Wunschzettel an den FDP-Weihnachtsmann

24. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik

Heute ist Weihnachten, man bekommt geschenkt, schenkt weiter, und wenn man Glück hat, kommt man etwas zur Ruhe. Kümmert sich um die Lieben. Wünsche zu äußern, gehört nicht zu Weihnachten, außer man ist Kind. Nun, in diesem Sinne möchte ich kindlich sein und habe einen Weihnachtswunsch. Vielleicht gleich noch verbunden mit dem, was ich mir fürs neue Jahr wünsche.

Ich wünsche mir, die FDP nimmt sich der Worte von Manfred Güllner an, der im Cicero erklärt, „Wie die FDP zu retten wäre

Vertrauen könnte die FDP bei ihrer mittelständischen Wählerklientel zudem auch dadurch wieder zurückgewinnen, dass sie sich als Gegenpol zum ideologiefixierten energiepolitischen Dilettantismus eines Norbert Röttgen positioniert und um eine sichere und bezahlbare Versorgung der Menschen und Unternehmen mit Energie kümmert. Gut stünde der FDP auch an, wenn sie den vielen in der Energiewirtschaft Tätigen, die heute von großen Teilen der Politik und Medien quasi wie Aussätzige behandelt werden, wieder mit der gebührlichen Achtung für das begegnet, was die für die alltägliche Versorgung der Menschen mit Strom, Gas oder Wasser tun.

Schließlich könnte die FDP auch dadurch wieder Vertrauen zurückgewinnen, indem sie den „grünen“ Ungeist in der Republik bekämpft. Statt wie die SPD oder die Röttgen-CDU einem vermeintlich „grünen“ Zeitgeist hinterherzulaufen, könnte die FDP die „grüne“ Bewegung als das entlarven, was sie ist, nämlich eine Minorität von radikalisierten deutschen Bildungsbürgern, die versucht der Mehrheit der Bevölkerung ihre Werte aufzuzwingen.

Also lieber FDP-Weihnachtsmann, am Drei-Königs-Tag versammelt Du dich mit deinen Kollegen in Stuttgart. Es würde mich ganz arg freuen, wenn ich dort mein Weihnachtsgeschenk abholen könnte.

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8 Kommentare
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  1. Ich kann mich diesen Wünschen nur anschließen!,

    Kann mir des Gefühls aber nicht erwehren, dass die Nomenklatura aller Parteien zu 100% aus fremd programmierten Alien besteht!
    deren oberstes Ziel die Vernichtung der deutschen Lebensgrundlagen sowie der Nation an sich!

    Denk ich an Deutschland an der Nacht…………………..

  2. Ho Ho Ho
    Ein gesengtes, ruhiges und friedliches Weihnachtsfest euch allen.
    Mit besonderer Freude begrüße ich Anhalter und Bibliothekar, die verloren geglaubten Söhne und Töchter strecken also zum Fest der Liebe auch wieder ihre Füsse unter den virtuellen Familientisch, welch eine Freude.
    Dir lieber Anhalter wünsche ich eine baldige Genesung und Wiederherstellung aller Deiner Vitalfunktionen, hab ich Dich doch schon viel zu lange vermissen müssen.
    Auch Dir lieber Bibliothekar, ein herzlichen Willkommensgruß, ich hoffe im nächsten Jahr wieder mehr von Dir zu hören.

    All den lieben Lesern da draussen wünscht Onkel Heinz ein beschauliches und friedliches Fest, erinnert euch daran, das die Familie das einzig sichere in diesen Zeiten ist, erinnert euch daran, das Mitmenschlichkeit ne ganze Menge Ungemach erträglich macht, erinnert euch daran, was Liebe wirklich bedeutet.

    Und ja, auch nach dem zehnten mal „Das letzte Einhorn“ rührt mich diese Geschichte immer noch im tiefsten Inneren meines Herzens, ein Zeichen dafür das ich menschlich noch nicht Tod bin.

    Tja, und der FDP wünsche ich, das sie endlich wieder ihren Job macht und nicht den grünen Mitläufer spielt.

    Gesegnete Weihnachten Deutschland, lasset uns wenigstens diese Tage den Hass und die Wut vergessen, die wir gelegentlich füreinander empfinden.

    Onkel Heinz………mal ganz sentimental.

  3. Den Wunschzettel möchte ich erweitern. Die FDP möge davon ablassen, liberal als Beliebigkeit aufzufassen. Liberal im Sinne des Herkommens ist Verbindlichkeit und die nationale Komponente als staatstragendes Element. Also national-liberal mit einem gehörigen Schuß Konservativ. Soviel Staat als unbedingt nötig, soviel Individualität als irgend möglich. Praktizieren (lassen), was immer in Sprechblasen auftaucht: Eigenverantwortung verbunden mit der Gleichheit aller (hatten wir mal) vor dem Gesetz. Dann könnte die FDP aus den Blockparteien ausgeschlossen und damit wählbar werden.

  4. Und ich wünsche der FDP, dass sie ihrem Europa-Abgeordneten Holger Krahmer mehr Aufmerksamkeit schenkt, und die deutsche Medienlandschaft mit seinen Thesen immer wieder konfrontiert und damit zur Aufklärung beiträgt. Es könnte ihr sogar Wählerstimmen bringen.

    Weiterhin frohes Fest und einen guten Rutsch

  5. @ klettermax

    Holger Krahmer habe ich auch auf dem Schirm: Aus grünen Fesseln befreien!. Zudem scheint er auch an der Basis Rückhalt zu haben, wurde mit 93,5% der Stimmen zum neuen Kreisvorsitzenden der FDP in Leipzig gewählt.

  6. Solche Sätze im Cicero?

    Nachdem sich ein einstmals liberales Blatt durch den neuen Chefredakteur Naumann auch in die linksgrüne Ecke bewegte, bin ich sehr positiv überrascht, wenn man Güllner (der doch selbst auch eher der SPD nahesteht?) derart klare und realitätsnahe Äußerungen dort zugesteht. „Energiepolitischer Dilettantismus“, „grüner Ungeist“ -- diese Begriffe übernehme ich dann mal bis auf weiteres…

    Es ist völlig korrekt, anzunehmen, die FDP wäre als liberale Korrektur zum ökologistischen Einheitsbrei der Volksparteien gewählt worden. Und nicht etwa wegen Steuersenkungen. Die FDP hat sich im Regierungshandeln so konsequent den Schwarzen unterworfen, daß man aus meiner Sicht andauernd gegen das Grundsatzprogramm verstößt. Nun war es Lindner, der ein neues Grundsatzprogramm erstellen wollte, ein Vorhaben, das zunächst auf Eis gelegt und jetzt mit dem Rücktritt Lindners wohl endgültig abgehakt wurde.

    Zur Halbzeitbilanz der derzeitigen Bundesregierung titelte die Wirtschaftswoche mit „2 Jahre rotgrün“. Das sagt alles und ist ein Schlag ins Gesicht vor allem für die aktuelle FDP-Führung, die sich trotzdem weiter konsequent ihren Stammwählern verweigert. Ich sehe aber erste zarte Ansätze vor allem im Wirtschaftsministerium, sich vom ökologistischen Mainstream abzusetzen. Und ich hoffe, daß Holger Krahmer sich noch stärker auch innerparteilich profilieren kann. Beim letzten Parteitag ist er knapp nicht in das Präsidium gewählt worden -- wenn ich das richtig in Erinnerung habe.

    Ansonsten könnte es wirklich an der Zeit für eine neue liberale Partei in Deutschland sein, die vielleicht unbelastet von verkrusteten Strukturen viel glaubwürdiger agieren kann. Aber es bedarf in dieser Zeit prominenten, charismatischen und kompetenten Führungspersonals. Wo ist der „Karl Schiller“, den Güllner fordert?

  7. Für mich hat die Führungsriege der FDP im Zusammenhang mit dem gescheiterten Antrag zum ESM Rettungsschirm eins gezeigt, diese Führung ist weder willens noch in der Lage, sich dem ökologischen mainstream zu widersetzen und sich aus der Umklammerung der im grünen Gewande werkelnden CDU zu lösen. Insoweit erscheint mir eine Erneuerung von innen heraus mehr als fraglich. Es ist nicht mehr viel Zeit bis zur nächsten Bundestagswahl. Sollte es bis dahin nicht gelingen, die Meinung derjenigen eine Stimme im Bundestag zu geben, die dem AGW und den EE skeptisch gegenüberstehen, dann gute Nacht. Ich bin nach wie vor der Meinung, dass eine Partei, die ganz oben auf Ihrer Agenda die Abkehr von der gegenwärtig ökologisch geprägten Politik stehen hat, mit mindestens 20% Stimmen rechnen kann.

    karl.seegert

  8. Die FDP ist kein Hoffnungsträger.

    Das haben wir in Bayern erfahren, als die CSU so viel bürgerfernen Mist baute, dass sie ihre seit Jahrzehnten unangefochtene Alleinherrschaft verlor. Insbesonders das Raucherdiskriminierungsgesetz wurde mit grösstem Unwillen aufgenommen und führte dazu, dass viele schwarze Wähler sich der FDP zuwandten. Es kam zu einer sensationellen ‚Erdrutsch‘-Wahl zugunsten der Gelben.
    Doch als es zur Koalition kam, kroch die FDP der abgewirtschafteten CSU in den Hintern, drängte zu den Futtertrögen und vergaß ganz schnell, was sie den Wählern versprach.
    Diese Partei gehört auf den Kehricht der Geschichte.