Weltneuheit: Stromfilter für Solar- und Windstrom. Blockieren Sie einfach den Atom- und Kohlestrom!

1. April 2018 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Photovoltaik, Windkraft

Stromfilter2Eine absolute Weltneuheit ist jetzt auf dem Markt gekommen. Bisher war es nur möglich Ökostrom, mit dem man sicher stellt, dass der Strom aus den sauberen und klimafreundlichen Erneuerbaren Energien stammt, per Ökostromanbieter und Ökostromzertifikaten zu beziehen. Aus der Steckdose kam aber weiterhin der Strommix mit den üblichen Graustromanteil von Atom- und Kohlestrom. Nun ist es erstmals gelungen diesen Anteil an der Steckdose zu blockieren und nur den Solar- und Windstrom in Ihr Haus zu lassen.

Das Prinzip

Atom- und Kohlekraftwerke erzeugen Strom mit Hilfe von Generatoren. Wird dem Netz mehr Leistung entnommen als über die Generatoren eingespeist wird, dann wird die fehlende Leistung aus der Rotationsenergie der Generatoren entnommen, wodurch diese langsamer werden und die Netzfrequenz sinkt. Bei zu geringer Leistungsentnahme oder zu hoher Einspeisung steigt umgekehrt die Frequenz. Somit hat man nie genau 50 Hertz Netzfrequenz, sondern entweder ein wenig mehr, oder ein wenig weniger, wie es auch derzeit der Fall ist, weil zu wenig Kohlestrom aus den Balkan geliefert wird.

Beim Strom aus Wind und Sonne ist das anders. Abhängig von der Stärke des Windes ändert sich die Drehzahl des Rotors (typischerweise 12–16 Umdrehungen in der Minute) und damit auch des Generators. Einspeisen müssen sie jedoch einen Wechselstrom von 50 Hertz. Das wird dadurch realisiert, dass der erzeugte Wechselstrom zunächst gleichgerichtet wird, um ihn dann mit einem Wechselrichter in die gewünschten 50 Hertz-Wechselstrom umzuwandeln. Beim Strom aus Sonne ist es noch einfacher. Solarmodule erzeugen Gleichstrom, der mit einem Wechselrichter gleich in die gewünschten 50 Hertz-Wechselstrom umgewandelt wird. Hier hat man immer exakt 50 Hertz Netzfrequenz.

Der Strom im Netz stellt eine Überlagerung aus Atom- und Kohlestrom und den aus Sonne und Wind dar. Nun macht man sich zur Nutze, dass man mit Hilfe einer Fourier-Zerlegung/ Freqenzzerlegung und eines Bandpassfilters den Frequenzbereich, welchen Atom- und Kohlekraftwerke erzeugen, der entweder leicht unter 50 Hertz liegt, oder etwas über 50 Hertz liegt, größtenteils herausfiltern kann, so dass nur der konstante Frequenzanteil übrig bleibt, der aus dem Strom aus Wind und Sonne stammt. Als Bandpassfilter wird in der Elektrotechnik ein Filter bezeichnet, der nur Signale eines Frequenzbands passieren lässt. Die Frequenzbereiche unterhalb und oberhalb des Durchlassbereiches werden dabei gesperrt oder deutlich abgeschwächt.

Das System wird über einen dynamischen Bandpassfilter realisiert, der sich per Handy-App mit einer smarten Funksteckdose verbindet und den Bandpassfilter immer genau richtig einstellt, je nachdem wie viel Atom-, Kohlestrom, Wind- und Solarstrom auch gerade produziert wird, so dass wirklich auch nur der Stromanteil aus Wind und Sonne durchgelassen wird! Die Daten zur aktuellen Stromproduktion liefern dabei viertelstündlich die Netzbetreiber über das Internet an die Handy-App.

Erstmals gibt es die patentierte smarte Funksteckdose, an der Sie jedes 220V-Gerät über die Steckdose anschießen können mit Handy-App, für Android und iPhone und Windows-Phone über mich zu beziehen. Zum einmaligen Sonder-Preis von nur 100 € pro Set. Demnächst erscheint diese Weltneuheut auch in der Sendung die Höhle der Löwen. Anfragen bitte an krueger-michi@web.de.

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16 Kommentare
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  1. Es gibt wohl ein Negativprinzip. Inverterstrom ist sauberer Strom und aus einem rotierenden Generator kommt schwarzer Strom. Physikalisch ist es natürlich anders, aber das wollen die Ökoreligiösen nicht wahr haben.Den Strom mit den störenden Oberwellen könnte man nicht nur erkennen, (Störstrom) sondern auch aussperren. Das Gesetz sieht leider das Gegenteil vor.
    Also ganz unsozial, wer stört bekommt Priorität, wer „runden“ Strom mit echtem Sinus liefert wird im deutschen Netz bestraft.

  2. APRIL!!!!!

  3. Pah … das ist doch Abzocke! Der versiert Bastler kann sich doch so ein Teil selbst löten. Das problem bei den handelsüblichen Bausätzen ist nur, dass zur Zeit die erforderlichen WOMs (Write-Only-Memory) zur Zeit lieferengpässe haben. Die braucht man dafür aber, denn gewöhnliche ROM und RAM-Module werden von Atomstrahlen empfindlich gestört.

  4. Entschuldigung für den Ausdruck ‚Atomstrahlen‘ -- der Ausdruck ist eine volkstümliche Verallgemeinerung, die natürlich Strahlen aus den Atomkraftwerken meint. Die sind übrigens auch bioaktiv -- so wie der mutagene Schlamm -- und vernebeln die Hirne der Menschen. Ich weiß nur nicht, ob diese auch selektiv wirken und ob Aluhüte wirklich einen ebenso guten Schutz wie gegen Erdstrahlen sichern.

  5. April, April….
    Wechselrichter sind netzgeführt, also sie nehmen die aktuelle Netz Frequenz. Wenn das nicht genau stimmt, gibt’s einen Kurzschluss.
    Grüße
    Manfred

  6. Solarstrom kann man auch daran erkennen und damit ausfiltern, dass er heller ist. Bei Windstrom kann man sich die Tatsache zu nutze machen, dass der Strom mit dem Windgeräusch überlagert ist.

  7. Grünen würde ich einen Sonderrabatt von 50% gewähren, wenn sie zehn Geräte (z.B. auch für Nachbarn) bestellen. Wer noch heute bestellt muss keine Vergnügungssteuer bezahlen.

  8. @ Bernd Palmer 1. April 2018 14:05

    Solarstrom kann man auch daran erkennen und damit ausfiltern, dass er heller ist. Bei Windstrom kann man sich die Tatsache zu nutze machen, dass der Strom mit dem Windgeräusch überlagert ist.

    Ist der Sonnenstrom nicht auch gelb? Und welche Farbe hat der Windstrom?

    Windgeräusche finde ich uncool, kann man das nicht auch ändern zu dem Geräusch, das die Sternenzerstörer machen wenn sie vorbeifliegen?

  9. Sehr schöner Aprilscherz :-))

  10. @Manfred Grabs

    Das ist bestimmt ein Gerücht der Atom- und Kohlelobby.

  11. Schade, dass Sie nicht die Mutter aller Stromfilter zitiert haben, den legendären NucleoSTOP! Der ist sogar mit dem Franz-Pöhlmann-Design-Award ausgezeichnet worden und hat den einzigartigen 3-Stufen-Tachyonendetektor.

  12. Ein Solarstromfilter wäre ziemlich einfach zu bauen: Man braucht nur einen Schalter, der an eine Uhr gekoppelt ist und von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang das gesamte Haus vom Netz nimmt. Wie gut sich das Gerät dann vermarkten lässt weiss ich allerdings nicht einzuschätzen. Zumindest sollte man den Preis wohl mit Bedacht wählen. 🙂

  13. Könnte man nicht die Stromerzeuger veranlassen, gleichzeitig mit dem erzeugten Strom ein UKW-Sendesignal ins Netz einzuspeisen, dessen Amplitude proportional zur abgegebenen Strom-Leistung ist. Dann können die Freunde der Sonnenenergie z.B. Vivaldis 4 Jahreszeiten lauschen, Windenergie-Freunde Beethovens Ode an die Freude, die Kohle-Energie-Kunden Haydn Feuerwerks-Musik, Kunden von Wasser-Kraftwerken Haydns‘ Wassermusik und Kernenergie-Nutzer Mozarts‘ Requiem.

  14. Herr Heinz Eng,

    ……kauft auch bei Ebay Atomstromfilter.

    (am 21.12.2015, Science Skeptical Blog)

    Gut,
    Herr Heinz Eng ist auch ein Spezialist bei Strom und Spezialisten leisten etwas besonderes.

    MfG

  15. 6. Bernd Palmer 1. April 2018 14:05
    Solarstrom kann man auch daran erkennen und damit ausfiltern, dass er heller ist.

    Heller ist Solarstrom nicht nur extrem günstig.

    Von meiner alten PV kostet das kWh nur noch 1 bis 2 Cent/kWh an meiner Steckdose.

    MfG

  16. Das kommt mir bekannt vor. Damals waren es Filter für Atomstrom, die auf Basis der Tachyonen funktionieren. Aber das war damals kein Scherz, sondern einfach Abzocke.

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