Wir hacken Deutschland: Die Energiewende macht es möglich, Hacker erzeugen den Blackout!

14. Oktober 2018 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Hacker-Blackout

Der Film „Wir hacken Deutschland“ zeigt, wie Hacker einen unvergleichbar großen Schaden anrichten könnten: den Blackout, das Aus für die gesamte Energieversorgung nicht nur Deutschlands, sondern ganz Europas.

Ausgerechnet ein ökologisches Vorzeigeprojekt macht das möglich: die Digitalisierung der Energiewende. Die Recherchen von Marcel Kolvenbach zeigen, wie anfällig jene technischen Systeme sind, die unsere energetische Zukunft sein sollen. Smart Meter, Router, Windkraft- und Solaranlagen – alles könnte zur gefährlichen Waffe werden, wenn böswillige Hacker in die vernetzten Systeme eindringen.

Kolvenbach begegnet auf seiner Recherchereise zahlreichen Experten mit Hack-Erfahrung, die ihm zeigen, wie schnell man „drin“ ist, wenn man nur über das entsprechende technologische Knowhow verfügt.

Der Film zeigt, wie in der Ukraine Stromausfälle durch Cyber-Angriffe Teil einer hybriden Kriegsführung sind und zu einer allgemeinen Verunsicherung und Destabilisierung des Staates führen. Die Verantwortlichen im Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie (BSI) geben sich jedoch überzeugt: Blackouts wie in der Ukraine sind in Deutschland nicht wahrscheinlich. Diese Haltung erschüttert der Film: Ob Kabel-Modem oder Windrad-Steuerung, ob Smart Home oder Smart Meter – die neuen, intelligenten Steuerungen, mit denen das Leben vernetzt ist, sind erschreckend leicht zu knacken. Mit dramatischen Folgen. Je weiter die Energiewende fortschreitet, desto anfälliger wird das Netz. Die Hacker haben nun leichtes Spiel den Blackout herbeizuführen.

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3 Kommentare
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  1. vor hacken ist keiner sicher.
    gibt es hier im energiewendequatschstromnetz kein „air-gap-system“ , dass dies mitverhindern soll?

    https://youtu.be/JknVCpdpabw?t=5173

  2. Bis zuim Jahr 2000 erzeugten relativ wenige, relativ große rotierende Generatoren netzsynchron relativ einfach, mit relativ wenigen Steuerungseingriffen über analoge Leitungen, zB. Telefon relativ sicher die benötigte elektrische Stromversorgung. Die wenigen Akteure kannten sich meist persönlich und identifizierten sich schon mit ihrer Stimme. Bei den „intelligenten“ Netzen mit tausenden von Stellgrößen ohne echten Sinus ist das natürlich anders und somit auch relativ leicht angreifbar.

  3. Es geht auch ohne Internetanbindung: Anhand Netzfrequenz und Netzspannung kann jede Erzeugungsanlage selbst erkennen was zu tun ist!
    Dass die Energiewende damit gar nichts zu tun hat, sollte eigentlich jedem klar sein.

    Smartmeter & Co sind für eine zukunftsfähige Stromversorgung nicht notwendig und reduzieren sicher (in den meisten Fällen (private Haushalte)) den Stromverbrauch NICHT!

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