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Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus (11)

16. Februar 2018 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. ARD und ZDF, Landessender wie RBB und SWR und auch zahlreiche Zeitschriften wie der „Spiegel“ verhalten sich wie Staatsmedien und nehmen kritische Stimmen mit sogenannten „Faktenfindern“ aufs Korn [FAKT]. Doch wie gut halten diese „Faktenfinder“ einem gründlichen Faktencheck stand?

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Bild 1. Der Blick „unter die Haube“ eines älteren V8-Dieselmotors offenbart die komplexe Technologie dieser energieeffizienten Kraftpakete

 

In den bisherigen Teilen dieses Aufsatzes wurde nachgewiesen, dass die NO2-Belastung der Luft in ganz Deutschland und auch an den sogenannten „Hotspots“ in den Städten auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen ist. Wichtiger Grund hierfür ist die stetige Ablösung älterer durch jüngere Fahrzeuge mit besseren Abgasbehandlungssystemen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch wurde aufgedeckt, wie fragwürdig die Messmethoden sind



Diesel: Merkel & Co. contra Grundgesetz

2. Februar 2018 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Energiewende, Innovationspolitik, Politik

Wir hatten in den letzten Tagen ein Anschauungsbeispiel erster Güte dafür, wie schnell mediale Hetzer mit falschen oder verdrehten Behauptungen eine unglaubliche Pogromstimmung gegen angeblich kriminelle Automanager entfachen können. Diesen wurde vorgeworfen, sie hätten aus niederen Beweggründen Affen und sogar Menschen illegal mit Abgasen gequält. Im Getöse dieses Shitstorms, der zeitweilig sogar das Aufmacherthema der Nachrichtensendungen war, ist vermutlich nur wenigen aufgefallen, welch schwerwiegenden Angriff auf das Grundgesetz unsere Regierung in diesem Zusammenhang durchführte.

 

Einer Meldung von „Spiegel Online“ zufolge forderte hierbei auch Bundeskanzlerin Angela Merkel Aufklärung. Ihr Regierungssprecher Steffen Seibert wird mit folgender Aussage zitiert: „Diese Tests an Affen oder sogar Menschen sind ethisch in keiner Weise zu rechtfertigen“. Die Autokonzerne, so Merkels Sprecher, hätten Schadstoffemissionen zu begrenzen und Grenzwerte einzuhalten und nicht die vermeintliche Unschädlichkeit von Abgasen zu beweisen.

 

Maul halten und kuschen

Abgesehen von der Tatsache, dass insbesondere die Versuche an Freiwilligen in Aachen überhaupt nichts mit der sogenannten Diesel-Abgasaffäre zu tun hatten, beweist unsere politische Führung mit diesen Aussagen, dass ihr die DDR-Verfassung vertrauter zu sein scheint als unser Grundgesetz. Denn hiermit wurde eklatant gegen eines unserer wichtigsten Grundrechte verstoßen: Das der Meinungsfreiheit. Der entsprechende Artikel 5 des Grundgesetzes stellt dazu in seinem Absatz



Diesel: Neue Gipfel der Hexenjagd

29. Januar 2018 | Von | Kategorie: Artikel

Durch die Medien – vor allem Süddeutsche, Spiegel & Co. – gellt ein Aufschrei der Empörung: Affen und Menschen wurden mit Abgasen gequält und der Profitgier der unverantwortlichen Automanager geopfert. Politiker wie Niedersachsens Regent Stefan Weil (SPD) und sein Mitregent Bernd Althusmann (CDU) empören sich und verurteilen auf’s Schärfste, verlangen „harte personelle Konsequenzen“. Auch Merkel lässt ausrichten, die Tests seien „in keiner Weise zu rechtfertigen“. Und die Autohersteller üben sich im Kotau-Machen und Entschuldigen.

 

Diese künstliche mediale Empörung und das dadurch ausgelöste Echo in der Öffentlichkeit zeigen, wieweit es die heutigen Zivilisationsfeinde inzwischen geschafft haben, alle normalen Maßstäbe zu pervertieren und mit beliebigen Vorwürfen Hexenjagdstimmung zu erzeugen. Da werden Dinge, die zum normalen wissenschaftlichen Alltag bei klinischen bzw. toxikologischen Untersuchungen gehören, aus dem Zusammenhang gerissen, miteinander verquirlt und aufgebauscht, um dann der Bevölkerung als Horrorstory über angeblich unmenschliche, geradezu perverse Praktiken der bösen Automanager serviert zu werden.

Feuer

„Lasst sie brennen, die Ketzer, Hexen und Leugner…. (Bild: Autor)

 

Strenge Kriterien für Versuche an Tieren…

Ohne jetzt ins Detail gehen zu wollen, ist zunächst darauf hinzuweisen, dass Versuche an Tieren ebenso wie solche an Menschen in allen Ländern des Westens schon seit langem streng limitiert und überwacht werden. Niemand kann einfach



Diesel: Die Lückenmedien im Glashaus (10)

19. Januar 2018 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Medien, Politik

Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. ARD und ZDF, Landessender wie RBB und SWR und auch zahlreiche Zeitschriften wie der „Spiegel“ verhalten sich wie Staatsmedien und nehmen kritische Stimmen mit sogenannten „Faktenfindern“ aufs Korn [FAKT]. Doch wie gut halten diese „Faktenfinder“ einem gründlichen Faktencheck stand?

Bild 1. Trautes Heim, Relaxen allein oder zu zweien, ein aromatischer Tee – und Ruhe vor den Stickoxiden der „bösen“ Dieselautos draußen auf der Straße?

Bild 1. Trautes Heim, Relaxen allein oder zu zweien, ein aromatischer Tee – und Ruhe vor den Stickoxiden der „bösen“ Dieselautos draußen auf der Straße?

In den bisherigen Teilen dieses Aufsatzes wurde nachgewiesen, dass die NO2-Belastung der Luft in ganz Deutschland und auch an den sogenannten „Hotspots“ in den Städten auf im Prinzip unbedeutende Werte zurückgegangen ist. Wichtiger Grund hierfür ist die stetige Ablösung älterer durch jüngere Fahrzeuge mit besseren Abgasbehandlungssystemen. Dieser Trend wird sich auch in den nächsten Jahren fortsetzen. Auch



Klima- und Energiepolitik: Ergebnis der Groko-Sondierung im Wortlaut

10. Januar 2018 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

kraftwerkEinzelne Aspekte des Zwischenergebnisses im Bereich „Klima, Energie und Umwelt“ der derzeit laufenden Sondierungen von CDU, CSU und SPD zur Bildung einer Regierungskoalition wurden in zahlreichen Medien bereits dargestellt und kommentiert.

Wir dokumentieren an dieser Stelle das vollständige Papier im Wortlaut und überlassen die weitere Diskussion unseren Lesern. Geleitet wurde die zuständige Arbeitsgruppe von Armin Laschet (MP Nordrhein-Westfalen, CDU), Stephan Weil (MP Niedersachsen, SPD) und Thomas Kreuzer (Vorsitzender der bayerischen Landtagsfraktion, CSU).


Klimaschutz, Energie und Umwelt

I. Klimaschutz

Deutschland bekennt sich zu den beschlossenen Klimaschutzzielen für 2020 (-40 %), und 2030 (mindestens -55 %) sowie zum langfristigen Ziel einer weitgehenden Treibhausgasneutralität zur Mitte des Jahrhunderts. Anders als für 2020 ist das 2030er Ziel auch europarechtlich und durch das Pariser Klimaabkommen völkerrechtlich geprägt.

Das kurzfristige Ziel für 2020 wird aus heutiger Sicht nicht erreicht werden. Wir werden ein Maßnahmenpaket vereinbaren, mit dem die Lücke so weit wie möglich geschlossen und das Ziel am Anfang der 2020er Jahre erreicht wird. Zugleich soll damit auch das Minderungsziel 2030 unter Beachtung des Zieldreiecks Sauberkeit, Versorgungssicherheit und Wirtschaftlichkeit ohne Strukturbrüche erreicht werden.

Wir werden eine Kommission „Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung“ unter Einbeziehung der unterschiedlichen Akteure aus Politik, Wirtschaft, Umweltverbände, Gewerkschaften sowie betroffene Länder und



Die Realität der Elektromobilität

26. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

Die grünlinke Kampagne gegen den Diesel hat einen entscheidenden Dreh- und Angelpunkt: Die mit geradezu biblischem Eifer ständig wiederholte Mär vom unmittelbar anstehenden Durchbruch der Elektrofahrzeuge als Alternative für die Mobilität des Bürgers. Leise, emissionsarm und autonom fahrend soll man sie mit dem Handy anfordern können, damit sie danach lautlos zum nächsten Bedürftigen weitergleiten. Unsere Kanzlerin orakelte bereits, dass man in absehbarer Zukunft nicht mehr selbst würde fahren dürfen. Zu den Heiligengestalten dieses künftigen Paradieses erkoren die Medien den von der Post an der Automobilindustrie vorbei entwickelten Paketwagen „Streetscooter“, von dem aktuell bereits ca. 5.000 im Einsatz sein dürften. Was sagt der Faktencheck?

Mit Schlagworten wie „Clever E-Mobility for Work“ oder „Unsere Antwort für eine saubere Zukunft“ bewirbt die Post-Tochter Streetscooter GmbH ihre Lösung für den Paketauslieferdienst, einen batteriebetriebenen Lieferwagen für die Post, der auch an andere Lieferdienste verkauft wird. Auf seiner Webseite präsentiert sich das Unternehmen als Problemlöser für die zunehmende Umweltverschmutzung und Lärmbelästigung insbesondere in den urbanen Zentren. Auch gehe es um einen schonenderen Umgang mit den Ressourcen auf unserem Planeten. Man sehe sich in der Verantwortung, bereits heute Lösungen bereitzustellen, um die Zukunft für nachfolgende Generationen zu sichern. Soweit die schönen Worte.

 

Häme für die Autobranche



Diesel: Wie der RBB das Volk hinter die Fichte führt

21. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Artikel, Elektromobilität, Mobilität, Politik

Deutschlands politische und mediale Eliten blasen zum Krieg gegen das angeblich klima- und gesundheitsgefährdende Automobil. Da man damit nahezu das ganze Volk trifft, von den knapp 1 Mio. Beschäftigten der Branche über zahllose Mitarbeiter bei Zulieferern und Werkstätten bis zu den rund 45 Mio. Autobesitzern, greift man zur Salamitaktik. Deshalb wird zurzeit der Diesel-PKW als angeblich gesundheitsschädlicher Schmutzfink in die Ecke gestellt. Er soll die Luft in den Städten verpesten und jedes Jahr zigtausende Tote verursachen. Eine besondere Pointe bei dem üblen Spiel der Medien setzte am 12.12.2017 der RBB-Journalist und engagierte Klimaaktivist Robin Avram mit einer in Rundfunk, Fernsehen sowie online breit ausgewalzten Kampagne zur Untersuchung der NO2-Werte in Berliner Straßen, die unter dem Slogan „Abgasalarm“ präsentiert wurde. Hierzu eine kurze kritische Wertung.

„Mehr Berliner als bislang bekannt sind zu hoher Stickoxid-Belastung ausgesetzt – das zeigen Messungen von rbb|24 und der TU Berlin. Das Problem ist flächendeckend: An 73 Standorten liegen die Werte über dem Grenzwert. Unsere Datenanalyse zeigt die Belastung in Ihrer Nähe“ – so reißerisch steht es in dem Online-Text, den der RBB dazu veröffentlicht hat [RBBA]. Und weiter: „Unsichtbar und gesundheitsgefährdend: Stickoxide sind eines der größten Umweltprobleme des Landes Berlin. Recherchen von rbb|24 zeigen: