Wie die Bundesregierung die Energiewende doch noch schaffen kann – Neue BGR Studie zum Schiefergas sieht in Deutschland große Potenziale

1. Juli 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Politik, Technium

Vor kurzem hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) eine neue Studie zum Potenzial der Schiefergas-Förderung in Deutschland vorgestellt (Abschätzung des Erdgaspotenzials aus dichtem Tongestein (Schiefergas) in Deutschland (PDF)). Darin kommen die Forscher aus Hannover zu dem Ergebnis, dass die Ressourcen an sogenanntem unkonventionellen Gas die bekannten Vorkommen an „normalem“ (konventionellem) Gas um den Faktor 100 übersteigen.

Die Abbildung auf der linken Seite zeigt die möglichen Standorte für Schiefergasvorkommen an (Ockerfarben). Regionen mit Bergbau-Berechtigung in Deutschland sind gelb dargestellt.

Die gesamten Ressourcen an Schiefergas schätzen die Geowissenschaftler in der Arbeit auf 6,8 bis 22,6 Billionen m³. Bei der (sehr konservativen) Annahme, dass man 10% davon wirtschaftlich gewinnen kann werden die Reserven mit 0,7 bis 2,3 Billionen m³ abgeschätzt.

Offiziell beziffert man momentan die Deutschen Schiefergas Reserven mit 1,3 Billionen Tonnen. Das ist zehnmal mehr als man bislang dachte und würde ausreichen Deutschland für 15 Jahre mit Gas zu versorgen.

Bislang bekannte Gas-Reserven in Deutschland. Quelle: BGR-Studie

Ressourcen und Reserven

An dieser Stelle der verdient Unterschied zwischen Energieressourcen und Energiereserven eine kurz Erläuterung. Bei den Reserven handelt es sich um die Menge, welche sich zu heutigen Preisen und bei heutigem Technologiestand wirtschaftlich fördern lässt. Ressourcen sind Energiequellen die zwar bekannt sind, deren Nutzung heute jedoch technologisch oder ökonomisch noch nicht interessant ist.

Die im Jahr 2010 bekannten weltweiten Reserven an Schiefergas (Deutschland 2012). Quelle: BGR-Studie

Aus diesem Umstand ergibt sich der auf den ersten Blick seltsam erscheinende Effekt, dass die Energiereserven bei steigenden Rohstoffpreisen ansteigen. Zum einen weil durch höhere Preise auch solche Quellen genutzt werden, deren Erschließung bislang zu teuer war. Und zum anderen, weil durch höhere Preise und die daraus resultierenden höheren Gewinnerwartungen die Entwicklung neuartiger Technologien gefördert wird.

Genau der letztgenannte Effekt hat den gewaltigen Technologiesprung bei der Förderung von unkonventionellem Gas in den letzten Jahren ausgelöst.

Vorrat an unkonventionellem Gas und Öl ist vermutlich viel größer als bislang bekannt

Es ist noch wichtig zu erwähnen dass es sich bei den in der BGR-Studie genannten Zahlen um sehr vorläufige Werte handelt. Die Forscher schreiben:

Bei den ermittelten Gasmengen handelt es sich um vorläufige Angaben, da die derzeitige Datengrundlage für eine abschließende Bewertung des Erdgaspotenzials nicht ausreichend ist.

Schließlich läuft das Projekt zur Erforschung der unkonventionellen Lagerstätten der BGR noch bis 2015. Das jetzt Vorgestellte Papier ist ein Zwischenbericht.Weite Bereiche in Deutschland sind noch gar nicht untersucht worden. Auch steht die Suche nach Formationen die Schiefer-Öl enthalten noch aus. Und die Gewinnung von unkonventionellem Öl hat mit ähnlichen Techniken wie sie beim Gas-Fracking angewendet werden in den USA gerade eine Renaissance bei der Ölforderung ausgelöst. Der Vorrat an förderbaren Kohlenwasserstoffen in Deutschland wird also aller Voraussicht nach noch um einiges höher sein.

Neben der Abschätzung des Schiefergaspotenzials wird im weiteren Fortgang des Projektes auch das Potenzial an nicht-konventionellem Erdöl unter-sucht werden. Darüber hinaus wird eine Methode des US-amerikanischen Geologischen Dienstes (USGS) zur Potenzialabschätzung angewendet.

Unkonventionelles Gas könnte Boom in Deutschland auslösen

Schematische Darstellung konventioneller und nicht-konventioneller Erdöl- und Erdgas-Vorkommen. Rot: Erdgas, grün: Erdöl. Quelle: BGR-Studie

Die Aussicht auf die bereits jetzt bekannte riesige Mengen an förderbarem unkonventionellem Gas allein könnte schon einen Boom in der Gasindustrie auslösen.

Und damit genau das erreichen, was die Politik sich von den „Erneuerbaren Energien“ zwar versprochen hat, woran diese aber, wie die Pleiten in der Solarindustrie eindrucksvoll zeigen, grandios gescheitert sind. Und zwar, sichere Arbeitsplätze in einer zukunftsträchtigen High-Tech Industrie zu schaffen.

Und man kann es wohl als gesichert ansehen, dass die Förderung von unkonventionellen Kohlenwasserstoffen in Deutschland einen weiteren Technologieschub erfahren wird.

Die Erfahrungen beim Bergbau, wo Deutschland bei der Entwicklung neuer Technologien und Verfahren eine führende Rolle auf der Welt eingenommen hat, können hier als Beispiel dienen. Und obwohl Deutschland bei der Förderung von Kohle keine bedeutende Rolle mehr spielt, zählt es bei der Entwicklung und Produktion von Bergbaumaschinen nach wie vor zu den führenden Nationen. Die Wahrscheinlichkeit dass Deutschland in naher Zukunft auch bei der Bohr-und Extraktionstechnologie zur technologischen Weltspitze gehört ist extrem hoch.

Schematische Darstellung einer Horizontalbohrungsstrecke mit einem durch Fracking erzeugten hydraulischen Riss. Quelle: BGR-Studie

Kombination aus Technologien macht Förderung interessant

Die Exploration von unkonventionellen Kohlenwasserstoffen ist schließlich technologisch äußerst anspruchsvoll. Es wird dabei ausgenutzt, dass unterirdische Bohrungen mittlerweile in die verschiedensten Richtungen gelenkt werden können. Dadurch können selbst bislang nicht zugängliche Gasfelder auf einmal sehr interessant werden. Vor allem wenn man die Möglichkeit des horizontalen Bohrens mit einer anderen Technik verbindet, dem Öffnen von Gesteinsporen durch das Einpumpen von Flüssigkeit, auch Hydraulic Fracturing oder Fracking genannt. Durch die Kombination dieser beiden Technologien wurde die Gasförderungin den letzten Jahren nicht weniger als revolutioniert.

Fracking wird seit langem angewendet

Das Fracking selbst ist eine Technik, die im 19. Jahrhundert zum ersten mal angewendet wurde und seit den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts auf breiter Basis durchgeführt wird. Seit Beginn der 60er Jahre wird diese Technologie auch in Deutschland zur Stimulierung von Erdgaslagerstätten eingesetzt.

Bei den heutzutage üblichen Verfahren wird zunächst eine Bohrung senkrecht in die Tiefe getrieben bis die Zielgesteinsschicht erreicht wird. Diese befindet sich in der Regel zwischen 1.000 und 4.000 Meter Tiefe. Danach wird die Bohrung umgelenkt und horizontal weitergeführt.

Das gesamte Bohrloch wird dabei mit einem Stahlrohr ausgekleidet welches im gasführenden Gestein mit einer Perforationskanone durchlöchert wird. Beim dann folgenden eigentlichen Fracking-Prozess wird wird eine Flüssigkeit unter hohem Druck in die Erdgaslagerstätte gepumpt, um künstliche Fließwege für das Gas zu schaffen.

Die Flüssigkeit besteht zu rund 98 Prozent aus Wasser und Quarzsand. Bis zu 2 Prozent sind chemische Stoffe, die unter anderem für den Korrosionsschutz und zur Reibungsminderung erforderlich sind. Die Gesteinsrisse werden von dem beigegebenen Quarzsand offen gehalten. Sie stellen sicher, dass das Erdgas aus dem festen Gestein entweichen und zum Bohrloch fließen kann. Das Bohrloch selbst wird mit mehreren Schichte einzementierter Stahlrohre abgedichtet. So wird eine undurchdringbare Barriere zwischen dem Bohrloch und etwas wasserführenden Schichten geschaffen.

Bei dem gesamten Prozess dauert die Bohrung einige Wochen, Das Fracking selbst benötigt nur wenige Tage. Die eigentliche Gasförderung ist weit weniger arbeitsintensiv, kann aber, abhängig von der Lagerstätte, zwischen 10 und 30 Jahre andauern. Der gesamte Prozess der Bohrung, des Frackings und der anschließenden Förderung ist sehr anschaulich in einem Video von ExxonMobil und in dieser Animation dargestellt.

Widerstand kommt von den bekannten Stellen

Das Potenzial an Gaslagerstätten welche mit dieser neuen Technologie wirtschaftlich genutzt werden können ist gigantisch. Die weltweite Versorgung mit Gas könnte so überlange Zeit gesichert werden. Ein Umstand, der selbsternannte Umweltschutzgruppen jedoch nicht davon abhält, dieses Verfahren mit Vehemenz zu bekämpfen. Das Muster dabei ist altbekannt. Es werden theoretische Gefahren postuliert und durch Übertreibung und oft auch falsche Darstellungen soll in der Bevölkerung Angst vor der neuen Technologie geschürt werden.

So wird von Kritikern dieser Methode gerne der Film „Gasland“ des amerikanischen Filmemachers Josh Fox angeführt. Dieser Film zeigt unter anderem brennende Wasserhähne, die eine Folge der Förderungen von unkonventionellem Gas in Colorado sein sollten. Allerdings hat eine vom Department of Natural Ressources des Staates Colorado durchgeführte Untersuchung ergeben, dass das in den Hausbrunnen gefundene Methan nachweislich mit dem Fracking in mehr als tausend Meter Tiefe nichts zu tun hat, was sich etwa anhand der chemischen Zusammensetzung und der Isotopenverteilung belegen lässt.

Risiken nicht größer als bei konventioneller Förderung

Und gerade die Erschließungen in Nordamerika zeigen, dass die immer wieder genannten Gefahren beim Fracking von Seiten der Umweltschutzbewegungen massiv übertrieben wurden. Eine Anfang des Jahres erschienen Studie zu dem Thema, die sich auch mit der Förderung in den USA beschäftigt hat, kommt zu dem Ergebnis dass bei korrekter Durchführung nur eine geringe Gefahr von Fracking ausgeht. Auch in der aktuelle BGR-Studie wird auf die Umweltaspekte dieser Methode ausführlich eingegangen. Die Forscher kommen dabei zu ähnlichen Resultaten wie ihre amerikanischen Kollegen:

„Die Risiken von Fracking-Maßnahmen im geologischen Untergrund stellen sich im Vergleich zu möglichen Unfällen bei obertägigen Aktivitäten als gering dar. durch standortbezogene Voruntersuchungen können Fracking-Maßnahmen so geplant werden, dass ein unkontrolliertes Entweichen der Fracking-Fluide aus dem unterirdischen Riss in angrenzende Formationen mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann.“

Auch die oft getätigte Aussage, dass es sich bei der beim Fracking eingesetzten Flüssigkeit um einen gefährlichen Chemikaliencocktail handeln würde, ist mehr als eine simple Übertreibung. Hauptbestandteil der Fracking-Flüssigkeit ist Wasser. Dazu kommt noch (manchmal) CO2, Quarz (Sand) und eine Reihe von Chemikalien (< 2%). Das Flüssigkeitsgemisch als Ganzes ist als schwach wassergefährdend und nicht umweltgefährdend eingestuft. Es stellt nach dem Chemikalienrecht kein kennzeichnungspflichtiges Gemisch dar (Hier eine Übersicht über eingesetzte Chemikalien bei verschiedenen Frac-Maßnahmen in Deutschland).

Es handelt sich beim Fracking um eine Technologie, die bei sachgemäßer Durchführung keine größere Gefährdung für die Umwelt darstellt, als die konventionelle Gasförderung. Durch die Möglichkeit der horizontalen Bohrung ist der überirdische Flächenverbrauch sogar weit geringer als bei herkömmlichen Methoden.

Chancen für die Energieversorgung in Deutschland

Noch ein weiterer Aspekt macht das Schiefergas interessant. Schließlich besitzt die Kontroverse um das unkonventionelle Gas in Deutschland erhebliches Potenzial zu einem politischen Streitthema zu werden. Einem Streit, bei dem es viel zu gewinnen gibt. Geht es dabei nämlich um nicht weniger als die zukünftige Ausrichtung der Energieversorgung bei uns im Land.

Die Förderung von Schiefergas könnte der Debatte um die Energiewende eine völlig neue Richtung verleihen. Schließlich versucht sich unsere Bundesregierung gerade an der Quadratur des Kreises, indem sie die Energieversorgung auf „Erneuerbare“ umstellen will, die Stromversrogung jedoch bezahlbar halten und die Versorgungssicherheit gewährleisten muss und nach dem Ausstieg aus der CO2-freien Kernenergie trotzdem die Europäischen Ziele zur Emissionsminderung einzuhalten plant.

Strompreise als Gefahr für die „Energiewende“

Vor allem einen weiteren Anstieg bei den Strompreisen zu verhindern scheint jedoch zunehmend das Gebot der Stunde zu werden. Während zu erwarten ist, dass die Preise im nächsten Jahr vor allem aufgrund der Erhöhung der Einspeisevergütung für die neuen ineffizienten Energien (NIE) Wind und Sonne auf über 5 Cent für die Kilowattstunde ansteigt, sorgen sich immer mehr Menschen hier im Land um die Bezahlbarkeit des Stroms. Und so langsam scheint die Presse auch auf die Entwicklung der Stromkosten durch die Energiewende aufmerksam geworden zu sein. Artikel wie etwa der vorletzte Focus-Titel oder wie diesen Artikel in der Welt oder diesen aus der FAZ hätte man noch vor einem Jahr wohl vergeblich gesucht. So langsam verbreitet sich die Geschichte, dass der Strom in naher Zukunft wegen der Energiewende immer teurer wird.

Während eine kürzlich von der grün-roten Landesregierung in Stuttgart in Auftrag gegebene Studie bis 2020 nur einen moderaten Anstieg der Strompreise um etwa 5 Cent pro Kilowattstunde erwartet, glauben mittlerweile viele Deutsche eher an die Zahlen die das Karlsruhe Institut für Technolgie (KIT) ermittelt hat. Dort geht man von einem Anstieg der Strompreise in Höhe von 70% bis 2025 aus. Vor allem wegen der teuren „Erneuerbaren“ Energien.

Immer mehr Menschen haben (zurecht) Angst davor, dass die Energie schon bald unbezahlbar wird. Und für immer mehr ist sie das bereits geworden. Laut dem Bund der Energieverbraucher ist bislang 600.000 bis 800.000 Menschen der Strom abgestellt worden weil Sie ihre Rechnung nicht mehr bezahlen konnten. Im Vergangenen Jahr haben so viele Harz 4 Empfänger Notkredite beantragt, wie nie zuvor. Oft weil sie ansonsten die Nachzahlung der Stromrechnung nicht hätten begleichen können.

Ein modernes Gas-und-Dampf-Kraftwerk. Bildquelle: Wikipedia

Schiefergas als Rettungsanker für die Energiewende

Die Suche nach bezahlbarer und umweltverträglich produzierter Energie könnte durch das Schiefergas eine völlig neue Richtung bekommen. Ohne Zweifel würde die Förderung von unkonventionellem Gas in Deutschland die Gaspreise senken. In den USA hat sich der Preis für Gas seit Beginn des Shale-Gas Booms halbiert. Obwohl die amerikanische Regierung den Bau von zwei neuen Kernkraftwerken genehmigt hat werden diese in absehbarer Zeit wohl nicht gebaut werden. Strom aus Gas ist dort jetzt billiger, also baut man Gaskraftwerke.

Das sind Energiewirtschaftliche Bedingungen von der unsere Bundesregierung derzeit nur Träumen kann. Weil Gaskraftwerke vielfach wegen des Vorrangs der NIE nicht mehr rentabel zu betreiben sind plant Eon bereits drei Blöcke zu schließen. Der für die Aufrechterhaltung der Stromversorgung so dringend benötigte Neubau von schnell regelbaren Gaskraftwerken findet erst recht nicht statt. Vor allem weil diese vornehmlich als Lückenbüßer für die Zeit dienen müssten, in denen nicht genug „erneuerbarer“ Strom produziert wird. Ein niedriger Gaspreis könnte die Situation hier umdrehen und Gaskraftwerke zu günstigen Stromproduzenten machen.

Schiefergas kann Deutschland unabhängiger von Importen machen

Billiges Gas aus eigener Produktion wäre die Chance unsere Stromversorgung bezahlbar und stabil zu halten, die in Europa vereinbarten Klimaschutzziele zu erreichen und gleichzeitig unabhängiger von Importen von Energierohstoffen zu werden. Die entstehenden Arbeitsplätze in der Förderindustrie und im Anlagenbau würden dauerhaft in Deutschland bleiben. Und das Ganze würde diesmal völlig ohne Subventionen und marktverzerrende Gesetze funktionieren. Die Förderung von unkonventionellem Gas würde dem Staat umgekehrt sogar Einnahmen aus Explorationslizenzen und Steuern einbringen.

Um auch in Deutschland einen Gasboom auszulösen bedarf es eigentlich nur noch einer Politik welche das riesige Potenzial der Gasförderung in Deutschland erkennt und die gewillt ist seine Entscheidungen auch gegen den Widerstand von Umweltschutzgruppen und anderen Forschrittsgegnern durchzusetzen.

Eine solche Politik hätte sicher vor allem bei den zuletzt von der CDU und der FDP vergraulten konservativen und liberalen Wähler einiges Mobilisierungspotenzial. Den meisten dieser Menschen sind bezahlbare Energiepreise und die Sicherung Deutschlands als Industriestandort nämlich wichtiger als die Bestätigung irrationaler Technologieängste.

 

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70 Kommentare
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  1. Guter, sachlicher und informativer Artikel !
    Ich würde fast drauf wetten, dass die Schiefergasgewinnung durch die Öko- und Umwelt-Lobby aber auch von den GRÜNEN systematisch dämonisiert werden wird, sobald diese Energiequelle in Deutschland spruchreif wird — und zwar nach der bekannten „Methode Atomkraft“.

  2. Was mir fehlte, was eine Gegenüberstellung der förderbaren Menge zum Verbrauch.

    Darf ich ergänzen:
    Deutschland verbraucht pro Jahr momentan 100 Milliarden m3 Erdgas.
    Geht man von Reserven von 2 Billionen m3 aus, würde das Gas theoretisch ausreichen, um Deutschland 20 Jahre lang zu 100% zu versorgen.
    Der wesentlichste Effekt dürfte aber darin liegen, dass die Drohung‘ mit einheimischem Gas die ausländischen Lieferanten dazu zwingt, sehr günstige Preise machen.

  3. Ich würde fast drauf wetten, dass die Schiefergasgewinnung durch die Öko- und Umwelt-Lobby aber auch von den GRÜNEN systematisch dämonisiert werden wird

    Diese Wette ist schon gewonnen C-O.
    SPD, Grüne und Linke versuchen schon seit langem härtere Auflagen oder ein Verbot gegen Fracking durch zusetzten. Auch finden sich schon zahlreiche Bürgerinitiativen, die sich gegen Fracking richten.
    Und wer sein Vertrauen in die Regierungsparteien setzt, wird ebenfalls schnell enttäuscht werden. So denkt just heute der Umwertpolitiker der FDP Horst Meierhofer über ein mehrjährigens Moratorium nach und Mike Mohring, CDU-Fraktionschef im thüringer Landtag bringt es auf den Punkt: „Das politische Thüringen will kein Fracking.“

    Damit verabschiedet sich Deutschland zum wiederholten Mal von einer Zukunftstechnologie.

  4. @Prospero
    Naja … ich meinte damit eher eine Kampagne von vergleichbarer Lautstärke, wie sie nach der Tsunami / Erdbeben-Katastrophe in Japan einsetzte.

  5. Ein hervorragender Artikel, wie immer eigentlich bei Rudolf, Danke.

    Wir ham da ein intellektuelles Problem……..solange Politiker und große Teile der Bevölkerung immer noch glauben, man könnte eine Industrienation in absehbarer Zeit mit 100% NIE, bei derzeitigen Wohlstand, mit Strom versorgen, solange lehnt man auch jegliche Alternative ab.
    Erst wenn diese irrige Meinung mittels mehrfachen Stromausfällen langsam am Kippen ist, wird das große Nachdenken in diesen Lande beginnen.

    Am Ende werden unsere grünen Welt- und Klimaretter vor der unvermeidlichen Wahl stehen, Kernkraft…Kohle…..oder Gas.

    Bei ideologisch vorkonditionierten Mensch ziehen in den meisten Fällen keine Argumente mehr, die brauchen erst ein Schlüsselerlebnis um wieder den gesunden Zweifel an den Tag legen zu können.
    Onkel Heinz ist diebezüglich guter Dinge….Winter 12/13 wird es, wenn das Wetter mitmacht, passieren.
    PS. Nebenbei ham wa ja noch die Euro-Krise als zweiten Sargnagel……….was die Wahrscheinlichkeit eines Komplettzusammenbruchs noch ein Stück weit erhöht.

    Nun können wir nur noch geduldig abwarten und anschließen die Scherben aufsammeln.
    H.E.

  6. Ich schließe mich den Skeptikern an, die erwarten, dass die üblichen Verdächtigen gegen die neue Technik Sturm laufen werden. Ich halte es nach den Erfahrungen, die wir mit den ehemals bürgerlichen Parteien CDU/CSU und FDP bei der Energiewende gemacht haben, ebenfalls für wahrscheinlich, dass auch sie sich erneut in die Reihe der Fortschrittsverhinderer und Angstpropheten einreihen werden.

    Ich glaube allerdings nicht mehr daran, dass die Motive hinter dem allen irrationale Technik- und Umweltängste sind. Diese mögen bei den Mitläufern der Bewegung und bei den tumben „Umweltaktivisten“ in den Bürgerinitiativen vorherrschen, bei denen jedoch, die die Drähte ziehen und die Parolen ausgeben, dürfte anderes ausschlaggebend sein.

    Einmal geht es natürlich um Geld. Das Glühlampenverbot z.B. ist ein politischen Geschenk für Osram und Co, das EEG eine Steilvorlage für die einschlägigen Industrieen und auch für jeden kleinen Einfamilienhausbesitzer, der sich Solardächer auf sein Haus schrauben lässt und damit die Allgemeinheit in schamloser Weise ausbeutet. Es hat sich eine ganzes mafiöses Geflecht von Blutsaugern etabliert, für die die „Energiewende“ fast so etwas ist wie eine Linzenz zum Gelddrucken. Dieses parasitäre Geschäftsmodell geriete natürlich politisch in Gefahr, wenn durch Schiefergas die Gaspreise und in der Folge davon alle Energiepreise sinken würden.

    Es gibt noch einen zweiten Grund: Nichts gibt dem Staat und der herrschenden politischen Klasse mehr Macht und den Politikern ein größeres, dem eigenen Ego schmeichelndes Gefühl der Wichtigkeit und der Sinnhaftigkeit des eigenen Tuns als die Macht, von staatlicher Seite hoheitsvoll und gnädig Energie zuzuteilen und verwehren zu können. Wer Bezugsscheine für Energie (Emissionshandel) ausgeben kann, wer durch willkürliche Besteuerungen und Umlagen und durch Ausnahmen z.B. für energieintensive Unternehmen den Energiehahn auf- und zudrehen kann, hat die Macht, Lebensmöglichkeiten für Industrie und Verbraucher zu reglementieren und zu steuern. Nietzsches „Wille zur Macht“ lässt grüßen.

    Der Versuch unserer politischen Führung, ein umfassendes planwirtschaftliches System der Mangelverwaltung bei der Energie, also dem Grundstoff des modernen Wirtschaftslebens, zu etablieren, dient den primitiven Machtinstinkten unserer politischen „Eliten“. Deshalb fürchten sie einen freien Energiemarkt wie der Teufel das Weihwasser. Er würde nämlich, da Energie, wie das Schiefergas zeigt, keineswegs knapp ist, zu einer drastischen Senkung aller Energiepreise führen und dazu, dass die Wirtschaftssubjekte endlich frei würden und die künstlichen Fesseln, die die Politik ihnen angelegt hat, abschütteln könnten.

  7. @ C-O
    So eine große Kampagne wird es wohl nicht geben. Sie ist auch nicht notwendig.
    Der Deutsche ist mittlerweile darauf konditioniert Angst vor Fortschritt und Technik zu haben.
    Das Umweltbundesamt hat einige der verwendeten Chemikalien als möglicherweise krebserregend eingestuft. Für den Normalbürger bedeutet das: Fracking= Grundwasser vergiften. Dass die Gefahren beim Fracking tatsächlich sehr gering sind, ist bedeutungslos, und wird ausserhalb solcher mutigen kleinen Blogs auch keine Erwähnung finden.
    Der „Kampf um die Köpfe“ ist verloren bevor er angefangen hat und auf dem Altar der „German Angst“ wird Fracking genauso geopfert, wie die Atomkraft oder CCS.

  8. Ein sehr guter informativer Artikel lieber Herr Kipp. Wir werden -- Ihre Zustimmung vorausgesetzt- gern übernehmen. In der Politk zunächst im Osten (Sachsen & Brandenburg, und dort auch nur durch die Opposition) wird diese Veränderung genauestens verfolgt. Ich bin da guter Hoffnung, auch wenn zuvor noch viele Milliarden abgegriffen werden, bevor sich bei uns an der Energiewende etwas geändert wird. Und auch nur dann, wenn Frau Merkel und ihre Vasallen zurückgetreten werden. Der Euroskandal wird der vermutlich Auslöser dafür sein. Glaubt Ihr
    M. Limburg

    [Sehr gerne. RK]

  9. Hier noch eine passende Ergänzung: Welt Online von soeben:
    17:53Energiekosten
    Mehr als 30 Gasanbieter erhöhen die Preise
    Gas könnte für Millionen deutsche Verbraucher schon bald deutlich teurer werden. In den kommenden drei Monaten planen mehr als 30 Versorger Preiserhöhungen, teilweise um bis zu 16 Prozent.
    http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article107616331/Mehr-als-30-Gasanbieter-erhoehen-die-Preise.html

  10. Uns fehlt in Deutschland auch ein Hafen mit Gasterminal. Polen plant sowas.
    Dies würde uns ermöglichen, Gas zum Weltmarktpreis, der teilweise 50 % unter Gazprom und Norwegen-Preis liegt, einzukaufen.
    Warum ist das in Deutschland nicht geplant ?
    Das wäre gute billige Energie, aber auch das Aus für die NIEs und würde die absolute Unwirtschaftlichkeit der Wärmedämmungen zur Folge haben.

  11. Es wird daraus nichts geben. Nicht zuletzt Gerhard Schröder (alias Gerdgas) hat uns vom russischen Erdgas abhängig gemacht. Man sollte allerdings kritisch hinterfragen: was macht man mit verbleibender Flüssigkeit nach dem Fracking?

  12. Tja, so sieht es eben aus, wenn NIE-Lobbyisten einfach mal so ein paar bekloppte Gesetze durchbringen können, kurzfristig gewaltige Gewinne generieren und wenn der ganze Scheiß zusammenbricht, die Flocke machen.

    Sinnvoll wäre ein EEG gewesen, wenn drin gestanden hätte, das die Errichter der Zufallsstromerzeuger nur die gesetzlich garantierte Einspeisegebühr bekommen, wenn sie gleichzeitig 10% installierten Speicher mit einer Kapazität von (sagen wir mal ) 7 Tage nachweisen können, natürlich physikalisch und nicht nur virtuell.
    Hmm, ick gloobe, dat Ding wäre ganz anders gelaufen………..

    Deshalb meine Forderung……sofortiger Stop mit den weiteren Ausbau der NIE, bis endlich geklärt ist, wie es weiter gehen soll, bis die nötigen Leitungen gebaut sind und vor allem………….bis wir wenigstens ein bisschen Speicher gebaut haben.

    Alles andere gleicht nur noch einem PKW-Fahrer, der den Abgrund schon sehen kann und trotzdem noch kräftig Gas gibt, ……… energetischer Selbstmord.

    Onkel Heinz……..Europa säuft gerade ab wie die Titanic

  13. Hallo, casper1
    und hier die Antwort zum Fracking Wasser:
    http://www.europaunkonventionelleserdgas.de/home/der-prozess/woraus-besteht-das-frac-wasser?gclid=CN3wv538-LACFQrN3wodIX0k9g
    Gruss

  14. Ich bin auch durchaus geneigt, den Pessimismus einiger Kommentatoren hier zu teilen. Die Erfahrungen der letzten Jahre lehren schließlich, dass unsere Politik mehr am populistischen als an praktikablen Lösungen interessiert ist. Allerdings glaube ich auch, dass die Rufe nach einer bezahlbaren Energieversorgung in nicht allzu ferner Zukunft lauter werden. Und dass die Menschen dann nach Lösungen fragen werden. Und dass die Antwort mehr vom Gleichen, also immer mehr NIEs so langsam nicht mehr glaubwürdig rüberkommen wird.

    Auch glaube ich, dass CDU und FDP zunehmend händeringend nach einem Ausweg suchen, um aus der Falle der Energiewende herauszukommen (in die sie sich im Irrglauben begeben haben, damit neue Wähler für sich interessieren zu können).

    Und ein solches Thema kann das Schiefergas werden. Schließlich kann man damit gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Energiepreise stabilisieren, Arbeitsplätze schaffen, EU-Klimaziele wieder realistisch erscheinen lassen und, wie gesagt, man hätte ein „Kampfthema“ für die nächste Bundestagswahl. All das würde jedoch voraussetzen, dass die Politik sich an ein (vermeintlich?) heißes Eisen heranwagt und die Diskussion gegen Umweltschutzgruppen und Bürgerinitiativen nicht scheut..

  15. Sehr guter und informativer Artikel. Danke Rudolf!

    @Onkel Heinz

    Am Ende werden unsere grünen Welt- und Klimaretter vor der unvermeidlichen Wahl stehen, Kernkraft…Kohle…..oder Gas.

    …..gloobste an den Weihnachtsmann? Dat wäre ja in etwa so, wie wenn die Zeugen Jehovas zu der Einsicht gelangen würden, dass der Weltuntergang doch nich stattfindet. Außerdem hamse uns ja wissenschaftlich bewiesen, dass Wind und Sonne keine Rechnung schicken….. und denk auch an den „Heiljen Geist”, wo soll der denn dann landen???

    In einer flammenden Rede forderte der Journalist, Fernsehmoderator und Autor Franz Alt, „endlich unsere Wirtschaft mit der Sonne zu organisieren“. Es gebe kein Energieproblem, es würde nur eines geschaffen, sagte Alt und betonte, dass die ökologische Marktwirtschaft kein Geschenk des Himmels sei. Sie setze sich nicht von allein durch, sondern müsse erkämpft werden – auch gegen schwerfällige Unternehmer.

    @Prospero #7

    Der Deutsche ist mittlerweile darauf konditioniert Angst vor Fortschritt und Technik zu haben.

    Die Verteufelung von Fracking ist bereits in vollem Gange. Bislang beschränkt sich das offenbar noch weitgehend auf Bürgerinitiativen. Sollte die Förderung von unkonventionellem Gas aber zum ernsthaft diskutierten Thema werden, kannste sicher sein, dass das Große Deutsche Panik- und Angstorchester aus allen Rohren schießen wird…. und wenn’s nur Platzpatronen sind…. na, Hauptsache es ist laut und schrill:

    Fracking jetzt auch in Deutschland: Trinkwasser wird zum Sondermüll

    Ist die unterirdische CO2-Speicherung in Deutschland gerade vom Tisch, so ist nun das Fracking, auch Hydraulic Fracturing, Frac oder Frack genannt, in der Diskussion. Fracking ist eine in Deutschland derzeit gestartete Methode, aus Gesteinsschichten kleine Gasvorkommen zu pressen. Mittels viel Chemie. Die Technik ist hochgefährlich für unser Trinkwasser.

    Anträge zum dreckigen Fracking abgeschmettert

    schade, dass viele menschen noch immer nicht wissen, was es mit dem fracking auf sich hat. wenn die bohrtürme, viele türme, bis zu sechs pro quadratkilometer, erst stehen, ist es zu spät zu jammern und zu klagen, dass die luft verpestet ist, dass der lärm an den bohrtürmen und auf den zufahrten mit schwerlastverkehr unerträglich ist, dass dann und wann die wand wackelt, weil mal wieder gefrackt wird, d.h. das gestein in 1000 und mehr metern tiefe gesprengt wird, damit etwas erdgas zur erdoberfläche strömt.

    ….tja, hat sich leider nix geändert in deutschen Köpfen.

  16. @ Casper #11

    Die Entsorgung der Fracking Flüssigkeit stellt keine besondere Herausforderung dar. In der Regel werden pro Frac zwischen 1.000 und 5.000 Litern eines Gemisches eingesetzt, das größtenteils aus Wasser besteht. In der Industrie ist man es gewohnt, weit größere Mengen an deutlich stärker verunreinigten Abwässern zu handeln.

  17. Hallo zusammen,

    toller Artikel! Wie viele Vorredner glaube ich auch, dass das geifern gegen das Fracking schon im Gange ist.

    Hierbei gibt es aber zwei Kategorien von Leuten. Einmal die, die es nicht besser wissen und der Propaganda aufsitzen. Es muss aber auch welche geben, die genau wissen, dass Fracking viel ungefährlicher ist als so mancher andere Industrieprozess, aber dennoch das Geifern antreiben.

    Letztere sind natürlich Verbrecher. Vielleicht kommen sie irgendwann zu ihrer gerechten Strafe -- hoffentlich noch bevor bei uns ihretwegen ALLES den bach runtergeht.

    Zu Ersteren. Die werden wohl die Mehrheit stellen. Und damit komme ich zu meinem Punkt: Eigentlich ist es doch sache der Medien, hier Aufklärung und Bildung zu verbreiten. Warum in aller Welt kommen die Medien dieser Pflicht, verdammt noch mal (Verzeihung!) nicht nach?!

    Kurze Frage an Onkel Heinz (aber auch andere): gesetzt den Fall, es gibt einen strengen Winter mit Kältewellen wie im letzten Februar, nur häufiger und/oder länger. Für wie wahrscheinlich hältst du dann einen flächendeckenden katastrophalen Blacky? Wie wahrscheinlich ist ein solcher Blacky bei einem nicht so kalten Winter?

    Chris Frey

  18. Tritium scrieb am 1. Juli 2012 14:39

    Deutschland verbraucht pro Jahr momentan 100 Milliarden m3 Erdgas.
    Geht man von Reserven von 2 Billionen m3 aus, würde das Gas theoretisch ausreichen, um Deutschland 20 Jahre lang zu 100% zu versorgen.

    Prospero schrieb am 1. Juli 2012 15:13

    Damit verabschiedet sich Deutschland zum wiederholten Mal von einer Zukunftstechnologie.

    Wenn die Zahlen, die Tritium da nachgereicht hat, stimmen -- kann man da wirklich von einer Zukunftstechnologie reden? Das klingt in meinen Ohren eher wie eine Überbrückung …

  19. Ahhh, eine neue Wunderwaffe im Kampf um den energetischen Endsieg. Warten auf die Erlösung durch Fracking und Anbetung einer neuen industriellen Gottheit, die von oben (weil selbst kann man ja im Garten [zum Glück] schlecht bohren und fracken) alles richten soll, nur um ja nichts selbst ändern zu müssen. Eigenverantwortung? Fehlanzeige. Dafür Politiker-bashing nach dem Motto alles Scheiße und große Jammerade über das Versinken des Industriestandortes. Irgendwie vermisse ich den Ruß aber nicht wirklich, den ich aus Kindertagen auf unserem Fensterbrett finden konnte und dennoch hat unser Städtchen trotz böser Ökokommunisten und NIE-Techniken nun mehr industrielle Arbeitsplätze als früher. Sind meine lokalen (durchaus sehr konservativen) Unternehmer blauäugiger als andere? Schade, daß sich hier im Blog bei allem wissenschaftlichen Anspruch nie mal was wirklich konstruktives findet, dass das Zeug hätte, eine Perspektive weiter als ein paar Jährchen zu geben. Hier wird die Gegenwart verpennt -- sorry, ist aber so. Wer obigem link zum unkonventionellem Gas (sollte man besser „bizarr“ sagen?) folgt und man die Rezepturliste dieses Cocktails mal mit offenen Augen liest, kann man sich DAS doch nicht ernsthaft wünschen, oder?! Wegen potenziell 15 Jahren „sicherer“ Gasversorgung unsere Trinkwasserversorgung und sonstige Dinge mehr aufs Spiel zu setzen? Auch ohne fracking können uns in Kürze schon die Hinterlassenschaften früherer Vermüllungen aus dem Wasserhahn entgegentröpfeln. Wie egoistisch (oder ängstlich) muß man den sein, um seine Hoffnungen an solche „Lösungen“ zu knüpfen. (Ernst, kopfschüttelnd ab)

  20. @ Marvin Müller #18

    Das klingt in meinen Ohren eher wie eine Überbrückung

    Das ist ja auch völlig richtig. Schließlich ist jede Technologie nur eine Überbrückung bis sie von etwas anderem abgelöst wird. Werkzeuge aus Stein waren ebenso eine Überbrückung wie die Nutzung von Holzkohle zur Eisengewinnung oder Waltran als Schmiermittel oder Lampenöl.

    Die bislang als gesichert förderbar angenommene Menge an Schiefergas reicht (wenn man den vom BGR angegebnen Mittelwert annimmt) zunächst einmal „nur“ für 15 Jahre. Wobei, wie ich ja auch geschrieben habe, diese Zahlen sehr vorläufig sind. Die Studie geht noch bis 2015. Viele Regionen sind noch gar nicht erfasst. Und auch (vermutlich vorhandene) Ölschiefer Reserven sind noch gar nicht berücksichtigt.

    Der kurzfristige Effekt einer Förderung von Schiefergas in Deutschland würde nach jetziger Aussicht nicht ausreichen damit wir völlig unabhängig von Gasimporten werden. Aber einen Effekt auf die Gaspreise würde bereits ein geringerer Anteil haben.

    Und wir sind auch nicht allein auf der Welt. Größere Vorkommen als bei uns gibt es in Polen. Und auch in den Niederlanden und UK werden große Ressourcen vermutet. Die Entwicklung in den USA zeigt, wie sehr die neuen Fördermethoden den Energiemarkt umkrempeln können. Und diese Umkremplung wird stattfinden. Unabhängig ob Deutschland daran teilnimmt oder nicht. Nur, wir wären wirklich schön blöd wenn wir wieder einmal eine internationale Entwicklung aufgrund irrationaler Bedenken nur anderswo stattfinden lassen würden.

  21. @ Heinrich Ernst #20

    Sie scheinen in einem anderen Blog zu lesen als diesem, wenn Sie hier nicht „mal was wirklich konstruktives“ finden „dass das Zeug hätte, eine Perspektive weiter als ein paar Jährchen zu geben“.

    Kernkraftwerke der 4. Generation (auch als dezentrale Lösung) zu denen auch der LTFR (Thorium) zählt haben nun wirklich das unbestrittene Potenzial, die Energieversorgung der Menschheit für die nächsten Jahrtausende sicherzustellen. Darum geht es hier immer wieder. Aber das führt uns zu weit vom Thema weg. Hier soll es um Schiefergas und -Öl gehen. Und auch hier ist mehr als deutliches Potenzial, den Energiebedarf der Welt für 100+ Jahre zu befriedigen. Und es wäre unsinnig wirklich über diesen Zeitraum hinaus (oder überhaupt so weit) zu planen. Schließlich wissen weder Sie noch ich noch sonst jemand, was für Technologien uns dann zur Verfügung stehen würden. Auch das war hier immer wieder Thema.

    Wie unsinnig der Gedanke ist überhaupt so weit in die Zukunft blicken zu wollen kann man sich leicht verdeutlichen wenn man zurück blickt. Vor 100 Jahren war in Deutschland das Kaiserreich und man steuerte gerade auf den ersten Weltkrieg zu. Was glauben Sie wie verlässlich damalige Prognosen über den Energiebedarf der Menschheit und die Art und Weise wie diese Energie denn erzeugt werden würde denn hätten sein können?

  22. @Rudolf

    Vor 100 Jahren war in Deutschland das Kaiserreich und man steuerte gerade auf den ersten Weltkrieg zu.

    „Ich glaube an das Pferd. Das Automobil ist nur eine vorübergehende Erscheinung.“

    (Kaiser Wilhelm II.)

  23. Hallo Chris, alter Freund

    Die Wahrscheinlichkeit eines Blackout sind wieder ein Stückchen gestiegen.
    E.ON MUSS seine Werke Datteln 1-3 schließen, richterlich angeordnet.
    Weiterhin werden wohl ein paar alte Buden folgen, wenn die Bundesnetzagentur nicht bettelnd eingreift, Ersatz wird per aufgeputschen Bürger verhindert…….die Zeichen stehen also gut.

    Was wir im Februar noch garnet realisiert hatten, noch 2 Wochen länger mit diesen tiefen Temperaturen hätten vor allem die Steinkohlekraftwerke von ihren Nachschub abgeschnitten, weil ganz schnöde die Kanäle zugefroren wären, wie gesagt, es war haarscharf davor, große Ecken abschalten zu müssen.
    Tja, und mit Importen sieht es bei sinkenden Temperaturen auch verdammt mau aus, aber das scheint ja nun inzwischen schon bei der Politik angekommen zu sein.
    Vllt werden Vorkehrungen getroffen, jede Menge Industriebetriebe im Notfall abzuschalten………denn die Bevölkerung vom Verblödungsstrahler fernzuhalten könnte noch gefährlicher werden, wenn Du weißt wat ick meine.

    All diese Voraussagen können aber ganz schnell Makulatur werden, wenn die Technik versagt oder überarbeitete Mitarbeiter der Netzleitzentralen Fehler machen…………wie gesagt, wir leben am Abgrund und Deutschland ist nicht die einzige Nation, die bei ihren Kraftwerkskapazitäten in Europa geschlampt hat.

    Das Unglück ist klar vorhersehbar……ergo sorgt privat für den Tag X vor.
    MfG
    Onkel Heinz……..Schwarzseher

  24. Ach Heinrich………..

    Russ entsteht bei der Verbrennung von Erdgas nicht, ergo schon mal ein blödes Argument.

    Die nette NIE-Technik funktioniert nur, weil se ganz toll auf Kosten der Konventionellen schmarotzen können, denn bevor keine Speicher in nennenswerten Dimensionen da sind, bleiben NIE nutzloser Schrott.

    Die tollen Arbeitsplätze der NIE…….existieren nur aufgrund fetter Subventionen und letzte Zeit sehen wir bei der Solarindustrie in Deutschland, das nicht einmal das hinterherwerfen von Geld was gegen Insolvenzen nutzt.

    Mal ein kleiner Tip, einfach mal den letzten Artikel durchlesen….
    http://www.science-skeptical.de/blog/merkels-energiewende-extrem-teuer-aber-direkt-in-die-sackgasse/007953/
    und anschließend nochmals neu argumentieren.

    H.E.

  25. Novo-Argumente:

    CO2: Warum Emissionen in den USA sinken, aber nicht in Europa
    Von Michael Shellenberger und Ted Nordhaus

  26. @Rudolf Kipp

    Ich habe den Eindruck, dass Sie die sog. Klimapolitik bejahen oder zumindest nicht kritisieren, da Sie wiederholt mit der Unerreichbarkeit der sog. Klimaziele durch die sog. Energiewende argumentieren. Darf man daraus schließen, dass Sie die These des „menschengemachten Klimawandel“ bejahen, oder bringen Sie das lediglich aus diskussionstaktischen Gründen vor, oder ist es Resignation? :)

  27. @Heinz #23

    Ich würde einen Blackout eher als Glücksfall ansehen, weil er die falsche Energiepolitik auch den Desinteressiertesten klarmachen würde. Ein paar Tage ohne Strom sind zwar kein Zuckerschlecken, aber anderswo ist deswegen die Welt auch nicht untergegangen.

    Die grüne Seite wird darauf vermutlich mit Verschwörungstheorien reagieren, in der Richtung „Absichtlich inszeniert, um die Energiewende madig zu machen.“, möglicherweise wird diese Fassung in den Medien dominieren. Dies gilt es argumentativ abzuwehren.

  28. @ anorak2 #26

    Selbstverständlich bejahe ich die These des menschengemachten Klimawandels. Durch Veränderung der Landnutzung und Verstädterung wird das Klima verändert. Und ich glaube auch, dass CO2 und andere IR-aktive Gase einen Einfluss ausüben.

    Das ändert aber nichts daran, dass ich die Gefahr einer menschengemachten Klimakatastrophe nicht sehe. Und auch nicht, dass ich die allermeisten Maßnahmen zur Emiisionsminderung im einfachsten Fall für sinnlos und in den meisten Fällen für schädlich halte.

    Die deutschen und europäischen Klimaschutzziele haben bestimmt keinen messbaren Effekt auf das Weltklima. Wohl aber auf die Wirtschaftskraft der Region. Aber Fakt ist auch, dass Deutschland und Europa sich zu diesen Zielen verpflichtet haben und dass ein Abweichen von dieser Linie im Moment nicht in Sicht ist. Daher sehe ich den sinnvollste und am wenigsten ökonomisch schädlichen Weg diese Ziele halbwegs zu erreichen im Umstieg auf Gaskraftwerke.

    Ich argumentiere auch damit, dass Gaskraftwerke für das Gelingen einer Einbindung von NIEs erforderlich sind. Wenn ich zu entscheiden hätte würde ich die Windmühlen und PV-Anlagen sofort abschaffen. Aber diese Anlagen sind nun einmal Realität und werden es vermutlich auch noch länger bleiben. Jede Planung für die nähere Zukunft muss sich an diesen Realitäten orientieren und davon ausgehend optimale Lösungen finden.

  29. Mal eine Überlegung:
    Bis in welche Tiefe kann man Methan erwarten?
    Liegt das chemische Gleichgewicht(temperaturbedingt) ab einer gewissen Tiefe auf H2 und C, oder ist das Gestein in einer bestimmten Tiefe (druckbedingt) nicht mehr im Stande Methan in Poren zu speichern?

  30. Hallo, an alle Mitleser
    Gebt Euch keinen Illusionen hin:
    Schland darf kein Fracking!!!
    Ist der hündisch unterwürfigen, dummen Zipfelmütze von seiner grünen Obrigkeit verboten!
    Siehe:
    http://tinyurl.com/br6knn8
    Bananenrepublik Schland!!

  31. Gefahr (für angstschlotternde Zipfelmützen) durch Fracking

    Neue Studie gibt Entwarnung für Fracking
    Aus Vancouver berichtet Markus Becker
    Die Gasförderung per Fracking wirkt brutal: Millionen Liter Wasser und Chemikalien zerschmettern tief in der Erde Gestein zur Gasgewinnung. Jetzt haben Forscher geprüft, ob die Technik eine Gefahr für das Trinkwasser ist. Das Ergebnis stellt die bisherige Einschätzung auf den Kopf…….
    Rest siehe link: (unterer von beiden)
    http://tinyurl.com/cmqs8v7
    http://tinyurl.com/6r2gwx9
    Warum erinnert mich das so an Schland und Kernenergie??????

  32. @anorak

    Wahrscheinlich haben die Medien schon vorgefertigte „Blacky-Versorgerschlamperei“ in den Schubladen liegen, ähnlich wie auch die Atomhetze nach Fukushima, aber……
    Dat geht einmal, vllt auch ein zweites mal…..dann wirds aber unglaubwürdig.
    Weiterhin sollte man bedenken, ohne Strom sind bis aufs Radio auch alle Medien ruhig gestellt……und dat ist wahrscheinlich weit aus gefährlicher für die Regierung wenn die Fernseh-Zombis plötzlich ohne Beschäftigung dastehen.
    Die Massenkontrolle geht flöten……..

    Daher vermute ick mal, wenns hart auf hart kommt, wird die Industrie für ein paar Tage abgeschaltet wenn wieder ein kalter Winter kommt und das Gas nicht ausreicht die Gaskraftwerke zu versorgen. (jedenfalls würd ick dat so machen)

    Tja, und für ein Überangebot an Zufallsströmlingen wird gerade vorgesorgt, die Netzfrequenz darf dann bis zu 51,5 Hz hochgehen und bis zu dieser Grenze sollten dann auch alle Solaranlagenwechselrichter ihre Leistungsreduzierung/Abschaltung gestuft realisiert haben.
    Hmm, ick weiß aber nicht wie das sich auf das UCTE auswirken wird und inwieweit unsere Haushaltselektronik/Industrieelektronik verkraften wird.
    Die Stromqualität wird den NIE geopfert um das Gerümpel noch irgendwie weiter betreiben zu können, ick krieg schon allein bei diesen Gedanken mächtiges Kopfweh.
    Der letzte Winter hat uns auch gezeigt, das auch die Gasinfrastruktur nicht für diesen Fall ausgelegt ist, ergo müssen neben Stromtrassen auch noch neue Gastrassen in den Süden Deutschland gezogen werden, gerade Bayern will ja verstärkt auf Gas setzen.
    Blöd nur, das die meisten Gasspeicher im Norden sitzen…………naja, wieder so ne Planungsschwäche der von oben angeordneten Energiewende.
    Der Bürger wollte es ja so……..nachdem man ihn die Nebenwirkungen absichtlich verschwiegen hat.
    MfG
    H.E.

  33. @Yogi
    Wat mir bei Trinkwasser gerade einfällt………wenn mal wieder eine Biogasanlage ihre faulige Pampe aufgrund technischen Pannen oder Schlampigkeiten in die Gegend kackt………ist wohl das Trinkwasser nicht gefährdet?
    Ach ja, is ja Bio……….sterben wir eben gesund an Bazillen, Pilze und sonstiges Zeuch, dat tröstet doch ungemein.

    Die einzige Frage lautet nur…….will man Gazprom beschützen oder sind wir inzwischen schon komplett Öko-Verblödet?

    MfG
    Onkel Heinz………kein Bär, sondern Pittbull

  34. Hallo, Onkel Heinz
    anbeiein paar links zu Biogasreaktoren:
    http://www.taz.de/Biogas-Skandal-in-Niedersachsen-/!91024/
    http://www.nez.de/lokales/news0/fischsterben-durch-biogasanlage.html
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_kanonen_von_nawaro_ein_bio_rohrkrepierer/

  35. O.T.
    heraklit hat in #29 ein off-topic Thema angesprochen. Wenn ich Autor dieses Artikels wäre, würde ich dieses Posting #29 mit folgendem Satz ergänzen:

    Um die Diskussion artikelbezogen zu halten, bitte abweichende Themen bitte im OpenThread — Plauderecke 1 weiterführen. Danke!

  36. @Yogi

    Tja, so siehts aus, während man beim Fracking sofort die Trinkwasser-Sau durchs Dorf treibt, betreiben Dorfbewohner eben hochexplosive Kackevergaser die vor allem mittels Monokulturen samt Dünger/Pestizid-Einsatz mächtig die Böden versaut.
    Nicht zuletzt ist dat, wat dann an vergoren Scheißdreck dieser Anlagen wieder auf die Felder verkippt wird wohl auch net so artig zum Trinkwasser, wie man uns glauben machen will.

    Laien machen Kraftwerk…….wenn ick schon alleine an meine (konventionellen) Explosionsschutz/Brandschutz/Gefährdungsbeurteilungen denke, wird mir übel, wenn ick sehe was da die Bauern an artfremde Berufe ausüben.
    Jede Art von Energieerzeugung hinterlässt Spuren…….während aber bei „Konventionell“ grundsätzlich alles böse ist, ist bei den NIE jegliche Kritik verboten, weil wir ja die Natur nur ökologisch kaputt machen.

    Ach übrigens, nicht das ich jetzt gehässig wirken möchte, werden die Biogas-Fritzen die ersten Opfer der Energiewende und dat is auch gut so.
    Onkel Heinz……..haarscharf am Thema (vorbei)

  37. Und noch was zur grünen Biogaserzeugung:
    Grobe Fahrlässigkeit in grün
    Es steht ein zielich heftiger Verdacht im Raum: Die Reste aus Biogasanalgen, die „sauberen“ Ökostrom liefern, könten bei Wildtieren, Haustieren und Menschen eine tödliche Krankheit verursachen -- den chronischen Botulismus. In einem Bericht der Zeitschrift “Wild und Hund” heißt es: Im Vogtland (Sachsen) starben 600 Kühe und der Landwirt selbst erkrankte schwer. Diagnose: Chronischer Botulismus. Und das war kein Einzelfall, weiß Professor Dr. Helge Böhnel von der Universität Göttingen. Der Wissenschaftler gibt an, bei kranken Tieren aus landwirtschaftlichen Betrieben in vierstelliger Zahl Botulismus- Erreger festgestellt zu haben. Und er ist davon überzeugt, chronischer und viszeraler Botulismus könne alle Vögel und Säugetiere – also auch Menschen -- treffen…Botulismus ist eine im Regelfall tödlich verlaufende Vergiftung. Der chronische Botulismus hingegen soll schleichend, teilweise über Jahre verlaufen. Dr. Böhnel hält Biosgasanlagen als Verursacher für „sehr wahrscheinlich“.
    Es ist gar nicht auszudenken, was in diesem Land los wäre. wenn ein solcher Verdacht im Zusammenhang mit einem Atomkraftwerk oder einer Chemiefabrik auftauchen würde. Der Laden wäre im Handumdrehen stillgelegt. Wenns um politisch gewollte grüne Energie geht, herrscht dagegen Schweigen im Walde. Man könnte auch sagen grobe Fahrlässigkeit.
    Bericht von Dirk Maxeiner

  38. Wer noch ein bisschen mehr über EHEC erfahren möchte:
    http://www.google.de/search?q=Enteroh%C3%A4morrhagische+Escherichia+coli+und+h%C3%A4molytisch-ur%C3%A4misches+Syndrom
    Ansammlung in Gockel zum EHEC
    Gruss

  39. @Yogi

    Leider gibbet keine Zahlen der Unfälle und Tote bei Biogasanlagen, die man mal mit der Erdgasförderung vergleichen könnte. Ick kenne durch persönlich bekannte „Insider“ aber den einen oder anderen Fall, sei es im Silo an CO2 erstickt, sei es bei der Anlieferung von Schlachtabfällen der Tod durch Schwefelwasserstoff, seien es Tote durch Explosionen…….das Risiko ist verdammt hoch, zumal die Betreiber eben keine ausgebildeten Energiefachleute sind.

    Da ick ja auch die Arbeitssicherheitsschriften der Berufsgenossenschaft kriege, weiß ich um die biologische Gefährdung auch ziemlich gut bescheid, denn eins vergisst der ökobesudelte Stadtmensch wohl immer gerne, das die Natur die stärksten Gifte herstellt und die ekligsten Krankheitskeime erzeugt.
    Tja, mit einer moderaten Verstrahlung kannste noch viele Jahre leben aber Bazillen können Dich innerhalb von Tagen dahinraffen……….wie uns die tausenden Krankenhauskeimtoten janz jut beweisen.

    Trinkwasser ist in Deutschland das bestuntersuchteste Lebensmittel, frag mal die Wasserwerker was dazu für ein riesiger Aufwand betrieben wird, selbst wenn da wirklich mal Methan reinrutschen würde, könnte man das Zeuch wunderbar ausgasen.
    Ausserdem wird Trinkwasser nicht nur mittels Tiefbrunnen gewonnen, gerade in den Bergen werden Quellen oder Talsperren angezapft oder in der Nähe großer Flüsse hinterm Uferfiltrat abgesaugt……wie gesagt, Trinkwasser soll als Ausrede aufgebauscht werden um das Fraking in Deutschland zu verhindern, ganz zur Freude Gazproms.

    Eine allzu offensichtliche Taktik der Grünen um Deutschland ins gelobte NIE-Land zu führen.
    H.E.

  40. Hallo, Onkel Heinz
    ein letztes Mal zu den Bakterien- Brütern, dafür etwas länger:
    Fracking vergiftet und was ist mit Bio- Reaktoren????
    Was ist mit der kontinuierlichen Wasservergiftung durch „Biogasanlagen“ Und was ist, wenn das hier eintritt:
    Gefahren durch Biogasanlagen

    Bei Biogasanlagen bin ich geteilter Meinung, es ist falsch hier eine Angst zu schüren die so nicht haltbar ist
    Das ist völlig richtig!
    Es ist genau so falsch wie das Angst-Schüren vor Kernkraft.
    Ich habe nur den Spieß umgedreht, um das heraus zu arbeiten. Das heisst, ich war mal genau so demagogisch wie die Atomkraftgegner. So etwas ist ein bewährtes Mittel der Diskussion, um extremistische und übertriebene Argumentationen bloß zu stellen.
    Und es ist keineswegs so an den Haaren herbei gezogen! Mutationen sind nun einmal von der Menge der Teilungen abhängig sowie von den Umgebungsbedingungen, die die Selektion in eine bestimmte Richtung treiben.
    Bernd Schottdorf, Chef des grössten deutschen Laborarzt-Unternehmens, ist sicherlich, da die Mikrobiologie von Krankheitserregern ein zentrales Geschäftsfeld seines Unternehmens ist, ein kompetenter Fachmann auf diesem Gebiet. Er äusserte sich so:
    Schottdorf sagt, er könne sich vorstellen, dass Biogasanlagen zur Entstehung und Verbreitung neuer Ehec-Varianten beitragen. „Die Bakterien kreuzen sich in den Anlagen und verschmelzen miteinander“, sagte Schottdorf. „Was da genau passiert, ist weitgehend unerforscht.“ Die Gärreste würden als Düngemittel auf Äcker ausgebracht und könnten so Gemüse kontaminieren
    ….
    die Hypothese, Biogasanlagen seien eine Brutstätte für Krankheitserreger, ist nicht neu. Unter Agrarexperten und Veterinärmedizinern wird seit etwa zwei Jahren vermehrt darüber diskutiert, ob die Biogasanlagen zur Verbreitung des Bakteriums Clostridium botulinum beitragen….Unter den Verfechtern der Theorie, Botulismusfälle seien durch Biogasanlagen auszulösen, befindet sich auch Ernst-Günther Hellwig, der Leiter eines agrar- und veterinärwissenschaftlichen Fortbildungszentrums im westfälischen Horstmar. Hellwig gab schon vor mehr als einer Woche eine Pressemeldung heraus, in der er darauf hinwies, dass Biogasanlagen für den aktuellen Ehec-Ausbruch mitverantwortlich sein könnten. „Die Frage darf gestellt werden: Birgt nicht Biogasrestmasse unzählige unbekannte gesundheitliche Risiken für Mensch und Tier?“

    Sie sehen, der Biogas-GAU ist unwahrscheinlich, aber möglich. Bei gleichen Maßstäben müsste jede Biogas-Anlage eine Haftpflichtversicherung in Milliardenhöhe nachweisen, was natürlich den Strompreis erheblich verteuern würde:
    Eine durchschnittliche Biogasanlage liefert ca. 3.000.000 kWh jährlich. Bei einer Haftpflicht-Deckungssumme von 100 Milliarden € (Man geht ja auch bei KKWs vom worst case aus, da sind 100 Milliarden für das Risiko einer Pandemie nicht mal viel!) und einer jährlichen Prämie von nur 0,1% des Deckungsbetrags wären das zusätzliche Kosten von 100 Millionen € pro Jahr und Anlage oder 34 € pro kWh!
    …………………

    (hoffentlich habe ich mich jetzt nicht wiederholt, bei ca. 600 Archivbeirtägen kann man schon mal ins Schleudern kommen……)

  41. @ Yogibaer #40

    Hallo Yogibaer,

    Deiner dargelegten Einschätzung der Gefahr, die von Biogasanlagen ausgeht kann ich so durchaus zustimmen. Anders sieht es allerdings mit der Risikobeurteilung (= die Wahrscheinlichkeit mit der sich die Gefahr, in welchem Zeitrahmen, am Objekt realisieren kann) aus. Diese (Risikobeurteilung) ist zur Findung eines risikogerechten Beitrags unabdingbar.

    Deine Beitrags(Prämien)-Findung geht davon aus, dass jede Biogasanlage 1x jhrl. eine Kostenlawine von 100 Mrd. Euro –also „Totalschaden“- auslöst. Diese Betrachtungsweise ist irrig, weil sie die -selbst rechnerisch- faktische Wahrscheinlichkeit weit überschätzt. Hier sollte eine realistische Betrachtungsweise der Risikosituation aller Biogasanlagen in DE stattfinden.
    Wenn wir mal hilfsweise davon ausgehen, dass es der riesengroßen Schlamperei von 100 Biogasanlagen der von Dir genannten Größe bedarf, um die Kosten von 100 Mrd. Euro zu aktivieren, dann würde zur Deckung hierfür ein Beitrag von 0,34 Euro erforderlich sein, selbstverständlich unberücksichtigt der branchenüblichen Verwaltungskosten usw. Das ist ohnehin schon gewaltig. Die Realität dürfte weitaus günstiger aussehen. Der Faktor dürfte realistisch zwischen 1.000 und 5.000 liegen, das ist eine sehr weite Spanne und dürfte dann auch schon die sog. Kleinschäden mit einschließen.

    Wir wollen hier doch nicht die gleichen Horrorberechnungen wie die KKW-Paniker aufmachen.

    meint der Moosgeist

  42. @ Yogibär, Moosgeist:

    Also, Yogi, wäre schon nett, wenn du zitieren würdest, wenn du mich zitierst.
    Und, Mossgeist:

    Deine Beitrags(Prämien)-Findung geht davon aus, dass jede Biogasanlage 1x jhrl. eine Kostenlawine von 100 Mrd. Euro –also „Totalschaden“- auslöst.

    Das ist falsch.
    Wenn die jährliche Prämie 0,1% der Schadenssumme beträgt, heisst das, dass die Versicherung mit weniger als 1 Schadensfall in 1000 Jahren rechnet.

    Wir wollen hier doch nicht die gleichen Horrorberechnungen wie die KKW-Paniker aufmachen.

    Doch!
    Genau das ist einer der besten Wege, sie zu entlarven.
    Denn wenn dir dann einer widerspricht, lass‘ ihn ruhig belegen, warum die Rechnung Unfug ist.
    Und dann setzt dein freundlichstes Lächeln auf und sagst: ‚Aha. Sie sind also auch der Meinung, dass die Kalkulationen von Greenpeace betr. Kernkraftkosten völliger Unfug sind!‘

  43. Hallo, moosgeist
    genau das will ich (die Zipfelmütze in Panik bringen). Was die Berechnungen angeht: Bitte,denke dran, dass die Abläufe einer Reaktorpanne bekannt sind- bis aufs letzte Isotop. Das lässt sich bei völlig unbekannten, biologischen Abläufen nicht sagen, da die Vorgänge in den Bio- Brütern wegen neuer Rahmenbedingngen in diesen bisher nicht erforscht wurden (wie auch).Sollte es zu einem Crash kommen, der garantiert häufiger vorkommen wird als z.B. Fukushima und näher dran sein wird (keine 9100km entfernt wie Fukushima Daiici- ist für Grünpiss fast vor der Haustür) kann es durchaus spassig werden- einschliesslich Langzeit- Kontamination. Siehe dazu:
    http://www.google.de/search?q=biogasanlagen+st%C3%B6rf%C3%A4lle
    Stell Dir das Geschrei mal bei kerntechnischen Anlagen vor, wenn da die gleiche Häufigkeit von Störfällen aufträte (oder bei der „neuen“ Sau fürs Dorf namens Fracking)……..
    Gruss
    PS: Ein grosser Teil des obigen Berichtes ist Fremdbeitrag. Mich mit fremden Federn schmücken mag ich nicht. Werde mal nach dem Autor suchen.

  44. Ich bin der Autor.

  45. Hallo, Tritium
    ich hatte Deinen Beitrag aus meinem Archiv übernommen. Blöderweise vergass ich, den Autor mit einzuspeichern(also Dich)
    Wie Du siehst, habe ich das heute morgen nachgeholt- nur Du warst etwas schneller. Also- vielfach Entschuldigung für die Panne.
    Alles Gute
    Yogi

  46. Leider gibbet keine Zahlen der Unfälle und Tote bei Biogasanlagen,

    Schau mal da rein:

    Störfälle -- Unfälle – Explosionen – Havarien in Biogasanlagen (Agro-Methangasanlage) ab 2010


    Nur die größeren Ereignisse werden durch die Medien überregional bekannt und können deshalb von uns erfasst werden. Wir haben die uns bekannten Fälle ab 2010 erfaßt und unten aufgeführt. Zusätzlich wurden diese in eine Google-Maps Karte eingetragen, damit Sie sich einen Überblick machen können. Eine Liste der uns bekannten Unfälle können Sie sich hier herunterladen (PDF-Dokument).

    Wenn ich mir beispielhaft mal diese paar Vorfälle ansehe:
    2009.12.08 Augsburg Biogasanlage explodiert -- Millionenschaden
    2009.12.08 Mering Explosion in Biogasanlage – 2. Millionen Sachschaden
    2009.11.23 Paffenhofen Brand in Biogasanlage
    2009.11.15 Brieske Brand in Biogasanlage
    2009.11.14 Steinenfeld Verpuffung in Biogasanlage – Schaden 80.000
    2009.11.06 Schlier Brand in Biogasanlage
    2009.10.19 Harle Gülleunfall in BGA
    2009.03.31 Wettringen Explosion in Biogasanlage – 1 Mann schwer verletzt
    2009.03.30 Sausenhofen Biogasanlage ausgelaufen 400 Kubikmeter Gülle mussten
    entsorgt werden
    2009.02.27 Düngstrup Brand in Biogasanlage
    2009.02.19 Berg Brand in Biogasanlage
    2009.02.16 Markdorf Gülleunfall in Biogasanlage
    2009.01.13 Filchendorf Brand in Biogasanlage – 130 Feuerwehrleute im Einsatz
    2008.12.21 Neustadt / Donau Lagerhalle mit Biogasanlage bei Feuer zerstört. 1,5 Mio. Euro
    Schaden.
    2008.12.04 Harthausen Brand in Biogasanlage – 45 Feuerwehrleute im Einsatz
    2008.11.14 Bülow Havarie in Biogasanlage – 300.000 Liter Gärsubtrat
    ausgelaufen
    2008.11.07 Seiersdorf Biogasanlage explodiert

    …und mir dann vorstelle, was los wäre, wen dass alles durch ‚Fracking‘ passiert wäre…
    Wir wissen alle, welche Medienstürme das verursacht hätte, ‚Fracking‘ wäre als die grösste Gefahr der Menscheit verdammt worden bis in alle Ewigkeit!

  47. #46
    Das ist eine interessante Sammlung. Und da ein Naturschützer über Meldungen wie z.B. diese:

    2011.02.09 -- Lamstedt -- Fischesterben durch Biogasanlage?

    Auszug:“….Bereits zum dritten Mal innerhalb von nur drei Jahren treiben nur noch leblose Fischkadaver an der Wasseroberfläche. Und wieder gerät eine benachbarte Biogasanlage in den Fokus der Ermittlungen. […] Die Fische seien an einer Nitratvergiftung und Sauerstoffmangel gestorben, bestätigte Joachim Meier vom Amt für Wasser und Abfallwirtschaft des Landkreises Cuxhaven. „Der Ursachengeber wurde auch ermittelt“, fügte er hinzu. Es handele sich dabei um denselben Verursacher wie in den Jahren zuvor. Und das sei ein großer landwirtschaftlicher Betrieb mit einer Biogasanlage….“

    nicht richtig glücklich werden kann, kommt der eine oder andere schon ins Nachgrübeln:

    Bio ist nicht Bio! […] „Biogas“ hat nichts mit „Bio“ zu tun, wie Sie es als Qualitätssiegel z.B. bei Lebensmitteln kennen.
    Durch Vergärung, also durch Mikroorganismen, entsteht u.a. Methangas. Dies ist für sich betrachtet ein natürlicher Vorgang wie er z.B. auch bei Deponiegas und Faulgas vorkommt. Wenn nun also in diesen Anlagen pflanzliche und tierische Roh- und Abfallstoffe vergoren werden (sogen. Biomasse), muss man sich darüber klar sein, dass dann darin alles enthalten ist, was bei der Erzeugung eingesetzt oder freigesetzt wurde: Düngemittel, Herbizide, Insektizide, Antibiotika, Salmonellen, Chlostridien, …
    Mit dem Ausbringen der Gärreste als „Dünger“ gelangen dann alle diese Stoffe und Organismen, da sie nicht in Gas umgesetzt werden, wieder in unsere Umwelt. Sie sehen selbst: das hat nichts mit „Bio“ zu tun.

    Das ist soweit schon recht, deutet aber eher darauf hin, daß der Präfix „Bio-“ fälschlich mit positiven Emotionen verbunden ist. Er bezieht sich ja im Grunde nur darauf, daß die Herstellung des Produkts mittels Lebensvorgängen vonstatten ging, und selbst bei der positivsten Einstellung dem Leben gegenüber muß man sich doch darüber im klaren sein, daß das Leben anderer Organismen für uns durchaus unangenehm oder schädlich sein kann.

    Es ging ja schon los bei der „Biotonne“, über die wir uns seinerzeit so sehr hätten freuen sollen, die aber völlig ihrem Namen gemäß eine Brutstätte für Organismen verschiedener Größe, vom Schimmelpilz bis zum Kleinsäuger darstellt. Nach zwei Wochen Anbrut bei warmer Witterung riecht man das Müllauto dann schon um mehrere Ecken herum. Biomüll ist potentiell gefährlicher als Strahlenmüll, da er sich auf natürliche Weise nicht abbaut, sondern vermehrt. Botulinus wächst bei Gärung unter Luftabschluß, ist also einerseits natürlich, andererseits ohne speziellen Brutvorgang eher selten. Insofern ist da schon eine klare Parallele z.B. zu aus Kernspaltung entstandenen Radionukliden zu sehen.

    Der „Bio“-Fimmel schlägt manchmal kuriose Purzelbäume, z.B. wenn „organisches Mineralwasser“ verkauft wird. Ich persönlich habe ja lieber möglichst keine Organismen im Mineralwasser.

  48. @Tritium

    ….na ja, der Panikdeutsche beurteilt eine Sache eben vor allem nach dem „Klang”. Und „Bio” ist schließlich „Bio”, wogegen „Fracking” eher nach „Fucking” klingt….. vielleicht erklärt das ja einiges…..

  49. Die Häufung der Unfälle mit Biogas ist natürlich ganz wesentlich auf die mangelnde Qualifikation der Anlagenbetreiber zurück zu führen.
    Jeder Gewerbebetrieb, der eine ähnlich gefährliche Anlage in Betrieb nehmen will, müsste einen Ingenieur als technischen Leiter vorweisen.
    Der kostet aber viel Geld. Also lässt man völlig unqualifizierte Laien damit herumspielen. Ist ja ‚Bio‘, ergo gut und harmlos…

  50. Fracking, Grundwasser, Gas……….da hab ick wat Lustiges.

    Untergrundspeicher

    Porenspeicher ….
    Bei der Anlage wird auf vorhandene geologische Formationen zurückgegriffen. In den Poren und Klüften unterirdischer Kalk- und Sandsteinschichten sammelte sich vor Millionen von Jahren Erdgas, das bereits gefördert wurde. Porenspeicher sind natürliche Lagerstätten. Nach oben dichtet eine geschlossene, dichte Gesteinsschicht den Speicher ab. Ihre Dichtigkeit haben sie über den langen Zeitraum von Jahrmillionen bewiesen.

    Porenspeicher in Gesteinsschichten, aus denen Wasser durch eingepresstes Erdgas verdrängt wurde, bezeichnet man als Aquifer-Speicher.

    Ähmm, da regt sich aber niemand drüber auf, gelle.
    H.E.

  51. Was hier noch gar nicht zur Sprache kam: Schon vor einiger Zeit wurde das Thema „Unkonventionelle Öl- und Gasgewinnung“ von „Energieexperten“ in den Medien mit einer radioaktiven „Aufladung“ versehen; in Deutschland reicht erfahrungsgemäß schon das allein aus, um sämtliche Kommunalpolitiker (unter denen nicht wenige EEG-Subventionsprofiteure sind, die ohnehin kein Interesse an billiger Energiekonkurrenz haben) dagegen Sturm laufen zu lassen, sobald sich eine Erkundungsbohrung dem eigenen Maisacker nähert.

    Der WDR braucht dafür nur seine Sendung
    Strahlende Quellen (mp3-Download) wieder aufzutischen, und schon wird das Thema für Deutschland gestorben sein, bzw. es greifen beliebig variierbare „Kostenargumente“ (der Landesinnenminister sieht sich außerstande, 10000 Polizisten zur Sicherung einer Bohrstelle abzustellen, während gleichzeitig die Bundesliga..)

  52. Schott Solar macht dicht

    Das Ende einer Solarfabrik in Valasskem Mezirící (Tschechien, Morawien). Der Grund -- billige Konkurrenz aus Asien. Folge: 500 Personen arbeitslos.

    Spółka Schott Solar zamyka swój zakład w Valasskem Mezirící na Morawach. Pracę straci prawie pięćset osób. Zakład nie wytrzymał konkurencji ze strony azjatyckich producentów paneli słonecznych. Fabryka działała od ponad ośmiu lat. Wcześniej notowała spore zyski. Jeszcze trzy lata temu, by sprostać ilości zamówień, zatrudnieni w fabryce musieli pracować w Boże Narodzenie. Jednak potem zaczęły się problemy. Zakład był zyskowny, ale zdaniem niemieckich właścicieli perspektywy były bardzo złe. Wygaszanie produkcji potrwa do sierpnia. Schott oferuje halę fabryczną na inne cele produkcyjne. Na razie chętnych nie ma. Rozgoryczeni są zatrudnieni w zakładzie. Wschodnie Morawy to region Czeskiej Republiki, gdzie szczególnie trudno o pracę. Związkowcy zapowiedzieli, że będą się domagać wysokich odpraw. Co spowodowało problemy zakładu? Rosnacy import paneli z Chin. Z tego powodu Schott niedawno zamknął wielki zakład produkcyjny w amerykańskim Albuquerque. Zapotrzebowanie na panele rośnie, ale spadła cena. Zdaniem analityków nadal będzie spadała, fabryki w relatywnie drogich krajach nie będą mogły sprostać chińskiej konkurencji.

  53. @ B. Keseler:

    radioaktive “Aufladung“

    Das wird zweifellos versucht.
    Die übelsten ‚radioaktiven‘ Quellen sind allerdings tiefe Geothermie-Bohrungen. Die gehen ja gezielt in ‚heisse‘ geologische Schichten. Heisses Wasser ist aber ein Super-Lösemittel. Es transportiert aus der Tiefe eine Menge Radionuklide, teilweise so viel, dass die Rohre aufgrund der Ablagerungen als radioaktiver Sondermüll ins kontrollierte Endlager müssen!
    Und natürlich ist auch das Gazprom-Gas radioaktiv, denn alles, was tief aus der Erde kommt, ist stark radonbelastet.

    Doch die mit weitem Abstand ‚gefährlichste radioaktive Belastung für die Menschen ist…Die Wärmedämmung!
    Wärmedämmung heisst nämlich vor allem, den Luftaustausch mit der Aussenluft zu minimieren (Die unsichtbaren Ritzen in gewöhnlichen Häusern sorgen auch bei geschlossenen Fenstern für einen respektablen Luftautausch von ca. 0,5 -1 pro Stunde, d. h. in 1 -- 2 Stunden ist die Luft einmal völlig ausgetauscht).
    Durch diesen Luftautausch wird aber auch das Radon entfernt, das sich in geschlossenen Räumen zwangsläufig durch Ausgasung aus dem Baumaterial anreichert.
    Wirdn nun dieser Luftaustausch behindert, steigt (neben den anderen Gesundheitsgefahren durch Schimmel, Sporen, Bakterien, Allergenen, technischen Luftschadstoffen aus Möbeln, Reinigungsmitteln, Abgasen etc.) natürlich auch die Radonkonzentration stark an. Ich habe dazu noch etliche Unterlagen aus der Zeit der Raucherdiskriminierungskampagne, als die irrsten Vorwürfe lanciert wurden. Mit denen lässt sich leicht hochrechnen, wie viele zusätzliche Krebsopfer die forcierte Wärmedämmung denn voraussichtlich kosten würde. Da kommt ziemlich sicher eine vierstellige Zahl pro Jahr dabei heraus!

  54. @Tritium #53

    Durch diesen Luftautausch wird aber auch das Radon entfernt, das sich in geschlossenen Räumen zwangsläufig durch Ausgasung aus dem Baumaterial anreichert.

    …..dazu habe ich die folgende Quelle gefunden:

    Bundesverband Kalksandsteinindustrie e.V.

    Daten und Fakten

    [Radon] ist ein natürlich vorkommendes radioaktives Edelgas, das sich beim Zerfall seiner chemischen Elemente Radium und Thorium bildet. Das Radon diffundiert aus dem Erdboden oder dem Baustoff und gelangt in die Raumluft, wo es dann in sehr verdünnter Form vorliegt. Die Voraussetzung für einen unschädlichen Radongehalt in Wohnungen ist, dass die Räume regelmäßig und ausreichend gelüftet werden.

    Übrigens:

    ARD heute abend (Do., 5. Juli), 21:45, PANORAMA: „Die Schattenseiten des Energiesparens”. Darin soll es u.a. um die Problematik gehen, dass der Dämmstff Styropor an Hausfassaden als Brandbeschleuniger wirkt.

  55. @ Tim:

    Das übelste, was man in Hinsicht auf die Radonbelastung tun kann, ist die energetische Sanierung von alter Bausubstanz. Man hat ja früher einfach Natursteine aus der lokalen Umgebung verwendet. Bei Kalkstein ist das noch nicht so schlimm, Aber wenn magmatische Gesteine, wie im Fichtelgebirge, in Thüringen oder im bayerischen Wald, verbaut sind, dann kommen da Dosisleistungen zustande, die manchmal wirklich gefährlich werden können.

    Und was ‚Wohngifte‘ betrifft, reicht vielleicht der Hinweis, dass z.B. Gasherde oder Kachelöfen Räume so mit Abgasen belasten können, dass die Bewohner mit Schadstoffmengen in einer Grössenordnung konfrontiert werden, wie sie bei aktiven(!) Rauchern auftreten.

    Aber ich denke, unsere Ökos werden da schon eine Sprachregelung finden; schliesslich ist Radon ja eigentlich so eine Art ‚Biogas‘, nicht wahr? 😉

  56. Die Investitionskosten für Stromerzeugung mit Schiefergas sind z.Z. in den USA 5mal billiger als für KKW. ca. $900 zu $5000 je KWh.
    Wissenschaftler schaffen „Trophie“-Molekül, das die Atomindustrie revolutionieren könnte
    Diese Geschichte wird nicht nur die Investitionskosten senken, sondern auch die Betriebskosten?

    Forscher haben eine stabile Version eines „Trophie-“ Moleküls geschaffen, das der Wissenschaft jahrzehntelang versagt geblieben war und zur Produktion von sauberer Atomenergie führen könnte.

    Auch der Angstmacher „Atommüll“ bekommt einen richtigen Wert:

    Dr. Stephen Liddle von der Universität Nottingham kommentiert: „Das Schöne an diesem Werk ist seine Einfachheit -- durch Einkapselung des Uran-Nitrids mit einem sehr sperrigen Liganden, der das Nitrid während der Synthese mit Natrium stabilisiert, und man dann das Natrium unter milden Bedingungen sequestriert, konnten wir endlich die terminale Urannitrid-Bindung isolieren .

    „Eine wesentliche Motivation für diese Arbeit war, dass sie uns dabei half, die Art und das Ausmaß der Kovalenz in der chemischen Bindung von Uran zu verstehen. Dies ist grundsätzlich interessant und wichtig, weil es dazu beitragen könnte, 2-3% des hoch radioaktiven Materials im Atommüll zu extrahieren und zu trennen.“

    Deutschland, das Land der Dichter und Dämmer, muß sich einen neuen Angstmacher suchen.

  57. @Tritium

    Aber ich denke, unsere Ökos werden da schon eine Sprachregelung finden; schliesslich ist Radon ja eigentlich so eine Art ‘Biogas’, nicht wahr?

    ….na logo, man muss in der Welt schon zwischen Gut und Böse unterscheiden können.

    …..genauso wie die zig-tausende von Fledermäusen, die von Windkraftanlagen getötet werden, ihr Leben schließlich für einen guten Zweck, nämlich die Rettung des Weltklimas opfern (und vermutlich dafür im Fledermausparadies mit 72 Fledermäusinnen belohnt werden).

  58. Bei EIKE gefunden:

    Video mit dem CDU-Europaabgeordneten Herbert Reul:
    Wie steht es um die Energieversorgung? 3 Kernfragen der Energiepolitik

  59. Der Druck auf die Bundesregierung etwas gegen ausufernde Strompreise zu unternehmen steigt:

    Experte erwartet Verdreifachung der Ökostrom-Umlage

    (…) Trotz der beschlossenen Kürzung der Photovoltaik-Förderung werde die Umlage für erneuerbare Energie von heute 3,59 auf etwa 10 Cent pro Kilowattstunde steigen, sagte das Mitglied der von der Bundesregierung berufenen Expertenkommission „Energie der Zukunft“ am Freitag in München. Die in Aussicht gestellte Begrenzung auf 3,5 Cent sei „völlig unrealistisch“

  60. Der weiter oben von mehreren Kommentatoren vorgenommene Vergleich zwischen Schifergas und Biogas ist äußerst interessant. Während beim Fracking von potenziellen Gefahren gesprochen wird und bislang noch in keiner einzigen Grundwassserprobe in den entsprechenden Regionen überhaupt eine Spur der Fracking-Flüssigkeit gefunden werden konnte, sind die durch Unfälle in Biogas-Anlagen ausgelösten Umweltverschmutzungen und Fischsterben absolut real.

    Und Gefahr droht dem Grundwasser hier auch von anderer Stelle. Bereits der Anbau der Energiepflanzen (hauptsächlich Mais) führt zu einer starken Belastung des Grundwassers, etwa über den Eintrag von Nitrat. Hinzu kommt, dass durch den Biogas-Boom immer mehr Flächen unter den Pflug genommen werden müssen. Unter dem Gesichtspunkt, dass die Landwirtschaft die mit Abstand größte Belastung der Umwelt darstellt wäre allein das schon ein Thema, mit dem sich die Umweltschutzverbände hier im Land mal etwas näher befassen sollten.

    Hinzu kommt, dass auf den Biogas-Feldern jedes Jahr erneut Mais angebaut werden muss. Dadurch wird die Verbreitung von Schadinsekten wie etwa dem Maiszünsler enorm begünstigt, was wiederum den vermehrten Einsatz von Pestiziden erforderlich macht.

    Die Klima- und Umweltretter bei uns im Land scheinen offensichtlich bei sämtlichen Themen, an die irgendwie Bio, Öko oder Erneuerbar angehängt wird, völlig blind für die Konsequenzen zu sein. Bei vielen von ihnen wird es wohl ein böses Erwachen geben, wenn sie aus der momentan herrschenden kollektiven Besoffenheit aufwachen und merken, was sie der Umwelt und der Landschaft durch den erneuerbaren Wahn angetan haben. Aber bis dahin ist es vermutlich noch ein weiter Weg.

  61. @ Tritium #42
    sorry, dass ich jetzt erst reagiere, aber ich war 2 Tage außer Gefecht.

    Hallo Tritium,

    Wenn die jährliche Prämie 0,1% der Schadenssumme beträgt, heisst das, dass die Versicherung mit weniger als 1 Schadensfall in 1000 Jahren rechnet.

    danke für Deinen Einwurf :)
    Klaro, Du hast Recht. Da hab ich mal wieder meinen eigenen „Schmierzettel“ nicht mehr entziffern können.
    Es sollte heißen: ** dass 1000 der derzeit vorhandenen ~10.000 Biogasanlagen 1x jhrl. eine Kostenlawine von 100 Mrd. Euro –also „Totalschaden“- auslösen.**

    Dem entsprechend sieht dann auch die übrige Berechnung etwa so aus:
    **Wenn wir hilfsweise davon ausgehen, dass es der riesengroßen Schlamperei dieser 10.000 Biogasanlagen der Dir genannten Größe bedarf, um die Kosten von 100 Mrd. Euro in 1 Jhr. zu aktivieren, dann würde zur Deckung hierfür ein Beitrag von 3,40 Euro je kWh erforderlich sein. Geht man davon aus, dass so ein Großereignis alle 10 Jahre eintritt. so sind wir bei 0,34 Euro je kWh.**

    Das ist viel Holz für so eine Bioklitsche. Wer von diesen Güllepanschern kann schon ca. 1Mio Euro innerhalb von 10 Jhr. für die Gefährdungs-Haftung locker machen.

    Die kWh Angaben der Biogasanlagen sind genau genommen Angaben in kWh/therm. Will man dies mit Strom (kWh/el) vergleichen, sind diese Werte noch durch 0,65 (Umwandlung Gas/Strom) zu dividieren. So erhält man dann einen Zuschlag von ~ 0,53 auf den derzeitigen EEG-Entgelt.

    Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass bei allen Betriebs-Haftpflicht-Versicherungen der Biogasanlagen Schäden und Folgeschäden jeglicher Art aus der Verwendung der vergorenen Substrate oder aus dem Ausbringen der vergorenen Substrate ausdrücklich ausgeschlossen sind. Selbiges gilt auch für Schäden durch
    „Höhere Gewalt“ w.z.B. Unwetter, Überschwemmungen, Überflutungen, Erdbeben, Absturz bemannter oder unbemannter Flugkörper, Randale, Sabotage, innere Unruhen, Krieg usw. (alles Gefahren, die die Ökofuzzies gern der Kernkraft an die Backe nageln.

    schöne Grüße aus dem Moos

  62. @ Tim Hardenberg #54

    Hallo Tim,

    Jau, wenn man dann noch bedenkt, dass ein Großteil der neueren Reihenhaus- und Doppelhaussiedlungen aus Schallschutzgründen mit Kalksandstein und aus Wärmeeffizienzgründen mit Styropor Außendämmung gebaut werden, dann wird der Kohl so richtig fett. Von innen „vergast“ und von außen u.U. „verbrannt“. und wenn dann noch das Dach voller Krähenspiegel gedeckt ist, dann wird dem Ökofuzzie so richtig wohl und warm ums Herz.

  63. @ Heinz Eng #50

    Aber, aber Onkel Heinz,

    Da hoffen doch die Windbeutel und Spiegellutscher, dass sie ihr mühsam und unter viel Verlusten erzeugtes Pipigas in die „riesengroßen Erdgasspeicher“ reindrücken können. Da kommst Du daher und willst denen ihre feuchten Träume vermiesen. Die wollen es doch garnicht wissen, dass der Großteil dieser Eumel erst mittels Fracking zu dem werden, was sie sind. Und dann wird da auch noch das Gas bloß mit 250 bar reingedrückt. Das ist doch viel sicherer als das böse, böse Schiefergas da raus holen.

    Mein Vorschlag wäre, die Windbeutel und Spiegellutscher dürfen ihr Gas in die leer „gepumpten“ Schiefergasschichten einbringen, dann hätten sie auch schon einen Teil der Infrastruktur. Bin mal gespannt, was die dann wieder zu meckern haben.

    feixt der Moosgeist

  64. @moosi #62

    ….zu der Gefahr, dass Styropor im Brandfall als erstklassiger Brandbeschleuniger wirken kann – die Thematik wurde interessanterweise auch letztes Jahr in linksradikalen Foren (anlässlich diverser Berliner Freizeitaktivitäten wie „Bonzenkarren abfackeln”) freudig diskutiert – kommt dann noch die Tatsache, dass Styropor zwar prima Wärmedämmeigenschaften besitzt, leider aber auf Gebäudefassaden als echte Dampfsperre wirkt, d.h. dass die Feuchtigkeit aus dem Gebäude nicht durch die Wand nach außen diffundieren kann und in der Wand verbleibt. Das Resultat: feuchte Wände, Schimmelbildung und damit einhergehend schwere gesundheitliche Beeinträchtigung der Bewohner + Schäden in der Bausubstanz….. letztendlich: Wertverlust der Immobilie bzw. teure Sanierungsmaßnahmen – die man allerdings dann sicher auf die blöden Mieter umlegen kann, schließlich geht’s ja darum, das Weltklima zu retten……. Bingo!

  65. @ Tim Hardenberg #64

    als echte Dampfsperre wirkt

    Es wäre schon etwas (ein ganz klein bisschen) positiver wenn Styropor die Eigenschaft tatsächlich hätte. Dann würde zumindest die Wärmedämmung auf Dauer erhalten bleiben und man könnte sich überlegen, wie man durch sinnvolle Belüftung den Feuchtigkeitsniederschlag an der Nahtstelle Styropor/Mauerwerk eliminieren könnte. Damit könnte dann die Fäulnis innerhalb des Außenwandsystems verhindert werden.
    Styropor wird fälschlicherweise von den „Häuserdämmern“ als Dampfsperre deklariert. Tatsächlich handelt es sich aber bei Styropor um eine DampfBREMSE und das sogar noch um eine der hinterlistigsten Art. Dieses „Dämmmaterial“ nimmt Feuchtigkeit/Dampf sehr langsam auf und gibt sie noch langsamer wieder ab. Die Abgabe erfolgt sinnigerweise im Prinzip erst dann, wenn sich das Material vollgesogen hat (ein ähnlicher Vorgang wie bei Osmose). Ist das Styropor aber erst einmal feucht oder gar nass, dann ist der erhoffte Isolationseffekt beim Teufel. Die nächste Sanierung, aber diesmal wesentlich umfangreicher steht an, weil das Mauerwerk durch Fäulnis beschädigt ist. Bei diesen Verrottungsvorgängen handelt es sich keinesfalls um eine mangelhafte Handwerkerleistung, wie es von den Dämmfetischisten gerne kolportiert wird, sondern schlicht und ergreifend um die negativen Eigenschaften des Dämmmaterials.

    Styropor ist also der sicherste Weg den alten Ziegelbau zu vernichten und sich mit einer Neubauplanung zu befassen.

    meint der Moosgeist

  66. @moosi

    …danke für die Richtigstellung, Moosi. Das doch nicht so unerhebliche Wasseraufnahmevermögen von Styropor war mir bis dato leider nicht hinreichend bekannt.

    Ist das Styropor aber erst einmal feucht oder gar nass, dann ist der erhoffte Isolationseffekt beim Teufel.

    Einerseits verliert es dann rapide seine bis dahin sehr guten Wärmedämmeigenschaften, andererseits kommt es in kalter Jahreszeit (bei häufigem Frost-Tau-Wechsel) zusätzlich zu erhöhter Spannungsrissbildung, was zur Folge hat, dass noch mehr Feuchtigkeit in das Wärmedämmmaterial eindringt und damit ein Rückkopplungseffekt ausgelöst wird, der dann zu den bekannten Bauschäden führt.

  67. Auf der Hompage der Cornell University wird eine neue Studie von Lawrence M. Cathles vorgestellt, wonach Erdgas, egal ob konventionell oder unkonventionell gewonnen, die Chance bietet zu vertretbaren Kosten rund 40% der CO₂ Emissionen einzusparen.

    “From a greenhouse point of view, it would be better to replace coal electrical facilities with nuclear plants, wind farms and solar panels, but replacing them with natural gas stations will be faster, cheaper and achieve 40 percent of the low-carbon-fast benefit,” Cathles writes in the study. “Gas is a natural transition fuel that could represent the biggest stabilization wedge available to us.”

    Auch mit der gängigen Meinung, Leckagen bei der Förderung des Gas würden durch das Freisetzen von Methan die Wirkung wieder zunichte machen, wird aufgeräumt.

    Lustig ist auch der letzte Satz in der Mitteilung:

    Cathles’ research received no outside funding.

    Dies wahrscheinlich nur, um nicht in den Verdacht zu kommen eine Gefälligkeitsstudie abgeliefert zu haben.

    No matter the method or timeline, natural gas is a much-needed tool in the battle to slow global warming

  68. Told you so…

    Zweifel an Energiewende
    Regierung fürchtet die Strompreis-Rache

    Wackelt die Energiewende? In der Regierung werden Zweifel am Zeitplan laut. Strom müsse bezahlbar bleiben, mahnen die zuständigen Minister Altmaier und Rösler. Schwarz-Gelb fürchtet die Preisexplosion -- und die Strafe des Wählers.

  69. Trittin sagt: „Die Koalition hat alles dafür getan, die Ziele nicht zu erreichen.“

    Vielleicht sind sie alle ein bißchen verwirrt? Selbst ein Prinz Phillip weiß, dass Windstrom nutzlos ist, weil er immer backups benötigt.
    Die deutsche Journaille machte sich letzten Hertbst über Prinz Killervirus lustig und merkte nicht , dass dieser heller ist als die gesamte deutsche Propagandamaschinerie.

  70. Studie-zum-Schiefergas-sieht-in-Deutschland-große-Potenziale
    …nur werden sie nicht genutzt, ist ja viel zu gefährlich!

    NRW legt Erdgas-Fracking auf Eis
    Umweltbundesamt warnt vor Fracking

    Wen wundert es und wer etwas anderes erwartet hatte, kann ja mal die Hand heben.

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