Wir bauen uns ein Gegenstrahlungskraftwerk Teil 1

5. Juni 2016 | Von | Kategorie: Blog

global-warming-347499_640Seit dem Jahr 2000 hat sich die Vergütung nach dem EEG pro Kilowattstunde verdoppelt. Das liegt daran, dass immer ineffizientere Technologien gefördert werden. Dadurch erschließt Deutschland für die Welt eine Plethora von ineffizienten Energiequellen die ohne diese Förderung nicht genutzt würden. Darüber hinaus setzt das EEG aber auch einen innovativen Impuls weitere ineffiziente Energiequellen zu erschließen. Dazu kann man auch neuartige physikalische Effekte nutzen die man mit wenig Mühe sogar im Internet finden kann.

Fündig geworden bin ich beim WWF der hier den sogenannten Treibhauseffekt beschreibt:

„Dem natürlichen Treibhauseffekt verdanken wir unser Leben. Ohne ihn läge die Mitteltemperatur auf der Erde nicht bei plus 15, sondern minus 18 Grad Celsius. Sonnenstrahlen treffen als ultraviolette Strahlung (UV) auf die Erdoberfläche und erwärmen diese. Ein Teil dieser Energie wird in Form von langwelliger infraroter Strahlung reflektiert, also wieder Richtung Weltraum zurückgeworfen. Von dieser reflektierten infraroten Strahlung wiederum wird ein Teil in der Atmosphäre von Gasen wie Wasserdampf, Ozon, Kohlendioxid (CO2) und anderen quasi zurückgehalten. Diese langwellige infrarote Sonnenstrahlung fällt zur Erde zurück und erwärmt sie wie ein Treibhaus. Dieser natürliche Treibhauseffekt ist damit so etwas wie eine gigantische, erdumspannende Temperaturregelung, die Leben unter den herrschenden Bedingungen ermöglicht.“

Es wäre nun ideal wenn wir diese zurückfallende langwellige infrarote Sonnenstrahlung irgendwie nutzen könnten. Um das zu tun brauchen wir noch ein weiteres physikalisches Gesetz. Auf den Kommentarseiten bei EIKE hier in #142 hat das ein anonymer Kommentator „dr.“ alleine mit seinem gesunden Menschenverstand entdeckt:

„Der gesunde Menschenverstand reicht eigentlich, zu erkennen, dass damit in der Troposphäre eine Totalabsorbtion des 15µm-Bandes durch CO2 OHNE Emission vorliegt. … Keine 15µm Wellen von oben können daher keine CO2 Gegenstrahlung ergeben.“

Beziehungsweise im gleichen Blog Kommentar #158:

„Astronomische Teleskope haben keine strahlenden Schwarzkörper an Bord und sind mit großem Abstand die genauesten bei fast 0 K Eigentemperatur. …Deshalb 0 CO2-Strahlung in der Troposphäre.“

Wir hätten also mit dem CO2 in der Luft eine Substanz zur Verfügung die laut „dr.“ zwar die Infrarotstrahlung bei 15 µm absorbiert, aber unter den Druckbedingungen der Troposphäre bei 15 µm nicht emittiert. Das wäre die ideale Arbeitssubstanz für unser Gegenstrahlungskraftwerk.

Wir bauen dazu einen thermisch isolierten Kessel den wir mit einem Wasserkreislauf in Kontakt bringen können. Den Kessel füllen wir mit CO2 angereicherter Luft (400 ppm) und setzen ihn dicht auf einen Kalziumfluorid-Zylinder den wir evakuieren. In den Boden des Kessels bringen wir ein Fenstermaterial ein, das im Bereich um 15 µm transparent ist und für alle anderen Wellenlängenbereiche reflektiert. Das Fenster sei thermisch isoliert zur Umgebung. Da das CO2 nach „dr.“ nur absorbiert und nicht emittiert, können wir die 15 µm Abstrahlung des Erdbodens nutzen, um unsere Arbeitssubstanz auf beliebig hohe Temperaturen zu erhitzen. Unsere Arbeitssubstanz absorbiert ja alle Infrarotstrahlen bei 15 µm. Dadurch wird ihre innere Energie erhöht und die Temperatur steigt. Eine Emission in diesem Bereich findet ja wundersamer Weise nach „dr.“ nicht statt.

Unser Gegenstrahlungs-Kraftwerk mit CO2 nach „dr.“ könnte dann also sowohl die zurückfallende langwellige infrarote Sonnenstrahlung des WWF nutzen, als auch die normale thermische Abstrahlung des Erdbodens, um hohe Temperaturen zu erzeugen. Besonders in kalten Gegenden im Winter wäre diese Technologie ideal da man mit dieser Arbeitssubstanz nachts auch die thermische Emission von Schnee nutzen könnte um im Prinzip Wasser damit zu kochen. Schade, dass das der 2. Hauptsatz nicht erlaubt. Damit ist aber die Aussage unseres „dr.“: „Deshalb 0 CO2-Strahlung in der Troposphäre.“ eine physikalische Unmöglichkeit.

Liebe Leser, natürlich müsste man noch Materialforschung betreiben, um ein entsprechendes Fenster für den Kessel zu entwickeln. Leider ist auch die Aussage von unserem „dr. “, dass es in der Troposphäre keine CO2 Strahlung gibt, bzw. CO2 bei 15 µm nicht emittiert, blühender Unsinn, deshalb können sich die Materialforscher das sparen. Und unser Gegenstrahlungskraftwerk funktioniert nicht. Wir können keine EEG Vergütung abgreifen.

Genauso blühender Unsinn ist die WWF Beschreibung zum Treibhauseffekt. Das Beispiel des WWF zeigt, dass die populärwissenschaftlichen Darstellungen des Treibhauseffektes für die Bildung katastrophal sind. Das Beispiel auf EIKE zeigt, dass auch Titel „dr.“ keine Garantie für korrekte Aussagen sind. Also immer schön kritisch bleiben und alles hinterfragen, auch was sie gerade gelesen haben.

Als Hausaufgabe gibt es zum Schluss die Frage.

Warum ist der folgende Satz von der Webseite des WWF falsch?

„Dem natürlichen Treibhauseffekt verdanken wir unser Leben. Ohne ihn läge die Mitteltemperatur auf der Erde nicht bei plus 15, sondern minus 18 Grad Celsius.“

 

Das Bild ist von https://pixabay.com/de/globale-erwärmung-treibhauseffekt-347499/

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51 Kommentare
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  1. naja… wenn ich mich rudimentär richtig erinnere (ohne wikipedia oder gar gedruckte hilfe zu suchen), ist wohl zuerst das leben entstanden und dann (oder parallel) hat sich das leben entwickelt. und durch „das leben“ hat sich die atmosphäre entwickelt. und erst durch die atmosphäre hat sich die temperatur entwickelt.
    und ist nicht die mittlere temperatur eher bei was um die 20°C?
    und ist nicht der treibhauseffekt der (unerwünschte, weil zu schnelle und zu starke) anstieg der temperatur und eben nicht die entstehung oder regulierung der mittleren temperatur?
    fragen über fragen…

  2. das ist natürlich unsinn:
    „und dann (oder parallel) hat sich das leben entwickelt. und durch „das leben“ hat sich die atmosphäre entwickelt. “

    es muss heißen:
    „und dann (oder parallel) hat sich die atmosphäre entwickelt. “

    ich bitte um verzeihung.

  3. @Heß

    Vorsicht, der Herr Dr. hat einen amerikanischen Anwalt. 😉

    Der Satz vom WWF ist schon deshalb falsch, da Leben auf der Erde bei CO2-Konzentrationen entstanden ist, die über 5.000 ppm lagen, über den 12fachen des heutigen Wertes.

    http://static.skepticalscience.com/images/Phanerozoic_CO2.gif

    Der natürliche THE war von 500 Mio. Jahren ein ganz anderer, als heute.

    Und Leben existiert auf der Erde auch bei -18°C. Vor allem im Meer und der Tiefsee. Es gab mal eine Komplettvereisung des Erde, Snowball Earth (vor ca. 600-700 Mio. Jahren) und das Leben hat trotzdem unterm Eis weiter existiert.

  4. P.S.

    Und Leben ist schon vor über 3 Mrd. Jahren auf der Erde entstanden, in einer noch lebensfeindlichen Atmosphäre.

  5. Auch schön der Kommentar von Herrn Kramm:

    Gehen Sie Boccia spielen, Herr Dr. med. Bayerl.

    Und Herr Dr. zum Admin:

    Möchten Sie auf eine Anzeige von mir warten

    Ich habe jetzt bei EIKE schon 2-3 Wochen nicht mehr vorbei geschaut. Ein Tollhaus.

  6. Es reicht ja auch schon CO2 in einen IR-transparenten Tank zu füllen. Die Konvektion ist dann unterbunden und der Tank müsse sich deutlich über die Umgebungstemperatur hinaus, nach Herrn Dr. erhöhen.

  7. @Michael Krüger #5

    Wenn er Boccia spielen würde, hätte EIKE nicht so viele Klicks.
    Interessant ist schon, dass der Unsinn des WWF auf dessen Webweite bleibt. Anscheinend ist ihnen das egal oder es merkt keiner.

  8. Sonnenstrahlen treffen als ultraviolette Strahlung (UV) auf die Erdoberfläche und erwärmen diese.

    Dank Ozonschicht ist dem nur marginal so, vielmehr ist es das sichtbare Licht, dass mit minimalem IR Anteil die Erde erwärmt und als IR wieder abstrahlt.

  9. @Krishna Gans #8

    Einigen wir uns darauf, dass etwa 50% der einfallenden Sonnenstrahlung im Infraroten liegen. Frei nach G&T.

    Der Anteil im terrestrischen Infrarot so ab 3 oder 4 µm ist minimal.

  10. @Michael Krüger #5

    Ist spannender als der Tatort. Gerade wird neben dem Pyrgeometerschwindel der Schwindel mit der staatlich vorgeschriebenen Formel des Fourier Transform Spektrometers aufgedeckt.

  11. @Heß

    Ich schau nur noch alle paar Wochen bei Eike vorbei. Und dann auch nur noch, ob Herr Dr., da immer noch sein Unwesen treibt. Teils ganz lustig, aber auf Dauer auch für mich zu viel. Herr Dr. ist jetzt 74 und kandidiert für die AfD als Bürgermeister und Stadtrat. Demnächst wir ja die Stelle des Bundespräsident frei. 😉

  12. PS

    Ich war am Wochenende übrigens auf der Arctic Sunsrise, dem „Forschungseisbrecher“ von Greenpeace, das 2013 von den Russen gekapert wurde. Der lag in Bremen. Oje, da waren ähnlich ambitionierte Menschen am Bord wie der Herr Dr.. Nur anders herum. Ich habe mich nur gewundert, dass das Schiff noch nicht mit Mensch und Maus untergegangen ist. Mal sehen vielleicht stelle ich in den nächsten Tagen einen Blogbeitrag ein. Aber eigentlich tun mir die Leute auch ein bisschen leid. Ambitioniert bis unter die Hutspitze, aber keine Ahnung. Innen, im Fachtraum/ Laderaum wird der „Eisbrecher“ mit Bauschaum zusammen gehalten und gedämmt und dort stehen Container mit Matten drin, wo ein Teil der Greenpeaceleute schlafen. Daneben ein Container mit der Sanitätsstation. Dort kann man allenfalls Mullbinden anlegen. Die Besatzung verbringt 3 Monate auf dem Schiff/ genannt Wäscheschleuder, da allen darauf schlecht wird. Man haust teils in Containern unter widrigsten Umständen im Unterdeck und zum Essen gibt es nur/ vor allem vegetarische, oder vegane Kost. Und am Ende wird man von den Russen noch gekapert und verhaftet und erreicht nichts. Und die Leute reißen sich darum auf den Schiff mitfahren zu können. Es gibt lange Wartelisten. Die meisten wissen vermutlich nicht worauf sie sich einlassen.

  13. @Micha #11
    Ich schaue schön öfter mal bei EIKE vorbei, wie auch bei Primaklima -- herrliches Kabarett 🙂
    Bei EIKE soll ja ein Ketterer gesperrt worden sein, weiß Du da was ? Amüsant das alles 😀

  14. @Krishna Gans #13

    EIKE hat ja auch Herrn Ebel gesperrt.
    Herr Ketterer hat wohl Hausverbot bekommen in der Diskussion um die Dissertation von Herrn Limburg.

  15. Ist es eigentlich Zufall, dass Simbach das Zentrum des bayrischen Maisanbaus ist?

  16. #15. Günter Heß

    An Zufall denke ich dabei nicht. Bayern, insbesondere auch Oberbayern hat eine hohe Dichte an Biogasanlagen. Simbach liegt mitten drin in dem Gebiet. Dazu kommt noch die intensive Rinderhaltung in Oberbayern, welche ebenfalls großflächig Maisanbau zu Futterzwecken bedingt. Wie zu lesen, sind dort mehr als 25% der Landwirtschaftlichen Nutzfläche als Maisanbauflächen ausgewiesen. Wieviel mehr als 25% ist leider so ohne weiteres nicht zu finden.

    Gruß
    karl.s

  17. @Karl Seegert #16

    Seit neuesten bauen wir ja auch in Hochwassergebieten und die Maismonokultur macht die Böden für Erosion anfällig.

  18. @Krishna Gans und Michael Krüger

    Irgendwie interessant, dass Herr Landvogt jetzt den „Spezialisten“ auf EIKE die Physik erklärt.
    Der hat hier was gelernt.

  19. @Günter Heß #18
    Kramm scheint da des öfteren weniger amused zu sein 😀
    Das Landvoigtsche Oberlehrer-Getue nervt aber schon.

  20. @Krishna Gans #19

    Dr. Blitzlicht und dr. NullTransparenz können schon einen Oberlehrer gebrauchen.

  21. Landvoigt stellt sich auf seiner Website folgendermassen vor:

    CV Martin Landvoigt

    Geburtsjahr 1958
    Bildungsabschluss
    1977 Abitur
    1985 Dipl.-Ing. agr. (Justus Liebig Universität Gießen)
    Staatsangehörigkeit Deutsch
    Familienstand verheiratet, 3 Kinder
    Fremdsprachen
    Englisch (Auslandserfahrung 4 Jahre)
    Französisch (Grundkenntnisse)
    Berufstätigkeit

    1986 -- 1993
    Claas OHG, Erntemaschinen, Harsewinkel
    1993 -- 1996 Ministry of Agriculture, Water and Rural Development, Department of Water Affairs, Windhoek, Namibia
    1996 -- 1998 GS-Software, Consulting, Dortmund
    1999 -- 2004 TDS Consulting, Neckarsulm
    2004 -- 2005 XpectIT, Ratingen
    seit 2005 Landvoigt-Net, Selbstständig / Freiberufler

    An sich ja ziemlich anständig, aber zum Doktor oder gar höheren akademischen Weihen hat er es aber nicht gebracht, auch von Physik, Chemie, Meteorologie hat er offensichtlich wenig bis gar keine Ahnung und wissenschaftlich gearbeitet hat er auch nicht. Kramm hat ihn ja ziemlich oft deswegen zur Ordnung gerufen, mit wenig Erfolg.

  22. @Günter Heß #20

    Dr. Blitzlicht und dr. NullTransparenz können schon einen Oberlehrer gebrauchen.

    Es ist keine Frage des „was“, sondern des „wie“.
    Zumal wenn man bedenkt, dass es kein halbes Jahr her ist, dass er hier selbst den Deppen gegeben hat und erst mal auf Spur gebracht werden musste 😀
    Ich unterstelle mal, verstanden hat er es bisher nicht richtig 😀
    Er wirkt wie ein „Lerntyp“, nicht wie ein „Verstehtyp“. Und deshalb stößt er laufend und volle Kanne an Grenzen, die ihm Kramm laufend sehr deutlich aufzeigt.

  23. @Beobachter #21

    Das ist doch kein Kriterium was einer studiert hat. Entscheidend sind die Argumente.
    Warum sollte man also jemanden zur Ordnung rufen. Das ist ein Konzept das in den Naturwissenschaften nicht existiert.

  24. @Krishna Gans #22

    Wer kann schon behaupten ein „Verstehtyp“ zu sein. Diejenigen die das glauben lügen sich meistens in die eigene Tasche meiner Erfahrung nach. Das sind vermutlich auch diejenigen die mit dem Brustton der Überzeugung falsches behaupten wie „CO2 kühlt“ deshalb kann es nicht zur Erwärmung führen oder Transparenz = Null deshalb keine Emission oder auch „Themalisierung verhindert spontane Emission“.

    Vermutlich alles Verstehtypen. Dr. Blitzlicht und dr. NullTransparenz sowie Master Cookie und JR Abstrakt.

    Mir sind jedenfalls Leute wie Herr Landvogt sympathischer die etwas dazulernen. Das findet man selten.

  25. @Günter Heß #24
    Dazu lernen finde ich auch ok, aber uns hier vom ID überzeugen zu wollen, in ähnlicher Oberlehrerattitüde, dass war nun überhaupt nicht ok. Und bei den Schmalspurlern drüben bei EIKE is sowieso Hopfen und Malz verloren. Wenn sich überhaupt jemand alle seine 3 m Kommentare komplett durchliest.

  26. @Krishna Gans #25

    Ich plädiere da eben locker zu bleiben. Oberlehrer hin oder her. Mit Oberlehrern kann man immer eine gute Diskussion führen.

  27. Hallo Günter

    Was hälst Du eigentlich davon?:

    Dieser Hauch von Terpentin

    …..Doch nun stellt sich heraus, dass die Natur auch gänzlich ohne uns kontinuierlich wolkenbildende Gase produziert. Und das ausgerechnet durch Bäume. Diese dünsten flüchtige organische Stoffe wie das alpha-Pinen aus. Dieses ist der Hauptbestandteil von Terpentinöl und mit dafür verantwortlich, dass es in Nadelwäldern so angenehm riecht. Durch Ozon in der Luft wird es schnell oxidiert, und die Reaktionsprodukte lagern sich tatsächlich zu Partikeln zusammen, die als Wolkenkeime dienen können, ohne dass Schwefeldioxid irgendwie beteiligt wäre….

    „Für Bäume ist es physiologisch aufwendig, diese Stoffe zu produzieren. Die machen das sicher nicht, um Wanderern ihre Waldspaziergänge angenehmer zu machen.“ Wälder, sagt er, könnten nicht weglaufen, wenn es ihnen zu heiß oder zu trocken wird. Wenn sie aber Dämpfe absondern, um die sich Wolkentröpfchen bilden, hätten sie einen wunderbaren Mechanismus gefunden, um ihre Umwelt zu beeinflussen.

    Na sowas, nun pfuscht auch noch die Evolution den Klimafroschern ins Handwerk…..blöde Natur, die sollte sich was schämen.
    H.E.

  28. @Günter Heß #26
    Ach Gottche, natürlich bleib ich locker, ich äußere nur meine Meinung, die ich mir zum Landvoigt über längere Zeit gebildet habe. Und die ist wie sie ist.

  29. Hallo Heinz #27,

    Danke für den Link. Belegt das doch meine Aussage, dass man ohne genaue Messung der Wolkenbedeckung keine wissenschaftlich seriöse Aussage zum Anteil des CO2 an der Erwärmung im 20. Jahrhundert machen kann.

    Interessant finde ich auch, dass in dem Artikel steht das das neu wäre.
    Ich meine dass ich da schon mal wo gelesen habe. Aber vielleicht war es eine Vermutung die jetzt experimentell bestätigt wurde. Vermutlich hatten die Klimaforscher einen 97% Konsens das das keinen Einfluss hat.

  30. Arroganz ist die Kunst, auf seine eigene Dummheit stolz zu sein.

  31. @Hallo Günter
    Jup, gern geschehen…..bezüglich Wolkenbedeckung liebe ich diese Karte der momentanen globalen Wolkenbedeckung.

    Da die Wolkenbedeckung Teil des Albedos ist….sollte man schon mal genau messen, wie viele Wolken rumlungern und auch in welcher Höhe…..wird aber wahrscheinlich auch nur grob geschätzt….und historische Daten dazu, wird es ja wohl kaum geben.
    Ist schon komisch….wo doch die Wissenschaft zum Klimawandel längst abgeschlossen ist, ist der Forschungsbedarf wohl immer noch gewaltig.

    H.E.

  32. Kramm, Fortak und Lange wissen das schon lange, die wurden aber von den Marxisten kalt gestellt.

  33. @Günter
    Klimaforschung hat fertig…….und Australien zieht die richtigen Schlüsse und macht einfach die Institute zu.

    Die australische Regierung will durchgreifen: Ganze Institute der Klimaforschung des Landes sollen geschlossen werden, anerkannte Spitzenforscher sollen gehen. Wesentliche Fragen zum Klimawandel seien geklärt, heißt es zur Begründung.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/unwetter-die-bizarre-sehnsucht-nach-klimawandel-a-1096368.html

    Achso….nun soll der Starkregen der letzten Wochen ja auch wieder mal als Folge des Klimawandels instrumentalisiert werden….bloß blöd, das die Statistik das einfach nich her gibt….was aber unseren zweitbesten Klimafolgenforscher total am Arsch vorbei geht.

    „Forscher begründen das Unwetter mit dem Klimawandel“, berichtete auch das ZDF im „Heute Journal“. Ein Interview mit dem Klimaforscher Stefan Rahmstorf vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung sollte die Behauptung beweisen.

    Rahmstorf -- ein begehrter Stichwortgeber bei Wetterkatastrophen -- sagte in der Sendung: „Auch für Deutschland ist es gut belegt, dass die Gewitter-Starkregenfälle deutlich zugenommen haben.“

    Eine Karte wurde dazu eingeblendet, die für Mitteleuropa eine Zunahme der Niederschläge zeigte -- aber nicht Starkregen. Zwar fällt in Deutschland tatsächlich mehr Regen, allerdings nur im Winter -- und dann eben nicht häufiger als früher gefährlicher Starkregen.

    Wir sollten es wie Australien handhaben…..und den armen Mann in die Freiheit entlassen…..die Transformation der Gesellschaft ist voll im Gange…..das europäische Inzuchtproblem lösen wir auch grad…..also können wir uns das Geld für die Klimaforschung in Deutschland, in Zukunft sparen……und aus dem PIK machen wir ne piekfeine Unterkunft für frisches genetisches Menschenmaterial.

    Onkel Heinz….und wenn wir dann noch die konventionelle Landwirtschaft kaputt gemacht haben, ham wa endlich den Himmel auf Erden….Amen

  34. @Heinz #31

    Die Messungen zur Wolkenbedeckung gibt es seit 1983. Allerdings werden die Daten vom IPCC ignoriert, wie ich hier beschrieben habe.
    Stattdessen glauben sie anscheinend lieber ihren Simulationen.

  35. @Heinz #33

    Ja das ist konsequent, da Klimaforscher vor allem eine Vielzahl von Vermutungen erzeugen und keine Probleme lösen.

  36. Jetzt dreht Herr Dr. völlig durch:

    Der CO2-Treibhauseffekt mit der „Gegenstrahlung“ bleibt eine freche Lüge,
    ein ideologisiertes heuchlerisches Politikum, das den Menschen schadet und schaden soll.

    Das Spielzeug muss man ihnen wegnehmen, solange man noch seine Meinung sagen darf.
    Ich wehre mich dagegen ebenso entschieden, wie gegen die Vorbereitung eines katastrophalen Angriffskrieges ausgerechnet von Deutschland aus, es sollen ja nur in unserem Land bis 2019 40 neue Atomraketen aufgestellt werden. IN UNSEREM LAND, Herr Landvoigt!
    Das muss verhindert werden. Es würde unseren Tod bedeuten, das ist nicht schwer zu erkennen.

    Gute Nacht!

  37. @Michael Krüger

    Die Physik wird eben von dem Doktor raus politischen so verbogen, dass es ihm passt:

    Die Emissivität von CO2bei einer trocken Atmosphäre in Meereshöhe und 0,04% CO2 ist kleiner als 0,001
    (Hottel u.a.)

    Das ist schon mal unvollständig und damit unsinnig, da eine Angabe für Gasstrahlung immer Druck und Schichtdicke enthalten muss.

    Darüber hinaus ist es auch noch falsch wie zum Glück auch auf EIKE gezeigt wird:

    Laut Hottel gilt für den IR-Gesamt-Emissionsgrad e* = p(CO2)*s, mit p(CO2) = 0,04kPa erhält man für eine Schichtdicke von 500m einen Gesamt-Emissionsgrad e* = 0,156. Für eine unendliche Schichtdicke ergibt sich ein IR-Gesamt-Emissionsgrad vom CO2 von e(CO2)* = 0,23. Der Gesamt-Emissionsgrad ist der mittlere Emissionsgrad über alle Wellenlängen-Bereiche der CO2-Banden.
    Schauen Sie sich mal den spektralen Emissionsgrad an. Dieser Emissionsgrad die ausschlaggebend für die Emission der einzelnen Banden und nicht irgendwelche gemittelten Größen. Der spektrale Emissionsgrad bei der 15µm-Bande vom CO2 beträgt e(12-18µm,CO2) = 0,94-0,96.

  38. Man muss doch wissen das wie selber uns immer weiter entwickeln und auch das unsere Population wächt und auch die Technologie entwickelt sich weiter, die Frage ist nur wie viel die Erde das aushaltet.

  39. In welcher Politschulung kam denn dieser Denkanstoß?

  40. @ Günther Heß

    Wieso machen eigentlich alle einen Riesenbogen um den aktuellen Stand des Wissens bzgl. des Treibhauseffektes von CO2? Jeder präsentiert hier seine Interpretation und seine darauf basierende Begründung, wieso er a: katastrophal sein muss oder wahlweise b: nicht existent sein kann.

    Die Sache mit der Emissivität von CO2 ist m.E. ebenso ein Ablenkungsmanöver. Wen interessiert die theoretische Emisssivität, wenn es in unserer Realität (aus Sicht der Erdoberfläche!) so gut wie nie zu einer Emission kommt, da die Zeit zwischen Absorption und Emission ein Vielfaches der Zeit bis zur Kollision mit anderen Atmosphärenmolekülen ist? Über die Kollision der Moleküle wird die vom CO2 absorbierte Strahlungsenergie thermalisiert, d.h. die Atmosphäre erwärmt. Diese hat aber eine gänzlich andere Emissivität als das pure, nur in Spuren vorhandene CO2. Über diesen Unterschied und über den streckenweisen lahmen Umweg der Konvektion statt Light speed radiation verlangsamt sich die Abkühlung der Erde etwas. Wieviel, weiß keiner genau, behaupte ich. Denn dann müsste man wissen, wie sich die Emissivität der Atmosphärensuppe genau verhält und wie lange der mean free path eines Photons ist, bis es mit welcher Wahrscheinlichkeit wieder von einem CO2 Molekül absorbiert wird, um irgendwann ins All entlassen zu werden.

    Man kann hier nur Vermutungen mit großen Unsicherheiten anstellen. Eine Modellierung solcher Unsicherheiten im Nanosekundenbreich über Jahrhunderte hinweg ist m.E. blanker Unsinn.

    Kann nicht jemand mal die Rechnung eines dieser Klimamodelle hier einstellen. Würde mich wirklich interessieren, welche Annhamen hier getroffen werden.

  41. @Lumpi #40

    Die Thematisierung ist die Vorraussetzung für den „Treibhauseffekt“ des CO2.

  42. @41. Günter Heß

    @Lumpi #40

    Die Thematisierung ist die Vorraussetzung für den „Treibhauseffekt“ des CO2.

    soll sicherlich „Thermalisierung“ heißen 🙂

    karl.s

  43. Natürlich ist sie Voraussetzung für den Treibhauseffekt, aber ich behaupte, dass die ganzen Diskussionen um Emissivität, Backradiation oder gar Reflektion durch CO2 usw. alles Scheindiskussionen sind, die von den tatsächlich damit befassten Klimawissenschaftlern bewusst auch gar nicht ausgeräumt werden.

    Der Haupteffekt des Treibhauseffektes ist relativ banal. Die Thermalisierung von Strahlung ist die Übertragung der CO2-Strahlungsenergie auf andere Moleküle in Form von Wärme. Damit verteilt sich die absorbierte Energie über den Absorber in der Größenordnung von ein paar ppm auf 100% Prozent der unteren Atmosphäre. Diese Molekülsuppe strahlt abhängig von ihrer Höhe mit ganz anderen Eigenschaften und ist ansonsten der Konvektion ausgesetzt. Da ist so gut wie nix mit Reflektion oder Emission von Strahlung durch CO2 Moleküle, wie oft behauptet wird. Durch die Unkenntnis der entscheidenden, o.g. Parameter oder auch der Reabsorption durch H2O und deren Ersatz durch Annahmen ist diese Wissenschaft ein höchst unübersichtliches Feld bezüglich der Unsicherheiten. Ich möchte tatsächlich einmal die Verheiratung der Thermalisierung und Atmosphärenstrahlung mit dem bekannten Forcing von 3,7 W/m² durch eine CO2 Verdoppelung sehen. Ich bestreite, dass das möglich ist, bzw. ich behaupte, dass die Unsicherheiten dazu tatsächlich um Größenordungen höher liegen. Ich glaube einfach nicht, dass die paar kg Luft, selbst, wenn sie tatsächlich von den paar ppm CO2 relativ zu dessen Konzentration betrachtet immens aber insgesamt betrachtet geringfügig erwärmt (wir sprechen hier gerade mal von 1 °C) werden und minimal stärker strahlen (und dadurch auch mehr Wärme verlören!) eine messbaren Einfluss auf die Tonnen von Erdmasse haben, Strahlung hin oder her. Hier wedelt ein ganz kleines Schwänzchen mit einem Monster von Hund.

  44. @Lumpi

    Dann müssen sie die Originalliteratur anschauen.
    Z.B. Harries, J. E., H. E. Brindley, P. J. Sagoo, and R. J. Bantges, 2001: Increases in greenhouse forcing inferred from the outgoing longwave radiation spectra of the Earth in 1970 and 1997. Nature, 410, 355-357.

    Im übrigen sind irgendwelche Erklärungen die von Reemission, Reflektion, Reabsorption geschmückt sind nur vereinfachte Erklärungen die die Natur aber nicht beschreiben.

    Dass die Unsicherheiten in diesem Feld was die tatsächliche Messung betrifft hoch sind ist in der tat etwas das in den Medien weitgehend ignoriert wird. Die Klimawissenschaft ist ja eher eine Vermutungswissenschaft. Ein Phänomen das sie mit vielen Wissenschaften teilt die mit 2 Sigma Vertrauensbereichen arbeiten.
    Harte Naturwissenschaft ist das nicht. Das Paper von Harries et al aus der Atmosphärenphysik schon.

  45. #44: Günter Hess

    „Dann müssen sie die Originalliteratur anschauen.
    Z.B. Harries, J. E., H. E. Brindley, P. J. Sagoo, and R. J. Bantges, 2001: Increases in greenhouse forcing inferred from the outgoing longwave radiation spectra of the Earth in 1970 and 1997. Nature, 410, 355-357.“

    Die Veröffentlichung kann ich nicht kostenlos herunterladen. Deshalb bin ich auf andere Publikationen angewiesen. Z. B. geben verschiedene Autoren für die mittlere globale direkte IR- Transmission durch das atmosphärische Fenster an:
    Trenberth et al. 2009, Earth’s Global Energy Budget ; 40 W/m²
    Stephens 2012, An update on Earth’s energy balance in light of the latest global observations; 20 W/m²
    Ollila 2013, Earth’s Energy Balance for Clear, Cloudy and All-Sky Conditions; 28,5 W/m²
    Meine Schlussfolgerung: die Messwerte sind doch noch nicht so genau.

  46. Bei hajolange.de ist alles kostenlos nachzulesen.

  47. @P. Berberich

    Hier finden sie das pdf

  48. @ #47 Günter Heß

    Danke für den Link.

    #29: Günter Heß sagt:

    „Danke für den Link. Belegt das doch meine Aussage, dass man ohne genaue Messung der Wolkenbedeckung keine wissenschaftlich seriöse Aussage zum Anteil des CO2 an der Erwärmung im 20. Jahrhundert machen kann.“

    Hiermit stimme ich mit Ihnen überein.

  49. @P. Berberich #48

    Der Artikel von Harries et al kann meines Erachtens keine quantitative Aussage über eine etwaige Größenordnung der Erwärmung durch CO2 machen. Er zeigt lediglich qualitativ, dass unter den heutigen Bedingungen auf der Erde eine Erhöhung der CO2 Konzentration zu einer Erwärmung führt.
    Er zeigt, dass manche Aussagen die man auf EIKE liest wie „CO2 kühlt deshalb kann es das Erdsystem nicht erwärmen“ oder „der Treibhauseffekt existiert nicht“ Quatsch sind.

  50. @P. Berberich #48

    Ja das ist nach wie vor eine große naturwissenschaftliche Unterlassungssünde, dass die Wolkenbedeckung nicht genau gemessen wird. Ich habe ja schon in einem anderen Artikel geschrieben, dass eine private Kommunikation von mir mit zwei der verantwortlichen Forscher im GEWEX Programm für mich bestätigt hat, dass sich diese Unterlassung auf eine Glaubensfrage reduziert. Die Klimawissenschaft hat sich meiner Meinung nach auch von der Naturwissenschaft verabschiedet. Das sieht man deutlich auch an diesem Verhalten:

    Stanford Prof sues scientists who criticized him – demands $10M

    Das sind Pseudowissenschaftler die einen Kreuzzug führen. Statt sich einer wissenschaftlichen Auseinandersetzung zu stellen, bemüht man Gerichte. Was für eine armselige Type.

  51. 50. Günter Heß sagt:

    „Ja das ist nach wie vor eine große naturwissenschaftliche Unterlassungssünde, dass die Wolkenbedeckung nicht genau gemessen wird.“

    Die Wolkenbedeckung wird schon genau gemessen. Ich verwende z.B. den CERES-Datensatz um aus dem „cloud radiative effect“ (CRE) den Wolkenbedeckungsgrad ortsaufgelöst zu berechnen. Es gibt aber offensichtlich keinen Konsens darüber wie man aus den IR-Eigenschaften der Atmosphäre und dem Wolkenbedeckungsgrad die direkte Abstrahlung der Erdoberfläche in den Weltraum berechnet. Anders kann ich mir nicht erklären, warum so unterschiedliche Werte in der neueren Literatur existieren (siehe #45).
    Diese Information benötigt man nicht nur um die Erderwärmung in ferner Zukunft zu berechnen, sondern auch zur ortsaufgelösten Berechnung der momentanen Oberflächentemperaturen. Mir drängt sich der Verdacht auf, dass die GCM-Modelle ohne „Tuning“ doch nicht so gut funktionieren.

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