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Ein Wind in der Antarktis

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Gastbeitrag von Ed Caryl 

Die Masse der AGW-Alarmisten behauptet, dass sich die durch CO2 induzierte Erwärmung zunächst in der Arktis und der Antarktis bemerkbar macht. Wir haben hier gezeigt, dass es nur eine geringe oder gar keine Erwärmung in der Arktis gibt, zumindest in den Gebieten, die genügend weit von humanen Wärmeinseln (Städten) entfernt liegen. In der Antarktis sollte dies kein Problem sein, weil die Forschungsstationen meist klein sind und ihre Größe seit ihrer Gründung nicht verändert haben. Und doch gibt dieses Beispiel Anlass, an diesem Gedanken zu zweifeln.  

In Abbildung 1 (Alle Temperaturwerte in den folgenden Graphiken sind aus den Rohdaten des GISS in Excel geplottet) beträgt die Entfernung zwischen den Stationen McMurdo und Scott Base nur 5 Kilometer. Die Station Marble Point liegt von beiden 87 Kilometer entfernt. Der Temperaturverlauf aller drei Stationen ähnelt sich, mit der Ausnahme, dass es in McMurdo und Scott Base während der hier abgebildeten 50 Jahre eine Erwärmung von weniger als 1 K gibt, und dass der Verlauf der Station Marble Point im 30-jährigen Zeitraum keinen Trend zeigt. Woher kommt die große Temperaturdifferenz zwischen McMurdo und Scott Base? Das weiß niemand! Falls ein Leser einmal dort war und eine Idee hat, wie man



Der mumifizierte Opa

6. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gesundheit, Kurioses

Gastbeitrag von Eva Ziessler

Es ist ein Skandal: Die Japaner, so stellt sich jetzt heraus, werden gar nicht so alt wie wir alle immer dachten. Die angebliche Unzahl Hochbetagter, eine vermeintliche Tatsache, die Wissenschaftler weltweit intensiv forschen ließ, warum die durchschnittliche Lebenserwartung von Japanern so viel höher ist als die der Einwohner in allen anderen Industrienationen—lag’s an den ungesättigten Fetten im Fisch? An den Inhaltsstoffen von Reis oder einfach an der angeblich besonderen philosophischen Einstellung und Lebenshaltung der Menschen?—diese vielen Uralten, also, gibt es in Wirklichkeit nicht. Genauer gesagt, sind die meisten von ihnen schon lange tot.



Vergiftung von Kindergehirnen mit Klimaängsten: wird sich diese erzieherische Sturmflut 2011 wenden?

5. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Ökologismus

Wir haben erstaunliche 40 Jahre der Angsterzeugung erlebt, ausgelöst durch ein paar unverantwortliche Wissenschaftler, deren Computermodelle für sie so wahnsinnig echt geworden sind, dass sie grundlegende Verantwortlichkeiten eines Erwachsenen über Bord geworfen haben. Nach einer kurzen Liaison mit der Möglichkeit, dass die nächste Eiszeit bevorsteht, wandten sie ihre Aufmerksamkeit der Erwärmung zu, zweifellos ermutigt durch die bemerkenswerte, auf dem Mauna Loa gemessene jährliche Zunahme des CO2-Gehaltes der Luft. Sie entwickelten Modelle, um dem CO2 eine viel wichtigere Rolle zuzuschieben, als es durch Beobachtungen und sorgfältig rekonstruierte historische Aufzeichnungen gerechtfertigt ist.

 Die Modelle tun dann auch, was sie sollen, und zwar mit Hilfe eines hypothetischen positiven Feedbacks, bei dem der Wasserdampf ins Spiel kommt, ein Feedback, dass nach unseren Erkenntnissen der Vergangenheit der Atmosphäre nicht plausibel ist und auch nicht durch jüngste Beobachtungen bestätigt wird, nicht zuletzt deshalb, weil die Lufttemperatur nicht den troposphärischen ‚Hot Spot’ zeigt, den die Modelle vorhersagen. Der Einfluss des CO2 auf das Klima ist alles andere als unstrittig, denn die Schätzungen von Experten reichen von einer alles in allem leichten Abkühlung bis zu einer leichten Erwärmung aufgrund der angenommenen Zunahme des CO2 während der nächsten 100 Jahre oder so.

 Klimamodelle sind Spielzeug der Alarmisten
Das



Klimawanderung

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Schnee und Eis, Wissenschaft

Immer wieder hört/liest man aus “berufenem” Munde, Skeptiker könnten Wetter und Klima nicht auseinander halten, weil mit kalten Monaten etc. hantiert würde und dies nun mal Wetter sei. Die diesen Vorwurf erheben sind die, die einen warmen Monat in den Himmel heben, mit dem Datum der ersten Aufzeichnung drohen und sich ansonsten aufspielen wie die Kasperle, wenn es gegen ihre Religion geht.

Wie ist das nun mit dem Klima, dem Wetter und dem Klimaschutz?

Klima ist primär erst mal 30 Jahre Wettervergangenheit in einer bestimmten Region. Klimaschutz im Sinne der Erfinder wäre demnach Schutz der zukünftigen Wettervergangenheit.

Das Klima einer Region ist also das durchschnittliche Wetter der letzten 30 Jahre und ist lokal/regional begrenzt. In Deutschland hat es ca 3 Klimaregionen oder auch -zonen, alpin, kontinental und maritim. Die können sich je nach Großklimalage etwas verschieben, je nach dem ob in Deutschland das atlantische oder das russische Kontinentalklima größeren Einfluß hat.

Auch soll nicht unerwähnt bleiben, dass gewisse Wettererscheinungen durch das jeweilige geographische Klima bedingt sind.

Was heißt das?

Am Senegal wird es aufgrund der dortigen Wettergeschichte, dem Klima also, mehr als unwahrscheinlich sein, dass es dort schneit. Wenn unsere Klimagurus uns erzählen, das Klima habe sich in Deutschland (



Grüne Programmatik: Der Weg in den Ökofaschismus?

4. Januar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus, Politik

Das Verständnis von Freiheit in den heutigen, demokratisch verfaßten Gesellschaften orientiert sich in Anlehnung an die Ideen der Aufklärung und an die Werte der französischen Revolution an den Lebensumständen auf individueller Ebene. Freiheit ist ein Spektrum von Handlungsmöglichkeiten, auf das jede Einzelperson ein zu schützendes Recht hat.  Die Vielfalt und Verschiedenheit der Lebensumstände machen es unmöglich, dieses Spektrum in Form einer Positivliste über den allgemeinen Standard der bürgerlichen Freiheitsrechte hinaus (Meinungsfreiheit, Versammlungsfreiheit, Wahlrecht, Religionsfreiheit u.v.a.) zu definieren. Unser Freiheitsbegriff ist daher noch am ehesten einer Definition zugänglich, die seine Grenzen aufzeigt. Wenn Freiheit auf individueller Ebene empfunden und gelebt werden soll, dann ist sie auch ausschließlich im Rückgriff auf die individuelle Ebene einzuschränken. Dies begründet die demokratische Tradition, die Grenzen der Handlungsfreiheit des Individuums an der Auswirkung auf die Handlungsfreiheiten anderer Individuen anzusetzen.

In den Grundsatzprogrammen  von CDU, SPD und FDP heißt es in auffälliger Übereinstimmung:

Die Freiheit des anderen bedingt und begrenzt die eigene Freiheit. (CDU)

Die Freiheit des Einzelnen endet, wo sie die Freiheit des Anderen verletzt. (SPD)

Die Freiheit des Einzelnen findet ihre Grenze an der Freiheit der anderen. (FDP)

 Für diese drei Parteien ist individuelle Freiheit ein Ziel auf der obersten Ebene, dem sich andere Werte



Jahresrückblick 2010 – Das waren die beliebtesten Beiträge

31. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Blog

2010 war ein heißes Jahr. Wobei hiermit ausdrücklich nicht die Temperaturen gemeint sind, auch wenn das eine oder andere Klimawissenschaftliche Institut seine Daten so lange intensiv massiert hat, bis das abgelaufene Jahr als “das wärmste seit der Temperaturaufzeichnung” ausgerufen werden konnte.

Denn auch abgesehen davon kann man 2010 durchaus als hitzig bezeichnen, vor allem wenn man die fortgesetzten Debatten über die postulierte Schuld des Menschen an diversen Wetterphänomenen betrachtet. Es gab Kältewellen, Hitzewellen, Dürreperioden, Überschwemmungen, viel Eis in der Antarktis, etwas weniger Eis in der Arktis und natürlich die Klimakonferenz von Cancun.

Es war nicht alles schlecht
Womit wir auch schon bei den positiven Aspekten des vergangenen Jahres wären. Wer die teilweise hysterische Berichterstattung in den Medien in Vorbereitung zur Konferenz von Kopenhagen im Jahr 2009 verfolgt hat. musste es geradezu als erholsam empfinden, wie ruhig es in diesem Jahr insgesamt um das Thema Klima in den Medien geworden ist. Positiv ist auch zu beurteilen, dass sich die Presse hierzulande endlich eines Punktes angenommen hat, der in den letzten Jahren wenig bis keine Beachtung fand. Erstmals war es ein Thema, die steigenden Energiekosten aufgrund des ungebremsten Ausbaus sogenannter Erneuerbarer Energien anzusprechen. Ein Trend, der sich vermutlich in den nächsten Jahren fortsetzen wird,



Ein Licht in Sibirien – Temperaturtrends in der Arktis

30. Dezember 2010 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Von Gastautor Ed Caryl  

Arktische Stationen in der Nähe von Heizquellen zeigen im vorigen Jahrhundert eine Erwärmung. Isolierte arktische Stationen ohne menschliche Wärmequellen zeigen keine Erwärmung. Die Abbildungen „isolierte [ländliche] Stationen“ und „städtische Stationen“ zeigen diesen Unterschied sehr deutlich. 

Alle Karten der Temperaturanomalien nach GISS zeigen, dass sich die Arktis schneller erwärmt als der Rest des Globus’, besonders im Norden Alaskas und in Sibirien. Die Satellitendaten zeigen jedoch ein anderes Bild. Hier folgen die beiden Darstellungen für 2009, zunächst nach GISS:  

  

Hier die Sicht des Satelliten:  

 

Als Bezugsperiode für die Temperaturkarte von GISS wurde 1933 bis 1963 gewählt. Diese Zeitspanne fällt mit der damaligen Warmphase der atlantischen multidekadischen Oszillation (AMO) zusammen. Diese Periode wies ähnliche Temperaturwerte wie heute auf, verglichen mit der kühlen Periode von 1951 bis 1980, die GISS normalerweise als Referenz benutzt. Das macht sie vergleichbarer mit den Satellitendaten. Diese verwenden das Mittel über den Satellitenzeitraum seit 1979, also der aktuellen AMO Warmphase.  

Die Satellitendaten zeigen eine Abkühlung in Sibirien, ähnlich der Anomaliekarte aus den Bodenstationen, und eine sehr geringe Erwärmung in den meisten Gebieten von Alaska. Sie zeigen auch eine Abkühlung für die Antarktische Halbinsel, wo die Bodenkarte eine Erwärmung zeigt. Aber es gibt eine