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Wir alle sind Volkswagen!

27. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Innovationspolitik, Mobilität, Politik, Wirtschaftsförderung

Diesel2Kein Maßstab scheint derzeit zu groß, um Volkswagens absichtliche Täuschung staatlicher Prüfbehörden einzuordnen. Der Klimaschutzpräsident Obama habe VW die Grenzen aufgezeigt, jubelt Spiegel Online, obwohl doch die Angelegenheit mit Klimaschutz überhaupt nichts zu tun hat. Sascha Lobo sieht eine Verschwörung gegen das Elektroauto und verhaftet Themen wie automatisiertes Fahren und vernetzte Fahrzeuge gleich mit. Obwohl doch die Intelligenz und das Kommunikationsvermögen eines PKW überhaupt nicht mit seinem Antrieb zusammenhängen. Andernorts wird das Ende der deutschen Wirtschaft durch die bevorstehende Abkehr globaler Kunden vom Gütesiegel „Made in Germany“ beschworen – nicht nur Autos, sondern gleich alle Erzeugnisse unserer Maschinenbauer betreffend. Entwirft man eine Collage der Schlagzeilen Mutmaßungen der letzten Tage, so scheint eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes aufgedeckt worden zu sein, der neben den Wolfsburgern nicht nur gleich alle Automobilhersteller, sondern höchste Kreise in nationalen Regierungen und der EU angehören. Die Skandalisierung des Skandals ist eine in deutschen Medien meisterhaft beherrschte Disziplin.

Aber welchen Schaden hat VW wirklich angerichtet? Es gibt tatsächlich Menschen, die glauben, das berechnen zu können. Es kursieren eine Reihe unterschiedlicher Schätzungen im Web, die von einzelnen bis zu einigen hundert vorzeitigen Todesfällen pro Jahr reichen. Ein zutiefst antihumanistischer Ansatz, der uns alle zu Totschlägern erklärt.

Wir



Wie die Energiewende effiziente neue Kraftwerke verhindert

22. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Karbonsteuer, Kohle, Politik

800px-Kraftwerk_NiederaußemBeim Energiekonzern RWE liegen Pläne für einen völlig neuen Typ eines Braunkohlekraftwerks in der Schublade. Was unter dem Namen BoAplus als „das modernste Braunkohlekraftwerk der Welt“ vorgestellt wird, hätte das Potenzial einen signifikanten Beitrag zu der von der Bundesregierung geforderten Emissionsminderung und Einsparung von Primärenergie zu leisten.

„Hätte“ nicht deshalb, weil bei der Technologie noch Fragen offen wären, sondern weil bei den derzeitigen energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen völlig unklar ist, ob das Kraftwerk in absehbarer Zeit überhaupt gebaut werden kann.

Umstieg auf moderne Kraftwerke brächte viele Vorteile

Dabei wäre ein Umstieg von vielen in die Jahre gekommenen Braunkohlekraftwerken auf moderne Anlagen in vielerlei Hinsicht von Vorteil. Nehmen wir etwa den Wirkungsgrad. Dieser würde bei über 45 Prozent liegen. Das bedeutet, dass so ein modernes Kraftwerk 30 Prozent weniger Brennstoff verbraucht, als ältere Braunkohlekraftwerke. Wer sich für CO2-Emissionen interessiert: diese fallen dann naturgemäß ebenfalls 30 Prozent niedriger aus.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Das BoAplus ist deutlich kleiner als bisherige Braunkohlekraftwerke gleicher Leistung.

Ein weiterer entscheidender Unterschied zu Kohlekraftwerken älterer Bauart ist die schnelle Regelbarkeit. Das BoAplus kann ähnlich flexibel betrieben werden wie ein modernes Gaskraftwerk. Die Leistung kann zwischen der maximalen Kapazität von 1.100 Megawatt und der Mindestlast von 350 Megawatt um 30 Megawatt pro Minute



Keine Zeit für Niko Paech

17. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen

ego3-150x150Die meisten Leser werden den Witz von den beiden Journalisten kennen, die an einer Kneipe vorbeigehen.

Das war schon die ganze Geschichte.

Zwei Journalisten gehen nämlich niemals an einer Kneipe vorbei, sie gehen immer gleich hinein. Man kann dieses Pointenkonzept natürlich beliebig anpassen. Etwa in der folgenden Variante: „Geht Niko Paech in ein Kaufhaus…“. Genau: Niko Paech würde niemals ein Kaufhaus besuchen.

Der Volkswirtschaftsprofessor, der als Vordenker der Nachhaltigkeitsideologie in den letzten Jahren mit seiner Utopie einer Subsistenzwirtschaft Furore machte, scheint auf den ersten Blick eine extreme Position zu vertreten. Denn im Gegensatz zu vielen grünen Salonrevolutionären und grüngetarnten Zeitgeistmitläufern gibt er sich nicht mit faulen Kompromissen zufrieden. In einem seiner Texte (hier ab Seite 41) findet sich diese bemerkenswerte Aussage:

Bisherige Versuche das entgrenzte Konsum- und Mobilitätsmodell durch technischen Fortschritt ökologisch reinzuwaschen, sind nicht nur systematisch gescheitert, sondern verursachen oft mehr neue Umweltschäden als an bisherigen beseitigt werden. Ein Beispiel dafür ist die deutsche Energiewende.

Das ist folgerichtig. Wer jeden menschlichen Eingriff in die Natur als gefährliches Übel ansieht, der kann die Energiewende nur als Verrat an seiner Sache bewerten. Wer dagegen Windenergie, Photovoltaik oder Biomasse als „grüne“ Technologien verkauft, der irrt oder lügt.



„Peak Sand“ und die Kernkraft – Und warum Erneuerbare Energien keine gute Lösung sind

10. September 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Kernenergie, Ökologismus, Ressourcenverknappung, Windkraft

800px-Sahara_Grand_Erg_OccidentalEs gibt einen alten Witz, den man sich im sozialistischen Osten gerne erzählte: „Was passiert, wenn die Sahara kommunistisch wird? Die ersten paar Jahre nichts, danach wird der Sand knapp.“ Das Absurde daran ist natürlich, dass Sand augenscheinlich einer der häufigsten Stoffe auf dieser Welt ist, und daher nicht knapp werden kann. Außer natürlich durch die im Kommunismus übliche Fehlverwendung von Rohstoffen…

Nun scheint diese Vision vom knapp werdenden Sand allerdings in den Augen mancher Umweltbewegter auf eine etwas andere Art Realität zu werden.  Neulich lief auf Arte eine Dokumentation, in der genau dieses Schreckgespenst an die Wand gemalt wurde. In „Sand – Die neue Umweltzeitbombe“ erzählen die Macher eine Geschichte von Raubbau an der Natur, verschwindenden Stränden und einer global agierenden Sandmafia.

Manches davon ist völlig richtig dargestellt. So hat etwa der Bau-Boom in Dubai dazu geführt, dass man dort inzwischen Sand aus Australien importieren muss. Der nahe liegende Gedanke, den Bausand einfach aus der reichlich vorhandenen Wüste zu nehmen funktioniert nicht. Wüstensand hat durch den Wind rund geschliffene Körner und ist somit als Rohstoff für Beton nicht geeignet.

Auch den Bausand einfach vor der Küste aus dem Meer zu baggern oder direkt von Stränden zu verwenden,



Die Flüchtlinge, der Klimawandel und die Klimaschützer

8. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik

StahmannDer Weltklimarat IPCC prognostiziert, dass mit der fortgesetzten Erderwärmung die Austrocknung des Nahen Ostens voranschreitet, was angesichts der wachsenden Bevölkerung die Spannungen vor Ort weiter verstärken dürfte. Das bedeutet weitere Flüchtlinge!



Ich bin ein Veganer

6. September 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Ernährung, Ökologismus

ego3-150x150Ich habe meine Ernährung umgestellt. Auf Salat. Auf den Salat, den man zwischen zwei Brötchenhälften steckt. Mit einem Fleischklops in der Mitte. Sie finden diesen Witz albern? Ich auch. Aber irgendeiner lacht immer, wenn ich mich mit diesen Sätzen in die Mittagspause verabschiede.

Schließlich gibt es ein Vorbild. Auch unser Schwimmweltmeister Marco Koch folgt diesem Konzept. Nur meint er es tatsächlich ernst. „Vegan plus Fleisch“ heißt sein Erfolgsrezept. Sie fragen sich, was das für eine Ernährung sein soll? Ich auch. Die Erklärung lieferte er nach dem Gewinn der Goldmedaille mit den Worten: „Ich will gleich noch zu Burger King“.

Sie meinen, bescheuerter geht es nicht mehr? Dachte ich auch. Aber „vegan plus Fleisch“ ist bei weitem noch nicht perfekt. Wer es richtig machen und die Umwelt ebenso wie seine Gesundheit ruinieren möchte, der darf doch kein Fleisch essen! Der hat mindestens auf vegetarisches, wenn nicht gar veganes Fleisch umzusteigen.

Sie denken, das wäre Unsinn? Da kennen Sie Landwirt Ansgar Meydorf aus Schüttorf noch nicht. Er bietet „vegetarisches Schweinefleisch“ an. Nein, es handelt sich nicht um eine besonders raffinierte Tofu- oder Sojasimulation, sondern um das Fleisch von echten Schweinen. In dieser Publikation finden Sie auf Seite 34 seine Geschichte:



Die Klimawende steht vor dem Aus: Das Billionengrab Energiewende

27. August 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Klimawandel, Kohle, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Photovoltaik, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl, Wasserkraft, Windkraft

KindLiebe Klimaschützer, Ihr müsst jetzt ganz tapfer sein, denn was ich hier verkünden werde, wird ein Schock für Euch sein. Denn die Energiewende steht kurz vor dem Aus.