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Merkels Backloading-Desaster

8. Mai 2013 | Von | Kategorie: Blog
http://www.youtube.com/watch?v=GX-5g7B9TSY”>länger

petersber4Der vierte Petersberger Klimadialog ist beendet und Bundeskanzlerin Merkel hat sich dort eindeutig fürs „Backloading“ im Europäischen CO₂-Zertifikatehandel ausgesprochen. IWR.de meldet:

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat sich bei der Eröffnung des vierten Petersberger Klimadialogs erneut für ein “Backloading” im Rahmen des EU-Zertifikatehandels ausgesprochen und mit Nachdruck für zeitnahe Maßnahmen beim internationalen Klimaschutz geworben. Weil beim EU-Emissionshandel die verfügbare Menge an CO2-Zertifikaten unter Annahmen festgelegt worden seien, die sich nicht bewahrheitet hätten, sei die Anpassung der Angebotsmenge ein probates Mittel.

Auch Altmaier hatte sich ebenfalls für dieses Backloading stark gemacht, dennoch ist es im Europäischen Parlament gescheitert. Und CDU/CSU haben einen maßgeblichen Anteil daran.

Dreiviertel der Abgeordneten der Union haben gegen das „Backloading“ gestimmt, vertreten also konträre Auffassungen dazu wie Altmaier und Merkel. Das Abstimmungsverhalten ist bemerkenswert, weil eben so viele Abgeordnete nicht den Wünschen der Kanzlerin gefolgt sind. Was es noch brisanter macht, die Abgeordenten taten dies nicht im geheimen, sondern in einer namentlichen Abstimmung.

Der Unmut über die Klimapolitik der Kanzlerin hat nun auch die Parlamentarier erreicht, zwar nur im EU-Parlament, doch immerhin. Der Wirtschaftsflügel der Union ist ja schon länger unzufrieden: „ Der Widerstand in der deutschen Wirtschaft sei für eine Reform zu groß, sagte



Veranstaltungshinweis: Alternative Ökokonferenz der FDP Sachsen – Aktualisiert

22. April 2013 | Von | Kategorie: Blog, Internes, Politik

Unter dem Titel “Ökowahn statt Umweltschutz – Wenn grüne Ideologien zum Dogma werden” findet am 25.5.2013 in Dresden die dritte große Konferenz der FDP Sachsen im Rahmen ihrer Fortschrittsoffensive statt. Hier der Text der Vorankündigung:

Sie verhindern und verbieten – mit dem Selbstverständnis moralischer Überlegenheit und der Überzeugung vom Störfaktor Mensch bestimmen grüne Ideologen immer öfter, was gut für uns sei und wie wir leben sollen. Dabei spielt längst keine Rolle mehr, ob Natur, Gesundheit oder einfach nur die Vernunft auf der Strecke bleiben: Quecksilberhaltige Fieberthermometer werden verboten, dafür kurbelt das Glühlampenverbot die Gewinnung des Umweltgiftes in den Minen der chinesischen Provinz Guizhou an, um die Nachfrage zur Produktion von Energiesparlampen zu decken.

Klimaschutz heiligt die Mittel, da müssen Natur und Gesundheit im Zweifel zurückstecken. Auch beim Kreuzzug gegen die Globaltemperatur ist jedes Mittel Recht: So verdrängen artenfeindliche Monokulturen als Rohstoffe für „grüne Energien“ Tiere, Pflanzen und den Getreideanbau. Die Folge: Deutschland konnte 2012 erstmals seit 25 Jahren seinen Getreidebedarf nicht selbst decken. Auf dem Weltmarkt explodieren die Nahrungsmittelpreise und in der Sahelzone verhungern zur selben Zeit Menschen. Hauptsache die Mülltrennung ist so erfolgreich wie das Dosenpfand: Einst Geheimwaffe der Grünen im Kampf gegen die Einwegflasche, gibt es zehn Jahre



Lesetipp: Die kalte Sonne zum Interview des IPCC-Berichts-Chef Thomas Stocker in der Weltwoche

14. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

die-kalte-sonneDie Blogseite der Autoren des Buchs Die kalte Sonne hat sich eines Interviews angenommen, dass der Berner Universitätsprofessor und stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgruppe 1 des IPCC Thomas Stocker der Weltwoche gegeben hat. Wobei bereits dem Interviewer der Weltwoche ein großes Lob ausgesprochen werden muß. Er war offensichtlich exzellent vorbereitet und hat Stocker das eine oder andere mal durch kritisches Nachhaken in Schwierigkeiten gebracht. Also eine Art von Journalismus, wie er in Deutschland seit langem schmerzlich vermißt wird.

Sowohl das Interview, als auch die Kommentierung  im Blogbeitrag sind äußerst lesenswert. Hier ein Auszug:

WELTWOCHE: Wie erklären Sie den Leuten die kälteren Winter der letzten Jahre?

STOCKER: Es gibt in der Schweiz keine lange Serie von kalten Wintern, jeder war anders. Grundsätzlich sage ich den Leuten: «Sie dürfen nicht auf die Temperaturen in einem Winter und von einer Station schauen, sondern müssen die vielen Jahre von sehr präzisen Beobachtungen betrachten, wenn Sie den langfristigen Trend erkennen wollen.» Und spezifisch zu diesem Winter gibt es ja Erklärungsansätze in der Wissenschaft. 

Jeder Winter war anders? Schauen wir eben mal nach Deutschland hinüber. Irgendwie haben die letzten 5 Winter hier doch etwas gemeinsam. Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net berichtete im Februar 2013: „Mit dem aktuellen



NOVO #115 ist erschienen

14. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

novo_logo1Seit einigen Tagen ist die neue Ausgabe von NovoArgumente im Handel erhältlich. Für Leser dieses Blogs dürfte besonders interessant sein, dass das Thema Energiewende sehr prominent mit insgesamt 5 Beiträgen vertreten ist. In einem davon habe ich mich unter dem Titel “Willkommen im Zeitalter der Kohlenwasserstoffe!” mit dem Thema Fracking und allgemein mit der Verfügbarkeit von Kohlenwasserstoffen beschäftigt.

Hier eine Inhaltsangabe und Angaben zu Bezugsquellen, zusammengestellt von der Novo-Redaktion:

Wahlkampftristesse 2013

Die aktuelle Printausgabe von NovoArgumente (#115 – I/2013) ist erschienen. In einem ausführlichen Interview im Themenschwerpunkt „Bundestagswahl 2013“ analysiert der Leiter des Forsa-Instituts Manfred Güllner den Aufstieg der Grünen (in voller Länge online: hier). Daneben enthält das Magazin fünf weitere Kapitel („Energiewende“, „Eurokrise“, „Genderpolitik“, „Tabakregulierung“, „Welthunger“) u.a. mit Texten von Walter Krämer, Claus Leggewie und Horst Meier sowie Mark Lynas und Interviews mit Roman Huber, Walter Hollstein und Ingo Pies.

 Inhaltsverzeichnis

 Bundestagswahl 2013

 Energiewende

 Europakrise

 Genderpolitik

 Tabakregulierung

 Welthunger

 Diverse Artikel

Vor dem Hintergrund des anlaufenden Wahlkampfes beleuchten die Autoren des Kapitels „Bundestagswahl 2013“ (Einleitung) die Krise der Parteien und der repräsentativen Demokratie. Im Novo-Interview analysiert Forsa-Chef Manfred Güllner den Zusammenhang von sinkender Wahlbeteiligung und dem Aufstieg der



Plauderecke 5

13. April 2013 | Von | Kategorie: Blog, Plauderecke

ForumDieser Raum ist zum Diskutieren von Themen, die in den aktuellen Artikeln nicht behandelt werden. Auch Links, Tips und Hinweise sind willkommen.



Wir brauchen ein Energiepreis-senkungskonzept und keine Strompreisbremse

6. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

titelbildontarioThe Ontario Energy Board hat die neuen Strompreise für Endverbraucher bekannt gegeben. Privatkunden und Kleingewerbetreibende müssen ca. einen halben kanadischen Cent pro Kilowattstunde mehr bezahlen. Die Preise sind auch noch mal in 3 Kategorien gestaffelt: On-peak, Mid-peak und Off-peak und betragen nun zwischen 6,7 – 12,4 ¢/kWh. Wenn den Durchschnittspreis errechnet (18%On-peak, 18% Mid-peak und 64% Off-peak) bekommt man auf
8,39 ¢/kWh. Der Wechselkurs zum CAD liegt momentan bei 1,32.

Der private Stromendkunde in Kanada muss also umgerechnet 6,36 Eurocent je Kilowattstunde bezahlen.

Soviel berappen wir in Deutschland beinahe allein für die EEG-Umlage, insgesamt lag der Durchschnittliche Stompreis für Privathaushalte im Januar 2013 bei 28,50 Eurocent/kwh (Wikipedia).

Wir brauchen keine Strompreisbremse, Herr Altmaier, sondern ein Konzept wie wir die Energiepreise insgesamt wieder herunter bekommen. Ein erster Schritt wäre die Einstellung aller Subventionen für die NIE (Neue Ineffiziente Energie). Das nächste wäre, den Einstieg ins Fracking erleichtern, überhaupt versuchen von den günstigen Entwicklungen im Gaspreismarkt zu profitieren. Aber genau das Gegenteil von all dem ist vorgesehen. Von jemanden der das hier twittert:

Für alle die es noch nicht verstanden haben: bei Fracking wird nix erlaubt was verboten war, aber vieles verboten was bisher erlaubt war

Erwarte ich nichts



Lesetipp windland.ch: Die Gewinnler und die Verlierer der Energiewende

5. April 2013 | Von | Kategorie: Blog

doris

Die Schweizer Bürger werden mit 11 Milliarden Franken belastet

Die beste Methode, an das Geld des Volkes heranzukommen, ist die Täuschung. Das wusste schon die Kirche im Mittelalter, als sie mit Hilfe des Ablasshandels naiven Gläubigen grosse Summen abknöpfte. Mit den Zahlungen, so wurde ihnen eingeflüstert, könne das Leiden der Seelen von Anverwandten im Fegefeuer verkürzt werden. Heute wird dem gutgläubigen Schweizer Bürger weisgemacht, er könnte mit einem „kleinen“ Obolus auf den Strompreis das Klima retten. In Wirklichkeit geht es jedoch um nichts anderes als um eine riesige Umverteilungsaktion zugunsten einer Handvoll Öko-Profiteure. Leidtragende sind nicht nur die Bürger, sondern auch die Natur, die durch vogelmordende Windräder und fischmordende Klein-Wasserkraftanlagen verschandelt wird.

In der Natur fährt am besten, wer die 3T-Regel-beherrscht: Tricksen, Täuschen, Tarnen. Gleiches gilt auch für jene, die es auf das Geld argloser Zeitgenossen abgesehen haben. Als Tarnung für solche Abzockaktionen braucht es zunächst einen völlig harmlos klingenden Namen. Den von Schweizer Grünmenschen erfundenen Begriff der „kostendeckenden Einspeisevergütung“ kann man in diesem Zusammenhang als wahren Geniestreich würdigen. Wer kann schon etwas dagegen haben, dass Kosten gedeckt werden, dass Strom eingespeist wird oder dass armen Menschen auf Wartelisten aus der Patsche geholfen wird. Die Wahrheit ist jedoch eine ganz