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Plauderecke 6

26. Juli 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

ForumEs ist wieder mal an der Zeit, nach über 500 Kommentaren in der “Alten” eine neue Plauderecke zu eröffnen, nicht ganz ohne Eigeninteresse, denn mein Smartphone braucht inzwischen “gefühlte” Stunden zum Laden.

Viel Spass, möge auch diese Ecke wieder kunterbunt gefüllt werden.

Heinz Eng



Zauberlehrlinge in Aktion – die Risiken der Geothermie Teil 2

25. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung

Etliche Reaktionen von Kommentatoren auf den ersten Teil des Artikels lassen erkennen, dass das Hintergrundwissen der Öffentlichkeit über die beschriebenen Fakten, Zusammenhänge und Risiken eher bruchstückhaft zu sein scheint. Entsprechende Hinweise des Verfassers wurden daher als Übertreibungen empfunden und teils sogar als Alarmismus bezeichnet. Nachfolgend daher eine Sammlung von Sachaussagen aus der Wissenschaft, um die entsprechenden Fakten zu untermauern und es jedem zu ermöglichen, sich selbst ein Bild zu machen.

 

Wissenschaftler zum Thema Erdbebenrisiken

 

„Mehr als 200 Starkbeben sind bereits menschlichen Aktivitäten geschuldet, hat der Geophysiker Christian Klose von der Columbia University in Palisades, USA, nach Informationen der Wochenzeitung „Die Zeit“ gezählt”. [KLOS]

 

“Pumping water underground at geothermal power plants can lead to dangerous earthquakes even in regions not prone to tremors, according to scientists. They say that quake risks should be factored into decisions about where to site geothermal plants”. [BROD]

 

“Another key feature of the research shows that sites experiencing sustained pumping of water into the ground for a period of decades or more are more susceptible to large tremors triggered by earthquakes occurring in other parts of the world”. [BROD]

 

“It is already accepted that when we have very large earthquakes seismic



Zauberlehrlinge in Aktion – die Risiken der Geothermie

22. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energieerzeugung, Energiewende, Politik

Die Grenzregion zwischen der Schweiz und Deutschland – insbesondere das Umfeld von Basel – ist ein Erdbebengebiet. Der seit Millionen von Jahren andauernde Vormarsch der afrikanischen Platte nach Norden, der die Alpen aufgeschoben hat, wirkt auch heute weiter und erzeugt Spannungen in den tiefen Erdschichten. Davon zeugen die schweren Schadensbeben in der Römerzeit beziehungsweise im Mittelalter.

Alpen Kopie

Die Alpen wurden durch ungeheure Kräfte im Untergrund aufgeschoben (Symbolbild)

Einen solchen Untergrund mit einem hohen Niveau an mechanischen Spannungen sollte man tunlichst in Ruhe lassen, solange man nicht genau weiss, was man durch Fracking – dem Aufspalten des Gesteins durch Einpumpen von Flüssigkeiten in Bohrlöcher unter hohem Druck – darin so alles auslösen kann. Dass dadurch in der Schweiz jetzt zum zweiten Mal innerhalb weniger Jahre ein Erdbeben ausgelöst wurde, sollte den Verantwortlichen in der Regierung eigentlich Warnung genug sein.  Eine Technologie, deren Wirkungen nebst den zugehörigen Folgen so offensichtlich nicht mit der erforderlichen Sicherheit beherrscht werden können, sollte nicht zum Einsatz gebracht werden. Erst vor wenigen Jahren war es ein Geothermieprojekt in der Region Basel, das ausser Kontrolle geriet und ein Erdbeben verursachte. Jetzt ist das Gleiche bei St. Gallen passiert. Berichten zufolge wurde das Beben ausgelöst, weil man unvermutet auf Gas



Das Positionspapier Energiepolitik der AfD

15. Juli 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Energiewende, Kernenergie, Politik

AfD LogoDie Partei Alternative für Deutschland, AfD, stellt heute in Berlin auf einer Pressekonferenz ihr “Positionspapier Energiepolitik” vor. Eine Vorab-Version des Papiers ist bereits jetzt auf der Facebook-Seite der AfD erschienen. Kernpunkte sind: Abschaffung des EEG und Ersatz durch eine direkte Finanzierung aus Steuergeldern (wobei Altverträge nicht angetastet werden sollen) und ein Wiedereinstieg in die Kernenergie-Forschung, insbesondere in das internationale Generation IV Programm.

Wer nach der Vorstellung des Entwurfes eines Energieprogramm der AfD den ganz großen Wurf erwartet hatte, wird möglicherweise etwas enttäuscht sein. Allerdings stellt der vorgelegte Entwurf wohl die Grenze dessen dar, was im momentanen gesellschaftlichen Klima politisch erreichbar scheint. Hier das Positionspapier im Wortlaut:

Die Arbeit des Fachausschusses Energie der Alternative für Deutschland zielt darauf ab, unserem Land eine kostengünstige, international wettbewerbsfähige Verfügbarkeit von Energie mit einer hohen Versorgungssicherheit zu gewähren.

Die Energiepolitik der letzten Jahre ist durch schwere Fehler gekennzeichnet, die seither Bürger und Wirtschaft erheblich belasten. Insbesondere die Förderung von Photovoltaikanlagen hat zu hohen Kostensteigerungen geführt. Nun drohen nicht nur Energiearmut, sondern vor allem der Verlust der Wettbewerbsfähigkeit der Industrie, Unternehmensverlagerungen in das Ausland und somit der Verlust von Arbeitsplätzen. Inzwischen kostet in Deutschland der Strom für Industriekunden schon gut doppelt so viel wie in den



GreenTec, in eigener Sache.

17. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog

Projekt “GreenTec-Analyse”

Wie vor Tagen schon “angedroht”, hier nun das Organisatorische zur Realisierung unseres Gemeinschafts-Artikels. Nach eingehender Beratung mit einer guten Freundin haben wir uns entschlossen, den kostenlosen Dienst von Google-Drive zu nutzen. Dieser Online-Dienst ermöglicht nicht nur das gemeinsame bearbeiten der Texte, sondern liefert auch noch eine Chat-Funktion mit, die ein Echtzeit-Kommunikation ermöglicht. Natürlich habe auch ich etwas Kopfschmerzen bei Google, wegen den kürzlich erhobenen Überwachungsvorwürfen, sehe aber keine bessere Lösung, die derart komfortable Möglichkeiten bietet. Grundvoraussetzung einer Teilnahme an diesen Projekt wäre allerdings eine kostenlose Google-Mail-Adresse und eventuell das Laden der Google-Drive-Software (die Mac-Version war 27 MB groß) um auch alle Funktionen nutzen zu können. Ich bitte hiermit zu entschuldigen, das ich bei Google Drive auch erst einmal etwas reinschnuppern muss, also kann es noch ein paar Tage dauern, bis wir den Interessenten die Zugangsdaten schicken können.

Nun ein paar Worte zur Taktik. Die Greentec-Nominierten sind in acht Kategorien zu jeweils drei Vorschlägen unterteilt, wobei wir uns besonders auf “Energie”, “Galileo Wissenspreis”, “Recycling” und vielleicht noch “Bauen&Wohnen” konzentrieren sollten. Jeder Text zu einen nominierten Vorschlag sollte als Einzelmodul erstellt werden, so das man am Ende leichter einen kompletten Text zusammenstellen kann. Das ist aber nur ein Vorschlag meinerseits,



Greentec Awards: “Projekt DFR inhaltlich nicht mit den Zielen der Awards vereinbar”

12. Juni 2013 | Von | Kategorie: Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Medien

Greentec Awards FacebookDie Macher des Greentec Awards haben auf ihrer Facebook Seite eine Stellungnahme zum Ausschluß des DFR abgegeben. Es bestätigt, was man vermuten konnte. Die Verantwortlichen hinter dem Award haben in keiner Weise begriffen, welche Potentiale der Dual Fluid Reactor hat. Es ist Atom und deshalb abzulehnen. Basta.

Kritische Kommentare werden von Greentec Awards konsequent gelöscht. Allerdings hat die Facebook Seite der Naturfreunde für Atomstrom davon einiges dokumentiert. Interessant ist dort etwa eine Stellungnahme von Greentec Awards, die inzwischen ebenfalls gelöscht wurde (siehe Screenshot):

“Der Name Fukushima wurde zum Inbegriff für mehr als 19.000 Tote, für verstrahlte und verwaiste Landstriche. Dies können, wollen und werden wir nicht ignorieren! Atomkraft in jeder Form lehnen wir und unsere Jury kategorisch ab! Eine weitere Diskussion wird es nicht geben!”

Greentec Awards Facebook 2

Die komplette Stellungnahme im Wortlaut:

Stellungnahme der Veranstalter der GreenTec Awards
zum Ausschluss der Bewerbung „Dual Fluid Reaktor“ aus dem diesjährigen Wettbewerb durch die Jury

Aufgrund der öffentlich geführten Diskussion der vermeintlich unsachgerechten Behandlung der Einreichung „Dual Fluid Reaktor“ (kurz DFR) des Instituts für Festkörper-Kernphysik gGmbH möchten wir an dieser Stelle die Entscheidung der Jury verteidigen und unsere inhaltliche Meinung zum Projekt als Veranstalter darlegen (und damit eine objektive Diskussion ermöglichen).

Unseren Ausführungen möchten wir



Suffizienz, Green Economy und die fröhliche Sesshaftigkeit

10. Juni 2013 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Blog, Energiewende, Nachhaltigkeit, Ökologismus

peach-fuechs

Die soziale Fallhöhe, die wir ins Unermessliche steigern, durch einen konsumistischen und damit auf Wachstum beruhenden Lebensstil, das ist ein weiteres Problem was wir lösen müssen. Das geht nur über einen Rückbau.

Dies sagte im WiWotalk der Wachstumskritiker Nico Paech im Videochat mit Ralf Fücks, Vorstandsmitglied der Heinrich-Böll-Stiftung. Wie dieser Rückbau auszusehen hat, davon hat Peach auch konkrete Vorstellungen, beispielsweise das hier:

75% der Flughäfen müssten unbedingt still gelegt werden und die Hälfte der Autobahnen. [...] Da ist es viel viel sinnhafter eine fröhliche Wende zur Sesshaftigkeit anzupeilen.

Hier könnte man nun kalauern, wenn es nicht so traurig wäre, dass die Fallhöhe vom Pferd oder vom Fahrrad auch nicht so hoch ist, wie aus einem, oder mit einem, Flugzeug. Doch Spaß beiseite, Peach spricht nur deutlich aus wovon auch andere Postwachstumsökonomen überzeugt sind. Nur durch Suffizienz, sprich Wohlstandverluste, werde sich eine drohende ökologische Apokalypse verhindern lassen. Helfen kann hier nur eine neue Genügsamkeit, wer sozial nicht aufsteigen kann, nicht darf, der kann auch nicht so tief fallen. Ein Rückbau der (sozialen) Fallhöhe bedeutet nichts anderes. Doch dass diese fröhliche Sesshaftigkeit, die ja nur stellvertretend für eine allumfassende Genügsamkeit, oder Verzicht wie andere sagen, sich sozusagen durch Überzeugungsarbeit erreichen ließe,