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Ein Exkurs über Absorptionslänge und Abstrahlhöhe in der Atmosphäre

27. August 2014 | Von | Kategorie: Blog

surfaceLWDie Absorptionskoeffizienten für CO2 wurden vermessen und in der HITRAN2008 Datenbank abgelegt. Ich habe mir deshalb den Matlabcode auf der „Science of Doom “Webseite besorgt, um auf diese Daten zuzugreifen. Mit diesen Daten und dem Code habe ich die folgenden Betrachtungen angestellt die ich hier kurz aufschreibe und vorstelle.

Im allgemeinen ist eine Absorptionslänge (absL) diejenige Länge nach der eine einfallende Intensität Io bis auf einen Rest, meistens der Restanteil 1/e, absorbiert wurde.

Aus praktischen Gründen beziehe ich mich hier auf die optische Dicke OD einer Atmosphärenschicht.

Die optische Dicke OD sei im folgenden definiert als der negative natürliche Logarithmus des im Medium mit dem Absorptionskoeffizienten (absK) auf der Strecke L nicht absorbierten Anteils I /Io der einfallenden Strahlung Io.

Das heißt: Transmission = I/Io=Exp[-absK*L)], OD = -Ln[I/Io]= absK*L.

Die physikalischen Größen OD, absK und absL sind im allgemeinen von der Wellenlänge bzw. der Wellenzahl abhängig. Der Kehrwert des Absorptionskoeffizienten absK [1/m] ist also für eine optische Dicke von 1 die Absorptionslänge absL[m].

Im folgenden Bild ist die optische Dicke der Erdatmosphäre im Wellenzahlbereich 560 cm-1 bis 800 cm-1 für zwei verschiedene atmosphärische Schichten mit der physikalischen Dicke 1000 m aufgetragen. Das entspricht den Wellenlängen von 17.8 µm bis



Was bestimmt den Klimawandel-Diskurs?

26. August 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel

plaudereckeEva Horn schreibt in ihrem neuen Buch »Zukunft als Katastrophe«: „Diese Träume und Albträume eines entweder zahm gebändigten oder zerstörerisch entfesselten Klimas schlagen sich dann nicht nur in Romanen und Filmen nieder, sondern auch in sozialen und politischen Utopien, in Forschungsprojekten oder Architekturentwürfen.“

Werner Krauss dagegen, der von der Klimazwiebel, twitterte am 14.Aug.14: „Climate discourse is a monoculture of the mind. Intellectual wasteland. Statistical overkill. Nothing new under the sun. Let it rain ideas!“ Frei übersetzt ins Deutsche: „Der Klimadiskurs steckt in einer Monokultur des Denkens fest. Intellektuelles Ödland. Statistik im Übermaß. Nichts Neues unter der Sonne, wo sind die Ideen?“

Er meint also, der Klimadiskurs wird von Zahlen beherrscht. Statistiken bestimmen das Denken und intellektuell sei da nichts zu holen. In anderen Worten, Buchhaltermentalitäten bestimmen den Disput. Zahlen hier, Zahlen dort, eine Beschreibung dessen was geschieht findet nicht statt.

Ganz anders sieht dies Sergi Pàmies in seiner »poetische Wahrheit«: „Der Klimawandel ist ein literarisches Genre. Seine Dekadenz wird auf internationalen Foren diskutiert, und die Nachrichten, die von ihm handeln, vermitteln den Eindruck, dass er in der Katastrophe enden wird. Genauso wie die Novelle. Genauso wie die Literatur insgesamt. Genauso wie fast alle Sprachen,



Wir plaudern über die Falsifizierung des Treibhauseffektes

23. August 2014 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

 

002-glob_rad_balanceGerlich und Tscheuschner betiteln ihr berühmtes Paper mit:

Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics

 

 

 

Lasst uns gemeinsam diese Behauptung überprüfen. Herr Landvoigt sieht drei Fragestellungen:

1. Formulierung und Textverständnis, Argumentationsfiguren etc.

2. Physikalische Grundlagen und deren Klärung.

3. Erklärungsmodelle der atmosphärischen Wirkung und deren Rezeption, Didaktik und Präzision

Ich schließe mich diesen Fragestellungen an, starte aber mit meinem fundamentalen Problem. Ich habe das Paper gelesen kann aber die Stelle nicht genau verifizieren wo der Nachweis der Falsifizizierung erbracht wäre. Vielleicht können wir ja sammeln an welcher Stelle im Paper dieser Nachweis erbracht wurde und darüber diskutieren.

Herr Landvoigt vielleicht starten einfach Sie indem sie ihre Stelle posten an dem sie den Nachweis gefunden haben.

Fazit 25.8.2014:

Bislang wurden keine konkreten Zitate aus dem Paper gepostet die die Behauptung des Papers: “Falsification Of The Atmospheric CO2 Greenhouse Effects Within The Frame Of Physics” belegen. Im Gegenteil die folgende Aussage:

“Furthermore, a doubling of the CO2-content in the air would only halve the radiation’s char- acteristic absorption length, that is, the radiation would be absorbed at a length of 5km instead of at a length of 10 km, for example.” aus dem Paper



Die Notwendigkeit von klimaskeptischen Seiten

16. August 2014 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Medien

gewitter11
Seitens IPCC naher Forscher ist es eine viel und gern geübte Praxis, s. g. klimaskeptische Seiten zu diskreditieren, in Verruf zu bringen, ihnen vorzuwerfen, Unwahrheiten zu verbreiten.
Gleichzeitig vermitteln sie den Eindruck, alleinige Inhaber der Wahrheit zu sein und als Einzige das Recht und die Pflicht zu haben, diese zu verbreiten und die Menschheit davor zu warnen, wie schlimm es ihr ergehen könnte, würde der CO2 Ausstoß nicht reduziert.
Das liest sich in der Praxis beispielsweise so:

 

 

Ich fürchte, da sind Sie der Skeptikerpropagande aufgesessen, die unter diesem Stichwort allerhand Unsinn verbreitet hat – informieren Sie sich doch einmal bei einer seriösen Quelle,

Quelle

Ich empfehle generell, sich an seriöse wissenschaftliche Quellen zu halten und seine Zeit nicht mit den reflexhaften Gegenreaktionen der “Klimaskeptiker”-Websites a la Tisdale gegen alle unbequemen Ergebnisse der Klimaforschung zu verschwenden…

Quelle

Seit Jahren präsentiert der Spiegel sich als Einfallstor unseriöser “Klimaskeptiker”-Behauptungen in die deutschen Medien und versucht Top-Klimaforscher zu diffamieren

Quelle Artikel

Ein Wissenschaftler muss dagegen gleichermaßen die Argumente würdigen, die für ebenso wie gegen seine Lieblingsthese sprechen. (Abschreckende Beispiele des Gegenteils findet man zuhauf bei den „Klimaskeptikern“, die jeden Artikel bejubeln, der den Klimawandel verharmlost, und sei er auch noch so methodisch



Kernkraft und Energiewende……Pro und Contra

11. August 2014 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Kernenergie

SonnenaufgangIch habe dienstbedingt nicht viel Zeit, weswegen ich schnell mal diesen Thread eröffne, damit Andere nicht drunter leiden müssen, weil einige mit den Hufen scharren um sich endlich diesbezüglich austoben zu dürfen.

Hart aber Fair…….wenn es irgendwie geht, möchte ich mehr Fakten und möglichst keine persönlichen Beleidigungen sehen.

Na dann, haut rein.

Heinz Eng



Lasset uns rätseln und plaudern – Der adiabatische Temperaturgradient

5. August 2014 | Von | Kategorie: Blog

GradientIn dem schönen Beitrag von Peter Heller hier kommt eine interessante Diskussion auf.

Die Kontroverse geht zurück auf Loschmidt und Boltzmann.

Was ist nun die Ursache für den adiabatischen Temperaturgradienten. Die Schwerkraft alleine oder braucht es die Konvektion, und/oder die Treibhausgase. Die Situation scheint verfahren.

Ich schlage vor, dass wir uns dem Thema aus einer anderen Perspektive nähern. Deshalb habe ich eine Serie von Gedankenexperimenten konstruiert zu denen ich hier einige Fragen stellen möchte. Wer Lust hat darüber skeptisch nachzudenken der sei hiermit eingeladen darüber nachzudenken und seine Gedanken in den Ring zu werfen. Allerdings gibt es Regeln. Gegenseitige Vorwürfe werden wegmoderiert.

Einfach irgendwelche Texte zu verlinken ist nicht erlaubt. Kommentare mit Links werden von mir deshalb gelöscht. Zitate sind ebenfalls nicht erlaubt, wobei das schwieriger nachzuprüfen. Sollte ich welche entdecken werde ich sie löschen, falls es überhand nimmt.

Gedankenexperiment 1: Der adiabatische Temperaturgradient in der Metereologie

Gedankenexperiment 2: Wir bauen einen Turm 1 mit 100mx100m quadratischer Grundfläche und 1000 m Höhe auf der Erde. Der Turm sei 1 m in den Erdboden versenkt. Die Wände des Turms sind sehr dünn und nicht dehnbar mit sehr niedriger Wärmekapazität. Der Teil des Turmes oberhalb des Erdbodens ist thermisch perfekt isoliert gegen



LASSET UNS PLAUDERN ÜBER EBOLA, KLIMAFONDS UND IMPFSTOFFE

31. Juli 2014 | Von | Kategorie: Blog

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Zu Ebola lese ich einerseits, dass die WHO 100 Millionen Euro für Eindämmunsgmassnahmen ausgibt. Gleichzeitig liest man, dass es keinen Markt gibt für den Impfstoff gibt. Da frage ich mich kann das ein Hinderungsgrund sein, wenn wir doch schon jetzt mit dem Klimafonds Geld für vermutete Probleme ausgeben. Beim Klimawandel hindert uns der fehlende Markt ja nicht. Auf der anderen Seite stellt sich die Frage wie man einen Impfstoff testet der gegen eine Krankheit hilft die bisher immer nur wenige Menschen fiel und dann durch Eindämmungs-massnahmen unter Kontrolle gehalten wurde. Jetzt interessiert mich ihre Meinung. Lasset uns plaudern.