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Das Umweltbundesamt (UBA) auf Kriegsfuß mit den „Klimaskeptikern“

23. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Climategate, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

UBADirk Maxeiner und Michael Miersch sind gerade vor dem Verwaltungsgericht in Halle mit einer Klage gegen das Umweltbundesamt (UBA) gescheitert. Science-Skeptical hatte berichtet. Maxeiner und Miersch klagten, da das UBA in seinen Veröffentlichungen u.a. Maxeiner und Miersch als Fachjournalisten namentlich genannt hatte, die nach Ansicht des UBA nicht den Stand der Wissenschaft wiedergeben. Seit nunmehr ca. 15 Jahren steht das UBA mit den sog. „Klimaskeptikern“ auf Kriegsfuß und versucht diese immer wieder in Misskredit zu bringen. Ein Bundesamt macht mit Steuermitteln mobil gegen „Klimaskeptiker“.



„Das habe ich aus der Zeitung ausgeschnitten…“

19. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel

Am vergangenen Dienstag (17.11.2015) fand in Hannover eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Energiewende statt. Unter dem Motto „Zwei Physiker – zwei Standpunkte“ trugen Prof. Wolfgang Eberhardt (TU Berlin) und Prof. Gerd Ganteför (Universität Konstanz) ihre differierenden Meinungen zum Thema vor. Vor dem Hotel verteilten zwei aktive Mitglieder einer mir bislang nicht bekannten Gruppe namens KlimaKontroverse.de klima- und energiewendeskeptische Flyer.

Langweiliger kann man einen Artikel nicht beginnen. Das ist Absicht, denn eine langweiligere Veranstaltung kann man sich auch kaum ausdenken. Der Saal war mit etwa 100 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Als ich ihn betrat und die beiden Professoren bei ihren etwas ungelenken Versuchen beobachten durfte, Computer, Beamer, Laserpointer und Headset in Betrieb zu nehmen, ahnte ich schon, was da wohl noch kommen würde.

Ein Vertreter des Veranstalters begrüßte uns, das Programm stockend von der Einladung ablesend, als ob er zum ersten Mal vom geplanten Inhalt des Abends erfuhr. Dann nuschelte er noch etwas von einer kurzen Einführung, in der er uns über das Bildungsprogramm der Stiftung erzählen wolle. Was in der Information gipfelte, die Stiftung würde ein Bildungsprogramm veranstalten. Womit das Niveau des folgenden bereits umrissen wäre.

Eberhardt begann mit seiner Präsentation, in der er sich an Folien



Moderne Konzepte zur Erdgasgewinnung in Deutschland

15. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Erdgas

Erdgas gilt als vergleichsweise „sauberer“ kohlenstoffhaltiger Energieträger und ist zudem ein nicht unwesentlicher Rohstoff der chemischen Industrie. Seit nunmehr fünf Jahrzehnten wird Erdgas in großem Stil in Deutschland gewonnen, seit etwas mehr als zehn Jahren jedoch mit fallender Tendenz. Bislang unerschlossene Lagerstätten sind jedoch vorhanden, erfordern aber aufgrund ihrer Lage, der chemischen Zusammensetzung der Erdgase sowie der Lagerstättenbeschaffenheit Konzepte, um den Rohstoff mit Rücksicht auf Umwelt und Bevölkerung zu gewinnen. Verschiedene bislang nicht in die Praxis umgesetzte Ideen sollen im Beitrag vorgestellt werden.

1. Erdgasförderung in einem touristisch sensiblen Raum

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Erdgasbohrungen Heringsdorf 5 und 6 bei Bansin ©chef79

Bereits in den späten 1990er Jahren erdachte die Erdöl-Erdgas Gommern GmbH (EEG), eine Tochtergesellschaft von Gaz de France-Suez (heute ENGIE), für die auf der Insel Usedom sowie vor dessen Küste situierten Erdgaskondensatlagerstätte „Heringsdorf“ ein innovatives Gewinnungs- und Aufbereitungskonzept. So sollte die Lagerstätte, deren flächenmäßig überwiegender Teil sich offshore befindet, ausschließlich von Land aus erschlossen werden. Entsprechende bis zu über zwei Kilometer abgelenkte Bohrungen sind bereits in den 1980er Jahren erstellt worden.

Da sich der angedachte Förder- und Aufbereitungsplatz unweit des touristisch bedeutsamen Seebades Bansin befindet, regte sich Widerstand als die EEG Mitte der 1990er Jahre öffentlich bekannt gab, das seit 1981 bekannte



Rezension: Wir drehen am Klima – na und? (Gastbeitrag)

12. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energiewende, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Buch2Neben Hans-Joachim Schellnhuber hat auch der vielen Lesern bekannte Physikprofessor Gerd Ganteför pünktlich zur bevorstehenden Klimakonferenz ein neues Buch zur Klimadebatte vorgelegt. Unser langjähriger Leser Martin Leonhard hat zu diesem Werk eine Rezension geschrieben und uns dankenswerterweise die Veröffentlichung ermöglicht. Ich möchte dazu auch noch einen passenden Veranstaltungshinweis geben.

Am kommenden Dienstag (17.11.2015) wird Gerd Ganteför in Hannover im Hotel Kaiserhof ab 19:00 zur Energiewende referieren. Eingeladen hat die Friedrich-Naumann-Stiftung. Und es soll eine kontroverse Debatte angeregt werden, denn dem Skeptiker Ganteför wird der Befürworter Eberhard antworten (und umgekehrt). Hier die Ankündigung des Veranstalters mit dem Link zum Ereignis:

Die Energiewende: Pro und Contra
Zwei Physiker – Zwei Standpunkte
Politik und Medien haben eine eigene Sicht auf die Welt. Dagegen sind Physiker der Realität verpflichtet.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Eberhardt von der TU Berlin kommt zu dem Schluss, dass die Energiewende technisch möglich ist und stetig umgesetzt werden sollte.
Prof. Dr. Gerd Ganteför von der Universität Konstanz hingegen zeigt, dass die Energiewende das Klimaproblem nicht lösen kann.
Der Ausgang der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ist offen, aber eines ist gewiss: es kommen nur überprüfbare Fakten auf den Tisch.

Ich plane, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nun aber zur Rezension.

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Zurück zur Natur? Von den Walen lernen…

8. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artensterben, Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Ressourcenverknappung, Tierschutz

ego150Es schien aus Sicht von Hajo Schellnhuber eine gute Idee, sein neues Buch pünktlich zur kommenden UN-Klimakonferenz in Paris zu veröffentlichen. Bei den langen Vorlaufzeiten, die eine entsprechende Planung erfordert, konnte man natürlich nicht ahnen, wie sehr die Flüchtlingskrise alle anderen Themen in den öffentlichen Debatten derzeit beherrscht. Das dürfte einiges an Aufmerksamkeit kosten und die erhofften Verkaufszahlen werden sich vielleicht nicht einstellen. Schade eigentlich, denn das Werk hätte durchaus Beachtung verdient, da es einen tieferen Einblick in das verquere Denken des zum Politaktivisten mutierten Forschers bietet.

„Zurück zur Natur“ ist sein Credo. Die Nachhaltigkeitskultur, die er fordert, zeichne sich durch einen „Fortschrittspfad“ aus, der sich „in die Fläche zurückbiege“. Das ist der Wesenskern der von Schellnhuber beworbenen sogenannten „Großen Transformation“: Die Rückkehr zu den biogenen Energiequellen der vorindustriellen Zeit.

Zu denen beispielsweise auch Wale gehörten. Der Jagd auf die großen Meeressäuger widmet sich Schellnhuber in einigen Passagen. Er schreibt sinngemäß, dem Schwund der Walbestände habe das Erdöl seinen Siegeszug erst zu verdanken. Und dieser „ökologische Kollaps“ sei vor allem einer „erotischen Obsession der europäischen Gesellschaft“ geschuldet, mithin der „Sekundärformung“ des weiblichen Körpers durch „Korsetts, Mieder, Reifröcke und andere Folterinstrumente“.

Schuld hatte also der menschliche Hedonismus. „Frivolität und Profitstreben“ seien



„Selbstverbrennung“: Das „Vermächtnis“ des Klimaberaters der Kanzlerin HJ Schellnhuber an die Menschheit

6. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Kopenhagen, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

Selbstverbrennung3Rechtzeitig zum UN-Klimagipfel in Paris bringt der Klimaberater der Kanzlerin und Leiter des Potsdam-Institutes für Klimafolgenforschung (PIK) HJ Schellnhuber sein 784 Seiten starkes Buch „Selbstverbrennnung“ (Die fatale Dreiecksbeziehung zwischen Klima, Mensch und Kohlenstoff) heraus. Das Buch ist Schellenhubers Lebenswerk und sein „Vermächtnis“ an die Menschheit.



Wie wird der Pariser Klimagipfel 2015 unsere Welt verändern?

3. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Klimawandel, Politik

513CAFSsmrL._SX314_BO1,204,203,200_Gastbeitrag von Von Uli Weber

Klimaschutz ist nur eines von vielen ökologischen Anliegen, die sich unter dem Sammelbegriff ‚Umweltschutz‘ zusammenfassen lassen. Wir alle wollen saubere Luft, sauberes Wasser, eine lebendige Ackerkrume, eine heile und artenreiche Natur und gesunde Nahrung. Durch eine Begrenzung des atmosphärischen Kohlendioxids (C02) soll der Klimaschutz einen weiteren Temperaturanstieg auf unserer Erde verhindern und verlangt daher ein Primat gegenüber örtlich konkurrierenden Anliegen des Umweltschutzes.

Im Vorfeld des COP21 Klimagipfels 2015 vom 30. November bis zum 11. Dezember 2015 in Paris häufen sich Meldungen über mögliche Auswirkungen der globalen Klimaerwärmung. Der Weltklimarat hat längst das Ende der wissenschaftlichen Diskussion über die befürchtete Klimakatastrophe verkündet und argumentiert mit einem überwältigenden Konsens der Klimaforschung über die Theorie eines vom Menschen verursachten Klimawandels.

Die G7-Staaten haben diese klimawissenschaftlichen Erkenntnisse zum Anlass genommen, um bei ihrem Treffen auf Schloss Elmau die Dekarbonisierung der Welt zu beschließen. Die Nutzung der fossilen Energieträger Kohle, Öl und Gas soll damit bis 2100 weltweit eingestellt werden.

Auch Papst Franziskus hat jetzt in seiner Umwelt-Enzyklika ‚Laudatio Si‘ zum globalen Klimaschutz aufgerufen und fordert den Ersatz von fossilen Kraftstoffen sowie ein ökologisches Umdenken von uns allen. Und mit den Begriffen ‚ökologischer Fußabdruck‘ und ‚Zweite Erde‘ erklären Umweltorganisationen und