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GreenTec, in eigener Sache.

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog

Projekt “GreenTec-Analyse”

Wie vor Tagen schon “angedroht”, hier nun das Organisatorische zur Realisierung unseres Gemeinschafts-Artikels. Nach eingehender Beratung mit einer guten Freundin haben wir uns entschlossen, den kostenlosen Dienst von Google-Drive zu nutzen. Dieser Online-Dienst ermöglicht nicht nur das gemeinsame bearbeiten der Texte, sondern liefert auch noch eine Chat-Funktion mit, die ein Echtzeit-Kommunikation ermöglicht. Natürlich habe auch ich etwas Kopfschmerzen bei Google, wegen den kürzlich erhobenen Überwachungsvorwürfen, sehe aber keine bessere Lösung, die derart komfortable Möglichkeiten bietet. Grundvoraussetzung einer Teilnahme an diesen Projekt wäre allerdings eine kostenlose Google-Mail-Adresse und eventuell das Laden der Google-Drive-Software (die Mac-Version war 27 MB groß) um auch alle Funktionen nutzen zu können. Ich bitte hiermit zu entschuldigen, das ich bei Google Drive auch erst einmal etwas reinschnuppern muss, also kann es noch ein paar Tage dauern, bis wir den Interessenten die Zugangsdaten schicken können.

Nun ein paar Worte zur Taktik. Die Greentec-Nominierten sind in acht Kategorien zu jeweils drei Vorschlägen unterteilt, wobei wir uns besonders auf “Energie”, “Galileo Wissenspreis”, “Recycling” und vielleicht noch “Bauen&Wohnen” konzentrieren sollten. Jeder Text zu einen nominierten Vorschlag sollte als Einzelmodul erstellt werden, so das man am Ende leichter einen kompletten Text zusammenstellen kann. Das ist aber nur ein Vorschlag meinerseits, …



Greentec Awards: “Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar”

12. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

Greentec Awards FacebookDie Macher des Greentec Awards haben auf ihrer Facebook Seite eine Stellungnahme zum Ausschluß des DFR abgegeben. Es bestätigt, was man vermuten konnte. Die Verantwortlichen hinter dem Award haben in keiner Weise begriffen, welche Potentiale der Dual Fluid Reactor hat. Es ist Atom und deshalb abzulehnen. Basta.

Kritische Kommentare werden von Greentec Awards konsequent gelöscht. Allerdings hat die Facebook Seite der Naturfreunde für Atomstrom davon einiges dokumentiert. Interessant ist dort etwa eine Stellungnahme von Greentec Awards, die inzwischen ebenfalls gelöscht wurde (siehe Screenshot):

“Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dies können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeder Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!”

Greentec Awards Facebook 2

Die komplette Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards
zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury

Aufgrund der öffentlich geführten Diskussion der vermeintlich unsachgerechten Behandlung der Einreichung „Dual Fluid Reaktor“ (kurz DFR) des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH möchten wir an dieser Stelle die Entscheidung der Jury verteidigen und unsere inhaltliche Meinung zum Projekt als Veranstalter darlegen (und damit eine objektive Diskussion ermöglichen).

Unseren Ausführungen möchten wir



Suffizienz, Green Economy und die fröhliche Sesshaftigkeit

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Nachhaltigkeit, Ökologismus

peach-fuechs

Die soziale Fallhöhe, die wir ins Unermessliche steigern, durch einen konsumistischen und damit auf Wachstum beruhenden Lebensstil, das ist ein weiteres Problem was wir lösen müssen. Das geht nur über einen Rückbau.

Dies sagte im WiWotalk der Wachstumskritiker Nico Paech im Videochat mit Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Wie dieser Rückbau auszusehen hat, davon hat Peach auch konkrete Vorstellungen, beispielsweise das hier:

75% der Flughäfen müssten unbedingt still gelegt werden und die Hälfte der Autobahnen. [...] Da ist es viel viel sinnhafter eine fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit anzupeilen.

Hier könnte man nun kalauern, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Fallhöhe vom Pferd oder vom Fahrrad auch nicht so hoch ist, wie aus einem, oder mit einem, Flugzeug. Doch Spaß beiseite, Peach spricht nur deutlich aus wovon auch andere Postwachstumsökonomen überzeugt sind. Nur durch Suffizienz, sprich Wohlstandverluste, werde sich eine drohende ökologische Apokalypse verhindern lassen. Helfen kann hier nur eine neue Genügsamkeit, wer sozial nicht aufsteigen kann, nicht darf, der kann auch nicht so tief fallen. Ein Rückbau der (sozialen) Fallhöhe bedeutet nichts anderes. Doch dass diese fröhliche Sesshaftigkeit, die ja nur stellvertretend für eine allumfassende Genügsamkeit, oder Verzicht wie andere sagen, sich sozusagen durch Überzeugungsarbeit erreichen ließe, …



GreenTec-Skandal: Stellungnahme des IFK

9. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie

(übernommen von der Webseite “Dual Fluid Reactor“)

Stellungnahme des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH zur „Denominierung” des Dual Fluid Reaktors bei den Greentec-Awards 2013

Stellungnahme IFK zu den Greentec-Awards 2013

Unser Team entwickelte in jahrelanger Arbeit in Kooperation mit Wissenschaftlern aus der Kernphysik und dem Ingenieurswesen den Dual Fluid Reaktor. Es handelt sich hierbei um einen extrem umweltfreundlichen Lösungsvorschlag sowohl für die Energieprobleme im allgemeinen als auch für das sogenannte „nukleare Abfallproblem”. Auch die kostengünstige Produktion von Treibstoffen ist damit vollständig CO2-frei möglich.

Für ein großtechnisches Projekt eher ungewöhnlich, legten wir bereits in einer frühen Implementierungsphase und nachdem ausreichender Patentschutz bestand, nicht nur die technische, sondern insbesondere auch die ökonomische Machbarkeit dieses Konzepts ausführlich in mehreren Publikationen dar, unter anderem in einer Veröffentlichung, die von der internationalen Atomenergiebehörde IAEO begutachtet wurde.

Am 31. März 2013 reichten wir unseren Vorschlag gemäß den Teilnahmebedingungen bei den „Greentec-Awards”, Europas größtem Umwelt- und Wirtschaftswettbewerb, ein und gewannen das Online-Voting am 10. Mai mit deutlichem Abstand. Laut Wettbewerbsregeln sind wir damit automatisch einer von 3 Nominierten in unserer Kategorie („Galileo-Wissenspreis”), was uns am 22. Mai auch per Email in Form eines Glückwunschschreibens mit einer Einladung zur Preisverleihungs-Gala am 30. August 2013 in



Thorium, billiger als Kohle

30. Mai 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Kernenergie, Klimawandel, Technium
http://www.youtube.com/watch?v=SS2JrWa_Wkc?t=39m6s&w=560&h=315]

thoriumbilligerRobert Hargraves greift tief in die Alarmistenmottenkiste, als er auf einem Vortrag, am 9. November 2012, vor der »Thayer Scholl of Engineering at Dartmouth« über die Chancen des Thorium-Flüssigsalzrektors hält. Sämtliche Schreckensszennarien, selbst solche welche den Alarmisten in der Klimadebatte so langsam zu peinlich sind, werden angesprochen. Doch diesen Aspekt seines Vortrages können wir vernachlässigen, es ist nur interessant festzustellen, dass sein hier vorgestelltes Programm für die Entwicklung und Nutzung des Thorium-Flüssigsalzreaktors auch im Interesse der Klimaschützer ist. Nur spricht er aus, was offensichtlich ist: Sämtliche Versuche mittels internationaler oder bilateraler oder nationaler Programme die CO₂-Emissionen zu reduzieren sind gescheitert, und haben auch in Zukunft keinen Aussicht auf Erfolg.

Der Schlüssel zum Erfolg einer Reduzierung von Treibhausgasen, wie ich jetzt einfach mal unkommentiert sage, liegt nicht in Verzicht oder Regulierungen wie Cap & Trade, sondern in der Aussicht Energie bereitzustellen, die billiger als die aus Kohle ist. Und hier sieht er mit den sogenannten »Erneuerbaren« kein Chance. Die sind und bleiben einfach zu teuer, zu unzuverlässig, und es ist nicht abzusehen ob und wann dies sich ändern könnte. An Kohle kommen die nicht ran, also werden sie ein Spielzeug von eher reichen Ländern bleiben. Ganz anders der LFTR …



Wie Schlagzeilen lügen

28. Mai 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Politik, Wissenschaft

„Jahrhundertelang eMoosB Kopieingefrorene Pflanzen wiederbelebt“, so betitelte die BBCnews einen Bericht über Untersuchungen von Wissenschaftlern aus der kanadischen Arktis. Der Meldung zufolge hatten Forscher sich den Teardrop-Gletscher am Sverdrup-Pass auf der Ellesmere-Insel angesehen. Dieser Gletscher hat sich – ganz wie auch die meisten seiner „Kollegen“ in der Arktis – im letzten Jahrhundert erheblich zurückgezogen. Seit 2004 hat sich dieser Rückzug sogar noch einmal stark beschleunigt: Zwischen 2004 und 2007 wich der Gletscher pro Jahr sogar  um gut vier Meter zurück. Dies passt ganz in das Schema der ständigen Alarmmeldungen aus der Arktis, die man im Zusammenhang mit der angeblich drohenden Klimakatastrophe bereits seit vielen Jahren hört. Besonders PR-wirksam ist es dabei, wenn hochrangige Politiker mit naturwissenschaftlichem Doktortitel nebst ganzen Trupps gutgläubiger Journalisten dorthin geschippert werden, um sich persönlich ein Bild davon zu machen, in welch atemberaubenden Gröβenordnungen diese “Klimakatastrophe” inzwischen die eisigen Schätze unseres Planeten vernichtet hat.

Normalerweise hätte sicherlich auch die Expedition zum Teardrop-Gletscher eine in diese Richtung gehende Schlagzeile erhalten – wenn, ja wenn die Forscher um Catherine La Farge nicht ein Thema aufgegriffen hätten, das nicht so recht mit den üblichen Katastrophenszenarien harmonieren wollte. Fr. Lafarge und ihre Kollegen hatten nämlich nach dem jüngsten Gletscherrückzug entdeckt, dass …



Der Millionen-Follower-97%-AGW-Konsensus der Klimawissenschaft

18. Mai 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Klimaskeptiker, schämt euch, ihr seid endgültig widerlegt: Mehr als 31 Millionen Follower auf Twitter habe jetzt der australische Klimawandelforscher John Cook auf Twitter, so die Washington Post vom 17.5.2013. Ursache des Popularitätsschubs sei laut der Meldung ein Tweet des US-Präsidenten Barack Obama, in dem er eine neue, von Cook initiierte Studie begrüβte. Diese avanciert damit zum PR-Schwergewicht, mit dem man hofft, in der Öffentlichkeit jetzt weitere Zweifler davon überzeugen zu können, dass die Zukunft der Menschheit auf dem Spiel steht, wenn die Emission von Treibhausgasen nicht schleunigst gestoppt wird.

John Cook ist Betreiber der autralischen Website skepticalscience.com, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, „Klimaskeptiker“ zu widerlegen, also solche Zeitgenossen, die sich immer noch der These vom menschengemachten Klimawandel (AGW, antrophogenous global warming) verschlieβen. Auf seiner Website behauptet er, ehrenamtlich zu agieren. Eine gewisse Skepsis gegenüber dieser Behauptung ist jedoch sicherlich berechtigt, ist er doch beruflich als Climate Communication Fellow for the Global Change Institute at the University of Queensland in recht ähnlicher Mission unterwegs.

Auf seiner Website wird die Studie wie folgt vorgestellt:

„Skeptical Science Studie bestätigt einen 97% Konsens zur menschengemachten globalen Erwärmung in der wissenschaftlichen Literatur“

Zur Vorgehensweise steht dort:

„Das Skeptical Science “Citizen Science Team” hat