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Die Avontuur: Die Zukunft der Frachtschifffahrt?

22. April 2017 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Windkraft

WP_20170422_14_44_09_ProEin Kurzbericht: Nachdem der TÜV im Sommer letzten Jahres nach zwei Jahren Umbau endlich die Freigabe erteilt hat, hat die Avontuur, ein alter Frachtensegler (der weltgrößte), endlich die Leinen los gemacht und die Werft in Elsfleth (bei Bremen) verlassen. Heute (am Earth Day) hat die Avontuur dann endlich den Europahafen in Bremen voll beladen mit Cafe aus Honduras erreicht. (280 Säcke, ca. 20 Tonnen, ca. 70 kg pro Sack und einige Fässer Gin, Rum, Wodka).



Debatte um die Dekarbonisierung in der KlimaLounge

15. April 2017 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Energieerzeugung, Klimawandel, Ökologismus, Politik

Rahmstorf-KarikaturIn der KlimaLounge von Stefan Rahmtorf ist gerade eine schöne Debatte um die Dekarbonisierung der Gesellschaft und die Rettung des Weltklimas entbrannt. Hier einige Kommentare.

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Trump-Dekret zur Klimapolitik: Ein schöner Tag für Klima-Skeptiker

30. März 2017 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Kohle, Kommentare, Kurioses, Medien, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik

Trump„Zurück zur Kohle: Mit der Unterzeichnung seines Dekrets zur Klimapolitik entzückt Präsident Trump die Gegner der bisherigen Klimapolitik der USA.“ So titelte gestern die Tagesschau.



Pik 7: Das Kohlenstoffgesetz

24. März 2017 | Von | Kategorie: Blog

europeMit einem „Carbon Law“ Emissionen bis 2050 auf Netto-Null bringen lesen wir in einer Pressemitteilung des PIK.

24.03.2017 – Angesichts der Kluft zwischen wissenschaftlich basierten Zielen zur Emissionsreduktion einerseits und den nationalen Selbstverpflichtungen zur Klimastabilisierung andererseits haben jetzt internationale Experten in der hochrangigen wissenschaftlichen Zeitschrift ‚Science‘ einen Fahrplan weg von Kohle und Öl vorgelegt. Mit diesem könnten die CO2-Emissionen bis zur Mitte des Jahrhunderts unter dem Strich auf Null reduziert werden – orientiert an einem „Carbon Law“ der Halbierung der Emissionen aus fossilen Brennstoffen alle zehn Jahre.

Ein ‚Carbon Law‘ kann auf allen Ebenen angewendet werden, in allen Sektoren und Ländern, und zu entschlossenem Handeln in naher Zukunft ermutigen“, sagen Johan Rockström und seine Kollegen.

Wohlgemerkt dieses Gesetz ist fiktiv und lediglich so etwas wie ein Wirtschaftsplan.

Nichtsdestotrotz schreiben die Autoren weiter:

Am Vorabend der diesjährigen „Earth hour“ (25. März) haben die Forscher in ‚Science‘ einen Fahrplan vorgelegt, wie die Weltwirtschaft rasch ihren CO2-Ausstoß verringern kann.

Das ist interessant denn sie haben höchstens vorgelegt mit welchem Fahrplan die Weltwirtschaft ihren CO2-Ausstoß verringern soll und keine Lösung

Das ist ein wesentlicher Unterschied den wohl nur jemand verwechseln kann der keine Lösungen erarbeitet, sondern Wünsche äußert und von



Der Teufelskreis aus Fakt und Fiktion Teil 2 

19. März 2017 | Von | Kategorie: Blog

TitanAuf EIKE ist ein Artikel erschienen in dem folgendes angekündigt wird:

Die Physiker Ned Nikolov und Karl Zeller haben eine hoch interessante und sehr elegante Studie vorgelegt (jetzt im Druck), die den Titel trägt „New Insights on the Physical Nature of the Atmospheric Greenhouse Effect Deduced from an Empirical Planetary Temperature Model“ [etwa: Neue Erkenntnisse bzgl. der physikalischen Natur des atmosphärischen Treibhauseffektes, abgeleitet aus einem empirischen Modell der planetaren Temperatur]. Darin versuchen sie nachzuweisen, dass ein neues, bislang von der Wissenschaft unbeachtetes aber bekanntes Phänomen, die bisherige allgemein bevorzugte Hypothese von der überragenden Rolle der Treibhausgase in ihrer Wirkung auf das Klima ablösen könnte. Wenn sich das betätigen lässt, und sie begründen das physikalisch sehr plausibel und durchgängig stringent, würde das bedeuten, dass Treibhausgase nicht die Ursache gewesen sein können für die seit 1850 beobachtete globale Erwärmung.

Das hat der Autor des Artikels nach eigenen Angaben aus einer Pressemitteilung entnommen. Liest sich allerdings eher als ob der Wunsch Vater des Gedankens war. Wie wohl auch beim nächsten Paragraphen:

Mit anderen Worten, es ist durchaus möglich, dass wir jetzt den wissenschaftlichen Nachweis in Händen halten, dass die Menschen nicht verantwortlich sind für den Klimawandel auf der Erde.

Nikolov und Zeller jedoch



Der Teufelskreis aus Fakt und Fiktion

18. März 2017 | Von | Kategorie: Blog

SouthAmericaOder die Vermischung von Tatsache und Möglichkeit.

„Teufelskreis aus Dürre und Waldverlust am Amazonas“ lesen wir in der Überschrift einer Pressemitteilung des PIK vom 13.13.2017.

Lobenswerter Weise wird bereits im ersten Satz des Artikels mit dem Wort „könnten“ alles relativiert, so dass der geneigte Leser ahnen kann, dass es nur eine Möglichkeit ist:

13.13.2017 – Der Waldverlust durch Abholzen im Amazonasgebiet und die mögliche Abnahme der Regenfälle dort könnten einen Teufelskreis in Gang bringen.

Allerdings werden dann schon ab dem zweiten Satz des Abschnittes Fakten und Möglichkeiten vermischt:

„Wenn Trockenzeiten mit dem menschengemachten Klimawandel zunehmen, so steigt zusätzlich das Risiko eines sich selbst verstärkenden Waldverlustes, so hat ein internationales Team von Wissenschaftlern herausgefunden. Wenn allerdings ein großer Artenreichtum von Bäumen in einem Waldabschnitt lebt, so kann das dessen Überlebenschancen merklich steigern. Um dieses nicht-lineare Verhalten aufzuspüren, haben die Forscher eine neuartige Analyse komplexer Netzwerke angewendet.“

Überschriften werden fett gedruckt im Aktiv dargestellt:

„Selbstverstärkender Effekt bewirkt zusätzlichen Waldverlust“, um im nächsten Abschnitt relativiert zu werden:

„Wenn sich in der Trockenzeit die Niederschlagsmenge im Amazonasgebiet halbieren würde, könnten mindestens 10 Prozent des Waldes allein durch den Effekt der Selbstverstärkung verloren gehen, zusätzlich zu dem erheblichen direkten Waldverlust durch Trockenheit. Computer-Simulationen der



Er sieht ein bisschen aus wie ein Agent

18. März 2017 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Medien

ego150Bento, die studentische Schülerzeitung von Spiegel Online, porträtiert den EIKE-Vizepräsidenten Michael Limburg. Da man offensichtlich weder Themen wie Klimawandel und Klimapolitik noch der Person intellektuell gewachsen ist, verbleibt die Darstellung im Ungefähren und Vagen. Natürlich darf die Andeutung von Verbindungen zu „neurechten“ Kreisen nicht fehlen. Libertäre werden auch gleich mitverhaftet, was nur einmal mehr das äußerst simple und naive Weltbild der Bento-Redakteure belegt. Die Kernbotschaft: Klimaskeptiker sind sinistre Gestalten mit finsteren Motiven hinter einer bürgerlichen Fassade. So sieht Enthüllungsjournalismus aus.

Lesen Sie selbst: Herr Limburgs Kampf gegen die Windräder