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Lesetipp: Was ist los mit Deutschland?

11. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Gefunden auf  „Zettels Raum“:

(…)Es gibt, soweit ich sehe, weltweit keinen anderen demokratischen Staat, dessen politisches Spektrum nur von linksaußen bis zur Mitte reicht; mit einem gähnenden Vakuum auf der Rechten.

Es gibt keinen anderen Staat, in dem die Ökologisten mehr sind als eine kleine Partei von Eiferern. In der Bundesrepublik sind sie eine der drei Volksparteien.

Es gibt kaum einen Staat, in dem der Liberalismus – sei es in Gestalt einer Partei, sei es als Flügel einer großen Partei- nicht eine bedeutende politische Kraft wäre. In Deutschland sind die Liberalen heute eine quantité négligeable.

In dieser Bundesrepublik ist bereits ein konservativer Sozialdemokrat wie Thilo Sarrazin ein Rechtsaußen, dem man abspricht, überhaupt noch zum demokratischen Spektrum zu gehören.

Was ist los mit dieser Aussteigernation? Ich weiß es nicht. Ich habe schlicht keine Erklärung. Ein langfristiger Trend scheidet aus; sonst hätte Schwarzgelb nicht vor weniger als zwei Jahren eine Mehrheit bekommen.

Es kommt mir so vor, als sei diese Nation von einem Taumel erfaßt. So, als hätte man uns eine starke Dosis eines Rauschmittels verabreicht (…)

Hier gibt es den gesamten Text.



Klimabarometer 2/11

10. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel

Meinungsumfragen haben Hochkonjunktur, manchmal könne man denken, durch diese Umfragen wird erst eine Meinung geschaffen. Und manchmal, werden solche Umfragen auch unternommen weil man eine eigene Agenda verfolgt und somit dem eigenen Anliegen mehr Bedeutung beimessen möchte. Wer, wen, was, warum gefragt hat, tritt dann gerne in den Hintergrund, schließlich ist die Botschaft wichtiger als ein kleinliches Hickhack, ob denn nun die Fragen suggestiv gestellt worden, oder ob die Befragten repräsentativ ausgewählt sind. Dennoch kann es manchmal lohnenswert sein, sich auch das Ergebnis derer Umfragen etwas genauer anzuschauen, denen man eigentlich eher weniger Objektivität zutraut. Vor allem im Hinblick darauf, welche Schlüsse gezogen worden sind und welche Botschaft mit den ermittelten Daten verknüpft wurde.

Hier soll nun das sogenannte Klimabarometer betrachtet werden deren Herausgeber sich, nach eigenem bekunden, für die Senkung des „klimaschädlichen Kohlendioxid“ einsetzen. Quartalsweise wird die Einstellung der Bevölkerung gegenüber aktuellen Fragen zum Klimaschutz, Klimawandel und zur Energiesituation sowie das öffentliche Interesse an diesen Themen ermittelt. Dabei werden zwei Bereiche dargestellt: 1. der Index, welcher das öffentliche Interesse der Bevölkerung zum Thema Klimaschutz, Klimawandel und zur Energiesituation darstellen soll. Sowie 2. einen Monatstrend, in dem das Ergebnis von aktuell durchgeführten Umfragen ausgewertet wird.

Zu beiden Punkten sind Anmerkungen



Lesetipp: Grüne Schmuggler und Baptisten – Von Björn Lomborg

6. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Profiteure

Hier ein Auszug aus einem Artikel von Björn Lomborg, der im Debattenmagazin Project Syndicate erschienen ist:

Der neue Bericht des UNO-Klimarates IPCC über erneuerbare Energien schlug im Mai hohe Wellen in den Medien. Wie auch in der Vergangenheit veröffentlichte der IPCC zunächst eine kurze Zusammenfassung und erst später die gesamten Daten. Damit blieb es den  Spindoktoren des IPCC überlassen,  für die Journalisten eine medienwirksame Botschaft zu formulieren.

Im ersten Satz der Presseerklärung des IPCC hieß es: „Unterstützt durch die richtigen politischen Fördermaßnahmen könnten bis Mitte dieses Jahrhunderts beinahe 80 Prozent des weltweiten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien gedeckt werden.“ Diese Story wurde dann durch die Medien weltweit verbreitet.

Im letzten Monat veröffentlichte der IPCC den ganzen Bericht, einschließlich der Daten, auf denen diese erstaunlich optimistische Behauptung gründet. Erst zu diesem Zeitpunkt kam heraus, dass der Bericht ausschließlich auf dem positivsten von 164 wissenschaftlich untersuchten Modellszenarien basiert. Und dieses eine Szenario stammt aus einer einzigen Studie, die auf einen Bericht der Umweltorganisation Greenpeace zurückgeht. Der Autor dieses Berichts – ein Greenpeace-Mitarbeiter – war einer der Hauptautoren des IPCC.

Die erwähnte Behauptung beruht auf der Annahme einer starken Reduktion der globalen Energienutzung. Angesichts der Zahl der Menschen, die in China und Indien gerade



Wenn Ärzten das Haus verbrennt hilft kein Klimaschutz

4. August 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Innovationspolitik, Karbonsteuer, Klimawandel, Medien, Politik, Wirtschaftsförderung, Wissenschaft

Für die Alarmisten ist die Sache klar. Der Mensch verändere durch seine Emissionen, insbesondere durch Kohlendioxid, das Klima der Erde in einer Weise, die ihn gefährdet. Insbesondere würden die bodennahen Luftschichten immer wärmer, was eine Vielzahl von Risiken – vom Meeresspiegelanstieg bis zur Dürre – erhöhe. Für die Alarmisten ist ebenso klar, worin die notwendige Folge besteht: Die Emissionen seien zu vermindern um diese Risiken zu vermeiden.

Seit vielen Jahren kreist die Klimadebatte um den ersten Punkt des Arguments. Es wird erbittert gestritten, ob denn unsere Emissionen tatsächlich eine bedrohliche Erwärmung auslösen können. Wahlweise halten Skeptiker wie Roy Spencer oder Richard Lindzen eine niedrigere Klimasensitivität für wahrscheinlich. Den Effekt des Kohlendioxids würden dann andere Prozesse kontern (und nicht verstärken, wie es die Alarmisten glauben) und der Temperaturanstieg verbliebe in einer Höhe, die keinen Anlaß zur Besorgnis gäbe. Andere, wie Henrik Svensmark oder Nir Shaviv sind von der Existenz natürlicher Prozesse überzeugt, die vom Menschen nicht beeinflusst werden können und die das Klima auf einer ähnlichen Zeitskala in einer ähnlichen Größenordnung ändern, wie das anthropogene Kohlendioxid. Alle diese Einsprüche sind valide und ihre wissenschaftliche Basis hat sich im Laufe der Jahre eher verbreitert denn verdünnt.

Aber viele Debatten gerade in der



Bürgerdialog Zwischenbilanz: Brückentechnologien

1. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog

Wie auch schon im 1.Zwischenbericht geschildert, sind die kritischen Äußerungen zur Energiewende im Bürgerdialog über die Zukunft der Energie sehr zahlreich. Wie im vorherigen Bericht beschrieben, geht es darum die Zielkonflikte zu besprechen, die durch die Energiewende der Bundesregierung entstehen. Hier stellte man nun diese Aussage zur Diskussion: „Ich halte Investitionen in neue Gas- und Kohletechnologie für notwendig, auch wenn dadurch die Klimaschutzziele in Deutschland nicht vollständig erreicht werden.“

Zuerst müssen wir uns wieder die Frage stellen, wie viele der Teilnehmer an dieser Diskussion überhaupt von der Notwendigkeit einer Energiewende überzeugt sind. Für diejenigen die das nicht sind, existieren auch keine Zielkonflikte. Im vorherigen Bericht habe ich sie die Skeptiker genannt, weil sie auch, wie die Skeptiker in der Klimawandel-Diskussion, die der Energiewende zugrunde liegenden Annahmen (AGW, Vorsorgeprinzip) für falsch erachten. In der Grafik wird diese Gruppe als ablehnend gekennzeichnet (64%).

Als neutral(8%) wurde hier gewertet, wo nicht erkennbar ist, welche Haltung zur Energiewende besteht. Zu dieser Gruppe gehören auch solche, die die Kernkraft aus Klimaschutzgründen weiter beibehalten möchten, daher eher Gegner der Energiewende sind, doch nicht zu der Gruppe der Skeptiker gezählt werden können. Auch eher allgemein gehaltene Beiträge sind hier erfasst, vor allem wenn eine Zuordnung zu



Wenn der große Bruder nachts das Mittagessen kocht… Ökologisch korrektes Verhalten durch intelligente Zähler

1. August 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Ökologismus

Die Idee scheint plausibel: Der Stromzähler soll mehr können, als nur Kilowattstunden aufzuaddieren. Er soll über das Internet mit dem Versorger kommunizieren, den Stromverbrauch im Hause qualitativ bewerten, die Tageszeit-abhängigen Tarife anzeigen und bestimmte Verbraucher abschalten, wenn Strom gerade zu viel kostet. Deshalb heißt er auf neudeutsch Smart Meter.

Hört sich gut an, aber dieses Kästchen öffnet auch den regierungsamtlichen Regulierungs- und Bürgererziehungs-Absichten Tür und Tor. Licht und Schatten liegen wie bei fast jeder Technik dicht beieinander, insbesondere, wenn eine Regierung, die Energiesparen beinahe schon zur ethischen Pflicht erhebt, den innovationsunwilligen Bürgern am Ende mit Nachdruck zur richtigen Gesinnung verhelfen will.

Betrachtet man den tatsächlichen Stromverbrauch in einem Einfamilienhaus, so stellt sich rasch heraus, daß nur wenige „dicke“ Verbraucher die gesamte Bilanz bestimmen. Es ist einfach, diese zu finden: Es sind allein die Geräte, die mit Strom Wärme oder Kälte erzeugen. Also der Kochherd, die Spülmaschine, der Kühlschrank, die Tiefkühltruhe, die Waschmaschine und der Wäschetrockner.

Vergessen Sie alle übrigen Verbraucher
Beleuchtung, Computer, Fernseher, alle Geräte mit Motor, die Umwälzpumpe der Heizung, selbst Föhn, Toaster, Kaffeemaschine oder die Mikrowelle spielen – trotz teilweise intensiver Wärmeerzeugung – wegen ihrer geringen Nutzungsdauer praktisch keine Rolle bei Ihrer Stromrechnung. Geht man mit diesem



Meeresspiegelanstieg stetig nachlassend – PIK-Propaganda im Abseits

29. Juli 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Meeresspiegel, Wissenschaft

Dieser Artikel ist eine Reaktion des Autors auf die penetrante Desinformationsstrategie des in Deutschland großen Einfluß ausübenden Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) in Sachen Meeresspiegelanstieg. Dabei soll auch ein kritischer Blick auf die Präsentation der Satellitendaten durch die einschlägigen Institutionen geworfen werden, denn auch diesen ist offensichtlich nur begrenzt zu vertrauen. Die ausführliche Linksammlung am Ende müht sich, für den Leser viele diesbezügliche Informationen im Web an einer Stelle bündeln.

Eine klimaalarmistische Studie zum Meeresspiegelanstieg schlägt derzeit hohe Wellen – wie selbst der Spiegel anerkennen muß. Urheber sind unter anderem der „Hockeystick“-Erfinder M.Mann und der deutsche Klima-„Astrologe“ S.Rahmstorf. Diese Studie steht ziemlich einsam da und kümmert sich weder um Satelliten-Messdaten noch um terrestrische, lang zurückreichende Messdaten zur tatsächlichen Entwicklung des Meeresspiegels. Die Herren erfinden Geschichte und Zukunft des Meeresspiegels einfach neu, die dann in solch einer „Erkenntnis“ kondensiert:

Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Abbildung 1: Alarmistische Meeresspiegel-Projektion des PIK Potsdam

Wie sich diese Szenarien gegenüber der realen Entwicklung ausnehmen, hat Willis Eschenbach in diesem WUWT-Artikel grafisch dargestellt. Ein Kommentar dazu ist nicht notwendig:

Meeresspiegel-Szenarien contra reale Meeresspiegeldaten

Abbildung 1a: Meeresspiegel-Szenarien contra reale Meeresspiegeldaten