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Klima im Jahr 2525: Die ARD präsentiert uns das Klima in Deutschland im Jahr 2525

6. Dezember 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Kurioses, Medien, Meeresspiegel, Ökologismus, Ökologistische Mythen


Die Vertreibung aus dem liberalen Paradies

1. Dezember 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Politik

BDI2Physikalisch nicht erreichbar, so Christian Lindner, seien die Kohlendioxid-Minderungsvorgaben für die Stahl- und Aluminiumindustrie. Ralf Stegner entgegnete, er verfüge nicht über Lindners physikalische Kenntnisse.

Natürlich wollte er damit nicht etwa Wissenslücken einräumen. Ich würde seine Replik so übersetzen: Lindner, Sie verstehen von Physik so wenig wie ich, also hören Sie doch auf, mit vorgetäuschtem Halbwissen zu kokettieren. Ein Treffer, mit dem man die gesamte Diskussion zusammenfassen kann, zu der sich die beiden am 30.11. auf Einladung des BDI in Berlin trafen.

Ich kam später an, als vorgesehen. Seit vielen Monaten ist mir kein Fernzug begegnet, der nicht weit außerhalb der vorgesehenen Zeiten unterwegs war. Den Veranstaltungsort erreichte ich trotzdem rechtzeitig, weil ich die ablehnende Haltung der Bahn gegenüber ihren Fahrplänen bei jeder Buchung berücksichtige. Obwohl angemeldet, obwohl auch auf der Teilnehmerliste vermerkt, hatte die freundliche Dame am Empfang kein Namensschild für mich. Ein Ärgernis, denn ich sammle die Dinger. Statt etwas ordentlich gedrucktem im schönen BDI-blau bekam ich also nur ein handschriftliches Provisorium. Das ich dann recht schnell in einer Tasche verschwinden ließ. Kellner verteilten Getränke, Rotwein, Weißwein und Wasser. Ob es denn auch Cola gäbe, fragte ich. Nein, die würde zur Begrüßung nicht ausgeschenkt. Ich starrte ihn an. Natürlich



Klimaschutz: Selbstmord aus Angst vor dem Tod

30. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik

ego150Bei einer öffentlichen Podiumsdiskussion, zu der ich als Quoten-Klimaskeptiker geladen war, fragte mich eine Dame aus dem Publikum sinngemäß, was denn geschehen müsse, damit ich meine Meinung ändere. Die von ihr erwartete Antwort, dies hinge von den künftigen klimatischen Entwicklungen ab, vermochte ich aber nicht zu geben. Natürlich gibt es Lücken im Kenntnisstand über die Physik der Atmosphäre und diese sind bei weitem nicht die einzigen Gründe für Zweifel an den Katastrophenszenarien einer sich unerträglich erwärmenden Erde. Aber ich hadere mit der gegenwärtigen Klimapolitik, weil sie sich gerade nicht auf wissenschaftliche Erkenntnisse stützt, sondern auf eine politische Handlungsmaxime.

Sicher, bei der heute beginnenden 21. Ausgabe der UN-Klimakonferenzen in Paris wird man nicht nur in politischen Stellungnahmen, sondern auch in kommentierenden Beiträgen in fast allen Medien das genaue Gegenteil lesen können. Klimaschutz im Sinne einer Dekarbonisierung der Weltwirtschaft sei zur Abwehr einer wissenschaftlich nachgewiesenen Gefahr für die menschliche Zivilisation das Gebot der Stunde, lautet das Mantra. Von der Schwierigkeit abgesehen, etwas „wissenschaftlich“ zu belegen, was noch gar nicht stattgefunden hat, offenbart dies vor allem die Doppelzüngigkeit der hiesigen Politik bei der Instrumentalisierung naturwissenschaftlicher Forschung.

Gentechnisch optimierte Nahrungsmittel beispielsweise existieren seit Jahrzehnten auf diesem Planeten und sind direkt oder über den Umweg



Das Umweltbundesamt (UBA) auf Kriegsfuß mit den „Klimaskeptikern“

23. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Climategate, Daten, Energieerzeugung, Energiewende, Erdöl, Klimawandel, Kohle, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Profiteure, Wissenschaft

UBADirk Maxeiner und Michael Miersch sind gerade vor dem Verwaltungsgericht in Halle mit einer Klage gegen das Umweltbundesamt (UBA) gescheitert. Science-Skeptical hatte berichtet. Maxeiner und Miersch klagten, da das UBA in seinen Veröffentlichungen u.a. Maxeiner und Miersch als Fachjournalisten namentlich genannt hatte, die nach Ansicht des UBA nicht den Stand der Wissenschaft wiedergeben. Seit nunmehr ca. 15 Jahren steht das UBA mit den sog. „Klimaskeptikern“ auf Kriegsfuß und versucht diese immer wieder in Misskredit zu bringen. Ein Bundesamt macht mit Steuermitteln mobil gegen „Klimaskeptiker“.



„Das habe ich aus der Zeitung ausgeschnitten…“

19. November 2015 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Klimawandel

Am vergangenen Dienstag (17.11.2015) fand in Hannover eine Veranstaltung der Friedrich-Naumann-Stiftung zur Energiewende statt. Unter dem Motto „Zwei Physiker – zwei Standpunkte“ trugen Prof. Wolfgang Eberhardt (TU Berlin) und Prof. Gerd Ganteför (Universität Konstanz) ihre differierenden Meinungen zum Thema vor. Vor dem Hotel verteilten zwei aktive Mitglieder einer mir bislang nicht bekannten Gruppe namens KlimaKontroverse.de klima- und energiewendeskeptische Flyer.

Langweiliger kann man einen Artikel nicht beginnen. Das ist Absicht, denn eine langweiligere Veranstaltung kann man sich auch kaum ausdenken. Der Saal war mit etwa 100 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Als ich ihn betrat und die beiden Professoren bei ihren etwas ungelenken Versuchen beobachten durfte, Computer, Beamer, Laserpointer und Headset in Betrieb zu nehmen, ahnte ich schon, was da wohl noch kommen würde.

Ein Vertreter des Veranstalters begrüßte uns, das Programm stockend von der Einladung ablesend, als ob er zum ersten Mal vom geplanten Inhalt des Abends erfuhr. Dann nuschelte er noch etwas von einer kurzen Einführung, in der er uns über das Bildungsprogramm der Stiftung erzählen wolle. Was in der Information gipfelte, die Stiftung würde ein Bildungsprogramm veranstalten. Womit das Niveau des folgenden bereits umrissen wäre.

Eberhardt begann mit seiner Präsentation, in der er sich an Folien



Moderne Konzepte zur Erdgasgewinnung in Deutschland

15. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Erdgas

Erdgas gilt als vergleichsweise „sauberer“ kohlenstoffhaltiger Energieträger und ist zudem ein nicht unwesentlicher Rohstoff der chemischen Industrie. Seit nunmehr fünf Jahrzehnten wird Erdgas in großem Stil in Deutschland gewonnen, seit etwas mehr als zehn Jahren jedoch mit fallender Tendenz. Bislang unerschlossene Lagerstätten sind jedoch vorhanden, erfordern aber aufgrund ihrer Lage, der chemischen Zusammensetzung der Erdgase sowie der Lagerstättenbeschaffenheit Konzepte, um den Rohstoff mit Rücksicht auf Umwelt und Bevölkerung zu gewinnen. Verschiedene bislang nicht in die Praxis umgesetzte Ideen sollen im Beitrag vorgestellt werden.

1. Erdgasförderung in einem touristisch sensiblen Raum

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Erdgasbohrungen Heringsdorf 5 und 6 bei Bansin ©chef79

Bereits in den späten 1990er Jahren erdachte die Erdöl-Erdgas Gommern GmbH (EEG), eine Tochtergesellschaft von Gaz de France-Suez (heute ENGIE), für die auf der Insel Usedom sowie vor dessen Küste situierten Erdgaskondensatlagerstätte „Heringsdorf“ ein innovatives Gewinnungs- und Aufbereitungskonzept. So sollte die Lagerstätte, deren flächenmäßig überwiegender Teil sich offshore befindet, ausschließlich von Land aus erschlossen werden. Entsprechende bis zu über zwei Kilometer abgelenkte Bohrungen sind bereits in den 1980er Jahren erstellt worden.

Da sich der angedachte Förder- und Aufbereitungsplatz unweit des touristisch bedeutsamen Seebades Bansin befindet, regte sich Widerstand als die EEG Mitte der 1990er Jahre öffentlich bekannt gab, das seit 1981 bekannte



Rezension: Wir drehen am Klima – na und? (Gastbeitrag)

12. November 2015 | Von | Kategorie: Artikel, Emissionshandel, Energiewende, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

Buch2Neben Hans-Joachim Schellnhuber hat auch der vielen Lesern bekannte Physikprofessor Gerd Ganteför pünktlich zur bevorstehenden Klimakonferenz ein neues Buch zur Klimadebatte vorgelegt. Unser langjähriger Leser Martin Leonhard hat zu diesem Werk eine Rezension geschrieben und uns dankenswerterweise die Veröffentlichung ermöglicht. Ich möchte dazu auch noch einen passenden Veranstaltungshinweis geben.

Am kommenden Dienstag (17.11.2015) wird Gerd Ganteför in Hannover im Hotel Kaiserhof ab 19:00 zur Energiewende referieren. Eingeladen hat die Friedrich-Naumann-Stiftung. Und es soll eine kontroverse Debatte angeregt werden, denn dem Skeptiker Ganteför wird der Befürworter Eberhard antworten (und umgekehrt). Hier die Ankündigung des Veranstalters mit dem Link zum Ereignis:

Die Energiewende: Pro und Contra
Zwei Physiker – Zwei Standpunkte
Politik und Medien haben eine eigene Sicht auf die Welt. Dagegen sind Physiker der Realität verpflichtet.
Prof. Dr. Dr. Wolfgang Eberhardt von der TU Berlin kommt zu dem Schluss, dass die Energiewende technisch möglich ist und stetig umgesetzt werden sollte.
Prof. Dr. Gerd Ganteför von der Universität Konstanz hingegen zeigt, dass die Energiewende das Klimaproblem nicht lösen kann.
Der Ausgang der anschließenden Diskussion mit dem Publikum ist offen, aber eines ist gewiss: es kommen nur überprüfbare Fakten auf den Tisch.

Ich plane, an der Veranstaltung teilzunehmen. Nun aber zur Rezension.

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