Blog



Bio auf dem Prüfstand

22. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus

Arte gehört ja zu den Sendern die nicht unbedingt eine große Zuschauerschaft haben. Meines Erachtens zu unrecht, findet man doch hier immer wieder Sendungen und Berichte, die sich von denen anderer Sender erfreulich abheben. Eigentlich eher beim zappen bin ich bei der Sendung Global hängen geblieben. Normalerweise singen die ja das hohe Lied des Ökologismus, doch nicht ausschließlich. Und eine solche Ausnahme ist das hier vorgestellte Video.

Für mich ein Grund bei Youtube ein Account zu eröffnen und einen Kanal einzurichten in dem ich beabsichtige, kritische Beiträge zu veröffentlichen: Ethan1video.

 

 



Die deutsche Energie- & Klimapolitik im Spannungsfeld von Realität und Illusion!

21. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Klimawandel, Politik

Mit freundlicher Genehmigung des Autors, Herrn Klaus Poggendorf möchte ich auch auf diesen Blog seinen recht lesenswerten Artikel veröffentlichen.
Mag auch die eine oder andere Aussage etwas unscharf erscheinen, halte ich persönlich den nachfolgenden Text für sehr gut gelungen.
Erstveröffentlichung bei EIKE am 11.09.2011

Das Schmelzen der Gletscher und der Rückgang der arktischen Eiskappe scheinen darauf hin zu deuten, dass sich die Erdatmosphäre zunehmend erwärmt. Dieses Phänomen beschäftigt die internationale Öffentlichkeit seit Jahrzehnten. Besonders die Deutschen fürchten sich vor diesem Klimawandel und bekämpfen ihn und seine möglichen Folgen teilweise mit religiöser Inbrunst. Dieser Kampf kostet – wie nachfolgend aufgezeigt wird – sehr viel Geld. Solche Ausgaben können jedoch nur sinnvoll sein, wenn die Menschheit in der Lage ist, durch eigene Maßnahmen Einfluss auf das Klima zu nehmen. Unter den Wissenschaftlern herrscht hierüber Streit. Die einen verweisen auf die periodischen von Menschen unbeeinflussbaren Temperaturschwankungen, die es in der Erdgeschichte immer wieder gegeben hat, etwa als auf der Nordhalbkugel milde Temperaturen herrschten und das heute mit Eis bedeckte Grönland eine grüne Insel mit einer Vegetation war, die ihr zu dem heutigen Namen verhalf (1).

Grundlagen der deutschen Klimapolitik

Die Klimapolitik in Deutschland und in anderen europäischen Ländern geht von der Annahme des



Energiezukunft 2050……..der wirklich ergebnisoffene Bürgerdialog

16. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Biomasse, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Kernenergie, Kohle, Wasserkraft, Windkraft

Die Spatzen pfeifen es von den Dächern… Photo: Autor


Gestern Abend bei einem leckeren Bier mit Freunden, kam die Diskussion zwangsläufig auch auf den Bürgerdialog „Energietechnologien für die Zukunft“des Bundesministeriums für Bildung und Forschung zu sprechen. Kritisiert wurden die engen Grenzen dieses Dialogs und auch die teilweise unverständliche Zensur bei so manch einen Kommentar, der durchaus objektiv Mängel aufzeigte oder neue Ideen brachte.
Plötzlich fragte mich ein guter Freund, ja warum macht Ihr denn keinen eigenen, ergebnisoffenen Bürgerdialog auf?

Nun gut, ich weiß natürlich nicht wie unsere Leser darauf reagieren werden, sind doch fast alle Themen und Technologien zur Sprache gekommen, von absoluter Ablehnung bis zur völligen Zustimmung, alles schon mal da gewesen.

Ich wage dieses kleine Experiment einfach trotzdem, da es hier um nichts anderes geht als um die wichtigste Infrastruktur unserer Nation. In Anbetracht des Atomausstieges und der extremen Förderung der erneuerbaren Energie steht Deutschland kurz vor der Katastrophe eines Zusammenbruchs des Energienetzes. Die bisher gemachten Vorschläge und Expertenbeiträge beim Bürgerdialog des BMBF sind weder realistisch noch in absehbarer Zeit aufzubauen.

Liebe Leser und Leserinnen, liebe Freunde und Gegner der Erneuerbaren, liebe Freunde und Gegner der Kernkraft, hiermit fordere ich alle auf, ihre Gedanken und Ideen bezüglich der



Der Stachel des Zweifels

9. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Wissenschaft

Anfang der 90er erschien ein sehr beachtetes Buch von Michael Baigent und Richard Leight mit dem Titel „Verschlussache Jesus“ in dem es um einen Skandal um die Erforschung von Schriftrollen ging die kurz nach dem Krieg am Toten Meer entdeckt worden waren. Einige der Aussagen dieses Buches sind, dass die Rolle Paulus bei der Entstehung des Christentums eine ganz andere ist als meist dargestellt, und, was viel brisanter ist, dass Jesus eine gewisse Nähe zu den Sikariern oder Zeloten unterstellt wurde, welche eher als militante Gegner Roms gesehen werden können, als die auf innere Einkehr bedachten Essener, welchen man Jesus bis dahin zurechnete. Deren Erscheinungsbild allerdings im Rauschen der Vergangenheit eher undeutlich erscheint. Dies war jedenfalls die Erkenntnis von Forschen wie Robert Eisenman, auf dessen Informationen das Buch von Baigent und Leight hauptsächlich beruht.

Es entstand ein Streit unter Wissenschaftlern nicht nur um die Auslegung der Texte, sondern vor allem um den Zugang zu den Schriftrollen. Eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern, die meisten der Kirche nahestehend, sicherten sich die Rollen beinah als Eigentum und versuchten anderen unabhängigen Forschern den Zugang zu den Schriften zu verwehren. Es dauerte gefühlte Ewigkeiten bis erste Ergebnisse veröffentlicht wurden und Faksimiles



Klimaforschung als politisierte Wagenburg

7. September 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Politik, Wissenschaft

Gastbeitrag von Steffen Hentrich

Angesichts der hitzigen Debatte über einen aktuellen Artikel von Roy Spencer und William Braswell, in dem der Einfluss der Wolkenbedeckung auf die globalen Temperaturveränderungen untersucht wird, fragt sich einer der Autoren, Roy Spencer, wo eigentlich die Sorte von Klimaforschern geblieben ist, den es um den wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und nicht um die Rettung der Erde vor einer aus theoretischen Modellen abgeleiteten Katastrophe geht. Ohne ein Aufbegehren redlicher Forscher sieht er wenig Chancen für eine Klimawissenschaft, die ihren Namen wirklich verdient:

Wir können gegen diesen kupplerischen, vom Gruppendenken geleiteten und in einer Wagenburgmentalität verfangenen Peer-Review-Prozess, der sich auf milliardenschwere Forschungsprogramme für ein vorgefertigtes politisches Ergebnis stützt, nicht viel ausrichten.

Für viele ist es inzwischen kein Geheimnis mehr, was sich hinter dieser Kulisse abspielt. Der nächste IPCC-Report (AR5) ist auf dem Weg und es wird alles dafür getan, dass entweder kein wissenschaftlicher Aufsatz veröffentlicht wird, der den politischen Zielen des IPCC in die Quere kommt oder jeder veröffentlichte kritische Artikel mit allen verfügbaren Mittel diskreditiert wird.

Von uns werden ständig höhere Standards erwartet als unsere Kritiker fordern, wenn es um die finanzielle Förderung ihrer Forschungsprogramme und die Veröffentlichung ihrer Forschungsresultate geht. Diese Art von Krieg begann schon



Verstaubte Klimamittel des DWD — es geht auch anders!

4. September 2011 | Von | Kategorie: Blog, Daten, Klimawandel

Logo mit Schriftzug des Wetterdienstes WetterOnline

In seiner jährlichen Pressekonferenz bewertet der DWD – wie auch jüngst geschehen – das Wetter des jeweils vergangenen Jahres immer noch im Vergleich zur amtlich verordneten, starr festgelegten sogenannten „Normalperiode“ 1961-1990. Weil die Mitteltemperatur in den vergangenen Jahrzehnten im Vergleich zu dieser Periode auf einem höheren Niveau lag, erscheint jedes Jahr, jeder Sommer oder Winter und auch einzelne Monate demgegenüber fast immer „zu warm“. Man führe sich dazu die Rede des Herrn Müller-Westermeier, Leiter des Bereichs Klimaanalyse des DWD, zu Gemüte.

Unser Wetter muss sich also permanent mit einem Referenzwetter messen, das z.B. ein heute Vierzigjähriger nie erlebt hat. Jede Veränderung des Erwärmungstrends, selbst wenn dieser über ein Jahrzehnt anhält, wird aufgrund dieses Tricks unter den Tisch gefegt. Kein Wunder, wenn die Einordnungen des DWD immer häufiger Befremden auslösen.

Das es auch anders geht, zeigt jetzt das Wetter-Portal WetterOnline, welches von der WetterOnline Meteorologische Dienstleistungen GmbH betrieben wird. WetterOnline wird fortan die Jahre 1981-2010 als Referenzperiode benutzen und somit Veränderungen der Wetter-Realität („zu warm“, „zu kühl“) anhand der aktuellsten Klimaperiode messen! Somit dürften die Bewertungen „zu warm“ und „zu kühl“ endlich besser zur erlebbaren Realiät passen und klimatische Veränderungen besser berücksichtigen, als das AGW-konforme „zu warm, zu warm“-Geblöcke



Ethan und der Bürgerdialog

1. September 2011 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Kernenergie

“Vielleicht wäre es ratsam, Ethan, du kastriertest dein Denken“. Diesen Rat Amenotep’s wollte sich Ethan nicht annehmen. Es war der Anfang seines Scheiterns. Doch halt, mit wem haben wir es hier zu tun. Ethan hat es nicht wirklich gegeben, er ist die Hauptfigur in Stefan Heym’s König David Bericht, einem Buch von dem ich hoffte, es würde nicht noch einmal in Deutschland so aktuell sein. Ethans Aufgabe war es, einen huldigenden Bericht über König David zu schreiben, da von ihm selbst keine Memoiren vorlagen. Auftraggeber war König Salomon, Davids Sohn, der seinen Vater in einem besonders günstigen Licht erscheinen lassen wollte. Dazu wurde eine hochrangige Kommission eingesetzt welche die Arbeiten überwachen und koordinieren sollte. Kurz und gut, Ethan fand Dinge heraus, die dem König Salomon nun so gar nicht passen konnte. Doch der Bericht lag nun vor, Ethan war gewissenhaft gewesen, also schwieg man ihn tot. Nichts sollte mehr an ihn erinnern. Die Wahrheit muss verschwiegen werden.

Ossis und Wessis haben dieses Buch ganz unterschiedlich verstanden. Der Ossi, gewohnt seine Meinung nicht frei äußern zu können, ebenso gewohnt von einer Jubelpresse nur gefilterte Nachrichten zu bekommen, erkannte sofort, dieses Buch sollte die Herrschenden der DDR und ihre nachgeordneten Erfüllungsgehilfen beschreiben.