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Lesetipp: Liberale Kampfansage an FDP-Klimapolitik

15. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Politik

Viele von denen, die bei der letzten Bundestagswahl ihr Kreuz bei der FDP gemacht haben, taten dies sicherlich in der Hoffnung, dass diese Partei, vielleicht als einzige der etablierten Parteien in Deutschland, beim Abbau von Subventionen und unsinnigen staatlichen Förderungen wirklich ernst machen könnte. Anders ist das im Parteiprogramm ausgeschriebene Ziel einer Senkung der Steuern und Lohnnebenkosten schließlich kaum zu erreichen.

So sollte man also erwarten, dass die FDP auch ein Sammelbecken der Gegner der unseligen Zuschüsse, welche die sogenannten regenerativen Energien in Deutschland erhalten, geworden ist. Denn, mal ehrlich, welcher Partei in Deutschland sollte man sonst noch zutrauen, dieses Thema auch nur halbwegs unideologisch anzugehen? Allerdings hat sich sehr schnell herausgestellt, dass die grünsozialistische Umweltpolitik auch mit einer FDP in der Regierung fast unverändert weiter betrieben wird. Hoffnungsfroh kann einen da da vielleicht nur stimmen, dass nicht alle FDP-Politiker den Kurs der Partei kritiklos mitgehen wollen.

Die Fraktionsvorsitzende der FDP im nordfriesischen Kreistag, Heide-Marie Rasch, kritisiert auf Eigentümlich Frei in einen offenen Brief an ihren Parteikollegen, den Umweltpolitischen Sprecher der FDP Bundestagsfraktion, Michael Kauch,  dass die Klimapolitik der FDP „in Zielsetzung und Methodik nicht von jener der staatsdirigistischen Parteien CDU/CSU/SPD/Grüne/Linke zu unterscheiden ist“:

Sehr geehrter Herr Kauch,

die



Mythos Ölpreis

14. März 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdöl, Politik

Der Frage nach der Verfügbarkeit von Erdöl bin ich ja bereits vor kurzem hier nachgegangen. Ich gelange dabei zum dem Schluß, daß über Planungshorizonte von 20 bis 25 Jahren Engpässe nicht zu erwarten und auch über längere Zeiträume (bis in etwa 100 Jahren) eher unwahrscheinlich sind.

Die gegenteilige Idee wird von den Ökologisten oft als zusätzliche Untermauerung für ihre Vorstellungen von der Zukunft der Energieerzeugung und insbesondere der Zukunft der Mobilität verwendet. Sie ist nicht nur in den Medien, sondern auch in Politik, Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft weit verbreitet. Dabei gibt es keinerlei Hinweise auf den Wahrheitsgehalt dieser Spekulation. Keine reale Statistik, gleich, welche Daten betrachtet werden, kann derzeit als Begründung für die Angst vor dem Ende des Erdöls herangezogen werden. Seine Verknappung ist eine Phantasie von und über die Zukunft, sie findet vielleicht irgendwann statt, vielleicht auch nicht. Das Ende des Erdölzeitalters kann in der Gegenwart nicht ausgerufen werden.

Für die Bevölkerung ist es dabei nicht einmal erforderlich, sich in Verbrauchsdaten der Vergangenheit, in Fragen über Heizung und Verbrennungsmotoren, in Themen wie die Entwicklung der Mobilität oder den sozioökonomischen Wandel einzuarbeiten. Daß Erdöl nicht knapp ist, merkt man bei jeder Fahrt zur Tankstelle. Man kann seine Derivate, ob Benzin,



Wir sind nicht allein – Auch in den USA werden Unsummen für „erneuerbare“ PR-Projekte vergeudet

12. März 2010 | Von | Kategorie: Blog

Nicht nur bei uns in Deutschland werden in jedem Jahr riesige Geldmengen aufgewandt, um einen geringen Teil der Stromversorgung mit Hilfe sogenannter regenerativer Energien zu bestreiten. Auch in anderen Ländern wird jedes Jahr viel Geld verbrannt, um Energie vermeintlich umweltfreundlich zu produzieren. So fand eine in Spanien durchgeführte Studie im letzten Jahr heraus, dass jeder neu geschaffene „grüne“ Arbeitsplatz seit 2000 im Schnitt 570.000 Euro gekostet hat und dass dadurch rechnerisch pro neuem „grünen“ Arbeitsplatz 2,2 Arbeitsplätze in anderen Bereichen vernichtet wurden. Jeder Arbeitsplatz in der Windenergie-Industrie wurde in Spanien in diesem Zeitraum sogar mit etwa 1 Million Euro bezuschusst.

RWI Studie offenbart: Förderung Erneuerbarer Energien ist immer teuer und meist nutzlos

Für Deutschland ist eine ähnliche Studie im letzten Jahr vom Rheinisch-Westfälischen Institut für Wirtschaftsforschung (RWI) in Essen erstellt worden. Und auch hierzulande wird der Förderpolitik für „Erneuerbare Energien“ ein desaströses Zeugnis ausgestellt.

Wir legen dar, dass die deutsche Erneuerbare Energien Politik, und im speziellen die Einspeisevergütung, darin gescheitert ist, im Markt Anreize für eine brauchbare und kosteneffektive Einführung von Erneuerbaren Energien in das Energie-Portfolio des Landes zu schaffen. Ganz im Gegenteil, die Förderungsmechanismen der Regierung haben in vielerlei Hinsicht eben diese Anreize untergraben, mit dem Resultat von



Warum regenerative Energien in Deutschland keine Zukunft haben

11. März 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik, Profiteure

Im Sinne eines nachhaltigen Klimaschutzes sind regenerative Energien derzeit in aller Munde. Wie realistisch ist aber eine Voll-Versorgung durch regenerative Energien in Deutschland? Und was bringt es für das Klima?

Zu den regenerativen, oder Erneuerbaren Energien (EE) gehören Wasserkraft, Windenergie, Biomasse und Biogas, Solarthermie und Photovoltaik und die Erdwärme (Geothermie).

Kann man mit diesen Energieformen den Primärenergieverbrauch in Deutschland abdecken?

Der Primärenergieverbrauch ist der Gesamtenergieverbrauch mit Strom, Wärme und Verkehr in Deutschland. Der primäre Energiebedarf Deutschlands wird derzeit zu über 90% aus den konventionellen Energieträgern Öl, Kohle, Gas und Kernenergie gedeckt. Die EE machen weniger als 10% aus.

Schaut man sich nur den Stromanteil an, so werden ca. 15% des Strombedarfes in Deutschland durch die EE gedeckt. Davon ca. 0,003% aus Erdwärme, 0,6% aus Photovoltaik, 3,4% aus Wasserkraft, 4,2% aus Biomasse und 6,6% aus Windenergie.

Vor allem die Photovoltaik- und Windkraftanlagen werden derzeit in Deutschland stakt beworben und ausgebaut. Hier besteht das größte Potential, zumindest, wenn man den Versprechungen der Werbung und den laufenden Kampagnen glauben schenkt.

Biomasse und Wasserkraft sind weitgehend ausgebaut. Der Ausbau der Biomasse ist alleine durch die landwirtschaftlichen Flächen sehr beschränkt und die Flüsse sind weitgehend ausgebaut, so dass hier keine großen Steigerungsraten zu erwarten sind.



Über das Dahinschmelzen der Klimakampagne

8. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel, Medien

In letzter Zeit ist es im deutschen Blätterwald beim Thema Klimaaktstrophe spürbar ruhiger geworden. Offenbar eignet sich die Grundstimmung, die sich durch ungewöhnlich langen und kalten Winter eingestellt hat nur wenig, die Furcht vor einer katastrophalen Erwärmung weiter zu schüren. Auch sind die Nachrichten, die zu verkünden wären, passen so gar nicht in das Bild, das so lange von den Medien hierzulande gezeichnet wurde. Nämlich eben jenes von den tausenden Wissenschaftlern weltweit, die sich alle darin einig sind, dass ein durch Menschen verursachter Klimawandel stattfindet, oder zumindest unmittelbar bevorsteht, welcher ausschließlich negative, wenn nicht gar katastrophale Konsequenzen nach sich zieht.

Das neue Bild, welches in den letzten Monaten von der Klimawissenschaft entstanden ist, müsste hingegen völlig anders aussehen. Hat sich doch herausgestellt, dass es tatsächlich nur einige wenige Klimawissenschaftler sind, die mit zum Teil fragwürdigen und zum Teil an den Grenzen der Legalität angesiedelten Methoden die Deutungshoheit in der Wissenschaft an sich gerissen haben und anders lautende Meinungen nach Kräften unterdrücken. Man könnte über Übertreibungen im IPCC-Report berichten, welche so zahlreich daherkommen und stets nur in Richtung einer Katastrophe zeigen, dass eine bewusste Auswahl zumindest wahrscheinlich erscheint. Oder von einem IPCC Vorsitzenden Rajendra Pachauri, einem gelernten Eisenbahningenieur, der nichtsdestotrotz immerfort



NovoArgumente präsentiert: Das Alternative Kopenhagen-Manifest

7. März 2010 | Von | Kategorie: Blog

Die Enttäuschung über das Kopenhagener Abkommen ist allgegenwärtig. Die Staatschefs der Welt haben im Dezember 2009 versprochen, mehr Geld zur Bewältigung des Klimawandels bereitzustellen und die weltweite Erwärmung auf zwei Grad beschränken zu wollen. Das liegt meilenweit entfernt von ihren ursprünglichen Zielen. Wie soll es weitergehen? Wir haben einen Vorschlag: unser alternatives Kopenhagen-Manifest.

In Form von zehn Thesen bietet das Manifest Vorschläge dafür, wie die Menschheit nach dem gescheiterten Klimagipfel Freiheit, Wohlstand und ein angenehmes Leben für alle erreichen kann. Lesen und diskutieren Sie mit unter http://www.novo-argumente.com/magazin.php/dfa/artikel/das_alternative_kopenhagen-manifest/.

Das Manifest ist der ersten Beitrag in dem neuen Debattenforum „Aufbruch nach vorn!“, mit dem NovoArgumente gemeinsam mit vier europäischen Medienpartnern aus Großbritannien, Schweden, Österreich und der Schweiz eine internationalen Debatte über Fortschritt, Wachstum und Innovation anregen möchte. Mitstreiter sind herzlich willkommen!
Mehr Informationen zum Debattenmagazin NovoArgumente unter: http://www.novo-argumente.com



Wächst das Eis in der Arktis auch in diesem Jahr weiter?

6. März 2010 | Von | Kategorie: Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Der wohl bekannteste Internetblog, der sich skeptisch mit dem Thema globale Erwärmung auseinandersetzt, ist die Seite wattsupwiththat.com des amerikanischen Meteorologen Antony Watts. Und selbstverständlich wird auch dort die Entwicklung der Eisbedeckung in der Arktis kritisch unter die Lupe genommen. In einer dort im Februar veröffentlichten Analyse von Steven Goddard kam dieser zu dem Schluss, dass die Erholung des Eises in der Arktis sich auch in diesem Jahr fortsetzen würde.  Diese Einschätzung bekam jetzt prominente Unterstützung von Seiten des amerikanischen National Snow and Ice Data Centers (NSIDC). Diese Institution, die sonst eher für Prognosen im Sinne eines katastrophalen Verschwindens der Eisdecke zuständig ist, schrieb in ihrer neuesten Analyse:

Die Arktische Oszillation (AO) hat einen großen Effekt auf die Bewegung des arktischen Meereises.  Das Windmuster, welches mit einer stark negativen  AO verknüpft ist, bewirkt dass weniger Eis die Arktis durch die Fram Straße verlässt. Dadurch wird mehr von dem älteren, dickeren Eis in der Arktis zurückgehalten. Bei dem wenigen alten Eis, dass noch vorhanden ist, kann das Zurückhalten von übrigen dabei helfen, dass die Eisausdehnung im September nicht so niedrig ausfällt, wie in den letzten Jahren.

The AO has a strong effect on Arctic sea ice motion. The pattern