Was bringt die Deutsche Energiewende?

1. Januar 2018 | Von | Kategorie: Blog

CO22Professor Sinn beantwortet diese Frage in seinem Schlusswort in der Diskussion zum diesjährigen Weihnachtsvortrag des IFO-Institutes:

„ Die Energiewende macht den Strom teuer, reduziert den Lebensstandard und verschandelt die Landschaft.“

In einem sehr instruktiven Vortrag, Wie viel Zappelstrom verträgt das Netz? Bemerkungen zur deutschen Energiewende, stellt Professor Sinn überzeugend dar, dass auch unter sehr idealisierten Bedingungen mehr als 50% Solar und Wind nicht möglich sind.

Es ist schon erstaunlich, dass pensionierte Professoren solche technischen Rechnungen aufmachen müssen, während renommierte Vertreter in Amt und Würden uns vorgaukeln, dass alles in bester Ordnung sei.

Unseren Lesern möchte ich mit dieser Videoempfehlung ein gesundes neues Jahr wünschen und zur Diskussion einladen.

 

 

Ähnliche Beiträge (Automatisch generiert):

Print Friendly

169 Kommentare
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Der in Berlin amtierenden Physikerin kann das ja nicht unbekannt sein. Es stellt sich daher die Frage, ob der Amtseid ein Meineid ohne Folgen war?

  2. Der in Berlin geschäftsführend amtierenden Physikerin kann das ja wohl nicht verborgen geblieben sein. Es stellt sich die Frage ob der Amtseid ein Meineid ohne Folgen war?

  3. Erst einmal ein gutes Neues 😉

    stellt Professor Sinn überzeugend dar, dass auch unter sehr idealisierten Bedingungen mehr als 50% Solar und Wind nicht möglich sind.

    Also mal abgesehen, dass Herr Sinn im Jahr 2014 stehen geblieben ist, so zeigt seine Rechnung doch erstaunlicherweise, dass es ohne Speicherung überhaupt gar kein Problem ist auf mindestens 50% Wind+Sonne zu kommen (dazu noch 12,6% Biomasse und Wasser -- bei ihm 11%, weil 2014). Das wäre ein EE-Stromanteil von über 60% und aktuell sind wir bei 38,5%. Bei linearer Steigerungsrate erreichen wir das ja auch erst in ca. 10 Jahren.

    Es ist schon erstaunlich, dass pensionierte Professoren solche technischen Rechnungen aufmachen müssen, während renommierte Vertreter in Amt und Würden uns vorgaukeln, dass alles in bester Ordnung sei.

    Ich mache ähnliche Rechnungen, aber im Gegensatz zu Sinn nehme ich nicht immer nur eine Speicherlösung und schaue was man für 100% EE-Strom davon benötigen würde. Es wird am Ende immer ein Mix sein. Seine Ausführung über Methanisierung kommt ja auf sehr hohe kWh Preise, aber es fehlt scheinbar die Betrachtung wie viele TWh man aus einen solchen Speicher überhaupt beziehen müsste. Der Aufpreis verteilt auf alle verbrauchten kWh ist in einem solchen 100% EE-Ausbau sehr gering.

    Auch das mit dem Pumpspeichern ist merkwürdig, wo doch Batterien viel praktischer sind. Warum er so auf die Pumpspeicherkraftwerke pocht ist mir jedenfalls schleierhaft (wohl aus dem Grund, weil es eine feste Grenze durch ESTORAGE gibt, auf die er sich beziehen kann). Es macht natürlich auch keinen Sinn saisonale Energieschwankungen mit Pumpspeicherkraftwerken auszugleichen. Das würde sich wie bei Batterien niemals rechnen. Am Ende wird es ein System aus vielen verschiedenen Speicherarten (für Rechnungen bieten sich Pumpspeicher UND Batterien UND Methanspeicher mit Gaskraftwerken an).

    Am Ende gibt er sich sehr überrascht über eine Umstellung des Verkehrs auf Elektroautos. „Wie kann das klappen, wenn wir schon den normalen Stromverbrauch nicht mit Erneuerbaren decken können?“ … nunja, nehmen wir mal 45 Millionen Elektroautos mit jeweils 60 kWh Akku im Fahrzeugboden. Das sind ja alleine schon 2,7 TWh an Speichern. Reicht ja schon für knapp 80% (Pi-mal-Daumen) EE-Strom wenn man es geschickt ausnutzt.

    Es kommt mir auch leicht übertrieben vor, wenn man davon redet wie Wälder mit Windrädern zugepflastert werden. Die Statistik würde ich gerne mal sehen (im Gegensatz zu den Anekdoten von Herrn Sinn) 😉

  4. @S H Ich denke Sie glauben den verzapften Unfug wirklich. Es gibt ja auch ernst zu nehmende Denker, die an Junfrauengeburt und Scharen von Jungfrauen an der Himmelspforte glauben. Mit denen muß man zwar politisch rechnen, aber mit Naturwissenschaften hat das nichts zu tun. Ihre Energiewende besteht aus: hätte, würde, könnte. Die harten Fakten sehen anders aus. An meine e-mail können sie leicht mit googeln kommen. Ich schicke Ihnen dann einen kleinen Rechenexkurs eines Prof. Dr.. von der schwäbischen Alb. Dann können Sie ihren Unfug mit Grundrechenarten nachrechnen, Batterie und Speichersee. Unsere geschäftsführende Kanzlerin könnte das natürlich auch. Deshalb ist ihr Amtseid inzwischen ein Meineid.. .

  5. @Karl Reichart: Vielleicht könnten Sie Ihre doch etwas kryptischen Bemerkungen ein wenig weiter ausführen? Was ist nun aus Ihrer Sicht der „verzapfte Unsinn“ -- die Ausführungen von S.H. oder von H.-W. S. (Hans-Werner Sinn)?

    Vielleicht geht es manchem Leser wie mir: Ihrer BEIDER Anmerkungen erscheinen mir kryptisch, nicht aber die von Prof. Sinn.

    Schönes neues Jahr!

  6. @ H S. Was erscheint Ihnen denn kryptisch? Lesen Sie doch einfach. Daß Prof. Sinn keinen Unsiin öffentlich verzapft, davon können Sie ausgehen. Und wenn Sie selbst nachrechnen wollen, dann folgen Sie meinem Vorschlag in Klartext. Herp ist ein hinlänglich bekannter Verzapfer seiner Glaubensrichtung..

  7. @Karl Reichart:
    wie wäre es denn mit einer ordentlichen Antwort hier und jetzt? Geben sie der Welt ihren Rechenexkurs und tun sie nicht so als ob sie die Weisheit mit Löffeln gegessen hätten und jetzt nichts davon abgeben wollen.

    Herrn Sinns Rechnungen sind leicht nachvollziehbar (von wegen „da stecken ganz viele komplizierte Berechnungen dahinter“, vielleicht für einen Ökonom?) und er tut sich schwer mehrere Lösungen zu kombinieren. Der Ziel dieses Vortrags und des Papers, das er dazu vor längerer Zeit veröffentlich hat, ist lediglich zu zeigen, dass es mit Pumpspeicherkraftwerken nicht geht. Das war hoffentlich jedem schon vorher klar.

    Hätten Sie etwas dagegen, wenn ich ihnen einen Rechenexkurs gebe? VIelleicht sogar mit aktuellen Daten aus 2017? 😉

  8. Herr Herp,

    es spielt keine Rolle dass Herr Sinn für seine Speicher-Berechnungen nur Extremlösungen berücksichtigt, weil er eben ein sehr einfaches Modell verwendet in welchem die variablen Speicherkosten einer bestimmten Technologie konstant sind. D.h. einfach formuliert: Wenn die 100%ige Speicherung in Akkus unbezahlbar ist und die 100% Speicherung durch Methanisierung ebenso, dann ist auch ein beliebiger Mix aus beiden Technologien unbezahlbar. Der spezifische Mix definiert dann nur das Ausmaß des Wahnsinns.

    Interessant finde ich auch immer das Argument, man solle doch Gaskraftwerke in der Rechnung berücksichtigen. Warum denn bitte? Das Ziel ist doch aus fossilen Energieträgern auszusteigen, oder nicht? Und die sehr optimistische Rechnung von Sinn zeigt eben, dass das nicht mögich ist, wenn man das Land nicht ruinieren will. Aber dann braucht man auch keine Gaskraftwerke sondern könnte genausogut bei der Kohleverstromung bleiben, das wäre nämlich günstiger.

    Sie können da rumrechnen so viel Sie wollen, PV- und WKA-Strom ist und bleibt teurer Irsinn.

  9. P.S.:

    nunja, nehmen wir mal 45 Millionen Elektroautos mit jeweils 60 kWh Akku im Fahrzeugboden. Das sind ja alleine schon 2,7 TWh an Speichern. Reicht ja schon für knapp 80% (Pi-mal-Daumen) EE-Strom wenn man es geschickt ausnutzt.

    „Geschickt ausnutzen“ bedeutet dann in dem Zusammenhang, dass man mit den Autos nur fahren darf, wenn es so lange sonnig und windig ist dass man die Akkus leerfahren und wieder aufladen kann? Klingt sehr praktikabel. 🙂

  10. Warum nur, Hartmut Schilling, sind Sie so auf die Energiewende und Erneuerbaren versessen? Aus dem einfachen Grund, dass jede Art von Stromspeicherung und die unerlässliche permanente Bereitstellung von konventionellen Grundlastkraftwerken (zu 100% des Maximalbedarfs für die zuverlässig jedes Jahr eintretende Totalflaute, ohne Sonne und Wind) den Strompreis gewaltig nach oben treibt und dass die planwirtschaftliche Privilegierung und Abschirmung der Erneuerbaren von jedem Marktgeschehen, die konventionellen Kraftwerke an ihre Rentabilitätsgrenzen bringt, wie uns die Erfahrung der letzten 15 Jahre belegt, ist das EEG reinster Unfug. Die einzige Begründung dafür ist der politogene Klimawahn. Die beobachtbaren Tatsachen sprechen jedoch eine andere Sprache. Die anthropogenen CO2-Emissionen waren bislang für die Natur, die Landwirtschaft und Ernährungssicherheit der Menschheit nur positiv. Dass sie einen gefährlichen Klimawandel herbeiführen könnten, ist entgegen aller Unkenrufe wissenschaftlich nicht haltbar angesichts der völligen Inkompatibilität der vom IPCC aufgezeigten, angeblich die Erderwärmung bestimmenden Strahlungsantriebe (mit aufgeblähtem CO2- und völlig miniaturisiertem Solareinfluss) mit der unbestreitbaren (aber vom IPCC vertuschten) Tatsache, dass 65% des Holozäns (letzte 10.000 Jahre seit Ende der letzten Eiszeit) deutlich wärmer waren als heute trotz vorindustrieller CO2-Werte.

  11. @S. Herp: „12,6% Biomasse“ Ist das Ziel der Energiewende nicht (auch), die CO2-Emissionen zu reduzieren? Wie schaffen Sie das mit der Verbrennung von Biomasse? Woher kommt diese Biomasse, wenn nicht aus landwirtschaftlichem Anbau, also Landfläche, die man für die Nahrungsmittelproduktion verwenden sollte?

    „Auch das mit dem Pumpspeichern ist merkwürdig, wo doch Batterien viel praktischer sind. Batterien sind keine erneuerbaren Energiequellen sondern Energiespeicher, deren Produktion enorme Ressourcen unserer Erde endgültig und nicht erneuerbar verschlingt. Nicht besser als fossile Brennstoffe..

  12. @F.Alfonzo:
    Es ist ein neues Jahr und kein bisschen Optimismus vorhanden? Natürlich sieht die Welt trist aus, wenn man so wie sie (und Herr Sinn) an die Sache heran geht.

    einfach formuliert: Wenn die 100%ige Speicherung in Akkus unbezahlbar ist und die 100% Speicherung durch Methanisierung ebenso, dann ist auch ein beliebiger Mix aus beiden Technologien unbezahlbar. Der spezifische Mix definiert dann nur das Ausmaß des Wahnsinns.

    Das ist einfach nur Blödsinn und das sollte jeder, der sich mit den verschiedenen Eigenschaften der momentan absehbaren Speichertechnologien beschäftigt hat, sofort bemerken. Es handelt sich hierbei um ein Optimierungsproblem und die Minima sind nicht in den Extrempositionen 100% Methanisierung oder 100% Akku zu finden.

    Interessant finde ich auch immer das Argument, man solle doch Gaskraftwerke in der Rechnung berücksichtigen. Warum denn bitte? Das Ziel ist doch aus fossilen Energieträgern auszusteigen, oder nicht?

    Als Primärenergieträger ja, aber doch nicht als Speicher und natürlich können wir auch nicht von heute auf morgen alles umstellen, sondern werden Stück für Stück umstellen. Dabei sind Gaskraftwerke die einzig sinnvolle Technik. Sie können schneller bei Fluktuationen der Regenerativen Stromquellen einspringen, sie produzieren nur die Hälfte an CO2 pro kWh und sie können dann auch das gespeicherte Methan zurück in Strom und Wärme wandeln (als Teil der Saisonspeicher für den Winter, so wie auch heute schon viele Gaskraftwerke betrieben werden).

    Und die sehr optimistische Rechnung von Sinn zeigt eben, dass das nicht mögich ist, wenn man das Land nicht ruinieren will.

    Die Rechnungen von Herrn Sinn sind nicht optimistisch. Der ständige Verweis auf nicht vorhandene Pumpspeicher Kapazitäten ist ebenfalls nicht optimistisch und auch nicht zielführend. Es gibt Batterien und diese verhalten sie nahezu identisch zu Pumpspeichern. Beides ergibt keinen Sinn als Saisonspeicher, nicht einmal wenn -- wie Sinn „erhofft“ -- eine um Faktor X bessere Batterie entwickelt wird. Auch das sollte jedem, der sich mit dem Thema beschäftigt, absolut klar sein.

    Sie können da rumrechnen so viel Sie wollen, PV- und WKA-Strom ist und bleibt teurer Irsinn.

    Ich glaube es braucht eine gut gemachte Webseite an denen sie selbst an den Stellschrauben herumdrehen können. Nur dann werden sie es verstehen und mit ein wenig Optimismus auch feststellen, dass es möglich ist und wahrscheinlich nicht viel teurer als das heutige System. Und zumindest hat man dann am Ende weniger versteckte Kosten (sie preisen ja die Kohle als billig an, aber zu den nicht gerade günstigen Gestehungskosten eines neuen Kraftwerkes kommen ja noch ein paar weitere externe Kosten dazu, die gerne unterschlagen werden).

    „Geschickt ausnutzen“ bedeutet dann in dem Zusammenhang, dass man mit den Autos nur fahren darf, wenn es so lange sonnig und windig ist dass man die Akkus leerfahren und wieder aufladen kann? Klingt sehr praktikabel.

    Es gibt genug Möglichkeiten, seien sie nicht so pessimistisch. Ob der Autofahrer nun 10% seines Akkus zum Puffern von Schwankungen im Netz bereitstellt oder die Ladestation weiß, dass das Auto zu Zeitpunkt X Ladestand Y haben soll und so lädt, dass es optimal die Spitzen nutzt oder über den Strompreis an sich die Ladezeiten steuern (ein 60 kWh Auto muss man nicht jeden Tag aufladen, mir würde das für 2 Wochen reichen und man sieht ja was für Umwege und Wartezeiten Autofahrer für 1 Cent Benzinpreis Ersparnis auf sich nehmen).

    Oder ein weiterer Grund zum Optimismus, wenn es kein Problem ist in 15 Jahren PKW Neuwagenverkauf 2,7 TWh fahrende Batterien unter das Volk zu bringen, wie viel einfacher ist es dann stationäre Batterien aufzustellen? Zumal wie oben erwähnt wahrscheinlich wenige 100 GWh ausreichen um die Stromerzeugung und -produktion zu glätten. Der Rest landet in Saisonspeichern, die auf Grund der geringeren Zyklenzahl dafür besser geeignet sind. Und wie groß dieser Rest ist (Prozentanteil am gesamten Stromverbrauch), das dürfen sie gerne mal Herrn Sinn fragen 😉

  13. @Albrecht Glatzle:

    Dass sie einen gefährlichen Klimawandel herbeiführen könnten, ist entgegen aller Unkenrufe wissenschaftlich nicht haltbar angesichts der völligen Inkompatibilität der vom IPCC aufgezeigten, angeblich die Erderwärmung bestimmenden Strahlungsantriebe (mit aufgeblähtem CO2- und völlig miniaturisiertem Solareinfluss) mit der unbestreitbaren (aber vom IPCC vertuschten) Tatsache, dass 65% des Holozäns (letzte 10.000 Jahre seit Ende der letzten Eiszeit) deutlich wärmer waren als heute trotz vorindustrieller CO2-Werte.

    Ah ja, wie hoch ist denn der „Solareinfluss“? Wäre ja nett, wenn man den Strahlungsantrieb pro m² wüsste, oder? Und wie riesig ist der nun im Durchschnitt gewesen in den letzten sagen wir mal fünf Jahrzehnten?

    Und es darf natürlich auch nicht das „früher war es wärmer ohne CO2“ Argument fehlen, oder? Ja, früher ist der Topf auf dem Holzofen auch warm geworden und heute steht er auf dem Induktionsherd. Bedeutet das, dass der Topf aus dem gleichen Grund warm wird? Sicher nicht 😉

    @S. Herp: „12,6% Biomasse“ Ist das Ziel der Energiewende nicht (auch), die CO2-Emissionen zu reduzieren? Wie schaffen Sie das mit der Verbrennung von Biomasse? Woher kommt diese Biomasse, wenn nicht aus landwirtschaftlichem Anbau, also Landfläche, die man für die Nahrungsmittelproduktion verwenden sollte?

    Es sollte wirklich eine FAQ für Skeptiker geben. Es sind ja doch immer die gleichen Fragen, die gestellt werden. Wenn du einen Baum wachsen lässt, dann wird genau die Menge CO2 beim Verbrennen frei, die er gebunden hat. Natürlich kommen da noch Emissionen oben drauf für den Transport, das Anbauen an sich usw. dennoch besser als fossile Brennstoffe.

    Was Nahrungsmittel angeht, verspüren sie Hunger so kurz nach Weihnachten? Wollen sie die Überproduktion noch mehr steigern? Dennoch, natürlich bringt es nichts Biomasse beliebig weit auszubauen, deshalb ist der Ausbau auch ziemlich stark beschränkt. Zumal der kWh Preis für Biomasse wesentlich höher ist als für neue PV-Anlagen bzw. Windturbinen: https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Biomasse/Gebotstermin_01_09_2017/gebotstermin_2017_node.html

  14. 45 Mio E-Kfz wird es nicht geben. Das ist aber auch der Sinn der Sache. Die Individualmobilität einschränken um den „verdammten“ Verkehr loszuwerden. Viele glauben, daß einfach alles nur auf „elektrisch“ umgestellt wird und weiter geht es. Eben nicht., denn der „Stromer“ wird für den Normalverdiener unerschwinglich.
    Und was im kleinen schon unerschwinglich ist, wird im großen Stil nicht billiger. Eine wahnwitzige Idee, daß man nur intelligent an die Sache herangehen muß, um den richtigen Mix zu finden.
    Was sagte einer meiner Kunden auf seine PV-Anlage angesprochen: Ich produziere meinen Strom selbst, mit mir machen die Konzerne keinen Gewinn. Ein Blick auf das Wattmeter an diesem Novembermorgen um 09:00 h zeigte 110 Watt von möglichen 4 Kw. Und eben dieser Kunde glaubt auch, das er sein künftiges E-Auto quasi kostenlos aufladen kann. Bei seiner Aussage halte ich ihm zu Gute, das er es mangels technischem Verständnis nicht besser weiß.

    Was ich aber für verlogen halte, sind Länder, die uns als Beispiel vorgehalten werden. Australien z.B.: Wir wollen den C02 massiv verringern, daher setzen wir auf Solarenergie. Auf der anderen Seite ist Australien einer der größten Kohleexporteure,incl. der Schiffspassage durch das Barrier Riff. Oder Norwegen mit der gleichen Aussage in Bezug auf Elektromobilität. Andererseits lebt Norwegen von seinen Ölexporten und wäre schon lange Pleite, wenn es das Öl nicht hätte. Konsequenz geht anders, aber das Geld ruft.

  15. @ Herp:

    Das Optimierungsproblem ist irrelevant, wenn das Kostenminimum in ct/kWh-Bereichen liegt, die sich die halbe Bevölkerung nicht leisten kann. Ganz zu schweigen von der Industrie. Und dass das Ganze extrem teuer ist, ergibt sich aus der Physik, denn man kann Energie nicht verlustfrei von einer Form in eine andere und wieder zurück bringen, und das auch noch über kontinentale Distanzen -- was aber nun mal nötig wäre um den Zappelstrom nutzbar zu machen.

    Für mich wollte Sinn mit den Randlösungen einfach nur veranschaulichen, welch gigantischer Aufwand für die Speicherung notwendig ist. Und das ist m.E. auch nötig, denn viele Leute scheinen tatsächlich zu denken, dass man nur hier und dort ein paar Kleinspeicher aufstellen muss, und schon regelt sich das Ganze von selbst. Nur sieht die Realität eben anders aus. Alleine die Idee, dutzende Millionen Elektroautos als Wetter-Glätter zu produzieren ist so grunddämlich, dass es einem die Schuhe auszieht. Wenn sich in Deutschland jeder über diesen Unsinn klar werden würde, wäre die Energiewende schneller beendet als Sie „Klimakatastrophe“ tippen können.

    Nebenbei: Wenn das trotz allem wirklich so günstig machbar ist wie sie behaupten, meinetwegen. Dann muss die Politik dort aber auch nicht eingreifen, das sollte der Markt regeln. Alle Subventionen streichen, dann sehen wir was sich durchsetzt.

  16. @F.Alfonzo:

    Das Optimierungsproblem ist irrelevant, wenn das Kostenminimum in ct/kWh-Bereichen liegt, die sich die halbe Bevölkerung nicht leisten kann. Ganz zu schweigen von der Industrie.

    Sagt wer? Mal aktuelle Gebote bei den Ausschreibungen für Wind und Solar gesehen? Der Aufpreis für Strom, der durch eine Batterie geht, die 5000 Zyklen durchhält und 100 € pro kWh kostet liegt bei 0,5 Cent. Wenn bei 100% EE-Strom 10% des Stromverbrauchs über -- wie im Video zu sehen -- 12 bis 24 Cent/kWh Quellen (Gasspeicher) abgedeckt wird, dann macht das nochmal einen Aufpreis von wie viel Cent pro kWh? Und diese Preise sind ja noch ein wenig hochgegriffen, weil Herr Sinn von 2014 und noch älteren Zahlen ausgeht. Wenn man Gas aus 4,91 Cent/kWh Solarstrom herstellt und dabei 2/3 der Energie beim Weg zurück zu Strom verloren geht, dann sind das knapp 15 Cent/kWh und nicht 24. Diese Betrachtungsweise vernachlässigt außerdem, dass dabei die entstehende Wärme noch gar nicht eingepreist ist.

    Nur sieht die Realität eben anders aus. Alleine die Idee, dutzende Millionen Elektroautos als Wetter-Glätter zu produzieren ist so grunddämlich, dass es einem die Schuhe auszieht.

    Also irgendwie scheint da doch eine gewisse Wahrnehmungsverzerrung vorhanden zu sein. Es sollte doch bekannt sein, dass Autokonzerne davon ausgehen, dass Elektroautos in den 20-er Jahren durchweg ökonomischer zu fahren sein werden als Verbrenner (außer bei sehr sehr wenig Fahrleistung im Autoleben). Die werden nicht als „Wetter-Glätter“ produziert. Was ihnen die Schuhe ausziehen sollte, ist das die dann darin verbauten Batterien bereits mehr als ausreichend wären um die täglichen Schwankungen abzudecken, wenn auch nur eine einstellige Prozentzahl der Kapazität dafür genutzt werden würde.

    Nebenbei: Wenn das trotz allem wirklich so günstig machbar ist wie sie behaupten, meinetwegen. Dann muss die Politik dort aber auch nicht eingreifen, das sollte der Markt regeln. Alle Subventionen streichen, dann sehen wir was sich durchsetzt.

    Ist ja schön, dass sie an die Macht des Marktes glauben, aber ihnen dürfte dann doch auch klar sein, dass es viele Dinge, die eine hohe Anfangsinvestition benötigen nicht gäbe, wenn man alles so regeln würde, oder? Staaten subventionieren oft und gerne um gewisse Dinge voranzutreiben oder gar um es überhaupt erst möglich zu machen, dass man es versucht.

    Es wurde ja von nicht all zu langer Zeit auf Ausschreibungen umgestellt und siehe da, die Betreiber kommen mit weit weniger aus, als vorher vorgesehen war. Das war also ein guter Schritt. Irgendwann in den nächsten Jahren wird der Preis so weit gesunken sein, dass es vermutlich auch ohne Subvention geht (siehe teilweise schon Wind auf See). Wenn sich das etabliert hat, kann man auch langsam die Vorrangregelung abschaffen. Da die Grenzkosten einer Windturbine bzw. eines Solarparks praktisch 0 sind, dürften sie immer den Zuschlag bekommen. Alles was an der Börse mit dem Wert des verbrannten Treibstoffes bieten muss, wird immer das nachsehen haben.

  17. Der Aufpreis für Strom, der durch eine Batterie geht, die 5000 Zyklen durchhält und 100 € pro kWh kostet liegt bei 0,5 Cent.

    Verzeihung, nächtlicher Aussetzer. Natürlich sind es 2 Cent Aufpreis. Allerdings verteilt sich der ja auch auf die Gesamtmenge. Lässt sich ebenfalls ausrechnen und vielleicht hat das Herr Sinn ja auch gemacht und als unsinnig verworfen, weil es seiner düsteren Vorstellung der Speicherzukunft nicht entspricht 😉

  18. @SH #1

    Auch das mit dem Pumpspeichern ist merkwürdig, wo doch Batterien viel praktischer sind.

    Das macht keinen Unterschied, die Kosten liegen in der gleichen Größenordnung. Wenn das eine unbezahlbar ist, dann ist es das andere auch, und auch jede denkbare Mischung der beiden.

    Es macht natürlich auch keinen Sinn saisonale Energieschwankungen mit Pumpspeicherkraftwerken auszugleichen.

    Natürlich macht das keinen Sinn, aber es ist die logische Konsequenz aus den Forderungen der „Energiewende“-Anhänger. Und unbezahlbar sind Speicher bereits dann, wenn man darauf verzichtet.

    Das würde sich wie bei Batterien niemals rechnen.

    Stimmt, aber es rechnet sich mit keiner bekannten Technologie.

    Am Ende wird es ein System aus vielen verschiedenen Speicherarten (für Rechnungen bieten sich Pumpspeicher UND Batterien UND Methanspeicher mit Gaskraftwerken an).

    Es rechnet sich auch nicht mit einer Kombination bekannter Technologien.

    nehmen wir mal 45 Millionen Elektroautos mit jeweils 60 kWh Akku im Fahrzeugboden.

    Bitte was? Das wird es nie geben, da für das Gros der Bevölkerung nicht finanzierbar.

    Und selbst unterstellt es gäbe mal Millionen von Elektro-Autos, stünden die nicht für Abrufe aus dem Stromnetz zur Verfügung. Die Besitzer hätten den Akku, um damit fahren zu können, und nicht um die „Energiewende“ zu stützen. Sie würden das Ding also sofort aus der Steckdose ziehen sobald der Akku voll ist.

    Das sind ja alleine schon 2,7 TWh an Speichern. Reicht ja schon für knapp 80% (Pi-mal-Daumen) EE-Strom wenn man es geschickt ausnutzt.

    Es wär ein Fliegenschiss, aber es wird das alles sowieso nicht geben.

  19. Ein Li-Ionen Akku kostet zur Zeit etwa 1000 € pro kWh.
    Das heißt für 2.7 TWh kostet das zur Zeit 2.7 Billionen Euro als Investition.
    Bei 100 € pro kWh 270 Mrd €.
    2 ct pro kWh Aufpreis durch Speicherung bedeuten zusätzliche 10 Mrd € pro Jahr die auf die Stromkunden zukommen als variable Kosten.
    Im Gesamtkontext wie die verschwenderische EEG Politik den Bürger schröpft ist das in der Tat nicht viel.
    Auch die Flüchtlingspolitik kostet uns ein Vielfaches.
    Es ist eben nicht die Industrie, sondern die Politik die dafür sorgt, dass unser Lebensstandard sich nicht so entwickelt.
    Herr Sinn hat schon Recht. Die Energiewende ist teuer, reduziert den Lebensstandard und verschandelt die Natur.

  20. @ Karl Reichart 1. Januar 2018 18:01

    Es gibt ja auch ernst zu nehmende Denker, die an Junfrauengeburt und Scharen von Jungfrauen an der Himmelspforte glauben.

    Ein schlechter vergleich. Bei der Energiewende ist keineswegs das Vertrauen in irgend welche Offenbarungen gefragt, sondern nüchterne Überlegungen. Nämlich:

    1. Gibt es überhaupt ein Problem, warum man Energie wenden müsste? H.-W. Sinn meint, dass es das Problem tatsächlich
    gäbe. Ich meine das nicht und kann es auch begründen.

    2. Angenommen, es gibt ein Problem, welche Maßnahmen sind zu welchen Kosten wirksam? Sinn zeigt, dass die Maßnahmen extrem teuer sind und wohl in der Wirksamkeit fragwürdig.

    Ein Vertrauen in eine Überlieferung, die Außergewöhnliches berichtet, hat da rein gar nichts mit zu tun. Naturwissenschaften können dazu keine Aussagen machen.

  21. @Herp

    Der Mann, der nicht weit denken kann.

    Im Dezember hatten wir in Niedersachsen und Bremen ganze 10 Sonnenstunden. Und der Wind hat auch nicht durchweg geweht. Pumpspeicher kann man in der norddeutschen Tiefebene nicht errichten. Power-2-Gas viel zu teuer und zu schlechten Wirkungsgrad. Weitere Agrarflächen/ Waldflächen für Biokraftstoffe haben wir auch nicht. Alles genutzt. Akkus viel zu teuer und die Rohstoffe kommen aus Entwicklungsländern, die Sie ausbeuten, für Ihre Energiewende.

    Herr Herp, PV haben Sie ja schon auf dem Dach, auch die Akkus im Keller, um das selbst zu praktizieren, was Sie für Deutschland propagieren. Sehr wahrscheinlich nicht. Immer dasselbe mit den Ökologisten. Wasser predigen und Wein saufen.

    Und noch was, je mehr Kleinkraftwerke/ Akkus Sie ans öffentliche Stromnetz hängen, desto größer die Gefahr für Stromausfälle. Denn Ersatz bekommen sie regional nicht so schnell an den Start. Bleicht nur regional die Stromnetze abzuschalten, bis der Schaden behoben ist, oder die Netzfrequenz unter 50 Hz sinken lassen und einen überregionalen Zusammenbruch der Stromnetze riskieren.

    Und Herr Herp, im Gegensatz zu Ihnen betreibe ich meine Außenbeleuchtung mit PV und Akkus. Bei 10 Sonnenstunden im Dezember fiel die Lichtausbeute recht mau aus. Hätte man sich schenken können.

    Leuten wie Sie sollten einfach in ein Ökodorf ziehen und dort glücklich werden. Aber Zwangsstörungen kann man eh nicht behandeln.

  22. Erstmal…….wünsch ich allen Anwesenden ein gesundes neues Jahr 2018……obwohl es schon ziemlich (energietechnisch) ungesund anfängt, weil Gundremmingen Block B mit einer installierten 1.344 MW gesicherter Leistung endgültig und unwiderruflich vom Netz gegangen ist.

    Alle Jahre wieder, krieg ick Lippen-Herpes wenn hier die üblich verdächtigten E-Wende-Jubel-Perser das uralte Lied anstimmen…..“hätte, hätte, Fahrradkette“……oder „hätte der Hund nicht geschissen, hätte er den Hasen noch gekriegt“.

    ….“ 45 Millionen Elektroautos mit jeweils 60 kWh Akku im Fahrzeugboden“

    Und wer soll dafür die Ladeinfrastruktur einschließlich aufgebohrter Strom-Verteilnetze bauen?
    Ist dem Deliquenten bisher entgangen, das die sauteuren Ladestationen noch keine Rückspeisung beherrschen?
    Und……wer ist so blöd, sein schweineteures E-Wägelchen vom Netzbetreiber leer saugen zu lassen, dadurch die Lade/Entladezyklen zu vervielfachen und im Notfall ohne Akku-Ladung morgend auf Arbeit zu kutschen…..schon klar, Öko-Gläubige leben grundsätzlich auf Kosten anderer, nur damit am Ende das Glaubensbekenntnis irgendwie in die Tat umgesetzt werden kann.

    Wie ich schon 1000 male geschrieben habe…..wir ham noch garkeine Energiewende……es wurden lediglich Unmengen von Zappelstromerzeuger in die subventionierte Landschaft gepappt….und uns Energieversorger an die Backe genagelt, damit wir dann noch irgendwie sehen, wie wir diesen Dreck noch irgendwie transportieren und entsorgen können.

    Tja….und die Entsorgung wird immer teurer…..https://www.tagesschau.de/wirtschaft/tennet-stromnetz-101.html…..

    Das Stromnetz hält mit den Ausbau erneuerbarer Energien nicht Schritt. Weil große Nord-Süd-Trassen noch im Bau sind, müssen die Netzbetreiber stabilisierend eingreifen. Allein Tennet kostete das 2017 eine Milliarde Euro -- am Ende zahlen die Stromkunden.

    Und wenn der erneuerbare Unfug am Ende 0,00 Cent/kWh kosten würde, zahlen wir dann Unsummen an Netzkosten, Speicherkosten, Kosten die ein zukünftiges „intelligentes Stromnetz“ verursachen werden…..u.s.w.
    Die Zukunft der „Energiewende“ wird sich dahin gehend entwickeln…….das sich der Stromkunde ans Wetter anpassen muss, statt wohlversorgt 365/24 Strom aus der Steckdose zu bekommen.
    Schon heute wird der Mangel geplant, schon heute müssen wir Netzbetreiber rotierende Abschaltungen für den Notfall planen……ihr werdet euch bald verwundert die Äuglein reiben, wenn die Kerze die dominierende Lichtquelle im Haushalt wird, weil wieder mal Strommangel herrscht.

    Tja, und wenn dann unsere europäischen Nachbarn den deutschen Alleingang nicht mehr tolerieren werden, is eh Schluss mit Lustitsch, dann gehts ans elektrotechnisch Eingemachte…..dann kann jeder froh sein, wenn er noch sein alten Diesel in der Garage hat…..und sich im Auto regelmäßig aufzuwärmen .

    H.E.

  23. @Herp

    Und Herr Herp, das Konzept der Bundesregierung 2010 sieht vor -10% Strom zu sparen bis 2020 und -25% bis 2050.

    https://i1.wp.com/www.thur.de/philo/bilder/blogs/energiekonzept.gif

    Wenn Sie auf E-Mobile, Wärmepumpen und Akkus setzen wird daraus nix. Denn dadurch steigt der Stromverbrauch.

  24. Vielleicht auch noch einen Hinweis für den Stromverbrauch. Wir haben im Jahr mit 2 Personen unter 3000 kWh. Hätte ich ein E-Mobil und würde weiter durchschnittlich 80 km täglich fahren, dann fallen dafür noch mal rund 15 kWh an. Bei 220 Arbeitstagen wären das mehr als eine Verdoppelung des Verbrauchs. Meine Frau fährt am Tag durchschnittlich nur 40 km. Das wären im Jahr zusätzlich 1600 kWh.

    Aufladen könnten wir die Autos nicht tagsüber, wenn die Sonne scheint, sondern nur nachts, wobei die Lade-Infrastuktur ein Problem darstellen würde. Wenn wir dann durchschnittlich die Nacht über 4 kW ziehen würden, und die Nachbar dann auch …. wie müssten dann die öffentlichen Netze aussehen?

    Das E-Auto passt dagegen gut für betuchte eigenheimbesitzende Rentner mit Kurzstreckenprofil und Solardach. Aber diese Nische sollte nicht so groß sein. Aber selbst für diese gilt: Warum sollten sie eine Infrastruktur zur Einspeisung aus den aufgeladenen Autobatterien mit dem Versorger klären? Auch hierfür müsste es einen Grund und Verträge geben. Allein die Vorstellung, um gelegentlich mal maximal 20 kWh einzuspeisen … allein der Bereich für Verwaltung und Verträge dürfte da immens aufwendig sein. Es würde sich nur lohnen, wenn man den Strom für deutlich mehr verkaufen kann, als wie wenn man den einkauft. Und warum sollte man den nicht beim Nachbarn dann einkaufen, und dann ein Kabel zum nächsten haus, und dann als vermeintlichen Grünstrom wieder einspeisen ? Sicher könnte man das auch überwachen, aber wer will die Überwachung bezahlen?

  25. Speichern wir einmal eine 10-Tagesreserve (14 TWh) in Deutschland in verfügbare Akkus
    aus einem BMW i3 60 Ah:
    Die Batteriekapazität beträgt 21.6 kWh. Die Lebensdauer ist endlich, was bedeutet, dass man
    die Akkus regelmäßig ersetzen muss. Man benötigt ca. 100 g chemisch reines Lithium
    pro kWh gespeicherter Energie. Das Recycling funktioniert derzeit nicht mit der erforderlichen Reinheit.
    Wollen wir also 14 TWh in Akkus vom BMW i3 60 Ah speichern.
    Wir benötigen dazu ungefähr 648 Millionen BMW i3
    Für die erstmalige Herstellung werden also 1 400 000 t chemisch reines Lithium
    benötigt. Man bräuchte für die Herstellung der Speicher für die 10-Tages-Reserve an
    Elektrischer Energie in Deutschland das ca. 43-fache einer Weltjahresproduktion von Lithium
    nur für Deutschland. Dabei sollen die Autos aber zum Fahren sein und nicht mobile Speicher. Den steigenden Preis für Lithium, Transportverluste und die Jahreszeiten lassen wir einfach weg. Ob dann die periodische Anhebung des Bodensee um 100 m die praktikablere Lösung ist lasse ich offen. In Jahreszeiten gerechnet, kommt man mit dem Bild eines „Ringwallspeichers“ auf dem Montblanc als Oberbecken für den Bodensee wohl hin. Die Zahlen stammen aus einem umfangreicheren Schreiben von Prof. Dr. M. Th.

  26. @Landvoigt # 21 Den Preistrick machen schon einige, z.T. hochsubventioniert. z.B. der „Naturstromspeicher“ von Herrn Schechner in Gaildorf. Nein der fängt keine Blitze á la Franklin ein, sondern dumme Politiker und Gemeinderäte.

    Es würde sich nur lohnen, wenn man den Strom für deutlich mehr verkaufen kann, als wie wenn man den einkauft. Und warum sollte man den nicht beim Nachbarn dann einkaufen, und dann ein Kabel zum nächsten haus, und dann als vermeintlichen Grünstrom wieder einspeisen ? Sicher könnte man das auch überwachen, aber wer will die Überwachung bezahlen?

    Die Leute von Sonnen aus Wilpodsried sind mir symphatischer.Die jungen ideologiefreien Ingenieure hatten ihren Messestand gegenüber von meinem. Natürlich mit ganz anderer Bootsschaft. Sie verdienen gutes Geld mit ihren guten Ideen wegen schlechter Politik. Habe mich mit den Jungs gut verstanden und ich lese regelmäßig ihren Newsletter. Feind hört mit!

  27. @Karlchen

    Ich hätte ein paar ketzerische Ideen um diesen Wendeunfug brutalst möglich abzuwürgen.

    1. Ab sofort muss jedes neue Windrad pro 1 MW installierter Leistung 1-10 MWh Speicher mit installieren um selber die Spitzen und Flauten zu glätten. (erspart nebenbei ne Menge unnötigen Netzausbau)
    2. Tut er das nicht, wird gnadenlos und unerbittlich bei Windstromüberangebot das Windrad abgestellt…..OHNE finanziellen Ausgleich.
    3. Jeder Windradbetreiber ist selber zuständig dafür Regelleistung zu binden und zu finanzieren, sagen wir mal….1:0,8 -- 1:1 der eigenen installierten Leistung, natürlich ohne Subventionen.

    Tja, langsam sollte damit Schluß gemacht werden, das sich irgenwelche giereigen Hansel irgendwo ein Windrad hinstellen und dann den energetisch schwarzen Peter anderen zuzuschieben……(Ausgleichskraftwerke, Speicher, Netzausbau).

    Aber…….in naher Zukunft werden wir wohl eher erleben, das man die Energieversorger zwangsvereinigt zum „VEB Energiekombinat Deutschland“, dann hat dieses Gewürge von Planwirtschaft und „Rest-Marktwirtschaft für die Doofen“, endlich ein Ende und wir leben ab da im Paradies, wo uns geschredderte Tauben ungebraten ins Maul flattern.

    Aber so sind die grünen Sozis nun mal, umverteilen des Geldes anderer……liegt ihnen im Blut, ham se schon mit der Stiefmuttermilch aufgesogen…..ist anscheinend genetisch schief gegangen…..oder die waren 10 Jahre umsonst in der Schule.
    Egal, wenn der Klügere immer den Dummen nachgibt…..wird der Dumme an die Macht kommen und dann sieht der Klügere irgendwann ganz dumm aus der Wäsche.
    H.E.

  28. @ Lieber Heinz, ja das wäre das Ende der echt Dummen. Im Moment sind wir alle und die Volkswirtschaft die Dummen, vor allem beim Lesen der Stromrechnung. Beim Lesen in frz. Übersetzung würden wir 2 x klüger aussehen. Die Herps dieser Welt können wir leider in keiner Sprache überzeugen, 2x2=5 liest sich in allen Sprachen falsch, nur nicht für den Verfasser..

  29. @HE #26

    Ich hätte ein paar ketzerische Ideen um diesen Wendeunfug brutalst möglich abzuwürgen.

    Man kann auch einfach das EEG aussetzen, das wäre eine einfache Gesetzesänderung. Irgendwelche Alibi-Umwege sind dafür nicht nötig. Aber solange die Mehrheiten dafür nicht da sind, wird nichts davon passieren. Was man tun muss ist, durch Überzeugung diese Mehrheiten herstellen.

  30. @#26 Genau das ist das Problem. Gehirnwäsche mit Worthülsen, wikt als smartes süßes Gift mittelfristig besser beim Einfangen von Wählerstimmen. Langfristig geht es natürlich aus physikalischen und technischen Gründen in den Graben. Dann haben sich aber die Schuldigen schon vom Acker gemacht oder liegen reich begraben unter diesem. Zwei CDU MdB von der noch nicht grün gewendeten Sorte -- in BW alle Direktmandate -- sagten mir deutlich zu völlig vernünftigen und offensichtlichen und völlig verschiedenen Problemen: „Das Gesetz ändern ist einfach, aber die Mehrheiten sind (noch) nicht in Sicht. Wir sprachen über EEG und die ausgesetzte Wehrpflicht. Es fhelen eben Kwh zur rechten Zeit und Frewillige in ausreichender Anzahl mit ausreichender Qualität. Flatterstrom und Flattersoldaten….

  31. #15

    Staaten subventionieren oft und gerne um gewisse Dinge voranzutreiben oder gar um es überhaupt erst möglich zu machen, dass man es versucht.

    Im Fall der Erneuerbaren zahlt nicht der Staat sondern die Stromkunden!
    Wenn die Erneuerbaren so günstig Strom erzeugen,
    -- wieso sind massenhaft Unternehmen von der EEG Umlage befreit?
    -- wie lang denn noch? Wie lang soll die Subventionierung nach mindestens 20 Jahren „Dinge voranzutreiben“ noch gezahlt werden?
    -- wieso bricht die Windindustrie überall dort zusammen wo die Subventionen gekürzt werden?

    Wozu brauchen wir also diese Windige Industrie? Ach ja, um Probleme zu schaffen die wir dann mit Hilfe von E-Autos wieder ausbügeln müssen.

    Wann kann ich mit meinem E-Auto fahren?
    Wenn Wind weht nicht, weil die Batterie aufgeladen werden muss
    Wenn kein Wind weht nicht, weil die Batterie in das Netz einspeisen muss

    Wie schon ein Forist bemerkt hat, sollten die Windbarone selber Batterien in ihre Mühlen einbauen um Schwankungen auszugleichen.

    Schließlich weht ja irgendwo immer Wind. Also sollten sich Windbarone zusamenschließenum gemeinsam die Glättung hinzubekommen. Windpark A mit Windpark B im irgendwo, und zack, können die Spitzen geglättet werden.

  32. @SH #17/#30 ergänzend

    Staaten subventionieren oft und gerne um gewisse Dinge voranzutreiben oder gar um es überhaupt erst möglich zu machen, dass man es versucht.

    Das soll der Staat auch tun. Das Problem der „Energiewende“ ist nicht, dass es ein staatliches Projekt ist, sondern dass der Staat sich ein irrationales, ideologisches Ziel setzt. Staatliche Aktivitäten haben dem Allgemeinwohl und dem Wohlergehen realer Menschen zu dienen, und nicht abstrakten Begriffen wie „Das Klima“.

  33. @anorak
    EEG aussetzen ist theroretisch möglich, siehe hier:
    https://deutscherarbeitgeberverband.de//energiefrage/2017/2017_11_27_dav_aktuelles_energiefrage_45_waldbesitzerbrief.html

    Die Zusage der Höhe der Einspeisevergütung hat nach einhelliger Auffassung verfassungsrechtlich keinen Bestandsschutz. „Die den Windkraftinvestoren aufgrund der Regelungen des EEG zufließenden Subventionen sind verfassungsrechtlich nicht in der Weise geschützt, dass es unzulässig wäre, sie während der Laufzeit zu kürzen. Zwar ist der Gesetzgeber bei einer derartigen Kürzung an erhöhte rechtliche Anforderungen gebunden und wird sie auch nach Möglichkeit zu vermeiden suchen. Doch er kann die Kürzung letztlich durchaus anordnen“ (Prof. Dr. Hendler).

    Aber…..nachdem man das deutsche Volk mittels Atomangst und Angst vor der Klimakatastrophe das Hirn weich gekocht hat, stimmt es jeden Unfug zu, der die vermeintliche Rettung bringt.
    Egal, ob unsere Nachbarn weiterhin Kernkraftwerke betreiben…..wir machen unsere eigenen sicheren KKW platt.
    Egal, ob die Windkraft tatsächlich CO2 spart oder nicht……wir bauen den Unfug ungebremst weiter in deutsche Wälder.
    Egal, ob der Strompreis explodiert…..der Deutsche ist leidensfähig, denn kostenlos is ja so ne Weltrettung nicht zu haben…..und wer sonst auf der Welt wäre in der Lage, die Energiewende dem glorreichen Endsieg zuzuführen, wenn nicht wir Deutsche……bloß blöd, das der Klima-Blitzkrieg irgendwo in den Startlöchern hängen geblieben ist, technisch gesehen liegen wir grad vor Stalingrad und kriegen die Hucke voll…….besonders pikant an der Sache ist, wir brauchen auch noch das Erdgas vom Erzfeind um unsere Energie auch klimagerecht wenden zu können.

    Wo zum Teufel willste da ne Mehrheit bei Dumm-Michel herkriegen…….wenn 85% bereits der völligen Verblödung anheim gefallen sind?
    H.E.

  34. @ Heinz Eng 3. Januar 2018 09:50

    Wo zum Teufel willste da ne Mehrheit bei Dumm-Michel herkriegen…….wenn 85% bereits der völligen Verblödung anheim gefallen sind?

    Ich las mal eine Kurzgeschichte von Jorge Luis Borges : Ein sehender mann stürzte in ein abgelegenem Bergtal ab, aus dem er nicht mehr entkommen konnte. er fand dort eine Gemeinschaft von Blinden, die ganz gut zurecht kamen. Allerdings sah er, was die anderen Logen … nur galt es nicht, dass der Einäugige im Land der Blinden der König wäre. Vielmehr geriet er in die Isolation und hat sich schließlich selbst blenden lassen.

  35. @Martin
    Ja ich weiß, meist wird der Überbringer der schlechten Nachricht geköpft. In den letzten Monaten hab ick die Vogel-Strauß-Taktik zunehmend perfektioniert……ab Freitag Nachmittag bis Montag früh den verdorbenen medialen Nachrichtenbrei permanent verweigert…..aber wenn dann wieder mal die Herpesbläschen auf den Lippen anfangen zu nerven, muss ick irgendwie meine Fingerchen ablenken…..wozu eine Tastatur ziemlich gut geeignet ist.

    Wahrheiten/schlechte Nachrichten…….während in der FAZ neue Rekorde an EE-Subventionsquark vermeldet werden….stöhnt im Handelsblatt ein ewig Gestriger über negative Strompreise, dummerweise hinter der Bezahlschranke versteckt, ergo zitier ick hier den Kopierer:

    Und wer den Strom abnahm, bekam noch Geld dazu. „Wir können uns diesen Irrsinn auf Dauer nicht leisten. Die nächste Regierungskoalition wird sich des Themas annehmen müssen“, sagte Bernd Westphal, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, dem „Handelsblatt“.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/negative-strompreise-wir-koennen-uns-diesen-irrsinn-auf-dauer-nicht-leisten-a2310815.html

    Tja, und da kommen wir zum Anfang, der Frage „was bringt die deutsche Energiewende“?
    Kurze Antwort: Ausser Spesen nix gewesen !

    Apropos Erdgas…….schöner Text auf der Welt diesbezüglich, Nord Stream 2.
    https://www.welt.de/print/die_welt/wirtschaft/article172083333/Eine-bedrohliche-Verbindung.html

    Kurz und gut, mit dem Projekt ist Deutschland dabei, sich in Europa zu isolieren, es schürt Misstrauen und damit möglicherweise den Populismus in Ländern wie Polen und Ungarn. Es ist auch kaum einzusehen, weshalb Viktor Orbán wegen seiner Kritik an den EU-Sanktionen gegen Russland angegriffen wird, während Deutschland sich als Putins Gastankstelle in der EU anbietet. Oder weshalb Polen wegen seiner Weigerung, Flüchtlinge aufzunehmen, mangelnde Solidarität vorgeworfen wird, wenn sich Deutschland weigert, in Energiefragen solidarisch zu sein.

    Ökologisch/politisches Fettnäpfchen samt deutschen Alleinganges……wir sind halt unschlagbar gut darin, doppelzüngig unserer Vorreiterrolle gerecht zu werden.
    Amen

    Onkel Heinz…….mit Vollgas voraus

  36. Auch Interessant, in der Diskussionsrunde beruft sich einer auf Claudia Kemfert, die zu genau den entgegengesetzten Ergebnissen kommen würde. Da liegt das Problem, die Leute sind erst gar nicht willens das nachzurechnen, sondern berufen sich auf „Experten“ die ihre Meinung stützen.

    Eine Energiewende ist nur möglich, wenn man extrem viel Strom aus Sonne und Wind bei Spitzen verschenkt/abstellt und/oder extrem teure Speicher (Power2Gas, oder Akkus) mit schlechten Wirkungsgrad installiert. Alles extrem teuer, unwirtschaftlich und auf Kosten der Natur. Narurlandschaften werden zu Industrielandschaften und die Rohstoffe dazu kommen aus den Entwicklungsländern. Die Alternativen wären Kernkraft und Kernfusion. Das scheitert aber an den Ökologisten.

  37. @Herp

    so zeigt seine Rechnung doch erstaunlicherweise, dass es ohne Speicherung überhaupt gar kein Problem ist auf mindestens 50% Wind+Sonne zu kommen

    Ohne Einsparung von CO2. Da die Kohlekraftwerke als volle Reserve im Hintergrund weiter laufen und nicht ersetzt werden und die CO2freundliche Kernkraft durch Sonne und Wind ersetzt wird. Also ohne Nutzen für das Klima. Wir alle dürfen aber dafür Billionen blechen. Haben Sie das auch vernommen?

  38. Heinz,
    erstmal ein gesundes neues Jahr….
    gute Nachrichten gibt es eigentlich nur vom Weißen Haus

    Nicht, um die Steuergesetze oder richterlichen Ernennungen zu minimieren, aber die Deregulierungsagenda von Präsident Donald Trump war vielleicht die entscheidende Errungenschaft seines ersten Amtsjahres. Mr. Trump hat mit Hilfe eines GOP-Kongresses mehr als ein Dutzend wichtiger Regeln, die von Obama auferlegt wurden, um die Gunst der progressiven Grünen zu gewinnen, von den Büchern gestrichen. Indem er einen weiteren Versuch der Obama-Ära, legitime Unternehmen zu behindern, zurückgenommen hat, hat Herr Trump deutlich gemacht, dass sein Job noch lange nicht beendet ist.

  39. „Berliner Erklärung“: IG BCE auf Konfrontation zur Energiepolitik

    eid „Schluss mit dem politischen Illusionsmanagement“, forderte IG BCE-Chef Michael Vassiliadis bei einer Betriebsrätekonferenz unter dem Titel „Energie, Industrie, Klima – Unsere Zukunftsstrategie“, die in Sachen Weiterentwicklung der deutschen Energiewendepolitik den „Start in eine neue Phase der Auseinandersetzung“ bilden soll. Mehr als 1.000 Betriebsräte „aus dem Maschinenraum der deutschen Wirtschaft“ verabschiedeten dort eine „Berliner Erklärung“.

    Berliner Erklärung als PDF

  40. @Micha
    Kleine Neckigkeit am Rande……der letzte Satz im zitierten FAZ-EE-Jubelperser-Bericht:

    „Der Stromverbrauch in Deutschland legte nach BDEW-Schätzung 2017 um knapp ein Prozent zu, der Erdgasverbrauch um gut fünf Prozent.“

    Hmmm….wollten wir den Stromverbrauch laut Wende-Plan nicht SENKEN?
    Dumm gelaufen, sach ick da mal janz salopp.

    @Bächlein, Dir auch ein gesundes neues Jahr……..und ja, Trump wird den Europäern das Fürchten lehren, nur das die Europäer weiterhin keine Lehren annehmen werden, der Sozialismus und die Planwirtschaft sind schon viel zu weit fortgeschritten, leider.

    H.E.

  41. @ Krüger, #35:

    Die Diskussionsrunde war in der Tat ein ziemlich ernüchternder Beleg dafür, aus welchen Schwachmaten sich unsere angebliche „Elite“ rekrutiert.

    Angefangen bei dem norwegischen Diplomaten, der sich eine engere politische Zusammenarbeit wünscht um ein Problem zu lösen, das in dem Vortrag gerade lang und breit als unlösbar nachgewiesen wurde.

    Bis hin zu Roland Berger, der diesen Desertec-Unsinn aus dem Hut gezogen hat, der nicht nur ein technischer sondern auch ein politischer Albtraum wäre. Schlägt der allen Ernstes vor, dass wir irgendwelchen afrikanischen Bananenrepubliken unseren Lichtschalter in die Hand geben sollen? Wer lässt sich von solchen Leuten eigentlich beraten?

  42. @Heinz

    Welch Wunder bei Bevölkerungszuwachs durch Zuwanderung und Konsumzuwachs, an dem alle Teil haben wollen.

    @Alfonzo

    Die Kernaussage war doch, das wir viele und große Speicher brauchen, die nicht kurzfristig speichern, sondern mindestens über ein Halbes Jahr hinweg. Andernfalls kann eine CO2-Reduktion, Reduktion der fossilen Brennstoffe und Energiewende nicht gelingen. Das haben die „Schwachmaten“ nicht mal verstanden.

    Nordafrika und Norwegen können daran nicht viel ändern. Zumal die politischen Voraussetzungen nicht gegeben sind. Und ich will mal sehen, wer sein E-Auto ein halbes Jahr stehen lassen will? Oder teure Akkus im Keller stehen haben will, als Wintervorrat? Ich habe einen 41 Ah Akku auf dem Balkon stehen, für Stromausfälle und kann damit mal gerade mein 23 Zoll LCD TV 3 Stunden betreiben. Und bei den vielen Kleinkraftwerken und Kleinspeichern ist die Ausfallsgefahr zig mal höher, als mit wenigen Großkraftwerken. Wer will die alle Warten und am Laufen halten? Wir haben jetzt schon nicht genügend Techniker und E-Techniker.

  43. Das alles kommt mir wie eine moderne Adaption von Pippi Langstrumpf vor. Nur haben es die Akteure nicht verstanden, dass es sich bei ersterer um unverbindliche Fiktion handelt und außerdem ist es auch nicht mehr lustig.

  44. PS

    Ich habe mir übrigens noch schnell einen 1.000 Watt Staubsauger gekauft. 900 Watt sind jetzt nur noch erlaubt. Glühbirnen wurden ja auch schon vor Jahren verboten, damit Strom eingespart wird. E-Autos hingegen werden gefördert. Und Wärmepumpen. Verstehe das wer wolle.

  45. Irgendwie ist der Herr Herp aus dem Netz verschwunden. Hat sich wohl verrechnet? Immer noch mit DM und Pfennig?
    Das tut Sinn nicht, denn es macht keinen Sinn. Man sieht ja wie das Desaster der Energie-Wende seinen Anfang genommen hatte: Mit der gleichen Milchmädchenrechnung wie sie Herp in den Computer gehämmert hat. Eine Eiskugel per Monat kostet heute 24 Milliarden für die Stromkunden.
    Ja, dieses Berechnungsmodell hat Herp natürlich auch benutzt. Und beim Korrektur-rechnen von Herp ging seinem Computer der Strom aus, denn ohne Sonne kein Strom, und als absoluter Vorreiter für seine Ideen sollte er wohl schon vor langer Zeit die Stromleitungen vom Strom-Netz gekappt haben.
    Hier in Finnland hatten wir ganze 3 Stunden Sonne im Dezember, einen Sturm der -kurzfristig- 150000 Stromkunden die Leitungen kappte, etwa 10000 Haushalte waren ohne Strom 10 Tage, sogar über Weihnachten, ach hätten die doch einige BMWi3 gehabt ..
    (hier ein Finanzierunganbebot meiner Bank: https://op-kulku.fi/autot/bmw-i3-94-ah?gclid=CjwKCAiAm7LSBRBBEiwAvL1-LxqZj-4lMEhFbesKBjevN1qkKhI05u4EjL59Vi8xA1G8bFTXwjixzRoCJ28QAvD_BwE
    45 000 €. Krieg ich 3 Nissan Micra für… Sowie einen Diesel(Benzin)- Generator mit dem ich kurzfristige Stromausfälle überbrücke. Haben die meisten Haushalte ausserhalb von den grossen Städten, ich auch.
    Im äussersten Südwesten, wo ich wohne war es durchwegs zwischen -1 biss + 5 Grad C, das ist die globale Erwärmung, und hier im Schärengårtel haben wir selten Schnee zu Weihnachten. Ist normal für diese Jahreszeit.
    Im grössten Teil von Finnland hatte man, und hat, viel Schnee und Kälterekorde, aber das war natürlich nur das gewöhnliche Wetter.
    Auch bei uns haben die Medien jetzt endlich die Klimakatastrophe entdeckt, und 63% der Bevölkerung ist besorgt. Ein Gallup in dem 1003 Personen befragt wurden und in dem 530 geantwortet haben -von 5,5 Millionen Finnen.
    Habe die Neujahrsansprache von der Klima-Kaiserin Merkel gelesen: kein Wort zur Energiewende, kein Wort zur globalen Erwärmung? Schwenkt sie jetzt auf Trump-Kurs? Dieser Frau ist alles zuzutrauen!
    Zu guter Letzt: Ein frohes und gesundes neues Jahr wünsche ich euch allen auf dem Science Skeptical Blog.
    Und das Deutschland endlich einen neuen Bundeskanzler bekommt. Merkel kann doch wohl in Rente gehen, da auf sie wohl die Renten-Kriterien für Schwerstarbeiter zutrifft, die sie mit der SPD vereinbart hatte? Denn das ständige Fähnlein nach dem politischen Wind zu drehen, um an der Macht zu bleiben, ist wohl Schwerstarbeit. Aber das schafft sie wohl?

  46. ML #42,
    Pippi L. wurde von den grünKommunisten in Schweden verboten, wie auch Bob der Baumeister von der BBC(er war zu männlich), wie auch die grünKatholen im Vatikan eine Apostelin einführten .
    Den Sozialismus (Agenda21)in seinem Lauf halten weder Ochs noch Esel auf….

  47. Irgendwie ist der Herr Herp aus dem Netz verschwunden

    Nein, ich lese den Schwachsinn mit, der hier verzapft wird, aber ehrlich gesagt ist es ein wenig müßig ständig dagegen halten zu müssen (einer gegen alle ist zu viel um alles zu beantworten). Ihr (ich dutze jetzt einfach mal) habt eure festgefahrene Meinung und Vorstellungen auf welche Arten und Weisen das nicht klappen kann und ich überlege woher diese generelle miesepetrige Einstellung wohl kommen mag. Weil Veränderung immer schlecht ist? Trifft hier etwa das Douglas Adams Zitat „Anything invented after you’re thirty-five is against the natural order of things.“ zu? Ich schätze hier alle auf weit über 35 😉

    Trotzdem der Reihe nach ein paar Kommentare zu euren Kommentaren.

    @anorak2:

    Natürlich macht das [Pumpspeicherkraftwerke um saisonale Schwankungen auszugleichen] keinen Sinn, aber es ist die logische Konsequenz aus den Forderungen der „Energiewende“-Anhänger. […] Stimmt, aber es rechnet sich mit keiner bekannten Technologie. […] Es rechnet sich auch nicht mit einer Kombination bekannter Technologien.

    Ich vermute wieder einmal, dass du mit irgendwelchen Zahlen (Kosten) von 2010 oder so rechnest und weiterhin annimmst, dass diese für ewig in Stein gemeiselt sind. Ist diese Annahme richtig?

    Bitte was? Das [45 Millionen Elektroautos mit 60 kWh Batterie] wird es nie geben, da für das Gros der Bevölkerung nicht finanzierbar.

    Die Bevölkerung finanziert bereits jetzt 45 Millionen PKW, warum soll sie das in Zukunft nicht können? Oder gehst du auch hier davon aus, dass es keine preisliche Entwicklung mehr geben wird? Stand Heute ist das Ende der Fahnenstange? Ehrlich?

    Die Besitzer hätten den Akku, um damit fahren zu können, und nicht um die „Energiewende“ zu stützen. Sie würden das Ding also sofort aus der Steckdose ziehen sobald der Akku voll ist.

    Das mit der Vorstellungskraft üben wir noch mal, ja? Im Schnitt stehen Autos über 23 Stunden am Tag nur herum. Und dann muss man sich nur mal die abendlichen Schlangen anschauen, wenn die Billig-Tankstelle mal wieder ein paar Cent günstiger als die Aral gegenüber ist. Warum sollte diese Sorte Mensch ihr Auto nicht als variable Last bzw. als Speicher bereitstellen, wenn dadurch die Fahrkosten sinken? Wenn da eine zwei- bis dreistellige GWh Kapazität bei rauskommt, dann reicht das doch erstmal.

    Staatliche Aktivitäten haben dem Allgemeinwohl und dem Wohlergehen realer Menschen zu dienen, und nicht abstrakten Begriffen wie „Das Klima“.

    Da ist er wieder, anorak2 sieht denn Sinn nicht. Nachhaltige Energieversorgung ist kein irrationales Ziel, es wird zwangsläufig so kommen müssen. Die Frage ist nur, ob das später unter Zwang so toll umzusetzen ist oder man besser jetzt macht was man kann. Ist eh ein langwieriger Prozess.

    @Günter Heß:

    Ein Li-Ionen Akku kostet zur Zeit etwa 1000 € pro kWh.

    Wesentlich weniger und das mit allem drum und dran. Bei 100€ sind wir allerdings noch nicht angekommen, kann aber gut sein, dass das im nächsten Jahrzehnt bereits Realität wird, da dann tatsächlich in Masse produziert wird.

    2 ct pro kWh Aufpreis durch Speicherung bedeuten zusätzliche 10 Mrd € pro Jahr die auf die Stromkunden zukommen als variable Kosten.

    2 Cent pro kWh, die durch die Batterien geleitet werden. Für die tägliche Glättung braucht es weder 2,7 TWh noch wird jede kWh durch die Batterien geleitet. Ob Herr Sinn das ausgerechnet hat, weiß ich nicht. Ich kann dir eine solche Rechnung präsentieren. Und dann sind die 2 Cent ja auch nicht in Stein gemeiselt.

    @Michael Krüger:
    Na wie war das mit den guten Vorsätzen? Der Pessimismus ist auch bei dir recht ausgeprägt.

    Pumpspeicher kann man in der norddeutschen Tiefebene nicht errichten. Power-2-Gas viel zu teuer und zu schlechten Wirkungsgrad.

    Warum sollten Pumpspeicher die 10 Sonnenstunden in Niedersachsen/Bremen ausgleichen? Ein solcher Speicher, der nur einmal im Jahr entleert wird, kann sich nie lohnen, wenn die Kosten pro kWh Kapazität die preisbestimmende Größe ist. Bei P2G ist der Speicher quasi kostenlos und man zahlt die Umwandlungstechnik und mit den hohen Verlusten. Das Verhältnis der Größen beider Speicher zueinander ist ein Optimierungsproblem, wenn man als Ziel die Kosten minimieren möchte.

    Immer dasselbe mit den Ökologisten. Wasser predigen und Wein saufen.

    Wenn es heute schon möglich wäre, das alles so wie du es beschreibst und günstig zu haben, dann würden das alle so haben. Wir sind erst ganz am Anfang auf diesem Weg.

    Und noch was, je mehr Kleinkraftwerke/ Akkus Sie ans öffentliche Stromnetz hängen, desto größer die Gefahr für Stromausfälle.

    Also kein Vertrauen in Leistungselektronik. Als ob ein Computer mit einem Inverter die Netzfrequenz nicht präzise genug halten kann.

    Und Herr Herp, das Konzept der Bundesregierung 2010 sieht vor -10% Strom zu sparen bis 2020 und -25% bis 2050.

    Immer noch auf dieser Schiene? Warum genau spielt das ein Rolle? Wir haben 2018 und du pickst dir das eine merkwürdige Ziel von damals heraus um was genau zu zeigen?

    Ohne Einsparung von CO2. Da die Kohlekraftwerke als volle Reserve im Hintergrund weiter laufen und nicht ersetzt werden und die CO2freundliche Kernkraft durch Sonne und Wind ersetzt wird. Also ohne Nutzen für das Klima. Wir alle dürfen aber dafür Billionen blechen. Haben Sie das auch vernommen?

    https://energy-charts.de/energy_de.htm?source=all-sources&period=annual&year=all
    Nur Wind, Solar und Kernenergie auswählen. Was siehst du im Graph?

    @Heinz Eng:

    Und wer soll dafür [45 Millionen Elektroautos] die Ladeinfrastruktur einschließlich aufgebohrter Strom-Verteilnetze bauen?

    Das nennt sich Stromnetz und das sollte eigentlich in jedem bewohnten Gebiet vorhanden sein. Schätze doch mal wie viel Strom da so im Durchschnitt für 45 Millionen PKW benötigt werden würde? Sagen wir mal gut 15 GW Dauerleistung bzw. 130 TWh, stimmt das in etwa? Und das sollen die Netze nicht verkraften können bzw. in der Zeit die ein solcher Umstieg dauert, nicht nachgebessert werden können?

    Ist dem Deliquenten bisher entgangen, das die sauteuren Ladestationen noch keine Rückspeisung beherrschen?

    Was für ein herrlich erfrischender Ton. Naja, sei’s drum, ich habe mich daran gewöhnt aus der „Skeptiker“ Ecke beschimpft zu werden 😉 Was spricht dagegen, dass sie es in Zukunft beherrschen? Und wenn es auch nur intern im Haus oder im Wohnblock funktioniert, das ist immer noch besser als nichts.

    Und……wer ist so blöd, sein schweineteures E-Wägelchen vom Netzbetreiber leer saugen zu lassen, dadurch die Lade/Entladezyklen zu vervielfachen und im Notfall ohne Akku-Ladung morgend auf Arbeit zu kutschen

    Wer hat davon gesprochen, dass man sein Auto komplett in das Stromnetz entlädt? Und natürlich muss das entsprechend monetär entlohnt werden. Im aktuellen Zustand und auch bei verdoppeltem Ausbau von Wind und Solar hat Herr Sinn ja schon richtig erkannt, dass wir keine Speicher brauchen, also wird es so etwas erst in ferner Zukunft geben. Akkukapazität als Dienstleistung verkaufen und handeln? Wo ist das Problem?

    Allein Tennet kostete das 2017 eine Milliarde Euro — am Ende zahlen die Stromkunden.

    Wie sieht das als Aufpreis pro kWh beim Endverbraucher aus? Wenn der Betrag größer wird als der Aufpreis für Speicherung, dann wird es automatisch Speicher geben. Davor eher nicht.

    Die Zukunft der „Energiewende“ wird sich dahin gehend entwickeln…….das sich der Stromkunde ans Wetter anpassen muss, statt wohlversorgt 365/24 Strom aus der Steckdose zu bekommen.

    Warum sollte sich das so entwickeln? Warum sollte es zu Strommangel kommen?

    @Martin Landvoigt:

    Vielleicht auch noch einen Hinweis für den Stromverbrauch. Wir haben im Jahr mit 2 Personen unter 3000 kWh. Hätte ich ein E-Mobil und würde weiter durchschnittlich 80 km täglich fahren, dann fallen dafür noch mal rund 15 kWh an. Bei 220 Arbeitstagen wären das mehr als eine Verdoppelung des Verbrauchs. Meine Frau fährt am Tag durchschnittlich nur 40 km. Das wären im Jahr zusätzlich 1600 kWh.

    Ungefähr richtig. 40 km sind ungefähr die tägliche Strecke der PKWs in Deutschland. Und jetzt hochrechnen auf 45 Millionen Stück davon und 365 Tage im Jahr? Ungefähr 130 TWh oder ein Plus von 20%. Keineswegs eine Verdoppelung.

    Aufladen könnten wir die Autos nicht tagsüber, wenn die Sonne scheint, sondern nur nachts, wobei die Lade-Infrastuktur ein Problem darstellen würde. Wenn wir dann durchschnittlich die Nacht über 4 kW ziehen würden, und die Nachbar dann auch …. wie müssten dann die öffentlichen Netze aussehen?

    Fährt das Auto den ganzen Tag die 80 bzw. 40 km oder steht es eher rum? Dort kann man dann auch laden. Im Durchschnitt (alle 45 Millionen PKW) werden sich die Ladevorgänge gut über den Tag verteilen. Hier und da werden wohl ein paar Transformatoren ausgetauscht werden müssen, aber ich sehe da kein ernsthaftes Problem. Wenn China es schafft den Pro-Kopf-Verbrauch in 20 Jahren mehr als zu verfünffachen und die USA knapp doppelt so viel Strom pro Person verbraucht wie wir, dann werden wir es ja wohl noch mit 20% mehr Verbrauch zurechtkommen, oder? Jedenfalls kein Hexenwerk.

    Das E-Auto passt dagegen gut für betuchte eigenheimbesitzende Rentner mit Kurzstreckenprofil und Solardach. Aber diese Nische sollte nicht so groß sein.

    Huch? Du scheinst auch zu erwarten, dass sich am Stand von vor 5 Jahren nichts ändern wird. Elektroautos werden günstiger und die Auswahl größer. An dem Wandel hin zur Elektromobilität heute noch zu zweifeln kann eigentlich nur an riesigen Scheuklappen liegen. Aber wir sind ja hier auch nicht unbedingt der Maßstab, oder? Wenn China die 10% Quote 2019 einführt, dann sind das dort fast so viele Elektro-Neuwagen im Jahr wie hierzulande ingesamt (also inkl. Verbrenner) verkauft werden. Das ist schon sehr bald keine Nische mehr.

    Es würde sich nur lohnen, wenn man den Strom für deutlich mehr verkaufen kann, als wie wenn man den einkauft.

    Korrekt, die Abnutzung der Batterie muss irgendwie entlohnt werden.

    Und warum sollte man den nicht beim Nachbarn dann einkaufen, und dann ein Kabel zum nächsten haus, und dann als vermeintlichen Grünstrom wieder einspeisen ? Sicher könnte man das auch überwachen, aber wer will die Überwachung bezahlen?

    Der Strom vom Nachbarn hat doch den gleichen Preis wie dein Strom? Wie soll das denn funktionieren?

    @Karl Reichart:

    Speichern wir einmal eine 10-Tagesreserve (14 TWh) in Deutschland in verfügbare Akkus
    aus einem BMW i3 60 Ah:

    Bitte was? Wer denkt sich denn so etwas aus? Siehe Kommentare oben, der Rest deiner Ausführung erübrigt sich durch den irren Start. Nochmal: es ergibt keinen Sinn saisonale Schwankungen in Batterien (oder Pumpspeicherkraftwerken) zu speichern. Wer da wild rumrechnet kämpft gegen Strohmänner, sorry.

    @Krumeg:

    Im Fall der Erneuerbaren zahlt nicht der Staat sondern die Stromkunden!
    Wenn die Erneuerbaren so günstig Strom erzeugen,

    Richtig, aber wir Stromkunden haben uns ja nicht einfach so entschlossen das zu machen, oder? Die Erneuerbaren erzeugen jetzt schon relativ günstig Strom (siehe Ausschreibungen auf Bundesebene). In der Vergangenheit war das nicht so, weshalb wir derzeit eine recht hohe Umlage haben.

    wieso sind massenhaft Unternehmen von der EEG Umlage befreit?

    Weil man wohl dachte, dass es so besser ist? Dafür ist es dann eben entsprechend teurer für den Privatkunden.

    wie lang denn noch? Wie lang soll die Subventionierung nach mindestens 20 Jahren „Dinge voranzutreiben“ noch gezahlt werden?

    Stark angestiegen ist die Umlage erst um 2010 herum, seit 2017 ist sie relativ stabil. Da die Ausbaukorridore festgelegt sind, dürfte es verhältnismäßig einfach sein auszurechnen wie sich die Umlage weiter entwickeln wird. Bei dem doch relativ geringen Ausbau und den niedrigen Ausschreibungsergebnissen würde ich von einer langfristig sinkenden Umlage ausgehen. Ob wir schon „Peak-Umlage“ haben, weiß ich nicht. Vielleicht mag Herr Sinn ja mal nachrechnen 😉

    wieso bricht die Windindustrie überall dort zusammen wo die Subventionen gekürzt werden?

    Siehe Ausschreibungen. So lange der dort erzielte Preis höher als der Börsenpreis ist, klappt es nicht ohne Subvention. Aber warum geht ihr alle davon aus, dass irgendwelche älteren Preise für immer festehen und es keinerlei weitere Entwicklung nach unten geben wird?

    Wann kann ich mit meinem E-Auto fahren?
    Wenn Wind weht nicht, weil die Batterie aufgeladen werden muss
    Wenn kein Wind weht nicht, weil die Batterie in das Netz einspeisen muss

    Ganz normal wie mit jedem anderen Auto auch, wann immer du willst. Nimmt man die Durschnittswerte in Deutschland her, dann stehen von den 45 Millionen PKW mehr als 40 Millionen ständig herum. Das sollte reichen um „den Wind zu laden“ oder eine Flaute kurz auszugleichen, wenn man es denn tatsächlich mit den PKWs machen möchte.

    Wie schon ein Forist bemerkt hat, sollten die Windbarone selber Batterien in ihre Mühlen einbauen um Schwankungen auszugleichen.

    So toll verteiltes Alles auch ist, verteilte Speicher sind weniger sinnvoll, wenn sie nicht in einer Art Verbund arbeiten können. Die Erzeugung eines einzelnen Windrades glätten braucht einen ungleich größeren Speicher (relativ gesehen) als die Erzeugung von 10000 Windrädern zu glätten.

    Schließlich weht ja irgendwo immer Wind. Also sollten sich Windbarone zusamenschließenum gemeinsam die Glättung hinzubekommen. Windpark A mit Windpark B im irgendwo, und zack, können die Spitzen geglättet werden.

    Du hast es erfasst. Aber warum sollte man das machen, wenn Speicherung noch gar nicht notwendig ist? (siehe Beitrag Sinn)

    So, das hat jetzt lange genug gedauert. Grüße in das pessimistische Dunkeldeutschland, wo der „dumme Michel“ schuld daran ist, dass so gar nichts klappen mag in diesem Land. Merkwürdig, dass es trotzdem Berg auf geht, oder? 😉

  48. @ Sebastian Herp 4. Januar 2018 01:07

    Ich stimme Ihnen zwar in Vielem nicht zu, halte aber den Ton, mit dem einige Ihrer Gegner schreiben, nicht für zielführend und darum eher für bedauerlich. Denn eigentlich freuen sich doch Leute, wenn man ihnen auch kontra gibt. Das reizt zum Schreiben. Zur Anmerkung meiner Beiträge:

    Vielleicht auch noch einen Hinweis für den Stromverbrauch. Wir haben im Jahr mit 2 Personen unter 3000 kWh. Hätte ich ein E-Mobil und würde weiter durchschnittlich 80 km täglich fahren, dann fallen dafür noch mal rund 15 kWh an. Bei 220 Arbeitstagen wären das mehr als eine Verdoppelung des Verbrauchs. Meine Frau fährt am Tag durchschnittlich nur 40 km. Das wären im Jahr zusätzlich 1600 kWh.

    Ungefähr richtig. 40 km sind ungefähr die tägliche Strecke der PKWs in Deutschland. Und jetzt hochrechnen auf 45 Millionen Stück davon und 365 Tage im Jahr? Ungefähr 130 TWh oder ein Plus von 20%. Keineswegs eine Verdoppelung.

    Ich habe von meinem persönlichen Verbrauch gesprochen. Leute, die in der Stadt wohnen und sowieso lieber den ÖPNV nutzen, können hier ganz anders rechnen. Aber Pendler wie ich haben keinen Anlass, ein E-Mobil zu kaufen. Einige fahren täglich weiter, andere nicht.

    Aufladen könnten wir die Autos nicht tagsüber, wenn die Sonne scheint, sondern nur nachts, wobei die Lade-Infrastuktur ein Problem darstellen würde. Wenn wir dann durchschnittlich die Nacht über 4 kW ziehen würden, und die Nachbar dann auch …. wie müssten dann die öffentlichen Netze aussehen?

    Fährt das Auto den ganzen Tag die 80 bzw. 40 km oder steht es eher rum? Dort kann man dann auch laden. Im Durchschnitt (alle 45 Millionen PKW) werden sich die Ladevorgänge gut über den Tag verteilen.

    Ich suche mir stets einen Parkplatz in einem Wohngebiet in der Nähe zum Büro. Die Lade-Infrastuktur, einschließlich des Zahlungsmanagement für alle Parkplätze in der Umgebung würde Summen kosten, die wohl jeden schwindlig machen würden. Wer soll das bezahlen? Letztlich müsste ich das als Verbraucher.

    Hier und da werden wohl ein paar Transformatoren ausgetauscht werden müssen, aber ich sehe da kein ernsthaftes Problem. Wenn China es schafft den Pro-Kopf-Verbrauch in 20 Jahren mehr als zu verfünffachen und die USA knapp doppelt so viel Strom pro Person verbraucht wie wir, dann werden wir es ja wohl noch mit 20% mehr Verbrauch zurechtkommen, oder? Jedenfalls kein Hexenwerk.

    Es ist Ihnen aber klar, dass die Verbrauchs-Modelle für volle EE-Umstellung eine Verbrauchs-Reduzierung von 40 % voraussetzen. Nun reden wir um einen Ausbau in der Fläche und Verbrauchsanstieg um 20 %. Das sind Anstelle der angestrebten 60% dann eher 120 % … also doch eine Verdoppelung gegenüber der Erwartung.

    Zudem erwarten uns noch weitere immense Kosten für einen Netzausbau. Heute sind bereits viele Teilstrecken für eine weitere Laststeigerung nicht geeignet und müssten auch in den Verteilnetzen erheblichen Zuwachs bekommen.

    Allerdings würden sich noch ganz andere Effekte einstellen. Da Individual-Mobilität immer teurer und unattraktiver wird, werden sich Viele kein Auto mehr leisten können. Aber mehr in die urbanen Zentren zu ziehen wird auch nicht gehen, denn heut bereits explodieren die Mieten und Eigentumspreise dort. Mit einem massiven Ausbau des ÖPNV ist auch nicht zu rechnen.

    Das E-Auto passt dagegen gut für betuchte eigenheimbesitzende Rentner mit Kurzstreckenprofil und Solardach. Aber diese Nische sollte nicht so groß sein.

    Huch? Du scheinst auch zu erwarten, dass sich am Stand von vor 5 Jahren nichts ändern wird. Elektroautos werden günstiger und die Auswahl größer.

    Ich würde leichte Kostensenkungen erwarten, aber nichts so dramatisches, dass sich die Kostensituation völlig auf den Kopf stellt. Denn vor allem das Lademanagement und die Kosten werden m.E. zumindest in den nächsten 5 -- 10 Jahren sich nicht dramatisch ändern. Dann aber rechne ich mit ernsten Problemen, denn die nächste Blase im Finanz- und Wirtschaftsbereich wird platzen, und dann sollten wir uns war anziehen.

    An dem Wandel hin zur Elektromobilität heute noch zu zweifeln kann eigentlich nur an riesigen Scheuklappen liegen. Aber wir sind ja hier auch nicht unbedingt der Maßstab, oder? Wenn China die 10% Quote 2019 einführt, dann sind das dort fast so viele Elektro-Neuwagen im Jahr wie hierzulande ingesamt (also inkl. Verbrenner) verkauft werden. Das ist schon sehr bald keine Nische mehr.

    Da ist überall viel Ideologie und Wunschdenken. Wie es in China weiter geht … da wage ich keine Wetten. Immerhin gibt es massive Probleme mit einigen Stoffen wie Lithium. Einen ungebrochenen Trend anzunehmen oder auf magische extreme Kostensenkungen zu bauen, halte ich für gewagt. Wenn sich Ihr Optimismus bestätigt, kann ich mir in 10 Jahren vielleicht noch immer ein E-Mobil kaufen, aber heute glaube ich nicht daran. Und ich sehe auch keine vernünftigen Gründe für diesen Optimismus. Vermutlich werde ich mir in 10 Jahren gar kein Auto mehr leisten können.

    Und warum sollte man den nicht beim Nachbarn dann einkaufen, und dann ein Kabel zum nächsten haus, und dann als vermeintlichen Grünstrom wieder einspeisen ? Sicher könnte man das auch überwachen, aber wer will die Überwachung bezahlen?

    Der Strom vom Nachbarn hat doch den gleichen Preis wie dein Strom? Wie soll das denn funktionieren?

    Ich sprach davon, dass der VK des ‚eigenen‘ Stroms höher ist als der EK aus den öffentlichen Netzen. Wenn ich nun selbst Strom aus dem öffentlichen Netz ziehe um ihn dann als angeblich Eigenstrom wieder verkaufe, dann würde das wegen Saldierung und ggf. Betrugserkennung nicht funktionieren. Wenn ich aber ein Kabel von einem anderen Verbraucher bekäme, könnte dieser mir den Strom günstiger verkaufen als mein VK … so schwer ist das doch nicht zu verstehen. Der E-Mobil-Besitzer braucht ja nur zu behaupten, dass der Strom aus seinem Auto kommt, aber den Verschleiß schenkt er sich und macht trotzdem ein paar Euro. Den Verteilnetzen ist damit natürlich nicht durch Luftbuchungen geholfen.

  49. @SH #46

    Natürlich macht das [Pumpspeicherkraftwerke um saisonale Schwankungen auszugleichen] keinen Sinn, aber es ist die logische Konsequenz aus den Forderungen der „Energiewende“-Anhänger. […] Stimmt, aber es rechnet sich mit keiner bekannten Technologie. […] Es rechnet sich auch nicht mit einer Kombination bekannter Technologien.

    Ich vermute wieder einmal, dass du mit irgendwelchen Zahlen (Kosten) von 2010 oder so rechnest

    Nee von 1991, ohne die Inflation einzurechnen. Außerdem unterstelle ich einfach 100% Wirkungsgrad. Ich rechne also an mehreren Stellen absichtlich „zu günstig“ -- damit mir keine Naseweise wie du dumm kommen können dass ich zu schlecht rechnete -- und komme damit bereits auf mehrere Billionen.

    und weiterhin annimmst, dass diese für ewig in Stein gemeiselt sind. Ist diese Annahme richtig?

    Ich kann nicht in die Zukunft sehen und behaupte das auch nicht. Im Moment ist aber keine Entwicklung erkennbar, die eine Änderung der Kostenlage erwarten ließe.

    Bitte was? Das [45 Millionen Elektroautos mit 60 kWh Batterie] wird es nie geben, da für das Gros der Bevölkerung nicht finanzierbar.

    Die Bevölkerung finanziert bereits jetzt 45 Millionen PKW, warum soll sie das in Zukunft nicht können?

    Das sind kostengünstige Verbrennerautos. Falls die soziale Schere sich nicht weiter öffnet, kann sie das auch in Zukunft. Akku-Autos sind aber aus systemischen Gründen in Anschaffung und Unterhalt wesentlich teurer, die Anzahl der Haushalte die das bezahlen können und wollen ist daher deutlich kleiner. Im Moment etwa ein Hundertstel davon.

    Oder gehst du auch hier davon aus, dass es keine preisliche Entwicklung mehr geben wird? Stand Heute ist das Ende der Fahnenstange? Ehrlich?

    Ich kann nicht in die Zukunft sehen und behaupte das nicht. Im Moment gibt es keinen erkennbaren Trend, der Elektro-Autos für die breite Masse erschwinglich machen könnte. Die Tatsache dass die Zukunft unbekannt ist, bedeutet aber nicht, dass deine Wunschträume wahr werden.

    Die Besitzer hätten den Akku, um damit fahren zu können, und nicht um die „Energiewende“ zu stützen. Sie würden das Ding also sofort aus der Steckdose ziehen sobald der Akku voll ist.

    Das mit der Vorstellungskraft üben wir noch mal, ja? Im Schnitt stehen Autos über 23 Stunden am Tag nur herum.

    Der Besitzer wird den Stecker rausziehen, weil es nicht in seinem Interesse liegt dass der Akku von fremden Leuten leergesaugt wird. Er möchte dass der Akku voll ist wenn er ihn braucht, und er möchte keinen unnötigen Wertverlust durch Ladeverschleiß. Dass du dir ganz doll wünschst, er möge den Stecker drin lassen, ist dem Besitzer egal, und danach wird er handeln.

    Warum sollte diese Sorte Mensch ihr Auto nicht als variable Last bzw. als Speicher bereitstellen, wenn dadurch die Fahrkosten sinken?

    Wieso sinken? Die würden steigen, denn das zusätzliche Auf- und Entladen verkürzt die Lebenszeit des Akkus, der dann in kürzeren Zeitabständen ersetzt werden müsste als es sonst notwendig wäre. Das erhöht die ohnehin schon hohen Betriebskosten zusätzlich in empfindlichem Maß. Da der Besitzer das weiß, wird er es zu verhindern wissen.

    Wenn da eine zwei- bis dreistellige GWh Kapazität bei rauskommt, dann reicht das doch erstmal.

    Nein. 5-stellige GWh-Kapazität is more like it.

    Staatliche Aktivitäten haben dem Allgemeinwohl und dem Wohlergehen realer Menschen zu dienen, und nicht abstrakten Begriffen wie „Das Klima“.

    Da ist er wieder, anorak2 sieht denn Sinn nicht. Nachhaltige Energieversorgung ist kein irrationales Ziel,

    Es ist reine Ideologie. Schon das Wort „nachhaltig“ ist ein bedeutungsloses Blähwort. Einen realen Nutzen gibt es nicht, der Strom wird dadurch ja nicht besser.

    es wird zwangsläufig so kommen müssen.

    Weil die Welt sonst untergeht, ich weiß schon.

  50. Jetzt hat es sogar der Spiegel bemerkt welcher Unsinn durch die Energiewende entsteht. Strom der wertlos ist:

    Die Kosten dafür tragen zu einem erheblichen Teil die Stromverbraucher. Die Übertragungsnetzbetreiber müssen Strom aus erneuerbaren Quellen auch dann abnehmen und vermarkten, wenn dafür an der Strombörse keine Nachfrage besteht. In diesen Situationen werden negative Strompreise fällig. Die Kosten dafür legen die Betreiber auf die Verbraucher um.

  51. @Sebastian Herp #46

    Sie sollten den Vortrag nochmal anschauen, damit sie das auch verstehen. Es geht nicht darum die täglichen Schwankungen auszugleichen. Es geht darum die saisonalen Schwankungen auszugleichen und das geht nicht mit den Akkus aus Elektroautos.

  52. @anorak2

    Schon das Wort „nachhaltig“ ist ein bedeutungsloses Blähwort. Einen realen Nutzen gibt es nicht, der Strom wird dadurch ja nicht besser.

    Nicht ganz. Schließlich verschandelt die Energiewende nachhaltig die Landschaft. Genau wie die zunehmende Holzverbrennung in Europa dafür sorgt, dass in North Carolina die Wälder nachhaltig abgeholzt werden. Für die Ideologen aus der Energiewendefraktion und der grünen Ecke bedeutet „nachhaltig“ in der Tat ein Blähwort

  53. @Günter

    Unser Landesvater ist auch langsam aufgewacht.
    https://www.lr-online.de/nachrichten/brandenburg/woidke-fordert-korrektur-bei-foerderung-erneuerbarer-energien_aid-6999083

    Woidke Wir müssen die gesamte Energiewende hinterfragen. Allein schon der Bereich des Erneuerbare Energien Gesetzes (EEG) zeigt, dass es so nicht weitergehen kann. Wir haben heute etwa 800 Milliarden Euro an Verpflichtungen aus dem EEG und bereits getätigte Zahlungen. Dieses Geld ist geflossen für das Aufstellen von Windkraftanlagen und das Bauen von Solarkraftwerken. Das ist für diejenigen, die in diesen Bereich investieren, offensichtlich eine gute Geldanlage. Aber der Bereich macht sich keinerlei Gedanken über die Systemintegration und macht sich keine Gedanken darüber, dass die Zuverlässigkeit erneuerbarer Energien erhöht wird.

    “ Das ist die größte Umverteilung von Geld von unten nach oben seit 1945.“

    Dumm nur, wenn unser Brandenburger SPD Landesfürst es nicht schafft seiner bekloppten Bundespartei diese einfache Tatsache beizubiegen……

    Die SPD will Steuern auf Benzin, Diesel und Heizöl erhöhen und einen stärkeren Ausbau der Erneuerbaren Energien. Beim heftig umstrittenen Kohle-Ausstieg scheuen die Sozialdemokraten bislang konkrete Festlegungen.

    http://www.epochtimes.de/politik/deutschland/spd-fuer-hoehere-benzin-heizoel-und-diesel-steuern-a2311644.html

    Und diese Partei wagt es sich von „Gerechtigkeit“ zu faseln……20% sind mindestens 19,9 % Wählerzuspruch zu viel.
    Mir wird übel, wo is mein Kübel.
    H.E.

  54. @Herp….#46

    Zitat des elektrotechnisch unkundigen Deliquenten:

    Das nennt sich Stromnetz und das sollte eigentlich in jedem bewohnten Gebiet vorhanden sein. Schätze doch mal wie viel Strom da so im Durchschnitt für 45 Millionen PKW benötigt werden würde? Sagen wir mal gut 15 GW Dauerleistung bzw. 130 TWh, stimmt das in etwa? Und das sollen die Netze nicht verkraften können bzw. in der Zeit die ein solcher Umstieg dauert, nicht nachgebessert werden können?

    Ich sprach von „Verteilnetzen“…..also dat Zeuch, wat inner Straße liegt und Deinen Hausanschluß mit Strom versorgt.
    Und dieses Verteilnetz ist in vielen Ecken ohnehin schon ziemlich Dicht, immerhin sollen wir Netzbetreiber ja auch noch euren Solarstrom entsorgen, gelle.
    Wenn Du ein leistungsstarkes Endgerät in Dein Haus installieren willst, musste erst bei uns Verteilnetz-Netzbetreiber einen Antrag stellen, wir berechnen dann ob diese zusätzliche Leistung noch vom örtlichen Längsnetz verkraftet wird….und wenns dann eben schon am Rande der Kapazität ist, ist Essig mit Deiner 22 KW Schnellladestation.
    Und Du Laie willst mir erzählen….das mal eben 45 Mille E-Autos so ganz nebenbei mit versorgt werden können…..mal wieder die Rechnung ohne uns gemacht, die den ganzen Scheiß….wie auch bei der Energiewende…..auszubaden haben.
    Weißt Du überhaupt welch ein Aufwand es bedeutet…..mal eben Kilometer Weise neue Kabel mitten durch die Stadt einzubuddeln?
    Egal…..irgendwann verbuddeln wir das Zeuch für Euch grünen Träumer….die Knete holen wir uns am Ende per Durchleitungsgebühr von jeden Stromkunden zurück….ob von Dir oder Oma Krause…..uns doch egal, wie bestellt, so geliefert.
    UMVERTEILUNG von unten nach oben…..dat Spielchen beherrschen wir gesetzeskonform genausogut wie die Windbarone oder Krähenspiegelbesitzer…….
    H.E.

  55. @Herp
    Übrigens…..von E-Autos haste auch keine Ahnung.
    Viele Autotypen ham die Ladestation im KFZ integriert…..die können schon mal garnich rückspeisen….es sei denn, Du kaufst Dir einen externen Wechselrichter und greifst mittels Kabel direkt auf Deine Batterie zu….um da etwas Strom rauszuholen.
    Kostet Geld, quält Dein Akku……reduziert seine Lebensdauer……und für wat?…..richtitsch, sich die Energiewende schön zu lügen.
    H.E.

  56. Übrigens…..wer sagt denn, das in 20 nur E-Autos rumkutschen, wo doch Audi schon heute fett Werbung mit E-Gas macht (da isses wieder, dat Power-to-Gas geblubber).
    https://www.green-motors.de/news/1603023676-audi-e-gas-ausbau-der-kapazitaet-a4-g-tron-ende-2016

    Die Festlegung auf ein einziges Antriebssystem ist Irrsinn…..und nur weil die kommunistische Führung Chinas das im nächsten 5-Jahrplan entschieden hat…..müssen wir Demokraten nicht den selben Mist machen…oder?

    H.E.

  57. Basti,
    meine einzige Hoffnung sind die 45000 Idioten, die bisher die Prämie für eine e-Karre abriefen. Wenn die sich nicht nachhaltig vermehren besteht noch Hoffnung.
    Wer hat dir E-Technik beigebracht?

  58. @ Herp ’46 Das war wohl der allumfassende, befreiende Rundumschlag des „Energie Experten“. Eventuell könnten Sie, (warum duzen Sie mich eigentlich?), Redenschreiber für einen grünen Parteitag werden. Dort sind langatmige Ausführungen ohne „Durchrechnung“ der Worthülsen üblich. Sie könnten auch als Kleinknecht bei den hinlänglich bekannten „Energieexperten“ in Funk und Fernsehen anfangen. Für eine Juniorprofessur bei der Professora Kempfert wird es nicht reichen, außerdem weis die selbst schon alles, nur nicht mehr das was sie für frühere Auftraggeber früher gesagt hat.Gehirnwäscher gibt es viele in D, daher stimmt der unwissende Michel immer noch für die Rettung der Welt durch deutsche Alleingänge.Das Ende des Endsiegs der „Energiewende“ wird ihm (zu)spät dämmern und dann wird es eng. Hätte er besser rechtzeitig auf ENG gehört!

  59. @Sebastian Herp #46

    Sie sollten den Vortrag nochmal anschauen, damit sie das auch verstehen. Es geht nicht darum die täglichen Schwankungen auszugleichen. Es geht darum die saisonalen Schwankungen auszugleichen und das geht nicht mit den Akkus aus Elektroautos.

    Genauso sieht es aus.

    Herr Herp geht auch ganz bewusst nicht auf meine Feststellungen ein:

    Und Herr Herp, im Gegensatz zu Ihnen betreibe ich meine Außenbeleuchtung mit PV und Akkus. Bei 10 Sonnenstunden im Dezember fiel die Lichtausbeute recht mau aus. Hätte man sich schenken können.

    Ich habe einen 41 Ah Akku auf dem Balkon stehen, für Stromausfälle und kann damit mal gerade mein 23 Zoll LCD TV 3 Stunden betreiben.

    Herr Herp kann ja gerne mal versuchen, wie viele Akkus er mit seinem PV-Modulen auf dem Dach benötigt, um sich selbst übers Jahr mit Strom zu versorgen. Dann wird er merken, es ist nicht entscheidend die Tag-Nacht-Schwankungen auszugleichen, sondern die Jahresschwankungen. Vor allem den sonnenarmen Winter mit hohen Verbrauch. D.h. im Sommer muss er sich genügend Speicherakkus im Keller füllen, damit er auch den Winter übersteht.

    Bei EIKE wurde übrigens auch über den Vortrag von Herrn Sinn berichtet. Dort schlägt ein Herr Diehl auf, der noch merkbefreiter ist. Ideologisten kann man halt nicht die einfachsten Sachverhalte vermitteln.

  60. PS

    Und der Klimawandel sind einem Herrn Herp und Diehl übrigens auch reichlich egal. Denn ein Ausbau der EE, ohne Speicher, nur mit konventioneller Reserve im Hintergrund, die weiter läuft, spart sogut wie kein CO2 ein. Herrn Herp und Diehl kommt es lediglich darauf an nahezu 100% EE zu erreichen, egal wie.

  61. Ein Kommentator nach Herrn Sinns Vortrag meinte sogar, die Leute wären gemäß Befragungen mehrheitlich dafür auch mehr Geld für Strom zur Umsetzung der Energiewende auszugeben. Sowas wird dann als Legitimation angesehen. Vorher wurden die befragten Leute natürlich nicht richtig informiert und auch nur Leute befragt, die solvent sind. Geht es darum Windräder vor dem eigenen Haus zu bauen, geht die Akzeptanz natürlich gegen Null.

    Und es ist so, die Befürworter der Energiewende argumentieren nie mit Fakten und richtigen Zahlen, sondern nur mit Umfragewerten, Visionen und dem guten Gefühl. Und belügen vorsätzlich die Bevölkerung. Herr Herp hat auch nie nachgerechnet, was er propagiert, geschweige denn verstanden, dass es um Langzeitspeicherung geht.

  62. Ein Kommentator bei Herrn Sinn kam mit einem Duckluftspeicher (Luftpumpe) in der Schweiz an. Warum stellen wir nicht lauter Luftpumpen auf, als Speicher. Das wäre doch die Lösung. Man kann auch im norddeutschen Wattenmeer einen Kubus aufstellen, den man mit Nordseewasser füllt. Oder Kuben aus den Berg meißeln, die man anhebt. Alles super Ideen. Und dann gibt es noch das Trichterrad und dem Howard Johnson Magnetmotor, die Energie umsonst liefern. Auch das glauben hier etliche Leute, die hier im Blog mitlesen. Ich bekomme immer noch Zuschriften nach den Bauplänen.

  63. @Karlchen
    Die Länge seines Beitrags ist mir auch schon aufgefallen…..wie bei jeden anderen Öko-Spießer (Körner, Diehl u.a.) auch.
    Ich versuche meine Kommentare so zu gestalten, das sie nicht mehr als eine Bildschirmhöhe ausfüllen…..was dann drüber ist, lesen eh die wenigsten.
    Mir scheint…..das da redaktionelle Zuarbeit erfolgt……die Methoden der Öko-Mafia ähnelt sich dermaßen, das es schon fast als Standard gilt, was die verbal verbrechen um fiese Skeptiker in einer Floskelflut zu ersäufen.
    In der Kürze liegt die Würze……obwohl, wer dermaßen humorlos daherschreibt…..kann mit Gewürzen eh nix anfangen, Langweiler durch und durch…..Öko-Spießer in Reinkultur.
    Apropos „Elektrotechnik“…..Grundvorraussetzung eine Öko-Spießers ist, davon keinerlei Schimmer zu haben….einzig die Addition von Energiemengen übers Jahr reicht denen schon als Qualitätsmerkmal aus um zu meinen, rethorisch mit einen Profi mithalten zu können, tja, was dabei raus kommt, erleben wir hier ja fast täglich.
    Schuster, bleib bei Deinen Leisten……oder, nur weil ich täglich Brot esse, maaße ich mir trotzdem nicht an, eine Großbäckerrei betreiben zu können.
    Onkel Heinz……jetzt wirds eng

  64. Da war nicht die erste „Ruckrede“ von Prof. Dr. Sinn.Er wollte, so verstehe ich ihn, aufrütteln. He Leute, Bürger Wähler, Medienkonsumenten, Wacht auf, schaut hin, rechnet nach! Zum Nachplappern des Mainstreams und von politischen Phrasen braucht niemand Verstand.
    @Michael Krüger, Die schwarzen Bayern, nicht die Grünen verwendeten Druckluft in ausgelaugten Salzkavernen schon lange.Eine Gasturbine benötigt den Großteil der Energie für die Verdichterturbine. Es lag also technisch nahe bereits verdichtete Luft für Schnellstart-Gasturbinen zum Abfangen von Sofortbedarf zu verwenden. Das große Speicherproblem sind die Jahreszeiten. Der Gang der Sonne zwischen den Wendekreisen läßt sich auch von keinem Parteitagsbeschluß weg-beschließen.Sogar der Ertrag des Grünstroms aus Sonne und Wind folgt ideologiefrei, eben nicht den Beschlüssen. Der Winter ist das Problem. Sogar der Kohletransport auf den Flüssen wird bei Eis ein Problem. Dann auch noch erhöhter Bedarf bei allen Energien.
    Die Herps und Diehls dieser irrealen Wunschwelt aus dem Lego-Modellkasten wollen das mit ihren ideologischen Scheuklappen nicht wahrhaben.
    Also Herr Help, den Bodensee für den nächsten Winter auf den Montblanc. Das hilft und frei nach Eng, wer anschafft, der zahlt! Wir dann nicht mehr und der Spuk ist schnell vorbei. Sinn wollte nur die Augen öffnen, zum eigenen Denken anregen und nicht die Detailarbeit der Idioten in den Ministerien machen.

  65. @KR #63

    Da war nicht die erste „Ruckrede“ von Prof. Dr. Sinn.

    Herr Sinn hat einen schlechten Ruf, er war einer der pensionsberechtigten Schreihälse für den rot-grünen Sozialkahlschlag. Eine moralische Autorität hat der nicht zu reklamieren. Aber seine Argumente gegen die „Energiewende“ sind trotzdem richtig, und sie werden nicht dadurch falsch dass sie von einem windigen Hund vorgetragen werden. Trotzdem bitte nicht ihn als Person lobhudeln. Schöner wär’s, wenn die Kritik respektablere Fürsprecher hätte.

  66. Ich spiele gerne Schach, wenngleich nur mäßig erfolgreich. Eine Beobachtung darin: Wenn ich mich nur nach Standard-Strategien richte, werde ich viele Möglichkeiten nicht nutzen können. Das spricht dafür, auch das zu prüfen, was zuerst paradox aussieht: Vielleicht verbergen sich da Chancen, die den Spielverlauf zu meinen Gunsten wenden kann. Übertragen auf unsere Energiewende: Ein Grund mal zu prüfen, ob an der Energiewende nicht doch viel Gutes dran ist.

    Beim Schach wäre es aber töricht, einfach irgend einen unkonventionellen Zug zu wählen, der oft genug zur Niederlage führt. Man muss sich den Zug vorher überlegen und Risiken genau durchrechnen. Das führt dann dazu, dass die Energiewende eben doch nicht vorteilhaft ist, und dass man so viel als möglich noch retten sollte.

  67. @Martin Landvoigt #65

    Im Schach geht es auch darum möglichst viele Optionen zu haben.
    Insofern ist die Energiewende ein schlechtes Beispiel für eine robuste Strategie, da sie Optionen beschränkt. Auch das zeigt Prof. Sinn ja deutlich. Die Energiewende strebt danach sowohl fossile Energiequellen als auch Kernenergie -- Optionen zu eliminieren ohne eine alternative Strategie zu haben. Das ist sträflich und dumm. Die Energiewende ist eine eindimensionale beschränkte Strategie. Andere Länder forschen zum Beispiel weiter zur Kernenergie, um diese Option zu haben

  68. Genau so was meinte ich auch.

    Eines der Probleme beim Schach hinsichtlich einer Selbstbeobachtung: Manchmal habe ich eine Idee, die sich aber als problematisch erweist. Immer mehr Schwierigkeiten ergeben sich bei dieser Idee. Manchmal breche ich dann ab und denke nicht mehr weiter, aber es erweist sich, dass ein Bisschen mehr Nachdenken die richtige Lösung gebracht hätte.
    Oder: Ich fixiere mich auf eine Idee und verfolge diese trotz zahlreicher Schwierigkeiten. Dann wähle ich eine Möglichkeit, die mir am wenigsten Nachteilig zu sein verspricht. In Wirklichkeit war aber der gesamte Ansatz falsch und eine völlig alternative Idee wäre richtig gewesen.

    Manche meinen, dass die Energiewende an allen Ecken und Kanten kneift liegt nur daran, weil man sie nicht hinreichend durchdacht habe und sie einfach nur handwerklich besser machen müsste. Ich dagegen meine, dass hier eher das zweite Muster zutrifft: Ein völlig verfehlter Ansatz kann auch bei einer optimierten Durchführung nicht zum Erfolg führen.

  69. #67 Die Ephemeriden unterliegen nicht menschlichen Spielzügen. Aus den Ephemeriden der Sonne folgen aber Tag, Nacht, Jahreszeiten, Wetter und irgendwann Klima. Unsere Stellschrauben sind vom Maßstab her und von der Physik begrenzt und kein Spielzug. Natürlich sollte man um die Ecke denken und auch noch quer, aber der Gedanke, wenn man die Energiewende besser machen würde…., den halte ich für leichtfertig bis unverantwortlich. Natürlich wurde das Pferd von hinten aufgezäumt, wenn man sonst dem Gaul schon gute Charaktereigenschaften zurechnen möchte. Also einen Windpark in die Nordsee zu bauen bevor die Kabel an Land durch die schon nach WK 1 reichlich versenkte Munition gesprengt sind, ist ein starkes Stück. Bereits in Seekarten des DHI von 1921 sind die Gebiete schon drin. Da muß man nicht Spieler sein um das zu merken.
    In der Politik herrschen höchstens Monopoly-Spieler mit ideologischen Ansichten, keine rationalen Schachspieler.
    Erst einmal einen Spielzug machen, ja, aber gleich die Milliarden für 20 Jahre in solcher Größenordnung in den Sand zu setzen, ist einfach gegen den Amtseid, siehe #1 Es wird sich spätestens nach meinem Ableben (+max 30) bitter rächen. Lesen hier auch Bürger unter 30 mit?

  70. P.S. Den naheliegensten Spielzug, noch modernere Kernkraftwerke, noch sicherer, inhärent sicher, Atom Müll schluckend, Endlager unnötig machend, Energieversorgung in D für 600 Jahre (nicht nur Strom) sichernd, den haben die Deutschen in ihrer eingeimpften Atomangst nicht gemacht. Sie machen lieber simple Bauernopfer, bis sie Schachmatt sind. Andere Staaten sind schlauer.

  71. Die Länge seines Beitrags ist mir auch schon aufgefallen…..wie bei jeden anderen Öko-Spießer (Körner, Diehl u.a.) auch.
    Ich versuche meine Kommentare so zu gestalten, das sie nicht mehr als eine Bildschirmhöhe ausfüllen

    Lieber Heinz Eng,
    wenn man in so einem Blog wie diesem hier mit einer linearen Kommentarstruktur etwas schreibt und erhält 20 Kommentare, die auf das geschriebene Bezug nehmen, dann ist eine Antwort auf all diese Kommentare entsprechend lang, wenn man nichts auslassen möchte (Michael Krüger beschwert sich ja weiter oben schon, dass ich ein paar seiner Aussagen übersprungen habe).

    Also auf ein Neues:
    @Martin Landvoigt:

    Pendler wie ich haben keinen Anlass, ein E-Mobil zu kaufen. Einige fahren täglich weiter, andere nicht

    Ich verstehe nicht ganz warum? Weil der Stromverbrauch zu hoch ist? Darauf spielte die Angabe doch an, oder nicht? Insgesamt wird durch Elektromobilität allerdings deutlich weniger (Primär-)Energie verbraucht. Kann schon sein, dass das 40% ausmacht. Gewissensbisse können es also nicht sein. Der Preis? Wie schon geschrieben, die großen Hersteller werden alle in den 20-er Jahren Modelle zu normalen Preisen im Angebot haben. Die Zeit der hochpreisigen Sonderanfertigungen geht langsam ihrem Ende zu.

    Warum du meinst, dass du dir kein Auto leisten können wirst, verstehe ich nicht ganz. Ist das wieder dieser Grund-Pessimismus, der hier vorherrscht?

    Wenn ich aber ein Kabel von einem anderen Verbraucher bekäme, könnte dieser mir den Strom günstiger verkaufen als mein VK … so schwer ist das doch nicht zu verstehen.

    Doch, das ist ziemlich schwer zu verstehen. Passiert das denn bei heutigen PV Installationen regelmäßig? Und warum sollte bei einem System, bei denen private Akkus (egal wo installiert) „mithelfen“ der VKP höher als der EKP sein? Das erledigt doch der Akku in dem er billig lädt und teuer verkauft, und das natürlich zu den Strompreisen, die zu den Zeitpunkten jeweils aktuell sind. Vereinfacht gesagt, wird der Strompreis klein oder gar negativ wird geladen was das Zeug hält und steigt der Strompreis über eine gewisse Schwelle wird wieder entladen. Die Schwellen sind so gewählt, dass dabei trotz Akkuverschleiß eine kleine Rendite entsteht. Autofahrer machen so etwas (siehe Schlangen bei der 1 Cent günstigen Tankstelle um die Ecke der teuren).

    @anorak2:

    damit mir keine Naseweise wie du dumm kommen können dass ich zu schlecht rechnete — und komme damit bereits auf mehrere Billionen.

    Wenn du nicht willst, dass man dir „dumm kommt“, dann solltest du dich nicht so dumm anstellen, sorry. Wer versucht einen Saison-Speicher aus Pumpspeichern oder Batterien zu konstruieren, kämpft gegen Strohmänner, wenn man damit zeigen will, dass das Speicherproblem nicht lösbar sei.

    Im Moment ist aber keine Entwicklung erkennbar, die eine Änderung der Kostenlage erwarten ließe.

    Bitte was? Die Preistrends für Batterien, Solaranlagen, Windkraftanlagen, etc ist dir also entgangen und die Kostensenkungen sollen also alle auch noch heute stoppen? Wow, wie war das noch mit dem nicht in die Zukunft sehen können? Das scheint auf jeden Fall zu stimmen.

    Akku-Autos sind aber aus systemischen Gründen in Anschaffung und Unterhalt wesentlich teurer,

    Welche Gründe sollen das denn sein? Schon heute ist für Vielfahrer das Elektroauto günstiger als der Verbrenner und die Schwelle (Anzahl der Kilometer ab denen das der Fall ist) wir in Zukunft dramatisch sinken. Siehe Ankündigungen ungefähr jedes Autokonzerns dieses Planeten. Was im Moment gilt, ist nicht in Stein gemeiselt.

    Der Besitzer wird den Stecker rausziehen, weil es nicht in seinem Interesse liegt dass der Akku von fremden Leuten leergesaugt wird. Er möchte dass der Akku voll ist wenn er ihn braucht, und er möchte keinen unnötigen Wertverlust durch Ladeverschleiß.

    Wirklich super, dass du genau weißt was der Besitzer so möchte. Wenn der Wertverlust mehr als kompensiert wird und das vollkommen transparent und automatisch passiert, dann werden dieses Angebot viele annehmen. Die Leute fahren auch wegen einem Cent zu einer anderen Tankstelle und stellt sich dort an Autoschlangen an.

    Die würden steigen, denn das zusätzliche Auf- und Entladen verkürzt die Lebenszeit des Akkus, der dann in kürzeren Zeitabständen ersetzt werden müsste als es sonst notwendig wäre. Das erhöht die ohnehin schon hohen Betriebskosten zusätzlich in empfindlichem Maß. Da der Besitzer das weiß, wird er es zu verhindern wissen.

    Es ist wirklich faszinierend wie du Weisheiten von Vorvorgestern hervorholst und dagegen argumentierst. Es gibt jetzt schon Akkus, die locker 3000 Zykeln durchhalten. Bei einem normalen Autoleben von sagen wir 200000 km und einem 60 kWh mit 200 Wh/km Verbrauch ergibt das eine Gesamtreichweite von 900000 km. Da kann man getrost vorher schon ein paar mehr Zyklen „verbraten“, wenn die Preisspanne zwischen „Einkauf“ und „Verkauf“ hoch genug ist.

    Nein. 5-stellige GWh-Kapazität is more like it.

    Da ging es eigentlich um das was Autos betragen könnten, aber ich nehme an du möchtest lieber darüber reden wie man ein Vielfaches der eigentlich nötigen Speichermenge mit dem dafür ungeeignesten Speichermedium bereitsstellen könnte und warum das unbezahlbar wäre. Woher kommt nur das ganze Stroh für die vielen Strohmänner?

    @Günter Heß:

    Sie sollten den Vortrag nochmal anschauen, damit sie das auch verstehen. Es geht nicht darum die täglichen Schwankungen auszugleichen. Es geht darum die saisonalen Schwankungen auszugleichen und das geht nicht mit den Akkus aus Elektroautos.

    Ganz genau, im Vortrag geht es im wesentlichen darum, dass es nicht genügend Pumpspeicherkraftwerke für den Bedarf an Speicher geben kann, obwohl es vollkommen unsinnig ist solche Speicher als Langzeitspeicher einzusetzen. Nur kurz wird Methan oder Wasserstoff als Speicher erwähnt und dann gleich als zu teuer abgetan. Ob Herr Sinn wohl ausgerechnet hat was das Optimum einer Kombination aus Batterien/Pumpspeicher und P2G wäre? Dem seinem Vortrag zu Grunde liegenden Aufsatz nach hat er das nicht gemacht.

    @Heinz Eng:

    und wenns dann eben schon am Rande der Kapazität ist, ist Essig mit Deiner 22 KW Schnellladestation.

    Wer braucht denn einen 22 kW Schnelllader zu Hause? Und wie haben das wohl Städte wie Stuttgart oder Hamburg gemacht mit Schnellladern an jeder Straßenecke?

    Und Du Laie willst mir erzählen….das mal eben 45 Mille E-Autos so ganz nebenbei mit versorgt werden können

    Ganz ehrlich, wie knapp sind denn bitte die Leitungen ausgelegt, dass sie zwar die hohen Schwankungen zwischen Tag und Nacht und Winter/Sommer aushalten können, aber nicht die 20% mehr durch Elektroautos? Wenn man sich dazu noch vor Augen hält, dass es Jahrzehnte dauern wird, bis die gesamte Fahrzeugflotte ausgetauscht wäre (falls Verbrenner wirklich für niemanden mehr Sinn ergeben), dann kann ich mir schwer vorstellen, dass Stadtnetzbetreiber so lange auf ihren Händen sitzen bleiben werden. Bei uns werden jedenfalls regelmäßig Straßenzüge aufgebuddelt um neue Stromleitungen und dazu gleich noch Glasfaser zu verlegen.

    Und mal ehrlich, die Ladetechnik von heute ist auch noch nicht der Weisheit letzter Schluss. Festkörperakkus können wesentlich stärker belastet werden und dann macht man das in Stadtgebieten eben so wie bisher auch, man fährt sein Auto zu einem bestimmten Ladepunkt genannt „Tankstelle“ und lädt in 5-10 Minuten voll. Es wird ja wohl möglich sein, diese Punkte mit genügend Leistung zu versorgen, oder nicht?

    Übrigens…..von E-Autos haste auch keine Ahnung.
    Viele Autotypen ham die Ladestation im KFZ integriert…..die können schon mal garnich rückspeisen….es sei denn, Du kaufst Dir einen externen Wechselrichter und greifst mittels Kabel direkt auf Deine Batterie zu….um da etwas Strom rauszuholen.

    Wenn man mit Wechselstrom lädt wird das im Auto integrierte Ladegerät benutzt, wenn man mit Gleichstrom lädt, ist das Ladegerät extern in der Ladestation. Rückspeisen und meinetwegen auch nur als variable Last angeschlossen sollte damit problemlos möglich sein und letzteres auch an ganz normalen Hausanschlüssen.

    Die Festlegung auf ein einziges Antriebssystem ist Irrsinn

    Da stimme ich dir ausnahmsweise mal zu. Es gibt nicht das eine System, das für alles passt, sonst würden wir ja alle mit dem mehr oder weniger identischen Auto fahren. Ich denke auch nicht, dass immer das wirtschaftlichste System gewinnt (bester Beweis dafür die aktuellen Verkaufsstatistiken: VW vor Daimler vor Audi vor BMW in der Rangliste, offensichtlich fahren wir alle gerne teurere Modelle statt Kia oder Dacia).

    @W. Rassbach:

    Wer hat dir E-Technik beigebracht?

    Oh, so ein Ad-hominem durch’s Hintertürchen? Schön. Warum hoffst du, dass das mit Elektroautos nichts wird? Haben Elektroautos dir irgendwie weh getan? Verlierst du persönlich, wenn es mehr davon gibt?

    @Karl Reichart:

    warum duzen Sie mich eigentlich?

    Das Internet war und ist ein „Du“-Bereich. Irgendwann haben dann ein paar sehr besorgte Bürger entdeckt, dass man mit diesem Netz auch etwas anfangen kann und das viel besser ist als so ein Stammtisch und damit hielt merkwürdigerweise das „Sie“ Einzug in die Online-Konversationen. Ich komme mir sehr merkwürdig vor, wenn ich Leute sietzen soll, die keinerlei Respekt haben und einem irgendwelchen Blödsinn an den Kopf werfen, also mache ich das nicht (mehr).

    Wacht auf, schaut hin, rechnet nach!

    Ich habe meine eigenen Rechnungen gemacht, hast du das auch gemacht? Was Herr Sinn macht ist im Grunde ziemlich simpel. Er macht eine Rechnung auf, die etwas von ihm gewünschtes zeigt um es als unsinnig oder unmöglich darzustellen, obwohl das im Prinzip jeder vorher schon wusste. Ich könnte dir auch ausrechnen, wie man mit Jengasteinen einen Turm bauen könnte um zum Mond zu kommen und dir darlegen wie unmöglich das ist. Wäre das ein sinnvoller Beitrag zu Debatte wie man günstig auf den Mond kommt? Wohl eher nicht. Und genau so verhält es sich, wenn man argumentiert, dass man mit Pumpspeichern oder Batterien die saisonalen Schwankungen nicht ausgleichen könnte, weil unbezahlbar bzw. keine Standorte dafür vorhanden wären. Ach echt? Strohmann!

    @Michael Krüger:

    Herr Herp kann ja gerne mal versuchen, wie viele Akkus er mit seinem PV-Modulen auf dem Dach benötigt, um sich selbst übers Jahr mit Strom zu versorgen.

    Warum sollte man das machen wollen? Du hast immer noch nicht verstanden, dass es für Saisonspeicher andere Technologien gibt bzw. genutzt werden müssen. Mit einer Batterie den Strom des Sommers für eine Entladung im Jahr (Winter) zu speichern bedeutet, dass die kWh-Kosten auf sehr wenige Zyklen umgelegt werden und das ist unbezahlbar. Zu argumentieren, dass man das aber so machen müsste ist ein riesiger Strohmann, größer geht es schon fast nicht mehr.

    es ist nicht entscheidend die Tag-Nacht-Schwankungen auszugleichen,

    Wenn du von Batterien oder Pumpspeichern redest schon. Diese Speicher brauchen sehr viele Zyklen um sich zu rechnen. Für die Jahresschwankungen gibt es die Möglichkeit selbst mit großen Verlusten die Energie in Gasform zu speichern und mit geringen Kosten auszukommen. Sinn erwähnt es kurz, tut es dann aber ebenfalls als unbezahlbar ab und schwenkt wieder zurück zu den unmöglichen Pumpspeichern, die noch weniger bezahlbar wären.

    Beispiel gefällig? Mit meinen eigenen Rechnungen für das Jahr 2016 komme ich bei einer 100% EE-Stromabdeckung auf einen nötigen Speicher von ca. 6 TWh aus dem über das Jahr 74 TWh Strom bezogen werden würden. 6 TWh Batterien (ich weiß nicht was Pumpspeicher kosten, deshalb so) a 100 €/kWh kosten 600 Milliarden €. 74 TWh Strom aus Methan zu den von Sinn genannten 12-24 Cent/kWh kosten 9-18 Milliarden €, also nur ein Bruchteil davon. Warum verwirrft er das als zu teuer? Ganz einfach, weil er -- laut seinem Paper -- überhaupt nicht ausgerechnet hat wie teuer es wirklich käme, es geht ihm nur darum zu zeigen, dass man nicht genug Pumpspeicherkraftwerke bauen könnte. Ein Strohmann-Argument.

    @Martin Landvoigt nochmal:

    Manche meinen, dass die Energiewende an allen Ecken und Kanten kneift liegt nur daran, weil man sie nicht hinreichend durchdacht habe und sie einfach nur handwerklich besser machen müsste. Ich dagegen meine, dass hier eher das zweite Muster zutrifft: Ein völlig verfehlter Ansatz kann auch bei einer optimierten Durchführung nicht zum Erfolg führen.

    Man kann sicherlich darüber streiten wie gut es umgesetzt wurde (*), aber der Ansatz an sich ist vollkommen richtig. Treibstoff einsparen durch regenerativen Ausbau (und diesen fördern), am Ende Gasspeicher und Gaskraftwerke und viele schnelle Puffer um die kurzfristigen Spitzen abzufangen bzw. Lücken zu schließen.

    *: Man hätte viel früher Ausschreibungen veranstalten müssen, da hierdurch offenbar große Kosteneinsparungen möglich sind wie man aktuell sieht. Man hätte auch nicht unbedingt aus der Kernenergie aussteigen müssen, aber das ist nun mal passiert. Es wird interessant was Frankreich im kommenden Jahrzehnt macht, wenn ein großer Teil ihrer Atomkraftwerke zu hohen Kosten „renoviert“ werden müssen. Stilllegen oder in den sauren Apfel beißen? Wir werden sehen.

    @Karl Reichert nochmal:

    Den naheliegensten Spielzug, noch modernere Kernkraftwerke, noch sicherer, inhärent sicher, Atom Müll schluckend, Endlager unnötig machend, Energieversorgung in D für 600 Jahre (nicht nur Strom) sichernd, den haben die Deutschen in ihrer eingeimpften Atomangst nicht gemacht.

    Ich hoffe dir ist klar, dass du hier mit Luftschlössern gegen etwas argumentierst, dass du vermutlich als Luftschloss siehst. Macht das für dich Sinn? Diese Konzepte existieren nur auf dem Papier, noch hat niemand so etwas gebaut, getestet und kommerziell nutzbar gemacht. Das ist vielleicht nicht ganz so fern wie funktionierende Kernfusionskraftwerke, aber so zu tun als ob man in Deutschland nur hätten wollen müssen und das wäre jetzt stattdessen Realität, ist einfach nur merkwürdig. Aber vermutlich sind Internet-Siezer einfach so … merkwürdig 😉

    Andere Staaten sind schlauer.

    Welche denn? Wo gibt es diese Reaktoren denn schon?

    Wenn Elektroautos teuer sind, was sind dann neu gebaute Atomkraftwerke? Stromgestehungskosten von 10 Cent pro kWh? Wer soll das bezahlen? Du?

  72. @anorak2:

    Wer versucht einen Saison-Speicher aus Pumpspeichern oder Batterien zu konstruieren, kämpft gegen Strohmänner, wenn man damit zeigen will, dass das Speicherproblem nicht lösbar sei.

    Pumpspeicher und Batterien haben den Vorteil, dass deren Kosten bekannt sind. Davon sind Pumpspeicher die einzige, die tatsächlich großtechnisch eingesetzt wird. Für Batterien kann man die Kosten für großtechnischen Einsatz zumindest extrapolieren.

    Für andere Technologien sind die Kosten zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt, es wäre daher unredlich damit zu argumentieren. Wer deren Einsatz als die „Lösung“ propagiert, hat als erstes die Bringschuld, die Kosten vorzurechnen. Es ist nicht die Bringschuld der Kritiker. Wenn Kritiker überhaupt Kostenrechnungen vorführen ist das schon eine Serviceleistung, die weit darüber hinausgeht was sie eigentlich leisten müssten. Ihnen vorzuwerfen dass sie noch nicht genug vorgerechnet haben ist ein bisschen frech.

    Bitte was? Die Preistrends für Batterien, Solaranlagen, Windkraftanlagen, etc ist dir also entgangen und die Kostensenkungen sollen also alle auch noch heute stoppen?

    Solar- und Windanlagen gehören nicht zum Thema Speicher. Bei Batterien gibt es keinen Trend, der die Kosten in eine andere Größenordnung (d.h. mindestens Faktor 10 billiger) bewegen könnte. Wir bräuchten sogar mindestens Faktor 100, besser 1000 damit die Kritik verstummen könnte, und davon kann keine Rede sein. Das gilt übrigens auch für neue revolutionäre Technologien, auch die wären nur interessant wenn sie Faktor 100 -- 1000 billiger wären als alles je Dagewesene.

    Akku-Autos sind aber aus systemischen Gründen in Anschaffung und Unterhalt wesentlich teurer,

    Welche Gründe sollen das denn sein?

    Der Akku. Er ist ein zusätzlicher Kostenfaktor bei Anschaffung und im Unterhalt, der ein Elektro-Auto um mehrere tausend EUR teurer macht als einen ansonsten in jeder Hinsicht gleichwertigen Benziner.

    Schon heute ist für Vielfahrer das Elektroauto günstiger als der Verbrenner

    Und die Autokäufer sind einfach zu blöd das zu realisieren?

    Was im Moment gilt, ist nicht in Stein gemeiselt.

    Wir können nur mit bekannten Fakten argumentieren. Dass die Zukunft unbekannt ist, bedeutet nicht dass du in die Unbekannte einfach wilde Öko-Spekulationen einsetzen kannst. Die müssen deshalb noch lange nicht eintreffen.

    Der Besitzer wird den Stecker rausziehen, weil es nicht in seinem Interesse liegt dass der Akku von fremden Leuten leergesaugt wird. Er möchte dass der Akku voll ist wenn er ihn braucht, und er möchte keinen unnötigen Wertverlust durch Ladeverschleiß.

    Wirklich super, dass du genau weißt was der Besitzer so möchte.

    Was ein homo oeconomicus möchte, kann man tatsächlich genau vorhersagen.

    Wenn der Wertverlust mehr als kompensiert wird

    Aha!!! Du bestreitest also keineswegs, dass bei der Übung Kosten enstehen, sondern schlägst lediglich vor diese dem Stromkunden aufzubürden wenn ich das richtig verstehe? Damit hast du deine „Ehda“-Argumentation gerade zurückgezogen.

    Die würden steigen, denn das zusätzliche Auf- und Entladen verkürzt die Lebenszeit des Akkus, der dann in kürzeren Zeitabständen ersetzt werden müsste als es sonst notwendig wäre. Das erhöht die ohnehin schon hohen Betriebskosten zusätzlich in empfindlichem Maß. Da der Besitzer das weiß, wird er es zu verhindern wissen.

    Es ist wirklich faszinierend wie du Weisheiten von Vorvorgestern hervorholst und dagegen argumentierst.

    Dass Akkus endliche Lebenszeit haben und nach deren Ablauf ersetzt werden müssen, ist eine „Weisheit von vorvorgestern“?

    Es gibt jetzt schon Akkus, die locker 3000 Zykeln durchhalten.

    Das ist schön zu wissen. Inwiefern widerspricht das meiner Argumentation? Es klingt nach einer Bestätigung, denn „locker 3000 Zyklen“ ist ein endlicher Wert.

    Nein. 5-stellige GWh-Kapazität is more like it.

    Da ging es eigentlich um das was Autos betragen könnten,

    Die 5-stellige GWh-Kapazität ist der Bedarf für jede denkbare „Energiewende“. Meine Argumentation ist, dass die Kosten dafür gigantisch ausfallen müssen und es daher keine „Energiewende“ geben kann. Du kamst dann damit an dass die Kosten sich quasi in Luft auflösen würden, weil ja das ganze Land in Bälde Elektro-Autos fahren würde, deren Speicherkapazität dabei quasi als Abfallprodukt anfiele. Anders formuliert, argumentierst du dass sozusagen die Doppelnutzung der Speicher das ganze wirtschaftlich mache.

    Nun hast du oben zugegeben, dass die Doppelnutzung der Speicher keineswegs die Kosten verschwinden lässt.

    Und jetzt gerade gibst du zu, dass die Kapazität der Elektroauto-Akkus ohnehin nur einen winzigen Bruchteil des Bedarfs abdecken könnte, mithin der Löwenanteil der Kosten in Höhe von n Billionen EUR nach wie vor anfiele.

    Damit war die gesamte Argumentation mit den Elektroauto-Akkus also nur ein Ablenkungsmanöver ohne argumentativen Wert. Vielen Dank dafür.

    aber ich nehme an du möchtest lieber darüber reden wie man ein Vielfaches der eigentlich nötigen Speichermenge mit dem dafür ungeeignesten Speichermedium bereitsstellen könnte und warum das unbezahlbar wäre. Woher kommt nur das ganze Stroh für die vielen Strohmänner?

    Niemand unterstellt, dass die Öko-Fraktion Pumpspeicher oder Akkus fordere. Vielmehr bleibt die Öko-Fraktion mit den technischen Details ihrer Vorstellungen im Vagen und ignoriert die Ökonomie völlig. Sie hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Berechnung der Kosten für verschiedene bekannte Speichermodelle ist eine Serviceleistung der Kritiker für die naive Öffentlichkeit, um dieser vorzuführen wie bescheuert die Ökofraktion tatsächlich ist.

    74 TWh Strom aus Methan zu den von Sinn genannten 12-24 Cent/kWh kosten 9-18 Milliarden €, also nur ein Bruchteil davon.

    Das ist das erste Mal, dass du oder irgendwer sonst Kosten für andere Speicher-Technologien nennst. Bitte Quellenangabe oder rechnerische Herleitung hier vorführen.

  73. @anorak2:

    Wer versucht einen Saison-Speicher aus Pumpspeichern oder Batterien zu konstruieren, kämpft gegen Strohmänner, wenn man damit zeigen will, dass das Speicherproblem nicht lösbar sei.

    Pumpspeicher und Batterien haben den Vorteil, dass deren Kosten bekannt sind. Davon sind Pumpspeicher die einzige, die tatsächlich großtechnisch eingesetzt wird. Für Batterien kann man die Kosten für großtechnischen Einsatz zumindest extrapolieren.

    Für andere Technologien sind die Kosten zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt, es wäre daher unredlich damit zu argumentieren. Wer deren Einsatz als die „Lösung“ propagiert, hat als erstes die Bringschuld, die Kosten vorzurechnen. Es ist nicht die Bringschuld der Kritiker. Wenn Kritiker überhaupt Kostenrechnungen vorführen ist das schon eine Serviceleistung, die weit darüber hinausgeht was sie eigentlich leisten müssten. Ihnen vorzuwerfen dass sie noch nicht genug vorgerechnet haben ist ein bisschen frech.

    Bitte was? Die Preistrends für Batterien, Solaranlagen, Windkraftanlagen, etc ist dir also entgangen und die Kostensenkungen sollen also alle auch noch heute stoppen?

    Solar- und Windanlagen gehören nicht zum Thema Speicher. Bei Batterien gibt es keinen Trend, der die Kosten in eine andere Größenordnung (d.h. mindestens Faktor 10 billiger) bewegen könnte. Wir bräuchten sogar mindestens Faktor 100, besser 1000 damit die Kritik verstummen könnte, und davon kann keine Rede sein. Das gilt übrigens auch für neue revolutionäre Technologien, auch die wären nur interessant wenn sie Faktor 100 -- 1000 billiger wären als alles je Dagewesene.

    Akku-Autos sind aber aus systemischen Gründen in Anschaffung und Unterhalt wesentlich teurer,

    Welche Gründe sollen das denn sein?

    Der Akku. Er ist ein zusätzlicher Kostenfaktor bei Anschaffung und im Unterhalt, der ein Elektro-Auto um mehrere tausend EUR teurer macht als einen ansonsten in jeder Hinsicht gleichwertigen Benziner.

    Schon heute ist für Vielfahrer das Elektroauto günstiger als der Verbrenner

    Und die Autokäufer sind einfach zu blöd das zu realisieren?

    Was im Moment gilt, ist nicht in Stein gemeiselt.

    Wir können nur mit bekannten Fakten argumentieren. Dass die Zukunft unbekannt ist, bedeutet nicht dass du in die Unbekannte einfach wilde Öko-Spekulationen einsetzen kannst. Die müssen deshalb noch lange nicht eintreffen.

    Der Besitzer wird den Stecker rausziehen, weil es nicht in seinem Interesse liegt dass der Akku von fremden Leuten leergesaugt wird. Er möchte dass der Akku voll ist wenn er ihn braucht, und er möchte keinen unnötigen Wertverlust durch Ladeverschleiß.

    Wirklich super, dass du genau weißt was der Besitzer so möchte.

    Was ein homo oeconomicus möchte, kann man tatsächlich genau vorhersagen.

    Wenn der Wertverlust mehr als kompensiert wird

    Aha!!! Du bestreitest also keineswegs, dass bei der Übung Kosten enstehen, sondern schlägst lediglich vor diese dem Stromkunden aufzubürden wenn ich das richtig verstehe? Damit hast du deine „Ehda“-Argumentation gerade zurückgezogen.

    Die würden steigen, denn das zusätzliche Auf- und Entladen verkürzt die Lebenszeit des Akkus, der dann in kürzeren Zeitabständen ersetzt werden müsste als es sonst notwendig wäre. Das erhöht die ohnehin schon hohen Betriebskosten zusätzlich in empfindlichem Maß. Da der Besitzer das weiß, wird er es zu verhindern wissen.

    Es ist wirklich faszinierend wie du Weisheiten von Vorvorgestern hervorholst und dagegen argumentierst.

    Dass Akkus endliche Lebenszeit haben und nach deren Ablauf ersetzt werden müssen, ist eine „Weisheit von vorvorgestern“?

    Es gibt jetzt schon Akkus, die locker 3000 Zykeln durchhalten.

    Das ist schön zu wissen. Inwiefern widerspricht das meiner Argumentation? Es klingt nach einer Bestätigung, denn „locker 3000 Zyklen“ ist ein endlicher Wert.

    Nein. 5-stellige GWh-Kapazität is more like it.

    Da ging es eigentlich um das was Autos betragen könnten,

    Die 5-stellige GWh-Kapazität ist der Bedarf für jede denkbare „Energiewende“. Meine Argumentation ist, dass die Kosten dafür gigantisch ausfallen müssen und es daher keine „Energiewende“ geben kann. Du kamst dann damit an dass die Kosten sich quasi in Luft auflösen würden, weil ja das ganze Land in Bälde Elektro-Autos fahren würde, deren Speicherkapazität dabei quasi als Abfallprodukt anfiele. Anders formuliert, argumentierst du dass sozusagen die Doppelnutzung der Speicher das ganze wirtschaftlich mache.

    Nun hast du oben zugegeben, dass die Doppelnutzung der Speicher keineswegs die Kosten verschwinden lässt.

    Und jetzt gerade gibst du zu, dass die Kapazität der Elektroauto-Akkus ohnehin nur einen winzigen Bruchteil des Bedarfs abdecken könnte, mithin der Löwenanteil der Kosten in Höhe von n Billionen EUR nach wie vor anfiele.

    Damit war die gesamte Argumentation mit den Elektroauto-Akkus also nur ein Ablenkungsmanöver ohne argumentativen Wert. Vielen Dank dafür.

    aber ich nehme an du möchtest lieber darüber reden wie man ein Vielfaches der eigentlich nötigen Speichermenge mit dem dafür ungeeignesten Speichermedium bereitsstellen könnte und warum das unbezahlbar wäre. Woher kommt nur das ganze Stroh für die vielen Strohmänner?

    Niemand unterstellt, dass die Öko-Fraktion Pumpspeicher oder Akkus fordere. Vielmehr bleibt die Öko-Fraktion mit den technischen Details ihrer Vorstellungen im Vagen und ignoriert die Ökonomie völlig. Sie hat ihre Hausaufgaben nicht gemacht. Die Berechnung der Kosten für verschiedene bekannte Speichermodelle ist eine Serviceleistung der Kritiker für die naive Öffentlichkeit, um dieser vorzuführen wie bescheuert die Ökofraktion tatsächlich ist.

    74 TWh Strom aus Methan zu den von Sinn genannten 12-24 Cent/kWh kosten 9-18 Milliarden €, also nur ein Bruchteil davon.

    Das ist das erste Mal, dass du oder irgendwer sonst Kosten für andere Speicher-Technologien nennst. Bitte Quellenangabe oder rechnerische Herleitung hier vorführen.

  74. @Admin: Das blöde System hat wieder ein längeres Posting von mir geschluckt, bitte aus dem Cache befreien.

  75. Diese Konzepte existieren nur auf dem Papier, noch hat niemand so etwas gebaut, getestet und kommerziell nutzbar gemacht.

    Wind- und Sonnenstrom hat auch noch niemand kommerziell nutzbar gemacht, aber wir waren dumm genug den Schrott trotzdem zu bauen.

  76. P.S.:

    …und die gleichen Leute, die uns heute erzählen dass wir alles mit Windmühlen vollstellen sollen weil ganz bestimmt demnächst die eierlegende Wollmilchsau der Speichertechnologie erfunden wird wenn man nur fest daran glaubt, werden nicht müde zu erzählen, dass KKW der Generation IV völlig utopisch sind, obwohl die Konzepte schon vor 60 Jahren erfolgreich getestet wurden.

  77. @ Sebastian Herp 5. Januar 2018 00:28

    Ich verstehe nicht ganz warum? Weil der Stromverbrauch zu hoch ist? Darauf spielte die Angabe doch an, oder nicht? Insgesamt wird durch Elektromobilität allerdings deutlich weniger (Primär-)Energie verbraucht. Kann schon sein, dass das 40% ausmacht. Gewissensbisse können es also nicht sein.

    In der Tat spielt Ideologie bei mir keine Rolle. Auch interessiert mich nicht der Verbrauch an Primärenergie. Das sind alles nur fruchtlose Modellrechnungen.

    Der Preis? Wie schon geschrieben, die großen Hersteller werden alle in den 20-er Jahren Modelle zu normalen Preisen im Angebot haben. Die Zeit der hochpreisigen Sonderanfertigungen geht langsam ihrem Ende zu.

    Das ist in der Tat der wichtigste Parameter, zusammen mit den Leistungsdaten. Wenn es ökonomisch Sinn macht, dann hätte ich auch nichts gegen ein E-Auto. Aber ich teile nicht deine Erwartung, dass es so kommen wird. Und wenn es doch so kommt, kann ich mich dann ja anders entscheiden.

    Warum du meinst, dass du dir kein Auto leisten können wirst, verstehe ich nicht ganz. Ist das wieder dieser Grund-Pessimismus, der hier vorherrscht?

    Ich habe zwar einen guten ob, aber ich fürchte, dass die ökonomischen Faktoren sich nicht so stabil halten werden. Noch geht es der Wirtschaft gut, aber ich sehe viele Risiko-Faktoren für eine nachhaltige Entwicklung. Egal, ob es sich um Demographie, Wirtschaft, Sozialsysteme, Energie, Euro-Finanzen oder einiges mehr halten. In Vielem stehen die Aussichten auf Sturm. Das ist m.E. kein Pessimismus, sondern eine nüchterne Risiko-Abschätzung.

    Wenn ich aber ein Kabel von einem anderen Verbraucher bekäme, könnte dieser mir den Strom günstiger verkaufen als mein VK … so schwer ist das doch nicht zu verstehen.

    Doch, das ist ziemlich schwer zu verstehen. Passiert das denn bei heutigen PV Installationen regelmäßig?

    Es gibt heute einige eher wenige Fälle, wo die Einspeisevergütung höher ist als die rund 30 ct/kWh. Aber die Anlagen sind meist eher klein. Große Einspeisemengen mit satten Gewinnen lassen sich nur begrenzt manipulieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass das so auch mancherorts gemacht wird. Aber das geht wahrscheinlich dort ein wenig anders:

    Wenn eine Einspeisegarantie zu > 40 ct noch garantiert ist. Z.B. für eine Installation aus 2009 -- aber die Module sind kaputt gegangen, dann werden diese mit billigen Neumodulen ersetzt und die alte Förderung wird dann mitgenommen.

    Und warum sollte bei einem System, bei denen private Akkus (egal wo installiert) „mithelfen“ der VKP höher als der EKP sein?

    Weil es sonst keinen Sinn macht, überhaupt was über den Akku einzuspeisen. Denn der Verschleiß macht das sehr unattraktiv. Irgendwann musste der Strom ja geladen (= eingekauft) werden. Dann kommen Ladeverluste von > 10 % hinzu und die Unannehmlichkeit, über den vollen Akku nicht mehr verfügen zu können. Auch müssen sich die Kosten der Infrastruktur ja auch noch amortisieren.

    Das erledigt doch der Akku in dem er billig lädt und teuer verkauft, und das natürlich zu den Strompreisen, die zu den Zeitpunkten jeweils aktuell sind.

    Du glaubst dass es stark schwankende Stunden- oder Minutenpreise geben wird? Das setzt recht komplexe Abrechnungssysteme vorraus. Und auch die gibt es nicht zum Nulltarif.

    Intelligente Ladesysteme könnten dann so funktionieren. Lade (bzw. wasche etc.) nur, wenn der aktuelle Preis unter einem zu bestimmenden Grenzwert liegt. Nur wird damit zum einen nicht klar, ob der Grenzwert überhaupt unterschritten wird, und dann wird eben gar nicht geladen und die Fahrt zur Arbeit fällt aus und die Wäsche bleibt schmutzig.

    Oder aber, es funktioniert: Viele warten spekulierend auf eine fallende Preiskurve, und der Verbrauch passt sich tatsächlich an den Preis an. Dann sinkt der Preis aber nicht so stark und man kann Strom nur nutzen, wenn man auch bereit st, einen höheren Preis zu zahlen: Stromnutzung ein Privileg der Reichen.

    In jedem Fall wird ein immenser Aufwand seitens der Versorger und deren Abrechnungssysteme erforderlich, ebenso wie endgeräteseitig. Wie soll dann die Transparenz einer korrekten Abrechnung sichergestellt werden? Der Aufwand muss erst mal kostengedeckt werden … und mit immer mehr Kostentreibern und Unsicherheiten -- gegen Ausfälle und Systemängel wird das System nicht besser.

    Stellen wir uns ein ‚intelligentes‘ Netz der Zukunft vor. Die Minuten-Preise werden über das Netz verteilt. Ein unbekannte Anzahl von Verbrauchern wartet auf eine Preissenkung: Wenn diese eintritt, wird schlagartig eine Verbrauchsspitze generiert, die den Versorgern not macht. Ebenso bei Preiserhöhungen. Plötzlich brechen wesentliche Verbrauchsmengen weg.

    Der Dumme ist aber nicht nur der ‚intelligente‘ Verbraucher, der immer weniger planen kann, sondern auch der, der sich technisch nicht aufgerüstet hat. Er muss dann stets einen Spitzenpreis bezahlen, der auch die Hochpreisphasen deckt, sonst macht ja ein Versorger ein Negativ-Geschäft. In jedem Fall wird es für den Verbraucher teurer.

    Vereinfacht gesagt, wird der Strompreis klein oder gar negativ wird geladen was das Zeug hält und steigt der Strompreis über eine gewisse Schwelle wird wieder entladen. Die Schwellen sind so gewählt, dass dabei trotz Akkuverschleiß eine kleine Rendite entsteht. Autofahrer machen so etwas (siehe Schlangen bei der 1 Cent günstigen Tankstelle um die Ecke der teuren).

    Ich seh diese Schlangen nicht. Ich habe beim Tanken das letzte mal in einer Schlange gewartet, als ich vor vielen Jahren in Aachen arbeitete und zum LPG-Tanken nach Belgien fuhr. Das machte dann über 20 ct je Liter aus.

    Damit der Preisanreiz funktioniert, müssen die Unterschiede deutlich größer sein. Wegen 1 ct. Differenz lässt sich kaum jemand auf Risiken und Unannehmlichkeiten ein.

    Man kann sicherlich darüber streiten wie gut es umgesetzt wurde (*), aber der Ansatz an sich ist vollkommen richtig. Treibstoff einsparen durch regenerativen Ausbau (und diesen fördern), am Ende Gasspeicher und Gaskraftwerke und viele schnelle Puffer um die kurzfristigen Spitzen abzufangen bzw. Lücken zu schließen.

    Woran kann man sehen, ob das Konzept an sich richtig ist oder nicht? Wenn die Ziele erreicht werden. Diese sehen vor, dass eben bestimmte Einsparungseffekte vor allem in der CO2 Emission zu vorher kalkulierten Kosten eintreten.

    Wenn die Ziele nicht erreicht werden, z.B, weil es die Einsparung nicht gibt, oder die Kosten wesentlich darüber liegen, dann kann entweder das Konzept völlig falsch sein, oder die Umsetzung hat mängel. Aber ein falsches Konzept, was nie funktionieren kann dadurch zu erklären, dass es Mängel bei der Umsetzung gibt, ist ziemlich daneben und eine faule Entschuldigung für Konzeptfehler. Genau das meine ich in weiten Teilen der Energiewende. Ein Konzept, dass an der Umsetzung stirbt, hat zumeist auch massive Konzeptfehler.

    *: Man hätte viel früher Ausschreibungen veranstalten müssen, da hierdurch offenbar große Kosteneinsparungen möglich sind wie man aktuell sieht.

    Es hatte methode. Die Marktwirtschaft ist so oder so bereits weitgehend ausgehebelt. Hier ein Bisschen rumzudoktorn ist nur kosmetisch.

    Man hätte auch nicht unbedingt aus der Kernenergie aussteigen müssen, aber das ist nun mal passiert.

    Die Volkswirtschaft und damit der Bürger zahlt Milliarden für diese Entscheidungen, getrieben von Panikmachern und irrationalen Ängsten.

    Es wird interessant was Frankreich im kommenden Jahrzehnt macht, wenn ein großer Teil ihrer Atomkraftwerke zu hohen Kosten „renoviert“ werden müssen. Stilllegen oder in den sauren Apfel beißen? Wir werden sehen.

    Das geht wahrscheinlich auch wie das Hornberger Schießen aus. Mein Glaube an die Rationalität von wirtschaftlichen Entscheidungen ist weitgehend dahin.

  78. @anorak2

    Das ist schön zu wissen. Inwiefern widerspricht das meiner Argumentation? Es klingt nach einer Bestätigung, denn „locker 3000 Zyklen“ ist ein endlicher Wert.

    Den endlichen Wert haben auch Verbrennungsmotoren. Einen endlichen Wert hat alles was der Mensch produziert, weil es sich nicht selbstständig erneuern kann, so wie das Leben. Und dennoch kaufen wir es.

    Also mal Butter bei die Fische. Wieviele Zyklen muss deiner Meinung nach ein Akku haben? Und jetzt bitte keine Fantasiezahlen, denn dein Auto landet auch spätestens nach 25 Jahren in Osteuropa, weil die Reparaturkosten für den nächsten TÜV ein wirtschaftlicher Totalschaden wären.

  79. @oxy #77

    Den endlichen Wert haben auch Verbrennungsmotoren.

    Vielleicht nochmal meine Argumentation rekapitulieren: Wir haben 2 Autos, je ein Elektro und ein Verbrenner, die in Ausstattung und Leistung ansonsten exakt gleich sind. Das Elektro-Auto hat immer einen Kostenfaktor mehr, nämlich den Akku.

    Motoren haben beide, und beide verschleißen. Der Akku konkurriert nicht mit dem Verbrennungsmotor, sondern mit dem Benzintank.

    Also mal Butter bei die Fische. Wieviele Zyklen muss deiner Meinung nach ein Akku haben?

    Um mit dem Benzintank zu konkurrieren, müsste er ohne jegliche Leistungseinbuße mind 20 Jahre halten, und ein Ersatz-Akku müsste 100 -- 200 EUR neu kosten.

    Und jetzt bitte keine Fantasiezahlen, denn dein Auto landet auch spätestens nach 25 Jahren in Osteuropa,

    Wo es dann weiter laufen kann. Ein Elektro-Auto mit 25 Jahre altem Akku wäre dagegen unbenutzbar und damit unverkäuflich. Nur ein fabrikneuer Akku für mehrere TEUR würde es wieder gebrauchsfähig machen, was den Wiederkaufswert entsprechend senkt -- rechnerisch sogar ins Negative. Und es wird nie einen Markt für Gebraucht-Akkus geben, weil die per Definition unbrauchbar sind. Selbst die älteste Schrott-Elektrokarre kann nur durch regelmäßigen Nachkauf fabrikneuer Akkus überhaupt am Laufen gehalten werden.

  80. @anorak2

    Einzelne Komponenten zu verlgeichen ist sinnlos, besonders wenn das System nicht nach dem gleichen Prinzip funktioniert. Ansonsten dürften dann Gas- und Kohlekraftwerke gar nicht mehr existieren und wir würden den Strom nur aus AKWs beziehen, weil Uran nach Energieinhalt billiger ist als Kohle und Gas. Nur müssen AKWs höhere Sicherheitsstandarts erfüllen, denn wenn ein Kohlekraftwerk expolidiert, wird das nach einem Jahr Instandsetzung wieder am Netz sein, aber wenn ein AKW explodiert dann, naja siehe Tschernobyl und Fukushima.

    Also verlgeicht man Fahrzeug mit Fahrzeug, also letztendlich Kaufpreis+ laufende Kosten.

    „Der Anschaffungspreis eines Elektro-Trucks darf höchstens 40 Prozent über dem eines normalen Diesel-Lkw liegen“, erklärt Bernhard im Gespräch. „Sonst sehen unsere Kunden den Payback nicht“.
    http://www.manager-magazin.de/unternehmen/autoindustrie/etruck-wie-daimlers-elektro-lkw-den-stadtverkehr-umkrempeln-soll-a-1105296-3.html

    Warum ist ein Gebrauchtakku per Definition unbrauchbar? Wenn der nur noch 70% der ursprünglichen Kapazität hat, ist es immer noch ein Stromspeicher. Was man mit nem Stromspeicher machen kann, mag dir nicht geläufig sein, BMW aber schon.

    https://www.golem.de/news/zweitleben-bmw-schickt-alte-autoakkus-auf-die-farm-1710-130843.html

  81. @Herp……….Werbemaskottchen

    Ick hab mich mal näher mit Akkus beschäftigt und werde Deine allzu optimistische E-Blase etwas zum Platzen bringen.

    Festkörper Akku……niedrige Leistungsdichte, hohe Energiedichte…..also ein prinzipielles Problem.
    Schon 2015 hat Bosch großspurig diesen Akku angepriesen……in ein paar Jahren will Fisker daraus ein E-Auto basteln dass 800 km Reichweite haben soll….Samsung gedenkt wohl in 2 Jahren diese Dinger in neue Smartphones einbauen…aber nirgends habe ich dazu irgendwelche technischen Daten und Kapazitäten gefunden, schaun wir mal….ob und wann es diesen Super-Akku geben wird.

    https://www.focus.de/auto/elektroauto/adac-testet-nissan-leaf-batterie-alterung-elektroauto-reichweite-sinkt-nach-fuenf-jahren-auf-90-kilometer_id_7400203.html

    Das Auto wurde während der 80.000 Kilometer laut ADAC mehr als 1450-mal aufgeladen. „Der festgestellte ‚Verschleiß‘ des Energiespeichers ist dabei normal, denn Lithium-Ionen-Batterien altern beim Laden und Entladen (zyklische Alterung). Und: Auch wenn die Batterie nicht genutzt wird, verlieren ihre Zellen an Speicherfähigkeit (kalendarische Alterung)“, so die Tester.

    http://www.autozeitung.de/elektroauto-akku-191698.html

    Die zeitliche Lebensdauer eines Elektroauto-Akkus ist abhängig von vielen Faktoren. Die Anzahl der Ladezyklen, die Art der Aufladung (Schnell- oder Schnarchladung), selbst Fahrweise und äußere Faktoren beeinflussen seine Alterung. In der Regel hält eine E-Auto-Batterie aber um die acht bis zehn Jahre. Selbst dann ist der Akku nicht plötzlich kaputt, es bedeutet nur, dass sich die Ladekapazität deutlich verringert. Dabei reduziert sich die Reichweite meist um etwa ein Drittel. Je älter die Elektroauto-Akkus werden, desto stärker verändert sich das Material durch die ständigen Auf- und Entladeprozesse. Mit der Zeit verliert die Batterie immer mehr an Kapazität, wodurch die Reichweite sinkt. Durch die richtige Pflege lässt sich die Alterung verzögern, aufhalten lässt sie sich jedoch nicht. Schon nach den ersten Ladevorgängen sinkt die Kapazität peu à peu, nach einigen Jahren hat sie sich meist auf 70 bis 80 Prozent reduziert. Das gleiche gilt für die Reichweite. Auch sehr kalte Temperaturen beeinflussen die Kapazität des Energiespeichers negativ. Wer eine bestimmte Reichweite benötigt, sollte den Kapazitätsverlust also schon beim Kauf des Elektroautos miteinberechnen und gegebenenfalls ein Auto mit größerem Akku in Erwägung ziehen.

    „Die Hersteller von E-Bike Akkus geben in den Informationen eine Zyklenzahl an, die verdeutlichen soll wie lang ein Akku halten kann. Unter idealen Bedingungen kann ein Lithium-Ionen Akku zum Beispiel 500-800 Ladezyklen „überleben“.“

    http://www.zeit.de/auto/2011-01/elektroauto-stromnetz/komplettansicht

    Die Hersteller von Elektroautos gehen derzeit davon aus, dass der Akku für etwa 3000 normale Ladezyklen genutzt werden kann und damit etwa zehn Jahre lang durchhält. Eine intensive Nutzung des Akkus als Stromspeicher und -lieferant würde die Lebenszeit der Batterie drastisch verkürzen. Wenn die Zentralen der Energieversorger häufige Schnellladevorgänge programmieren würden, käme zusätzlicher Stress auf den Akku zu.

    Fazit:
    Das ein Akku „locker“ 3000 Ladezyklen überlebt…..wird zwar behauptet, aber nicht bewiesen.
    Manche E-Autohersteller geben Garantien auf den Akku, 8 Jahre/160.000 Km….aber nur für 70% Rest-Kapazität der Batterie.
    Durch die vermehrten Ladezyklen nimmt die Lebensdauer des Akkus natürlich weiter ab. Das ist ein Grund weswegen viele Hersteller dieses sogenannte bidirektionale Laden für ihre Leasing-Batterien ausschließen.
    Diese Fakten reichen aus um Deine obige Milchmädchenrechnung schön in die Tonne zu kloppen.
    Was zu beweisen war.
    H.E.

  82. @oxy #79

    Also verlgeicht man Fahrzeug mit Fahrzeug, also letztendlich Kaufpreis+ laufende Kosten.

    Ja sicher, hab ich irgendwas Gegenteiliges geschrieben? Verstehe den Einwand nicht.

    Warum ist ein Gebrauchtakku per Definition unbrauchbar?

    Weil jeder Ladezyklus und sogar das einfache Verstreichen von Zeit seine Kapazität senken.

    Wenn der nur noch 70% der ursprünglichen Kapazität hat, ist es immer noch ein Stromspeicher.

    Ja sicher, aber kein ökonomisch denkender Elektrokarren-Besitzer wird einen noch so „guten“ Akku verkaufen. Er wird ihn so lange nutzen wie die abnehmende Kapazität im Alltag keine spürbare Belastung darstellt. Er wird ihn erst in dem Moment tauschen, wo die Kapazität so klein ist dass das Ding praktisch unbenutzbar ist, oder mindestens so sehr nervt dass er die Schnauze voll hat. Aber dann wird ihn auch niemand anders mehr haben wollen.

    Du könntest höchstens argumentieren, dass Elektroauto-Käufer sowieso nicht ökonomisch denken und deshalb auch irrationalen Blödsinn machen wie fast neuwertige Akkus weiterverkaufen. 🙂

  83. @Oxy
    Ohhhh….BMW führt Akkus, die der A-Auto-Kunde bereits voll bezahlt hat einer Geldsegenreichen Zweitbenutzung zu, janz toll. Hat ausserdem die positive Nebenwirkung sich noch ne Weile um dat Recyklen rumzudrücken.

    Daimler dagegen, ratzt nagelneue Akkus runter….die man anschließend den doofen Kunden in die olle Karre baut, janz nobel gedacht……ick hoffe nur, die machen damit keine Schnellladuung, da sind se erst recht schnell im Eimer.

    Die Energiewende treibt Blüten, da träumt unsere Führerin von.
    H.E.

  84. @Herp

    6 TWh Batterien (ich weiß nicht was Pumpspeicher kosten, deshalb so) a 100 €/kWh kosten 600 Milliarden €. 74 TWh Strom aus Methan zu den von Sinn genannten 12-24 Cent/kWh kosten 9-18 Milliarden €, also nur ein Bruchteil davon.

    Herp, Akkus haben nun mal einen Wirkungsgrad um 90%, hinzu kommen vielleicht noch 10-20% Entladung über ein halbes Jahr. Damit sind sie die effektivsten und am einfachsten zu nutzenden Speicher. 600 Mrd. € pro 1000 Ladezyklen (3 Jahre) sind nun wirklich kein Schäppchen. Und P2G ist noch viel teurer, aufgrund des schlechten Wirkungsgrades. Dazu müssten 2-4 mal soviel EE-Anlagen aufgestellt werden, um das selbe heraus zu bekommen. Wegen der hohen Speicherverluste. Die Gaskavernen als Speicher sind hingegen schon da.

    Sie sind ein Traumtänzer.

  85. PS

    Und mehr als 1000 Ladezyklen für Akkus sind reine Phantasie. Ich betreibe mit LiPo-Akkus meine Drohnen. Die Akkus halten nicht mal ein Jahr durch und im Winter sind die ganz schnell leer. Ich habe immer 5 Akkus für eine Drohne dabei und am Ladeakku hängen.

    Und ich betreibe seit 1990 PV-Module zum Laden von Akkus. Weiß also wovon ich spreche.

    Pumpspeicher sind nun mal die günstigsten Speicher mit höchsten Wirkungsgrad und den geringsten Speicherverlusten. Daher sind diese auch die erste Wahl von Herr Sinn.

    Und was die Ökologisten auch nicht berücksichtigen, nicht mal 15% am Endenergieverbrauch macht der Strom aus, aber über 85% Verkehr, Heizung, etc.. Dann wird die Energiewende noch absurder, da man max. 50% des Strombedarfes aus EE decken kann, also nur ca. 5% am Endenergieverbrauch.

  86. Korrektur

    Aktuell macht der Stromverbrauch etwa 20% am Endenergieverbrauch aus (2500 TWh / 500 TWh). Deckt man 50% des Stroms aus EE, so sind das 10% am Endenergieverbrauch. Nur ca. 15% am Endenergieverbrauch werden aus EE gedeckt. Bei 50% des Stroms aus EE wären es zusammen knapp 25%. 75% würden weiter konventionell erzeugt.

  87. @Heinz

    „Die Hersteller von E-Bike Akkus geben in den Informationen eine Zyklenzahl an, die verdeutlichen soll wie lang ein Akku halten kann. Unter idealen Bedingungen kann ein Lithium-Ionen Akku zum Beispiel 500-800 Ladezyklen „überleben“.“

    Wenn du dich wirklich mit Akkus beschäftigt hättest, wüsstest du warum die nur auf 500-800 Zyklen kommen. Die sind genauso aufgebaut wie Laptopakkus. Also ein paar verlötete Zellen in einem Plastikgehäuse. Der Akkus eines i3 ist dagegen wie ein Plattenkühler aufgebaut.

    Ohhhh….BMW führt Akkus, die der A-Auto-Kunde bereits voll bezahlt hat einer Geldsegenreichen Zweitbenutzung zu, janz toll. Hat ausserdem die positive Nebenwirkung sich noch ne Weile um dat Recyklen rumzudrücken.

    Du weißt, dass wir im Kapitalismus leben, oder? Also alles was zu Geld gemacht werden kann, wird auch zu Geld gemacht. Das freut auch den i3-Besitzer mit Totalschaden, denn der Restwert des Autos ergibt sich aus dem Restwert der einzelnen Komponeten. Wenn der Akku gleich im Zerhecksler landet, dann hat er nur noch Schrottwert. Wenn man damit aber weiterhin Regelenerie bereit stellen kann und damit Geld verdient, liegt der Wert zwangsläufig höher.

    Daimler dagegen, ratzt nagelneue Akkus runter….die man anschließend den doofen Kunden in die olle Karre baut, janz nobel gedacht……ick hoffe nur, die machen damit keine Schnellladuung, da sind se erst recht schnell im Eimer.

    Dann frag doch Daimler, warum es sich lohnt.
    Auf der einen Seite riskiert Daimler einen Imageverlust und auf der anderen Seite hast du schon bewiesen, dass dein Wissen bzgl. Akkus etwas dünn ist. Für mich bedeutet es, dass dir dein Halbwissen einen Streich gespielt hat, weil du das glaubst was du glauben willst.

  88. @oxy #79

    Also verlgeicht man Fahrzeug mit Fahrzeug, also letztendlich Kaufpreis+ laufende Kosten.

    Ja klar. Hab ich irgendwas geschrieben, was dem widerspricht?

    Warum ist ein Gebrauchtakku per Definition unbrauchbar? Wenn der nur noch 70% der ursprünglichen Kapazität hat, ist es immer noch ein Stromspeicher.

    Kein ökonomisch denkender Elektroauto-Besitzer wird einen Akku mit noch brauchbarer Kapazität aus seiner Karre ausbauen und verkaufen. Er wird das Ding so lange nutzen bis die Kapazität so tief ist dass er nicht mehr praktisch brauchbar ist. Aber in dem Zustand wird ihn niemand anders mehr kaufen wollen.

    Du könntest jetzt einwenden, dass Elektroauto-Besitzer per Definition nicht ökonomisch denken, denn sonst hätten sie kein Elektroauto gekauft. Die würden natürlich son Blödsinn machen. 🙂

  89. @oxy

    PS Bitte hör auf, Jubelperser-Texte aus journalistischen Medien als „Belege“ zu verkaufen. Journalisten sind oft grün und auch sonst doof. Was ökonomisch tatsächlich dahintersteht können oder wollen die gar nicht beleuchten. Einem anderen Bericht zufolge soll diese „Speicherfarm“ aus abgeranzten Auto-Akkus zum Abpuffern von „Windstrom“ dienen. Also ist es zunächst mal ein PR-Gag, zweitens wahrscheinlich EEG-subventioniert über beide Ohren, und daher volkswirtschaftlich ein Draufzahlgeschäft. Bitte verlinke sowas nicht, und argumentiere nicht damit, das ist wirklich unseriös.

  90. Noch was. Ich habe mir vor ca. 2 Jahren ein Garmin GPS Edge Touring gekauft. Der Akku war nach 1 1/2 Jahren, bei täglichen Einsatz platt. Neue Ersatzakkus dazu gibt es sogut wie nicht, da sich das Gerät auch nicht so leicht auseinander bauen lässt. Ich habe mir einen Akku selber Größe besorgt und die Steuerungs-Platine vom alten Akku drauflöten müssen. Dann ging der Betrieb und das Laden des Gerätes wieder. Der Ersatzakku macht aber jetzt schon schlapp, nach einem halben Jahr. Selbes passiert natürlich auch mit E-Autos und Powerballs im Keller.

  91. Basti,
    das ist nicht ad hominem, du sagst mir in welchem Jahr du welchen Abschluss gemacht hast und ich würde dir nur aus dem da gültigen Bildungs und Erziehungsplan vorlesen.
    Du kannst deine Meinung behalten und ich weiß dann, warum du so denkst. Thats all 😉

  92. Zum Thema Smart Grid: Also zum angebotsgesteuerten Verbrauch. Ich halte zwar nach wie vor wenig von der Idee, aber man kann diese ja mal genauer durchrechnen. Zuerst bräuchten wir ein Modell, wie so was überhaupt gehen könnte. Dann könnte man sich über die Komponenten und deren Kalkulation Gedanken machen.

    Zuerst: Es müssten entsprechende Verbraucher geben, die mit internet-of-things tauglichen Controllern ausgestattet sind. Diese werden programmiert, innerhalb eines Zeitfensters durch eine externe Steuerung eine bestimmte Leistung abzurufen. Aber bei Spül- und Waschmaschinen wird es bereits eng: Die brauchen für einen Durchlauf meist um 1 kWh … und dafür ist der Aufwand schon beträchlich. Nur bei Haus-Ladestationen für Autos fallen größere disponible Verbraucher an.

    Man kann eine solche Konzeption durchaus entwickeln, aber die Kosten und Risiken (Hacker / Terrorismus) werden immer schwer abschätzbar bleiben. Im Wesentlichen kann es nur funktionieren, wenn der Versorger eine Queue für Bedarfsanforderung verwaltet. Erst, wenn es in die Planung passt, werden diese Verbraucher von Ferne zu oder abgeschaltet. Jedes Gerät hätte ein bestimmtes Verbrauchsprofil. Z.B. was die benötigte Spitzenleistung ist, ob es wechselnde Lastverläufe gibt. ob der Leistungsbezug unterbrochen werden kann oder nicht etc.

    Die zentrale Steuerung müsste die Millionen Anforderungen kennen, mit dem aktuellen Angebot, und der projizierten Produktionskurve, dem sonstigen Verlauf etc. abgleichen. Das kann man noch weiter ausmodellieren, z.B. mit QR-Codes auf den Appliances, die mit Smartphone an eine App gesendet werden, die der Versorger verwaltet. Beim Versorger hat man einen Account und meldet dann mit QR-Scan eine Bedarfsanforderung im Zeitfenster an. Diese schaltet dann den Verbraucher entsprechend dem Angebot.

    Aber auch nach noch so viel Planung: Ich glaube nicht, dass sich das je rechnen wird.

  93. @Michael

    …Selbes passiert natürlich auch mit E-Autos und Powerballs im Keller.

    Kannst du das beweisen? Nein, also FUD.

    E-Bike-Akku:
    http://www.elektrorad-magazin.de/nachrichten/e-bike-akkus-auffrischen-statt-neu-kaufen

    Aufbau eines Tesla- und GM-Akus:
    https://insideevs.com/tesla-or-gm-who-has-the-best-battery-thermal-management-bower/

    Die Unterschiede in der Konstruktion sollten dir sicherlich auffallen.

  94. @anorak2

    Was wäre denn so schlecht daran, Windstrom zwischenzuspeichern. Kann abhängig vom Zweck sehr sinnvoll sein, z.B. als Puffer damit deine P2G-Anlage länger mit billigem Strom versorgt wird.

    So nun hast du 2 Möglichkeiten. Du nimmst 10 neue Akkus, die 10.000€ kosten oder du nimmst 20 alte Akkus, die nur noch 60% Kapazität haben, bekommst die aber schon für 800€, weil alle anderen potentiellen Käufer nur 700€ zahlen wollen. Der unterschiedliche Preis ergibts sich durch das Geschäftsmodell. Die anderen wollen den Akku nur zerhäckseln um an die wertvollen Metalle zu kommen, während du den Akku benutzt um den Eigenverbrauch deiner Solaranlage zu erhöhen, denn Strom aus dem Netz kostet 25 ct und Strom von der Solaranlage nur 12ct + Wirkungsgradverlust dann 15ct. Und wenn der Akku bei 30% Kapazität angelangt ist, verkaufst du ihn für 700€ an die Zerhäcksler.

  95. @oxy #92

    Was wäre denn so schlecht daran, Windstrom zwischenzuspeichern.

    Die Kosten

    So nun hast du 2 Möglichkeiten.

    Ich glaube du hast den Punkt der Diskussion nicht verstanden. Es geht nicht darum, wie man auf Biegen und Brechen Windstrom speichern kann, wenn man sowieso das Ziel hat. Und es geht nicht um technische Machbarkeit. Ich bezweifle nicht, dass man (zumindest im Prinzip) eine „Energiewende“ rein technisch umsetzen kann, oder dass man rein technisch Elektroautos haben kann.

    Es geht darum zu zeigen, dass jede denkbare Umsetzung der Energiewende unbezahlbar teuer wäre *), dass sie unsere Gesellschaft in eine Sackgasse führt, dass sie enorme Ressourcen sinnnlos vernichtet, dass sie Armut und Ungerechtigkeit produziert, und dass sie deshalb nicht durchführbar ist. Gesellschaftlich, nicht technisch. Bereits der Versuch würde ungeahnte soziale Verwerfungen auslösen, auch wenn er am Ende nicht gelingen wird. Das ist das Thema.

    Um das zu zeigen, führen wir euch vor, welche Kosten eure Wunschträume so aufrufen würden, wenn man sie umsetzte. Eure Gegenrede besteht bisher nur aus Verzettelungen in Nebenästen und PR-Texten.

    *) Konjunktiv, weil das was derzeit „Energiewende“ genannt wird, ein potemkinsches Dorf ist, das keines der Kernziele erreicht hat und mit den gewählten Mitteln auch nicht erreichen kann. Und bereits dieses Alibi-Projekt ist unfassbar teuer.

  96. @oxy

    Meine Erfahrung, Nachrüstungsakkus sind idR schlechter als Erstausrüsterakkus. Und die modernen Smartphones, GPS und E-Autos lassen sich nicht so einfach aufschrauben, zum Akkuersatz. Die Industrie setzt auf Wegwerfprodukte und Neukaufen.

    Und je größer die Akkukapazität/ Leistung, desto weniger oft lässt sich der Akku aufladen. Auch die Erfahrung musste ich machen.

  97. Mal eine Frage an die S. Herb: Wie erklären sie sich den Sachverhalt, dass trotz massivem Ausbau der WKA und PV die CO2 Emissionen in D seit 2009 nicht gesunken sind? Michael Krüger, Anorak2, Günter Hess, meine Wenigkeit und viele Andere könnten hier eine schlüssige Erklärung liefern, aber wir sind ja die üblichen Verdächtigen.

    Was sagen eigentlich jene dazu, die die Energiewende befürworten?

  98. @Michael

    Chevy Volt Akku
    https://youtu.be/00tTckGUv7I?t=1020

    E-Bike Akku
    https://www.youtube.com/watch?v=geM0iDCOXfA

    In dem Video ist das Gehäuse verschraubt. Aber sicherlich ist das nicht bei allen so. Wenns verklebt ist, dann kann man es z.B. mit nem Dremel aufsägen. Naja, kannst dich ja durch die Videos klicken, dann siehst du was die so alles anstellen. Die Maker Bewegung ist sowiso ne tolle Sache, weil sie durch ihre Videos Wissen vermittlen, das ich durch Bücher sicherlich nie erworben hätte, weil es da zu trocken und abstrakt ist.

  99. @ oxybenzol 6. Januar 2018 01:26

    In dem Video ist das Gehäuse verschraubt.

    Nicht ganz. Es sind nur größere Module zusammengeschraubt.

    Wenns verklebt ist, dann kann man es z.B. mit nem Dremel aufsägen.

    Super Idee, damit kann man sich auch ein Loch ins Knie bohren.

    Und warum das alles? Keine Idee, warum die CO2 Emissionen nicht gesunken sind?

  100. @oxy

    Ja, kenne ich alles. Beim Telsa, oder in E-Bikes werden viele, kleine Zellen miteinander verlötet. Zudem braucht man idR eine Regelplatine am Akku. Bei meinen Garmin GPS musste ich die vom alten Akku abtrennen und auf den Ersatzakku löten. Die auf den Ersatzakku hat es nicht getan. Alles immens aufwendig und teuer. Ich will nicht wissen, was der Akkuwechsel bei einem E-Mobil kostet. Dafür kann man sich vermutlich gleich einen Benziner kaufen. Die Karosserie von E-Autos hat eh nur Schrottwert, da technich nach ein paar Jahren überholt.

  101. Wieder viel zu viele Antworten, aber ich will es versuchen, zumindest auszugsweise

    @anorak2:
    Ich muss schon sagen, es ist beeindruckend mit welcher Vehemenz du deinen antiquierten Standpunkt verteidigst. Bravo.

    Für andere Technologien sind die Kosten zum jetzigen Zeitpunkt unbekannt, es wäre daher unredlich damit zu argumentieren. Wer deren Einsatz als die „Lösung“ propagiert, hat als erstes die Bringschuld, die Kosten vorzurechnen. Es ist nicht die Bringschuld der Kritiker.

    Natürlich ist es Bringschuld der Kritiker. Diejenigen, die sich das ausgedacht haben, haben bereits gerechnet. Da reicht es nicht als Kritik „Nö, geht nicht“ zu sagen, da muss man es leider auch ausrechnen und zeigen wo der angebliche Denkfehler liegen soll. Bis jetzt ist mir noch keine überzeugende Rechnung aus der „Mimimi“-Ecke bekannt.

    Solar- und Windanlagen gehören nicht zum Thema Speicher. Bei Batterien gibt es keinen Trend, der die Kosten in eine andere Größenordnung (d.h. mindestens Faktor 10 billiger) bewegen könnte. Wir bräuchten sogar mindestens Faktor 100, besser 1000 damit die Kritik verstummen könnte, und davon kann keine Rede sein.

    Natürlich gehören diese Anlagen zum Thema speicher, denn das ist der Strom, der gespeichert werden soll. Dessen Kosten entscheiden maßgeblich wie teuer die Speicherung ist. „Bei Batterien gibt es keinen Trend“ … oh je. Na dann weiter Augen zu und ignorieren was gerade passiert, klappt bestimmt gut 😉

    [Gründe warum Elektroautos teurer sein sollen] Der Akku. Er ist ein zusätzlicher Kostenfaktor bei Anschaffung und im Unterhalt, der ein Elektro-Auto um mehrere tausend EUR teurer macht als einen ansonsten in jeder Hinsicht gleichwertigen Benziner.

    Das hat fast schon komische Züge, dass du hier ebenfalls nur eine Sache betrachtest und die andere einfach wegfallen lässt.

    Das ist schön zu wissen. Inwiefern widerspricht das meiner Argumentation? Es klingt nach einer Bestätigung, denn „locker 3000 Zyklen“ ist ein endlicher Wert.

    Scheinbar hast du gleich danach aufgehört zu lesen. 3000 Zyklen bedeuten 900000 km Fahrleistung. Und ja, ich bestreite nicht, dass die Nutzung der Auto-Akkus als zusätzliche Puffer im Stromnetz nicht kostenlos für den Besitzer ist, aber:

    Du bestreitest also keineswegs, dass bei der Übung Kosten enstehen, sondern schlägst lediglich vor diese dem Stromkunden aufzubürden wenn ich das richtig verstehe?

    Wo mache ich das? Der Strompreis schwankt bekanntlich an der Börse. Wenn nun Kunden die Möglichkeit hätten ihren Strom mit diesen Preisschwankungen zu bekommen, dann kann sich jeder selbst überlegen ab welcher Preisspanne es sich lohnt den Strom bei niedrigen Preisen zu speichern und bei hohen wieder an das Stromnetz abzugeben. Genau wie es Pumpspeicherkraftwerke auch versuchen um einen Gewinn zu erzielen.

    Die 5-stellige GWh-Kapazität ist der Bedarf für jede denkbare „Energiewende“. Meine Argumentation ist, dass die Kosten dafür gigantisch ausfallen müssen und es daher keine „Energiewende“ geben kann.

    Das sind 10-99 TWh Speicher, richtig? Was meinst du wie groß die Gasspeicher in Deutschland insgesamt sind? War das unbezahlbar? Hier kannst du nachschauen: https://agsi.gie.eu/#/graphs/DE … die Angaben zum „Stor/Working (gas) volume“ sind in TWh. Es sind 214 TWh, falls du nicht nachschauen möchtest, weil dir Zahlen irgendwie zu wider sind.

    Du kamst dann damit an dass die Kosten sich quasi in Luft auflösen würden, weil ja das ganze Land in Bälde Elektro-Autos fahren würde, deren Speicherkapazität dabei quasi als Abfallprodukt anfiele.

    Nein, wenn ich nach oben scrolle, dann lese ich da etwas komplett anderes. Dazu habe ich noch ergänzend geschrieben, dass es Unsinn ist, so viel Speicher überhaupt in Batterieform extra für die Pufferung kurzfristiger Schwankungen im Stromnetz zu benutzen. Dafür reichen schon 100-200 GWh locker aus und warum sollte man dafür nicht versuchen einen Teil davon mit sowieso schon vorhandenen Speichern abzudecken wenn es so weit ist?

    Anders formuliert, argumentierst du dass sozusagen die Doppelnutzung der Speicher das ganze wirtschaftlich mache.

    Eine höhere Auslastung macht Batterie- wie auch Pumpspeicher wirtschaftlicher. Das ist das was ich versuche dir in den Kopf zu hämmern. Wenn eine Batterie innerhalb ihrer Lebensdauer nicht auf die maximale Zykluszahl kommt, dann wird sie dadurch teurer. Eine saisonale Speicherung mit einem Zyklus pro Jahr ist gerade zu das unwirtschaftlichste was man machen kann. Darum muss man dafür einen Speicher nutzen, dem die Zyklenzahlen egal sind (so z.B. der oben genannte 214 TWh Gasspeicher).

    Die Berechnung der Kosten für verschiedene bekannte Speichermodelle ist eine Serviceleistung der Kritiker für die naive Öffentlichkeit, um dieser vorzuführen wie bescheuert die Ökofraktion tatsächlich ist.

    Nein, es ist ein Versuch mit Strohmann-Argumenten zu argumentieren. Einseitige Berechnungen kann jeder anstellen und damit Dinge behaupten, die sich daraus nicht schlussfolgern lassen. Das nennt man nicht Kritik, das nennt man schlampige Arbeit und ich persönlich nenne es Trollen.

    Das ist das erste Mal, dass du oder irgendwer sonst Kosten für andere Speicher-Technologien nennst. Bitte Quellenangabe oder rechnerische Herleitung hier vorführen.

    Meine eigenen Berechnungen aus dem Stromproduktionsverlauf 2016 in Deutschland. Wind und Solar um Faktor X überhöht um 100% Abdeckung des Verbrauchs zu erreichen. Dann einen Speicher einsetzen, der die Spitzen über das Jahr ausgleicht. Im Grunde nicht viel anders als dass Herr Sinn gemacht hat.

    Man kommt so auf etwas unter 6 TWh nötigen Speicher und einem Durchsatz von 74 TWh bei einem Gesamtverbrauch von 505 TWh. Um diese Größenordnungen handelt es sich in etwa. Und das wenigste davon wird mit Batterien oder Pumpspeichern gelöst werden, denn das ergibt rechnerisch nur 12 Zyklen pro Jahr. Eine 3000 Zyklen Batterie hält keine 250 Jahre durch, egal wie gut man sie wartet.

    @F. Alfonzo:

    wenn man nur fest daran glaubt, werden nicht müde zu erzählen, dass KKW der Generation IV völlig utopisch sind, obwohl die Konzepte schon vor 60 Jahren erfolgreich getestet wurden.

    Bitte gehe hin und überzeuge jemanden das irgendwo jetzt zu bauen. Mit Glück gibt es so etwas in 10 Jahren, mit Pech in 30 Jahren. Was meinst du was bei Wind und Solar in 10 Jahren los sein wird? Geschweige denn in 30 Jahren …

    @Martin Landvoigt:

    Wenn es ökonomisch Sinn macht, dann hätte ich auch nichts gegen ein E-Auto. Aber ich teile nicht deine Erwartung, dass es so kommen wird. Und wenn es doch so kommt, kann ich mich dann ja anders entscheiden.

    Ah ja, d.h. du hast auch anfangs gegen Flachbildschirme argumentiert, gegen SSDs in Computern, gegen alles was anfangs teuer und absehbar günstiger wird. Ist es das, was du meinst? Ich erwarte, dass sich große Autokonzerne nicht verrechnen, wenn sie behaupten, dass ihr auf der MEB Plattform gebauter Golf-Pendant preislich auf dem Niveau eines Golf Diesel sein wird. Und dann wären da noch die zig Modelle, die in den 3 Jahren dazwischen herauskommen. Ich teile deinen Pessimismus nicht 😉

    Es gibt heute einige eher wenige Fälle, wo die Einspeisevergütung höher ist als die rund 30 ct/kWh. Aber die Anlagen sind meist eher klein. Große Einspeisemengen mit satten Gewinnen lassen sich nur begrenzt manipulieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass das so auch mancherorts gemacht wird.

    Ah ja, du meinst also da gäbe es haufenweise Leute, die aus der Leitung bezogenen Strom wieder einspeisen? Ich weiß nicht, ob dir klar ist was das für ein technischer Aufwand ist. Das geht nicht einfach so mit einem Kabel vom Nachbarn, das du wieder bei dir einstöpselst. Ihr hängt ja beide an der gleichen Stromquelle. Oder was meinst du was zwei Stromzähler machen, wenn man dahinter einfach die Kabel miteinander verbindet?

    Desweiteren würde es sicherlich auffallen, wenn eine X kWp Anlage plötzlich wesentlich mehr Strom einspeist, als technisch möglich. Diese Zahlen sind dem Netzbetreiber dann ja beide bekannt. Mir klingt das ein wenig arg nach einem „Mimimi“-Argument.

    Wenn eine Einspeisegarantie zu > 40 ct noch garantiert ist. Z.B. für eine Installation aus 2009 — aber die Module sind kaputt gegangen, dann werden diese mit billigen Neumodulen ersetzt und die alte Förderung wird dann mitgenommen.

    Da sieht man mal wie weit wir gekommen sind, oder? Heute sind es unter 5 ct/kWh, Tendenz weiter stark fallend.

    Desweiteren sind man die etwas verquere Logik hinter deinem Argument. Wenn ich meine Module außerplanmäßig ersetzen muss, dann entstehen mir zusätzliche Kosten, kein weiterer Gewinn, weil ich plötzlich preiswertere Module einsetze.

    Du glaubst dass es stark schwankende Stunden- oder Minutenpreise geben wird? Das setzt recht komplexe Abrechnungssysteme vorraus. Und auch die gibt es nicht zum Nulltarif

    Ja, das glaube ich. Die Schwankungen an der Börse sind teils extrem. Das kann man direkt oder indirekt dem Kunden weitergeben, damit dort eine Steuerung nach eingestellten Parametern entscheiden kann was sinnvoll ist. Ich bin überzeugt, dass einige sich das schwer überlegen werden, denn die kaufen auch Schnäppchen in überfüllten Läden oder fahren extra zu einer billigeren Tankstelle. Andere mögen zu bequem sein um ihre Waschmaschine dann laufen zu lassen, wenn Strom billig ist, etc … die zahlen dann halt mehr für diese Bequemlichkeit.

    Nur falls du das mit dem Schwankungen nicht glaubst, hat dein Stromanbieter einen HT/NT Tarif? Bei uns sind das 29 Cent in der HT Zeit und 21,3 Cent in der NT Zeit. Der reguläre Preis liegt bei 26,2 Cent. Die HT-Zeit ist zwischen 6 und 22 Uhr werktags. Nun könnte man ein paar Lasten sicherlich auf die Nacht bzw. das Wochenende legen. Sagen wir mal das geht mit 1000 kWh, der 3000 kWh Stromverbrauch im Jahr. 2000 kWh sollten dann also per Akku aus der NT in die HT Zeit transferiert werden und das Ergebnis unter 26,2 Cent liegen damit sich das lohnt.

    Rechnung:
    3000 * 26,2 Cent - 1000 * 21,3 Cent = 573 € sind zu schlagen.
    2000 * 21,3 Cent = 426 € kostet der Strom aus der NT Zeit.
    Der Aufpreis einer kWh aus der Batterie darf also nur 147/2000 = 7,35 Cent kosten.
    Mit einer 3000 Zyklenbatterie dürfte der kWh-Preis dieser Batterie inklusive entsprechender Ladeelektronik und Wechselrichter also nicht über 220,5 € liegen.

    Mit einer Tesla Powerwall liegt man momentan mit 521 € pro kWh für eine einzige noch weit darüber, allerdings kann man an Hand der Ersatzteilpreise diverser Elektroauto-Hersteller sehen, dass dort unter 200 € pro kWh anfallen. Diese Reise geht also dort hin, dass es sich sogar schon mit einem solchen HT/NT Tarif lohnen könnte den Strom nachts zu speichern und tagsüber zu nutzen.

    Intelligente Ladesysteme könnten dann so funktionieren. Lade (bzw. wasche etc.) nur, wenn der aktuelle Preis unter einem zu bestimmenden Grenzwert liegt. Nur wird damit zum einen nicht klar, ob der Grenzwert überhaupt unterschritten wird, und dann wird eben gar nicht geladen und die Fahrt zur Arbeit fällt aus und die Wäsche bleibt schmutzig.

    Sorry, aber das ist wieder diese pessimistische Weltsicht. Als ob es keine Regelung gäbe, die das verhindern oder der Strompreis absolut unverhersehbar sei.

    Oder aber, es funktioniert: Viele warten spekulierend auf eine fallende Preiskurve, und der Verbrauch passt sich tatsächlich an den Preis an. Dann sinkt der Preis aber nicht so stark und man kann Strom nur nutzen, wenn man auch bereit st, einen höheren Preis zu zahlen: Stromnutzung ein Privileg der Reichen.

    Und da wieder diese merkwürdige Logik. Was ist denn dann das heutige System? 24/7 den identsichen Strompreis zu bezahlen bedeutet, dass man je nach dem wann man ihn nutzt draufzahlt oder eben eigentlich viel zu wenig zahlt. Im Mittel kommt der normale Strompreis raus, wenn du gar nichts tust. Wenn du dich entscheidest deinen Strombezug aus dem Netz zu verlagern, dann sparst du. Alle sparen dadurch, da die Produktion stärker mit der Erzeugung übereinstimmt.

    In jedem Fall wird ein immenser Aufwand seitens der Versorger und deren Abrechnungssysteme erforderlich, ebenso wie endgeräteseitig. Wie soll dann die Transparenz einer korrekten Abrechnung sichergestellt werden? Der Aufwand muss erst mal kostengedeckt werden … und mit immer mehr Kostentreibern und Unsicherheiten — gegen Ausfälle und Systemängel wird das System nicht besser.

    Es handelt sich hier um Centbeträge hin oder her. Es macht keinen Sinn dafür ein eigenes Abrechnungssystem zu betreiben. Es wird ja auch heute nicht jeden Tag eine Rechnung für deinen Verbrauch gestellt. Nein, du bezahlst einen festen Betrag und am Ende (wenn feststeht wie viel du im Jahr verbraucht hast) zahlst du nach oder bekommst etwas zurück bzw. zahlst dann weniger.

    Damit der Kunde sieht, dass seine Haussteuerung das tatsächlich korrekt macht, muss der Betreiber lediglich ein Preissignal zur Verfügung stellen und das System danach und den eingestellten Regeln handeln. Zusammen mit dem gemessenen Stromverbrauch kann man ziemlich genau sagen was wann und wo wie viel gekostet und eingespart hat. Im Grunde reichen dazu schon so simple Geräte wie die Smartmeter, die demnächst auf uns zukommen.

    Stellen wir uns ein ‚intelligentes‘ Netz der Zukunft vor. Die Minuten-Preise werden über das Netz verteilt. Ein unbekannte Anzahl von Verbrauchern wartet auf eine Preissenkung: Wenn diese eintritt, wird schlagartig eine Verbrauchsspitze generiert, die den Versorgern not macht. Ebenso bei Preiserhöhungen. Plötzlich brechen wesentliche Verbrauchsmengen weg.

    Warum sollte das passieren? Wer es so implementiert, dass das eintreten kann, der hat nicht ganz verstanden um was es dabei geht, ehrlich 😉

    Der Dumme ist aber nicht nur der ‚intelligente‘ Verbraucher, der immer weniger planen kann, sondern auch der, der sich technisch nicht aufgerüstet hat. Er muss dann stets einen Spitzenpreis bezahlen, der auch die Hochpreisphasen deckt, sonst macht ja ein Versorger ein Negativ-Geschäft. In jedem Fall wird es für den Verbraucher teurer.

    Gerne nochmal: du zahlst bereits heute einen Durchschnittspreis bei dem die hohen Börsenpreise mit den niedrigen Preisen kompensiert werden. HT/NT Tarife sind eine Variante der Richtung in die es gehen muss damit Leute ihren Heim- oder Autospeicher für so etwas bereitstellen. Empfindest du diese Tarife auch irgendwie als preissteigernd?
    Warum sollte es für den Verbraucher teurer werden, wenn weniger Regelleistung von den Netzbetreibern selbst zur Verfügung gestellt werden muss? Und wir reden hier ja nicht über Schwankungen zwischen 0 € und 100 €, sondern um kleine Centbeträge. Ich weiß nicht, wann du dir das letzte Mal den Verlauf der Börsenstrompreise angeschaut hast, aber der schwankt im Tagesverlauf um kaum mehr als 3-4 Cent.

    Damit der Preisanreiz funktioniert, müssen die Unterschiede deutlich größer sein. Wegen 1 ct. Differenz lässt sich kaum jemand auf Risiken und Unannehmlichkeiten ein.

    Wie oben in der Rechnung schon gezeigt, es geht um recht kleine Beträge im Jahr. Deswegen wird sich kaum jemand den Kopf zerbrechen, ob er sich nun eine Hausbatterie anschaffen wird um bei der Pufferung des Stromnetzes mitzuhelfen. Wenn du nun aber sowieso schon ein Elektroauto hast dessen Akku das Auto bei weitem überleben wird, dann kann man schon mal darüber nachdenken, ob man da nicht ein paar zig Euro im Monat „verdient“. Vermutlich sind das die gleichen Menschen, die wegen 5-10 € beim Mobilfunkvertrag oder Internetanbieter zögern das bessere Angebot zu nutzen oder eben wegen 2 € Ersparnis lieber zu der 5 km entfernten Tankstelle fahren, obwohl dort die Autos sich schon auf die Straße hinaus stauen (ich sehe das öfter auf meinem Arbeitsweg).

    Aber ein falsches Konzept, was nie funktionieren kann dadurch zu erklären, dass es Mängel bei der Umsetzung gibt, ist ziemlich daneben

    Das Konzept ist nicht falsch und es funktioniert. Die Preise sinken massiv und schon recht bald geht es auch ohne Subvention. PV auf dem Dach des Eigenheims ist ja schon seit Jahren subventionsfrei möglich.

    Der Mangel war eine offensichtlich zu hohe Vergütung anzusetzen. Du hast es ja erwähnt, noch 2009 um die 40 Cent pro kWh. Heute sind wir bei 12,6 Cent für Dachanlagen und bei Ausschreibungen sind wir bei unter 5 Cent angekommen. Man hätte es günstiger hinbekommen, wenn man langsamer gemacht hätte. Das ist aus meiner Sicht der Mangel. Statt 7 GW Zubau in den Jahren 2010, 2011 und 2012 hätte man das auf gesündere 2-3 GW beschränken sollen.

    Die Volkswirtschaft und damit der Bürger zahlt Milliarden für diese Entscheidungen [Ausstieg aus der Kernenergie], getrieben von Panikmachern und irrationalen Ängsten.

    Du meinst die Kosten für die Entsorgung, die nun mehr oder weniger uns auferlegt wurden? Das zeigt ziemlich eindeutig, dass wir für den Atomstrom offensichtlich zu wenig bezahlt haben. Aktuelle Kernkraftwerke kommen auf geradezu irre Stromgestehungskosten. Ich frage mich angesichts dessen, ob Frankreich bei den Reaktoren, die überholt werden müssen, dann nicht doch eine Abschaltung erwägen wird, weil das sonst viel zu teuer wäre weiter zu betreiben.

    Weiter unten hast du nochmal was zu Smartgrids geschrieben. Deine Herangehensweise ist viel zu kompliziert. Da muss man sich schon fragen, wie das heutige Stromnetz mit komplett zufälligen Verbrauchern funktioniert 😉 Mit einer Batterie im Hintergrund kannst du deinen Verbrauch komplett vom Bezugszeitpunkt entkoppeln. Nur eine solche Steuerung macht Sinn und dann geht es eben nur noch darum wann diese Batterie lädt und zu späteren Zeitpunkten wann diese Batterie evtl. auch wieder ins Netz einspeist.

    @Heinz Eng:

    Diese Fakten reichen aus um Deine obige Milchmädchenrechnung schön in die Tonne zu kloppen.
    Was zu beweisen war.
    H.E.

    Ich weiß nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Du meinst das wirklich alles ernst, oder? Das ist nicht ganz so schlimm wie anorak2s Forderung nach einem Akku für 100-200 € und einer Haltbarkeit von 20 Jahren, aber kommt schon nahe heran.

    Ich empfehle dir dich dringend etwas mehr mit Akkutechnik und Batteriemanagement zu befassen um überhaupt zu verstehen um was es dabei geht.

    @Michael Krüger:

    Akkus haben nun mal einen Wirkungsgrad um 90%, hinzu kommen vielleicht noch 10-20% Entladung über ein halbes Jahr. Damit sind sie die effektivsten und am einfachsten zu nutzenden Speicher.

    Nein, damit sind sie die schlechtest möglichen Speicher für eine Langzeitspeicherung.

    600 Mrd. € pro 1000 Ladezyklen (3 Jahre) sind nun wirklich kein Schäppchen.

    Ich nehme an du spielst darauf an, dass man die Akkus alle 3 Jahren ersetzen müsste. Das passt nicht so richtig mit den Garantiebestimmungen z.B. der Tesla Powerall überein. 10 Jahre ohne Zyklusbeschränkung bei Nutzung als Solarspeicher bzw. 10 Jahre und ca. 3000 Zyklen bei einer anderen Nutzung: https://www.tesla.com/sites/default/files/pdfs/powerwall/powerwall_2_ac_warranty_europe_1-6_german.pdf

    Und P2G ist noch viel teurer, aufgrund des schlechten Wirkungsgrades. Dazu müssten 2-4 mal soviel EE-Anlagen aufgestellt werden, um das selbe heraus zu bekommen. Wegen der hohen Speicherverluste.

    Mehr EE-Anlagen, ja. Teurer als Batterien? Definitiv nicht. Du hast ja sogar die Rechnung zitiert, also was soll das?

    Sie sind ein Traumtänzer.

    Ich vermute du siehst dich als Realist. Dann bitte auch mit realen Werten rechnen und nicht irgendwelchen Bauchgefühlen vertrauen. Denn so kommt mir das hier vor.

    Und mehr als 1000 Ladezyklen für Akkus sind reine Phantasie. Ich betreibe mit LiPo-Akkus meine Drohnen. Die Akkus halten nicht mal ein Jahr durch und im Winter sind die ganz schnell leer. Ich habe immer 5 Akkus für eine Drohne dabei und am Ladeakku hängen.

    Auch hier empfehle ich dir sich doch mal damit zu befassen was ein Batteriemanagementsystem macht. Die Akkunutzung in einer Drohne unterscheidet sich maßgeblich von einem stationären Speicher. Bei einer Drohne möchte man maximale Leistung und für die Flugdauer natürlich stets die gesamte Kapazität nutzen. Desweiteren ist die Batterie den Elementen ausgeliefert. Das ist bei Elektroautos und auch stationären Akkus anders. Diese werden im optimalen Temperaturbereich und in optimalen Ladebereichen betrieben und selten mit mehr als 1C entladen/geladen.

    Für das Winterproblem gibt es übrigens beheizbare Taschen für die Akkus, kann ich nur empfehlen.

    Pumpspeicher sind nun mal die günstigsten Speicher mit höchsten Wirkungsgrad und den geringsten Speicherverlusten. Daher sind diese auch die erste Wahl von Herr Sinn.

    Auch hier hätte ich gerne Zahlen von dir statt Bauchgefühl. Was meinst du denn wie hoch der Wirkungsgrad eines Pumpspeicherkraftwerkes (PSK) so ist? Und wie ist das bei einer Batterie? Gerade wenn die Batterie z.B. direkt mit der Gleichspannung aus Solarzellen geladen wird? Ich denke wenn überhaupt, dann sind PSKs noch „schlechter“ als Batterien. Und dann kommt ja noch dazu, dass PSKs wohl eher selten beim Verbraucher/Erzeuger in der Nähe stehen, oder? Spontan habe ich dazu z.B. das hier gefunden: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/156269/umfrage/wirkungsgrade-von-ausgewaehlten-stromspeichern/
    Ist zwar schon ein paar Jahre alt, aber viel wird sich da nicht verändert haben. Allenfalls sind Batterien noch besser geworden.

    Und was die Ökologisten auch nicht berücksichtigen, nicht mal 15% am Endenergieverbrauch macht der Strom aus, aber über 85% Verkehr, Heizung, etc.. Dann wird die Energiewende noch absurder, da man max. 50% des Strombedarfes aus EE decken kann, also nur ca. 5% am Endenergieverbrauch.

    Du scheinst zu übersehen, dass es beim Gesamtverbrauch um Primärenergie handelt. Der Bedarf sinkt drastisch, wenn man Verkehr und Heizung auf Strom umstellt und dieser Strom nicht aus fossilen Energiequellen gewonnen wird.

    Der Ersatzakku macht aber jetzt schon schlapp, nach einem halben Jahr. Selbes passiert natürlich auch mit E-Autos und Powerballs im Keller.

    Nein, das passiert nicht. Es handelt sich um eine gänzlich andere Verwendungsweise.

    @W.Rassbach:

    Du kannst deine Meinung behalten und ich weiß dann, warum du so denkst. Thats all

    Du kannst mich im Mensa Mitgliedsverzeichnis finden, würde ich dich dort auch finden? Klingt diese Anfrage irgendwie herablassend? Na also, dann lasse es doch einfach bleiben.

    @anorak2 nochmal:

    Bereits der Versuch [Energiewende] würde ungeahnte soziale Verwerfungen auslösen, auch wenn er am Ende nicht gelingen wird. Das ist das Thema.

    Um das zu zeigen, führen wir euch vor, welche Kosten eure Wunschträume so aufrufen würden, wenn man sie umsetzte. Eure Gegenrede besteht bisher nur aus Verzettelungen in Nebenästen und PR-Texten.

    Nein, ihr bringt Strohmänner ins Gespräch und argumentiert fleißig dagegen. Natürlich sind es leicht bezwingbare Strohmänner. Das ist nicht hilfreich und zeigt überhaupt nichts. Wenn es etwas zeigt, dann dass Persönlichkeiten wie du dringend davon befreit werden sollten irgendetwas entscheiden zu können/dürfen. Reines Bauchgefühl-Getue und ewig-gestriges Verhalten …

    @Martin Landvoigt nochmal:

    Mal eine Frage an die S. Herb: Wie erklären sie sich den Sachverhalt, dass trotz massivem Ausbau der WKA und PV die CO2 Emissionen in D seit 2009 nicht gesunken sind? Michael Krüger, Anorak2, Günter Hess, meine Wenigkeit und viele Andere könnten hier eine schlüssige Erklärung liefern, aber wir sind ja die üblichen Verdächtigen.

    Was sagen eigentlich jene dazu, die die Energiewende befürworten?

    Wenn die schlüssige Erklärung -- wie so oft bei Skeptikern -- lauten sollte, dass Wind und Solar kein CO2 einsparen, dann können wir Befürworter aufatmen. Wieder so ein Bauchgefühl-Dingens. Also, ist das eure Erklärung? 😉

    In der realen Welt hat die Stromproduktion von Wind+Solar hauptsächlich Kernenergie verdrängt, die ebenfalls kaum CO2 Emissionen verursacht. Dazu kommen sicherlich auch Veränderungen im Verkehr und bei der Bevölkerungszahl.

    Und ein weiterer, interessanter Effekt. Wie ja oft und gerne erwähnt wird, fallen die Energiekosten für die Herstellung, etc bei Wind+Solar am Anfang an. Es dauert ein paar Monate/Jahre bis dieser Aufwand wieder in Form von Strom erzeugt wurde. Wenn man nun also massiv ausbaut, dann verbraucht man erstmal sehr viel Energie für diesen Aufbau. Vielleicht möchte ja jemand ausrechnen seit wann Wind+Solar überhaupt einen positiven Energieertrag trotz ständigen Zubaus liefern?

  102. Nochmals zurück zu Prof Sinn und dem Sinn, oder besser Unsinn der „Energiewende“. Was wurde unter Einsatz von ca. 25 Mrd. EEG Kosten und weiteren Mrd Nebenfolgen pro Jahr (Summe derzeit 1/2 Billion, schon erreicht?
    Die Klimarettung schon mal nicht, denn CO2 ging hoch nicht runter.
    Die meisten unserer Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, dafür laufen die der Nachbarn, nach deren Standards, für uns am Anschlag.
    Die nicht gefragten Nachbarn sind sauer auf uns und bauen Netzsperren auf, damit wir sie nicht als Strommüllkippe benützen und deren Kraftwerke auch noch ökonomisch ruinieren.
    Unser einmal sehr stabiles Netz benötigt inzwischen täglich viele Netzeingriffe mit schnell steigenden Kosten.
    Unser Strompreis ist nach Dänemark (Windland) der höchste in Europa.
    Ganze Industriezweige sind schon abgewandert, andere müssen mit EEG Befreiung subventioniert werden.
    Mehrere hunderttausend Bürger können die Stromkosten nicht mehr bezahlen.
    Die wachsenden Windindustrieanlagen in schönsten Kultur- und Naturgebieten führten zu einer gesellschaftlichen Spaltung der Bevölkerung, Bürgerinitiativen gegen Ökoprofiteure. Die Stadtbevolkerung bekommt es nicht mit, die Medien verbreiten „Endsiegstimmung“ und solange die Steckdose nicht tot ist, ändert sich auch nicht viel daran.
    Minister Altmeier sprach von einer Billion Kosten. Die Hälfte davon ist schon in den Sand gesetzt, ach was hätte man da für Schulen, Kranken- und Altenpflege und Verbesserungen in den Herkunftländern der Flüchtlinge alles für Programme machen können. Es ist blanker Wahnsinn, da hat Sinn recht.

  103. @ Bastler, Es gibt auch so Elektrolehrspielzeug, ganz ohne Löten und Kleben. Das funktioniert alles auf der Ebene Spielzeug oder Gartenhaus ohne Netz. Heute sah ich einen Hubschraubereinsatz in Südtirol. Gekonnt wurde ein Aku-Satz mit 6V Blöcken á 120 Kg direkt ins Lager auf 2.500 m gestellt. Das verschafft Nachtruhe, macht aber den Diesel und die Gasflaschen nicht überflüssig.Industrieanlagen mit EE? bastelt weiter mit Lego!

  104. @Karl Reichart:

    Die meisten unserer Kernkraftwerke wurden abgeschaltet, dafür laufen die der Nachbarn, nach deren Standards, für uns am Anschlag.

    Wieso sollten die Nachbarn für uns am Anschlag laufen? Wir importien nicht sonderlich viel … die paar TWh aus Frankreich bedeuten sicherlich nicht, dass sie dort am Anschlag produzieren 😉

    Ganze Industriezweige sind schon abgewandert, andere müssen mit EEG Befreiung subventioniert werden.

    Welche sind den abgewandert? Aber ja, finde ich auch nicht in Ordnung. Letztendlich subventionieren wir dadurch den Export der nicht abgewanderten Firmen (wir sind ja immer noch recht gut darin zu exportieren, oder?). Es wäre ja egal, ob wir direkt auf unserer Rechnung die Umlage höher bezahlen oder über den Produktpreis beim Konsum. Deshalb verstehe ich auch nicht ganz warum nicht exportierende Unternehmen von der Umlage befreit werden.

    Mehrere hunderttausend Bürger können die Stromkosten nicht mehr bezahlen.

    Wie wäre es mit einer Statistik pro Jahr? Wievielen Haushalten wurde im Jahr 2000 der Strom abgeschaltet bzw. es angedroht?

    Die wachsenden Windindustrieanlagen in schönsten Kultur- und Naturgebieten führten zu einer gesellschaftlichen Spaltung der Bevölkerung, Bürgerinitiativen gegen Ökoprofiteure. Die Stadtbevolkerung bekommt es nicht mit, die Medien verbreiten „Endsiegstimmung“ und solange die Steckdose nicht tot ist, ändert sich auch nicht viel daran.

    Man bekommt es auch ehrlich gesagt nicht auf dem Land mit, dass die Gesellschaft deswegen gespalten wäre. Da sind so ein paar rechte Jammerlappen unterwegs, die versuchen zu spalten. Mehr nicht.

    Minister Altmeier sprach von einer Billion Kosten. Die Hälfte davon ist schon in den Sand gesetzt, ach was hätte man da für Schulen, Kranken- und Altenpflege und Verbesserungen in den Herkunftländern der Flüchtlinge alles für Programme machen können.

    Oh was könnte man alles von anderen Kosten tolles machen. Was zahlen wir denn insgesamt für unseren Energieverbrauch? Wie viel Prozent machen die Kosten für die Energiewende bisher aus?

    Aber ist ja ein beliebtes Argument. Irgendwas erscheint unnötig teuer und man rechnet nur zu gerne vor, was man mit dem Geld sonst alles tolles hätte anstellen können. Nur wäre dieses Geld niemals auch nur in die Nähe dieser Anwendungen gekommen. Oder glaubst du das ernsthaft? Jemand, der einen Kia statt einen Porsche kauft, wird die Differenz nicht freiwillig dafür hergeben gutes zu tun. Aber ein kleiner Aufpreis auf eine sowieso schon recht günstige Stromrechnung (man vergleiche mit anderen Kosten des Lebens) … das kann jeder und fühlt sich sogar noch gut dabei einen extra Obulus für 100% EE-Strom zu zahlen. Ist wie „Aufrunden“ an der Supermarktkasse.

  105. Und ein weiterer, interessanter Effekt. Wie ja oft und gerne erwähnt wird, fallen die Energiekosten für die Herstellung, etc bei Wind+Solar am Anfang an. Es dauert ein paar Monate/Jahre bis dieser Aufwand wieder in Form von Strom erzeugt wurde. Wenn man nun also massiv ausbaut, dann verbraucht man erstmal sehr viel Energie für diesen Aufbau. Vielleicht möchte ja jemand ausrechnen seit wann Wind+Solar überhaupt einen positiven Energieertrag trotz ständigen Zubaus liefern?

    Ich habe schnell selbst nachgerechnet. Wind amortisiert sich energetisch bekannt nach ca. einem halben Jahr und war deshalb nie in der Situation, die ich beschrieben habe. Solaranlagen amortisieren sich allerdings erst nach 3-4 Jahren, weshalb es laut den verfügbaren Ausbauzahlen erst im Jahr 2013 so weit war, dass die Gesamtheit der installierten Solarpanele kumuliert mehr Strom produziert haben, als bis dahin an Energie für deren Herstellung aufgewendet wurde. Seit dem geht es allerdings sehr steil bergauf.

  106. @SH #71

    Natürlich ist es Bringschuld der Kritiker.

    Nein. Wer anderen Leuten eine Belastung aufbürden will, hat diese zu überzeugen, und nicht umgekehrt.

    Diejenigen, die sich das ausgedacht haben, haben bereits gerechnet.

    Meinst du mit „das“ die Energiewende? Nein die haben nachweislich nicht gerechnet. Die Grüne Partei -- die man wohl als Hauptprotagonisten bezeichnen kann -- jedenfalls nicht. Man würde sich so vorstellen, die Partei formuliert politische Ideen, und das Erste was sie tun ist diese Ideen von ihren Energie-Fachleuten auf technische Machbarkeit und ökonomische Implikationen auf Herz und Nieren durchprüfen zu lassen. Denn schließlich sind das ja die Grünen, die beschäftigen sich seit 30 Jahren mit nichts anderem als Energieerzeugung, und das sind alles wahnsinnig brainige Techies die sich irre gut mit ihrem Kernthema auskennen nicht?

    Denkste. Die haben keine Fachleute, die Parteispitze besteht aus Geistes- oder gar keinen Wissenschaftlern, und das kommt alles so aus dem Bauch und wird unüberprüft gefordert. Verschiedene Äußerungen der Grünen Parteispitze aus 2017 haben da jeden Zweifel ausgeräumt. Zitate liefere ich gern auf Nachfrage.

    Da reicht es nicht als Kritik „Nö, geht nicht“ zu sagen

    Doch, wenn du mein Geld willst reicht das absolut. Ich muss dir überhaupt nicht begründen warum du es nicht kriegst.
    Wenn ich trotzdem ausführlich herleite dass das, wofür du mein Geld willst, Mumpitz ist, leiste ich mehr als ich müsste. Ich tu das auch nicht für dich, sondern für die interessierten Mitleser, um deren Meinung umzustimmen.

    Du bestreitest also keineswegs, dass bei der Übung Kosten enstehen, sondern schlägst lediglich vor diese dem Stromkunden aufzubürden wenn ich das richtig verstehe?

    Wo mache ich das?

    An der Stelle wo du schriebst „Wenn der Wertverlust mehr als kompensiert wird“.

    Der Strompreis schwankt bekanntlich an der Börse.

    Danke für die Bestätigung. Du möchtest es den Stromkunden aufbürden, auch wenn dir das mit deiner Börsen-Verwirrdenke nicht klar ist.

    Die 5-stellige GWh-Kapazität ist der Bedarf für jede denkbare „Energiewende“. Meine Argumentation ist, dass die Kosten dafür gigantisch ausfallen müssen und es daher keine „Energiewende“ geben kann.

    Das sind 10-99 TWh Speicher, richtig?

    Ich kann genauer sein: Mindestens 20.000 GWh.

    Übrigens übernimm dich mal nicht mit den Exponenzial-Präfixen. Die Zahlen sehen dadurch nur kleiner aus, sie sind es aber nicht. Es ist anschaulicher, alle Zahlen in den gleichen Größenordnungen darzustellen. Z.B.: Wir bräuchten 20.000 GWh, unserer derzeit größter Speicher hat aber nur 8 GWh. Da kann man sich was drunter vorstellen.

    Was meinst du wie groß die Gasspeicher in Deutschland insgesamt sind? War das unbezahlbar?

    Du hast mir hier keine rhetorischen Fragen zu stellen. Ich habe für 2 Speichertechnologien die Kosten dargestellt, obwohl ich das gar nicht müsste. Für andere, spekulative Technologien kann derzeit niemand die Kosten berechnen, weil dafür nicht genug Informationen vorliegen. Wenn du nun mit solchen spekulativen Technologien argumentieren willst, ist es deine Bringschuld die Kosten auf den Tisch zu legen, statt hier rhetorische Mätzchen aufzuführen. Sorum läuft das.

    Dazu habe ich noch ergänzend geschrieben, dass es Unsinn ist, so viel Speicher überhaupt in Batterieform extra für die Pufferung kurzfristiger Schwankungen im Stromnetz zu benutzen.

    Der Speicher müsste mindestens so groß sein, dass er den gesamten Stromverbrauch Deutschlands während der längsten wind- und sonnenarmen Witterungsperiode, die in unseren Breiten vorkommen kann, vollständig bedienen könnte. Gegenstimmen?

    Dafür reichen schon 100-200 GWh locker aus

    Nee da ist die 100-fache Menge angesagt.

    und warum sollte man dafür nicht versuchen einen Teil davon mit sowieso schon vorhandenen Speichern abzudecken wenn es so weit ist?

    Vorhandene Pumpspeicher sind 1/1000 des benötigten, andere gibt es nicht. Das ändert an der Größenordnung der Kostenbelastung genau wieviel?

    Nein, es ist ein Versuch mit Strohmann-Argumenten zu argumentieren.

    Nein. Nochmal: Ein Strohmann ist, der Gegenseite etwas in den Mund zu legen was diese nicht vertritt. Das tu nich nicht. Ich behaupte nicht, dass die Ökofraktion Pump- oder Batteriespeicher vorschlage. Vielmehr behaupte ich das genaue Gegenteil: Sie hat gar kein Konzept, sie ignoriert die Konsequenzen einfach, sie rechnet überhaupt nicht. Das tun nur wir hier.

    Einseitige Berechnungen kann jeder anstellen und damit Dinge behaupten, die sich daraus nicht schlussfolgern lassen.

    Aber was wenn die Gegenargumente gut sind?

    Meine eigenen Berechnungen aus dem Stromproduktionsverlauf 2016 in Deutschland.

    Vorführen

  107. @SH #101

    Aber ist ja ein beliebtes Argument. Irgendwas erscheint unnötig teuer und man rechnet nur zu gerne vor, was man mit dem Geld sonst alles tolles hätte anstellen können. Nur wäre dieses Geld niemals auch nur in die Nähe dieser Anwendungen gekommen. Oder glaubst du das ernsthaft?

    Das spielt keine Rolle. Auch privater Konsum ist erstrebenswerter als Windräder.

    Jemand, der einen Kia statt einen Porsche kauft, wird die Differenz nicht freiwillig dafür hergeben gutes zu tun.

    Er tut sich selbst was Gutes. Er erhöht seine Lebensfreude, und das ist das Ziel allen Wirtschaftens.

    PS Vorposting ging an @SH #98, irgendwie hab ich Probleme mit meinen Attributions.

  108. @Herp

    Ich hatte Ihnen doch bereits vorgerechnet, selbst wenn wir 50% EE-Strom erreichen haben wir noch ca. 75% am Endenergiegieverbrauch, die konventionell erzeugt werden. Da Strom nur 1/5 am Energieverbrauch ausmacht. Selbst wenn Sie allen Strom aus EE herstellen, sind Sie noch bei 65% Endenergie, die konventionell erzeugt werden. Also 2/3.

    Die Energiewende kann mit EE also nicht gelingen, nicht in Deutschland.

    Und klar wandert die Industrie ab. Werften, Automobilherstelller, etc.. Demnächst die Stahlwerke.

    Und klar können immer weniger Stromkunden den Strompreis zahlen, der zweimal so hoch wie in Frankreich und dreimal so hoch wie in den USA ist! 3330.000 Haushalte sind bereits ohne Strom! Und 6,6 Mio Sperrandrohungen in 2017!

    Die Energiewende, wie sie jetzt läuft, mit einem vollen Backup, vor allem aus Kohle im Hintergrund, das weiter läuft, spart nicht mal CO2 ein.

    Also Herr Herp, jetzt mal Butter bei die Fische, warum wollen Sie also solch eine Energiewende haben?

  109. Ach so, gestern haben die Klimaschützer mal wieder propagiert man müsse weg vom Fleischkonsum, da dieser das mehrfache an Land zur Ernährung der Menschheit verbraucht, als wenn man sich vegan ernährt. Gleichzeitig argumentieren aber dieselben Leute man müsse die EE großflächig ausbauen, die ein Mehrfaches an Land zur Energieversorgung verbrauchen, als die Konventionellen, wegen der geringen Energiedichte der EE. Dieser Widerspruch fällt de Leuten offensichtlich nicht mal auf, oder Flächenverbrauch ist gut für EE und schlecht bei der Viehzucht.

  110. PS

    Ach so, diese Leute fordern auch einen minimalistischen Lebensstil und Nachhaltigkeit. Wo bitte sind Windwälder und Solarlandschaften und Maislandschaften minimalistisch und nachhaltig? Bei dem Landverbrauch, Betonverbrauch, Verbund-Kunstoffverbrauch, Edelmetallverbrauch, etc.. Zumal die Rohstoffe dafür aus den Entwicklungsländern kommen.

  111. #98

    Natürlich ist es Bringschuld der Kritiker. Diejenigen, die sich das ausgedacht haben, haben bereits gerechnet.

    Hatte mich eh schon immer interessiert was bei der Berechnung herausgekommen ist:
    Wie viele Windräder brauch wir, wenn Strom zu 100% aus erneuerbaren erzeugt wird?

  112. #98

    Natürlich ist es Bringschuld der Kritiker. Diejenigen, die sich das ausgedacht haben, haben bereits gerechnet.

    Und noch eine Zahl wäre interessant. Nachdem der Strompreis ja durch das EEG festgelegt und unabhängig vom Preis an der Börse ist: Wie viel kostet dann bei 100% Strom aus Erneuerbaren 1kWh?

  113. Und nochmal, weil es so schön ist:

    @anorak2:

    Danke für die Bestätigung. Du möchtest es den Stromkunden aufbürden, auch wenn dir das mit deiner Börsen-Verwirrdenke nicht klar ist.

    Ah ja, du meinst also der Strompreis ist im Mittel niedriger, wenn man die Stromproduktion nicht glättet? Wow, wozu dann also überhaupt Speicher bauen?

    ch kann genauer sein: Mindestens 20.000 GWh.

    Übrigens übernimm dich mal nicht mit den Exponenzial-Präfixen. Die Zahlen sehen dadurch nur kleiner aus, sie sind es aber nicht. Es ist anschaulicher, alle Zahlen in den gleichen Größenordnungen darzustellen. Z.B.: Wir bräuchten 20.000 GWh, unserer derzeit größter Speicher hat aber nur 8 GWh. Da kann man sich was drunter vorstellen.

    Der größte Speicher hat insgesamt 214000 GWh um in deiner Größenordnung zu bleiben. So lange du nicht kapierst, dass die Forderung nach einem bzw. die Argumentation gegen einen riesigen Batterie- oder Pumpspeicher ein Strohmann ist, wird das nichts. Fühle dich toll dabei, dass du vermeintlich irgendwelche Meinungen umbiegst, aber es ist ein leerer „Sieg“.

    Wenn du nun mit solchen spekulativen Technologien argumentieren willst, ist es deine Bringschuld die Kosten auf den Tisch zu legen, statt hier rhetorische Mätzchen aufzuführen. Sorum läuft das.

    Das muss ich nicht, denn das haben schon andere getan. Auch der Herr im Video ganz oben. Er hat es nur nicht zu Ende gedacht und gleich als zu teuer abgewiegelt, da mit nicht mehr aktuellen Zahlen gerechnet und der vermutlichen Annahme, dass der gesamte Strom bei 100% EE-Strom aus so einem Speicher kommen würde, wenn es in der Realität nur etwa 15% sind, Wenn derart gespeicherter Strom auf Grund der Verluste 3x mal so viel kostet wie regulärer EE-Strom, dann hat man folgende Gleichung vor sich:
    X * 85% + X * 3 * 15% = Y oder
    Y = X * 130%

    Der Strompreis erhöht sich dadurch also um 30%. Und deshalb ist natürlich auch der Preistrend bei den Strompreisen aus Solar und Wind entscheidend für die Speicherung.

    Der Speicher müsste mindestens so groß sein, dass er den gesamten Stromverbrauch Deutschlands während der längsten wind- und sonnenarmen Witterungsperiode, die in unseren Breiten vorkommen kann, vollständig bedienen könnte. Gegenstimmen?

    Das ist nur halb richtig. Die Umwandler, die aus dem Speicher Strom erzeugen müssen mindestens die Leistung haben um ganz Deutschland im Falle einer „Dunkelflaute“ versorgen zu können. Der dahinter liegende Speicher kann beliebig groß werden, wenn man von Speicherung in Gasform ausgeht. Wie schon geschrieben sind es derzeit bereits 214000 GWh.

    Auf Grund der hohen Verluste ist für kurzfristige Speicherung die Nutzung von Batterien und PSKs günstiger.

    Nein. Nochmal: Ein Strohmann ist, der Gegenseite etwas in den Mund zu legen was diese nicht vertritt. Das tu nich nicht. Ich behaupte nicht, dass die Ökofraktion Pump- oder Batteriespeicher vorschlage. Vielmehr behaupte ich das genaue Gegenteil: Sie hat gar kein Konzept, sie ignoriert die Konsequenzen einfach, sie rechnet überhaupt nicht. Das tun nur wir hier.

    Du weißt nicht was ein Strohmann ist? Die tatsächliche Position deiner Gegenseite ist eine Kombination aus mehreren Speichertechniken. Deine (und die von Herrn Sinn übrigens auch) fingierte Position ist, dass es mit Batterien und PSKs nicht klappt. Ja wunderbar, behauptet ja auch niemand. Deshalb Strohmann.

    Aber was wenn die Gegenargumente gut sind?

    Sind sie nicht. Du beharrst weiterhin darauf, dass man alles am besten mit Zahlen von vor 5 Jahren rechnen sollte, keinerlei Trends berücksichtigen sollte und ignorierst, dass P2G-Anlagen bereits existieren und deren Wirkungsgrade bekannt sind. Was für tolle Gegenargumente.

    [eigene Berechnungen] Vorführen

    Gerne, ich bin motivierter denn je dieses Tool online zu stellen.

    Er tut sich selbst was Gutes. Er erhöht seine Lebensfreude, und das ist das Ziel allen Wirtschaftens.

    Es tut uns allen gut auf eine nachhaltige Energiewirtschaft umzustellen. Ich weiß, der Skeptiker glaubt nicht, dass das Verbrennen fossiler Rohstoffe irgendwie schädlich sein könnte. Da setzt die Skepsis seltsamerweise aus 😉

    @Michael Krüger:

    Ich hatte Ihnen doch bereits vorgerechnet, selbst wenn wir 50% EE-Strom erreichen haben wir noch ca. 75% am Endenergiegieverbrauch, die konventionell erzeugt werden. Da Strom nur 1/5 am Energieverbrauch ausmacht. Selbst wenn Sie allen Strom aus EE herstellen, sind Sie noch bei 65% Endenergie, die konventionell erzeugt werden. Also 2/3.

    Dir ist nicht klar, dass der Endenergieverbrauch durch die Umstellung von Heizungen und des Verkehrs auf Strom, so fern dieser nicht wieder aus fossilen Quellen stammt, drastisch sinkt, oder?

    Und klar können immer weniger Stromkunden den Strompreis zahlen, der zweimal so hoch wie in Frankreich und dreimal so hoch wie in den USA ist! 3330.000 Haushalte sind bereits ohne Strom! Und 6,6 Mio Sperrandrohungen in 2017!

    Ich bitte dich mal nachzuschlagen wie viele Stromkunden es in anderen Ländern (mit wesentlich niedrigeren Preisen) trifft. Aber bitte sei nicht überrascht, ob der hohen Zahlen.

    Die Energiewende, wie sie jetzt läuft, mit einem vollen Backup, vor allem aus Kohle im Hintergrund, das weiter läuft, spart nicht mal CO2 ein.

    Wenn weniger Kohle verfeuert wird, dann spart das natürlich CO2 Emissionen ein. Da hat nun am Anfang eben der Kernenergieausstieg dazwischengegrätscht. Überraschenderweise sind die CO2 Emissionen nicht gestiegen, obwohl hier eine an sich CO2 arme Technik verschwindet. Wie kann das wohl sein?

    Also Herr Herp, jetzt mal Butter bei die Fische, warum wollen Sie also solch eine Energiewende haben?

    Fragt er nach knapp über 10 Jahren, die maximal einen bescheidene Anfang darstellen. Das Baby kann gerade mal so laufen und du fragst warum man es trotzdem weiter großziehen möchte bis man sich intelligent mit ihm unterhalten kann?

    Ach so, gestern haben die Klimaschützer mal wieder propagiert man müsse weg vom Fleischkonsum, da dieser das mehrfache an Land zur Ernährung der Menschheit verbraucht, als wenn man sich vegan ernährt. Gleichzeitig argumentieren aber dieselben Leute man müsse die EE großflächig ausbauen, die ein Mehrfaches an Land zur Energieversorgung verbrauchen, als die Konventionellen, wegen der geringen Energiedichte der EE. Dieser Widerspruch fällt de Leuten offensichtlich nicht mal auf, oder Flächenverbrauch ist gut für EE und schlecht bei der Viehzucht.

    Wie viel Fläche benötigt denn Fleischkonsum im Vergleich zu einem 100% EE-Strom Ausbau? Schon mal ausgerechnet oder ist das nur wieder so ein Bauchgefühl? Jedenfalls könnten PV-Anlagen auf Dächern und sowieso schon versiegelten Flächen gebaut werden. Windanlagen benötigen auch recht wenig Platz, denn die Flächen darunter sind ja nicht plötzlich Sperrgebiet. Nur mal so als Nebenfrage, was glaubst du wie viele zusätzliche Windräder überhaupt noch errichtet werden müssten? Von wie vielen GW on- und offshore reden wir hier?

  114. @krumeg #108

    Wie viele Windräder brauch wir, wenn Strom zu 100% aus erneuerbaren erzeugt wird?

    Etwa die 9-fache Zahl der derzeit installierten, unterstellt es gäbe entsprechende Speicher. Das wären sowas an die 270.000 Stück.

    https://1-stromvergleich.com/strom-report/windenergie/

  115. @ Sebastian Herp 6. Januar 2018 21:36

    Ah ja, d.h. du hast auch anfangs gegen Flachbildschirme argumentiert, gegen SSDs in Computern, gegen alles was anfangs teuer und absehbar günstiger wird. Ist es das, was du meinst?

    Nein. Aber ich habe mir so lange weder Flachbildschirm noch SSD geleistet, so lange sie teuer waren. Wenn etwas teuer ist, dann heißt es weder, dass es sinnvoll ist, noch dass es billiger wird. Ich hätte mich allerdings gegen dieses und anderes ausgesprochen, wenn ich für die Subventionierung zur Kasse gebeten werde oder wenn meine Verbrauchsgüter politisch verteuert würden, um jene Produkte zu fördern.

    Ich erwarte, dass sich große Autokonzerne nicht verrechnen, wenn sie behaupten, dass ihr auf der MEB Plattform gebauter Golf-Pendant preislich auf dem Niveau eines Golf Diesel sein wird. Und dann wären da noch die zig Modelle, die in den 3 Jahren dazwischen herauskommen. Ich teile deinen Pessimismus nicht

    Auch viele Konzerne können sich verrechnen, vor allem, wenn sie politische Produkte vermarkten. Ein Golf-Diesel war mir bislang auch immer zu teuer. Ich habe mir einen Jahreswagen in vergleichbarer Klasse für 12 000 € gekauft. Ein Vergleichbarer Golf-Diesel wäre über 5000 € teurer gewesen.

    Es gibt heute einige eher wenige Fälle, wo die Einspeisevergütung höher ist als die rund 30 ct/kWh. Aber die Anlagen sind meist eher klein. Große Einspeisemengen mit satten Gewinnen lassen sich nur begrenzt manipulieren. Ich kann mir aber vorstellen, dass das so auch mancherorts gemacht wird.

    Ah ja, du meinst also da gäbe es haufenweise Leute, die aus der Leitung bezogenen Strom wieder einspeisen?

    Ist für dich ‚eher wenige Fälle‘ gleichbedeutend mit ‚haufenweise‘? Dann sprechen wir eine andere Sprache.

    Wenn eine Einspeisegarantie zu > 40 ct noch garantiert ist. Z.B. für eine Installation aus 2009 — aber die Module sind kaputt gegangen, dann werden diese mit billigen Neumodulen ersetzt und die alte Förderung wird dann mitgenommen.

    Da sieht man mal wie weit wir gekommen sind, oder? Heute sind es unter 5 ct/kWh, Tendenz weiter stark fallend.

    Was soll denn derartige Desinformation? Ich habe nachgeschlagen

    Ab 01.01.2018
    12,20 Dachanlagen bis 10 kWp (Ct/kWh)
    8,44 Anlagen auf Nichtwohngebäuden im Außenbereich, Dachanlagen und Anlagen auf Freiflächen bis 100 kWp (Ct/kWh)

    Desweiteren sind man die etwas verquere Logik hinter deinem Argument. Wenn ich meine Module außerplanmäßig ersetzen muss, dann entstehen mir zusätzliche Kosten, kein weiterer Gewinn, weil ich plötzlich preiswertere Module einsetze.

    Es wurden die Garantien für eine Anlage zum Bau vor 2009 gegeben, die selbstredend diese Anlage betrifft. Wenn das Risiko, dass diese kaputt geht, von der Gesellschaft zu tragen wäre und nicht mehr Gegenstand des Investors ist, dann halte ich das nicht für verquere Logik, sondern für eine Selbstverständlichkeit.

    Du glaubst dass es stark schwankende Stunden- oder Minutenpreise geben wird? Das setzt recht komplexe Abrechnungssysteme vorraus. Und auch die gibt es nicht zum Nulltarif

    Ja, das glaube ich. Die Schwankungen an der Börse sind teils extrem. Das kann man direkt oder indirekt dem Kunden weitergeben, damit dort eine Steuerung nach eingestellten Parametern entscheiden kann was sinnvoll ist. Ich bin überzeugt, dass einige sich das schwer überlegen werden, denn die kaufen auch Schnäppchen in überfüllten Läden oder fahren extra zu einer billigeren Tankstelle. Andere mögen zu bequem sein um ihre Waschmaschine dann laufen zu lassen, wenn Strom billig ist, etc … die zahlen dann halt mehr für diese Bequemlichkeit.

    Nur falls du das mit dem Schwankungen nicht glaubst, hat dein Stromanbieter einen HT/NT Tarif? Bei uns sind das 29 Cent in der HT Zeit und 21,3 Cent in der NT Zeit. Der reguläre Preis liegt bei 26,2 Cent. Die HT-Zeit ist zwischen 6 und 22 Uhr werktags. Nun könnte man ein paar Lasten sicherlich auf die Nacht bzw. das Wochenende legen. Sagen wir mal das geht mit 1000 kWh, der 3000 kWh Stromverbrauch im Jahr. 2000 kWh sollten dann also per Akku aus der NT in die HT Zeit transferiert werden und das Ergebnis unter 26,2 Cent liegen damit sich das lohnt.

    Ich habe sehr wenige Verbraucher, die dieses Preismodell nutzen könnten. ich schätze unter 10%. Ein Blick in die Tarifstruktur eines Anbieters, z.B.
    mainova zeigt eine deutliche Abweichungen. Es ist zu vermuten, dass du Nettopreise ohne MwSt hier nennst. Warum tust du das?

    Beim Tarif Mainova Strom Kombi ist die Brutto-Differenz 4,49 ct/kWh. Im Jahr gibt es einen höheren Grundpreis von 21,91 €. Erst bei 488 kWh über den Nachtbezug haben wir den Break-Even. Dafür mache ich keine Experimente, denn den werde ich nicht erreichen.

    Rechnung:
    3000 * 26,2 Cent -- 1000 * 21,3 Cent = 573 € sind zu schlagen.
    2000 * 21,3 Cent = 426 € kostet der Strom aus der NT Zeit.

    Die Rechnung entbehrt so der Grundlage, weil offensichtlich die Mehrwertsteuer fehlt und der höhere Grundpreis nicht gerechnet wird.

    Der Aufpreis einer kWh aus der Batterie darf also nur 147/2000 = 7,35 Cent kosten.
    Mit einer 3000 Zyklenbatterie dürfte der kWh-Preis dieser Batterie inklusive entsprechender Ladeelektronik und Wechselrichter also nicht über 220,5 € liegen.

    Ich kann diese Rechnung auch nicht nachvollziehen. Einen kWh-Preis nicht über 220,5 € ist absurd.
    Nur zur Klarstellung: Es geht hier um Zusatzkosten zur Speicherung, nicht um vollständige Herstellkosten.

    Wenn ich die optimistischen 3000 Zyklen rechne und ein Angebot dazu sehe:

    1.428,- € für 2,48 kWh rechne, selbst unter der Annahme, dass es sich um die vollständige Ladung / Entladung handelt, bei einem minimalen Verbrauchskosten von 19 ct/kWh, bzw. 17 ct/kWh bei einer größeren Anlage. Darin ist weder Arbeit, Ladeverluste, Risken zum Schaden, Kapitalkosten, Betriebs- und Abrechnungskosten oder Steuer mitkalkuliert. Das sind dann spezialisierte Geräte genau für diesen Zweck. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man deren Kosten in absehbarer Zeit mehr als halbieren könnte. Aber auch dann wäre bei der den Zusatzkosten und Risken noch kein geschäft zu machen. Und die Autobatterien dürften eher wesentlich teurer sein, weil die ganz andere Anforderungen haben.

    Mit einer Tesla Powerwall liegt man momentan mit 521 € pro kWh für eine einzige noch weit darüber, allerdings kann man an Hand der Ersatzteilpreise diverser Elektroauto-Hersteller sehen, dass dort unter 200 € pro kWh anfallen. Diese Reise geht also dort hin, dass es sich sogar schon mit einem solchen HT/NT Tarif lohnen könnte den Strom nachts zu speichern und tagsüber zu nutzen.

    Die Kosten für Ersatzteile sind doch keine seriöse Rechnung. Und selbst wenn die VOLLKOSTEN für die Speicherkapazität einer kWh bei 200 € lägen, was für mich noch immer extremes Wunschdenken ist, wären die Mehrkosten je kWh noch immer 7,6 ct. Bei der festgestellten Preisdifferenz von 4,6 ct wäre auch das noch ein fettes Verlustgeschäft.

    Intelligente Ladesysteme könnten dann so funktionieren. Lade (bzw. wasche etc.) nur, wenn der aktuelle Preis unter einem zu bestimmenden Grenzwert liegt. Nur wird damit zum einen nicht klar, ob der Grenzwert überhaupt unterschritten wird, und dann wird eben gar nicht geladen und die Fahrt zur Arbeit fällt aus und die Wäsche bleibt schmutzig.

    Sorry, aber das ist wieder diese pessimistische Weltsicht. Als ob es keine Regelung gäbe, die das verhindern oder der Strompreis absolut unverhersehbar sei.

    Richtig ist, dass an der Börse heute mit Erwartungen von Angebot und Nachfrage heute im Stundentakt Prognosen eingeführt werden. Wenn ich allerdings diese zur Grundlage nehme, ob ich selbst entscheiden müsste, zu welcher Stunde meine Waschmaschine angehen sollte, dann traue ich das mir zwar zu, aber eine ständige Recherche nach aktuellen Preisen ist mir definitiv zu viel. Programmsteuerungen müssten schon sehr intelligent und für schichtere Gemüter bedienbar sein, dass hier funktionierende Systeme entstehen könnten.

    Im Übrigen habe ich unterstellt, dass die heutige Stundentaktung der Börsenpreise eher antiquiert ist. Denn sowohl Produktion als auch Nachfrage ändern sich sekündlich. Eine Steuerung des Verbrauches über den Preis erfordert eine sehr intelligente (aufwendige) Infrastruktur und Standards. Ene Transparenz zur Steuerungsentscheidung und die Kontrolle der Abrechnung ist dann nicht mehr möglich.

    Oder aber, es funktioniert: Viele warten spekulierend auf eine fallende Preiskurve, und der Verbrauch passt sich tatsächlich an den Preis an. Dann sinkt der Preis aber nicht so stark und man kann Strom nur nutzen, wenn man auch bereit ist, einen höheren Preis zu zahlen: Stromnutzung ein Privileg der Reichen.

    Und da wieder diese merkwürdige Logik.

    Logik ist entweder korrekt oder falsch. Hier ist ein Szenario gezeigt, wie es eben nicht geht. Es wäre das Szenario einer dezentralen Stunden oder Minutensteuerung über das Preissignal. Wo ist der Fehler?

    Was ist denn dann das heutige System? 24/7 den identsichen Strompreis zu bezahlen bedeutet, dass man je nach dem wann man ihn nutzt draufzahlt oder eben eigentlich viel zu wenig zahlt.

    Nur unter der Maßgabe stark schwankender Preise. Diese waren in der Vergangenheit tatsächlich stark zyklisch schwankend. Heute ist alles anders. In der Flaute gibt es nachts gar keinen EE-Strom. Warum sollte der dann nachts billiger sein? Oder bei gutem Wind und Sonne gibt es auch mittags an Pfingsten negative Strompreise. Die Erwartung und Planung geht mit EE nur sehr kurzräumig.

    Im Mittel kommt der normale Strompreis raus, wenn du gar nichts tust. Wenn du dich entscheidest deinen Strombezug aus dem Netz zu verlagern, dann sparst du. Alle sparen dadurch, da die Produktion stärker mit der Erzeugung übereinstimmt.

    Ich habe vorgerechnet, dass der Aufwand für eine sehr aufwendige Steuerung immens ist. Diese Kosten müssten sich erst amortisieren. Mit Batterien ist das auf absehbare Zeit nicht möglich.

    Es handelt sich hier um Centbeträge hin oder her. Es macht keinen Sinn dafür ein eigenes Abrechnungssystem zu betreiben. Es wird ja auch heute nicht jeden Tag eine Rechnung für deinen Verbrauch gestellt. Nein, du bezahlst einen festen Betrag und am Ende (wenn feststeht wie viel du im Jahr verbraucht hast) zahlst du nach oder bekommst etwas zurück bzw. zahlst dann weniger.

    Wie sollte dieses System denn praktisch aussehen, wenn es tatsächlich auch funktionieren soll und die Kosten amortisieren soll? Immerhin schreibst du jetzt, dass es eben doch nicht über Preisanreize zur Steuerung gehen soll. Wie denn?

    Damit der Kunde sieht, dass seine Haussteuerung das tatsächlich korrekt macht, muss der Betreiber lediglich ein Preissignal zur Verfügung stellen und das System danach und den eingestellten Regeln handeln. Zusammen mit dem gemessenen Stromverbrauch kann man ziemlich genau sagen was wann und wo wie viel gekostet und eingespart hat. Im Grunde reichen dazu schon so simple Geräte wie die Smartmeter, die demnächst auf uns zukommen.

    Damit widersprichst du dem vorher gesagten vollständig. Wenn du eine feste Zeitsteuerung nach Tariffierung HT/NT meinst, dann passt das gut für Grundlast-Kraftwerke, aber nicht für EE Flatterstrom.

    Gerne nochmal: du zahlst bereits heute einen Durchschnittspreis bei dem die hohen Börsenpreise mit den niedrigen Preisen kompensiert werden. HT/NT Tarife sind eine Variante der Richtung in die es gehen muss damit Leute ihren Heim- oder Autospeicher für so etwas bereitstellen. Empfindest du diese Tarife auch irgendwie als preissteigernd?

    Meine Empfindungen sind irrelevant. Ich habe vorgerechnet, dass der Mehraufwand zur Steuerung sowohl zu steigenden Kosten, als auch zu geringerem Komfort und Transparenz führt.

    Warum sollte es für den Verbraucher teurer werden, wenn weniger Regelleistung von den Netzbetreibern selbst zur Verfügung gestellt werden muss? Und wir reden hier ja nicht über Schwankungen zwischen 0 € und 100 €, sondern um kleine Centbeträge. Ich weiß nicht, wann du dir das letzte Mal den Verlauf der Börsenstrompreise angeschaut hast, aber der schwankt im Tagesverlauf um kaum mehr als 3-4 Cent.

    Eben. Die Börsenpreise schwanken noch nicht so stark, dass sich so etwas überhaupt rechnet.

    Wenn du nun aber sowieso schon ein Elektroauto hast dessen Akku das Auto bei weitem überleben wird, dann kann man schon mal darüber nachdenken, ob man da nicht ein paar zig Euro im Monat „verdient“.

    Jetzt sprichst du von der Legende, dass sich die Nutzung von alten Akkus lohnen würde?

    Vermutlich sind das die gleichen Menschen, die wegen 5-10 € beim Mobilfunkvertrag oder Internetanbieter zögern das bessere Angebot zu nutzen oder eben wegen 2 € Ersparnis lieber zu der 5 km entfernten Tankstelle fahren, obwohl dort die Autos sich schon auf die Straße hinaus stauen (ich sehe das öfter auf meinem Arbeitsweg).

    Das ist seltsam … wann fährst du zur Arbeit? Morgens sind die Spritpreise deutlich teurer als abends. Wer kostenbewusst tanken will, der tankt grundsätzlich nie morgens. Morgens tanken nur die, die eben nicht geplant haben oder denen die Preise egal sind.

    Aber ein falsches Konzept, was nie funktionieren kann dadurch zu erklären, dass es Mängel bei der Umsetzung gibt, ist ziemlich daneben

    Das Konzept ist nicht falsch und es funktioniert. Die Preise sinken massiv und schon recht bald geht es auch ohne Subvention. PV auf dem Dach des Eigenheims ist ja schon seit Jahren subventionsfrei möglich.

    1. Woran machst du das funktionierende Konzept fest, wenn die Allgemeinheit für die Kosten aufkommt, aber keine Emissionen gespart werden?

    2. Ich wüsste von keiner PV-Installation, die ohne Subventionierung läuft. Wenn es das rechnerisch gäbe, aber die Leute dennoch die Subventionen mitnehmen: Um so schlimmer für die falschen Anreize.

    Der Mangel war eine offensichtlich zu hohe Vergütung anzusetzen. Du hast es ja erwähnt, noch 2009 um die 40 Cent pro kWh. Heute sind wir bei 12,6 Cent für Dachanlagen und bei Ausschreibungen sind wir bei unter 5 Cent angekommen. Man hätte es günstiger hinbekommen, wenn man langsamer gemacht hätte. Das ist aus meiner Sicht der Mangel. Statt 7 GW Zubau in den Jahren 2010, 2011 und 2012 hätte man das auf gesündere 2-3 GW beschränken sollen.

    Das du das in der Vergangenheit als Fehler erkennst, ist ja schon mal ein Schritt. Aber sie Korrekturvorschläge bezüglich der Ausschreibungen sind noch immer unzureichend. Warum bekommen die Besitzer von Dachanlagen noch immer über 12 ct für eine kWh. wenn diese an der Börse rund 3 ct wert ist? Und auch de ausgeschriebenen 5 ct Abnahmegarantie auch zu Zeiten, wenn kein Strom gebraucht wird sind deutlich zu viel.

  116. @SH #110

    Ah ja, du meinst also der Strompreis ist im Mittel niedriger, wenn man die Stromproduktion nicht glättet?

    Wie bitte? Ich meine dass Speicher Kosten verursachen, die die Volkswirtschaft belasten würden. Und dass diese sich nicht durch Rhetorik in Luft auflösen. In der von dir geäußerten Vorstellung würden sie bei den Autobesitzern anfallen, und über das Preisbildungssystem auf die Stromverbraucher abgewälzt. Nicht dass ich das Szenario für wahrscheinlich halte, aber das wäre die Konsequenz deiner Vorschläge.

    Wow, wozu dann also überhaupt Speicher bauen?

    Ohne Speicher keine Energiewende auf Basis von Wind und Solar.

    Der größte Speicher hat insgesamt 214000 GWh um in deiner Größenordnung zu bleiben.

    Welcher Speicher? Ich weiß wirklich nicht wovon du hier redest.

    Wenn du nun mit solchen spekulativen Technologien argumentieren willst, ist es deine Bringschuld die Kosten auf den Tisch zu legen, statt hier rhetorische Mätzchen aufzuführen. Sorum läuft das.

    Das muss ich nicht, denn das haben schon andere getan.

    Quelle?

    und der vermutlichen Annahme, dass der gesamte Strom bei 100% EE-Strom aus so einem Speicher kommen würde, wenn es in der Realität nur etwa 15% sind,

    Wenn der Wind nicht weht und die Sonne nicht scheint, müsste der Strom für diese Zeit zu 100% aus einem Speicher kommen. Die einzige Variable ist, wie lang so ein Zeitraum andauern kann.

    Wenn derart gespeicherter Strom auf Grund der Verluste 3x mal so viel kostet wie regulärer EE-Strom,

    Ich rechne nicht pro kWh, sondern absolute Investitionskosten. Die Umlage pro Strommenge ist ein Sekundäreffekt, den ich nicht weiter betrachte. Wenn ich schon weiß dass die Absolutsumme astronomisch ist, muss ich an der Stelle doch gar nicht weiterrechnen.

    Der Speicher müsste mindestens so groß sein, dass er den gesamten Stromverbrauch Deutschlands während der längsten wind- und sonnenarmen Witterungsperiode, die in unseren Breiten vorkommen kann, vollständig bedienen könnte. Gegenstimmen?

    Das ist nur halb richtig. Die Umwandler, die aus dem Speicher Strom erzeugen müssen mindestens die Leistung haben um ganz Deutschland im Falle einer „Dunkelflaute“ versorgen zu können.

    Ja es gibt zwei Flaschenhälse: Leistung und Kapazität. Ich betrachte die Kapazität, weil ich sie für den engeren Flaschenhals halte. Sollte ich mit der Annahme falsch liegen, habe ich höchstens „zu günstig“ gerechnet. Dass dieser Flaschenhalt auch besteht, ist trotzdem Fakt.

    Der dahinter liegende Speicher kann beliebig groß werden, wenn man von Speicherung in Gasform ausgeht. Wie schon geschrieben sind es derzeit bereits 214000 GWh.

    Ah jetzt ja. Du etikettierst irgendwelche Gastanks als „Stromspeicher“ um, und tust ganz einfach so als kosteten die einfach garnix, weil sie „ehda“ sind. Jetzt kapier ich erst was du da für einen Blödsinn raushaust, gleiche Quatschdenke wie bei deinen Autoakkus. Meine Fresse.

    Du weißt nicht was ein Strohmann ist? Die tatsächliche Position deiner Gegenseite ist eine Kombination aus mehreren Speichertechniken.

    Das ist nichtssagendes Blabla. Ein konkretes Konzept ist mir dafür nicht bekannt.

    Deine (und die von Herrn Sinn übrigens auch) fingierte Position ist, dass es mit Batterien und PSKs nicht klappt.

    Da mir kein konkretes Konzept -- insbesondere keine Gesamtkostennkalkulation -- bekannt ist, setze ich in die Unbekannte einfach mir bekannte Technologien ein. Ich behaupte zu keinem Zeitpunkt, dass Ökos das wollen.

    Es tut uns allen gut auf eine nachhaltige Energiewirtschaft umzustellen.

    Das bestreite ich. Im günstigsten Fall, wenn alles klappt, haben wir hinterher das Gleiche wie heute, nämlich eine funktionierende Stromversorgung. Es gibt keine Verbesserung der Lebensqualität, des Wohlstands, oder des allgemeinen Glücks. Vielmehr eine Verschlechterung, denn der Aufwand bedeutet kollektiven Verzicht.

  117. Korrektur eines Tippfehlers. E müsste heißen anstelle

    Und selbst wenn die VOLLKOSTEN für die Speicherkapazität einer kWh bei 200 € lägen, was für mich noch immer extremes Wunschdenken ist, wären die Mehrkosten je kWh noch immer 7,6 ct.

    Richtig:

    Und selbst wenn die VOLLKOSTEN für die Speicherkapazität einer kWh bei 200 € lägen, was für mich noch immer extremes Wunschdenken ist, wären die Mehrkosten je kWh noch immer 6,7 ct.

    Macht aber keinen inhaltlichen Unterschied.

    Und noch eine Fortsetzung:

    Die Volkswirtschaft und damit der Bürger zahlt Milliarden für diese Entscheidungen [Ausstieg aus der Kernenergie], getrieben von Panikmachern und irrationalen Ängsten.

    Du meinst die Kosten für die Entsorgung, die nun mehr oder weniger uns auferlegt wurden?

    Im Wesentlichen ist das hier nicht gemeint, sondern die politische Stilllegung der Kraftwerke vor ihrem technischen Ende. Diese Sonderabschreibung ist Vernichtung volkswirtschaftlichen Vermögens.

    Das zeigt ziemlich eindeutig, dass wir für den Atomstrom offensichtlich zu wenig bezahlt haben.

    Nein. Es zeigt nur, das die Preistreiberei der Kernkraftgegner die Steuerzahler sehr viel kostet.

    Aktuelle Kernkraftwerke kommen auf geradezu irre Stromgestehungskosten.

    Was meinst du damit? Den Neubau in England? Der ist m.E. zwar auch teurer als erforderlich. Denn die Kohle und Gas liefert günstigere Grundlast. Aber verglichen mit den EE, die gar keine Grundlast versorgen können, noch immer passabel.

    Ich frage mich angesichts dessen, ob Frankreich bei den Reaktoren, die überholt werden müssen, dann nicht doch eine Abschaltung erwägen wird, weil das sonst viel zu teuer wäre weiter zu betreiben.

    Die Franzosen haben wesentlich niedriger Energiekosten als wir. Und sie haben den Kohleausstieg beschlossen. Sie sind darum gezwungen, entweder zu Warten oder neu zu bauen.

    Weiter unten hast du nochmal was zu Smartgrids geschrieben. Deine Herangehensweise ist viel zu kompliziert. Da muss man sich schon fragen, wie das heutige Stromnetz mit komplett zufälligen Verbrauchern funktioniert

    Früher passte sich die Produktion dem Bedarf an. Das war nicht sehr schwierig. Aber durch den Flatterstrom nach Wetter geht das eben zunehmend schlechter.

    Mit einer Batterie im Hintergrund kannst du deinen Verbrauch komplett vom Bezugszeitpunkt entkoppeln.

    Diese Idee wurde schon nach allen Seiten überprüft. Nicht nur im Tagesverlauf, sondern über Wochen und das Jahr. Alle Lösungen lagen mit den Kosten um mindestens den Faktor 10 als zu teuer, oft aber gar nicht durchführbar.

    Nur eine solche Steuerung macht Sinn und dann geht es eben nur noch darum wann diese Batterie lädt und zu späteren Zeitpunkten wann diese Batterie evtl. auch wieder ins Netz einspeist.

    Bei den Kosten macht es gar keinen Sinn.

  118. @SH #110

    Dir ist nicht klar, dass der Endenergieverbrauch durch die Umstellung von Heizungen und des Verkehrs auf Strom, so fern dieser nicht wieder aus fossilen Quellen stammt, drastisch sinkt, oder?

    Ugh. Wenn du Heizung und Verkehr auf Strom umstellen willst, sind meine vorigen Rechnungen alle Makulatur. Das wäre mindestens eine Verdreifachung des Stromverbrauchs, d.h. Verdreifachung der Speicherkapazität und -kosten. Also in der Gegend von 6 Billionen EUR für Speicher, und (bezogen auf #111) etwa 750.000 Windräder.

  119. Das ist schon super hier, ich sollte wieder zum passiven Leser werden, die Kommentare zu beantworten scheint mir eine große Zeitsenke zu sein.

    Also ein letztes Mal:
    @anorak2:

    Etwa die 9-fache Zahl der derzeit installierten, unterstellt es gäbe entsprechende Speicher. Das wären sowas an die 270.000 Stück.

    5-fach wäre richtig, es werden am Ende nicht 100% Windkraft sein.

    @Martin Landvoigt:

    Was soll denn derartige Desinformation? [Preise für neue PV Anlagen]

    Das sind Preise für kleine Anlagen, die du da nennst. Zumindest bei Dachanlagen wird kaum mehr eingespeist, weil der Eigenverbrauch wesentlich günstiger ist. Deshalb lohnen sich dort auch teilweise schon Batterien.

    Die MW Projekte (machen etwa die Hälfte des jährlichen Zubaus aus) findest du hier:
    https://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/ElektrizitaetundGas/Unternehmen_Institutionen/Ausschreibungen/Solaranlagen/BeendeteAusschreibungen/Ausschreibungen2017/Ausschreibungen2017_node.html

    Nach 6,58 Cent im Februar, waren es im Juni bereits nur noch 5,66 Cent und im Oktober 2017 nur 4,91 Cent pro kWh.

    Es wurden die Garantien für eine Anlage zum Bau vor 2009 gegeben, die selbstredend diese Anlage betrifft. Wenn das Risiko, dass diese kaputt geht, von der Gesellschaft zu tragen wäre und nicht mehr Gegenstand des Investors ist, dann halte ich das nicht für verquere Logik, sondern für eine Selbstverständlichkeit.

    Ich verstehe deine Logik nicht. Warum sollte die Gesellschaft das Risiko tragen? Das Ersetzen von kaputten Panels schmälert die Rendite einer solchen Anlage, egal wie günstig spätere Panels auch sein mögen.

    ch habe sehr wenige Verbraucher, die dieses Preismodell nutzen könnten. ich schätze unter 10%.

    Es ging darum mit Batterien den Strom aus einer Niedrigpreiszeit in eine Hochpreiszeit zu transferieren.

    Es ist zu vermuten, dass du Nettopreise ohne MwSt hier nennst. Warum tust du das?

    Weil ich dich hinter’s Licht führen möchte? Natürlich sind das Bruttopreise. Und unsere Stadtwerke beziehen 80% des Stroms aus regenerativen Quellen, selbst wenn man nicht den Ökostromtarif wählt.

    Die Rechnung entbehrt so der Grundlage, weil offensichtlich die Mehrwertsteuer fehlt und der höhere Grundpreis nicht gerechnet wird.

    Hübsche Ausrede, aber die MwSt fehlt nicht und der Grundpreis im HT/NT Tarif liegt bei 7,50 € im Monat im normalen Tarif bei 5,20 €. Das habe ich zwar unterschlagen, aber es ändert nicht viel an den Größenordnungen in denen wir uns bewegen. Dann sinkt die Differenz eben um 27,6 € und der Akku muss unter 179 € kosten. Ich bin verwundert, dass du dich nicht auf den Wirkungsgrad des Ladevorgangs gestürzt hast. Das wäre ein viel lohnenswerteres Ziel gewesen. Aber es ging mir eigentlich nur darum zu zeigen in welchen Regionen sich die Preise befinden. Auch Batterien, die 10000 Zyklen bei entsprechender Nutzung (nicht in einer Drohne oder einem E-Bke) durchhalten gibt es schon. Damit verändert sich die Rechnung nochmal schlagartig.

    Wenn ich die optimistischen 3000 Zyklen rechne und ein Angebot dazu sehe:

    Was ist falsch an dem Powerwall-Angebot und warum sind 3000 Zyklen optimistisch, wenn der Hersteller das als Garantie angibt? Das ist ganz sicher nicht die Median Ausfallzeit, da wäre der Hersteller schön blöd eine Garantie drauf zu geben.

    Und selbst wenn die VOLLKOSTEN für die Speicherkapazität einer kWh bei 200 € lägen, was für mich noch immer extremes Wunschdenken ist, wären die Mehrkosten je kWh noch immer 7,6 ct. Bei der festgestellten Preisdifferenz von 4,6 ct wäre auch das noch ein fettes Verlustgeschäft.

    200 € durch 3000 sind 6,7 Cent, ich tippe also auf einen Zahlendreher. Wenn ein Drittel deines Verbrauchs in der NT-Zeit liegen würden, dann geht die Rechnung auf. Ich weiß nicht wie ihr das macht, aber wir haben am Wochenende meist einen wesentlich höheren Stromverbrauch als unter der Woche und wenn die Waschmaschine morgen um 6 fertig ist, dann kann man auch vor der Dusche noch die Wäsche aufhängen.

    Wie dem auch sei, ich habe bereits geschrieben, dass sich niemand wegen ein paar Euro Gewinn im Jahr eine Batterie für diesen Zweck anschaffen würde. Aber wenn du sowieso schon eine Batterie hast, die dazu auch noch für den Hausgebraucht komplett überdimensioniert ist (60 kWh Autoakku) und länger als ein Autoleben hält, dann kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man diese schon vor der Verschrottung des Autos als Speicher mitverwenden wird, statt erst danach.

    Richtig ist, dass an der Börse heute mit Erwartungen von Angebot und Nachfrage heute im Stundentakt Prognosen eingeführt werden.

    Also erstmal sind die Preise für 15-Minuten Blöcke und dann gibt es da noch die Day Ahead Auktionen, die recht gut den Intraday Preis treffen. Was ist daran schwer eine Steuerung dafür zu entwickeln? Je nach Füllstand der Batterie steigt die relative Schwelle ab der geladen werden soll. Wenn absehbar ist, dass zu einer bestimmten Zeit recht niedrige Preise herrschen werden, dann wird entladen und dort wieder geladen. Dieses Verhalten glättet dann wiederum die Preisdifferenzen. Das bedeutet auch, dass es sich mehr und mehr nicht mehr lohnen wird ein solches System einzusetzen. Dann macht man es eben nicht mehr. Ist ja auch nur ein Zusatzgeschäft für die Autobesitzer.

    Ene Transparenz zur Steuerungsentscheidung und die Kontrolle der Abrechnung ist dann nicht mehr möglich.

    Ach komm, die meisten werden auch nicht durchblicken was ihr Thermostat da zu Hause so treibt und trotzdem nutzen sie eine solche Steuerung. Das Ergebnis ist, dass du deinen Strom bekommst wann du willst und letztendlich minimal weniger zahlst, weil du Regelleistung dem Stromnetz zur Verfügung stellst. Fertig aus.

    Das wird sicher nicht der Grundstein auf dem das Stromnetz der Zukunft aufgebaut wird, da zentralere Speicher bis zu einer gewissen Leitungslänge sinnvoller sind, aber wenn man eh schon einen riesigen Speicher untätig herumstehen hat, warum nicht mitnutzen?

    Oder bei gutem Wind und Sonne gibt es auch mittags an Pfingsten negative Strompreise. Die Erwartung und Planung geht mit EE nur sehr kurzräumig.

    Dann schaue dir mal diesen Link an:
    https://energy-charts.de/price_de.htm?year=2018&auction=1h&week=1
    oder den hier:
    https://energy-charts.de/price_de.htm?year=2017&auction=1h&week=51
    und was die Nacht angeht den hier:
    https://energy-charts.de/price_de.htm?year=2017&auction=1h&week=48

    Natürlich ist der Preis nachts geringer, weil weniger Nachfrage und die Kraftwerke ja trotzdem ihren Strom verkloppen wollen. Deshalb existieren ja auch die NT/HT Tarife.

    Ich habe vorgerechnet, dass der Aufwand für eine sehr aufwendige Steuerung immens ist. Diese Kosten müssten sich erst amortisieren. Mit Batterien ist das auf absehbare Zeit nicht möglich.

    Die Steuerung ist nicht aufwendig. Du hast eine Batterie und die versucht die Preisschwankungen auszunutzen. Wenn das nicht immer klappt und du dann doch mal zur einem Preishoch Strom aus dem Netz beziehen musst, dann ist das so. Im Mittel sollte sich ein geringerer Strompreis als vorher einstellen und diese Differenz sollte die Kosten für den Akku bzw. dessen Abnutzung übersteigen. Ob das absehbar ist hängt vor allem davon ab wie dein Zeithorizont aussieht. Ob es vor 15 Jahren absehbar war, dass der regenerative Anteil an der Stromproduktion sich fast verfünffachen würde? Ob es vor 10 Jahren absehbar war, wie billig PV-Zellen heute sind? Ob man vor 10 Jahren absehen konnte, dass nun alle großen Hersteller auf Elektromobilität umsteigen und nicht mehr über dieses kleine Startup lächeln, das ihnen immer noch Jahre vorraus ist? 10 Jahre sind eine relativ kurze Zeit in der verdammt viel passiert. Und da wir hier von einer Zeit mit sehr hohem EE-Strom Anteilen reden, die wohl in den 2050-ern liegt, dann würde ich behaupten: ja, das ist in dieser Zeit mehr als möglich.

    Damit widersprichst du dem vorher gesagten vollständig. Wenn du eine feste Zeitsteuerung nach Tariffierung HT/NT meinst, dann passt das gut für Grundlast-Kraftwerke, aber nicht für EE Flatterstrom.

    Jaja, der Flatterstrom. Einfach mal die Preisauktionen anschauen wie weit die Preise vom Vortag denn tatsächlich daneben lagen. Der „Flatterstrom“ ist gut vorhersehbar und eine Batterie lohnt sich -- wie schon gesagt -- nur bei hoher Zyklenzahl. Sie am Montag voll zu laden und dann erst am Samstag zu entladen ist nicht der Einsatzzweck. Tägliche Zyklen, mindestens. Wenn es nur ein Zusatznutzen ist (Autobatterie), dann geht das auch mit weniger Zyklen pro Zeiteinheit, denn diese Batterie unterliegt ja auch noch einer anderen (Primär-)Nutzung.

    Meine Empfindungen sind irrelevant. Ich habe vorgerechnet, dass der Mehraufwand zur Steuerung sowohl zu steigenden Kosten, als auch zu geringerem Komfort und Transparenz führt.

    Ich habe vorgerechnet ab wann es sich ungefähr lohnt. Und ein Autoakku kostet keine 500+ € pro kWh, sonst wäre fast der komplette Preis eines solchen Autos der Batteriepreis.

    Jetzt sprichst du von der Legende, dass sich die Nutzung von alten Akkus lohnen würde?

    Warum sollte sich das nicht lohnen? Willst du alte Akkus wegschmeißen? Oder lieber den Akku maximal möglich (d.h. so viele Zyklen wie möglich) nutzen?

    1. Woran machst du das funktionierende Konzept fest, wenn die Allgemeinheit für die Kosten aufkommt, aber keine Emissionen gespart werden?

    Warum werden keine Emissionen gespart? Ohne die Erneuerbaren hätten fossile Kraftwerke für den Atomausstieg einspringen müssen. Glaubst du wirklich, das hätte nicht zu mehr CO2 Emissionen geführt?

    2. Ich wüsste von keiner PV-Installation, die ohne Subventionierung läuft. Wenn es das rechnerisch gäbe, aber die Leute dennoch die Subventionen mitnehmen: Um so schlimmer für die falschen Anreize.

    PV auf dem Dach. Es gibt tatsächlich Leute ohne Einspeisung. Das spart dir ein Unternehmen dafür gründen zu müssen und den ganzen Verwaltungskram erledigen zu müssen. Die PV-Anlage ist dann so dimensioniert, dass nahezu 100% Eigenverbrauch möglich sind. Die simpelste Variante sind wohl die Balkonsolaranlagen, die hierzulande ein wenig in einem Graubereich operieren. So klein, dass sie nicht mal eine Batterie benötigen um auf einen sehr hohen Eigenverbrauch zu kommen.

    Warum bekommen die Besitzer von Dachanlagen noch immer über 12 ct für eine kWh. wenn diese an der Börse rund 3 ct wert ist? Und auch de ausgeschriebenen 5 ct Abnahmegarantie auch zu Zeiten, wenn kein Strom gebraucht wird sind deutlich zu viel.

    Um Himmels Willen, weil die Technik immer noch teuer ist. Darf ich weiter daran erinnern, dass der Börsenstrompreis nicht immer os niedrig war (https://energy-charts.de/price_avg_de.htm?price=nominal&period=annual&year=all) und das hauptsächlich den Erneuerbaren zu verdanken ist und desweiteren nicht die gesamte Strommenge an der Börse gehandelt wird? Was sind angesichts von 5 Cent dann Gestehungskosten von 10 Cent für ein neues Atomkraftwerk? Und da reden wir von gigantischen Strommengen, die zu diesem Preis für lange Zeit abgenommen werden müssten. Die Solaranlagen werden dagegen Jahr für Jahr günstiger.

    @anorak2:

    In der von dir geäußerten Vorstellung würden sie bei den Autobesitzern anfallen, und über das Preisbildungssystem auf die Stromverbraucher abgewälzt.

    Die Kosten fallen so oder so an, wenn Speicherung notwendig wird. Dass man Autofahrer und deren Akkus bzw. Hausakkus mit einbezieht ändert nichts an den Gesamtkosten. Allerdings habe ich dich so verstanden, dass du meinst der Strompreis an sich würde dadurch steigen. Mein Fehler.

    Welcher Speicher? Ich weiß wirklich nicht wovon du hier redest.

    Dieser hier: https://agsi.gie.eu/#/graphs//DE
    Was mag der wohl gekostet haben?

    Quelle? [für Berechnungen]

    Es gibt bereits Betreiber von P2G Anlagen und diverse Studien, die diese Erfahrungen einfließen lassen. Die meiner Meinung nach interessanteste, aber eben leider schon ältere Studie ist diese hier:
    https://www.ise.fraunhofer.de/content/dam/ise/de/documents/publications/studies/studie-100-erneuerbare-energien-fuer-strom-und-waerme-in-deutschland.pdf

    Aber du hast ja schon bewiesen, dass du sie nicht lesen wirst und nichts glaubst was darin geschrieben steht. Kann man nichts machen …

    Ich rechne nicht pro kWh, sondern absolute Investitionskosten. Die Umlage pro Strommenge ist ein Sekundäreffekt, den ich nicht weiter betrachte. Wenn ich schon weiß dass die Absolutsumme astronomisch ist, muss ich an der Stelle doch gar nicht weiterrechnen.

    Du kennst die Absolutsumme nicht. Du rechnest dir irgendeinen Blödsinn mit 20000 GWh PSKs aus und sagst dann „geht nicht“. Klar geht das nicht. Strohmann gewonnen, aber komplett am Thema vorbei.

    Ja es gibt zwei Flaschenhälse: Leistung und Kapazität. Ich betrachte die Kapazität, weil ich sie für den engeren Flaschenhals halte. Sollte ich mit der Annahme falsch liegen, habe ich höchstens „zu günstig“ gerechnet. Dass dieser Flaschenhalt auch besteht, ist trotzdem Fakt.

    Ich warte auf den Moment an dem dir das Licht aufgeht was für einen Stuss du da erzählst 😉 Die Kapazität ist bei einer Gasspeicherung überhaupt kein Problem. Die Kavernen existieren bereits oder wären leicht um die paar zusätzliche TWh erweiterbar. Und du nimmst nun an, dass die entsprechenden Power2Gas Anlagen und Gaskraftwerker teurer werden als deine utopische 20000 GWh Batterie, die nur ein paar Jahre hält?

    Ah jetzt ja. Du etikettierst irgendwelche Gastanks als „Stromspeicher“ um, und tust ganz einfach so als kosteten die einfach garnix, weil sie „ehda“ sind. Jetzt kapier ich erst was du da für einen Blödsinn raushaust, gleiche Quatschdenke wie bei deinen Autoakkus. Meine Fresse.

    Oh jetzt wird es vulgär. Meinst du diese Gastanks haben einen Betrag irgendwo in der Nähe deiner 20000 GWh Batterie/PSK Anlage gekostet? Ehrlich?

    Das ist nichtssagendes Blabla. Ein konkretes Konzept ist mir dafür nicht bekannt.

    Siehe z.B. die verlinkte Fraunhofer Studie. Habe ich dir schon mehrmals vorgeschlagen zu lesen, aber du ignorierst es einfach so und behauptest das Gegenteil. Es gibt genug andere Konzepte im Netz, brauchst du eine Liste? Welche Sprache bevorzugst du?

    Da mir kein konkretes Konzept — insbesondere keine Gesamtkostennkalkulation — bekannt ist, setze ich in die Unbekannte einfach mir bekannte Technologien ein. Ich behaupte zu keinem Zeitpunkt, dass Ökos das wollen.

    Du brauchst nicht zu sagen, dass die Gegenseite etwas bestimmtes will gegen das zu argumentierst. Es reicht bereits aus, dass du gegen etwas vollkommen irrsinniges argumentierst. Das ist wie wenn ich dir von ausgewogener Ernährung erählen würde und du dann argumentierst, dass es nur mit Obst essen nicht klappen kann. Merkst du das nicht?

    Im günstigsten Fall, wenn alles klappt, haben wir hinterher das Gleiche wie heute, nämlich eine funktionierende Stromversorgung. Es gibt keine Verbesserung der Lebensqualität, des Wohlstands, oder des allgemeinen Glücks.

    Eine sauberere Umwelt (Wasser/Luft), weniger Energieimporte, mehr Unabhängigkeit, lebenswerte Innenstädte sind neben einer Reduzierung von Treibhausgasen keine Verbesserung?

    Sag bescheid, wenn die Erneuerbaren merklich die Lebensqualität, den Wohlstand und das allgemeine Glück in Deutschland beeinträchtigen. Erstaunlicherweise scheint es bisher vor allem aufwärts zu gehen, trotz dieser -- deiner Meinung nach -- Stimmungskiller 😉

    @Martin Landvoigt nochmal:
    Also Tippfehler. Naja egal.

    Was meinst du damit? Den Neubau in England? Der ist m.E. zwar auch teurer als erforderlich. Denn die Kohle und Gas liefert günstigere Grundlast. Aber verglichen mit den EE, die gar keine Grundlast versorgen können, noch immer passabel.

    Das meinst du wirklich? Grundlastkraftwerke laufen ständig und gerade einzelne Atomkraftwerke sind recht leistungsstark. Mit einem Strompreis von um die 10 Cent/kWh macht das einen sehr großen Kostenblock aus und das nennt man als Skeptiker dann „passabel“, aber regt sich über über mittlerweile unglaublich niedrige Kosten für Wind und Solar auf? Kosten, die in den nächsten Jahren und Jahrzehnten weiter sinken werden, während ein Atomkraftwerk dann immer noch seinen Preis bekommt.

    Das kommt mir ungefähr so schräg vor wie das Argument von Elektroauto Gegnern, dass diese mit dem Strommix ja nicht so sauber wären. Dabei wird vollkommen vergessen, dass selbst wenn Verbrenner und Elektroauto sich zu Zeitpunkt nichts geben, sich die Gleichung jedes Jahr zugunsten der Elektroautos verbessert, während die verkauften Verbrenner immer die gleiche Menge Brennstoff verbrauchen werden.

    Die Franzosen haben wesentlich niedriger Energiekosten als wir. Und sie haben den Kohleausstieg beschlossen. Sie sind darum gezwungen, entweder zu Warten oder neu zu bauen.

    Wenn Gas günstiger als Atom ist, werden sie die entsprechenden Atomkraftwerke nicht erneuern und dort auf Gas bzw. mehr EE-Strom umsteigen. Denn auch in Frankreich kostet ein neues Kraftwerk 7-10 ct/kWh (Flamanville).

    Und dann wäre da noch das hier:
    http://www.faz.net/aktuell/politik/energiepolitik/frankreich-atomstrom-gar-nicht-so-guenstig-1621004.html

    Bei den Kosten [Hausbatterie bzw. Autobatterie als Puffer] macht es gar keinen Sinn.

    Du brauchst dazu keinen Supercomputer. Es reicht ein Preissignal bei den Verbrauchern und eine simple Steuerung. Eine noch bessere Alternative wären größere Speicher an zentralerer Stelle. Dann könnte man auch weiterhin das Mischkalkulationsmodell nutzen. Aber auch hier könnte man über ein Preissignal die Kunden dazu bewegen manche Lasten wie z.B. das Laden ihres Elektroautos auf andere Zeiten zu verlegen. Wem das wegen 100 € im Jahr hin und her zu doof ist, der macht das halt nicht.

  120. @anorak2:

    Ugh. Wenn du Heizung und Verkehr auf Strom umstellen willst, sind meine vorigen Rechnungen alle Makulatur. Das wäre mindestens eine Verdreifachung des Stromverbrauchs, d.h. Verdreifachung der Speicherkapazität und -kosten. Also in der Gegend von 6 Billionen EUR für Speicher, und (bezogen auf #111) etwa 750.000 Windräder.

    Damit hast du nun entgültig gezeigt, dass du einfach nur herumposaunst ohne eine Ahnung zu haben. Weder verdreifacht sich der Verbrauch, noch braucht es die dreifache Menge an Speichern.

    Für den Verkehr lässt sich das leicht zeigen. Wie ist wohl der momentane Endenergieverbrauch des PKW-Verkehrs? Und was benötigt eine Elektroauto Flotte der gleichen Größe mit der gleichen Kilometerzahl an Strom zuzügliche Ladeverluste und abzüglich Raffinerie- und sonstige Kosten bei der Versorgung von Verbrennern mit Treibstoff?

    Sorry, rhethorische Frage. Ich weiß es schon, du auch?

  121. @ S.Herp. Mit Ihren langen Ergüssen ohne Erkenntnisgewinn möchte ich mich nicht weiter befassen. Dafür ist mir meine Zeit zu schade. Eine Erkenntnislücke möchte ich aber bei Ihnen schließen. Leider melden unsere „freien“ Medien nicht alles.
    Russland produziert in einem schnellen Reaktor aus Wafeenplutonium (Abrüstungsverträge) Strom. Es ist dann nach spätestens 300 Jahren komplett weg.Wir könnten das Gleiche mit Castoren selbst machen, oder sie den Russen schenken.Wir selbst machen es nicht wegen Denksperre und exportieren dürfen wir nicht wegen gesetzlicher ideologischer Sperre. So suchen wir weiter nach dem Endlager und treten uns selbst das Standbein weg. Blöd, blöder, deutsch und grün/schwarz. Sie lesen die falschen Seiten im Internet.

    Bei Nuklearia erfahren Sie, was die Medien verschweigen. Die Abschlußberichte der Uno zu Thernobyl und Fukishima werden auch in deutschen Medien unterdrückt.

  122. @Karl Reichart:

    @ S.Herp. Mit Ihren langen Ergüssen ohne Erkenntnisgewinn möchte ich mich nicht weiter befassen.

    Das ist das Problem bei Einer-gegen-Alle, es kommt einem so vor als, ob der eine immer viel länger redet als die anderen zusammen. Du darst oben gerne mal Wörter zählen und überprüfen, ob das so ist 😉

    Leider melden unsere „freien“ Medien nicht alles.
    Russland […]

    Auch eines dieser Phänomene, die ich nicht verstehe … diese Anhuldigung Russlands.

    Können diese geheimen Webseiten, die uns alles erzählen, was uns sonst verschwiegen wird auch etwas über die Kosten eines solchen Reaktors sagen? Hat ja immerhin 10 Jahre gedauert, bis dieser Reaktor in den normalen Betrieb überging.

  123. @Herp

    Ganz kurz, da Sie es anscheinend nicht verstanden haben.

    Strom macht 1/5 am Endenergieverbrauch aus. Heinzen und Verkehr machen den restlichen Großteil aus. Wollen Sie wirklich beides auf E umstellen. E-Heizungen und E-Fahrzeuge??? Und damit Energie einsparen??? Zumal ich sowieso von der Endenergie und nicht Primärenergie spreche. Sie wollen also mit Strom aus Wind und Sonne heizen??? Und mit Strom aus Wind und Sonne E-Mobile betreiben??? Herr Sinn hat in seinem Vortrag doch deutlich gemacht, dass max. 50% am Strombedarf, also 10% der Endenergie mit Wind und Sonne erzeugt werden können. Sagen Sie mal Herr Herp, wie wollen Sie das in Deutschland und mit den Nachbarländern dann realisieren, wenn schon 50% Strom aus EE nahezu unmöglich sind??? Nun mal Butter bei die Fische.

  124. PS

    Herr Herp, dass mit den Flächenverbrauch hatten wir auch schon. Windkraftanlagen werden auf Nutzland gebaut. IdR Dauergrünland, Wiesen, Weiden. PV-Anlagen ebenfalls. Auf Bauten, oder auf Wiesen. Jegliches Land in der BRD wird schon einfach, oder mehrfach genutzt. Das ist bei der Viehzucht nicht anders. Ohne Vieh würde Futtermais einfach zu Energiemais. Etc.. EE haben aufgrund der schlechten Energiedichte einen immensen Flächenverbrauch. Zu den EE gehören auch die Energiepflanzen, welchen den höchsten Flächenbedarf haben. Die ungenutzten Flächen zur Ernährung des Viehs würden zwangsläufig zur Energieerzeugung genutzt werden. Mais und der Grasschnitt gingen in die Biogasanlagen. Was glaubt Ihr denn??? Das man das Land brach liegen lässt???

  125. #113 S.Herp

    Wenn weniger Kohle verfeuert wird, dann spart das natürlich CO2 Emissionen ein. Da hat nun am Anfang eben der Kernenergieausstieg dazwischengegrätscht. Überraschenderweise sind die CO2 Emissionen nicht gestiegen, obwohl hier eine an sich CO2 arme Technik verschwindet. Wie kann das wohl sein?

    Die CO2 Emissionen sind aber auch nicht gesunken. Wie kann das wohl sein?
    Was hat uns denn der EE Wahnsinn bisher gekostet um festzustellen dass wir KEIN CO2 gespart haben. Selbst wenn wir etwas sparen, z.B. durch abgewanderte Industrie, macht das keinen Unterschied, denn durch den Zertifikat Handel verbrauchen unser gespartes CO2 dann halt andere Europäer.
    Und dafür geben wir Milliarden aus.

  126. @SH #119

    Die Kosten fallen so oder so an, wenn Speicherung notwendig wird.

    Äh … what? Speicher sind nur „notwendig“, wenn man eine Wind/Solar-basierte Energiewende umsetzen will. Und ob man das will, hängt vor allem von der Kostenbelastung ab, wozu die Speicher gehören. Also rechnen wir die ein, um uns dann ein Urteil zu bilden, ob wir die Energiewende wollen oder lieber doch nicht.

    Welcher Speicher? Ich weiß wirklich nicht wovon du hier redest.

    Dieser hier: https://agsi.gie.eu/#/graphs//DE

    Was ist das?

    Was mag der wohl gekostet haben?

    Keine Ahnung. Deine Hausaufgabe.

    Quelle? [für Berechnungen]

    Es gibt bereits Betreiber von P2G Anlagen und diverse Studien, die diese Erfahrungen einfließen lassen.

    Jaja

    Die meiner Meinung nach interessanteste, aber eben leider schon ältere Studie ist diese hier:
    https://www.ise.fraunhofer.de/

    Lobbyquelle, fergiss es. Hast du irgendwas Seriöses?

    Ich warte auf den Moment an dem dir das Licht aufgeht was für einen Stuss du da erzählst Die Kapazität ist bei einer Gasspeicherung überhaupt kein Problem.

    Dein blödes „Power2gas“ ist nichts als der letzte Ökohype, der durch die grüne Presse geprügelt wird. Es gibt keine großtechnischen Anlagen, die eine realistische Kostenbetrachtung erlauben. Wer damit argumentiert, hat die Bringschuld, ersatzweise eine serioöse Rechnung vorzulegen. Dass sich irgendwelche Öks darauf einen runterholen bedeutet nichts. Wenn das als Speicher für eure blöde Energiewende gedacht ist, dann macht eine seriöse Kostenaufstellung, mit allen Komponenten ohne sich in die Tasche zu lügen, und schön pessimistisch gerechnet.

    Die Kavernen existieren bereits oder wären leicht um die paar zusätzliche TWh erweiterbar. Und du nimmst nun an, dass die entsprechenden Power2Gas Anlagen und Gaskraftwerker teurer werden als deine utopische 20000 GWh Batterie, die nur ein paar Jahre hält?

    Ich weiß es nicht, ich hab keine Ahnung was das kostet. Da du außer rhetorischen Fragen keine Antwort bringst, scheint es dass du die Ahnung auch nicht so hast.

    Meinst du diese Gastanks haben einen Betrag irgendwo in der Nähe deiner 20000 GWh Batterie/PSK Anlage gekostet? Ehrlich?

    Ich weiß es nicht. Ich weiß aber dass die Kosten mehr wären als nur leere Hohlkörper. Was wollt ihr machen? Irgendwie Wasser elektrolytisch aufspalten und dann elementaren Wasserstoff speichern? Oder irgendeine elektrolytische Reaktion, die Methan produziert? Und zum Rausziehen ein Verbrennerkraftwerk, dass den Wasserstoff bzw. das Methan wieder abfackelt? Plus Leitungen bis der Arzt kommt, plus Flächen plus elektrische Anlagen usw. usf. Rechne ma schön, für 20.000 GWh bittesehr.

    Im günstigsten Fall, wenn alles klappt, haben wir hinterher das Gleiche wie heute, nämlich eine funktionierende Stromversorgung. Es gibt keine Verbesserung der Lebensqualität, des Wohlstands, oder des allgemeinen Glücks.

    Eine sauberere Umwelt (Wasser/Luft),

    Haben wir im Wesentlichen erreicht, was übrig ist sind kleine Schönheitskorrekturen. Eure „Energiewende“ kann da nichts beitragen, und selbst wenn würde der gigantische Aufwand den winzigen Nutzen nicht rechtfertigen.

    weniger Energieimporte,

    Nicht erstrebenswert.

    mehr Unabhängigkeit,

    Wovon? Und mit welcher neuen Abhängigkeit erkaufen wir das?

    lebenswerte Innenstädte

    Weiß nicht, ich find Obdachlosenunterkünfte nicht so wohnlich.

    sind neben einer Reduzierung von Treibhausgasen keine Verbesserung?

    Nicht erstrebenswert.

    Sag bescheid, wenn die Erneuerbaren merklich die Lebensqualität, den Wohlstand und das allgemeine Glück in Deutschland beeinträchtigen.

    Das tun sie jetzt schon. Die Wirkung ist bisher im einstrelligen Prozentsatz und dominiert die Volkswirtschaft nicht, deshalb geht es trotzdem irgendwie. Aber es ist eine Bremswirkung.

  127. @Michael Krüger:

    Ganz kurz, da Sie es anscheinend nicht verstanden haben.

    Strom macht 1/5 am Endenergieverbrauch aus. Heinzen und Verkehr machen den restlichen Großteil aus. Wollen Sie wirklich beides auf E umstellen. E-Heizungen und E-Fahrzeuge??? Und damit Energie einsparen??? Zumal ich sowieso von der Endenergie und nicht Primärenergie spreche. Sie wollen also mit Strom aus Wind und Sonne heizen??? Und mit Strom aus Wind und Sonne E-Mobile betreiben??? Herr Sinn hat in seinem Vortrag doch deutlich gemacht, dass max. 50% am Strombedarf, also 10% der Endenergie mit Wind und Sonne erzeugt werden können. Sagen Sie mal Herr Herp, wie wollen Sie das in Deutschland und mit den Nachbarländern dann realisieren, wenn schon 50% Strom aus EE nahezu unmöglich sind??? Nun mal Butter bei die Fische.

    Also scheinbar gibt es hier ein Verständnisproblem. Für Heizung und Verkehr ist bei fossiler Energiequelle die Primärenergie identisch mit dem Endenergieverbrauch. Wenn dort also steht, dass der Verkehr 728 TWh braucht und davon (nur eine Vermutung, du kannst gerne selbst nachschauen) PKWs 400 TWh ausmachen, dann reduziert sich das durch Umstellung auf Strom aus EE-Quellen auf ein Drittel, d.h. 130 TWh.

    Ähnlich geht es mit Heizungen wenn man von Gas/Öl auf einen Wärmetauscher mit Arbeitszahl 3 (im Mittel) umstellt. Gleiche Heizwirkung, deutlich weniger Primärenergie- und Endenergieverbrauch.

    Beides steht und fällt mit dem EE-Anteil im Strommix. Wenn der Strom hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen wird, dann gibt es keine Einsparung an Energie. Wenn es 100% EE-Strom sind, dann spart man ungefähr zwei Drittel ein.

    @Krumeg:

    Die CO2 Emissionen sind aber auch nicht gesunken. Wie kann das wohl sein?
    Was hat uns denn der EE Wahnsinn bisher gekostet um festzustellen dass wir KEIN CO2 gespart haben.

    Herje, das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, oder? Wenn man eine CO2 arme Stromquelle durch eine andere CO2 arme Stromquelle ersetzt, dann ändert sich nicht viel an den Emissionen. Was immer konventionelle Kraftwerke an CO2 ausgestoßen hätten, wenn es keine EE-Anlagen gäbe, ist die eingesparte CO2 Menge.

    keinen Unterschied, denn durch den Zertifikat Handel verbrauchen unser gespartes CO2 dann halt andere Europäer.

    Herr Sinn spricht und der Skeptiker schluckt es ganz unskeptisch herunter und verkündet es fortan weiter. Dabei vergisst der Skeptiker, dass die Gesamtzahl der Zertifikate nicht konstant bleibt, sondern jedes Jahr um 1,74% sinkt, ab 2021 sogar um 2,2%.

    @anorak2:

    Was ist das?

    https://agsi.gie.eu/#/graphs//DE ist die Informationsseite der Gasspeicher in Europa. Der Link zeigt speziell die deutschen Gasspeicher.

    Lobbyquelle, fergiss es. Hast du irgendwas Seriöses?

    Das ist seriös mit überprüfbaren Quellen. Nur sind die Schätzungen jetzt eben schon über 5 Jahre alt und bedürfen sicherlich einer Aktualisierung. Wir hatten dieses Spiel schon mal und darauf habe ich keine Lust. Wenn du nicht offen für Neues bist und weiter stur Strohmänner verfolgst, dann ist das eben so.

    Dein blödes „Power2gas“ ist nichts als der letzte Ökohype, der durch die grüne Presse geprügelt wird. Es gibt keine großtechnischen Anlagen, die eine realistische Kostenbetrachtung erlauben.

    Oh je, jetzt fühlt er sich auf den Schlips getreten. Mimimi? Mal ernsthaft, glaubst du ich habe erfunden, dass es bereits Anlagen gibt?

    Hier ein scheinbar beliebtes Produkt von Siemens: https://www.industry.siemens.com/topics/global/en/pem-electrolyzer/silyzer/Documents/2017-04-Silyzer200-Bosch%C3%BCre-de.pdf
    Kosten (https://www.hzwei.info/blog/2017/05/15/elektrolyseur-hersteller-bringen-sich-in-stellung/):
    „Zudem liegen die Kapitalkosten derzeit mit durchschnittlich 1.000 bis 1.700 Euro pro Kilowatt bei PEM-Systemen und 600 bis 1.000 Euro pro Kilowatt bei alkalischen Systemen relativ hoch.“
    Siemens gibt mindestens 80000 Stunden Betriebszeit an, d.h. für 1,25 MW Eingangsleistung eine Stromaufnahme von 100 GWh (d.h. auf Grund der Verluste ca. 33 GWh wieder raus). Bei einem Preis von 1,25 bis 2,125 Millionen € (ich finde nichts genaueres) kostet hier die kWh also einen Aufpreis von 1,25 bis 2,125 Cent pro kWh nur durch die Anlage selbst. Daraus würde sich bei einem Eingangs-Strompreis von 3 Cent ein Ausgangsstrompreis von ca. 10-11 ergeben. Das liegt sogar noch unterhalb des 12 -24 Cent Rahmens, den Herr Sinn in seinem Vortrag angegeben hat. Und das mit heutiger Technik.

    Was wollt ihr machen?

    Überschüssigen Strom mittels geeigneter Verfahren dazu nutzen Wasserstoff herzustellen und ggf. noch in einer weiteren Stufe Methan. Dieses Gas dann in Brennstoffzellen (z.B. in Autos) oder dem normalen Gasnetz (mit seinen -- wir erinnern uns -- riesigen Speichern) zugeführt als Energieträger verwenden.

    Plus Leitungen bis der Arzt kommt, plus Flächen plus elektrische Anlagen usw. usf. Rechne ma schön, für 20.000 GWh bittesehr.

    Nö, denn der Speicher ist bereits größer als diese 20000 GWh. Es geht hier um die Elektrolyse Anlagen, die entsprechend dimensioniert sein müssten. Die Siemensanlage mit 1,25 MW passt in einen Schiffscontainer. 50000 Stück davon würden ausreichen um einen Stromüberschuss von 75 GW in Gasform zu speichern ohne Erzeuger abwürgen zu müssen. Das sind weniger als 10 Containerschiffe voll mit solchen Anlagen. Das Leitungsnetz für Gas existiert bereits.

    Der einzige Grund warum man das nicht im großen Stil macht, ist dass es eigentlich keinen Überschuss gibt. Auch mit einer Verdoppelung von Wind und Solar passiert das höchst selten. Das Einsatzszenario für solche Speicher existiert einfach (noch) nicht.

    Nicht erstrebenswert.

    Was du erstrebenswert findest oder nicht ist mir eigentlich herzlich egal. Bleibe stur bei deiner Linie und erlebe wie deine sympathisch, charmante Art an die Wand fahren wird. So lange du mit Strohmännern kämpfst bist du ein harmloser Gegner.

  128. #127 S.Herp

    Herje, das kann doch nicht so schwer zu verstehen sein, oder? Wenn man eine CO2 arme Stromquelle durch eine andere CO2 arme Stromquelle ersetzt, dann ändert sich nicht viel an den Emissionen. Was immer konventionelle Kraftwerke an CO2 ausgestoßen hätten, wenn es keine EE-Anlagen gäbe, ist die eingesparte CO2 Menge.

    Ohje, nichts gespart aber sau viel Geld dafür gezahlt! Das ist schwer zu verstehen! Und, wie bereits geschrieben, selbst wenn marginale Einsparungen vorhanden sind werden diese durch andere Länder wieder aufgebraucht. Sind wir nicht ausgezogen um die Welt und deren Klima zu retten? Keine Einsparung an CO2 ist demnach auch keine Weltrettung -- wenn man daran glaubt dass CO2 giftig ist.

  129. Den wirklich gläubigen Ökologisten sei es verziehen. Sie wollen es auch glauben. Der eine glaubt an Magnetsteine, der andere Esotheriker an Hasenpfoten, der Katholik an die Jungfrauengeburt, meine Schwägerin glaubt an Engel, alles OK.
    Aber dass Leiter von Bundes- und Landesbehörden und Politiker bis zur Kanzlerin an „Hombug“ glauben, glaube ich nicht.Denen steht der ganze wissenschaftliche Apparat zur Verfügung, die kennen die Zahlen, -- die echten. Denen werfe ich Verstöße gegen den Amtseid vor, weil sie wider besseres Wissen Ideologien folgen und wie der SS Mann im TV Drama Tannbach, zur Umkehr nicht mehr willens oder fähig sind. Sie handeln aus Kalkül zum Nachteil unseres Volkes. Die Vision der großen Transformation, wie bei Schellnhuber, will noch nicht einmal unterstellen.Die Realität der „Energiewende“ ohne Vision, die reicht bereits völlig. Prof. Sinn wollte nur den Unsinn nachvollziehbar vorführen. Wer bei 2x2=4 nicht folgen kann und immer wieder fünf ruft, hat ein persönliches Defizit, gel Herr Herp und alle Herps dieser Welt1

  130. @Herp

    Dann wäre ja alles klar, Sie wollen nicht 500 TWh Strom mit EE erzeugen sondern auch gleich 1.700 TWh Endenergie mit Heizen und Verkehr. Gemäß Herrn Sinn sind nur 250 TWh möglich. Irre.

  131. Oder anders ausgedrückt, ein Ziel das nicht erreichbar ist, möchte Herr Herb gleich 7mal übertreffen. 😉

  132. @SH #127

    Mal ernsthaft, glaubst du ich habe erfunden, dass es bereits Anlagen gibt?

    Es gibt Testprojekte, die im Rahmen der „Energiewende“ mit Fördergeldern überhäuft werden. Das ist schon vor Jahren gemeldet worden, ist mir alles bekannt. Die testen vor allem technische Verfahren, aber Wirtschaftlichkeit ist denen völlig piepe. Die von dir verlinkten Hochglanzbroschüren stammen von Firmen, die solche Subventionen empfangen und natürlich an deren weiteren Fließen interessiert sind. Über wirtschaftliche Fragen schweigt man sich dort aus, volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen sowieso.

    Überschüssigen Strom mittels geeigneter Verfahren dazu nutzen Wasserstoff herzustellen und ggf. noch in einer weiteren Stufe Methan.

    Ja. Dir ist bekannt, dass industrieller Wasserstoff nicht elektrolytisch gewonnen wird, da das zu teuer ist?

    Nö, denn der Speicher ist bereits größer als diese 20000 GWh. Es geht hier um die Elektrolyse Anlagen, die entsprechend dimensioniert sein müssten. Die Siemensanlage mit 1,25 MW passt in einen Schiffscontainer. 50000 Stück davon würden ausreichen um einen Stromüberschuss von 75 GW in Gasform zu speichern ohne Erzeuger abwürgen zu müssen. Das sind weniger als 10 Containerschiffe voll mit solchen Anlagen. Das Leitungsnetz für Gas existiert bereits.

    Rechne die Kosten aus, Gesamt und pro Kopf der bevölkerung. Sprücheklopferei interessiert hier keinen.

    Was du erstrebenswert findest oder nicht ist mir eigentlich herzlich egal.

    Wenn du unser aller Geld für die Projekte verbraten willst, sollte dein oberstes Ziel sein, uns Normalbevölkerung zu überzeugen dass wir was davon haben. Sonst kriegste unser Geld nicht. Wenn du dich nichtmal anstrengst, haste schon verloren.

  133. @Oxy….#87

    Im Prinzip isses mir völlig Rille was BMW mit den Altakkus macht…….was ich nicht mag, ist dat Greenwashing, wat die da betreiben.
    Entweder speichere ich den Windradstrom drinne, was aber kein Sinn macht, weil Speicher heutzutage auch EEG-Zwangsgelder abdrücken müssen……..oder ich spiele mit den Speicherpark im Regelenergiemarkt mit, bringt ne Menge Kohle und ist sinnvoll fürs Stromnetz…..aber beides gleichzeitig…geht nicht.
    http://energiewirtschaft.blog/regelmarkt-funktionsweise-erloespotentiale/

    Im Jahr 2016 hätte man hier mit einem Leistungspreis von 1900 €/MW stets einen Zuschlag erhalten. Über 52 Wochen des Jahres ergeben sich hieraus Erlöse von knapp 100 T €/MW. Somit ist dort relativ einfach ein Vielfaches der möglichen Erlöse auf dem Minutenreservemarkt erzielbar. Soll jedoch – wie dies bei den Visionen zu virtuellen Kraftwerken und Elektromobilität der Fall ist – nur eine Leistung im kW-Bereich vermarktet werden und davon noch ein Dienstleister bezahlt und eine technische Infrastruktur zur Koordinierung der Anlagen amortisiert werden, so wecken auch diese Erlöse keine Phantasien.

    Übrigens solltet ihr euch mal darüber einigen, wie ihr denn nun eure E-Autos betankt……im Schleichtempo anner schnöden Steckdose……..oder regelmäßig (akkuschädigend) am Schnelllader druckbetanken.
    Du wie auch Dein mitleidender Öko-Freund hier……werft anderen Unwissen vor…..schreibt aber in der Regel auch nur vorgekautes Öko-Zeuch, dat man euch vordiktiert hat, meist substanzlos ……gelegentlich sogar gequirlter Quatsch ohne Soße, wat euch immer im Lichte einer mittelmäßigen Werbeagentur erscheinen lässt.

    H.E.

  134. Das Energiekonzept der Bundesregierung 2010 haben unsere Experten ja schon abgelehnt. Jeder der Energiewende-„Experten“ macht seinen eigenen Plan auf. Der eine will weniger Strom verbrauchen, der andere mehr. Eigentlich sind sich diese sog. Experten darüber nur einig, dass Atom und Kohle und Öl weg müssen und die EE her müssen. Wie das geschehen soll, dazu haben sie weder einen Plan, noch können sie es berechnen. Alternativen haben sie auch nicht. Wie z.B. neue Kernreaktoren und Kernfusion.

  135. @Krumeg:

    Ohje, nichts gespart aber sau viel Geld dafür gezahlt! Das ist schwer zu verstehen! Und, wie bereits geschrieben, selbst wenn marginale Einsparungen vorhanden sind werden diese durch andere Länder wieder aufgebraucht. Sind wir nicht ausgezogen um die Welt und deren Klima zu retten? Keine Einsparung an CO2 ist demnach auch keine Weltrettung — wenn man daran glaubt dass CO2 giftig ist.

    Nochmal ganz langsam für dich, weil es scheinbar wirklich schwer ist:
    -- gespart wurde die Menge, die benötigt worden wäre, hätte man den Atomausstieg mit konventionellen Kraftwerken abdecken wollen
    -- unsere Einsparungen werden nicht in anderen Ländern verbraucht, die Summe der Zertifikate sinkt stetig
    -- wir wollten die Welt retten? Na klar doch. Eher wollen wir unseren Beitrag dazu leisten und als reiches Land können wir das.
    -- wer glaubt, dass CO2 giftig ist? Ist das wieder so ein Strohmann Ding?

    @Karl Reichart:

    Prof. Sinn wollte nur den Unsinn nachvollziehbar vorführen. Wer bei 2x2=4 nicht folgen kann und immer wieder fünf ruft, hat ein persönliches Defizit, gel Herr Herp und alle Herps dieser Welt1

    Nicht so viel Unsinn plappern, wenn es um einen Herrn Sinn geht. Schön auch wie du mit Dreck um dich wirfst … wer im Glashaus sitzt …

    Herr Sinn führt lediglich einen Strohmann an und tut so als ob er allumfassende Berechnungen angestellt hätte obwohl essentielle Betrachtungen fehlen. Es geht nur darum zu zeigen, dass man gar nicht so viele Pumpspeicher bauen kann wie benötigt würden. Es übersieht, dass sie gar nicht benötigt werden. Du und anorak2 ebenso.

    @Michael Krüger:

    Dann wäre ja alles klar, Sie wollen nicht 500 TWh Strom mit EE erzeugen sondern auch gleich 1.700 TWh Endenergie mit Heizen und Verkehr. Gemäß Herrn Sinn sind nur 250 TWh möglich. Irre.

    1700 TWh Endenergie aus fossilen Brennstoffen entsprechen etwa 566 TWh. Warum sollten nur 250 TWh möglich sein? Es waren 2017 doch schon 210 TWh. Meinst du in 4-5 Jahren is abrupt schluss mit dem weiteren Ausbau?

    @anorak2:

    Die testen vor allem technische Verfahren, aber Wirtschaftlichkeit ist denen völlig piepe.

    Natürlich sit die Wirtschaftlichkeit zu diesem Zeitpunkt absolut egal. Das ist wie wenn man dich bitten würde noch mehr Kuchen zu backen, obwohl alle schon satt sind. Wir brauchen zum aktuellen Zeitpunkt und auch im nächsten Jahrzehnt keine solchen Langzeitspeicher, warum sollte man sie also trotzdem bauen?

    Über wirtschaftliche Fragen schweigt man sich dort aus, volkswirtschaftliche Gesamtrechnungen sowieso.

    Man kann nicht sagen, dass ich mich nicht bemüht hätte dir etwas vorzurechnen. Ignoriere es halt einfach weiter …

    Ja. Dir ist bekannt, dass industrieller Wasserstoff nicht elektrolytisch gewonnen wird, da das zu teuer ist?

    Was hat das miteinander zu tun? Wir wollen Energie speichern und nicht eine vermeintlich preiswerte Resource in ein anderes Gas umwandeln.

    Rechne die Kosten aus, Gesamt und pro Kopf der bevölkerung. Sprücheklopferei interessiert hier keinen.

    Habe ich das aus Versehen vergessen? Nö, habe ich nicht. Die Kosten stehen in meinem Kommentar, aber ignoriere es halt einfach weiter …

    Wenn du unser aller Geld für die Projekte verbraten willst, sollte dein oberstes Ziel sein, uns Normalbevölkerung zu überzeugen dass wir was davon haben. Sonst kriegste unser Geld nicht. Wenn du dich nichtmal anstrengst, haste schon verloren.

    Oh, es ist sehr anstregend mit dir anorak2, das versichere ich dir. Aber wenn du dich wie ein Kind auf dem Boden wälzst, dann ist es zumindest mir egal was du willst. Denn eigentlich willst du nur stören in dem du Behauptungen in den Raum stellst, die keinerlei Basis haben und dann davon erzählst, dass andere doch bitte vorrechnen sollen, dass deine Behauptungen nicht stimmt. In deinen Träumen. Ich hab’s versucht, du ignorierst es. Fertig 😉

    @Heinz Eng:

    Übrigens solltet ihr euch mal darüber einigen, wie ihr denn nun eure E-Autos betankt……im Schleichtempo anner schnöden Steckdose……..oder regelmäßig (akkuschädigend) am Schnelllader druckbetanken.

    Die meisten Autos werden langsam laden, da ja auch über die Hälfte der Autobesitzer einen Stellplatz haben ist das durchaus nachvollziehbar. Schnelllader brauchst du im Grund nur, wenn du Strecken fährst, die über eine Akkuladung hinausgehen. Und selbst das ist relativ harmlos. Eine 100 kWh Tesla Batterie mit 125 kW zu laden ist jetzt nicht unbedingt eine „Druckbetankung“.

    @Michael Krüger nochmal:

    Das Energiekonzept der Bundesregierung 2010 haben unsere Experten ja schon abgelehnt. Jeder der Energiewende-„Experten“ macht seinen eigenen Plan auf. Der eine will weniger Strom verbrauchen, der andere mehr. Eigentlich sind sich diese sog. Experten darüber nur einig, dass Atom und Kohle und Öl weg müssen und die EE her müssen. Wie das geschehen soll, dazu haben sie weder einen Plan, noch können sie es berechnen. Alternativen haben sie auch nicht.

    Schön, wie du dich immer noch auf diese eine Sache stürzt, die 2010 in einem Papier geschrieben stand (weniger Stromverbrauch als Ziel) und alles andere ignorierst. Sieht dieser Graph z.B. für dich so aus, als ob wir die Ziele bei den EE-Anteilen momentan verfehlen? https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/384/bilder/02-energie_ener-04_erneuerbare-energien_abbildung_0.png

    Und natürlich gibt es einen Plan und natürlich gibt es viele Studien wie man einen hohen EE-Anteil hinbekommt. Aber wird von euch genau so wenig ernst genommen wie der Rest euch nicht ernst nehmen kann. Ein paar Pessimisten mit Strohmann Argumenten, die vor ihresgleichen so tun als ob, sie jedes Argument gegen Erneuerbare Energie gewonnen hätten. Ist ein wenig wie Schach mit einer Taube zu spielen, wenn jemand dieses Sprichwort kennt 😉

    Wie z.B. neue Kernreaktoren und Kernfusion.

    Ja, her damit? Die Welt besteht nicht nur aus Deutschland mit seinem Atomausstieg. Wo sind also diese neuen Reaktoren und die Kernfusion an der sehr ausgiebig geforscht wird? Wie viele Jahrzehnte wird es dauern bis da signifikante Energiemengen zu ernten sind? Und so lange soll man Däumchen drehen, obwohl wir einfach die Energie eines funktionierenden Fusionskraftwerkes in ca. 150 Millionen Kilometer Entfernung nutzen können?

    Glaube mir, ein funktionierendes, sicheres, günstiges und sauberes Fission- oder Fusionskraftwerk, dem steht niemand wirklich entgegen. Allein es gibt sie noch nicht und bis es sie wahrscheinlich gibt, hat EE-Strom schon einen Anteil von 70% und mehr.

  136. unsere Einsparungen werden nicht in anderen Ländern verbraucht, die Summe der Zertifikate sinkt stetig

    Ist das wieder so eine Sache die nur in Ihrer Phantasie stattfindet? Oder haben sie noch nicht gemerkt, dass der Planet ausserhalb der EU noch weitergeht?

    Der Zertifikatehandel unter Erstwelt-Ländern ist wieder so ein Vorreiter-Blödsinn der nicht funktionieren wird weil ausser uns niemand mitmacht, analog zur bescheuerten Energiewende. Wenn wir in der EU weniger Kohle verfeuern, sinkt der Preis, China baut 20 neue Kohlekraftwerke und die Kohle wird eben dort verheizt. Was ist damit gewonnen? Nichts. Wir subventionieren damit die Kohleverbrennung in China.

    Hat Sinn in seinem Vortrag übrigens alles erklärt. Ein Zertifikatehandel funktioniert nur wenn alle mitmachen, was niemals passieren wird.

  137. Nachtrag: Hab’s gerade selbst gefunden…

    Herp @ 127:

    Herr Sinn spricht und der Skeptiker schluckt es ganz unskeptisch herunter und verkündet es fortan weiter. Dabei vergisst der Skeptiker, dass die Gesamtzahl der Zertifikate nicht konstant bleibt, sondern jedes Jahr um 1,74% sinkt, ab 2021 sogar um 2,2%.

    Der meint tatsächlich das EU-System. In dem wir nebenbei bemerkt -- wie üblich -- die doppelt gelackmeierten sind, weil wir auch noch doof genug waren unsere KKW abzuschalten. Wir werden also in den nächsten Jahren nicht nur den unsinnigen Zappelstrom finanzieren müssen, sondern der fossile Backup wird zudem auch noch immer teurer werden.

    Deutschland erledigt sich.

  138. @Herp

    Nochmal, wir verbrauchen 500 TWh Strom und 2.500 TWh Endenergie. Wovon Sie meinen 1/3 einsparen zu können. Somit wären wir bei 1.700 TWh. Warum auch immer. Endenergie ist Endenergie und nicht Primärenergie!

    Und jetzt sind Sie bei 566 TWh Endenergie. Also nicht mal bei 1/3.

    Ich stelle mal kurz fest, Sie können nicht rechnen und wissen nicht was Endenergie ist!

    Ich zumindest würde mich schämen und vergrämen.

  139. Kleiner Programmtipp: Heute Läuft ‚Ein Quantum Trost‘ um 22:25 im ZDF

    Dazu einige Anmerkungen:

    1. Der dargestellte Mr. Green ist nicht mit Al Gore zu verwechseln, auch wenn er auf großer Bühne die Notwendigkeit des Umweltschutzes proklamiert.

    2. Auch glaubt wohl niemand, dass Al Gore oder andere Gutmenschen in derartige kriminelle Machenschaften verwickelt ist.

    3. Richtig ist, dass Al Gore durch sein Klima-Aktivismus aber noch reicher geworden ist, vermutlich aber rein legal. Was man dazu vom moralischen Standpunkt hält, bleibt offen.

  140. #135 S.Herp

    gespart wurde die Menge, die benötigt worden wäre, hätte man den Atomausstieg mit konventionellen Kraftwerken abdecken wollen

    Das ist so, als ob du vom Arzt verordnet von deinen Zigaretten runterkommen musst. Du lässt dir eine sündhaft teure Therapie zahlen mit dem Ergebnis dass du danach so viel rauchst wie zuvor. Deinem Arzt verkaufst du dein Versagen als Erfolg und begründest: Anstelle Radio zu hören tu ich Fernsehen und spare die Zigaretten die ich geraucht hätte wenn ich Radio hören durch Rauchen ersetzt hätte.

    Das ist doch total Banane!

  141. Und noch ein letztes Mal, dann ist Schluss. Passives Mitlesen der pessimistischen Fantasiewelten hier ist weniger anstrengend …

    @F.Alfonzo:

    Wir subventionieren damit die Kohleverbrennung in China.

    Ach du meine Güte. Das ist dein Ernst, oder? Wenn du hier nicht dein Stück Apfeltorte isst, dann isst sie jemand in China, also besser hier essen. Noch weitere Stammtischweisheiten über China parat?

    Hat Sinn in seinem Vortrag übrigens alles erklärt. Ein Zertifikatehandel funktioniert nur wenn alle mitmachen, was niemals passieren wird.

    Die EU hat einen geschlossenen Zertifikatehandel mit sinkender Anzahl an Zertifikaten. Dieses „nur wenn alle mitmachen“ Argument zieht hier nicht, genauso wenig wie das lustige Argument aus Ecken wie diesen hier, dass Elektroautos nur umweltfreundlich mit 100% EE-Strom seien. Wie kommt man nur auf solche Ideen? Alles nur um sich rechtzufertigen, dass man irgendwie dagegen sein will/muss weil es (das neue) eine Ausgeburt der Hölle ist?

    Deutschland erledigt sich.

    Dieser Grund-Pessimismus ist wirklich schwer zu ertragen. Ist da vielleicht auch noch eine Depression im Gange? Ich empfehle eine Therapie, ehrlich. Bei solchen Mini-Auswirkungen zittert der Skeptiker, aber argumentiert im gleichen Atemzug, dass 2 Grad mehr oder weniger Klimaerwärmung nichts ausmachen würden 😉

    @Michael Krüger:

    Nochmal, wir verbrauchen 500 TWh Strom und 2.500 TWh Endenergie. Wovon Sie meinen 1/3 einsparen zu können. Somit wären wir bei 1.700 TWh. Warum auch immer. Endenergie ist Endenergie und nicht Primärenergie!

    Das mit der Mathematik scheint schwer. Der Endenergieverbrauch lag 2015 bei 2466 TWh. Davon waren 521 TWh Strom. Dazu kommen 170 TWh Erneuerbare Wärme womit 1775 TWh fossile Energie übrig bleibt. Verstanden?

    Verbrennt man fossile Energieträger um damit Strom herzustellen, dann wandelt man dabei im wesentlichen 3 kWh Primärenergie in 1 kWh Strom um. Wenn man mit den selben 3 kWh heizt oder mit dem Auto fährt, dann ist das direkt der Endenergieverbrauch. Verstanden?

    Durch den direkten Einsatz von Strom über Elektroautos und Wärmepumpen spart man eben diese Endenergie ein. Wird der Strom dafür aus fossilen Brennstoffen gewonnen, spart man allerdings keine Primärenergie ein (und darum geht es ja eigentlich). Wird der Strom aber nun aus regenerativen Quellen gewonnen, dann sinkt auf einmal der Primärenergiebedarf auf 1/3 (nicht um ein 1/3). Simples Beispiel, Elektroautos. Mit 20 kWh Strom kommt man 100 km weit, ein Verbrenner mit einem Verbrauch von 7 Litern auf 100 km verbraucht knapp 60 kWh. Faktor 3. Verstanden?

    Würde es einem also gelingen alle 1775 TWh von oben auf Strom umzustellen und diesen ausschließlich aus regenerativen Quellen zu gewinnen, dann würde der Verbrauch (Endenergie als auch Primärenergie) auf 592 TWh sinken. Insgesamt wäre es eine Halbierung des Endenergieverbrauchs (von 2466 Twh auf 1283 TWh). Verstanden?

    Wir können nun gerne darüber streiten wie lange das dauern würde und ob es überhaupt machbar wäre, aber die Mathematik und Physik dahinter sollte man schon verstehen, oder nicht? Schämen und vergrämen … ja genau. Mach das mal, wenn du nun endlich herausgefunden hast was Endenergie ist und was Primärenergie 😉

    @Krumeg:

    Das ist doch total Banane!

    Nochmal für dich ganz langsam. Du ernährst dich hauptsächlich von Fertigmahlzeiten und Süßigkeiten und der Arzt sagt dir du muss mit letzterem aufhören sonst folgt irgendwann der Supergau Diabetes. Statt mehr Fertigmahlzeiten zu essen, ersetzt du die Süßigkeiten mit frischem Obst. Ohne das Obst, hättest du einfach noch mehr Fertigmahlzeiten gegessen und die Menge hast du nun dank des Obstes eingespart. Oder anders herum gesagt, hätte dein Arzt nicht vor den Süßigkeiten gewarnt und du trotzdem die gleiche Menge Obst in deinen Speiseplan aufgenommen, dann wäre dein Fertigmahlzeitenkonsum drastisch gesunken. Auch diese Differenz entspricht dem eingesparten.

    Simple Mathematik, aber scheinbar unmöglich zu verstehen für jemanden, der nur schreiben möchte, dass irgendwas nicht funktioniert hat.

    Gute Nacht und viel Spaß beim weiteren depressiven Deutschland-Bashing. Denkt immer daran, uns geht es gut wie nie zu vor. Die Welt wird nicht übermorgen untergehen. Alles wird gut. Redet mit Menschen außerhalb eurer Weltuntergangs-Blase. Könnte hilfreich sein.

  142. Das mit den Zertifikaten lässt mir keine Ruhe. Also spinnen wir den Gedanken mal weiter. Alles was wir einsparen wird wo anders sowieso wieder verbraucht, meinetwegen sogar im gleichen Zeitraum wie wir es verbraucht hätten. Bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir einfach nur ein großes Feuer machen müssten und überall anders würde schlagartig auf Erneuerbare umgestellt werden? Wie wahrscheinlich ist es, dass diese Staaten dann wieder zurück zu fossilen Energieträgern gehen, wenn die Anlagen schon stehen?

    Das klingt nach einem tollen Plan! Wer ist noch dafür? Klingt doch vollkommen logisch. Sinn sagt es ja so 😉

  143. @ Herp:

    Sie verstehen nicht mal grundlegende Funktionsweisen des Rohstoffhandels, meinen aber einen Masterplan für die Energieversorgung parat zu haben und zu wissen, was dieser Plan kosten wird.

    Wenn du hier nicht dein Stück Apfeltorte isst, dann isst sie jemand in China, also besser hier essen.

    Apfeltorte kann man im Gegensatz zu Bodenschätzen nicht beliebig lange einlagern und transportieren. Was in Konsequenz bedeutet dass es eben keinen homogenen Weltmarkt mit einheitlichen Preisen für verderbliche Lebensmittel gibt, wohl aber einen für fossile Brennstoffe. Den Unterschied sollte jedes Kind begreifen.

    Die EU hat einen geschlossenen Zertifikatehandel mit sinkender Anzahl an Zertifikaten.

    Was -- wie gesagt -- völlig nutzlos ist weil fossile Brennstoffe global gehandelt und genutzt werden. Und obwohl ich kein Klima-Experte bin traue ich mich mal die steile These aufzustellen, dass es dem Weltklima egal ist ob Kohle und Öl in Deutschland oder in Indien verbrannt werden.

    Bei solchen Mini-Auswirkungen zittert der Skeptiker, aber argumentiert im gleichen Atemzug, dass 2 Grad mehr oder weniger Klimaerwärmung nichts ausmachen würden.

    Zur Gefahr der Klimaerwärmung und den Einfluss des Menschen werden Sie von mir nichts lesen können. Weil ich diese Themen erstens nicht einschätzen kann, aber vor allem: Weil es für diese Diskussion völlig irrelevant ist. Der zentrale Punkt ist, dass der deutsche Irrweg nicht in der Lage ist, den CO2-Ausstoß zu reduzieren. Jedenfalls nicht in Größenordnungen, die es rechtfertigen würden jedes Jahr einen Großteil des BIP dafür zu verschwenden. Es handelt sich um eine Pseudo-Lösung die das Gewissen beruhigen soll. Und für so einen Unsinn bin ich nicht bereit zu zahlen.

    Das mit den Zertifikaten lässt mir keine Ruhe.

    Das ist ja schon mal ein Anfang, vielleicht setzt doch langsam der Denkprozess ein. 🙂

    Bedeutet das im Umkehrschluss, dass wir einfach nur ein großes Feuer machen müssten und überall anders würde schlagartig auf Erneuerbare umgestellt werden?

    Nein, weil Erneuerbare kein Substitut für fossile Brennstoffe sind, sondern Spinnerei von Leuten mit schlechtem Gewissen. Die Substitution hier besteht zwischen fossilen und nicht fossilen, aber trotzdem jederzeit verfügbaren Energieträgern wie Kernkraft, Wasserkraft, Biotreibstoffen u.Ä. Das heisst wenn wir ein großes Feuer machen und absehbar ist dass dieses Feuer noch Jahrzehnte lodern wird, wird der Rest der Welt Schrittweise seine Energieproduktion auf die genannten Alternativen umstellen.

    Zum Abschluss noch eine kleine Prognose, wie der europäische Zertifikatehandel weitergehen wird:

    Möglichkeit 1: Man fährt die bisherige Linie weiter und reduziert die CO2-Mengen mit steigender Rate. Konsequenz ist dann die von Sinn aufgeführte: Zunächst der Export der gesamten energieintensiven Industrie in Länder, die bei dem Quatsch nicht mitmachen. Der Prozess ist schon im Gange, reduziert hier den Wohlstand und hat keinerlei Auswirkungen auf den weltweiten CO2-Ausstoß. Das kann man dann weiterspinnen bis die hiesige wirtschaft komplett abgewrackt ist weil Strom, Personen- und Güterverkehr zu Luxus werden.

    Möglichkeit 2, und das ist m.E. die wahrscheinlichere: Man wird den europäischen Zertifikatehandel -- genau wie die deutsche „Energiewende“ -- auf lange Sicht einstampfen, weil immer mehr Leute begreifen, dass diese Politik nur Schaden und keinerlei Nutzen bringt. Dann wird man nicht mehr darüber reden und es wird mal wieder Aufgabe der zukünftigen Historiker sein, die kollektive Verblödung der Deutschen zu analysieren.

  144. Basti #141,

    Alles wird gut. Redet mit Menschen außerhalb eurer Weltuntergangs-Blase. Könnte hilfreich sein.

    mache ich täglich, brachte aber wie in der ddr wenig, wenn die Grundüberzeugungen ausgeprägt sind.
    Ich freute mich über das Ende der ddr, viele liefen aber liefen aber kopflos rum, Die haben uns belogen und betrogen….

    Gestern sagten die Lügenmedien, das vereinigte Wirtschaftsgebiet gibt die Klimaziele auf, um wieder eine gewählte Geschäftsführung zu bekommen, genannt GroKo 😉

  145. CDU und SPD geben schon mal als erstes den Klimaschutzplan 2020 auf.

  146. @Herp

    Als Endenergie bezeichnet man denjenigen Teil der ursprünglich eingesetzten Primärenergie, der dem Verbraucher nach Abzug von Transport und Umwandlungsverlusten zur Verfügung steht. Verstanden?

    Im Verkehr können Sie mit E-Betrieb Primärenergie einsparen, da ein Großteil der Energie von Verbrennern nicht nur in Bewegung, sondern auch Wärme umgewandelt wird. Beim Heizen hingegen nicht. Gas und Öl wird nahezu vollständig in Wärme umgewandelt. Und wenn Sie mit Strom Fahrzeuge und Verkehr betreiben, kommen natürlich noch Ihre Speicherverluste hinzu. Verstanden?

  147. #145

    CDU und SPD geben schon mal als erstes den Klimaschutzplan 2020 auf.

    Das ist doch erfreulich.

  148. PS

    Und die Grünen schreien schon mal wieder wegen der Aufgabe der Klimaziele, allen voran der Anton.

  149. @MK #148

    Und die Grünen schreien schon mal wieder wegen der Aufgabe der Klimaziele, allen voran der Anton.

    Die Grünen spielen aber keine Rolle, wegen Neinmaika.

  150. Jetzt muss noch Barbara Hendriks aus dem Amt entfernt werden, sonst gibts Krawall.

  151. Es ist müßig sich mit den „Argumenten“ der „Herps“ dieser Welt herum zu schlagen.Derartig bornierten Ideologen ohne Sachkenntnis und Grundverstand kann man nur die Türe vor der Nase zuschlagen, wie einem dummen Hausierer oder Sektierer, möglichst schon an der Gartentüre.@M K #150, ja die Tante zuerst und dann noch alle grünmelierten Sauertöpfe und Moralapostel. Aufgabe der Klimaziele, ein hoffnungsvoller Einstieg in eine neue „Sachlichkeit“?
    Wer holt die vergeigten ifeologischen Milliarden zurück? Wer bezahlt die Posse Samoa?

  152. Ich hatte es schon oft genug beschrieben……die deutsche Energiewende ist nix weiter als ne fette MOGELPACKUNG.
    Wenn Wind und Sonne schwächeln, müssen eh die Konventionellen ran……gibbet zu viel vom Flatterstrom…..benutzen wir unsere europäischen Nachbarn als Strom-Müllkippe, natürlich ideologisch wertvoll….für überschüssigen Kohlestrom.

    Damit wir unsere Nachbarn und ihre Netze in Zukunft noch besser quälen können….macht die EU halt ne neue Verordnung, unter deutscher Federführung überschwemmen wir sie dann nicht nur mit Flüchtlinge, lassen wir auch noch Flatterströmlinge nach Polen flüchten.
    https://www.tichyseinblick.de/wirtschaft/eu-energierat-hat-beschlossen-planwirtschaft/

    Tja…..statt unser Problem mittels geeigneten Speicher selber zu lösen…..exportieren wir es zwangsweise.
    Übrigens……nicht nur im Stromsektor bescheißen wir uns selber…..beim Müll klappt dat auch ganz gut:

    https://www.welt.de/wirtschaft/article172294672/Muellentsorgung-Was-tun-mit-dem-Muell-den-China-nicht-will.html

    So kann man sich auch seine CO2-Bilanz schönlügen……die Konsumgüterproduktion is ja schon zu großen Teilen ins Ausland verlagert……und den Verpackungsmüll schieben wir anschließend auch ab zu den Pfui-Staaten….auf die wir dann hämisch hinweisen, weil die ja so dolle die Umwelt verdrecken……was sind wir Deutsche doch für ein verlogener Haufen, statt zu protzen….sollten wir uns lieber ganz doll schämen.

    H.E.

  153. CDU und SPD geben schon mal als erstes den Klimaschutzplan 2020 auf.

    Kein Grund zu jubeln, weil man sich laut Medienberichten dafür umso stärker anstrengen will, das 2030er-Ziel zu erreichen (frei nach Herp-Logik: Weil 40% CO2-Reduktion nicht möglich sind, probieren wir jetzt 65% zu erreichen).

    Und zu diesem Zwecke soll wohl das Hauptproblem an der ganzen Sache -- nämlich der subventionierte Zubau der Deppenstromerzeuger -- noch beschleunigt werden. D.h. es wird wohl noch viel teurer werden.

    Von der Aufgabe der 2020-Ziele kann man sich leider nix kaufen.

    Mehr dazu hier: https://www.welt.de/politik/deutschland/article172292184/Sondierungen-CDU-CSU-und-SPD-geben-Klimaziel-fuer-2020-auf.html

  154. @ F.Alfonzo 9. Januar 2018 07:09

    Es ist erfrischend, vernünftige und gut formulierte Gedanken zu lesen … Danke dafür. Allerdings bedarf es gar nicht zu großer Wahrscheinlichkeit. Ich würde eher vermuten, dass deine Kenntnis über Energiewende und Klima allemal mit denen der Energieexperten von ARD und ZDF mithalten kann. Man braucht sein Licht nicht unter den Scheffel zu stellen.

    Möglichkeit 2, und das ist m.E. die wahrscheinlichere: Man wird den europäischen Zertifikatehandel — genau wie die deutsche „Energiewende“ — auf lange Sicht einstampfen, weil immer mehr Leute begreifen, dass diese Politik nur Schaden und keinerlei Nutzen bringt. Dann wird man nicht mehr darüber reden und es wird mal wieder Aufgabe der zukünftigen Historiker sein, die kollektive Verblödung der Deutschen zu analysieren.

    Darauf hoffe ich auch und halte das letztlich für unvermeidbar. Aber es kann eine ganze Wiele dauern, bis das zum gesellschaftlichen Standard wird. Bis dahin kann noch viel Geld verbrannt und Porzellan zerschlagen werden.

  155. @Onkel Heinz Du hast recht, wir sind ein scheinheiliges Volk von Betrügern und selbst Bescheißern. Erst begann es nur mit den Berufsdemonstranten, die ein Demonstrationsvehikel suchten, dann kamen die Grünen, die erst noch harmlos strickten, während Präsidenten bereits „Arschloch“ genannt wurden. Dann würden diese Grünen ohne jegliche Vollausbildung/Studium zum Wortführer bei den Worthülsen und die Medien folgten willfährig. Vereinfacht, entstand so der Mainstream, dem sich sogar die Konservativen anschlossen und die richtungslos gewordenen einfach Roten sowieso. Jetzt wackelt also der deutsche Beitrag zur Weltklimarettung. Eine Schippe Sand auf den Deich wäre eh vernünftiger gewesen, als dumme Reden auf „Klimagipfeln“, Eventuell beginnt bei den Sondierungen noch mehr zu dämmern? Eventuell kapieren endlich einige den ganzen Hombug von Klima, CO2, Erneuerbare, intelligentes Netz, Elektromobilität, Power to Gas und noch mehr Gerhirnfürzen. Reines Biogas natürlich. Wie weit sind wir verkommen, daß ein Chinese im Presseclub uns die Leviten lesen musste/konnte?

  156. Barbara Hendriks aus dem Amt entfernt werden … Ich fürchte, daraus wird nichts mit einer Fortsetzung der GroKo.

  157. @Karlchen
    „Grundlast“……ist lediglich eine perfiede Lüger der fossil-atomaren Energiekonzernlobbyisten um die guten „Erneuerbaren“ schlecht zu machen……
    Männlein und Weiblein sind lediglich ein soziales Konstrukt, weil die fiese Mama mittels blauer/rosa-Strampler das arme Kind vorkonditioniert hat……
    #metoo……nur weil ein paar abgehalfterten SchauspielerInnen vor 30 Jahren den Arsch getätschelt wurde…..geht ein medialer Scheißsturm durch bundesdeutsche Medien, während das afganische Messer im Leib einer 15 Jährigen Deutschen….lediglich ne Randnotiz ist…..
    Nur weil ein Grüner (Palmer) und ne Rote (Wagenknecht) und ne Lesbe (Schwarzer) sagen, wir können nicht alle aufnehmen…..werden se von den eigenen Genossen….als rechte Hetzer medial an die braune Wand gestellt…..

    Ich hätte da ein paar Erklärungen für…….entweder werden deutsche Gehirne durch geheime Microwellen zu Matsch gegrillt……oder die Chemtrails vergiften unsere Birnen….oder die tun uns was ins Trinkwasser……so dass der gesunde Menschenverstand möglichst schnell und radikal…..ins Klo gespült werden kann.
    Anders kann ick mir die völlige Verblödung eines großen Teils des deutschen Volkes nich mehr erklären.

    Onkel Heinz………wir san am Arsch

  158. Bastis Chefs sagen

    … Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: „Ich bin froh über das Abschalten des Atomkraftwerks Gundremmingen B. Der Atomausstieg in Deutschland kommt damit einen wichtigen Schritt voran. Die Atomkraft war ein technologischer Irrweg – sowohl Fehlerfreiheit als auch Kostengünstigkeit waren Versprechen, die nie eingehalten wurden. Ich bin um jedes AKW froh, das nicht mehr in Betrieb ist. Mit der Abkehr von dieser gefährlichen und nicht nachhaltigen Energieform haben wir den Grundstein für eine international wettbewerbsfähige Energiestruktur in Deutschland gelegt.
    … Auch für die Stromversorgung ist das schrittweise Abschalten der Atomkraftwerke richtig. Anders als von einigen prophezeit wurde, leiden wir in Deutschland nicht unter einer Stromlücke.Wir haben im Gegenteil sogar gigantische Stromüberschüsse. Unsere Stromversorgung ist sicher, daran wird auch die Abschaltung von Gundremmingen B nichts ändern.“

    „ … Schon heute werden Windparks zweitweise wegen Überkapazitäten vom Netz genommen – und die Stromkunden müssen den Ausfall bezahlen … was sie nicht müssten, wenn die Leitungen frei wären und nicht durch den überschüssigen Kohlestrom belegt. Fakt ist: Wir haben in Deutschland einen Stromangebotsüberschuss, weil noch immer zu viel konventioneller Strom im System ist …“,
    getätigt von Frau C. Kemfert,

  159. Das ist echt süß wie ihr euch hier als Reichsbürger und Verschwörungstheoretiker outet, die vorgeben der Weisheit letzter Schluss zu sein und sich selbst bejubeln. Verrückt wie gleichzeitig ein vermeintlich ähnliches Verhalten der anderen Seite angeprangert wird, als ob jegliche Selbstreflektion fehlen würde 😉

    Macht nur weiter so und glaubt feste daran, dass ihr mit eurer leicht irren Meinung von der Welt etwas bewegen könnt. Wer immer eure „Chefs“ sind. Auf so etwas kann man doch unmöglich von alleine kommen, oder?

    So long …

  160. @Herp

    Der fehlende Humor und die fehlende Selbstironie ist den Fanatismus gemein. Alle Ökologisten, die ich in den letzten 11 Jahren kennen gelernt habe sind spaßbefreit Da läuten immer meine Alarmglocken.

  161. Er hat doch Humor… wirft den Leuten hier vor Verschwörungstheoretiker zu sein und bezeichnet sie im nächsten Satz als ferngesteuert. Also ich hab gelacht 🙂

  162. @Herp
    Verschwörungstheorie……schaun wir mal.
    Zitat Deinereiner …#101:

    Meine eigenen Berechnungen aus dem Stromproduktionsverlauf 2016 in Deutschland. Wind und Solar um Faktor X überhöht um 100% Abdeckung des Verbrauchs zu erreichen. Dann einen Speicher einsetzen, der die Spitzen über das Jahr ausgleicht. Im Grunde nicht viel anders als dass Herr Sinn gemacht hat.

    Butter bei de Fische……bau Dir ne Website, stell Deine Berchnungen ins Netz und wir prüfen dat mal großzügig, inwieweit Du fähig bist…..die Realität zu reflektieren.
    Dein Fehler, wie auch der Fehler sämtlich anderer Öko-Propagandisten ist…..die Scheuklappe, die sich einzig auf ein autarkes Deutschland bezieht, irgendwie die Erzeugung addieren…..irgendwie den Eigenverbrauch gegenrechnen….und schon ist das Milchmädchen hochgradig befriedigt.
    Pustekuchen…….wir sind keine Insel der Glückseeligkeit……wir sind ein europäischer Verbund, der handelt, der Notfallreserven für gute Nachbarn bereit hält und der unter Umständen auch als Müllkippe missbraucht wird.
    Kleine Empfehlung an den Deliquenten……spiel mal etwas mit diesen Tool rum:
    https://www.agora-energiewende.de/de/themen/-agothem-/Produkt/produkt/76/Agorameter/
    Und teile mir anschließend das Ergebnis Deiner Denkarbeit mit.

    im Zeitraum von 2008 bis 2010 wurde DE ja geradezu mit Studien überschwemmt, die sich mit derlei Berechnungen wendetechnisch beschäftigt haben…..vom allerletzten Öko-Institut bis hin zum UBA…..und die kommen im Durchschnitt auf ganz andere Ergebnisse als Du, komisch….meinste nich auch?
    Nix gegen kleine Zahlenspielchen….aber auf diesen Bullshit eine nationale Energieversorgung aufzubauen….ist kreuz-gefährlich und schweineteuer und wenns schief geht, wascht ihr eure Hände in Unschuld, verkriecht euch in die Anonymität und schiebt die ganze Schuld eh wieder auf uns…..Energiearbeiter.

    Du hast bisher nur gelabert…..bist uns aber den Beweis schuldig geblieben, das Deine Murksrechnung irgendwelchen Mehrwert hat.
    H.E.

  163. @ S H # 159 Herr Herp, daß Sie lesen und schreiben können, das beweisen Sie hier seitenlang.Daß Sie von Energietechnik, speziell Elektrotechnik keine Anhnung haben, beweisen Sie durch Aufzählung sinnentleerter Propaganda-Worthülsen aus der grünen „Denk-Fabrik“ ebenfalls seitenlang. Daß Sie sich aber vor sachlichen Argumenten und humorvollen ironischen Spitzen und sarkastischem Zynismus so fürchten, daß Ihnen Gespenster der Reichbürger erscheinen, ist mir neu. Sollten Sie mich persönlich einmal einen „Reichbürger“ oder „Verschwörungstheoretiker“ in ehrabschneidender Weise bezeichnen, haben Sie schnell eine Klage am Hals.

  164. @Karlchen
    Ich bekenne…..vor der Wende regelmäßig mit der „Deutschen Reichsbahn“ unterwegs gewesen zu sein…..dass….macht mich automatisch, wie 17 Millionen Ossis auch….zum Reichs(bahn)bürger.

    Hihi….Handbuch für Öko-Aktivisten, Seite 7 u.ff……gehen Dir die Argumente aus, schieb den Gegner in die VT-Spinner-Ecke und/oder hau mit der Nazi-Keule (Reichsbürger) drauf, reicht das immer noch nicht, bezichtige ihn einer rückwärtsgewanden Einstellung, als Bremser der schönen neuen Energiewelt, als dumpfen Sympathisanten der Arschlochpartei (AfD)……und neuerdings als Energiepessimist im Auftrag der fossil-atomaren-Schweinelobby.

    Ick prügel mich nun schon 10 Jahre lang verbal und virtuell mit diesen Typen rum….aber viel ham se bis heute nicht dazu gelernt…..und eins ham se garantiert nicht, HUMOR……verbissen wie Dorfköter, kläffen se alles an, wat sich wagt am Öko-Garten vorbeizulatschen….unfähig den 50 cm hohen Gartenzaun zu überspringen, fristen sie ihr unwürdiges Leben im Hass auf alles, was nicht in den selben Garten scheißt.
    Im Grunde genommen……mitleiderregende Mitmenschen.
    H.E.

  165. Ach lieber Onkel Heinz, Du warst noch lange mit den schönen Dampfloks unterwegs (Glänzende Kinderaugen heute noch). Leider haben die kapitalistischen Syndikate aus reiner Profitgier da schon früh den betriebswirtschaftlichen Dampfsperrhahn zu gedreht und elektrifiziert. Mit dieser weit vorrausschauenden Sichtweise der Kapitalisten wurde der Weg für Grünstrom frei. Heute fahrt jeder ICE mit Grünstrom, denn was an der Türe dranne steht, muß ja auch drinne sein.Die Generatoren, die mit Kohlendampf mit 16 2/3 Herz laufen sind Propagankonstrukte der stes rückwärts gewandten energiepolitischen Revanchisten.
    Ich habe aber noch eine Eisenbahn mit Dampfloks, einen „Märklinbaukasten“ aus Tschechien und eine Dampfmaschine mit Generator, Kreissäge und Transmissionen. Bei mir lernen die Nachbarskinder noch etwas Gescheites und woher das Drehmoment kommt, oder auch nicht, wenn das Feuer unter dem Kessel fehlt.
    @Herp Nachts wird es dunkel, meist passt der Wind nicht und der Dampf lässt sich nicht speichern….Bitte lachen Sie doch auch einmal….

  166. Nur kurz

    @Michael Krüger

    Der fehlende Humor und die fehlende Selbstironie ist den Fanatismus gemein.

    Das ist meine Erfahrung mit der Skeptiker-Klicke. Fanatische Spaßbremsen, die (hier immerhin nicht) Widerrede gerne löschen, wenn ihnen nichts mehr dazu einfällt. Apropos, keine Replik mehr zur Endenergie/Primärenergie? Oder habe ich das übersehen? 😉

    @Heinz Eng

    Butter bei de Fische……bau Dir ne Website, stell Deine Berchnungen ins Netz und wir prüfen dat mal großzügig, inwieweit Du fähig bist…..die Realität zu reflektieren.

    Ich arbeite daran, mit dem Agorameter kann ich nichts anfangen. Ich nehme die Daten direkt von der „entsoe“ Plattform. Da hast du auch deinen europäischen Verbund. Allerdings geht es mir tatsächlich nur darum wie sich Deutschland mit steigenden EE-Anteilen bei welchem Speicherausbau zu welchen geschätzten Kosten sicher versorgen kann. Als Insel. Ein Verbund ändert nichts an den Größenordnungen, oder bist du da etwa anderer Meinung? Herr Sinn hat zwar vorgerechnet wie das zusammen mit Norwegen und weniger Speicher funktioniert um im Extrem könnte man mit supraleitenden, globalen Stromtrassen dem Problem komplett aus dem Weg gehen, aber fangen wir doch erst einmal klein an, ne?

    Du hast bisher nur gelabert….

    Sorry, aber der, der hier „labert“ bist eindeutig du. Da ist nichts dahinter und wenn dann mal irgendwelche Quellen kommen, dann zeigen sie nichts oder nicht das was du meinst. Dazu noch diese herablassende Sprache … aber das kennt man ja aus der Skeptiker Ecke. Die „humorigen“ von oben herab Alleswisser …

    @Karl Reichart:
    Es ist bezeichnend, dass du es auf dich beziehst. Ich habe damit aber jemand anderen hier gemeint.

  167. @Herp

    Stimmt, die Leute bei Eike sind genauso spaßbefreit und humorlos und nicht zur Selbstironie fähig. Das macht es für Sie aber nicht besser.

  168. Die Aussagen der GroKo zeigen, dass professor Sinn Recht hat.
    Die Ziele wurden nicht erreicht trotz immenser Kosten. Alles umsonst bezahlt.
    Die Lösung der Politik ist halt noch mehr Geld reinstecken und diejenigen zu schröpfen die das Geld in diesem Land verdienen, damit die EEG Schmarotzer die die Wind- und Solaranlagen betreiben reicher werden.
    Schon interessant die SPD sorgt für Umverteilung von arm nach reich.

  169. @Herp….#166
    Its Liberalisierung, stupid.

    Es fängt schon damit an, dass Du nix mit dem Agorameter anfangen kannst, willst aber angeblich berechnen, wieviel Speicher wir in DE haben müssen…..der Grundfehler jedes Öko-Besudelten…..in rein deutschnationalen Dimensionen zu denken, euer Horizont geht halt nur vom Wohnzimmer bis in den eigenen Eigenheimkeller.

    Seid 2000 gibbet nämlich die „Liberalisierung der Energiemerkte“, das heißt, Strom wird europaweit gehandelt. Deutschland ist neben Erzeuger und Verbraucher auch ein wichtiges Stromtransit-Land…..was Dir bei näherer Betrachtung des Agorameters auch aufgefallen wäre.
    Wenn ihr nationalistischen Ökos von der autarken Insel der Glückseeligkeit träumt……dann ist euch intellektuell echt nicht mehr zu helfen.
    Als erstes sollte man die Entwicklung des europäischen Kraftwerkparkes die nächsten 20 Jahre im Auge behalten.
    Sinkt die gesicherte Leistung, könnte die deutsche Energiewende janz schnell an ihre Grenzen kommen, weil in Zeiten der Dubnkelflaute nix mehr importiert werden kann und Speicher in Größenordnungen auch in 20 Jahren nicht vorhanden sein werden.
    Und bitte, komm mir jetzt nicht mit „Gasspeicher“ für den überteuerten Power-to-Gas-Quatsch, denn diese Speicher sind eh schon ziemlich (europäisch) belastet.

    Die Gasspeicher sind so leer wie selten

    Der hohe Heizbedarf wegen des Winterwetters bereitet der Gaswirtschaft Kopfzerbrechen. Denn die Erdgasspeicher entleeren sich mit hoher Geschwindigkeit. Aktuell sind sie nach Angaben der europäischen Vereinigung der Speicherbetreiber nur noch zu gut einem Drittel gefüllt. In Deutschland hat sich diese Reserve demnach binnen acht Wochen auf 36 Prozent des Speichervolumens halbiert. Europaweit liegen die Füllstände leicht darüber. Doch manche Länder haben weniger Reserven: In Frankreich ist es noch ein Drittel der Speicherkapazität, in den Niederlanden nur noch ein Viertel. In Ungarn und Rumänien sind die Speicher nur noch etwa zu einem Fünftel gefüllt.

    BASF verkauft alle deutschen Gasspeicher an Russen

    Allerdings steht das eingespeicherte Gas nicht ausschließlich deutschen Verbrauchern zur Verfügung, ein nationaler Zugriff besteht nicht. Die rechtlich eigenständigen Speichergesellschaften vermieten die Kapazitäten zum Beispiel auch an französische oder niederländische Händler, die aus den deutschen Kavernen heraus je nach Preis auch Kunden im Ausland beliefern.

    Und Wiki schreibt:
    „Derzeit sind in Deutschland 51 unterirdische Erdgasspeicher für insgesamt 24,6 Mrd. Kubikmeter in Betrieb, was etwa 28 Prozent des deutschen Jahresverbrauchs entspricht“

    Aus der Traum, den Gasspeicher als nationalistisches Wendespeicherwunder zu missbrauchen……zumal die BRD sich weigert, eigene nationale Gasspeicherreserven zu binden….dat überlassen wir den Markt.

    Du siehst also, Deine nationalistischen Wendetraum-Milchmädchenrechnungen……sind schon im Ansatz Bullshit, egal wie sehr Du Dich auch windest…..es wird nicht besser.
    Was zu beweisen war.

    Onkel Heinz………. in Höchstform

Schreibe einen Kommentar