Wie in Kinderbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht wird…

10. April 2012 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Profiteure, Wissenschaft

In den letzten Wochen und Monaten hat SOLARKRITIK.DE intensiv in Büchern recherchiert, die an Kinderaugen adressiert sind und die Kinder über die angebliche Bedrohung durch den Klimawandel und dessen Ursachen informieren sollen.

Diese Bücher sind in speziell für Kinder mit Kinderbüchern eingerichteten Stadtbüchereien zugänglich und können somit auch von Kindern ausgeliehen werden.

Die in diesen Kinderbüchern in Deutschland verbreiteten „Halbwahrheiten“ über das Klimathema sind erschreckend.

Anlass für diese Recherche in Kinderbüchern zum Thema „Klimaschutz“ war auch eine ARD-„Lindenstraße“-Sendung am 29.01.2012, in der Kinder und jugendliche Schüler dargestellt worden sind, wie sie Klimaschutzaktivitäten unternahmen.

Die nachfolgende Dokumentation an konkreten Kinderbuch-Beispielen ist dabei nur die „Spitze eines Eisberges“, wie Kinder falsch und unwahr über das CO2-Klimathema informiert werden. Auch der aus den Medien bekannte Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (kurz: „PIK“) beteiligt sich in zweifelhafter Weise an der Verbreitung von „Halbwahrheiten“  buchcover wolken wind wetter-150x150in seinem im Jahr 2011 neuaufgelegten Kinderbuch „Wolken, Wind & Wetter“, was im Januar 2012 die zweifelhafte Auszeichnung „Umweltbuch des Monats“ erhielt.“

Zu Anfang wird SOLARKRITIK.DE beleuchten, was in Kinderbüchern über die

Globale Erwärmung und die Globale Mitteltemperatur

Widersprüchliches verbreitet wird. Und schauen Sie nachfolgend, was Stefan Rahmstorf in seinem Kinderbuch „Wolken, Wind & Wetter“ verbreitet vor dem Hintergrund, dass Stefan Rahmstorf nachgewiesen werden kann, daß „er es besser weiß“ und in seinem Kinderbuch seiner eigenen Publikation mit Hans Joachim Schellnhuber „Der Klimawandel“ widerspricht und eine Grafik über die Entwicklung der globalen Mitteltemperatur seit 1880 nachweislich in seinem Kinderbuch „Wolken Wind & Wetterauf Seite 177 von dem Ilustrator Klaus Ensikat in vier wichtigen Kriterien „manipulieren“ lässt:

Rahmstorf wolkenWindWetter S177

Klicken Sie auf den obigen Screenshot, um im Detail auf einer .pdf-Seite zu erfahren, in welchen vier wichtigen Kriterien Stefan Rahmstorf diese Illustration zur „Globalen Erwärmung“ bzw. Temperaturabweichung im Vergleich zu dem Buch „Der Klimawandel“ und auch im Vergleich zum 4. IPCC-Weltklimabericht aus 2007 von dem Illustrator Klaus Ensikat (Jahrgang 1937) hat verändern/manipulieren lassen.

1.         Es fehlt der Ausweis der „Null-Linie“ als „14°C-Linie“.

2.         Der Zeitraum 1940 zurück bis 1880 wurde oberhalb der „Null-Linie“ dargestellt.

3.         Die globale Abkühlung von 1940 bis 1980 wurde als Stagnation dargestellt.

4.         Die absolute globale Mitteltemperatur von 13,4°C bis 14,6°C von 1880 bis 2010 wurde nicht ausgewiesen.

Denn Stefan Rahmstorf verschweigt in seinem Buch „Wolken Wind & Wetter„, dass der Wert von 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt seit über 150 Jahren weder erreicht noch überschritten worden ist. Rahmstorf erwähnt diesen für die offizielle Klimadebatte wichtigen Wert von „15°C“ aus dem natürlichen Treibhauseffekt aber auch in seinem Kinderbuch auf Seite 46:

(ROT-Markierung in der Grafik durch SOLARKRITIK.DE)

Rahmstorf wolkenWindWetter S46 mitMark

Auf seiner Webseite beim „PIK“ argumentiert S. Ramstorf nämlich auch mit den angeblich so wichtigen „15°C„.

Nun dürfte klar geworden sein, mit welcher „zweifelhaften Absicht“ S. Rahmstorf in der illustrierten Grafik auf Seite 177 seines Buches die absoluten globalen Mittelwerte von 13,6°C bis 14,6°C von 1880 bis 2010 nicht ausgewiesen hatte, obwohl auch der Klimaforscher Mojib Latif diesen aktuellen globalen Mittelwert von 14,5°C am 20.03.2012 auf dem 7. Extremwetterkongress in Hamburg abermals bestätigt hatte.

100 8063Aber es gibt nach Stefan Rahmstorf noch ein krasseres Beispiel der Täuschung, was die „globale Erwärmung“  und die globale Mitteltemperatur betrifft, nämlich das Buch „Klimawandel“ aus dem RAVENSBURGER BUCHVERLAG aus dem Jahr 2008: In diesem Buch wird sogar eine globale Mitteltemperatur für das Jahr 2010 von sage-und-schreibe knapp 16°C ausgewiesen:

100 8059

Die Detailanzeige auf Seite 9 des abgebildeten Zeitstrahls von 1850 bis 2010 der Grafik auf Seite 8 und 9 belegt diese Täuschung. Bei genauen Hinsehen erkennt man in der Grafik eine gelbe Linie mit einer angeblich „durchschnittlichen Temperatur der Erde“ von 15,3°C, die aber ein ganz andere Bedeutung hat, da diese Linie den Mittelwert der ausgewiesenen Temperaturwerte von 1850 bis 2010 in dieser Grafik darstellen soll und zwangsläufig nix mit der globalen Mitteltemperatur und der Anomalie-Null-Linie der offiziellen Klimadebatte zu tun haben kann, aber trotzdem  wohl genau diese Suggestion bei dem kindlichen Leser erzeugen soll.

Wie Sie feststellen werden, fehlt auch in dieser Grafik die klare Darstellung der globalen Abkühlung von 1940 bis 1980, die auch in dieser Grafik stattdessen als Stagnation dargestellt worden ist.

Ein weiterer historischer Fehler auf Seite 9 ist auch, dass das Kyoto-Protokoll nicht 2005 beschlossen worden ist, sondern bereits im Jahr 1997.

Ein weiterer krasser Fehler in diesem RAVENSBURGER BUCH ist auf Seite 12 die

prozentuale Darstellung von Kohlendioxid als Treibhausgas in der Atmosphäre

Sage-und-schreibe 99,4% soll  lt. RAVENSBURGER angeblich das Kohlendioxid als Treibhausgas in der Atmosphäre betragen: (ROT-Markierung in der Grafik durch SOLARKRITIK.DE)

Ravensberger Klimawandel S12 KohlendioxidAnteil mitMark

Auf der darauf folgenden Seite 14 und 15, auf der der Treibhauseffekt dargestellt wird, befindet sich auf Seite 15 die folgende Behauptung:

Ravensburger Klimawandel S15 Kohlendioxidsteigerung

Bei unwissenden und über das CO2-Klimathema mathematisch unaufgeklärten Kindern, die die Seite 12 bis 15 lesen, wird womöglich damit die falsche Suggestion erzeugt, der Anteil des Kohlendioxid wäre vor dem Jahr 1850 lediglich bei 74,4% gewesen (99,4% abzüglich 25% = 74,4%). Wenn ein Kind bzw. Jugendlicher Schüler den Unterschied zwischen einer Steigerung in „Prozent“ und einer Steigerung in „Prozentpunkten“ nicht kennt ist die fehlerhafte Suggestion bei diesem Schüler leider „perfekt“.

Wie wollen die Autoren und Redakteure dieses Buches ansonsten den lesenden Kindern eine 25%ige-CO2-Steigerung in den letzten 160 Jahren plausibel erklären, wenn der Anteil des Kohlendioxids heutzutage bei 99,4% liegt und die Maximalgrenze von 100% bereits fast erreicht ist ??

Bekanntlich hat das Kohlendioxid nur einen Anteil von 0,038% (380 ppm) an der Atmosphäre. Das mit Abstand wichtigste und gravierenste Treibhausgas ist stattdessen bekanntlich Wasserdampf.

Aber das WAS-IST-WAS-„Klima“-Buch schafft es trotzdem auch auf Seite 37 eine fehlerhafte Suggestion zwischen CO2-Anteil bzw. CO2-Anstieg und globaler Temperaturerhöhung aufzubauen:

WASISTWAS Klima 2008 S37 CO2

Der obige Screenshot enthält keine Markierungen von SOLARKRITIK.DE.

Die rote Steigerungs-Linie über den „Anstieg in den letzten 100 Jahren“ soll wohl nur den CO2-Anstieg der letzten 100 Jahre darstellen. Aber auch wenn der Temperaturskala an der rechten Seite der Grafik nicht fortgeführt wird, suggeriert diese Skala bei unwissenden Kindern und Jugendlichen zwangsläufig die fehlerhafte Suggestion, die Temperatur auf der Erde wäre in den letzten 100 Jahren um 10°C bis 20°C angestiegen, was in Wirklichkeit gar nicht stimmt.

Neben diesen offen erkennbaren Fehlern enthält das RAVENSBURGER-Buch „Klimwandel“ bebilderte Zukunftsängste über die „Zunahme der Weltbevölkerung„, „Schmelzendes Eis„, „Steigender Meeresspiegel„,  „Niederschläge und Dürren„, „Wetterextreme“ (S. 28 und S. 29), „Krankheiten“ (S. 32 und 33) und „Artensterben“ (S. 34 und S. 35), wo „selbstverständlich“ auch das angebliche

Aussterben der Eisbären

in der Arktis als Thema nicht fehlen darf. Auf Seite 35 wird von RAVENSBURGER in „Klimawandel“ zum „Artensterben“ der Eisbären behauptet:

Ravensburger Klimawandel S35 Eisbaeren

Stefan Rahmstorf formuliert das in seinem Buch „Wolken Wind & Wetter“ auf Seite 198/199 etwas dramatischer und formuliert dabei auch die historischen Fakten und nicht präzise: (ROT-Markierung im Text durch SOLARKRITIK.DE)

Rahmstorf wolkenWindWetter S198 S199 mitMark

Denn die Behauptung von Stefan Rahmstorf…

„Im August 2008 hat die Eisdecke im Nordpolarmeer erstmals seit Menschengedenken ganz ihre Verbindung mit den Kontinenten verloren. Die Nordwestpassage nördlich von Kanada und die Nordostpassage nördlich von Sibirien waren beide zum ersten Mal [im August 2008] komplett eisfrei.“

ist historisch unpräzise, da Rahmstorf nicht zusätzlich auch das Wort „gleichzeitig“ verwendet hatte. Denn das Besondere im August 2008 war, dass beide Passagen – die Nordwestpassage nördlich von Kanada und die Nordostpassage nördlich von Sibirien – im August 2008 gleichzeitig eisfrei waren. Die Besonderheit liegt also in der Gleichzeitigkeit, aber nicht im Abschmelzen des Eises dort an sich.

Denn der Geologe und Arktisforscher Karsten Piepjohn hatte in der WDR-Sendung PLANETWISSEN am 31.07.2009 dargelegt, dass der Arktisforscher Roald Amundsen in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts von 1903 bis 1906 sehrwohl bereits die eisfreie Nordwestpassage durchquert hatte. Auch die Nordostpassage wurde 1878 und auch sogar noch 1932 bei Eisfreiheit durchquert.

Die Eisfreiheit sowohl der Nordwestpassage als auch der Nordostpassage ist längst nicht so historisch aussergewöhnlich, wie von Rahmstorf den Kindern in seinem Buch mit seinem obigen Zitat suggeriert wird.

Und veränderte warme Meeresströmungen aus den Subtropen sind bereits vor Grönland nachgewiesen worden und sorgen demnach für ein aussergewöhnliches Abschmelzen der Eismassen in der Arktis, worüber S. Rahmstorf aber seine jungen Leser ebenfalls nicht informiert. Auch tektonische Veränderungen an warme Quellen in der Antarktis am Südpol könnten viel eher für ein natürlichbedingtes Abschmelzen des Eises sorgen.

Das WAS-IST-WAS-„Klima“-Buch verschleiert aus Seite 4 die Eisfreiheit der Nordwestpassage zu Beginn des 20. Jahrhunderts dadurch, in dem mit „erstmals seit Satellittenbeobachtungen völlig eisfrei“ argumentiert wird:

(ROT-Markierung im Text durch SOLARKRITIK.DE)

WASISTWAS Klima 2008 S04 Arktis mitMark

Man fragt sich, was die Satellitenbeobachtungen mit einer möglichen Ursache der Eisfreiheit der Nordwestpassage zu tun haben. NIX. Die technische Möglichkeit der Satellittenbeobachtungen gibt es erst ca. seit den 1970er Jahren. Die Nordwestpassage soll lt „WAS-IST-WAS“ deshalb noch niemals vorher eisfrei gewesen sein, weil die technischen Beobachtungsmöglichkeiten bis dato fehlten. So wird in diesen Kinderbüchern ein Argument konstruiert, was in Wahrheit keinen wissenschaftlich-historischen Beleg (Kausalität) darstellt, sondern nur eine zeitliche Korrelation, die keinen Grund für die Eisfreiheit der Nordwestpassage darstellt.

100 8105 2Aber nun wieder zurück zum Thema „Eisbären“ und dessen angebliches Aussterben.

In dem Jugendbuch „Klimawandel“ (2008) aus dem Gerstenberg Verlag findet sich auf den Seiten 36 und 37 das angeblich gesamte „Eisbären-Dilemma„:

100 8103

Interessant ist:

Sowohl das Buch „Klimawandel“ aus dem Ravensburger Verlag, als auch das Buch „Klimwandel“ aus dem Gerstenberg-Verlag haben englische Original-Vorlagen und wurden im Jahr 2008 aus dem Englischen ins Deutsche übersetzt.

Lediglich das WAS-IST-WAS-Buch „Klima“ (2008) aus dem Tessloff-Verlag hat keine ausländische/englische Vorlage.

Stattdessen sind wohl diese beiden deutschen Autoren für die zweifelhaften Inhalte in dem WAS-IST-WAS-„Klima“-Buch aus dem Jahr 2008 verantwortlich:

WASISTWAS Klima 2008 Ruecks Autoren

Aber auch ohne ausländische Vorlage sind lt. WAS-IST-WAS-Buch – „Klima“  auf Seite 38 die Eisbären vom Aussterben bedroht…: (ROT-Markierung im Screenshot durch SOLARKRITIK.DE)

WASISTWAS Klima 2008 S38 Eisbaeren mitMark

Und deshalb nun die Klarstellungen in dem folgenden Video mit einigen aufschlussreichen und fundierten Zitaten von renommierten Naturwissenschaftlern wie z.B. dem bekannten Tierfilmer Andreas Kieling, die dem Mythos vom angeblichen „Aussterben der Eisbären“ in der Arktis wegen der „Globalen Erwärmung“ die passenden und plausiblen Antworten entgegensetzen:

Neben dem Abschmelzen der Nordwest- und Nordostpassage wird auch in allen Kinderbüchern das angeblich aussergewöhniche

Abschmelzen der Gletscher

in den Alpen thematisiert und mit der globalen Erwärmung in Zusammenhang gebracht. Im WAS-IST-WAS-„Klima“Buch wird der größte österreichische Gletscher – DIE PASTERZE – erwähnt und das Abschmelzen in den Jahren 1990 bis 2000 durch zwei Fotos gezeigt: (ROT-Markierung im Screenshot durch SOLARKRITIK.DE)

WASISTWAS Klima 2008 S39 pasterze mitMark

Allerdings berichtete im November 2011 ein östereichischer Bergführer in einer ARD-Volksmusiksendung am 05.11.2011 von der Natürlichkeit der Vorgänge rund um das Abschmelzen des PASTERZE Gletschers, was auch bereits vor ca. 500 Jahren stattgefunden hätte. Auch der östereichische Prof em. Gernot Patzelt berichtete am 04.12.2009 bei seinem Vortrag in Berlin über biologische Funde, die auf eine frühere vollige Eisfreiheit des PASTERZE-Gebietes schliessen lassen. Und es gibt noch weitere Zitate und Funde auch in anderen Gletschergebieten der Alpen, de die Natürlichkeit der Gletscherschmelze in den Alpen dokumentieren.

KlimawandeKlimaschutz2008CompactVerlagCoverLaufend wird auch in allen Kinderbüchern das Abschmelzen der Eismassen nicht nur des Gletschereises, sondern auch des Eises der Arktis (Nordpol) als auch in der Antarktis (Südpol) thematisiert. Allerdings wird der Informationsgehalt dieser Behauptungen grundlegend falsch, wenn

das Schmelzen des Nordpolareises in der Arktis als Grund für den Meeresspiegelanstieg

herangezogen wird, wie es in dem Buch “ Klimawandel Klimaschutz“  (2008) aus dem COMPACT-Verlag, München geschehen ist.

Man hat es sich da wohl mit dem „Wissen etwas zu leicht gemacht„, wenn man das Motto dieses Buches betrachtet, wenn man auf Seite 34 in diesem Buch geschrieben hat:

(ROT-Markierung im Text durch SOLARKRITIK.DE)

KlimawandeKlimaschutz2008CompactVerlag S34 MeeresspiegelArktis mitRotMark

Denn diesen Autoren dieses Buches ist wohl nicht bekannt, daß es sich bei dem Arktischen Eis am Nordpol um schwimmendes Eis handelt, was die Wassermenge bereits verdrängt hat (Prinzip des Archimedes).

Nach jahrelangen, unnachgiebigen Versuchen die Politiker und Medienvertreter aufzuklären, hat das „Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung“ (PIK) dieses seit Jahrhunderten bekannte physikalische Gesetz für das Nordpolareis in einem SPIEGEL-ONLINE-Bericht vom 12.03.2012 endlich bestätigt. Denn das PIK hat in der Vergangenheit nicht nur diese Falschbehauptungen des Meeresspiegelanstieges durch das Nordpolareis in den Medien nie richtig gestellt.

Zur klarstellenden Information:

Der Meeresspiegel kann eventuell und physikalisch nur dann steigen, wenn Eis schmilzt, was gegenwärtig auf Festland liegt und das Schmelzwasser des Eises daraufhin ins offene Meer fliesst. Diese Möglichkeit trifft auf Eis auf dem Festland von Grönland zu, auf Eis auf den Festlandgletschern z.B. in den Alpen und auf Eis in der Antarktis (Südpol) zu, aber eben nicht auf Eis im Nordpolarmeer rund um den Nordpol, da es sich dort um schwimmendes Eis handelt. Warum aber die Malediven und andere Südsee-Inseln auf Dauer eher nicht versinken werden, wurden im Video von Kapitel 8 der „unbequemen Wahrheiten“ ausgiebig beschrieben.

Auch mal etwas Positives:
Das WAS-IST-WAS-Buch-„Klima“ ist das einzige Klima-Buch, in dem auf Seite 40 das schwimmende Eis am Nordpol und als „Eiswürfel-Effekt“ erwähnt wird.

Soweit sich das Buch „Klimawandel Klimaschutz“ in dem obigen Zitat auf „aktuelle Computermodelle zum Klima“ bezieht, sollten Sie sich auch die Videos von Kapitel 3 der „unbequemen Wahrheiten“ anschauen.

Nächstes Thema:

Häufig und gerne argumentieren Klimaforscher, so auch Stefan Ramstorf in seinem Kinderbuch „Wolken Wind & Wetter“, mit der

Atmosphäre auf der Venus

um die angeblich gravierende Bedeutung des Treibhauseffekts darzustellen. Rahmstorf schreibt auf Seite 48:

(ROT-Markierung im Text durch SOLARKRITIK.DE)

 

Rahmstorf wolkenWindWetter S48 Venus mitMark

Es ist schon regelrecht grotesk, wie das RAVENSBURGER „Klimawandel“-Buch einen Kohlendioxid-Anteil auf der Erde von 99,4% ausweist (siehe Webtext oben) und Rahmstorf in seinem Buch schreibt, dass der Treibhauseffekt auf der Venus angeblich – so Rahmstorf wörtlich – „Amok laufen würde„, wo doch S. Rahmstorf auf der Venus einen Kohlendioxid-Anteil von „nur“ 96% ausweist….also 3,4%-Punkte weniger als im RAVENSBURGER-„Klimawandel“-Buch.

Dumm nur für Herrn Rahmstorf, daß der CO2-Gehalt auf dem Mars auch bei 95,32% – also fast 96% – liegt und auf dem Mars aber bei weitem nicht die Oberflächen-Temperaturen wie auf der Venus existieren:

(ROTE und Gelbe Pfeile von SOLARKRITIK.DE)

PlanetenAtmosphaere Venus mars Beck erde mitMark

Es ist vielmehr der Atmosphären-Druck an der Oberfläche der ausschlaggebende Grund für die erhöhten Temperaturen auf der Venus, und wohl eben nicht der CO2-Gehalt auf der Venus.

Ein Blog-Artikel auf ZEIT-ONLINE am 07.02.2008 hat im Bezug auf die Ergebnisse der Venus-Sonde „Venus-Express“ diesen Sachverhalt beschrieben und die provokante These aufgestellt, dass die CO2-Treibhausthese durch die Atmosphäre der Venus widerlegt sei.

Fazit:

Es ist erschreckend festzustellen, wie Kinder in Kinder- und Jugendbüchern über das CO2-Klimathema getäuscht werden. Dabei ist vielen dieser Autoren noch nicht einmal böse Absicht zu unterstellen, aber die Autoren scheinen einem medialen Zeitgeist hinterher gelaufen zu sein, obwohl sich durch einfachste Recherchen die Widersprüche in den Klima-Behauptungen aufzeigen lassen. Und die kritisierten Desinformationen sind nur eine „Spitze der Desinformationen“. Es gäbe noch zahlreiche weitere diskussionswürdige Behauptungen in den Kinderbüchern, die aber den zeitlichen Rahmen dieses Recherche-Webbeitrags überschritten hätten.

SOLARKRITIK.DE möchte auf diesem Wege dazu auffordern, daß Sie selbst in Stadtbüchereien vor Ort recherchieren, SOLARKRITIK.DE weitere Beispiele über Falsch-Berichterstattungen und Desinformationen in Kinder- und Jugendbüchern zu liefern, die dann SOLARKRITIK.DE hier auch noch ergänzend veröffentlicht.

Text zuerst veröffentlicht am 10.04.2012 auf http://www.SOLARKRITIK.DE

Update am 12.04.2012:
Schauen Sie auch, wie fundiert und detailliert  im Jahr 1970 die Komplexität des Klimas und auch der Unterschied von „Wetter“ und „Klima“ und der menschliche Einfluss in einem Schulbuch der damaligen Zeit thematisiert worden ist. Denn damals, so scheint es,  beschäftigte man sich in Schulbüchern noch mit naturwissenschaftlichen Fakten, und nicht mit auf Esoterik basierenden Wahrscheinlichkeiten:

Seydlitz1970 wetterKlima

Und auch noch einmal zur Klarstellung:
SOLARKRITIK.DE ist nicht Derjenige, der die angebliche Existenz einer „globalen Mitteltemperatur als Erster behauptet hat…

Update am 16.11.2013:
Im Zusammenhang mit der Schließung der Webseiten von SOLARKRITIK.DE und dem Kapitel 11 des Videoprojekt über die „10 unbequemen Wahrheiten über Klimapapst Hans J. Schellnhuber“ wurden der Blog-Text und insbesondere die Verlinkung korrigiert und aktualisiert, damit alle verlinkten Dateien wieder korrekt aufrufbar sind.

 

 

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168 Kommentare
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  1. Ich finde, man sollte das Kind nicht mit dem Bad ausschütten:
    So ist die Formulierung ‚CO2 macht 99,4% der TREIBHAUSGASE aus‘ an sich korrekt, es wird da keineswegs behauptet oder auch nur suggeriert, die Atmosphäre insgesamt bestünde zu fast 100% aus CO2.

    Grundfalsch ist natürlich, dass der Wasserdampf nicht erwähnt wird.

    Auch die grafische Darstellung einer fortschreitenden, wenn auch schwankenden Erwärmung ausgehend von 1880 ist nicht ‚falsch‘. Es macht meines Erachtens wenig Sinn, da auf einer ‚Normaltemperatur‘ herumzureiten, die es sowieso nicht gibt, denn um den ‚Treibhauseffekt‘ der Atmosphäre zu berechnen, sind so viele Annahmen und Vereinfachungen nötig, dass das Ergebnis zwangsläufig nur eine ungefähre Näherung sein kann -- Stefan-Bolzmann gilt nur für ein abstraktes Ideal!

    Grundfalsch ist es natürlich, nicht darauf hin zu weisen, dass die Erde im 19. Jahrhundert aus einer ‚kleinen Eiszeit‘ heraus kam.

    Kritik an der Indoktrination in Kinderbüchern ist also gerechtfertigt, der obige Artikel schiesst jedoch meiner Ansicht nach über das Ziel hinaus und verzettelt sich an einigen Stellen in beckmesserischer Weise; besser wäre weniger gewesen, das wenige jedoch prägnant.

  2. Co2 macht 99,4% der Treibhausgase aus -- nicht der Atmosphäre, also insoweit eigentlich korrekt (ohne Wasser)

  3. Diese Kritik an den „99,4%“ ist m.E unberechtigt, wenn man betrachtet und berücksichtigt, wie bei der Atmosphäre der Venus von Rahmstorf (u.a.) argumentiert wird. Und bitte auch berücksichtigen, WER die unerfahrenden Adressaten dieser Klima-Suggestionen sind. Darum ging es mir auch, mit meiner Recherche zu informieren und zu sensibilsieren.

  4. Heutiges Feedback vom Tessloff-Verlag:
    „Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    vielen Dank für Ihren Hinweis zu unserem WAS IST WAS-Band Klima, den ich an die Autoren weitergeleitet habe. Sie werden Ihre kritischen Anmerkungen eingehend prüfen. Sollten Korrekturen notwendig sein, werden wir diese im nächsten Nachdruck unseres Bandes selbstverständlich vornehmen.


    Mit freundlichen Grüßen

  5. Tritium schrieb am 10. April 2012 11:41

    So ist die Formulierung ‘CO2 macht 99,4% der TREIBHAUSGASE aus’ an sich korrekt, es wird da keineswegs behauptet oder auch nur suggeriert, die Atmosphäre insgesamt bestünde zu fast 100% aus CO2.

    Gut das ich die Finger stillgehalten habe :), als ich sah, dass Herr Hoffmann wieder mal ein Problem mit den Grundwerten hat. Es fällt also nicht nur mir auf. Aber auch schön zu sehen, wie die Kritik wieder an ihm abperlt …

  6. @Marvin Müller:
    Wenn Sie mit „Grundwert“ einen „100%-Basiswert“ meinen, finden wir womöglich eine gemeinsame Basis.
    Interessant zu lesen, wie die Kritiker meiner Recherche die „Atmosphäre“ in „Treibhausgase“ und angebliche „Nicht-Treibhausgase“ aufteilen, wohl mit dem Motiv für die Treibhausgase höhere Prozentwerte auszuweisen. Fehlt nur noch, dass man irgendwann den z.B. Atlantischen Ozean in „gutes Wasser“ und „böses „Wasser“ unterteilt, um dann in der Karibik eine prozentual höhere Hurrikan-Schuld auszuweisen.

    Meinen Sie wirklich, daß Kinder und Jugendliche so eine „ökologistische Spitzfindigkeit“ nicht irgendwann durchschauen, wenn diese Kinder wissen, dass alle Gase in der Atmosphäre (egal welche) die 100%-Basis darstellen, wo auch bis heute noch nicht einmal wissenschaftlich bewiesen ist, dass es den auf Treibhausgasen basierenden Treibhauseffekt überhaupt gibt.

  7. Dann sind in der Luft 0,04 % Treibhausgase ?
    Oder in der Luft sind 0,038% CO2 Moleküle?
    Minus 25 % sind dann 0,0285% CO2?

  8. Ich muß Herrn Hoffmann an dieser Stelle Recht geben.

    Wozu ist die zitierte Angabe aus dem Ravensburger-Buch eigentlich gut? Welche Information wird hier vermittelt?

    Die sechs im Kyoto-Protokoll definierten Treibhausgase werden dargestellt (ohne dies auch zu sagen), aber eben nicht in ihrem Mengenverhältnis zur gesamten Atmosphäre, sondern in ihrem Mengenverhältnis untereinander. Diese Information ist aber selbst dann irreführend, wenn man an den Klimawandel glaubt. Denn man könnte auf die Idee kommen, es ginge nur um CO2, und um nichts sonst. Eine im Sinne der Alarmisten gelungene Darstellung müsste doch wohl das „Treibhauspotential“ (also das jeweilige Forcing) der einzelnen Gase miteinander vergleichen, und nicht nur die Menge.

    Den Kindern wird also nicht nur weisgemacht, es gäbe ganz besonders viel CO2 und das wäre ganz besonders gefährlich, sondern auch, Methan und Lachgas könnte man vernachlässigen.

    Mir scheint dieses Diagramm ein Lückenfüller zu sein, nach dem Motto „wir brauchen eine Illustration, die hübsch aussieht, Bedeutung vorspiegelt und die sonst keiner hat“. Denn eigentlich ist es ganz einfach nur nutzlos.

    Das Problem bei vielen dieser Bücher gerade für Kinder und Jugendliche ist, daß diese von einem Lektorat bearbeitet werden, das von der Sache keine Ahnung hat. Vieles, was im ersten Moment als absichtliche Fehlinformation erscheint, ist am Ende doch nur Inkompetenz. Selbst, wenn jemand wie Rahmstorf vorne steht, sollte man nicht unbedingt davon ausgehen, daß er auch nur eine Zeile eines Kinderbuches selbst geschrieben hat. Für so etwas setzen Verlage oft Pädagogen im Lektorat ein. Die „Fachautoren“ dürfen dann die Fahnen höchstens noch einmal gegenlesen.

  9. Ui, Korrektur: Ich sehe gerade, es sind ja noch nicht einmal die sechs Kyoto-Gase (bzw. Stoffklassen). Man hat stattdessen Ozon hinzugefügt (!?) und Schwefelhexafluorid weggelassen.

    Das macht das Ganze noch suspekter.

  10. Marvin,
    sehen Sie das auch so, wie Herr Heller?
    Ihr Propagandaministerium hat es übertrieben , merken Sie das?

    Es ist eine Schande, was Deutschland mit den Kindern macht. BMU for Kids ist wie die Pionierorganisation Ernst Thälmann.

  11. Danke Herr Hoffmann für den guten Artikel!

    Bekanntlich hat das Kohlendioxid nur einen Anteil von 0,038% (380 ppm) an der Atmosphäre. Das mit Abstand wichtigste und gravierenste Treibhausgas ist stattdessen bekanntlich Wasserdampf.

    So ist es. Doch mit 0,038% Atmosphärenateil vom CO2 kriege ich niemandem vom Hocker gehaun. Jedes Kind merkt instinktiv, dass der Weltuntergang damit nicht zu machen ist. Da müssen dann andere Werte her, auch wenn diese 99,4% CO2 Anteil an den Treibhausgasen so nichtssagend wie nur irgendetwas sind. Hauptsache damit kann man Alarmismus schüren. Und darum geht es doch nur, Indoktrination der Kinder. Hatten wir in der jüngeren Vergangenheit schon 2 mal. Und es hört nicht auf. Wieder sollen die Kinder einer Ideologie folgen.

    karl.s

  12. Ach du liebe Sch…Ihr habt eine wahre Gehirnwäsche in den Schulen!
    Arme deutsche Kinder!

  13. @Casper

    Wenn der Deutsche was macht, dann richtig…………selbst wenn er seinen eigenen Untergang plant.

    MfG

  14. Marvin mag das 😉

  15. Ja, bei dem Thema bin ich gespalten. Und zwar, weil ich ein großer Anhänger der Freiheit bin. Auch der Freiheit Unsinn zu verbreiten. Mir wäre es egal wenn man in der Bücherei „Mein Kampf“ oder das „Kommunistische Manifest“ ausleihen kann. Letzteres bekommt man sicher. Aber kommen wir zurück zu den Kinderbüchern. Selbstverständlich wird da viel Quatsch geschrieben, und oftmals ist damit auch der Versuch der Indoktrination verbunden. Nicht nur wenn es Klima- oder Nachhaltigkeitsfragen geht. Auch wenn es um diverse erbauliche religiöse Literatur geht, sträuben sich mir manchmal die Nackenhaare. Solche Dinge sind aber Kollateralschäden der Freiheit.

    Anders sieht es natürlich aus, wenn derartige Bücher in der Schule benutzt werden. Und leider muss man dies vermuten, wenngleich ich solches von meinen Kindern nicht berichten kann. Da lief es bislang noch einigermaßen vernünftig ab. Allerdings sollte man sich so manche Wandzeitung in den Schulen auch nicht genau anschauen, wenn man sich nicht den Tag versauen will.

    Dennoch ist der Artikel von Herrn Hoffmann sehr wichtig, weil er an die Verantwortung der Eltern mahnt. Man kann nicht alles dem Staat oder der Schule überlassen und muss sich als Eltern eben auch den Diskussionen stellen. Das hat dann einen selbstverstärkenden Effekt. Wenn die Kinder auf den Unsinn im Buch hingewiesen wurden, haben und auch verstanden haben, werden sie im Vorteil bei Diskussion mit Freunden und Kassenkameraden sein. Und diejenigen die bloß nachplappern was ihnen vorgesetzt wurde, stehen auf einmal recht dumm da und büßen in der Klassen- oder Gruppenhierarchie ein. Und das ist in dem Alter allemal wichtiger als irgendwelche Weltuntergänge oder -rettungen.

  16. Hallo zusammen,

    es war ja fast zu erwarten, dass sich hier der Kinderexperte Chris Frey zu Wort meldet.

    Zwei Dinge: Erstens, ganz herzlichen Dank, Herr Hoffmann, für diese Zusammenstellung! Wie schon öfter ausgeführt, bin ich sehr häufig mit Kindern aus Kindergarten und Grundschule zusammen. Ich möchte mir Ihren Artikel ausdrucken bzw. verlinken und interessierten Lehrkräften zur Verfügung stellen -- wenn Sie aus urheberrechtlichen Gründen nichts dagegen haben.

    Zweitens: Zumindest hier in meinem Heimatort bei München ist die Lage nicht so dramatisch. Alle Kinder in Grundschulen (und da kenne ich inzwischen ziemlich viele) haben mir auf Nachfrage noch nie gesagt, dass Klima oder CO2 Thema an den Grundschulen waren. Auch im Gespräch mit Lehrkräften wurde mir gesagt, dass das eigentlich kein Thema sei. Man halte die Säuberung des Pausenhofes und des Waldes („Ramadama“) für viel wichtiger.

    Im hiesigen Gymnasium habe ich immer noch Kontakt zu einigen Lehrern meiner inzwischen erwachsenen Kinder. Im Leistungskurs Geographie hat man mich sogar schon gebeten, meine Sicht der Klimaproblematik vorzutragen.

    Dennoch, anderswo wird das Problem wohl gravierender sein. In jedem Falle werde ich hier weiter wirken! Artikel wie der oben stehende helfen mir dabei!

    Chris Frey

  17. Danke, Herr Frey und sicherlich können Sie den Text zu Aufklärungszwecken weiterverwenden…aber beachten Sie, dass Sie das eingebundene „Aufklärungs“-Video über die Eisbären schlecht ausdrucken können… :-))…aber dieses Video ist m.E. auch sehr wichtig, dass es indoktrinierten Kindern und Jugendlichen unbedingt vorgespielt wird…

  18. Lieber Herr Hoffmann,
    Ich finde es wichtig auf Fehler in Büchern hinzuweisen.
    Deshalb Danke schön Herr Hoffmann für die Mühe. Trotzdem sollten sie
    Ihr Wissen über den Treibhauseffekt nochmal auf den Prüfstand stellen, vertiefen und erweitern, in dem sie die Artikel von Herrn Heller und Herrn Lüdecke dazu lesen. Lesen sie nicht den Kinderkrampf von Nikolov und Zeller. Das ist Halbwissen für Erwachsene, vorgetragen von Akademikern.
    Wie man sieht gibt es im Leben weder fehlerfreie
    Lehrbücher, Zeitungsartikel, Lyrik von Nobelpreisträgern noch fehlerfreie Kinderbücher noch fehlerfreie Blogartikel, noch fehlerfreie naturwissenschaftliche Artikel.
    Man muss schon auf unser Schulsystem vertrauen mündige Staatsbürger zu entwickeln und auch falsche Artikel und andere Meinungen ertragen.
    Dazu braucht es Methodenwissen aus Deutsch, Geschichte, Mathematik, Physik und Sport. Die anderen Fächer vermitteln häufig nur Jauchwissen und sind eher sekundär, meiner Meinung nach. Dazu gehört auch die Klimaforschung. Sekundärwissen und Auswendiglernen werden da vermittelt. Man kann aber auch Biologie oder Erdkunde in der zeit lernen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  19. Danke, Herr Heß für Ihre Ratschläge…
    Aber ich brauche weder das „Fachwissen“ der Einen…noch der Anderen…
    Ich halte mich an die WIDERSPRÜCHE (!) von Schellnhuber, Rahmstorf, Latif, Marotzke, Grassl & Co…bei diesen „Experten“ werde ich ausgiebig fündig. Und dann kann mir auch niemand vorwerfen, ich wäre ein „Klimaleugner“, denn ich entlarve stattdessen Schellnhuber, Rahmstorf, Latif, Marotzke, Grassl & Co mit ihren eigenen widersprüchlichen Zitaten und Behauptungen…und dazu habe ich bereits zahlreiche „Videobeweise“ abgeliefert…

  20. Sehr interessanter Artikel von Rainer Hoffmann. Für diejenigen, die mit Kinder eher nicht zu tun hat, ist die Verbreitung dieser Indoktrination an den Schulen in Deutschland schwer abzuschätzen. Deshalb vielen Dank an Quentin #15 und Chris Frey #16 für die kurzen Reflexionen der Schulrealität. Kann mir gut vorstellen, daß das je nach Bundesland (und nach Schule, und nach Lehrer) unterschiedlich ausgeprägt sein kann. In stark sozialdemokratisch aufgestellten Stadtstaaten (zum Beispiel Bremen) dürfte der Indokrinationsdruck größer sein.

  21. @C-O #20

    In stark sozialdemokratisch aufgestellten Stadtstaaten (zum Beispiel Bremen) dürfte der Indokrinationsdruck größer sein.

    Ist jetzt rein spekulativ, da ich da auch keine Daten kenne. Der Klimaschutz ist ja nicht nur in der Sozialdemokratie sondern über das gesamte politische Spektrum bis hin zur NPD ein akzeptierter Wert. Da die sozialdemokratische Schulpolitik deutlich weniger werteorientiert ist, als die aus dem konservativem Lager, würde es mich nicht wundern, wenn ihre Vermutung so nicht zutrifft.

  22. @Gerhard Straten
    Ganz klar, das war rein spekulativ.

    Vielleicht hat ja trotzdem jemand hier eine plausible Einschätzung, wo und wie stark die regionalen Unterschiede, die Unterschiede je Schultyp, die Unterschiede je nach weltanschaulicher Orientierung des „Lehrkörpers“ (um diese furchtbaren Begriff hier mal karikierend einzusetzen) wohl ausgeprägt sein mögen. An einer Schule mit vorrangig grünen, müslischlabbernden Ökopathen als Leerkörper wird das anders aussehen, als an einer Schule mit Lehrern, deren Weltanschauung aufgeklärter ist.

    Deutschlandweit monolithisch aber dürfte die Indoktrination an den Schulen nach meiner Vermutung(!) sicher nicht sein. Selbst wenn die gleichen Klima-Leerbücher … äh pardon … Lehrbücher verwendet werden, dann kann der (ich schreibs noch mal, hihi) „Lehrkörper“ das ja unterschiedlich vermitteln.

    Das aber ist nicht das Thema des (guten) Artikels von Rainer Hoffmann.

  23. Man hört ja viel was so an Schulen passiert, wenn ich nur an die Klimadetektive denke. Aber wie gesagt, selbst betroffen bin ich davon noch nicht. Allerdings habe ich der Schulleitung, sowie diversen Lehrer schon das eine oder andere mal vorgeworfen, dass sie eine schleichende, indirekte, Indoktrination betreiben.

    So musste ich vor kurzem einen Text (Deutsch, 4. Klasse) kritisieren. Es war über den Feldhase und die Kinder mussten irgendwelche Aufgaben um diesen Text erledigen, welche weiß ich jetzt nicht mehr genau. Vielleicht ging es um Interpunktion, vielleicht auch um Textverständnis. Auf jeden Fall wurde in diesem Text quasi der Eindruck erweckt, dass der Feldhase vom Aussterben bedroht ist, weil die Landwirtschaft mit so großen Maschinen die Felder bearbeitet, dort Gift versprüht und somit die Existenz von Feldhasen bedroht ist. Die finden keine Kräuter mehr etc.

    Kurz und gut, Halbwahrheit und Falschdarstellungen miteinander verknüpft ergaben ein bedrohliches Bild für den Hasen. Kein Wort davon, dass die Abschusszahlen des Hasen seit 15 Jahren wieder zunehmen und zuletzt über 500.000 Tiere betrug, dass der Hase in unseren Breiten ein Kulturfolger ist, und nicht nur Kräuter sondern fast alle grünen Pflanzenteile, ja sogar Knollen, Wurzeln und Baumrinde frisst.

    Ich sprach die Deutschlehrerin daraufhin auf diesen Text an, und fragte sie ziemlich unverblümt, was sie denn da für einen Unsinn den Kindern erzählen würde. Sie zeigte sich ein wenig erstaunt, wusste über den Hasen eigentlich überhaupt nichts. Sie sagte, sie verwende das Unterrichtsmaterial was ihr zur Verfügung gestellt würde, und in den Aufgaben ging es ja auch gar nicht um irgendeine Wertung von ökologischen Vorgängen. Den Vorwurf der Indoktrination und die Verbreitung von einseitigen Sichtweisen, den ich ihr machte, wollte sie nicht annehmen und behauptete, sie würden solche Themen immer ausgewogen behandeln, hier wäre es aber nur ein Arbeitstext in Deutsch.

    Ich erzähle dieses Beispiel so ausführlich, weil sehr deutlich macht wie subtile Indoktrination am besten funktioniert. Die Kinder arbeiten mit dem Text, nehmen aber auch die Botschaft auf, die in diesem lautet: Der Mensch nimmt dem armen Hasen das Futter weg und tötet ihn mit seinen Maschinen. Welche Grundhaltung dies ausdrückt, brauche ich wohl nicht weiter zu erläutern.

    So wahr das aber schon immer und überall. Das kann man auch in Mathe machen, zum Beispiel mit einer Textfragestellung. Wenn ich aber den Spieß mal umdrehen möchte, und lasse die Kinder ausrechnen, wenn pro Windrad pro Jahr soundsoviele Vögel erschlagen werden, wie viele Vögel werden dadurch in Deutschland insgesamt getötet, dann kann ich mich auch zurückziehen und sagen: Entschuldigung! Das ist doch nur eine Matheaufgabe. Aber das Geschrei der anderen wäre sicher groß.

    Der hier von mir geschilderte Vorgang ist nicht besonders schlimm, ich kann damit leben. Allerdings muss ich meiner Verantwortung nachkommen, und mich darum kümmern und erklären, was den Kindern so an Ideologien unterschwellig schmackhaft gemacht werden soll. Ich habe zum Beispiel mit meinen Kindern eine Kleintierzüchterverein aufgesucht, dort konnte ich auch mal den Unterschied zwischen Hase und Kaninchen erklären, nebenbei anhand der verschiedenen Hühnerrassen die Evolution ansprechen. Und so ganz nebenbei, es gab dort eine Stelle wo man Wild kaufen konnte, was ich natürlich wusste, dort erwähnt ich wie viele Hasen in Deutschland pro Jahr geschossen werden und warum. Subtil kann ich auch sein.

  24. Noch ne schöne Matheaufgabe:

    In Deutschland werden auf soundsoviel Quadratkilometern Energiepflanzen für Biogasanlagen angebaut. Würde auf dieser Fläche Getreide angebaut, könnte man damit X-tausend Brote backen. Wie viele Kinder in Afrika könnten mit diesem Brot vorm Hungertod bewahrt werden? Das ganze noch mit entsprechenden Zahlen ausgestattet und schon sehen die Kinder die Biogasanlagen mit anderen Augen.

    Das Problem ist, „unsere Gegenseite“ arbeitet ganz genau nach diesem Prinzip.

  25. Es gibt auch ein Klima-Musical für Kinder

    „Alles hängt mit allem zusammen, die Erde ist ein kleines Dorf“ sind fast schon Glaubenssätze.

  26. Es ist interessant zu lesen, wie einige Kommentatoren, die Problematik auf die Situation in SCHULEN lenken, obwohl es sich bei den von mir im Blog-Text kritisierten „Klimabüchern“ nicht um offzielle Schulbücher, sondern um privatwirtschaftliche Kinder- und Jugendbücher handelt. Die Problematik an Schulen ist m.E. noch weitaus schlimmer als von einigen Kommentatoren hier beschrieben und befürchtet, wenn man sich nur mal die Schulbuchreihe für den -- wohlgemerkt -- ENGLISCH (!) -Unterricht im KLETT-VERLAG anschaut, die man bei Klett „GREEN-LINE“ nennt. !!

    So subtil funktioniert die „grüne Indoktrination“ an Schulen.

    Seit Dezember 2011 versuche ich von einem Gynasium in Niedersachsen eine Antwort zu erhalten, weil dort einige Schulklasse sich im November 2011 dafür engagiert hatten, den „Meeresspiegelanstieg“ zu bekämpfen. Die offenkundigen Hinweise auf tektonische Hintergründe als plausible Möglichkeit für das Versinken von Inseln werden von diesen Lehrern einfach ignoriert, trotz mehrfacher und höflicher Aufforderung doch endlich einfach nur zu Antworten. Man erntet von diesen Lehrern nur Schweigen. Ich habe schon zahlreiche Presseartikel gesammelt, in denen dargestellt wird, wie an Schulen Klimaschutz praktiziert wird. Es ist erschreckend.

    Die Indoktrination an Schulen -- insbesondere an Grundschulen -- wird m.E. auch hier von Ansonsten dem Klimathema kritischen Kommentatoren hier noch bei weitem unterschätzt !!

  27. #19 Herr Hoffmann,

    Es ist Ihrem gerechtfertigen Anliegen nicht förderlich, wnn Sie allzu kleinlich auf Marginalien reiten. Sie entwerten dadurch eher die Argumente, die wirklich schwer wiegen. Masse ist nicht Klasse.

  28. “Alles hängt mit allem zusammen, die Erde ist ein kleines Dorf” sind fast schon Glaubenssätze.

    Nun, wer den eigenen Tellerrand für den Horizont hält, für den ist die Erde wirklich klein. Da kann aber die Erde nichts dazu. 🙂

  29. @Rainer

    Nu hab Dir mal nich so piesematentlich…..im Prinzip geht det ja um die Indoktrination unserer Kinder, wie es bisher jede Diktatur vor uns auch schon durchgezogen hat.

    Irgendwann um 2000 hatte ich mal dienstlich in einer Gesamtschule zu tun, da hing eine Atlaskarte (die riesen Dinger auf Rolle) an der Wand. Der Unterschied zu einer geographischen Karte war, die Kontinente und Nationen wurde größenmasstäblich nach der pro Kopf CO2 Emission dargestellt…..also is dat schon in die Schulen gekommen als in den Medien der Ball noch flach gahalten wurde.
    Damals hab ick nur etwas blöd aus der Wäsche geguckt weil ich damit nix anfangen konnte, heute dagegen weiß ich wie lange die Indoktrination schon läuft.

    Wie gesagt, Deine Kinderbücher können auch ganz schnell im nachschulischen Kinderhort als Lesematerial auftauchen und schon haste wieder die taktische Verbindung zur Schule als Umerziehungslager.

    Nur eins sei da mal angemerkt, wenn die Indoktrination zu oft, zu auffällig und mit zu großer Vehemenz erfolgt, kann es auch das ganze Gegenteil erreichen.
    Ick als gebranntes Ossi-Kind hab zwar fein nachgeplappert wat die Lehrer von mir hören wollten aber nach 16:00 Uhr hab ick mir jegliche „utopische“ Literatur reingezogen die in unserer öffentlichen Bibliothek greifbar war, denn nach Schulschluss ging mir der Sozialismus gelinde gesagt am Arsch vorbei.

    Eins haben nämlich unserer Politzwerge schon seit Göbbels nicht begriffen, zu viel des Guten kann auch abstumpfen oder gar einen kritischen Menschen stutzig machen.
    Mich machte es stutzig das Politik, Forschung, Ausbildung, Medien und Industrie allesamt an einen Klima- Strang zogen……….und da muss im Kapitalismus einfach was faul dran sein, da kannste een druff lassen.

    PS. Ick bewundere Deinen Kampf für die solare Gerechtigkeit sehr………aber wenn Du dat a bisserl lockerer angehst hilft dat uns allen, es reicht wenn auf der Gegenseite schon genug humorlose Fanatiker rumrennen, als ob es denen das Hirn verhagelt hat.

    MfG
    H.E.

  30. Im real existierenden Sozialismus waren die Bildungs-und Erziehungsziele das Wichtigste.Sie bestimmen die Grundüberzeugungen. Quasi die Resistenz gegen den normalen Menschenverstand.

    Eine Meldung, dass mehr Eisbären denn je leben, wird der Grundüberzeugung, dass die Eisbären aussterben, nichts mehr anhaben können 😉

    Ich habe jetzt gelesen, dass die Alliierten ab 08.05.1945 für die Deutschen die Bildungs-und Erziehungsziele festlegten, ich nehme an, das machen sie immernoch. Man müsste diese Ziele mal lesen können.

    Schäuble -- Deutschland seit 1945 nicht Souverän kurz

    Die englische FCO und einige Stiftungen bezahlen diese Propaganda noch immer. In Deutschland wird die Propaganda, einschließlich dafür geschaffene NGOs, brav vom Steuerzahler bezahlt.

  31. @25 anorak

    Das Musical wäre doch viel eindrucksvoller geworden…….wenn se einen echten Eisbären tanzen lassen, denn der hätte mal effektiv und effizient was getan……gegen die Überbevölkerung unseres armen Planeten.
    Apropos Schwachsinn…..so ähnlich klangen unsere Kinderlieder im Osten auch, müssen wohl die selben Komponisten gewesen sein……….ick hab schon wieder dieses unbedingte Verlangen mein Frühstück an Mutter Natur zurückgeben zu wollen.

    Würg und wech.
    H.E.

  32. Der Klimaschwindel -- Wie die Oekomafia uns abzockt

    Ich hoffe, Lord Monckton schätzt das richtig ein, eine kleine Gruppe Wissenschaftler beeinflusst eher intellektuell armselig ausgestattete Politiker. ab 1:00 fasst er schön zusammen.

  33. @Rassbach

    Ick hab mal dat Viedeo bis zu Ende geguckt…….

    Als ein Trupp amerikanischer Jugendlicher laut schreiend einen Vortrag gesprengt hatte, hat der olle Lord wort wörtlich von „Hintler-Jugend“ gesprochen. Die wollen nur randalieren, die wollen nicht diskutieren……….die sind finanziell gut ausgestattet….wer hat die so ausgestattet?
    Und da kommen wir wieder zum eigentlichen Thema, die Indoktination unserer Kinder, um diese zu nütliche Idioten zu erziehen, um dann die Interessen derer zu vertreten, die dahinter ihre miesen Fäden ziehen.

    Nun weiß ich auch, warum die hier zurecht gesperrten Klimafanatiker einen derartigen Hass auf Lord Monckton und Singer schieben……….sie leugnen den wahren Glauben am AGW und das kann am Ende nur mit dem Scheiterhaufen gesühnt werden.

    Wir haben keinen AGW….wir haben einen Glaubenskrieg………und wie in grauer Vorzeit auch schon, dienen die Kirchen der Unterdrückung der Massen.
    Es geht in erster Linie um unserer Freiheit, die uns mit dem Klimagebrabbel genommen werden soll…….gut zu erkennen am Smart-Grid, CO2-Fussabdruck, Standby-Verbot, Tempo-Limits, Bio-Frass, Hunger in der dritten Welt, Klimablockwarte, Häuserzwangskondomisierung, Glühlampenverbot, Energieberater……………..und tausend andere kleine Einschränkungen in unseren Leben.

    Mutti Merkel war 2005 beim Bilderbergtreffen und ist danach Bundesmutti geworden………zuletzt war wohl Steinmaier dabei…….wenn der also nach der nächsten Wahl ans Ruder kommt, weiß ick zumindest bescheid.
    Folge der Spur des Geldes………und die Politik ist anschließend selbsterklärend.
    H.E.

  34. Heinz,
    das kennen wir doch, die würden auch eine Aktion gegen Westfernsehen machen- nach Westen ausgerichtete Antennen zerstören.

    Die da sind aber gerissener als die Kommunisten und es ist alles vorbereitet- die Nachhaltgen kommen bzw. sind schon da. Club of Rome mit verblödeter Ideologie, wer glaubt diesen Mist? Globaler Marshal Plan, Deutschland versucht sich gerade an einer dort geforderten Weltsteuer der Finanztransaktionssteuer.

    Während der Osten unter dem Einfluß der sozialistischen Internationale Abteilung Kommunismusexperiment stand, wurde der Westen von der gleichen sozialistischen Internationale Abteilung Umweltschutz heimgesucht.
    Deren zentrale These ist, kann es in einer endlichen Welt unendliches Wachstum geben.

    Hört sich schön an, die Antwort wird mit der Frage schon gegeben, ist aber ein höllischer Irrtum und Betrug, weil es nur Schwachsinnige waren, die an dieser Ideologie arbeiteten.

    Monckton bestätigt meine Überlegungen. Es geht nicht um Klimaschutz , es geht um unsere Freiheit, die soll abgeschafft werden. Die sind gefährlich oder auch nur gefährlich dumm, hoffen wir , es klappt nicht. Oder sagen wir mal, in den USA und UK scheint es nicht zu klappen, für Deutschland müssen wir noch hoffen.

  35. @Heinz
    Genau so ist es. Ein Krieg der ideolischer nicht sein kann. Die Anhänger wollen Gutes tun und werden schamlos ausgenutzt um in einer unfreihen Welt aufzuwachen.
    Frage. Warum wird gerade Deutschland als Spielwiese für diese Ideoloigie benutzt?
    Gruß Steinzeit

    P.S
    Ich hoffe Heinz Du bist über die Provokationen nicht mehr allzu verärgert
    @P.Heller
    Das ist keine Provokation, ist ernst gemeint.

  36. Steinzeit,
    ja warum schon wieder Deutschland, irgendwer hatte doch schon den Faschismus finanziert für unsere Ahnen 😉

    Mein Bedarf ist gedeckt, ich lebte in einem 40jährigen Experiment, geht das schon wieder los?

    (welche Provokation? )

  37. #33. Heinz Eng

    Mutti Merkel war 2005 beim Bilderbergtreffen und ist danach Bundesmutti geworden………zuletzt war wohl Steinmaier dabei…….wenn der also nach der nächsten Wahl ans Ruder kommt, weiß ick zumindest bescheid.
    Folge der Spur des Geldes………und die Politik ist anschließend selbsterklärend.
    H.E.

    Hallo Heinz,

    ich bin ja kein Freund von Verschwörungstheorien, aber damit hast Du vollkommen Recht, Geld spielt die entscheidende Rolle dabei. Denn Geld ist Macht und durch Macht bekomme ich noch mehr Geld.

    karl.s

  38. @Steinzeit

    Ach lass mal, ick bin selten nachtragend.

    Tja liebe Leute, wir sind am Arsch…….warum, fragt ihr mich jetzt mit erstaunten Blick?
    Weil die Energiewirtschaft das Vertrauen in die Politik und Behörden verloren hat.
    Wenn es nicht die Bundesnetzagentur ist, dann manscht das Umweltministerium mit seiner ungedeckelten EE-Irrsinnsblase mittenmang……hat man das einigermassen verdaut, kommt der Finanzminister und findet ne Lücke um Kohle abgreifen zu können…………hat man sich damit auch arrangiert, kommt das Kartellamt und macht KWK/Fernwärme zum Spielball für Zocker……..und wenn man dann mit hochroten Kopf den nächsbesten Beamten an die Kehle gehen könnte……..kommt die EU und sagt das eine verminderte Gassteuer für KWK-Anlagen bis 2 MW eine unerlaubte Subvention ist und kippt dann den Rest der noch irgendwie lebt hat.

    Ergebnis………..Investitionen werden so weit wie möglich gestoppt, besonders in Erzeugeranlagen, denn keiner weiß mehr bei der bescheuerten Politik ob sich diese jemals noch rechnen werden.

    Ja liebe Mitleser….Deutschland ist zum Spielball der Lobbyisten geworden und der Zusammenbruch ist unwiederuflich vorprogrammiert wie das Amen in der Kirche.
    Ick hab heute die Schnauze gestrichen voll….dat kann ick euch sagen.
    Tschüß
    H.E.

  39. Heinz,
    wir ossis haben damit nichts zu tun 😉
    wie es aussieht wurde die Saat für dieses Schlamassel schon lange vor unserer „Befreiung“ gelegt. Umweltschützer und K-Gruppen haben ganze Arbeit geleistet 😉

  40. @W.Rassbach #34

    Während der Osten unter dem Einfluß der sozialistischen Internationale Abteilung Kommunismusexperiment stand, wurde der Westen von der gleichen sozialistischen Internationale Abteilung Umweltschutz heimgesucht. (…)

    Gut gesagt ! Dann haben sich wohl beide in der Folge von 1989 zur ökosozialistischen Internationalen Abteilung Klimaschutz zusammengetan, würde ich sagen. Ziele: Freiheit, Selbstbestimmung und individuelle Lebensgestaltung der Menschen zu zerstören und einer totalitäre Verhaltenskontrolle zu unterwerfen.

    Der Sozialismus (Kommunismus) ist tot -- es lebe der Sozialismus (Ökologismus)?

  41. Das gemeinsame Dach ist der Totalitarismus.
    Er liegt stets auf der Lauer.
    Er kommt mit neuen Fahnen, doch der selben Haltung. Meist gelingt die Abwehr, in schlimmen Fällen kann er sich allerdings so weit aufschwingen, dass nur der endliche Zusammenbruch die Gesellschaft erlöst.
    Aber das ist keineswegs neu. Es begann gleich nach der Französischen Revolution und es wird, mit neuen Fahnen, auch so weiter gehen.
    Das beste Mittel dagegen ist Wachsamkeit und Wehrhaftigkeit. Dazu braucht es eine freie Erziehung zum mündigen, kritischen Bürger. Aber es ist ein Kampf, der nie endet.

  42. Nur, wenn die kleinen andys in der Überzahl sind, ist es aus oder wie Heinz sagt, sind wir am Arsch 😉

    Ist da Hoffnung? Ist in der FDP wieder vernunftbegabtes Leben?

    Habe das so nicht mitbekommen im grünroten Blätterwald 😉

    „In einem Land, das trotz schlimmster Erfahrungen mehr auf den Staat als auf den Einzelnen vertraut; in einem Land, das Angst vor öffentlichem Disput, vor Streit um die richtige Lösung hat, aber den Staat ersatzreligiös vergöttert; in einem Land, in dem der Einzelne und die Familien vom Staat in allen Bereichen bevormundet werden und in dem diese Entmündigungen ideologisch als kollektive Selbstbefreiungsprozesse gefeiert werden; in einem Land, in dem die Hälfte des Volkseinkommens über staatliche Kanäle fließt, ist eine Partei von größter Wichtigkeit, die staatliche Macht begrenzt und die das Recht und die Freiheit des Einzelnen konsequent verteidigt.

    In der selben Zeitung steht auch das:

    Ehemalige NASA-Astronauten und Wissenschaftler kritisieren Fixierung auf Theorie des menschgemachten Klimanwandels

    „Es gibt die Sorge, dass, wenn es sich herausstellt, dass CO2 nicht die Hauptursache für den Klimawandel ist, dann bringt die NASA ihren guten Ruf und der ihrer aktiven und ehemaligen Mitarbeiter in Verruf.“

  43. C-O,
    so könnte man es formulieren 😉

    Ich erinnere mich noch genau an 1972-74, da erklärte mir ein ML Dozent, Gott sei seiner Seele gnädig, 😉 die Dekadenz des absterbenden Imperialismus und Revanchismus am Beispiel der dekadenten neuen Grenzen des Wachstums Jünger. 😉 Damals glaubte der real existierende Sozialismus noch durch die Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft alle unsere Bedürfnisse zu befriedigen 😉 Wir hatten keine Grenzen zu erwarten 😉
    Der Sieg des Sozialismus war gesetzmäßig 😉 Der Dozent konnte nicht mitbekommen, dass zu dieser Zeit schon die Kader der K-Gruppen zu den Grünen abgesandt worden waren, sozusagen, um von Beginn an für Ordnung zu sorgen.
    Ich möchte immernoch wissen, warum Genscher damals das bürokratische Gerüst (UBA im Zentrum) für diese gesteuerten Vollidioten schuf. Ich möchte jetzt nicht aussprechen, was ich denke 😉
    Als dann sich herausstellte, dass die Angst vor dem Umweltuntergang größer war, als vor der „Ausbeutung“ , wurde unser Experiment abgebrochen und wir wurden für den Übergang in die fröhliche, immer erneuerbare Welt der wohlmeinenden grünen Vollidioten auserwählt 😉

    Der Club of Rome hat vor langer Zeit diese Frage gestellt 😉

    Ist in einer begrenzten Welt unbegrenztes Wachstum möglich?

    Andy , das Wasser ist nicht knapp, es wird höchstens knapp gemacht 😉
    Andy, du machst mir Angst.

  44. Leider driftet die Diskussion nun vom eigentlichen Thema des Blogtextes doch sehr ab…

  45. @Rainer Hoffmann #44
    Lieber Rainer,
    dies richtet sich imho in keiner Weise gegen deinen Artikel. Ich bin auch der Meinung, die hier veröffentlichten Artikel sollten es gestatten, Anregung zum „Weiterdenken“ zu geben. Mich z.B. — und einige andere auch — hat dieser eben angeregt, mal über die Ausprägung der Indoktrination an den Schulen nachzudenken oder zu berichten.

    Möchtest du allen Ernstes, dass diese Gedanken hier nicht geäussert werden dürfen?

    Dass die Diskussion nicht einfach streng beim vorgegebenen Blickwinkel des Artikels stehen bleibt, halte ich für ganz normal. Das erlebe ich auch mit Artikeln, die ich selbst hier eingestellt habe, und ich würde nicht auf die Idee kommen, mich deswegen zu „beschweren“.

    ceep kool 😉
    wir ziehen doch am selben Strick.

  46. Möchte ebenfalls Dank sagen und den Wunsch unterstreichen, die Augen offen zu halten.

    Bei dem Diagramm oben wäre meine spontane Frage, warum solche Darstellungen immer in den magischen Jahren 1850 ff beginnen.

    Der Hinweis von Tritium zur Förderung des freien, autonomen Denkens scheint mir sehr wichtig. Für Jugendliche dürfte es beispielsweise mal ganz lustig sein, wie man Diagramme bearbeitet oder photographieren kann -- vollkommen objektiv natürlich! -- oder mit Prozenten hantiert usw. mfG

  47. @W.Rassbach #43
    Mensch, hör bloss auf mit dem verdammten Club of Rome. In den frühen 1970er Jahren wurden die Jugendlichen an den bundesdeutschen Schulen mit dem Bericht „Die Grenzen des Wachstums“ indoktriniert. Ich hatte die „Freude“, dies erleben zu dürfen, und kann dir versichern, daß uns damals im Rückblick vollkommen haltlose Zukunftsängste eingeimpft wurden. Ich z.B. habe mir damals ernsthaft die Frage gestellt, ob es Sinn macht, den Führerschein zu erwerben. Ausserdem habe ich mir über meine Rente später einmal keine Gedanken gemacht, weil die ja erst nach 2000 fällig wäre, aber bis dahin sollte ja die menschliche Zivilisation ein Ende finden, weil sämtliche Rohstoffvorräte aufgebraucht wären, und die Menschheit am Ende.

  48. Herr Hoffmann,
    zu ddr Zeiten wurde die Diskussion hohl, wenn jeder nur noch sagte, ich schließe mich meinen Vorrednern an.

    Die leise Berieselung mit eugenischem und ökologistischem Gedankengut ist fakt. Fakt ist auch, sie nehmen die Kinder nicht aus, als die Umweltschützer der Zukunft ( Spitzenreiter ist BMU for Kids). Da muß doch die Überlegung recht sein, zu fragen, wer macht das und seit wann läuft das. Wenn das wirklich mal aufhören sollte, müsste man dies wissen.

    Ich bin bis 1989 kommunistisch berieselt worden und muß jetzt feststellen, in der jetzigen, nach meinem Eindruck gleichgestalteten Welt in D, geht es statt rot mit grün weiter und die trainierten K-Gruppen sind darin aufgegangen.
    Ich erkenne die Muster und möchte, dass das aufhört. Nur wie, wenn sich Skeptiker nur konformkorrekt verhalten?

    Kennen Sie Brecht? Die Rundköpfe und die Spitzköpfe ? Die stritten sich bis zum Tod und merkten nicht, dass es so für sie bestimmt war, um vom Eigentlichen abzulenken.Beide Parteien wurden zur Schlachtbank geführt. Deswegen sollten wir vom Eigentlichen reden, das ist die Ideologie .( Brecht hatte mit dem Gleichnis sicherlich was anderes im Sinn)

    Erinnern Sie sich an Marvin und seine allergische Reaktion auf Ihre, dann korrekte , Verniedlichung von CO2 ? Vergleichen Sie mit Brecht, der konnte hervorragend soziologische Zusammenhänge analysieren.

    Solange Gelder für diese „Kinderbücher“ fließen, werden sich auch Autoren finden, die sich die Gelder abholen. So einfach ist das.
    FCO ist eine permanent sprudelnde Quelle in alle Welt, dazu diverse Stiftungen und wir, der Steuerzahler. Unsere Gelder fließen über BMU oder EU direkt an NGOs und ähnliche Aktivisten, selbst das IPCC bezahlen wir.

    Die sind flexibel, denn der einsetzende ökologistische Redeschwall in unseren Medien nach Fukushima war kein Zufall. Die haben nicht auf Fukushima gewartet, waren aber darauf vorbereitet.

    Skeptiker und Alarmisten glauben an ihre Sache und streiten und das ist so gewollt, so war es immer 😉 Wir müssten statt dessen fragen, was wollen die eigentlich?
    Verstehen Sie mich, ich muß nicht Kommunismus studieren, um ihn abzuschaffen, Ökologismus schon gar nicht.

  49. C-O,

    ist das nicht putzig? Ich war eingesperrt und hatte Hoffnung zu haben 😉 Du warst frei und hattest Angst 😉 Normal wäre es umgekehrt 😉 Das ist wie mit den Reisepässen. Ihr hattet grüne-Staat unter Besatzungsrecht- und unsere Rentner hatten blaue- souveräner Staat 😉 Ich glaube, ein paar wichtige Dinge wissen wir nicht, sagt mir mein Instinkt, in der ddr erworben, der antibescheisserriecher 😉

    Ökologisten machen aber immer das Gegenteil von dem, was sie sagen 😉

    Lord Momckton sagte in Video
    alles Nötige. Der jetzige Ismus hat mehr Menschenleben gekostet als die beiden Ismen davor zusammen.
    Darüber möchte ich nicht diskutieren, dazu möchte ich erst die richtige Geschichte nachlesen. Solange denke ich, er wird schon richtige Quellen haben. Er sagte auch, alleine der Konsens zum DDT der 60er Jahre hat in Afrika 12 Mio.Menschenleben gekostet, wieviele waren es durch die Verdoppelung der Nahrungsmittelpreise der letzten Jahre?

  50. Geht auch bei Erwachsenen weiter, die Indoktrination.
    Kürzlich hab‘ ich die turnusgemässe Sicherheitsbelehrung in der Firma abgehalten und ich versuch‘ da immer, auch etwas Abwechslung rein zu bringen, damit die Leute nicht einschlafen 😉 (Für hartnäckige Fälle verwende ich etwas Sprengstoff 😀 ).
    Nun hantieren wir auch mit Radioisotopen und der Jahrestag von Fukushima legte nahe, mal darüber zu reden.
    Ich fragte deshalb die Anwesenden, ob sie wüssten, wie viele Menschen denn da durch Radioaktivität gestorben wären. NIEMAND von fast 100 Teilnehmern gab die richtige Antwort!.
    Dann hielt ich, was auch ein gutes Weckmittel ist, zur Demonstration meinen Thoriumvorrat vor den Geigerzähler, was ihn prompt auf 1000 Counts/sec brachte (Normal sind 0,7 -- 1,5). Einhelliges Entsetzen! Teufelszeug!
    Als ich nun sagte, dass es trotzdem völlig harmlos sei, so etwas mal in die Hand zu nehmen, kamen dann Widersprüche, nach dem Muster „Aber schon ein Strahl kann doch…“ und überhaupt sei jede Radioaktivität schädlich. Darauf hielt ich mein Funstück aus dem Erzgebirge vor den Zähler. Der Steinbrocken schaffte spielend fast genau so viele Counts und dann fragte ich, wer wohl in einem Haus wohnen möchte, das aus solchen Steinen gebaut ist. und wer sich wohl überhaupt wegen der Strahlenbelastung des Wohnorts oder bei Flugreisen Gedanken machen würde, die sehr viel ‚gefährlicher‘ sein kann als die Flasche mit Thoriumnitrat, vor der sie gerade so viel Angst hatten. Dennoch blieb in den Gesichtern Zweifel
    Das ganze war wieder mal ein Lehrstück darüber, wie Indoktrination und Emotionen die Wahrnehmung verzerren und wie wenig gefühlte Überzeugungen mit der Realität zu tun haben müssen, obwohl sie als höchst real erlebt werden. Tatsächlich sind diese Gefühle, einmal eingeimpft, so stark, dass selbst die sichtbare Demonstration bei den meisten Menschen nichts dagegen ausrichten kann.
    Nach der Belehrung gab es allerdings mit einigen Teilnehmern Diiskussionen, die zeigten, dass der Schauversuch nicht ganz für die Katz war . 🙂

  51. Für Jugendliche dürfte es beispielsweise mal ganz lustig sein, wie man Diagramme bearbeitet oder photographieren kann — vollkommen objektiv natürlich! — oder mit Prozenten hantiert usw.

    Dazumüssten sie aber erst mal das Handwerkordetlichlernen und das lässt nach.
    Ich weiss, ‚früher war alles besser‘ ist eine Illusion des zunehmenden alters. Aber was schulische Leistung in den ‚harten‘ Fächern der Physik, Chemie, Mathematik betrifft, ist das unbestreitbar. Da wird tatsächlich zu viel Zeit mit der Einimpfung der gewünschten Ideologie verplempert, statt dem ordentlichen Lernen des Handwerks. Ich kann’s beurteilen, denn ich bilde Lehrlinge aus und was da an schulwissen mitgebracht wird, naa…
    An der benachbarten Uni übrigens das selbe Lamento: Im ersten Semester muss erst mal der Schulstoff nachgeholt weren.
    Ich schliesse mich da Herrn Heß #18 an:

    Man muss schon auf unser Schulsystem vertrauen mündige Staatsbürger zu entwickeln und auch falsche Artikel und andere Meinungen ertragen.
    Dazu braucht es Methodenwissen aus Deutsch, Geschichte, Mathematik, Physik und Sport.

    Besonders freut es mich, dass ‚Geschichte‘ eplizit erwähnt wird. Nichts ist besser geeignet, alten Wein in neuen Schäuchen zu erkennen! 🙂

  52. @W.Rassbach #49

    Ökologisten machen aber immer das Gegenteil von dem, was sie sagen.

    Hm. Da muss ich jetzt mal doch mal passende Zitate anbringen. Einst formulierte Adorno: Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschismus in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr des Faschistmus in der Maske der Demokraten.. Das ist leicht zeitgemäß fortzuschreiben:

    Ich fürchte mich nicht vor der Rückkehr des Faschismus in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr des Faschistmus in der Maske der Klimaschützer.

    Wenn Ignazio Silone einst meinte: „Der neue Faschismus wird nicht sagen: Ich bin der Faschismus. Er wird sagen: Ich bin der Antifaschismus.“, dann können wir das in Kenntnis der heute gültigen Masken weiterführen:

    „Die neue (sanfte) Diktatur wird nicht sagen: ich bin die Diktatur. Sie wird sagen: ich bin die Demokratie“

    In diesem Sinne -- einen unbeschwerten Abend 😀

  53. Hallo CO,

    An den Adorno musste ich heute auch schon denken, und an die ganze sogenannte Frankfurter Schule (Marcuse, Horkheimer). Diese Leute waren ja während der Studentenbewegungen sehr beliebt, und bei den Friedensbewegten und der Umweltschutzbewegung auch noch. Wieviel davon ist heute noch bei den Grünen vorhanden? Oder haben sich die durchweg verbürgerlicht!

    Nicht nur ich beobachte ja schon seit geraumer Zeit eine Werteveränderung dort, hin zu teilweise sehr konservativen Vorstellungen. Heute sind die geistigen Väter der Nachhaltigkeitsapostel eher bei Malthus denn bei Marx zu suchen. Bei Malthus findet sich auch der Ursprung von so etwas wie den „Ökologischen Fussabdruck“. Mathus ging von begrenzten Ressourcen aus, die eben nur eine bestimmte Anzahl Menschen ausreichend ernähren könne.

    Das Denken der antikapitalistischen Protestbewegung der vergangenen Jahrzehnte ist natürlich noch in Köpfen vorhanden, doch verkommt es dort zunehmend zur Folklore. So wie es dem Sozialdemokrat warm ums Herz wird, wenn auf dem Parteitag „Brüder, zur Sonne, zur Freiheit“ gesungen wird, die heutige Sozialdemokratie aber eine völlig andere ist als zu Zeiten des Kampfes, so geht es eben auch den Grünen. Alexander Grau schreibt im Cicero: „Man hat den Eindruck, dass wir nach revolutionären Jahrzehnten vor einem neuen Biedermeier stehen. Der alte Katalog der Primärtugenden wurde umgeschrieben. Das neue Biedermeier ist ökologisch, sozial, kinderfreundlich und verantwortungsvoll.“ Damit hat er aber nur zum Teil recht, der neue Biedermeier ist in Wahrheit ein Malthusianer.

    Damit lassen sich aber junge Protestler nicht mehr einfangen, denen ist das zu spießig. Und so wie die Sozialdemokraten dereinst dumm aus der Wäsche schauten, als sich die Grünen etablierten, man meinte ja, die wären Fleisch vom Fleische der SPD, so reiben sich nun die Grünen verdutzt die Augen und können den Erfolg der Piraten nicht verstehen. Ich schon.

    Sorry lieber Rainer Hoffmann, dass ich hier auch wieder so abschweife, doch bei dem Stichwort „Adorno“ kann ich nicht still halten.

  54. Rainer Hoffmann (@solarkritik) schrieb am 11. April 2012 19:37

    Leider driftet die Diskussion nun vom eigentlichen Thema des Blogtextes doch sehr ab…

    Gibt doch auch nichts gross zu diskutieren. Die Kritik, die von einzelnen kommt, perlt einfach an Ihnen ab. Hat also nicht viel Sinn, inhaltlich zu diskutieren. Interessant ist höchstens, wie ettliche über die krassen Fehler im Artikel drüberwegkucken könne, weil der Artikel inhaltlich zur eigenen Meinung passt, Wenn ich ne Referenz für Versagen der Skeptik hier im Blog bräuchte -- der hier wäre ein heisser Kandidat …

    Die Problematik an Schulen ist m.E. noch weitaus schlimmer als von einigen Kommentatoren hier beschrieben und befürchtet, wenn man sich nur mal die Schulbuchreihe für den — wohlgemerkt — ENGLISCH (!) -Unterricht im KLETT-VERLAG anschaut, die man bei Klett “GREEN-LINE” nennt. !!

    Wow … Die haben auch noch ne Red-Line — Promoten die da Kommunismus? Und eine Orange-Line auch noch, wofür das wohl steht … (gut dasss die nicht Pink genommen haben, dann würden die vielleicht noch aktiv Homosexualität in die Köpfe der Kinder hämmern)

    Wenn Sie mit “Grundwert” einen “100%-Basiswert” meinen, finden wir womöglich eine gemeinsame Basis.

    Ich weiss nicht, ob in der Prozentrechnung mal andere Begriffe verwendet wurden, aber ich kenne nur Prozentwert P, Prozentsatz p, Grundwert G und die 100%. Wenn man die Teile aus dem Artikel streicht, die auf fehlerhafter Interpretation von Prozentzahlen basieren, schrumpft der Artikel um ein ganz schönes Stück zusammen. Missverstandene Mittelwertdiskussion und Treibhauseffekt weg -- was bleibt da noch übrig? Ein drittel des Artikel?

  55. @ Marvin Müller
    Ich frage mich, ob man mit jemanden auf einem ehrlichen und transparenten Niveau diskutieren kann, der sich mit
    einer Email-Adresse „epp.marvin43@spamgourmet.xy“ authentifiziert. [lediglich „xy“ von mir geändert]
    Die grünen Ideologen agieren laufend im Internet mit zweifelhaften Identitäten und polemisieren, ohne stichhaltige Argumente vorzubringen.

    Ich war im September 2011 an meinem alten Gymnasium in Datteln „vor Ort“ und habe live mitbekommen, wie die „GREEN-LINE“-Bücher an die neuen Jahrgangsklassen verteilt worden sind. Man musste als „Unbeteiliger Beobachter“ zig-mal hinschauen, um erstmal zu erkennen, für welches Unterrichtsfach diese Bücher eigentlich bestimmt sind. Und es ist auf der Klett-Webseite nicht erkennbar, für was genau die anderen Farbkategorien RED-LINE, ORANGE LINE überhaupt stehen. Ich war übrigens an meinem Gymnasium live „vor Ort“ um dort im Archiv in alten Schulbüchern aus den 1970er/1980er -Jahren über das „Klimathema“ zu recherchieren. Hochinteressant, Herr Müller, sollten Sie auch mal praktizieren. Denn damals beschäftigte man sich in Schulbüchern noch mit naturwissenschaftlichen Fakten, und nicht mit auf Esotherik basierenden Wahrscheinlichkeiten.

    Ein Schulbuch mit interessanten Zitaten und Bemerkungen aus dem Jahr 1970 aus dieser Recherche im September 2011 findet sich hier:

    Und ich sage hier auch noch einmal, dass ich NICHT derjenige bin, der die „globale Mitteltemperatur“ erfunden hat.

    Missverstandene Mittelwertdiskussion und Treibhauseffekt weg — was bleibt da noch übrig? Ein drittel des Artikel?

    Daran dürfte JEDER erkennen, daß die „Prozentrechnung von Marvin Müller“ auf willkürlich definierten „GRUNDWERTEN“ (!) beruht…

  56. @Rainer

    Ähhmmm, kleine Kritik meinerseits bezüglich Marvins E-Mail-Adresse.
    Auch wenn man diesen Herren nun nicht unbedingt mögen muss, sollte doch seine E-Mail nicht gleich als Argumentationshammer verwendet werden.
    Es gibt eben Menschen unter uns die dringend anonym bleiben wollen/müssen, so wie es auch mir aus dienstlichen Gründen geboten ist, um keinen Ärger mit den Dienstherren oder sonstwem auch immer zu bekommen.
    Das sollten wir als Autoren schon mal akzeptieren und wenn der Disskutant sich nicht an die Regeln hält, dann greifen eben mal die Admins ein.

    Meine Mutti beliebte da immer zu sagen…….sowas tut man nicht………
    In diesen Sinne
    Onkel Heinz………..hat diesbezüglich früher auch schon Mist gebaut, leider

  57. Hallo Heinz,
    dein Argument halte ich bezüglich der „gefakten“ Email-Adresse von diesem Marvin Müller für widersprüchlich, wo doch die „Ökos“ ursprünglich (?!) auch für eine freiere und transparente Welt gekämpft haben. Und nun diese „Heimlichtuerei“ ?? Sicherlich gibt es Argumente für eine andere Identität, aber m.E. nicht in diesem Forum hier.

  58. @Rainer Hoffmann #55

    Und es ist auf der Klett-Webseite nicht erkennbar, für was genau die anderen Farbkategorien RED-LINE, ORANGE LINE überhaupt stehen.

    apropos: Ernst Klett Verlag

    Ein Verlag für Lehrmittel und Bildungsmaterialien sollte doch bezüglich der Inhalte seines Internetangebotes einen deutlich höheren Grad an Verantwortung wahrnehmen, als z.B. ein Verlag für Erbauungs- und Trivialliteratur.

    Um so befremdlicher ist es, auf den Webseiten des Klett Verlages (z.B. auf TERRA-Online / Gymnasium / neu) Verlinkungen zu Seiten mit übelster aktionistischer Weltuntergangspropaganda auf Zeugen-Jehova-Niveau vorzufinden, die vom Klett Verlag – sicherlich nicht aus Versehen – auch noch als „Surftipps” angepriesen werden.

    Der Klimawandel hat begonnen !

    Angesichts der drohenden Hitzewellen müssten gefährdete, also vor allem ältere Menschen, die Möglichkeit haben, sich in Kühlräume zurückziehen zu können -- die noch eingerichtet werden müssen. Wegen verstärkt auftretenden Unwettern und Orkanen müsste man, so das Wuppertal-Institut, Gebäude und technische Systeme wie Hochspannungsmasten auf die Windstärken ausgelegt werden. Die drohenden Hochwasser müssten besser vorhergesagt werden können, die Warnungen an die Menschen müsse verbessert werden. Bei den Talsperren komme es zu Konflikten zwischen ihrer Schutzfunktion und ihrer wirtschaftlichen Bedeutung -- diesen Konflikt gelte es zu „klären und regeln“. Die Überflutungsgebiete sollten weniger stark genutzt werden. Man müsste die Abflussmöglichkeiten simulieren, um die Gefahren besser einschätzen zu können. Auch müssten die Versicherungen auf Solidarhaftung umgestellt werden, fordert das Wuppertal-Institut. Wegen des steigenden Meerwasserspiegels sollte dringend der Küstenschutz verstärkt werden. In den Niederlanden werden sogar schon neue Küstenverläufe geprüft, was man auch im Rest Europas durchführen sollte. Weil die Hänge rutschen könnten, müsse man die Risikolagen einplanen, wenn man sich um die Infrastruktur kümmert.

    Klimakiller Internet

    Allein für eine einzige Suchanfrage bei Google verbraucht ein Rechner eines Unternehmens so viel Strom wie benötigt wird, um ein Zimmer mit einer 11-Watt-Energiesparlampe eine Stunde lang zu beleuchten.

    Solche Ergüsse gelten offenbar heute in Deutschland als „Bildung”.

  59. @Rainer
    Nun ja, gefakt ist ein hartes Wort……es ist lediglich eine Wegschmeiß-E-Mail, der sich hier jeder andere auch bedienen darf/kann einschließlich TOR-Netzwerk oder ähnlichen Proxy-Zeuchs.

    Marvin mag zwar für uns unbequem sein, gehört aber nicht zu den Typen die hier Randale veranstalten wollen, ergo interessiert es mich persönlich auch nicht im geringsten aus welchen „Stall“ er kommt.

    Jeder hat das Recht auf Anonymität im Internet, wie auch jeder gerne mit seinem Realnamen und E-Mail hier rumsausen darf…….soweit sollte unsere liberale Einstellung auch für ALLE postenden Kommentatoren gelten und offensichtliche Trolle landen eh im Trash.

    Ick weiß, vor einiger Zeit hatte ich auch noch den kleinen Spionage-Virus intus……..am Ende ist der aber in einer Diskussion kontraproduktiv und sollte unterdrückt werden.
    Was zählt sind am Ende die Argumente der Person und nicht seine Persönlichkeit, die sich mit der Zeit auch mal ändern kann.

    Ups werden da einige Leser jetzt denken, dat von Onkel Heinz?
    Jaa liebe Leuts, wer Georgs Prügelthread verfolgt hat, der weiß am Ende warum ich jetzt so lieb geworden bin.

    MfG
    Onkel Heinz……..warum ärgern, wenn man auch herzhaft lachen könnte

  60. @Heinz #59

    Marvin mag zwar für uns unbequem sein, gehört aber nicht zu den Typen die hier Randale veranstalten wollen, ergo interessiert es mich persönlich auch nicht im geringsten aus welchen “Stall” er kommt.

    yep!

    Jeder hat das Recht auf Anonymität im Internet, wie auch jeder gerne mit seinem Realnamen und E-Mail hier rumsausen darf…….soweit sollte unsere liberale Einstellung auch für ALLE postenden Kommentatoren gelten und offensichtliche Trolle landen eh im Trash.

    yep! Sag ich doch.

    Was zählt sind am Ende die Argumente der Person und nicht seine Persönlichkeit, die sich mit der Zeit auch mal ändern kann.

    yep! So isses.

    Ups werden da einige Leser jetzt denken, dat von Onkel Heinz?

    !! Aber wirklich !! Respekt ! 😀

    Georgs Prügelthread

    😉 Brüll. Rotfl. you make my day. 😉

  61. Der GRIMME-PREISTRÄGER und Fernsehkritiker Holger Kreymeier von http://www.fernsehkritik.tv kritisiert auch in seiner aktuellen Folge 90 die -- so wörtlich -- „anonymen Arschlöscher“, die unqualifiziert, unfair und anonym Polemik im Internet äussern, ohne wirklich argumentativ und ehrlich zu kritisieren. Wer es wirklich ehrlich meint, hat auch kein Problem seine Identität offenzulegen, so Kreymeier. Insofern bin ich mit meiner Kritik an der Anonymität nicht alleine.

    Aber Holger Kreymeier sagt auch -- wie ich finde -- zutreffend: Diese Möglichkeit der Anonymität ist auch der „Preis“ der Freiheit und auch der „Vorteil/Nachteil“ einer freiheitlichen und offenen Demokratie.

  62. @Rainer Hoffmann

    Konsens ist nicht gleichbedeutend mit richtig, sonst wäre das Gleichschrittgedröhn immer noch dominierend in Deutschland und Europa. Auch wenn es schwer fällt, jeder hat das Recht auf Anonymität, akzeptieren Sie es. Ich würde mein Leben dafür Riskieren das Marvin Müller anonym sein darf …

  63. R. Hoffmann:
    Es gibt leider Psychopathen, die glauben, ihre ‚Überzeugungen‘ auch durch Stalking zu predigen.

    Ich will da gar nicht von meinen Erfahrungen reden, obwohl auch ich schon mit einigen echten Irren Bekanntschaft machte.
    Nehmen Sie aber nur mal die Koranverteilungen, die aktuell in einigen Medien Widerspruch fanden. Prompt wurde ein Video publiziert, in dem die ‚Affen und Schweine‘ (sprich: Journalisten, die sich negativ äusserten) mit voller Adresse, Telefonnummer und EMail genannt wurden und deshalb nun Polizeischutz benötigen.

  64. Ich bin ganz bei Ihnen Herr Rannseyer, wenn Sie meinen Text unter Nr. 61 vollständig gelesen haben:

    Diese Möglichkeit der Anonymität ist auch der “Preis” der Freiheit und auch der “Vorteil/Nachteil” einer freiheitlichen und offenen Demokratie.

    Aber ich bitte auch meine persönliche „Regel“ zu akzeptieren, dass ich niemand respektiere und akzeptiere, der mich anonym kritisiert und sich hinter einer Anoymität versteckt. Ich habe meine „Freiheit“ und meine damit verbundene Möglichkeit trotzdem nicht genutzt und solche anonymen Kommentare zu meinem Blog-Text rigoros gelöscht.

    Auch das sollte Marvin Müller (oder wie immer dieses Subjekt heisst) akzeptieren und respektieren.

  65. Heinz Eng schrieb am 12. April 2012 15:43

    @Rainer
    Nun ja, gefakt ist ein hartes Wort……es ist lediglich eine Wegschmeiß-E-Mail, der sich hier jeder andere auch bedienen darf

    Das ist eine gültige eMail-Adresse mit der netten Eigenschaft, dass man sie ganz einfach stilllegen kann, wenn es notwenig sein sollte. Bisher dachte ich ja, das wäre hier überflüssig, da das Impressum folgendes sagt:

    Datenschutz

    Die Nutzung unserer Webseite ist in der Regel ohne Angabe personenbezogener Daten möglich. Soweit auf unseren Seiten personenbezogene Daten (beispielsweise Name, Anschrift oder eMail-Adressen) erhoben werden, erfolgt dies, soweit möglich, stets auf freiwilliger Basis. Diese Daten werden ohne Ihre ausdrückliche Zustimmung nicht an Dritte weitergegeben

    Ich kann mich nicht entsinnen, dass mich jemand gefragt hätte, ob meine Mailadresse veröffentlicht werden darf. Nun hat Herr R. Hoffmann mal wieder eindrucksvoll demonstriert, warum man solche Adressen braucht.

  66. Rainer Hoffmann (@solarkritik) schrieb am 12. April 2012 08:24

    @ Marvin Müller
    Ich frage mich, ob man mit jemanden auf einem ehrlichen und transparenten Niveau diskutieren kann, der sich mit
    einer Email-Adresse “epp.marvin43@spamgourmet.xy” authentifiziert. [lediglich „xy“ von mir geändert]
    Die grünen Ideologen agieren laufend im Internet mit zweifelhaften Identitäten und polemisieren, ohne stichhaltige Argumente vorzubringen.

    Irgendwie endet jede Anmerkung zu einem Ihrer texte immer auf der persöhnlichen Schiene. Statt auf die Argumente einzugehen (oder sie einfach zu ignorieren) oder Gegenargumente zu bringen, greifen Sie auf einer persönlichen Ebene an und gehen von der Diskussion zur Sache weg. Und wenn das wirklich an mir als Vorbringer der Kritik liegen sollte: Ich war nicht mal derjenige, der sie zuerst gebracht hat. Ich habe ja ahnend, wie das enden wird, erst mal die Finger stillgehalten. Greifen Sie doch einfach auf die Anmerkungen in #1, #2, #18, #27 auf und reagieren Sie darauf. Wenn Sie nicht mal bereit sind, solche offensichtlichen Dinge wie die fehlerhafte Interpretation des CO2-Gehaltes in der Atmosphäre zu korrigieren … Ach was rede ich … Machen Sie weiter …

  67. Bemerkenswert wie Marvin Müller ansonsten auf die Präzisierung von Begriffen und Sachverhalten wert legt, aber nun selbst die Fakten und den Sachverhalt verfälscht, wenn er behauptet…:

    Ich kann mich nicht entsinnen, dass mich jemand gefragt hätte, ob meine Mailadresse veröffentlicht werden darf. Nun hat Herr R. Hoffmann mal wieder eindrucksvoll demonstriert, warum man solche Adressen braucht.

    Ich habe Ihre Emailadresse nicht veröffentlicht, da ich die Endung der Emailadresse nicht veröffentlicht habe, sondern durch „XY“ ausgetauscht habe.
    Wenn Sie, Herr Müller, Ihren Anspruch auf Präzision auch mal für sich selbst gelten lassen würden….

  68. @Rainer

    Ick hab nun jahrelang Deinen Leidensweg verfolgt, Deinen Kampf gegen Behörden und Gerichte sogar die Inhaftierungen blieben mir nicht verborgen, deshalb kann ich Deine Einstellung rein menschlich verstehen und nachempfinden.
    Aber……….Du läufst Gefahr in den Fanatismus abzugleiten, der am Ende mehr Schaden anrichtet als Du mit Deiner Aufklärungsarbeit je erreichen könntest.

    Tja lieber Freund, und nun verpass ich Dir und uns allen den Todesstoß…….wir haben in Deutschland die Schlacht verloren, der Drops ist gelutscht, die letzte Messe gesungen, Flasche leerer als leer.

    Die „Transformation des Blöden“ ist vollumfänglich in Deutschland gelungen, selbst die Verbände die es fachlich besser wissen müssten wie der AGFW oder der Verband der kommunalen Versorger heulen das grauselige Lied der Erneuerbaren, selbst der kleinste Dorfvorsteher will jetzt unbedingt eine Biogasanlage oder wenigstens ein Windrad vorm Ort, egal was es kostet, egal ob das Ding je wirtschaftlich arbeitet………..wir sind die Guten und wenden uns dreimal täglich.

    Wir Deutschen sind wieder einmal dazu verdammt wegen erwiesener Dummheit den nun kommenden Knall tatenlos entgegenzugrinsen, in eigener Überheblichkeit des deutschen unWesens wird jeglicher Realitätssinn dem Altar des Bessermenschens geopfert.

    Ick sprech ja gerne in Bildern. Stell Dir vor Du fährst mit Deinem PKW im Tunnel, hast 80 Sachen drauf und siehst weit vorne einen Stau………Du willst abbremsen, nix passiert……..Du willst runterschalten, der Ganghebel bricht ab……Du willst die Zündung ausmachen, der Schlüssel bricht auch ab…….Du willst in Deiner Verzzweifelung mittels auskuppeln den Wagen wenigstens des Antriebes berauben………nix passiert und Dein Gaspedal hat sich bei Vollgas verklemmt.
    Du hast alles versucht die Karre und den unvermeintlichen Unfall aufzuhalten………..es hat nix funktioniert und nun bist Du (Icke) an dem Punkt angelangt, wo Du nur noch zugucken kannst wie das Elend auf Dich zukommt und am Ende das Schiksal seinen Lauf nimmt.
    So jedenfalls fühle und denke ich derzeit, die Hoffnungslosigkeit hat sich endgültig Bahn gebrochen und ich dokumentiere nur noch, kämpfe aber nicht mehr dagegen an.

    Kleiner Tip, trenne Dich von der Idee etwas erreichen zu können, fange an Dein restlichen Leben zu genießen, denn bald ist auch damit Schluss.
    Onkel Heinz ……mit fatalistischen Grüßen

  69. Oje Herr Hoffmann,

    bleiben Sie beim Thema Klima. Anonymität muss sein. Ich möchte hier nicht den Heiligen Nepomuk mimen, aber Datenschutz kann oft nur durch Anonymität erreicht werden. Kennnen Sie das Beichtgeheimnis?
    Wissen Sie das Demokratische Wahlen geheim sind?
    Wenn auch hier wieder alle auf mich einreden, das dies mit dem Thema nichts zu tun hätte. Kurze Pause—--

    Steinzeit

  70. Heinz Eng schrieb: Kleiner Tip, trenne Dich von der Idee etwas erreichen zu können, fange an Dein restlichen Leben zu genießen, ….

    Warum viele Leute immer der Ansicht sind, ich würde bei „diesem Kampf“ mein Leben nicht geniessen können. Viele Leute schauen nur teilnahmslos zu und wissen doch eigentlich gar nix und begreifen eigentlich noch viel weniger, wenn ich solche fatalistischen Auffassungen lese. Wer hat nun wem den Todesstoß verpasst ??

  71. @Müller #65

    Nun jab ick schon Dein Recht auf Anonymität verteidigt und Rainer einen Anschiss verpasst, wat willste den nun noch…….einen Kniefall???
    Man, man, man, Du bist der kleinlichste Erbsenzähler der mir je unter gekommen ist, kein Wunder also, das hier die meisten allergisch auf Dich reagieren.

    H.E.

  72. @ Steinzeit
    Debattieren die Bundestagsabgeordneten im Bundestag auch mit Sturmmütze, wie bei einem Banküberfall, damit niemand erkannt wird, wer gerade seine Meinung absondert ??
    Laufend werden Vergleiche wie mit Äpfen und Birnen gebildet, die aber für so eine Diskussion hier nicht zutreffen.

  73. Herr Hoffmann,
    etwas mehr Zurückhaltung würde Ihnen sicher gut tun und, nebenbei, auch Ihr Leben deutlich verbessern.

    Ich hätte nicht gedacht, dass ich einmal Marvin Müller beistehen würde, heute ist es so weit. Sie sind deutlich über das vertretbare hinaus geschossen und sollten sich entschuldigen.

  74. @Tritium
    Sie müssen schon KONKRET sagen, wofür ich mich entschuldigen soll !!

  75. @Rainer

    Viele Leute schauen nur teilnahmslos zu und wissen doch eigentlich gar nix und begreifen eigentlich noch viel weniger, wenn ich solche fatalistischen Auffassungen lese.

    Ähmmm, frag mal einige Anwesende hier wer bisher wie ein Berserker gegen den Irrsinn angekämpft hat……….olle Heinz, der damals schon unter Energie-Ossi alles versucht hat den unvermeintlichen Intelligenz-GAU aufzuhalten…….und, hat es was genützt?

    Sorry mein Freund, wir sind vllt ein paar Rufer in der Wüste, eventuell lesen hier auch mal ein paar Zeitungs-Schreiberlinge oder Politiker mit…….aber wenn ich die Realität betrachte, haben wir nix……in Worten NULL erreicht.

    Wir müssen jetzt leider darauf warten das die Hütte abbrennt……erst danach ist wieder ein Neuanfang möglich.

    Onkel Heinz…..fatal bis es weh tut.

  76. Hallo Herr Hoffmann,

    vergleichen Sie ein Forum mit dem Bundestag?
    Vergleichen Sie ein Forumsnutzer mit einem Volksvertreter?
    Jede Privatperson hat das Recht auf Anonymität.

    Steinzeit

  77. @Steinzeit
    Meine Kritik richtet sich an eine Diskussionskultur, die sich hinter einer Anonymität versteckt.
    Wer wirklich ehrlich und fundiert begründet etwas zu sagen und zu kritisieren hat, braucht sich in keinem Forum im Internet hinter einer Anonymität verstecken.

    Wer sein Recht auf Anonymität im Internet/im Forum meint, nutzen zu wollen, darf auch nicht erwarten, daß man ihm antwortet. Darüber sollte sich Jeder im Klaren sein, der Wert auf seine Anonymität legt. Schon aus diesem Grund werde ich mich auch bei Marvin Müller (dieser Pseudo-Identität)- aus welchem Grund auch immer -- nicht und niemals entschuldigen brauchen.

  78. OT

    fange an Dein restlichen Leben zu genießen, denn bald ist auch damit Schluss. Onkel Heinz

    Machen wir nicht den gleichen Fehler wie die Jungs von der andern Feldpostnummer, nämliche eine deutliche Entwicklung einfach fortzuschreiben? Überall in der Natur oder Gesellschaft kommt es in solchen Fällen zu Dämpfungen, überproportionalen Widerständen und überraschenden Veränderungen. Die älteren Ostdeutschen können ein Lied davon singen.
    Lassen wir uns überraschen, es wird wieder interessant! 🙂 mfG

  79. @78 nLeser
    Nunja, die Hoffnung stirbt zuletzt.
    Ansonsten sehe ich derzeit nur einen rasenden Haufen Lemminge, die Dank „Indoktrination“ den ganzen Schrott glauben, der ihnen von interessierter Seite aufgequatscht wurde, da raus zu kommen wird echt schwer.
    Im Gegensatz zu Sarranzin und seinen Thesen blicken beim Thema Energieversorgung nur die wenigsten Menschen durch, weil einfach die tiefen fachlichen Einblicke fehlen……die müssen erstmal alles glauben was ihnen die Regierung und hunderte von superschlauen Öko-Instituten so erzählen.

    Solange noch der Strom aus der Steckdose kommt, bleibt die Volksseele im seeligen Traumland der Transformation……erst das Ausbleiben des Lebenssaftes könnte das Licht der Erkenntnis zum Aufleuchten bringen, bis es aber soweit ist, könnte ein irreversibler Schaden angerichtet worden sein, der sich nur noch mit viel mehr EUROs beseitigen lässt.
    Wollen wir nur hoffen, das die „überraschenden Veränderungen“ keine Hanfseile sein werden.

    MfG
    H.E.

  80. #78. nLeser

    Überall in der Natur oder Gesellschaft kommt es in solchen Fällen zu Dämpfungen, überproportionalen Widerständen und überraschenden Veränderungen. Die älteren Ostdeutschen können ein Lied davon singen.

    volle Zustimmung, lieber nLeser. Es ist leider halt so, dass solch eine verfahrene Kiste Zeit braucht, um wieder ins rechte Fahrwasser zu gelangen. Aber, und ich kann mich da immer nur wiederholen, letztendlich hängt alles am Geld, an der Ökonomie. Der ganze Energiewendequark ist einfach unter ökonomischen Gesichtspunkten nicht zu bewerkstelligen und wird daher scheitern. Dagegen kann man noch so viel Ideologie ins Feld führen, es wird nicht helfen. Und genau das scheint mir immer mehr Leuten zu dämmern.

    karl.s

  81. Hallo Herr Hoffmann,

    Sie müssen sich nicht entschuldigen! Eine Antwort erwartet niemand, man hofft darauf.
    Der User XYZ hat sein Recht wahrgenommen und muss nicht um der der Diskussionskultur willen, dieses auflösen.
    Was er schreibt und wie er es schreibt wird in einer offenen und sachlichen Diskussion bewertet.

    MfG
    Steinzeit

  82. #79. Heinz Eng

    Ansonsten sehe ich derzeit nur einen rasenden Haufen Lemminge, die Dank “Indoktrination” den ganzen Schrott glauben, der ihnen von interessierter Seite aufgequatscht wurde, da raus zu kommen wird echt schwer.
    Im Gegensatz zu Sarranzin und seinen Thesen blicken beim Thema Energieversorgung nur die wenigsten Menschen durch, weil einfach die tiefen fachlichen Einblicke fehlen……die müssen erstmal alles glauben was ihnen die Regierung und hunderte von superschlauen Öko-Instituten so erzählen.

    Hallo Heinz,

    klar ist das schwer, da wieder raus zu kommen. Heinz, ich konnte mir früher auch nicht vorstellen, dass sich die DDR mal in Wohlgefallen auflösen wird, auch wenn man im „kleinen“ Kreis oft darüber philosophiert hat, was wäre wenn. Letztendlich ist die DDR ökonomisch gescheitert, erst an zweiter Stelle politisch. Und genau das gibt mir die Hoffnung, dass dieser Spuk sich in absehbarer Zeit, gebs Gott dass ich das noch erleben darf, aufhört. Nichts ist so festgefügt, wie es zu sein scheint. Auch politisch scheint sich einiges zu verändern. Ich nehme da nals erstes nur einmal die Piratenpartei. Ich kann zwar mit deren Programm, soweit man das so nennen kann, nix anfangen, aber es zeigt doch aber ganz deutlich, wie schnell sich Machtverhältnisse verschieben können. Im oT Bereich habe ich kürzlich einen Hinweis auf das aktuelle Positionspapier des „liberalen Aufbruchs“ (eine Strömung innerhalb der FDP um Frank Schäffler) eingestellt. Auch das macht mir Mut. In diesem Positionspapier finde ich mich zum Großteil wieder!! Und da dieses Papier innerhalb der bestehenden FDP nicht umzusetzen ist, spekuliere ich mal auf eine Abspaltung derjenigen, die dieses Papier als liberale Marschrichtung sehen.

    gruß
    karl.s

  83. @Karlchen.S.
    Hmm, ick seh dat etwas anders. Wir Ossis wussten das die DDR wirtschaftlich am Ende war und als die Russen ihre Perestroika durchgezogen hatten, nahmen se damit den alten DDR-Führungsgreisen die Möglichkeit den großen Bruder zur Niederschlagung des Aufstandes anzufordern.

    Heute sieht die Lage ganz anders aus……..die Gier und der Neid treibt den deutschen Jetztmenschen.
    Millionen Solaranlagen dessen Besitzer ihre Investition nicht gefährdet sehen wollen, tausende Firmen die sich eine Chance ausrechnen die dicke Kohle mit Strom machen zu können, Politiker die sich mit „irgendwas mit Klimaschutz“ profilieren wollen, Kommunen die inzwischen auch berechtigterweise etwas vom Kuchen abhaben wollen……praktisch die ganze Gesellschaft ist vom Wahn ergriffen sich mittels Energiewende die Finanzen sanieren zu können.
    Guck Dir einfach die blöde Idee der „Schwarmkraftwerke“ an, erst Lichtblick, dann Vattenfall und jetzt will die Telekom da auch noch mitmischen, weil ihr eigentliche Geschäftsfeld nur noch Miese einbringt.

    Tja, besonders groß in Mode ist ja auch das Konzernbashing gegenüber den großen Vier……..obwohl die sich längst durch Verkauf ihrer ÜB-Netze selber aus der Verantwortung geschlichen haben und ganz toll Greenwashing betreiben, das es einem die Tränen aus den Augen quetscht.
    Die eigentlichen Leidtragenden, der Wirt der diesen ganzen Müll ausbaden muss…….die Netzbetreiber, können diesen Treiben nur noch hilflos hinterherlatschen, nicht ohne auch noch anständig vom Staat gegängelt zu werden.

    Die Energiewende ist das Subventionieren von „Löcherbuddeln“…………..dumm nur, das die Buddler nicht begreifen das sie am Ende da selber reinhüpfen müssen, bzw diesen ganzen Quatsch doppelt und dreifach bezahlen müssen.

    Während wir Deutschen wieder mal einer Wahnidee folgen……..haben einige europäische Nachbarn die Idee der deutschen Subventionspolitik aufgegriffen………um den Bau von Atomkraftwerken zu finanzieren.

    Tja, an dieser „Vorbildwirkung“ hatten unsere energetischen Gutmenschen wohl wahrlich nicht im Traum gedacht, na wenigsten mal ein Grund heute mal in den Keller zu gehen.
    MfG
    Heinz Eng

  84. Heute sieht die Lage ganz anders aus……..die Gier und der Neid treibt den deutschen Jetztmenschen.
    Millionen Solaranlagen dessen Besitzer ihre Investition nicht gefährdet sehen wollen, tausende Firmen die sich eine Chance ausrechnen die dicke Kohle mit Strom machen zu können, Politiker die sich mit “irgendwas mit Klimaschutz” profilieren wollen, Kommunen die inzwischen auch berechtigterweise etwas vom Kuchen abhaben wollen……praktisch die ganze Gesellschaft ist vom Wahn ergriffen sich mittels Energiewende die Finanzen sanieren zu können.

    Heinz, alles richtig. Ich will das auch gar nicht schönreden, das liegt mir völlig fern. Aber Du schreibst ja selbst, es geht ums liebe liebe Geld. Heinz, ich weiß aus täglicher Erfahrung, wie lange das „Sterben“ von Unternehmen dauern kann. Aber irgendwann kommt der Punkt, wo der Gang zum Amtsgericht notwendig wird. Was ich damit sagen will ist, übertragen auf die sogenannte „Energiewende“, dass das ein schleichender Prozess ist, erst langsam (strategische Krise) dann Fahrt aufnehmend (Ertragskrise) und dann volle Fahrt (Liquiditätskrise) in den Abgrund. Natürlich wirds schmerzhaft für alle Beteiligten. Aber woher soll das Geld für die „Rettung“ kommen? Sicher kann man noch die Umlage und die Steuern erhöhen, aber das alles geht nur bis zu einem gewissen Grade. Was passieren kann, erleben wir doch gerade in der Solarbranche. Da wollte auch keiner mehr Geld reinstecken. Letztendlich muß sich alles irgendwie rechnen. Und da sich Miefquirle und Krähenspiegel nicht rechnen, ist mir auch nicht bange, dass dieser Quark irgendwann aufhört. Bis dahin wird aber noch Geld vernichtet werden, unser Geld, das ist leider so. Und parallel dazu müssen wir ja auch noch Europa „retten“ 🙂

    Heute auf optimistischer Welle
    karl.s

  85. @Rainer Hoffmann #77
    Ihre Einstellung zur Anonymität im Internet scheint sehr speziell, um es mal zurückhaltend auszudrücken.

    Anonymität eröffnet z.T. erst eine Diskussionskultur, solange diese Anonymität nicht missbraucht wird. Für Anonymität im Netz gibt es vielerlei berechtigte(!) Gründe. Anonymität eröffnet z.b. die Möglichkeit frei zu diskutieren und argumentieren, ohne ständig das persönliche Umfeld, seinen Arbeitgeber oder sonstige Abhängigkeiten im wirklichen Leben abwägen zu müssen. Oder stellen Sie sich ein Funktionen ausübendes Mitglied irgendeiner Partei vor, das seine Missbilligung gewisser Partei-Positionen oder Entscheidungen artikulieren will. Und im Zuge einer Diskussion bessere Orientierung finden will. Wie soll denn das möglich sein, wenn nicht aus der Anonymität heraus?

    Natürlich ist Anonymität ein zweischneidiges Schwert, sie wird auch missbraucht, das ist so wie mit vielen Sachen, alles kann missbraucht werden.

    Die Mailadresse von Marvin Müller haben Sie nahezu offengelegt, dieses xy ändert da nicht viel. Ich missbillige das !!! Die Nichtaufdeckung hängt für mich in keinster Weise von den Äusserungen des Betreffenden ab. Ich werde das öffentlich in einem Forum niemals tun. Ich würde sogar soweit gehen, jeden von meinem Blog auszuschliessen, der die eMail-Adresse (wenn auch nur teilweise) Dritter bekanntmacht.

    Es scheint so, als ob man vor Ihnen besser jede eMail-Adresse verbirgt, die einem wichtig ist, denn Sie haben da offensichtlich wenig Skrupel diese ggf. zu bekanntzumachen.

  86. Die Mailadresse von Marvin Müller haben Sie nahezu offengelegt, dieses xy ändert da nicht viel. Ich missbillige das !!! Die Nichtaufdeckung hängt für mich in keinster Weise von den Äusserungen des Betreffenden ab. Ich werde das öffentlich in einem Forum niemals tun. Ich würde sogar soweit gehen, jeden von meinem Blog auszuschliessen, der die eMail-Adresse (wenn auch nur teilweise) Dritter bekanntmacht.
    Es scheint so, als ob man vor Ihnen besser jede eMail-Adresse verbirgt, die einem wichtig ist, denn Sie haben da offensichtlich wenig Skrupel diese ggf. zu bekanntzumachen.

    Sehe ich ganz genau so.

  87. @ Hoffmann, # 74:

    wenn Sie das immer noch nicht kapiert haben, wofür Sie sich entschuldigen sollten, ist wohl jedes weitere Wort zwecklos.

    Ich habe mir mal Ihre Homepage angesehen. Sie haben ganz schön Schwierigkeiten.
    Nach Ihrem Auftritt hier wundert mich das nicht im geringsten, denn es schallt aus dem Wald, wie man hinein ruft.

  88. Heinz Eng schrieb am 13. April 2012 09:12

    @Müller #65

    Nun jab ick schon Dein Recht auf Anonymität verteidigt und Rainer einen Anschiss verpasst, wat willste den nun noch…….einen Kniefall???

    Ich wollte Ihre Ausführungen um einige Dinge ergänzen, die ich noch für wichtig hielt. Auf keinen Fall wollte ich Sie kritisieren. Da das aber anscheinend so angekommen ist, bitte ich sie um Entschuldigung.

  89. Können wir uns mal alle wieder abregen?

    1. Richtig ist: Hier werden keine Mail-Adressen veröffentlicht. In diesem Fall allerdings sehe ich das nicht als allzu tragisch an, da aus der Adresse heraus keine Rückschlüsse auf die Person Marvin Müller gezogen werden können. Es sollte aber nicht wieder vorkommen, Herr Hoffmann.

    2. Wer hier anonym posten möchte, dessen Anonymität bleibt gewährleistet. Wer hier die Identität anonymer Personen offenlegen möchte, fliegt raus. Herr Hoffmann möchte nicht mit anonymen Personen diskutieren. Das ist seine Entscheidung und diese ist zu respektieren. Hier in diesem Blog allerdings dürfen Artikel wie auch Kommentare anonym, also unter Pseudonym, veröffentlicht werden. Wer hier schreiben möchte, muß sich damit abfinden. Es bleibt Ihnen überlassen, Herr Hoffmann, auf Kommentare oder Artikel von Pseudos zu reagieren -- oder eben nicht.

    3. Herr Hoffmann argumentiert sehr scharf und sehr deutlich. Er hat eine klare Haltung zu verschiedenen Fragen der Klimadebatte. Deswegen sind seine Texte hier willkommen. Man muß nicht mit allem einverstanden sein, aber wir wollen hier auch weiterhin ein breites Spektrum skeptischer Ansichten abbilden. Für die Qualität seiner Argumentation ist jeder Autor selbst verantwortlich. Eine offene und kontroverse Debatte in der Sache ist erwünscht.

    4. Ich finde den obigen Artikel von Herrn Hoffmann gelungen. Sich an einem Punkt festzubeißen, ist nicht sehr hilfreich für eine konstruktive Auseinandersetzung. Ich hatte oben schon geschrieben, daß ich den Sinn der Abbildung in dem Ravensburger-Buch auch nicht erfassen kann. Viel wichtiger ist mir als Leser aber der Abschnitt über die Eisbären. Mit solchen Ausführungen kann man Kinder wohl eher erreichen, als mit Diagrammen über Mengenanteile bestimmter Gase. Und hier finde ich die Recherche von Herrn Hoffmann hilfreich und gut.

  90. Antwort vom RAVENSBURGER VERLAG, die ich heute per Mail erhalten habe:

    Sehr geehrter Herr Hoffmann,

    vielen Dank für Ihre Zuschrift und den Link zum Thema Klimawandel in Kinderbüchern. Wir haben unser Buch vor ca. zwei Jahren aus dem Programm genommen und planen momentan keine Wiederaufnahme desselben. Sollte sich die Situation ändern, werden wir Ihren Hinweis natürlich berücksichtigen.

    Mit freundlichen Grüßen

    Die Antwort reicht mir aber noch nicht…ich habe dort nachgehakt…Info folgt…

  91. @Peter Heller #89

    Ich lege sehr großen Wert auf die Tatsache, dass ich die bei SCIENCE-SKEPTICAL registrierte Email-Adresse von „Marvin Müller“ definitiv nicht veröffentlicht habe.

    Ich mache insofern nur das Zugeständnis, dass ich den Emailstring noch hätte weiter verfremden können/sollen. Insofern hätte der Hinweis auf den String mit „…spamgourmet.xy“ auch gereicht…
    Mir ging es lediglich darum, offenzulegen, daß dieser „Marvin Müller“ eine „gefakte“ Emailadresse verwendet. Wie die genau heisst, spielt dabei eigentlich keine Rolle.
    Mir war und ist diese Möglichkeit solche Emailadresse nicht bekannt gewesen und will ich auch gar nicht wissen, weil ich sowas nicht nötig habe.

  92. @Peter Heller
    Vielen Dank für Ihre ausgewogene Klarstellung. Auch diesem schliesse ich mich an:

    Herr Hoffmann argumentiert sehr scharf und sehr deutlich. Er hat eine klare Haltung zu verschiedenen Fragen der Klimadebatte. Deswegen sind seine Texte hier willkommen.

    yep!

    Ich finde den obigen Artikel von Herrn Hoffmann gelungen.

    yep!

    Hoffentlich gehts jetzt in der Sachdebatte weiter.

  93. Hoffentlich gehts jetzt in der Sachdebatte weiter.

    yep !!

  94. Sehr geehrter Herr Eng,

    nur um Ihrem Pessimismus etwas entgegenzuwirken, möchte ich mal aus dem Nähkästchen plaudern. Als ich 2007 zum „Klimaskeptiker“ mutierte (nachhaltigen Dank an Prof. Schellnhuber) stellte ich schnell fest, dass ich mit dieser Meinung als Sonderling angesehen wurde. Viele meiner Bekannten waren sehr erstaunt, wenn ich mich outete. Lediglich bei einigen wenigen Naturwissenschaftlern stellte ich fest, dass es durchaus ähnliche Gedankengänge gab wie bei mir. Diskutiere ich heute – „nur“ 5 Jahre später über das Thema Klima, stelle ich fest, dass nun die AGW-Gläubigen den Status des Sonderlings haben. Die Mehrheit ist aufgeschlossen auch oder gerade gegenüber Argumenten, die nicht der AGW-These entsprechen, wobei es egal ist, ob es sich um Naturwissenschaftler handelt oder um eher schöngeistige Vertreter. Dieser Sinneswandel hat m.E. zwei Ursachen. Erst werden als Auslöser die Aussagen der üblichen AGW-Tröten (weiter, schneller, höher) in den Medien als unsinnig erkannt oder bei Diskussionen Bekanntschaft mit skeptischen Ansichten gemacht, dann wird meist in der Folge in Blogs wie diesem hier nach Alternativen gesucht.
    Auch beim Thema „Energiewende“ sehe ich diesbezüglich zarte Ansätze. Das Märchen von den vielen tausend neuen Arbeitsplätzen in der Solarbranche hat sich für jeden Bürger erledigt. Die Verschandelung der Landschaft mit Windanlagen führt zu offenem Widerstand. Das ist der Anfang vom Ende der Energiewende (ich kann dichten – echt grass). Und durch Folgen wie die ständig steigenden Stromkosten im Verbund mit dem einen oder anderen kleinen Stromausfall, Mieterhöhungen durch sinnfreie Einsparungsmaßnahmen usw. wird m.E. die Energiewende in den nächsten 5 Jahren in der Bevölkerung den nötigen Rückhalt verlieren. Das Ganze erinnert mich an ein Schneeballsystem, bei dem der Höhepunkt gerade überschritten ist. Am Ende gibt es wenige Gewinner und viele Verlierer. Und wie bei der AGW-These sehe ich den Sinn für Blogs wie diesen hier auch als Informationsquelle für Menschen, die irgendwann mal stutzen, wobei Grundzusammenhänge beim Thema „Strom“ wohl einfacher zu vermitteln sind als beim viel komplexeren Thema „Klima“.
    Gerade die Jugend ist grundsätzlich skeptisch eingestellt und ich stelle immer wieder fest, dass kritische Blogs wie EIKE oder science-skeptical einen wesentlich höheren Bekanntheitsgrad bei jugendlichen Menschen (meine „Zielgruppe“ ist so 20-25 Jahre alt) haben als die Glaubenseinrichtungen wie primaklima oder klimalounge.

    MfG

  95. Lieber Herr Langer

    Ich hatte nun am Wochenende, zwischen den kleineren Havarien die mich meines Schönheitsschlafes beraubten, viel Zeit zum Nachdenken.
    Im Prinzip steht die deutsche Energiestruktur auf 1 Minute vor 12.
    Der ganze Ärger begann eigentlich schon mit der Liberalisierung der Energiemärkte, initiiert durch die EU, ähnlich britischen Murks der deren Netze nun auch schon marodieren lässt.
    Nach anfänglicher Euphorie und sinkenden Strompreisen begann ein Konzentrationsprozess, der dann in vier Großkonzernen endete. Bisher waren die Strukturen der deutschen Energieversorgung noch sehr kommunal geprägt, was uns ja eine große Anzahl an Stadtwerke und Regionalbetreiber beweisen, selbst die Anteilseigner von Eon und RWE sind ein Teil Städte und Kommunen.
    Nun aber beginnt ein Prozess (auch neudeutsch Unbundling) der diese Strukturen aufbrechen soll. Man zerlege ein Stadtwerk in 1.) Netzbetreiber….2.) Stromhändler…3.) Erzeuger….4.) Zählerwesen…….mit den entsprechend höheren logistischen Aufwand an Personal und IT-Technik.
    Zusätzlich sitzt Papa Staat in Form der Bundesnetzagentur den Netzbetreiber regulatorisch im Nacken, legt eine Gewinnobergrenze fest und zwingt ihn dann noch per „Anreizregulierung“ jedes Jahr 1,25% der beeinflussbaren Kosten einzusparen. Dieser geknebelte Knecht soll nun aber auch noch die Energiewende stemmen, soll jeden Mittagsstromerzeuger oder Vogelschredder an sein Netz anschließen und deren Einspeisevergütungen berechnen.
    Inzwischen sagt man bei uns, es gibt mehr solare Einspeisetarife als Anlagen……..was dann die lieben Mitarbeiter fast in den Wahnsinn treibt.
    Das Staccato der Regelungen der Bundesnetzagentur kommt in derart kurzen Abständen, das nicht einmal die Softwareindustrie mehr hinterherkommt die Abrechnungssoftware termingerecht fertig zu stellen, von den Kosten die mal schnell jährlich die 100.000 Euro betragen können, nicht zu sprechen.
    Ausserdem sind die Bestimmungen dieser Behörde derart schwammig formuliert, das am Ende erst ein Gerichtsentscheid den tatsächlichen Stand der Dinge offenbart.

    Im Prinzip soll unsere Energieinfrastruktur sturmreif geschossen werden……ich habe die arge Vermutung das es wie beim Trinkwasser ablaufen soll, das ein paar globale Player sich am Ende diese Strukturen unter den Nagel reissen werden.
    Bisher bestand unser viel gepriesene „Energiewende“ ja nur aus den hirnlosen Ausbau der NIE und deren krampfartiger Zwangsanschluss, dieser Vorgang verschlang ja nun schon weit über 100 Mrd. Euro……die meist als Bankkredite zu Finanzierung ausgegeben wurden.
    Der eigentliche Genickbruch war Muttis Schnellausstieg, ethisch unterstützt von Pfaffen und Sozialpädagogen, aber ohne technischen Plan.
    Jetzt, ein Jahr danach, versucht man krampfhaft einen „Masterplan“ zu entwickeln……….der ja eigentlich schon seit wenigstens 10 Jahren existieren sollte, um den Quark umzurühren, den wir uns gerade eingebrockt haben.
    Fazit meinerseits………eigentlich, wenn ich es im Lichte der Erkenntnis wirklich real beurteilen sollte………..sind wir energetisch bereits bei „1 nach 12“.

    Ihre durchaus ernst gemeinten Hinweise auf ein langsames Umdenken der Bevölkerung ist ein netter moralischer Versuch mich etwas aufzubauen…….doch kommt dieses Umdenken leider zu spät.
    Jetzt, gerade heute……….müssen die Weichen gestellt werden um die deutsche Stromversorgung weiterhin auf sichere Beine zu stellen…………..aber ausser ein bisserl Gebrabbel und Absichtserklärungen der Politik sehe ick weit und breit nichts, was meinen Pessimismus auch nur etwas abmildern könnte.

    Jahrzehntelange Indoktrination und Versagen der Bildungspolitik zeigen erst jetzt, welch großer Schaden schon entstanden ist.
    Am Ende bleib ich bei meiner Meinung……….wir sind am Arsch.
    MfG
    Heinz Eng

  96. #95

    olle heinz 😀

    treffend und auf den punkt gebracht 🙂

    ich sag mir immer ‚alles wird gut‘ 😉

  97. @Micha

    „Alles wird gut“……na Dein Vertrauen möcht ick haben……so aber muss ich sehenden Auges dem energetischen Chaos ins fachliche Angesicht gucken……würg.

    Wenn ick echt aus dem Nähkästchen berichten würde…….könnte hier keiner mehr in Ruhe schlafen, geht aber nicht, sonst würd mich mein Arbeitgeber in den Hintern latschen.
    Tja, als freier, selbstdenkender Bürger muss man neuerdings wieder aufpassen was man sagt………und dat, mein lieber Freund, kotzt mich einfach als Ex-Ossi an, wo bin ick nur hier hingekommen in der so-genannten Demokratie?
    Würg und wech
    Onkel Heinz…………kaufe ein O…für Optimismus

  98. Sehr geehrter Herr Eng,

    dass ich Sie mit meinen Bemerkungen nicht in Jubel versetzen konnte, war mir schon klar. Dazu ist die Lage in Deutschland auch viel zu ernst. Das betrifft ja nicht nur das Energieproblem. Ganz allgemein habe ich mir schon mehrmals Ihre Frage gestellt: Sind wir 1 Minute vor Beginn der Ökodiktatur oder schon 1 Minute danach? Ich weiß es nicht!
    Bzgl. der Energiefrage treffen Sie mit Ihrer Aussage „Jetzt, gerade heute……….müssen die Weichen gestellt werden um die deutsche Stromversorgung weiterhin auf sichere Beine zu stellen“ den Kern der Sache. Ich würde aber nicht von „weiterhin“ sondern von „wieder“ sprechen.
    Wir brauchen sofort eine Energiewendewende:
    -- Verbot des Baus weiterer Windkraft- und Solaranlagen. Wir sind am Limit und müssen noch Jahrzehnte lang die heutigen Anlagen abbezahlen!
    -- Massive, dauerhafte Förderung des Baus moderner grundlastfähiger Kraftwerke.
    -- Massive Investitionen in Forschung, Entwicklung und Weiterentwicklung von „Energietechnologien“. Dazu gehören auch Solarzellen, aber eben nur „auch“, denn dies ist reine Grundlagenforschung an einer Technik, die vielleicht in 30, 50 oder auch erst 200 Jahren konkurrenzfähig ist. Wichtiger sind die Bereiche der fossilen Kraftwerke und Kernkraftwerke, denn dort geht es darum, eine bestehende, funktionierende, sichere Energieversorgung zu vervollkommnen.
    Eine solche Energiepolitik ist derzeit nicht in Sicht und daher sind wir, wie Sie richtig bemerkten „am Arsch“.
    Was ich mit meinem vorherigen Kommentar aber deutlich machen wollte: „wir sind „nur“ derzeit am Arsch“! Das wird m.E. in einigen Jahren ganz anders aussehen, wobei ich aber auch nicht weiß ob das nach einem ordentlichen Energiegau schon nächsten Winter oder erst 2020 ist. Sehr lange wird es aber nicht dauern, weil sich die technischen Probleme mit der derzeitigen Energiepolitik massiv verschärfen werden. Insofern haben die Ökologisten nach dem Waldsterben und dem Klimawandel mit der Energiewende aufs falsche Pferd gesetzt. Waldsterben und Klimawandel eignen sich als dauerhafte PR-Gags, denn den 100% gesunden Wald kann es nicht geben und Prophezeiungen, dass der bisherige Temperaturanstieg zu mehr als 20 Meter Meeresspiegelanstieg führen und im Endeffekt ganz Norddeutschland verschlingen wird (Schellnhuber et. lol.) lassen sich von der Masse der Bevölkerung aus eigener Beobachtung wegen der langen Zeitdauer (bei Schellnhuber lockere 1000-2000 Jahre) nicht widerlegen. Die Probleme der Energiewende dagegen sind spätestens in einigen Jahren für jeden Bürger offensichtlich (in Anfängen ja heute schon). Insofern ist für mich gerade Ihre richtige pessimistische Einschätzung der derzeitigen Situation ein Grund, Herrn Michael M. zuzustimmen: „Alles wird gut“ – auch wenn vielleicht erst der Energiegau eintreten muss (wozu habe ich mich denn sonst Weihnachten mit einem Notstromaggregat beschenkt – doch nicht nur, um Benzin als Wertanlage zu horten…).
    Vielleicht ist die deutsche Geschichte ja wie ein Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel. Ab und zu muss man mal rausgeworfen werden, um bei Null wieder neu anzufangen.

    MfG

  99. Lieber Herr Lange

    Was mich insbesondere in Deutschland am meisten ankotzt……..egal wie der Schwachsinn auch heißt, wir ziehen es immer bis zum bitteren Ende durch, weit und breit kein Mensch an höchster Stelle der sich traut, endlich mal die Notbremse zu ziehen.
    Liegt das nur am deutschen „Gen“ oder ist unser Volk nicht in der Lage mal ein Fehler einzustehen und daraus die nötigen Schlussfolgerungen zu ziehen?
    Auf „Achse“ gibt es ein Artikel der dem deutschen Wahn um die NIE eine weitere Erschütterung hinzufügt.

    Wie stets es nun mit den deutschen Windrädern? Deren Auslastung liegt bei nur 16% und ist damit ein Fünftel kleiner als der europäische Schnitt. Noch größer wird der Unterschied, wenn man deutsche Windräder mit englischen und spanischen Anlagen vergleicht. Aus den Daten der Edition 2011 ergibt sich für beide Länder eine durchschnittliche Auslastung von 23% bis 24% der dortigen Anlagen! Das sind 50 Prozent mehr als der deutsche Windmüller erntet.
    Auch die PV-Anlagen in Deutschland stehen im Vergleich mit anderen europäischen Ländern nicht gut da. Das wundert nicht, denn das Land zwischen Ostsee und Alpen gilt nicht als sonnenverwöhntes Gebiet. So liegt der Auslastungsfaktor für Solaranlagen auf deutschen Dächern bei 8%; Anlagen in Spanien sind übers Jahr immerhin zu 20% ausgelastet.

    Liegt das an der allgemeinen Verblödung einer ganzen Nation?
    Oder dürfen gerade in Deutschland die Lobbyisten am schlimmsten hausen, weil wir ja immer noch nicht die Anti-Korruptionsrichtlinen der EU ratifiziert haben?
    Oder noch schlimmer………haben wir nur Idioten gewählt, die sich am Ende einen Dreck um unsere Nation scheren?

    Der kleine Versuch von Herrn Vahrenhold wenigstens etwas Realität in dieses Land zurück zu bringen ist ja gnadenlos an der Dummheit der anderen gescheitert, so aber werden wir den Banken auch die nächsten Jahre gnadenlos die Zinserträge Dank der ineffizienten NIE sichern, bis die Blase mit einem lauten Knall platzt, Blacky ick hör Dir trapsen.

    Wenn ich ehrlich bin……ick versteh dat alles nicht mehr, bin ick nun der Blöde in der Anstalt oder sind es die anderen?
    MfG
    Onkel Heinz……..schämt sich mal wieder Deutscher zu sein

  100. Sehr geehrter Herr Eng,

    die Energiewende ist mathematisch eindeutig ein Schneeballsystem. Das sieht man auch in Ihrem Beispiel. Die schlechte Auslastung liegt doch nicht an der miesen Qualität deutscher Windkraft- und Solaranlagen. Das liegt doch daran, dass Deutschland so viele Anlagen hat, dass man bei optimalen Verhältnissen Anlagen abschalten muss und dass man Anlagen auch an nicht optimalen Standorten aufstellt. Diese Probleme werden doch mit jeder neuen Windkraftanlage / Solaranlage größer. Muss man heute z.B. von 20000 Windkraftanlagen 1000 abschalten (5%), werden es unter gleichen Bedingungen (optimaler Wind) bei 30000 Anlagen 11000 sein, die man abschalten muss – 37%. Dies führt zu einer Spirale aus immer mehr abgeschalteten WKA und Solaranlagen auf der einen Seite und immer stärker steigenden Strompreisen auf der anderen Seite, da ja immer öfter für nicht produzierten Strom bezahlt wird. Genau dies ist eines (von mehreren) Merkmalen dafür, dass es sich um ein Schneeballsystem handelt. Auch die diesbezüglichen Daten zeigen eindeutig den Schneeballcharakter. Ist die absolute Zahl der Abschaltungen der Windkraftanlagen noch relativ gering (2010: 0,5% des möglichen Ertrages) sind die jährlichen Steigerungsraten der Abschaltungen gigantisch (2010 zu 2009 plus 70%) – der Schneeball rollt schon.
    Wie jedes andere Schneeballsystem endet auch dieses Schneeballsystem nicht langsam und allmählich, sondern mit einem Knall. Verlierer sind dann nicht nur die Verbraucher, die jahrelang einen überhöhten Strompreis bezahlt haben, sondern auch die Anleger, die zum Zeitpunkt des Knalls noch „im Geschäft“ sind. Die Blase platzt aber auch ohne „Blacky“, weil es ein Schneeballsystem ist! Der „Blacky“ wäre die Notbremsung.

    Ihr Problem, dass Sie derzeit nicht wissen, ob Sie „der Blöde in der Anstalt“ sind oder die anderen, ist leicht zu klären, wenn man mal aus der Anstalt Deutschland rausschaut. Schauen Sie sich das ungläubige Staunen über die deutsche Energiewende im Ausland an – so guckt man auf „Blöde in der Anstalt“! Das Problem liegt wohl eher daran, dass die Normalen unter den Blöden in dieser Anstalt nicht zu erkennen sind – nicht etwa weil die Blöden in der Mehrzahl sind, sondern weil sie sich so auffällig verhalten.

    „haben wir nur Idioten gewählt, die sich am Ende einen Dreck um unsere Nation scheren?“
    Mit dieser Frage stehen Sie ja nicht allein, wie der Abstieg der FDP und der Aufstieg der Piraten zeigt.

    MfG

  101. Herr Langer,

    auch die EEG-Umlage zeigt den typischen Schneeball-Charakter, ihre Steigerungsrate ist eindeutig exponentiell!

  102. Kinderbücher -- Das ist doch eine perfekte Marketingstrategie.

    Wenn ich schon im Kindesalter für den Klimawandel sensibilisiert werde und mir beigebracht wird, dass ich ICH dafür verantwortlich bin, weil ich konsumiere und atme, werde ich später als Steuerzahler nicht mehr den Sinn hinterfragen, wenn ich Ablasszahlungen wegen meiner „Klimasünden“ an „Vater Staat“ leisten muss. Ich bin dann halt schon entsprechend programmiert.

    Jetzt stellt sich nur die Frage, warum freie Verlage diese Programmierungsarbeit für den Staat übernehmen?
    Gibt es dafür auch einen Fördertopf?

    @ U. Langer, Schneeballsysteme sind in Deutschland verboten und werden strafrechtlich verfolgt. Wer erstattet jetzt Anzeige? 😉

  103. Erinnern wir uns, welche Rolle die freien Schulbuchverlage bei der Schlechtschreibreform spielten. Da bedarf es keines besonderen staatlichen Druckes.

  104. Übrigens:
    Ich habe Post vom WDR bekommen: Die „interne Revision“ beim WDR prüft gegenwärtig meinen Vorwurf, dass in der QUARKS&Co-Sendung am 08.12.2009 zur „Klimakonferenz in Kopenhagen“ die Grafik über die „globale Erwärmung“ manipuliert worden sei.

    Der Recherche-Hintergrund mit den beiden Videos hier: http://www.youtube.com/user/MrFreeRainer

    Es dürfte interessant werden, wie der WDR meinen Manipulations-Vorwurf entkräften will, wo auch Mojib Latif am 20.03.2012 die gegenwärtige „globale Mitteltemperatur“ von 14,5°C bestätigt hat. Also wo ist seit über 150 Jahren eine „bedrohliche globale Erwärmung“ die den WDR „berechtigt“ hatte, eine 90-minütige vermeintliche Informationssendung am 08.12.2009 zu machen ?

    Interessant ist auch, daß die Grafik in ähnicher Weise in der WDR-Sendung manipuliert worden ist, wie Rahmstorf die Grafik über die „globale Erwärmung“ auch in seinem Kinderbuch „Wolken, Wind & Wetter“ verändert hat. Der WDR wird bestimmt eine Stellungnahme von Rahmstorf einfordern und die dürfte sehr interessant sein.

  105. Bezogen auf #104 und den Artikel oben:

    Herr Hoffmann unterliegt hier einem lustigen Irrtum: Er nimmt an, es gäbe eine optimale, Treibhauseffekt-bedingte Temperatur von 15°C. Diese Zahl dürfte aus den gängigen Erklärungen zum Treibhauseffekt stammen, in denen zwei Zahlen genannt werden: die (maximale) Temperatur für einen der Erde vergleichbaren Schwarzkörper -18°C und die tatsächliche gegenwärtige Temperatur. Bei letzterer wird dann nicht 14.6°C genannt, wie in den von Herrn Hoffmann gezeigten Graphen dargestellt wird, sondern eine gerundete 15°C. Aus diesem Runden auf 15°C konstruiert Herr Hoffmann alle möglichen Varianten von angeblichen Widersprüchen.

  106. @Marvin Müller
    Sie haben das 15-minütige Video wohl nicht gesehen , Herr Marvin Müller (oder wie auch immer Sie heissen) und ich kann Ihnen mitteilen, dass ich mittlerweile ca. 10 Publikationen der „offiziellen Klimawissenschaft“ recherchiert habe, in denen der 15°C-Wert aus dem natürlichen Treibhauseffekt bestätigt wird, nachfolgend zwei dieser Publikationen:

    1. Stefan Rahmstorf auf seiner „hauseigenen“ Webseite beim PIK

    und
    2. Die Behauptungen der DEUTSCHEN PHYSIKALISCHEN GESELLSCHAFT (DPG) und der DEUTSCHEN METEOROLOGISCHEN GESELLSCHAFT (DMG) aus dem Jahr 1987 !!

    Wenn Sie den „15°C-Wert“ nun runden wollen, Herr Müller, dann dürfen Sie aber nicht „vergessen“, dass Sie das „2°C-Ziel“ auch entsprechend runden müssen, sonst geht „Ihre Logik“ den Bach runter…

    Interessant ist auch die Grafik, die 1988 im SPIEGEL publiziert worden ist und sowohl von Prof. Hennicke vom Wuppertal-Institut als auch von der Umweltschutzorganisation „Robin Wood“ in einer Publikation übernommen worden ist und als Grund für eine damalige „globale Erwärmung“ angegeben worden ist. Damals im Jahr 1988 lag die „globale Mitteltemperatur“ bemerkenswerter Weise bei „15,3°C“ und heute bekanntlich u.a lt. Latif am 20.03.2012 „nur noch“ bei 14,6°C.

    Also wo ist seit über 20 Jahren die „globale Erwärmung“ ??
    Nochmal Herr Müller: Ich habe den Wert der „globalen Mitteltemperatur“ nicht erfunden und nicht als Erster verwendet.

  107. #103
    Na ja, da der Hauptkunde der freien Schulbuchverlage die staatlichen und kommunalen Schulen sind, wird es mit der Freiheit nicht so weit her sein.

  108. Ich denke, hier fehlt es an einigen griundsätzlichen Gedanken.

    Erst einmal ist es völlig unmöglich, eine exakte ‚Normaltenmperatur‘ zu berechnen. Die physikalischen Formeln dafür gelten für abstrakte Körper, nicht aber für ein derart komplexes System wie Sonne/Erde. Da sind einfach viel zu viele Variable drin, die überhaupt nichrt quantifiziert werden können: Exakte Albedo, Konvektion in der Atmosphäre, Temperaturgradien zwischen Äquator und Polen, Wolken etc etc…
    Dann muss man sich klar machen, dass die Erde ganz offensichtlich ZWEI Normaltemperaturen hat: Eine eiszeitliche und eine warmzeitliche. Das Klima pendelt bipolar und beide Zustände sind quasistabil, also gleichberechtigt. Schon dieses Phänomen zeigt, dass wir es mit einem chaotischen System zu tun haben, welches sich jeder direkten Berechnung entzieht.
    Es bleibt also die Messung.
    Für die gibt es metrologische (Nicht mit Wetterkunde verwechseln!) Regeln.
    Erst einmal ist es zwingend erforderlich, zu jedem Messwert die Unsicherheit anzugeben, also zum Beispiel +15°C (+/- 0,8°). Schon allein wenn dies versäumt wird, ist eine Messangabe ungenügend und daher unseriös -- Das ist übrigens nur einer der Punkte, an denen Herr Georg Hoffmann echten Nachholbedarf hat. Da beherrscht er nämlich einfach sein Handwerk nicht.
    Obiges gilt natürlich auch für einen berechneten Wert, wenn, wie im Fall unseres Planeten, aufgrund der Komplexität der Rechnungen nur Näherungen möglich sind.

    Um nun zu entscheiden, ob ein Wert ungewöhnlich ist oder nur ein Teil des Grundrauschens, gibt es ebenfalls sehr klare Regeln:
    Die Nachweisgrenze ist erreicht, wenn ein Signal mehr als drei Standardabweichungen über dem Nullwert liegt.
    Die Bestimmungsgrenze muss sogar mindestens 9 mal grösser als die Standardabweichung sein (3 mal dreifache Standardabweichung).
    Diese Definitionen sind wohlgemerkt universal, egal ob man etwas wiegt, die Kurven eines Gaschromatogramms auswertet, per Laser die Entfernung zum Mond bestimmt oder eben die globale Mitteltemperatur bestimmen möchte. Sie sind daher auch Bestandteil der diversen metrologischen Normen, zB DIN 32645 für die chemische Analytik oder DIN 25482 bzw. ISO 11929 für den Stahlenschutz.

    Wie geht man praktisch vor?
    Nun, man misst den Leer- oder Nullwert wiederholt. Im Fall der Erdtemperatur nimmt man Daten aus der Vergangenheit, mindestens 7 Stück sind empfehlenswert. Die unterscheiden sich natürlich, aber wir wollen definieren, dass sie insgesamt die ‚Normaltemperatur‘ darstellen. Diese Werte werden dann gemittelt und die Standardabweichung errechnet.
    Ich nehme mal diese Grafik als Beispiel und lese alle 200 Jahre bis 1800 ab. Die (relativen) Werte sind:
    -0,2
    -0,4
    -0,07
    0,3
    0,2
    0,33
    -0,18
    0,1
    -0,6
    0
    Daraus ergibt sich ein Mittelwert von -0,052 und eine Standardabweichung von 0,301. Das heisst, dass alle Temperaturen im Bereich von -0,052 +/- 0,905, also zwischen -0,957° und +0,853° ’normal‘ sind!
    Sie können jederzeit auftreten, auch ohne zusätzliches CO2. Das ist ein Bereich von 1,8° um den Mittelwert in dem IRGENDWO die ‚wahre‘ globale Mitteltemperatur liegt. Und erst, wenn ein Messwert ausserhalb dieses Bereichs (und damit deutlich ausserhalb des Messrahmens der Grafik!) liegt, kann man überhaupt von einem signifikanten Temperaturanstieg sprechen.
    Es ist überflüssig zu erwähnen, dass die derzeitigen Temperaturen daher völlig normal sind und KEINEN Hinweis auf eine aussergewöhnliche ‚anthropogene‘ Erwärmung geben.

  109. Rainer Hoffmann (oder wie auch immer er heisst) schrieb am 23. April 2012 05:16:

    @Marvin Müller
    Sie haben das 15-minütige Video wohl nicht gesehen , Herr Marvin Müller (oder wie auch immer Sie heissen)

    Doch, habe ich. 3 der 22 Views dürften von mir stammen. Und aus dem Betrachten des Videos habe ich ja auch Ihren lustigen Irrtum entnommen. Der basiert ja auf Ihrem Irrtum, es gäbe eine optimale, Treibhaus-bedingte globale Mitteltemperatur von 15°C. Die Zahl haben Sie aus den populärwissenschaftlichen Erklärungen des Treibhauseffektes, in denen die aktuelle Temperatur mit etwa 15°C angenommen wird, wie auch im ersten von Ihnen zitierten Beitrag zu hören war (bei 2:10 -- „liegt heute bei etwa 15°C“). Aber das ist nunmal die aufgerundete aktuelle globale Mitteltemperatur und damit löst sich Ihre ganze Kritik in Luft auf. (Sie könnte vielleicht kritisieren, dass die alle eine zu hohe Temperatur statt 14.6 angeben, aber das machen Sie ja nicht …)

    Nochmal Herr Müller: Ich habe den Wert der “globalen Mitteltemperatur” nicht erfunden und nicht als Erster verwendet.

    Wo habe ich denn sowas behauptet? Erfunden haben Sie eine optimale, treibhausbedingte globale Mitteltemperatur. Wenn Sie mal der Anregung von Herrn Heß folgen würden und sich einfach mal kundig machen würden, würde Ihnen Ihr Irrtum sicher auch aufgehen.

  110. Darf ich beiläufig daran erinnern, daß es, wie schon angedeutet, für diese Systeme (mangels eines thermodynamischen Gleichgewichts) eine physikalisch sinnvolle Größe „mittlere Temperatur“ garnicht gibt. Gespensterdikussionen.

  111. Erfunden haben Sie eine optimale, treibhausbedingte globale Mitteltemperatur.

    Nochmal, M. Müller: Ich habe diesen „optimalen globalen Mittelwert“ nicht erfunden, sondern ich berufe mich auf die doch so preisgekrönte TV-Wissenschaftssendung „Quarks & Co“ im WDR, die am 08.12.2009 wortwörtlich behauptet hat und die im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen als sogar 90-Minuten gesendet worden ist: „15°C…jetzt ist die Erde perfekt„“

    nleser sagt: „Darf ich beiläufig daran erinnern, daß es, wie schon angedeutet, für diese Systeme (mangels eines thermodynamischen Gleichgewichts) eine physikalisch sinnvolle Größe “mittlere Temperatur” garnicht gibt. Gespensterdikussionen.

    Sehr richtig…und Marvin Müller versteht nicht, daß auch das bei seiner Kritik an meiner „populärwissenschaftlichen Argumentation“ aus dem gleichen Grund dann auch das „2-Grad-Ziel“ als „Blödsinn“ entlarvt wird…

    Denn wie in dem 15-minütigen Video dokumentiert wird, berufen sich auch die DENA und die DEUTSCHE UMWELTHILFE auf eine „Optimale globale Mitteltemperatur“ von 15°C, die mit einer +2°C-Erhöhung eine maximale globale Mitteltemperatur von 17°C ausweisen.

    Der Marvin-Müller-Vorwurf, daß ich eine „populärwissenschaftliche Argumentation“ anwenden würde, gebe ich 1:1 an die „staatlichen Medien“ und die verantwortliche deutsche Politik und an die „hohen Herren beim PIK“ weiter.

    Ich habe diese „populärwissenschaftliche Argumentation“ lediglich aufgedeckt und transparent gemacht.

  112. Gespensterdikussionen.

    In der Tat.
    Abwegige Streitereien um des Kaisers Bart, die am Kern völlig vorbeigehen.

    Ein wesentlich sinnvollerer Ansatz wäre es beispielsweise, auf die Selbstähnlichkeit chaotischer, rückgekoppelter Systeme hin zu weisen.
    Da zwischen Eis- und Warmzeiten charakteristische Oszillationen zu beobachten sind, ist zu erwarten, dass auch im kleineren Maßstab ebensolche zyklischen Schwankungen auftreten und wenn man sich die Temperaturkurven seit der letzten Eiszeit ansieht, dann findet man die auch ganz offensichtlich, in Gestalt ‚kleiner‘ Kalt- und Warmzeiten. Wir bewegen uns offenbar auf eine dieser kleinen Warmzeiten zu und es ist völlig überflüssig, dafür irgend einen besonderen Faktor, wie anthropogenes CO2, bemühen zu wollen.
    Ob dann zu dem alarmistischen Unfug auch noch eine fixe ‚Normaltemperatur‘ hinzu geworfen wird und wo genau diese ‚Normaltemperatur‘ denn nun zu verorten sei, ist kaum eine Randnotiz wert.

  113. wo genau diese ‘Normaltemperatur’ denn nun zu verorten sei, ist kaum eine Randnotiz wert.

    Das „Problem“ ist nur, daß die Politiker weltweit ihr politisches Handeln genau an dieser „Randnotiz“ ausrichten.
    Deshalb halte ich es für notwendig, diesen „pseudowissenschaftlichen Blödsinn“ genau als diesen Bldösinn zu entlarven.
    Und die Deutschen sind bei diesem Blödsinn Vorreiter.

  114. @Tritium #112

    Ein wesentlich sinnvollerer Ansatz wäre es beispielsweise, auf die Selbstähnlichkeit chaotischer, rückgekoppelter Systeme hin zu weisen.

    ….genau, denn obwohl „das Klima” als stochastisches System selbst keiner deterministischen Dynamik folgt, ergibt sich m.E. mit großer Wahrscheinlichkeit eine Selbstähnlichkeit aus der Herausbildung charakteristischer Attraktoren (Phasenräume), aus welcher durchaus (zwar in sehr begrenztem Maße) Rückschlüsse auf zukünftiges Verhalten gezogen werden können.

  115. @Tim Hardenberg,
    ach so…das heisst dann auch, daß der FC Bayern auch im nächsten Jahr wieder Deutscher
    Fussballmeister wird, nur weil er bereits 22-mal Deutscher Meister geworden ist ???

    Dirk Maxeiner zog beim „Klimathema“ auch mal einen treffenden Vergleich mit einem Billardspiel:

    Der Denkfehler der Politiker ist:
    Man kann bei Chaotischen Systemen aus einer Regelmässigkeit in der Vergangenheit heraus nicht zwingend auf die Zukunft schliessen.

  116. @Rainer Hoffmann

    Der Denkfehler der Politiker ist:
    Man kann bei Chaotischen Systemen aus einer Regelmässigkeit in der Vergangenheit heraus nicht zwingend auf die Zukunft schliessen.

    ….ich glaube, beim Verständnis über nichtlineare komplexe Systeme sind Politikergehirne hoffnungslos überfordert. Da glaubt man lieber den Verlautbarungen von „Experten” wie Sauerrahm & Schnetzelhuber.

  117. @Rainer Hoffmann #113:
    Sie haben grundsätzlich Recht, vor allem in Hinblick auf die gewöhnlichen Opfer, die eben von Stochastik unbeleckt sind.
    Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Problematik einer ‚Normaltemperatur‘ von viel grundsätzlicherer Art ist als der Streit um Zehntelgrade suggeriert.

  118. Rainer Hoffmann (@solarkritik) 24. April 2012 07:07

    Erfunden haben Sie eine optimale, treibhausbedingte globale Mitteltemperatur.

    Nochmal, M. Müller: Ich habe diesen “optimalen globalen Mittelwert” nicht erfunden, sondern ich berufe mich auf die doch so preisgekrönte TV-Wissenschaftssendung “Quarks & Co” im WDR, die am 08.12.2009 wortwörtlich behauptet hat und die im Vorfeld der Klimakonferenz von Kopenhagen als sogar 90-Minuten gesendet worden ist: “15°C…jetzt ist die Erde perfekt“”

    Sie verwenden diese 15°C, als wäre sie der richtige Referenzwert. In Ihrem Video verwenden Sie den ersten Teil dafür, um genau diese Sicht zu etablieren. Wenn Sie die Zahl kritisieren würden, würde ich mich gar nicht zu Wort melden.

    In den nächsten Schritten tun Sie dann allerdings so, als würden die zitierten Wissenschaftler ihre Leser täuschen, z.B. indem Sie bei 8:33 die Graphik um diese 15°C ergänzen und dann den Kontrast zum IPCC Bericht herstellen. Der konstruierte Widerspruch basiert aber wiederum auf Ihrem Mißverständiss der 15°C. Und der Höhepunkt ist dann der Satz bei 9:40, wo Sie wiederum postulieren, die optimale Mitteltemperatur von 15°C sei sei 150 jahren gar nicht erreicht worden und es daher seit 150 Jahren keine globale Erwärmung gäbe.

    Hier oben im Artikel machen Sie das gleiche. Sie behaupten, die „13,4°C bis 14,6°C von 1880 bis 2010 wurde nicht ausgewiesen“ um zu verschleiern, daß „der Wert von 15°C aus dem natürlichen Treibhauseffekt seit über 150 Jahren weder erreicht noch überschritten worden ist“. Die anderen Punkte sind genauso albern. Ramstorf redet von einer Erhöhung um 0.7-0.8 seit Beginn des Industriezeitalters, legt also dort die Null-Linie hin. Die Null-Linie fehlt nicht. 2 und 3 ist eine Frage der Glättung der Kurve.

    Der Marvin-Müller-Vorwurf, daß ich eine “populärwissenschaftliche Argumentation” anwenden würde, gebe ich 1:1 an die “staatlichen Medien” und die verantwortliche deutsche Politik und an die “hohen Herren beim PIK” weiter.

    Ich habe diese “populärwissenschaftliche Argumentation” lediglich aufgedeckt und transparent gemacht.

    Naja, das machen Sie leider nicht. Sie kritisieren nicht die populärwissenschaftlichen Darstellungen, sonst würden Sie die 15°C kritisieren. Sie wenden sich basierend auf den popolärwissenschaftlich dargestellten Fakten gegen den wissenschaftlichen Teil. Und das auch, nachdem Sie auf die Probleme in Ihrer Argumentation hingewiesen werden -- keines der Probleme im obigen Artikel ist korrigiert oder ausgeräumt worden …

  119. Lehrer als nützliche Idioten!
    (Kommentar auf den Artikel bei EIKE: Die Umwelt-Terrorisierung von Kindern)

    #1: Dieter Schultheiß sagt:
    am Dienstag, 24.04.2012, 10:37

    Hallo.

    Als Lehrer halte ich die Vermittlung breiter wissenschaftlicher Erkenntnis im Schulunterricht für alternativlos. Der atmosphärische Treibhauseffekt wird in jedem gutem Physikschulbuch behandelt. Die Schüler lernen: Je mehr Treibhausgase, desto mehr Temperatur. Ich sehe beim besten Willen nicht ein, dass ich das so nicht unterrichten sollte.

    In einer Unterrichtsreihe habe ich neuerdings aber auch Gegenargumente der sogenannenten Klimaskeptiker zusammengetragen, die ich überwiegend von dieser Seite [EIKE] beziehe. Glauben Sie mir, es ist mir und meinen Schülern eine Freude, diese nach Herzenslust zu zerpflücken.

  120. nLeser 24. April 2012 01:34

    Darf ich beiläufig daran erinnern, daß es, wie schon angedeutet, für diese Systeme (mangels eines thermodynamischen Gleichgewichts) eine physikalisch sinnvolle Größe “mittlere Temperatur” garnicht gibt. Gespensterdikussionen.

    Ohne Beleg bleibt das Ihre Meinung, die Sie natürlich gern vertreten dürfen. Es gibt jedoch auch andere Meinungen und wenn die sogar von Skeptikern vertreten wird, habe ich eine gewissen Tendenz, dem auch etwas Gewicht bezumessen, siehe z.B. In Defense of the Globally Averaged Temperature

  121. MM:
    warum sollte sich jemand die Mühe machen, Ihnen zu antworten, wenn Sie sich nicht einmal die Mühe machen, Ihre Meinung selbst zu formulieren?
    Kann ich im übrigen aus Ihrem Beitrag schliessen, dass Sie Skeptiker generell für klüger und kompetenter halten als ihre Gegenspieler?

  122. Marvin hat keine eigene Meinung, er ist nur Meinungswächter im grünsozialistischen Meinungswächterrat 😉 ????

    Sozusagen einseitigneutrale moralische Instanz.

  123. Tritium 24. April 2012 14:51

    MM:
    warum sollte sich jemand die Mühe machen, Ihnen zu antworten, wenn Sie sich nicht einmal die Mühe machen, Ihre Meinung selbst zu formulieren?

    Ich finde den Artikel gelungen. Der hätte nur verloren, wenn ich ihn durch eigene Wiedergabe verkürzt hätte.

    Kann ich im übrigen aus Ihrem Beitrag schliessen, dass Sie Skeptiker generell für klüger und kompetenter halten als ihre Gegenspieler?

    Wie kommen Sie denn darauf?

  124. W.Rassbach schrieb am 24. April 2012 15:00

    Marvin hat keine eigene Meinung, er ist nur Meinungswächter im grünsozialistischen Meinungswächterrat ????

    Sie sollten Ihre Phantasie mal in was sinnvolleres fliessen lassen als in krude Verschwörungstheorien …

  125. @Marvin Müller

    ….verehrter Herr Müller, vielleicht ist das ja Ihre Intention, hier so unverbindlich wie möglich zu erscheinen. Aber dann dürfen Sie sich auch nicht über die Reaktionen wundern, die Ihre Kommentare hier auslösen. Dass Sie – verzeihen Sie die Formulierung – „ein alter Erbsenzähler” sind (…..ich vermute, im realen Leben sind sie „Steuerprüfer” oder so was ähnliches), ist ja im Grunde nix Schlimmes und hier sicherlich auch nicht Gegenstand von Kritik, zumal Sie offenbar mit Argusaugen darüber wachen, dass hier nix Ungeprüftes oder Halbseidenes veröffentlicht wird. Aber vielleicht sollten Sie doch öfters mal Ihren Standpunkt etwas deutlicher offenlegen. Bei Ihnen weiß man nie, wie Sie es wirklich meinen….. und das nervt!

    ….. wobei ich glaube, damit auch für einige andere zu sprechen…..

  126. #125. Tim Hardenberg

    ….. wobei ich glaube, damit auch für einige andere zu sprechen…..

    moin Tim,

    kann ich so unterschreiben 😉

    gruß
    karl.s

  127. @ MM # 123:
    ich finde allerdings, dass die offensichtlichen Implikationen des Stefan-Bolzmann-Gesetzes dagegen sprechen, eine globale Mittlere Temperatur als sinnvollen Maßstab zu verwenden.
    Ich finde die Beschreibung der Gesetzmässigkeiten in Wiki sehr gelungen, weshalb ich auf eigene Ausführungen verzichte, dadurch würde das nur verlieren.

  128. Lieber Marvin Müller,

    Sie können gern „Meinungen“ zu den Grundgesetzen der Thermodynamik haben und verbreiten. Verlorene Liebesmüh‘.

    Freundliche Grüße!

  129. Tritium schrieb am 25. April 2012 09:38

    @ MM # 123:
    ich finde allerdings, dass die offensichtlichen Implikationen des Stefan-Bolzmann-Gesetzes dagegen sprechen, eine globale Mittlere Temperatur als sinnvollen Maßstab zu verwenden.
    Ich finde die Beschreibung der Gesetzmässigkeiten in Wiki sehr gelungen, weshalb ich auf eigene Ausführungen verzichte, dadurch würde das nur verlieren.

    Ich verstehe den Punkt schon, den Sie da machen wollen. Allerdings sehe ich einen Unterschied zwischen dem von mir referenzierten Artikel und dem von Ihren. Spencer greift ein paar typische Argumente gegen die globale gemittelte Tempoeratur auf und erklärt, warum er da anderer Meinung ist. Ich finde die Erklärungen nachvollziehbar.
    nLesers Einwurf ist nicht direkt bei den aufgegriffenen Argumenten dabei. Aber das liegt wohl einfach daran, dass die global gemittelte Temperatur nicht das ist, was er sich darunter vorstellt. Aber indirekt greift Spencer auch dieses Argument auf, indem er nochmal hervorhebt, dass man nicht eine Stelle der Erdoberfläche erwärmen kann, ohne auch andere Stellen zu beeinflussen. Ich hoffe, Sie haben den Artikel wenigstens mal überflogen.
    Die offensichtlichen Implikationen würden mich allerdings mal interessieren. Wenn Sie da mal einen Moment Zeit hätten, die doch mal aufzuführen -- ich wäre neugierig.

  130. @ MM:

    Ich hoffe, Sie haben den Artikel wenigstens mal überflogen.

    Nein, ich denke gar nicht daran, einem hingeschmissenen Link zu folgen und dann zu rätseln, warum mir der Knochen vor die Nase gehalten wurde.

    Die offensichtlichen Implikationen würden mich allerdings mal interessieren

    Na, die stehen doch drin, im Link. Machen sie sich ein paar Gedanken, überlegen Sie welche Randbedingungen die mittlere Temperatur eines strahlenden Körpers beeinflussen und sobald Sie Stefan-Bolzmann intellektuell so verstehen, dass wir sinnvoll diskutieren können, wissen Sie auch, was ich meine.

  131. Tritium schrieb am 26. April 2012 10:00

    @ MM:
    Nein, ich denke gar nicht daran, einem hingeschmissenen Link zu folgen und dann zu rätseln, warum mir der Knochen vor die Nase gehalten wurde.

    Ich bin mal optimistisch und nehme an, dass Sie hinterher nicht gerätselt hätten. Aber Ihre Kritik ist berechtig, das hinwerfen eines Links ohne weitere Erklärung ist nicht fein,

    Na, die stehen doch drin, im Link. Machen sie sich ein paar Gedanken, überlegen Sie welche Randbedingungen die mittlere Temperatur eines strahlenden Körpers beeinflussen und sobald Sie Stefan-Bolzmann intellektuell so verstehen, dass wir sinnvoll diskutieren können, wissen Sie auch, was ich meine.

    Uih … Aus den diversen Gesetzen werden die unmöglichsten Dinge abgeleitet -- die bekannteste Ableitung dürfte in diesem Kontext wohl der Verstoß des Treibhauseffektes gegen den 2. HS der Thermodynamik sein. Ich habe in der Regel kein Problem, etwas dazuzulernen und Defizite einzuräumen. Aber da muss schon ein wenig mehr kommen als „Sie sind zu doof, sonst wüßten sie, was ich meine.“

  132. MM:
    Die Erde hat eine Durchschnittstemperatur von 15 °C, sagen wir jetzt mal.
    Doch was wäre ihre Durchschnittstemperatur, wenn sie tatsächlich überall gleich warm wäre?
    Überraschung:
    Nur durch diese gleichmässige Verteilung würde die Durchschnittstemperatur deutlich ansteigen -- das sagt die Stefan-Bolzmann-Gleichung, denn die Temperatur geht da mit der 4. Potenz ein.
    Können Sie am Mond sehen. Der bekommt die gleiche Strahlung, ist aber durchschnittlich viel kälter. Das liegt NICHT nur an der fehlenden Atmosphäre, sondern ganz wesentlich am fehlenden Temperaturausgleich zwischen den kältesten und wärmsten Gebieten.
    Ein praktischer Versuch dazu:
    Nehmen Sie eine Kugel aus Kupfer (guter Wärmeleiter) und aus Marmor (schlechter Wärmeleiter). Erwärmen Sie beide wie die Sonne es mit den Planeten tut.
    Resultat: Die Kupferkugel ist im Durchschnitt deutlich wärmer als die Marmorkugel, weil sie an der heissesten Stelle kälter und an der kältesten Stelle wärmer ist.

    Das hat folgende praktische Konsequenz für die Erde: Allein durch einen besseren Temperaturausgleich zwischen Äquator und Polen -- durch Wind, Meeresströmungen etc. -- würde die Durchschnittstemperatur deutlich steigen.
    Die Durchschnittstemperatur sagt also nichts darüber aus, ob es jetzt ‚wirklich‘ wärmer geworden ist oder ob nicht nur der Temperaturausgleich besser funktioniert.
    Sie sehen, für die Durchschnittstemperatur der Erde gilt, wie für alle zu sehr generalisierten Parameter: „Mit dem Kopf im Kühlschrank und den Füßen im Ofen ist die mittlere Temperatur recht angenehm“ -- sie lässt keine vernünftigen Aussagen zu.

    Übrigens: Die ‚kleinen Warmzeiten‘ der Erde zeigen übereinstimmend, dass die Erwärmung am Äquator stets weit schwächer ausfiel als in den kalten Regionen; im Atlantikum gibt es Hinweise, dass die Temperatur in Sibirien um bis zu 15 Grad anstieg, am Äquator jedoch kaum merklich. Das liesse sich allein mit Stefan-Bolzmann und ganz ohne Treibhaus und CO2 sehr gut erklären: Eine Abkühlung der Äquatorialregionen durch besseren Wärmetransport zu den Polregionen würde durch die gleichzeitigen Effekte der Stefan-Bolzmann-Gleichung zu einer ÜBERLAGERTEN globalen Temperaturerhöhung führen, welche die Abkühlung der äquatorialen Regionen kompensiert und gleichzeitig die Erwärmung der polnahen Gebiete zusätzlich verstärkt.
    Nur mit der globalen Mitteltemperatur kann ich aber nicht erkennen, ob eventuell dieser Effekt wirksam ist und ob die globale Erwärmung vielleicht nur ein Artefakt einer ganz anderen Entwicklung ist. Deshalb halte ich diese Grösse für wertlos.

    Und Sie, MM, haben nun gesehen, wie ein guter Diskussionsbeitrag aussieht, der mit Respekt vor dem Kontrahenten geschrieben wurde. Nehmen Sie sich ein Beispiel!

  133. #132
    Der letzte Absatz klingt wie Eigenlob, ist aber wirklich wahr. Hier ist ein physikalisch fundierter, nachvollziehbarer und doch origineller Gedankengang dargestellt, der zeigt, wie kompliziert die Sache wirklich ist, selbst wenn man Albedo, Wolkenbedeckung u.dgl. noch gar nicht miteinbezieht!

    Und eine schöne Bloßstellung der Methode, dem Kontrahenten wohlklingende mysteriöse Brocken hinzuwerfen mit der Implikation, er solle, wenn er damit nichts anfangen kann, seinen Mangel an Bildung und Intelligenz eingestehen und reumütig abziehen. Das mag gekonnte Eristik sein, trägt aber beiderseits nichts zum Erkenntnisgewinn bei.

    Könnte man Beiträge wie #132 auch von der Gegenseite lesen, dann wäre ein wirklich interessanter Dialog möglich.

  134. Danke für den informativen Beitrag liebe(r/s) Tritium! 🙂

    Mit den (segensreichen) Warmzeiten geht doch sicher auch eine höhere Luftfeuchtigkeit einher, mehr Kohlendioxid, Vegetation usw.? Oder andersrum: Die, entgegen den Beschlüssen von Partei & und Regierung doch recht kalten und trockenen letzten Wochen bedeuten sicher nix gutes?? 🙂 mfG

  135. Tritium 26. April 2012 14:37

    Die Erde hat eine Durchschnittstemperatur von 15 °C, sagen wir jetzt mal.
    Doch was wäre ihre Durchschnittstemperatur, wenn sie tatsächlich überall gleich warm wäre?
    Überraschung: …

    Ich hatte ja ein wenig befürchtet, dass ich jetzt ein Defizit eingestehen müßte, aber … Diese Argumentation ist doch aus dem Umfeld der Treibhauseffektdiskussion bekannt. Die aus dem Modell berechnete Temperatur von -18°C ist ja nur eine Maximaltemperatur, die tatsächlichen global gemittelten Temperaturen könnten auch tiefer liegen. Insofern überrascht mich das nicht. (Es überrascht mich höchtens, dass Sie denken, das wäre eine Überraschung (für mich).)

    Das hat folgende praktische Konsequenz für die Erde: Allein durch einen besseren Temperaturausgleich zwischen Äquator und Polen — durch Wind, Meeresströmungen etc. — würde die Durchschnittstemperatur deutlich steigen.

    Soweit gehe ich mit.

    Die Durchschnittstemperatur sagt also nichts darüber aus, ob es jetzt ‘wirklich’ wärmer geworden ist oder ob nicht nur der Temperaturausgleich besser funktioniert.

    Hier würde ich dann anfangen, Bendenken anzumelden.
    Diese andere Temperaturverteilung (sinkende oder zumindet gleichbleibende Temperaturen am Äquator, steigende Temperaturen in Richtung der Pole) sollte man erkennen können. Und bisher ist meines Wissens nach auch in der tropischen Zone ein positiver Trend zu beobachten. Er ist zwar geringer als der globale, aber er passt nicht zu Ihrem Argument.
    Ein weiterer Punkt, den ich für bedenkenswert halte, ist folgender: Der Temperaturausgleich wird ja getrieben durch die globalen Luftströmungen¹, die ihrerseits durch die Temperaturdifferenzen zwischen Äquator und den Polen getrieben werden. Ein besserer Temperaturausgleich würde diese Differenz verringern, was wiederum den Antrieb der Luftströmungen verringern würde, was dann wiederum einen schlechteren Temperaturausgleich bewirken würde.

    Übrigens: Die ‘kleinen Warmzeiten’ der Erde zeigen übereinstimmend, dass die Erwärmung am Äquator stets weit schwächer ausfiel als in den kalten Regionen; im Atlantikum gibt es Hinweise, dass die Temperatur in Sibirien um bis zu 15 Grad anstieg, am Äquator jedoch kaum merklich. Das liesse sich allein mit Stefan-Bolzmann und ganz ohne Treibhaus und CO2 sehr gut erklären: Eine Abkühlung der Äquatorialregionen …

    Ist Ihnen hier ein Schreibfehler unterlaufen? Im Anfang des Textes steht, die Äquatorialtemperatur ist kaum merklich gestiegen, im weitern Text ist dann von einer Abkühlung am Äquator die Rede. Da passt was nicht zusammen.

    Nur mit der globalen Mitteltemperatur kann ich aber nicht erkennen, ob eventuell dieser Effekt wirksam ist und ob die globale Erwärmung vielleicht nur ein Artefakt einer ganz anderen Entwicklung ist. Deshalb halte ich diese Grösse für wertlos.

    Für sich allein genommen würde ich Ihnen vielleicht zustimmen. Ich habe nur nicht den Eindruck, dass die als einziges, alleinstehendes Indiz herangezogen wird. Sie ist ein Teil eine ganzen Bildes.

    Und Sie, MM, haben nun gesehen, wie ein guter Diskussionsbeitrag aussieht, der mit Respekt vor dem Kontrahenten geschrieben wurde. Nehmen Sie sich ein Beispiel!

    Sie tun ja gerade so, als würde ich nie so schreiben. Sehen Sie sich meine Diskussionen mit Herrn Hess an -- ich kann sowas auch. Es hat nur manchmal auch was mit gegenseitigem Respekt zu tun… Ich reagiere da manchmal auch so, wie vorher mir gegenüber aufgetreten. Ist nicht optimal, aber menschlich …

    [1] Meeresströmungn ignoriere ich jetzt mal.

  136. Dankeschön für die Blumen 🙂

    Nicht erwähnt habe ich zum Beispiel die enorme Bedeutung der Meere als Wärmespeicher: Sie bleiben trotz Energieeinstrahlung relativ kalt, weil sie die Energie raschin tiefere Schichten abführen. dadurch strahlen sie unmittelbar viel weniger Energie wieder zurück als eine heisse Wüste, deren Oberfläche tagsüber zum Eierbraten taugt.
    Stefan-Bolzmann sagt aber, dass dadurch die MITTLERE Temperatur deutlich steigt!
    Der Mond ist ja vor allem deshalb im Mittel kalt, weil am Tag die über 100 °C heisse Oberfläche sofort enorme Energiemengen abstrahlt, die dann nachts fehlen.
    Es ist also nicht nur der Temperatur- bzw Energieausgleich zwischen Äquator und Polen, sondern auch jede VERZÖGERTE Wärmeabstrahlung positiv wirksam für eine höhere mittlere bzw. ‚Global‘-Temperatur.

    Grundsätzlich muss also bei der Frage der Klimawirksamkeit des CO2 oder anderer Faktoren der Stefan-Bolzmann-Effekt aus der globalen Temperatur herausgerechnet werden!
    Das kann ich aber nur, wenn ich eine Stufe tiefer gehe und LOKALE Temeraturen in den verschiedenen Klimazonen betrachte und vergleiche.
    Und es macht ja auch praktisch einen enormen Unterschied, ob es in den Tropen unerträglich heiss würde und an den Polen kalt bleibt oder ob eine globale Erwärmung sich vor allem da bemerkbar macht, wo es für Mensch und Ackerbau jetzt zu kalt ist.

    Lieber nLeser: Über die Auswirkungen einer Warmzeit geben uns am besten die vergangenen Warmzeiten Auskunft. Genau genommen sind sie sogar die einzige Möglichkeit der Prognostik, da alle Modellrechnungen angesichts der Komplexität ds Wetter- und Klimageschens von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind.
    Bisher habe als informative Zusammenfassung nichts besseres gefunden als
    Wolf Dieter Blümel
    20000 Jahre Klimawandel und Kulturgeschichte – von der Eiszeit in die Gegenwart

    Falls es wirklich wärmer wird, erwartet die Menschheit wohl ergrünende Wüsten, Ausbreitung der Wälder, stabile und reiche Ernten, Erschliessung riesiger neuer Ackerbaugebiete und höchst angenehme Lebensbedingungen.

  137. #138 Tritium

    Da geb ick mal mein Senf mit zu…..

    Die Studie, die kürzlich in Tree Physiology veröffentlicht wurde, weist darauf hin, daß im New Yorker Central Park, der wegen der urbanen Wärmeinsel der Großstadt wärmer ist als das ländlich geprägte Umland, Setzlingen der Roteiche bis zu achtmal schneller wachsen.

    http://www.earth.columbia.edu/articles/view/2967

    Böse Wärme aber auch…..
    H.E.

  138. MM, mir scheint, Sie haben da einiges nicht verstanden und dazu auch noch schlecht gelesen.

    Sie monieren besipielsweise, dass Sie eine Abkühlung der Äquatorialregion vermissen. Was schrieb ich denn dazu:
    Eine Abkühlung der Äquatorialregionen durch besseren Wärmetransport zu den Polregionen würde durch die gleichzeitigen Effekte der Stefan-Bolzmann-Gleichung zu einer ÜBERLAGERTEN globalen Temperaturerhöhung führen, welche die Abkühlung der äquatorialen Regionen kompensiert und gleichzeitig die Erwärmung der polnahen Gebiete zusätzlich verstärkt.

    Und dies hier:

    Für sich allein genommen würde ich Ihnen vielleicht zustimmen. Ich habe nur nicht den Eindruck, dass die [Gobaltemperaur] als einziges, alleinstehendes Indiz herangezogen wird. Sie ist ein Teil eine ganzen Bildes.

    …ist, mit Verlaub, Geschwafel. Absolut am Thema vorbei. Ein blumiges Nichts.

  139. Darf ich mich en passant mit einem Buchhinweis revanchieren http://www.amazon.de/Klimafakten-Der-R%C3%BCckblick-Schl%C3%BCssel-Zukunft/dp/3510959132 (interessanterweise nicht mehr verfügbar)? Ich hatte mich seinerzeit beschwert, daß das Buch aufgrund des verrückten Formates in keinen Bücherschrank paßt und mir wurde frech geantwortet -- genau das sei beabsichtigt. 🙂

  140. Räusp … http://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Boltzmann

  141. Tritium schrieb am 27. April 2012 12:23

    MM, mir scheint, Sie haben da einiges nicht verstanden und dazu auch noch schlecht gelesen.

    Das mit dem Respekt und so hat aber nicht sehr lange gehalten. Ja, ich habe etwas nicht verstanden und daher nachgefragt, damit nicht eine falsche Intepretation meinerseits zu einem Mißverständnis führt. Und nein, ich habe nicht schlecht gelesen -- im Gegenteil, ich habe gründlich gelesen. Den von Ihnen nochmals zitierten Absatz habe ich sehr wohl gelesen, wollte aber ausschliessen, dass ich Sie falsch verstanden habe, bevor ich dazu was sage.

    Sie monieren besipielsweise, dass Sie eine Abkühlung der Äquatorialregion vermissen. Was schrieb ich denn dazu:
    Eine Abkühlung der Äquatorialregionen durch besseren Wärmetransport zu den Polregionen würde durch die gleichzeitigen Effekte der Stefan-Bolzmann-Gleichung zu einer ÜBERLAGERTEN globalen Temperaturerhöhung führen, welche die Abkühlung der äquatorialen Regionen kompensiert und gleichzeitig die Erwärmung der polnahen Gebiete zusätzlich verstärkt.

    Dann notiere ich mal kurz, wie ich das verstehen würde: Aus der Äquatorregion fliesst mehr Energie in Richtung Pole, es bildet sich eine andere Temperaturverteilung (Äqutor kühler, richtung Pole wärmer), die aber immer noch zu derselben Energieabstrahlung führt, da die Temperatur als T^4 in die Formel eingeht. Die gemittelte globale Temperatur dieser anderen Temperaturverteilung ist höher. (Soweit geht ich mit).
    Dann wirkt diese Erwärmung zurück auf den Äquator und kompensiert die Abkühlung, so dass die verschwindet (und es sogar wärmer wird)? Das klingt seltsam.

    Verstanden hatte ich das ursprünglich so, dass Sie meinen, dass die Erwärmung außerhalb des Äquatorbereiches die Abkühlung dort durch die Mittelung überkompensiert (ausgleicht und noch was drauf setzt). Nach ihrem Nachsatz habe ich da Zweifel an meiner urprünglichen Interpretation. Vielleicht können Sie den zitierten Absatz ja etwas weiter ausführen…

  142. MM,

    Was ist an einer ‚Überlagerung‘ (Ich mache es jetzt noch mal so richtig fett, die Hoffnung stirbt ja zuletzt…) so unverständlich?
    Weder habe ich behauptet, dass der Stefan-Bolzmann-Effekt die alleinige Erklärung für Änderungen der Globaltemperatur ist, noch habe ich behauptet, dass die Globaltemperatur von Alarmisten allein zur Grundlage ihrer Ansichten gemacht wird.
    All das haben Sie versucht, mir in den Mund zu legen, um Grund für Widersprüche zu finden.
    Das ist ein recht primitiver eristischer Trick, den ich auch kenne und der es mir tatsächlich verbietet, Ihre Einlassungen noch mit Respekt zu betrachten.

    Bleiben Sie einfach bei der Sache, um diesen Respekt wieder zu verdienen.

  143. Tritium schrieb am 27. April 2012 14:13

    MM,

    Was ist an einer ‘Überlagerung’ (Ich mache es jetzt noch mal so richtig fett, die Hoffnung stirbt ja zuletzt…) so unverständlich?

    Naja, wenn jemand von mehreren verschiedenen Effekten spricht, die sich überlagern, dann verstehe ich das schon. Ich habe hier aber nichts in der Richtung gelesen. Daher habe ich nachgefragt. Ich habe auch extra nochmal aufgeschrieben, wie ich Ihre Ausführungen verstanden habe, damit Sie sehen können, wo es bei mir (oder vielleicht auch einfach nur an ein paar unausgesprochenen Details in Ihren Erklärungen) hakt.

    Weder habe ich behauptet, dass der Stefan-Bolzmann-Effekt die alleinige Erklärung für Änderungen der Globaltemperatur ist, noch habe ich behauptet, dass die Globaltemperatur von Alarmisten allein zur Grundlage ihrer Ansichten gemacht wird.
    All das haben Sie versucht, mir in den Mund zu legen, um Grund für Widersprüche zu finden.

    Ich habe nicht versucht, Ihnen etwas in den Mund zu legen. Ich habe lediglich versucht, Ihre Anmerkungen zu verstehen und meine Gedanken dazu formuliert. Ein paar Kommentare weiter oben haben Sie sich noch beschwert, ich würde keine eigene Meinung formulieren. Nun formuliere ich selbst und schon ist das auch wieder verkehrt, weil Sie das als bösartiges Suchen nach künstlichen Gründen für Widersprüche empfinden. Das war nicht meine Absicht. Das mögen Sie vielleicht nicht glauben, aber daran kann ich wohl auch nichts ändern. Es ist wirklich schade, dass ein Austausch zur Sache durch so ein permanentes Mistrauen nicht möglich ist.

  144. Marvin und Tritium
    Ihr seid auf den richtigen Weg……..jetzt noch die persönlichen „Missverständnisse“ herunterschlucken und dann wird dat auch was mit der….Nachbarin, ersatzweise angenehmen Streitgespräch.

    Ups, war ick dat eben?
    H.E.

  145. MM:

    Ich habe nicht versucht, Ihnen etwas in den Mund zu legen. Ich habe lediglich versucht, Ihre Anmerkungen zu verstehen und meine Gedanken dazu formuliert.

    Das einzige, was thematisch an Ihren Formulierungen passte, war dies:

    Soweit gehe ich mit.

    Sie stimmten zu, dass mein Vorbehalt gegen die Globaltemperatur als Kenngrösse sachlich berechtigt ist.
    Der Rest war etwas Prahlerei und viel Lagerdenken.
    Wer, wie Sie, nach einem expliziten Hinweis auf Stefan-Bolzmann äussert:

    Uih … Aus den diversen Gesetzen werden die unmöglichsten Dinge abgeleitet — die bekannteste Ableitung dürfte in diesem Kontext wohl der Verstoß des Treibhauseffektes gegen den 2. HS der Thermodynamik sein.

    …ist offenbar mit Stefan-Bolzmann nicht vertraut -- auch wenn Sie es dann später als Ihnen ‚atbekannt‘ darstellen. Denn der 2. Hauptsatz hat nun wirklich absolut gar nichts mit Stefan-Bolzmann zu tun, zumal ja wirklich nicht von ‚diversen‘ Gesetzen, sondern eben explizit von Stefan-Bolzmann die Rede war.. Weshalb ich Ihnen den physikalischen Sachverhalt laiengrecht erklärte. Ob Sie das dann tatsächlich verstanden, glaube ich mal.
    Dieser Satz:

    Die aus dem Modell berechnete Temperatur von -18°C ist ja nur eine Maximaltemperatur, die tatsächlichen global gemittelten Temperaturen könnten auch tiefer liegen.

    …ist Geschwafel. Welches Modell? War je von einem ‚Modell‘ die Rede? Wit sprechen ganz einfach von den Limitationen des Begriffs ‚Globaltemperatur‘. Und nebenbei hat Stefan-Bolzmann auch absolut nichts mit ‚Treibhauseffekt‘ zu tun.
    ‚Modell‘ und ‚Treibhauseffekt‘ als typische alarmistische Vokabeln zeigen aber, dass Sie hier auf Lagerkampf umschalten. Sie befürchten einen Angriff auf den Alarmismus als solchen und bauen Verteidigungen auf.

    Diese andere Temperaturverteilung (sinkende oder zumindet gleichbleibende Temperaturen am Äquator, steigende Temperaturen in Richtung der Pole) sollte man erkennen können. Und bisher ist meines Wissens nach auch in der tropischen Zone ein positiver Trend zu beobachten. Er ist zwar geringer als der globale, aber er passt nicht zu Ihrem Argument.

    Hier müssen Sie zwar eingestehen, dass sich tatsächlich andere Temperaturgradienten bilden („Er ist zwar geringer als der globale“) und dass daher der Stefan-Bolzmann-Effekt als Argument gegen die Aussagekraft der ‚Globaltemperatur‘ völlig berechtigt ist, unterstellen jedoch, ich hätte Stefan-Bolzmann als ALLEINIGE Ursache für Änderungen der Globaltemperatur präsentiert, obwohl ich, vorbeugend, um in meinen grundsätzlichen Ausführungen zur Strahlungsphysik keine Missverständnisse aufkommen zu lassen, ÜBERLAGERUNG noch dick und fett betont habe um klar zu machen, dass Stefan-Bolzmann eben nur unter anderem in die Grösse ‚Globaltemperatur‘ einfliesst.
    Und um dieser Ablenkung die Krone aufzusetzen, postulieren Sie auch noch -- völlig frei aus der Luft gegriffen! -- dass es überhaupt keinen besseren Energietransport von warm nach kalt geben könne weil:

    Der Temperaturausgleich wird ja getrieben durch die globalen Luftströmungen¹, die ihrerseits durch die Temperaturdifferenzen zwischen Äquator und den Polen getrieben werden. Ein besserer Temperaturausgleich würde diese Differenz verringern, was wiederum den Antrieb der Luftströmungen verringern würde, was dann wiederum einen schlechteren Temperaturausgleich bewirken würde.

    Woher wollen Sie denn obiges wissen? In einem derart komplexen System wie der Erde solche simplistischen Aussagen zu machen ist mehr als verwegen, es ist dumm. Damit sind schon viele auf die Nase gefallen. Ich erinnere an Latif, der meinte kalte Winder würde es nicht mehr geben oder an die Prophezeiung, Hurricans würden in Menge und Stärke zunehmen.
    Was wir sehen ist, dass der Temperaturgradient zwischen Äquator und Polen ABnimmt, das haben Sie sogar selbst gesagt. Mein Hinweis auf den Stefan-Bolzmann-Effekt ist also auch praktisch gerechtfertigt. Warum versuchen Sie das abzustreiten? Lagerkampf als Ursache anzunehmen ist wohl gerechtfertigt.

    Dass dies hier ganz einfach Geschwafel ist, habe ich ja bereits erwähnt:

    Für sich allein genommen würde ich Ihnen vielleicht zustimmen. Ich habe nur nicht den Eindruck, dass die [Globaltemperatur] als einziges, alleinstehendes Indiz herangezogen wird. Sie ist ein Teil eine ganzen Bildes.

    Ob die Globaltemperatur als einzige Kenngrösse verwendet wird, spielt überhaupt keine Rolle, obwohl sie in der Kommunikation des Alarmismus tatsächlich sehr prominent ist und tatsächlich in der Praxis als einziges Indiz herangezogen wird. Aber das gehört einfach nicht zum Thema.
    Sinn macht diese Ihre Aussage nur, wenn man sie wieder als Lagerkampf interpretiert, als Versuch, eine zweite Verteidigungslinie aufzubauen für den Fall, dass ein Angriff die Globaltemperatur überrollt. So nach dem Motto ‚Der König hat eine Bataille verloren, Ruhe ist die erste Bürgerpflicht‘ 😉

    Sehen Sie, das war nun eine höchst ermüdende, höchst ausufernde, höchst persönliche und höchst sinnlose Pseudodiskussion die an sich mit zwei Sätzen hätte erledigt sein müssen, wenn Sie nicht Ihrem Hang zur Selbstdarstellung und Ihrerem ausgesprochenen Lagerdenken Priorität gegeben hätten.
    Und wissen Sie, jemand, der glaubt und schreibt:

    Es gibt jedoch auch andere Meinungen und wenn die sogar von Skeptikern vertreten wird, habe ich eine gewissen Tendenz, dem auch etwas Gewicht bezumessen,

    ist nun einmal ein ‚Gläubiger‘, also ein Lagerkämpfer, der anderen unterstellt, sie würden ebenfalls einen Lagerkampf führen. Das ist Ihr grundlegendes Defizit, das macht Diskussionen mit Ihnen höchst unfruchtbar und letztendlich sinnlos.

    Halten wir also als Fazit das fest, was ich bereits oben schrieb:
    Grundsätzlich muss also bei der Frage der Klimawirksamkeit des CO2 oder anderer Faktoren der Stefan-Bolzmann-Effekt aus der globalen Temperatur herausgerechnet werden!
    Da dies aber höchst kompliziert ist, stellt sich automatisch die Frage nach dem Wert der Globaltemperatur an sich, welchen ich für sehr fragwürdig halte.
    Und wenn wir schon Lagerkampf betreiben wollen, MM, dann muss ich sagen, hat das alarmistische Lager eine böse Schlappe erlitten, weil es so sehr auf einer unkorrigierten (Und damit selbst in Ihren Augen deshalb nur bedingt aussagekräftigen) Globaltemperaur als Kernargument herum reitet.

    Mal ganz davon abgesehen, dass -- siehe #108 -- eine ‚Normal‘-Temperatur ohnehin ein derart grosses Konfidenzintervall hat, dass alle Änderungen der Globaltemperatur in den letzten Jahren schlicht gar nichts bedeuten und nichts beweisen können. Womit dem Alarmismus sämtliche Grundlagen entzogen sind.

  146. Lieber Herr Tritium #145,

    sie schreiben:

    „Da dies aber höchst kompliziert ist, stellt sich automatisch die Frage nach dem Wert der Globaltemperatur an sich, welchen ich für sehr fragwürdig halte.“

    Na ja, Das Klimasystem ist kompliziert, klar. Aber irgendwie müssen die Metereologen und Klimatologen den Zustand des Erdsystems ja beschreiben.
    Deshalb nimmt man auch keine absolute Globaltemperatur, sondern berechnet die mittlere Anomalie. Wie man das eben so macht, wenn man Enthalpieänderungen bestimmt. Die Metereologen und Klimatologen starten mit einer Budgetgleichung für die Enthalpie als Zustandsfunktion und die lokalen Temperaturen sind Teil der Koordinaten im Zustandsraum. Die mittlere globale Temperaturanomalie ist dann zunächst ein grobes relatives Maß für die Enthalpie des Erdsystems mit der man zwei quasistationäre Zustände grob vergleichen kann. Alles ganz normal in einer angewandten Naturwissenschaft.

    Aber sie haben Recht, als politische Größe oder Maß, ob die Erde in einem guten oder schlechten Zustand ist, ist die Globaltemperatur fragwürdig.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  147. Na ja, Das Klimasystem ist kompliziert, klar. Aber irgendwie müssen die Metereologen und Klimatologen den Zustand des Erdsystems ja beschreiben..

    Nix dagegen zu sagen, Herr Heß.
    Es ist allerdings üblich, dazu Konfidenzintervalle anzugeben, schon deshalb, weil man stets nur begrenzte Messorte hatte und hat -- wenn man mal von Satellitenmessungen absieht, die jedoch sehr neu sind. Und natürlich deshalb, weil überhaupt nur eine längere Messperiode eine ‚miitlere‘ Anomalie ergeben kann und dagegen helfen auch Satellitenmessungen nichts. Damit relativiert sich die Relevanz der Beobachtungen, auf denen der Alarmismus beruht, schon mal ganz erheblich.

    Zudem führte ich ja aus, dass Vergleiche von Globaltemperaturen eben nichts über die Ursachen und schon gar nichts über die quantitativen Einflüsse bestimmter Faktoren sagen können, weil unter anderem etwas so simples wie der Stefan-Bolzmann-Effekt schon zu deutlichen Veränderungen dieser Grösse führen kann. Rechnet man das nicht heraus (Ich habe noch nie bemerkt, dass irgend jemand dafür einen Korrekturfaktor benutzte!) ergibt sich zwangsläufig ein falsches Bild wenn man zB den Einfluss des CO2 anhand der Globaltemperatur quantifizieren will.

    Nun nehmen Sie noch meine gewiss oberflächliche und, als Entschuldigung, nur ‚pädagogische‘ Berechnung eines Konfidenzintervalls in #108. Zweifellos höchst anfechtbar und jetzt zu diesem Punkt auch nicht ganz passend, doch ebenso zweifellos zeigt sie in der Grössenordnung welche Messunsicherheiten in solchen Daten stecken. Und da reduziert sich die derzeitige Klimaerwärmung eben mehr oder weniger auf ein statistisches Rauschen, das als Grundlage für eine Modellierung des ‚anthropogenen CO2-Einflusses‘ völlig ungeeignet ist.

    Mir als Statistiker (Das wird man als analytischer Chemiker zwangsläufig) rollen sich jedenfalls die Fußnägel, wenn ich die Datenlage ansehe, auf der dieser ganze Buhei basiert. Würde ich bei der Validierung eines Analyseverfahrens so arbeiten, würde mir das mit Recht um die Ohren gehauen dass die Fetzen fliegen. Da werden präzise quantitative Aussagen gemacht! Ein quantitatives Signal MUSS aber nun einmal grösser 9 x Standardabweichung des Grundrauschens sein, damit ich überhaupt eine Zahl als Ergebnis angeben darf. Das ist mathematisch wohlbegründet und die Beachtung dieses Satzes ist einfach GLP, also grundlegendes Handwerk. Das, was wir derzeit bei der Globaltemperatur beobachten und messen, lässt bestenfalls die Aussage zu: ‚Wir beobachten derzeit einen gewissen unregelmässigen Trend zu einer Erwärmung‘. Alles darüber hinaus ist Spekulation. Spekulation ist natürlich statthaft, sogar notwendig. Doch wer sie als Wahrheit verkauft („The science is settled!“) ist ein Scharlatan. Aber darin sind wir uns, denke ich, ohnehin einig.

  148. Lieber Herr Tritium,

    Spekulation ist natürlich statthaft, sogar notwendig. Doch wer sie als Wahrheit verkauft (“The science is settled!”) ist ein Scharlatan. Aber darin sind wir uns, denke ich, ohnehin einig.

    Ja

  149. Tritium schrieb am 28. April 2012 08:48

    ist nun einmal ein ‘Gläubiger’, also ein Lagerkämpfer, der anderen unterstellt, sie würden ebenfalls einen Lagerkampf führen.

    Man muss sich eigentlich nur die #145 ansehen um zu sehen, wer hier extrem dem Lagerdenken verfallen ist. Während ich mich für Ihre Argumentation interessierte, haben Sie nichts besseres zu tun, als aus verschiedenen Kommentaren Textfragente herauszureissen und über mich zu schreiben, statt über Ihre Argumente. Ist schon traurig, dass Sie eine Aussage in #143 „Es ist wirklich schade, dass ein Austausch zur Sache durch so ein permanentes Mistrauen nicht möglich ist.“ nochmal so ausführlich bestätigen müssen. Ich wüßte gar nicht, wo ich mit einer Korrektur der diversen aus dem Kontext gerissenen Fragmente anfangen soll, daher lass ich es lieber.
    Aber ein muss ich doch mal nachfrage, das würde nämlich vielleicht einiges erklären. Sie schreiben:

    Tritium schrieb:
    Die Erde hat eine Durchschnittstemperatur von 15 °C, sagen wir jetzt mal. Doch was wäre ihre Durchschnittstemperatur, wenn sie tatsächlich überall gleich warm wäre? Überraschung: Nur durch diese gleichmässige Verteilung würde die Durchschnittstemperatur deutlich ansteigen — das sagt die Stefan-Bolzmann-Gleichung, denn die Temperatur geht da mit der 4. Potenz ein.

    Marvin schrieb: Diese Argumentation ist doch aus dem Umfeld der Treibhauseffektdiskussion bekannt. Die aus dem Modell berechnete Temperatur von -18°C ist ja nur eine Maximaltemperatur, die tatsächlichen global gemittelten Temperaturen könnten auch tiefer liegen.

    Tritium schrieb: Und nebenbei hat Stefan-Bolzmann auch absolut nichts mit ‘Treibhauseffekt’ zu tun.

    Selbst in der hier bei Science Skeptical von Herrn Heller vorgestellten Erklärung des Treibhauseffektes spielt das Stefan-Bolzmann-Gesetz eine Rolle. Da wird genau mit Hilfe dieses Gesetzes die von mir erwähnte Temperatur abgeleitet. Und genau in diesem Kontext kommt dann auch die Erklärung, dass diese Temperatur auch tiefer liegen kann, wenn die Temperaturen nicht gleichmäßig verteilt sind.
    Sind Ihnen diese Erklärungen nicht bekannt, haben Sie die vergessen oder brauchten Sie noch eine Möglichkeit, Dinge, die ich geschrieben habe, blöd aussehen zu lassen?

    Auf den Rest gehe ich wie gesagt nicht ein. Ich habe keine Ahnung, wie man auf die Idee kommen kann, ich würde das so meinen, wie Sie es da oben darstellen. Aber eine gewisse Kreativität muss ich Ihnen beim Zusammenstellen der verschiedenen Textfragmente schon zugestehen… Ein einfaches „Ich möchte nicht mehr mit Ihnen darüber diskutieren“ hätte es aber auch getan.

  150. MM:

    Man muss sich eigentlich nur die #145 ansehen um zu sehen, wer hier extrem dem Lagerdenken verfallen ist.

    Jajaaa… *Gähn*

    Und Stefan-Bolzmann hat absolut nichts mit Treibhauseffekt zu tun.
    Lernen Sie mal klares Denken, dann begreifen Sie das.

  151. Schreiben Sie bitte BOLT(!)ZMANN. Danke! 🙂

  152. Tritium schrieb am 29. April 2012 10:27

    Und Stefan-Bolzmann hat absolut nichts mit Treibhauseffekt zu tun.

    Der von Ihnen verlinkte Artikel zum Treibhauseffekt beginnt mit eine Abschnitt über physikalische Grundlagen. Der zweite Satz lautet wie folgt:

    Aus dem Rückstrahlvermögen der Erde kann man die Gleichgewichtstemperatur berechnen, die bestehen würde, wenn es keine Atmosphäre gäbe: Sie würde in diesem Fall im Mittel −18 °C betragen.

    Wenn man dem Link zur Gleichgewichtstemperatur folgt, landet man bei der Anwendung des Stefan-Boltzmann-Gesetzes zur Bestimmung eben dieser Temperatur. Weiter unten steht dann folgendes:

    Wäre das die einzige Strahlung, die vom Erdboden absorbiert würde, so würde die Erdoberfläche im Mittel eine Temperatur von etwa -18 °C annehmen, wenn die Wärme gleichmäßig über die Erde verteilt würde. Wird berücksichtigt, dass Temperaturunterschiede existieren, so liegt die Durchschnittstemperatur weit unter diesem oberen Grenzwert (siehe Höldersche Ungleichung).

    Der von Ihnen selbst referenzierte Artikel enthält also die gleichen Aussagen, wie ich sie hier gebracht habe.

    Aber da das eh egal sein wird, was ich schreibe … Vielleicht kann ja jemand anders da mal klärend eingreifen … (/me schielt rüber zu Herrn Heß)

  153. Lieber Herr Müller #152,

    ich fürchte sie beide reden aneinander vorbei. Der Treibhauseffekt selbst ist ja nur die Beobachtung,
    dass die mittlere Oberflächentemperatur höher als die effektive Strahlungstemperatur ist. Die effektive Strahlungstemperatur wird aber üblicherweise unter Zuhilfenahme des Stefan-Boltzmann Gesetzes(SBG) bestimmt.
    Die Hölder’sche Ungleichung besagt nun, dass ein Körper mit homogener Temperaturverteilung aufgrund des SBG T^4 Gesetzes bei gleicher Mitteltemperatur weniger abstrahlt als ein Körper mit heterogener Temperaturverteilung aber gleicher Mitteltemperatur.
    Herr Tritium meint nun vermutlich, dass wenn wir 1900 mit einer heterogenen Temperaturverteilung starten und es Prozesse gegeben hätte, die diese Temperaturverteilung bis im Jahre 2000 homogener gemacht haben, dann hätte das bei gleicher Einstrahlung eine Temperaturerhöhung bewirkt. Eigentlich eine interessante Idee, die man im Prinzip prüfen könnte indem man die Temperaturverteilungen vergleicht.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  154. Nochmal zum Artikel ein update von mir.
    Wer Kindern und Jugendlichen, ob zu Hause oder in Büchern den „planetaren Treibhauseffekt“ und die Wirkung von CO2 in der Erdatmosphäre erklären möchte dem sei
    Der Karlsruher Physikkurs empfohlen.
    http://tinyurl.com/d42bhl2
    Dort kann man lernen wie der „planetare Treibhauseffekt“
    funktioniert und CO2 in der Atmosphäre wirkt:
    http://tinyurl.com/cxytvxt
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  155. Dieser enorme Aufwand, nur um Kindern irgendwelche esoterischen Feinheiten der Atmosphärenphysik zu „verklickern“? Da lachen ja die Hühner!

  156. Günter Heß schrieb am 29. April 2012 15:43

    Lieber Herr Müller #152,
    ich fürchte sie beide reden aneinander vorbei.

    Wäre schön, wenn das die Wurzel des … wäre. Der Rest der beiden ersten Absätze entspricht dem, was ich sagen wollte. Vielleicht ist es mir ja nicht geglückt.

    Herr Tritium meint nun vermutlich, dass wenn wir 1900 mit einer heterogenen Temperaturverteilung starten und es Prozesse gegeben hätte, die diese Temperaturverteilung bis im Jahre 2000 homogener gemacht haben, dann hätte das bei gleicher Einstrahlung eine Temperaturerhöhung bewirkt.

    Das hatte ich auch so verstanden und auch in #135 versucht zum Ausdruck zu bringen, dass ich seine Überlegungen in der Hinsicht für richtig halte.

    Eigentlich eine interessante Idee, die man im Prinzip prüfen könnte indem man die Temperaturverteilungen vergleicht.

    (Danke, dass Sie sich den Moment Zeit genommen haben …)

  157. Lieber Herr Müller,
    nun ja ich hatte Sie eigentlich schon so verstanden,
    wollte es aber noch mal klarer stellen.
    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

  158. Kleine Ergänzung noch zum Thema
    http://www.lz.de/home/nachrichten_aus_lippe/luegde/luegde/6507168_Umwelttag_in_der_Elbrinxer_Grundschule.html

  159. Zur Ergänzung hier noch zwei aktuelle Pressemeldungen und eine Aktion der Stadtwerke Potsdam (gefunden bei achgut):


    CDU will Klimaschutz in Kitas integrieren

    Oyten. Geht es nach der CDU-Fraktion in der Gemeinde Oyten, sollen Klimaschutzmaßnahmen auch in den beiden kirchlichen und vier kommunalen Oytener Kindertagesstätten schon bald ein Thema werden. So hat Sandra Röse bereits Mitte April -- im Namen ihrer Gemeinderatsfraktion -- einen Antrag auf Integration des Projektes ener:kita an Gemeindebürgermeister Manfred Cordes adressiert (wir berichteten).

    Klima-Pimfe im Einsatz. In Nordkorea am Rhein
    “Unser Klima wandelt sich, das betrifft auch dich und mich! Helft alle mit, tut euren Teil, tragt zum Klimaschutz mit bei!”, dröhnt es aus der Klasse der Bonner Grundschullehrerin Elke Buttgereit. “Oh, das war noch nicht ganz so”, sagt die Pädagogin zu den vor ihr sitzenden Klassen 4a und 4c der Gottfried-Kinkel-Grundschule. “Das machen wir noch einmal!” Und wieder schmettern die Kinder das für sie geschriebene “BONNi & BO“-Lied -- dieses Mal wie aus einer Kehle.”


    Willkommen auf meiner Seite „Amelies Welt“


    Hallo Kinder!

    Ich bin Amelie. Ich wohne in Potsdam. Mein Papa arbeitet am PIK – dem Potsdam Institut für Klimafolgenforschung. Meine Mama arbeitet bei der Energie und Wasser Potsdam (EWP).

    Zuhause unterhalten wir uns oft über den Klimawandel – die Erde wird wärmer, das Eis am Nordpol schmilzt. Viele Tiere und Pflanzen und auch wir Menschen werden dadurch bedroht. Aber die Menschen selbst sind für viele Umweltsünden auch verantwortlich.

    Papa sagt, wir müssen Treibhausgas einsparen und dafür sorgen, dass die Regenwälder erhalten bleiben.

  160. @Rudolf #159

    …..die Vergiftung von Kindergehirnen geht munter weiter. Einfach muss die Botschaft sein und oft genug wiederholt werden. Bis der Chip endlich drin ist und die kleinen Klima-Detektive alles brav nachplappern, was ihnen vorgebetet wurde.

    Hat sich nichts geändert seit Kopenhagen – siehe bund-Video von 2009: Kinder werden benutzt für perverse Meadows- & Gore’sche Weltuntergangspropaganda – hier erzählt ein Kind von den „Männern mit den Anzügen”.

    Der BUND hatte damals noch den folgenden Kommentar bei youtube hinterlassen:

    Auf beeindruckende Weise ist es dem belgischen Regisseurs Nic Balthazar gelungen, mit 6.000 Menschen am Strand von Ostende die Dramatik des Klimawandels darzustellen. Dieser Film reißt mit und hinterlässt eine Gänsehaut. Auch Du kannst etwas tun: Handle jetzt! Empfehle diesen Film weiter, erzähl Freunden und Verwandten davon, schick einen Hinweis an Minister und Abgeordnete oder komm mit uns nach Kopenhagen und werde Teil einer riesigen menschlichen Protestwelle.

    …..tja, hat ja trotzdem alles net so recht geklappt damals mit Kopenhagen, gelle?

  161. Erschreckend: Ein 14-jähriger in der „Klimakrise“ (ARD-„Gottschalk-Live“ am 04.06.2012)

    Ein 14-jähriger planzt Bäume um die angeblich von den Erwachensen durch CO2- verursachte Klimakrise aufzuhalten. Die Volksverdummung von Kindern mit „Klimaschutz“ nimmt erschreckende Ausmasse an.

    Es ist angeblich nur ein Gerücht, dass Gottschalk DESHALB ein Tag früher als geplant vom Sender geht…um den CO2-Ausstoss der Sendung zu verringern.

  162. @Rainer Hoffmann

    ….ein schockierendes Beispiel 100%-ig gelungener Indoktrination…. erfolgreiche Erziehung zum kleinen Klimafanatiker und Kinderprediger….. einfach ekelerregend….. aber Gottschalk wird’s wurscht sein, wie schwachsinnig dieser Auftritt ist, wenn es nur richtig „Quote” bringt (je abstruser, desto besser)…..

  163. Sie machen eine für die Gesellschaft und Allgemeinheit sehr nützliche und wertvolle Arbeit, bleiben dabei für Kritik und Diskussion offen.
    Das kann man von den meisten „Entscheidern“ nicht behaupten.

  164. Und hier die Gegengehirnwäsche:

    Zitat daraus:
    „Ich werde das Quadrat noch weiteren Menschen vorlegen, unter Anderem auch im Kindergarten, in dem ich als Pate ehrenamtlich tätig bin, aber auch mir bekannten Repräsentanten von Grundschulen. Ein Fazit möchte ich aber schon jetzt ziehen:“

    Ich denke es ist eine Unsitte komplexe naturwissenschaftliche Themen mit Halbwissen in den Kindergärten und den Schulen zu verbreiten.

    Kinder sollten Deutsch, Schreiben, Rechnen, Mathe und Geschichte lernen

    Grüße
    Günter Heß

  165. Günter Heß 30. November 2013 14:47

    Und hier die Gegengehirnwäsche:

    Zitat daraus:

    “Ich werde das Quadrat noch weiteren Menschen vorlegen, unter Anderem auch im Kindergarten, in dem ich als Pate ehrenamtlich tätig bin, aber auch mir bekannten Repräsentanten von Grundschulen. Ein Fazit möchte ich aber schon jetzt ziehen:”

    Ich denke es ist eine Unsitte komplexe naturwissenschaftliche Themen mit Halbwissen in den Kindergärten und den Schulen zu verbreiten.

    Als Herr Frey vor 3 Jahren hier mit seinen „Ängste eines Schriftstellers“ aufschlug und ich darauf hinwies, dass ich durchaus verstehen kann, wenn die Lehrerin sauer auf ihn ist, wenn er den Kindern „so einen Quark“ erzählt, war ich der Buhmann. Hat sich der Blickwinkel etwa inzwischen verschoben?

  166. Lieber Herr Müller,

    mein Blickwinkel nicht. Ich war damals der Meinung, dass man Kinder ausgewogen informieren muss und nicht nur die eigene Meinung rüberbringen darf und bin noch heute dieser Meinung.

    Wer Kinder in einem komplexen Thema unterrichten möchte muss sich erst auf allen Seiten der Debatte informieren
    und in das Thema einarbeiten.

    Grüße
    Günter Heß

  167. Günter Heß 30. November 2013 17:04

    Lieber Herr Müller,

    mein Blickwinkel nicht. Ich war damals der Meinung, dass man Kinder ausgewogen informieren muss und nicht nur die eigene Meinung rüberbringen darf und bin noch heute dieser Meinung.

    Sie haben damals nicht so drastische Worte (Gehirnwäsche) verwendet, wie heute, obwohl die Äußerungen von Herrn Frey schon ein vergleichbares Niveau hatten. Daher meine Frage 🙂
    (Und es hat sich ja in den letzten drei Jahren ja auch nicht viel geändert, Herr Frey übersetzt immer noch alles, was sich irgendwie gegen die Mainstream Meinung richtet und sei es noch so absurd. Wobei der Highlight wahrscheinlich immer noch der Artikel von O’Sullivan war, in dem behauptet wurde, die Industrieländer würden mehr CO2 absorbieren als emittieren …)

  168. Lieber Herr Müller,

    man muss bedenken, dass die Gehirnwäsche zum Klimawandel der wir in den Medien, von den NGOs und Politaktivisten wie Greenpeace, BUND, dem IPCC oder auch COP19 ausgesetzt sind deutlich überwiegt.

    Klimawandel ist eben ein Milliardengeschäft geworden das abgeschöpft wird.

    Mit freundlichen Grüßen
    Günter Heß

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