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	<title>Kommentare zu: Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben</title>
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	<description>Wissenschaft kritisch betrachtet</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 11:03:20 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Von: Rudolf Kipp</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-25512</link>
		<dc:creator>Rudolf Kipp</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:40:30 +0000</pubDate>
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		<description>@ #66

Alles Klar, wenn wir das Problem der regenerativen Energieerzeugung für die Stromproduktion nicht lösen können, dann erweitern wir einfach die Aufgabenstellung. Wird schon irgendwie klappen :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@ #66</p>
<p>Alles Klar, wenn wir das Problem der regenerativen Energieerzeugung für die Stromproduktion nicht lösen können, dann erweitern wir einfach die Aufgabenstellung. Wird schon irgendwie klappen <img src='http://www.science-skeptical.de/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: fisch skeptical</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-25491</link>
		<dc:creator>fisch skeptical</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 11:42:01 +0000</pubDate>
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		<description>Ich darf sagen, dass der Vergleich hier nicht wirklich repräsentativ ist.

Du hast ja anfangs das richtige geschrieben:
&quot;Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).&quot;

Aber wieso schreibst du dann nur über Strom; Energie =/ elektrische Energie.

Die Hälfte des Energieverbrauchs liegen bei Wärme- und Kälte. Der Rest teilt sich jeweils auf ein Viertel Strom und Verkehr.
Also braucht es hier Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor und nachhaltige Wärmebereitung!
Dies gilt auch genauso für Strom: EINSPARUNG ist das Stichwort

Wenn wir es schaffen gerade bei Wärme weniger zu verbrauchen und gleichzeitig den &quot;Restbedarf&quot; mit erneuerbaren bewirtschaften, sind wir schon ein riesenschritt in richtung autarkie.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich darf sagen, dass der Vergleich hier nicht wirklich repräsentativ ist.</p>
<p>Du hast ja anfangs das richtige geschrieben:<br />
&#8220;Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).&#8221;</p>
<p>Aber wieso schreibst du dann nur über Strom; Energie =/ elektrische Energie.</p>
<p>Die Hälfte des Energieverbrauchs liegen bei Wärme- und Kälte. Der Rest teilt sich jeweils auf ein Viertel Strom und Verkehr.<br />
Also braucht es hier Effizienzmaßnahmen im Gebäudesektor und nachhaltige Wärmebereitung!<br />
Dies gilt auch genauso für Strom: EINSPARUNG ist das Stichwort</p>
<p>Wenn wir es schaffen gerade bei Wärme weniger zu verbrauchen und gleichzeitig den &#8220;Restbedarf&#8221; mit erneuerbaren bewirtschaften, sind wir schon ein riesenschritt in richtung autarkie.</p>
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	<item>
		<title>Von: Upjohn</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4104</link>
		<dc:creator>Upjohn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 11:56:59 +0000</pubDate>
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		<description>@62#Hausmann
ich bin mit da mit dem &quot;Fahrzeuge hinterher blicken&quot; nicht so sicher. Die angedeuteten Kugelhaufenkraftwerke wären Basislast-AKWs. Damit könnte man im Idealfall alte Braunkohle- und Kohlekraftwerke ersetzen und selbst die alten Werke sind billiger als die neuen. Ich glaube nicht, dass man die neuen AKWs in der Nähe von Ballungsgebieten als Kraftwärme-gekoppelte Anlagen wird implementieren können. Die Leute würden Amok laufen. Selbst wenn, würden wir lediglich die Abhängigkeit vom Uran steigern und dies zu enormen Kosten. Ich denke, es werden wohl eher die Franzosen sein, die diese Technik bauen werden und dann an uns den Strom liefern werden, damit unser Seelenheil gewahrt bleibt. Vielleicht bauen auch die Schweizer ihren Brüterkreislauf, aber in Wahrheit glaube ich das nicht. 
Ich denke, wir müssen uns jede Art der Energiegewinnung knallhart nach Kosten-Nutzen-Analysen ansehen und die Effizienz der Anlagen steigern. Wir sollten auch vor kleinvolumigen, lokalen Versorgungsnetzen nicht zurückschrecken. Und wenn Windkraft/PV billiger und effektiver wäre, wäre mir bei der Einführung vernünftiger Strommassenspeicher auch wohler. Aber das muss sich rechnen. Ich denke, das Problem entspannt sich massiv, wenn die Strommassen-speicher preiswert implementierbar wären. Frauenhofer bastelt daran ja durchaus. Dann kann es uns wurscht sein, wann welches Kraftwerk läuft, so lange es effizient und preiswert läuft. Das primäre Problem ist ja immer wieder die Spitzenlast, nicht nur die Basislast. -&gt; http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-897426.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@62#Hausmann<br />
ich bin mit da mit dem &#8220;Fahrzeuge hinterher blicken&#8221; nicht so sicher. Die angedeuteten Kugelhaufenkraftwerke wären Basislast-AKWs. Damit könnte man im Idealfall alte Braunkohle- und Kohlekraftwerke ersetzen und selbst die alten Werke sind billiger als die neuen. Ich glaube nicht, dass man die neuen AKWs in der Nähe von Ballungsgebieten als Kraftwärme-gekoppelte Anlagen wird implementieren können. Die Leute würden Amok laufen. Selbst wenn, würden wir lediglich die Abhängigkeit vom Uran steigern und dies zu enormen Kosten. Ich denke, es werden wohl eher die Franzosen sein, die diese Technik bauen werden und dann an uns den Strom liefern werden, damit unser Seelenheil gewahrt bleibt. Vielleicht bauen auch die Schweizer ihren Brüterkreislauf, aber in Wahrheit glaube ich das nicht.<br />
Ich denke, wir müssen uns jede Art der Energiegewinnung knallhart nach Kosten-Nutzen-Analysen ansehen und die Effizienz der Anlagen steigern. Wir sollten auch vor kleinvolumigen, lokalen Versorgungsnetzen nicht zurückschrecken. Und wenn Windkraft/PV billiger und effektiver wäre, wäre mir bei der Einführung vernünftiger Strommassenspeicher auch wohler. Aber das muss sich rechnen. Ich denke, das Problem entspannt sich massiv, wenn die Strommassen-speicher preiswert implementierbar wären. Frauenhofer bastelt daran ja durchaus. Dann kann es uns wurscht sein, wann welches Kraftwerk läuft, so lange es effizient und preiswert läuft. Das primäre Problem ist ja immer wieder die Spitzenlast, nicht nur die Basislast. -&gt; <a href="http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-897426.pdf" rel="nofollow">http://publica.fraunhofer.de/eprints/urn:nbn:de:0011-n-897426.pdf</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Upjohn</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4103</link>
		<dc:creator>Upjohn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 11:45:14 +0000</pubDate>
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		<description>@tiger
ad Öl: wir brauchen uns damit auch nicht wirklich zu flammen ;). Ich habe durchaus die Presseerklärung der technischen Hochschule in Stockholm gegoogelt, aber das sind bisher IMHO nichts anderes als Absichtserklärungen. Thesen sind niedlich, aber der Thesenbegründer muss schlicht einen Beweis der Thesen liefern. Das geht nur, in dem er ein entsprechendes Lager nachweist und meiner Meinung nach mittels Isotopenmessungen bzw. -profilen nachweist, dass es sich bei dem Methan nicht um biologisch erzeugtes Methan handelt. Dieser Nachweis fehlt. Hat er ihn, dann beweist das nur eine einzige Lagerstätte. Man müsste dann mehr Lagerstätten finden. Erst, wenn dies gelingt, hat er letztlich obsiegt. Ich würde ihm das gönnen, aber wir sind noch Jahre davon weg. Bis dahin muss er damit leben, als Outlaw angesehen zu werden. So ist das im Leben. Gemein, aber unvermeidlich bei radikalen Thesen.

ad AKW&#039;s. Ich glaube Ihnen durchaus die technischen Fortentwicklungen, aber mal ernsthaft: in der BRD reissen sie die AKWs höchstens ab, denn niemand hat hier die Absicht, ein AKW (oder war&#039;s &#039;ne Mauer?) zu errichten! Solange meine Generation am Ruder ist, wird damit nichts werden. Ich selbst könnte mir da eher Fusionskraftwerke vorstellen, aber auch dann wird&#039;s Schreihälse geben, die den Weltuntergang zelebrieren werden.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@tiger<br />
ad Öl: wir brauchen uns damit auch nicht wirklich zu flammen <img src='http://www.science-skeptical.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> . Ich habe durchaus die Presseerklärung der technischen Hochschule in Stockholm gegoogelt, aber das sind bisher IMHO nichts anderes als Absichtserklärungen. Thesen sind niedlich, aber der Thesenbegründer muss schlicht einen Beweis der Thesen liefern. Das geht nur, in dem er ein entsprechendes Lager nachweist und meiner Meinung nach mittels Isotopenmessungen bzw. -profilen nachweist, dass es sich bei dem Methan nicht um biologisch erzeugtes Methan handelt. Dieser Nachweis fehlt. Hat er ihn, dann beweist das nur eine einzige Lagerstätte. Man müsste dann mehr Lagerstätten finden. Erst, wenn dies gelingt, hat er letztlich obsiegt. Ich würde ihm das gönnen, aber wir sind noch Jahre davon weg. Bis dahin muss er damit leben, als Outlaw angesehen zu werden. So ist das im Leben. Gemein, aber unvermeidlich bei radikalen Thesen.</p>
<p>ad AKW&#8217;s. Ich glaube Ihnen durchaus die technischen Fortentwicklungen, aber mal ernsthaft: in der BRD reissen sie die AKWs höchstens ab, denn niemand hat hier die Absicht, ein AKW (oder war&#8217;s &#8216;ne Mauer?) zu errichten! Solange meine Generation am Ruder ist, wird damit nichts werden. Ich selbst könnte mir da eher Fusionskraftwerke vorstellen, aber auch dann wird&#8217;s Schreihälse geben, die den Weltuntergang zelebrieren werden.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Theobald Tiger</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4101</link>
		<dc:creator>Theobald Tiger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 09:20:25 +0000</pubDate>
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		<description>@upjohn:
ad Gas/Öl: Die &lt;a href=&quot;http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/oel-und-erdgas-ohne-ende-forscher-findet-hinweise-fuer-abiotische-entstehung-von-erdoel-und-erdgas/&quot;&gt;Schweden&lt;/a&gt; sind durchaus erstzunehmen und bewegen sich sicher nicht auf verschwörungstheoretischem Parcour.
Ich weiß, es geistert dazu eine ganze Menge Mist durchs Internet... Man muß kritisch sortieren, doch oftmals weisen sich gewisse Informationen schon durch den pseudowissenschaftlichen oder gar esoterisch angehauchten Anspruch ihrer Quelle aus.

ad HTR:
&lt;a href=&quot;http://www.zeit.de/1986/24/Stoerfall-aber-bei-wem&quot;&gt;Zum Störfall in Hamm&lt;/a&gt;
&lt;a href=&quot;http://www.buerger-fuer-technik.de/body_kernkraftwerk__hochtemperaturr.html&quot;&gt;Wie moderne HTR funktionieren&lt;/a&gt;
Und &lt;a href=&quot;http://www.lsa.ethz.ch/news/pr_medien/facts.pdf&quot;&gt;hier&lt;/a&gt; noch ein wenig dazu.
Die Ergebnisse einer Entwicklung, die andernorts inzwischen, ca. 25 Jahre!, weitergetrieben wurde, sind kaum noch mit den Experimental-Reaktoren in Hamm oder Jülich vergleichbar.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@upjohn:<br />
ad Gas/Öl: Die <a href="http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/oel-und-erdgas-ohne-ende-forscher-findet-hinweise-fuer-abiotische-entstehung-von-erdoel-und-erdgas/">Schweden</a> sind durchaus erstzunehmen und bewegen sich sicher nicht auf verschwörungstheoretischem Parcour.<br />
Ich weiß, es geistert dazu eine ganze Menge Mist durchs Internet&#8230; Man muß kritisch sortieren, doch oftmals weisen sich gewisse Informationen schon durch den pseudowissenschaftlichen oder gar esoterisch angehauchten Anspruch ihrer Quelle aus.</p>
<p>ad HTR:<br />
<a href="http://www.zeit.de/1986/24/Stoerfall-aber-bei-wem">Zum Störfall in Hamm</a><br />
<a href="http://www.buerger-fuer-technik.de/body_kernkraftwerk__hochtemperaturr.html">Wie moderne HTR funktionieren</a><br />
Und <a href="http://www.lsa.ethz.ch/news/pr_medien/facts.pdf">hier</a> noch ein wenig dazu.<br />
Die Ergebnisse einer Entwicklung, die andernorts inzwischen, ca. 25 Jahre!, weitergetrieben wurde, sind kaum noch mit den Experimental-Reaktoren in Hamm oder Jülich vergleichbar.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Hausmann</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4098</link>
		<dc:creator>Hausmann</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 08:20:30 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=2119#comment-4098</guid>
		<description>Ob der seinerzeitige Reaktor das Nonplusultra der Kerntechnikentwicklung darstellt, weiß ich nicht. Es sieht aber so aus, als ob wir Guten mit erhobenem Zeigefinger tapfer am Straßenrand laufen und den Fahrzeugen nachsehen. mfG</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ob der seinerzeitige Reaktor das Nonplusultra der Kerntechnikentwicklung darstellt, weiß ich nicht. Es sieht aber so aus, als ob wir Guten mit erhobenem Zeigefinger tapfer am Straßenrand laufen und den Fahrzeugen nachsehen. mfG</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Upjohn</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4095</link>
		<dc:creator>Upjohn</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 05 Sep 2010 06:31:08 +0000</pubDate>
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		<description>@Tiger
zur These der abiotischen Genese von Gas habe ich höflich ausgedrückt gelinde Zweifel. Mir sind die entsprechenden Thesen, die an Verschwörungstheorien erinnern, im Netz aufgefallen. Es wäre IMHO leicht, durch Isotopenmessungen zu beweisen, ob das entsprechende Gas biologischen oder &quot;abiotischen&quot; Ursprungs ist. Aber dergleichen Identifizierung habe ich bisher nicht gelesen. Da ich aber kein Fachmann in Öl-Fragen bin, werde ich einfach abwarten, was die Fachliteratur so ausspucken wird. Was den Hochtemperaturreaktor angeht, so stellen Sie vermutlich auf den THTH-300 in Hamm-Üntrop ab. Sie wissen schon noch, warum der u.a. stillgelegt wurde, ja? Die Absorberstäbe brachen 1000 mal häufiger als bei konventionellen AKWs und laufend gab es Lecks in den Hochdruckleitungen (40 bar sind kein Pappenstiel). Auch vermischten sich die Graphitkugeln nicht gut genug, sondern waren im Zentrum schlechter durchmischt, wodurch das Zentrum heißer wurde als gedacht und die Kugeln wurden dadurch schneller rissig. Es gab haufenweise Probleme mit diesem Mist und am Ende sind bis heute etwa 1 Mrd. Euro dort versenkt worden, während läppische 115 Mio. Euro an Strom verkauft wurden. Ist das die Art von wirtschaftlicher Stromproduktion, die Sie mir verkaufen möchten? Für die Differenz zwischen diesem öffentlichen Verlust und dem Stromgewinn kann ich nämlich eine 300 MW-Photovoltaik-Anlage in die Landschaft setzen. Die ist dann genauso ineffektiv und teuer.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@Tiger<br />
zur These der abiotischen Genese von Gas habe ich höflich ausgedrückt gelinde Zweifel. Mir sind die entsprechenden Thesen, die an Verschwörungstheorien erinnern, im Netz aufgefallen. Es wäre IMHO leicht, durch Isotopenmessungen zu beweisen, ob das entsprechende Gas biologischen oder &#8220;abiotischen&#8221; Ursprungs ist. Aber dergleichen Identifizierung habe ich bisher nicht gelesen. Da ich aber kein Fachmann in Öl-Fragen bin, werde ich einfach abwarten, was die Fachliteratur so ausspucken wird. Was den Hochtemperaturreaktor angeht, so stellen Sie vermutlich auf den THTH-300 in Hamm-Üntrop ab. Sie wissen schon noch, warum der u.a. stillgelegt wurde, ja? Die Absorberstäbe brachen 1000 mal häufiger als bei konventionellen AKWs und laufend gab es Lecks in den Hochdruckleitungen (40 bar sind kein Pappenstiel). Auch vermischten sich die Graphitkugeln nicht gut genug, sondern waren im Zentrum schlechter durchmischt, wodurch das Zentrum heißer wurde als gedacht und die Kugeln wurden dadurch schneller rissig. Es gab haufenweise Probleme mit diesem Mist und am Ende sind bis heute etwa 1 Mrd. Euro dort versenkt worden, während läppische 115 Mio. Euro an Strom verkauft wurden. Ist das die Art von wirtschaftlicher Stromproduktion, die Sie mir verkaufen möchten? Für die Differenz zwischen diesem öffentlichen Verlust und dem Stromgewinn kann ich nämlich eine 300 MW-Photovoltaik-Anlage in die Landschaft setzen. Die ist dann genauso ineffektiv und teuer.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Theobald Tiger</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4090</link>
		<dc:creator>Theobald Tiger</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 23:57:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=2119#comment-4090</guid>
		<description>Meine Herren upjohn und swieder,

zunächst sollten wir mit dem Begriff &quot;fossil&quot; bei Öl und Gas ein wenig aufräumen. Bei der Kohle indes dürfte es keinen Zweifel über deren biologische Herkunft geben. Anders bei Erdgas, das schlechterdings nicht aus den alten Fürzen (=Methan) der pflanzernfressenden Saurier besteht. Dazu mehren sich in der letzten Zeit die Publikationen zur abiotischer Genese des Erdöls in der Art,  wie dieses bei hohen Temperaturen und Drücken im Labor darstellbar ist. Noch sind nicht alle einschlägigen Geoprozesse restlos aufgeklärt, doch die Denkrichtung hat sich in der Wissenschaft etwas gedreht, auch wenn das bisher nicht bis in &quot;Geistes&quot;wissenschaften, Medien und Politik gesickert ist. Die auch heute ständig vor sich gehende Neubildung von Öl und Gas schlägt natürlich allen &quot;Grenzen des Wachstums&quot; ein Schnippchen.

Noch ein Wort zur Kernkraft: Deutschland war in den 70-ern führend auf der Welt bei der Entwicklung der Hochtemperatur-Kernreaktoren, einer aus physikalischen Gründen immanent-sicheren Methode, mit einem unproblematischen Entsorgungsmanament und einer vielfach höheren Energieausbeute. Allein politische Entscheidungen führten zum Aus.
Heute könnten wir die abgebrannten Brennstäbe aus den &quot;Endlagern&quot; herausholen, sie zu Kügelchen aufarbeiten und in diesen HT-Reaktoren weiterverheizen.
Wenn man heute etwas öffentlich vom &quot;bösen Atom&quot; - auf der geschilderten Grundlage - erzählte, erwartete uns ein Aufstand einer mit apokalyptischen Mythen hirngewaschenen und naturwissenschaftlich unbelesenen Bevölkerung. Außerdem: Die besten Wissenschaftler auf diesem Gebiet sind dorthin abgewandert, wo ihre Arbeiten unterstützt und geschätzt werden.
Insofern hat der arme Thilo nur zur Hälfte recht:  Indem wir die Leistungsträger hinausgeekelt haben, bleiben wir auf dem eigenen, inzwischen ausreichend großen Pool von Deppen sitzen; mit Importen einschlägiger Provenienz perfektionieren wir den Verblödungsprozeß nur noch.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Herren upjohn und swieder,</p>
<p>zunächst sollten wir mit dem Begriff &#8220;fossil&#8221; bei Öl und Gas ein wenig aufräumen. Bei der Kohle indes dürfte es keinen Zweifel über deren biologische Herkunft geben. Anders bei Erdgas, das schlechterdings nicht aus den alten Fürzen (=Methan) der pflanzernfressenden Saurier besteht. Dazu mehren sich in der letzten Zeit die Publikationen zur abiotischer Genese des Erdöls in der Art,  wie dieses bei hohen Temperaturen und Drücken im Labor darstellbar ist. Noch sind nicht alle einschlägigen Geoprozesse restlos aufgeklärt, doch die Denkrichtung hat sich in der Wissenschaft etwas gedreht, auch wenn das bisher nicht bis in &#8220;Geistes&#8221;wissenschaften, Medien und Politik gesickert ist. Die auch heute ständig vor sich gehende Neubildung von Öl und Gas schlägt natürlich allen &#8220;Grenzen des Wachstums&#8221; ein Schnippchen.</p>
<p>Noch ein Wort zur Kernkraft: Deutschland war in den 70-ern führend auf der Welt bei der Entwicklung der Hochtemperatur-Kernreaktoren, einer aus physikalischen Gründen immanent-sicheren Methode, mit einem unproblematischen Entsorgungsmanament und einer vielfach höheren Energieausbeute. Allein politische Entscheidungen führten zum Aus.<br />
Heute könnten wir die abgebrannten Brennstäbe aus den &#8220;Endlagern&#8221; herausholen, sie zu Kügelchen aufarbeiten und in diesen HT-Reaktoren weiterverheizen.<br />
Wenn man heute etwas öffentlich vom &#8220;bösen Atom&#8221; -- auf der geschilderten Grundlage -- erzählte, erwartete uns ein Aufstand einer mit apokalyptischen Mythen hirngewaschenen und naturwissenschaftlich unbelesenen Bevölkerung. Außerdem: Die besten Wissenschaftler auf diesem Gebiet sind dorthin abgewandert, wo ihre Arbeiten unterstützt und geschätzt werden.<br />
Insofern hat der arme Thilo nur zur Hälfte recht:  Indem wir die Leistungsträger hinausgeekelt haben, bleiben wir auf dem eigenen, inzwischen ausreichend großen Pool von Deppen sitzen; mit Importen einschlägiger Provenienz perfektionieren wir den Verblödungsprozeß nur noch.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Upjohn</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4083</link>
		<dc:creator>Upjohn</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 15:58:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.science-skeptical.de/?p=2119#comment-4083</guid>
		<description>@58
ich bin selbst kein Fachmann in Energiefragen, sondern habe nur einen med. Background. Insofern kann ich substantiell leider wenig zur Lösung der Energiefrage beitragen. Ich betrachte aus einem einzigen Grund die Energieproduktion aus Algen sehr positiv, weil ich beruflich mit med. Produkten, die aus diesen hergestellt werden können, ab und zu beschäftigt war. Da ist die Ausbeute enorm, der Einsatz jedoch gering. Ich kann ansonsten nicht wirklich beurteilen, wie effektiv oder kostenintensiv die Produktion von Strom oder Ölen aus Algen wäre. Ich muss da leider &quot;glauben&quot;, was so erzählt wird wie bei http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=317&amp;articleID=122678
oder http://www.bioenergieverbund.de/fileadmin/media/Algen.pdf.
Ansonsten teile ich Ihre Kritik an der AKW-Politik. Mir ist wohlbewusst, dass die alten AKWs abgeschrieben sind und mit 2 ct/KWh damit am Leipiger Spotmarkt (4-5 ct/KWh) gutes Geld gemacht werden kann. Zudem sehe ich durchaus Probleme im Uranbereich, wenn es um kostengünstigen Yellow Cake geht. Würden sich alle auf AKWs stürzen, würde der Preis rasch steigen oder wir würden recyceltes Material von russischen Brütern beziehen. Die Russen bauen ja gerade einen zweiten Brüter, wenn ich recht informiert bin. Und der Deal der Russen mit dem Iran in Sachen Uran-Lieferung zeigt, dass sie Brüter-Uran verkaufen und zurücknehmen. So, wie ich das sehe, scheint Australien der größte Uranproduzent mit den größten Vorräten zu sein, Russland hingegen dürfte derzeit die einzige Nation mit einem Brüterprogramm sein. Der russ. Uran-Vorrat ist nur 10% desjenigen von Australien, ergo denke ich, dass die Russen in das Brütergeschäft wollen, um uns im Westen Uran verkaufen zu können. Wir würden bei einem AKW-Ausbau also de fakto mal wieder von den Russen abhängig. Beim Öl und Gas sind wir&#039;s ja schon. 
Ob das mit dem Energieprojekt Desertec in der Wüste jemals was werden wird, steht in den Sternen. Ich halte aufgrund der Ursprungsidee (Club of Rome) und des aktuellen Finanzierers (Münchner Rück) die Kiste noch für einen Marketing-Gag. Mal abgesehen davon, dass in Spanien Strom aus solarthermischen Anlagen mit 26 ct/KWh gefördert wurde, um marktfähig zu sein. Ich will gar nicht wissen, wieviele Mrd. wir bei Desertec auf Gebührenzahlers kosten versenken sollen, bevor auch nur ein Kilowatt hier im Netz landet. Abgesehen davon wirken Projektteilhaber wie der Prinz von Jordanien (welch Demokrat) wirklich sehr vertrauenserweckend.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@58<br />
ich bin selbst kein Fachmann in Energiefragen, sondern habe nur einen med. Background. Insofern kann ich substantiell leider wenig zur Lösung der Energiefrage beitragen. Ich betrachte aus einem einzigen Grund die Energieproduktion aus Algen sehr positiv, weil ich beruflich mit med. Produkten, die aus diesen hergestellt werden können, ab und zu beschäftigt war. Da ist die Ausbeute enorm, der Einsatz jedoch gering. Ich kann ansonsten nicht wirklich beurteilen, wie effektiv oder kostenintensiv die Produktion von Strom oder Ölen aus Algen wäre. Ich muss da leider &#8220;glauben&#8221;, was so erzählt wird wie bei <a href="http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=317&#038;articleID=122678" rel="nofollow">http://www.energy20.net/pi/index.php?StoryID=317&#038;articleID=122678</a><br />
oder <a href="http://www.bioenergieverbund.de/fileadmin/media/Algen.pdf" rel="nofollow">http://www.bioenergieverbund.de/fileadmin/media/Algen.pdf</a>.<br />
Ansonsten teile ich Ihre Kritik an der AKW-Politik. Mir ist wohlbewusst, dass die alten AKWs abgeschrieben sind und mit 2 ct/KWh damit am Leipiger Spotmarkt (4-5 ct/KWh) gutes Geld gemacht werden kann. Zudem sehe ich durchaus Probleme im Uranbereich, wenn es um kostengünstigen Yellow Cake geht. Würden sich alle auf AKWs stürzen, würde der Preis rasch steigen oder wir würden recyceltes Material von russischen Brütern beziehen. Die Russen bauen ja gerade einen zweiten Brüter, wenn ich recht informiert bin. Und der Deal der Russen mit dem Iran in Sachen Uran-Lieferung zeigt, dass sie Brüter-Uran verkaufen und zurücknehmen. So, wie ich das sehe, scheint Australien der größte Uranproduzent mit den größten Vorräten zu sein, Russland hingegen dürfte derzeit die einzige Nation mit einem Brüterprogramm sein. Der russ. Uran-Vorrat ist nur 10% desjenigen von Australien, ergo denke ich, dass die Russen in das Brütergeschäft wollen, um uns im Westen Uran verkaufen zu können. Wir würden bei einem AKW-Ausbau also de fakto mal wieder von den Russen abhängig. Beim Öl und Gas sind wir&#8217;s ja schon.<br />
Ob das mit dem Energieprojekt Desertec in der Wüste jemals was werden wird, steht in den Sternen. Ich halte aufgrund der Ursprungsidee (Club of Rome) und des aktuellen Finanzierers (Münchner Rück) die Kiste noch für einen Marketing-Gag. Mal abgesehen davon, dass in Spanien Strom aus solarthermischen Anlagen mit 26 ct/KWh gefördert wurde, um marktfähig zu sein. Ich will gar nicht wissen, wieviele Mrd. wir bei Desertec auf Gebührenzahlers kosten versenken sollen, bevor auch nur ein Kilowatt hier im Netz landet. Abgesehen davon wirken Projektteilhaber wie der Prinz von Jordanien (welch Demokrat) wirklich sehr vertrauenserweckend.</p>
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		<title>Von: swieder</title>
		<link>http://www.science-skeptical.de/blog/warum-regenerative-energien-in-deutschland-keine-zukunft-haben/002119/#comment-4077</link>
		<dc:creator>swieder</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Sep 2010 14:01:22 +0000</pubDate>
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		<description>Uff, das sind viel Punkte - ich will mich auf den für mich wesentlichen beschränken: es ist korrekt, das Kohle noch viel länger da ist als Öl, aber grundsätzlich ist auch Kohle natürlich erschöpflich. Und die Chemie- und Pharmaindustrie brauchen nicht ein paar Mio Tonnen Öl sondern zählen zu den Hauptverbraucher weltweit...(in Deutschland werden 23% des Öls in diesem Sektor verbraucht). 

Anlässlich eines Vortrages hatte ich die verschiedenen Energieträger mal recherchiert und dem weltweiten Verbrauch gegenüber gestellt (Daten aus [1])...wenn man Kohle, Öl, Uran, Gas &lt;strong&gt;zusammen&lt;/strong&gt; (!) zählt, sind die in den Quellen genannten Reserven (d.h. die zu heutigen Preisen und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbare Mengen einer Energierohstoff-Lagerstätte) noch ca. 80 Jahre ausreichend. Das ist eine Grössenordnung, die Annahme dabei war a) Primärenergieverbrauch weltweit 2007:  1099,3 Mtoe [2] und b) moderater Anstieg des weltweiten Verbrauchs von 1,7%/Jahr. Der Punkt hierbei ist &lt;strong&gt;&lt;em&gt;nicht&lt;/em&gt;&lt;/strong&gt;, ob es nur 50 Jahre oder möglicherweise 120 Jahre sein werden, der Punkt ist schlicht, das es hier um ein reales Szenario der Energieknappheit geht wenn man weiter auf fossile und atomare Energieträger setzt. Daraus ergibt sich (für mich) die Notwendigkeit nach Alternativen, die möglichst sanft (und nicht abrupt) einen Wechsel ermöglichen. Und wenn ich mich dann umsehe, kommen eben nur regenerative Energieträger in Frage. In dieser Zeit des Übergangs müssen wir uns anstrengen, um all die Lösungen zu finden die es noch nicht gibt - die von Ihnen angesprochenen schnelle Regelung bei sekundengenauen Angebots/Nachfragschwankungen z.B. dafür sehe ich schnell regelbare, moderne Gaskraftwerke als sehr gute Möglichkeit und begrüsse das. Nebenbei gesagt ist dieses Szenario eines, das meine Kinder erleben werden, auch wenn das jetzt rühig klingt. Ich mache mir über einen zu kurzfristigen Übergang sehr viele Gedanken weil ich nicht möchte das die Welt um mich herum dabei im Chaos versinkt.

Und wenn das oben gesagte zutrifft (was ich denke), dann ist es für mich völlig unerheblich, ob ich einige Jahre unwirtschaftlich und mit EEG Umlagen finanzierten Ausbau regenerativer Energie hinnehmen muss. Nebenbei gesagt gibt es durchaus auch Zwefel an der Wirtschaftlichkeit von neuen Atomkraftwerke [3] und jüngster update [4]...endlich werden externe Kosten auch mal berücksichtigt im Ansatz.

[1] Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2006, Hrsg. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, www.bgr
[2] BP review of world energy 2008
[3] http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-summary.pdf
[4] http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-update2009.pdf</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Uff, das sind viel Punkte -- ich will mich auf den für mich wesentlichen beschränken: es ist korrekt, das Kohle noch viel länger da ist als Öl, aber grundsätzlich ist auch Kohle natürlich erschöpflich. Und die Chemie- und Pharmaindustrie brauchen nicht ein paar Mio Tonnen Öl sondern zählen zu den Hauptverbraucher weltweit&#8230;(in Deutschland werden 23% des Öls in diesem Sektor verbraucht). </p>
<p>Anlässlich eines Vortrages hatte ich die verschiedenen Energieträger mal recherchiert und dem weltweiten Verbrauch gegenüber gestellt (Daten aus [1])&#8230;wenn man Kohle, Öl, Uran, Gas <strong>zusammen</strong> (!) zählt, sind die in den Quellen genannten Reserven (d.h. die zu heutigen Preisen und mit heutiger Technik wirtschaftlich gewinnbare Mengen einer Energierohstoff-Lagerstätte) noch ca. 80 Jahre ausreichend. Das ist eine Grössenordnung, die Annahme dabei war a) Primärenergieverbrauch weltweit 2007:  1099,3 Mtoe [2] und b) moderater Anstieg des weltweiten Verbrauchs von 1,7%/Jahr. Der Punkt hierbei ist <strong><em>nicht</em></strong>, ob es nur 50 Jahre oder möglicherweise 120 Jahre sein werden, der Punkt ist schlicht, das es hier um ein reales Szenario der Energieknappheit geht wenn man weiter auf fossile und atomare Energieträger setzt. Daraus ergibt sich (für mich) die Notwendigkeit nach Alternativen, die möglichst sanft (und nicht abrupt) einen Wechsel ermöglichen. Und wenn ich mich dann umsehe, kommen eben nur regenerative Energieträger in Frage. In dieser Zeit des Übergangs müssen wir uns anstrengen, um all die Lösungen zu finden die es noch nicht gibt -- die von Ihnen angesprochenen schnelle Regelung bei sekundengenauen Angebots/Nachfragschwankungen z.B. dafür sehe ich schnell regelbare, moderne Gaskraftwerke als sehr gute Möglichkeit und begrüsse das. Nebenbei gesagt ist dieses Szenario eines, das meine Kinder erleben werden, auch wenn das jetzt rühig klingt. Ich mache mir über einen zu kurzfristigen Übergang sehr viele Gedanken weil ich nicht möchte das die Welt um mich herum dabei im Chaos versinkt.</p>
<p>Und wenn das oben gesagte zutrifft (was ich denke), dann ist es für mich völlig unerheblich, ob ich einige Jahre unwirtschaftlich und mit EEG Umlagen finanzierten Ausbau regenerativer Energie hinnehmen muss. Nebenbei gesagt gibt es durchaus auch Zwefel an der Wirtschaftlichkeit von neuen Atomkraftwerke [3] und jüngster update [4]&#8230;endlich werden externe Kosten auch mal berücksichtigt im Ansatz.</p>
<p>[1] Reserven, Ressourcen und Verfügbarkeit von Energierohstoffen 2006, Hrsg. Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, <a href="http://www.bgr" rel="nofollow">http://www.bgr</a><br />
[2] BP review of world energy 2008<br />
[3] <a href="http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-summary.pdf" rel="nofollow">http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-summary.pdf</a><br />
[4] <a href="http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-update2009.pdf" rel="nofollow">http://web.mit.edu/nuclearpower/pdf/nuclearpower-update2009.pdf</a></p>
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