.

    @ Maulwurf:

    2000 Jahre?

    Wir nutzen Kohle erst seit etwa 1710 (Beginn der Stahlerzeugung mittels Kokskohle statt Holzkohle) in größerem Umfang und Erdöl tatsächlich erst seit etwa 1855 (Patentierung des Prozesses der Kerosingewinnung aus Erdöl). Ich bin der Auffassung, daß jede Generation ihre Probleme selbst lösen muß. Also lassen Sie uns besser mal über 20 bis 25 Jahre sprechen, alles andere liegt weit außerhalb der Zeiträume, für die halbwegs valide Projektionen überhaupt möglich sind.

    Autarkie auf regionaler Ebene anzustreben, egal in welchem Wirtschaftsbereich, halte ich außerdem für gefährlich. Es geht den Menschen besser, wenn es möglichst viel internationalen Handel gibt. Und dieser ist nur dann möglich, wenn alle nicht autark sind.

    Man kann Michael Krüger gerne dafür kritisieren, daß er die Exportchancen für neue Energietechnologien nicht berücksichtigt. Ein Dorf in einer abgelegenen Einöde irgendwo mag sich über ein Windkraftwerk aus deutscher Produktion sehr freuen. Aber dazu muß man das Dorf erst einmal in die Lage versetzen, sich dies auch leisten zu können.

    Die gegenwärtige Subventionspolitik im Falle Wind und Sonne hat leider exakt den gegenteiligen Effekt. Förderung ist klug, Subventionierung dumm.

    Außerdem schreibt Michael Krüger:

    Auf kurz, oder lang müssen wir weg von den konventionellen Energien, die Rohstoffe sind begrenzt.

    Ich wundere mich, das hierauf niemand anspringt. Denn ich bspw. bin vom Gegenteil überzeugt. Auch, wenn wir Planungshorizonte von 50-100 Jahren betrachten.

    Ich bin vielmehr der Auffassung: Wir können nicht weg von den konventionellen Energieträgern. Wir brauchen aber die Alternativen, um den zusätzlichen Bedarf in der Zukunft abdecken zu können. Den zusätzlichen, nicht den vorhandenen.

  34. @Stefan Trögen

    „PS: Die meisten Kommentare inklusive dem eigentlichen Artikel zeigen das die Verfasser nur sehr wenig bis garkeine Ahnung vom derzeitigen Stand der Technik haben …“

    Lieber Herr Tröger, da muss ich Sie leider enttäuschen. Ich habe selbst in der Geothermie-Branche gearbeite/ geforscht. Sogar an forderster Front.

    „Also das mit der Erdwärme is so erstmal nicht richtig. Zwar ist die Nutzung von tiefengeothermie in Deutschland nur an wenigen Standorten möglich, was aber nicht heisst das diese Energiequelle gänzlich unter den Tisch fällt.“

    Zur Tiefengeothermie: In Deutschland muss man sehr tief bohren -- einige Kilometer -- um eine Temperatur von über 100°C zu erreichen. Man benötigt aber Temperaturen, die weit über 100°C liegen, um mit dem in den Untergrund eingepumpten, erhitzen und wieder geförderten Wasser Turbinen anzutreiben. Eine aufwendige Technik z.B. mit Ammoniak (NH3) als geschlossen zirkulierendes Wärmeträgermedium ist bei geringeren Temperaturen erforderlich, um die Wärme aus den Untergrund nutzen zu können. Nur wenige Standorte in Deutschland sind zum Bau eines geothermischen Stromkraftwerkes geeignet, u.a. der obere Rheingraben und Süddeutschland. Es gibt Anlagen mit drei, zwei und neuerdings einem Bohrloch, da alleine die Bohrungen sehr teuer sind. Alleine der Meter Bohrung kostet im Bereich von Tausend Euro.

    Ein Standort, wo ein solches Projekt realisiert wurde ist Unterhaching: Die maximale Leistung liegt bei 38 Megawatt, davon können bis zu 3,4 Megawatt zur Stromproduktion genutzt werden – der Rest für Fernwärme. Aus 3577 Metern Tiefe kommt das Thermalwasser nach oben. Rund 50 Millionen Euro haben die Betreiber investiert. Zwei Mal hatten Ingenieure in Unterhaching gebohrt, 2004 und 2007, beide Male mit Erfolg. Das ist nicht immer so. Viele Bohrungen schlagen auch fehl. Mit bis zu 150 Litern pro Sekunde sprudelte bis zu 126 Grad heißes Wasser aus dem Erdinnern. Mit Wasserdampf können die Turbinen eines Geothermie-Kraftwerks freilich nicht betrieben werden, dazu ist die Temperatur des Thermalwassers zu niedrig. Statt des Wassers kommen Flüssigkeiten zum Einsatz, die bereits bei niedrigeren Temperaturen sieden – in Unterhaching ist das Ammoniak.

    Ein weiteres Projekt war Basel: In Basel wurde 2006/07 ein solches Projekt eingestellt, da es durch das Einpumpen von Wasser zu Beben der Magnitude 3 kam. Ein grundlegendes Problem, Tiefenbohrungen und Injektionen lösen in geothermisch aktiven Regionen oft Beben aus.

    Auch zur Versorgung des Bremerhavener Alfred Wegener Institut (AWI) war eine solche Anlage geplant. Die Bauarbeiten wurden schon vor einigen Jahren eingestellt und das Projekt stillgelegt. Weitere Projekte wurden stillgelegt, gestoppt, eingestellt.

    Geplant wird noch an einer Anlage zur Versorgung des Geozentrums Hannover (Projekt GeneSys, was sich seit Jahren hinschleppt und weit hinter dem Zeitplan zurück hängt). Auch im Elsass (Soultz) forscht man schon seit über 20 Jahren mit bescheidenen Erfolg. Im aktuellen Zustand ist die Produktion von 1,5 MW elektrischer Energie durch die Zirkulation mit Fließraten von 30-40 l/s möglich. Die gesteckten Ziele werden seit Jahren nicht erreicht. Auch hier wurden Beben ausgelöst.

    http://www.soultz.net/version-en.htm

    Zur oberflächennahen Geothermie: Ich nenne als Beispiel, wie es im schlimmsten Fall bei schlechter Planung laufen kann, mal Staufen.

    Sie sollten sich dazu das folgende Video anschauen, dass erspart weitere Erklärungen.

    http://video.google.com/googleplayer.swf?docId=-7133557333024939565

    Welches Potential bietet die sog. oberflächennahe Geothermie? Das lässt sich sehr einfach anhand der Temperatur des oberflächennahen Erdkörpers abschätzen. In den obersten 15-20 Metern findet sich der Jahresgang der Sonneneinstrahlung wieder. Die Temperaturen variieren dort jahreszeitlich um einen Mittelwert von 8-10°C, je nach Standort in Deutschland. Darunter steigt die Temperatur im erdwarmen Erdkörper im Schnitt um ca. 3°C pro 100 m an. (Durchschnittlicher Wert für Mitteleuropa). Haben Sie ein Bohrloch von 100 m Tiefe, dann erreichen Sie also Temperaturen von ca. 11-13°C. Das man mit 11-13°C warmen, bzw. kalten Wasser so nicht heizen kann versteht sich von selbst.

  35. @Stefan Tröger

    „In einem nach dem derzeitigen Stand der Technik gebauten Einfamilienhaus lässt sich durch Oberflächennahe geothermie+ thermischer Solaranlagen ohne Problem 75% des Wärmebedarfs decken, wobei zu Spitzenlastzeiten ein herkömmlicher Gas-oder Ölkessel zum Einsatz kommen kann.“

    Wie das mit der Solarthermie dann funktioniert können Sie sich hier anschauen

  36. @Stefan Tröger

    Ich habe mir gerade mal Ihre Firmenseite angeschaut.

    http://www.troeger-rehau.de/dienstleistungen/solaranlagen/index.html

    Ein Auszug

    „Was kann Solartechnik leisten?
    Schon eine kleine Solaranlage mit 5 m⊃2; Kollektorfläche liefert rund 70% der Energie, die ein 4-Personen-Haushalt für warmes Wasser benötigt. Somit muss die reguläre Heizungsanlage nur noch knapp ein Drittel der Energie bereitstellen, was die Umwelt und Ihren Geldbeutel schont.“

    Na und der „Webeschwindel“ geht weiter …

  37. Vielleicht wäre das in Zukunft eine sehr günstige Alternative:

    http://www.sein.de/gesellschaft/nachhaltigkeit/2010/kuenstliche-photosynthese-strom-fuer-ein-haus-aus-9-liter-wasser.html

  38. Lieber Verfasser,
    liebe Leser,
    wenn da dieser letzte Passus des Autors nicht wäre, dann könnte man von einer objektiven Studie ausgehen.

    [gelöscht, Admin (Heller)]

    Co2 ist ein Wachstumsgas, schwerer als Luft und nicht in der Lage, in der höheren Atmosphäre ein Treibhaus zu installieren!

    [gelöscht, Admin (Heller)]

    Gruß Ralle

    [Benehmen Sie sich. Erstens gibt es unter unseren Autoren keine Lügner und zweitens werden auch metaphorische Aufrufe zur Gewaltanwendung hier nicht geduldet. Wie der Treibhauseffekt funktioniert, können Sie hier nachlesen. Heller]

  39. Wenn die Menschen mal gleich viel Initative ergreifen würden, wie Sie Energie in Diskusionen stecken,
    wären wir wohl alle in der Klappse!^^
    Wenn denn schon jemand mit dem Namen Krishna^^ keine Hoffnung mehr besitzt,
    scheint die ganze Situation(übergreifend mit jeglichen Tagedieben) wirklich bald ein Ende in globaler Dummheit zu finden!

  40. @Roxsi

    Nimm doch Dr. Böttigers neuesten „Spatz im Gebälk“. Hier geht er nach kurzer Einleitung auf das Weshalb, Warum & Wieso einer sinnvollen Energiepolitik ein…

    mfg

  41. @LeoMinor
    Damit der Hoffnung, die ich nicht mehr habe hätte ich gern mal etwas näher erläutert.

  42. Erratum
    Das mit der Hoffnung….
    sollte es natürlich heißen

  43. kleiner Einspruch zum Strombedarf im Sommer:
    Kernkraftwerke müssen im Sommer die Leistung meist zurückfahren um ihre zur Kühlung dienenden Flüsse nicht zu überhitzen (den Fischen zuliebe :). Die durch Photovoltaik eingespeiste Energie ist da ein nützlicher Ausgleich.

    Und um Schwankungen durch Windkraft (bzw. generell) zu kompensieren kann man ja auch mal die KraftWärmeKopplung etwas ausbauen (besonders im Kleinleisungsbereich).

  44. @bs #43

    Einspruch abgelehnt!

    Seit Jahrzehnten gibt es Trockenkühltürme!!! Sind zwar à bisserl teurer, aber bevor wir unsere noch zu erwirtschaftenden Gelder für dergleichen Unfug verbrennen…

    I.d.S.

  45. Man o Man, von Firmenwerbung bis hin zu den freien Energien, hier tummelt sich ja so einiges an Verkäufern und Esotheriker.
    Was aber alle eint ist die völlige Unkenntnis in technischen Sachverhalten und deren realer Umsetzung.

    @43 bs

    kleiner Einspruch zum Strombedarf im Sommer:
    Kernkraftwerke müssen im Sommer die Leistung meist zurückfahren um ihre zur Kühlung dienenden Flüsse nicht zu überhitzen (den Fischen zuliebe . Die durch Photovoltaik eingespeiste Energie ist da ein nützlicher Ausgleich.

    Und um Schwankungen durch Windkraft (bzw. generell) zu kompensieren kann man ja auch mal die KraftWärmeKopplung etwas ausbauen (besonders im Kleinleisungsbereich).

    Ihr Beitrag zeigt uns am deutlichsten inwieweit die Propaganda der EE-Industrie schon die Gehirne deutscher Michel verdreht haben um ihre Produkte für überteuerte Preise an den Mann/Frau zu bringen.

    Kraft/Wärme-Kopplung ist ne feine Sache, wenn man auch im Sommer eine gewisse Wärmelast im Netz hat, Schwimmbäder oder Fernwärmesysteme die auch die Warmwasserbereitung übernehmen können, zum Beispiel.
    Leider ist aber der heutige Zustand der Kraft/Wärme-Kopplung gerade durch die Windkraft bedroht.
    Ich betreibe selber eine KWK-Anlage mit erkläglichen Stromoutput, wenn aber der Wettergott beschließt enorm viel Wind über unsere Lande zu pusten, ja dann darf ich die Stromnetze vor Überlastung schützen, indem ich meine BHKW auf Befehl des Netzbetreibers abschalte.

    EEG drückt KWK an die Wand, so geschehen Anno 2010 in teutschen Landen.
    Weiterhin die dumme Idee der Biogasproduktion den Auftrag zu erteilen die Lastspitzen mit auszugleichen, teure Investitionen um dann vllt 4000 Volllaststunden arbeiten zu dürfen, vom kontinuirlichen Produktionsprozeß mal ganz abgesehen.

    Die Energiepolitik in Deutschland ist ein große Katastrophe, eine Regierung die auf Phantasie-Studien diverser „Öko-Institute“ eine Strategie aufsetzt die unsere wichtigste Infrastruktur betrifft, sollte einmal in Ihren Leben ein paar wirkliche Energieexperten dazu befragen.
    Aber solange sich das Umweltbundesamt erlauben kann dem Wirtschaftsministerium Inkompetenz zu unterstellen oder dessen Studien als Unwahr zu brandmarken, solange wird in Deutschland der energetische Flickenteppich aus sinnlosen Windmühlen, ineffizienten Solaranlagen und den benötigten teuren Netzausbau nur zu eins führen, unbezahlbaren Strom.

    Ich fordere deshalb, die kostenlose Ausgabe von Taschenrechner an jeden einzelnen EEG-Beführworter, die Daten sollte sich dieser dann selbstständig aus dem Netz holen und dann einmal grob die großen Zahlen zusammenrechnen.
    Solange aber diese Art von Menschen nur das vorgekaute Wissen der EE-Lobbyisten nachplappern, solange nehme ich diese Geschwätz nicht ernst.

    Ich lade jeden Beführworter ein sich mit mir in EE-Dingens zu duellieren, wer von Ihnen hat den Po in der Hose es mit mir aufzunehmen ?????

    Er möge vortreten und seine Argumente überzeugend vortragen.

    PS….“““(den Fischen zuliebe)““““, als das Kohlebetrieben Kraftwerk vor unser Haustür noch arbeiten durfte, wurde mit den erwärmten Kühlwasser eine 1a Forellen/Karpfenzucht betrieben……….

    Heinz Eng

  46. @Zyniker
    bei denen ist es doch noch schlimmer, die werden für ca. 15°C Lufteinlass berechnet und haben dann bei 35°C Sommerbrise verringerte Kühlleistung. AKWs sind mir nebenbei überwiegend mit Nasskühlung im Kopf. Sicherlich Ausnahmen vs. Regel aber ändert im großen und ganzen nix.

    @Heinz Eng
    Das ist ja auch Sinn der BHKW nur dann ein zuspringen wenn Mangel ist. Wäre ja noch schöner jeder zahlt doch für die Windkraftanlagen egal ob da Strom raus kommt oder nicht. Mit Dollarzeichen in den Augen kann man da nicht ran gehen. (->BHKW kombiniert mit Latentwärmespeicher für die Zeit wo der Wind weht)
    Das die Nutzung derzeit alles andere als effektiv oder intelligent ist bestreite ich ja gar nicht. Solange das aber kaum verbreitet ist, ist das auch kein Wunder. So einen einzelnen 10KW Generator wird vom Energieversorger nun mal nicht ernst genommen. Bei Ihnen wäre dann noch der Standort zu klären. Ballungsgebiete mit möglichst vielen Verbrauchern im selben Niederspannungsnetz wäre hier von Vorteil.

  47. Ich hoffe dieses vom MIT entwickelte Verfahren kann autarke Stromversorung bringen.
    Nur Wasser, CO2 und Sonne sind nötig, und man kann sehr günstig Strom erzeugen.

  48. @ Herrn Heller

    Erneuerbare Wärmegesetz:
    http://www.bmu.de/erneuerbare_energien/downloads/doc/40512.php

  49. @46 bs

    Hmm, weiß garnicht, wo ich da beginnen soll.

    Das ist ja auch Sinn der BHKW nur dann ein zuspringen wenn Mangel ist.

    Na toll, da stellt sich jemand einen sauteuren Energieerzeuger hin und darf dann am Ende nur Strom produzieren wenn es der Windkraftlobby gerade so passt, schon mal was von Betriebswirtschaft gehört?
    Die Einspeisevergütungen sind eh schon mickrig im Vergleich zur Windkraft/Solar, der Wartungsbedarf vergleichsweise hoch und die Wärme wird in den meisten Fällen benötigt.
    So ein BHKW sollte schon wenigstens 6000 h im Jahr laufen um die Kosten zu decken, passiert das nicht oder wird KWK künftig noch mehr behindert von Wind/Sonne, dann wird in diese Technik auch nicht mehr investiert, basta.

    (->BHKW kombiniert mit Latentwärmespeicher für die Zeit wo der Wind weht)

    Toll, Speicher kosten Geld und sind prinzipiell verlustbehaftet, also stellt man die kleinstmögliche Größe als Speicher auf, denn je größer dieser wird, umso höher werden die Investitionssummen am Ende.

    So einen einzelnen 10KW Generator wird vom Energieversorger nun mal nicht ernst genommen.

    Ach gottchen, der Schwachsinn von VW/Lichtblick……..diese kleinen Dinger sind im Sommer unbrauchbar, weil man die Wärme einfach nicht los wird. (und kommen Sie jetzt nicht mit Notkühlung)
    Wenn ich mir dann noch das mehr als zweifelhafte Vetriebssystem hinter dieser Idee ansehe, dann weiß ich wer wem über den Tisch ziehen will.

    Übrigens, Energieversorger ist in diesem Zusammenhang falsch, wenn dann sollten Sie bitte vom Netzbetreiber sprechen, der am Ende die Netze ausbauen muss und mit den ständigen Einspeiseschwankungen klar kommen muss.
    Den Fall hatte ich gestern erst, da hat mir nachweislich die benachtbarte Windkraftanlage meine BHKW´s rausgeworfen (Zwangsabschaltung mit Motorschnellstop), was für mich eine weitere Verkürzung der Lebenszeit meiner BHKW bedeutet.

    Fazit, dafür das wir überteuerte und ineffektive EE ins Land pappen, sollen sich dann andere Trottel finden, die sich BHKW aufbauen um diese anschließend absolut unwirtschaftlich vor sich hin tuckern zu lassen.
    Da ja die Abwärme trotzdem gebraucht wird, stellt man sich dann eine Spitzenlastkessel hin um damit seine Kunden mit Heizung/GWW versorgen zu können, na Mahlzeit.

    Lieber „bs“, legen Sie sich ganz schnell einen Tascherechner zu, denn können Sie erahnen welchen Preis wir Stromkunden für diesen Schwachsinn am Ende löhnen müssen.

    Heinz Eng

  50. @Lentje:

    Danke für den Link. Das Gesetz kannte ich tatsächlich nicht. Ich bin auch kein Häuslebauer, vermute aber mal, ein Kaminofen im Wohnzimmer genügt für die 15%. Aber das können die Wärmeexperten sicher besser beurteilen.

    Ich bleibe bei meiner Einschätzung, daß es hier weit weniger um Klimaschutz oder Ressourcenschonung geht, sondern mehr um einen Kniefall vor der Handwerkslobby. Wobei ich auch nichts dagegen habe, daß Handwerker Geld verdienen.

  51. Heute im Spiegel:

    Erneuerbare Energien
    Solarboom lässt Strompreise explodieren

    Der Solarboom wird 2011 teuer für alle Stromkunden. Einem Zeitungsbericht zufolge rechnen Stromriesen und Wissenschaftler mit Preiserhöhungen von zehn Prozent. Die Zahl der Öko-Anlagen ist stärker gestiegen als gedacht -- die höheren Förderkosten werden auf die Verbraucher umgelegt.

    Berlin -- Für den Klimaschutz ist es eine gute Nachricht, für die Verbraucher nicht: Da die Zahl neuer Solaranlagen stärker zugenommen hat, als geplant, dürften die Strompreise für kommendes Jahr um etwa zehn Prozent steigen. Das geht aus einer Berechnung des Energiekonzerns Vattenfall hervor, über die die „Berliner Zeitung“ berichtet.

    Die Belastung für alle deutschen Stromkunden durch die Förderung erneuerbarer Energien steigt demnach 2011 um 1,8 bis 2 Cent pro Kilowattstunde auf insgesamt bis zu 4,4 Cent einschließlich Mehrwertsteuer. Für ein Einfamilienhaus mit 5000 Kilowattstunden Verbrauch würden sich demnach die Strompreise um rund 100 Euro pro Jahr erhöhen.

    In der Berechnung sei die von Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) geplante Senkung der Solar-Förderung zur Jahresmitte um rund 15 Prozent bereits berücksichtigt…

    Angesichts der Tatsache, dass durch die EE nicht ein Gramm CO2 eingespart wird, sollte der Spiegel dem Leser vielleicht noch erklären, was daran “ Für den Klimaschutz ist es eine gute Nachricht“ sein soll.

  52. Die 15-Minuten-Mittelwerte über ein ganzes Jahr auf eine x-Achse von 10 cm komprimiert… daß so ein Diagram schlimm aussieht liegt vorallem an der Darstellung. Wie schnell die Schwankungen wirklich sind, läßt sich daraus nicht entnehmen.
    Daß Wind und Sonne teilweise gegengekoppelt sind: Sonniges Wetter ist eben meist windarm wird nicht angesprochen.
    Es gibt Regelstrategien, so daß diese Probleme der EE lösbar sind: http://www.kombikraftwerk.de/
    Nur durch neue Technologieentwicklung läßt sich in Deutschland der Lebensstandart in der Zukunft halten. Welche Wirtschaftszweige haben uns durch die Kriese gebracht?
    Für das Endlagerproblem der Atomtechnologie rückt eine Lösung hingegen in immer weitere Ferne.

  53. Die ganze Diskussion hier scheint emotional sehr aufgeladen. Es geht doch nicht darum wer am Ende die bessere Argumentation hat. Eine zukünftige Energieversorgung hat bestimmte Anforderungen zu erfüllen (Versorgungssicherheit, Nachhaltigkeit um zwei wichtige zu nennen). Dazu kommen Randbedingungen, die von manchen als sinnvoll angesehen werden (Gesundheit…das führt dann auch zur Umweltdiskussion). Alle fossilen Energieträger haben das Problem der Erschöpflichkeit, das gilt übrigens auch für Atomenergie (und für die Brüter Technologie gibt es weltweit kein funktionierendes Beispiel, neben der weltweit ungelösten Endlagerfrage). Ausser den sogenannten regenerativen (und damit nicht erschöpflichen) Energieträgern gibt es dafür technsich erstmal kein Lösung die in Sichtweite ist. Das dazu noch viel getan werden muss (Speichertechnik, demand/supply Regelung im Netz etc), ist auch richtig. Aber nur weil es schwierig scheint, gar nicht erst anfangen? Weil es mit herkömmlicher Technik „heute“ funktioniert? Das scheint mir kurzsichtig und geradezu rückwärts gewandt. Mit genau den Argumenten werden in 4-Jahres Zyklen ständig notwendige Massnahmen aufgeschoben und zerredet. Dahilft nur eins: das tun, von dem man überzeugt ist. Zum Glück kann nicht jeder einfach fossile oder nukleare Kraftwerke bauen 🙂

  54. @swieder#53
    Sie haben Recht, die Diskussion ist schnell aufgeheizt. Ich stimme Ihnen auch zu, dass Energiealternativen her müssen (der Film über die Geschichte des Öls auf Arte-TV ist hierzu ein gutes Argument, wobei das jetzt mit Stromproduktion nichts zu tun hat). Ich frage mich allerdings, wozu bei den Alternativen Energien propagandistisch immer auf Photovoltaik und Wind gesetzt wird. Beide Verfahren sind nachweislich extrem ineffizient und pro an der Strombörse damit produziertem und verkauften Euro muss der Gebührenzahler 7-10 Eur bzw. 2 Euro oben drauf legen. Beim Biogas kenne ich offen gesagt die Zahlen nicht, aber ich vermute, es dürfte ebenso desaströs wie bei der Windkraft sein. Die Stromproduktion aus Biogas (10%) bringt derzeit übrigens mehr Strom ins Netz als PV (1%) und Wind (8%) zusammen. Würden wir die Stromsubventionen von ca. 4,2 Mrd. Euro/J. an PV und Wind dafür verwenden, uns Rohöl zu kaufen, könnten wir davon etwa jährlich 84 Mio. Barrel einkaufen (ca. 13,3 Mio. Tonnen). Wir importierten 2009 übrigens 97,6 Mio. Tonnen. Nur damit Sie mal sehen, was hier für Dimensionen vorliegen. Würden wir die Dieselkomponente dieser Importmenge in sog. „Energieboxen“ im Privathaushalt verstromen (gleichzeitig würde Wärme produziert für Heizung, Warmwasser usw.) würde ich mich fast wetten trauen, dass wir mehr Strom als PV und Wind damit erzeugen könnten. Und Panik vor der OPEC hätte ich nicht, da die BRD primär aus Russland (34%), Norwegen (13%) und Grossbritanien (10%) importiert. Ich halte durchaus die Implementierung von blaugrünen Algen-Biogas/-kraftstoff-Anlagen für die realistischste Zukunftsoption, danach dürfte in (hoffentlich mal 30-40 Jahren) die Basislast durch Kernfusion gedeckt werden können. Windkraft als Hauptenergielieferant halte ich nach den destaströsen Erfahrungen in Dänemark für einen lobbygetriebenen Subventionsmythos.

  55. Ich zitiere mich eientlich selbst ungern, aber der Knackpunkt an Ihren Argumenten ist

    Alle fossilen Energieträger haben das Problem der Erschöpflichkeit,

    Ich persönlich mag die Debatte über für und wieder der Atomkraft oder fossilen Energieträger gar nicht mehr führen da ich den Energiewandel als schlichte Notwendigkeit sehe (auch ohne Klimawandel). Die Notwendigkeit besteht weil die ressourcen erschöpflich sind. Ihr Vorschlag in allen Ehren, aber er würde nur dazu führen das der Umbruch anstatt wie zur Zeit möglich über mehrere Jahrzente eben dann z.B. innerhalb einen einzigen Jahrzehnts käme -- mit unübersehbaren, katastrophalen Folgen für alle. Von mir aus erfinden wir schnell irgendein Transportmittel für all die Güter und Personen die wir transportieren bis dahin….aber die Abhängigkeit vom Öl z.B. in der Pharma- und Chemieindustrie ist überwältigend viel härter als beim Transport- oder Energiethema, die Liste liesse sich beliebig fortführen. Und daher müssen wir alle ressourcen so weit es macbar ist schonen, auch wenn es über PV oder Wind geht (Wasser, Solarthermie, Biomasse gibts ja auch). Eben regenerativ im Sinne von „unerschöpflich“. Bei dem Problem wie ich es sehe stellt sich die Frage nach der Wirtschaftlichkeit überhaupt nicht.

  56. @swieder#53
    Beim Punkt mit dem nicht einfach so baubaren fossilen Kraftwerk möchte ich Ihnen gepflegt widersprechen. Gerade in meinem Bundesland hat eine grüne Umweltministerin die Bauvorschriften für größere Gaskraftwerksanlagen zur Stromproduktion deutlich gesenkt, übrigens auch jene für Windkraftanlagen. Es ist (solange Sie Gasanlagen bauen wollen) in der BRD überhaupt kein Problem, diese Anlagen zu installieren. Der Grund liegt in der schnellen Steuerbarkeit der Anlagen, die die hundsmiserabel wirtschaftenden Windkraftanlagen mit deren extrem schwankender Stromproduktion puffern müssen. Sonst wird (wie das in Dänemark der Fall ist) eine Abschaltung des Windnetzes notwendig oder der kostenlose Export des Stroms in Drittstaaten. Die Schweiz, deren Atomstromliefervertrag mit Frankreich in den nächsten Jahren ausläuft (die Schweizer kaufen nachts frz. Atomstrom billig ein, um damit Strom in ihre Alpen-Speicherseen zu pumpen, den sie als teuren Spitzenlaststrom tagsüber u.a. in die EU verkaufen), könnte allerdings mit uns einen Deal machen, sofern wir zuviel Windkraftstrom im Netz haben und ihn nicht loswerden könnten. Allerdings ist so ein Geschäft in der Regel ein exzellenter Verlustbringer für den Stromproduzenten. So taten dies die Dänen mit Ihrem überschüssigen Wind-Strom bereits vor Jahren analog, denn sie leiteten ihn kostenlos an Pumpspeicherkraftwerke in Norwegen und Schweden, bis es ihnen aufging, dass das Abschalten der Windanlagen billiger kommt. Derzeit muss ich sagen, halte ich die deutsche Energie-Subventionspolitik von PV-Anlagen für Paradebeispiel schwachsinniger Subventionspolitik. Googeln Sie mal nach Kapitalanlagen für Photovoltaik-Anlagen. Da kriegen Sie Renditen von 6-7% und zwar ausschließlich deshalb, weil wir alle als dumme Stromkunden diesen Irrsinn subventionieren und uns wundern, warum jährlich die Stromrechnung um 5-6% steigt. Ich kann mir den aktuellen Energie-Wahnsinn in der Politik nur dadurch erklären, dass u.a. Frau Merkels Partei massive Parteispenden seitens der Energielobby erhält, um diesen Schwachsinn aufrecht zu erhalten. Denn ein normal denkender Mensch hätte zu Jahresanfang die Subventionitis auf Null gesetzt und das EEG total reformiert. Wenn es nach mir ginge, würde ich jede Windkraftanlage und PV-Anlage nicht mit einer KWh-basierten Subvention ausrüsten, sondern einem fixen Einmalbetrag, der maximal 10% der von der Anlage zu erwarteten Gesamtstromproduktion in Euro entspricht. So läuft eine 5-MW-Windkraftanlage 2000 h unter Volllast im Jahr, so dass sie auf dem Leipziger Spotmarkt einen Umsatz von 10000 x 40 Euro machen kann. Die normale Laufzeit solcher Anlagen beläuft sich auf 10 Jahre, ergo würde die Anlage maximal 800.000 Euro an Strom verkaufen können. Ich würde ihr vor Baubeginn 400.000 Euro einmalig zuschießen. Dann lohnt sich die Anlage aber frühestens nach 5 Jahren, denn sie kostet etwa 2 Mio. Euro. Das Kranke derzeit ist, dass genau diese Anlage pro Jahr vom Gebührenzahler 0,08 Euro/KWh kassiert, also zusätzlich jährlich 800.000 Euro an Subventionen kassiert. DAS ist der Grund, warum jeder Tropf derzeit Windkraftanlagen baut, wenn er es kann. Und wir Stromverbraucher dürfen diesen Unfug finanzieren. Und die Windlobby sponsort dann wieder die Parteienlandschaft und wird auf unsere Tasche eine faktische Zusatzsteuer aufgedrückt, die am Ende als Parteienspende bei Frau Merkel landet. Eine der Gründe, warum ich in 3 Jahren nicht mehr CDU wählen werde, liegt genau in diesem Punkt.

  57. @55#swieder
    Ich sehe mit der Erschöpflichkeit die Notwendigkeit zwar ein, mache mir aber wenig Sorgen über einen tatsächlichen Ölmangel für Kernbereiche wie Kunststoffindustrie, Pharma, u.ä. Warum? Nun, das mag jetzt zynisch klingen, aber im III. Reich wurde der Sprit für die Wehrmacht zu mehr als der Hälfte aus Kohle hergestellt, denn die Koalitionskräfte hatten den Ölimport heruntergefahren. Erst, als die Briten in Deutschland die entsprechenden Raffinerien vollständig zerbombt hatten, musste Mr. GRÖFAZ in einem erfolglosen Versuch, die russ. Ölquellen zu besetzen, seine Angriffs-richtung ändern. Will sagen: ich sehe es für problemlos machbar an, die paar Mio. Tonnen Öl für die obige Industrie z.B. aus Bio-Algen oder auch aus importierter Kohle herzustellen. Davon gibt es massenhaft auf der Welt, so dass ich mir für den Übergang überhaupt keinen Kopf mache. Die Preise werden aber für diese Öl-Ressourcen steigen, aber das tut das Rohöl auch.

  58. Uff, das sind viel Punkte -- ich will mich auf den für mich wesentlichen beschränken: es ist korrekt, das Kohle noch viel länger da ist als Öl, aber grundsätzlich ist auch Kohle natürlich erschöpflich. Und die Chemie- und Pharmaindustrie brauchen nicht ein paar Mio Tonnen Öl sondern zählen zu den Hauptverbraucher weltweit…(in Deutschland werden 23% des Öls in diesem Sektor verbraucht).

    Anlässlich eines Vortrages hatte ich die verschiedenen Energieträger mal recherchiert und dem weltweiten Verbrauch gegenüber gestellt (Daten aus [1])…wenn man Kohle, Öl, Uran, Gas zusammen (!) zählt, sind die in den Quellen genannten Reserven (d.h. die zu heutigen Preisen und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbare Mengen einer Energierohstoff-Lagerstätte) noch ca. 80 Jahre ausreichend. Das ist eine Grössenordnung, die Annahme dabei war a) Primärenergieverbrauch weltweit 2007: 1099,3 Mtoe [2] und b) moderater Anstieg des weltweiten Verbrauchs von 1,7%/Jahr. Der Punkt hierbei ist nicht, ob es nur 50 Jahre oder möglicherweise 120 Jahre sein werden, der Punkt ist schlicht, das es hier um ein reales Szenario der Energieknappheit geht wenn man weiter auf fossile und atomare Energieträger setzt. Daraus ergibt sich (für mich) die Notwendigkeit nach Alternativen, die möglichst sanft (und nicht abrupt) einen Wechsel ermöglichen. Und wenn ich mich dann umsehe, kommen eben nur regenerative Energieträger in Frage. In dieser Zeit des Übergangs müssen wir uns anstrengen, um all die Lösungen zu finden die es noch nicht gibt -- die von Ihnen angesprochenen schnelle Regelung bei sekundengenauen Angebots/Nachfragschwankungen z.B. dafür sehe ich schnell regelbare, moderne Gaskraftwerke als sehr gute Möglichkeit und begrüsse das. Nebenbei gesagt ist dieses Szenario eines, das meine Kinder erleben werden, auch wenn das jetzt rühig klingt. Ich mache mir über einen zu kurzfristigen Übergang sehr viele Gedanken weil ich nicht möchte das die Welt um mich herum dabei im Chaos versinkt.

    Und wenn das oben gesagte zutrifft (was ich denke), dann ist es für mich völlig unerheblich, ob ich einige Jahre unwirtschaftlich und mit EEG Umlagen finanzierten Ausbau regenerativer Energie hinnehmen muss. Nebenbei gesagt gibt es durchaus auch Zwefel an der Wirtschaftlichkeit von neuen Atomkraftwerke [3] und jüngster update [4]…endlich werden externe Kosten auch mal berücksichtigt im Ansatz.

    [1] Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2006, Hrsg. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, http://www.bgr
    [2] BP review of world energy 2008
    [3] http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-summary.pdf
    [4] http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-update2009.pdf

  59. @58
    ich bin selbst kein Fachmann in Energiefragen, sondern habe nur einen med. Background. Insofern kann ich substantiell leider wenig zur Lösung der Energiefrage beitragen. Ich betrachte aus einem einzigen Grund die Energieproduktion aus Algen sehr positiv, weil ich beruflich mit med. Produkten, die aus diesen hergestellt werden können, ab und zu beschäftigt war. Da ist die Ausbeute enorm, der Einsatz jedoch gering. Ich kann ansonsten nicht wirklich beurteilen, wie effektiv oder kostenintensiv die Produktion von Strom oder Ölen aus Algen wäre. Ich muss da leider „glauben“, was so erzählt wird wie bei http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=317&articleID=122678
    oder http://www.bioenergieverbund.de/fileadmin/media/Algen.pdf.
    Ansonsten teile ich Ihre Kritik an der AKW-Politik. Mir ist wohlbewusst, dass die alten AKWs abgeschrieben sind und mit 2 ct/KWh damit am Leipiger Spotmarkt (4-5 ct/KWh) gutes Geld gemacht werden kann. Zudem sehe ich durchaus Probleme im Uranbereich, wenn es um kostengünstigen Yellow Cake geht. Würden sich alle auf AKWs stürzen, würde der Preis rasch steigen oder wir würden recyceltes Material von russischen Brütern beziehen. Die Russen bauen ja gerade einen zweiten Brüter, wenn ich recht informiert bin. Und der Deal der Russen mit dem Iran in Sachen Uran-Lieferung zeigt, dass sie Brüter-Uran verkaufen und zurücknehmen. So, wie ich das sehe, scheint Australien der größte Uranproduzent mit den größten Vorräten zu sein, Russland hingegen dürfte derzeit die einzige Nation mit einem Brüterprogramm sein. Der russ. Uran-Vorrat ist nur 10% desjenigen von Australien, ergo denke ich, dass die Russen in das Brütergeschäft wollen, um uns im Westen Uran verkaufen zu können. Wir würden bei einem AKW-Ausbau also de fakto mal wieder von den Russen abhängig. Beim Öl und Gas sind wir’s ja schon.
    Ob das mit dem Energieprojekt Desertec in der Wüste jemals was werden wird, steht in den Sternen. Ich halte aufgrund der Ursprungsidee (Club of Rome) und des aktuellen Finanzierers (Münchner Rück) die Kiste noch für einen Marketing-Gag. Mal abgesehen davon, dass in Spanien Strom aus solarthermischen Anlagen mit 26 ct/KWh gefördert wurde, um marktfähig zu sein. Ich will gar nicht wissen, wieviele Mrd. wir bei Desertec auf Gebührenzahlers kosten versenken sollen, bevor auch nur ein Kilowatt hier im Netz landet. Abgesehen davon wirken Projektteilhaber wie der Prinz von Jordanien (welch Demokrat) wirklich sehr vertrauenserweckend.

  60. Meine Herren upjohn und swieder,

    zunächst sollten wir mit dem Begriff „fossil“ bei Öl und Gas ein wenig aufräumen. Bei der Kohle indes dürfte es keinen Zweifel über deren biologische Herkunft geben. Anders bei Erdgas, das schlechterdings nicht aus den alten Fürzen (=Methan) der pflanzernfressenden Saurier besteht. Dazu mehren sich in der letzten Zeit die Publikationen zur abiotischer Genese des Erdöls in der Art, wie dieses bei hohen Temperaturen und Drücken im Labor darstellbar ist. Noch sind nicht alle einschlägigen Geoprozesse restlos aufgeklärt, doch die Denkrichtung hat sich in der Wissenschaft etwas gedreht, auch wenn das bisher nicht bis in „Geistes“wissenschaften, Medien und Politik gesickert ist. Die auch heute ständig vor sich gehende Neubildung von Öl und Gas schlägt natürlich allen „Grenzen des Wachstums“ ein Schnippchen.

    Noch ein Wort zur Kernkraft: Deutschland war in den 70-ern führend auf der Welt bei der Entwicklung der Hochtemperatur-Kernreaktoren, einer aus physikalischen Gründen immanent-sicheren Methode, mit einem unproblematischen Entsorgungsmanament und einer vielfach höheren Energieausbeute. Allein politische Entscheidungen führten zum Aus.
    Heute könnten wir die abgebrannten Brennstäbe aus den „Endlagern“ herausholen, sie zu Kügelchen aufarbeiten und in diesen HT-Reaktoren weiterverheizen.
    Wenn man heute etwas öffentlich vom „bösen Atom“ -- auf der geschilderten Grundlage -- erzählte, erwartete uns ein Aufstand einer mit apokalyptischen Mythen hirngewaschenen und naturwissenschaftlich unbelesenen Bevölkerung. Außerdem: Die besten Wissenschaftler auf diesem Gebiet sind dorthin abgewandert, wo ihre Arbeiten unterstützt und geschätzt werden.
    Insofern hat der arme Thilo nur zur Hälfte recht: Indem wir die Leistungsträger hinausgeekelt haben, bleiben wir auf dem eigenen, inzwischen ausreichend großen Pool von Deppen sitzen; mit Importen einschlägiger Provenienz perfektionieren wir den Verblödungsprozeß nur noch.

  61. @Tiger
    zur These der abiotischen Genese von Gas habe ich höflich ausgedrückt gelinde Zweifel. Mir sind die entsprechenden Thesen, die an Verschwörungstheorien erinnern, im Netz aufgefallen. Es wäre IMHO leicht, durch Isotopenmessungen zu beweisen, ob das entsprechende Gas biologischen oder „abiotischen“ Ursprungs ist. Aber dergleichen Identifizierung habe ich bisher nicht gelesen. Da ich aber kein Fachmann in Öl-Fragen bin, werde ich einfach abwarten, was die Fachliteratur so ausspucken wird. Was den Hochtemperaturreaktor angeht, so stellen Sie vermutlich auf den THTH-300 in Hamm-Üntrop ab. Sie wissen schon noch, warum der u.a. stillgelegt wurde, ja? Die Absorberstäbe brachen 1000 mal häufiger als bei konventionellen AKWs und laufend gab es Lecks in den Hochdruckleitungen (40 bar sind kein Pappenstiel). Auch vermischten sich die Graphitkugeln nicht gut genug, sondern waren im Zentrum schlechter durchmischt, wodurch das Zentrum heißer wurde als gedacht und die Kugeln wurden dadurch schneller rissig. Es gab haufenweise Probleme mit diesem Mist und am Ende sind bis heute etwa 1 Mrd. Euro dort versenkt worden, während läppische 115 Mio. Euro an Strom verkauft wurden. Ist das die Art von wirtschaftlicher Stromproduktion, die Sie mir verkaufen möchten? Für die Differenz zwischen diesem öffentlichen Verlust und dem Stromgewinn kann ich nämlich eine 300 MW-Photovoltaik-Anlage in die Landschaft setzen. Die ist dann genauso ineffektiv und teuer.

  62. Ob der seinerzeitige Reaktor das Nonplusultra der Kerntechnikentwicklung darstellt, weiß ich nicht. Es sieht aber so aus, als ob wir Guten mit erhobenem Zeigefinger tapfer am Straßenrand laufen und den Fahrzeugen nachsehen. mfG

  63. @upjohn:
    ad Gas/Öl: Die Schweden sind durchaus erstzunehmen und bewegen sich sicher nicht auf verschwörungstheoretischem Parcour.
    Ich weiß, es geistert dazu eine ganze Menge Mist durchs Internet… Man muß kritisch sortieren, doch oftmals weisen sich gewisse Informationen schon durch den pseudowissenschaftlichen oder gar esoterisch angehauchten Anspruch ihrer Quelle aus.

    ad HTR:
    Zum Störfall in Hamm
    Wie moderne HTR funktionieren
    Und hier noch ein wenig dazu.
    Die Ergebnisse einer Entwicklung, die andernorts inzwischen, ca. 25 Jahre!, weitergetrieben wurde, sind kaum noch mit den Experimental-Reaktoren in Hamm oder Jülich vergleichbar.

  64. @tiger
    ad Öl: wir brauchen uns damit auch nicht wirklich zu flammen ;). Ich habe durchaus die Presseerklärung der technischen Hochschule in Stockholm gegoogelt, aber das sind bisher IMHO nichts anderes als Absichtserklärungen. Thesen sind niedlich, aber der Thesenbegründer muss schlicht einen Beweis der Thesen liefern. Das geht nur, in dem er ein entsprechendes Lager nachweist und meiner Meinung nach mittels Isotopenmessungen bzw. -profilen nachweist, dass es sich bei dem Methan nicht um biologisch erzeugtes Methan handelt. Dieser Nachweis fehlt. Hat er ihn, dann beweist das nur eine einzige Lagerstätte. Man müsste dann mehr Lagerstätten finden. Erst, wenn dies gelingt, hat er letztlich obsiegt. Ich würde ihm das gönnen, aber wir sind noch Jahre davon weg. Bis dahin muss er damit leben, als Outlaw angesehen zu werden. So ist das im Leben. Gemein, aber unvermeidlich bei radikalen Thesen.

    ad AKW’s. Ich glaube Ihnen durchaus die technischen Fortentwicklungen, aber mal ernsthaft: in der BRD reissen sie die AKWs höchstens ab, denn niemand hat hier die Absicht, ein AKW (oder war’s ’ne Mauer?) zu errichten! Solange meine Generation am Ruder ist, wird damit nichts werden. Ich selbst könnte mir da eher Fusionskraftwerke vorstellen, aber auch dann wird’s Schreihälse geben, die den Weltuntergang zelebrieren werden.

  65. @62#Hausmann
    ich bin mit da mit dem „Fahrzeuge hinterher blicken“ nicht so sicher. Die angedeuteten Kugelhaufenkraftwerke wären Basislast-AKWs. Damit könnte man im Idealfall alte Braunkohle- und Kohlekraftwerke ersetzen und selbst die alten Werke sind billiger als die neuen. Ich glaube nicht, dass man die neuen AKWs in der Nähe von Ballungsgebieten als Kraftwärme-gekoppelte Anlagen wird implementieren können. Die Leute würden Amok laufen. Selbst wenn, würden wir lediglich die Abhängigkeit vom Uran steigern und dies zu enormen Kosten. Ich denke, es werden wohl eher die Franzosen sein, die diese Technik bauen werden und dann an uns den Strom liefern werden, damit unser Seelenheil gewahrt bleibt. Vielleicht bauen auch die Schweizer ihren Brüterkreislauf, aber in Wahrheit glaube ich das nicht.
    Ich denke, wir müssen uns jede Art der Energiegewinnung knallhart nach Kosten-Nutzen-Analysen ansehen und die Effizienz der Anlagen steigern. Wir sollten auch vor kleinvolumigen, lokalen Versorgungsnetzen nicht zurückschrecken. Und wenn Windkraft/PV billiger und effektiver wäre, wäre mir bei der Einführung vernünftiger Strommassenspeicher auch wohler. Aber das muss sich rechnen. Ich denke, das Problem entspannt sich massiv, wenn die Strommassen-speicher preiswert implementierbar wären. Frauenhofer bastelt daran ja durchaus. Dann kann es uns wurscht sein, wann welches Kraftwerk läuft, so lange es effizient und preiswert läuft. Das primäre Problem ist ja immer wieder die Spitzenlast, nicht nur die Basislast. -> http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-897426.pdf

  66. Ich darf sagen, dass der Vergleich hier nicht wirklich repräsentativ ist.

    Du hast ja anfangs das richtige geschrieben:
    „Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).“

    Aber wieso schreibst du dann nur über Strom; Energie =/ elektrische Energie.

    Die Hälfte des Energieverbrauchs liegen bei Wärme- und Kälte. Der Rest teilt sich jeweils auf ein Viertel Strom und Verkehr.
    Also braucht es hier Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor und nachhaltige Wärmebereitung!
    Dies gilt auch genauso für Strom: EINSPARUNG ist das Stichwort

    Wenn wir es schaffen gerade bei Wärme weniger zu verbrauchen und gleichzeitig den „Restbedarf“ mit erneuerbaren bewirtschaften, sind wir schon ein riesenschritt in richtung autarkie.

  67. @ #66

    Alles Klar, wenn wir das Problem der regenerativen Energieerzeugung für die Stromproduktion nicht lösen können, dann erweitern wir einfach die Aufgabenstellung. Wird schon irgendwie klappen 🙂

  68. Am 11. März 2010 schreibt Herr Michael Krueger:
    Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

    Heute 2016 / 2017 sind das über 30%, jedes Jahr ca. +2% im Jahr.

    MfG

  69. Am 11. März 2010 schreibt Michael Krueger
    Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

    2017 werden ca. 36% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

  70. 2017 werden ca. 36% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

    Genau, mit einem Kraftwerkspark von Wind und und Sonne mit 80 GW inst. Leistung. Soviel wie auch die konventionellen Kraftwerke haben. Damit schaffen es die EE gerade mal auf 1/3 des Strombedarfes. Die konv. 80 GW können uns hingegen alleine voll versorgen. Und diese Schere geht bei einem Ausbau der EE immer weiter auf. Über 50% EE kann man nicht kommen.

  71. 70. Michael Krüger 21. Februar 2018 12:14
    Über 50% EE kann man nicht kommen.

    Es gab bereits Leute mit Dr. Titel, Professoren und Dippel-Insch. die sagten das 5% , max. 10% mit EE möglich sind in Deutschland.

    ca. 15% in 2010, 7 Jahre später (ende 2017) sind es ca. 36% des Strombedarfes in Deutschland die durch die EE-Quellen gedeckt werden.

    Über eine Verdopplung in 7 Jahren oder ein + von ca. 20%.

    Abwarten wie es in 2, 4 oder 6 Jahren ausschaut.

    Herr Michael Krüger,
    bei 50% ist noch nicht Schluss, vermutlich werden wir 2018 die 40% anreißen, vom Deutschen Nettostromverbrauch, also ohne Exportstrom und Kraftwerkseigenverbrauch.

    Aktuell sind wir bei ca. 40,0% bis zur 10 KW und die Tage werden länger, Dunkelflaute ist ziemlich durch.

    MfG

  72. 70. Michael Krüger schreibt am 21. Februar 2018 12:14
    Über 50% EE kann man nicht kommen.

    Sind nicht in 2018 bereits 2 Wochen über 50% EE-Strom gewesen vom Deutschen Stromverbrauch ?
    KW1 und KW14

    2017 sind 4 Wochen über 50% EE-Strom gewesen vom Deutschen Stromverbrauch.
    KW52, KW40, KW15 und KW8.

    Gab sogar einige Tage wo der EE_Stromanteil vom Deutschen Stromverbrauch über 70% lag.

    MfG

  73. Michael Krueger schreibt am 11. März 2010
    Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken?

    Herr Michael Krueger,

    man muss nicht den gesamten Primärenergieverbrauch in Deutschland mit Erneuerbaren abdecken.

    Von der Primärenergie bleiben über 50% auf der Strecke (umwandlungs- und Transportverluste).
    Bei den Erneuerbaren hat am meistens gleich Strom und damit kann man fast alles mit extrem geringen Umwandlungsverlusten machen.

    #

    Am 11. März 2010 schreibt Herr Michael Krueger:
    Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

    Bis heute, KW18 (2018) sind das ca. 42% die von den EE-Quellen gekommen sind beim Deutschlandweiten Stromverbrauch.

    Na Herr Michael Krueger,
    in nur 8 Jahren fast eine Verdreifachung bei den % Anteilen.

    MfG

    PS
    KW17 ca. 53% EE-Strom
    KW18 auch über 53% EE-Strom

  74. Am 11. März 2010 schreibt Herr Michael Krueger:
    Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt.

    Bis heute, KW0 bis KW33 (2018) sind das ca. 40% die von den EE-Quellen gekommen sind beim Deutschlandweiten Stromverbrauch.

    MfG

  75. 70. Michael Krüger schreibt am 21. Februar 2018 12:14
    Über 50% EE kann man nicht kommen.

    JA, JA Herr Michael Krüger,

    hatten wir nicht in den 24 Stunden vom 1.5.2018 bereits über 70% die von den erneuerbaren gekommen sind ?

    Hatten wir nicht von den 230 Tagen in 2018 bereits ca. 52 Tage wo über 50% von den erneuerbaren gekommen sind ?

    MfG

  76. Udolein,
    egal was du nimmst, setze es ab 😉

  77. Keine Ahnung was ein W.Rassbach so nimmt wenn er schreibt:

    „auch in China scheint die Sonne nur 600-800 Stunden pa“

    „Das Jahr hat 8760h, die Sonne scheint in D nur 600-900 h“

    Zumindest die Zahlen sollte man so ca. kennen, einfach weniger einwerfen Herr W.Rassbach.

    Sind die Sonnenstunden in Deutschland nicht ca. 1590 in 2017 ? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/249925/umfrage/sonnenstunden-im-jahr-nach-bundeslaendern/

    Und es kommt noch besser auch bei Bewölkung kommen kWh von den PV-Anlagen, sind über 3500 Stunden im Jahr wo die kWh abgeliefert werden.

  78. Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

    Rekordhalbjahr für erneuerbare Energien

    Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte auch im ersten Halbjahr 2018 zu.

    Insgesamt wurden in den ersten sechs Monaten des Jahres etwa 117 Milliarden Kilowattstunden Strom (kWh) erzeugt und damit fast 10 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum – ein Plus von 10 Milliarden kWh.
    Das zeigen offizielle Daten der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat).

    Na da werden die 200 TWh in 2018 überschritten, so meine Vermutung.

  79. @Stemmer

    Nach der PV-Industrie geht deshalb gerade auch die Windindustrie in Deutschland den Bach runter.

    https://www.finanzen.net/aktien/Solarworld-Aktie

    https://www.ndr.de/nachrichten/windkraft449.html

    Aber Ihren Aufschrei werte ich mal als letztes Aufbäumen vor der Realität. 😉

  80. Na Herr Michael Krüger,
    wie sieht es den mit ihrer 50% Prognose aus ?
    Leicht daneben oder was ?

    Über 50% EE kann man nicht kommen.

    So, jetzt machen Sie ein neues Fass auf.
    Bereits vergessen das bei den AKW-Jungs in Deutschland auch bereits die Lichter ausgegangen sind, auch vergessen das die Jungs von den konventionellen Kraftwerksbauten auch auf der Abschussliste stehen.
    Ist doch nur noch ein einziges Kohlekraftwerk in Bau in Deutschland, das ist die Realität.

    Oder bei die Gasturbinen läuft es ja auch nicht rund, die Jungs im Osten sind nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen.

    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/siemens-janina-kugel-informiert-ueber-stellenstreichungen-a-1178273.html

    Herr Michael Krüger,
    es ist vollkommen egal in welchen Land die PV-Module oder die Windkraftanlagen produziert werden oder welches Land die kauft und errichtet, entscheidend ist der Preis von den Teilen.

    Wenn in Deutschland die Herstellungskosten zu hoch sind, übernehmen andere Volkswirtschaften das, vollkommen normaler Vorgang, egal ob uns das gefällt oder nicht.

    Na und in Deutschland ?
    Die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien legte auch im ersten Halbjahr 2018 zu.
    Und wehr muss auf kWh verzichten Herr Michael Krüger, sind das nicht die konventionellen und AKWs ?

    MfG

  81. Herr Michael Krüger,
    Sie sind ja auch der Meinung:

    Die billigte Stromquelle ist immer noch die freie Energie/ Energie aus dem Vakuum, der Magnetmotor und das Trichterrad.

    Herr W.Rassbach schreit bereits in 76.

    egal was du nimmst, setze es ab

  82. Udolein,
    deinem Krähenspiegel ist es egal, wie lange die Sonne scheint, sie scheint immer.
    Für ihn ist nur interessant, wieviel KWh er pa bei welcher Nennleistung produziert.
    Sag mir die zwei Zahlen oder halt den Mund. 😉

  83. Ein kWp macht im Jahr ca. 1000 kWh in Süddeutschland und ca. 900 kWh in Norddeutschland.
    Die Strommengen verteilen sich auf ca. 3500 bis 4000 Stunden im Jahr.

    Das kWh von der alten PV kostet 0,00 Cent/kWh und ist bereits an der Steckdose vom Endverbraucher.
    Bei einer neuen PV sind wir bei Kleinanlagen bei 7 bis 10 Cent und bei Großanlagen bei 4 bis 5 Cent/kWh.

  84. @Stemmer

    Ähmm, ich dachte die Bundesregierung hat gerade die Abschaltung weiterer Kohlekraftwerke erst mal eingestellt. Und Deutschland ist Exportweltmeister von Kohlestrom. Und die CO2-Emisionen sinken seit 2009 nicht mehr in der BRD und die BRD verfehlt das Klimaschutzziel 2020 und 2030. Und bei der Bruttostromerzeugung liegt Deutschland immer noch bei unter 35% EE-Anteil. Und neben Ihren PV-Herstellern gehen gerade die WK-Betreiber in der BRD pleite. Ich weiß ja nicht was Sie dort feiern? Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

  85. @Stemmer

    Und Solarworld ist jetzt zum 3-4mal pleite. 😉

    Sie haben bestimmt in weiser Voraussicht auch dort investiert?

  86. Udolein,
    technisch ist es unerheblich auf wieviel Stunden sie sich verteilen.Der Quotient nennt sich Volllaststunden. In deinem Lügenwiki steht Hamburg 800h, München 1000h, da sind deine Dämmerungen schon mit drin.

    Bei Steinkohle stehen 3550 und bei Erdgas 3150 h. Bei Bedarf könnten sie aber bis 8760h strom liefern ohne Wartung.

    Deine WindSolarscheiße aber nicht, d.h. konventionelle KW müssen immer am Netz bleiben.
    Das ist doch nicht schwer zu begreifen?

  87. 86. W.Rassbach 18. August 2018 14:03
    Bei Steinkohle stehen 3550 und bei Erdgas 3150 h. Bei Bedarf könnten sie aber bis 8760h strom liefern ohne Wartung.

    Und können die Steinkohlekraftwerke das kWh auch für 0,00 Cent an meiner Steckdose abliefern ?
    Bin auch zufrieden wenn das an 1000 oder 2000 Stunden im Jahr klappt.

    Den Bürger und auch den Betrieb ist das doch egal ob ein Steinkohlekraftwerke 1000 oder 8000 Volllaststunden schafft, entscheidend ist was kostet das kWh an der Steckdose.

    Der Bürger und auch den Betrieb mit einer PV wollen, sollen oder können nicht die Deutschlandweite Stromversorgung sicherstellen, das bekommen andere bezahlt.

    84. Michael Krüger 18. August 2018 13:48
    Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

    Da glänzen Sie Herr Michael Krüger, wieder mit Unwissenheit.

    Der Atomausstieg (Atomkonsens) ist im Zusammenhang mit der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen mit dem die damaligen rot-grüne Regierung auf Bundesebene in 2000 vereinbart worden.
    Der Vertrag wurde am 11. Juni 2001 unterzeichnet und im Jahr 2002 durch die Novellierung des Atomgesetzes rechtlich abgesichert; die Novelle trat am 22. April 2002 in Kraft.

    Frau Dr. Merkel hat das nur mal einige Monate ausgesetzt.

    ————————--

    Na und wie ist es den mit der Kohle Herr Michael Krüger ?
    Ist das ein boomt ab 2011 ?

    2011 sind von der Kohle ca. 237 TWh gekommen.
    2017 sind von der Kohle ca. 217 TWh gekommen.

    Siehe Seite 27

    Na leichter Realitätsverlust Herr Michael Krüger ?
    Wenn eine Abnahme von ca. -- 20 TWh ein boomt ist, Okay aber in die andere Richtung.

    84. Michael Krüger 18. August 2018 13:48
    Und die CO2-Emisionen sinken seit 2009 nicht mehr in der BRD und die BRD verfehlt das Klimaschutzziel 2020 und 2030.

    Na Herr Michael Krüger,
    die CO2 Mengen sind doch von 2009 bis 2017 um ca. -15.000.000 Tonnen gesunken und der Stromverbrauch ist von 2009 bis 2017 um ca. +55 TWh angestiegen, siehe Seite 9

    Leichter Realitätsverlust Herr Michael Krüger ?

    https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/1410/publikationen/2018-05-04_climate-change_11-2018_strommix-2018_0.pdf

  88. @Stemmer

    Nun, die Bundesregierung schafft aber die Klimaschutzziele 2020 und 2030 nicht, weil eben in der BRD die Kohle boomt und Deutschland Kohlestronexpirtweltmeister ist. ☺

  89. 2017 wurde innerhalb der EU erstmals mehr Strom aus Wind- und Solarenergie und Biomasse usw. produziert als aus Stein- und Braunkohle zusammen.
    Die Stromerzeugung aus diesen Erneuerbaren Energien wuchs im Vergleich zum Vorjahr um ca. +12 %.

    Seit 2010 hat sich der Anteil von Strom aus Wind, Sonne und Biomasse usw. in der EU mehr als verdoppelt.
    Strom aus Stein- und Braunkohle zusammen ist in Gesamteuropa ziemlich konstant belieben.

    Wie fiele Kohlekraftwerke sind den in der EU noch in Bau ?
    Gut das eine in Deutschland und wo noch, Polen, Griechenland, Tschechische Republik?
    Vermutlich ca. eine Handvoll und das bei 508.000.000 Bürgern in der EU.

    Nun wer da von einem Kohleverstromung boomt spricht auch über die Landesgrenzen hinweg ist auf dem Holzweg.

    Nur die erneuerbaren haben in den letzten ca. 10 Jahren richtig zugelegt.

    ———————————

    Herr Michael Krüger,
    Sie haben noch nicht verraten wo es das kWh vom Kohlekraftwerk gibt für 0,00 Cent an meiner Steckdose an 1000 bis 2000 Stunden im Jahr.

    Ich habe Ihnen doch auch verraten das meine alte PV an ca. 3500 bis 4000 Stunden im Jahr das kWh für 0,00 Cent an meinen Steckdosen heraushaut.

    88. Michael Krüger 18. August 2018 17:15
    Nun, die Bundesregierung schafft aber die Klimaschutzziele 2020 und 2030 nicht

    Na da müssen Sie die Bundesregierung fragen weshalb die die eigen Ziele nicht schaffen.

    Ich, der Bürger und auch die Betriebe die sich eine PV auf das Dach, Wand, Fassade, Balkongeländer usw. machen Interessieren nicht die Klimaschutzziele der Bundesregierung, auch nicht die gesamte Deutsch Stromversorgung.

    Was ist von Interesse ??? genau der kWh Preis und der ist bei PV unschlagbar günstig.

  90. Udolein,
    das nenne ich mal kognitive Dissonanz, diese verquillte Scbeiße ist keine Antwort:

    Der Bürger und auch den Betrieb mit einer PV wollen, sollen oder können nicht die Deutschlandweite Stromversorgung sicherstellen, das bekommen andere bezahlt.

    Letztmalig frage ich

    Bei Steinkohle stehen 3550 und bei Erdgas 3150 h. Bei Bedarf könnten sie aber bis 8760h strom liefern ohne Wartung.

    Deine WindSolarscheiße aber nicht, d.h. konventionelle KW müssen immer am Netz bleiben.
    Das ist doch nicht schwer zu begreifen?

  91. 84. Michael Krüger 18. August 2018 13:48
    Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

    88. Michael Krüger 18. August 2018 17:15
    weil eben in der BRD die Kohle boomt und Deutschland Kohlestronexpirtweltmeister ist.

    Hallo Traumtänzer,
    auch bei der Bruttostromerzeugung ist die Kohle in Deutschland auf dem absteigenden Ast, von einem boom kann keine Rede sein.

    Werfen Sie einen Blick in die STATISTIK DER KOHLENWIRTSCHAFT e.V.

    https://kohlenstatistik.de/files/strak.xlsx

    2011 noch ca. 262 TWh Bruttostromerzeugung bei der Kohle.
    2017 noch ca. 240 TWh Bruttostromerzeugung bei der Kohle.

    Das ist doch ein Rückgang von ca. -22 TWh bei der Bruttostromerzeugung, also jedes Jahr ein Minus von ca. -3.500.000.000 kWh/Jahr.
    Jeden Tag ca. 10.000.000 kWh weniger, Herr Michael Krüger und das seit ca. 6 Jahren bei der Kohle, verstanden ?

    Wer jetzt wie Sie Herr Michael Krüger von einem Kohle boomt und Deutschland redet der sollte sich mal untersuchen lassen.

    Und es kommt noch schlimmer auch die % Anteile gingen zurück (2011 bis 2017).

    Braunkohle von 24,5% auf 22,5% ist das ein boom ?, Rückgang ?
    Steinkohle von 18,3% auf 14,1% ist das ein boom ?, Rückgang ?

    Und bei den Erneuerbaren bei der Bruttostromerzeugung ?

    PV von 3,2% auf 6,1% na das ist doch ein boom, eben fasst eine Verdopplung.

    Windkraft von 8,1% auf 13,5% na das ist doch ein boom.

    MfG

  92. @Stemmer

    Tja Herr Stemmer, da haben Sie halt Pech gehabt, die Klimaschutzziele gehen in der BRD den Bach herunter Dank Kohlestrom. Schauen Sie mal auf den Seiten der Grünen nach, die haben das schon lange erkannt. ☺

  93. 90. W.Rassbach 18. August 2018 21:05
    Deine WindSolarscheiße aber nicht, d.h. konventionelle KW müssen immer am Netz bleiben.
    Das ist doch nicht schwer zu begreifen?

    Die konventionellen KW müssen immer am Netz bleiben, auch vor dem EEG.
    Die konventionellen KW müssen immer am Netz bleiben, auch beim EEG.
    Das ist doch nicht schwer zu begreifen?

  94. 92. Michael Krüger 18. August 2018 21:11
    Tja Herr Stemmer, da haben Sie halt Pech gehabt,

    Tja Herr Michael Krüger, da haben Sie halt Pech gehabt, ich habe nicht gesagt das die vorgaben der Bundesregierung eingehalten werden.

    Ein Herr Michael Krüge, hat aber behauptet in Nr. 84. das:

    Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

    Tja Herr Michael Krüger, da haben Sie halt Pech gehabt, bei der Kohle ist kein boomt ab 2011 zu sehen, ein Niedergang ist zu vermelden.

  95. @Stemmer

    Tja Herr Stemmer, da haben Sie halt doppelt Pech, nicht nur die Grünen, sondern auch das Fraunhofer Institut sehen Deutschland als Kohlestromland und Kohlestromexportweltmeister. Und die Klimaschutzziele 2020 und 2030 werden deshalb nicht erreicht. Vielleicht doch mal vorher googeln, bevor Sie sich hier noch mehr blamieren und der Energiewende weiter schaden? ☺

  96. Tja Herr Michael Krüger, da haben Sie halt Pech gehabt, bei der Kohle ist kein boomt ab 2011 zu sehen, ein Niedergang ist zu vermelden.

    Klimaschutzziele usw. hab ich nichts in die Welt gesetzt.

    84. Und der AKW-Ausstieg ist doch seit 2011/ Fukushima längst beschlossen. Deshalb boomt ja auch die Kohle.

    Boomt die Kohle, und wooooo Herr Michael Krüger ?

    Klimaschutzziele usw. hab ich nichts in die Welt gesetzt.

    Jeden Tag verliert die Kohle einen Marktanteil von ca. 10.000.000 kWh hauptsächlich an die Erneuerbaren, verstanden Herr Michael Krüger?

  97. @Stemmer

    Dann ist ja gut Herr Stemmer. Nun müssen Sie das nur noch den Grünen, den Fraunhofer Institut und den Leuten erklären, die heute Nacht bei Dunkelheit und Schwachwind ihre Elektrogeräte mit Kohlestrom betreiben. ☺

  98. Herr Michael Krüger,
    nur mal ein Blick über den Tellerrad in die Welt.

    Zu den Kohle boomt.

    2015 sind noch ca. 107 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen.
    2016 sind noch ca. 84 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen.
    2015 sind noch ca. 65 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen.

    Ein Rückgang um ca. -40% in nur 3 Jahren, verstanden Herr Michael Krüger ?

    Und 2018 ?

    Bis zur Jahresmitte 2018 sind nur ca. 20 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen, mal abwarten ob da am Ende 60 GW oder doch nur ca. 40 GW fertiggestellt werden.

    Zur Erringung bei den erneuerbaren reden wir nur in 2017 von +170 GW (weltweit), verstanden Herr Michael Krüger ?

  99. @Stemmer

    Und Sie kommentieren hier übrigens auch übers Netz phys. mit Kohlestrom. ☺

  100. 2015 sind noch ca. 65 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen.
    2017 sind noch ca. 65 GW bei den Kohlekraftwerken, weltweit an das Netz gegangen.

  101. 99. Michael Krüger 18. August 2018 23:35
    Und Sie kommentieren hier übrigens auch übers Netz phys. mit Kohlestrom.

    Ach so, eigentlich wird die Laptop-Akku am Tag von der PV-Anlage aufgeladen, so kann man sich täuschen, oder sind Sie Herr Michael Krüger auf den Holzweg ?

    Wo die Jungs vom Internet den Strom her haben in der Nacht kann ich auch nicht sagen, kann auch Kohlestrom sein, ist ja auch nicht schlimm.

    Am besten die Jungs vom Internet fragen, wo die den Strom einkaufen.

    Übrigens es ist vollkommen egal wo die kWh phys. aus dem Netz herkommen, muss nur zeitgleich irgendwo die gleiche Menge an grünen Strom eingespeist werden, wenn man „grüne“ Energie verwenden möchte.

    Ach und übrigens Herr Michael Krüger,
    wo ist jetzt der günstige Strom vom Kohlekraftwerk ?
    Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kommt das kWh von der PV ja für 0,00 Cent.

  102. Udolein,

    Die konventionellen KW müssen immer am Netz bleiben, auch vor dem EEG.
    Die konventionellen KW müssen immer am Netz bleiben, auch beim EEG.

    Das ist erstaunlich, wie du das sagst, obwohl du immernoch deine erschreckliche Gehirnwäsche zur Schau trägst.
    Also haben die EE keine Zukunft im Vereinigten Wirtschaftsgebiet ?
    Nur solange die Bundesmerkel als Verwalter des Vereinigten Wirtschaftsgebietes das will?

  103. @Stemmer

    Eine Gehirnwäsche dauert in etwa 3300 Stunden. 3300 weite Stunden möchte ich nicht investieren, um Sie auf den Fahrt der Realitäten zurück zu bringen.

    Laut einer amerikanischen Studie dauert es über 3300 Stunden Missionierungseinsatz, bis die Zeugen Jehovas ein neues Mitglied gewinnen. Das dürfte auch bei den Ökologisten zu Bekehrung zu investieren sein.

  104. C. Lindner hat da ganz unkonventionelle Ideen
    „Milliarden für erneuerbare Energien bringen nichts“

  105. 102. W.Rassbach 19. August 2018 11:10
    Also haben die EE keine Zukunft im Vereinigten Wirtschaftsgebiet ?

    EE hat eine Zukunft und die Konventionellen auch, eben eine andere wie in der Vergangenheit.

    Gibt doch in so gut wie jeden „Wirtschaftsgebiet“ zwei oder drei Möglichkeiten wo man sich immer aktuell das beste nutzt.

    Straßennetz, Schienennetz, Flugzeug genutzt wird das System das jeweils des attraktiv ist.
    Das Bahnnetz muss auch aufrecht erhalten werden, auch wenn man nur 5 mal im Jahr mit dem Zug fährt, sonst mit dem Auto.

    Bargeld, Plastikgeld da hat man auch die Wahl was man nutzt und das System „Plastikgeld“ muss auch an 365 Tage, 24 Stunden aufrecht erhalten werden, auch wenn man das nur 20 mal im Jahr nutzt und nicht für 100% seiner Bezahlungen mit „Plastikgeld“ erledigt.

    Beim Strom hatten die Bürger und Betriebe die letzte ca. 70 Jahre keine wirtschaftliche alternative zum Netzstrom.
    Nun stellen die Energieversorger fest das die Leute und Betriebe ja gar nicht mehr zu 100% deren Leistungen in Anspruch nehmen müssen.

    Das diese Erkenntnis etwas schmerzhaft für die Energieversorger ist muss erst mal verdaut werden.
    Das jetzt auch andere System an Start sind und Marktanteile abwandern.

    Das System Grundlast mit Großkraftwerken wird stark zurückgehen in den nächsten 10 bis 20 Jahren, auch Weltweit, aber nicht komplett verschieden, noch nicht.

    Als Energieversorger muss man sich den neuen, anderen Wirtschaftsgebiet anpassen, sonst geht man unter.

    ——————-

    Michael Krüger schriebt am 23. März 2018 17:48
    Die billigte Stromquelle ist immer noch die freie Energie/ Energie aus dem Vakuum, der Magnetmotor und das Trichterrad.

    103. Michael Krüger 19. August 2018 13:21
    Eine Gehirnwäsche dauert in etwa 3300 Stunden.

    Okay, und bei Ihnen ?

  106. #105 Udo Stemmer

    Das System Grundlast mit Großkraftwerken wird stark zurückgehen in den nächsten 10 bis 20 Jahren, auch Weltweit, aber nicht komplett verschieden, noch nicht.

    Welche Kraftwerke werden anstelle der Großkraftwerke die Grundlast zur Verfügung stellen?

  107. 85. Michael Krüger schreibt am 18. August 2018 13:51
    Und Solarworld ist jetzt zum 3-4mal pleite

    Das ist interessiert mich eigentlich nicht und auch mein PV-Platen auf dem Dach ist das egal, die „werfen“ genauso die kWh heraus.

    Auch Westinghouse ist pleite, einen der größten Hersteller und Systemanpiter von Kennkraftwerken, sollen ja grob ¼ aller AKWs von denen sein weltweit.
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/energie/westinghouse-pleite-atomkraft-ueberfordert-konzerne-wie-toshiba-a-1141169.html

    Ist nicht auch AREVA nach mehreren Milliardenverlusten faktisch Pleite?
    Die hat doch auch erst der französische Steuerzahler retten müssen mit Milliarden.
    Verluste bei AREVA in den letzten Jahren von umgerechnet ca. 12 Milliarden Dollar konnten nur mithilfe des französischen Staates gerettet werden.
    https://www.badische-zeitung.de/wirtschaft-3/steuerzahler-sollen-atomkonzern-areva-retten--95063728.html

    Ach den französischen Energiekonzern EDF ächzt unter Schulden in Höhe von ca. 30 Milliarden Euro.
    Da wird am ende auch der französische Steuerzahler einspringen müssen.

  108. 88. Michael Krüger schreibt am 18. August 2018 17:15
    „Nun, die Bundesregierung schafft aber die Klimaschutzziele 2020 und 2030 nicht, weil eben in der BRD die Kohle boomt und Deutschland Kohlestronexpirtweltmeister ist“

    Michael Krüger schreibt am 8. Januar 2018 18:06 bei Science Skeptical Blog
    „Ihr Strom aus Wind und Sonne, den niemand braucht, wird halt billig, umsonst, bis zu Negativpreisen ins Ausland verklappt.“

    Na Herr Michael Krüger,
    was jetzt ?

    EE-Strom fürs Ausland oder doch Kohlestrom ?

    JA, JA
    Eine Gehirnwäsche dauert in etwa 3300 Stunden. (103. Michael Krüger 19. August 2018 13:21)

    Vom 8.1.2018 bis zum 18.8.2018, über 3300 Stunden ?

    Sind ca. 5330 Stunden, Gehirnwäsche ?

  109. Warum kommt der Treibhauseffekt nicht? keine Links, nicht zu lang.

  110. @Udo

    Herr Stemmer, dass mit den richtigen Lesen und Textverständnis üben wir noch. 😉

    Kohlestrom exportiert die BRD vor allem in der Nacht ins Ausland. Z.B. Österreich. EE-Strom aus Wind und PV am Tag ins Ausland. Z.B. Österreich.

    Wie gesagt die Stromexporte aus der BRD steigen und steigen seit Jahren. Und in der Nacht scheint nun mal keine Sonne und der Wind flaut dort oft ab. Also haben wir am Tag bei Sonne und Wind einen Überschuss an EE-Strom, der exportiert wird und in der Nacht, wenn die Kohle weiter läuft und der Verbrauch sinkt, da die Leute schlafen einen einen Überschuss an Kohlestrom, der exportiert wird. Aber Herr Stemmer, dass Sie diese einfachen Zusammenhänge nicht selbst erkennen, ist schon peinlich.

  111. 88. Michael Krüger schreibt am 18. August 2018 17:15
    „Nun, die Bundesregierung schafft aber die Klimaschutzziele 2020 und 2030 nicht, weil eben in der BRD die Kohle boomt und Deutschland Kohlestronexpirtweltmeister ist“

    Michael Krüger schreibt am 8. Januar 2018 18:06 bei Science Skeptical Blog
    „Ihr Strom aus Wind und Sonne, den niemand braucht, wird halt billig, umsonst, bis zu Negativpreisen ins Ausland verklappt.“

    Na Herr Michael Krüger,
    was jetzt ?

    2011 noch ca. 262 TWh Bruttostromerzeugung bei der Kohle.
    2017 noch ca. 240 TWh Bruttostromerzeugung bei der Kohle.

    Das ist doch ein Rückgang von ca. -22 TWh bei der Bruttostromerzeugung, also jedes Jahr ein Minus von ca. -3.500.000.000 kWh/Jahr.
    Jeden Tag ca. 10.000.000 kWh weniger, Herr Michael Krüger und das seit ca. 6 Jahren bei der Kohle, verstanden ?

    Wer jetzt wie Sie Herr Michael Krüger von einem Kohle boomt und Deutschland redet der sollte sich mal untersuchen lassen.

    Und es kommt noch schlimmer auch die % Anteile gingen zurück (2011 bis 2017).

    Braunkohle von 24,5% auf 22,5% ist das ein boom ?, Rückgang ?
    Steinkohle von 18,3% auf 14,1% ist das ein boom ?, Rückgang ?

    Und bei den Erneuerbaren bei der Bruttostromerzeugung ?

    PV von 3,2% auf 6,1% na das ist doch ein boom, eben fasst eine Verdopplung.

    Windkraft von 8,1% auf 13,5% na das ist doch ein boom.

  112. @Stemmer

    Erst lesen, dann kommentieren. Immer dran denken. ☺

  113. 101. Michael Krüger 24. August 2018 13:22
    „Kohlestrom exportiert die BRD vor allem in der Nacht ins Ausland. Z.B. Österreich. EE-Strom aus Wind und PV am Tag ins Ausland. Z.B. Österreich. „

    Herr Michael Krüger, dass mit den richtigen Lesen und Textverständnis üben wir noch.
    Nur komisch, Herr Michael Krüger das auch im Österreich in der Nacht die der Stromverbrauch geringerer ist als im Vergleich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.

    Und Sie erzählen das in der Nacht dann Österreich auf massenhaft Kohlestrom aus Deutschland zurückgreift, wenn doch die benötigten Mengen gering sind in den Nachtstunden.

    Aber Herr Michael Krüger, dass Sie diese einfachen Zusammenhänge nicht selbst erkennen, ist schon peinlich.

    Herr Michael Krüger,
    wenn ich mir jetzt nur mal die vergangenen Woche betrachte (KW33) da importiert Österreich am Tag doch wesentlich mehr Strom als in der Nacht.
    https://www.energy-charts.de/power_de.htm?source=import-export&year=2018&week=33

  114. 70. Michael Krüger schreibt am 21. Februar 2018 12:14
    Über 50% EE kann man nicht kommen.

    JA, JA Herr Michael Krüger,

    hatten wir nicht in den 24 Stunden vom 1.5.2018 bereits über 70% die von den erneuerbaren gekommen sind ?

    Hatten wir nicht von den 230 Tagen in 2018 bereits ca. 52 Tage wo über 50% von den erneuerbaren gekommen sind ?

    Erst lesen, dann kommentieren. Immer dran denken.

    MfG

  115. Herr Michael Krüger,
    90 % der Deutschen stehen hinter der Energiewende, so im aktuellen KfW-Energiewendebarometer 2018 und die KfW ist weder „Grün“ noch haben die was von Kohlestrom und auch nichts vom PV-Strom.

    https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/Pressemitteilungen-Details_484544.html

    Die Befragung erstreckte sich über 4.000 Haushalten und kann erst mal als repräsentativ angesehen werden.

    In der Demokratie ist es eben so das die Mehrheit die Marschrichtung vorgingt und die Meinung der restlichen 10% oder auch 49,9% unberücksichtigt bleiben.

  116. @Stemmer

    Sie verhalten sich wie mein Papagei. Im Übrigen füllt Österreich auch seine Pumpspeicher mit Strom aus Deutschland. Am Tag mit Strom aus Sonne und Wind, in der Nacht mit Kohlestrom.☺

  117. @Stemmer

    PS

    Bei den Reichtagswahlen 1933, 36, 38 haben die NSDAP und Hitler übrigens 92, 98 und 99% erhalten. Bei der SED in der DDR sah es ähnlich aus.

  118. @Stemmer

    PPS

    Und da gab es auch mal so eine Umfrage, wo einer fragte, wollt Ihr den totalen Krieg?

    Da brüllten tausende von Leuten, die den Saal füllten. allesamt lauthals JA.

    Was sagt uns das? Zumal Udo sich zu einer solchen Mehrheit auch zugehörig fühlt? Denn die Energiewende tötet auch Tiere, Umwelt und Mensch und Natur. Jedenfalls wie sie derzeit läuft. Schaltet man die Kohlekraft jetzt ab, wird Deutschland zurück in die Steinzeit befördert. Genau das fordern die Grünen, Greenpeace und Co.

  119. #115 Udo Stemmer


    Die meisten Deutschen leben in den Städten.
    Am Ende des Jahres 2016 betrug der Anteil der Einwohner in Deutschland, die in einer Gemeinde mit 1.000 bis 1.999 Einwohner lebten, 3,25 Prozent an der Gesamtbevölkerung in Deutschland.
    Die Energiewende in Haushalten findet derzeit auf dem Land statt

    Das bedeutet dass die 3,25% die Energiewende stattfinden lassen.
    Is aber nich viel

  120. @Mischa
    Laß doch diesen periodischen Logorrhoe Patienten schwafeln….
    Diesen Bot kannst Du nicht überzeugen, das ist wider seiner Natur !

  121. 119. Krumeg schreibt 24. August 2018 20:02
    Am Ende des Jahres 2016 betrug der Anteil der Einwohner in Deutschland, die in einer Gemeinde mit 1.000 bis 1.999 Einwohner lebten, 3,25 Prozent an der Gesamtbevölkerung in Deutschland.

    Weshalb soll den die Energiewende nur in den Gemeinde mit 1.000 bis 1.999 Einwohner lebten stattfinden.
    Übrigens Herr Krumeg in den Deutschen Großstädten (mehr als 100.000 Einwohner) leben ca.
    50% der Bevölkerung, wobei bei den Großstädten auch jede Mengen an eingemeindeten kleine Gemeinden mitzählen.
    Nur München sind über 40 kleine Gemeinden angeschlossen, eingemeindet.

    In den Städten, vor allen in den Großstätten gibt es doch wesentlich größere Potenziale bei den Erneuerbaren als auf dem Land.
    Es wurde mal durchgerechnet das sich selbst in einer Millionenstadt wie München mehr PV-Flächen zur Verfügung stehen als der Jahresstromverbrauch von München ist.

    Also Herr Krumeg,
    Potenziale sind vorhanden in den Großstädten und auch genügend Abnehmer für den „grünen“ Strom, ohne das man da über hunderte km neue Leitungen verlegen muss.

  122. 117. Michael Krüger 24. August 2018 19:19
    Bei den Reichtagswahlen 1933, 36, 38 haben die NSDAP und Hitler übrigens 92, 98 und 99% erhalten. Bei der SED in der DDR sah es ähnlich aus.

    Haben da nicht auch die „92, 98 und 99%“ die Marschrichtung vorgegeben ?
    Beim KfW-Energiewendebarometer 2018 sind es ca. 90% die die Marschrichtung vorgeben.

  123. #121 Udo Stemmer

    Also Herr Krumeg,
    Potenziale sind vorhanden in den Großstädten und auch genügend Abnehmer für den „grünen“ Strom, ohne das man da über hunderte km neue Leitungen verlegen muss.

    Also Windräder in den Englischen Garten. Wäre toll, dann sehen die Stadtmenschen auch mal die Auswirkungen.

    In welcher Großstadt ist Ihre Phantasie umgesetzt?

    Uns wird auch immer erzählt dass im Norden so viel Windstrom erzeugt wird bla bla bla.
    Wieso verbrauchen die Leute dort den Windstrom nicht selber? Keine Leitungen wären nötig.
    Welche Stadt in Norddeutschland wird durch Windstrom und Sonnenstrom versorgt?

    Heute ist es in München bewölkt und regnerisch. Woher würden die Münchner ihren Strom bekommen?
    Wahrscheinlich von Windrädern die der ländlichen Bevölkerung vor die Nase gesetzt wird.
    Ah, stimmt nicht, heute ist kaum Wind.

  124. 123. Krumeg schreibt 25. August 2018 09:50
    Heute ist es in München bewölkt und regnerisch. Woher würden die Münchner ihren Strom bekommen?

    Na da kommt ein Teil vom Strom von den PV-Anlagen, die bringen bei Bewölkung auch noch 10%, 20% oder 30% der Nennleistung.

    München besteht ja nicht nur aus der Innenstadt, da sich auch weite Bereiche wo ländlich geprägt sind, da stehen bereits Windkraftanlagen und man kann auch noch welche aufbauen oder die vorhandenen durch größere ersetzen.

    Mal eine kleine Übersicht wo die Stadtwerke München (SWM) ihren „grünen“ Strom herstellen.
    https://www.swm.de/privatkunden/unternehmen/energie/ausbauoffensive-erneuerbare-energien.html
    Sollen ja bereits ca. 50% sein, nun werden noch so einiges an PV in München selber aufgebaut ist man ja dann bei 70 bis 80% EE-Strom.

    „Wahrscheinlich von Windrädern die der ländlichen Bevölkerung vor die Nase gesetzt wird.“

    Noch besser als ein Kohlekraftwerk.
    Es gab ja 2017 den Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle!“ in München.

    https://www.muenchen.de/aktuell/2017-10/infos-zum-buergerentscheid-raus-aus-der-steinkohle.html

    Da haben über 60% der abgegebenen Stimmen sich für eine Schließung vom Steinkohlekraftwerk bis Ende 2022 ausgesprochen.
    Das ist eben Basisdemokratie, so wie die AfD das fordert.
    Die Mehrheit der abgegeben Stimmen geben die Marschrichtung vor.
    Da sind die Augmentierende derer die den Kohleausstieg wollen doch die besseren gewesen.
    Bei der Steinkohle liegen diese Zusatzkosten für die Treibhausgasemissionen und Luftschadstoffe pro kWh bei 16,1 Cent, so das UBA.
    Demgegenüber sind die zusätzlichen Umweltkosten pro KWh bei der Stromerzeugung aus Erdgas (8,8 Cent), Photovoltaik (1,8 Cent) und Windenergie (0,4 Cent) deutlich geringer.
    https://www.dw.com/de/warum-hadert-deutschland-mit-kohleausstieg-uba-cdu-spd-afd-fdp-gr%C3%BCne-klimaziele/a-41472323

    Die Leute im München sind ja nicht dumm, wenn die Kohleverstromung bereits ca. +16 Cent/kWh an Volkswirtschaftliche Zusatzkosten verursacht, so sind die 7 Cent EEG-Umlage noch ein Schnäppchen.

  125. 123. Krumeg schreibt 25. August 2018 09:50
    Heute ist es in München bewölkt und regnerisch. Woher würden die Münchner ihren Strom bekommen?

    25.8.2018 um 9:30 Uhr ist die Einspeisung von PV in München ca. 13% der Nennleistung.
    PV bringt an 3500 bis 4000 Stunden im Jahr was an kWh.

    Und am 24.8.2018 sind in der Mittagsverbrauchsspitze so ca. 35% der PV-Nennleistung gekommen an kW, kWh.

    https://www.sma.de/unternehmen/pv-leistung-in-deutschland.html

  126. Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

    Die Mindestimportpreis für Solarzellen und Solarmodule sollen offenbar zum 3. September auslaufen.

    Im Dezember 2013 wurden die Strafzölle für Solarzellen und Solarmodule von den EU in Kraft gesetzt, die haben ja erst mal die heimischen konventionellen Kraftwerke vor den schellen aus geschützt.

    Wenn die Strafzölle für Solarzellen und Solarmodule im September tatsächlich fallen wird das nochmal einen Preisverfall bei PV-Anlagen geben von -10 bis -20%.
    Da wird die Luft für die Konventionellen noch dünner, verstanden alle die wo noch an eine Zukunft von Kohlestrom und Co glaugen.

  127. @Kohle-Udo

    Ich dachte Sie wollten die Kohle als Lückenbüßer für Ihren PV-Strom erhalten? Jetzt wollen Sie die ganz abschaffen? 😉

  128. @Stemmer

    Auch das ist Bürgerwille:

    https://www.openpetition.de/petition/online/keine-weitere-windkraft-in-gruendau-5-wka-sind-genug

  129. Und PV will auch niemand, der nicht davon profitiert vor der eigenen Haustür haben:

    https://www.openpetition.de/petition/online/bi-gegen-die-geplante-photovoltaikanlage-am-ortseingang-beckingen

  130. #125 Udo Stemmer

    25.8.2018 um 9:30 Uhr ist die Einspeisung von PV in München ca. 13% der Nennleistung.
    PV bringt an 3500 bis 4000 Stunden im Jahr was an kWh

    Und woher bekommen die Münchner den Strom?
    Die Frage blieb unbeantwortet.
    13% der Nennleistung sagt eigentlich nur aus dass man 87% nutzlose PV Anlage bezahlt hat.

  131. 123. Krumeg schreibt 25. August 2018 09:50
    Heute ist es in München bewölkt und regnerisch. Woher würden die Münchner ihren Strom bekommen?

    25.8.2018 um 12:00 Uhr ist die Einspeisung von PV in München ca. 23% der Nennleistung.

    PV bringt an 3500 bis 4000 Stunden im Jahr was an kWh.

    Braucht am in der Mittagszeit z.B. 3000 Watt und das auch bei Bewölkung so müssen ca. 12 kWp auf dem Dach liegen (ca. 8m * 8m) um die Mittagsspitze ca. zu bedienen.
    12 kWp, da kosten die Module nicht mal 7.000 €

  132. 130. Krumeg 25. August 2018 15:30
    Und woher bekommen die Münchner den Strom?
    Die Frage blieb unbeantwortet.

    Herr Krumeg,
    Sie müssen Nr. 124 lesen und auch verstehen, dann was schreiben, Okay.

    Die Kohle-Abschaltung in München ist doch Ende 2022 und was machen die Stadtwerke München zur Zeit, steht auch in Nr.124

  133. Michal Krüger schreibt 25. August 2018 13:11
    Ich dachte Sie wollten die Kohle als Lückenbüßer für Ihren PV-Strom erhalten? Jetzt wollen Sie die ganz abschaffen?

    Na Herr Michal Krüger,
    wo hab ich geschrieben das ich alle Kohlekraftwerke bereits heute oder auch in einigen Jahren vollständig verabschieden werden.

    Bringen Sie mal bitte den Link oder die Quellenangabe, wo ich das geschrieben habe.

    Aber Herr Michael Krüger, dass Sie diese einfachen Zusammenhänge nicht selbst erkennen, ist schon peinlich.

    Was hab ich den in Nr. 105 geschrieben.

    „EE hat eine Zukunft und die Konventionellen auch, eben eine andere wie in der Vergangenheit.“

    „Das System Grundlast mit Großkraftwerken wird stark zurückgehen in den nächsten 10 bis 20 Jahren, auch Weltweit, aber nicht komplett verschieden, noch nicht.“

    128. Michal Krüger 25. August 2018 13:16
    Auch das ist Bürgerwille:
    https://www.openpetition.de/petition/online/keine-weitere-windkraft-in-gruendau-5-wka-sind-genug

    Na Herr Michal Krüger,
    auch keine Plan was Demokratie ist, jetzt verstehe ich auch Ihren Beitrag NR.117. Michael Krüger 24. August 2018 19:19.
    Sie haben keine Ahnung was Demokratie ist, vermutlich kommen Sie aus den Osten.
    Bei ihrer Onlinepetition kann man nur zustimmen, die wo anderer Meinung sind können da gar nicht ihre Stimme abheben, ihre Ablehnen bekunden..

    Bei der KfW Umfrage und auch beim Bürgerentscheid „Raus aus der Steinkohle!“ kannte man sich für oder auch dagegen aussprechen.
    Übrigens Herr Michal Krüger,
    ihre beiden Onlinepetition haben zusammen gerade mal ca. 700 Unterstützende und das bei seit ca. 2016.

    Auch das Volksbegehren zur Beschränkung der Windkraftanlagen in Brandenburg ist klar gescheitert, somit sind mehrheitlich auch die Menschen für die Windkraft.
    https://www.pnn.de/brandenburg/gegner-der-windkraft-scheitern-volksbegehren-am/21418338.html

    Bei den Windkraftanlagen in Gaildorf gab es auch einen Bürgerentscheid und da haben sich die Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Errichtung der Windkraftanlagen ausgesprochen.

    Das ist eben Basisdemokratie, so wie die AfD das fordert.

    Herr Michal Krüger,
    hat es den bereits beim, zum Bau von AKWs oder Kohlekraftwerken Bürgerentscheide gegeben ?
    Und wie sind die ausgegangen ?

    Da kommt mir der Bürgerentscheid zum Bau vom AKW Żarnowiec, 80 Kilometer von Danzig entfernt, in den Sinn.
    Da gab es auch einen Bürgerentscheid und da lehnten ca. 90 % der Bevölkerung jegliche Arbeiten, Weiterbau am AKW Żarnowiec ab.

    Und so sieht die glorreiche Zukunft der Kernkraft in Polen heute aus:
    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcRPvuEucDgGL_9uMoovX03EHzNdSp1SAG-Jz2KmY6csC0dWroePLA

    https://static1.s-trojmiasto.pl/zdj/c/9/12/620x0/124410-Juz-w-2016-roku-moze-rozpoczac-sie-budowa-pierwszej-elektrowni-atomowej-w.jpg

    https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcR-p9l1HfpFoHO0J4Sg2n2FNzk09uIDE5IGyXKNfGMeuLmnysD4

    ##################

    Nicht nur München, auch Berlin ist Vorreiter in Sachen Kohleausstieg, kein anderes Bundesland hat bislang diesen Schritt gewagt.

    Spätestens 2030 sollen die verbliebenen drei Kohlekraftwerke abgeschaltet werden.
    Noch stammen ca. 40 Prozent des Stroms aus der Kohleverbrennung in Berlin.
    Die drei Kohlekraftwerke Vattenfalls haben eine Kapazität von gut 860 MW elektrischer und knapp 1.110 MW thermischer Leistung.

    Das muss natürlich bis 2030 ersetzt werden.

    Zwar liegen noch keine konkreten Pläne vor, es wird aber über eine Power-to-Heat-Anlage nach 2025 nachgedacht, die aus Überschüssen aus Windkraftanlagen + PV-Strom vor allem Wärme erzeugen können.
    Eine kleine Testanlage steht bereits in Berlin-Neukölln.

    Der PV Zubau wird 2018 ca. 31 Watt je Bundesbürger betragen und bei ca. 3.500.000 Einwohnern sind das ca. +110 MWp/Jahr und bis 2030 ist das nur bei PV ein Plus von +1.300 MWp für Berlin.

    Bei der Kohle werden 860 MW elektrische Leistung bis 2030 abgeschaltet.

  134. Ui Udo ist gegen Bürgerinitiativen gegen EE und weiter für Kohlekraft als Übergangslösung. Da machen Sie sich bei Ihren grünen Freunden aber nicht beliebt. Und Udo postet immer im Dunkeln mit Kohlestrom übers Netz. ☺

  135. 134. Michael Krüger 25. August 2018 22:43
    Und Udo postet immer im Dunkeln mit Kohlestrom übers Netz.

    Leider nicht korrekt Herr Michael Krüger,

    die Akkus vom Laptop hab ich mit dem PV-Strom für 0,00 Cent geladen, verstanden ?
    Und wenn ich „grünen“ Strom aus dem Netz ziehe, auch in der Nacht kostet das kWh ca. 22 Cent.

    http://up.picr.de/31519111sy.jpg

  136. zu #38 II

    Fourier stellte fest, das der Effekt der Behinderung bei einer unbeweglichen Atmosphäre zu einer hohen Temperatur (heute rechnerisch Durchschnitt ca. 330 K) führt, der durch den konvektiven Wärmetransport entlastet wird und zu der heute gemessenen Temperatur von ca. durchschnittlich 288 K führt.

    Fourier wußte noch nichts von der Zweiteilung der Atmosphäre in Troposphäre und Stratosphäre. In der Troposphäre verändert ein steigender Treibhausgehalt nicht den Temperaturgradienten von ca. 6,5 K/km, weil ohne Konvektion der Temperaturgradient viel höher wäre (bis ca. 15 K/km). In der Stratosphäre ist der Temperaturgradient unter 6,5 K/km und deswegen ist keine Konvektion. Allerdings verschiebt ein steigender Treibhausgehalt der Atmosphäre die Grenze zwischen beiden Sphären nach oben mit der Konsequenz einer steigenden Oberflächentemperatur.

    In großen Höhen (Ozonschicht) wird der Temperaturverlauf in der Stratosphäre durch die UV-Heizung noch einmal modifiziert.

  137. Hat das Kontrollprogramm Schwierigkeiten mit verschiedenen Wörtern?

    Obwohl kürzer wird zu #38 I nicht freigeschaltet.

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