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Ilmastogate – Finnische Doku zu Klimagate mit deutscher Übersetzung

16. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Medien

preview.htmlWir hatten an dieser Stelle bereits mehrfach darauf hingewiesen, dass die Informationspolitik der Europäischen Medien im Bezug auf die Klimawissenschaft im allgemeinen, und im speziellen beim Climategate-Skandal, offensichtlich darauf abzielt, den Konsumenten nicht mit zu viel Detailwissen zu verunsichern. Eine rühmliche Ausnahme bildet hier der finnische staatliche Sender YLE, der nach der äußerst informativen Dokumentationssendung über die Manipulationen, die zum berüchtigten Hockeyschläger-Diagramm geführt hatten (wir berichteten)  eine weitere äußerst sehenswerte Dokumentation über den Klimagate Skandal produziert hat.

Weil die Sender in Deutschland offensichtlich unwillig sind, ähnlich fundiert über den Skandal um Klimadaten zu berichten, haben wir die Dokumentation von YLE mit deutschen Untertiteln ausgestattet. Wir hoffen, dass wir so zu etwas zur Aufklärung im Tal der Ahnungslosen beitragen können.

 

[Update: Das Video ist jetzt auch bei Vimeo verfügbar und kann dort zusammen mit den Untertiteln heruntergeladen werden. Link hier)


Transkript zur Sendung:

Am Donnerstag, den 19. November, wurden Dateien und E-Mails von der britischen Climate Research Unit (CRU) auf einen russischen Internet Server hochgeladen. Der bislang unbekannte Hacker oder Insider erklärte sein Handeln in folgender Botschaft (the Air Vent):

„Wir glauben, dass die Klimawissenschaft in der momentanen Situation zu wichtig ist, als



Das Vorsorgeprinzip oder das letzte Gefecht

14. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Angesichts des kalten und schneereichen Winters geschieht in diesen Tagen Erstaunliches im deutschen Fernsehen. Zwei Sendungen zum Klimawandel brachen nacheinander mit zementierten Traditionen. Zunächst sendete der MDR im Rahmen seiner Sendung „Fakt ist“ eine Diskussion zur Klimadebatte (11.01.2010), Tags drauf folgte NTV mit „Das Duell“. Nicht nur, daß in beiden Fällen ausgewiesen skeptische Wissenschaftler (Lüdecke beim MDR, Malberg bei NTV) eingeladen waren, nein, diese kamen auch noch ausführlich zu Wort und die Moderation zeichnete sich durch strikte Neutralität (MDR) bzw. sogar durch Sympathien für den Skeptizismus (Heiner Bremer bei NTV) aus.

Also mußten die jeweiligen Opponenten (ein Juraprofessor namens Ekardt beim MDR und Bärbel Höhn bei NTV) tatsächlich die Existenz alternativer, wissenschaftlich durchaus begründeter Auffassungen einräumen.

Ungehört und ungesehen in den Medien, zumindest in meiner Wahrnehmung. Die skeptische Seite wird nicht nur gezeigt, um sie lächerlich zu machen, sie wird als ernsthafter Gesprächspartner anerkannt. Selbst das Argument der großen Zahl („aber die Mehrheit der Forscher ist überzeugt, daß…“) wurde in beiden Sendungen unisono von beiden Seiten vom Tisch gewischt. Und wieder ist eine alte Skeptikerweisheit in den Massenmedien angekommen: Die wissenschaftliche Wahrheitsfindung beruht nicht auf Abstimmungen oder Konsensfindungen.

Und wenn man das anerkennt, dann sind natürlich Alarmisten der Güte Ekardt



Video – Church of Global Warming

8. Januar 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

LichtensteinDie moderne Umweltbewegung, und allen voran die Bewegung zur Bekämpfung des Klimawandels, hat in den letzten Jahren zunehmend religiöse Züge angenommen. Mit einem rapiden Rückgang der Gläubigen der etablierten Religionen scheint unser Verlangen nach Spiritualität eine neue Heimat in der neuen „Kirche der Globalen Erwärmung“ gefunden zu haben. Diese Kirche verkündet uns, wir zerstören den Planeten durch unsere Gier nach Konsumgütern. Damit appelliert sie an den klassischen Schuldkomplex, wie schon so viele religiöse Bewegungen zuvor. „Ihr habt alle gesündigt. Nur eine sofortige Abkehr und die Bekenntnis zum Guten kann Euch retten“.

Die offensichtlichen Parallelen der modernen Umwelt- und Klimaschutzbewegung zu klassischen Religionen hat im letzten Jahr sogar ein britisches Gericht bestätigt, indem es den Glauben an den Klimawandel mit dem Glauben an Religion juristisch gleichgesetzt hatte (wir berichteten hier).

Unter dem Titel „Church of Global Warming“ hat James Follett, ein Naturwissenschaftler der in der Energieindustrie mit erneuerbaren Energien beschäftigt ist, eine hervorragende Dokumentation über den Klimawandel als neue Religion geschaffen. Hier die Youtube-Version in 6 Teilen.

Trailer:

Teil 1:

Teil 2:

Teil 3:

Teil 4:

Teil 5:

Teil 6:

Auf der Homepage von James Follett kann das gesamte Video in hoher Auflösung heruntergeladen werden. Außerdem gibt es noch eine



Die Climategate Zeittafel – 30 Jahre Wissenschaft im Dienst einer politischen Agenda

24. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

Selten war in der Presse auf der ganzen Welt so viel zum Thema Klimawandel  zu lesen, wie in den letzten Wochen. Ein Umstand, der nicht weiter verwundert. Schließlich stand mit dem Klimagipfel in Kopenhagen die viel zitierte „wichtigste Konferenz der menschlichen Geschichte“ ins Haus. Allerdings gab es diesmal einen, im Vergleich zu früheren Medienereignissen dieser Art, entscheidenden Unterschied. Neben den üblichen Katastrophenwarnungen und  Geschichten über die nahende Endzeit mischte sich diesmal auch eine erkleckliche Zahl an Berichten, die so gar nicht mehr ins Bild der Einigkeit unter den Wissenschaftlern passten. In diesen war von gefälschten Daten die Rede, vom verstecken von Ergebnissen und vom gezielten zurückhalten von unliebsamen Publikationen.

Das Watergate der Klimawissenschaft

Grund für den Wandel in der Berichterstattung war die Aufdeckung eines wissenschaftlichen Skandals, der sich möglicherweise als größter Betrug in der Geschichte der Wissenschaft herausstellen könnte. Und schon bald war ein einprägsamer Name für die Affäre um gefälschte Daten und korrupte Wissenschaftler gefunden. Climategate – in Anlehnung an den Watergate-Skandal, der Anfang der 70er das politische Establishment in den USA erschütterte und im Rücktritt von Präsident Nixon gipfelte.

Ganz ähnliches könnte auch als Resultat von Climategate passieren. Hat doch die etablierte Klimaforschung im Zuge der Affäre erheblich



Kopenhagen: Ein großer Erfolg

19. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kopenhagen

Heute ist die Klimakonferenz von Kopenhagen mit großem Erfolg beendet worden. Zwei Jahre Vorbereitungszeit und zwei Wochen intensive Verhandlungen, mehr als 10.000 Delegierte aus 192 Ländern, 130 Staats- und Regierungschefs anwesend und teils intensiv an den Verhandlungen beteiligt – die Konferenz der Superlative hat mehr erreicht, als man hoffen konnte. Ein für alle Menschen positives Signal, eine optimistische Botschaft geht von Kopenhagen an die Welt. Und diese Nachricht lautet: „Wir nehmen sie nicht ernst, die Katastrophenrhetorik einer politisierten Wissenschaft. Wir denken rational, noch immer, wir lassen uns weder vom Druck naiver Aktivisten auf der Straße, noch von quasireligiösen Eiferern der gleichgeschalteten Massenmedien zur Dummheit zwingen.“

Denn wären unsere Staatenlenker tatsächlich von den düsteren Prophezeiungen der Alarmisten überzeugt, dann hätten sie anders handeln müssen.

Betrachten wir allein die folgenden Aspekte, die in den letzten Wochen stetig durch alle großen Print- und Rundfunkmedien verbreitet wurden:

  • Der menschgemachte Klimawandel sei schon jetzt spürbar und es würden schon heute Menschen in großer Zahl als direkte Folge des erhöhten CO2-Gehaltes der Atmosphäre hungern und sterben.
  • Viele der Länder, die mit am Verhandlungstisch saßen, würden bis 2050 überhaupt nicht mehr existieren (vor allem Inselstaaten im Pazifik).
  • Große Küstenstädte, gigantische Metropolen wie Bombay oder auch New York,


Die Wind-Barone

13. Dezember 2009 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Windkraft

Schiffsbewegungen_NordseeAEin russischer Energiebaron will in der Nordsee einen Windpark bauen. Doch Putins Regierung hat mit dem Ex-Gasprom-Aufsichtsrat noch eine Rechnung offen.

Argolt Bekker hat große Pläne. Er will vor der deutschen Nordseeküste bis zu 200 (neuerdings sogar bis zu 320) Windkraftanlagen installieren. Nördlich von Borkum sollen in einer ersten Phase 80 Generatoren installiert werden. Die Kosten wurden zunächst mit über 500 Millionen Euro beziffert, inzwischen ist von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Für Fertigung, Vormontage, Wartung und Seetransport richtet Bekkers Firma Bard Engineering einen Basishafen in Emden ein.

Bekker gehört nicht zu den üblichen Verdächtigen der ökobeseelten Windkraftszene, sondern zur Fraktion russischer Energiebarone: Das sind schillernde Geschäftsleute, die unter dem Ex-Präsidenten Boris Jelzin Milliarden verdienten – und später von Wladimir Putins Regierung torpediert wurden.

Mit dem Ende der alten Sowjetunion witterte auch Bekker seine Chance. Er räumte seinen Stuhl als hoher Funktionär im Gasministerium und stieg Anfang der neunziger Jahre mit der frischgegründeten Firma Stroitransgas ins Energiegeschäft ein. Dank exzellenter Beziehungen in den Moskauer Machtapparat liefen die Geschäfte bald blendend.

Windparks Nordsee

Für den Gasmonopolisten Gasprom verlegte Bekkers Truppe etliche Pipelines und kassierte dabei fürstlich. Dank Großaufträgen von Gasprom boomte das Unternehmen. Doch nach dem Machtwechsel im Kreml mutierte auch



Lord Monckton über die Gauner von Climategate

12. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

featureMoncktonDie Einigkeit und Harmonie in der Weltgemeinschaft, von der bislang bei Klimakonferenzen so häufig die Rede war, hat ausgerechnet kurz vor dem Kopenhagen-Gipfel einen empfindlichen Dämpfer erlitten. Durch dem inzwischen als Climategate bekannten Skandal um E-Mails und Dateien der britischen Climate Research Unit (CRU), hat die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung einen bislang ungekannten Tiefpunkt erreicht. Grund dafür sind E-Mails in denen Forscher offen zeigen, dass es ihnen weniger um korrekte Wissenschaft, als vielmehr um das Durchboxen einer politischen Agenda geht und Dateien aus denen hervorgeht, dass  zahlreiche Anpassungen vorgenommen wurden, um die Erwärmung dramatischer erscheinen zu lassen als sie in Wirklichkeit ist.

Nachdem sich Medien und Presse anfangs nur sehr zurückhaltend über den Skandal äußerten, man wollte wohl den Frieden der Verhandlungen in Kopenhagen nicht gefährden, scheint das Eis jetzt gebrochen zu sein. So lieferte Focus-Money in seiner letzten Ausgabe mit dem Artikel „Klimagate – Skandal um manipulierte Daten“ als erstes überregionales Printmedium in Deutschland detaillierte Informationen darüber, was für eine Bedeutung diese Affäre wirklich hat.

Was jetzt langsam einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, war bis dahin hauptsächlich in interessierten Kreisen heiß diskutiert worden. Zweifler an der Richtigkeit der alarmistischen Projektionen der Klimawissenschaftler, bislang oft diffamierend als „Skeptiker“ abgekanzelt, konnten