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Der Treibhauseffekt

4. Februar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Vor einigen Tagen haben Prof. Lüdecke und Dr. Link auf EIKE eine aus meiner Sicht sehr gelungene Darstellung des Treibhauseffektes veröffentlicht. Nun ja, „Treibhauseffekt“ ist halt der eingeführte Begriff, obwohl er mit den Vorgängen in einem realen Treibhaus nicht viel gemein hat. „Atmosphäreneffekt“ wäre vielleicht angemessener. Egal, ich will verstanden werden und passe mich daher dem Mainstream an. Bleiben wir also bei „Treibhauseffekt“.

Seine Erfahrung von der Klimakonferenz in Berlin hat wohl Prof. Lüdecke zu dieser Arbeit getrieben. Denn dort stellte sich auch zu meiner Überraschung heraus, wie viele bemerkenswert kreativ formulierte Argumente gegen die Existenz dieses Treibhauseffektes durch bemerkenswert viele Leute ins Feld geführt wurden. Lüdecke hatte ihn auf einer seiner Folien beschrieben und schien angesichts der daraufhin startenden Debatte doch etwas überrascht und verwirrt. Gleiches wiederfuhr Luboš Motl, der ebenfalls wie selbstverständlich von der Realität des Treibhauseffektes ausgegangen war.

Diejenigen, die nicht an den Treibhauseffekt glauben wollen oder können, haben aber Häme nicht verdient. Denn die Ursache des Unverständnisses liegt in den vielen mangelhaften Erklärungen, die man so finden kann. Es ist kein besonderes Ruhmesblatt für unsere alarmistischen Wissenschaftler und Medien, eines ihrer zentralen Argumente nicht ausreichend zu erläutern. Stattdessen wird vernebelt und verkompliziert, wo es nur geht.



Wie ein Klimaforscher die Erwärmung voranschreiten lässt

2. Februar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Meeresspiegel, Politik, Wissenschaft

So langsam gerät im Kielwasser der Klimagate Affäre auch die deutsche Medienlandschaft in Bewegung. In den letzten Tagen war auch in den Mainstream Medien immer deutlichere Kritik am Gebaren des Weltklimarates IPCC zu hören. Hätte man vor Klimagate kaum zu hoffen gewagt, dass dubiose Machenschaften, wie etwa das heranziehen von WWF oder Greenpeace Studien oder auch von keinesfalls ausreichend wissenschaftlich geprüften Studienarbeiten in dem eigentlich als wissenschaftlich angelegten Bericht des Weltklimarates, jemals in den hiesigen Medien als Thema angesehen werden, so hat sich das Bild nach Klimagate eindeutig gewandelt. Hier ein paar Beispiele: Welt: Die selbstgemachte Klimakatastrophe der UN (weitere hier), Spiegel: Gletscherprognose: Klimarat-Chef soll Panne verschwiegen haben (weitere hier), WDR: Ziemlich peinlich – Prognose des Klimarats zur Schmelze der Himalaya-Gletscher ist nicht fundiert, Zeit: Eiskalt geirrt. Die Liste ließe sich beliebig fortsetzten.

Auch in der politischen Landschaft hat der Klimagate-Skandal Spuren hinterlassen. In den USA und in England befassen sich parlamentarische Untersuchungen mit der Affäre und als der amerikanische Präsident Obama vor kurzem vor dem Kongress von „überwältigenden Beweisen für den Klimawandel“ sprach, erntete er vor allem lautes Gelächter.

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Nur in der deutschen Politik geht man unbeirrt den einmal eingeschlagenen Weg weiter, als



Der IPCC-Skandal – Der Damm bricht

25. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

You can fool some people sometimes, but you can’t fool all the people all the time. – Bob Marley

Nachdem sich die hiesige Presse beim Klimagate-Skandal noch fast einstimmig darauf geeinigt hatte, dass der gesamte Umfang der Betrügereien rund um die etablierte Klimaforschung wohl ein wenig zu viel des Guten für die deutsche Öffentlichkeit ist, hat sie diese Zurückhaltung bei den jüngst publik gewordenen Ungereimtheiten um das IPCC offensichtlich aufgegeben. Allmählich wird deutlich, dass die Veröffentlichung der durchgesickerten oder gehackten E-Mails und Daten der University of East Anglia zu einer nachhaltigen Veränderung in der Berichterstattung über die Klimawissenschaft geführt hat.

Glaubwürdigkeit der Klimawissenschaft wird immer mehr in Frage gestellt

So war ziemlich sicher auch die im Zuge von Klimagate verlorene Glaubwürdigkeit der Klimaforschung ein Grund dafür, dass Journalisten das Bedürfnis hatten, kritischen Kommentaren,die bislang meist nur in Internetblogs zu lesen waren, etwas genauer auf den Grund zu gehen. Als Anfang November letzten Jahres Indische Wissenschaftler das IPCC beschuldigt hatten, bei den Vorhersagen zum Glescherschwund massiv zu übertreiben (wir berichteten), hielt man das noch für eine Außenseitenmeinung und ignorierte diese dementsprechend. Jetzt, nach Klimagate, sieht die Sache anders aus.

Wird Pachauris Kopf als erstes rollen?

Damals konnte



Wofür der Winter gut ist

25. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Schnee und Eis

Wir frieren hier langsam ein – und das gefällt mir nicht. Seit Tagen klirrende Kälte mit wenigen Niederschlägen, der Schnee hat sich in eine feste Eisdecke verwandelt. Das Hoch über dem Osten Europas hat weite Teile Deutschlands im Griff. Und viele Mitbürger bestätigen meine Auffassung: Dieser Winter ist ungewöhnlich schneereich und ungewöhnlich kalt. Jedenfalls im Vergleich zu den vergangenen Jahren. In diesem Zusammenhang muten natürlich die Meldungen von globalen Temperaturrekorden (laut NASA war 2009 das Jahr mit der zweithöchsten mittleren globalen Temperaturanomalie seit Beginn ihrer Temperaturreihe im Jahr 1880) seltsam an. Seltsam der Realität entrückt, und das sind sie auch.

Es gibt berechtigte Zweifel daran, ob das Verfahren, nach dem man die „mittlere globale Temperaturanomalie“ bestimmt, valide ist. Ob also die Art, wie man die Daten erhebt und auswertet, überhaupt geeignet ist, die zu messende Größe zu repräsentieren. Es gibt sogar berechtigte Zweifel daran, ob die durch den Menschen definierte globale gemittelte Temperaturabweichung überhaupt einen Aspekt der Realität physikalisch aussagekräftig wiederspiegelt. Aber das lasse ich mal für den Moment dahingestellt.

Denn es spielt für die Bewertung dieses Winters keine Rolle. Die Kältewelle auf der Nordhalbkugel als Widerlegung der Hypothese von der menschgemachten Erderwärmung anzusehen, ist ein Trugschluß. Ein Beweis für



Jetzt haben auch die USA ihren Klimagate-Skandal

24. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate
Vor kurzem war es einmal wieder so weit. Wie schon in den vergangenen Jahren blickten die Menschen auch dieses Jahr wieder gespannt nach New York, wo der Direktor des Nasa Goddard Institutes (GISS) und Klimaguru James Hansen den offiziellen Wert der Globaltemperatur bekannt gab und uns gleichzeitig mitteilte, wie besorgniserregend dieser Wert denn diesmal für den Fortbestand der Menschheit ausgefallen ist.


Wenn ich Schellnhuber wäre…

21. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

„Was wäre, wenn“-Szenarien sind eines der wichtigsten Arbeitswerkzeuge des Zukunftsforschers. Ich befasse mich zwar eigentlich mit technischen und ökonomischen Trends, manchmal macht es aber auch Spaß, sich auf diese Weise in andere Personen hineinzuversetzen. Nun ja, nicht unbedingt in die Person selbst, sondern in deren Funktion.

Hans Joachim Schellnhuber, seines Zeichens Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung, ein bekannter und renommierter Klimaforscher, ist ein für ein solches Szenario geeigneter Protagonist. Er ist Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirates „Globale Umweltveränderungen“ der Bundesregierung, wurde 2007 zum „Chefberater“ der Bundesregierung in Fragen der Klimapolitik ernannt und ist als Sachverständiger auch Zuträger für die EU-Kommission. Er hat nicht nur das Ohr der Politik, sondern auch das der Medien. Und er ist immer gerngesehener Gast auf Kongressen und Konferenzen, um der technisch-ökonomischen Elite des Landes seine Weltsicht näherzubringen.

Ich dagegen bin nur ein kleiner Schreiber eines immerhin zunehmend populären Blogs. Ich habe nicht seine Möglichkeiten.

Und das heißt, ich habe auch nicht seine Verantwortung. Ich kann hier dreinschlagen, wie ich will. Ich kann Debatten über alles und jedes anregen, Argumente konstruieren und auseinandernehmen, Extrempositionen ebenso wie den Ausgleich vertreten – es bleibt alles völlig folgenlos. Ob ich falsch oder richtig liege, ist außerhalb der abstrakten Diskussionen,



Gott Globus – Umweltschutz als neue Weltreligion

20. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Medien

erdekn0So langsam kommt doch ein wenig Bewegung in unsere Medienlandschaft. Die Mischung aus dem latent durch Nichtbeachtung verschleierten Klimagate-Skandal und dem unerwartet kalten Winter scheint seine Spuren zu hinterlassen. Nicht mehr alle Meldungen, die Zweifel an der Klimawissenschaft zulassen, werden dem deutschen Leser und Fernsehzuschauer vorenthalten.

In einem Anflug von bisher ungekannter Offenheit berichteten Spiegel, Stern und Welt darüber, dass das IPCC sich bei seinen Angaben über das erwartete Schmelzen der Gletscher im Himalaja wohl auf falsche Angaben gestützt hatte. Anstatt sich auf wissenschaftliche Literatur zu verlassen, die einem Peer-Review unterzogen wurde, wie es eigentlich Aufgabe des IPCC sein sollte, wurden Zahlen aus einer Studie des WWF ungeprüft übernommen. Angesichts dieser Erkenntnisse erscheinen die Anschuldigungen dem Vorsitzenden des IPCC Rajendra Pachauri, an seinen Landsmann, den der indischen Umweltminister Jairam Ramesh, in einem völlig neuen Licht.

Ramesh hatte bei der Vorstellung einer indischen Studie zur Gletscherschmelze (wir berichteten) das IPCC der Übertreibung bei Ihren Aussagen zur Gletscherschmelze im Himalaja bezichtigt. Woraufhin dieser die Verlautbarungen Rameshs als “extrem arrogant”  bezeichnet und die wissenschaftliche Glaubwürdigkeit des gesamten Reports in Frage stellte. Vor dem Hintergrund dieser neuen Enthüllungen ist es wohl eher Pachauri, dem man ebendiese Arroganz vorwerfen muss.

Zwar hat