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Warum Modelle nicht glaubwürdig sind

20. Februar 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

kuhaEinen interessanten Beitrag, der sich mit der Verlässlichkeit von Vorhersage-Modellen beschäftigt, schrieb kürzlich der Herausgeber von Machine Design.com. In Anbetracht der Finanzkrise und des totalen Versagens von mathematischen Modellen, diese vorherzusehen, sagte der von ihm interviewete Spezialist für Risikomodelle Dr. Huibert Groenendahl kluge Sätze wie diese:

“Beim Erstellen von Riskomodellen  benutzt man eine Menge Statistik weil man von der Vergangenheit lernen will. Das ist gut, wenn die Vergangenheit wie die Zukunft ist, kann einem aber ansonsten eine falsche Sicherheit vortäuschen…

…Die Methoden (zur Risikovorhersage) gehen zurück auf historische Daten. Eine kritische Annahme ist dabei, dass man über die Vergangenheit die Zukunft voraussagen könne. Ich glaube im Fall von Immobilien war zu viel Glaube daran vorhanden, dass vergangene Trends sich fortsetzen würden…

…Nach unserer Erfahrung haben die Menschen grenzenloses Vertrauen in ihre historischen Daten. Das Problem gibt es nicht einzig im Finanzsektor …

…Wenn wir mit Menschen an Modellen arbeiten dann warnen wir sie, dass Modelle lediglich Werkzeuge darstellen…

…Man muss sich Gedanken über die Annahmen für ein Modell machen. Modelle können einem helfen, bessere Entscheidungen zu treffen. Aber man muss skeptisch bleiben…”

Auf die Frage ob er glaube, dass die Finanzanalysten jetzt ihre Jobs verlieren, gab er lachend zurück:



Neue Klimaschutz-Strategien

6. Januar 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kurioses
Elefanten im Zoo? Können wir uns doch schenken, oder?

Elefanten im Zoo? Können wir uns doch schenken, oder?

Der WWF forderte die Besteuerung von “Kuhrülpsern und -pupsen”, in Neuseeland war die Besteuerung der Schafs-Abgase bereits umgesetzt. Dies ist ein Armutszeugnis einfallsloser Verbände und Parteien, die grundsätzlich dem gleichen Schema folgend jeden einzelnen Bürger über zusätzliche Steuern und Abgaben immer weiter gängeln wollen ohne auch nur einen Ansatz einer wirklichen Lösung aufzuzeigen. Dabei gibt es längst intelligente Lösungen, die gänzlich ohne steuerlich gelenkte Zwangsumstellung unserer Ernährung auskommen und dabei sogar für Wohlstandswachstum sorgen: neue, kreative und vor allem effiziente Klimaschutz-Strategien.

1. Die Elefanten-Eisbär-Strategie

Alle deutschen Zooelefanten werden erschossen. In den deutschen zoologischen Gärten werden derzeit insgesamt 142 Elefanten gehalten (Stand: 5.10.2008). Da bereits jedes Kleinkind weiß, wie Elefanten aussehen, taugen sie nicht als wertvolles Anschauungsobjekt, sondern stellen lediglich unnötige Fressmaschinen dar, die unter unwürdigen Bedingungen leben müssen. Für die Rettung des Klimas könnten sie allerdings noch einen nicht unbedeutenden Beitrag leisten:

Elefanten emittieren eine Tonne Methan pro Jahr direkt, über den Kot noch einmal 200 kg. Umgerechnet ergibt das 24 Tonnen CO2-Äquivalent, bei 142 Zoo-Elefanten in Deutschland 3408 Tonnen jährlich. (nach MPG: 3408t / nach Trittin: 3578t / nach Höhn: 3919 t / nach IPCC: 4206 t)

Das Fleisch wird



Kommt bald das Verbot für Glühbirnen? Ein Kommentar

9. Dezember 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Politik

rzsgtfradsDer 08. 12. 2008 könnte ein historisches Datum werden. Denn an genau diesem Tage hat die Europäische Union zum Wohle ihrer Bürger entschieden, dass zukünftig nur noch so genannte Energiesparlampen die Wohnstuben der Europäer beleuchten sollen.

In einem mehrstufigen Prozess sollen demnach ab September 2009 zunächst einmal die 100 Watt Glühbirnen verschwinden. Schon Anfang 2010 folgen dann sämtliche Modelle mit einem Verbrauch größer 40 Watt. Das bedeutet dann faktisch den Tod für die Glühbirne, wie wir sie kennen. Ab 2012 soll dann auch der Handel mit Glühbirnen von 40 Watt und darunter komplett verboten werden.

Klimawandel als Rechtfertigung

Als Begründung für das Verbot gilt ein sich beschleunigender Klimawandel. Dass dieser mehr in der Politik und in den den Medien als in der Realität stattfindet, tut dabei offensichtlich nichts zur Sache. Einzig der durchaus sinnvolle Grundgedanke der Energieeinsparung erscheint unter rationellen Aspekten gerechtfertigt.

Wenn man allerdings weiß, dass durch das Konsequente Verbot von konventionellen Glühlampen lediglich eine Gesamteinsparung von weniger als 1% bezogen auf den privaten Gesamtenergieverbrauch möglich ist, eröffnet sich die geringe Wirkungsfähigkeit dieser Maßnahme. Erschwerend kommt hinzu, dass Energiesparlampen kaum die angegeben Lebensdauer erreichen und nur selten zu den versprochenen Einsparungen führen, wie zum Beispiel die Zeitschrift Ökotest in



Neuer EU Report sieht drastische Klimafolgen für Europa – Was ist dran?

10. Oktober 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

bruesnIn den letzten Wochen und Monaten musste der interessierte Zeitungsleser ein wahres Wechselbad der Gefühle auf sich nehmen. Zunächst wurde von Seiten der etablierten Klimawissenschaft behauptet, dass uns eine Abkühlung bevorstehe (hier und hier). Dies wurde von anderer Seite stark angezweifelt und in einem Fall wurde sogar eine Wette unter Wissenschaftlern (!) angeboten, um diesen Disput zu klären (?). Zuletzt wurde der aufmerksame Leser mal wechselweise mit dem Kommen einer neuen (kleinen) Eiszeit oder mit einer beschleunigten Erwärmung verunsichert.

Die in dieser Reihe jüngste Publikation stammt von der Europäischen Umweltagentur (European Environment Agency, EEA). Diese veröffentlichte einen Bericht mit dem Titel “Impacts of Europe´s changing Climate” (Die Auswirkungen des Klimawandels auf Europa). In diesem Report werden die Folgen einer (möglichen) Erwärmung für Europa in besonders drastischen Bildern nachgezeichnet. So wundert es dann nicht, dass auch in der Presse ausgiebig darüber berichtet wurde (wie hier und hier).

Die EEA setzt nach eigenen Angaben ihre Bemühungen daran “durch die rechtzeitige Bereitstellung von sachdienlichen und zuverlässigen themenspezifischen Informationen für Entscheidungsträger und für die Öffentlichkeit eine nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu einer deutlichen, messbaren Verbesserung der Umwelt Europas beizutragen.” Es geht also vor allem um gesellschaftliche und politische Einflussnahme.

Daher



Klima Kontrovers – Ein offener Brief an Deutschlands einflussreichsten Klimaforscher

18. September 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kurioses

boucÜberschwemmungen, Artensterben, Dürren, Seuchen und soziale Katastrophen, all das prophezeien uns prominente Klimaforscher aufgrund eines durch Menschen gemachten Treibhauseffektes.

Der Mensch, so wird uns immer wieder beteuert, verursacht durch sein unverantwortliches Handeln eine neue Katastrophe, die den in der Bibel beschriebenen Heimsuchungen in nichts nachsteht. Und wie zu biblischen Zeiten hat auch diesmal der Mensch diese Situation durch sein selbstsüchtiges Handeln heraufbeschworen.

Allerdings werden in jüngster Vergangenheit auch solche Stimmen immer lauter, welche die Wissenschaft, die diesen Aussagen zu Grunde liegt, stark anzweifeln. Einer dieser kritischen Geister ist der Physiker Prof. a.D. Dr. Horst-Joachim Lüdecke. Professor Lüdecke analysiert in seinem  Buch CO2 und Klimaschutz” die Thesen des Welklimarates IPCC und die dahinter steckende Wissenschaft. Er kommt zu dem Resümee, dass ein sparsamer Umgang mit fossilen Energieträgern unerlässlich ist, aber nicht mit den Gefahren einer drohenden “Klimakatastrophe” begründet werden kann.

Die “Wiener Zeitung” schreibt über Lüdecke und “CO2 und Klimaschutz”:

“Sein Buch sollte zur Pflichtlektüre für alle werden, die mit den von der Politik zum Dogma erklärten UNO-Berichten zu tun haben oder die diese Berichte aus eigener Überzeugung für Zeugnisse unumstößlicher Wahrheit halten. Kein Umweltminister Europas dürfte künftig ohne Auseinandersetzung mit den Erkenntnissen Lüdeckes bei internationalen Beschlüssen mitmachen.



Sozialverantwortliche Energiepolitik – Eine transatlantische Betrachtung

14. September 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung

IbbenbDie Preise für Energie steigen. Unabhängig ob es sich um Strom, Heizöl, Gas, Benzin oder Diesel handelt, die Kosten für die Industrie und für Privathaushalte haben sich in den letzten Jahren kontinuierlich erhöht. Vor allem angesichts stagnierender oder sinkender Reallöhne bringt die aktuelle Entwicklung Haushalte mit geringem Einkommen am meisten in Bedrängnis.Weltweit steigende Energiepreise sind natürlich nicht nur ein Problem für Europa. Auch für US-amerikanische Haushalte stellen steigende Energiepreise mittlerweile eine große Belastung dar.

Ein Energieträger, der zur Abmilderung des weiteren Anstiegs der Energiepreise beitragen kann, wird dagegen in vielen westlichen Ländern diffamiert, die Kohle. Weltweite Vorkommen, gute Verfügbarkeit und vergleichsweise niedrige und stabile Preise machen Steinkohle und auch Braunkohle zu einem idealen Rohstoff zur Produktion von elektrischer Energie.

Wenn man Szenarien, nach denen etwas mehr atmosphärisches CO2 katastrophale Auswirkung hätte, außer Acht lässt, ergibt sich ein eindeutiges Bild. Die Verhinderung neuer, energieeffizienter Kohlekraftwerke stellt aus sicherheitspolitischer, umweltpolitischer, und sozialpolitischer Sicht unverantwortliches Handeln dar. Das schreibt der amerikanische Autor Paul Driessen in einem Artikel, der u.a. bei Canada Free Press erschienen ist. Paul Driessen ist in Deutschland vor allem bekannt durch sein aufrüttelndes Buch “Öko-Imperialismus – Grüne Politik mit tödlichen Folgen”.

The social responsibility of coal

(Die soziale Verantwortung



Die Hessen-SPD und ihr Energieprogramm bis 2025

2. September 2008 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Politik

Die hessische SPD ist besonders mit ihrem Energieprogramm, das bis 2025 komplett mit erneuerbaren Energien (EE) auskommen soll, in den Medien aufgefallen. Besonders Herr Scheer, alternativer Nobelpreisträger und Solarpapst, ist in dieser Hinsicht besonders oft erwähnt worden, hat doch sein Verein “Eurosolar” eine Studie vorgelegt, die einen Beweis der Machbarkeit erbringen soll. Diese Studie wiederum hat mich ganz besonders interessiert. Ich wollte wissen, wie das Ganze funktionieren soll, und ob man das Prinzip im Kleinen auch für ganz Deutschland oder sogar für Europa nutzen kann.

Link zur Studie:

http://www.eurosolar.de/de/images/stories/pdf/Hessen_Vision_2025_Eurosolar.pdf-

Um vorab einschätzen zu können, inwieweit diese Studie Relevanz und Qualität besitzt, habe ich mir erstmal die Autoren näher betrachtet.
Bei den Recherchen nach den Autoren ist mir ein besonders pikantes Detail aufgefallen. Die juwi GmbH hatte eine Studie für Rheinland Pfalz erarbeitet, die der Hessen-Studie unheimlich ähnlich sieht. Die Auffälligkeit zeigt alleine schon die erste Seite, aber sehen sie selbst:

http://www.grenzen-durchbrechen.de/download/Vision2030Langfassung.pdf

Ich hätte Ihnen gerne eine bildliche Gegenüberstellung beider Studien ermöglicht, aber die restriktiven Copyright- Regeln haben das verhindert.

AUTOREN

Fabio Longo SPD, Rechtsanwalt und Vorstandsmitglied der Eurosolar Deutschland e.V.
http://spdnet.sozi.info/hessen/mrbied/longo/index.php?mod=content&menu=9&page_id=1404

Diplom-Physiker Matthias Willenbacher:
Vorstand der juwi GmbH, führendes Unternehmen im Bereich Erneuerbaren Energien.