Die deutsche Energieratlosigkeit
11. Januar 2012 | Von Peter Heller | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik
von Heinz Horeis (mit freundlicher Genehmigung von NovoArgumente)
Verglichen mit dem, was Erdbeben und Tsunami am 11. März im Nordosten Japans angerichtet haben, erscheinen die materiellen Auswirkungen der havarierten Nuklearanlage in Fukushima recht klein. In Deutschland war der psychologische Fallout allerdings enorm und hat dem Land die Energiewende beschert: die Schnellabschaltung von acht tadellos funktionierenden Kernkraftwerken, der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022 und die Hinwendung zu einer Energieversorgung, die unsere Industriegesellschaft mit Windrädern, Solarzellen und Biogasanlagen antreiben soll. Naturenergie, wie es die Ökoindustrie seit kurzem nennt. Das Natürliche an diesen ineffizienten Energiequellen ist, dass sie launisch und unzuverlässig sind, periodisch auftreten und von Wetter und Klima abhängen.
Es gibt eine schöne Geschichte in den Abenteuern von Tim und Struppi des belgischen Zeichners Hergé. Beide sind zusammen mit Kapitän Haddock Gefangene auf einem Schiff, das explosives Material geladen hat. Auf hoher See bricht ein Feuer aus. Kapitän, Offiziere und Mannschaft springen voller Panik in die Rettungsboote und rudern mit aller Kraft weg von dem gefährlichen Schiff. In sicherer Entfernung warten sie auf die große Explosion. Doch nichts passiert. Eine große Welle hat das Feuer gelöscht. Die beiden Helden, Haddock und Tim, bringen das Schiff wieder in Fahrt und dampfen …

Ich habe die Rede zwar nicht live anschauen können, aber in dem veröffentlichten Text finde ich mich an vielen Stellen wieder. Natürlich ist Science Skeptical politisch unabhängig. An einigen Stellen haben wir aber schon über eine mögliche Rückkehr der Vernunft in die deutsche Politik diskutiert. Viele Leser identifizierten dabei die FDP als eine der wenigen verbliebenen Chancen, eine Stimme gegen die schleichend realisierte Ökodiktatur in diesem Land in den Parlamenten und Regierungen zu verankern. Daher möchte ich mit einigen Zitaten 

Wasser kann man nicht verbrauchen. Man kann es nur verwenden. Trinkwasser, Waschwasser, Wasser zur Bewässerung von Feldern und Wasser für die industrielle Produktion entstammen einem Kreislauf, dem sie entnommen und anschließend wieder zugeführt werden. Eigentlich ist die Nutzung von Wasser durch die Menschen nur ein Teil, eine Erweiterung dieses Kreislaufes.



