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Kehraus der Klimapolitik: Das Hartwell-Papier

13. Mai 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Energieerzeugung, Klimawandel, Kopenhagen, Politik

Das Dilemma eines jeden Klimaskeptikers ist, das Nichteintreten einer Klimakatastrophe nicht beweisen zu können.  Denn es handelt sich hier um ein Ereignis in der Zukunft, und diese kann man nicht vorhersagen. Die klimapolitische Debatte ist daher auch geprägt von den differierenden Verständnissen der Rolle und der Möglichkeiten naturwissenschaftlicher Grundlagenforschung. Insbesondere der Forschung, die sich mit komplexen und rückgekoppelten, einer Vielfalt von Einflüssen ausgesetzten Systemen befaßt. Systemen, wie sie die Erde, ihr Energiehaushalt und ihre Klima- und Wetterphänomene darstellen.

Auf die Frage, ob unser Wissen genügt, um Risiken vorhersehen und rechtzeitig die richtigen Maßnahmen zu ihrer Minimierung ergreifen zu können, gibt es je nach Problemstellung unterschiedliche Antworten. Die Kollision eines Fahrzeuges mit einem Hindernis gleich welcher Natur ist (abhängig von seiner Masse und seiner Geschwindigkeit) ab einer bestimmten Annäherung tatsächlich unvermeidbar. Auf dieser Basis können Automaten entscheiden, eine Vollbremsung einleiten (um die Aufprallenergie zu vermindern) und tatsächlich in Zukunft einen Notruf bereits kurz vor dem Unfall absetzen. Ob aber ein bestimmter Fluß zu einem bestimmten Zeitpunkt über seine Ufer tritt und Menschen und Sachwerte gefährdet, ist letztendlich auch durch noch so viel klimawissenschaftliche Erkenntnisse niemals beantwortbar. Und selbst wenn man das im Rahmen der Hypothese von der menschgemachten Erwärmung steigende Risiko



Windenergie – Klimaschutz vs. Umweltschutz

11. Mai 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Windkraft

Windenergie ist gut für das Klima, so die lautet die einhellige Meinung. Aber was bringt ein Windpark wie Alpha Ventus wirklich für das Klima? Was kostet der produzierte Strom? Und wie wirken sich die Windräder auf unsere Umwelt aus?

Am 27. April eröffneten Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und die Vorstandsvorsitzenden von EWE, Dr. Werner Brinker, E.ON, Dr. Wulf Bernotat sowie Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, im Rahmen einer Festveranstaltung in Norddeich Deutschlands ersten Offshore Windpark Alpha Ventus.

Gebaut wurden die zwölf Windkraftanlagen der 5 MW-Klasse (Nennleistung) 45 Kilometer vor der Küste der Insel Borkum von einem gemeinsamen Konsortium der Unternehmen EWE, E.ON und Vattenfall Europe, die hierfür die Investitionssumme in Höhe von 250 Millionen Euro aufgewendet haben. Einst waren die Kosten mit 189 Millionen Euro veranschlagt, aber Pannen und Verzögerungen haben die Kosten in die Höhe getrieben. Im Spätsommer/ Herbst 2008 machte das Wetter ein Aufstellen der ersten sechs Anlagen unmöglich. Zudem standen notwendige Gerätschaften nicht zur Verfügung. Weiter gab es Probleme mit dem Umspannwerk.

Nach Angaben der Betreibergesellschaft sind die gestiegenen Kosten auf höhere Stahlpreise und Mehrausgaben bei der Erschließung zurückzuführen.

Die wirtschaftliche Bilanz

Der Windpark „Alpha Ventus“ mit 12 Anlagen je 5 MW Nennleistung kostet 250 Mio. EURO.

Die



Drei Anmerkungen zu zwei Grad

30. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Daten, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Nun wandert also mit dem „2 Grad Ziel“ eine der größten geistigen Verirrungen der Klimaalarmisten heimlich, still und leise in den Papierkorb. Und das wurde Zeit. Denn sonst bemerkt noch jemand den intellektuellen Unfug hinter diesem Dogma. Vielleicht sogar in den naturwissenschaftlich/technisch nur begrenzt befähigten Massenmedien.

Es gibt keine „mittlere globale Temperatur“

Die uns umgebende Luft wird nicht von oben, von der Sonnenstrahlung erwärmt, sondern von unten, vom Boden aus. Denn diesen erreicht das Sonnenlicht fast ungehindert, um in Teilen absorbiert und als infrarote Wärmestrahlung wieder emittiert zu werden. Was man „Erderwärmung“ nennt, ist also lokal, je nach Beschaffenheit der Oberfläche, völlig unterschiedlich. Die Kugelgestalt der Erde, als deren Folge die einfallende Energiedichte pro Fläche in hohen Breiten im Mittel deutlich geringer als in äquatorialen Regionen ist, trägt das ihrige dazu bei. Zwei beliebige Thermometer an verschiedenen Orten auf diesem Planeten bzw. die sie umgebenden Luftreservoirs stehen daher nicht im thermischen Gleichgewicht miteinander (denn sie sind einem ständig differierenden Wärmezustrom ausgesetzt). Die Angabe eines mittleren Temperaturwertes zwischen diesen beiden Reservoirs ist also physikalisch sinnlos, sie entspricht keinem in der Realität feststellbaren Aspekt. Man kann es aber auch einfacher erläutern, angepaßt an die Möglichkeiten der Laien in der Politik und



Der Vulkan und die Lügen – Gastkommentar von Hartmut Bachmann

29. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare

Derzeit erleben wir drei aktive Vulkane um uns herum: Griechenland, den Weltklimarat IPCC und den Freund auf Island mit dem unaussprechlichen Namen.

Der letzte in der Reihe ist der friedlichste. Er diente nur dazu, der Menschheit mal wieder kurzfristig zu zeigen, was möglich ist…wenn man die Macht dazu hat. Und zwar von, wie Sie ahnen, den Mächtigen. Wo diese sitzen, wissen Sie, oder sollten Sie zumindest wissen. Der Vulkan spie eine Wolke, die den Mächtigen diente, sie per Computer programmatisch zu nutzen.

Vulkane auf Erden gibt es seit vielen Millionen Jahren. Der gefährlichste der drei oben genannten ist der mittlere. Er will mit aller Gewalt das Klima ändern. Die automatisch erscheinende Frage cui bono hatten wir und Sie bereits beantwortet. Es geht dabei nur und ausschließlich um die Umschichtung von viel Geld – von arm nach reich – und um weitere Vorbereitungen zu einer Art Weltregierung – Weltdikatur.

Der Freund auf Island wurde nur temporär benutzt,
da es sich anbot, um nach der Schweinegrippe daran zu erinnern, dass eine perfekt durchbürokratisierte Staats- oder EU- oder Welt-Hierarchie (WHO) jederzeit beweisen kann, wozu sie fähig ist, um Macht zu demonstrieren. Wegen einer ununtersuchten Vulkanwolke kann man eben mal, so rucki-zucki, den gesamten



Deutsche Klimaforscher starten neuen Rettungsversuch für ein globales Klimaabkommen – Die Klima-Kopfpauschale

27. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Die Klimakonferenz von Kopenhagen im letzten Dezember kann ohne Übertreibung als völliger Flop bezeichnet werden. Auf ein von vielen Klimawissenschaftlern und Umweltschutzverbänden gefordertes internationales Abkommen zur Reduktion sogenannter Treibhausgase, allen voran des CO2, konnten die Länder sich nicht einigen. Es blieb lediglich bei einer vagen Absichtserklärung, die Erde dürfe sich nicht um mehr als 2 Grad erwärmen (Kopenhagen-Accord). Und auch dieses, ehedem von deutschen Klimaforschern ersonnene, 2-Grad-Ziel scheint jetzt von den Politikern abgeschrieben zu werden. Wenn selbst die Kanzlerin der als Klimastreber bekannten Deutschen sich öffentlich davon verabschiedet (auch hier), dürfte das (stille) internationale Begraben dieser Zielsetzung wohl nur noch eine Formsache sein. Die nächste große Klimakonferenz Ende dieses Jahres wird daher wohl wieder einmal viel Tamtam bringen und ansonsten ohne konkretes Ergebnis zu Ende gehen. Man sieht sich im nächsten Jahr.

Paradigmenwechsel in der deutschen Klimapolitik
Der Wechsel der Marschrichtung in der deutschen Politik kommt einem Paradigmenwechsel gleich. Und man muss kein Prophet sein, um zu folgern, dass damit auch ein Verlust des Einflusses der Klimaforscher auf die Politik in unserem Land einhergehen wird. Am meisten dürfte davon das Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) betroffen sein, welches bislang mit Stefan Rahmstorf und Institutsdirektor Hans Joachim Schellnhuber



Wie die Grünen die “Klimakatastrophe” für sich entdeckt haben

26. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Die Grünen haben gerade den 30. Gründungstag in Karlsruhe gefeiert. Klimaschutz und grüne Politik ist heute das Thema. Das war aber nicht immer so. Schaut man 30 Jahre zurück, so stellt man fest, dass der Klimaschutz zu diesem Zeitpunkt politisch noch keine Rolle gespielt hat. So tauchen im ersten Bundesprogramm der Grünen von 1980 weder die Worte Klimaerwärmung, noch Treibhauseffekt, oder Kohlendioxid auf. Dabei hatte die WMO bereits 1979 die erste Weltklimakonferenz veranstaltet.

Deren Ergebnisse waren allerdings auf wenig öffentliches und politisches Interesse gestoßen. Erst als die DPG am 22. Jan. 1986 die “Warnung vor der drohenden Klimakatastrophe” verkündet hatte und ein breites Medienecho fand, wurde der Klimaschutz von der Politik entdeckt. Zunächst warben die Grünen und später auch andere Parteien mit dem Klimaschutz um Wählerstimmen.

Schon 1979 war man um das globale Klima besorgt

Auf der Weltklimakonferenz (World Climate Conference) vom 12.-23.2.1979 in Genf, dem Sitz der Weltklimaorganisation WMO (World Meteorological Organisation) befassten sich Experten verschiedener UNO-Unterorganisationen mit dem Zusammenhang von Klima-Anomalien seit 1972 und der Klimabeeinflussung durch die menschliche Gesellschaft. Es wurde darauf hingewiesen, dass die Zunahme des Kohlendioxid-Gehaltes in der Atmosphäre die höchste Aufmerksamkeit der internationalen Staatengemeinschaft verdiene, weil eventuell auch gravierende langfristige Veränderungen des globalen



Die Klimakanzlerin war gestern – Merkel strebt kein global bindendes Abkommen zum CO2-Ausstoss mehr an

24. April 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Emissionshandel, Klimawandel, Politik

So sieht wohl ein geordneter Rückzug aus. Wie der Spiegel in seiner Online-Ausgabe heute berichtet, hat unsere Bundeskanzlerin das Ziel aufgegeben, einen weltweit verbindlichen Vertrag für CO2-Emissionen anzustreben:

Merkel rückt von Weltklimavertrag ab

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) will nach Informationen des Nachrichtenmagazins SPIEGEL verbindliche globale Grenzwerte für Treibhausgase vorerst nicht weiter verfolgen. Die Kanzlerin rückt damit von dem Ziel ab, die Erderwärmung durch einen Weltklimavertrag auf zwei Grad Celsius zu begrenzen…

Diese Entscheidung offenbart, dass Frau Merkel inzwischen wohl aufgegangen ist, dass ein solches Abkommen schlicht nicht durchsetzbar ist. Möglicherweise reagiert die Kanzlerion damit auch auf eine Umfrage des Spiegel, bei der herauskam, dass mittlerweile nur noch 42 Prozent der Deutschen Angst vor dem Klimawandel haben. Oder Frau Merkel hat irgendwie mitbekommen, dass das 2-Grad-Ziel gar keine wissenschaftliche Grundlage hat. Vielleicht ist sie damit auch auf den Wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums gefolgt, der kürzlich festgestellt hat, dass Strebertum bei der Klimapolitik sich eher nicht lohnt.

Wer weiß? Jedenfalls ist diese Entscheidung als ein erster kleiner Schritt in die richtige Richtung sehr zu begrüßen.