Blog



Ranga und die letzten Wünsche

29. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Klimawandel, Medien, Nachhaltigkeit

Eines der größten Geheimnisse der Energiewende ist, dass bislang noch niemand so richtig erklären konnte, wie sie funktionieren soll. Eine Fülle von Fragen sind offen. Manche sind technischer, andere finanzieller Natur. Und ganz oft trifft beides gleichzeitig zu. All die Probleme die mit dem Ausbau der NIE entstehen, und die einer erfolgreichen Enerergiewende entgegen stehen, sollen gar nicht aufgezählt werden, dazu gibt es hier und anderswo genügend Beispiele.

Nun war im 3sat Ranga Yogeshwar bei Peter Voß zu Gast und Thema der Sendung war: „Schaffen wir die Energiewende?“ Das Gespräch dauerte immerhin eine dreiviertel Stunde, man sollte meinen, das ist genug Zeit um die wichtigsten Probleme anzusprechen. Also wie der Netzbau bewältigt werden soll, oder welche Speicher angedacht sind. Oder auch nur, wie die geforderten Einsparungen für die Industrie tragbar gestaltet werden. Und was das alles kosten soll. Doch Pustekuchen, konkrete greifbare Probleme wurden fast völlig ausgeblendet, statt dessen ging es hauptsächlich darum, wie durch die sogenannten Erneuerbaren Energien die Welt besser werden soll.

Am Anfang geht es um Mobilität. Der Zug ist besser als das Flugzeug und Autos braucht man nicht mehr zu kaufen, sondern werden nur bei Bedarf gemietet. Dies wird von Yogeshwar so begründet, dass



Wie Frankreich den Jackpot gewann

28. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Kernenergie, Politik

Wie Frankreich den

Jackpot gewann 

Durch die in Deutschland beschlossene und durchgeführte Abschaltung von acht Kernreaktoren im März 2011, nach der Katastrophe von Fukushima, konnte Frankreich in den letzten neun Monaten Strom für 360.000.000 € über den Rhein exportieren, das berichtete das Marktforschungsunternehmen SIA Conseil in einer Studie, veröffentlicht am 28.Februar.
Durch das Moratorium der Regierung Angela Merkel‘s, das zum Abschalten von acht Reaktoren (einer war bereits abgeschaltet) führte, mußte Deutschland den entstandenen Rückgang in der Energieproduktion sehr kurzfristig in erster Linie mit der Aktivierung seiner thermischen Kraftwerke (gemeint sind wohl die mit fossilem Brennstoff betriebenen Kraftwerke) und der massiven Senkung der Exporte ausgleichen und wurde so zum Importeur, so die Studie.

Frankreich reagierte sehr kurzfristig auf die deutschen Bedürfnisse, in dem es aus einer Importsituation plötzlich über die gemeinsame Grenze Exportierte, das war möglich durch die milde Witterung, die hohe Verfügbarkeit der französischen Reaktoren und der niedrigen Binnennachfrage auf französischer Seite, fügt die Firma die hinzu und bewertet den „Jackpott“ mit dem von Hexagon freigegebenen Verkauf von Strom nach Deutschland zwischen März und Dezember 2011, auf 360 Millionen €uro.

Neue Hoffnung auf 2012

Die Firma gibt an die Entschlüsselung der Daten, durch die Analyse der Daten über Strom-Handel zwischen



Fakegate: Klimaforscher stiehlt und verbreitet teils manipulierte Skeptikerunterlagen

26. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Medien, Wissenschaft

Aus dem Heartland Institut – einem klimaskeptischen US Think-Tank – wurden Dokumente gestohlen und anscheinend ein Memo gefälscht, um das Institut zu diffamieren. Der bekannte Aktivist und Klimaforscher, Dr. Peter Gleick, gestand den Diebstahl.



Neue Energiestudie: „Der Tod der Peak-Oil Hypothese“

25. Februar 2012 | Von | Kategorie: "Erneuerbare Energien", Artikel, Blog, Energieerzeugung, Erdgas, Erdöl, Ökologistische Mythen

Seitdem in Deutschland die Hysterie um einen durch Menschen verursachten Klimawandel mit der letzten Veröffentlichung des Klimaberichts des IPCC im Jahr 2007 seinen Höhepunkt erlebt hatte, glauben heute immer weniger Leute in unserem Land daran, dass wir durch das Verbrennen von Kohle, Öl und Gas die Temperaturen auf der Erde bedrohlich ansteigen lassen.

Dieser Meinungsumschwung in der Bevölkerung sollte eigentlich auch Auswirkungen auf die Akzeptanz der sogenannnten Erneuerbaren Energien haben. Schließlich war das Schlüsselargument, warum wir unsere Energieversorgung möglichst schnell auf deutlich teurere und zudem in der Produktion vom Wetter abhängige Arten der Erzeugung umstellen müssen, der ansonsten unvermeidlich eintretende Klimakollaps.

Aber auch nachdem die vermeintliche Bedrohung des Globalklimas in der Bevölkerung und offensichtlich auch in weiten Kreisen der Politik nicht mehr als herausragendes Problem wahrgenommen wird, hält man an den Zielen, unser Land in absehbarer Zeit beinahe vollständig mit NIEs (Neuen Ineffizienten Energien) zu versorgen, unbeirrt fest. Lediglich die Begründung dafür hat sich in den letzten Jahren gewandelt. Heute ist das Hauptargument für die „große Transformation“ unserer Energieversorgung nicht mehr der drohende Klimakollaps, sondern die Endlichkeit der fossilen Energieträger.

Bedrohung durch Peak-Oil ersetzt den Klimawandel

Das Schlagwort der Bewegung lautet „Peak-Oil“. Damit ist der Zeitpunkt gemeint, von dem an



Zukunftsdialog: Tausend für Thorium

18. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Kernenergie, Politik, Wirtschaftsförderung

Irgendwann im Herbst werden also 30-40 Menschen in einem Sitzungssaal des Kanzleramtes Platz nehmen und auf die Kanzlerin warten. Zwanzig davon sind Bürger, die einen Vorschlag auf dem Portal „Zukunftsdialog“ eingereicht haben. Zehn repräsentieren die Ideen, die den höchsten Zuspruch erlangten, zehn weitere die, welche seitens des Expertengremiums als aussichtsreich angesehen werden. Die Kanzlerin wird eintreten, ihre Gäste freundlich begrüßen und die Sitzungsleitung irgendeinem PR-Verantwortlichen übergeben.

Eines nur hat die Kanzlerin nicht. Zeit und Lust, sich mit dem, was Ihr die Bürger so empfehlen, näher zu befassen. Pro Idee stehen vielleicht zwei bis drei Minuten zur Verfügung, um eine mündliche Stellungnahme abzugeben.

Von meinen drei Empfehlungen, Thorium, Mondflug und fliegendes Auto, wird keine bei diesem Termin im Kanzleramt auftauchen.

Aber angesichts der eintausendsten Stimme, die am Freitagabend eingegangen ist, habe ich schon einmal formuliert, was ich vortragen würde.

„Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin, sehr geehrte Damen und Herren,

ich empfehle ein Forschungsprogramm mit der Zielstellung, einen Thorium-Flüssigsalzreaktor prototypisch zu entwickeln und seinen Betrieb zu erproben.

Die Argumente, die gegen die friedliche Nutzung der Kernenergie angeführt werden, sind für die Kombination des Thorium-Brennstoffkreislaufes mit der Flüssigsalztechnologie nicht relevant:

  • Die Gefahr einer Kernschmelze durch Überhitzung des Reaktorkerns mit anschließender


Henrik Svensmark antwortet auf Kritik an seiner Theorie, dass die Sonne einen maßgeblichen Einfluss auf Klimaveränderungen hat

17. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien

Seitdem der frühere Hamburger Umweltsenator und jetziger Vorstandsvorsitzende der RWE-Sparte für „Erneuerbare Energien“, RWE Innogy, mit seinem Buch „Die kalte Sonne: Warum die Klimakatastrophe nicht stattfindet“ die Klimadebatte in Deutschland neu angefacht hat, werden die von ihm vertretenen Standpunkte in weiten Teilen der Medien heftig diskutiert.

Was die Sache aus Sicht der Befürworter des menschengemachten Klimawandels wohl besonders brisant macht ist der Umstand, dass sich hier einer zu Wort meldet, der bislang selbst daran geglaubt hatte, dass der Mensch vor allem durch den Ausstoß von CO2 dem Klima irreparable Schäden zufügt. Man hat es also mit einem vom rechten Glauben abgefallen zu tun. und solche Menschen werden von den Vertretern einer Glaubensgemeinschaft zu Recht als besonders „gefährlich“ angesehen.

So wundert es nicht, dass der Nestbeschmutzer Vahrenholt nun von vielen Seiten heftigen Angriffen ausgesetzt ist. Wobei auffällt, dass jene, die ihn kritisieren, sein Buch in aller Regel überhaupt nicht gelesen haben, und nach eigenem Bekunden auch nicht zu lesen gedenken.

Dabei sollten gerade die Umweltbewegten In Deutschland bei genauerem Hinsehen eigentlich erkennen, dass Vahrenholt mit seinen Positionen deutlich näher bei ihnen ist, als die von ihnen als zu bekämpfen eingestuften Skeptiker, in deren Lager sie Vahrenholt nun wähnen. Schließlich



„Klima-Katastrophe“ – ein Begriffsungetüm wird entschärft

16. Februar 2012 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Medien

Gastbeitrag von Wolfgang Thüne

Gut 25 Jahre geisterte der Begriff „Klimakatastrophe“, im Januar 1986 von der Deutschen Physikalischen Gesellschaft e. V. aus der Taufe gehoben, wie ein Gespenst um die Welt und verbreitete Angst, Furcht und Schrecken. Im Jahr 2007 verbreitete der Weltklimarat (IPCC) sogar die absurde These, dass das Global-Klima so verärgert sei, dass es der Menschheit den „Klimakrieg“ erklärt  habe. Dies führte dazu, dass das Nobelkomitee in Oslo 2007 den Oskar-Preisträger Al Gore sowie den IPCC-Chef Pachauri mit dem Friedensnobelpreis auszeichnete in der irrsinnigen Hoffnung, dass diese Unterhändler das Klima zur Mäßigung anhalten und so rasch den „Klimakrieg“ beenden könnten. In seiner größten Irrationalität glaubt der Mensch rational handeln zu können. Glaubten im Jahr 2006 noch über 60 Prozent der Deutschen an die „Klimakatastrophe“, so fürchten sich heute nur noch gut 30 Prozent vor globaler Erwärmung. Wenn das Gespenst Niemand mehr ängstigt, dann sollte es still, aber nicht mit lautem Getöse begraben werden.

Doch das Gegenteil trat ein.

Wie aus heiterem Himmel und mit indirekter Unterstützung eines russischen Kältehochs machte die BILD-Zeitung dem Gespenst „Klimakatastrophe“ mit lautem Posaunenklang den Garaus. Am 6., 7. und 8. Februar 2012 brachte sie folgende Schlagzeilen: „Die CO2-Lüge“ – 1. „Renommiertes Forscher-Team behauptet: