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Wer ist schuld am Tod von Millionen Kindern?

12. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Ernährung, Gentechnik, Ökologismus

quentin_100Nicht nur Greenpeace, die und andere NGOs aber vor allem, auch die Öffentlichkeit ist schuld daran, dass zehn Jahre verplempert worden, in denen mit Goldenen Reis hätte unzählige Menschenleben gerettet werden können. In einem bemerkenswert sachlichen Beitrag bei spektrum.de zitiert Elana Bernhard Ingo Potrykus, emeritierter Professor der ETH Zürich und Miterfinder des Goldenen Reises, mit den Worten

“Wir haben viel Zeit verloren durch diese unsinnigen Regulationen. Wir haben zu verantworten, dass Millionen von Kindern inzwischen gestorben sind, die gerettet hätten werden können. Das ist schwer zu ertragen.”

Weiter schreibt sie, dass auch die Neigung der Öffentlichkeit eher negative Nachrichten zu beachten, hier über die Gentechnik, ein wesentlicher Grund dafür ist, dass kein öffentlicher Druck auf die Verhinderer ausgeübt wurde. Ich denke, hier geht Frau Bernhard nicht weit genug. Öffentlicher Druck geht in freien Gesellschaften auch immer von den Medien aus, die allerdings befinden sich mehrheitlich in großer Nähe zu einem ökologistischen Mainstream, der alles was »nicht natürlich« ist, als gefährlich einschätzt. Jahrzehntelange grüne Indoktrination, auch und gerade der Medien, haben Früchte getragen. Risiken werden überbewertet, Chancen und Vorteile klein geredet. Das dies so so ist, hat auch damit zu tun, dass Produkte und Techniken ideologisch bewertet werden, mit moralisch höchst



Ruanda: Vorreiter bei der Umwelt- und Klimaerziehung!?

11. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses, Ökologismus

RuandaSeit fünf Jahren sind Plastiktüten in Ruanda verboten. Damit dieses Verbot auch eingehalten wird, gibt es regelmäßig Razzien und strenge Strafen für diejenigen, die dagegen verstoßen. Die Plastiktüteneinfuhr nach Ruanda wird kontrolliert, wie anderswo der Drogenschmuggel. Selbst Toastbrot in Klarsichtfolie verpackt ist nicht erlaubt. Der Handel mit Papiertüten floriert. Damit schon die Kleinen lernen, wie sich der Konsum von Plastiktüten auf die Umwelt und das Klima auswirken, wird eine Umwelterziehung an den Schulen Ruandas durchgeführt. Aber sehen Sie selbst:



Satellit misst Kälterekord von minus 93,2°C in der Antarktis

10. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Kälterekord der ErdeSpiegel-Online berichtet ganz aktuell über einen neuen Kälterekord in der Antarktis. Wissenschaftler der NASA und anderer Institute haben alte Daten ausgewertet und sind dabei auf einen neuen Kälterekord in der Antarktis gestoßen. Die Forscher werteten Temperaturmessungen der Satelliten seit 1982 aus. Auf der Herbsttagung der Amerikanischen Geophysikalischen Union AGU in San Francisco wurden die Ergebnisse jetzt bekannt gegeben.



Der “Xaver”-Style

6. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Kurioses

XaverDer Orkan “Xaver” war gestern das Thema in den Medien. Hoch und runter liefen Sodersendungen im Fernsehen, so auch im NDR, der ARD und im ZDF. Eine Liveschalte jagte die andere. Reporter präsentierten sich mit Puschelmikrofon im leise rieselnden Schnee aus Torfhaus im Harz und erzählten etwas von bedrohlichen Orkanböhen und Schneewehen. Wankend im Wind standen die Reporter in Dagebüll und Norddeich an der deutschen Nordseeküste und kommentierten, dass alles noch viel schlimmer kommen könnte, die Gefahr noch nicht abgewandt sei und man lieber zu Hause bleiben solle. Im Hambuger Hafen wurde direkt vom Fischmarkt berichtet. Der Reporter berichtetet, dass schon in wenigen Stunden ihm das Wasser bis über den Kopf steigen würde. …



Plauderecke-Sonderedition “Holz”

5. Dezember 2013 | Von | Kategorie: Blog, Kurioses

Da sich das Interesse für den Wald und dessen Verheizung anscheinend doch wieder mehrt, mach ick doch ganz einfach einen extra Thread für auf.

Für all die lieben Mitmenschen, die den Wald vor lauter Bäume nicht sehen wollen, das Brett vorm Kopf als den Nabel der Welt ansehen oder grundsätzlich nur den Balken im Auge des anderen erkennen……….hier ist Platz, hier kann gehobelt werden bis die Späne fliegen, Hauptsache niemand sägt ausgerechnet an den Ast rum, auf dem er gerade sitzt.

Holzauge sei wachsam und wohl dem der genug Holz vor der Hütte hat…….der Winter könnte wieder verdammt kalt werden.

Heinz Eng……………..bitte nicht so eng sehen, denn Humor ist , wenn man trotzdem lacht.



Hans von Storch: Taifun Haiyan ” kaum als Zeichen für den menschengemachten Klimawandel zu verstehen”

18. November 2013 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Ökologismus, Wissenschaft

global_running_aceDer Klimaforscher Hans von Storch hat dem Schleswig-Holsteinischer Zeitungsverlag ein Interview gegeben. Es offenbart dass es in der prominenten Klimaforschung keinesfalls Konsens ist, Taifun Hayan automatisch dem Klimawandel zuzuschlagen, wie es etwa Mojib Latif oder Stefan Rahmstorf machen. Hochinteressant!

Ihr recht bekannter Kollege Mojib Latif sagte in einer anderen Sendung, der Sturm sei „ein tragischer Weckruf für die internationale Politik, endlich was zu unternehmen“. Ist „Haiyan“ ein Zeichen des Klimawandels, wie auch diverse Kommentatoren meinten?
Nein. Das würde ich dann sagen, wenn wir über einige Zeit eine ungewöhnliche Entwicklung hin zu stärkeren oder häufigeren Stürmen hätten. Extremereignisse sind Teil des normalen Wettergeschehens. „Haiyan“ war ein ganz erheblicher und sehr starker Sturm, doch schon früher gab es wenige Taifune mit stärkeren Winden und niederen Luftdrücken. Dabei ist zu bedenken, dass solche Messungen immer problematisch sind. „Haiyan“ war kein Rekordsturm und wir haben auch keine ungewöhnliche Häufung in der Region in den letzten Jahren. Also ist dieser Sturm kaum als Zeichen für den menschengemachten Klimawandel zu verstehen.

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Titelbild: Graphische Darstellung der Entwicklung der globalen Aktivität tropischer Wirbelstürme in den letzten 40 Jahren (Global and Northern Hemisphere Accumulated Cyclone Energy) erstellt von R. N. Maue vom amerikanischen Center for Ocean-Atmospheric Prediction



Gute Fledermäuse, schlechte Fledermäuse…

10. November 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Ökologismus, Tierschutz, Windkraft

Big-eared-townsend-fledermausGute Fledermäuse:

Fledermäuse stoppen A20

Was ist wichtiger? Autoverkehr oder die Flugrouten kleiner Tiere? Das Bundesverwaltungsgericht entscheidet zugunsten der Bechstein-Fledermaus.

HAMBURG taz | Die Küstenautobahn A 20 darf vorerst nicht weiter gebaut werden. Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig verhängte am Mittwoch einen Baustopp für einen Teilabschnitt bei Bad Segeberg im Zentrum Schleswig-Holsteins. Grund ist der Schutz des größten deutschen Fledermaus-Quartiers in den nahe gelegenen Segeberger Kalkberghöhlen mit mehr als 20.000 Tieren.

Schlechte Fledermäuse:

Studie sieht Fledermaus-Massensterben an Windrädern

Eine Stichprobe alarmiert Behörden: Eine Viertelmillion Fledermäuse könnten demnach pro Jahr in Deutschland durch Windräder zu Tode kommen. Vogelschützer fordern, gefährliche Rotoren zu bremsen – doch die untersuchten Anlagen bleiben geheim.

Bildquelle: Wikipedia (Public Domain)