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Thorium und MSR: Die Grünen wollen was wissen…

15. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Technium, Wirtschaftsförderung

Deutscher Bundestag Drucksache 18/11092

18. Wahlperiode 02.02.2017

(Vorabfassung – wird durch die lektorierte Version ersetzt.)

Kleine Anfrage

der Abgeordneten Sylvia Kotting-Uhl, Kai Gehring, Özcan Mutlu, Beate Walter-Rosenheimer, Katja Dörner, Dr. Franziska Brantner, Maria Klein-Schmeink, Tabea Rößner, Elisabeth Scharfenberg, Ulle Schauws, Kordula Schulz-Asche, Dr. Harald Terpe, Doris Wagner und der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Thorium-Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Thorium ist ein radioaktives Element, das natürlicherweise auf der Erde vorkommt und 1828 vom schwedischen Chemiker Jöns Jakob Berzelius entdeckt wurde. Thorium ist zwar nicht direkt spaltbar, durch Neutroneneinfang lässt sich jedoch aus ihm das leicht spaltbare und waffenfähige Uran-233 gewinnen. Im Rahmen des EU-Projektes SAMOFAR (Safety Assessment of the Molten Salt Fast Reactor), an dem u. a. auch das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und das Joint Research Center (JRC) beteiligt sind, soll die Sicherheit von mit Thorium betriebenen Flüssigsalz-Reaktoren erforscht werden (samofar.eu).

Wir fragen die Bundesregierung:

1. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich am KIT durchgeführter Forschungen im Zusammenhang mit Thorium? An welchen konkreten Thorium-Forschungsprojekten ist das KIT derzeit mit welchen Instituten bzw. welchen (Gast-)Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern beteiligt (bitte detailliert aufschlüsseln)?

2. Welche Kenntnisse hat die Bundesregierung bezüglich am ITU (Institut für Transurane) durchgeführter Forschungen im Zusammenhang mit



Das Treibhaus Erde und die Solarkonstante

12. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog

cosmic-rays-earth-2Ich möchte in dieser Plauderecke eine Kontroverse auflösen die ich auf EIKE gefunden habe. Die Solarkonstante beträgt ca. 1367 W/m2.

Mit einer Albedo von 0.3 ergibt sich eine durchschnittliche Einstrahlung pro Quadratmeter Oberfläche von ca. 239 W/m2.

Peter Heller hat das hier  gut erklärt. Ich will das nicht wiederholen.

Ein Kommentator hat auf EIKE geschrieben, dass er  anderer Meinung ist. Das ist eine interessante Kontroverse die auf EIKE nur schwer zu diskutieren ist, wegen der zeitlichen Verzögerung der Freischaltung.

Dieser Kommentator schreibt auf Eike:

…. die Erd-Oberfläche erhält 752 W/m^2 auf der sonnen-zugewandten Halbkugel. Bei homogener Energie-Verteilung ergibt sich 752/2 = 376 w/m^2 auf der ganzen Oberfläche.

Das ist eine um ca. 60% höhere Flächenleistungsdichte pro Quadratmeter Oberfläche als es dem Lehrbuch entspricht.  Das würde in der Tat bedeuten, dass der Treibhauseffekt nicht existiert. Allerdings gebe ich zu, dass ich dieses Ergebnis nicht verstanden habe. Ich möchte den Autor dieser Rechnung deshalb hier einladen seine Rechnung detailliert vorzustellen.



Wider den Treibhauseffekt!

5. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog

NorwayAuf EIKE sind in letzter Zeit einige interessante Beiträge erschienen die sich mit der Widerlegung des atmosphärischen Treibhauseffektes beschäftigen.

Zum Einen behauptet der Geophysiker U. Weber hier mit einer interessanten Interpretation des Stephan-Boltzmann Gesetzes den Treibhauseffekt widerlegt zu haben, indem er sich auf eine Hemisphäre beschränkt. Sein Approach C ist hier beschrieben. Eine Gegenrede hat Peter Heller hier veröffentlicht.

Zum Anderen versucht Prof. Solheim aus Norwegen den atmosphärischen Treibhauseffekt experimentell zu widerlegen und die Klimasensitivität von Kohlendioxid zu bestimmen. Sein erster Beitrag ist als Video hier zu sehen.

Aber auch in den Kommentaren auf EIKE findet man Aussagen die angeblich den atmosphärischen Treibhauseffekt widerlegen.

Da die Diskussion auf EIKE sehr mühsam ist öffne ich eine Plauderecke, damit wir einfacher diskutieren können. Ich verrate sicher kein Geheimnis, dass ich alle diese Versuche die ich bisher dort gelesen habe für falsch halte, weil der Treibhauseffekt lediglich eine Beobachtung ist. Speziell verwundert es mich aber doch, dass ein Professor glaubt mit einer beheizten Box den atmosphärischen Treibhauseffekt widerlegen zu können. Aber Experimente sind immer gut und ich lasse mich gern überraschen und überzeugen. Ich werde das Experiment neugierig verfolgen.



Vom Dogma zum Diskurs in der Klimadebatte

5. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog

GermanyEinen ersten Schritt dazu machte das amerikanische „National Council for Science and the Environment’s (NCSE)“ auf seiner Jahreskonferenz. Dort sprach ein ungewöhnlicher Gastredner. Newt Gingrich ein ehemaliger Sprecher des amerikanischen Repräsentantenhauses und ein Berater von Donald Trump im Präsidentschaftswahlkampf 2016. Newt Gingrich spricht dort als Experte für die Zusammenarbeit mit der neuen US-Regierung unter Donald Trump.

Seine Kernaussage bringt es auf den Punkt:

..one of the real tragedies that totally distorted the debate over climate change was that it got tied into the solution in a way that if you accepted the first you had to accept the second. And I think that was profoundly wrong.” – Newt Gingrich

Damit beschreibt er die Beobachtung, dass politische Lösungen direkt mit den naturwissenschaftlichen Ergebnissen zum  Klimawandel begründet werden. Die Auswirkungen dieser Vermischung können wir auf den verschiedensten Webseiten auch hier in Deutschland beobachten. Wir sehen zum Beispiel  hier wie Wissenschaftler dazu aufgerufen werden einzelne Wetterereignisse dem Klimawandel zuzuordnen:

Frage: Was können Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler besser machen?

Antwort: Die spezifischen Extremwetter-Ereignisse dem Klimawandel zuordnen und zwar dann, wenn das Thema noch in den Medien ist.

Auf der gleichen Seite liest man aber, dass ein ein seröser Klimaforscher das nicht tun darf:



Echte Klimaschützer kennen keinen Schmerz

3. Februar 2017 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus

vlcsnap-2017-02-03-19h27m59s218Super Bowl Commercial 2017 mit Melissa McCarthy.



„Winter mit starkem Frost und viel Schnee wie noch vor zwanzig Jahren wird es in unseren Breiten nicht mehr geben“, sagte Mojib Latif im Jahre 2000 …

19. Januar 2017 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Wissenschaft

im Spiegel. Vor wenigen Tagen verkündete hingegen Stefan Rahmstorf in seinem Blog der KlimaLounge, dass wegen des sommerlichen Meereisschwundes in der Arktis uns jetzt ein kalter Winter in Deutschland bevorstehen würde. Was ist davon zu halten?



Extremwetter: Schnee in der Türkei, wie seit 30 Jahren nicht mehr, Papst ruft zur Kältehilfe auf

11. Januar 2017 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus, Ökologistische Mythen

schnee-istanbulTürkei: In den vergangenen Tagen wurde nach Angaben der Zeitung „Hürriyet“ in manchen Bezirken der Millionenmetropole mehr als ein Meter Schnee gemessen. Das Blatt sprach vom stärksten Schneefall in Istanbul seit 30 Jahren. Seit Beginn der starken Schneefälle in Istanbul in der Nacht zu Samstag wurden am Atatürk-Flughafen Hunderte Flüge gestrichen. Das Wetter-Chaos hat unschöne Konsequenzen für viele Urlauber. Wegen des Schneechaos in Istanbul sitzen weiter Hunderte Urlauber auf dem Flughafen Atatürk fest.