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Handys, Schimmel und einige offene Fragen

17. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Gesundheit, Politik

Das Umweltbundesamt hat die Studie „Umweltbewusstsein in Deutschland 2010“ vorgestellt.  Aus der Studie geht unter anderem hervor, dass der sogenannte ökologische Fußabdruck bei Wählern der Grünen besonders groß ist, aber das dürfte ein alter Hut sein.  Wirklich interessant an der Studie ist die Grundauszählung am Schluss, denn hier kann man sehen, welche Fragen tatsächlich gestellt wurden.  So fühlen sich zum Beispiel mehr Menschen in ihrer Gesundheit durch die Abstrahlung von Handys und Mobilfunksendemasten belastet als durch Schimmel in Gebäuden (Frage 11).  Ziemlich erstaunlich, denn auch wenn schädliche Wirkungen elektromagnetischer Felder nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden können, konnte bisher dennoch kein Nachweis für die Schädlichkeit von Handystrahlung erbracht werden.  Schimmelpilze hingegen sind nachweisbar gesundheitsschädlich, können Allergien auslösen, die Atemwege befallen und in manchen Fällen sogar tödlich verlaufende Krankheiten verursachen.  Offenbar ist die Riskowahrnehmung der Befragten in vielen Fällen drastisch verzerrt.



Eine Ode an (die Kanzlerin) Angela Merkel – Sonnenaufgang für Deutschland

13. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik

Liebe Angela Merkel,

das Problem um die Lüge der Mensch-gemachten Klimakatastrophe (zum Geldkassieren), strapaziert nicht nur den Geldbeutel der Bürger, sondern es zeigt eine verwerfliche moralische Verkommenheit, an der Sie als Kanzlerin nicht beteiligt sein sollten.

Ich bin froh, dass wir Sie als Kanzlerin haben. Wer sollte es sonst machen? Lauter Nullen um Sie rum. Alle Guten weggelobt. Von all Ihren Taten bewunderte ich am meisten, in welchem Tempo Sie Anfang Mai 2010 Maastricht teilweise oder ganz beurlaubt haben. Zack, zack waren die Maastrichter Kriterien und die Bedingungen dispensiert. Das nenne ich „regieren“.

Dummerweise unterschrieben Sie eben so schnell ein inhaltlich fingiertes Kyoto-Protokoll, ein für die Bürger Deutschland fatales Dokument, ohne sich damals darum zu kümmern, dass sowohl Präparierung des Gesamt-Meetings in Kyoto, wie auch Organisation zur Offerte des Protokolls weitgehend in Händen des Präsidenten der UNEP lag. Er hieß und heißt noch: Maurice Strong. Sie kennen ihn. Damals waren Sie Bundes-Umweltministerin. Dass er für Jahrzehnte in praxi „Manager“ von Finanzen und Intimus des Hauses Rockefeller war, ließ bei Ihnen nichts klingeln.

Das Geldkassieren wegen Klima wird nun immer komplizierter.
Vor allem, seitdem aus England und den USA die Nachrichten kamen, dass die Weltklimaberichte des IPCC, gefälscht waren, um den



Die globale Fähigkeit zu Handeln

12. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Cancun, Klimawandel, Kommentare

Eine Meinungsäußerung von Günter Heß

In der Klimazwiebel wurde folgende Frage gestellt:

“Cancun: The return of the global capacity to act?”

Ich finde es interessant diese Frage auch hier zu diskutieren und beginne mit meiner Antwort.

Die Fähigkeit zu Handeln in Bezug auf Klimawandel erfordert, dass wir technische Lösungen zur Verfügung haben, die den Wohlstand aller Menschen mehren und ein bestimmtes Temperaturziel oder eine bestimmte absolute CO2-Emission der Welt zu erschwinglichen Preisen erreichen.

Cancun stellt die Fähigkeit zum Handeln nicht her
Deshalb stellt der Gipfel in Cancun die Fähigkeit zu Handeln nicht her, da er sich nicht an technischen Lösungen orientiert. Darüber hinaus glaube ich nicht, dass das Kyoto-Protokoll jemals diese Fähigkeit hergestellt hatte.

Ich kann mir nicht helfen aber wenn ich dem Schauspiel in Cancun zuhöre und darüber lese, dann habe ich das Gefühl, dass die falschen Leute am Tisch sitzen. Das Diskussionsklima ist merkwürdig und der Geist der herrscht scheint mir falsch. Das folgende ist mein subjektiver Eindruck und ein Bauchgefühl.

Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie Ablass suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie ihren ökonomischen Vorteil suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln als würden sie Wiedergutmachung suchen. Ich beobachte Menschen, die verhandeln



Die neuen AKW: Algenkraftwerke

8. Dezember 2010 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Ernährung, Gesundheit

Gastbeitrag von Udo Pollmer

„Grüne“ Energien sollen Schritt für Schritt Atomstrom und Erdöl ersetzen. Deshalb werden zunehmend Ackerflächen zur Produktion von Biodiesel zweckentfremdet. Nimmt man die Erträge einer modernen Landwirtschaft als Maßstab, zeigen sich allerdings schnell die Grenzen des Konzepts: Um den aktuellen Ölbedarf der Menschheit nur für Motoren (also nicht für den weitaus höheren Energiebedarf) zu decken, benötigte man – um genug Biodiesel zu erhalten – das komplette Ackerland von mehr als fünf Erdkugeln für den Anbau von Sojabohnen, Raps schneidet mit knapp fünf Globen geringfügig besser ab. Die derzeit optimale Lösung böte die Ölpalme: Hier würden 40 Prozent des weltweit nutzbaren Ackerlandes genügen, um vom Erdöl als Energieträger unabhängig zu sein [11].

Mehr Licht!
Der Grund für die schlechten Bilanzen der „Energie vom Acker“ ist der geringe Wirkungsgrad von Pflanzen: Sie nutzen nur fünf Promille des einfallenden Sonnenlichtes. Weitaus effizienter sind Algen – Mikroalgen z.B. nutzen teilweise mehr als 10 Prozent und teilen sich täglich bis zu dreimal. Da sie in Tanks heranwachsen, benötigen sie kaum Fläche und schon gar kein Ackerland. Zudem können sie mit einfacheren Verfahren geerntet und in Biodiesel umgewandelt werden als Landpflanzen. Der Gehalt an Fetten und Ölen kann bis zu 50



Berlin, Berlin, wir waren in Berlin

5. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Kommentare, Politik

Die interessantesten Einblicke bei Konferenzen und Kongressen ergeben sich meistens nicht durch die Vorträge, sondern durch die Gespräche in den Pausen. Bei der “3. internationalen Energie- und Klimakonferenz” war dies nicht anders. So endete der Freitag in der Hotelbar mit einem spanischen Journalisten, Pierre Gosselin von der NoTricksZone und einem der Köpfe von Ökowatch. Eine Art Bloggertreffen mit nützlichen Ein- und Ansichten. Wir haben natürlich über die Möglichkeiten einer intensiveren Zusammenarbeit gesprochen und insbesondere bei Ökowatch gibt es große Pläne. Vielleicht wird sich in einiger Zeit das Berliner Treffen als erste Initialzündung für den Aufbau eines Metanetzes der deutschen, skeptischen Blogosphäre erweisen.

Und vielleicht sogar als ein Wendepunkt im Ansehen der Skeptiker in der Öffentlichkeit. Jedenfalls führte mich der Zufall beim Mittagessen am Samstag mit einer jungen Dame zusammen, die sich als Mitarbeiterin von Hans-Joachim Schellnhuber outete. Ganz freimütig und ohne jede Berührungsangst. Sie gab ihrer Verwunderung über den politischen Schwerpunkt der Tagung Ausdruck. Offensichtlich hatte sie etwas anderes erwartet, esoterische und antiwissenschaftliche Ansätze wahrscheinlich, über die sie dann in ihrem Institut hätte prächtig lästern können. Das genau hatte die Konferenz aber nicht zu bieten.

Im Zeichen der Sonne

Konferenzimpressionen

Der erste Tag stand zunächst im Zeichen



Kleine Anfrage an die Bundestagsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

30. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog

Position der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Offenheit wissenschaftlicher Debatten und zum Umgang mit Andersdenkenden

Die Abgeordneten Dr. Hermann Ott, Bärbel Höhn, Hans-Josef Fell, Sylvia Kotting-Uhl, Oliver Krischer, Undine Kurth (Quedlinburg), Nicole Maisch, Dorothea Steiner und die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN haben am 3. November 2010 eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung gerichtet (BT-Drucksache 17/3613). Darin wird unter anderem eine Einschätzung der wissenschaftlichen Reputation des “Klimawandelleugners” Singer erfragt und weiter, ob es wissenschaftlich publizierte und einem sog. Peer Review unterzogene Arbeiten gibt, die den vom Menschen verursachten Klimawandel in Frage stellen und dies entsprechend mit wissenschaftlichen Daten untermauern. Die Kleine Anfrage der Grünen, insbesondere aber ihr inquisitorischer Tonfall, veranlasst uns, nun an die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN eine Kleine Anfrage zu stellen.

Hier weiterlesen…

Und hier können Sie die Petition unterzeichnen.

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…………….Die kleine Anfrage ist eine konzertierte Aktion von

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……………und

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Wo die Innovation herkommt…

27. November 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Emissionshandel, Energieerzeugung, Karbonsteuer, Politik

Vor einigen Wochen schon flatterte mir das neueste Heft der Siemens-Zeitschrift “Pictures of the Future” auf den Schreibtisch. Und da Siemens in seinem Marketing glaubt, sich einen tiefgrünen Anstrich verpassen zu müssen, ist das Heft voll mit Zukunftsvisionen der Siemens-Vordenker zum Thema “nachhaltige” Mobilität. Was das nun sein soll, was nun an diesen neuen Technologien und Systemkonzepten die “Nachhaltigkeit” ausmacht, blieb mir verschlossen. Aber daß man kaum eines der auf über 50 Seiten angepriesenen technischen Systeme kaufen kann, ist mir aufgefallen. Die für mich eigentlich wichtige Nachricht in diesem Heft fand sich schon auf Seite 3. In der Rubrik “In aller Kürze” werden nämlich die wirklichen Innovationen des Konzerns vorgestellt. Also die Produkte, die tatsächlich am Markt verfügbar sind und Wertschöpfungsmöglichkeiten eröffnen. Von einer neuartigen Gasturbine ist da die Rede. Die von einem amerikanischen Energieversorger zur Modernisierung konventioneller Kraftwerke gleich in sechsfacher Ausfertigung bestellt wurde. Mit dieser Turbine können Wirkungsgrade um 60% in der Stromerzeugung aus konventionellen Rohstoffen erzielt werden. Weltrekord.

Dieses kleine Beispiel zeigt nicht nur, wie blind uns die Klima- und Umweltdebatte für wirklich bedeutende technische Neuerungen gemacht hat. Sondern eben auch, wie Innovationen entstehen und welche für die Zukunft unserer Energieversorgung wichtig sind.

Der Hartwellsche