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Vier Kostbarkeiten und ein Todesfall

19. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Energieerzeugung, Innovationspolitik, Karbonsteuer, Klimawandel, Politik

Die rasante Entwicklung der elektronischen Datenverarbeitung gilt oft als Beispiel für die Geschwindigkeit, mit der Technologien Märkte schaffen und bestimmen können, wenn man nur genug Zeit, Geld und Ingenieurskunst investiert. Viele Alarmisten übertragen diese Erfahrung auf NIEs, auf Neue Ineffiziente Energieträger wie Sonne und Wind, und auf andere “grüne Technologien”, durch die unsere industrialisierte Welt “kohlenstofffrei”, sprich frei von einem weiteren Kohlenstoffeintrag in die Atmosphäre durch CO2-Emissionen werden soll.

Dabei machen Sie einen entscheidenden Denkfehler. Innovationen stellen in aller Regel nur inkrementelle, sehr kleine Fortschritte dar, durch die technische Systeme beispielsweise miniaturisiert, vernetzt oder ineinander integriert werden können. Bei erfolgreichen Innovationen steigen natürlich Effizienz, Leistungsstärke und Robustheit auf diese Weise, sie werden preiswerter (finden mehr potentielle Nutzer) und erobern neue Anwendungsfelder. Aber das Grundprinzip ihrer Funktion ändert sich meist nicht: Alle heutigen mikroelektronischen Systeme basieren auf der technischen Nutzung eines Prinzips, das sich seit mehr als 60 Jahren nicht geändert hat. Und das sich auch niemals ändern wird, niemals ändern kann, denn die physikalischen Eigenschaften von Halbleitern, die Größe der energetischen Lücke zwischen Valenz- und Leitungsband, die Elektronen überwinden müssen, ist durch die Gesetzmäßigkeiten der Natur vorgegeben. Wenn man die eigentliche Entdeckung des Funktionsprinzips als “Invention”, als Erfindung bezeichnet, so



Grün-braune Liebe zur Natur und zum Klima

17. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ökologismus

Es gibt zwei Parteien die sich an der Klimadebatte beteiligen. Zum einen die Klimaschützer, zum anderen die Klimaskeptiker. Klimaschutz wird politisch eher dem linken Flügel zugeordnet, während Klimaskeptizismus politisch eher dem rechten Flügel zugeordnet wird. Das dieser “Grundsatz” pauschal so nicht stimmt – und historisch anders gewachsen ist – zeigt u.a. das Beispiel von Günther Schwab.

Günther Schwab (geboren am 7. Oktober 1904 in Prag; gestorben am 12. April 2006 in Salzburg) war ein österreichischer Schriftsteller, Autor und Förster. Er war Mitglied in der NSDAP und SA, letzter Rang Sturmführer. Er gründete den „Weltbund zur Rettung des Lebens“ (WRL) – später unbenannt in Weltbund zum Schutze des Lebens (WSL) – und gilt als wegweisender Umwelt- und Klimaschützer.

Nach dem 1. Weltkrieg
siedelte Schwabs Familie nach Wien um, wo Schwab seine Liebe zur Natur entdeckte und später (1930) der NSDAP und SA beitrat. In Zeiten des Nationalsozialismus war es durchaus üblich, dass man sich wie Schwab der Liebe zur Natur und dem Umweltschutz verschrieb. 1938 waren von den deutschen Forstbeamten 85 Prozent Mitglied der NSDAP, was ein schöner Ausdruck der spezifisch deutschen Liebe zum Wald ist. Schwab setzte sich in seinen Büchern schon früh für den aktiven Umweltschutz ein (z. B.



Einen Pfahl ins Herz des IPCC…

14. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Climategate, Klimawandel, Politik

Gastbeitrag von Willis Eschenbach

Hier auf WUWT [Wattsupwiththat] hat Ron Cram einen interessanten Überblick verschiedener Ideen über wünschenswerte Änderungen beim Uno-Weltklimarat (UN IPCC) vorgestellt. Er schlägt vor dass das IPCC einen Überblick über die Mehrheits- und die Minderheitsmeinung erstellt, anstatt nur einen einzelnen Zustandsbericht zu verfassen.

Ich möchte hier einen vollkommen anderen Vorschlag machen. Manche Leute möchten dass der Weltklimarat aufgelöst wird. Ich gehöre nicht zu denen.

Die alten Methoden sind doch die besten...

Ich halte ein Auflösen des IPCC für eine schlechte Idee. Stattdessen denke ich wir sollten das IPCC des Mitternachts zu einer Kreuzung bringen, einen Pfahl aus Espenholz durch sein Herz schlagen, seinen Kopf mit Knoblauch vollstopfen und die Überreste in alle Winde verstreuen, damit diese durch das Sonnenlicht geläutert werden und niemals wieder auferstehen können.

Ich möchte Ihnen eine Auflistung meiner Gründe (in beliebiger Reihenfolge) nennen, warum ich ein solches Vorgehen für wünschenswert halte.

  • Das IPCC hat bislang wenig brauchbares zutage gefördert. Die bisherigen Zustandsberichte waren deutlich politisch eingefärbt, stark verzerrt und durchsetzt mit drittklassiger Wissenschaft, und schlimmer noch mit ängstlichen Vorhersagen von Nichtregierungsorganisationen, die als Wissenschaft getarnt wurden.
  • Kein anderer Bereich der Wissenschaft will, braucht oder hat irgend etwas dem IPCC vergleichbares –


Zur Ehre der Wahrheit – 65 Jahre Ausbeutung Deutschlands

10. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Erdgas, Politik

Darf unser Land energieautark werden? Was in der Vergangenheit nicht geduldet wurde, wird auch in Gegenwart und Zukunft erfolgreich verhindert, unter massiver Beeinflussung der Öffentlichkeit. Darf unser Land zum Entscheidungsträger werden, politisch eigenverantwortlich handeln und dürfen die Regierenden zum Wohle des Volkes abstimmen? Darf gar das Volk selbst mitreden? Deutschland, du bist allein bestimmt dazu, auf immer ausgebeutet zu werden.

Guten Tag sehr geehrte Damen und Herrschaften, da bin ich wieder. Nachdem nun 1/12 des neuen Jahres bereits vergangen ist, wollte ich mich mal erkundigen, wie die Eindrücke dieses Teiles des Jahres 2011 angekommen und verarbeitet wurden. Jedenfalls sind die Eindrücke, die ich in den ersten Tagen von 2011 gesammelt habe, beachtlich. Sie wurden ausschließlich gesteuert durch die Ereignisse um mich herum. Durch die Umwelt. Umwelt ist überall; genau wie Klima. Wer für Umwelt und Klima kämpft, planiert der Großindustrie den Acker für gigantische Geschäfte.

Dies war Zweck der Inthronisierung des via Rockefeller & Co. vorfinanzierten IPCC, des Weltklimarates vor 25 Jahren. Umwelt und Klima sind Zwillinge, die mittels der außerordentlich emsigen Medienindustrie den einfachen Bürger durch Angstmache – zur Zahlung gigantischer Abgaben für Klimaschutz, via fantastischer Energiekosten – zur finanziellen Raison bringen. Da erfreut am 26. Januar eine großartige



Experten empfehlen Gentechnik und Intensivierung gegen Welthunger oder von Hunger und mangelnder Freiheit

8. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Ernährung, Gentechnik, Politik, Wirtschaftsförderung

Die 400 Experten aus 35 Ländern, die den Report „The Future of Food and Farming“ erstellt haben, gehen davon aus, dass im Jahr 2050 die Nahrungsmittelproduktion unter nie da gewesenen Druck geraten wird. Ob das so sein wird, bleibt abzuwarten. Auf die Zukunft bezogene Prognosen sind bekanntlich die schwierigsten. Trotzdem gehe ich davon aus, dass die Autoren sauber gearbeitet haben und über weitreichende Kenntnisse verfügen. Interessant sind daher die Lösungsvorschläge, die sie für das Hungerproblem bereit halten: „… sollten auch gentechnisch veränderte Organismen oder Klontiere kein Tabu sein. Ihr Einsatz müsse nur sorgfältig ökologisch und ethisch geprüft und Akzeptanz bei allen Beteiligten hergestellt werden“, heißt es in dem „Zeit“-Artikel, der sich auf den Report bezieht. Der Biolandbau hingegen, „gehe zwar ökologisch in die richtige Richtung, sei aber oft noch zu teuer und ineffizient.“

Das sind zweifellos gute Ansätze. Investition in fortschrittliche Techniken war schon immer dem sturen Festhalten an ideologischer Verblendung überlegen. Auch einige der politischen Empfehlungen sind sehr erfreulich:

„Food security is best served by fair and fully functioningmarkets and by liberalised global trade arrangements, not by policies to promote self-sufficiency“ (Ernährungssicherheit ist am besten durch faire und voll funktionsfähige Märkte und durch liberalisierte



Björn Lomborg: “Grüne Jobs” könnten sich als Bumerang erweisen

7. Februar 2011 | Von | Kategorie: Blog

Grüne Technologien und die damit verbundenen Arbeitsplätze sind seit einiger Zeit in aller Munde. Und zunehmend hört man Politiker argumentieren, es entstünde trotz der damit verbundenen hohen Kosten insgesamt ein ökonomischer Nutzen durch den Einsatz alternativer Energien, vor allem weil dadurch sogenannte “Grüne Jobs” entstehen würden.

Um zu untersuchen ob diese Versprechen eingehalten werden hat Björn Lomborg, Leiter des Copenhagen Consensus Center eine Studie bei Gürcan Gülen, einem leitenden Energieanalysten beim Center for Energy Economics an der Universität von Texas, in Auftrag gegeben. Ziel war, den Stand der Wissenschaft bei der Definition, der Messung von Erfolgen und den Vorhersagen zur Erschaffung neuer “Grüner Jobs” zu erfassen.

Keine ökonomischen Vorteile
Dr. Gülen fand in seiner Untersuchung, dass es keine Grundlage gibt,  die Erschaffung neuer Jobs als “einen weiteren Vorteil” von gut gemeinter grüner Politik zu verteidigen. Tatsächlich ist es so, dass die Zahl der Arbeitsplätze die durch grüne Politik vernichtet werden zumindest gleich groß ist wie die Zahl der neuen Arbeitsplätze die dadurch erschaffen werden.

Ein weiteres Ergebnis war, dass in einigen Untersuchungen in denen die Vorteile der neu geschaffenen Arbeitsplätze herausgestellt werden sollten, keine Unterscheidung vorgenommen wurde zwischen befristeten Aufträgen (wie etwa dem Bau von Windturbinen) und den langfristig erzeugten



Drei Fragen

7. Februar 2011 | Von | Kategorie: Artikel, Blog, Klimawandel, Wissenschaft

Es kann einem unvoreingenommenen Beobachter schon schwummrig werden, wenn man der Klimadiskussion als Außenstehender so folgt. Da gibt es natürlich einerseits die Alarmisten, andererseits die Realisten. Beide halte ich aber für eine Minderheit im Vergleich zum großen Rest in der Mitte.

Den meisten Mitbürgern dürfte der Klimawandel nämlich herzlich wurscht sein. Vermutlich zu recht, denn wie viele Leute haben viel näher liegende Probleme! Damit bin ich selbst durch meine ehrenamtliche Betreuung von Kindern von Hartz IV-Empfängern immer wieder konfrontiert.

Ich verfolge nach wie vor mit Interesse, wie sich die Experten – oder solche, die sich dafür halten – die Köpfe einschlagen. Und ich höre immer wieder von Anderen, dass man nicht weiß, wem man nun glauben soll (nebenbei gesagt, das ist auch ein Grund, sich näher liegenden Problemen zuzuwenden).

Für mich ist diese Frage längst entschieden, zumindest solange… Nun ja, ich habe aus den ganzen Blogs viel gelernt (und natürlich auch durch meine Übersetzungen nicht nur in diesem Blog!). Unter all dem wissenschaftlichen oder pseudowissenschaftlichen Geklüngel habe ich drei Fragen extrahiert. Manch einer wird ob der groben Vereinfachung sicher die Hände über dem Kopf zusammen schlagen. Aber ich bin ja kein Klimawissenschaftler, sondern interessierter Laie, und als solcher darf ich