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Kopenhagen: Ein großer Erfolg

19. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Kopenhagen

Heute ist die Klimakonferenz von Kopenhagen mit großem Erfolg beendet worden. Zwei Jahre Vorbereitungszeit und zwei Wochen intensive Verhandlungen, mehr als 10.000 Delegierte aus 192 Ländern, 130 Staats- und Regierungschefs anwesend und teils intensiv an den Verhandlungen beteiligt – die Konferenz der Superlative hat mehr erreicht, als man hoffen konnte. Ein für alle Menschen positives Signal, eine optimistische Botschaft geht von Kopenhagen an die Welt. Und diese Nachricht lautet: „Wir nehmen sie nicht ernst, die Katastrophenrhetorik einer politisierten Wissenschaft. Wir denken rational, noch immer, wir lassen uns weder vom Druck naiver Aktivisten auf der Straße, noch von quasireligiösen Eiferern der gleichgeschalteten Massenmedien zur Dummheit zwingen.“

Denn wären unsere Staatenlenker tatsächlich von den düsteren Prophezeiungen der Alarmisten überzeugt, dann hätten sie anders handeln müssen.

Betrachten wir allein die folgenden Aspekte, die in den letzten Wochen stetig durch alle großen Print- und Rundfunkmedien verbreitet wurden:

  • Der menschgemachte Klimawandel sei schon jetzt spürbar und es würden schon heute Menschen in großer Zahl als direkte Folge des erhöhten CO2-Gehaltes der Atmosphäre hungern und sterben.
  • Viele der Länder, die mit am Verhandlungstisch saßen, würden bis 2050 überhaupt nicht mehr existieren (vor allem Inselstaaten im Pazifik).
  • Große Küstenstädte, gigantische Metropolen wie Bombay oder auch New York,


Mehr CO2 in der Atmosphäre: Pflanzen wachsen schneller und benötigen weniger Wasser

15. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog, Wissenschaft

PrevTI-Logo-petrol_web_dessemitteilung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts vom 10. Dezember 2009 – Mit Dank an Leser Revolverman für den Hinweis.

Die stetig steigende Konzentration des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in der Atmosphäre ist nicht nur einer der Hauptfaktoren für den Klimawandel – das Gas dient auch als unverzichtbarer Baustein für die Photosynthese der Pflanzen und ist damit Grundlage allen Lebens. Damit berührt der CO2-Anstieg auch unmittelbar Fragen der Ernährung: Wie reagieren Kulturpflanzen wie Weizen, Kartoffeln oder Mais, wenn ihnen mehr CO2 zur Verfügung steht? Fördert das ihr Wachstum, haben wir bessere Ernten zu erwarten und wie beeinflusst die CO2-reichere Umgebungsluft den Wasserbedarf der Pflanzen? Wissenschaftler des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI) in Braunschweig können auf einige dieser Fragen jetzt Antworten geben.

Die Arbeitsgruppe um Professor Hans-Joachim Weigel vom vTI-Institut für Biodiversität konnte auf Erkenntnisse aus der Fachliteratur aufbauen, nach denen in Laborversuchen die meisten unserer Kulturpflanzen eine höhere Photosyntheserate und ein verstärktes Wachstum zeigen, wenn sie mehr CO2 zur Verfügung haben. Einige Pflanzenarten konnten unter diesen Bedingungen auch das vorhandene Wasser besser ausnutzen – ein wichtiger Gesichtspunkt, da in unseren Breiten künftig längere Trockenperioden während des Sommers erwartet werden. Unbekannt war bis jetzt aber, wie die Pflanzen unter realen landwirtschaftlichen Anbaubedingungen



Das Klima-Kartell? Von Storch, Latif und Rahmstorf äußern sich zu Climategate

14. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog, Climategate, Klimawandel

Während auf der Klimakonferenz Politiker aus aller Welt um einen neuen Klimavertrag ringen, rumort es in der Wissenschaftswelt: Werden Klimaszenarien übertrieben oder Daten vor der Öffentlichkeit geheim gehalten? Hans von Storch, Mojib Latif und Stefan Rahmstorf äußern sich in der Sendung ZDF.UMWELT vom 13.12.2009 zur Climategate-Affäre.



Die Wind-Barone

13. Dezember 2009 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Windkraft

Schiffsbewegungen_NordseeAEin russischer Energiebaron will in der Nordsee einen Windpark bauen. Doch Putins Regierung hat mit dem Ex-Gasprom-Aufsichtsrat noch eine Rechnung offen.

Argolt Bekker hat große Pläne. Er will vor der deutschen Nordseeküste bis zu 200 (neuerdings sogar bis zu 320) Windkraftanlagen installieren. Nördlich von Borkum sollen in einer ersten Phase 80 Generatoren installiert werden. Die Kosten wurden zunächst mit über 500 Millionen Euro beziffert, inzwischen ist von 1,2 Milliarden Euro die Rede. Für Fertigung, Vormontage, Wartung und Seetransport richtet Bekkers Firma Bard Engineering einen Basishafen in Emden ein.

Bekker gehört nicht zu den üblichen Verdächtigen der ökobeseelten Windkraftszene, sondern zur Fraktion russischer Energiebarone: Das sind schillernde Geschäftsleute, die unter dem Ex-Präsidenten Boris Jelzin Milliarden verdienten – und später von Wladimir Putins Regierung torpediert wurden.

Mit dem Ende der alten Sowjetunion witterte auch Bekker seine Chance. Er räumte seinen Stuhl als hoher Funktionär im Gasministerium und stieg Anfang der neunziger Jahre mit der frischgegründeten Firma Stroitransgas ins Energiegeschäft ein. Dank exzellenter Beziehungen in den Moskauer Machtapparat liefen die Geschäfte bald blendend.

Windparks Nordsee

Für den Gasmonopolisten Gasprom verlegte Bekkers Truppe etliche Pipelines und kassierte dabei fürstlich. Dank Großaufträgen von Gasprom boomte das Unternehmen. Doch nach dem Machtwechsel im Kreml mutierte auch



Lord Monckton über die Gauner von Climategate

12. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

featureMoncktonDie Einigkeit und Harmonie in der Weltgemeinschaft, von der bislang bei Klimakonferenzen so häufig die Rede war, hat ausgerechnet kurz vor dem Kopenhagen-Gipfel einen empfindlichen Dämpfer erlitten. Durch dem inzwischen als Climategate bekannten Skandal um E-Mails und Dateien der britischen Climate Research Unit (CRU), hat die Glaubwürdigkeit der Klimaforschung einen bislang ungekannten Tiefpunkt erreicht. Grund dafür sind E-Mails in denen Forscher offen zeigen, dass es ihnen weniger um korrekte Wissenschaft, als vielmehr um das Durchboxen einer politischen Agenda geht und Dateien aus denen hervorgeht, dass  zahlreiche Anpassungen vorgenommen wurden, um die Erwärmung dramatischer erscheinen zu lassen als sie in Wirklichkeit ist.

Nachdem sich Medien und Presse anfangs nur sehr zurückhaltend über den Skandal äußerten, man wollte wohl den Frieden der Verhandlungen in Kopenhagen nicht gefährden, scheint das Eis jetzt gebrochen zu sein. So lieferte Focus-Money in seiner letzten Ausgabe mit dem Artikel „Klimagate – Skandal um manipulierte Daten“ als erstes überregionales Printmedium in Deutschland detaillierte Informationen darüber, was für eine Bedeutung diese Affäre wirklich hat.

Was jetzt langsam einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, war bis dahin hauptsächlich in interessierten Kreisen heiß diskutiert worden. Zweifler an der Richtigkeit der alarmistischen Projektionen der Klimawissenschaftler, bislang oft diffamierend als „Skeptiker“ abgekanzelt, konnten



Hart, fair und falsch

10. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Blog, Medien

Folgendes habe ich soeben versendet:

An: Redaktion „Hart aber Fair“

CC: Renate Künast (Bundestag), Norbert Röttgen (Bundestag), Sven Plöger (Meteo), Hannes Jaenicke (Fanclub), Klaus Kocks (Cato-Sozietät)

Offener Brief zur Sendung „Hart aber Fair: Nach uns die Sintflut – wer will schon fürs Klima Verzicht üben“ vom 9.12.2009

Sehr geehrte Damen und Herren von der „Hart aber Fair“-Redaktion,

Falschinformationen verbreiten und damit die Desinformationskampagne aller TV-Kanäle unrühmlich ergänzen, das dürfen Sie nicht. Nicht im öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Nicht in einer Sendung, für die auch ich Gebühren zahle. Nicht unwidersprochen und auch nicht unwiderrufen.

Gemeint ist die Erläuterung der Mechanismen der Erderwärmung durch Herrn Plöger. Diese war nicht einfach nur falsch, sondern eine vollkommene Absurdität. Eines Meteorologen unwürdig.

Denn selbstverständlich ist Kohlendioxid als Spurengas in der Atmosphäre nicht dazu in der Lage, den Planeten nennenswert aufzuheizen. Auch bei einer Verdoppelung der Kohlendioxid-Konzentration in der Atmosphäre liegt die maximal mögliche Erwärmung bei etwa einem Grad. Die mir bekannten Angaben in der Literatur schwanken zwischen 0,8 (Richard Lindzen) und 1,2 (Stefan Rahmstorf). Eine nennenswerte Erwärmung ergibt sich in den Klimamodellen, die die Projektionen des IPCC begründen, erst durch einen sogenannten positiven Rückkopplungs- oder Feedback-Effekt. Und dieser entsteht, weil man annimmt, die geringe Erwärmung durch Kohlendioxid



Climategate – Der Mantel des Schweigens wird gelüftet

8. Dezember 2009 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate

photo-fullIn den letzten Wochen gab es in Deutschland einigen Grund sich zu fragen, ob die Medien ihrer Pflicht uns mit ausgewogener Berichterstattung über die wichtigen Ereignisse in der Welt zu informieren auch wirklich nachkommen. Hatte sich doch durch die Veröffentlichung von E-Mails und Daten vom Server der britischen Climate Research Unit (CRU), einer der weltweit wichtigsten Forschungsanstalten zum globalen Klimawandel, ein Abgrund an Lügen , Manipulation und Desinformation aufgetan, der von der renommierten britischen Tageszeitung Telegraph völlig ungeschönt als „Schlimmster wissenschaftlicher Skandal unserer Generation“ bezeichnet wurde. Und was erfuhren wir hier in Deutschland bislang über die Presse zu diesem Thema? So gut wie gar nichts.

Stellen wir uns vor, etwas vergleichbares wäre in einem anderen Wissenschaftszweig passiert. Dass etwa in der Kernenergie- oder der Genforschung bekannt würde, dass Daten gefälscht, kritische Veröffentlichungen unterdrückt oder unliebsame Forscher kaltgestellt worden wären. Aus den Redaktionen unserer Zeitungen und Nachrichtenstationen würde ein Aufschrei zu vernehmen sein, wie wir ihn bislang nicht erlebt hätten. Nicht nur die Glaubwürdigkeit der beteiligten Forscher, sondern auch die Ergebnisse dieser Forschung der letzten Jahre und Jahrzehnte würde plötzlich von allen Seiten massiv infrage gestellt werden. Und das völlig zurecht.

Manipulation in der Klimawissenschaft ein Kavaliersdelikt?

Nur wenn es sich