Wie gut kennen Sie die Klimawissenschaft? Das Quiz

23. November 2009 | Von | Kategorie: Blog, Climategate

FragezeichenSie verfolgen die Berichterstattung über die Ergebnisse der Klimawissenschaft in den Medien? Sie verpassen keine Wissenschaftssendung im TV oder Radio? Dann glauben Sie bestimmt auch, dass Sie über den aktuellen Stand in der Klimawissenschaft sehr gut informiert sind.

Aber reicht Ihr Wissen auch aus, um in einem Gespräch mit der Creme der Klimaforschung nicht zu dumm dazustehen? Dies zu überprüfen ermöglicht Ihnen jetzt die Veröffentlichung von über 1000 E-Mails mit bislang geheimen Kommentaren und Ergebnissen aus erster Hand direkt von unseren Top-Klimaforschern. (Das Quiz wurde auf englisch im Blog von Gavin Atkins vorgestellt).

Viel Spaß bei der Beantwortung der Fragen. Eine Komplettlösung finden Sie am Ende der Seite.

1. Warum hat CRU (Climate Research Unit) Direktor Phil Jones die Temperaturdaten für ein Diagramm verändert, um es in einem Magazin zu veröffentlichen?

a) um Fehler zu korrigieren
b) um Mehrdeutigkeiten zu beseitigen
c) um eine unterschiedliche Perspektive aufzuzeigen
d) um einen Rückgang der Temperatur zu verstecken

(Antwort)

2. Der Direktor des CRU, Phi Jones, hat zugegeben dass die Welt seit 1998 abgekühlt ist. Aber was würde nach seiner Aussage passieren, würde er dies offen aussprechen?

a) Wissenschaftler würden dies als einen wichtigen Trend ansehen, den man beobachten muss
b) Wissenschaftler würden einen tieferen Blick in die Daten werfen und versuchen Ursachen zu finden
c) die wissenschaftliche Welt würde ihn mit deutlichen Worten kritisieren
d) wenn die Daten sich ändern, würden die Wissenschaftler auch ihre Meinung ändern

(Antwort)

3. Phi Jones, der Direktor des CRU hat gesagt, sollten Skeptiker jemals erfahren dass es in Großbritannien ein neues Gesetz zur Offenlegung wissenschaftlicher Informationen in Kraft ist, würde er:

a) mit Freude Informationen freigeben. Schließlich dient es der Qualität der Wissenschaft
b) widerstrebend Informationen freigeben. Er hat schließlich besseres und wichtigeres zu tun
c) rechtlichen Rat einholen um zu erfahren, wie er am besten reagiert
d) die betreffenden Daten einfach löschen

(Antwort)

4. Der Spezialist für Baumringdaten, Keith Briffa, hat Arbeiten des berühmten Wissenschaftlers Michael E. Mann (der Vater des Hockeyschlägers) wie beschrieben?

a) als schulmeisterliche Arbeit von makelloser Qualität
b) als Mist
c) als exzellente Arbeit, die allerdings noch begutachtet werden muss
d) potenziell Nobelpreis-würdiges Material

(Antwort)

5. Einer von Michael (Hockeyschläger) Manns Forscherkollegen ist verblüfft, dass jemand so helles wie Michael:

a) nicht den Nobel-Preis erhalten het
b) nicht zum Ritter geschlagen wurde
c) keine Mitgliedschaft in der Royal Society angeboten bekommen hat
d) unwillig ist seine eigene Arbeit einer objektiven Untersuchung zu unterziehen

(Antwort)

6. Im Jahr 1999 hat der World Wildlife Fund (WWF) das CRU-Institut kontaktiert um was mit den Informationen über Extremwetter in Australien zu machen?

a) die Genauigkeit der Daten überprüfen
b) sicherstellen, dass die menschen nicht ungerechtfertigt beunruhigt würden
c) den Abschnitt über Extremereignisse noch stärker aufzublasen
d) Etwas mehr ausgeglichen zu berichten

(Antwort)

7. Im Jahr 2003 fragte der WWF beim CRU wonach?

a) objektive Daten für ihre Unterlagen
b) einen Wissenschaftler mit der richtigen Geschichte, dem sie ein paar tausend Euro geben würden
c) eine Richtigstellung über den wirklichen Zustand des Klimas
d) wissenschaftliche Absicherung und Anleitung in Klimafragen

(Antwort)

8. CRU Direktor Phil Jones sagte Meetings, die man nicht absagen könnte wären solche

a) in Tahiti
b) beim Weltklimagipfel
c) mit Al Gore
d) mit Skeptikern, um die Daten gründlich zu überprüfen

(Antwort)

9. CRU Direktor Phil Jones beschreibt den Tod des Skeptikers John Daly als

a) das Ableben eines Mannes mit aufrichtig vertretenen Meinungen
b) schade, aber man habe sich nie von Angesicht zu Angesicht getroffen
c) aufheiternde Neuigkeiten
d) eine ernüchternde Erinnerung an die eigene Sterblichkeit

(Antwort)

10. Ein CRU Wissenschaftler sagte, das nächste mal wenn er einen Klimaskeptiker sieht wäre er in Versuchung

a) ihm die neuesten Daten zu zeigen
b) den Scheiß aus ihm heraus zu prügeln
c) mit ihm die Differenzen zu diskutieren
d) ihn zu einer Begutachtung der Daten einzuladen

(Antwort)

11. CRU Direktor Phil Jones sagte dass er keine Veröffentlichung an die Royal Meteorological Society schicken würde, weil

a) deren wissenschaftlichen Standards unbefriedigend sind
b) deren Korrekturleser nicht auf dem neuesten Stand sind
c) sie einen größeren Kreis an Wissenschaftlern im Peer-review Prozess bräuchten
d) sie das Offenlegen sämtlicher Daten einfordern

(Antwort)

12. Ein Schreiber glaubte, dass der Herausgeber eines Journals ein Skeptiker sein könnte. Eine vorgeschlagen Reaktion darauf war:

a) die Herausforderung zu suchen den Artikel trotzdem veröffentlicht zu bekommen
b) Dokumente zu sammeln, die Belegen dass er ein Skeptiker ist und ihn damit heraus zu drängen
c) ihn anzurufen und über die Meinungsverschiedenheiten zu streiten
d) nur unfehlbare Ergebnisse zu publizieren die er unmöglich ablehnen kann

(Antwort)

Hier die richtigen Antworten:

1. d) 2. c) 3. d) 4. b) 5. d) 6. c) 7. b) 8. a) 9. c) 10. b) 11. d) 12. b)

Auswertung:

0-4 richtige Antworten: Sie sind offensichtlich ein Neuling in der Klimawissenschaft. Sind Sie eventuell ein Skeptiker? Auf jeden Fall müssen Sie noch einiges lernen, um in der Diskussion von Klimathemen bestehen zu können.

5-8 richtige Antworten: Schon gar nicht schlecht. Mit Ihrem Wissen haben Sie das Zeug, auf der nächsten Klimakonferenz zumindest bei den Partygesprächen mitreden zu können.

9-12 richtige Antworten: Glückwunsch, Sie sind ein Experte! Damit sind Sie qualifiziert auf der nächsten Konferenz alle Annehmlichkeiten wie Flüge erster Klasse, Business Lounges und Top Hotelzimmer in bester Lage genießen zu dürfen.

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8 Kommentare
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  1. clap, clap, clap !

  2. Klasse Quiz!

    Ich habe 14 richtige Antworten. Kriege ich jetzt den Nobelpreis?

  3. Inzwischen kann man getrost den Friedensnobelpreis (Al Gore, Obama, Kissinger) auch als Lügenpreis bezeichnen.
    Gestern kam auf der Welt Online Seite ein lesenswerter Artikel, dafür heut gleich wieder Katastrophengequatsche.

  4. Alles gut und schön, doch wer ist der Pate hinter den angloamerikanischen Klimaschutzgangstern? Wer beruft sie, wer füttert sie, wer gibt die Aufträge? Und wer ist der ökommunistische Volksverräter in Deutschland? Nicht die holznasigen Pinocchios interessieren mich, wo ist Geppetto, der alte Sack?

    Konrad Fischer
    Klimaketzer

  5. „Wer wird Millionär“ für „Klimahysteriker“ ist hoffentlich bekannt:
    http://www.solarresearch.org/WerwirdMillionaerCO2_3.pdf

    Mehr dazu auch noch hier:
    http://www.solarresearch.org/08humor/085klima/index.htm

  6. Hallo zusammen
    ich habe gestern und auch heute morgen mal intensiv die öffentlich Rechtlichen Nachrichten gesehen und gehört.
    Wenn mich nicht alles täuscht, wurde dieser Skandal nicht mit einem einzigen Wort erwähnt.
    Überlegen die noch, dürfen die nicht oder trauen die sich nicht???

    Meine überlegung ist nun, wenn hier auch ein guter Anwalt oder so mitliest, ein Formular oder so einzustellen, welches die Zahlung der GEZ aufkündigt, weil Auftrag eindeutig NICHT wahrgenommen.
    Dann müsste man noch so viele Leute wie möglich dazu bekommen, dieses auch zu machen …

    Liebe Grüsse
    Marcus

  7. mail an den orf + kopie an andere

    Von: Schleritzko Gerold
    Gesendet: Dienstag, 24. November 2009 08:54
    An: ‚online@orf.at‘
    Cc: ‚dieRedaktion@dieStandard.at‘; ’service@falter.at‘; ‚office@krone.at‘; ‚online@news.at‘; ‚chefredaktion@noen.at‘; ’service@telekurier.at‘; ‚email@oevp.at‘; ‚direkt@spoe.at‘; ‚bundesbuero@gruene.at‘; ‚office@bzoe.at‘; ‚bgst@fpoe.at‘; ‚chefredaktion@diepresse.com‘; ‚online@oe24.at‘; ‚info@bezirksblaetter.com‘; ‚infos@attac.at‘
    Betreff: Hackerangriff auf das Klimaforschungszentrum der Universität East Anglia, das Climate Research Unit (CRU)

    Sehr geehrte Damen und Herren!

    Da ich in Ihrer aktuellen Berichterstattung eine kritische Auseinandersetzung mit den Ereignissen rund um den Hackerangriff auf das CRU vermisse,
    (siehe z.B.: http://www.orf.at/?href=http%3A%2F%2Fwww.orf.at%2Fticker%2F348975.html)
    und ich daher davon ausgehen muss, dass Ihnen wichtige Informationen bisher einfach nicht zugänglich sind/waren, übersende ich Ihnen einige Links.

    Selbstverständlich gehe ich davon aus, dass Sie bei den Recherchen die journalistischen Sorgfaltspflicht dabei nicht vernachlässigen
    und die Behauptungen/Vorwürfe anhand der Originaldaten überprüfen.

    http://www.guardian.co.uk/environment/2009/nov/20/climate-sceptics-hackers-leaked-emails

    http://blogs.telegraph.co.uk/news/jamesdelingpole/100017393/climategate-the-final-nail-in-the-coffin-of-anthropogenic-global-warming/

    http://www.foxnews.com/story/0,2933,576009,00.html?test=latestnews

    Eine Webseite zu dem Thema:

    http://www.science-skeptical.de/

    Einige Blogs zu dem Thema:

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2009/11/die-ersten-politiker-verlangen-eine.html

    http://general-investigation.blogspot.com/2009/11/klimaforschungsinstitut-gehackt.html

    http://neunzehnhundert84.blogspot.com/2009/11/hackerangriff.html

    Weitere Informationen sollten sich bei etwas gutem Willen leicht finden lassen.

    EINFACH GOOGELN!

    http://www.google.at/

    Mit höflichen Grüßen

    Ing. Gerold Schleritzko, MAS
    Alpenlandstr. 2/2/6
    3580 Horn

    0650 / 517 5 117

    Kopie ergeht an -> siehe Verteiler.

  8. VON:http://klimazwiebel.blogspot.com/2009/12/demokratie-und-klimapoliti.html
    Demokratie und Klimapolitik; Posted by Hans von Storch; Einen bemerkenswerten Beitrag in der WELT von heute unter dem Titel Klimaschutz killt die Demokratie von Ulli Kulke
    DIE WELT(13.12.2009 -- 16.28 Uh) : Die Art, wie sich Schellnhuber in den politischen Diskurs einmischt, sein Anspruch auf Weltenrettung, deutet nicht an, dass er sich da überfordert fühlen würde.

    FRAGE: Kann man ihn überfordern? Ja: Er soll mal definieren was Klima ist. Dazu ein bisher (13/Dec) nicht von der FAZ veröffentlichter Leserbrief vom 05/Dec at: http://www.oceanclimate.de/ :
    „FAZ, Samstag, 5. Dezember 2009, Nr. 283, Seite 35;
    Vor der Klimakonferenz der Vereinten Nationen in Kopenhagen.
    Wenn die prominenten Klimatologen H-J. Schellnhuber und M. Latif in ihrem Beitrag: „Die Menschlichkeit auf dem Prüfstand“, davon reden, dass es bei dem Klimawandel darum geht, „jetzt von ausgetretenen Pfaden abzuweichen, um zu verhindern , dass in ferner Zukunft in einem fernen Land ein fremdes Kind stirbt“, dann mögen sie sich als „Gutmenschen“ darstellen. Den Nachweis, das sie definieren können, wovon sie sprechen, bleiben sie schuldig. Denn die moderne Klimatologie ist bisher nicht in der Lage oder gewillt gewesen, Klima zu definieren, sondern bezeichnet es als durchschnittliches Wetter. So benutzt auch der Laie den Begriff Klima seit der Steinzeit, denn er hat zu Wetter und Klima ein inniges Verhältnis und kann immer darüber reden. Doch wenn die Wissenschaft von ‚durchschnittlichem Wetter’ spricht, meint sie Statistik, und diese bleibt eine Statistik, gleichgültig wie man sie benennt. Auch das UN Klimaübereinkommen, die Rechtsgrundlage für die Klima Konferenz in Kopenhagen (7-18 Dezember), sagt nicht, was unter Klima (und Wetter) zu verstehen ist, sondern sagt so unsinniges wie: ‚Im Sinne dieses Übereinkommens bedeutet „Klimaänderungen“ Änderungen des Klimas, ….’, und „Im Sinne dieses Übereinkommens bedeutet „Klimasystem“ die Gesamtheit der Atmosphäre, Hydrosphäre, Biosphäre und Geosphäre sowie deren Wechselwirkungen“. Das eine ist Tautologie und das andere kann auch für das Natursystem oder das Wettersystem stehen. Wenn Wissenschaftler nicht in der Lage oder fähig sind, ihre Wissenschaftsbereiche zu definieren, sondern Laienbegriffe verwenden, mag man das akademisch als unzureichend bezeichnen. Schwerer wiegt, das dies im hohen Masse geeignet ist, die Öffentlichkeit und politischen Entscheidungsträger mit leeren Begriffen zu verwirren. Vermutlich kann man Klima nicht sinnvoll wissenschaftlich definieren. Dann soll man es aber sagen und sich auf das Wesentliche konzentrieren, wie Leonardo da Vinci (1452-1519) es vermutlich vorgeschlagen hätte: „Wasser treibt die Natur“. Ein Übereinkommen, das im Titel das Wort Klima führt und nicht sagt, was das ist, sollte es nicht geben. Klimatologen, die Klima nicht definieren können, sollten sich nicht so nennen.

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