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Treibhauseffekt für Dummies mit Modtran

17. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Im Internet gibt es ein Online-Tool mit dessen Hilfe man den athmosphärischen Treibhauseffekt darstellen und nachvollziehen kann. Dabei handelt es sich um das Strahlungstransfermodell Modtran.

Strahlungstransfermodelle bilden den infraroten Strahlungstransfer/ infrarote Strahlungsflüsse in der Atmosphäre ab. Sie werden seit den frühen 1960er Jahren eingesetzt. In dieser Zeit gab es noch keine Erwärmungshysterie, ganz im Gegenteil, man befürchtete, dass sich das Klima weiter abkühlen könnte.

Mit Hilfe von Modtran möchte ich den natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt veranschaulichen. Dazu rufe ich dieses Online-Tool auf.



Die gefährliche Utopie der Klimakrieger

12. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Politik

ego150“Wie viele weitere Warnungen von Klimaforschern müssen eintreffen, bevor sie ernst genommen werden?” fragt Stefan Rahmstorf angesichts von Computersimulationen, die den Zerfall des westantarktischen Eisschildes prognostizieren. Hypothetische Ereignisse einer fernen Zukunft als “eingetroffene Warnung” zu bezeichnen, entlarvt den Forscher als Aktivisten. Der auch noch verdrängt, daß bis dato keine einzige der vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eingetroffen ist. Trotzdem kann man eine Antwort geben: Keine. Die jahrzehntelange Propaganda selbsternannter Klimaschützer war überaus erfolgreich. Die Idee von der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung ist bereits in einem nicht mehr steigerungsfähigen Ausmaß in der Politik verankert. Das Wort von der Erderwärmung als größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte wird tagtäglich durch die Medien verbreitet. Umwelt- und sonstige Interessenverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und ein großer Teil der Wirtschaft agieren in dieser Angelegenheit wie gleichgeschaltet. Selbst die Bevölkerung stimmt dem Raubzug namens Energiewende mehrheitlich zu. Ganz zu schweigen von vielen weiteren Geldverbrennungsaktionen (Elektromobilität) und einer Unmenge an Vorschriften und Gängelungen, die Freiheiten in vielerlei Hinsicht einschränken.

Stefan Rahmstorf und seine Mitkämpfer haben erreicht, was zu erreichen war. Skepsis ist an den Rand gedrängt und lebt nur noch in wenigen Online-Biotopen. Die Präsenz der Apokalypse in unser aller Phantasie kann nicht noch weiter gesteigert werden. Jedes neue Menetekel verpufft daher



Öffentlich-rechtliche Diffamierung von Wissenschaftlern

4. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Medien

Anfang September 2014 befasste sich das NDR-Magazin “panorama3″ mit dem Thema “Fracking”. Überraschenderweise widmete man sich dort sowie in folgenden Beiträgen bei “Panorama” und “Panorama-Die Reporter” in der ARD ausgesprochen sachlich bezüglich des Reizthemas.

Erdgasförderbohrung Mellin 14 in der Altmark

Erdgasförderbohrung Mellin 14 in der Altmark ©chef79

Hintergrund der Reportagen war, dass sich die Autoren Gedanken über die (eigene) Berichterstattung und deren Wirkung gemacht haben:

Wir haben uns einfach über die Wucht der Berichterstattung gewundert und dann angefangen zu recherchieren und sind mit Wissenschaftlern und Bürgerinitiativen ins Gespräch gekommen.

Das Nachdenken und die Recherche führte sogar soweit, dass man Fehler aus früheren Beiträgen offen zugibt:

Allerdings hat Panorama damals auch das Bild des “brennenden Wasserhahns” aus Colorado verwendet, obwohl dieser Wasserhahn nachweislich nicht wegen Fracking brannte. Da hat Panorama – genau wie alle anderen – auf das spektakuläre Bild gesetzt und vertraute den Machern von “Gasland” rückblickend zu stark.

Für die insgesamt vier Beiträge, die sich mit dem Thema “Fracking” dezidiert auseinandersetzten, ernteten die Redakteure teilweise sehr scharfe und meist unsachliche Kritik von “Fracking”-Gegnern. Das kann z.B. anhand der Kommentare zum ersten Beitrag “Das schlechte Image von Fracking” nachvollzogen werden. Dagegen setzten sich die Autoren dann in einem mit “Die Wucht der Vorwürfe hat uns überrascht”



Mietervertreibung für das Klima – Eine weitere Folge der Energiewende

1. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energiewende, Klimawandel, Politik

683109_web_R_B_by_Initiative Echte Soziale Marktwirtschaft (IESM)_pixelio.deWesentliche Komponenten der Energiewende sind die Energie-Einspar-Verordnung EnEV (1), die auf dem Energie-Einsparungs-Gesetz EnEG beruht, und das Erneuerbare-Energien-Wärme-Gesetz EEWärmeG (12).

Wie bei dem EEG und der Energiewende werden die erforderlichen Kosten zur Umsetzung von der Regierung und den Profiteure klein geredet oder verschwiegen. Durch die Verordnung und das Gesetz sollen den Verbrauch von vorwiegend fossilen Energieträgern für das Heizen privater und öffentlicher Gebäude vermindern und damit der geplanten Absenkung der CO2-Emissionen dienen. Die EnEV wurde 2002 erlassen. Zwischenzeitlich wurde sie mehrfach mit dem Ziel novelliert, zuletzt 2013, insbesondere die Forderungen an die Wärmedämmung und die Heizsysteme der Gebäude, weiter zu verschärfen .

Teil 1: Die gesetzlichen Instrumente

1.1 Die Energieeinsparverordnung EnEV

Die Verordnung und das Gesetz sollen den Verbrauch von vorwiegend fossilen Energieträgern für das Heizen privater und öffentlicher Gebäude vermindern und damit der geplanten Absenkung der CO2-Emissionen dienen. Die EnEV wurde 2002 erlassen (Lit.1). Zwischenzeitlich wurde sie mehrfach mit dem Ziel novelliert, zuletzt 2013, insbesondere die Forderungen an die Wärmedämmung und die Heizsysteme der Gebäude, weiter zu verschärfen .

Beide gesetzlichen Maßnahmen stehen deutlich seltener als das EEG im öffentlichen Fokus, obwohl die durch diese gesetzlichen Maßnahmen verursachten Kosten für die Haus- und Wohnungseigentümer und anschließend auch für die



Exxon macht mobil: Fracking giftfrei!

29. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Erdgas, Unkonventionelles Gas und Öl

ego150Der aktuelle Spiegel enthält eigentlich nur drei spannende Seiten. Zwei davon belegt Alexander Neubacher mit einem entlarvenden Artikel darüber, wie Verbraucherschutz den Konsumenten entmündigt. Aber nicht nur Politiker aller Farben halten uns Bürger für verblödet und wollen uns unbedingt vor Erdnüssen warnen, die “Spuren von Nüssen” enthalten können. Auch die Industrie ist leider nicht frei von derartiger Attitüde. Dies zeigt eine Anzeige des Konzerns ExxonMobil auf Seite 77. “Lassen Sie uns über Fracking reden“, regt dort der Vorstandsvorsitzende Gernot Kalkoffen an, und schreibt uns allen einen Brief mit durchaus bemerkenswertem Inhalt.

Dummerweise – oder besser hoffentlich – hat er es nicht selbst geschrieben. Es wird wohl seine von selbsternannten Kommunikationsexperten durchsetzte Marketing-Abteilung gewesen sein. In eigentlich allen großen Unternehmen, wie auch in vielen Forschungseinrichtungen, sind dies Menschen, die vom eigentlichen Geschäft ihrer Firma wenig bis gar nichts verstehen. Die aber der felsenfesten Überzeugung sind, alle Bürger seien heutzutage erstens Ökos und zweitens gerade durch die Ansprache dieser Eigenschaft positiv zu stimmen. “Greenwashing” heißt auf neudeutsch, was in den ersten Sätzen überdeutlich eingesetzt wird:

Deutschland hat sich für die Energiewende entschieden.

Also ich nicht. Und ich denke, die Leser dieses Blogs wohl auch nicht. “Die Politik hat sich für



Die Endlagersuche: Das grüne Dilemma

28. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

ego150Der Umgang der deutschen Politik mit der Kernenergie war zu keinem Zeitpunkt von sachbezogenen Erwägungen geprägt. Das galt in den 1950er und 1960er Jahren, als der Einstieg mit übertriebenen Heilsversprechen gegen die zögernden Energieversorger erzwungen wurde. Das galt im Jahr 2000, als die rotgrüne Bundesregierung den Ausstieg bis zum Jahr 2020 gesetzlich festlegte. Das galt für die sogenannte “Laufzeitverlängerung”, mit der schwarzgelb Ende 2010 den Ausstieg auf das Jahr 2040 verschob. Und das galt in besonderer Weise für die Kehrtwende im Frühjahr 2011, als man angesichts der Ereignisse im fernen Japan die Laufzeitverlängerung wieder zurücknahm.

Nüchtern betrachtet ist der Störfall in Fukushima-Daiichi ein Beleg für die Beherrschbarkeit der mit der friedlichen Nutzung der Kernenergie einhergehenden Risiken. Das Kraftwerk wurde von einer Naturkatastrophe zerstört, auf die es konstruktiv nicht ausgelegt war. Es befand sich in den Tagen nach Erdbeben und Tsunami in einer Wüste, da die Infrastrukturen in seiner Umgebung (Transportwege, Energie- und Kommunikationsnetze) nicht mehr funktionierten. Weder die Kernschmelze, noch die Freisetzung radioaktiver Stoffe konnten verhindert werden. Trotz allem sind keine Todesopfer durch Verstrahlung zu verzeichnen und es gibt keine Anzeichen für eine Zunahme von Erkrankungen in der Bevölkerung. Betroffen war auch nur eine kleine Region in unmittelbarer Nähe zum



Klimaforscher, die neuen Weltuntergangspropheten und ihre willige Gefolgschaft

26. September 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Profiteure, Wissenschaft

JS nach Bosch(?), Die Hoelle, Det. - JS after Bosch (?) / Hell / detail -In Zeiten der Kirchenskandale und steigender Kirchenaustritte bedarf es einer neuen Religion. Denn nur allzu gerne möchten Menschen die Halt und Leitlinien in ihren Leben suchen glauben, dass die Menschheit Sünde auf sich geladen hat, der Weltuntergang vor der Tür steht und dieser nur abgewendet werden kann, wenn man seine Sünden bereut, die Menschheit zu einem Besseren bekehrt und aktiv dabei mitwirkt. Man erkauft sich Ablass von seiner Schuld und rette die Welt vor dem drohenden Untergang. Was kommt da passender als der drohende Weltuntergang durch den menschengemachten Klimawandel?