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Klimawanderung

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Immer wieder hört/liest man aus “berufenem” Munde, Skeptiker könnten Wetter und Klima nicht auseinander halten, weil mit kalten Monaten etc. hantiert würde und dies nun mal Wetter sei. Die diesen Vorwurf erheben sind die, die einen warmen Monat in den Himmel heben, mit dem Datum der ersten Aufzeichnung drohen und sich ansonsten aufspielen wie die Kasperle, wenn es gegen ihre Religion geht.

Wie ist das nun mit dem Klima, dem Wetter und dem Klimaschutz?

Klima ist primär erst mal 30 Jahre Wettervergangenheit in einer bestimmten Region. Klimaschutz im Sinne der Erfinder wäre demnach Schutz der zukünftigen Wettervergangenheit.

Das Klima einer Region ist also das durchschnittliche Wetter der letzten 30 Jahre und ist lokal/regional begrenzt. In Deutschland hat es ca 3 Klimaregionen oder auch -zonen, alpin, kontinental und maritim. Die können sich je nach Großklimalage etwas verschieben, je nach dem ob in Deutschland das atlantische oder das russische Kontinentalklima größeren Einfluß hat.

Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass gewisse Wettererscheinungen durch das jeweilige geographische Klima bedingt sind.

Was heißt das?

Am Senegal wird es aufgrund der dortigen Wettergeschichte, dem Klima also, mehr als unwahrscheinlich sein, dass es dort schneit. Wenn unsere Klimagurus uns erzählen, das Klima habe sich in Deutschland ( …



Grüne Programmatik: Der Weg in den Ökofaschismus?

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Das Verständnis von Freiheit in den heutigen, demokratisch verfaßten Gesellschaften orientiert sich in Anlehnung an die Ideen der Aufklärung und an die Werte der französischen Revolution an den Lebensumständen auf individueller Ebene. Freiheit ist ein Spektrum von Handlungsmöglichkeiten, auf das jede Einzelperson ein zu schützendes Recht hat.  Die Vielfalt und Verschiedenheit der Lebensumstände machen es unmöglich, dieses Spektrum in Form einer Positivliste über den allgemeinen Standard der bürgerlichen Freiheitsrechte hinaus (Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Wahlrecht, Religionsfreiheit u.v.a.) zu definieren. Unser Freiheitsbegriff ist daher noch am ehesten einer Definition zugänglich, die seine Grenzen aufzeigt. Wenn Freiheit auf individueller Ebene empfunden und gelebt werden soll, dann ist sie auch ausschließlich im Rückgriff auf die individuelle Ebene einzuschränken. Dies begründet die demokratische Tradition, die Grenzen der Handlungsfreiheit des Individuums an der Auswirkung auf die Handlungsfreiheiten anderer Individuen anzusetzen.

In den Grundsatzprogrammen  von CDU, SPD und FDP heißt es in auffälliger Übereinstimmung:

Die Freiheit des anderen bedingt und begrenzt die eigene Freiheit. (CDU)

Die Freiheit des Einzelnen endet, wo sie die Freiheit des Anderen verletzt. (SPD)

Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenze an der Freiheit der anderen. (FDP)

 Für diese drei Parteien ist individuelle Freiheit ein Ziel auf der obersten Ebene, dem sich andere Werte …



Jahresrückblick 2010 – Das waren die beliebtesten Beiträge

31. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Blog
http://www.youtube.com/watch?v=YmfswFfL3Vo”>Eviva

2010 war ein heißes Jahr. Wobei hiermit ausdrücklich nicht die Temperaturen gemeint sind, auch wenn das eine oder andere Klimawissenschaftliche Institut seine Daten so lange intensiv massiert hat, bis das abgelaufene Jahr als “das wärmste seit der Temperaturaufzeichnung” ausgerufen werden konnte.

Denn auch abgesehen davon kann man 2010 durchaus als hitzig bezeichnen, vor allem wenn man die fortgesetzten Debatten über die postulierte Schuld des Menschen an diversen Wetterphänomenen betrachtet. Es gab Kältewellen, Hitzewellen, Dürreperioden, Überschwemmungen, viel Eis in der Antarktis, etwas weniger Eis in der Arktis und natürlich die Klimakonferenz von Cancun.

Es war nicht alles schlecht
Womit wir auch schon bei den positiven Aspekten des vergangenen Jahres wären. Wer die teilweise hysterische Berichterstattung in den Medien in Vorbereitung zur Konferenz von Kopenhagen im Jahr 2009 verfolgt hat. musste es geradezu als erholsam empfinden, wie ruhig es in diesem Jahr insgesamt um das Thema Klima in den Medien geworden ist. Positiv ist auch zu beurteilen, dass sich die Presse hierzulande endlich eines Punktes angenommen hat, der in den letzten Jahren wenig bis keine Beachtung fand. Erstmals war es ein Thema, die steigenden Energiekosten aufgrund des ungebremsten Ausbaus sogenannter Erneuerbarer Energien anzusprechen. Ein Trend, der sich vermutlich in den nächsten Jahren fortsetzen wird, …



Ein Licht in Sibirien – Temperaturtrends in der Arktis

30. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Von Gastautor Ed Caryl  

Arktische Stationen in der Nähe von Heizquellen zeigen im vorigen Jahrhundert eine Erwärmung. Isolierte arktische Stationen ohne menschliche Wärmequellen zeigen keine Erwärmung. Die Abbildungen „isolierte [ländliche] Stationen“ und „städtische Stationen“ zeigen diesen Unterschied sehr deutlich. 

Alle Karten der Temperaturanomalien nach GISS zeigen, dass sich die Arktis schneller erwärmt als der Rest des Globus’, besonders im Norden Alaskas und in Sibirien. Die Satellitendaten zeigen jedoch ein anderes Bild. Hier folgen die beiden Darstellungen für 2009, zunächst nach GISS:  

  

Hier die Sicht des Satelliten:  

 

Als Bezugsperiode für die Temperaturkarte von GISS wurde 1933 bis 1963 gewählt. Diese Zeitspanne fällt mit der damaligen Warmphase der atlantischen multidekadischen Oszillation (AMO) zusammen. Diese Periode wies ähnliche Temperaturwerte wie heute auf, verglichen mit der kühlen Periode von 1951 bis 1980, die GISS normalerweise als Referenz benutzt. Das macht sie vergleichbarer mit den Satellitendaten. Diese verwenden das Mittel über den Satellitenzeitraum seit 1979, also der aktuellen AMO Warmphase.  

Die Satellitendaten zeigen eine Abkühlung in Sibirien, ähnlich der Anomaliekarte aus den Bodenstationen, und eine sehr geringe Erwärmung in den meisten Gebieten von Alaska. Sie zeigen auch eine Abkühlung für die Antarktische Halbinsel, wo die Bodenkarte eine Erwärmung zeigt. Aber es gibt eine …



Anmerkungen zum ökologischen Fußabdruck

22. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

In meinem Artikel zur diesjährigen Studie des Umweltbundesamtes zum Umweltbewusstsein in Deutschland habe ich mich auf die verzerrte Risikowahrnehmung konzentriert.  Den größeren ökologischen Fußabdruck der Grünen-Wähler, auf den sich einige gestürzt haben, habe ich nur am Rande erwähnt.  Das hat seine Gründe.  Denn um voller Entrüstung die Grünen für ihren ökologischen Fußabdruck zu kritisieren, müsste ich mich einem Denken unterordnen, das einen besonders kleinen dieser Fußabdrücke als grundsätzlich erstrebenswertes Ziel anerkennt.

Das tue ich aufgrund einiger einfacher Überlegungen inzwischen nicht mehr. …



Linke Umverteilungspolitik – Das Rätsel der “Erneuerbaren”

19. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Blog

Professor Ottmar Edenhofer vom Potsdamer Institut für Klimafolgenforschung (PIK) hat vor kurzem in einem Interview mit der Neuen Züricher Zeitung klargestellt, dass es bei der Klimapolitik nicht in erster Linie um den Schutz der Umwelt geht, sondern um eine Umverteilung des Weltvermögens in Richtung der ärmeren Länder.

Mit dieser Aussage überraschte der ranghöchste Ökonom im Weltklimarat nicht wirklich. Vielmehr vertritt er damit ein Ideal, dass seit jeher zum linken Ideologiekanon gehört. Die Linken verstehen sich schließlich seit Begründung der Bewegung als Fortführer der Gedanken Robin Hoods, jenem legendären Volkshelden, der von den Reichen nahm und es den Armen gab.

Sämtliche linke Parteien für Ausbau der “Erneuerbaren” Energien
Vor diesem Hintergrund ist eine Entwicklung in Deutschland nur schwer zu verstehen. Sämtliche großen Parteien in Deutschland die sich zum linken Spektrum zählen, das sind die Linken, die SPD und die Grünen, stehen für einen verstärkten Ausbau der sogenannten Erneuerbaren Energien. Und auch wenn sich diese Parteien heute zu einem großen Teil auch als “ökologisch” begreifen, bedeutet ein Ausbau dieser ineffizienten Energien genau das Gegenteil von dem seit Generation gehegten linken Ideal. Nämlich eine Umverteilung von arm nach reich.

“Erneuerbare” Energien bedeuten Umverteilung von arm nach reich
Warum das so ist wird einem …



Handys, Schimmel und einige offene Fragen

17. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Politik

Das Umweltbundesamt hat die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2010“ vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.…