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Klimawandel? Wir schaffen das!

14. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Kohlendioxid ist das Grundnahrungsmittel aller Pflanzen. Seine Anreicherung in der Erdatmosphäre regt die Photosynthese an und gestattet der Flora eine effizientere Nutzung des Wassers. Überwachte Freilandversuche zeigen bei vielen Nutzpflanzen eine Zunahme der Biomasse-Produktion um 20-25% bei einer gegenüber dem vorindustriellen Wert verdoppelten Kohlendioxid-Konzentration. Das habe ich mir nicht ausgedacht. Das steht im aktuellen IPCC-Bericht (WG1 2013, Seite 502). In Treibhäusern nutzt man diesen Effekt schon lange. Durch die Verbrennung von Kohle, Öl und Gas steht diese kostenlose Zusatzdüngung jetzt auch im Freien zur Verfügung und steigert die Erträge dann, wenn der Mensch die Versorgung mit Wasser, Licht und sonstigen Nährstoffen sicherstellt. Außerdem profitiert die Landwirtschaft von der Verlängerung der Wachstumsperioden in den mittleren und hohen Breiten. Schon die aktuell noch mäßige Erwärmung hat zu einem früheren Frühlingsbeginn und späteren Wintereinbrüchen geführt (IPCC WG2 2014, Seite 291f).

Der „Klimakiller“ hilft direkt und indirekt im Kampf gegen den Hunger. Da freut man sich doch über die bisher ernüchternden Ergebnisse der internationalen Klimadiplomatie.

Klimadiplomatie

Der erste große Bericht des IPCC erschien im Jahr 1990 und seither ist der Ausstoß an Kohlendioxid schneller gestiegen, als in den 25 Jahren davor. Auch die jährlichen UN-Klimakonferenzen, deren 21. Auflage gerade in Paris



Der 2°C-Schwindel

11. Dezember 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Profiteure, Wasserkraft, Windkraft, Wissenschaft

606x340_318392Derzeit ringen die Nationen auf dem Klimagipfel im Paris um die Einhaltung des 2°C-Ziels. Der Abschluss und Abschlussbericht der Verhandlungen wurde von Freitag Abend auf Sonnabend Morgen vertagt. Die Erde soll sich seit Beginn der Industrialisierung nicht mehr als 2°C erwärmen. Dieses Ziel will man durch drastische Reduzierungen der CO2-Emissionen und durch die Dekarbonisierung der Welt erreichen. Wie sieht aber die Realität aus?



Die Klimakatastrophe im Faktencheck

9. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

ego150Hagel ist kein seltenes Wetterereignis. Aber was vor zwei Jahren über unser Dorf hereinbrach, verdient schon das Etikett außergewöhnlich. Tennisballgroße Eisstücke fielen vom Himmel, hinterließen Dellen in Autos, zerschmetterten Dachziegel und zerbrachen Fensterscheiben.

Ist dies eine Folge des Klimawandels, vor dem UN Generalsekretär Ban Ki Moon in einem Gastbeitrag auf Spiegel Online jüngst mit den Worten warnte „Und wie jeden Menschen bestürzt es mich, dass Fluten, Dürren und Brände immer schlimmer wüten, dass Inselstaaten verschwinden und zahllose Tierarten ausgerottet werden.“? Stellt das Hagelereignis von 2013 nur den Auftakt einer zunehmenden Zahl zunehmend katastrophaler Wetterereignisse dar, vor denen uns die Delegierten der derzeit stattfindenden 21. UN-Klimakonferenz in Paris bewahren können, ja bewahren müssen?

Da die Temperatur der bodennahen Luftschichten im globalen Mittel bereits um etwa ein Grad gegenüber der vorindustriellen Zeit gestiegen ist, kann man eine erste Bilanz ziehen. Wer wäre dazu besser geeignet, als die UN-Behörde IPCC, als Ban Ki Moons eigene Leute selbst? In seinen bisher fünf großen Berichten hat dieser „zwischenstaatliche Ausschuß über Klimaveränderungen“ den Stand der Erkenntnis zum Klimawandel und dessen menschgemachten Anteil zusammengestellt. Hier beziehe ich mich auf den aktuellsten, der in den Jahren 2013 und 2014 erschienen ist.

Die erste Arbeitsgruppe des IPCC formuliert im



Klima im Jahr 2525: Die ARD präsentiert uns das Klima in Deutschland im Jahr 2525

6. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Kurioses, Medien, Meeresspiegel, Ökologismus, Ökologistische Mythen


Die Vertreibung aus dem liberalen Paradies

1. Dezember 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Politik

BDI2Physikalisch nicht erreichbar, so Christian Lindner, seien die Kohlendioxid-Minderungsvorgaben für die Stahl- und Aluminiumindustrie. Ralf Stegner entgegnete, er verfüge nicht über Lindners physikalische Kenntnisse.

Natürlich wollte er damit nicht etwa Wissenslücken einräumen. Ich würde seine Replik so übersetzen: Lindner, Sie verstehen von Physik so wenig wie ich, also hören Sie doch auf, mit vorgetäuschtem Halbwissen zu kokettieren. Ein Treffer, mit dem man die gesamte Diskussion zusammenfassen kann, zu der sich die beiden am 30.11. auf Einladung des BDI in Berlin trafen.

Ich kam später an, als vorgesehen. Seit vielen Monaten ist mir kein Fernzug begegnet, der nicht weit außerhalb der vorgesehenen Zeiten unterwegs war. Den Veranstaltungsort erreichte ich trotzdem rechtzeitig, weil ich die ablehnende Haltung der Bahn gegenüber ihren Fahrplänen bei jeder Buchung berücksichtige. Obwohl angemeldet, obwohl auch auf der Teilnehmerliste vermerkt, hatte die freundliche Dame am Empfang kein Namensschild für mich. Ein Ärgernis, denn ich sammle die Dinger. Statt etwas ordentlich gedrucktem im schönen BDI-blau bekam ich also nur ein handschriftliches Provisorium. Das ich dann recht schnell in einer Tasche verschwinden ließ. Kellner verteilten Getränke, Rotwein, Weißwein und Wasser. Ob es denn auch Cola gäbe, fragte ich. Nein, die würde zur Begrüßung nicht ausgeschenkt. Ich starrte ihn an. Natürlich



Klimaschutz: Selbstmord aus Angst vor dem Tod

30. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der ich als Quoten-Klimaskeptiker geladen war, fragte mich eine Dame aus dem Publikum sinngemäß, was denn geschehen müsse, damit ich meine Meinung ändere. Die von ihr erwartete Antwort, dies hinge von den künftigen klimatischen Entwicklungen ab, vermochte ich aber nicht zu geben. Natürlich gibt es Lücken im Kenntnisstand über die Physik der Atmosphäre und diese sind bei weitem nicht die einzigen Gründe für Zweifel an den Katastrophenszenarien einer sich unerträglich erwärmenden Erde. Aber ich hadere mit der gegenwärtigen Klimapolitik, weil sie sich gerade nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt, sondern auf eine politische Handlungsmaxime.

Sicher, bei der heute beginnenden 21. Ausgabe der UN-Klimakonferenzen in Paris wird man nicht nur in politischen Stellungnahmen, sondern auch in kommentierenden Beiträgen in fast allen Medien das genaue Gegenteil lesen können. Klimaschutz im Sinne einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft sei zur Abwehr einer wissenschaftlich nachgewiesenen Gefahr für die menschliche Zivilisation das Gebot der Stunde, lautet das Mantra. Von der Schwierigkeit abgesehen, etwas „wissenschaftlich“ zu belegen, was noch gar nicht stattgefunden hat, offenbart dies vor allem die Doppelzüngigkeit der hiesigen Politik bei der Instrumentalisierung naturwissenschaftlicher Forschung.

Gentechnisch optimierte Nahrungsmittel beispielsweise existieren seit Jahrzehnten auf diesem Planeten und sind direkt oder über den Umweg



Das Umweltbundesamt (UBA) auf Kriegsfuß mit den „Klimaskeptikern“

23. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Climategate, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

UBADirk Maxeiner und Michael Miersch sind gerade vor dem Verwaltungsgericht in Halle mit einer Klage gegen das Umweltbundesamt (UBA) gescheitert. Science-Skeptical hatte berichtet. Maxeiner und Miersch klagten, da das UBA in seinen Veröffentlichungen u.a. Maxeiner und Miersch als Fachjournalisten namentlich genannt hatte, die nach Ansicht des UBA nicht den Stand der Wissenschaft wiedergeben. Seit nunmehr ca. 15 Jahren steht das UBA mit den sog. „Klimaskeptikern“ auf Kriegsfuß und versucht diese immer wieder in Misskredit zu bringen. Ein Bundesamt macht mit Steuermitteln mobil gegen „Klimaskeptiker“.