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Das Gesicht der Energiewende – Teil3

15. September 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Windkraft

nordergruende2Nordergründe ist der Name eines in Bau befindlichen Offshore-Windparks im Wattenmeer der Nordsee, der noch 2016 in Betrieb genommen werden soll. Die Offshore-Bauarbeiten haben Anfang Mai 2016 begonnen. Im August 2016 wurde die erste Windkraftanlage errichtet. Die Bauarbeiten sind gerade voll im Gange.



Wohlfahrt statt Wohlstand – Gabriels Aufbruch in die Energiearmut

5. September 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieeffizienz, Energiewende, Politik

ego150Der Bundeswirtschaftsminister plädiert für die Planwirtschaft im Energiesektor. Denn Energie muss zu einem knappen und teuren Luxusgut werden, will man die Energiewende erfolgreich umsetzen. Die Sozialdemokratie sieht sich nicht mehr dem Ziel der Wohlstandsmehrung verpflichtet, die Umsetzung grüner Verzichtsideologie geht vor.

Energie, so führt das Bundeswirtschaftsministerium in seinem aktuellen „Grünbuch Energieeffizienz“ aus, sei zentraler Produktions- und Mobilitätsfaktor und Grundvoraussetzung für das Funktionieren unseres Alltags. Dies werde auch in Zukunft so bleiben. Wahre Worte, denen man kluge Taten folgen lassen könnte. Wer aber angesichts dieser Prämisse seitens unserer Regierung die Gestaltung von Rahmenbedingungen zur Steigerung der Versorgungssicherheit bei gleichzeitig sinkenden Preisen erwartet, wird bitter enttäuscht. Denn nichts hat der Wirtschaftsminister weniger im Sinn, als mehr Wohlstand zu schaffen. Vielmehr geht es ihm laut Grünbuch darum ein hohes Wohlfahrtsniveau zu erhalten. Wohlfahrt statt Wohlstand erscheint im Lichte des Papiers als ein durchaus sinnvoller Begriffstausch. Steht „Wohlfahrt“doch im alltäglichen Sprachgebrauch für staatliche Transferleistungen zur Sicherung von Grundbedürfnissen. Und wenn die im Grünbuch ausgebreiteten Ideen zur Umsetzung gelangen, werden viele Bürger in Zukunft ihr Grundbedürfnis nach Energie aus eigener Kraft nicht mehr stillen können.

Ein neues Leitprinzip namens Efficiency First ruft Gabriel als künftige Prämisse seiner Energiepolitik aus.



Mythos Energieeffizienz

14. Juli 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieeffizienz, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

ego150Können durch die Steigerung der Energieeffizienz die Einsparziele der Energiewende ohne Verzicht und ohne Wohlstandsverluste erreicht werden? Wer das glaubt, ist einem Mythos verfallen. Energieeffizienz ist ein Wachstumstreiber, der auf direkte und indirekte Weise immer einen Mehrverbrauch an Energie induziert. Wäre es anders, würde in effizientere Produkte nicht investiert. Das Werben der Bundesregierung für Energieeffizienz lenkt in Wahrheit nur von dem Problem der künftigen Energiearmut ab.

Unvermittelt und unerwartet tauchte das Flugzeug in unserem Leben auf. Ich erinnere mich nur mehr verschwommen und streiflichtartig an die ersten Urlaubsreisen mit meinen Eltern, die uns in einem immer kurz vor der Aufgabe stehenden Käfer über den Brenner nach Italien führten. Eines Tages in der Mitte der 1970er Jahre stiegen wir dann in einen Düsenjet und begaben uns nach Spanien. Was für ein Abenteuer, was für ein Luxus! Es folgten die üblichen jährlichen mehrwöchigen Pauschalreisen zu den bekannten und beliebten Zielen, Mallorca, die Kanaren, später dann Tunesien. Heute, wenige Tage bevor ich mit meiner Familie in die Ferien aufbreche, denke ich gerne an diese Zeit zurück. Für mein Kind ist die Flugreise eine Normalität.

Noch. Denn Deutschland hat sich der Energiewende verschrieben. Deren primärer Fokus auf der Reduzierung unseres Energieverbrauches liegt. Das Ziel



Mythos Energiespeicher

4. Juli 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Nur mit innovativen Energiespeichertechnologien könne die Energiewende erfolgreich umgesetzt werden, heißt es oft. Ein Mythos. Wie der neue Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung zeigt, besteht das Ziel der gegenwärtigen Energiepolitik vor allem in der Verknappung des Angebots. Speicher helfen nur, den künftigen Energiemangel besser zu verwalten.

Energie hat keinen Wert, wenn sie nicht jederzeit und überall in bedarfsgerechter Menge zur Verfügung steht. Einem Stromanbieter, der allzu häufig nicht liefern kann, würde kein Kunde sein Vertrauen schenken. Eine Tankstelle, die allzu häufig keine Treibstoffe anbietet, würde niemand anfahren. Versorgungssicherheit ist aber mehr als nur eine Produkteigenschaft, die Energieanbieter gewährleisten müssen, um im Wettbewerb bestehen zu können. Ohne das Vertrauen darauf, jederzeit Energie zu deren Betrieb zur Verfügung zu haben, würde man sich weder einen Computer, noch ein Automobil anschaffen. Energie ist nicht nur erforderlich, um unsere Grundbedürfnisse hinsichtlich Nahrung, Kleidung, Wohnraum, Hygiene und medizinischer Versorgung zu stillen, sie bildet auch die Basis aller Wertschöpfung und allen aus dieser entstehenden Wohlstands. Eine gesicherte Versorgung beinhaltet zudem nicht nur die Unabhängigkeit von Zeit und Ort, sondern auch die Bereitstellung beliebiger Mengen. Denn man will sich ja nicht mit seinem Nachbarn darüber streiten, wer nun seinen Fernseher zum Endspiel der Europameisterschaft einschalten darf, weil nicht



Auf alle Felle, Hans-Josef Fell!

21. Juni 2016 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Windkraft

HJ-FellWir erinnern uns? Im letzten Jahr trat der Grüne/ „Physiker“ Hans-Josef Fell aus dem Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) aus, da dieser für den Naturschutz eintrat!



Das Ende der Endlagerkommission

13. Juni 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium

AtomGastbeitrag von Dr. Götz Ruprecht

Seit nunmehr über zwei Jahren tagt die »Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe«, und sie muss am 30. Juni ihren Abschlussbericht vorlegen. Das Berliner Institut für Festkörper-Kernphysik (IFK) hat im vorläufigen Bericht gravierende Mängel festgestellt, denn moderne und verfügbare Technik für Partitionierung und Transmutation kann ein Endlager sogar überflüssig machen. Doch die Kommission reagiert auf Einwände nicht.

Ende dieses Monats muss die »Kommission Lagerung hoch radioaktiver Abfallstoffe« zu einem Ende kommen – eine Verlängerung gibt es nicht. Nach über zwei Jahren Diskussionen des 32-köpfigen (plus zwei Vorsitzende) vom Deutschen Bundestag und Bundesrat eingesetzten Gremiums muss nun Ende Juni ein Abschlussbericht vorgelegt werden. In diesem Bericht sollen Handlungsempfehlungen für Bund und Länder vorgelegt werden, wie mit der nuklearen Altlast nach dem angeblichen Konsens zum Atomausstieg weiter zu verfahren ist.

Acht der Kommissionsmitglieder sind Vertreter der Wissenschaft, weitere acht Vertreter gesellschaftlicher Gruppen. Nur diese 16 Mitglieder sind stimmberechtigt. Die übrigen 16 sind Politiker aus Bund und Ländern. Sie dürfen nur mitreden und Texte vorschlagen, aber nicht abstimmen. Lediglich ein Viertel der Mitglieder, davon zwei Juristen, hat also überhaupt theoretisch die Kompetenz, etwas Fachliches zu dieser Thematik beizutragen.

Die Kommission gibt sich transparent und bürgernah. Am 29. und 30.



Als ich Schellis Buch bekam

2. Mai 2016 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Mobilität

ego150Zwei Dinge habe ich gelernt, als ich letzte Woche Schellis Buch bekam. Einerseits weiß ich jetzt, wie man ihn dazu bekommt, eine Einladung auch anzunehmen. Und andererseits ist mir nun endlich klar, warum man Prof. Dr. Dr. h.c. Hans Joachim Schellnhuber überhaupt einlädt.

Wie Hannovers Oberbürgermeister Stefan Schostok in seiner Laudatio erläuterte, ist Schelli ein vielbeschäftigter Mann. Der um den ganzen Erdball jettet und deswegen nie die Zeit hatte, diverse örtliche Vereine, Verbände und Initiativen trotz intensiven Nachfragens mit seiner Anwesenheit zu beehren. Aber der Begriff „Laudatio“ deutet schon auf den Trick hin, den man letztlich erfolgreich anwendete. Man verleihe dem Leiter des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung einfach einen Preis. Dann kommt er garantiert. Und wenn es nur der „enercity-Energie-Effizienzpreis für Norddeutschland 2016 in der Kategorie Wissenschaft“ ist. „Enercity“ – das sind schlicht die Stadtwerke Hannover, deren Preis tatsächlich genau so heißt und auch genau so geschrieben wird. Geehrt wurden übrigens eigentlich zwei Unternehmen – ein großes und ein kleines – für durchaus handfeste technische Innovationen. Logisch wäre nun gewesen, in der Kategorie Wissenschaft einen Forscher aus den zahlreichen ortsansässigen ingenieurtechnischen Fakultäten auszuzeichnen. Würdige Arbeiten aus Bereichen wie Maschinenbau oder Antriebstechnik hätte es genug gegeben. Welche Beiträge aber Schellnhuber zur