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AGW – Wirklich?

24. Juli 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

holundWie in jeder Regierung gibt es nicht für jedes Ressort einen Spezialisten. Folglich hat jede Regierung Berater oder ein Berater-Gremium. Zuständig zum Beispiel für die Umwelt ist der Wissenschaftliche Beirat Globale Umweltveränderungen WBGU. Unter anderem ist dort vertreten: Prof. Dr. Hans Joachim Schellnhuber CBE, Direktor des Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung und Gastprofessor an der Universität Oxford

Von Herrn Schellnhuber liest man des Öfteren Interviews in den diversen Zeitschriften, in denen er sich über den Zustand des Klimas, der Erde und die Gefahren des Einen auf das Andere äußert, auch seine Meinung über Politiker hält er nicht zurück.

DIE ZEIT: Herr Schellnhuber, Sie haben einmal die Frage, ob Sie Politiker verachten, mit Ja beantwortet.
Hans Joachim Schellnhuber: Stimmt, ich erinnere mich daran.
ZEIT: Ihre Begründung war: Ich verachte Politiker, wenn sie nichts gegen den drohenden Klimawandel tun, obwohl sie es besser wissen müssten.
Schellnhuber: Zu dieser Aussage stehe ich natürlich, würde heute jedoch eine andere Formulierung wählen, die nicht als Verdammung einer ganzen Gesellschaftsgruppe missverstanden werden kann.

[..]

Viele Worst-Case-Szenarien werden von der Wirklichkeit übertroffen.

[..]

Schellnhuber: ….Zunehmend setzte ich meine letzte Hoffnung nicht auf die plötzliche Einsicht der politischen Welt, sondern auf eine ganz andere.
ZEIT: Welche denn?
Schellnhuber: Die



“Klimaskeptiker vs. Klimaforschung” – Ist dem wirklich so ?

8. Juli 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel

gewitter11“Die Klimaskeptikerszene unterstellt der gesamten internationalen Klimawissenschaft, bewusst und wider besseren Wissens über den AGW zu lügen.”

Das ist immer wieder einer der natürlich völlig falschen Kernsätze seitens einiger AGWisten, unter anderem und insbesondere hier im Forum “Readers Edition”.

Doch was ist ein AGWist?

Das ist ein Anhänger der quasi-religiösen Glaubensgemeinschaft der anthropogenen globalen Erwärmung – “anthropogenic global warming”. wobei ich jetzt hier nicht von Wissenschaftlern rede, wohlgemerkt! Die einen sind absolute Fans der EE, der so genannten “Erneuerbaren Energien”, andere sind einfach bloß “grün”, dritte sind beides, auch Gaja Anhänger soll es unter ihnen geben – und alle wollen sie nur “unser aller Bestes”.

Ein “Klimaskeptiker” ist primär jemand, der das A des GW bestreitet, ferner jemand, der den blinden Aktionismus gegen das so genannte AGW in Form von unbedingter, schnellstmöglicher Reduzierung unseres CO2 Austoßes verurteilt, die zu den skurillsten Folgen eskalieren können ( Biosprit z.B.), oder überhaupt der Meinung ist, dass CO2 in der einen oder anderen Form an einer Erwärmung beteiligt war.Kein Mensch bestreitet, dass es über einen gewissen Zeitraum im so genannten globalen Durchschnitt wärmer wurde, es wird aber seitens der AGWisten bestritten, dass es mit der Erwärmung anscheinend vorbei ist, keine Erwärmung mehr seit 1998,



Skandal! Exxon finanziert Klimaketzer

4. Juli 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kurioses

hexfJede Religion hat ihre Heiligen. Diese werden verehrt, weil sie durch ihr Handeln und Schaffen den Gläubigen als Vorbild dienen und diese immer wieder an ihre eigene Unzulänglichkeit erinnern. Aber ebenso notwendig wie die Existenz des Guten und Rechtschaffenden ist das Vorhandensein des reinen Bösen. Und weil gerade dieses Böse auf viele weniger gefestigte unter den Gläubigen eine magische Anziehungskraft ausübt gilt es als ungeschriebenes Gesetz, dass das Böse an der Wurzel gepackt und ausgemerzt werden muss.

Die Drohung mit dem Weltuntergang

Keine Ausnahme bildet hier die Religionsgemeinschaft des Ordens vom nahenden Weltuntergang. Besonders verehrt wird von den Mitgliedern dieser Glaubensgemeinschaft der weltumspannend alle Gläubigen hinter sich vereinende heilige Gore. Und auch die deutschen Gläubigen haben ihren eigenen Schutzpatron im nicht minder heiligen Franz von der Sonnenseite gefunden. Als besonders gesegnetes Volk können wir Deutschen dann auch heute mit Stolz ausrufen: Wir sind Solarpapst.

Als heiliges Buch der Ordensbrüder und Schwestern gilt das epochale Machwerk “Die Grenzen des Wachstums”, welches einigen wenigen Erleuchteten in quasi gottesgleicher Computer-Offenbarung eingegeben wurde und den Gläubigen seit seinem Erscheinen im Jahre 1972 als Leuchtfeuer der Erkenntnis die Kraft der Angst vor dem bevorstehenden Untergang vermittelt. Als besonderes Zeichen der göttlichen Vorsehung



Strom aus der Wüste? Auf Sand gebaute Zukunftsutopien

25. Juni 2009 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog

jtugjdhsJetzt ist es also amtlich. Die Neuverschuldung wird im nächsten Jahr nach Angaben aus Regierungskreisen satte 86,1 Milliarden Euro betragen. Es könnten aber auch locker 100 Milliarden werden. Damit hat der mit dem Ziel eines ausgeglichen Haushalts gestartete Bundesfinanzminister Steinbrück den alten Rekord aus 1996 mal eben mehr als verdoppelt.

Wie der inzwischen angehäufte Schuldenberg der Bundesrepublik von mehr als 1600 Milliarden Euro jemals wieder abgetragen werden kann, ist dabei völlig unklar. Vor allem angesichts der Aussicht von insgesamt 310 Milliarden Euro neuer Schulden bis 2013. Für die Verschuldung von Bund, Ländern und Kommunen bezahlt jeder Bürger schon jetzt im Jahr 700 Euro – oder eine vierköpfige Familie knapp 3000 Euro. Wohlgemerkt nur für die Zinsen. An eine Tilgung wird dabei überhaupt noch nicht gedacht.

Da fragt sich der besorgte Bundesbürger zu Recht, wie dieses Geld jemals wieder zurückgezahlt werden soll, wenn unsere Regierenden auch in wirtschaftlich guten Jahren nicht in der Lage sind die Neuverschuldung auf ein erträgliches Maß zu reduzieren. Man erinnere sich an das Jahr 2007. Damals erhöhte die Bundesregierung die Mehrwertsteuer von 16 auf 19 Prozent und eine unerwartet stark wachsende Wirtschaft sorgte für Steuereinnahmen in Rekordhöhe. Und selbst in den für die Staatskasse so rosigen



Klimawandel Profiteure – Die Münchner Rückversicherung

15. Juni 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Profiteure

dghsgfIn der öffentlichen Wahrnehmung gibt es einen unausgesprochenen Konsens. Auf der einen Seite gibt es die Guten. Das sind jene Institutionen oder Personen, die sich die Rettung unseres Planeten auf die Fahnen geschrieben haben. Diese handeln aus Motiven der Menschlichkeit, des Schutzes der Umwelt oder für mehr soziale Gerechtigkeit. Auf der anderen Seite stehen die internationalen Großkonzerne, deren alleiniges Anliegen ist es, skrupellos Menschen und natürliche Ressourcen zum Ziele der Gewinnmaximierung auszubeuten.

Als Konsequenz ergibt sich, dass jede Firma, die sich für die Ziele der Umweltschutzbewegung einsetzt dies nicht aus Gewinnsucht macht, sondern sich aus altruistischen Gründen aktiv für den Erhalt unseres Planeten einsetzt. Und jedem, der kritisch die Ziele oder Methoden von Umweltschutzgruppen hinterfragt, wird vorgeworfen er werde von der Großindustrie bezahlt. Was hierbei gerne übersehen wird ist, dass auch die Umweltschutzindustrie von handfesten finanziellen Interessen angetrieben wird. Schließlich erwartet die Branche gerade in diesem Bereich in der Zukunft Milliardengewinne.

Finanzielle Möglichkeiten wurden früh erkannt

Die Möglichkeit Profit aus einer zunehmenden Umweltangst zu ziehen haben die Versicherungsgesellschaften bereits sehr früh erkannt. Die Motivation dahinter wird deutlich wenn man sich vor Augen hält, dass sich Versicherungsprämien aus der zu versichernden Schadenssumme und aus dem Risiko eines Schadens errechnen. Also kann



Wer profitiert vom Emissionshandel? Der Fall Enron

2. Juni 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Profiteure

268398_R_K_B_by_Gerd-Altmann-geralt-_pixelio.de_modifiedVom 7. bis zum 18. Dezember findet in Kopenhagen die 15. Internationale Konferenz zum Klimawandel (Conference of Parties, COP-15) statt. Ziel dieser Veranstaltung ist es, ein Nachfolgeabkommen zum 2012 auslaufenden Kyoto-Protokoll zu finden. Dass es dabei zu einer Einigung auf verbindliche Emissionsziele kommt, ist allerdings aus momentaner Sicht äußerst unwahrscheinlich (auch hier). Und auch die Ausweitung des Handels mit CO2 Zertifikaten wird wohl nicht wie geplant voranschreiten. Länder wie Kanada oder Australien haben die Einführung bereits verschoben, die USA lockern ihre bisherigen Einsparziele und auch in Deutschland wird es immer deutlicher, wie sehr die Kosten der Klimaschutzmaßnahmen unsere Wirtschaft belasten (hier, hier und hier). Selbst Bundesumweltminister Gabriel ist inzwischen skeptisch, ob die EU überhaupt die aktuellen Ziele zur Reduktion von CO2 erreichen kann.

Klimawandel-Politik als Goldesel

Denn das Erreichen der Einsparziele kostet Geld. Sehr viel Geld. Und so sehr energieintensive Betriebe unter immer weiter steigenden Energiepreisen leiden, so sehr profitieren andere Branchen von diesem Handel mit heißer Luft. Wer diese Profiteure sind und welche Mechanismen sie nutzen beschreibt Lawrence Solomon jetzt in einer Serie in der Financial Post. Die möglichen Verluste, die Exxon oder Shell machen könnten, wären „Kleingeld im Vergleich zu den



Wird ein “Klimaskeptiker” Frankreichs neuer Superminister?

28. Mai 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik

tesvfdsfIn jedem Witz steckt ein wahrer Kern“, so sagt der Volksmund. Dass solche populären Weisheiten manchmal die Wirklichkeit äußerst treffend beschreiben, kann sich in den nächsten Tagen wieder einmal bestätigen.

Der Hintergrund: Am 1. April veröffentlichte ein deutscher Klimawissenschaftler in seinem Blog „PrimaKlima“ die sensationelle Meldung, Frankreichs Präsident Sarkozy plane den ehemaligen Sozialisten und heute bekennenden Klimaskeptiker Claude Allegre als Umweltminister in seine Regierung zu berufen. Einige Kommentatoren, die diese Ankündigung in dem Wissenschaftsblog für bare Münze nahmen, wurden dann wenig später ob ihrer vermeintlichen Naivität mit reichlich Häme überschüttet. Selbst von Wahnvorstellungen der Leichtgläubigen war die Rede. Eine Berufung Allegres zum Minister wäre völlig undenkbar. O-Ton: „Niemand der nicht von politischen Harakiri befallen ist, wird Allegre nochmal in eine Regierung nehmen.

Eine Meldung in einem deutschsprachigen Wissenschaftsblog erregt Aufsehen in den USA

Und nicht nur im deutschsprachigen Web fand die Ankündigung regen Anklang. Auch die AGW (Anthropogenic Global Warming/ von Menschen verursachte Erderwärmung)-skeptische Internetseite von Marc Morano, einem Mitarbeiter des US-amerikanischen Senators James Imhofe, nahm die Meldung auf “PrimaKlima” zum Anlass, über eine mögliche Berufung Allegres zu berichten. Diese Meldung wiederum veranlasste den Blogbetreiber, eine ätzende Polemik gegen Moranos ClimateDepot und den ebenfalls