Wird in Kopenhagen die Gründung einer Weltregierung beschlossen?

19. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kopenhagen, Politik

UNSSREnde dieses Jahres wird die ganze Welt gespannt nach Kopenhagen blicken. Wenn sich im Dezember die Regierungen der Welt treffen, um ein neues Abkommen zur Reduktion der CO2-Emissionen zu beschließen, steht einiges auf dem Spiel. Allerdings nicht, wie viele vielleicht meinen, die Rettung eines statistischen Mittelwertes, auch Globalklima genannt. Nein, auf dem Spiel steht vielmehr die Souveränität der Nationen, die Selbstbestimmung der Wirtschaft und die Freiheit der Menschen auf der Welt.

Weltregierung zur Durchsetzung der Klimaziele

Beschlossen werden soll nicht nur ein Abkommen, in welchem sich die Länder zur Einhaltung verbindlicher Emissionsziele verpflichten. Was nützt schließlich, so werden sich die Verantwortlichen bei der UNO und die Vertreter verschiedener Nichtregierungsorganisationen wie Greenpeace und WWF gefragt haben, ein globales Abkommen, wenn die Macht zu dessen Durchsetzung nicht ebenfalls zentralisiert wird.

Und eine solche Macht hat bislang noch keines der zahlreichen UNO Gremien. Da erscheint es nur konsequent, wenn in Kopenhagen gleich eine mit großen Ermächtigungen ausgestattete Weltregierung eingesetzt wird. Sie mögen jetzt sicher glauben, der Autor dieser Zeilen hätte in letzter Zeit zu viel Orwell gelesen und daher würde jetzt seine Phantasie mit ihm durchgehen. Wenn Sie sich überzeugen wollen, dass das nicht der Fall ist, dann lesen Sie weiter.

Lord Christopher Monckton warnt vor Kopenhagen Abkommen

Lord Christopher Monckton, ehemaliger Berater der Regierung Margaret Thatchers und prominenter Gegner des Lissabon Vertrages der EU, hat sich auch einen Ruf als vehementer Kämpfer gegen Gesetze zur staatlichen Kontrolle der Wirtschaft unter dem Deckmantel des Klimaschutzes bekannt gemacht. Unermüdlich reist er um die Welt und informiert die Menschen darüber, mit welch zweifelhaften Methoden Wissenschaftler und Politiker, einer grün-sozialistischen Ideologie folgend, die Wirtschaft und die Politik unter die Kontrolle einiger weniger bringen wollen. Die folgenden eindringlichen Worte sprach er letzte Woche anlässlich eines Vortrages am Minnesota Free Market Institute.

„Bei der Kopenhagen Konferenz diesen Dezember, in wenigen Wochen, wird ein Abkommen unterzeichnet. Ihr Präsident [Obama] wird es Unterzeichnen. Die meisten dritte Welt Länder werden es unterzeichnen, weil Sie glauben, dass es ihnen Geld einbringen wird. Auch die meisten linksgerichteten Regierungen der Europäischen Union werden es absegnen. Praktisch niemand wird es nicht unterzeichnen.

Ich habe den Vertrag gelesen. Und was darin steht ist, dass eine Weltregierung geschaffen werden soll. Das Wort „Regierung“ erscheint als erste von drei Bestimmungen des neue zu schaffenden Gebildes. Die zweite Bestimmung ist der Transfer von Wohlstand aus den westlichen Ländern in die Dritte Welt Länder, zur Begleichung einer etwas schüchtern genannten „Klimaschuld“ – weil wir CO2 produziert haben und sie nicht. Wir haben das Klima ruiniert und nicht sie. Wir haben das Klima nicht ruiniert, aber das ist eben die Lüge. Und die dritte Bestimmung dieses neuen Gebildes, dieser Regierung, ist ist die Durchsetzung des Vertrages.

Wie viele von Ihnen glauben, dass das Wort „Wahl“ oder „Demokratie“ oder „Stimme“ oder „Abstimmung“ irgendwo auf den 200 Seiten dieses Abkommens erscheint? Richtig, es erscheint nicht ein einziges Mal. Also letztendlich haben jene Kommunisten, die sich durch die Berliner Mauer direkt in die Umweltschutzbewegung gedrängt haben, die Greenpeace übernommen haben, so dass meine Freunde, die [Greenpeace] gegründet und innerhalb eines Jahres verlassen haben, weil die Kommunisten es übernommen haben, jetzt die Zügel in der Hand. Sie werden der Welt eine kommunistische Weltregierung aufzwingen. Sie [die Amerikaner] haben einen Präsidenten, der sehr starke Sympathien für diese Idee hat. Er wird den Vertrag unterschreiben. Er unterschreibt alles. Er ist Nobelpreisträger, natürlich wird er unterzeichnen.“

Lord Monckton bezieht sich in seiner Rede auf eine Passage aus dem Entwurf für das Kopenhagen Abkommen, welches auf der Klimakonferenz in Bonn vom 10.-14. August erarbeitet wurde. Die entscheidenden Stellen finden sich in dem Dokument unter Punkt 38:

38. The scheme for the new institutional arrangement under the Convention will be based on three basic pillars: government; facilitative mechanism; and financial mechanism, and the basic organization of which will include the following:

(a) The government will be ruled by the COP [ with the support of a new subsidiary body on adaptation, and of an Executive Board responsible for the management of the new funds and the related facilitative processes and bodies. The current Convention secretariat will operate as such, as appropriate.

(b) The Convention’s financial mechanism will include a multilateral climate change fund including five windows: (a) an Adaptation window, (b) a Compensation window, to address loss and damage from climate change impacts, including insurance, rehabilitation and compensatory components, (c) a Technology window; (d) a Mitigation window; and (e) a REDD window, to support a multi-phases process for positive forest incentives relating to REDD actions.

(c) The Convention’s facilitative mechanism will include: (a) work programmes for adaptation and mitigation; (b) a long-term REDD process; (c) a short-term technology action plan; (d) an expert group on adaptation established by the subsidiary body on adaptation, and expert groups on mitigation, technologies and on monitoring, reporting and verification; and (e) an international registry for the monitoring, reporting and verification of compliance of emission reduction commitments, and the transfer of technical and financial resources from developed countries to developing countries. The secretariat will provide technical and administrative support, including a new centre for information exchange.

Umweltschutz als Rechtfertigung für globales Machtinstrument

Kurz gesagt geht es in dieser Schlüsselpassage also darum, dass eine zentrale Regierung geschaffen werden soll, welche nicht gewählt, sondern von der Konferenz der beteiligten Parteien [Nationen] eingesetzt wird. Diese Weltregierung soll bestimmen, wie die geplanten Umverteilungen der weltweiten Kapitalströme organisiert wird. Wie Korruption und Vetternwirschaft verhindert werden sollen, geht aus dem Dokument nicht hervor. Auch eine demokratische Kontrolle dieser extrem mächtigen Institution scheint nicht vorgesehen zu sein.

Wurde der Umweltschutz früher eher als Tummelplatz einiger weniger Alternativer angesehen, so hat er heute Einzug in die politische Agenda fast aller Regierungen der entwickelten und unterentwickelten Länder genommen. Der Grund dafür liegt auf der Hand. Mit keiner anderen Begründung lässt sich die absolute Kontrolle über die Bürger und die Wirtschaft besser rechtfertigen, als mit einer gemeinsamen weltweiten Bedrohung. Früher hat man Steuererhöhungen und Einschnitte in die persönliche Freiheit vor allem mit der Gefahr begründet, die von einem politischen Feind ausgeht. Seitdem nach dem Fall des eisernen Vorhangs sowohl dem Westen, als auch dem Osten der Klassenfeind abhanden gekommen ist, musste eine neue Gefahr gefunden werden, um als Rechtfertigung herzuhalten, dem Bürger den Geldbeutel und die Freiheitsrechte immer mehr zu beschneiden. Geben die Europäischen Länder schon mit der EU-Verfassung einen großen Teil ihrer Nationalen Souveränität an ein demokratisch nicht legitimiertes Zentralorgan ab, steht das gleiche Prozedere mit diesem Abkommen jetzt auch der restlichen Welt bevor.

Weiterführende Links

Der komplette Vortrag von Lord Monckton (90 Min. Youtube)

Die Folien des Vortrags als PDF (17 MB)

Der Entwurf des Kopenhagen Abkomens (2 MB)

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19 Kommentare
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  1. Da hinein paßt ja „wunderbar“ die Diskussionsrunde:
    Die Große Transformation à la Schellnhuber

  2. @ Krishna

    Dahin soll die Reise wohl gehen. Der vollständige Umbau der Gesellschaft hin zu einer grün-sozialistisch einheitlich regierten und kontrollierten Welt. Und das alles unterstützt von einer Wissenschaft, die immer mehr zum Handlanger von ideologisch motivierten Politikern wird. natürlich profitiert die Wissenschaft (als Institution) auch. Durch immer mehr Forschungsmittel um immer mehr politisch korrekte Ergebnisse zu produzieren.

    Aber ich denke, dass der Hype inzwischen seinen Höhepunkt erreicht hat und die Blase bald platzen wird. Das Wetter wird den Untergangspropheten bis zum Dezember hoffentlich einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen (Ich hätte allerdings nie gedacht, dass ich mir einmal schlechtes Wetter wünschen würde…)

  3. Ach Herr Kipp,

    „Das Wetter wird den Untergangspropheten bis zum Dezember hoffentlich einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen “

    Werfen Sie doch mal einen Blick auf die Eisausdehnung. Da hat Ihnen das Wetter aber wohl einen gewaltigen Strich durch die Rechung gemacht. Wo bleibt denn Ihre „Erholung“?

  4. Herr Vennecke,

    haben sie sonst nichts zu dem Artikel zu sagen? Ich mache mir nämlich um die Tatsache, dass ein demokratisch nicht legitimiertes Gremium, eine Weltregierung, geschaffen werden soll wesentlich mehr Sorgen, als um das Eis in der Arktis. Das ist es schließlich, anders alst der Demokratie unseren Freiheitsrechten, absolut nicht gefährdet. Sie sollten sich wirklich abgewöhnen, aus jeder Fluktuation natürlicher Prozesse sofort den Weltuntergang zu prognostizieren.

    Ich würde Ihnen empfehlen, sich einmal den gesamten Vortrag von Lord Monckton, zusammen mit den Folien, anzusehen. Aber Vorsicht, Ihr Weltbild könnte in Gefahr geraten.

  5. @Rudolf Kipp
    Vennecke steht doch schon in den Startlöchern um aktiv zu werden, wenn denn tatsächlich die Ökodiktatoren das Sagen haben.
    Was der immer mit seinem Eis hat, fällt dem sonst nichts mehr ein ?
    Die Erholung bleibt genau da, wo Dirk Notz (MPI Hamburg) sie auch gesehen hat.
    🙂

  6. @ Rudolf Kipp

    …Aber Vorsicht, Ihr Weltbild könnte in Gefahr geraten…

    Um Venneckes Weltbild mache ich mir da keine Sorgen, denn er hat keins. Nur ein Feindbild, das fest in seinem Schädel eingebrannt ist und ihn treibt.

    Die sogenannte „grüne“ Bewegung ist schon frühzeitig von pro-kommunistischen Kräften vereinnahmt wurden. Diese Kräfte haben jetzt gewisse Machtpositionen erreicht und über vorgebliche Umweltziele eine breite Öffentlichkeit geschaffen. Dies wirkt sich jetzt aus.
    Man braucht sich doch nur einmal die Parteispitze der deutschen „Grünen“ anzuschauen und an deren K-Gruppen Vergangenheit etc. zu denken. Die an sich umweltbewußte grüne Basis läßt sich dabei von Anfang an von dieser linken Führungsriege an der Nase herumführen. Oder denken wir an einen Cohn-Bendit, der auf europäischer Ebene das Treiben verrückt macht.
    Gepaart mit Untergangsszenarien und Angstmacherei wurde über die „Eine-Welt“ Masche schon immer über eine ach so tolle Multi-Kulti-Weltregierung nachgedacht.
    Andere greifen nun diese Gedanken auf. Jedoch sind die Ziele, die damit verfolgt werden sollen, hauptsächlich gegen ein zuviel an Freiheit und Demokratie gerichtet.

    Beste Grüße

  7. @Bibliothekar #6

    Die sogenannte “grüne” Bewegung ist schon frühzeitig von pro-kommunistischen Kräften vereinnahmt wurden. Diese Kräfte haben jetzt gewisse Machtpositionen erreicht und über vorgebliche Umweltziele eine breite Öffentlichkeit geschaffen.

    „Der Marsch durch die Instanzen“ ist seit einiger Zeit beendet und man ist in der Hierarchie z. T. recht weit oben angekommen.

  8. @ Bibliothekar #6

    So sieht es wohl aus. Gib den Menschen etwas, woran sie glauben können, erkläre ihnen, dass es sich um die „gute Sache“ handelt und gestatte ihnen somit, auf jeden einzudreschen, der ihre Meinung nicht teilt. Das ganze in Kombination mit einer Warnung vor der Zukunft und dem implizieren einer persönlichen Schuld, die es zu begleichen gibt, und schon hast Du eine begeisterte Masse hinter Dir. Das klappt seit Jahrhunderten.

  9. @ Krishna, Kipp #7,#8

    Richtig! Aber das interessanteste ist dabei, daß man gar nicht unbedingt echte Inhalte braucht. Erfundene Feindbilder reichen zum Abgrenzen und Bessersein völlig aus. Fein dabei aber Obacht geben, daß die Zahl der Feinde möglichst klein geredet wird, das erhöht sprunghaft die Zahl der Opfer. 😉

  10. grüne ideologie hin oder her. gefeilsche um erwärmungsgrade hin oder her. was über den ökologischen diskurs von auswirkungen des menschlichen handelns auf die natur leider immer wieder unter den tisch gekehrt wird, sind die auswirkungen auf den menschen selber. wir haben kriege in allen ecken der welt. hauptsächlich geht es dabei um ressourcen wenn man genau hinschaut. es ist schlimm dass regenwälder gen-monokulturen weichen müssen, aber der völkermord an vielen der letzten naturvölkern der welt wird dabei ignoriert.

    eine weltregierung ist sicher nicht der weisheit letzter schluss. sicher nicht der freiheit dienlichstes instrument. aber vllt sollten wir um unserer aller mitmenschen auf diesem planeten willen, ein wenig dieser falschen freiheit der gewinnmaximierung aufgeben und versuchen gleiches recht für alle zu verwirklichen. die güter dieser erde gehören allen, nur leider beanspruchen sehr wenige fast alles für sich. das ganze MUSS sich ändern.

    dass ein herr republican monckton davor warnt ist konsequent. auch dass er diese utopie als antidemokratisch, latent kommunistisch polemisiert. als von einem staat erzwungenes system hat der kommunismus sich als untauglich erwiesen. als ideal des communis (gemeinsam) in einer vereinten (globalisierten) welt könnte sich dieser grundgedanke hin zu einer demokratischen gemeinschaftlichkeit entwickeln.

    ich finde das ist ein ziel. es ist ein altrusitisches dass uns natürlich in der welt wie sie heute exisitert fremd ist. daran sollte jeder arbeiten um es zu verwirklichen. wie war das noch bei kants kritik der reinen vernunft?…

  11. Gibt es denn von Seiten des Herren Monckton und seinen Freunden irgendwelche Studien über die Entwicklung der global-atmosphärischen CO2-Gehalte inkl. der globalen Mittelwertstemperaturen während der letzten paar Hundertausend Jahre?
    Würde ich mir gerne mal anschaun.

  12. @ Ingo Schillak

    Die bekannteste Untersuchung zu dem Thema stammt aus Daten der Vostok Eiskernbohrungen in der Antarktis. Aus dem in dem Eis eingeschlossenen Gas wurde der CO2-Gehalt direkt bestimmt und die Temperatur aus dem Verhältnis der Sauerstoffisotope 016 und O18 abgeleitet. Die Ergebnisse finden Sie in dieser Grafik. Einen Artikel über den zeitlichen Versatz, nämlich dass ein CO2 Anstieg dem Temperaturanstieg folgt finden Sie bei WattsUpWithThat.

  13. Na, wenn ich mir die Grafiken so anschau, versteh ich um ehrlich zu sein nicht,
    wie der Herr Monckton und andere Leute, ähnlicher Gesinnung darauf kommt, dass
    a) der Mensch keinen Einfluss auf die CO2 Konzentration
    und
    b) der Anstieg der CO2 Konzentration keinen Einfluss auf unsere Temperatur haben soll.

    Der Anstieg der CO2 Konzentration ist doch gerade auf dem letzten Teilstrich im Vergleich zu den letzten
    450.000 Jahren exorbitant gestiegen; zum durchschnittlichen Mittelwert um ~ 50 % und selbst zu den
    Konzentrationen während der letzten Warmphasen liegt die heutige Konzentration immer noch um
    ~ 30 % höher.
    Und da die CO2 Konzentration in fast allen Fällen der letzten 450.000 Jahren proportional zueinander
    korreliert, zeugt es doch scheinbar von einer … hmm… impertinenten Ignoranz, zu Behaupten, uns steht keine
    anthropogen bedingte Klimakatastrophe ins Haus.

  14. @ Ingo Schillak

    a) Mir ist nicht bekannt dass Monckton irgendwo sagt, der Mensch hätte keinen Einfluss auf den CO2-Gehalt der Atmosphäre.

    b) Auch behauptet er nicht der Anstieg von CO2 hätte keinen Einfluss auf die Temperatur. Er bestreitet dass der Einfluss so groß ist, wie vom IPCC angenommen.

    Gerade letzter Punkt ist sehr wichtig. Diese sogenannte „Klimasensitivität“ ist die eigentliche 1000 Milliarden Dollar Frage der Klimaforschung. Um wieviel °C steigt die Temperatur bei einer Verdopplung des CO2-Gehaltes der Atmosphäre. Das IPCC geht von im Mittel 3 °C (mit allen Feedbacks) aus. Andere Forscher, deren Meinung sich auch Monckton anschließt , erwarten 0,5 °C. Es gibt auch Berechnungen die unter diesem Wert liegen.

    Die Klimasensitivität stellt übrigens eine reine Rechengröße aus Klimamodellen dar. Es gibt bis heute keine Methode, sie experimentell nachzuweisen.

    Übrigens, was Sie nach betrachten der Grafiken als proportionale Korrelation von CO2 und Temperatur beschreiben, ist so nicht richtig. Der CO2-Gehalt in der Atmosphäre stieg immer erst nach der Temperatur. Und zwar mit einem zeitlichen Versatz von 500-800 Jahren. Die Erklärung dafür ist einfach. Wenn sich der Planet erwärmt, erwärmen sich natürlich auch die Ozeane. Und warmes Wasser kann weniger CO2 aufnehmen, wodurch dieses dann ausgast. In dem Fall wird also der CO2-Gehalt von der Temperatur bestimmt -- nicht umgekehrt.

    Was den absolute CO2-Gehalt der Atmosphäre in den letzten 450.000 Jahren angeht, das bestehen große Zweifel dass man die gefunden Werte auch wirklich als Absolutgehalt annehmen kann. Es iost eher unwahrscheinlich, dass das CO2 in den Gasbläschen über einen so langen Zeitraum unverändert bleibt. Als Relativindex, also um zu sehen wann Anstieg und wann Rückgang beim CO2 stattfand sind sie jedoch allgemein anerkannt.

  15. […] Bei diesem Trend muss natürlich auch die Berichterstattung über den Klimawandel mitziehen. Bei der anstehenden Konferenz von Kopenhagen geht es wahlweise um die Rettung der Menschheit, von ganzen Ökosystemen, oder wenn man es noch etwas bombastischer mag, des Planeten. Um dies zu erreichen, so erfahren wir weiter, sind gewaltige Umwälzungen in unserm Wirtschafts- und Finanzsystem vonnöten. Produzierenden Betrieben und Ländern sollen bürokratische Ketten angelegt werden um deren CO2-Ausstoß kontrollieren zu können. Am besten mit einer eigens dafür zu schaffenden weltumspannenden regierungsähnlichen Organisation. […]

  16. Tragisch ist sicher ,daß die Gaunerei Klimakatastrophe ,die offensichtlich von einer übergeordneten Instanz -um den Begriff „Weltregierung“ zu vermeiden ,der Welt aufgezwungen werden soll,nur durch einen Datenhack aufgedeckt werden kann ,wo es doch sehr viel richtiger wäre wenn die ernste Wissenschaft dies könnte.Diese wurde aber ausgeschaltet.Und das ist der eigentliche Skandal: Scheinwissenschaft wird der Welt als real verkauft und die Welt muß es glauben.
    Es gibt ausreichend Fakten ,die eindeutig belegen ,daß ein steigender CO2-Gehalt der Atmosphäre keine Katastrophe auslösen kann.Alles durch Verbrennen fossiler Energieträger erzeugte CO2 war früher schon mal in der Atmosphäre und stellt nichts weiter als gespeicherte Sonnenenergie dar.Wer über Geologie und frühere Erdzeitalter einigermaßen Bescheid weiß ,dem ist bekannt daß der CO2 -Gehalt der Erdatmospäre früher wesentlich höher war und zu gigantischer Vegetation geführt hat mit baumhohen Schachtelhalmen und auch zu den gigantischen Kohlenlagerstätten geführt hat ,die einige Billionen to gebundenes CO2 enthalten.Lebensfeindlich waren diese Erdzeitalter nicht.Die größte CO2 -Senke stellt übrigens die Verwitterung von Silikatgesteinen dar ,die letztendlich zur Ablagerung von Erdalkalikarbonaten z.B. Kalk führt.Dort werden gigantische Mengen CO2 gebunden und verschwinden aus der Atmosphäre.Wenn der langfristige Verlust von CO2 aus der Atmosphäre entsprechend der Klimakatastrophenhypothese zur Abkühlung führt ,steht der Erde in ferner Zukunft der Kältetod bevor.Da aber die Temperatur an der Erdoberfläche im Wesentlichen aus der Sonneneinstrahlung resultiert ,dürfte diese Gefahr gering sein.Die Sonneneinstrahlung ist auch der wesentliche Temperaturregulator. 0,3% Änderung der Sonnenstrahlleistung ergibt ca 1 grd Temperaturänderung !

  17. LOL ! So ein Schwachsinn ! Das nimmt euch Lobbyarbeiter doch keiner ab 😉

  18. […] Von Rudolf Kipp; zuerst erschienen auf Readers edition […]

  19. […] gab er bei einem Vortrag am Minnesota Free Market Institute im Oktober letzten Jahres (hier unser Bericht dazu). Die Folien zum Vortrag finden sie hier (PDF, 17 […]

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