Windenergie – Klimaschutz vs. Umweltschutz

11. Mai 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Windkraft

Windenergie ist gut für das Klima, so die lautet die einhellige Meinung. Aber was bringt ein Windpark wie Alpha Ventus wirklich für das Klima? Was kostet der produzierte Strom? Und wie wirken sich die Windräder auf unsere Umwelt aus?

Am 27. April eröffneten Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und die Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, im Rahmen einer Festveranstaltung in Norddeich Deutschlands ersten Offshore Windpark Alpha Ventus.

Gebaut wurden die zwölf Windkraftanlagen der 5 MW-Klasse (Nennleistung) 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe, die hierfür die Investitionssumme in Höhe von 250 Millionen Euro aufgewendet haben. Einst waren die Kosten mit 189 Millionen Euro veranschlagt, aber Pannen und Verzögerungen haben die Kosten in die Höhe getrieben. Im Spätsommer/ Herbst 2008 machte das Wetter ein Aufstellen der ersten sechs Anlagen unmöglich. Zudem standen notwendige Gerätschaften nicht zur Verfügung. Weiter gab es Probleme mit dem Umspannwerk.

Nach Angaben der Betreibergesellschaft sind die gestiegenen Kosten auf höhere Stahlpreise und Mehrausgaben bei der Erschließung zurückzuführen.

Die wirtschaftliche Bilanz

Der Windpark „Alpha Ventus“ mit 12 Anlagen je 5 MW Nennleistung kostet 250 Mio. EURO.

Die Betreiber rechnen mit 3.800 Volllaststunden im Jahr.

12 • 5 MW • 3.800 h = 228.000 MWh pro Jahr.

Die veranschlagte Lebensdauer der Ablagen beträgt 20 Jahre. Somit werden ca.

4.560.000 MWh (4.560.000.000 kWh) Strom produziert.

Das macht

250.000.000 € Baukosten / 4.560.000.000 kWh  = 0,055 €/kWh (5,5 Cent/kWh).

Alleine die Baukosten veranschlagen also 5-6 Cent pro produzierter Kilowattstunde Strom. Das entspricht in etwa dem durchschnittlichen Handelspreis von Strom an der deutschen Strombörse. Hinzu kommen noch die Kosten für Betrieb, Wartung und Rückbau der Windkraftanlagen in einem Lebenszyklus von 20 Jahren. Der erforderliche Ausbau der Stromnetze und die Bereitstellung von Strom-Speichern verursachen weitere Kosten. Der produzierte Windstrom wird dadurch überdurchschnittlich teuer und kann normalerweise keine Gewinne abwerfen.

Wirtschaftlich arbeiten kann Alpha Ventus nur aufgrund der Rahmenbedingungen die durch das so genannte Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) geschaffen worden sind. Über das EEG werden die Abnahme und ein Festpreis für Strom aus EE gesetzlich garantiert. Die überhöhten Preise werden als so genannte Umlage an die Stromkunden, also an Sie, weiter gegeben. Der Windstrom aus Offshore-Anlagen wird nach dem EEG mit bis zu 15 Cent/kWh vergütet (Anfangsvergütung). Die Gewinne streicht das Konsortium um EWE, E.ON und Vattenfall Europe ein. Also jene Großkonzerne, welche den Strommarkt bisher beherrschen.

Was bringt Alpha Ventus für das Klima?

Zunächst einmal gar nichts, da durch den europaweiten Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten CO2 nur umverteilt, aber nicht eingespart wird. Was würde es aber bringen, wenn der produzierte Windstrom tatsächlich Strom aus Kohlekraft ersetzen würde?
Ein Kohlekraftwerk emittiert ca. 1 kg CO2 pro Kilowattstunde erzeugten Stroms.

Bei 4.560.000.000 kWh Strom, die von Alpha Ventus in 20 Jahren “CO2-neutral” produziert werden, ergibt sich also eine Einsparung gegenüber Kohlekraftwerken von ca. 4.560.000.000 kg CO2. (4,56 Mio. Tonnen CO2 in 20 Jahren).

Global werden ca. 30.000 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr (anthropogen) ausgestoßen, die eins zu eins umgerechnet, einen jährlichen Anstieg im CO2-Gehalt der Atmosphäre von derzeit ca. 2 ppm (Teile CO2 pro Millionen Luftteilchen) bewirken. In 20 Jahren wären das, bei unveränderten Emissionsverhalten und Anstieg, ca. 600.000 Mio. Tonnen CO2, die einen Anstieg um ca. 40 ppm CO2 in der Atmosphäre bewirken würden. Also einen Anstieg von derzeit ca. 390 ppm auf ca. 430 ppm.

Der Anteil von Alpha Ventus daran beträgt, eins zu eins umgerechnet, ca. 0,00076%, oder 0,0003 ppm.

Mit Hilfe der Überschlagsrechnung aus dem 3. Weltkimabericht (Tabelle 6.2) erhalte ich einen langfristige Ersparnis im Temperaturanstieg (ohne Rückkopplungseffekte) von:

d T = λ • d FR = 0,27 • a • ln [CO2 / CO20] = 0,27 • 5,35 • ln [CO2 / CO20]

= 1,4445 • ln [(390+0,0003) / 390]

= 0,000001 °C

Bzw. mit Rückkopplungseffekten wie Wasserdampf und Wolken (mit λ= 0,4 … 1,2)

dT = 0,000002 … 0,000005 °C

Alpha Ventus könnte den Anstieg der Globaltemperatur also im millionstel Grad Bereich vermindern. Ein nicht messbar kleiner Betrag.

Welche Auswirkungen hat Alpha Ventus auf die Umwelt?

Die Folgen für die Umwelt sind dramatischer, als bisher angenommen wurde. Nicht nur Zugvögel werden durch die Rotorblätter und die Beleuchtung der Windkraftanlagen in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch Meeresbewohner, wie z.B. Schweinswale, u.a. durch das Rammen der Fundamente.

Auch für den Schiffsverkehr stellen die Windräder eine Gefahr dar. Sollte sich durch eine Havarie eine Ölkatastrophe, wie z.B. der Pallas ereignen, so wird das unmittelbar angrenzende Weltnaturerbe, der Nationalpark Wattenmeer, in Mitleidenschaft gezogen.

Zusammengefasst nützen die Offshore-Windparks wenig dem Klima, aber schaden unmittelbar oder potentiell der Umwelt. Der produzierte Strom ist aktuell nicht wettbewerbsfähig. Ein Ausbau der Windenergie ist nur durch Subventionen über das EEG möglich. Die Gewinne fließen von den Stromkunden, die das EEG tragen, direkt in die Taschen der großen Stromkonzerne. Es stellt sich die Frage; ist das im Sinne der Klimaschützer? “Cui bono”?

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45 Kommentare
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  1. Windkraftanlagen helfen keinem Klima noch erfüllen sie sonst irgendeinen positven Zweck, sondern allenfalls dem mit der Politik eng verflochtenem ökoindustriellen Komplex.

    Die Energiedichte des Windes ist auf diesem Planeten unzureichend um für eine industrielle Stromerzeugung genutzt werden zu können. In der Konsequenz kostet dieser Strom ein Vielfaches einer dem Verstande geschuldeten Stromerzeugung.

    Die Windstromerzeugung schwankt mit den Launen des Wetters. Windkraftanlagen müssen zu 100% durch teils befeuert in Bereitschaft gehaltene Schattenkraftwerke abgedeckt werden.

    Der Materialaufwand zur Herstellung der Windmühlen beträgt ein 37-faches dessen umweltfreundlicher Kernkraftwerke. Offshorewindmühlen erfordern einen noch weit höheren Aufwand.

    Die Windenergie ist sehr teuer, umweltschädlich, der erzeugte Strom als Zufallsstrom nutzlos.

    Eine Analyse zur Windenergie findet man unter http://www.oekoreligion.npage. de

    Vandale

  2. Im Spätsommer 2008 machte das Wetter den Planern einen Strich durch die Rechnung. Diese wunderbare Legende haben die beteiligten Konzerne in die Welt gesetzt.

    Im Spätsommer 2008 zeichnete sich ab, daß die Vergütung für Offshorestrom von rund 9 auf rund 15 Cent/kWh erhöht werden sollte.

    Da lohnte sich das Nachrechnen:
    Wenn tatsächlich 3800 Volllaststunden erreicht werden, sammelt das Turbinenfeld mit der geringeren Vergütung rund 20 Millionen EURO pro Jahr ein, nach 20 Jahren rund 410 Millionen.

    Nach der Erhöhung ab Januar 2009 rafft man pro Jahr 34 Millionen EURO, in 20 Jahren fast 700 Millionen. Für dieses Zubrot läßt man sich doch gerne eine kleine Geschichte von bösen Sommerstürmen in der Nordsee einfallen.

  3. Hallo zusammen,

    diese Rechnung ist so einfach, dass selbst ein interessierter Laie wie ich (ich bin Schriftsteller) sie versteht. Was mich aber wundert: Woher kommen denn die Subventionen für das EEG? Doch vom Staat! Id est vom Steuerzahler, also von uns!
    Fazit: Wir müssen nicht nur den Strom teurer bezahlen, sondern werden über die Steuern gleich noch einmal zur Kasse gebeten!
    Die finazielle Belastung für uns alle ist also noch viel größer! Oder sehe ich da was falsch?

    Chris Frey

  4. Ja, Herr Frey, das sehen Sie genau richtig.

    Es ist auch beim Benzin so, daß Steuern auf Steuern bzw. Abgaben erhoben werden -- die Mehrwertsteuer zahlen Sie auch für den Mineralöl- und Ökosteueranteil.

    Ich bin kein Rechtsexperte, aber ich frage mich schon lange, ob das wohl juristisch in Ordnung ist. Und ich frage mich, wann denn die Menschen endlich einmal lautstark gegen diese gängige Praxis zu Felde ziehen. Nach meinem ganz persönlichen Rechtsempfinden handelt es sich hier um Raub…

  5. Hilfe !!!!

    Ich finde leider die entsprechenden Fakten nicht im Netz.

    Ich suche Daten über die Kraftwerkskapazitäten, Kraftwerksstandorte und Jahreslastgänge NORWEGENS.

    Vielen Dank im Voraus.

    Heinz Eng

  6. Der obige Artikel stammt von einem Mitarbeiter des AWI -- unglaublich… die obige Rechnung, die anscheinend sogar Schriftsteller nachvollziehen können, gehört unbedingt publiziert.
    Dem kann man eigentlich nur mit Ironie begegnen
    Der Schrecken der Windkraftanlagen

  7. @ Physiker

    Entweder Sie üben inhaltliche Kritik an dem obigen Artikel oder Sie tragen sonst etwas konstruktives zur Debatte bei, oder Sie lassen das Kommentieren einfach bleiben. Einfach mal was schreiben, weil einem der Tenor des Artikels nicht gefällt, auch ohne eigene Meinung oder Wissen, ist jedenfalls kein sinnvoller Beitrag, sondern schlicht Pöbelei.

    Was gefällt Ihnen eigentlich an der oben präsentierten Rechnung nicht? Glauben Sie prinzipiell nur Kalkulationen, die so kompliziert und verklausuliert sind, dass ein Nachvollziehen für den mathematisch eher ungebildeten Laien schlicht nicht möglich ist? Dann sollten Sie sich wohl besser an Klimaprognosen halten.

    Ihr Verweis auf Georg Hoffmanns AGW-Propaganda-Blog hat übrigens tatsächlich eine stark ironische Note. Nur möglicherweise nicht die von Ihnen beabsichtigte…

  8. @ Rudolf Kipp:

    Entweder Sie üben inhaltliche Kritik an dem obigen Artikel oder Sie tragen sonst etwas konstruktives zur Debatte bei, oder Sie lassen das Kommentieren einfach bleiben.

    Das Beisteuern eines Links zähle ich mal zu „sonst etwas konstruktives“ -- ansonsten wäre es mir neu, dass man in einem Kommentar nicht kommentieren dürfe.

    Was gefällt Ihnen eigentlich an der oben präsentierten Rechnung nicht?

    Mir gefällt diese Rechnung so gut, dass ich sie am liebsten auf alle täglichen Belange anwenden würde: Egal welchen Dreck ich produziere, ich setze ihn einfach ins Verhältnis zur Erdoberfläche (und wenn das nicht reicht dann eben die Erdmasse) und schon zeigt sich, dass mein persönlicher Beitrag zur Umweltverschmutzung 0,0000000…% ist. Wie praktisch.

  9. @Kipp

    Hast Du auch so ein dejavue, Pitti platscht anscheinend wieder.

    H.E.

  10. tolle Rechnung …. 3.800 Volllaststunden --> aufgerechnet auf den Jahresertrag.
    Was ist wenn der Wind unter Volllastniveau läuft?
    AHA -- dann produziert die Anlage also keinen Strom ….
    Aufgrund dieses Basis eine quasi „Pseudoverschwörung“ zu inszenieren ist lächerlich.
    Nicht genügend --> setzen

    P.S.: Die Annahme, dass Pilotprojekte mehr kosten lasse ich mal aus -- das wird dann wirklich zu kompliziert.

  11. Nein Herr Blumi, so ist die Rechnung nicht gemeint. Und wo im Artikel Sie eine «quasi “Pseudoverschwörung”» (wobei ich mich immer noch Frage, was Sie eigentlich damit meinen) gefunden haben wollen, erschließt sich mir auch nicht.

    Übrigens, selbst wenn Offshore-Windkraft-Anlagen in den nächsten Jahren deutlich günstiger werden sollten (was ich ehrlich anzweifele) werden die Kosten für den Strom aus diesen Anlagen ja eben nicht in erster Linie von den Produktionskosten bestimmt, sondern sind im EEG festgeschrieben.

  12. Dieser ganze Bericht ala „Bild-Zeitung-Niveu“ beginnt schon mit einem Bild toter Vögel (haha -- Offshore). Später wird gemutmaßt, dass Wale auf den Fundamenten stranden (liebe kindliche Vorstellung…. ) und endet mit einer falsch angesetzten Michmädchenrechnung

    Nebenbei muss beim EEG beachtet werden, dass damit die Wertschöpfung im Land bleibt, lokale Arbeitsplätze geschaffen werden und der Müll (radioaktiv) nicht unbilanziert an nächste Generationen weitergegeben wird. Außerdem müssten die geförderten Kohleminen, die ganze Landstriche zerstören (mal abgesehen von der Luftverschmutzung) auch anders berechnen.

    Die „Psodeuverschwörung“ ist in diesem Artikel das einzig lesbare -- und das obwohl es zwischen den Zeilen steht. Schon mal die paar Millionen Euro Windstromförderung mal mit den Kosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verglichen (20.000.000.000 $ Minimum) und irgendwelche %-Sätze ausgerechnet????

  13. Werter Herr Blumi,

    da machen Sie in Ihrem Kommentar ja gleich eine ganze Batterie von Fässern auf. Also der Reihe nach.

    Auf Ihren Bild-Zeitung-Niveau Einwand möchte ich gar nicht eingehen. Sachliche Kritik geht sicher anders. Aber vielleicht möchten Sie ja im Detail erläutern, was Ihnen an der Berechnung nicht gefällt.

    Dass die Wertschöpfung beim EEG im Land bleiben soll entspringt mehr dem Wunschdenken von linksgrünen Gutmenschen als der Realität. In dieser kommen nämlich die meisten Photovolatikanlagen nicht mehr aus Deutscher, sondern aus Chinesischer Produktion. Und auch bei den Windkraftanlagen gewinnen Chinesische und Indische Hersteller zunehmend an Boden.

    Über das Thema Endlagerung von abgebrannten Brennstäben, bezeiungsweise deren Wideraufbereitung oder Umwandlung von langlebigen Radioisotopen in kurzlebige durch etwa Transmutation haben wir aktuell einen Beitrag: Nicht der Atommüll, sondern die grüne Anti-Atomkraftideologie leidet unter einem Endlagerungsproblem Aus meiner Sicht können wir von Glück sprechen, dass wir bislang noch kein Endlager haben, in dem wir radioaktives Material „endgültig“ verbuddeln können. Schließlich lässt sich aus den fälschlich als Atommüll bezeichneten Brennstäben bereits nach heutigem Stand der Technik noch einiges an Energie gewinnen. Dieser Trend wird sich mit technologischen Weiterentwicklungen sicher fortsetzen.

    Dass die Subventionen für den Kohlebergbau wenig sinnvoll sind, darin stimme ich mit Ihnen überein. Subventioniert wird hier jedoch nur der Steinkohlebergbau. Und das auch nur noch maximal bis 2018. Braunkohle erhält diese Förderung nicht. Dass der Tagebau hingegen „Landstriche zerstören“ würde, ist ein typisches Grünes Pseudoargument. Ich selbst lebe im Rheinland und kenne die aktiven Braunkohle-Tagebau Reviere und auch die Gebiete die inzwischen Rückgebaut sind. So ist der gesamte Kölner Süden bei Hürth und Brühl ehemaliges Tagebau-Gebiet. Heute finden Sie dort ausgedenhte Wälder und Seen, welche sowohl als Naherholungs- als auch als Naturschutzgebiete genutzt werden.

    Ihr Vergleich der EEG-Subventionen mit den Kosten des Deepwater Horizon Unglücks hinkt ebenfalls gewaltig. Bei dem einen Kostenpunkt handelt es sich um Schadensersatzzahlungen aufgrund eines Unfalls, welche der verantwortliche Konzern (also BP) zu bezahlen hat. Beim anderen handelt es sich um einen Zwangsbeitrag, den der deutsche Stromkunde über seine Stromrechnung zu bezahlen hat, wobei die Kosten und der Nutzen in keiner vernünftigen Relation liegen. Zu diesem Ergebnis kam aus das RWI in einer Ende 2009 fertiggestellten Studie:

    Im Ergebnis zeigt sich, dass die deutsche Förderpolitik in Form eines Einspeisevergütungssystems, das rechtlich auf dem seit 1. April 2000 geltenden Erneuerbaren-Energien-Gesetz (EEG) basiert, keine kosteneffiziente Art ist, die Erneuerbaren
    Energien im Energieportfolio eines Landes zu etablieren. Stattdessen bringt dieser Fördermechanismus massive Lasten für die Stromverbraucher mit sich, ohne aber die Volkswirtschaft tatsächlich auf lange Sicht wettbewerbsfähiger machen zu können und einen substantiellen Beitrag zur Energieversorgungssicherheit zu leisten.

  14. @Bluna…..ähh Blumi

    Nebenbei muss beim EEG beachtet werden, dass damit die Wertschöpfung im Land bleibt, lokale Arbeitsplätze geschaffen werden…..

    Ähm, meinen Sie die 60% Solarmodule die aus China importiert werden?
    Meinen Sie diverse Teile der Windräder die auch schon importiert werden?
    Meinen Sie etwa die Industriearbeitsplätze die wegen den enormen Stromkosten demnächst ins Ausland verlegt werden?

    Sorry, die grünen Bessermenschen sollten endlich mit ihren dümmlichen Propagandaphrasen aufhören uns ehrlich arbeitenden Menschen auf den Wecker zu gehen.
    Kommen Sie mal mit nachrechenbaren Argumenten, damit ich sie anschließend wieder fein säuberlich zerlegen kann, so aber darf ich Sie zu den gelegentlichen Trollen zählen, die ab und zu mal hier aufschlagen und verbalen Unsinn verbreiten.

    Tagebaue……..auch in der Lausitz ist dadurch eine artenreiche Seenlandschaft entstanden wo früher nur schnöder Acker war…….die Heinz Sielmann Stiftung hat sogar ein alten Tagebau aufgekauft und einfach anschließend der Natur freien Lauf gelassen, was meinen Sie was sich da an Pflanzen und Lebewesen angesiedelt hat, die angeblich ja schon als ausgestorben gelten.

    Einfach mal den PC ausschalten, eine Erdhöhle buddeln und wie vor 5000 Jahren leben…..mal sehen wie lange Sie das aushalten ohne moderne Annehmlichkeiten, dann dürfen Sie auch mal wieder über unsere ach so böse Technik ablästern.
    Wasch mich aber mach mich nicht nass……….grüne Ideologen in voller Fahrt mit den Elektroauto gegen die Wand ihrer eigenen Schizophrenie.

    PS. Atomreaktor…….hat Mutti Natur auch mal gehabt, aber dazu müsste man ja mal seine Scheuklappen absetzen und sich weiterbilden, gelle.

    H.E.

  15. @Blümchen

    tolle Rechnung …. 3.800 Volllaststunden –> aufgerechnet auf den Jahresertrag.
    Was ist wenn der Wind unter Volllastniveau läuft?
    AHA – dann produziert die Anlage also keinen Strom ….

    Hmm, Taschenrechner ausgefallen oder doch nur intellektuell überfordert?
    Nun gut, ich könnte Ihnen ja jetzt erklären was es mit den bösen Volllaststunden so auf sich hat, will Sie aber damit wirklich nicht überforden.
    Nur als kleinen Tip dazu……….zu diesen komischen Stunden gehört natürlich auch mal „Volllastnineau“…..aber pssst, nicht weitersagen.

    Naja, Logik und Mathematik war ja noch nie die Stärke unserer grün-veganen Bessermenschen…..da fehlt einfach das Eisen und gewisse andere Spurenelemente in der Nahrung.

    So, ich muss weg, solche Diskussionen ermüden mich immer so schnell.
    H.E.

  16. Also meine persönliche Meinung ist auch etwas gespalten. Wenn es um die Verschandelung der Landschaft geht, kann ich da nur zustimmen, allerdings bin aber auch der Meinung das man unbedingt was tun muss in Sachen Klimaschutz. Hier in Deutschland und ich glaube ziemlich stark hier im Norden sind wirklich viele Windparks entstanden in den letzten 10 Jahren und ich muss sagen nach ein paar Jahren fallen Sie mir kaum noch auf, es kann also nicht ganz so schlimm sein. Aus medizinischer Sicht finde ich das ganze jedoch wesentlich bedenklicher, Ihr habt es in Eurem Artikel gar nicht erwähnt, ich habe jetzt schon einige Reportagen gesehen und interessante Artikel gelesen über den Schattenwurf der Windräder, der wirklich schwere gesundheitliche Folgen haben kann wie zum Beispiel starke Depression, Schlafstörungen, etc. Ich denke man sollte sich also vorher genau über die Standorte informieren und überlegen wo man die Windräder aufstellt.

  17. @Klima

    Wenn ich auf der Autobahn Richtung Berlin unterwegs bin, muss ich mich zwingen nicht ständig auf die drehenden Monster zu blicken die direkt neben der Autobahn aufgestellt sind. Das menschliche Auge regestriert ja nur Bewegung aktiv………..passiv vor sich rumlungernde Strommasten dagegen werden vom Gehirn einfach ausgeblendet.

    Die TA-Lärm beinhaltet nur akustisch wahrnehmbaren Lärm……der sogenannte Infraschall (Frequenzen unterhalb 20 Hz) spielen da keine Rolle. Die Auswirkungen werden wohl von einigen Forschern untersucht aber so richtig dolle Ergebnisse sind mir da noch nicht zu Ohren gekommen.

    Tja, und wenn man die Schlagschatten schon sehen kann, wohnt man wohl eindeutig zu dicht an diesen Monster…..selber Schuld also.
    Hier in Brandenburg haben diese Windmonster schon ganze Dorfgemeinschaften gespalten ( Verpächter vs. Nichtlandbesitzer) die Bürgermeister oder Kommune gut geschmiert und Gesetze, die sogar erlauben diese Dinger in Wälder oder dicht an Biosphärenreservate zu stellen. Abstandsregelungen……pähh, was interessieren uns die paar blöden Wahlbürger…….ich bin Deichgraf und habe immer recht.

    Abgesehen davon erbringen diese Dinger für die Energieversorgung mehr Ärger und Kosten als das sie uns nutzen…….einschließlich den Zwang neue Hochspannungsleitungen durchs Land zu ziehen, die dann noch mehr das Auge beleidigen.

    Deutschland ist ein so dicht besiedeltes Land ,das schon jetzt keine Möglichkeit mehr gibt diese Vogelschredder so aufzustellen das sich kein Bürger belästigt fühlt. also setzt die Windlobby auf die miesesten Methoden um auch den letzten freien Agger damit zu besudeln.
    Lustig für den Bauern wird es nur, wenn er nach Ablauf der Lebenszeit dieses Ungetüms ein gewaltiges Stahlbetonfundament sein eigen nennt, wehe der WKA Betreiber ist Pleite, dann wirds teuer für den gierigen Bauern.

    Deutschland ist die närrische Insel wo Gartenzwerge die Politik bestimmen während rundherum die großen Onkels anfangen neue AKW aus den Boden zu stampfen.
    Hauptsache Grün…..und wenn es unseren Industriestandort kosten sollte.

    Wenn Dich das Thema wirklich interessiert, einfach mal recherchieren und uns dann die Ergebnisse bezüglich krankmachender WKA hier reinstellen.
    Danke

    sagt schon jetzt……Onkel Heinz

  18. Offshore finde ich auch ein ganz schwieriges Thema. Die wenigen Offshore Parks die genehmigt sind haben sich die großen Energieversorger gesichert und verwalten diese ohne der Absicht sich dort zu engagieren. Nach dem Artikel frage ich mich ob das nicht vielleicht auch besser so ist.

  19. Herr Eng, sorry aber bei Ihnen ist der Name Programm. Sie sind schlichtweg einfach nicht ganz dicht!
    Es stört sie der Anblick eines Windrades? Gefällt ihnen der Anblick eines Atom- od. Kohlekraftwerkes denn besser?
    Sie wissen ja, wie diese besteuert und subventioniert werden?

    Und Herr Trummler, sie dürfen sich gleich anschließen.
    „Der Materialaufwand zur Herstellung der Windmühlen beträgt ein 37-faches dessen umweltfreundlicher Kernkraftwerke.“

    Dessen „umweltfreundlicher“ Kernkraftwerke??? *Klonk Klonk* UMWELTFREUNDLICH! %)

    Und @Klima: Neeeinnn! Der Schattenwurf der Windräder kann wirklich schwere gesundheitliche Folgen haben wie zum Beispiel starke Depression, Schlafstörungen, etc.???

    Höhö -- *stirnbatsch*

    Was auch immer sie drei gegen Windräder anbringen -- es kann die Auswirkungen eines Kohle- & Atomkraftwerkes nicht toppen. Wegen eines Windrades ist noch niemand draufgegangen … wegen Atomenergie leider schon. Packen sie also ihre paar Vögel und Ihren Verstand zusammen.

    Und hier noch was für Ihre Meinungsbildung: http://www.youtube.com/watch?v=yP6F5s5NYrM

  20. @admin

    DubistDumm.de 24. August 2011 10:17

    …..soll diese geistige Darmentleerung hier stehenbleiben?

  21. @Tim Hardenberg
    Bin zwar kein Admin, denke aber daß das schon ok ist. Wenn sich die NIE-Freunde schon auf diesem Niveau bewegen spricht das für sich selbst und ist doch eher entlarvend, jeder blamiert sich so gut wie er kann.

  22. @DubistDumm

    Schön das Sie sich mit ihren Realnamen angemeldet haben, war bestimmt schwer damit durchs Leben zu kommen, gelle?

    Leider nutzt heute das bimmeln mit dem Glöckchen kein bisserl, weil der Pittbull satt und zufrieden ist, auch das holen des Stöckchens fällt aus, da der Köter einfach zu faul ist.

    Ich find Windräder toll, ich finde neue Überlandleitungen auch toll, Monsanto findet es toll neue Energiemaissorten zu produzieren, ick finds toll das endlich die kackenden Ratten der Lüfte endlich mal geschreddert werden, unser Füchse finden das übrigens auch toll……ick finds toll, das endlich diese langweiligen Mischwälder in DE verschwinden und die zukünftigen Energiebäume in Reih und Glied ihre gesellschaftliche Erfüllung finden, ick find toll das endlich die blöden Täler+Bergkuppen verschwinden, denn anschließend kann ick da toll mit meiner Jacht rumsegeln………..ick finds auch toll endlich nicht mehr arbeiten gehen zu müssen, Harzter ist ja auch ein ehrenhafter Beruf……………und ick finds toll, das Insassen der geschlossenen Abteilung der Psychatrie auch endlich mal an den PC mit Internetanschluss dürfen, gelle DUBISTDUMM.

    Ach übrigens, wer hier so offensichtlich provozieren will…..muss dat schon etwas intelligenter anstellen……Ihre Art und Weise ist einfach zu primitiv, derart billig, das der Pittbull nicht mal sein gemütlichen Platz uff´n Sofa dafür verlässt.

    Weiterhin dürfen Sie sich die Mühe einer Antwort ruhig ersparen, denn Trolle werden hier nicht mehr als nötig gefüttert .

    Hmm, für die Schublade muss ich mich jetzt aber mal ganz tief bücken……ups, war anscheinend doch der Mülleimer……na egal, den leere ich eh gleich aus, sonst stinkt die Bude bloss wieder so nach Fäkalien.

    Habe die Ehre und winke winke und schöne Grüße an Ihren Wärter.

    H.E.

  23. @ Tim Hardenberg:

    …..soll diese geistige Darmentleerung hier stehenbleiben?

    Ja, lassen wir zu. Wir haben hier nur intelligente Leser (denke ich jedenfalls) und die können sich selbst ein Bild machen.

  24. @Dummer

    Wegen eines Windrades ist noch niemand draufgegangen …

    Falsch

    Bei Wartungsarbeiten an einem Windrad im sauerländischen Marsberg ist am Samstagabend ein Monteur tödlich verletzt worden. Der 35-Jährige befand sich mit einem Kollegen in 65 Metern Höhe, als sich das Unglück ereignete.

    Als sich ein Sicherungsbolzen löste begann sich das Windrad zu drehen. Der Monteur wurde im Getriebe eingeklemmt und getötet, sein Kollege wurde leicht verletzt. Die Bergung wurde von der Höhenrettungsgruppe der Feuerwehr durchgeführt.

    Und wenn dann noch genug Lesefähigkeiten vorhanden sind…...mal das hier durchlesen.

    Dummerweise erscheinen die meisten tödlichen Arbeitsunfälle bei der Windkraft maximal in kleinen Lokalblättchen oder man findet bei einigen Websites der Feuerwehr was…….ist ja net Meldepflichtig wie im KKW.

    Wenn man sich etwas Mühe gibt, findet man genug Menschen, die bei Montage und Wartungsarbeiten an WKA tödlich verunglückt sind.

    Gut, viele Website sind schon etwas veraltet……..Google scheint wohl eine eingebaute Sperre zu haben…………aber deswegen gibt es sie trotzdem.
    Bei Biogasanlagen sind die Bilanz noch verheerender aus…….aber da dürfen Sie dann mal selber etwas recherchieren.

    Immer schön dran denken….nach einem Gewitter auf keinen Fall näher als 500 m an ein Windrad herangehen, es könnte Ihnen sonst auf dem Kopp fallen.

    Naja, da Ihnen ein paar geschredderte Piepmätze nix ausmachen, sollte auch die paar Tote nicht weiter ins Gewicht fallen…….es geht ja hier um Gaija und Klimawahn.

    Ups, bevor ich auslaufe (nicht ganz Dicht), geh ich mal lieber auf Klo……
    H.E.

  25. @Onkel Heinz

    Immer schön dran denken….nach einem Gewitter auf keinen Fall näher als 500 m an ein Windrad herangehen, es könnte Ihnen sonst auf dem Kopp fallen.

    …..sowas nennt man dann ein Dumm-Dumm-Geschoss.

  26. @Tim

    Lach….lieg gerade untern Tisch

    H.E.

  27. @Onkel Heinz

    Immer schön dran denken….nach einem Gewitter auf keinen Fall näher als 500 m an ein Windrad herangehen, es könnte Ihnen sonst auf dem Kopp fallen.

    ähhm….. nochmal wat zum Thema „uff’n Kopp fallen” für unseren Dumm-Dummi. Is allerdings schon ’n paar Wochen her:

    WKA Crash im Windpark Kirtorf

    20.06.11 -- KIRTORF -- In der Feldgemarkung „Heideberg“ bei Kirtorf (Vogelsbergkreis) ist es am gestrigen Sonntag gegen 11.30 Uhr zu einem spektakulären Vorfall im dortigen Windpark, der aus insgesamt 7 Windkraftanlagen (WKA) besteht, gekommen. An einer der Anlagen brach der obere Teil des Turmes mitsamt Gondel und Rotor ab und stürzte auf die unmittelbar angrenzende Trafostation. Am heutigen Montag appellierte der Vogelsberger Landrat Rudolf Marx (CDU) an Gießener RP, alle weiteren 17 WKA gleichen Typs im Vogelsbergkreis stillzulegen und erst nach einem TÜV-Gutachten wieder ans Netz gehen zu lassen.

    Wenn man auf der Seite runterscrollt, findet man jede Menge Schadensfotos: Das obere Turmsegment wurde sauber vom Flansch getrennt – sieht nicht wirklich nach Sturmschaden aus. Aber über Probleme durch unkalkulierbare Dauer-Schwingungsbelastungen und schlampige Wartung von Windkraftanlagen redet man halt net so gerne (genau wie bei schwerwiegenden WKA-Fundamentschäden).

    Hauptsache: Windkraft ist super!

  28. http://www.sat1bayern.de/news/windkraft-krieg-rotoren-in-den-wadlhauser-graeben/

  29. Hallo und vielen Dank für den interessanten Artikel. V.a. die Rechnung ist interessant, dass Alpha Ventus aus ökonomischer Sicht unsinnig bzw. kaum rentabel ist. Aber wenn man sich zurückentsinnt: Wie war’s denn z.B. mit den Solarmodulen? Anfangs kostete diese Technologie noch Unsummen, und jetzt werden die Panele in der Produktion immer günstiger -- bei steigendem Wirkungsgrad. Bei Windparks ist’s doch auch so, dass ältere Anlagen durch effizientere Technik ersetzt werden. Und wenn die Windindustrie mal richtig boomt, wird sich hier auch noch das eine oder andere Wunder einstellen: Selbst dann, wenn die im EEG verankerten Subventionen mal ausbleiben, werden die Anlagen doch garantiert auf einmal (ähnlich aktuell der Solarmodule) günstiger hergestellt werden.

    Was einem eher Kopfzerbrechen bereiten sollte, ist der enorme Flächenverbrauch. „Windkraftanlagen stehen in der Regel mit einem Abstand von 500 Metern auseinander. Folglich können auf einem Quadratkilometer vier Anlagen installiert werden.“ (hier gelesen: http://www.hausarbeiten.de/faecher/vorschau/170169.html )
    Wenn man z.B. 90 MW aus Windenergie beziehen möchte, ergibt sich ein Flächenbedarf von 11,25 km. Und wenn man dann mal auf einem Windatlas, wie er momentan von den Ländern herausgegeben wird, nachschaut, welche Flächen überhaupt geeignet wären, dann sieht’s eher haarig aus. :) Aber generell diese Technologie gar als nicht-umweltfreundlich abzustempeln, halte ich persönlich für unsinnig. Wie gesagt: Unökonomisch ja -- noch. Aber das ist auch eine Frage der Zeit.

  30. @Martinowitch
    Was Sie für umweltfreundlich halten, kann man auf einer Reise von Emden entlang der Küste nach Niebüll besichtigen. Oder man sieht sich hier eine Bilderserie aus Schleswig-Holstein an:
    http://www.windwahn.de/index.php/news/allgemein/windwahn-slideshow

    An der Westküste werden derzeit rund 1,5 Prozent der Fläche für Windturbinen genutzt. Die Erweiterung auf zwei Prozent ist beschlossen. Hessen plant mit zwei Prozent. Der Windwahn ist ansteckend, grenzenlos und nutzlos.

    Als Wunder wäre einzustufen, wenn die Windlobby, statt ihren Zufallsstrom zwangsweise zu Bordellpreisen ins Netz zu drücken, eines Tages bedarfsgerecht Strom zu günstigen Preisen erzeugen könnte. Aber darauf wartet man selbst zu Weihnachten vergebens.

  31. Mir fällt da immer nur SIM-City ein :-)
    wenn ich diese Windparks sehe.
    Nichts halbes, nichts ganzes, und wenn man nicht aufpaßt, ist man pleite -- wg Energiemangel :-)

  32. Jede Energiequelle hat seine Schattenseiten.

    Wind, wie Bio,wie Kohle und wie Atom….

    Entscheidend ist, was schlussendlich den Bedarf deckt, die Umwelt nicht zu sehr belastet und vor allem realisierbar ist.

    Fakt ist für, jeden halbwegs nachhaltig denkenden Menschen, dass atomare Energie untragbar ist. Ebenso wird in naher Zukunft die Nachfrage für Gas, Kohle und Öl global ansteigen. (…bei steigender Versorgungsproblematik dieser Rohstoffe ebenso der Preis.)

    Spannend ist nun, wann dieser Preisanstieg die jetzigen Mehrkosten für CO2-neutrale Optionen ausgleicht.

    Es ist mE alternativlos schon jetzt die Regenerativen voranzutreiben und sich als Weltmarktführer zu etablieren. Die marktwirtschaftlichen Gewinne die über prosperierende Energieunternehmen und Mittelständler erzielt werden können decken die Mehrausgaben der ach so gebeutelten Steuerzahler um ein vielfaches.

    Grüße

  33. Lieber Umweltschutzstudent,

    warum Sie die Gewinnung von Energie nach E=mc² per se als „nicht nachhaltig“ ablehnen mag sich mir nicht erschließen. Vor dem Hintergrund der gigantischen Energiemengen, welche damit erzeugt werden können und der guten weltweiten Verfügbarkeit spaltbarer oder fusionierbarer Grundstoffe könnte man schließlich auch zu dem Schluss kommen, es wäre eine (auch und gerade bei Anwendung der Nachhaltigkeitskriterien) sehr gute Option für die Zukunft.

    Dass Kohle, Öl und Gas endlich sind ist ziemlich außer Frage. Hier ist entscheidend, wie lange die jeweiligen Ressourcen noch reichen werden. Und da kann man, wenn man Teersande, Schieferöl und Schiefergas einbezieht zu dem Schluss kommen, dass diese Energieträger in den nächsten Jahrhunderten ausreichend zur Verfügung stehen werden.

    Uns bleibt demnach also noch ein wenig Zeit für den Umstieg auf Alternativen. Und auch noch Zeit, brauchbare Alternativen überhaupt erst zu entwickeln. Das Vorgehen unserer Regierung, ohne Sinn und Verstand Wind- und Sonnenstrom zu fördern, hat sich sowohl aus dem Blickpunkt der Versorgungssicherheit auch der Bezahlbarkeit als wenig zielführend erwiesen.

    Auch mit der angestrebten Position als „Weltmarktführer bei den Erneuerbaren“ wird es wohl nichts werden. Windkraft und Photovoltaik sind schließlich kein High-Tech. Die Komponenten wie Solarzellen und Windräder werden mittlerweile deutlich billiger in Asien produziert. Deutsche Produzenten wird es in diesen Branchen in absehbarer Zeit keine mehr geben.

  34. #33

    Fakt ist für, jeden halbwegs nachhaltig denkenden Menschen…

    Lieber Umweltschutzstudent, Ihr Beitrag ist für mich sehr aufschlussreich, denn er zeigt, was in vielen Hoch- und Fachschulen diese Landes gelehrt wird: Mainstream-Politik statt streitbare Naturwissenschaft.
    Da Sie sich nun schon mal in diesen Blog verirrt haben, empfehle ich Ihnen, mehr selbständig als nachhaltig zu denken: Lesen Sie sich durch viele Artikel und diskutieren Sie die hier vertretenen Meinungen mit Ihren Dozenten, Professoren und Mitstudenten. Das wird Ihnen nutzen und wenn Sie später mal in Ihrem Beruf Entscheidungen treffen müssen uns allen.
    Freundliche Grüße
    JH

  35. @ Umweltschutzstudent:
    Ich finde es bemerkenswert, dass Sie sich in den Diskurs wagen, ohne zu diskutieren. Sie sagen einfach ihre auswendig gelernten Lehrsätze auf.
    Brav.
    Doch jetzt verteidigen Sie, dann werden wir sehen, ob Sie Student oder nur ein Sprechblasen absondernder Musterschüler sind. Herr Kipp hat Ihnen Paroli geboten. Ich bin gespannt.

  36. lieber umweltschutzstudent,

    ein paar fragen bezüglich ihrer argumente:

    Fakt ist für, jeden halbwegs nachhaltig denkenden Menschen, dass atomare Energie untragbar ist.

    warum ist dies fakt? bis zum heutigen tag sind mehr menschen an fettleibigkeit gestorben als durch die zivile nutzung der kernkraft…
    (ps: sie solten ihre(n) professor(en) wechseln. es werden keine atome sondern atomkerne gespalten, somit ist der begriff atomare energie physikalischer blödsinn!.)

    Ebenso wird in naher Zukunft die Nachfrage für Gas, Kohle und Öl global ansteigen. (…bei steigender Versorgungsproblematik dieser Rohstoffe ebenso der Preis.)

    wie soll in naher zukunft die nachfrage steigen? diese steigt schon seit jahrzehnten und peakoil und co. verschiebt sich auch regelmäßig um jahrzehnte in die zukunft.

    Spannend ist nun, wann dieser Preisanstieg die jetzigen Mehrkosten für CO2-neutrale Optionen ausgleicht.

    sie sollten mal über den tellerrand sehen. in den usa gibt es gas mittlerweil für einen apfel und ein ei (shalegas sei dank). bei öl zeichnet sich ähnliches ab (stand jetzt: 20USD differenz wti-öl zu brent-öl; liegt zwar nicht primär am shaleoil, aber dieses ist einer der vielen gründe). also welcher preisanstieg? (bitte jetzt nicht mit den derzeitigen ölpreisen (brent-öl) argumentieren, da diese quasi politisch beeinflusst sind in folge der kriegsgefahr israel -- iran)

    Die marktwirtschaftlichen Gewinne die über prosperierende Energieunternehmen und Mittelständler erzielt werden können decken die Mehrausgaben der ach so gebeutelten Steuerzahler um ein vielfaches.

    können sie uns bitte die prosperierenden energieunternehmen und mittelständler nennen? mir würden auch schon 3 unternehmen reichen.
    ich wage zu behaupten, das sie keine 3 unternehmen nennen können, die ohne planwirtschaftliche eingriffe in den markt erfolgreich wären…

    mfg
    micha

    ps: vor rund 6 jahren hätte ich übrigens ihre argumentationslinie unterstützt! nur leider musste ich die heile welt des studiums verlassen und mich der realität stellen 😉

  37. @umweltschutzstudent,

    nochwas zum ölpreis und zum nachdenken…

    über die vergangenheit zeigt sich, das der ölpreis nahezu konstant geblieben ist.
    ein guter indikator dafür ist die menge gold, die ich vor x jahrzehnten für ein fass bezahlen musste.

    im rahmen üblicher schwankungen (bezogen auf die vergangenheit) bekomme ich heute ein fass öl für nahezu die selbe goldmenge…

    was lernen sie daraus? sie solten auch noch ihre(n) bwl-professor(in) wechseln. oder warum lassen sie die geldmenge und damit die inflation bei ihrer argumentation außer acht?

  38. #36,37,38
    Nun macht den jungen Mann mal nicht fertsch (sächsisch: fertig)!!!
    Wenn wir so aggressiv gegen mehr oder weniger zufällige (der bis dato letzte Beitrag war vom 29. Dezember 2011!) Mitdiskutanten auftreten, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir sie verschrecken. Ja und dann diskutieren wir nur noch unter uns. Aber vielleicht kommt ja doch noch eine Antwort.
    Gute Nacht
    JH

  39. @michael m. #38
    In einem hat der umweltschutzstudent sicher recht. Der Ölpreis wird von Schwankungen abgesehen sicher hoch bleiben. Das ist einfach eine Konsequenz der erhöhten Nachfrage aus den Ländern, die so langsam unser Niveau erreichen. Ob die Erschliessung von unkonventionelle Ressourcen das abmildern kann, wird die Zukunft zeigen. Die Fans der NIES tun ja alles um die Erschliessung dieser Vorräte zu behindern. Würden sie darauf wetten, dass der Gaspreis in absehbarer Zeit bei uns US-Niveau erreicht?
    Schon die Förderung einer Energieversorgung, die darauf setzt, dass deutscher Forschergeist und Ingenieurskunst sie mal funkstionsfähig macht, die aber daraus besteht, dass man Uralttechniken mit Geld am Leben erhält, zeigt doch, dass man hier Realität durch Ideologie ersetzt hat. In dem Klima müssen halt umweltschutzstudenten sehen, wie sie das Beste daraus machen.
    M.f.G.
    G.v.d. Straten

  40. moin erst mal :)

    #39

    wieso aggressiv? kann anhand der beiträge #36, 37, 38 nix aggressives erkennen …
    sind doch eigtl nur fakten :)

    #40
    bezüglich hoher ölpreis, welxher angeblich immer weiter steigt weil sich die pösen ölmultis die taschen voll machen…

    dies ist eine mär!

    der ölpreis ist über die jahrzehnte recht konstant (kriege und andere externe störungen mal ausgenommen).
    was sich geändert hat, ist der wert des geldes!

    so, muss jetzt los.

    bis denne
    micha

  41. @ Rudolf

  42. @ Rudolf

    „… warum Sie die Gewinnung von Energie nach E=mc² per se als “nicht nachhaltig” ablehnen mag sich mir nicht erschließen.“

    Weil er es nicht versteht. Er studiert Umweltschutz weil da nichts mit Physik drin ist und Technik braucht man nicht zu verstehen so lang sie funktioniert. Spalter sind per se nicht gern gesehen im Umweltschutz, muß doch eine Einheitsfront für die Ökodiktatur aufgebaut werden, da sind Atomspalter natürlich total nicht nachhaltig.
    A propo total, Total hat grad ´n Problem mit nem Bohrloch und die Atom-, Gesundheits-, Landwirtschafts-, Öl- und Gasexperten überbieten sich gerade wieder in Horroscenarien a´la explodierender Nordsee, da wird mal wieder von Realpolitik abgelenkt.

    Kein Wort mehr über den Islamisten, der eben erst sieben Menschen erschoß. Kein Gedanke an Rettungsschirme, die unter dem Schutzschirm der Gas-Katastrophe unbemerkt ausgeweitet werden. Der Wulffsche Ehrensold ist kein Thema mehr, Griechenland nicht, die unterdessen fröhlich galoppierende Inflation nicht und segensreiche Tätigkeit des staatlichen Geldinstituts NRW-Bank als Emittent Kreditausfallversicherungen ebensowenig. Jetzt ist da ja zum Glück die Gaskatastrophe, deren Forgen sich fortwährend ausweiten. Jetzt droht eine ganze Gasinsel weit draußen auf dem Meer zu explodieren. Jetzt muss die Illustrierte „Stern“ erstmal erklären: „So gefährlich ist das Gas für die Umwelt“. Subtil, subtil: Das Gas. Nicht das andere.

    Wie war, wie war.

  43. Herr Rannseyer,

    das Gas ist nicht nur gefährlich, es ist ein giftiges Gas ! Wollen wir sowas in Deutschland haben? Natürlich nicht, wir haben EE 😉

    Die GEZ Propaganda läuft auf Hochtouren 😉
    Manchmal stutzen aber die Kinderfernsehpropagandisten ganz schön 😉

    Der denkt, das Ding ist gelaufen

    “ er will die neue Gafferments , das wird schön ….“ alles andere ist Ablenkung 😉

  44. #33. Umweltschutzstudent

    bis hierher kann ich durchaus folgen.

    jede Energiequelle hat seine Schattenseiten.
    Wind, wie Bio,wie Kohle und wie Atom….
    Entscheidend ist, was schlussendlich den Bedarf deckt, die Umwelt nicht zu sehr belastet und vor allem realisierbar ist.

    ab hier nicht mehr.

    Fakt ist für, jeden halbwegs nachhaltig denkenden Menschen, dass atomare Energie untragbar ist.

    Hierzu hätte ich, und nicht nur ich, mal eine Begründung von Ihnen!

    Es ist mE alternativlos schon jetzt die Regenerativen voranzutreiben und sich als Weltmarktführer zu etablieren. Die marktwirtschaftlichen Gewinne die über prosperierende Energieunternehmen und Mittelständler erzielt werden können decken die Mehrausgaben der ach so gebeutelten Steuerzahler um ein vielfaches.

    Den letzten Satz muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Der ist so was von daneben. Ich bezweifel, dass Sie Student sind.

    karl.s

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