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Wie im kommenden IPCC-Report der Einfluss der Sonne auf das Klima kleingeredet wird

17. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

cosmic rays earth2013 ist wieder Weltklimarat-Jahr. Dann erscheint der inzwischen 5. Sachstandsbericht des UN-Gremiums über den Zustand und die Zukunft des globalen Klimas. Und dieses Mal haben wir das Glück, live an der Entstehung des Berichts teilhaben zu können. Ermöglicht hat dies der Blogger und bekennende Skeptiker Alec Rawls, indem er die Vorab-Version des Dokuments im Internet öffentlich gemacht hat (wir berichteten).

Um es vorweg zu nehmen, eine wirkliche Sensation scheint der neue Report nicht zu enthalten. Der Grundtenor ist in etwa der folgende: Alles ist so schlimm, wie wir schon im letzten Report (2007) gesagt haben. Manches (etwa der erwartete Anstieg der Meeresspiegel) ist sogar noch ein bisschen schlimmer.

IPCC geht scheinbar auf Kritik ein

Und so wie es aussieht, hat sich das IPCC sogar zaghaft auf manche seiner Kritiker zu bewegt. Etwa solche die bislang vorgeworfen haben, der Einfluss der Sonne auf das Klima wäre in den bisherigen Reports gar nicht oder nur sehr unzureichend berücksichtigt worden. Als klimarelevant wurden bisher nur die Veränderungen der Strahlungsintensität (Total Solar Irradiance, TSI) im Laufe der solaren Zyklen angesehen. Allerdings ist dieser Beitrag äußerst gering. Obwohl zum Beispiel die Klimaschwankungen der letzten Jahrhunderte mit seiner “kleinen Eiszeit” zeitlich mit den Schwankungen …



Entwurf des kommenden IPCC-Berichtes veröffentlicht

15. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Meeresspiegel, Wissenschaft

“Do Not Cite, Quote or Distribute” – von wegen, dachte sich Blogger Alec Rawls (Stopgreensuicide). Entsprechend hat er vor zwei Tagen den ihm vorliegenden Entwurf des neuen IPCC-Berichtes (“Assessment Report 5″, AR 5) online verfügbar gemacht. Recht hat er. Ein vom Steuerzahler finanziertes Papier, auf dessen Grundlage weite Teile der Politik, der Wissenschaft und der Medien glauben, eben uns Steuerzahler weiter schröpfen zu können, sollte so frühzeitig wie möglich dem alleinigen Zugriff abgeschlossener UNO-Zirkel entrissen werden. Allein schon, um den Vorgängen seiner Erstellung und Überarbeitung die öffentliche Transparenz zukommen zu lassen, die in der Vergangenheit schmerzlich vermißt wurde.

Das Material besteht aus der Zusammenfassung für politische Entscheidungsträger (Summary for Policymakers, SPM) und der Ausarbeitung der Arbeitsgruppe 1 (Working Group 1, WG 1), die sich mit den wissenschaftlichen Grundlagen des vermuteten künftigen menschgemachten Klimawandels befaßt. Im Prinzip handelt es sich hier um eine Zusammenstellung des derzeitigen Wissens über unser Klimasystem, um eine aggregierte Aufarbeitung von Messungen und eine Darstellung der Theorien und Hypothesen der wirkenden Mechanismen.

Auf dieser Basis bleibt das IPCC auch im AR5 bei seiner Auffassung, der Mensch würde durch Emissionen von Treibhausgasen (mit Kohlendioxid als mit Abstand wichtigster Komponente) die Energiebilanz des Planeten ändern. Dieser Eingriff …



Oh nein, wir stehen zur Wahl!

11. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Internes

Irgendwie bin ich gerade auf Krawall gebürstet. Jedenfalls finde ich enorm erklärungsbedürftig, was sich die Macher des Blogs „Wissenschaft kommuniziert“ geleistet haben. Um das mal ganz klar zu sagen, lieber Herr Korbmann: „Science Skeptical“ gehört nicht zum Establishment. Wir sind hier die schwarzen Schafe, die fiesen Buben, der Stachel im Fleisch des Mainstreams.

Wir sind die Klimaskeptiker. Wir sind die, die Klimaschutz nicht nur ablehnen, sondern ihn auch unbegründet finden – wissenschaftlich wie politisch. Wir lehnen die Energiewende ab, weil wir sie für technisch und ökonomisch nicht realisierbar halten. Wir stemmen uns überhaupt gegen die neue Ökorepublik Deutschland, weil uns deren totalitäre Eingriffsversuche in unsere persönlichen Freiheitsrechte zu weit gehen. Wir sehen den Ökologismus als Religion, die keine wissenschaftliche Grundlage hat, sondern Forschung nur pervertiert.

Ja, es kommt noch schlimmer: Wir essen Fleisch. Und – soweit ich weiß – viele hier rauchen. Ja, rauchen. Zigaretten. Tabak. Nikotin ist eben ein geiles Zeug. Und wissen Sie was: Es schmeckt uns auch noch.

Böse. Unverfroren. Frech. Ja, wir finden das alles ziemlich dämlich, dieses Gequatsche von Nachhaltigkeit und Ressourcenverknappung. Wir fürchten uns nicht. Wir genießen unser Leben.

Also wenn wir irgendwo bestimmt nicht gut aufgehoben sind, dann in einer Liste …



Wer sagt, Menschen könnten nicht fliegen?

10. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Innovationspolitik, Wirtschaftsförderung

Vordergründig könnte man meinen, die geringe Bedeutung technischer Visionen in nahezu allen gesellschaftlichen Debatten wäre ein Ausdruck mangelnder Phantasie. Tatsächlich ist es genau umgekehrt. Über Phantasie verfügen die Menschen reichlich. Genug jedenfalls, um sich allerlei Trugbildern hinzugeben. Die Risiken eines mutmaßlich menschgemachten Klimawandels sind im öffentlichen Bewusstsein fest verankert, obwohl keinerlei Anzeichen auf ihr Eintreten hindeuten. Der Störfall im Kernkraftwerk Fukushima-Daiichi gilt als Katastrophe, obwohl keinerlei Opfer zu verzeichnen sind. Globale Erwärmung und “Atomtod” zusammen erzeugen ein Delirium, in dem die Halluzination von der Energieversorgung eines hochindustrialisierten Landes  aus volatilen, naturinvasiven Quellen gedeiht, obwohl sie weder technisch noch ökonomisch plausibel ist. Und man vermag sich sogar Batteriefahrzeuge als sinnvoll vorzustellen, die ihre Energie schneller verbrauchen, als sie nachgeladen werden kann. Was der Gesellschaft fehlt, ist nicht Phantasie, sondern Realitätssinn.

Meine Großeltern haben den Siegeszug des Automobils miterlebt, meine Eltern den des Flugzeugs. Und ich schließlich kenne noch eine Zeit, in der es keine Computer gab, kein Internet, keine Digitalphotographie und keine Mobiltelefone. Und dies sind nur einige wenige Beispiele. Was uns fehlt, ist nicht die Vorstellungskraft, solche Entwicklungen könnten sich erneut einstellen. Es mangelt an dem Wissen um die Zwangsläufigkeit, mit der solche Umwälzungen eintreten müssen, wenn sie bereits im …



Abstieg in die Zweite Liga? Die Krise der europäischen Klima- und Energiepolitik

4. Dezember 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Erdgas, Klimawandel, Kohle, Kopenhagen, Medien, Politik, Profiteure, Unkonventionelles Gas und Öl

Mein Vortrag auf der alternativen Klimakonferenz der

Liberalen

von Dr.Benny Peiser


Zwischen Klimakatastrophe und Ökohysterie

Zunächst einmal vielen Dank für die Einladung an die FDP in Sachsen und die Liberalen im Europaparlament. Ich glaube, das ist eine ausgesprochen wichtige Veranstaltung. Ich hoffe, dass es nicht dabei bleibt. Ich hoffe, dass sich die kritische Klimadebatte doch etwas etabliert in Deutschland, dass es kein Tabu mehr ist, darüber offen und kontrovers zu diskutieren.

Ich bin der Direktor der Global Warming Policy Foundation, ein unabhängiger think tank, der in London seinen Sitz hat. Ich werde ein bisschen über unsere Erfahrungen in Großbritannien sprechen und über den Meinungsumschwung in der britschen Öffentlichkeit und über die potenziellen Erfolgschancen, dass die Debatte zum Thema Klima- und Energiepolitik in Zukunft etwas rationaler aussehen wird als in den vergangenen 10 bis 15 Jahren.

Bei der Klimadebatte geht es nicht so sehr darum, wer Recht und wer Unrecht hat. Das werden wir wahrscheinlich erst in 20 bis 30 Jahren wissen. Es geht vielmehr darum, dass offen und ehrlich und kontrovers darüber diskutiert werden kann, denn nur so werden wir Fortschritte erzielen, nur so werden wir langfristig erkennen können, welche Argumente sich als vernünftig und welche sich als unvernünftig …



Der Einfluss der Sonne auf unser Klima: Sebastien Lüning im Interview bei Anthony Watts

2. Dezember 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Klimawandel, Medien, Wissenschaft
http://www.youtube.com/watch?v=1kdxxbSmUwQ&feature=player_embedded

Zum Auftakt der Klimakonferenz in Doha gab es dieses Jahr auf Wattsupwiththat.com, der weltweit meistbesuchten Seite zum Thema globale Erwärmung und Klimawandel, eine 24 stündige Live-Sendung mit Interviews bei denen zahlreiche prominente Skeptiker zu Wort kamen. Einer der Interviewten war Dr. Sebastian Lüning, Co-Autor des Buches “Die kalte Sonne“.

Sein Vortrag über den Einfluss der Sonne auf unser Klima ist jetzt in voller Länge als Video verfügbar. Man erfährt darin vieles, was auch in “Die kalte Sonne” zu lesen ist, aber auch einiges aus aktuellen Studien, die in dem Buch noch keine Erwähnung finden konnten.

Ich habe in der Stunde, die das Video dauert, eine Menge dazu lernen können. Daher meine dringende Empfehlung, dieses Video in voller Länge anzuschauen.

 

Zur weiteren Vertiefung des Themas, oder als ersten Einstieg bevor Sie sich das Video anschauen, möchte ich Ihnen noch unseren  Artikel “Der Einfluss der Sonne auf unser Klima – CERN Forscher finden Zusammenhang zwischen Sonnenaktivität und Wolkenbildung” nahe legen.

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Will Umweltbundesamt Chef Flasbarth mehr Wettbewerb auf dem Energiemarkt?

26. November 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Energiewende, Klimawandel, Politik

Der Chef des Umweltbundesamtes Jochen Flasbarth hat heute morgen ein Interview beim Deutschlandfunk gegeben. Anlass war natürlich der Start der Klimakonferenz in Doha und daher kamen von Ihm auch zunächst die zu erwartende Statements von mehr Extremwetter wegen des Klimawandels, mehr ehrgeizigen Reduktionszielen und dem “Jobmotor Energiewende”.

Geschenkt ist dabei, dass der Zusammenhang zwischen extremen Witterungsereignissen und einer Erwärmung durch den Klimawandel überhaupt keine wissenschaftliche Grundlage hat und eher so etwas wie eine momentane Rückzugslinie im Kampf gegen das Abdriften des Themas Klimawandel in die Bedeutungslosigkeit darstellt. Wenn es seit nunmehr 15 Jahren schon nicht mehr wärmer wird, dann doch wenigstens “extremer”.

Auch dass man sich mit Aussagen wie “Wir wissen inzwischen, dass Klimaschutz auch eine Modernisierungsstrategie ist, die Arbeitsplätze bringt” angesichts der Pleitewelle in der Solarbranche und dem Niedergang bei den Herstellern von Windkraftanlagen eigentlich ziemlich lächerlich macht, hat in unseren Qualitätsmedien bislang nur zu wenig bis gar keinen kritischen Nachfragen geführt. Alles wie gehabt also.

Was einen allerdings wirklich staunen machen konnte war die folgende Aussage Flasbarths:

Die EEG-Umlage ist gestiegen – auch das, weil sie die Differenz zum Börsenpreis ausdrückt. Das ist leider Gottes sehr kompliziert. Es steht aber fest: Der Strompreis an der Börse wird niedriger.