Warum Kopenhagen nutzlos ist
8. November 2009 | Von Rudolf Kipp | Kategorie: Artikel, Blog, Emissionshandel, Kopenhagen, Politik“Ein Bild sagt mehr als tausen Worte”
Von Willis Eschenbach (Original bei WUWT)
Der kommende Kopenhagen Klimagipfel, hochoffiziell und schwergewichtig auch “COP15 United Nations Climate Change Conference Copenhagen 2009″ genannt, hat zum Ziel die Emissonen in der entwickelten Welt zu reduzieren. Hauptakteure sind natürlich Europa und die USA. Es gibt weitläufig die Wahrnehmung dass, wenn nur die USA und Europa ihre Emissionen unter Kontrolle brächten, das Problem [Klimawandel] gelöst würde. Nichts könnte weiter von der Wahrheit entfernt sein.
Um die große Lücke in der Argumentation zu sehen muss man nur einen Blick auf die historische Entwicklung der CO2-Emissionen werfen. Hier sind sie:
Während die CO2 Emissionen von Westeuropa und den USA 1970 zusammen etwa die Hälfte aller CO2-Emissionen ausmachten, sieht das Bild heute ganz anders aus. In den letzten 35 Jahren ist der CO2 Ausstoß dieser Länder nur leicht angestiegen, wohingegen die Emissionen weltweit steil angestiegen sind und ein Ende nicht in Sicht ist.
Daher spielt es keine Rolle ob Europa einem “neuen Kyoto” zustimmt. Es spielt keine Rolle, ob die USA dem Emissionshandel zustimmt. Beide zusammen werden keinen signifikanten Unterschied ausmachen. Selbst wenn beide Regionen ihre CO2 Emissionen auf den Wert von 1970 zurückfahren könnten würde das …





Ende dieses Jahres wird die ganze Welt gespannt nach Kopenhagen blicken. Wenn sich im Dezember die Regierungen der Welt treffen, um ein neues Abkommen zur Reduktion der CO2-Emissionen zu beschließen, steht einiges auf dem Spiel. Allerdings nicht, wie viele vielleicht meinen, die Rettung eines statistischen Mittelwertes, auch Globalklima genannt. Nein, auf dem Spiel steht vielmehr die Souveränität der Nationen, die Selbstbestimmung der Wirtschaft und die Freiheit der Menschen auf der Welt.


