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Fracking? – Eine etablierte Standardtechnologie!

12. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Energieerzeugung, Politik, Unkonventionelles Gas und Öl

Fossil1Interview mit Prof. Dr.-Ing. Mohammed M. Amro, Professur für Geoströmungs-, Förder- und Speichertechnik und Direktor des Instituts für Bohrtechnik und Fluidbergbau an der TU Bergakademie Freiberg

Science Skeptical: Herr Professor Amro, das sogenannte “Hydraulic Fracturing” oder kurz “Fracking” wurde in Deutschland seit den 1960er Jahren schon häufig praktiziert…

Mohd Amro: Fracking wird seit 1948 in den USA und seit 1961 in Deutschland in Öl- und Gaslagerstätten praktiziert und hat sich wissenschaftlich-technisch zu einer Standardtechnologie beim Tiefbohren entwickelt.

Science Skeptical: Und warum findet die Debatte dann erst heute statt?

Mohd Amro: Bisher gab es in Deutschland keinen Umweltunfall bei Frack-Operationen, aber die Bevölkerung ist mit den Jahren immer sensibler in Sachen möglicher Umweltschäden geworden. Das betrifft eine Vielzahl von Bereichen wie z.B. die Nutzung der Kernkraft, der natürlichen Meeresressourcen – selbst die Errichtung neuer Windkraftanlagen oder Stromtrassen verliert an Akzeptanz. Die öffentliche Diskussion hat sich an den Fernsehberichten von tatsächlichen Unfällen in den USA, aber vor allem an den gefälschten Bildern von „brennendem Trinkwasser aus der Leitung“ entzündet.

Science Skeptical: Hat sich diese Technologie in den letzten Jahren in einer Weise entwickelt, die die oft geäußerten Ängste rechtfertigt?

Mohd Amro: Die Ängste sind an den Berichten über die Shale-Gas-Gewinnung in



Ein Hoch auf die Verschwendung

9. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Politik, Profiteure, Wissenschaft

ego150“Rolling Coal” heißt der neue Trendsport aus den USA. Es geht um Pick-up-Trucks, die mit voller Absicht zu Dreckschleudern umgebaut werden. Um damit gegen den Klimawahn zu protestieren. Ein wenig albern ist das schon. Aber lustig. Wenn die Leute Freude daran haben, ihr Geld in Kohlendioxid und Rußpartikel zu verwandeln, dann sollen sie es halt machen. Ich gebe zu, ich war auch schon mal albern. Bei irgendeiner “Earth Hour”, zu der ja alljährlich Götzendienste gegen das elektrische Licht abgehalten werden. Ich hatte also im ganzen Haus die Glühbirnen eingeschaltet. Allein die Vorstellung, wie irgendein Klimaschützer angesichts dieser Lichterflut in Schnappatmung verfällt, bereitete mir großes Vergnügen. Meine Frau fand das eher merkwürdig. Und da die Verdunkelungshysterie offenbar niemanden in der Nachbarschaft erfaßt hatte, blieb der Effekt auch deutlich hinter meinen Erwartungen zurück. Heute ignoriere ich die Earth Hour einfach. Aber der Artikel von Spiegel-Journalist Claus Hecking zeigt auf, warum sich solche Späße eben doch lohnen. “Solche Aktionen machen fassungslos” schreibt er, und das befriedigt mich ungemein. Es wird Zeit, die Ökologisten aus der Fassung zu bringen. Energie absichtlich zu verschwenden und ihnen dabei ins Gesicht zu lachen scheint mir diesbezüglich äußerst wirkungsvoll zu sein. Denn das trifft sie tief im Kern



Die Raumfahrt ist es wert

1. November 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Technium

teleskopAm 27. Januar 1967 starben die drei designierten Apollo-Astronauten Gus Grissom, Edward White und Roger Chaffee. Sie verbrannten in ihrer Kapsel bei einem Routinetest am Boden. Ein Unfall, der die NASA zu grundlegenden organisatorischen und technischen Verbesserungen ihres Raumfahrtprogramms veranlasste. Nur zwei Jahre und 6 Monate später landeten die ersten Menschen auf dem Mond. Aufhören war keine Option.

Am 29. Juni 1971 erstickten die drei Kosmonauten Georgi Dobrowolski, Wiktor Pazajew und Wladislaw Wolkow in ihrer Sojus-Kapsel bei der Rückkehr zur Erde. Trotz allem setzten die Russen ihr Raumstationsprogramm fort, installierten verschiedene Saljut-Stationen und schließlich die Mir im Orbit. Sojus-Raumschiffe fliegen noch immer. Zur ISS. Aufhören war keine Option.

Am 1. Februar 2003 zerbrach die Raumfähre Columbia beim Wiedereintritt in die Erdatmosphäre. Keiner der sechs Astronauten an Bord überlebte (Michael Anderson, David Brown, Kalpana Chawla, Laurel Clark, Rick Husband, William McCool, Ilan Ramon). Scott Hubbard, damals Direktor des NASA Ames Forschungszentrums und Mitglied der zur Untersuchung des Unglückes eingesetzten Kommission, sprach die folgenden Worte:

Brave men and women risk their lives in the service of science and exploration. We’ve shed many tears over the loss of the crew of the Columbia. Their best legacy is to continue what we do



Skeptikerirrtümer III: Der Treibhauseffekt und die Thermalisierung

29. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Es gibt so manch einen Irrtum, welchen “Klimaskeptiker” in der Debatte mit Klimaarlamisten ins Feld führen. Einen der bekanntesten Irrtümer will ich einmal aufführen, damit dieser in der Klimadebatte nicht zum Fallstrick wird. Hierbei handelt es sich um die sogenannte “Thermalisierung”.



“Versauerung” der Meere: Reale Bedrohung, oder nicht mehr als Panikmache?

22. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

sauerBei EIKE ist gerade wieder eine heiße Debatte zwischen Klimaschützern und Klimaspektikern über die sogenannte “Versauerung” der Ozeane entbrannt. Die Klimaschützer machen darauf aufmerksam, dass durch den CO2-Eintrag der pH-Wert der Ozeane sinkt und diese dadurch saurer werden und das sich negativ auf die Meeresfauna auswirkt. Die Klimaskpetiker weisen hingegen darauf hin, dass die Ozeane einen pH-Wert um 8 haben und damit basisch und nicht sauer sind und dieses auch so bleiben wird. Weiter wird behauptet: “Dabei ist die Behauptung der angeblichen pH-Wert-Reduzierung eine nicht minder unseriöse Behauptung. Denn es gibt kein globales pH-Messnetz, das es erlauben würde, eine solche Behauptung zu belegen.” Oder: “Es gibt keine Versauerung sondern – und auch das nur mutmaßlich, weil die Messungen sowohl zeitlich als auch örtlich viel zu lückenhaft sind – nur eine geringe Verminderung des pH-Wertes.” Ich denke auch hier ist mal wieder Aufklärungsarbeit von Nöten.



Treibhauseffekt für Dummies mit Modtran

17. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

Im Internet gibt es ein Online-Tool mit dessen Hilfe man den athmosphärischen Treibhauseffekt darstellen und nachvollziehen kann. Dabei handelt es sich um das Strahlungstransfermodell Modtran.

Strahlungstransfermodelle bilden den infraroten Strahlungstransfer/ infrarote Strahlungsflüsse in der Atmosphäre ab. Sie werden seit den frühen 1960er Jahren eingesetzt. In dieser Zeit gab es noch keine Erwärmungshysterie, ganz im Gegenteil, man befürchtete, dass sich das Klima weiter abkühlen könnte.

Mit Hilfe von Modtran möchte ich den natürlichen und anthropogenen Treibhauseffekt veranschaulichen. Dazu rufe ich dieses Online-Tool auf.



Die gefährliche Utopie der Klimakrieger

12. Oktober 2014 | Von | Kategorie: Artikel, Biomasse, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Erdöl, Kohle, Ökologismus, Politik

ego150“Wie viele weitere Warnungen von Klimaforschern müssen eintreffen, bevor sie ernst genommen werden?” fragt Stefan Rahmstorf angesichts von Computersimulationen, die den Zerfall des westantarktischen Eisschildes prognostizieren. Hypothetische Ereignisse einer fernen Zukunft als “eingetroffene Warnung” zu bezeichnen, entlarvt den Forscher als Aktivisten. Der auch noch verdrängt, daß bis dato keine einzige der vielen Warnungen alarmistischer Klimaforscher eingetroffen ist. Trotzdem kann man eine Antwort geben: Keine. Die jahrzehntelange Propaganda selbsternannter Klimaschützer war überaus erfolgreich. Die Idee von der Notwendigkeit zur Dekarbonisierung ist bereits in einem nicht mehr steigerungsfähigen Ausmaß in der Politik verankert. Das Wort von der Erderwärmung als größte Herausforderung der Menschheitsgeschichte wird tagtäglich durch die Medien verbreitet. Umwelt- und sonstige Interessenverbänden, Kirchen, Gewerkschaften und ein großer Teil der Wirtschaft agieren in dieser Angelegenheit wie gleichgeschaltet. Selbst die Bevölkerung stimmt dem Raubzug namens Energiewende mehrheitlich zu. Ganz zu schweigen von vielen weiteren Geldverbrennungsaktionen (Elektromobilität) und einer Unmenge an Vorschriften und Gängelungen, die Freiheiten in vielerlei Hinsicht einschränken.

Stefan Rahmstorf und seine Mitkämpfer haben erreicht, was zu erreichen war. Skepsis ist an den Rand gedrängt und lebt nur noch in wenigen Online-Biotopen. Die Präsenz der Apokalypse in unser aller Phantasie kann nicht noch weiter gesteigert werden. Jedes neue Menetekel verpufft daher