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Was geteilte Staaten über Klima und Politik verraten

14. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Klimawandel, Politik

Seit Jahrtausenden bildet die Landwirtschaft die wichtigste Ernährungsgrundlage der Menschheit.  Und in einigen Klimazonen sind die Ackerböden fruchtbarer als in anderen, so ist zum Beispiel ein mediterranes Klima für Landwirtschaft im großen Stil sehr viel besser geeignet als eine Wüste.

Steffen Hentrich hat jedoch am Beispiel Simbabwes zurecht darauf hingewiesen, dass eine Erklärung der Ernterückgänge mit klimatischen Veränderungen allein zu kurz greift, da weltweit die Erträge gestiegen sind, obwohl der Temperaturanstieg in Simbabwe sogar unterhalb des globalen Durchschnitts liegt. Vielmehr sei das massive Versagen der Politik für die Misere der einstigen „Kornkammer Afrikas“ verantwortlich. Dieses Beispiel lässt sich noch weiter ausführen.…



Dioxin-Fleisch, toxische Geldanlagen und Armani-Anzüge

13. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Thilo Bode von Foodwatch und viele andere –nicht zuletzt wohl fast sämtliche Leitartikler Deutschlands— sind sich einig: Dioxin und andere Gifte in Lebensmitteln lassen sich nur durch mehr und gründlichere staatliche Kontrollen verhindern.

Sie mögen sich einig sein, aber sie liegen alle falsch.

Tatsächlich verhält sich die Sache genau umgekehrt: Staatlich-institutionalisierte Lebensmittelkontrollen vergrößern die Gefahr, dass verdorbene oder vergiftete Nahrungsmittel in den Handel kommen—genauso, wie staatliche Börsen- und Bankenkontrollen die Gefahr vergrößern, dass ahnungslose Anleger toxische Papiere kaufen oder ihre Ersparnisse in einem Schneeballsystem verlieren.

Um verständlich zu machen, wie ich auf diese vielleicht irrsinnig scheinende Idee verfallen konnte,
muss ich erst einmal zeigen, mit was für einem Problem wir es überhaupt zu tun haben. Es ist das Problem des versteckten, also nicht offensichtlichen, Produktmangels—beim dioxinverseuchten Fleisch wie bei toxischen Geldanlagen. Bei Produktmängeln, die für jeden Kunden sichtbar, schmeckbar und riechbar sind, gibt es überhaupt kein Problem: Ein Supermarkt, der immer nur vergammeltes Obst und welkes Gemüse anbietet, wird schnell keine Kunden mehr haben. Und der Gebrauchtwagenverkäufer, der notdürftig ausgebeulte und schlecht lackierte Unfallautos zum selben Preis anbietet, den sonst Autos ohne Unfall kosten, wird mit dem Preis runtergehen müssen, wenn er noch Käufer finden will. …



Und wieder wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben – Der Dioxinskandal

10. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit

Das neue Jahr hat gerade erst begonnen und schon steht ein neuer Skandal ins Haus. Hauptakteur ist ein alter Bekannter, das als Seveso-Gift bekannt gewordene Dioxin. Diese Stoffgruppe ist schließlich seit vielen Jahren ein Garant für Panik-Reflexe bei Politikern, Medien und in der Bevölkerung. Da interessiert es wenig, dass weltweit bislang kein einziger Todesfall durch das vermeintlichen Supergift dokumentiert ist.

Das prominenteste Vergiftungsopfer mit Dioxin ist wohl der ehemalige Präsident der Ukraine, Wiktor Juschtschenko. Bei diesem wurden nach einem Abendessen mit dem Chef des Ukrainischen Inlandsgeheimdienstes Vergiftungserscheinungen festgestellt. Später fanden Ärzte eine 50.000-fache Überschreitung des Normalwertes an Dioxin in Juschtschenkos Körper. Möglicherweise haben die Geheimdienstler geglaubt, mit einer solchen Überdosierung des “Supergiftes” auf Nummer sicher zu gehen. Aus ihrer Sicht bedauerlich war, dass der Stoff wohl nicht annähernd so gefährlich ist wie allgemein behauptet wird.

Um ähnliche Gehalte im Körper wie Wiktor Juschtschenko zu erreichen, müsste ein Konsument in Deutschland Hunderttausende “verseuchter” Eier zu sich nehmen. Allerdings müssten diese über einen recht kurzen Zeitraum gegessen werden. Dioxin hat im Körper eine Halbwertszeit von etwa 15 Monaten.

Um eins klar zu stellen. Der Gehalt an Giftstoffen in unserer Nahrung soll selbstverständlich so niedrig wie möglich gehalten werden und Industrielle Reststoffe haben …



Kohlenstoffintensität – Ein neuer Ansatz für die Klimapolitik?

7. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Emissionshandel, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Innovationspolitik, Klimawandel, Kohle, Politik, Wirtschaftsförderung
In der Klimadebatte stehen sich seit Anbeginn zwei Positionen diametral gegenüber. Die eine, die skeptische Haltung, besagt, der menschgemachte Klimawandel wäre aus verschiedenen Gründen ein Nichtproblem, dem sich Politik nicht widmen sollte. Die andere, die alarmistische Haltung, sieht im menschgemachten Klimawandel ein Risiko für eine umfassende Katastrophe, das um jeden Preis zu vermeiden bzw. zu verringern wäre. Während die Alarmisten einen monolithischen Meinungsblock denkwürdiger Uniformität bilden, stellen die Skeptiker einen ziemlich bunten Haufen dar. Ihre Argumente gegen die Etablierung einer “Klimaschutzpolitik” umfassen ein breites Spektrum. Es reicht von der Infragestellung der Existenz eines menschgemachten Klimawandels bis hin zu Zweifeln an den mit ihm verbundenen Risiken. Ein sehr starkes Argument gegen die etablierte Politik, das gemeinhin zu wenig Beachtung findet, ist dabei der Hinweis auf deren Erfolglosigkeit.

Die Alarmisten hatten nun schon mehr als zwanzig Jahre Zeit, die Sinnhaftigkeit ihres Tuns zu belegen. Sie hatten die öffentliche und die veröffentlichte Meinung auf ihrer Seite und es ist ihnen gelungen, “Klimaschutz” in den politischen Agenden aller Strömungen zu verankern. In einem breiten Netzwerk zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Politik, Gesellschaft und Medien, das tief in die deutsche Bürokratie hinein Einfluß nimmt, befassen sich mittlerweile so viele Menschen mit der Thematik, daß es kaum möglich …



Ein Wind in der Antarktis

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Gastbeitrag von Ed Caryl 

Die Masse der AGW-Alarmisten behauptet, dass sich die durch CO2 induzierte Erwärmung zunächst in der Arktis und der Antarktis bemerkbar macht. Wir haben hier gezeigt, dass es nur eine geringe oder gar keine Erwärmung in der Arktis gibt, zumindest in den Gebieten, die genügend weit von humanen Wärmeinseln (Städten) entfernt liegen. In der Antarktis sollte dies kein Problem sein, weil die Forschungsstationen meist klein sind und ihre Größe seit ihrer Gründung nicht verändert haben. Und doch gibt dieses Beispiel Anlass, an diesem Gedanken zu zweifeln.  

In Abbildung 1 (Alle Temperaturwerte in den folgenden Graphiken sind aus den Rohdaten des GISS in Excel geplottet) beträgt die Entfernung zwischen den Stationen McMurdo und Scott Base nur 5 Kilometer. Die Station Marble Point liegt von beiden 87 Kilometer entfernt. Der Temperaturverlauf aller drei Stationen ähnelt sich, mit der Ausnahme, dass es in McMurdo und Scott Base während der hier abgebildeten 50 Jahre eine Erwärmung von weniger als 1 K gibt, und dass der Verlauf der Station Marble Point im 30-jährigen Zeitraum keinen Trend zeigt. Woher kommt die große Temperaturdifferenz zwischen McMurdo und Scott Base? Das weiß niemand! Falls ein Leser einmal dort war und eine Idee hat, wie man …



Der mumifizierte Opa

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Es ist ein Skandal: Die Japaner, so stellt sich jetzt heraus, werden gar nicht so alt wie wir alle immer dachten. Die angebliche Unzahl Hochbetagter, eine vermeintliche Tatsache, die Wissenschaftler weltweit intensiv forschen ließ, warum die durchschnittliche Lebenserwartung von Japanern so viel höher ist als die der Einwohner in allen anderen Industrienationen—lag’s an den ungesättigten Fetten im Fisch? An den Inhaltsstoffen von Reis oder einfach an der angeblich besonderen philosophischen Einstellung und Lebenshaltung der Menschen?—diese vielen Uralten, also, gibt es in Wirklichkeit nicht. Genauer gesagt, sind die meisten von ihnen schon lange tot.…



Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten: wird sich diese erzieherische Sturmflut 2011 wenden?

5. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus

Wir haben erstaunliche 40 Jahre der Angsterzeugung erlebt, ausgelöst durch ein paar unverantwortliche Wissenschaftler, deren Computermodelle für sie so wahnsinnig echt geworden sind, dass sie grundlegende Verantwortlichkeiten eines Erwachsenen über Bord geworfen haben. Nach einer kurzen Liaison mit der Möglichkeit, dass die nächste Eiszeit bevorsteht, wandten sie ihre Aufmerksamkeit der Erwärmung zu, zweifellos ermutigt durch die bemerkenswerte, auf dem Mauna Loa gemessene jährliche Zunahme des CO2-Gehaltes der Luft. Sie entwickelten Modelle, um dem CO2 eine viel wichtigere Rolle zuzuschieben, als es durch Beobachtungen und sorgfältig rekonstruierte historische Aufzeichnungen gerechtfertigt ist.

 Die Modelle tun dann auch, was sie sollen, und zwar mit Hilfe eines hypothetischen positiven Feedbacks, bei dem der Wasserdampf ins Spiel kommt, ein Feedback, dass nach unseren Erkenntnissen der Vergangenheit der Atmosphäre nicht plausibel ist und auch nicht durch jüngste Beobachtungen bestätigt wird, nicht zuletzt deshalb, weil die Lufttemperatur nicht den troposphärischen ‚Hot Spot’ zeigt, den die Modelle vorhersagen. Der Einfluss des CO2 auf das Klima ist alles andere als unstrittig, denn die Schätzungen von Experten reichen von einer alles in allem leichten Abkühlung bis zu einer leichten Erwärmung aufgrund der angenommenen Zunahme des CO2 während der nächsten 100 Jahre oder so.

 Klimamodelle sind Spielzeug der Alarmisten
Das …