Wie der Ökologismus Deutschland in den Ruin führt!

3. Mai 2018 | Von | Kategorie: Blog, Ökologismus, Politik

Ein Überblick über Produktivität, Export, Arbeitsvolumen, Reallöhne und das Rentenniveau in Deutschland. Sowie Entwicklung der Kosten für Strom und Mieten in Deutschland.

BRD-Arbeitsvolumen-Beschäftigung-BIP-Export-Realloehne-Renten

Seit 1991 …
ist kein gestiegenes Arbeitsvolumen (geleistete Arbeitsstunden aller Erwerbstätigen) zu verzeichnen,
aber eine Abnahme der Arbeitszeit pro Erwerbstätigen,
dafür mehr Erwerbstätige,
die viel produktiver geworden sind,
zudem viel mehr Erwerbstätige in Teilzeit- und Niedriglohnarbeit, ohne, oder mit niedrigen Rentenbeiträgen,
die vor allen für den Export arbeiten!

Die Reallöhne sind in den letzten 20 Jahren kaum gestiegen, bei gleichzeitiger Abnahme des Rentenniveaus! Unternehmen und Vermögende haben davon profitiert! Eine Folge der Hartz4-Reformen.

Die Politik/ grüne Reformen im Zuge des Ökologismus in Deutschland haben Energie und Mieten für Haushalte immer teurer gemacht, durch Einführung des EEG, Dämmverordnungen, etc..

Strom-Mieten-Entwicklung

Die Konsequenzen daraus sollten absehbar sein?!

Update 04.05.2018

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18 Kommentare
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  1. Noch sind alle an der Entwicklung der Gesellschaft und der Wirtschaft interressierten, den Ökologisten eine Nasenlänge voraus. Deshalb die guten Wirtschafts- und Steuerzahlen. Langfristig graben wir uns aber mit den Zielen der Ökologisten das eigene Wasser ab. Wir sägen uns den Ast ab, auf dem wir bei hohem Niveau sitzen. Deswegen können wir auch sehr hoch fallen. In der DDR sprach man von Staatsfeinden. Die Ökologisten, die Grünen und die eingeschleiften „Schwarzen“ sind heute die Staatsfeinde nummer eins.

  2. Hier noch eine interessante Grafik:
    Heizöl Preisentwicklung
    https://www.it.nrw.de/statistik/querschnittsveroeffentlichungen/Statistik_kompakt/Archiv_2010/ausgabe2_2010/ausgabe2_2010_abb2.jpg

    Die Heizkosten sind nunmal der höchste Posten auf der Nebenkostenabrechnung.

  3. Schön zu sehen , das es nicht nur ein Gefühl ist.

  4. @Andi

    Due Ölpreise sind in den letzten 10 Jahren stark gefallen Dank Fracking.

    https://www.tecson.de/files/pepesale/bilder_inhalt/bildergalerie/oelhist.png

  5. @Michael Krüger:
    Trotzdem sind die Energiekosten für die „Bürger“ gestiegen, da die Einkommen seit den 2000ern nicht gestiegen sind.
    Zumindest die Einkommen der „kleinen Leute“.

    Bei der nächsten Krise im Nahen Osten dürfte der Ölpreis jedoch wieder ansteigen.
    Andererseits darf Öl natürlich nicht zu teuer sein, sonst lohnt sich wieder Solarthermie.

  6. 5. Andi 4. Mai 2018 22:20
    Andererseits darf Öl natürlich nicht zu teuer sein, sonst lohnt sich wieder Solarthermie.

    Solarthermie lohnt sich nicht, nicht richtig.

    1. Man hat ja nur Wärme und dann jede Menge wenn man die ohnehin nicht braucht, im Sommer.

    2. Wärme ist sehr günstig z.B. aus Öl, nur ca. 6 Cent/kWh, bei Strom ist man bei ca. 25 Cent/kWh.

    3. Solarthermie ist im Unterhalt zu teuer, 1kWh für die Umwälzpumpe muss min. 4 kWh Wärme vom Dach holen bis man beim Preis, Wärme aus Öl ist.

    4. Solarthermie ist in der Installation zu aufwändig, Isolierung, Ausdehnungsgefäß, Frostschutz, Pumpen, Wärmetauscher usw.

    5. Solarthermie ist zu teuer, eine 6 bis 8m² Solarthermieanlage kostet vom Material ** ca. 2000 €,
    also der m² ca. 400€/m².

    6. Eine PV kostet vom Material ca. 150€/m².

    Besser eine PV aufs Dach und man kann die 24 Cent/kWh Netzstromkosten gegenrechnen und den Überschuss der nicht gebraucht wird ins Warmwasser, Heizungssystem ablegen.

    #

    Eine Solarthermie erzielt jährlich einen Ertrag von rund 300 bis 600 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Kollektorfläche, sind ca. 50 Liter Öl die eingespart werden in Summe -30 €/Jahr.
    ca. 400€/m² / 30 €/Jahr = 13,4 Jahre

    #

    Eine PV* erzielt jährlich einen Ertrag von rund 158 bis 175 Kilowattstunden (kWh) pro Quadratmeter Modulfläche, sind 1/3 Strom an der Steckdose (ca. 55 kWh) = ca. -14€ in Summe im Jahr, beim Strom und ca. -7€ in Summe beim Öl.
    ca. 150€/m² / 21€/Jahr = 7,1 Jahre.

    MfG

    *
    300Wp, 184€/Stück, 1,65m X 1m
    https://sauerlaender-solarmarkt.de/Photovoltaik/Solarmodule/AEG/AEG-Solarmodul-AS-M605-300-Wp-mono.html

    **
    http://www.energiedirekt.eu/Solarthermie/Komplettanlagen/Thermische-Solaranlage-3-2-400-inkl-Flexrohrpaket.html?gclid=EAIaIQobChMI1Je5n_zs2gIVip3tCh0EBA6xEAQYASABEgJ4YPD_BwE

  7. Michael Krueger schreibt am 3. Mai 2018

    Die Reallöhne sind in den letzten 20 Jahren kaum gestiegen, bei gleichzeitiger Abnahme des Rentenniveaus!

    im Zuge des Ökologismus in Deutschland haben Energie und Mieten für Haushalte immer teurer gemacht, durch Einführung des EEG, Dämmverordnungen, etc..

    Wenn klar ist das die Löhne und die Renten nicht steigen werden, so müssen eben die Ausgaben abgesenkt werden.

    Wenn klar ist das die Preise für Energie ansteigen z.B. beim Strom und auf die Preisentwicklung beim Öl und Gas man keinen Einfluss hat, so müssen eben die Ausgaben abgesenkt werden, sprich die zugekauften Mengen abgesenkt werden.

    Deshalb z.B. PV auf das Dach, Wand, Fassade, Balkongeländer, PV als Gartenzaun usw. um zumindest eine Teilmenge an Energie nicht kaufen zu müssen.

    MfG

  8. Solarthermie lohnt sich schon, dort wo z. B. 100°C Prozesswärme benötigt wird und genügend Sonne da ist, z. B. bei Frackingfeldern (echt krank).
    Oder bei Fernwärme, siehe Dänemark oder Schweiz/Österreich gibts ja einige Projekte.
    Insbesondere die Dänen zeigen wie günstig Wärme aus Solarthermie sein kann (< 4 Cent/kWh!).

    Wärmepumpe liefert auch recht günstige Wärme aber bei deutlich niedrigerem Temperaturniveau.

    Aber in einem EFH macht Solarthermie für Trinkwassererwärmung natürlich wirtschaftlich keinen Sinn, PV + Brauchwasserwärmepumpe sind da deutlich günstiger.

  9. 4. Michael Krüger schreibt am 3. Mai 2018 23:04
    Due Ölpreise sind in den letzten 10 Jahren stark gefallen Dank Fracking.

    Der Aktuelle Rohölpreis ist bei über 74 US$, im Jan. 2016 sind wir bei unter 30 US$ gewesen und im Jun. 2014 bei über 110 US$/Barrel.
    und im Jun. 2018 ?
    und im Jun. 2019 ?
    und im Jun. 2020 ?
    usw.

    Jetzt kann sich jeder selber überlegen wo die Gefahren für ein Wirtschaftssystem liegen die zu 70% oder 80% oder 90% am Ölpreis hängen.

    Das sind die ca. 7 Cent/kWh beim EEG nur eine Randerscheinung.

    #

    Hallo Andi,

    ich sage ja nicht das ich Solarthermie nicht rechnet, nur wenn man richtig seiner Brieftasche was gutes machen möchte sollte man PV machen, ist in vermutlich 90% der Solarnutzungen die bessere Option.

    MfG

  10. 4. Michael Krüger schreibt am 3. Mai 2018 23:04
    Due Ölpreise sind in den letzten 10 Jahren stark gefallen Dank Fracking.

    8. Mai 2009 ca. 57 US$
    und am
    8. Mai 2018 ca. 74 US$

    Habe jetzt keine Ahnung wie bei Herrn Michael Krüger „stark gefallen Dank Fracking“ aussieht.

    MfG

  11. Udo Stemmer 9. Mai 2018 04:38

    Habe jetzt keine Ahnung wie bei Herrn Michael Krüger „stark gefallen Dank Fracking“ aussieht.

    Die gezeigte Graphik ist klar. Sie zeigt auch, dass es verschiedene Einflussfaktoren auf den Ölpreis gibt. Durch Fracking in den USA wurde das gesamte Preisgefüge verändert, und das wurde überzeugend gezeigt. Dass zudem durch andere Entwicklungen auch Einflüsse auf schwankende Ölpreise existieren, ändert daran nichts.

  12. Was soll das Rosinen picken , ohne Quellangabe?

    8. Mai 2009 ca. 57 US$
    und am
    8. Mai 2018 ca. 74 US$

    Habe jetzt keine Ahnung wie bei Herrn Michael Krüger „stark gefallen Dank Fracking“ aussieht.

    Gehen wir ein Jahr zurück
    Brent US-Dollar 123,44 08. Mai 2008
    Brent US-Dollar 147,40 11. Juli 2008 (Höchstpreis)

    Quelle Finanzen.net

  13. Witzig, genau über den Zusammenhang, auf wessen Kosten der Merkelismus geht, und wer davon profitiert, hatte ich mir auch gerade heute Gedanken gemacht.

    Zusammenfassung hier:
    https://archophob.wordpress.com/2018/05/11/ist-das-alles-so-gewollt/
    Nicht wundern, daß das Blog sowenige Einträge hat, ich benutze eher selten, und dann mehr als Notizblog

  14. #13

    Merkelismus

    Merkel hat keine eigene politische Linie, die eine Bezeichnung -ismus rechtfertigen könnte. Sie ist eine reine Opportunistin, eine Wetterfahne die immer genau in die Richtung des politisch korrekten Meinungs-Winds unter Berufspolitikern und Journalisten zeigt. Und wenn dieser Wind die Richtung ändert, dreht sie mit. Deswegen macht sie so viele U-Turns.

  15. Wie wäre es, wenn wir es Neo-Feudalismus nennen?
    Privilegien für die Eigentümer von nutzbaren Landflächen bzw. Immobilien, auf Kosten derjenigen, die für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen. Rückkehr in vor-kapitalistische, vor-industrielle Verhältnisse.

    Die Nahrungsmittelversorgung ist so gut, daß Bauern nicht mehr viel verdienen? Energiepflanzen staatlich fördern, Tank statt Teller.

    Im seit Jahrzehnten überregulierten Wohnungsmarkt ist es schwer, Mieterhöhungen durchzusetzen? Wärmedämmverordnung.

    Mieterhöhungen geben nicht genug Profit? Solaranlage auf’s Dach.

    Für die nutzlose Solaranlage und die brandgefährliche Wärmedämmung muß der Vermieter einen Kredit aufnehmen? Nullzinspolitik, Eurorettung.

    Durch den demographischen Wandel finden sich kaum noch Mieter für die überteuerten Wohnungen? Replacement Migration, Willkommenskultur.

    Bei „Haus & Grund“ freut man sich sicher, daß Frau Merkel immer noch regiert.

  16. Sie ist eine reine Opportunistin, eine Wetterfahne die immer genau in die Richtung des politisch korrekten Meinungs-Winds unter Berufspolitikern und Journalisten zeigt. Und wenn dieser Wind die Richtung ändert, dreht sie mit. Deswegen macht sie so viele U-Turns.

    So ist es. Sie folgt immer der Lobby/ Medien, die gerade in Deutschland am lautesten schreien. Fukushima, Atomausstieg, Klimaschutz, Flüchtlinge, Feinstaub, Glyphosat, etc..

    Die Zinsen sind übrigens seit Jahren gering, so dass Deutschland sich entschulden kann und die Reichen wissen nicht mehr wohin mit ihren Geld. So wird der gesamte Immobilienmarkt gerade leergekauft. Ich habe da auch meine Wohnung verkauft, für nahezu das Doppelte des Preises von vor 20 Jahren und ziehe aufs billige Land.

  17. PS

    Und meine Tante und Cousine besitzen eine Bruchbude, die man eigentlich so nicht mehr vermieten kann. Die vermieten die jetzt seit 2016 ans Sozialamt. Und weil das nicht schnell genug ging, da die Behördenmühlen langsam drehen, wurde direkt die Presse angerufen und die haben dann in der Tageszeitung einen Artikel gebracht.

  18. Wie der Ökologismus Deutschland in den Ruin führt!

    Das wir zu 80 oder 90% am Ölpreis hängen das ist doch das Proben und nicht kalkulierbar.

    Am 14.2.208 hatten wir einen Heizölpreis von ca. 57 Cent / Liter.
    3 Monate später kostet der Liter Heizöl ca. 70 Cent (16.5.2018), ist nur mal eine Steigerung von +21%.

    Der Preis ist mal bei 38 Cent / Liter (2016) und auch mal bei 96 Cent / Liter (2012) und es gibt keine Garantie das nicht auch mal 1,10 € je Liter auf der Rechnung stehen.

    Jetzt kann sich jeder selber überlegen was er macht.
    Eine PV auf das Dach oder weiterhin zu 100% von den schwankenden Ölpreisen, Strompreisen abhängig sein.

    Bei den Strompreisen geht der Preis für Netzstrom seit Jahren nach oben, da ist der PV-Strom-Direktverbrauch ohnehin unschlagbar günstig.

    Zinsen gibt es ja ohnehin keine, zumindest keine die über der Inflation sind.
    Deshalb lieber die Ausgaben für Energie deckeln, ist zumindest eine vernünftige Verzinsung vom eingesetzten Kapital.

    Noch besser, bekommt man Zinsen so muss man die ja noch versteuern.
    Vermeidet man aber Ausgaben ist das Finanzamt außen vor.

    Quelle:
    https://www.tecson.de/pheizoel.html

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