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New Nuclear – ein Rohrkrepierer?

16. Januar 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Nuklearmedizin, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

ego150Der folgende Text erschien in drei Teilen im Dezember in meiner Kolumne „Lichtblicke“ bei Tichys Einblick. Für Science Skeptical bringe ich ihn in einem Stück. Einerseits wird er dadurch natürlich sehr, sehr lang. Andererseits stellt er eine Zusammenfassung vieler Aspekte zur Kernenergie dar, die ich hier schon über mehrere Artikel verteilt beschrieben und kommentiert habe. Langjährigen Lesern wird daher das Meiste bekannt vorkommen.

Am 27. November 2016 lehnten die Bürger der Schweiz eine Initiative ab, die sich für die Abschaltung der fünf eidgenössischen Kernkraftwerksblöcke bis zum Jahr 2029 aussprach. Dies als ein Votum für die Kernenergie anzusehen, wäre ein Fehler. Denn die Debatte im Vorfeld der Volksabstimmung eröffnete den Wählern nur die Wahl zwischen Pest, also Super-GAU und Strahlentod, und Cholera, also steigenden Stromkosten und sinkender Versorgungssicherheit. Wie immer, wenn es um die Kernkraft geht, prallten Ängste auf Ängste und es gewann die Kampagne, die die wirkmächtigeren Emotionen zu schüren verstand. Tatsächlich aber hätten die Schweizer die Pest auch loswerden können, ohne die Cholera in Kauf nehmen zu müssen. Sollten die Optionen für die Wasserkraft tatsächlich ausgereizt sein, genügen zwei oder drei moderne, leistungsstarke Kohle- oder Gaskraftwerke als Ersatz für die ohnehin schon sehr betagten Kernreaktoren. Die Pest wäre weg



Der Treibhauseffekt für Rahmstorf-Anhänger: Wie Klimaschützer den Treibhauseffekt „leugnen“

4. Januar 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kommentare, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

rahmstorf-lemmingeHerr Rahmstorf ist Klimaforscher und eine Ikone der Klimaschützer. In seinem Blog der KlimaLounge behauptet Herr Rahmstorf immer wieder, dass der Treibhauseffekt und der anthropogene Treibhauseffekt sich vor allem am Erdboden bemerkbar machen. Aus dem Grund verwendet er die Bodendaten der NASA, um den „menschgemachten Klimawandel“ aufzuzeigen. Dazu wissen sollte man, die NASA-Daten sind diejenigen Temperaturdaten, welche den größten Anstieg der Globaltemperatur anzeigen. Zudem ist der Treibhauseffekt kein Bodeneffekt, sondern ein Atmosphäreneffekt, deshalb ist es ratsam einen Blick auf die Satellitendaten zu werfen. Diese messen die Temperatur in der mittleren und oberen Troposphäre, also dort wo sich eine Erwärmung durch Treibhausgase am ersten zeigt. Fakt ist, die Satellitendaten zeigen keine signifikante Erderwärmung vom letzten großen El Nino Ereignis von 1997/1998 zum El Nino Ereignis von 2015/2016. In seinem Blog, der KlimaLounge, habe ich darüber mit Herrn Rahmstorf diskutiert. Hier der Diskussionsverlauf:



Die Top 5 Lügenmärchen der Klimaforscher

21. Dezember 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Wissenschaft

luegenDer Faktencheck.



Donald Trump und die Rückkehr der Vernunft in die Klimapolitik

21. November 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Mit Donald Trump könnte die Vernunft in die Klimapolitik zurückkehren. Es besteht die Chance auf eine Kehrtwende, nach der nicht mehr das Wohlergehen des Klimas, sondern das Wohlergehen der Menschen die Leitlinie aller Entscheidungen darstellt. Dies ist nicht gefährlich oder wissenschaftsfeindlich, sondern einfach nur optimistisch. Es beinhaltet das Versprechen auf eine bessere Zukunft, die mehr bietet, als nur die Energiesparvariante der Gegenwart.

Zwei extreme Positionen prägen die Klimadebatte seit Jahrzehnten. Die eine geht davon aus, der menschgemachte Klimawandel sei ein Lügenmärchen, denn den Treibhauseffekt gäbe es nicht. Die andere Seite dagegen beschimpft jeden, der die Notwendigkeit von Emissionsminderungen anzweifelt, als verantwortungslosen Leugner, der der Zerstörung unserer Lebensgrundlagen Vorschub leiste. Beide Haltungen sind offensichtlich miteinander unvereinbar. Kompromisse zwischen ihnen kann und wird es nicht geben. Beide Haltungen sind außerdem postfaktischer Blödsinn, da sie auf Glauben beruhen und nicht auf Wissen. Beide Haltungen ignorieren in Wahrheit die Wissenschaft, mit der sie sich doch so innig verbunden fühlen. Während allerdings die Ignoranz gegenüber der Physik der Atmosphäre keinen Schaden anrichten kann, stellt das andere Extrem eine reale Gefahr dar. Denn den Klimaschützern ist die Macht zugefallen, ihre Vorstellungen wirklich durchzusetzen. Was nicht nur den gegenwärtigen Wohlstand vernichten, sondern der Menschheit auch alle Optionen



Klimaschutz? Hat sich erledigt…

7. November 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Mit ihrer neuen, am 3.11. nur wenige Tage vor der Klimakonferenz in Marrakesch veröffentlichten Studie möchte die Umweltbehörde der Vereinten Nationen (UNEP – United Nations Environmental Program) die Welt zum Handeln bewegen. Tatsächlich aber markiert das Papier das Ende der Klimahysterie und damit der Klimaschutzpolitik, wie wir sie kennen.

Barbara Hendricks reitet ein totes Pferd. Schon, als die Bundesumweltministerin im vergangenen Jahr voller Enthusiasmus nach Paris aufbrach, um das im Nachhinein als „historischen Durchbruch“ verklärte Klimaabkommen mitzuverhandeln, hätte sie es merken können. Denn keiner ihrer Kabinettskollegen, geschweige denn die Kanzlerin, hat sie begleitet. Auch die Verkündung der Ergebnisse in der Bundespressekonferenz blieb ihr allein überlassen. Dessen ungeachtet machte sie sich unverdrossen ans Werk, ein ambitioniertes Klimaschutzprogramm für Deutschland aufzustellen. Mit dem sie eigentlich in der kommenden Woche zur Weltklimakonferenz nach Marrakesch aufbrechen wollte, um Deutschlands Vorreiterrolle zu unterstreichen. Leider aber machten ihr sowohl das Kanzleramt, als auch die Ressorts für Wirtschaft, Verkehr und Landwirtschaft einen dicken Strich durch die Rechnung. Noch immer findet ihr „Klimaschutzplan 2050“ vor den Augen der Kabinettskollegen keine Gnade, obwohl sie doch schon so viele Abstriche vorgenommen und nahezu alle konkreten Zielvorgaben gestrichen hat. Wann das Papier mit welchen Inhalten beschlossen wird, bleibt weiterhin



Entweder ein Verbrenner oder gar kein Auto

24. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

ego150Nach der Energiewirtschaft geht es nun der Automobilindustrie an den Kragen. Ein Verbot von Verbrennungsmotoren trifft aber nicht nur die Wirtschaft, es bedeutet auch das Ende individueller Mobilität, wie wir sie kennen und schätzen. Einmal mehr zeigt sich: Klimaschutz und Freiheit passen nicht zusammen. Man kann nicht beides haben.

Im Juli erhielt der deutsche Bundesrat von der EU-Kommission ein Papier, in dem die Grundzüge der künftigen europäischen Strategie für emissionsarme Mobilität skizziert werden. Im September formulierte die Länderkammer eine Stellungnahme, die mit neun Ja-Stimmen und sieben Enthaltungen angenommen wurde. Im Oktober nahmen einige Medien diesen Beschluss zur Kenntnis und berichteten darüber unter der Schlagzeile, die Bundesländer hätten sich dafür ausgesprochen, ab 2030 die Neuzulassung von benzin- und dieselgetriebenen Automobilen zu verbieten.

Das stimmt so zwar nicht, aber richtig ist es dennoch. Widersprüche dieser Art ergeben sich zwangsläufig, wenn Klimaschutz und Wirklichkeit aufeinandertreffen. Also immer.

Die Vorlage der EU-Kommission geht von dem Ziel aus, die verkehrsbedingten Treibhausgasemissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts um 60% gegenüber dem Jahr 1990 zu reduzieren, mit einer klaren Tendenz Richtung null. Der Bundesrat merkt zunächst an, diese Vorgabe sei nicht ausreichend, um die Vorgaben des Weltklimavertrages zu erfüllen. Das ist korrekt, denn das Zwei-Grad-Ziel erfordert



Das Golfstromsystem. Rahmstorf vs. Krüger. Und er versiegt doch!

20. Oktober 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

Was ist wieder los im Nordatlantik mit dem Golfstromsystem? Das fragt gerade mal wieder der Klimaforscher Stefan Rahmstorf in seinem Blog, der KlimaLounge.