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Hat Kretschmann Angst vor Mappus?

1. Dezember 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik

Man sollte meinen es ist so, geht es doch um die EnBW, bzw. wie und warum das Land sein Engagement da verstärkt hatte, noch unter Mappus.

Immer wieder wurde behauptet, an dem Deal wäre einiges faul gewesen. Von einem Untersuchungsausschuss war die Rede. Doch dann sollen angeblich nicht genug Akten darüber vorhanden sein usw.. Alles in allem sollte es auf einen CDU-Filz hindeuten und Kornoptionsvorwürfe wurden laut. Auch in ein Urteil des Staatsgerichtshofes, wonach die Nichtbeteiligung des Landtags verfassungswidrig war, ist leidlich ausgeschlachtet worden. Mappus selbst sagt dazu in einem Interview in den Stuttgarter Nachrichten:

Dieses Urteil wurde aus meiner Sicht in der politischen Diskussion in Teilen missbraucht und bewusst eskaliert. Das Gericht hat ja ausdrücklich anerkannt, dass es für diese besondere Situation keine klare rechtliche Regelung gibt. Es hat sogar den konkreten Vorschlag gemacht, dies gesetzlich zu konkretisieren – was spannenderweise von Grün-Rot postwendend abgelehnt wurde. Genau deshalb war es jetzt an der Zeit, mich zur Wehr zu setzen. Dies ist aber mit einer beruflichen Tätigkeit auf einem anderen Kontinent nicht vereinbar.

Jetzt steht er also bereit um sich gegen die Vorwürfe zu wehren, doch das kann er nicht, weil er noch an die Schweigepflicht als ehemaliger Ministerpräsident …



Gottfried Schatz über Wissenschaft, Politik und Kultur

30. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Politik
http://www.youtube.com/watch?v=SPaZlj9i3Z4″>hier

Im November diesen Jahres wurde in der Sendung Sternstunde Philosophie ein Gespräch mit Gottfried Schatz im Schweizer Fernsehen und in 3sat ausgestrahlt. Lesern der NZZ war Schatz sicherlich ein Begriff, er schreibt dort regelmäßig im Feuilleton. Das hört sich für den durchschnittlichen Leser erst einmal nach Langeweile an: Philosophie und Feuilleton. Doch weit gefehlt. Gottfried Ganz ist ein hoch dekorierter Wissenschaftler und wahrscheinlich die Koryphäe auf dem Gebiet der Erforschung der Mitochondrien. Kleines Schmankerl am Rand, für diejenigen die sich mit Biochemie nicht so gut auskennen, die legendäre Zarentochter Anastasia konnte aufgrund der Analyse ihrer Mitochondrien-DNS als Schwindlerin entlarvt werden. Womit wir damit nun auch eine Brücke zum Boulevard geschlagen hätten.

Diese kleine Einleitung hier dient nur dazu um deutlich zu machen, dass wir es hier nicht mit irgendjemanden zu tun haben, sondern um einen weltweit geehrten Wissenschaftler. Ich habe mir dieses Gespräch auf 3sat angeschaut, einige besonders beachtenswerte Passagen ausgewählt und ein kleines Video zusammengestellt. Dieses Video umfasst sieben Themen, dazu jeweils ein Zitat aus dem Gespräch.

Video: hier geht es zu youtube

Teil 1: Über Arroganz und beschränkter Erkenntniskraft (00:23)
“Biochemie hat mich gelehrt, einerseits die Begrenztheit des menschlichen Verstandes, als Folge davon die Tatsache, dass alle …



CO2-Ausstoß und kein Ende in Sicht!

30. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Daten, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Ökologistische Mythen, Politik, Wirtschaftsförderung

Pünktlich zum Auftakt des UN-Klimagipfels im Durban (Südafrika) hat die Tagesschau in der Sendung vom 28. November den CO2-Ausstoß in Millionen Tonnen von Deutschland, der EU, den USA, Indien und China präsentiert. Hier die Entwicklung der letzten Jahre im Vergleich:…



Klimapolitik und Eugenik – einige Parallelen

29. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Gastbeitrag von Ludger Weß

Die Klimadebatte nimmt in Deutschland immer mehr die Züge einer kollektiven Hysterie an – der Preis für den derzeit radikalsten Vorschlag geht an Norbert Röttgen, CDU, für sein Konzept eines CO2-Kontingents für jeden Erdbewohner. Was geschehen soll, wenn es aufgebraucht ist, lässt er allerdings (noch) offen. Wohlgemerkt, Röttgen spricht nicht vom Einwohner eines Landes (das wäre eine rein statistische Größe), sondern von Personen. Das kann nur persönliche Konsequenzen meinen. Deutschland soll Vorreiter sein, sagt Röttgen mit Stolz und erhält parteiübergreifenden Beifall.

Vor gut einem Jahrhundert waren Experten sich schon einmal über eine drohende Katastrophe einig, und auch damals ging Deutschland voran – ganze Bevölkerungsgruppen wurden schließlich zur Verhütung dieser Katastrophe ihrer Freiheitsrechte beraubt, verstümmelt oder umgebracht. Die Rede ist von der Eugenik.

Diesen Begriff prägte 1883 der britische Gelehrte Francis Galton und definierte ihn als „Wissenschaft von der Verbesserung des Menschen durch Zucht“. Hintergrund war die Befürchtung, Zivilisation in Form von Medizin und Sozialstaat würde unausweichlich in die Katastrophe, sprich Degeneration der Menschheit führen. Denn die Zivilisation ermöglichte doch, dass Menschen, die unter „ursprünglichen“ Bedingungen das fortpflanzungsfähige Alter nicht erreicht hätten, munter Kinder in die Welt setzen konnten, die Kosten verursachten und sich womöglich weiter vermehrten. …



Der EEG-Wahnsinn

28. November 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Cancun, Energieerzeugung, Klimawandel, Nachhaltigkeit, Ökologismus, Politik, Wasserkraft, Windkraft

Am 17. November strahlte das ARD-Politmagazin Panorma den Bericht “Energiewende: Wie Ökostrom die Natur zerstört” aus. Darin wird der unkontrollierte Ausbau von Wasserkraft, Biokraftstoffen und Windenergie kritisiert, der durch das Erneuerbare Energien Gesetz in Deutschland gefördert wird.…



Climategate 2.0: Phil Jones auf Kriegsfuß mit Excel

25. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Daten, Klimawandel, Kurioses, Wissenschaft

Hacker sind vor zwei Jahren in die Computer der Climate Research Unit (CRU) der britischen East Anglia Universität eingedrungen und haben brisantes Datenmaterial “erbeutet” und zwecks Aufklärung in die Öffentlichkeit gestellt. Darunter auch über 1000 E-Mails mit der privaten Korrespondenz der Klimaforscher. Nun, fast auf den Tag genau zwei Jahre nach der Offenlegung der ersten Mails wurden nochmals über 5000 Mails öffentlich gemacht. Auch dieses Mal enthalten die Mails brisante Informationen.…



Neue Menschen für den Klimaschutz

24. November 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Klimawandel, Politik
http://www.youtube.com/watch?v=VN9YrRh-LaQ”>Homo

In der Klimazwiebel macht Hans von Storch auf einen Text von Oliver Geden aufmerksam, der mit dem Titel “Das Ende der Klimapolik, wie wir sie kannten” überschrieben ist. Geden spricht von einem notwendigen Paradigmenwechsel in der Klimaschutzpolitik, weg vom Top-Down-Paradigma hin zum Bottom-Up-Paradigma. Weg vom 2°C-Ziel hin zu “je weniger (Emissionen/Klimawandel), desto besser.” Es ist ein Szenario für ein Rückzuggefecht und zeigt nur an, dass der bisherige Ansatz gescheitert ist. Die Wahrscheinlichkeit für Business as usual in der Klimaschutzpolitik ist sehr hoch. Das heißt, der Klimaschutz wird zwar noch propagiert, doch nur dann umgesetzt, wenn es nicht weh tut. Damit wären wir in etwa bei Strategie der USA, die sich keine Verbindlichen Ziele zur Senkung des CO₂-Ausstoß gesetzt haben. Dazu schreibt Ross McKitrick im von Steffen Hentrich und Holger Krahmer herausgegebenen Buch “Realitätscheck für den Klimaschutz”:

Stattdessen kündigte der damalige Präsident George W. Bush 2002 das unverbindliche Ziel an, die Emissionsintensität (Treibhausgase je Dollar BPI) bis 2012 um 18% gegenüber den Stand von 2002 zu senken – Was allein durch die Beibehaltung der nach den 1980er Jahren eingeschlagenen Entwicklungstrends der Emissionen erreicht werden konnte. (S.25)

Doch so weit soll das neue Bottom-Up_Paradigma nicht gehen sondern, wie Geden schreibt, …