Wirtschaftswoche: Warum das Öl doch nicht knapp wird

3. November 2012 | Von | Kategorie: Blog

In diesem gestern in der Wirtschaftswoche erschienen Artikel erläutert Hans Jakob Ginsburg, warum uns das Öl in absehbarer Zukunft nicht knapp wird. Aufgrund neuer Fördertechniken ist in den nächsten Jahren sogar mit einem Anstieg der weltweiten Ölproduktion zu rechnen.

Seriöse Warnungen, den Industrieländern drohe eine neue Versorgungskrise beim Erdöl, kamen viele Jahre vor allem aus Paris. Dort sitzt die Internationale Energieagentur (IEA), sozusagen die Gegenorganisation der Industriestaaten zum Produzentenkartell Opec. Umso überraschender sind die Zahlen, die IEA-Experten nun auf einmal präsentieren. Danach deutet sich eine bessere Versorgung der Weltrohölmärkte in den nächsten fünf Jahren und ein signifikanter Anstieg der Fördermengen an. 2017 soll die globale Nachfrage bei etwa 95 Millionen Barrel liegen – die Förderkapazität hingegen bei 105 Millionen Barrel.

Gründe dafür gibt es reichlich. Der pikanteste: die Explosion der Ölbohrplattform Deepwater Horizon im Golf von Mexiko. Im April 2010 starben bei dem Unglück elf Menschen, verbreiteten sich riesige Ölmengen im Meer, erlitt der Energiekonzern BP einen schweren Imageschaden. Die Folge: Tiefseebohrungen im Golf von Mexiko wurden unter dem Druck der Politik stark zurückgefahren.

In ihrer Not verstärkten die großen Ölkonzerne dafür ihre Aktivitäten an anderer Stelle… (Hier weiterlesen)

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