Winter und Eislaufen jetzt auch im Norden, dank Klimawandel!

21. Januar 2019 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

Semkenfahrt-21-01-2019

Nachdem Jahrhundertrekorde bei den Schneehöhen in den Alpen aufgestellt wurden hat nun auch der Winter in Norddeutschland Einzug gehalten. Gegenüber der dpa teilte der Klimafolgenforscher und Meteorologe Dr. Hans Hase vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung mit, auch das könne eine Folge das Klimawandels sein.

Infolge des Klimawandels erwärmt sich nicht nur die Nordsee und bringt durch Stauniederschläge neue Schneerekorde in den Alpen mit sich, dass Meereis und die Gletscher der Arktis schmelzen auch immer schneller ab. Dadurch verlagern sich einerseits die Hochdruckgebiete im Winter und andererseits schwächt sich auch das Golfstromsystem ab. Beide Effekte führen dazu, dass es in Norddeutschland zu extremen Kälteeinbrüchen im Winter kommen kann.

Genau das erleben wir gerade! Der Winter hat jetzt auch im Norden Einzug gehalten. Gräben und Seen sind zugefroren und die Leute erfreuen sich am Eislaufen.

UPDATE 22.01.2019

 

UPDATE 23.01.2019

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UPDATE 25.01.2019

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82 Kommentare
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  1. Das gab es ja noch nie!

    Auch gut:
    https://twitter.com/Kachelmann/status/1086672520877608960

  2. Ja, unser CO2 hat sich wohl nach Australien verabschiedet -- soll zur Zeit sehr warm dort sein.
    Im Sommer war es ja noch bei uns, da war es in Australien sehr schneereich!

    https://uwz.at/de/a/viel-schnee-in-den-australischen-alpen

    Wie war das nochmal mit dem „Treibhauseffekt“?

    Wo man gerade hinsah, dort war er eben verschwunden -- hat etwas mit Quantenphysik u. Unschärferelation zu tun!

  3. Achtung, nicht dass einer glaubt, der Klimawandel erwärme die Nordsee auch im Sommer und das führe zu mehr Regen, sonst fällt ja unser gesamter Zusammenhang Klimawandel -- Dürresommer zusammen, und den brauchen wir vielleicht noch.

  4. Im Sommer ist halt ablandiger Wind. 😉

    Und richtig, Kachelmann regt sich wieder darüber auf, dass einige Meteorologen uns jetzt 4 Wochen sibirische Kälte voraussagen.

    So wie es aussieht soll die Arktische Oszillation und Nordatlantische Oszillation sich Ende Januar/ Anfang Februar gänzlich auf negativ umstellen.

  5. Die Temperaturen am Nordpol schwächeln momentan auch.

  6. Das Schnee Problem heute kommt aus Westen (für die Medien: das ist da wo Sibirien liegt) 😀
    Quelle

  7. @Micha #4

    Und richtig, Kachelmann regt sich wieder darüber auf, dass einige Meteorologen uns jetzt 4 Wochen sibirische Kälte voraussagen.

    Medien“irrtum“ vom Feinsten

    Die neue 46-Tage-Vorhersage des #ECMWF für die Abweichung der Temperatur vom Normalwert. Die Erfindung von der sibirischen Luft (das Graue rechts oben), die vier Wochen zu uns käme, als völliger Blödsinn überführt.

  8. @eeeee #1
    Bin auch regelmäßiger Kachelmann „Follower“ 😀
    Lohnt sich effektiv 😀

  9. https://earth.nullschool.net/#2019/01/22/0600Z/wind/isobaric/250hPa/orthographic=-5.63,49.72,624/loc=-3.657,39.826

    Im Nordwesten liegt halt Sibirien. 😉

  10. Ich geh dann mal wieder zum Schlittschuhlaufen, bevor am Wochenende der Ansturm an Leuten und der Schnee kommt.

    In den nächsten Tagen kann man auch auf der Kleinen Wümme schlittschuhlaufen. Ist ein kleiner Neben-Fluss der Wümme.

    Gruß an Marvin, der zuletzt in den 80ern auf Flüssen schlittschuhlaufen konnte. Auf welchen auch immer?

  11. Michael Krüger schrieb am 22. Januar 2019 13:28:

    Gruß an Marvin, der zuletzt in den 80ern auf Flüssen schlittschuhlaufen konnte. Auf welchen auch immer?

    Ich hatte den Kommentar verlinkt, in dem das stand. Sie haben ihn nur nicht gelesen … Vielleicht fragen Sie herrn Gans, der sich ja freute, dass er mich geografisch einordnen konnte …
    Und es wäre nett, wenn Sie meine Aussagen nicht verfälschen würden. Ich schrieb nicht, dass ich zuletzt in den 80ern auf Flüssen Schlittschulaufen konnte …

  12. @Marvin

    Sie haben hier vor kurzen geschrieben:

    Was für mich nicht normal ist, sind ständige Plussgrade und kein Schnee im Winter im Flachland, vor allem, wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen — davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Daraus entnehmen ich, dass das nach den 80ern nicht mehr der Fall war?

    Und welche Flüsse waren das in den 80ern?

    Wie gesagt, bei uns klappt das nur auf der Kleinen Wümme, die in den nächsten Tagen auch befahrbar sein sollte.

  13. Da muss sich der kleine PIK-Hase wohl noch seine Klimasporen am „Institut“ verdienen.
    Die Gletscher schmelzen immer schneller ab?
    Das ist die Kälte die aus der Wärme kam.

  14. Kachelmann warnt schon mal vorsorglich augenzwinkernd vor Dachlastproblematik in Holland und dem Grenzgebiet 😀
    https://twitter.com/Kachelmann/status/1087776464018305024

  15. Eine logische Schlussfolgerung für einen existierenden Klimawandel ist, dass alles was passiert eine Folge des Wandels ist. Ziemlich sicher wäre das Wetter heute ein anderes ohne unsere Emissionen 🙂

  16. Winter war Winter ist Winter und wird immer Winter bleiben um diese Jahreszeit, d.h. Schnee, kalt, Eis, feuchte Luft, Regen, Sonnenschein, trockene Luft, Temperaturen zwischen -30 und +15°C, Lawinen, Tauwetter zwischendurch -- von allem mal mehr, mal weniger-und keine Gründe für irgendwelche Sondersendungen, Katastrophnmeldungen, Klimawandelgeschwafel, bloß weil heute mal das Wetter etwas anders ist als gestern oder vor einem Jahr.

  17. Schei* Spamfilter ! Bitte einmal mehr was raus holen -- Danke !

  18. @24 Krishna Gans

    „Kachelmann warnt schon mal vorsorglich augenzwinkernd vor Dachlastproblematik in Holland und dem Grenzgebiet“:

    Herr Kachelmann soll die Schneefallmenge voraussagen. Die Dachlastproblematik einzuschätzen ist Sache jedes Einzelnen.

  19. Michael Krüger schrieb am 22. Januar 2019 16:46:

    @Marvin

    Sie haben hier vor kurzen geschrieben:

    … wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen — davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Daraus entnehmen ich, dass das nach den 80ern nicht mehr der Fall war?

    (Warum das Fragezeichen? Sind Sie sich nicht sicher, ob Sie das daraus entnehmen?)

    Danke, dass Sie jetzt meine Aussage zitiert haben. Da kann sich jeder selbst ein Bild davon machen, ob das von Ihnen aus dem Text entnommene auch wirklich da steht. Ich habe keine Idee, wie Sie darauf kommen, dass das da stünde …

    Und welche Flüsse waren das in den 80ern?

    Von jemandem, der gelesen hat, was ich geschrieben habe, hätte ich eine andere Reaktion erwartet.

  20. @SH #15 PS

    . Ziemlich sicher wäre das Wetter heute ein anderes ohne unsere Emissionen

    Sicher, und nicht nur ziemlich anders wäre das Wetter bei höherer Sonnenaktivität 😀

  21. @P.Berberich #18

    „Kachelmann warnt schon mal vorsorglich augenzwinkernd vor Dachlastproblematik in Holland und dem Grenzgebiet“:

    Herr Kachelmann soll die Schneefallmenge voraussagen. Die Dachlastproblematik einzuschätzen ist Sache jedes Einzelnen

    .

    Macht er doch !</a

  22. >

  23. Die Wetteraussicht. Sorry Klimaaussicht.

    Entweder setzten sich Azorenhoch und Russlandhoch durch und es bleibt winterlich kalt. Oder Dazwischen ziehen immer wieder Tiefs zu uns und bringen neue Schneefälle, vor allen in den Mittelgebirgen und Alpen.

    Im jeden Fall Winter.

  24. @Marvin

    Bitte klären Sie mich noch mal auf, auf welchen Flüssen Sie in den 80ern schlittschuhlaufen konnten.

  25. auf welchen Flüssen Sie in den 80ern schlittschuhlaufen

    Wannsee und Müggelsee in Berlin (eigentlich keine Seen, sondern Buchten der Flüsse Havel bzw. Spree) waren in den 1980er Jahren schonmal fest zugefroren und begehbar. In den 2000er und 2010er Jahren ist das aber auch passiert.

  26. @anorak

    Danke. War auch so bei der Alster. Also Seen, die Flüsse bilden.

  27. Auf der Alster waren Leute zuletzt erst im März 2018 schlittschuhlaufen:

    Auf den Grachten im Amsterdam war das im März 2018 auch möglich.

    Und in diesen Frühjahr vielleicht schon wieder.

  28. @Micha #26

    Also Seen, die Flüsse bilden.

    Nee, umgekehrt.

  29. @Krishna

    Richtig. Da habe ich die Begriffe vertauscht. Auf Flüssen, die gestaut und kanalisiert wurden ist auch Schlittschuhlaufen möglich. Und das auch in den nächsten Tagen.

  30. Michael Krüger schrieb am 23. Januar 2019 12:37:

    @Marvin

    Bitte klären Sie mich noch mal auf, auf welchen Flüssen Sie in den 80ern schlittschuhlaufen konnten.

    Nachdem ich diese immer wieder gestellte Frage lange ignoriert habe, schrieb ich am 22. Januar 2019 13:39:

    Ich hatte den Kommentar verlinkt, in dem das stand. Sie haben ihn nur nicht gelesen … Vielleicht fragen Sie herrn Gans, der sich ja freute, dass er mich geografisch einordnen konnte …

    Danach fragen Sie mich noch zweimal. Warum denken Sie, ich würde anders reagieren, als bei den vorherigen Fragen? Da gibt es ein lustiges Zitat zu: Ins… Is Doing the Same Thing Over and Over Again and Expecting Different Results

  31. Ich sehe gerade, in der nächsten Woche soll auch Schnee, Schnee, Schnee im Norden kommen.

    Marvin warum nennen Sie nicht einfach ihre Flüsse? Oder setzen nochmal den Link, den Sie meinen? Ich weiß nicht welchen.

  32. PS

    In einen Link von ihnen steht nur was von toten Harvel-Nebenarmen. Aber die waren doch auch in den 2010ern gefroren, so dass man da schlittschuhlaufen konnte. Das sind auch keine Flüsse, Flussläufe.

  33. Michael Krüger schrieb am 24. Januar 2019 11:01:

    In einen Link von ihnen steht nur was von toten Harvel-Nebenarmen.

    Warum erfinden Sie immer wieder Dinge? Können Sie nicht einfach wiedergeben, was wirklich dasteht?

    Aber die waren doch auch in den 2010ern gefroren, so dass man da schlittschuhlaufen konnte.

    Und? Schrieb ich irgendwo, dass das nicht der Fall gewesen sei? Bleiben Sie doch einfach mal bei dem, was wirklich geschrieben wird und erfinden Sie nicht irgendwelchen Kram dazu.

  34. @Marvin

    Sie haben behauptet:

    Da (in den 80gern) konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln und auf den Flüssen Schlittschuhlaufen — davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Harvel-Nebenarme (Totarme) sind aber keine Flüsse.

  35. #12

    vor allem, wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln

    Das ist der Beweis für den Klimawandel.

    Heutzutage gibt es im Flachland keine Berge mehr.
    In den 80ern gab es aber noch Berge im Flachland.

    Klimawandel!!!

  36. Krumeg schrieb am 24. Januar 2019 13:15:

    vor allem, wenn es um einen Vergleich mit den 80ger geht. Da konnten wir halt im Flachland die Berge runterrodeln -- davon sind wir momentan meilenweit entfernt.

    Heutzutage gibt es im Flachland keine Berge mehr.
    In den 80ern gab es aber noch Berge im Flachland.

    Den Berg gibt es noch, aber ich bin mir sicher, dass man da nicht runterrodeln konnte, als ich das schrieb.

    Klimawandel!!!

    “Multiple exclamation marks,‘ he went on, shaking his head, ‚are a sure sign of a diseased mind.”

    ― Terry Pratchett, Eric

  37. #36

    “Multiple exclamation marks,‘ he went on, shaking his head, ‚are a sure sign of a diseased mind.”

    ― Terry Pratchett, Eric

    Or just a sticky keaboard 🙂

  38. Marvin spricht von Bergen an der Havel und Totarmen der Havel als Flüsse, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

    Wie gesagt dort konnte man auch in den 2010ern rodeln und schlittschuhlaufen.

  39. Du solltest Dir mal das gesamte Havelland ansehen Micha, das erstreckt sich fast von der Oder bis in die Elbe, mit Deinem Begriff „Totarme“ kann ich da ziemlich wenig anfangen.

    Was die Flachland-Berge betrifft, zum Rodeln ist es im Havelland bergig genug. 😀

  40. Michael Krüger schrieb am 24. Januar 2019 17:27:

    Marvin spricht von Bergen an der Havel

    Ich schrieb von Bergen im Flachland und hatte auch schon erwähnt, dass Flachländer andere Vorstellungen von Bergen haben. Da wird auch schonmal eine Erhebung zum Berg erkoren, sieh z.B. schleswig-Holstein:

    Holmer Sandberge (23 m), Kreis Pinneberg, bei Holm
    Wellenberge (bis 21,0 m), Kreis Steinburg, Münsterdorfer Geestinsel, bei Dägeling
    Wulfener Berg (19,6 m), Kreis Ostholstein, Insel Fehmarn, südlich von Wulfen
    Möwen-Berg (19 m), Kreis Rendsburg-Eckernförde, bei Bokel

    Unser Berg war höher als 19m.

    Totarmen der Havel als Flüsse, wenn ich das jetzt richtig verstanden habe.

    Es geht also weiter mit dem Erfinden von Dingen. Bleiben Sie doch einfach beim Geschriebenen. Und schauen Sie sich mal eine Definition von Nebenarm an. Im einfachsten Falle verstehen ander Leute was anders unter Nebenarm als Sie.

  41. In Berlin sind die „Rehberge“ auch nicht höher als 30m, aber unsere Rodelbahn war dennoch aller erste Sahne und hieß nicht umsonst „Todesbahn“, Tote gab’s zwar nicht, aber diverse Verletzte und wenn sie vereist war, was schnell ging, ging’s mit reichlich Speed abwärts.
    Btw frequentierten wir die Rodelbahn aber meist nach Weihnachten, denn vorher lag da selten verwertbarer Schnee 😀

  42. OK, dann sprechen wir nicht von Totarmen, sondern Altwassern.

    Bei Bremen gibt es deutlich höhere Hügel. Den Müllberg, den Hohen Berg bei Syke und den Weyerberg bei Worpswede. Aber Berg hat da nicht die Bedeutung von Berg. Das sind Geesthügel von der letzten Eiszeit.

  43. PS

    Außer dem Müllberg natürlich.

  44. Michael Krüger schrieb am 24. Januar 2019 22:15:

    OK, dann sprechen wir ich nicht von Totarmen, sondern Altwassern.

    Ich habe das Zitat mal etwas korrigiert. Nebenarm, Totarm, Altwasser … Sie entfernen sich immer weiter von dem, was ich geschrieben habe. Wo endet das? Bei einer Pfütze im Hinterhof?

  45. @Marvin.

    Ein Altwasser ist ein ehemaliger Flussarm, der keine Verbindung mehr zum Hauptstrom hat. Gibt es viele von an der Havel.

    Ich stelle fest, Sie sind also auf keinen Flüssen/ Flussläufen in den 80ern schlittschuh gefahren.

  46. Michael Krüger schrieb am 25. Januar 2019 12:10:

    @Marvin.

    Ein Altwasser ist ein ehemaliger Flussarm, der keine Verbindung mehr zum Hauptstrom hat.

    Ja, ich weiss. Ich weiss auch, was ein Totarm ist und schrieb daher: „Sie entfernen sich immer weiter von dem, was ich geschrieben habe. Wo endet das? Bei einer Pfütze im Hinterhof?

    Ich stelle fest, Sie sind also auf keinen Flüssen/ Flussläufen in den 80ern schlittschuh gefahren.

    Sie können feststellen, was Sie wollen. Ob es irgendwas mit der Wahrheit zu tun hat, steht dann auch einem anderen Blatt. Sie können von mir aus auch unterstellen, dass ich eigentlich die Pfütze im Hinterhof gemeint hätte. Es würde alles nichts daran ändern, dass wir mit 5°C meilenweit davon entfernt waren, irgendwo Schlittschulaufen zu können (Eislaufhallen mal ausgenommen …)

  47. @Marvin

    Bei uns wunde heute die Eisfläche im Blockland offiziell eröffnet. Ein Fest mit tausenden an Schlittschuhläufern.

    Gerade hat es angefangen zu schneien. Morgen wird alles eingeschneit sein und die Kinder rodeln im Stadtwald bei uns den Hügel/Berg runter.

    Wann hatten Sie das nochmals zuletzt erlebt?

  48. @KG #39

    Du solltest Dir mal das gesamte Havelland ansehen Micha, das erstreckt sich fast von der Oder bis in die Elbe

    Als das Havelland im geographischen Sinne (im Gegensatz zum gleichnamigen Landkreis) gilt das von der Havel U-förmig umflossene Gebiet. Die Oder ist da sehr weit weg.

    https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Havelland.svg

    mit Deinem Begriff „Totarme“ kann ich da ziemlich wenig anfangen.

    Die Havel ist definitiv ein Fluss, aber sie fließt sehr langsam. In großen Bereichen hat sie eher seenartigen Charakter. Sowohl „Totarme“ wie „Altwasser“ sind unpassende Begriffe.

    Was die Flachland-Berge betrifft, zum Rodeln ist es im Havelland bergig genug.

    Wir sind in der Norddeutschen Tiefebene, Berge im Sinne von Faltengebirgen (Mittel- und Hochgebirge) gibt es da nicht. Sämtliche Hügel sind eiszeitlich entstanden: Grund- und Endmoränen, Ränder von Urstromtälern, zu Dünen aufgewehte Sander usw.

  49. @MK #45

    Ein Altwasser ist ein ehemaliger Flussarm, der keine Verbindung mehr zum Hauptstrom hat. Gibt es viele von an der Havel.

    Nicht wirklich

  50. Offiziell ist die Havel 334 Km lang, der größte Teil davon ist schiffbar gemacht wurden. Von oben gesehen ist die Havel unweit der Quellen eine Seenkette und auch in der unteren Havel durch seenartige Erweiterungen gekennzeichnet.
    Die Schiffbarmachung durch Ausbau und Kanalisation schuf auch zahlreiche Nebenarme die den ursprünlichen Lauf der Havel heute noch sichtbar machen. Alles in allem hat die Havel alles zu bieten. Ob Totarme, Nebenarme oder Seen.

  51. Wer sich für Totarme oder Nebenarme der Havel interessieren sollte.
    Das Internet gibt es wirklich und Karten sind auch nicht nur in Papierform erhältlich.

  52. #50

    Die Havel durchfließt viele Seenketten, hat sackgassenartige Nebenarme, verzweigt sich und vereint sich wieder, aber vom Hauptstrom abgetrennte Gewässer, die früher mal mit der Havel verbunden waren und heute nicht mehr, sind mir nicht bekannt.

  53. Seit 2005 läuft eine Renaturisierungsmaßnahme. Es sollen 49 Flutrinnen und 15 Altarme wieder an den Hauptstrom angeschlossen werden. Über sogenannte Dachwerke wurden diese ehemaligen Läufe von der Havel abgetrennt.
    Durch den Anschluss von Altarmen entsteht z.b. südlich von Havelberg wieder ein für die Untere Havel typisches Mehrbettgerinne mit hier drei parallel liegenden Flussarmen.
    Abtrennungen von Flutrinnen und Nebenarmen erfolgte durch Ausbaggerungen für die Schiffahrt und wurden an den Mündungsstellen im Fachjargon Dachwerk genannt.

  54. Feierliche Eröffnung der Schliepenlanke

    09. Mai 2016 -- Strahlender Sonnenschein, glitzerndes Wasser und zufriedene Gesichter: Im April hat die Havel ganz offiziell einen Altarm zurückbekommen. Mit dem symbolischen Durchschnitt eines blauen Bandes, das über die neue Fluss-Öffnung gespannt war, ist die Schliepenlanke in Rathenow nun wieder mit dem Hauptstrom der Havel verbunden.

    Mit dem Anschluss des Altarms ist aus einer ehemaligen Landzunge eine rund zwei Hektar große Insel entstanden, auf 1.000 Quadratmetern wurde Auenwald initialisiert. Hier wird sich in den nächsten Jahren neuer Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten entwickeln, Zugvögel finden auf der Insel einen Rastplatz.

  55. Tötarme und Altwasser gibt es eigentlich an jeden Fluss/ Flusslauf in Deutschland. Mein altes Segelboot habe ich von der Ostsee an die Havel verkauft. Am besten sieht man das mit einer Drone. Ich bin nahezu jeden Tag an der Wümme unterwegs. Wie geschlungen die Meander sind und wo überall neue entstehen und wo überall Kolke sind sieht man eigentlich nur aus der Luft.

    Der Schnee ist am Morgen leider bei uns wieder weggetaut. Die Kinder haben aber noch Schneemänner gebaut. Nächste Woche soll aber wieder Schnee kommen.

  56. Für Leute mit Sehnsucht nach Sonne
    In der SZ vom 26.1.2019 ist ein Artikel von Marlene Weiß „Die Erderwärmung ist auf Kurs“ erschienen.
    Dort wird behauptet:

    „In Deutschland hält 2018 sogar den absoluten Rekord -- in keinem anderen Jahr war es durchschnittlich so warm.“

    Dies ist nicht richtig, wenn man nicht das Kalenderjahr, sondern das 12-Monate Gleitmittel betrachtet. Der Mittelwert 201801-201812 war 10,4 °C, der Mittelwert 200607-200706 betrug 11,3 °C. Auch die Niederschlagsmenge zeigte kein Rekord-Minimum. Sie betrug 201712-201811 46,8 mm/Monat. Rekord-Minimum 194611-194710 42,3 mm/Monat. Der absolute Rekord wurde bei der Sonnenscheindauer gemessen. 201712-201811 168,2 h/Monat. Allerdings erstreckt sich die Zeitreihe nur von 1951-2018. Die längste Messreihe der Sonnenscheindauer wird von der Säkularstation Potsdam geführt: 1893-2018. Auch hier wurde ein absoluter Rekord gemessen.

  57. Marlene Weiß Fortsetzung

    „Besonders warm war es, wie schon in den vergangenen Jahren, in der Arktis, die sich deutlich schneller erwärmt als der Rest des Planeten. Das hat damit zu tun, dass die Arktis mehr Sonnenlicht in Form von Wärme absorbiert. Schnee und Eis reflektieren durch ihre weiße Oberfläche eigentlich einen großen Teil der Sonnenstrahlen zurück ins Weltall. Da die Eisfläche in der Arktis aber durch steigende Temperaturen zurückgeht, treffen die Sonnenstrahlen nun auf eine insgesamt dunklere Erdoberfläche und heizen diese auf. Dieser Effekt ist vergleichbar damit, dass sich dunkle Stoffe im Sommer stärker aufheizen als helle. Im Winterhalbjahr lagen die Temperaturen in der Arktis teils 20 Grad über dem langjährigen Mittel.“

    Siehe z.B. http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n_anomaly.uk.php

    In der Antarktis war 2018 laut Berkeley Earth das wärmste je gemessene Jahr.“

    Dies kann ich auch nicht nachvollziehen.

  58. Die politisch korrekten Medien sind doch voll von solchem Unsinn. Da kommt es auf „klein Marlene“ auch nicht mehr an.
    Gleitende Mittelwerte sind für solche Schreiberlinge schlicht weg nicht existent.

  59. Nur ein Beispiel von hunderten: Aufgeschnappt auf der Achse des Guten
    Klima: Mit Relotius unter dem Meeresspiegel

    Der Spiegel-Reporter Claas Relotius schilderte vor wenigen Wochen, scheinbar von vor Ort in der Südsee, wie dort ganze Ortschaften im Meer versinken. Damit befand er sich im Gleichklang mit dem Gros der Medien, die solches ebenfalls regelmässig kolportieren. Der Spiegel räumte jetzt ein, dass die Story erstunken und erlogen war – und fährt gleichzeitig fort mit der Legende vom Weltuntergang. Er kann es einfach nicht lassen.

  60. #59 P. Große

    „Klima: Mit Relotius unter dem Meeresspiegel“

    Man ist gezwungen seine eigenen Forschungen zu betreiben. Auf der Suche nach Temperaturrekorden 2018 habe ich Temperaturdaten in Abhängigkeit von der Bodentiefe analysiert. Ich kenne nur die Daten der Säkularstation Potsdam. Ich untersuche wieder das 12-Monate-Gleitmittel für Bodentiefen von 2 cm bis 12 m. Die Zeitreihen von 2 cm -- 6 m sind sehr ähnlich den Lufttemperaturen in 2m Höhe und variieren wetterbedingt stark. Lediglich die Zeitreihe der Bodentemperatur in 12 m Tiefe hat in 2018 einen absoluten Rekordwert erreicht. Im Vergleich zu den anderen Zeitreihen steigt diese Kurve seit 1980 stetig an. Ich bin aber vorsichtig, dies als eine Folge der wachsenden IR-Einstrahlung durch CO2-Moleküle zu interpretieren.

  61. @P.Berberich #60

    Ich bin aber vorsichtig, dies als eine Folge der wachsenden IR-Einstrahlung durch CO2-Moleküle zu interpretieren.

    Bei Betrachtung der Sonnenscheindauer ist das wohl auch eher darauf zurück zu führen.

  62. @61 Krishna Gans

    Dies könnte auch eine Folge von Erwärmung des Grundwassers durch Abwasser in der Kanalisation sein.

  63. Ich muß im Sommer mal unser Grundwasser messen, dass von Abwässern unbeeinflusst ist..
    Mir erscheint es sehr kalt, kommt aus 7 m Tiefe.

  64. @P. Berberich

    Mit den Bodentemperaturen ist das so eine Sache. Die Abhängigkeit der Bodentemperatur von Feuchtegehalt und Bodenbeschaffenheit variiert sehr stark. Auch Beschattung und Grundwasser/ Schichtenwasserstände sind nicht ohne Bedeutung.

  65. #63 Krishna Gans:

    „Mir erscheint es sehr kalt, kommt aus 7 m Tiefe.“

    Das ist keine genaue Aussage. Jährliche Schwankung 2015-2018 Säkularstation Potsdam 6 m Tiefe 9-13 °C, 12 m Tiefe 10,7-11,3 °C. Die Tiefe des Grundwasserspiegels am Mess-Ort ist mir nicht bekannt.

  66. Also bei uns sind es 7 m Brunnentiefe, und messen werde ich im Sommer, wenn ich dann noch dran denke, oben ist sicher keine genaue Aussage, mangels Messung 😀

  67. #60 P. Berberich 27. Januar 2019 15:50

    dies als eine Folge der wachsenden IR-Einstrahlung durch CO2-Moleküle zu interpretieren.

    Diese Formulierung stimmt wenig mit dem Mechanismus des Treibhauseffektes überein. Die wachsende Einstrahlung kommt mehr vom Wasserdampf. Mechanismus:

    Mehr CO2 führt zu einem Ansteigen der Tropopausenhöhe (siehe Schwarzschild 1906: die Stabilität des Strahlungsgleichgewichts). Bis zur Höhe der alten Tropopause steigen die Temperaturen relativ gleichmäßig -- und damit auch die Strahlung aller Treibhausgase -- einschließlich des Wasserdampfes, wobei der Wasserdampfgehalt unten wegen der höheren Temperatur zunimmt.

  68. @67 Ebel

    Sie haben Recht, die Formulierung ist falsch. Ich werte gerade die Radiosonden-Station 10393 Lindenberg aus. Ich möchte gerne wissen, wie sich die Temperaturen in verschiedener Höhe der Atmosphäre in 2018 verhalten haben. Aktuelle Daten hierzu habe ich bei NOAA gefunden. Durch den „ShutDown“ hat sich die Auswertung allerdings etwas verzögert. Bei 850 und 500 mbar beobachte ich beim 12-Monate-Gleitmittel in 2018 keinen Temperatur-Rekord ab 1958. Die Zeitreihen haben wetterbedingt eine große Variabilität. Die mittlere Tropopausen-Höhe zwischen 1958 und 2018 ist 11,2 km und der Trend -0,04 +/- 0,005 km/Dekade. Ich hoffe, ich habe mich irgendwo verrechnet.

  69. Vor allem ist die Eisbedeckung in der Arktis geringer. Lachhaft , momentan bewegt sie sich am unteren Rand der Standardabweichung vom langfristigen Mittel!
    Das ist zumindest mehr als 2007 und 2012.

  70. Das immer schneller abschmelzende „Institut“ hat seine eigene Realität vor Augen. Man vertraut schon lange nicht mehr den Beobachtungen, sonder glaubt nur noch seinen Modellen, die die Realität zu ersetzen scheint.

  71. #68 P. Berberich 27. Januar 2019 21:49

    11,2 km und der Trend -0,04 +/- 0,005 km/Dekade

    Ich weiß, das ist die Angabe im Mainstream-Format. Eine solche Angabe wird sinnlos, wenn es gelingt den CO2-Ausstoß zu senken. Ein sinnvolles Format wäre Druckabnahme in mbar/ppm CO2-Änderung.

    Natürlich schwankt das wetterbedingt auch, es ist also ein Durchschnitt zu bilden.

    Für noch sinnvoller halte ich die Angabe die CO2-Partialdruckänderung an der Tropopause (Tropopausendruck * Volumenanteil *44/29 -- 44/29 = Molgewicht). Durch das Absinken des Tropopausendrucks ist der Anstieg des Partialdrucks geringer als die Konzentrationszunahme -- und man kann sogar Grenzwerte angeben: unterer Partialdruck bleibt konstant und oberer Grenzwert: Partialdruck steigt proportional der Konzentrationszunahme. Die tatsächliche Partialdruckzunahme liegt zwischen den beiden Grenzwerten (ca. 2/3).

  72. #71 Ebel:

    „Ich weiß, das ist die Angabe im Mainstream-Format. Eine solche Angabe wird sinnlos, wenn es gelingt den CO2-Ausstoß zu senken. Ein sinnvolles Format wäre Druckabnahme in mbar/ppm CO2-Änderung.Natürlich schwankt das wetterbedingt auch, es ist also ein Durchschnitt zu bilden.“

    Ich habe die Wetterballon-Daten von Lindenberg noch einmal überprüft. Es gibt an jedem Tag zwei Messungen 00z und 12z. Ich habe nun den Mittelwert gebildet.
    Die Zeitreihe der Tropopausen-Höhe 1958-2018 ist hier gezeigt. Der negative Trend ist wohl durch sehr große Werte in den Jahren 1958-1959 verursacht. Deshalb habe ich die Analyse für 1960-2018 wiederholt. Siehe hier. Jetzt ist der Trend positiv entsprechend Ihrer Theorie.

  73. 72 Korrektur der Linksl

    Zeitreihe der Tropopausen-Höhe 1958-2018
    Zeitreihe der Tropopausen-Höhe 1960-2018

  74. 74 Korrektur des links

    Zeitreihe der Tropopausenhöhe 1960-2018

  75. #74 P. Berberich 28. Januar 2019 18:47

    Zeitreihe der Tropopausen-Höhe

    Da die Tropopausenhöhen im Jahresverlauf stark schwanken (Vegetation mit CO2-Auswirkungen, Sonnenstand Jahreszeiten, Sonnenentfernung ca. 3 %) habe ich mir angwöhnt den Jahresmittelwert zu nehmen. Sie haben 60 (bzw. 58) Jahre, ich habe nur 42 von Hohenpeißenberg.

  76. Jetzt ist der Trend positiv entsprechend Ihrer Theorie.

    Perfekt, du kannst biem PIK anheuern 😉

  77. #75 Ebel:

    „Da die Tropopausenhöhen im Jahresverlauf stark schwanken“

    Ja, da ist ein Jahresgang der Tropopausen-Höhe in den Daten von Lindenberg vorhanden. Kleinste Höhe im April 10,5 km, größte Höhe im Oktober 11,6 km. Ich hätte das Maximum im Sommer erwartet, da es da am wärmsten ist. Ich habe dem Jahresgang keine Bedeutung zugemessen, da der Unterschied vergleichbar ist mit der Standard-Abweichung der Einzelmonate +/- 0,5 km. Der Trend des Jahres-Mittels der Tropopausen-Höhe im Zeitraum 1961-2018 ist 0,008 +/- 0,013 km/Dekade. Das ist doch ein recht kleiner Wert.

  78. #56 P. Berberich

    „Auch die Niederschlagsmenge zeigte kein Rekord-Minimum. Sie betrug 201712-201811 46,8 mm/Monat. Rekord-Minimum 194611-194710 42,3 mm/Monat.“.

    1946/1947 war ich ein Jahr alt. Ich kann mich nicht erinnern, dass meine Eltern später viel über die Trockenheit in 1946/47 erzählten im Gegensatz zu den Kriegserlebnissen. In den Jahren des Wiederaufbaus wurde das schnell vergessen.

  79. #77 P. Berberich 28. Januar 2019 21:55

    0,008 +/- 0,013 km/Dekade

    In Lindenberg sind ca. 400m in 30 Jahren in Hohenpeißenberg angegeben -- also 133 m / Dekade. Sind Deine 8 m/Dekade vielleicht 8 m/Jahr? Dann würde es etwa passen.

    Kannst zu vielleicht den Link zu zur Lindenberger Tropopausentabelle angeben oder mir die Tabelle schicken?

    Die Zunahme der Tropopausenhöhe bedeutet wegen des nahezu konstanten Temperaturgradienten in der Troposphäre auch eine Zunahme der Temperatudifferenz Oberfläche Tropopause. Mit 6,5 K/km bis 10 K/km folgen da erhebliche Zunahmen. Allerdings verteilt sich die Zunahme auf die Zunahme der Oberflächentemperatur und Abnahme der Tropopausentemperatur so, daß die Abstrahlung ins All konstant bleibt. Nach Karl ist das Verhältnis 1 :4.

  80. @79 Ebel:

    „Kannst zu vielleicht den Link zu zur Lindenberger Tropopausentabelle angeben oder mir die Tabelle schicken?“

    Die sind die verwendeten Daten DWD_Radiosonde_Monatswerte_10393_Lindenberg_195704_201812.txt. In der Datei ist auch die Quelle genannt. Um die Tropopausen-Höhe zu ermitteln habe ich ein Polynom 12-Grades durch die Messpunkte gelegt und dann das WMO-Kriterium -dT/dz<2 verwendet. (Die direkte Verwendung von (-dT/dz<2) ist auch möglich, aber zu ungenau.)

  81. @79 Ebel

    Science skeptical akzeptiert keine links zu Text-Dateien. Ich schicke die Datei per E-Mail.

  82. Auf den Mittleren Westen der USA rollt eine Kältewelle zu, die in ihren Auswirkungen nach Einschätzung des Nationalen Wetterdienstes lebensgefährlich sein kann.

    „Tiefe Atemzüge vermeiden“: USA erwarten Rekord-Frost

    Was globale Erwärmung durch uns so alles anrichtet, ts, ts, ts

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